Bürgerversammlung

Bürgerversammlung
Zur Finanzsituation der Landeshauptstadt München
4.500
Gewerbesteuer ist die wichtigste Steuer
4.000
141
in Mio. €
3.500
3.000
120
2.500
107
705
604
267
2.000
1.500
124
777
270
264
1.000
1.909
1.722
500
2006
125
733
277
1.527
0
135
2007
2008
127
740
709
301
823
889
170
1050
1080
1140
314
316
320
145
957
307
314
2.271
2.329
2.455
2.500
2.550
2013
2014
2015
2016
2017
306
303
1.924
1.351
1.468
2009
2010
Gewerbesteuer Brutto
Gemeindeanteil an der Einkommensteuer
bis 2015: Jahresergebnisse
140
218
175
2015: Jahresabschluss 2015
2011
1.729
2012
Grundsteuern
Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer
2016: Nachtragshaushaltsplan
2017: Entwurf Haushaltsplan
Bürgerversammlung
Bürgerversammlung für den Stadtbezirk 18 – Untergiesing-Harlaching am 24.11.2016
Themengruppe Finanzsituation in München
Entwicklung der wichtigsten Steuereinnahmen seit 2006
Nachdem die Gewerbesteuereinnahmen infolge der weltweiten Wirtschaftskrise in den Jahren 2009 und 2010 deutlich eingebrochen waren, steigen seit dem
Jahr 2013 die Gewerbesteuereinnahmen wieder an. Im Jahr 2015 sind 2,455 Mrd. Euro durch die Gewerbesteuer in den Münchner Stadthaushalt geflossen
(Stand: Jahresabschluss 2015). Für das Jahr 2016 sind Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 2,50 Mrd. Euro eingeplant (Stand: Nachtragshaushaltsplan
2016). Der Ansatz für die Gewerbesteuereinnahmen des Jahres 2017 liegt bei 2,55 Mrd. Euro.
Infolge geringer Arbeitslosigkeit und steigender Löhne verzeichnet die Stadt München seit dem Jahr 2011 steigende Einkommensteuer-Einnahmen. 2015 lag
der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer bei 1,05 Mrd. Euro (Stand: Jahresabschluss 2015). Für 2016 gehen die Planungen von 1,08 Mrd. Euro aus. Der
Haushaltsplanentwurf rechnet für 2017 mit 1,14 Mrd. Euro.
Weitere Informationen zur aktuellen Entwicklung der Finanzsituation unter folgendem Link:
http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Stadtkaemmerei/Presse-Publikationen/Broschueren/Quartalsberichte.html
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Bürgerversammlung
Deutliche Entschuldung um rund 78 % seit Höchststand 2005
Schuldenstand des Hoheitshaushalts jeweils zum 31.12.
4.000
3.414
3.500
3.380
3.335
3.000
2.905
in Mio. €
2.500
2.306
2.306
2.000
2.223
1.673
1.500
1.361
1.000
967
905
814
765
765
2015
2016
2017
500
0
2004
2005
2006
bis 2015: Jahresergebnisse
2007
2008
2009
2015: Jahresabschluss 2015
2010
2011
2012
2013
2016: Nachtragshaushaltsplan
2014
2017: Entwurf Haushaltsplan
Bürgerversammlung
Bürgerversammlung für den Stadtbezirk 18 – Untergiesing-Harlaching am 24.11.2016
Themengruppe Finanzsituation in München
Entwicklung des Schuldenstands der Landeshauptstadt München (Hoheitshaushalt)
Die Stadt kann seit 2006 sämtliche investiven Maßnahmen ohne Nettoneuaufnahmen von Krediten finanzieren. Seit dem Schuldenhöchststand von 3,4
Milliarden Euro im Jahr 2005 hat die Stadt bis zum Jahresende 2015 dagegen den Schuldenstand um 2,6 Milliarden Euro gesenkt.
Für das Jahr 2016 ist eine Entschuldung im 49 Mio. Euro geplant, womit der Schuldenstand auf 765 Mio. Euro sinkt. Dementsprechend errechnet sich eine
Pro-Kopf-Verschuldung von ca. 498 Euro, dem niedrigsten Stand seit 1981 (452 Euro). Auch für das Jahr 2017 ist keine Nettoneuverschuldung geplant, womit
der Schuldenstand bei 765 Mio. Euro bliebe.
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Bürgerversammlung
Geplante Investitionen der Stadt 2016 – 2020
Gesamtvolumen exkl. SWM-Kapitalrückführung: 5,9 Mrd. Euro
Stand: Entwurf Mehrjahresinvestitionsprogramm 2019-2020
Bürgerversammlung
Bürgerversammlung für den Stadtbezirk 18 – Untergiesing-Harlaching am 24.11.2016
Themengruppe Finanzsituation in München
Mehrjahresinvestitionsprogramm 2016-2020
Die Stadt plant für den Zeitraum 2016 bis 2020 Investitionen in Höhe von rund 6,1 Mrd. Euro (mit SWM-Kapitalrückführung*).
Schwerpunkte sind:
●
Schulen, Kindertagesbetreuung mit 2,116 Mrd. Euro
●
der Wohnungsbau mit 1,562 Mrd. Euro
●
Ausbau und Erhalt der Verkehrsinfrastruktur mit 465 Mio. Euro
●
Kulturförderung mit 165 Mio. Euro
●
Eigenkapitalerhöhung/Investitionszuschuss Städtisches Klinikum München GmbH: 289 Mio. Euro
●
Kapitalrückführung SWM GmbH: 196 Mio. Euro
*Die Finanzbeziehungen zwischen der Stadt München und ihrer 100%igen Tochtergesellschaft Stadtwerke München GmbH (SWM) sehen vor, dass die SWM ihren Bruttogewinn zunächst
komplett an die Stadt abführt. 100 Mio. Euro davon fließen in den städtischen Haushalt, während der übersteigende Betrag an die SWM zurück geführt wird.
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