Hauszeitschrift - Evangelische Heimstiftung

Nachsommer
Die gemeinsame Hauszeitschrift von Wolfgangstift, Mobile Dienste Wolfgangstift (Crailsheim),
Alexandrinenstift (Satteldorf) und Seniorenstift „Auf den Wäldern“ (Fichtenau-Wildenstein)
Freude am Backen
Lesen Sie über unsere
Ausflüge und Feste
Mobiler Dienst eröffnet
Tagespflege in neuen
Räumlichkeiten
Vorschau auf die
Adventszeit in unseren
Einrichtungen
4/16
Inhalt
4/16
Wolfgangstift
Mobile Dienste Wolfgangstift
Grußwort4
Grußwort16
Unsere Leistungen
4
Unsere Leistungen
16
Prüfungen erfolgreich absolviert
5
Unsere neuen Mitarbeiter
17
Aktivierung von Körper, Geist und Seele
Veranstaltungen November bis Januar 6
Einige Höhepunkte
7
Grüne Engel im Wolfgangstift
8-9
www.internetcafe-senioren.de
Bei uns ist immer etwas los!
10
Umzug des Mobilen Dienstes 18-19
Besuch des Crailsheimer Volksfestes
20-21
Gemeinschaftliche Seiten aller Einrichtungen
Lyrik & Poesie
Rätsel23
Feste und Ausflüge
Hammeltanzumzug in „Onza“
11
Kurz und bündig 12
Heimbeiratswahl
Digitaler Bilderrahmen
Schutzengelsystem
PSG II
Mitarbeiterausflug 2016
13
Dienstjubiläen 2016
Gemeinschaftliche Seiten aller Einrichtungen
Glaube & Leben
14-15
Impressum
Ausgabe 4/2016
2
Nachsommer 4/2016
22
Herausgeber: Evangelische Heimstiftung GmbH
Einrichtungen: Wolfgangstift (Michael Dombrowski, Hausdirektor), Mobile Dienste Wolfgangstift (Elisabeth Willsch,
Leitung), Alexandrinenstift (Irina Michnowez, Hausdirektorin)
und Seniorenstift „Auf den Wäldern“ (Yvonne Fuchs, Hausdirektorin)
Redaktionsanschrift:
Nachsommer
Evangelische Heimstiftung GmbH
Wolfgangstift
Wolfgangstraße 40
74564 Crailsheim
Alexandrinenstift
Seniorenstift „Auf den Wäldern“
Grußwort24
Grußwort34
Unsere Leistungen
Unsere Leistungen
24
Vorschau25
Binden von kleinen Kräutersträußen
Ausflug zur Hammerschmiede
34
Heimbeiratswahlen35
Apfelkuchen selbst gemacht
26-27
Herzlich willkommen
36
Clownsvisite
Bunte Sträuße aus der Natur
Fortbildungen für unsere Mitarbeiter
Männerstammtisch37
Herbstfest 28
Katholischer Gottesdienst mit Pfarrer Josef
In der Küche tut sich was?
29
Neue Auszubildende im Seniorenstift Dank an unsere Ehrenamtlichen
38
Ausbildung erfolgreich abgeschlossen
Auf zum Volksfest
30
Herbstfest 2016
Psalm 23,6
31
Ehrenamt40
Veranstaltungen32
Bewohnerausflug zur Basilika in Ellwangen 41
Grüß Gott
Veranstaltungen42
33
Kopfarbeit
39
Elternzeit beendet
43
Ein farbenfroher Herbstanfang
Erntedankgottesdienst
Gemeinschaftliche Seiten aller Einrichtungen
Anzeigen44-47
Redaktion: Michael Dombrowski, Yvonne Fuchs, Irina
Michnowez, Ursula Sailer, Elisabeth Willsch
Gestaltung und Redaktionssystem:
Amedick & Sommer GmbH, Stuttgart
Druck: Klunker & Ewald GmbH
74564 Crailsheim
Fotografie:
Alle Fotos Evangelische Heimstiftung
mit Ausnahme von
fottoo/fotolia.com: Seite 7, rechts unten
die arge lola: Seite 12, rechts unten
Dudarev Mikhail/fotolia.com: Seite 14
service-denksport.de: Seite 23
Nachsommer 4/2016
3
Grußwort
Liebe Leserinnen,
liebe Leser,
Wolfgangstift –
unsere Leistungen
So unterschiedlich wie die Menschen sind,
die zu uns kommen, so vielfältig sind ihre
Wünsche und ihr Bedarf an Unterstützung.
Wir bieten Lösungen, die auf die persönliche
Situation des Einzelnen zugeschnitten sind.
Hierzu zählen folgende Angebote im Bereich
Betreuung und Pflege:
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Dauerpflege
Kurzzeitpflege
Betreutes Wohnen
Ambulante Pflege (Mobile Dienste)
über das neue Erscheinungsbild des Nachsommers
haben wir viele positive Rückmeldungen erhalten.
Schade finden es manche Leser, dass die Ein- und
Auszüge sowie die Geburtstage nicht mehr aufgeführt sind. Das Redaktionsteam hat sich zu diesem
Schritt entschlossen, da es datenschutzrechtlich
Probleme bereitet. Die Geburtstagslisten, Neueinzüge und die Verstorbenen werden in der jeweiligen Einrichtung veröffentlicht. Unser Haus ist
für jeden offen, wir freuen uns über regelmäßigen
Besuch und natürlich ganz besonders, wenn Sie
sich ehrenamtlich engagieren möchten.
Etliche Veränderungen kommen in der nächsten
Zeit auf uns zu:
■■ Neuerungen durch das PSG II (S. 12).
■■ Wohnbereich 3 wird geöffnet und mit einem
Schutzengelsystem versehen, die Versorgung
dementer Bewohner erfolgt integrativ (S. 12).
■■ Betreuerische Angebote verlagern sich zunehmend in die Wohnbereiche (S. 5).
■■ Die Zusammenarbeit mit dem „Betreuten
Wohnen am Wolfgangstift“ wird durch einen Kooperationsvertrag neu geregelt.
Weitere Angebote, die die Selbständigkeit
und Lebensfreude im Alter fördern:
Gleichzeitig laufen die Planungen zur Generalsanierung und damit verbunden eine Platzzahlreduzierung.
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Trotz vieler Aktivitäten wünsche ich, dass wir alle
in der bevorstehenden Advents- und Weihnachtszeit genügend Zeit dazu finden, um uns darauf zu
besinnen: „Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist
uns geschenkt. Die Herrschaft liegt auf seiner
Schulter; man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber,
starker Gott, Ewigvater, Friedensfürst.“ (Jes. 9,5)
Feste, Konzerte, Ausflüge
Gottesdienste, Andachten
Therapeutische Angebote
Friseur, Fußpflege
Sinnesraum, Wohlfühlgarten
Internetcafé
Dachgarten
Ich wünsche Ihnen allen eine segensreiche
Advents- und Weihnachtszeit,
Ihr
Michael Dombrowski, Hausdirektor
4
Nachsommer 4/2016
Prüfungen erfolgreich absolviert
Wir gratulieren ganz herzlich zur bestandenen
Prüfung und wünschen auf dem weiteren
beruflichen Weg viel Erfolg und Freude.
Nicole Zeeb bestand die Ausbildung zur staatlich
anerkannten Altenpflegerin. Sie wird ihre berufliche Zukunft beim Mobilen Dienst fortsetzen.
Anastasia Sarin schloss ihre zweijährige Ausbildung zur Alltagsbetreuerin erfolgreich ab. Die
Ausbildung zur Altenpflegehelferin bestanden
Tamara Zischler, Mara Schmohl, Kristina Neferovskaja, Victoria Urbach und Kerstin Lutz. Sie
werden zum Teil ihre Ausbildung zur Altenpflegefachkraft fortsetzen. Des Weiteren hat Simone
Kontny die Weiterbidlung zur Mentorin erfolgreich abgeschlossen. Es ist das erste Etappenziel
ihrer Weiterbidlung zur Wohnbereichsleitung.
Bild oben, v.links: Simone Kontny, Mara Schmohl,
Nicole Zeeb, Tamara Zischler
Bild unten, v.links: Victoria Urbach, Anastasia Sarin,
Kristina Neferovskaja, Kerstin Lutz
Aktivierung von Körper, Geist und Seele
Betreuungsangebote verlagern sich zunehmend in die Wohnbereiche.
An sieben Tagen in der Woche unterstützen Betreuungsassistentinnen auf allen drei Wohnbereichen Bewohner in ihrer Alltagskompetenz.
Abwechslungsreiche und sinnvolle Tätigkeiten in
der Gruppen- oder Einzelbetreuung helfen bei der
Beim Rollstuhltraining
Orientierung und strukturieren jeden Tag. Tägliche, individuelle Zuwendung gibt Geborgenheit
und fördert das Wohlbefinden. Um dies personell
bestmöglich durchführen zu können, konzentrieren sich die Angebote im EG auf:
■■ Zielgerichtetes Rollstuhltraining, um den Bewegungsapparat zu stärken und sich dadurch
selbständig und sicher fortbewegen zu können (dienstags).
■■ Gymnastik für Körper, Geist und Seele (mittwochs).
■■ Kraft- und Balancetraining, das von der AOK
entwickelt wurde und von speziell ausgebildeten Mitarbeiterinnen durchgeführt wird
(dienstags und donnerstags).
Weiterhin laden wir herzlich zur gewohnten Morgenandacht ein, die von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen angeboten wird (dienstags bis freitags).
Nachsommer 4/2016
5
Veranstaltungen
Veranstaltungen November – Januar
Donnerstag, 3. November – 16:00 Uhr
Kath. Messe mit Abendmahl
mit dem Bürgertreff Roter Buck
und der Stadtjugendkapelle
Donnerstag, 10. November
Heimbeiratswahl
Donnerstag, 8. Dezember – 15:00 Uhr
Musikalische Lesung zum Advent
mit Luise Fürbeth und Gerda Kindler
Sonntag, 13. November – 10:30 Uhr
Posaunenchor Rossfeld
Sonntag, 11. Dezember – 10:30 Uhr
Posaunenchor Jagstheim
Sonntag, 13. November – 16:00 Uhr
Gedenkgottesdienst an die Verstorbenen
mit Diakon Karl-Heinz Pastoors
Mittwoch, 14. Dezember – 10:00 Uhr
Schattenspiel Kindergarten „Lummerland“
Montag, 14. November – 14:00 Uhr
Waffelbacken auf den WB
Donnerstag, 15. Dezember – 15:30 Uhr
Evangelischer Gottesdienst mit Abendmahl
Dienstag, 20. Dezember – 14:30 Uhr
Donnerstag, 17. November – 15:30 Uhr
Evangelischer Gottesdienst mit Abendmahl Bewohner-Adventsfeier
Sonntag, 27. November – 15:00 Uhr
Stabpuppentheater
mit Jörg Mast und seinem Ensemble
Mittwoch, 30. November – 10:00 Uhr
Besuch des Kindergartens „Lummerland“
Donnerstag, 1. Dezember – 16:00 Uhr
Kath. Messe mit Abendmahl
Dienstag, 6. Dezember – 16:30 Uhr
Candle-Light-Dinner
Dienstag, 6. Dezember – ca. 17:30 Uhr
Der Nikolaus kommt
Mittwoch, 21. Dezember – 10:00 Uhr
Besuch des Kindergartens „Lummerland“
Donnerstag, 5. Januar – 16:00 Uhr
Katholische Messe mit Abendmahl
Mittwoch, 18. Januar – 09:30 Uhr
„500 Jahre Reformation – von der Vergangenheit zur Gegenwart“
Bildvortrag „Luther´s Kindheit und seine
Berufung zum Mönch“ mit Ulrike Römer
Donnerstag, 19. Januar – 15:30 Uhr
Evangelischer Gottesdienst mit Abendmahl
Alle weiteren Veranstaltungen entnehmen Sie bitte den aktuellen Aushängen!
6
Nachsommer 4/2016
Veranstaltungen
Einige Höhepunkte
Advent
Dienstag, 6. Dezember
2016, 16:30 Uhr,
Candle-Light-Dinner
Candle-LightDinner 2015
Hauswirtschaftsleitung
Karin Münzenmaier mit
Küchentea m laden z u
einem festlichen Abendessen bei Kerzenschein ein.
Ein Rahmenprogramm
rundet den Abend ab.
Donnerstag, 8. Dezember 2016, 15:00 Uhr,
Musikalische Lesung zum Advent
Luise Fürbeth und Gerda Kindler schaffen es,
mit Schwung und Spannung ihre Zuhörenden
zu faszinieren. Mit ausdrucksvollen Liedern,
Geschichten und Gedichten werden sie uns
einen wunderbaren Nachmittag schenken.
Sonntag, 27. November
2016, 15:00 Uhr
Jörg Mast und sein aktuelles Ensemble spielen mit
unterschiedlichen, teils
von den Mitspielenden
selbst gestalteten Stab-Puppen abwechslungsreiche
Kurzgeschichten.
Stab-Puppen
Heiteres bis Nachdenkliches lassen die Charakterköpfe lebendig werden.
Durch die Verbindung von Sprache, Körperhaltung und Gestik zeigen die Puppen unterschiedliche Ausdrucksmöglichkeiten.
Wir freuen uns auf einen spannenden und sehr
unterhaltsamen Nachmittag.
im Wolfgangstift
Mittwoch, 14. Dezember
2016, 10:00 Uhr, Schattentheater Kindergarten
„Lummerland“
Gespannt können wir sein
auf das weihnachtliche Schattenspiel der kleinen Freunde
vom Kindergarten „Lummerland“. Licht, Schatten und
kreativ gestaltete Figuren,
nehmen uns mit auf eine
Phantasiereise.
Schattentheater
Dienstag, 20. Dezember 2016, 14:30 Uhr,
Bewohner-Adventsfeier
Auf allen drei Wohnbereichen dürfen sich unsere
Bewohner auf leckeren Christstollen und ein abwechslungsreiches Programm freuen.
Januar - Dezember 2017
Jahresthema: „500 Jahre
Reformation – von der
Vergangenheit zur Gegenwart“
Jeden Monat werden wir uns
im Wolfgangstift auf abwechslungsreiche Weise mit
allen Sinnen mit dem Protestantismus und seinen Ausprägungen beschäftigen.
Martin Luther
Mittwoch, 18. Januar 2017, 09:30 Uhr,
Bild-Vortrag „Der junge Luther und seine
Zeit“, mit Ulrike Römer
Wir beginnen im Jubiläumsjahr der Reformation
mit einem Vortrag über Luthers Kindheit und
seine Berufung zum Mönch. Wir versuchen zu
begreifen, wie die christlich-religiöse Gesellschaft
damals lebte und vergleichen dies mit der heutigen
abendländisch-christlichen Gesellschaft.
Nachsommer 4/2016
7
Ehrenamt
„Grüne Engel“
im Wolfgangstift
Unsere Ehrenamtlichen
sind eine wirkliche Bereicherung für das Wolfgangstift. Mit ihren kreativen
Ideen, ihren Erfahrungen
und ihrem Einfühlungsver mögen br ingen sie
Singen auf den
Freude ins Leben der uns
Wohnbereichen
anvertrauten Menschen.
Durch ihr Engagement
vernetzen sie unsere Pflegeeinrichtung mit dem
Gemeinwesen und sorgen dafür, dass die Menschen am gemeinschaftlichen Leben teilhaben
können. Einmal monatlich treffen sich die
Ehrenamtlichen um besondere Unternehmungen mit Bewohnern durchzuführen oder
in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen
und anschließendem Singen auf allen Wohnbereichen. Mit dabei sind Michael Dombrowski
(Hausdirektor) und Adelheid Weller (Ehrenamtskoordinatorin).
Sie möchten sich gerne
ehrenamtlich
engagieren?
Wir brauchen Sie für unsere
Bewohner zur Unterstützung z.B.
bei Spaziergängen
beim Singen und Musizieren
als Begleitung bei Ausflügen
im Lese-, Gesprächs-, Malkreis
für Besuche
und vieles mehr
Ehrenamt
– ein Gewinn für alle
„Da wird auch dein Herz sein ...“
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Nächste Termine
Montag, 14. November 2016, 14:00 Uhr
Waffelbacken auf allen Wohnbereichen.
Montag, 28. November 2016, 14:00 Uhr
Adventliches Treffen im Vortragsraum mit
anschließendem Singen auf allen Wohnbereichen.
Montag, 9. Januar 2017, 14:00 Uhr
Gemütliches Beisammensein im Vortragsraum, mit anschließendem Singen auf allen
Wohnbereichen.
8
Nachsommer 4/2016
„Grüne Engel“ beim Waffelbacken
Wenn Sie Interesse an einer ehrenamtlichen
Tätigkeit in unserer Einrichtung haben, setzen
Sie sich bitte mit Adelheid Weller in Verbindung
(Tel. 07951/9107-238). Insbesondere suchen wir
Ehrenamtliche für unseren Cafeteria-Dienst.
Ehrenamt
„Grüne Engel“ für Cafeteria gesucht
Helfen mit Herz und Hand,
mit viel Freude und Verstand!
Aufgrund sehr geringer Einnahmen waren wir
gezwungen, die Service-Zeiten unserer Cafeteria
zu reduzieren. Insbesondere an Sonn- und Feiertagen würden wir das Café gerne wieder nachmittags personell besetzen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die Dienste durch Ehrenamtliche geleistet werden. Daher würden wir uns freuen,
wenn sich Menschen bei uns melden, die gerne
mit anpacken, um Bewohnern, Angehörigen und
sonstigen Besuchern eine angenehme, gemeinschaftsfördernde Café-Atmosphäre zu bieten.
Solange nicht genügend Ehrenamtliche für diesen
Dienst gefunden sind, steht Ihnen selbstverständlich der Kaffeespezialitätenautomat und einzeln
verpackter Kuchen weiterhin zur Verfügung. An
Cafeteria
Wochenenden werden auch Mineralwasser und
ein Saftautomat bereitgestellt, und Sie haben die
Möglichkeit, einen Tisch für sich und Ihre Angehörigen zu reservieren. Dieser wird dann nach
Absprache mit Kuchen bestückt. Telefon für Reservierung und Preisauskünfte: 07951/9107-130.
www.internetcafe-senioren.de
Geöffnet: dienstags von 14:00 bis 17:00 Uhr
Auf vielseitigen Wunsch unserer Senioren werden
wir im November 2016 eine Vortragsreihe „Fotobuchgestaltung“ anbieten. Mit dem CEWE-Fotobuch, eines der besten Gestaltungsprogramme,
starten wir die Vortragsreihe in mehreren Lernschritten. Visuell und Schritt-für-Schritt-Anlei-
Senioren-Internetcafé im Wolfgangstift
tungen gewährleisten eine gute Einarbeitung in
die Gestaltung eines Fotobuches. Fotos erzählen
eine ganz persönliche Geschichte in einem Bildband. Ob ein Urlaub, Familienfeiern oder andere
Ereignisse, sie wecken immer wieder bleibende
Erinnerungen. In der Gestaltung haben Sie viele
Möglichkeiten. Die Anordnung der Bilder über das
Layout, die Beschriftung, Rahmen einfügen,
Hintergründe wählen, die Druckqualität festlegen,
Cliparts einfügen und noch vieles andere mehr
wird gezeigt. Das CEWE-Fotobuch erhält man in
jedem Fotogeschäft oder Elektronikmarkt kostenlos. Sie können es aber auch über das Internet
unter: CEWE Fotobuch software/online-foto.de
kostenlos herunterladen. Die Anwendung des
Programms ist für: Win XP, Win Vista, Win 7, Win
8, und Win 10 aber auch Mac OS X gedacht. Der
Kurs startet am 15. November 2016. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, melden Sie sich bitte bis
spätestens 2. November 2016 telefonisch an
(07951/9107-0). Das Betreuerteam freut sich auf
Ihren Besuch.
Nachsommer 4/2016
9
Aus dem Wolfgangstift
Bei uns ist immer etwas los!
Zwiebelkuchenfest
Mit leckerem Zwiebelkuchen und ganz frischem
Neuen Wein stimmten wir
uns auf die kommende
Jahreszeit, den Herbst ein.
Unter Leitung von Ulrike
Römer (Leitung der Aktivierung) wurden fröhliche
Heiterer Sketch
Lieder wie beispielsweise
„Auf em Wasa graset d‘Hasa“ oder die Zwiebelhymne gesungen. Weitere
besinnliche und humorvolle Programmbeiträge rundeten den Nachmittag ab, über den wir
rundum positive Rückmeldungen erhielten. Ein
besonderer Dank geht natürlich an unser Küchenteam, das sich „ins Zeug gelegt hat“ und
den Zwiebelkuchen selbst herstellte.
Ausflug zur Bäuerlichen
Erzeugergemeinschaft
Endlich wieder einmal durch
einen Einkaufsmarkt bummeln – und dazu noch Spezialitäten und Produkte der
Region angeboten zu bekommen! Darauf freuten sich
unsere Bewohner schon lange. An einem Montagnach- Gerda Pfister
mittag im September begleiteten etliche „Grüne Engel“, Adelheid Weller,
Stephan vom Dorp und Michael Dombrowski
interessierte Bewohner auf diesem Ausflug. Wir
erhielten Einblicke in die Entstehungsgeschichte
und die aktuelle Produktpalette. Gut gelaunt genossen wir danach Kaffee und Kuchen und stimmten zum Schluss noch einige Volkslieder an!
175 Jahre Volksfest
Auch wir waren dabei! Am dritten Freitag im September machten sich Bewohner, „Grüne Engel“,
unser Hausdirektor und Mitarbeiter der Aktivierung auf zum Fränkischen Volksfest. Erst stärkten
wir uns bei Kaffee und Kuchen im Jugendbüro,
wo wir liebevoll von der Sportfliegergruppe Crailsheim/Weipertshofen bedient wurden.
Blick vom Riesenrad
Auf dem Volksfestplatz
Dann ging es über den Festplatz mit seinen unzähligen Attraktionen. Am Riesenrad konnten wir
natürlich nicht einfach vorübergehen. Etliche
Bewohner nutzten die Möglichkeit, ihr „Craalse“
und das bunte Treiben wieder einmal von oben
zu betrachten.
10 Nachsommer 4/2016
Aus dem Wolfgangstift
Auch wir waren dabei
Onza´s Hammel grüßt Horaff
2016, ein großes Highlight erlebten wir in diesem Jahr,
175stes Fränkisches Volksfest in Hammeltanzumzug integriert war.
Eilooder, Büttel, Blaskapelle,
Hammel-Wagen auch zur Stelle.
Gräfin Adelheid hoch zu Ross,
Rappelstein das Gruselschloss.
Gruselgestalten, Gespenster,
samt zehn Paare Hammeltänzer.
Mit burschikosen Majoretten,
gerne auch in Zukunft hätten.
Onzas längstes Draisrad sahen,
Antrieb: 20 stramme Waden.
Dosenwerfen großer Spaß,
arme Tröpfe wurden nass.
Hammel befreit Craalse-Stadt,
Katzenzipfel berichtet hat.
Onza AllStars im Trikot,
in Tracht Burgfräulein ebenso.
Achterbahn, Bahn der Geister,
in Creativität ist Onza Meister.
Kamele, Ringewerfen, Polizei,
gfundigs Gruscht auch dabei.
Viehprämierung: Wilde Maus;
Pizza sowie Bretzenhaus.
Live dabei – in der 1. Reih´
Gemeinsam in die Flucht geschlagen, Belagerer schlug´s auf den Magen.
Von Villa NoLimit-Raketen,
im Engel Helwig´s aufgetreten.
Originell: Pipi-Lounge,
Horaff-Hammel-Showkampf.
Bodenhaltung: Freilandmais,
beim Ententanz wurd´s heiß.
Jemand vergessen, tut mir leid,
Die rasante Achterbahn
nur mit leerem Magen fahrn
es fehlt Platz und auch die Zeit.
Dem Gasthaus Rigi sei Dank,
jeder einen Sitzplatz fand.
Ihr Onzamer seid wunderbar,
bis dann – im nächsten Jahr.
Ihre Heidi Ott
So viele Attraktionen auwei,
längstes Draisrad mit dabei!
Nachsommer 4/2016 11
Aus dem Wolfgangstift
Kurz und bündig!
Heimbeiratswahl 2016
Gemäß Landesheimgesetz
si nd i n P f legehei men
Heimbeiräte zu wählen.
Diese vertreten die Interessen der Heimbewohner
und wirken bei der Gestaltung des Heimlebens mit.
Der Heimbeirat ist alle
zwei Jahre und somit in
Heimbeiratswahl
2016 in unserer Einrichtung neu zu wählen. Die
Wahl findet am Donnerstag, den 10. November 2016 statt. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem aushängenden Wahlausschreiben. Wir freuen uns,
wenn genügend Heimbewohner, Ehrenamtliche oder auch Angehörige bereit sind, zu
kandidieren und viele Bewohner von ihrem
Wahlrecht Gebrauch machen.
Schutzengelsystem
Wie in der letzten Ausgabe
des Nachsommers bereits
m itgetei lt, hab en w i r
Wohnbereich 3 geöffnet,
da wir die personellen Auflagen der geschlossenen
Unterbringung nicht erfüllen können. Die zeitnah
umgeset zten Türd rehFür den Bedarfsknäufe sind aus brandfall: Türsicherung
schutztechnischen Gründen nicht gestattet. Wir
haben uns jetzt entschieden, ein Schutzengelsystem auf diesem Bereich zu installieren. Es
dient zum Schutz dementer Menschen mit einer Hin- und Weglauftendenz. Die sonst offenen Türen verschließen sich, wenn die betreffende Person – ausgerüstet mit einem speziellen Armband (Transponder) – in unmittelbare
Nähe der Tür kommt.
12 Nachsommer 4/2016
Digitaler Bilderrahmen
Seit einiger Zeit hängt in unserer Eingangshalle ein digitaler Bilderrahmen. Auf diesem werden Fotos der vergangenen Feste oder sonstige
Aktivitäten und Schnappschüsse gezeigt. Die Bilder
werden von unseren Bewohnern regelmäßig angesehen,
um sich an die vergangenen Blickfang: digitaler
Höhepunkte im Heimalltag Bilderrahmen
zu erinnern. Auch Angehörige und Besucher schauen sich die Bilder gerne an,
um zu sehen, was in unserer Einrichtung alles
geboten wird. Möglich wurde diese Anschaffung
durch Spenden. Ein herzliches Dankeschön allen,
die uns in der Anschaffung des Bilderrahmens
unterstützt haben!
Pflegestärkungsgesetz II
(PSG II)
Zum 1. Januar 2017 werden
wichtige Punkte des PSG II
umgesetzt:
■■ Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff
■■ Umstellung von Pflegestufen in Pflegegrade
■■ Einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)
■■ Gültigkeit des neuen Begutachtungsinstruments
Um über die aus dem PSG II resultierenden Neuerungen zu informieren, bieten wir an folgendem
Termin einen Informations- und Angehörigenabend an: Mittwoch, 16. November 2016 um
18:00 Uhr in der Cafeteria
Mitarbeiterausflug
2016
Jubel, Trubel, Heiterkeit – an zwei Tagen
machten sich haupt- und ehrenamtliche
Mitarbeiter auf nach Tripsdrill.
Einen Tag lang …
■■ außerhalb der alltäglichen Arbeit mit Kolleginnen und Kollegen zusammen sein,
■■ sich über ganz andere Dinge austauschen,
■■ etwas Besonderes erleben.
Hierzu hat das Organisationsteam den Erlebnisund Tierpark Tripsdrill ausgewählt. Ob Altweibermühle oder Heiratsmarkt, Waschzuber-Rafting
oder Katapult-Achterbahn, ob Jungbrunnen-Ausstellung, Wäschekorb-Rundflug oder Badewannen-Fahrt: Es war für jeden etwas dabei. Nach
einem gemeinsamen Mittagessen ging es weiter
zum Wildparadies. Spannend waren die Fütterungen von Wolf, Luchs, Bär und Co. und die
Gruppen der jeweiligen Ausflugstage
anschließende Greifvogel-Flugvorführung.
Ein herzliches Dankeschön allen, die für solche
gemeinschaftsfördernde Aktionen immer wieder
etwas in unsere Mitarbeiterkasse spenden.
Dienstjubiläen 2016
Auch im Jahr 2016 wurden Mitarbeiterinnen für ihre langjährigen Dienste geehrt:
20-jähriges Jubiläum:
25-jähriges Jubiläum:
Ruth Ziegler
Silvia Leichner (nicht auf dem Foto)
Ludmilla Blochin
Luise Scheiterlein
30-jähriges Jubiläum:
Martina Matutis
Luise Scheiterlein erhielt für ihren 25-jährigen
Dienst in der Diakonie das Kronenkreuz in Gold.
Wir danken allen Jubilaren für die treuen Dienste
über viele Jahre und wünschen ihnen auch weiterhin Kraft und Freude für ihre Tätigkeit.
Ehrung 2016
Nachsommer 4/2016 13
Glaube & Leben
Laufen und Glauben
„Keine Straße ist
lang mit einem
Freund an deiner
Seite.“
Konfuzius
Runter vom Sofa. Sportschuhe anziehen und
dann: Loslaufen. Die ersten paar hundert Meter
traben sich noch ganz locker. Aber dann: Der
Atem wird knapp. Also langsamer. Ein Blick auf
die Uhr: Was, erst fünf Minuten? Seitenstechen,
schwere Beine, Schweiß auf der Stirn. Warum tue
ich mir das eigentlich an? Aber jetzt nicht gleich
aufgeben, weitermachen, bis zur nächsten Kurve.
Na also: Es geht doch. Immerhin schon eine Viertelstunde. Jetzt läuft es gar nicht so schlecht. Liegt
es an den neuen Schuhen mit dem Stoßdämpfergel? Heute mal bis zum See. Es ist wichtig, ein Ziel
zu haben. Vorsicht, ein freilaufender Hund. Groß,
schwarz, bedrohlich. Wo ist nur der Besitzer? Doch
der ruft ihn schon, hält den Vierbeiner fest an der
Leine.
Kurze Pause, bevor es den Weg zurückgeht. Ein
bisschen dehnen, lockern, durchatmen. Und dann
weiter: bergauf. Die Muskeln spüren, den Kopf
freikriegen. Einfach immer weiterlaufen. Schritt
14 Nachsommer 4/2016
Glaube & Leben
für Schritt. Und schon am Ziel. Morgen wieder,
spätestens übermorgen. Laufen, Joggen, Walken
– Bewegung ist angesagt. Regelmäßig und möglichst an der frischen Luft. Rekorde können die
anderen aufstellen. Mir reicht es auch so. Ein
bisschen was für die Kondition tun. Den inneren
Schweinehund überwinden. Loslaufen. Nicht
gleich aufgeben. Ausdauer entwickeln. Spüren:
Das geht, das tut sogar gut. Ein Ziel haben – und
ankommen, verschwitzt, aber glücklich.
Warum ich Ihnen das Bild vom Laufen vor Augen
führe? Nicht, weil ich Sie zum Laufen, Joggen oder
Walken animieren möchte. Was mir gut tut, muss
ja für Sie nicht unbedingt das Richtige sein. Ich
hab das Bild aufgegriffen, weil Glauben und Laufen mehr miteinander zu tun haben, als es auf den
ersten Blick scheint.
Glauben heißt nicht nur, aber eben auch: Training,
Einübung, gute Ausrüstung. Glauben heißt auch:
Ausdauer, Dranbleiben, Durchhalten. Auf Widerstände, auf Stolpersteine stoßen – äußerlich und
innerlich. Manchmal müde werden und die Kraft
verlieren und den Sinn nicht sehen und am liebsten stehen bleiben, weil alles weh tut.
Glauben heißt aber auch: Im Weiterlaufen neue
Kraft gewinnen – wie durch ein Wunder, Schritt
für Schritt einen Weg zurücklegen und dabei neue
Erfahrungen machen. Den Kopf und die Seele
freibekommen und durchatmen.
Glauben heißt auch: An ein Ziel kommen, irgendwann, irgendwo. „Lasst uns laufen mit Geduld“,
heißt es im Hebräerbrief (12,1). Was gut ist: Der
Glaubenslauf ist keine Sache für Einzelkämpfer.
Vor uns, nach uns, neben uns, mit uns laufen
andere in der Gemeinschaft der Glaubenden. Und
was gut ist zu wissen: Wir laufen auf dem Weg,
den ein anderer uns vorangegangen ist, durch alle
Widerstände bis zum Ziel. Darum – so heißt es
weiter im Hebräerbrief: „Lasst uns laufen mit Geduld, den Kampf, der uns bestimmt ist und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des
Glaubens, […] damit ihr nicht matt werdet und
den Mut nicht sinken lasst.“ (Hebr. 12,2f)
„Es ist unglaublich,
wie viel Kraft die
Seele dem Körper
zu verleihen vermag.“
Wilhelm von Humbold
„Der Langsame, der
sein Ziel nicht aus
den Augen verliert,
geht noch immer
geschwinder, als
jener, der ohne Ziel
umherirrt.“
Gotthold Ephraim Lessing
Manchmal ist Glauben wie Laufen. Nur nicht ganz
so sportlich.
Pfarrer Dr. Thomas Mäule
Nachsommer 4/2016 15
Grußwort
Sehr geehrte
Leserinnen und Leser,
so schnell ist ein Jahr wieder vorbei und die
Weihnachtszeit kommt. Wo ist die Zeit nur
geblieben? Keiner kann es sich erklären. Wie
schwierig ist es heute, mit allen Terminen,
etwas Zeit für sich zu haben?
Mobile Dienste Wolfgangstift –
unsere Leistungen
Die Mobilen Dienste setzen sich für Ihr
Wohlergehen ein und sorgen für Ihre Pflege
und Betreuung in Ihrem Zuhause. In der
Tagespflege betreut Sie unser Team mit kreativen Einfällen, so dass Senioren tagsüber
eine schöne Zeit bei uns verbringen können.
Wir pflegen Sie ... zu Hause
■■ Grundpflege und Medizinische Pflege
■■ Versorgung nach Krankenhausaufenthalten
■■ Verhinderungspflege zu Hause
Wir helfen Ihnen ... im Alltag
■■
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■■
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Hauswirtschaftliche Hilfen
Einkaufservice
Mobiler Mittagstisch
Begleit- und Betreuungsdienst
Stundenweise Betreuung zur Entlastung
Wir beraten Sie ... in allen Fragen
■■ Anleitung pflegender Angehörige
■■ Hausbesuch zur Pflegeberatung
Unsere besonderen Angebote ... alles aus
einer Hand
■■ Tagespflege
■■ Hausnotrufsysthem
Gott dagegen hat Zeit, er ist immer derselbe
– gestern, heute und morgen, und er hat die
Zeit, uns zuzuhören. Er hört dich, wenn du
ihn zum Beispiel mit einem Vaterunser anrufst. So haben wir es sehr einfach, ihn mit
einem Gebet in unser Leben einzuladen.
Vielleicht ging es den Jüngern damals genau
so, als sie, wie Lukas erzählt, Jesus darum
baten: „Lehr uns zu beten“. Sie wollten durch
das Gebet Gott einen Platz geben und einen
Weg mit ihm zu reden. Sie wollten Zeit, um
darüber nachzudenken, was geschieht, wenn
man die Zeit des Menschen mit der Ewigkeit
Gottes zusammenbringt.
Liebe Kunden, dieses Jahr möchten wir Sie
gerne zu unserem Tag der offenen Tür am
26. November 2016 in die neuen Räumlichkeiten einladen.
Wir, das Team der Mobilen Dienste, wünschen
allen schöne und besinnliche Weihnachten,
Zeit – auch für ein Gebet und einen guten
Rutsch ins neue Jahr.
Ich grüße Sie herzlich
Ihre
Elisabeth Willsch
16 Nachsommer 4/2016
Mobile Dienste
Unsere Mitarbeiter
Hallo, mein Name ist Marlen Drechsler. Ich bin 28
Jahre alt, veheiratet und
habe einen dreijährigen
Sohn Namens Marlon. Ich
arbeite seit dem 1. September 2016 beim Mobilen
Dienst. Schon an meinem
Schnuppertag wusste ich,
dass dies die richtige Arbeit
Marlen Drechsler
nach meiner Elternzeit ist.
Ich freue mich jeden Tag
auf das Neue, auf meine
Einsätze und bin immer gespannt, wer mir die
Türe öffnet und welche Aufgaben mich erwarten. Auf eine gute Zusammenarbeit freue ich
mich sehr.
Eure Marlen Drechsler
Hallo zusammen, mein
Name ist Nicole Zeeb, ich
bin 21 Jahre alt und wohne
in Crailsheim. Ich habe
2012 im Wolfgangstift
mein Freiwilliges Soiales
Jahr absolviert und begann
2013 dort meine dreijährige Ausbildung zur staatlich anerkannten AltenNicole Zeeb
pflegerin. Die ersten zwei
Jahre arbeitete ich auf dem
Demenzbereich. Danach
wechselte ich auf den Wohnbereich 2. Ich habe
auf den Stationen viele Erfahrungen gesammelt
und habe viel gelernt. Im Juli dieses Jahres habe
ich die Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin abgeschlossen und arbeite nun seit dem
1. September 2016 bei den Mobilen Diensten.
Eure Nicole Zeeb
Hallo, liebe Leserinnen und
Leser, mein Name ist Nicole
Trumpp, ich bin 41 Jahre alt
und arbeite seit 2001 bei den
Mobilen Diensten. Eingestiegen bin ich als Fahrerin für
das „Essen auf Rädern". Die
Arbeit mit den älteren Menschen macht mir sehr viel
Spaß und ich bekam die
Chance, zusätzlich als haus- Nicole Trumpp
wirtschaftliche Mitarbeiterin
zu arbeiten. Berusfbegleitend
begann ich 2012 eine Weiterbildung zur Betreuungsassistentin. 2014 entschloss ich mich, eine
Ausbildung zur staatlich anerkannten Altenpflegerin zu beginnen. Im Juli habe ich diese erfolgreich
abgeschlossen. Nun freue ich mich darauf, pflegebedürftige Menschen im Alltag zu unterstützen.
Eure Nicole Trumpp
Liebe Leserinnen und Leser,
ich heiße Gerlinde Noheimer,
bin 63 Jahre alt und wohne in
Dinkelsbühl. Seit 1. September
2016 arbeite ich bei den Mobilen Diensten als Hauswirtschaftskraft. Ich habe zwei
erwachsene Kinder und einen
Enkel. Im Jahr 2010 habe ich
eine Weiterbildung zur Betreuungsassistentin nach §87b Gerlinde Noheimer
gemacht. Nach einem privaten Schicksalsschlag suchte
ich eine Beschäftigung im sozialen Bereich. Für
mich ist dieser Beruf keine Arbeit, sondern eine
Aufgabe und ein Bedürfnis, für Menschen, die
Hilfe brauchen, da zu sein, sowie deren Angehörige zu entlasten. Nachdem ich ehrenamtlich in
diesem Bereich tätig war, suchte ich eine Festanstellung und erhielt sie bei den Mobilen Diensten.
Eure Gerlinde Noheimer
Nachsommer 4/2016 17
Mobile Dienste
Tag der Offenen Tür und Informationen zum Pflegestärkungsgesetz
Umzug des Mobilen Dienstes
mit neuer Tagespflege
Der Mobile Dienst ist zum 1. November in die Salzburger Straße 34 – auf dem Sauerbrunnen – gezogen. Hier stellen wir Ihnen die neuen Räumlichkeiten mit der Tagespflege vor.
Jetzt sind die Umbaumaßnahmen in der Salzburger Straße
abgeschlossen. Die Einrichtung
wie Möbel und Küche sind geliefert worden. Die Kartons sind
ausgepackt und alles hat seinen
neuen Platz gefunden.
Ab dem 1. November 2016 sind
wir unter unserer neuen Adresse
auf dem Sauerbrunnen in Crailsheim anzutreffen. Hier erreichen Sie uns weiterhin unter der
bekannten Telefonnummer:
(0 79 51) 9 35 50.
Mit etwas Dekoration entsteht hier ein gemütliches Wohnzimmer
Hier unser entstehender Wohn-Essbereich
Am 4. November ist unsere offizielle Eröffnung mit geladenen
Gästen.
Am 26. November findet ein Tag
der offenen Tür mit einem kleinen Adventsmarkt statt. An
diesem Tag sind alle herzlich
eingeladen und können sich die
neuen Räumlichkeiten, bei Kaffee und Punsch ansehen. An
diesem Tag informieren wir Sie
gerne über das neue Pflegestärkungsgesetz II.
Was bedeutet eigentlich Tagespflege? Welche Vorzüge bietet
mir die Tagespflege als pflegender Angehöriger?
18 Nachsommer 4/2016
Mobile Dienste
Sie ermöglicht pflegenden Angehörigen, Zeit für sich selbst zu
bekommen:
■■ Auszeit, um durchatmen
und Kraft tanken zu können.
■■ selbst berufstätig bleiben
zu können
■■ den Tag nach eigenen Vorstellungen gestalten zu
können
■■ eine Hilfe dabei ist, die
geliebten Menschen in
besten Händen zu wissen.
Die Tagespflege ist Treffpunkt
für pflegebedürftige ältere Menschen, die noch in der eigenen
Wohnung beziehungsweise bei
Familienangehörigen leben. Die
Tagespflege ist eine Ergänzung
zur häuslichen Versorgung. Eine
weitere Hilfe und Entlastung bei
der Alltagsbewältigung kann der
Mobile Dienst mit seinem großen Leistungsangebot sein. Die
Tagespflege schließt die Versorgungslücke zwischen ambulanten und vollstationären Angeboten und dient der Ergänzung und Stärkung der häuslichen Pflege.
Die Küche für gemeinsames Backen
Ab dem 2. November können
die Tagespflegegäste zu uns kommen. Sie können die Tagespflege
an einem oder an mehreren
Wochentagen nutzen.
Unser Raum für Gymnastik und andere Aktivitäten
Das neue Büro Mobile Dienste und Tagespflege
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
8:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Bei Interesse und Fragen setzten
Sie sich einfach mit uns in Verbindung, wir beraten Sie gerne.
Unser Team des Mobilen Dienstes freut sich auf die neuen
Räumlichkeiten und die Tagespflege.
Nachsommer 4/2016 19
Mobile Dienste
Ausflug der Bertreuungsgruppe „Lichtblick“
„Lichtblick“ besucht
das Crailsheimer Volksfest
Wie schon in den letzten Jahren traf sich unsere Demenzgruppe „Lichtblick“ am Freitag,
den 16. September, um einen gemütlichen Bummel über den Volksfestplatz zu machen. Da
einige unserer Kunden selbstständig oder mit Angehörigen kamen, war das Eingangstor
beim Eilooder der Treffpunkt für alle.
Wir waren rechtzeitig am Treffpunkt, um die Eröffnungsrede
von Oberbürgermeister Rudolf
Michl zu hören. Anlässlich des
25-jährigen Krönungsjubiläums
von Wilhelm I von Württemberg 1841, wurde das Fränkische
Volksfest in Crailsheim gegründet. Dieses Jahr feiern wir das
175igste Jubiläum. Aus diesem
Anlass flogen, nach der Rede,
unzählige rote Luftballons in
den Himmel und ein glitzernder
Konfettiregen ging auf die Besucher nieder.
Schon von weitem zu sehen: Der Eilooder
Volksfest macht hungrig und durstig!
Bei unserem Rundgang über den
Festplatz entdeckten wir viele
neue Fahrgeschäfte, aber auch
altbekannte, wie z. B. das Kettenkarussel, die Riesenrutsche,
den Polyp, das Kinderkarussel
und das Ponyreiten für die Kinder.
Wie jedes Jahr gab es natürlich
ein Riesenrad, dieses weckte wie
immer das Interesse unserer
Gäste. Einige Gäste wollten eine
Fahrt wagen und so bestiegen
wir bei schönem Wetter zwei
Gondeln. Oben angekommen
hatten wir eine herrliche Aussicht über den ganzen Festplatz
und die Stadt Crailsheim. Anschließend besichtigten wir in
20 Nachsommer 4/2016
Mobile Dienste
einem kleinen historischen Zelt
eine Ausstellung über Schausteller. Es wurde eine Schaustellerfamiliengeschichte über mehrere Generationen gezeigt, die bis
zum heutigen Tag zum Fränkischen Volksfest nach Crailsheim kommen. In diesem Zelt
war auch eine historische Orgel
aufgestellt, die alte Schlager
spielte, denen wir gerne zuhörten und auch spontan mitsangen. Eine weitere Sehenswürdigkeit waren die alten Fahrchips, die wir hinter Vitrinen
bestaunen konnten. Hier kamen
bei unseren Gästen Erinnerungen aus ihrer Kinderzeit vom
Volksfest auf und sie sprachen
darüber. Ein kleines handbetriebenes Karussell, mit alten handgemachten Schnitzereien, war
auch ausgestellt.
Nach diesen Erlebnissen hatten
wir Hunger und Durst bekommen. So suchten wir nach einem
gemütlichen Platz, um etwas zu
essen und zu trinken. Im Außenbereich eines Zeltes fanden wir
genügend Sitzplätze und konnten von da aus dem regen Treiben der großen und kleinen
Volksfestbesucher zuschauen.
Volksfeststimmung ist angesagt!
Unsere Gruppe vor dem Nachhauseweg
Volksfest-Ausstellung
Mancher von unseren Gästen
traf einen Bekannten und hielt
ein kurzes Schwätzchen. Nachdem wir uns mit Bratwurst und
Fischbrötchen gestärkt hatten,
mussten wir uns schon auf den
Rückweg machen. Unterwegs
zum Treffpunkt wurde noch
Magenbrot am Stand gekauft.
Auf dem Heimweg waren sich
alle einig, dass der Nachmittag
viel zu schnell vergangen ist und
viele schöne alte Erinnerungen
wieder ins Gedächtnis kamen.
Nachsommer 4/2016 21
Lyrik & Poesie
Gedichte
Adventsträume
Wartend träumt der Advent
von flackernden Kerzenlichtern
und von einem lieben Lächeln
in den menschlichen Gesichtern.
Weihnachtlich bereiten will
er jetzt der Menschen Herzen
für das Kommen des Kindes
im Schein strahlender Kerzen.
Er träumt vom Weltfrieden
und mehr Liebe auf der Erden.
Der Gottessohn möchte in
uns Menschen geboren werden.
Kinderaugen werden wieder staunen,
wenn sie das Funkeln der Kerzen sehen.
Es möge uns warm ums Herz werden,
wenn wir miteinander liebend umgehen.
Gebet am Neujahrstag
Du Gott unseres Neuen Jahres,
halte uns stets in Deiner Hand,
und verleihe unserem Leben
Freude und Frieden als Gewand.
Laß` uns das alte Jahr ablegen,
den Sinn des Lebens versteh`n
und mit neuem festen Vertrauen,
notwendige Schritte mutig geh`n.
Weihnachtszauber
Am Adventskranz brennende Kerzen,
in den Küchen dominiert Plätzchenduft,
erwartungsvoll die Herzen der Kinder –
Weihnachtszauber liegt jetzt in der Luft.
Wir möchten doch unsere Wege
gehen mit viel Mut und Zuversicht.
Es begleite uns, kommen Sorgen,
von Weihnachten Dein helles Licht.
Vom Schnee ist die Natur verwandelt,
die Städte in funkelndem Lichterglanz,
auf dem Weihnachtsmarkt Getümmel
unter der Schneeflocken lustigem Tanz.
Behüte uns auch vor Krankheiten
und nimm uns ab seelisches Leid,
auf dass wir leichtfüßig loswandern,
in des Frühlings wunderschöne Zeit.
Die Kinder können es kaum erwarten,
denn Bischof Nikolaus war mit Gaben da.
Hinter dichtem Schneeflockentreiben
Mama den Schlitten vom Christkind sah.
Bitte, schenke uns Deinen Frieden
und gib Hoffnung unserem Leben
und mögest Du uns Deinen Segen
zu unserem Gottvertrauen geben.
Adventsträume, Sieglinde Seiler
Weihnachtszauber, Sieglinde Seiler
Gebet am Neujahrstag, Sieglinde Seiler
22 Nachsommer 4/2016
Rätselseite
Rätsel
Männerkurzname
Ausweis
Lichtspender
EinmalHaarPIN beim wuchs im
Banking Gesicht
Stockwerk
Gesäß
Tatendrang
Verzückung
Gesandter
Servierplatte
Soda
Leichtmetall
(Kw.)
Bärenname
Blattgemüse
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Finden Sie alle 22 im
Buchstabenfeld versteckten Städte!
Aachen, Augsburg, Bonn,
Bremen, Darmstadt, Hagen,
Halle, Hamburg, Hamm,
Hannover, Herne, Kiel,
Koblenz, Mainz, Mannheim,
Neuss, Pforzheim, Potsdam,
Regensburg, Reutlingen,
Trier, Ulm
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Verwahrung
Nachsommer 4/2016 23
Grußwort
Sehr geehrte
Leserinnen und Leser,
Alexandrinenstift –
unsere Leistungen
So unterschiedlich wie die Menschen sind,
die zu uns kommen, so vielfältig sind ihre
Wünsche und ihr Bedarf an Unterstützung.
Wir bieten Lösungen, die auf die persönliche
Situation des Einzelnen zugeschnitten sind.
Hierzu zählen folgende Angebote im Bereich
Betreuung und Pflege:
■■ Dauerpflege
■■ Kurzzeitpflege
■■ Verhinderungspflege
Weitere Angebote, die die Selbständigkeit
und Lebensfreude im Alter fördern:
■■
■■
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■■
■■
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■■
■■
Feste, Ausflüge
Gottesdienste, Andachten
Therapeutische Angebote
Backen, Kochen
Kreatives Angebot
Stammtisch
Singstunde
Gedächnistraining
ich freue mich, Sie wieder im neuen Nachsommer begrüßen zu dürfen! Das Jahr 2016
geht schon wieder langsam dem Ende zu. Der
Herbst kam im September und hat sich dann
auch nicht mehr aufhalten lassen. Die Landschaft verändert sich, die Bäume wurden rot
und braun und nun warten wir auf den Winter. Diese Jahreszeit hat aber auch etwas ganz
Besonderes. Alles wird ruhiger, die Tage
kürzer und man verbringt mehr Zeit mit der
Familie.
In der Adventszeit haben wir die Gelegenheit,
alles besinnlicher anzugehen. Da kommen die
Weihnachtsbäckerei und die weihnachtliche
Dekoration der Häuser und Stuben, die jedes
Jahr viel Freude mit sich bringt. Auch wir im
Alexandrinenstift bereiten uns intensiv auf
die Weihnachtszeit und das Ende des Jahres
mit Basteln, Backen und Singen vor.
Es wird eine Nikolausfeier und eine Adventsfeier mit den Angehörigen unserer Bewohnerinnen und Bewohner und der Kirchengemeinde von Satteldorf geben.
Nun wünsche ich Ihnen eine schöne, besinnliche Vorweihnachts- und Weihnachtszeit,
alles erdenklich Gute, viel Gesundheit und
Gottes Segen für das kommende Jahr.
Irina Michnowez, Hausdirektorin
24 Nachsommer 4/2016
Vorschau
Nikolausfeier
Grillabend
Wenn im November die Tage kühler und die
Nächte frischer werden, wollen wir einen gemütlichen Abend verbringen. Bei trübem Wetter lassen wir es uns gut gelaunt mit leckeren Steaks und
Würsten vom Grill gut gehen.
Gedenkgottesdienst
Im November gedenken wir unserer diesjährigen
Verstorbenen. Mit Frau Pfarrerin Huxel und Herrn
Pfarrer Lampadius zünden wir gemeinsam mit
Angehörigen und Bewohnern für jeden Verstorbenen eine Kerze an.
Weihnachtsbäckerei
Jedes Jahr aufs Neue ist die Vorfreude auf die Ad-
vents- und Weihnachtszeit groß. Dann wird unsere Küche im Speisesaal zur Backstube. Ein köstlicher Duft zieht durchs ganze Haus und ein
Versucherle ist gerne erwünscht.
Nikolausfeier
Am 6. Dezember besucht uns der Nikolaus wie
jedes Jahr. Was er wohl in seinem Sack versteckt
hat? Erinnerungen an die eigene Kindheit werden
wach.
Weihnachtsfeier
Weihnachten steht vor der Tür und wir wollen
uns auf das Fest einstimmen lassen. Wir dürfen
uns auf besinnliche und fröhliche Stunden mit
musikalischer Umrahmung freuen.
Binden von kleinen Kräutersträußen
Immer Dienstags steht im Alexandrinenstift
kreatives Basteln auf dem Programm.
Kürzlich hatten wir das Thema „Kräuter und Gewürze“. So war es passend, am 15. August zu Mariä
Himmelfahrt den Brauch „Binden von Kräuterbuschen“ aufleben zu lassen. In vielen katholischen
Gemeinden sind zum Feiertag Mariä Himmelfahrt
Kräuterbuschen eine besondere Tradition. Bestimmte Kräuter werden gesammelt, zusammengebunden und in der Kirche gesegnet. Diesen Segen
soll der Buschen dann im kommenden Jahr über
Haus und Hof bringen und so Unheil abhalten.
Zuvor mußten aber erstmal die verschieden Kräuter gesammelt werden. Salbei, Königskerze, Minze,
Lavendel und weitere Kräuter wurden zusammen
getragen. Es duftete einfach herrlich im Raum!
So entstand beim Binden der Kräuterbuschen ein
reger Austausch, welches Kraut wofür verwendet
wird und welche Erfahrungen man in der Ver-
Wir basteln
gangenheit damit machte. Außerdem konnte man
erfahren, wo in der Gegend die besten Stellen zum
Sammeln der Kräuter sind, und auch maches Rezept zum Herstellen von Kräuteressig, Salben oder
Kräuterbäder wurde verraten.
Obwohl heute doch vieles fertig gekauft wird, sind
das Wissen und die Erfahrungen ein wertvoller
Schatz.
Schülerin Nina Mikenda
Nachsommer 4/2016 25
Vorfreude auf das Weißwurstessen
Bericht
Ausflug zur Hammerschmiede
Anfang August starteten wir morgens um
10:00 Uhr unseren Ausflug zur Hammerschmiede Gröningen.
Die alte Schmiede liegt wunderbar idyllisch in
einem kleinen Tal an der Gronach und ist mit
Werkstatt und Museum immer einen Besuch wert.
Dazu gehört auch noch eine Wirtschaft mit großem Biergarten, in dem es sich herrlich verweilen
lässt.
dann goss es in Strömen, was uns aber nicht von
unserem Vorhaben abbringen konnte. Dort angekommen machten wir es uns dann doch lieber
drinnen in der Wirtsstube gemütlich. Der Wirt
stand schon bereit und versorgte uns mit leckerer
Weißwurst und Brezeln. Dazu gab‘s ein kühles
Bierchen, Radler oder Fanta. Wir unterhielten uns
prächtig, sangen Lieder und als dann Bernd Pommert noch Witze zum Besten gab, war das Gelächter groß. Alle waren die Meinung, dass es eine
wunderbare Abwechslung war, den Vormittag
auswärts zu verbringen.
Auch diesmal schlossen sich wieder viele Bewohner unserer Einladung an und wir fuhren im
Konvoi direkt bis vor die Schmiede. Leider hatten
wir kein Glück mit dem Wetter. Erst nieselte es,
Zur Feier des Tages ein Bier
26 Nachsommer 4/2016
Zeit für ein Schwätzchen
Betreuungsteam Ursula Sailer
Große Runde
Herzlich willkommen!
Verabschiedung der ehemaligen Auszubildenden und Begrüßung der neuen Auszubildenden.
Wir gratulieren unseren ehemaligen Auszubildenden, Olga Kessler und Elena Melser, zum bestandenen Examen. Beide bleiben uns weiterhin in
der Evangelischen Heimstiftung erhalten. Wir
wünschen ihnen als examinierte Altenpflegerinnen zum Start und im weiteren Berufsleben
nur das Beste.
Auch in diesem Jahr begrüßen wir unsere neuen
Auszubildenden, Olga Kalinski und Michael
Dröse, ganz herzlich. Beide sind seit August 2016
in der Einrichtung und sind seit Anfang an mit
viel Elan dabei.
Olga Kalinki und Michael Dröse
In unserer Einrichtung ist es zur Tradition geworden, dass die neuen Auszubildenden zum Start
ihrer Ausbildung eine Schultüte überreicht bekommen. Diese werden von den anderen Auszubildenden der Einrichtung mit Hilfe der Bewohner gebastelt und gefüllt. Sie werden mit hilfreichen
Gegenständen wie Stifte, Notizblöcke und natürlich „Nervennahrung“ befüllt und sollen beim
Ausbildungsstart helfen.
Wir wünschen auf diesem Wege Olga Kalinski und
Michael Dröse viel Erfolg, Geduld und natürlich
Spaß bei der Ausbildung.
Mentorin Nathalie Caluda
Fortbildungen für unsere Mitarbeiter
Es gibt immer wieder Veränderungen und
immer etwas Neues. Für uns Mitarbeiter ist
es wichtig, auf dem neuesten Stand zu sein.
Es finden Kurzschulungen und Fortbildungen in
den verschiedensten Bereichen für alle Mitarbeiter
im Haus statt. Sei es Hygiene, Medikamente, Prophylaxen, es ist alles wichtig und vielseitig in
unserem Beruf und so wird in jedem Monat vor
dem Teamgespräch ein Bereich in Form einer
Mitarbeiterschulung näher vorgestellt und alle
Mitarbeiter informiert.
Ein Mitarbeiter des Sanitätshauses, das eng mit
uns zusammenarbeitet, schulte alle Mitarbeiter
der Pflege und Beschäftigung im Umgang mit
Pflegehilfsmitteln.
Es gibt ein Aus-, Fort- und Weiterbildungsprogramm, aus dem jeder Mitarbeiter nach seinem
Bedarf und Interesse sich entsprechende Seminare
wählen kann, um sich in diesem Bereich fortzu-
Mitarbeiter bei der Schulung
bilden. Bei regelmäßigen Mitarbeitergesprächen
werden Wünsche und Interessen erfragt und für
das laufende Jahr mit dem angebotenen Bildungsprogramm geplant.
Man lernt nie aus, und es gibt jedem Menschen
mehr Sicherheit und fundiertes Hintergrundwissen.
Wonbereichsleiterin Grit Schulz
Nachsommer 4/2016 27
Feste
Betreuung
Herbstfest – ein voller Erfolg
Mit einem leckeren Zwiebelkuchen und neuem Wein beendeten wir unser alljährliches
Herbstfest. Ein tolles Fest lobten uns die Bewohner und Gäste des Alexandrinenstiftes.
Gelungener Nachmittag
Wir feiern Herbstfest
Besuch vom Jäger
Doch nun, erst einmal zu den
Vorbereit ungen des Festes:
Tische wurden aufgestellt, Servietten ausgesucht und gefaltet,
Herbstgestecke gemacht und der
Raum dekoriert.
Die herzliche Begrüßung der
Bewohner übernahm Susanne
Fritz. Sigrid Zubrodt war da, um
mit ihrem Akkordion musikalisch zu unterstützen.
28 Nachsommer 4/2016
Die Stimmung war gut, es wurde
viel gelacht, gesungen und geschunkelt. Es kam keine Langeweile auf, denn auch die Bewohner, Mitarbeiter und unser neuer
Auszubildender sorgten mit ihren Gedichten, Geschichten und
Anekdoten für einen kurzweiligen Nachmittag.
Der Höhepunkt, Zwiebelkuchen
und Neuer Wein, wurde mit
Genuss verspeist.
Ein weitere Höhepunkt der
Woche war der Besuch eines
Hobby-Jägers. Mit seiner natürlichen, freundlichen Art erzählte
er unseren Bewohnern Interessantes aus Wald und Flur. Als
Anschauungsmaterial brachte er
ein Fuchsfell und ein Marderfell
mit.
Viele Erinnerungen kamen mit
dem Besuch des Jägers zurück.
Eine Bewohnerin erzählte, dass
ihr Vater, der auch Jäger war,
einmal drei junge Füchse mit
nach Hause brachte.
Vielen Dank, hoffentlich besuchen Sie uns bald wieder.
Betreuungsteam Susanne Fritz
In der Küche
tut sich was?
Bei uns im Alexandrinenstift wird gern gekocht
und gebacken. Bewohner und Mitarbeiter planen
gemeinsam, so dass alle guten Zutaten auch vorhanden sind, wenn die Schürzen umgebunden
werden.
Die Köchinnen und Bäcker sind immer eifrig bei
der Arbeit und freuen sich schon auf diesen Tag.
Mit viel Geschick und langer Erfahrung gehen alle
Vorbereitungen gut voran. „Gelernt ist halt gelernt“.
Das macht Spaß
Wir backen verschiedene Sorten von Kuchen:
Obstkuchen mit heimischen Früchten der Saison,
auch Hefekuchen und Hefezopf sind sehr beliebt
und werden nach verschiedenen Hausfrauenrezepten hergestellt. Dann zieht ein verführerischer
Duft durch das Haus und alle freuen sich schon
auf die Kaffeezeit.
Unsere Bewohner warten immer gespannt auf
unsere Koch- und Backstunden.
Betreuungsteam Valentina Herter
Dank an unsere Ehrenamtlichen
Großer Dank gilt unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern.
Ob es die Gymnastikrunde oder der Spielnachmittag ist, jemand der mit den Bewohnern
„Schach“ oder „Mensch ärgere dich nicht“ spielt,
die Bewohner freuen sich schon darauf. Ein Spaziergang, dazu Gespräche mit dem Besuchsdienst
und es tut gut wenn man von seinen „Sorgen und
Ängsten“ erzählen kann. Dies geschieht, weil unsere ehrenamtliche Mitarbeiter vertraute Personen
unserer Bewohner geworden sind. Auch für die
letzte Wegstrecke sind unser Besuchs- und Hospizdienst für unsere Bewohner da.
Die Kirchengemeinde Satteldorf unterstützt uns
kräftig, lädt die Bewohner zum Seniorenkaffee
oder zum Theater ein. Zweimal im Monat kommt
der Pfarrer oder die Pfarrerin zum Gottesdienst,
worauf sich unsere Bewohner besondes freuen.
Margot Belschner bei Geburtstagsrunde
Wenn Ausflüge geplant sind, sind wir auf die
Fahrdienste angewiesen, ohne die würde es solche
Ausflüge gar nicht geben. Auch im alltäglichen
Programm erhalten wir Unterstützung. Für all das
dankt das Team ganz herzlich.
Nachsommer 4/2016 29
Ankunft auf dem Volksfestplatz
Bericht
„Auf zum Volksfest“
Das rief uns dr‘ Eilodder am Volksfestmontag
zu, und so starteten wir mit acht Bewohnern
und genau soviel Begleitern pünktlich um
zehn Uhr nach Crailsheim zum Festplatz.
Trotz Regen drehten wir zuerst eine Runde über
den Platz vorbei an Buden und Karussells. Der
Geruch nach gebrannten Mandeln, Gegrilltem
und Backfisch stieg uns in die Nase. Das Gebimmel
und Klingeln der Fahrgeschäfte, die vielen Menschen weckten alte Erinnerungen.
Musik im Blick und nicht weit vom Ausgang. Die
Bestellung wurde aufgegeben und schon bald
standen die Maß und andere Getränke zum Anstoßen bereit. Deftiger Schweinebraten, Schaschlik
und Schlachtplatte wurden aufgetragen, und die
Stimmung war prächtig. Zwei unserer Bewohner
entschlossen sich mutig zu einer Runde Riesenrad
und konnten das Volksfest auch noch von oben
genießen.
Herrlich! Die vielen tollen Eindrücke! Danke allen
Begleitern für die große Unterstützung.
An der Schießbude bekamen alle Damen eine Rose
geschenkt, dann gings weiter ins Engelzelt. Unsere reservierten Tische waren bestens plaziert, die
„Prost mein Engel“
30 Nachsommer 4/2016
Die Mutigen fuhren Riesenrad
Betreuungsteam Ursula Sailer
Ein Prosit der Gemütlichkeit
Aus dem Alexandrinenstift
Trost und Gedenken
... werde bleiben im Hause des
Herren immerdar ...
Psalm 23,6
nicht ein tristes dunkles Nichts
steht, sondern eben die Heimat
bei Gott und die schließliche
Auferstehung.
Pfarrerin Professor Dr. Kirsten Huxel und Pfarrer Florian Lampadius
Gut vertraut ist uns der Psalm
vom guten Hirten (Psalm 23),
den wir in unseren Gottesdiensten immer wieder gerne beten.
Viele sind in diesen Versen zu
Hause und empfinden große
Geborgenheit bei diesen Worten:
„Der Herr ist mein Hirte, mir
wird nichts mangeln …“
Das ist ein Gebet, das uns über
unser gesamtes Leben und darüber hinaus begleiten will. Wieder
und wieder erfahren wir die
Wirklichkeit und Wahrheit dieser
Sätze. Gott versorgt uns mit
allem, was wir brauchen, er zeigt
uns den richtigen Weg, er ist treu
in seinem Geleit in schweren
Tagen, er macht am gemeinsamen Tisch des Lebens aus Feinden wieder Freunde und richtet
unter uns seine Vergebung auf.
Und die Aussicht der Psalmverse,
dass wir bei Gott eine Heimat
haben, die auch mit dem Tod
nicht endet, die tröstet uns. Besonders dann, wenn wir von
einem lieben Menschen Abschied nehmen müssen, weil er
heimgegangen ist zu Gott.
Solchen Heimgang und Abschied gibt es in unserem Alexandrinenstift an manchen Tagen. Und das fällt schwer, wenn
wir auf einmal eine Lücke unter
uns spüren. Das macht uns traurig, wenn vorne am Eingang
wieder einmal ein Name steht
und eine Kerze daneben entzündet ist. Wenn wir am Tod eines
Mitbewohners oder einer Mitbewohnerin erkennen, dass auch
unser Leben endlich ist und
einmal zur Neige gehen wird.
Dann aber will uns der Psalm
vom guten Hirten sozusagen wie
„in den Arm nehmen“ und uns
erinnern, dass am Lebensende
„Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang
und ich werde bleiben im Hause
der Herren immerdar“: Das ist
uns gesagt als Wort zum Leben
und auch zum Sterben. Das ist
uns gesagt, damit wir die Verstorbenen nicht verloren geben,
sondern sie in guten Erinnerungen lieb behalten.
Und dazu ist unser Gottesdienst
zur Woche des Ewigkeitssonntages die Gelegenheit, die uns an
den Trost Gottes heranführen
will. Schon traditionell feiern wir
diesen Gottesdienst mit integriertem Abendmahl und entzünden Kerzen, um all der Verstorbenen des letzten Kirchenjahres
zu gedenken.
Dieser Gottesdienst wird von
Pfarrerin Professor Dr. Kirsten
Huxel und von Pfarrer Florian
Lampadius gestaltet, und Sie sind
alle herzlich eingeladen dazu.
Terminhinweis
Der Gottesdienst zum Gedenken an die Verstorbenen mit
der Feier des heiligen Abendmahles findet am 24. November um 10:00 Uhr im Alexandrinenstift statt.
Nachsommer 4/2016 31
Veranstaltungen
Veranstaltungen November - Januar
1. November – 09:30 Uhr
Backen auf dem Wohnbereich
18. Dezember – 15:30 Uhr
Liederkranz
Wir wollen gemeinsam einen gemütlichen
Nachmittag verbringen
11. November – 16:00 Uhr
Grillabend
Wir wollen gemeinsam einen gemütlichen 27. Dezember – 09:30 Uhr
Kochen auf dem Wohnbereich
Nachmitag verbringen
16. November – 09:30 Uhr
Kochen auf dem Wohnbereich
21. November – 18:30 Uhr
Angehörigenabend
23. November – 15:30 Uhr
Tee kochen mit Simon Müller
24. November – 10:00 Uhr
Gedenkgottesdienst
mit Pfarrerin Huxel und
Pfarrer Lampadius
29. November – 09:30 Uhr
Backen auf dem Wohnbereich
6. Dezember – 15:00 Uhr
Nikolausfeier
13.Dezember – 09:30 Uhr
Weihnachtsbäckerei
16. Dezember – 15:00 Uhr
Alle Jahre wieder ... Weihnachtsfeier
32 Nachsommer 4/2016
10. - 11. Januar – 10:00 Uhr
Wohlfühltage im Rosenbad
Lassen Sie sich verwöhnen, es lohnt sich
17. Januar – 09.30 Uhr
Kochen auf dem Wohnbereich
24. Januar – 09:30 Uhr
Backen
Wir backen Geburtstagskuchen
25. Januar – 15:00 Uhr
Geburtstagsfeier
Wir feiern Geburtstage der Monate November, Dezember, Januar
Gottesdienst im Alexandrinenstift
mit Pfarrer Lampadius
3. November – 10:00 Uhr
8. Dezember – 10:00 Uhr
12. Januar – 10:00 Uhr
28. Januar – 10:00 Uhr
Grüß Gott!
Ich heiße Ingrid Böhm und arbeite seit April als
Vertretung im Alexandrinenstift!
Hier unterstütze ich im Demenzbereich neue Bewohner mit viel Freude bei alltäglichen Tätigkeiten, wie zum Beispiel: Frühstück richten und
austeilen, Mithilfe beim Trinken und Essen oder
das Mittagessen austeilen!
Aber auch etwas für das Seelenleben tun, wie zum
Beispiel: Einfach mal reden, auf die Terrasse raussitzen, Gedächtnistraining, Ballspielen, Wahrnehmungsförderung oder basale Stimulation gehört
zu meinen Aufgaben!
Bei der Arbeit
Es ist immer wieder erstaunlich, wie mancher
Bewohnern bemüht ist, trotz mancher Einschränkung dabei mitzumachen!
Da ich das Alexandrinenstift ab November wieder
verlasse, möchte ich ein herzliches „Vergelts Gott“
sagen an alle im Haus, die mir meinen „Einstieg“
erleichtert haben!
Ingrid Böhm
Kopfarbeit
Bei jedem Training bereite ich zur Einstimmung auf das Thema eine Geschichte vor.
Fragen für das Quiz suche ich individuell aus, so
dass jeder Teilnehmer antworten kann. Beim
Thema „Düfte und unsere Erinnerung“ erzählte
ich eine Geschichte über die Vielfalt der ätherischen Öle. Anschließend kam es zu einem Ge-
Beim Gedächtnistraining
spräch mit den Bewohnern. Die Teilnehmer sprachen nicht nur über ätherische Öle, sondern auch
über Kosmetik, Parfüme, Blumen und Gewürze.
Das Düfte-Quiz machte den Bewohnern großen
Spaß. Beim Geruchstest konnten die Bewohner
verschiedene Gewürze unterscheiden. Ich teilte
einige Duftnoten aus, beispielsweise ätherische
Öle, die Teilnehmer versuchten die Duftnoten zu
erraten, beziehungsweise darüber zu sprechen.
Zum Schluß haben die Bewohner über Küchengewürze, wie Anis, Bohnenkraut, Dill oder Petersilie,
die sie früher zum Kochen verwendet haben, erzählt. So entstanden Gespräche und ein reger
Austausch über eigene Erfahrungen beim Anbau
und Verwendung der heimischen Kräuter und
welches Kraut bei welchem Zimperlein auch gute
Wirkung zeigte.
Betreuungsteam Lydia Lehmann
Nachsommer 4/2016 33
Grußwort
Sehr geehrte
Leserinnen und Leser,
schon wieder geht ein Jahr zu Ende, das ist
doch verrückt oder? In diesem Nachsommer
ist es mir ein ganz besonderes Anliegen,
einmal „Danke“ zu sagen ...
Seniorenstift „Auf den Wäldern“ –
unsere Leistungen
... an alle Bewohner und Angehörigen. Es ist
eine schwere Entscheidung, die Pflege in
fremde Hände abzugeben. Wir sind uns dessen bewusst und bedanken uns ganz herzlich
für Ihr Vertrauen.
So unterschiedlich wie die Menschen sind,
die zu uns kommen, so vielfältig sind ihre
Wünsche und ihr Bedarf an Unterstützung.
Wir bieten Lösungen, die auf die persönliche
Situation des Einzelnen zugeschnitten sind.
... an unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter, die
mit ganz viel Einfühlungsvermögen und Engagement unseren Altag im Seniorenstift
enorm bereichern.
Hierzu zählen folgende Angebote im Bereich
Betreuung und Pflege:
■■ Dauerpflege
■■ Kurzzeitpflege
■■ Verhinderungspflege
Weitere Angebote, die die Selbständigkeit
und Lebensfreude im Alter fördern:
■■
■■
■■
■■
■■
■■
■■
Feste, Ausflüge
Gottesdienste, Andachten
Singkreise
Therapeutische Angebote
Tiergestützte Aktivität
Kraft- und Balancetraining
Massagen und Aromapflege
... an jeden einzelnen Mitarbeiter. Unsere
Bewohner im Seniorenstift fühlen sich sehr
wohl, und das ist Ihr Verdienst liebe Kolleginnen und Kollegen. Durch Ihre Fachkompetenz, Ihr Einfühlungsvermögen und dank
Ihres unermüdlichen Einsatzes machen Sie
das Seniorenstift zu dem, was es ist. Vielen
Dank für Ihre Treue. Schön, dass es Sie gibt!
Nun wünsche ich Ihnen eine schöne Adventszeit, besinnliche Weihnachten und einen
guten Rutsch ins Jahr 2017!
Ich grüße Sie herzlich
Ihre
Yvonne Fuchs
34 Nachsommer 4/2016
Meldungen
Heimbeirat
Heimbeiratswahlen 2016
Am 25. Juli 2016 fanden im Seniorenstift Heimbeiratswahlen statt. Auch bei dieser Wahl
war das Interesse sehr hoch, und es konnten vier kompetente und interessierte Kandidaten
für die anstehende Wahl gewonnen werden.
Alle zwei Jahre ist der Heimbeirat neu zu wählen. Etwa vier
Wochen vor den Wahlen werden die Bewohnerinnen und
Bewohner gefragt, wer Interesse
hat, sich zum Heimbeirat aufstellen zu lassen und somit die
Interessen der Bewohner gegenüber der Einrichtung zu vertreten. Dieses Jahr konnten vier
Bewerber für das Amt des Heimbeirates gewonnen werden:
Hedwig Junker, Viktor Schmunk,
Dieter Laengrich und Dieter
Wolf.
Wahlberechtigt sind alle Personen, die am Wahltag im Heim
wohnen. Gewählt werden dür-
Bewohnerin bei der Wahl
Kandidaten 2016 mit Hausdirektorin Yvonne Fuchs
fen Bewohner und die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Seniorenstifts. Nach einer kurzen
Begrüßung seitens der Hausdirektion, hatte jeder der zur Wahl
aufgestellten Kandidaten die
Möglichkeit, sich bei seinen
Wählern vorzustellen und sein
zukünftiges Vorhaben im Amt
zu erläutern. Nachdem jeder
Wähler für seinen Favoriten
gestimmt hatte, wurden die
Wahlzettel ausgewertet. Voller
Spannung wurde das Ergebnis
erwartet.
Heimbeirat 2016 - 2018:
Hedwig Junker (Ehrenamtliche)
Dieter Wolf (Bewohner DG)
Viktor Schmunk (Bewohner EG)
Wir gratulieren dem neu gewählten Heimbeirat ganz herzlich zu seinem Amt und wünschen ihnen, dass sie gemeinsam
mit gleichem Einsatz und Einfühlungsvermögen die Wünsche
und Interessen der Bewohner im
Seniorenstift vertreten! Gleichzeitig danken wir ganz herzlich
Dieter Laengrich für die Vertretung der Inneressen seiner Mitbewohner und für die sehr gute
Zusammenarbeit von 2014 2016!
Yvonne Fuchs
Neuer Heimbeirat 2016 - 2018
Nachsommer 4/2016 35
Meldungen
Apfelkuchen selbstgemacht
Lustig war´s ...
Ende August kam unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Jule Früh mit schön gewachsenen „Klaraäpfeln“ aus ihrem eigenen Garten vorbei, um diese
unseren Bewohnern für einen leckeren Apfelkuchen zu spendieren. Das ließen sich unsere Bewohner nicht zweimal sagen und machten sich sofort
an den Teig. Es wurde gerührt, geknetet, geschält
und später dann auch genossen.
Christina Rein
Am 17. August war es mal
wieder soweit und es ging
das Gerücht umher „Erna
kommt“. Fragende Gesichter bei unseren neuen
Bewohnern, jedoch die
Bewohner, die schon etwas
länger in unserer Einrichtung sind, kennen Erna
natürlich.
Gemeinsames Backen im Dachgeschoss
Clownin Erna wurde von allen herzlich empfangen und willkommen geheißen. Es gab
herzliche Umarmungen und manchmal sogar
ein kleines „Küsschen“ auf die Wange. Mit ganz
viel Einfühlungsvermögen, Charme und Witz
zaubert Erna bei allen Bewohnern ein Lächeln
ins Gesicht und so gelingt es ihr jedes Mal, sich
in die Herzen der Bewohner zu schleichen.
Simone Kaape
Bunte Sträuße aus der Natur
Das Erleben der Natur wirkt sich positiv auf
das physische, psychische und das soziale
Befinden des Menschen aus und Erinnerungen werden geweckt.
Nachdem wir die letzten Wochen fleißig Salat
geerntet haben, nun die Pflanztröge fast leer sind
und auf ihre spätere Herbstbepflanzung warten,
entschlossen wir uns, den Sommer ein wenig ins
Haus zu holen. Susanne, Mitarbeiterin aus der
Betreuung, brachte alles mit, was Feld, Wald und
Flur zu bieten hatten und los ging’s.
Unsere Bewohner „sortierten“ zunächst Blumen,
Kräuter, Gräser und Korn und schon entstand eine
lebhafte Unterhaltung. Egal ob Barbarakraut, Wiesenknopf oder Frauenmantel – alle schwelgten in
Erinnerungen und erzählten von Erlebnissen, die
36 Nachsommer 4/2016
sie früher mit „Mutter Natur“ hatten. Begeistert
und geschickt wurden herrliche Sträuße zusammengestellt und in Vasen auf den Tischen der
Wohnbereiche verteilt. Es duftete überall und eine
Bewohnerin meinte strahlend: „Ich fühle mich,
als wenn ich in einer Wiese sitze.“
Susanne Kalthoff
Männerstammtisch
ganz kreativ
Wie im vergangenem Nachsommer versprochen,
gibt es wieder Neuigkeiten von unserem Männerstammtisch. Wir hatten immer sehr viel Glück
mit dem Wetter, sodass dieser auch immer im
Freien stattfinden konnte. In gemütlicher Runde
wurden Witze erzählt, natürlich gewerkelt und
das eine oder andere Bier getrunken.
Als so nach und nach erkennbar wurde, was aus
dem bearbeiteten Holzscheiben enstehen wird,
waren alle hellauf begeistert und gaben sich noch
etwas mehr Mühe.
Sie fragen sich bestimmt auch schon was daraus
wurde? Wir haben ein Bild aus einzelnen Holzscheiben kreiert, das unsere weißen Wände im
Treppenhaus verschönern soll. Wie Sie auf den
Bildern sehen können, ist es uns auch sehr gut
gelungen.
Simone Kaape
Katholischer Gottesdienst mit Pfarrer Josef
Pfarrer Josef, ein katholischer Pfarrer mit ganz viel Herz.
In Fichtenau wird die katholische Kirchengemeinde von Pfarrer Engert vertreten. Einmal im Jahr
verabschiedet sich Pfarrer Engert in den wohlverdienten Sommerurlaub und wird in dieser Zeit
von Pfarrer Josef vertreten. Wie auch im Vorjahr
Katholischer Gottesdienst
lies es sich Pfarrer Josef nicht nehmen, während
seiner Urlaubsvertretung einen katholischen
Gottesdienst im Seniorenstift zu halten.
Unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Ella Baumann
kümmerte sich im Vorfeld um alles und organisierte, wie in der katholischen Kirche üblich, auch
Ministranten. Pfarrer Josef gestaltete den Gottesdienst wieder sehr feierlich und ganz besonders
freute er sich, als ihn Bewohner vom Vorjahr noch
erkannten. Es war ein herzliches und besinnliches
Miteinander.
Wir wünschen Pfarrer Josef alles Gute und Gottes
Segen und hoffen gleichzeitig, dass wir ihn auch
im nächsten Jahr, während der Urlaubsvertretung,
wieder begrüßen dürfen.
Christina Rein
Nachsommer 4/2016 37
Mitarbeiter
Neue Auszubildende im Seniorenstift
Das Seniorenstift bildet jedes Jahr Pflegefachkräfte und Pflegehelfer aus. Wir kooperieren mit verschiedenen Berufsschulen für
Altenpflege. Die Schüler besuchen die Schulen in Ellwangen und Dinkelsbühl.
Den Schülern stehen drei Praxisanleiter während
der Ausbildung zur Seite. Es werden ihnen fachliche
sowie sachliche und rechtliche Grundlagen unterrichtet, die sie theoretisch in den Schulen vermittelt
bekommen und in der Einrichtung anwenden
dürfen, können und müssen. So ist die Ausbildung
über drei Jahre gut betreut und gesichert.
Lena Kronenwetter war seit Mitte Juli 2016 als
Praktikantin im Seniorenstift tätig und hat seit
September die Ausbildung in Dinkelsbühl begonnen. Auch Felix Reisenhauer begann im September
diesen Jahres die Ausbildung zum staatlich aner-
Lena Kronenwetter und Felix Reisenhauer
kannten Altenpfleger und wird in dieser Zeit die
Berufsschule in Ellwangen besuchen.
Wir wünschen beiden einen guten und glücklichen Start sowie Freude, Kraft und Mut am
Helfen und Betreuen der Pflegebedürftigen.
Yvonne Fuchs
Ausbildung erfolgreich abgeschlossen
Das Seniorenstift Auf den Wäldern ist stets
bemüht seinen Mitarbeitern die Möglichkeit
zu schaffen, sich im Bereich der Altenpflege
auszubilden oder sich im weiten Feld der
Altenpflege weiterzubilden.
Auch dieses Jahr hat eine Mitarbeiterin erfolgreich
ihren Abschluss geschafft. Viola Gölden kam im
Jahr 2012 in unser Team und hatte schon von
Anfang an den Wunsch geäußert, in die Altenpflegeausbildung einzusteigen. Im September 2013
war es dann soweit. Sie begann ihre Ausbildung
zur staatlich anerkannten Altenpflegerin im Kreisberufsschulzentrum Ellwangen und wurde im
Seniorenstift von ihrer Mentorin Patrizia Rettenmeier durch die Ausbildung begleitet.
Nun freuen wir uns, verkünden zu dürfen, dass
Viola Gölden ihre Ausbildung mit einem sehr
guten Notendurchnit abgeschlossen hat. Des Weiteren konnte Frau Gölden als Pflegefachkraft für
das Seniorenstift gewonnen werden.
Viola Gölden mit Mentorin Patrizia Rettenmeier
38 Nachsommer 4/2016
Das gesamte Team des Seniorenstiftes heisst die
geschätzte Kollegin Viola Gölden ganz herzlich
als Pflegefachkraft willkommen, wünscht ihr viel
Freude an der Arbeit und steht ihr natürlich, insbesondere in der Anfangszeit, mit Rat und Tat zur
Seite.
Yvonne Fuchs
Ausgelassene Stimmung bei Tanzmusik
Feste feiern
Herbstfest 2016
„Willkommen zum diesjährigen Herbstfest“
– so hieß es am Montag, den 17. Oktober im
Seniorenstift.
eine kleine Verschnaufpause, in der Patricia Lemm
und Christina Rein Herbstgedichte vortrugen
sowie Rätsel rund um den Herbst, die zum Nachdenken inspirierten.
Nachdem der gesamte Festsaal von Susanne Keith
mit einer reichhaltigen Herbstdekoration geschmückt wurde, begann pünktlich um 15:00 Uhr
das Fest mit dem Nachmittagskaffee. Im Anschluss
wurde gesungen, geschunkelt, gelacht und geklatscht. Begleitet wurde das Ganze von unseren
Mitarbeiterinnen aus der Beschäftigung Patricia
Lemm und Christina Rein. Sie sorgten mit ihrer
guten Laune für ganz viel Stimmung. Bei toller
Tanzmusik hielt es kaum noch jemand in den
Stühlen. Immer wieder gönnten sich die Feiernden
Am späten Nachmittag konnte man dann schon
im ganzen Haus den Zwiebelkuchen riechen, der
im Backofen erwärmt wurde. Allen Mitfeiernden
lief das Wasser im Mund zusammen und sie
freuten sich, als endlich das Abendessen losging
und der Zwiebelkuchen mit einem leckeren Federweiser gereicht wurde. So ließen es sich alle Beteiligten gut schmecken und waren der gleichen
Meinung: Auch dieses Jahr war das Herbstfest
wieder einer der Höhepunkte des Jahres!
Yvonne Fuchs
Nachsommer 4/2016 39
Ehrenamt
Ehrenamt bei uns
Ehrenamtsarbeit tut gut
– nicht nur denjenigen,
denen geholfen wird, sondern auch den Helfenden
selber. Es ist schön, die
Begeisterung zu sehen – in
der Gymnastik, im Singkreis, beim Musiknachmittag und beim Erzählkreis, und freudig kommt
die Seniorenstiftgemeinde zur gemeinsamen
Andacht zusammen. Auch bei Ausflügen können wir auf die Unterstützung der Ehrenamtlichen zählen.
Uns ist es wichtig, dass sich der Einsatz unserer
ehrenamtlichen Mitarbeiter nach eigenen Interessen und Erwartungen richtet, und dass sie
äußern, in welchem Umfang sie tätig sein
möchten und können. So genießen wir alle
eine gute und enge Zusammenarbeit von Ehrenamtlichen und Mitarbeitern!
Sie möchten sich gerne
ehrenamtlich
engagieren?
Wir brauchen Sie für unsere
Bewohner zur Unterstützung z.B.
bei Spaziergängen
beim Singen und Musizieren
als Begleitung bei Ausflügen
im Lese-, Gesprächs-, Malkreis
für Besuche
und vieles mehr
Ehrenamt
– ein Gewinn für alle
„Da wird auch dein Herz sein ...“
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ehrenamtstreffen
Einmal im Jahr findet im Seniorenstift im
Oktober ein Ehrenamtstreffen statt. In dieser
Veranstaltung steht der Austausch untereinander im Vordergrund.
Unsere Bewohner freuen sich und sind sehr dankbar, wenn sie Unterstützung beim Essen bekommen, verbunden mit einem kleinen Plausch. Es
ist schön zu sehen, wenn im Singkreis altbekannte Weisen angestimmt, in der Gymnastik eifrig
Körper und Geist trainiert werden und einmal im
Monat beim Musiknachmittag zum flotten Akkordeonspiel das Tanzbein geschwungen wird.
Dies waren nur ein paar Beispiele von Angeboten
im Seniorenstift, deren Koordination viel Fingerspitzengefühl bedarf. Innerhalb des Ehrenamts-
40 Nachsommer 4/2016
Ehrenamtliche und Hausdirektorin Yvonne Fuchs
treffens wurden dieses Angebote und eventuelle
Änderungen besprochen. Ehrenamtskoordinatorin Susanne Kalthoff sowie Hausdirektorin Yvonne Fuchs führten durch den Nachmittag und
sprachen bei dieser Gelegenheit ihren Dank für
so viel Herzlichkeit und ehrenamtliches Engagement aus.
Susanne Kalthoff und Yvonne Fuchs
Ausflüge
Ellwangen ist immer eine
Reise wert
Im September hatten wir einen Ausflug nach Ellwangen geplant, um dort die Basilika zu
besichtigen und gleichzeitig ein wenig „Stadtluft“ zu schnuppern. Bei herrlichem Sonnenschein machten wir uns auf die Reise in den schönen Ostalbkreis.
Kleine Rast auf dem neuen Marktplatz
Gruppenbild vor der Basilika
Besichtigung der Basilika mit
Stadtführerin Irmgard Zeifang
Der neu gestaltete Markplatz ließ
die Augen unserer Bewohner
größer und größer werden,
denn: „hier sieht‘s ja ganz anders
aus, wo sind die dicken Kastanienbäume geblieben“, meinte
eine „eingessene Ellwangerin“
unserer Gruppe. Die alten Bäume waren weg, neue gepflanzt
und wir sahen große rote Sofas
auf dem Platz, die uns zum Verweilen einluden. Dort erklärte
uns Stadtführerin Irmgard Zei-
fang Wissenswertes über die
Entwicklung der Stadt Ellwangen bis hin zur Neugestaltung
des Marktplatzes in den vergangenen zwei Jahren. Dann
ging‘s in die Basilika. Unsere
Stadtführerin begleitete uns
durch die imposante Stiftskirche
und wir erfuhren alles Interessante von der Gründung der
Basilika bis hin zur heutigen
Zeit. Ganz besonders freute alle
die ökumenische Pforte, die
nach 200 Jahren im Jahr 1997
geöffnet wurde und somit einen
Durchgang zur Evangelischen
Stadtkirche bietet – „gelebte
Ökumene in Ellwangen“.
Irmgard Zeifang erzählte so lebhaft und mit soviel Freude, war
stets zu einem Scherz bereit und
wusste auf all unsere Fragen eine
Antwort. Mit ihrer herzlichen
und fröhlichen Art bereitete sie
uns allen einen herrlichen und
unvergesslichen Nachmittag in
Ellwangen!
Zum Abschluss unseres Ausfluges genossen wir im Cafe
„Punto“ ein kühles Bierchen
oder ein leckeres Eis und beobachteten dabei das muntere
Treiben in der Fußgängerzone.
Susanne Kalthoff
Nachsommer 4/2016 41
Veranstaltungen
Veranstaltungen November bis Januar
10. November - 15:00 Uhr
Demenzandacht
Mit Christina Rein
8. Dezember – 15:00 Uhr
Weihnachtliches Backen
Wir backen gemeinsam Weihnachtsgebäck.
12. November – 10:00 Uhr
Gedenkgottesdienst
Für Verstorbene der letzten 12 Monate.
13. Dezember – 16:00 Uhr
Heitere Geschichten
Mit Roland Kuß
15. November – 16:00 Uhr
Heitere Geschichten
Mit Roland Kuß
15. Dezember – 15:00 Uhr
Demenzandacht
Mit Christina Rein
24. November – 15:00 Uhr
Backen auf dem Wohnbereich
27. Dezember – 16:00 Uhr
Heitere Geschichten
Mit Roland Kuß
29. November – 16:00 Uhr
Heitere Geschichten
Mit Roland Kuß
10. Januar – 16:00 Uhr
Heitere Geschichten
Mit Roland Kuß
30. November – 15:00 Uhr
12. Januar – 10:00 Uhr
Geburtstagsnachmittag
Wir feiern gemeinsam mit den Bewohnern, Demenzandacht
die in den vergangenen drei Monaten Ge- Mit Christina Rein
burtstag hatten.
17. Januar – 10:00 Uhr
Evangelischer Gottesdienst
5. Dezember – 16:00 Uhr
Mit Pfarrer Tobias Dürr
Musiknachmittag mit Dede
Wir wollen gemeinsam einen gemütlichen
Nachmittag mit guter Musik und Tanz ver- 24. Januar – 16:00 Uhr
Heitere Geschichten
bringen.
Mit Roland Kuß
6. Dezember – 10:00 Uhr
Evengelischer Gottesdienst
Mit Pfarrer Tobias Dürr
42 Nachsommer 4/2016
Meldungen
Wissenswertes in Kürze
Elternzeit beendet
Herzlich Willkommen zurück! Nach zweijähriger
Elternzeit wird nun Natascha Pelant ins Seniorenstift zurückkehren und
ihre Aufgabe der Hauswirtschaftsleitung wieder aufnehmen. Während der
Natascha Pelant
Eltenzeit von Natascha
Pelant hat Tamara Schwenk
deren Aufgaben übernommen und agierte als
Ansprechpartnerin der Hauswirtschaft. Wir
danken Tamara Schwenk herzlich für ihr Engagement und ihrer tatkräftigen Unterstützung
während der Abwesenheit der Hauswirtschaftsleitung!
Yvonne Fuchs
Ein farbenfroher
Herbstanfang
Ende September, als die Blätter an den Bäumen begannen
sich allmählich bunt zu verfärben, wollten wir auch in
unsere Pf lanztröge etwas
Farbe bringen. Wir hatten
einige Ideen bezüglich unserer Herbstbepflanzung und Josef Wolf
so fiel die Wahl auf Chrysanthemen in gelb und lila sowie auf winterfeste
Pflanzen Silberdraht und Heidekraut. Sorgfältig
setzte Josef Wolf die Pflanzen ein und nachdem
alle gut angegossen waren, betrachteten wir zufrieden die Minigärten. Josef Wolf versorgt die
Pflanzen täglich und bis heute erfreuen sie Bewohner und Spaziergänger.
Erntedankgottesdienst im Seniorenstift
Seit nunmehr zwei Jahren hält Pfarrer Tobias Dürr
bei uns einmal im Monat einen Gottesdienst. Zum
Erntedank hatten Josef Wolf und Susanne Kalthoff
im Veranstaltungsraum einen reichlich geschmückten Erntedanktisch aufgebaut und unsere Senioren freuten sich sehr auf Pfarrer Dürr. Der
Raum war bis auf den letzten Platz besetzt und
Evangelischer Gottesdienst
Erntedankaltar
alle sangen kräftig zum Beginn des Gottesdienstes
das Lied „Wir pflügen und wir streuen den Samen
auf das Land“ (Matthias Claudius 1740-1815). Die
kleine Gemeinde fühlte sich sehr wohl, verfolgte
aufmerksam die Predigt und sang begeistert noch
viele weitere Lieder zum Erntedank. Ein herzliches
Dankeschön an unseren Pfarrer!
Susanne Kalthoff
Nachsommer 4/2016 43
Anzeigen
Teerezepturen aus der Apotheke
Wohlfühltee
Teerezepturen aus der Apotheke
Brombeerblätter
40g
Melissenblätter
Kamillenblüten
20g
20g
Anisfrüchte
Koriandersamen
10g
10g
Wohlfühltee
Kamillenblüten
Brombeerblätter
Koriandersamen
Melissenblätter
20g
40g
10g
20g
Anisfrüchte
10g
1-2 Teelöffel dieser Mischung mit
Teelöffel Wasser
dieser Mischung
mit
¼ l 1-2
kochendem
übergießen
¼ l kochendem Wasser übergießen
oben: Kamille Melisse Brombeerblätter
unten:
Anis Melisse Brombeerblätter
Koriandersamen
oben: Kamille
unten: Anis
Koriandersamen
und 5 bis 8 Minuten ziehen lassen.
und 5 bis 8 Minuten ziehen lassen.
Diese wohlschmeckende bekömm-
Diese wohlschmeckende bekömm-
liche Mischung ist ein guter Haus-
liche Mischung ist ein guter Haus-
tee für Jung und Alt. Bei Bedarf
tee für Jung und Alt. Bei Bedarf
kann der Tee mit Rohzucker,
kann der Tee mit Rohzucker,
Kandis oder Honig gesüßt werden.
Kandis oder Honig gesüßt werden.
Auf Wunsch erhältlich
Auf Wunsch erhältlich
in der Jagst-Apotheke
in der Jagst-Apotheke
Ihr
Müller
Ihr Simon
Simon Müller
Schloßstrasse3 3+ +5 5
Schloßstrasse
74564
74564Crailsheim
Crailsheim
Tel:
Tel: 07951/97070
07951/97070
Fax:
Fax: 07951/970740
07951/970740
Mail:
Mail:[email protected]
[email protected]
Web:
Web:sanitaetshaus-siegel.de
sanitaetshaus-siegel.de
Bandagen und
Bandagen
und
Orthesen
Orthesen
Brustäesthetikstudio
Brustäesthetikstudio
Kompressionstherapie
Kompressions-
therapie
Hilfen für
die Füße
Hilfen für
die Füße
44 Nachsommer 4/2016
Pflegehilfsmittel
Pflegehilfsmittel
Prothesen für UnterProthesen
für Unterund Oberschenkel
und Oberschenkel
Rollstühle und
Gehhilfen und
Rollstühle
Gehhilfen
Hilfsmittel für Sport,
Alltag u. Freizeit
Hilfsmittel
für Sport,
Alltag u. Freizeit
Anzeigen
Zur Verstärkung unserer Pflegeteams suchen wir
Pflegefachkräfte (m/w)
Aus Begeisterung für Ihren Beruf engagieren Sie sich für ältere pflegebedürftige Menschen. Sie wirken an der Umsetzung und Weiterentwicklung unserer Qualitätsstandards mit und sichern die Planung,
Durchführung und Evaluation der Pflege. Unsere diakonischen Handlungsgrundsätze setzen Sie in Ihrer täglichen Arbeit um.
Für weitere Auskünfte stehen Ihnen unsere Hausdirektoren gerne
zur Verfügung.
Yvonne Fuchs
Hausdirektorin
• Seniorenstift „Auf den Wäldern"
Farbholz 7 · 74579 Fichtenau-Wildenstein
Tel. (0 79 62) 71 19- 0
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Elisabeth Willsch
Gebietsdirektorin
• Mobile Dienste Wolfgangstift
Salzburger Straße 34 · 74564 Crailsheim
Tel. (0 79 51) 9 35 50
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Nachsommer 4/2016 45
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46 Nachsommer 4/2016
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Seniorenwegweiser 2016KreisSH_Layout 1 21.12.2015 15:48 Seite 1
„Wir leben gerne hier ...
... weil wir uns geborgen fühlen.“
Unsere Einrichtungen im Landkreis Schwäbisch-Hall:
74572 Blaufelden
Johannes-Brenz-Haus
Ostlandstraße 20
Tel. (0 79 53) 9 78 48-0
74579 Fichtenau-Wildenstein
Seniorenstift „Auf den Wäldern"
Farbholz 7
Tel. (0 79 62) 71 19-0
74564 Crailsheim
Wolfgangstift
Wolfgangstraße 40
Tel. (0 79 51) 91 07-0
74532 Ilshofen
Pflegestift Ilshofen
Hohlstraße 5
Tel. (0 79 04) 94 40-0
Mobile Dienste Wolfgangstift
Tel. (0 79 51) 9 35 50
Mobile Dienste Ilshofen
Tel. (0 79 04) 94 40-28
74592 Kirchberg
Fürst-Ludwig-Haus
Kirchstraße 25
Tel. (0 79 54) 8 02-0
74585 Rot am See
Pflegezentrum Rot am See
Hauptstraße 40
Tel. (0 79 55) 38 88 90
74589 Satteldorf
Alexandrinenstift
Breitäckerweg 5
Tel. (0 79 51) 2 78 91-0
Lebensqualität im Alter – unsere Aufgabe
Wir pflegen und betreuen mit Liebe und Rücksicht auf die Persönlichkeit eines jeden Menschen.
www.ev-heimstiftung.de
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Kontaktdaten
Wolfgangstift
Wolfgangstraße 40
74564 Crailsheim
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Mobile Dienste Wolfgangstift
Wolfgangstraße 40
74564 Crailsheim
Tel.: (0 79 51) 91 07-0
Fax: (0 79 51) 91 07-117
E-Mail: wolfgangstift@
ev-heimstiftung.de
Tel.: (0 79 51) 9 35 50
Fax: (0 79 51) 93 55-93
E-Mail: mobile-dienste.wolfgangstift@
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Alexandrinenstift
Breitäckerweg 5
74589 Satteldorf
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Seniorenstift „Auf den Wäldern“
Farbholz 7
74579 Fichtenau-Wildenstein
Tel.: (0 79 51) 2 78 91-0
Fax: (0 79 51) 2 78 91-9
E-Mail: alexandrinenstift@
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Tel.: (0 79 62) 71 19-0
Fax: (0 79 62) 71 19-28
E-Mail: seniorenstift-auf-den-waeldern@
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