Fortbildungen - Kompetenz in Sprachtherapie

2016
Psychotherapeutische Methoden in der Sprachtherapie Systemisches Arbeiten - was bringt mir das eigentlich?
Heidina Witulski, Klinische Linguistin M.A., Diplom-Supervisorin
25./26. November 2016
Trotz umfangreicher sprachtherapeutischer Kompetenz, stößt man im
Therapiealltag immer wieder an Grenzen. Häufig liegt die Ursache in
psychischen Problemen der Patienten und/oder deren Angehörigen.
Das Herangehen an diese Probleme gehört (auch) in den Tätigkeitsbereich von Sprachtherapeuten.
• Wie kann ich durch gute Kooperation mit Angehörigen die Therapieerfolge verbessern?
• Wie finde und erreiche ich Therapieziele?
• Was bedeuten „Symptome“ in einem Familiensystem?
• Wie kann ich die Dynamik in Familien analysieren und berücksichtigen?
• Wie kann ich Blockaden in der Therapie überwinden?
• Wie kann ich mit schwierigen Patienten umgehen?
• Was sind typische Konflikte in der Therapie und wie löse ich sie auf?
• Welche Möglichkeiten habe ich meine Patienten zu motivieren?
• Wie sorge ich besser für mein eigenes Wohlbefinden in einem
stressigen job?
Dies alles sind Beispiele für Fragestellungen, die sich mit einem systemischen Blick auf eine Therapiesituation thematisieren lassen.
Im Seminar sollen relevante theoretische Grundlagen des systemischen
Arbeitens vermittelt werden. Sie lernen Methoden und Techniken kennen, die den Therapiealltag erleichtern und können dabei direkt eigene
Fälle bearbeiten.
Fortbildungspunkte: 15 Kosten: 229,- Euro
Textgrammatische Störungen bei Kindern
Anjte Skerra, Logopädin, Dipl. Patholinguistin
2./3. Dezember 2016
Um einen Text zu produzieren und zu verstehen bedarf es der Interaktion zwischen lexikalischem Wissen, dem Zugriff auf syntaktische Regeln
unter Berücksichtigung ihres Gebrauchs in einem spezifischen Kontext
sowie dem Einbezug von linguistischen Hintergrundinformationen aus
vorherigen Sätzen und dem Weltwissen – eine alltägliche Anforderung an unsere Kinder. Inhalt des Seminars ist die Aufarbeitung von
Störungen im Versten und Produzieren von Texten, deren Diagnostik u.
Behandlung (u.a. nach PLAN, Siegmüller&Kauschke 2006).
Fortbildungspunkte: 15 Kosten: 229,- Euro
„Wissen ist ein Schatz,
der seinen Besitzer überall hin begleitet.“
KiST möchte mit einem kleinen, aber feinen Fortbildungsprogramm Wissen zu sprachtherapeutisch relevanten Themen praxisnah vermitteln.
KiST bietet Antworten auf die Fragen des
therapeutischen Alltags mit Blick auf die theoretischen und physiologischen Grundlagen der
Sprache, des Sprechens, der Stimme und des
Schluckens.
KiST wird getragen von Kolleginnen und
Kollegen mit langjähriger Erfahrung in Praxis,
Lehre und Forschung.
Ausführliche Seminarbeschreibungen, weitere
Informationen und Anmeldung unter
www.kis t-hannover.de
(Anmeldungen sind auch formlos per Telefon oder Fax möglich)
Seminarort: Dieckmannstr.1, 30171 Hannover
Geschäftsanschrift:
KiST Hannover
Allerstr. 14
30519 Hannover
Telefon: +49 511 844 34 07
Fax: +49 511 844 12 37
E-Mail:[email protected]
Internet: www.kist-hannover.de
App: www.kist-hannover.de/app
Fortbildungen
2016
Hannover
Modellorientierte LRS –
Der Rote Faden in Diagnostik und Therapie
Bente von der Heide, Dipl. Patholinguistin
19./20. Februar 2016 Wiederholung: 11./12. November 2016
Spezifische Therapiemethoden, die auf einer detaillierten Diagnose
basieren, treten bei der Behandlung von LRS immer mehr in den
Vordergrund. In dieser praxisorientierten Fortbildung werden auf der
Basis aktueller Annahmen zum Schriftspracherwerb verschiedene
Diagnostikverfahren aufgezeigt und ausgehend von der modellorientierten Diagnose spezifische Therapieansätze abgeleitet. Es wird ein
Therapiekonzept basierend auf dem Logogenmodell vorgestellt, das
bei der therapeutischen Arbeit der Therapeutin/dem Therapeuten als
„Roter Faden“ bei der Strukturierung der Therapie dient.
Fortbildungspunkte: 8 (16 Unterrichtseinheiten) Kosten: 229,- Euro
Digitale Medien in der logopädischen Therapie
Alexander Fillbrandt, Logopäde
5. März 2015 (eintägig)
In dem Workshop „Digitale Medien in der Logopädie“ wird der Einsatz
von Computer, Tablets und Smartphones für bzw. in der Therapie
beleuchtet. Wann ist der Einsatz in der Therapie sinnvoll? Daneben
werden Programme (in erster Linie für iPad) vorgestellt, die über ihren
eigentlichen Sinn hinaus in Therapie und Praxis eingesetzt werden
können. Welche Hilfen bieten mobile Geräte und welche rechtlichen
Rahmenbedingungen müssen bedacht werden?
Fortbildungspunkte: 8 Kosten: 119,- Euro
Herausforderung Demenz:
Management von Sprach- und Schluckstörungen
Dr. phil. Maria-Dorothea Heidler, Spechwissenschaftlerin,
Fachtherapeutin für Kognitives Training
11./12. März 2016
Die Fortbildung gibt einen umfassenden Überblick zu verschiedenen
degenerativen und nicht-degenerativen Demenzformen sowie deren
Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten. Schwerpunkt ist die Auswirkung
verschiedener kognitiver Störungen auf Prozesse von Nahrungsaufnahme und Sprachverarbeitung und das Management dieser Probleme im
klinischen und häuslichen Alltag.
Da in dieser Fortbildung die „Kognitiven Dysphasien“ nur Randthema
sind, eignet sich die entsprechende Fortbildung am 2./3. September
hervorragend als Ergänzung.
Fortbildungspunkte: 16 Kosten: 229,- Euro
Methodenkombinierte Stottertherapie
nach dem Hannoveraner Modell
Daniel Hirschligau & Patrik Wurster
Akademische Sprachtherapeuten
15./16. April 2016
In der Stottertherapie nach dem Hannoveraner Modell werden Ansätze
aus den etablierten Methoden verknüpft und erweitert. Ziel ist es, ein
Hannover
2016
möglichst natürliches Sprechen zu ermöglichen. Neben der Modifikation des Stoterns hin zu flüssigerem Sprechen, wird dies vor allem über
das Erlernen eines natürliche pausierenden Sprechstils, basierend auf
der Ruheatmung, ermöglicht.
Die Therapieform wird seit nunmehr 12 Jahren im Sommercamp für
stotternde Jugendliche von der Leibniz Universität Hannover sowie im
ambulanten Therapiealltag erfolgreich durchgeführt. Atmung, Artikulation und Blockierungsauflösungen gehören ebenso zu dieser Therapieform, wie medien- und theaterpädagogische Elemente.
Fortbildungspunkte: 16 Kosten: 229,- Euro
Kognitive Dysphasien
Dr. phil. Maria-Dorothea Heidler, Sprechwissenschaftlerin
2./3. September 2016
Nichtaphasische Sprachstörungen (Kogn.Dysphasien) sind im
klinischen Alltag sehr häufig. Ihre Abgrenzung gegenüber Aphasien
ist wichtig, da sie eine andere therapeutische Herangehensweise
erfordern. Die Fortbildung soll einen umfassenden Überblick zur
Einteilung Kognitiver Dysphasien geben, zur Diagnostik u. Abgrenzung gegenüber Aphasien u. zum therapeutischen Management.
Fortbildungspunkte: 16 Kosten: 229,- Euro
Dysgrammatismus: Morphologie-Therapie mit PLAN
(nach Siegmüller & Kauschke)
Jeannine Schwytay, Dipl. Patholinguistin
22./23. April 2016
In diesem Seminar wird den TeilnehmerInnen Handwerkszeug vermittelt, mit dem individuelle sprachsystematische Therapieziele bei Erwerbsstörungen auf der morphologischen Ebene hergeleitet und in die
Praxis umgesetzt werden können. Die 2012 erschienenen „Materialien
zur Therapie nach dem patholing. Ansatz“ werden einbezogen.
Fortbildungspunkte: 15 Kosten: 229,- Euro
Dysgrammatismus: Syntax-Therapie mit PLAN
(nach Siegmüller & Kauschke) Saskia Konopatsch & J. Schwytay, Dipl.Pathonlinguistinnen
9./10. September 2016
In diesem Seminar wird den TeilnehmerInnen Handwerkszeug
vermittelt, mit dem individuelle sprachsystematische Therapieziele
bei syntaktischen Erwerbsstörungen hergeleitet und in die Praxis
umgesetzt werden können. Die 2012 erschienenen „Materialien
zur Therapie nach dem patholing. Ansatz“ werden einbezogen.
Fortbildungspunkte: 15 Kosten: 249,- Euro
Neue Methoden in der Aphasie-Therapie: Komplexitätsansatz und
Fehlerfreies Lernen
Judith Heide, Diplom-Patholinguistin
29./30. April 2016
In diesem Seminar werden zwei neue methodische Ansätze in der
Aphasietherapie besprochen und praktisch erprobt. Der Komplexitätsansatz geht davon aus, dass in der Therapie mit schwierigen Strukturen
gearbeitet werden sollte, weil sich dann ähnliche, aber einfachere
Strukturen automatisch mit verbessern. Beim fehlerfreien Lernen soll
der Patient während des Lernens keine oder nur sehr wenige Fehler
machen. Dieses Vorgehen hat sich v.a. bei Gedächtnisdefiziten bewährt
und wird von vielen Patienten als Entlastung empfunden.
Fortbildungspunkte: 15 Kosten: 229,- Euro
Frühe Sprachdiagnostik und -therapie bei Kindern mit „Late
Talker“-Profil
Jeannine Schwytay, Dipl. Patholinguistin
4./5. November 2016
Mit der Sensibilisierung für einen früheren Start von Sprachdiagnostik und –therapie werden immer mehr Kinder vor ihrem dritten
Geburtstag in Praxen vorgestellt. In der Praxis bleiben häufig
Unsicherheiten bestehen, da die vorgestellten Kinder oft kein klassisches „Late Talker“ –Profil zeigen, sondern vielmehr Anzeichen
komplexer umschriebener Entwicklungsstörungen, die jedoch
meist noch nicht diagnostiziert wurden.
Den TeilnehmerInnen wird anhand von Fallbeispielen eine in der
Praxis entwickelte Checkliste vorgestellt, die den Ausgangspunkt
für die Differentialdiagnose bildet. Sie erleichtert die Ableitung
eventuell notwendiger weiterführender Untersuchungen sowie die
Ableitung des individuellen Therapieschwerpunkts und ist hilfreich
für die kompetente Beratung der Eltern. Die therapeutischen
Schwerpunkte fokussieren den patholinguistischen Ansatz (PLAN,
Siegmüller & Kauschke, 2006).
Fortbildungspunkte: 15 Kosten: 229,- Euro
Vertiefungsseminar: Syntax-Morphologie-Therapie mit PLAN
Jeannine Schwytay, Dipl. Patholinguistin
27./28. Mai 2016
In diesem Seminar werden das Wissen und vor allem die praktische
Umsetzung zur Therapie syntaktischer und morphologischer Störungen
bei Kindern nach dem patholinguistischen Ansatz (PLAN) vertieft. Ziel
des Seminars ist die Befähigung zur eigenständigen effizienten Erstellung von Therapieeinheiten. Sämtliche im Seminar erstellten Materialien werden zum Gebrauch in der Praxis zur Verfügung gestellt.
Grundkenntnisse zum patholinguistischen Ansatz sollten vorhanden
sein, ein Teil des Seminars wird aber auch zum Wiederauffrischen der
theoretischen Grundlagen verwendet.
Fortbildungspunkte: 15 Kosten: 229,- Euro
Modellorientierte LRS – Der Rote Faden in Diagnostik und
Therapie
Bente von der Heide, Diplom-Patholinguistin
11./12. November 2016
Beschreibung siehe 19./20.2.2016
Fortbildungspunkte: 8 (16 Unterrichtseinheiten) Kosten: 229,- Euro
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