Verwaltung und Studentenwerk bieten Übergangslösung für

Verwaltung und Studentenwerk bieten Übergangslösung für wohnungssuchende Studierende
(Kiel 18.10.2016) Fast 500 Studierende warten auf einen Platz in einem der Kieler Wohnheime des
Studentenwerks Schleswig-Holstein. Insbesondere im Jahr des doppelten Abiturjahrgangs ist die
Wohnsituation in der Landeshauptstadt angespannt. Um die Situation kurzfristig zu entspannen, stehen nun
zunächst bis Weihnachten 85 Wohnmöglichkeiten in der ehemaligen Marinefachschule im Stadtteil Wik zur
Verfügung.
Die Immobilie am Anschar-Gelände war der Landeshauptstadt von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
(BImA) zur Unterbringung von Geflüchteten überlassen worden. Da das hergerichtete Gebäude gegenwärtig
jedoch nicht vollständig belegt ist, werden die Räume in der dritten Etage der Marinefachschule Studierenden
angeboten, die auf der Suche nach einer Wohnung sind oder auf einen Platz in einem Wohnheim warten.
Die 15 neu eingerichteten Zimmer sind mit zwei bis acht Bettplätzen sowie Spinden, Schließfächern und
Kühlschränken ausgestattet. In zwei Gemeinschaftsküchen können die Studierenden an zehn Kochinseln ihre
Mahlzeiten zubereiten. Die sanitären Anlagen umfassen elf Gemeinschaftsbäder und 14 WCs. Im Mietpreis
für Studierende von 100 Euro pro Monat ist die Nutzung von WLAN eingeschlossen. Ein Wohnheimtutor soll
sich um die Belange der Studierenden kümmern.
Es ist eine große Hilfe, dass die BImA kurzfristig die flexible Nutzung der frisch renovierten Räumlichkeiten
gestattet und so mehr als 80 Studierende entspannter in das Semester starten können", freut sich Kiel
Wohn-Dezernent Gerwin Stöcken. Kristin Alheit, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und
Gleichstellung in Schleswig-Holstein, hebt die gute Verkehrsanbindung des Geländes im Kieler Norden
hervor. Astrid Dürkoop, stellvertretende Geschäftsführerin des Studentenwerks SH, betont jedoch, dass es
sich um eine Übergangslösung handelt: Ein Mietvertrag wird für vier Wochen ausgestellt und kann
höchstens zweimal verlängert werden. Die Studierenden sind angehalten, während ihrer Zeit in der
Marinefachschule nach einem dauerhaften Wohnplatz zu suchen."
Gemäß der Überlassungsvereinbarung mit der BImA hat die Unterbringung Geflüchteter Vorrang vor
studentischem Wohnen. Verwaltung und Studentenwerk sind aufgrund der Erfahrungen aus der
Vergangenheit allerdings zuversichtlich, dass sich die Wohnungssituation für die Studierenden im Laufe des
Semesters entspannt.
Die Wohnheimverwaltung des Studentenwerks SH übernimmt die Vermietung für die Verwaltung.
Studierende, die Interesse an einem der Wohnplätze haben, können sich montags bis freitags in der Zeit von
10 bis 13 Uhr und dienstags und donnerstags in der Zeit von 14 bis 15 Uhr im Steenbeker Weg 20 melden.
Kontakt:
Studentenwerk Schleswig-Holstein
Kerstin Klostermann, Abteilungsleiterin Kommunikation und Kultur
Westring 385, 24118 Kiel
Tel.: (0431) 88 16 145
Mobil: 0170/2477461
E-Mail: klostermann studentenwerk sh
veröffentlicht am 18.10.2016
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