Rathaus Umschau

Rathaus
Umschau
Donnerstag, 20. Oktober 2016
Ausgabe 200
muenchen.de/ru
Inhaltsverzeichnis
Terminhinweise2
Bürgerangelegenheiten4
Meldungen4
›› Vier Millionen Euro von der EU für Integration von Flüchtlingen
4
›› Branchentreffen für den Pressemarkt
5
›› Veranstaltungsreihe: „Der NSU-Prozess und die offenen Fragen“ 6
›› BMW erweitert Forschungs- und Innovationszentrum nochmals 7
›› Ina Rudolph liest aus „Bretonischer Stolz“ von Jean-Luc Bannalec 8
›› Infoabend im Bauzentrum: Die Energieeinsparverordnung (ENEV) 2014 9
›› Abfallwirtschaftsbetrieb unterstützt Herbst-Ramadamas in München 9
Antworten auf Stadtratsanfragen
11
Anträge und Anfragen aus dem Stadtrat
Pressemitteilungen städtischer Beteiligungsgesellschaften
Herausgeber: Presse- und Informationsamt der Landeshauptstadt München
Verantwortlich für den Inhalt: Stefan Hauf, Druck: Stadtkanzlei, Gemeinsame Anschrift: Rathaus, Marienplatz 8, 80313
München, Telefon 2 33-9 26 00, Telefax 2 33-2 59 53, [email protected], www.muenchen.de/rathaus
Terminhinweise
Wiederholung
Freitag, 21. Oktober, 18 Uhr, Großer Sitzungssaal im Rathaus
Stadtrat Paul Bickelbacher (Fraktion Die Grünen/Rosa Liste) überreicht in
Vertretung des Oberbürgermeisters den Preis für Stadtbildpflege 2016. Der
Wettbewerb „Bauen und Sanieren in historischer Umgebung“ würdigt vorbildliche Beispiele zeitgenössischer Architektur in Ensemblebereichen und
im Zusammenhang mit Baudenkmälern.
Die Stadt München lobt den Wettbewerb seit 1978 aus, neuerdings alle
vier Jahre. Dabei ist den ehrenamtlichen Gutachtern nicht nur die Auseinandersetzung der Planerinnen und Planer mit der Umgebung, sondern
auch die Bewertung der vorhandenen Bausubstanz sowie ein zeitgemäßes
Instandsetzungs- oder Neubaukonzept wichtig. Um dem Aspekt der Energieeinsparung bei schwindenden Ressourcen Rechnung zu tragen, wurde
der Wettbewerb im Jahr 2012 erweitert. Zusätzlich nahm die Lokalbaukommission besonders erhaltenswerte Bauten der 1950er-, 60er- und 70erJahre sowie vorbildliche energetische Sanierungen in Ensemblebereichen
und in der Nähe von Baudenkmälern als Kriterien auf. Bauherren und Architekten können sich mit Neubauten, Erweiterungen, Umnutzungen und
Umbauten an dem Wettbewerb beteiligen.
Dienstag, 25. Oktober, 10 Uhr,
MedienCAMPUS, Halle B0, Messe München
Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers eröffnet mit einem Grußwort das
„kreativ@muenchen: PRESSE Branchen.meet.up“ des Kompetenzteams
Kultur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München zum Thema
Pressemarkt in München.
Bei dem Branchen.meet.up werden in Podiums- und Werkstattgesprächen
mit Kulturschaffenden und Unternehmen Perspektiven und Bedürfnisse
des Pressemarkts im Großraum München beleuchtet. Die Veranstaltung ist
Teil der Veranstaltungsserie kreativ@muenchen des Kompetenzteams, in
die alle elf Teilbranchen der Kultur- und Kreativwirtschaft mit ihren spezifischen Bedürfnissen eingebunden sind.
(Siehe auch unter Meldungen)
Dienstag, 25. Oktober, 11.45 Uhr, Grütznerstube, Rathaus
Pressekonferenz zur kommunalen Entwicklungszusammenarbeit angesichts der Herausforderungen der Flüchtlingskrise.
Der Bundesminister für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung,
Dr. Gerd Müller, und der Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft,
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Bürgermeister Josef Schmid, stellen im Rahmen einer Pressekonferenz
vor, wie sich Kommunen durch internationale Kooperationen für die Bewältigung der Flüchtlingskrise engagieren können. Die Oberbürgermeisterin
Februniye Akyol Akay der türkischen Provinzhauptstadt Mardin berichtet,
vor welchen Herausforderungen ihre Stadt durch die Aufnahme von Flüchtlingen steht und welche Hilfen und Maßnahmen auf kommunaler Ebene
benötigt werden. Die Landeshauptstadt München will mit Mardin eine
erste Kooperation zur Vermeidung von Fluchtursachen durch Entwicklungszusammenarbeit umsetzen.
Dienstag, 25. Oktober, 19 Uhr, Saal des Alten Rathauses
Bürgermeisterin Christine Strobl empfängt Vertreterinnen und Vertreter der
Münchner Sportvereine im Alten Rathaus.
Alle zwei Jahre dankt die Stadtspitze den Vereinen für ihr vorbildliches
Engagement und informiert über die anstehenden aktuellen Themen im
Sportbereich. Im Rahmen des Stehempfangs ehrt die Bürgermeisterin verdiente Vereinsvertreter für ihren langjährigen oder herausragenden Einsatz.
Anschließend besteht Gelegenheit, in persönlichen Gesprächen zwischen
Politik, Verwaltung und organisiertem Sport Interessen und Anliegen auszutauschen.
Donnerstag, 27. Oktober, 11 Uhr
Coubertin Lounge, Olympiahalle im Olympiapark München
Pressekonferenz zur offiziellen Präsentation des Host-City Logos für die
Ausrichterstadt München bei der Fußballeuropameisterschaft 2020. Bürgermeisterin Christine Strobl spricht als Vertreterin für die Landeshauptstadt München über die Erwartungen an die EURO 2020.
Anlässlich des 60. Jubiläums der Europameisterschaft wird das Turnier in
vier Jahren erstmals in 13 Austragungsstätten in ganz Europa gespielt. Für
Deutschland wird der Spielort die Arena in München sein, wofür es ein eigenes Logo geben wird.
Weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Pressekonferenz sind Aleksander Ceferin, Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA), Theodore Theodoridis, UEFA-Generalsekretär, Reinhard Grindel, Präsident des
Deutschen Fußballbundes (DFB), Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident,
Friedrich Curtius, DFB-Generalsekretär, Joachim Herrmann, Bayerischer
Staatsminister des Inneren sowie die beiden ehemaligen Fußball-Nationalspieler Andreas Brehme und Olaf Thon.
Achtung Redaktionen: Um Anmeldung im DFB-Presseportal unter
http://bit.ly/2el9JOG wird bis Montag, 24.Oktober, gebeten.
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Bürgerangelegenheiten
Freitag, 21. Oktober, 15 Uhr, Rumfordschlössl, Englischer Garten 5,
Bushaltestelle „Chinesischer Turm“ (nicht rollstuhlgerecht)
Kinder- und Jugend-Bezirksausschuss-Sitzung für den Stadtbezirk 1 (Altstadt – Lehel).
Donnerstag, 27. Oktober, 19 Uhr, Turnhalle des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums, Elektrastraße 61 (rollstuhlgerecht)
Bürgerversammlung für den Stadtbezirk 13 (Bogenhausen). Die Versammlungsleiterin, Bürgermeisterin Christine Strobl, und die Bezirksausschussvorsitzende Angelika Pilz-Strasser informieren zu Beginn über wichtige
Themen und Projekte im Stadtbezirk.
Bürgersprechstunde
Von 18 bis 19 Uhr stehen Vertreterinnen und Vertreter aus folgenden
Bereichen interessierten Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort:
Baureferat – Gartenbau und Tiefbau, Bauzentrum München, Kreisverwaltungsreferat – Straßenverkehr, Referat für Gesundheit und Umwelt – Energieberatung, Münchner Verkehrsgesellschaft, Seniorenbeirat, Polizeiinspektion, Stadt-Information und die Bezirksausschussvorsitzende, Angelika
Pilz-Strasser.
Meldungen
Vier Millionen Euro von der EU für Integration von Flüchtlingen
(20.10.2016) Am Rande der „Tage der Regionen und Städte“ in Brüssel hat
EU-Kommissarin Corina Cretu die Landeshauptstadt München als eine von
18 ausgewählten Städten zur Förderung innovativer Konzepte zur Stärkung
der Stadtgesellschaft vorgestellt. Die bayerische Landeshauptstadt wurde
mit einer Fördersumme von vier Millionen Euro für ein innovatives Konzept
zur besseren und schnelleren Integration anerkannter Flüchtlinge in die
Stadtgesellschaft und den lokalen Arbeitsmarkt prämiert. Zielgruppe sind
Menschen, die nach Deutschland geflüchtet sind, hier aber mittlerweile
eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis besitzen.
In den nächsten drei Jahren werden in enger Zusammenarbeit mit Akteuren der Münchner Zivilgesellschaft und öffentlichen Einrichtungen neuartige Konzepte erprobt, die die Integration solch ehemaliger Flüchtlinge
in die Stadtbezirke und den lokalen Arbeitsmarkt fördern sollen. Das prämierte Projekt „RefuMuc“ wurde vom Sozialreferat in enger ZusammenRathaus Umschau
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arbeit mit dem Referat für Arbeit und Wirtschaft entwickelt und baut auf
bestehenden, erfolgreichen Initiativen zur Integration von Migrantinnen
und Migranten auf. Die Landeshauptstadt möchte im Rahmen der Integration vor allem die Fähigkeiten und vorhandenen Potenziale der Neu-Bürger
gezielt fördern und sie dabei ermutigen und unterstützen, sich aktiv in die
Stadtviertel einzubringen.
Hierzu werden eine Vielzahl von innovativen Ansätzen getestet, systematisch evaluiert und kontinuierlich weiterentwickelt.
Um die Integration von ehemaligen Flüchtlingen in die jeweiligen Stadtbezirke zu erleichtern, sollen Begegnungszentren eingerichtet werden, die
den Ausgangspunkt von eigenständigen Initiativen bilden. Sie sind dabei
nicht nur ein interkulturelles Zentrum, sondern auch gleichzeitig der Ort,
an dem die Stadtverwaltung mit einschlägigen Partnern niederschwellige
Angebote zur Integration in den Stadtbezirk und den lokalen Arbeitsmarkt
anbietet. Dabei werden die öffentlichen Einrichtungen von ehemaligen
Migrantinnen und Migranten unterstützt, die als Tutor und Mentor den
neuen Bürgerinnen und Bürgern das gesellschaftliche Leben erklären und
sie auf ihren Weg in die Stadtgesellschaft begleiten.
Sozialreferentin Dorothee Schiwy freut sich über die mit der Auszeichnung
und den Fördermitteln verbundene Anerkennung für innovative Wohn- und
Integrationskonzepte der Landeshauptstadt: „Unsere Zentren ermöglichen
Begegnungen von Menschen verschiedener kultureller Herkunft. Aufeinander zugehen, miteinander sprechen, etwas gemeinsam erleben und eben
nicht nur nebeneinander wohnen – das schafft Verständnis untereinander
und erhöht gleichzeitig die Identifikation mit dem neuen Zuhause und der
Nachbarschaft.“
München ist die einzige deutsche Stadt, deren Beitrag seitens der EU im
Rahmen des neuen Programms Urbane Innovative Aktionen (UIA) für förderungswürdig befunden wurde. Darüber hinaus werden folgende Städte
im Rahmen von UIA gefördert: Antwerpen, Barcelona, Bilbao, Birmingham,
Bologna, Göteborg, Lille, Madrid, Mailand, Nantes, Paris, Pozzuoli, Rotterdam, Turin, Utrecht, Viladecans und Wien.
Details zum UIA-Programm im Internet unter www.uia-initiative.eu.
Branchentreffen für den Pressemarkt
(20.10.2016) Das Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München lädt im Rahmen der MEDIENTAGE MÜNCHEN zum
kreativ@muenchen: PRESSE Branchen.meet.up ein. Am Dienstag,
25. Oktober, trifft sich der Münchner Pressemarkt ab 10 Uhr auf dem MedienCAMPUS (Messe München). Hier werden die Rahmenbedingungen,
Herausforderungen, Perspektiven und Bedürfnisse der Branche im Großraum München thematisiert. Ob Journalist oder Herausgeber, ob EinzelRathaus Umschau
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kämpfer oder Verlag, ob Neueinsteiger oder Experte – alle im Pressemarkt
aktiven Freiberufler und Unternehmen sind eingeladen, mitzudiskutieren.
So wird Dr. Robert Arsenschek, Direktor der Akademie der Bayerischen
Presse, in einem Impulsvortrag einen Überblick über die wirtschaftliche
Lage der Branche geben. Auf einem Panel diskutieren Branchenvertreter den Standort München. Mit dabei sind unter anderem: Lisa Altmeier
(Crowdspondent), Marco Eisenack (mucbook) und Franz Kotteder (Süddeutsche Zeitung). Im Anschluss werden in zwei Werkstattgesprächen
die Akteure ihre Bedarfe formulieren. Und zum Schluss bleibt bei einem
Get together Zeit, Netzwerke zu spinnen. Durch die Veranstaltung führt
Michael Ruhland, Chefredakteur des BERGSTEIGER Magazins beim Bruckmann Verlag.
Das PRESSE Branchen.meet.up ist Teil der Veranstaltungsserie
kreativ@muenchen des Kompetenzteams, in die alle elf Teilbranchen der
Kultur- und Kreativwirtschaft mit ihren spezifischen Bedürfnissen eingebunden sind. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit den MEDIENTAGEN
MÜNCHEN, dem MedienCAMPUS und dem Bayerischen Staatsministerium
für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie statt.
Das Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft ist ein Service der
Landeshauptstadt München zur Unterstützung der Kreativbranche in der
Metropolregion München. Es berät kostenlos Kulturschaffende und Kreativunternehmen aller Sparten, unterstützt diese bei der Image- und Netzwerkbildung und bei der Suche nach Büro- und Arbeitsräumen. Dadurch
sollen die Kultur- und Kreativwirtschaft gefördert, der Erfahrungsaustausch
angeregt und Synergieeffekte erzielt werden. Der sehr vielfältigen und
kleinteiligen Branche bietet das Kompetenzteam ein Forum, um ihre Bedürfnisse zu formulieren und sich zu vernetzen. Ziel ist dabei, dass die
Branche von Öffentlichkeit und klassischer Wirtschaft deutlicher als innovative Kraft wahrgenommen wird.
(Siehe auch unter Termine)
Veranstaltungsreihe: „Der NSU-Prozess und die offenen Fragen“
(20.10.2016) Fünf Jahre nach der Selbstenttarnung des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) sind immer noch viele Fragen offen und die
Wunden nicht verheilt. Deshalb will eine Veranstaltungsreihe unter dem
Titel „Ende der Aufarbeitung? Der NSU-Prozess und die offenen Fragen“
eine Aufarbeitung vorantreiben, die nicht alleine im Gerichtssaal stattfindet,
sondern auch die Münchner Stadtgesellschaft einbezieht.
Gemeinsam mit Expertinnen und Experten soll von Dienstag bis Freitag,
25. bis 28. Oktober, nach Antworten auf die nach wie vor offenen Fragen
gesucht werden: Wo stößt die Aufklärung der NSU-Morde an ihre Grenzen? Welche Bedeutung hat die Aussage von Beate Zschäpe nach 312
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Prozesstagen? Was bedeuten die neuesten Erkenntnisse zu den DNA-Spuren des NSU-Terroristen Böhnhardt im Fall Peggy? Und wie ist aktuell das
neue Erstarken von Rassismus und Rechtsextremismus zu bewerten?
Diese und weitere Fragen sollen im Rahmen der Veranstaltungsreihe bei
Podiumsdiskussionen, Theateraufführungen und einer Lesung diskutiert
werden. Die Münchner Stadtgesellschaft ist eingeladen, sich an der Debatte zu beteiligen.
Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Diese rassistisch motivierte Mordserie
hat die bundesdeutsche Gesellschaft und insbesondere Migrantinnen und
Migranten in unserem Land stark verunsichert. Um hier Vertrauen zu gewinnen und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stärken, braucht
es eine umfassende Aufklärung der Verbrechen und eine Sensibilisierung
der Öffentlichkeit für die Gefahren von Rechtsextremismus und Rassismus.“
Die Veranstaltungsreihe „Ende der Aufarbeitung? Der NSU-Prozess und
die offenen Fragen“ wird durchgeführt von der städtischen Fachstelle für
Demokratie, der Offenen Akademie der Münchner Volkshochschule, der
Evangelischen Stadtakademie München, Bayern 2, dem Residenztheater
und den Münchner Kammerspielen.
Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es im Internet unter
www.muenchen.de/nsu-prozess.
BMW erweitert Forschungs- und Innovationszentrum nochmals
(20.10.2016) Auf den Flächen der ehemaligen Kronprinz-Rupprecht-Kaserne sowie einem Teil des ehemaligen Virginia-Depots soll das BMW Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) nochmals nach Norden erweitert
werden (sogenannt FIZ Nord Nord). Hierzu wird der Bebauungsplan mit
Grünordnung Nr. 1939d aufgestellt sowie der Flächennutzungsplan mit
integrierter Landschaftsplanung im Parallelverfahren geändert (die Flächennutzungsplanänderung beschränkt sich dabei auf den Bereich östlich der
Schleißheimer Straße). Vorgesehen ist, den Bereich im Flächennutzungsplan als Sondergebiet Forschung darzustellen.
Das BMW FIZ soll eine klare Gliederung erhalten, die den Gesamtkomplex als Forschungseinrichtung erkennbar macht. Im Zentrum des FIZ
Nord Nord ist das sogenannte Werk 0 geplant, welches zur Erprobung von
Montageverfahren und der Manufaktur von Prototypen dient. Der innenliegende Werkstattbereich wird von Bürogebäuden umgeben. Ergänzend
sind Nutzungen, wie eine interne Kindertagesstätte und eine öffentlich
zugängliche Gastronomie, vorgesehen. Im Bereich der Schleißheimer
Straße sind weitere Test- und Forschungseinrichtungen sowie ein Parkhaus
angeordnet. Ziel ist es, die Übergänge zu den angrenzenden Bereichen
angemessen zu gestalten. Die geplante Höhenentwicklung soll sich an den
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bestehenden Höhen des FIZ orientieren. Die verkehrliche Erschließung soll
für Pkw und Lkw ausschließlich von der Schleißheimer Straße über eine
westliche Zufahrt mit Logistikzentrum und unmittelbarer Anbindung an die
ehemalige Panzerbrücke mit Wendemöglichkeit erfolgen.
Darüber hinaus soll ein Nachbarschaftsgarten mit Durchwegung für die
Öffentlichkeit und einer ÖPNV-Trasse geschaffen werden, der zudem Aufenthalts- und Erholungsräume für die Bürgerinnen und Bürger sowie die
BMW-Beschäftigten bietet. Außerdem sind der Ausbau und die Neuorganisation der derzeitigen Buswendeanlage durch die Planung einer Wendeschleife für Busse und Trambahn an der Knorrstraße vorgesehen. Hier
bestehen Überlegungen, im Zentrum dieser Anlage ein Solitärgebäude mit
Nahversorgungs- und Dienstleistungsangebot zu errichten.
Die Unterlagen, aus denen sich die Öffentlichkeit zu den allgemeinen
Zielen und Zwecken der Planung, sich wesentlich unterscheidenden Lösungen und den voraussichtlichen Auswir­kungen der Planung unterrichten
kann, werden von Freitag, 21. Oktober, bis Dienstag, 22. November, an folgenden städtischen Dienststellen zur Einsicht bereitgehalten:
-- beim Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Blumenstraße 28 b
(Hochhaus), Erdgeschoss, Raum 071, Auslegungsraum – barrierefreier
Eingang an der Ostseite des Gebäudes, auf Blumenstraße 28 a, (Montag
mit Freitag von 6.30 bis 18 Uhr),
-- bei der Bezirksinspektion Nord, Hanauer Straße 56 (Montag, Mittwoch,
Freitag von 7.30 bis 12 Uhr, Dienstag von 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 16
Uhr, Donnerstag von 8.30 bis 15 Uhr),
-- bei der Stadtbibliothek Milbertshofen, Schleißheimer Straße 340 (Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 10 bis 19 Uhr und Mittwoch von
14 bis 19 Uhr),
-- bei der Stadtbibliothek Hasenbergl, Blodigstraße 4 (Montag, Dienstag,
Donnerstag, Freitag von 10 bis 19 Uhr und Mittwoch von 14 bis 19 Uhr)
Eine öffentliche Erörterung findet am Montag, 7. November, um 19 Uhr im
Pfarrsaal der Pfarrei 14 Nothelfer, Kaadener Straße 2 statt.
Hinweis: Es stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung.
Ina Rudolph liest aus „Bretonischer Stolz“ von Jean-Luc Bannalec
(20.10.2016) Die Schauspielerin Ina Rudolph liest am Dienstag, 25. Oktober, ab 20 Uhr in der Münchner Stadtbibliothek Allach-Untermenzing, Pfarrer-Grimm-Straße 1, aus dem Roman „Bretonischer Stolz“ von Jean-Luc
Bannalec. Rudolph versteht es, die Stimmung der Romane von Bannalec
ebenso wie die Spannung der Handlung zu transportieren. So kann das
Publikum den bretonischen Kommissar Dupin bei einem seiner härtesten
Fälle begleiten. Mit von der Partie sind auch der Atlantik, die atemberau-
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bende Schönheit der Bretagne, eine alternde Filmdiva, eine Leiche, die
weltberühmten Austern am Flüsschen Belon, ein guter Wein am Ende des
Tages.
Eintrittskarten zu 7 Euro und ermäßigt zu 5 Euro sind in der Bibliothek und
an der Abendkasse erhältlich. Reservierungen sind möglich per E-Mail an
[email protected] oder telefonisch unter der
Nummer 18 93 29 90.
Infoabend im Bauzentrum: Die Energieeinsparverordnung (ENEV) 2014
(20.10.2016) Derzeit gültig ist die Energieeinsparverordnung (ENEV) in der
Version, die im Jahre 2014 in Kraft getreten ist, kurz ENEV 2014 genannt.
Heuer wurden aber einige neue Regelungen wirksam. Der Energieberater
Manfred Giglinger gibt am Dienstag, 25. Oktober, bei einem Infoabend im
Bauzentrum München, Willy-Brandt-Allee 10, ab 18 Uhr eine allgemeine
Einführung in die Ziele und die Pflichten der Energieeinsparverordnung
sowie einen Überblick über die aktuellen Änderungen. Giglinger geht insbesondere auf folgende Aspekte näher ein: Energetische Standards beim
Neubau, Mindeststandards bei der Sanierung von Bestandsgebäuden jetzt
und künftig, Wissenswertes zum Energieausweis, Nachrüsteverpflichtungen der Eigentümerinnen und Eigentümer, Berechnungsnormen und Vorschriften, Katalog der Ordnungswidrigkeiten.
Im Rahmen des Vortrags kann auf individuelle Fragen der Besucherinnen
und Besucher eingegangen werden. Der Eintritt ist frei.
Nähere Informationen im Internet unter www.muenchen.de/bauzentrum,
per E-Mail an [email protected] und unter der Telefonnummer 54 63 66 – 0.
Achtung, Terminänderung: Der Vortrag „Gute Beleuchtung ist Lebensqualität“ von Diplom-Biologin und Lichtexpertin Pamela Jentner findet nicht,
wie angekündigt, heute, sondern am Montag, 24. Oktober, von 18 bis 19
Uhr im Bauzentrum statt.
Abfallwirtschaftsbetrieb unterstützt Herbst-Ramadamas in München
(20.10.2016) Zahlreiche Ramadamas finden im Oktober in Münchens
Wäldern, Wiesen und Flussauen statt, an denen sich alle Münchnerinnen
und Münchner beteiligen können. Der Abfallwirtschaftsbetrieb München
(AWM) steuert zu den Aufräumaktionen Arbeitshandschuhe, Abfallsäcke,
Container und einen Brotzeitzuschuss bei. Und er entsorgt alle gesammelten Abfälle kostenlos.
Seit Jahren unterstützt der AWM Aufräumaktionen von Münchner Bürgerinnen und Bürgern, damit achtlos weggeworfene Plastiktüten, Dosen und
Unrat vor und nach dem Winter entfernt werden.
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Folgende Ramadamas finden in nächster Zeit statt:
-- Am Samstag, 22. Oktober, organisieren die Isarfischer eine Ramadama-Aktion von 8 bis 11 Uhr zwischen Großhesseloher Brücke und dem
Oberföhringer Stauwehr, Treffpunkt ist an der Floßlände.
-- Am Samstag, 22. Oktober, trifft sich die Mountainbike-Gruppe des
Deutschen Alpenvereins, Sektion München und die Deutsche Initiative
Mountainbike – IG München und Umland um 10 Uhr am Marienklausensteg auf der Westseite der Isar. Geräumt werden die Flächen zwischen
Dammweg und Isar (mit Ausnahme der gesperrten Hänge) am Ostufer
der Isar, vorwiegend ab Marienklause und südlichem Stadtrand bis 13
Uhr.
-- Am Samstag, 22. Oktober, ruft in der Messestadt Riem der Arbeitskreis
Ökologie von 10 bis 12 Uhr zum Aufräumen im Riemer Park auf. Start ist
an der Promenade vor der Schule an der Lehrer-Wirth-Straße.
-- Am Samstag, 22. Oktober, macht die Bürgerinitiative WAPE die Grünflächen und Spielplätze in Waldperlach sauber. Beginn ist um 14 Uhr am
Bewohnertreff, Im Gefilde 84.
-- Am Samstag, 29. Oktober, koordinieren die Grünen im Norden eine Ramadama-Aktion an der Nordheide, Schleißheimer Straße von 10 bis 13
Uhr. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer treffen sich am MIRA Einkaufszentrum.
Die genauen Uhrzeiten, Treffpunkte und weitere Angaben zu den einzelnen
Aktionen können beim Infocenter des AWM telefonisch unter der Nummer 233 – 9 62 00 erfragt oder auf der Webseite www.awm-muenchen.de
nachgelesen werden.
„Wir freuen uns, die Aufräumaktionen zu unterstützen und so gemeinsam
mit den Organisatoren und den zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern Verantwortung für den Erhalt der Naherholungsgebiete in München zu übernehmen“, sagt Helmut Schmidt, Zweiter Werkleiter des AWM.
Traditionell finden die Ramadama-Aktionen in den Herbstmonaten und
nach der Schneeschmelze im Frühjahr statt. Der AWM unterstützt Vereine,
Bürgerinitiativen, Schulen und Bezirksausschüsse bei Aufräumaktionen
ab 20 Teilnehmern. Generell kann jede Gruppe mit mindestens 20 Teilnehmern eine Ramadama-Aktion organisieren und eine geeignete Grünfläche
vorschlagen. Der AWM prüft in Zusammenarbeit mit dem Baureferat, ob
die Fläche geeignet ist. Die Anmeldung muss mindestens vier Wochen vor
der geplanten Aktion stattfinden.
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Antworten auf Stadtratsanfragen
Donnerstag, 20. Oktober 2016
Erneute Bürgerbeteiligung beim Bildungscampus Freiham
Antrag Stadtrats-Mitglieder Herbert Danner, Katrin Habenschaden, Jutta
Koller und Oswald Utz (Fraktion Die Grünen/Rosa Liste) vom 23.10.2014
Fördert das Jobcenter/Sozialreferat Nachhilfeunterricht durch Scientologen?
Anfrage Stadtrats-Mitglieder Alexandra Gaßmann und Marian Offman
(CSU-Fraktion) vom 23.8.2016
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Erneute Bürgerbeteiligung beim Bildungscampus Freiham
Antrag Stadtrats-Mitglieder Herbert Danner, Katrin Habenschaden, Jutta
Koller und Oswald Utz (Fraktion Die Grünen/Rosa Liste) vom 23.10.2014
Antwort Stadtschulrätin Beatrix Zurek:
Nach § 60 Abs. 9 GeschO dürfen sich Anträge ehrenamtlicher Stadtratsmitglieder nur auf Gegenstände beziehen, für deren Erledigung der Stadtrat zuständig ist. Der Inhalt Ihres Antrages betrifft jedoch eine laufende
Angelegenheit, deren Besorgung nach Art. 37 Abs. 1 GO und § 22 Art. 3a
GeschO dem Oberbürgermeister obliegt, weshalb eine Beantwortung auf
diesem Weg erfolgt.
Zu Ihrem Antrag vom 23.10.2014 teile ich Ihnen Folgendes mit.
In diesem verweisen Sie darauf, dass mit dem Projekt Bildungscampus
Freiham als das größte Münchner Schulzentrum im Zuge einer nicht optimalen Abstimmung der Planungen auch mit den Wünschen und Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern Schwierigkeiten verbunden sein könnten. Sie forderten, dass alle Beteiligten ihre Anregungen zur Feinplanung in
einem Workshop einbringen sollten.
Wir möchten Ihnen hiermit mitteilen, dass alle an dem Prozess beteiligten
Personen in einem umfangreichen Verfahren eingebunden wurden.
Der Beteiligungsprozess startete mit der Zukunftskonferenz „Bildungscampus Freiham“ am 22.2. und 23.2.2013, zu der u.a. Bürgerinnen und Bürger,
Elternvertreterinnen und Elternvertreter, Lehrkräfte und vor allem auch
die Münchner Mädchen und Jungen eingeladen waren. Dort wurden den
Anwesenden Informationen zum Bildungscampus vorgestellt. Im Rahmen
eines gemeinsamen Austausches wurden dann im Anschluss Umsetzungsempfehlungen erarbeitet. Diese Empfehlungen wurden im Stadtrat
und in den Ausschüssen am 9.4. und 10.4.2013 bekannt gegeben und im
folgenden Halbjahr in das Raumkonzept des Referat für Bildung und Sport
integriert und in die Beschlussvorlage für den Bildungscampus und des
Raumprogramms eingearbeitet, worüber der Stadtrat schließlich im Dezember 2013 und Januar 2014 beschloss.
Die Anregungen aller Teilnehmenden aus der umfassenden Zukunftskonferenz wurden fortlaufend in allen Stufen des Entscheidungsprozesses
beachtet und involviert. Auf dieser Basis entschied sich der Stadtrat am
6.5.2015 auf der Grundlage der Wettbewerbsergebnisse für den endgültigen Architektenentwurf für den Bildungscampus.
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Im Rahmen des zweiphasigen Realisierungswettbewerbs zum Bildungsund Sportcampus Freiham waren politische Entscheidungsträgerinnen und
Entscheidungsträger aller Parteien immanent eingebunden.
Den Beteiligten wurde der gesamte Prozess in der Folgekonferenz zum
Beteiligungsprozess unter dem Motto „Jetzt setzen wir um!“ am 9.7.2015
transparent gemacht und veranschaulicht. Beispielsweise wurde die Präsentation „Faktencheck“ mit einer Übersichtstabelle aller Empfehlungen
der Zukunftskonferenz gezeigt, welche darlegt, welche Vorschläge inwieweit in die Architektenentwürfe und die Entscheidung eingeflossen sind.
In der Folgekonferenz brachten u.a. Schülerinnen und Schüler weitere kreative Anregungen zur letztendlichen Gestaltung des Bildungscampus als
einen „Ort zum Wohlfühlen“.
Aufgrund der ständigen Miteinbeziehung der Ergebnisse der Zukunftskonferenz vom Februar 2013 in allen Stufen des Entscheidungsprozesses war
es nicht vonnöten, eine weitere Beteiligungsveranstaltung zu organisieren. In der zweitägigen Zukunftskonferenz wurden Anregungen zu allen
Schwerpunkten des Großprojekts Freiham von den Beteiligten intensiv
erarbeitet.
In den Anlagen legen wir Ihnen die Zeitleiste Campus Freiham „Was bisher
geschah...“und die Präsentation „Faktencheck“ – Empfehlungen des Beteiligungsprozesses Campus Freiham bei.
Um Kenntnisnahme der vorstehenden Ausführungen wird gebeten. Wir
gehen davon aus, dass die Angelegenheit damit abgeschlossen ist.
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Fördert das Jobcenter/Sozialreferat Nachhilfeunterricht durch Scientologen?
Anfrage Stadtrats-Mitglieder Alexandra Gaßmann und Marian Offman
(CSU-Fraktion) vom 23.8.2016
Antwort Sozialreferentin Dorothee Schiwy:
In Ihrer Anfrage vom 23.8.2016 führen Sie Folgendes aus:
„Die Nachhilfeeinrichtung ‚Die Nachhilfe mit Herz‘ im Münchner Osten
wird in der Leitung von zwei Personen betrieben, die ausweislich einer Internetrecherche (Extrem News/whatdotheyknow) der Scientologen-Sekte
angehören. Der Nachhilfeunterricht erfolgt dem Vernehmen nach bereits
seit längerer Zeit in einer Privatwohnung.
Gerade in der Ferienzeit würde dort der Nachhilfeunterricht für mehrere
Kinder gleichzeitig stattfinden.
Offensichtlich wird von dieser Nachhilfeeinrichtung direkt mit den zuständigen Stellen des Sozialreferates abgerechnet. Nach Auskunft von Kindern,
welche diesen Nachhilfeunterricht besuchen, sind dort viele Kinder mit
Migrationshintergrund. Der Versuch der Beeinflussung von Kindern mit der
Ideologie der Sekte der Scientologen im Zusammenhang mit dem Nachhilfeunterricht wäre nicht auszuschließen.“
Zu Ihrer Anfrage vom 23.8.2016 nimmt das Sozialreferat im Auftrag des
Herrn Oberbürgermeisters im Einzelnen wie folgt Stellung:
Frage 1:
Wird von den zuständigen Stellen des Jobcenters oder des Sozialreferates für Bezieher von SGB II Regelleistungen oder anderer Leistungen der
Nachhilfeunterricht in der Nachhilfeeinrichtung „Die Nachhilfe mit Herz“
finanziert?
Antwort:
Lernförderung wird im Rahmen von Bildung und Teilhabe genehmigt, wenn
alle Voraussetzungen vorliegen und die Lernförderung angemessen ist.
Dies ist der Fall, wenn sie im Rahmen der örtlichen Angebotsstruktur auf
kostengünstige Anbieterstrukturen zurückgreift und die Höhe der Vergütung den ortsüblichen Sätzen entspricht. Die Entscheidung, welches Institut oder welche Person die Nachhilfe erbringt, liegt bei den Eltern. Seitens
des Sozialhilfeträgers wird keine Liste möglicher Leistungserbringer vorgehalten, es werden keine Empfehlungen ausgesprochen und es erfolgt
– auch aufgrund der Fülle der Anbieter – keine Prüfung, ob die Anbieter
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20.10.2016, Seite 14
geeignet sind. Mögliche AntragstellerInnen sollten jedoch bei Vorsprachen
für das Thema sensibilisiert werden. Letztlich verbleibt es jedoch in der
Eigenverantwortung der Eltern, für welches Institut sie sich entscheiden.
Sollten die Nachhilfestunden also z.B. durch „Die Nachhilfe mit Herz“
tatsächlich erbracht werden, werden die Leistungen auch erstattet. Die
Landeshauptstadt München geht keinerlei Vertragsverhältnis mit Anbietern
von Lernförderung ein. Der Verein erfährt keinerlei Regelförderung als Zuschussnehmer des Sozialreferats.
Frage 2:
Wenn ja, ist bekannt, dass diese Nachhilfeeinrichtung möglicherweise im
Zusammenhang mit der Organisation der Scientologen zu sehen ist?
Antwort:
Nein. Die Nachhilfeinstitute oder Leistungserbringer werden seitens des
Sozialreferates nicht auf ihre Geeignetheit hin überprüft, vgl. Antwort 1.
Frage 3:
Wenn ja, besteht die Gefahr, dass die Kinder dort mit der Ideologie der
Scientologen konfrontiert werden?
Antwort:
Eine Aussage hierzu ist leider nicht möglich.
Frage 4:
Wenn ja, gibt es gesetzliche Vorschriften, um die Finanzierung von Nachhilfeunterricht in einer Einrichtung mit dem Einfluss von Mitgliedern der
Scientology-Sekte im Rahmen von SGB II-Leistungen zu untersagen?
Antwort:
Nein, da die Auswahl des Nachhilfeinstituts in der Eigenverantwortung der
Eltern liegt.
Frage 5:
Handelt es sich bei der Nutzung einer Wohnung für einen Nachhilfeunterricht möglicherweise um eine ordnungswidrige Zweckentfremdung von
Wohnraum?
Rathaus Umschau
20.10.2016, Seite 15
Antwort:
Die Einrichtung „Nachhilfe mit Herz“ befindet sich in der Taimerhoferstraße
1 und wird von einer freien Pädagogin geführt.
Erste Ermittlungen des Amtes für Wohnen und Migration ergaben, dass
die gesamte Wohnung im dritten Obergeschoss rechts von 2 Personen bewohnt und als einziger Wohnsitz zu Wohnzwecken genutzt wird. Nach Angaben eines Bewohners finden in diesen Räumlichkeiten Nachhilfestunden
für Schülerinnen und Schüler nur nach Bedarf statt. Dies geschehe jedoch
nur unregelmäßig. Benötigt wird dafür auch nur ein Tisch in einem Zimmer
dieser Wohnung.
Sollten sich diese ersten Erkenntnissen bestätigen, handelt es sich bei dieser Nutzung nicht um eine Zweckentfremdung von Wohnraum. Die Nutzerin der oben genannten Räume benutzt diese zu gewerblichen oder beruflichen Zwecken mit, die Wohnnutzung überwiegt jedoch (über 50 v. H. der
Fläche) und die Räumlichkeiten wurden baulich nicht derart verändert, dass
sie für Wohnzwecke nicht mehr geeignet sind.
Damit handelt es sich um eine genehmigungsfreie Mitbenutzung im Sinne
von § 4 Abs. 2 Ziffer 3 der Satzung der Landeshauptstadt München über
das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum (ZeS).
Ich hoffe, Ihre Fragen mit diesen Ausführungen hinreichend beantwortet zu
haben.
Rathaus Umschau
20.10.2016, Seite 16
Anträge und Anfragen aus dem Stadtrat
Inhaltsverzeichnis
Donnerstag, 20. Oktober 2016
Paul-Heyse-Unterführung, die Fünfte, wie geht es mit dem
Schandfleck weiter? Ist seit Juli etwas geschehen?
Anfrage Stadträte Richard Quaas und Professor Dr. Hans Theiss
(CSU-Fraktion)
Sofortmaßnahmen in der Bezirkssportanlage an der Siegenburgerstraße
Antrag Stadtrats-Mitglieder Kathrin Abele, Ulrike Boesser, Verena
Dietl, Christian Müller, Cumali Naz, Jens Röver und Birgit Volk
(SPD-Fraktion)
Wärmeversorgung Baugebiet Bayernkaserne
Antrag Stadtrats-Mitglieder Simone Burger, Gerhard Mayer,
Heide Rieke, Jens Röver und Klaus Peter Rupp (SPD-Fraktion)
Wohnungen statt immer mehr Hotels
Antrag Stadtrats-Mitglieder Paul Bickelbacher, Herbert Danner,
Katrin Habenschaden, Anna Hanusch, Sabine Krieger und Sabine
Nallinger (Fraktion Die Grünen/Rosa Liste)
Grundsatzbeschluss zur künftigen Vergabe von städtischen
Gewerbegrundstücken
Antrag Stadtrats-Mitglieder Paul Bickelbacher, Herbert Danner,
Anna Hanusch und Sabine Nallinger (Fraktion Die Grünen/Rosa
Liste)
Urbane Mischung in dafür geeigneten Gewerbegebieten
steuern
Antrag Stadtrats-Mitglieder Paul Bickelbacher, Herbert Danner,
Gülseren Demirel, Anna Hanusch und Sabine Nallinger (Fraktion
Die Grünen/Rosa Liste)
Wie weiter, wenn die Erstaufnahmeeinrichtung auf dem
Gelände Bayernkaserne schließt?
Antrag Stadtrats-Mitglieder Gülseren Demirel, Jutta Koller und
Oswald Utz (Fraktion Die Grünen/Rosa Liste)
Impressum: Die presserechtliche Verantwortung für die nachfolgenden Anträge und Anfragen liegt bei den jeweiligen Stadtratsmitgliedern.
Alle: Rathaus, 80313 München; Druck: Stadtkanzlei
Planstellen besetzen – oder streichen!
Antrag Stadtrats-Mitglieder Johann Altmann, Dr. Josef Assal, Eva
Caim, Richard Progl und Mario Schmidbauer (Fraktion Bayernpartei)
„IT-2020“ – EIN IT-Rathaus für EINE städtische IT
Antrag Stadtrats-Mitglieder Dr. Wolfgang Heubisch, Dr. Michael
Mattar, Gabriele Neff, Thomas Ranft und Wolfgang Zeilnhofer (Fraktion Freiheitsrechte, Transparenz und Bürgerbeteiligung (FDP – HUT
– Piraten))
__________________________________________________
Herrn
Oberbürgermeister
Dieter Reiter
Rathaus
80331 München
Stadtrat Richard Quaas
Stadtrat Prof. Dr. Hans Theiss
ANFRAGE
20.10.2016
Paul-Heyse-Unterführung, die Fünfte, wie geht es mit dem Schandfleck
weiter? Ist seit Juli endlich etwas geschehen?
In der Beantwortung meiner letzten zwei Anfragen zu dem miserablen Zustand der PaulHeyse-Unterführung wurde mir mitgeteilt, dass der Oberbürgermeister deshalb an den
Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG geschrieben habe und das
Planungsreferat Gespräche mit dem Konzernbeauftragten führen werde.
Nun sind wieder fast 4 Monate ins Land gegangen und am Zustand des Bauwerks hat sich
gar nichts geändert, außer, dass es weiter vor sich hin gammelt und auch einen
verheerenden optischen Eindruck beim Benutzer hinterlässt. Die Verzögerungen in der
Behandlung dieses Skandalbauwerks sind langsam unerträglich, eigentlich sollte eine
umfassende Verbesserung ganz oben auf der Liste der zu erledigenden Dinge der
beteiligten Stellen von Bahn und Stadt stehen.
Ich frage deshalb den Oberbürgermeister:
1. Hat es zwischenzeitlich das in der Beantwortung vom 27.7.2016 angekündigte
2.
3.
4.
5.
Gespräch der Stadt mit dem Konzernbeauftragten der DB AG für den Freistaat
Bayern über eine Sanierung der Paul-Heyse-Unterführung gegeben?
Wenn ja, mit welchem Ergebnis?
Wenn nein, warum nicht?
Steht für das Planungsreferat der Zustand der Unterführung auf der Prioritätenliste
der abzuarbeitenden Probleme weit oben oder fällt das unter den Punkt „kommt
Zeit, kommt Rat“?
Meint die Deutsche Bahn AG das Problem aussitzen und die Öffentlichkeit dabei an
der Nase herumführen zu können, so lange über die Angelegenheit schon debattiert
wird?
Richard Quaas, Stadtrat
Prof. Dr. Hans Theiss, Stadtrat
CSU-Fraktion, Rathaus, Marienplatz 8, 80331 München
Tel. 233-92650, Fax: 291 37 65, [email protected], www.csu-rathaus-muenchen.com
Herrn
Oberbürgermeister
Dieter Reiter
Rathaus
Verena Dietl
Kathrin Abele
Ulrike Boesser
Cumali Naz
Christian Müller
Jens Röver
Birgit Volk
Stadtratsmitglieder
München, 20.10.2016
Sofortmaßnahmen in der Bezirkssportanlage an der Siegenburgerstraße
Antrag
Das Baureferat wird beauftragt, bereits vor der Umsetzung von Sanierungen und Erweiterungen eine
Gesundheitsgefährung durch Schimmel auszuschließen und hierfür sofortige Maßnahmen
einzuleiten, ohne den Sportbetrieb zu behindern.
Begründung:
Mehrere Schimmelbeseitigungen bei den Duschen und Umkleiden mit dem Einsatz von Chlor ab dem
Jahr 2014 blieben erfolglos. Eine komplette Sanierung beziehungsweise ein Neubau auf der Anlage
kann bei der Nutzung der Duschen und Umkleidung aber nicht mehr abgewartet werden.
Bereits vor den Sanierungen und Erweiterungen ist es dringend erforderlich, dass Sportlerinnen und
Sportler die Infrastruktur in einem zumutbaren und nicht gesundheitsgefährdenden Zustand nutzen
können. Die entsprechenden Sofortmaßnahmen sind daher unmittelbar einzuleiten. Dabei ist darauf
zu achten, dass die Maßnahmen nachhaltig umgesetzt werden und den Sportbetrieb nicht behindern.
gez.
Verena Dietl
Kathrin Abele
Ulrike Boesser
Cumali Naz
Christian Müller
Jens Röver
Birgit Volk
Stadtratsmitglieder
Herrn Oberbürgermeister
Dieter Reiter
Rathaus
Heide Rieke
Jens Röver
Simone Burger
Klaus Peter Rupp
Gerhard Mayer
Stadtratsmitglieder
München, den 20.10.2016
Wärmeversorgung Baugebiet Bayernkaserne
Antrag
Die Wärmeversorgung des künftigen Baugebietes Bayernkaserne wird, so weit wie möglich, über
Fernwärme geleistet. Die geforderten energetischen Gebäudestandards werden dieser perspektivisch regenerativen - Energieversorgung auch wirtschaftlich sinnvoll angepasst und dürften
im Regelfall dem derzeitigen gesetzlichen Stand entsprechen.
Begründung:
Bei der Neubebauung der ehemaligen Bayernkaserne ist mittelfristig eine weitgehend regenerative
Energieversorgung über weitere, noch zu errichtende Geothermieanlagen der SWM möglich.
Bis dahin erfolgt die Versorgung durch umweltfreundliche Fernwärme aus Anlagen mit
Kraft-Wärme-Kopplung, die zunehmend durch Geothermieanlagen ergänzt werden.
Anschlussmöglichkeiten für Fernwärme stehen im Umgebungsbereich hinreichend zur Verfügung.
Gleichzeitig macht der Ausbau der Geothermieanlagen nur Sinn, wenn die Wärme tatsächlich auch
abgenommen wird. Es wäre eine Verschwendung von Ressourcen, wenn an Stelle des "Glücksfalles"
Geothermie aufwändig nach anderen regenerativen Energiequellen und Wärmelösungen gesucht
würde.
gez.
Heide Rieke
Jens Röver
Simone Burger
Klaus Peter Rupp
Gerhard Mayer
Stadtratsmitglieder
Herrn
Oberbürgermeister
Dieter Reiter
Rathaus
München, den 20.10.2016
Wohnungen statt immer mehr Hotels
Antrag
Die Verwaltung legt dem Stadtrat eine Strategie vor, wie der Neubau von Wohnungen
gegenüber dem derzeitigen Hotel- und Boardinghouseboom auch in gewerblichen Lagen und
Mischgebieten begünstigt werden kann. Dabei sind die planerischen und rechtlichen
Rahmenbedingungen darzustellen.
Begründung:
Seit einigen Jahren wird München von einem regelrechten Hotel- und Boardinghouseboom
erfasst. In den verschiedenen Stadtratsausschüssen, in den BAs, in Wettbewerben und in der
Stadtgestaltungskommission werden laufend neue Hotel- und Boardinghouseprojekte
präsentiert, in nahezu allen Stadtbezirken. Aktuelle Beispiele sind ein
Innenhof-Nachverdichtungsprojekt an der Schellingstraße und ein Projekt am Pasinger
Marienplatz, wo ursprünglich Wohnungsbau vorgesehen war. Diese Entwicklung geht
aufgrund der großen Flächenknappheit zwangsläufig auch zu Lasten dringend benötigter
Wohnungen.
Dem Stadtrat ist darzulegen, über welche planerischen und rechtlichen Instrumente Stadtrat
und Stadtverwaltung verfügen, um hier zu Gunsten des Wohnungsbaus regulierend
einzugreifen.
Wir bitten, wie in der Geschäftsordnung des Stadtrates vorgesehen, um eine fristgemäße
Bearbeitung unseres Antrages.
Fraktion Die Grünen-rosa liste
Initiative:
Herbert Danner
Paul Bickelbacher
Anna Hanusch
Sabine Nallinger
Sabine Krieger
Katrin Habenschaden
Mitglieder des Stadtrates
Die Grünen-rosa liste, Marienplatz 8, 80331 München, Tel. 089/233-92620, Fax 089/233-92 684
www.gruene-fraktion-muenchen.de, [email protected]
Herrn
Oberbürgermeister
Dieter Reiter
Rathaus
München, den 20.10.2016
Grundsatzbeschluss zur künftigen Vergabe von städtischen Gewerbegrundstücken
Antrag
Der Stadtrat knüpft die Vergabe städtischer Gewerbegrundstücke an Gewerbetreibende
künftig an folgende Kriterien:
– Effiziente Ausnutzung der wertvollen Münchner Gewerbeflächen durch
mehrgeschossige Bebauung (mindestens 2-geschossig)
– möglichst vollständige Ausnutzung des vorhandenen Baurechts
– Oberirdische Parkplätze sind auf ein Mindestmaß zu beschränken um wertvolle
Freiflächen zu schonen
– Ein Freiflächengestaltungsplan mit ökologischer Ausgleichswirkung für die zu
versiegelnden Flächen ist grundsätzlich aufzustellen
– Dachbegrünung ist bei Flachdächern und flach geneigten Dächern grundsätzlich
vorzusehen
– Fassadenbegrünungen werden begrüßt und gefördert
– Gewerbehöfe für kleinere Gewerbebetriebe werden unterstützt
Die Ausschreibungskriterien werden entsprechend angepasst.
Begründung:
Aufgrund der knappen städtischen Grundstücksflächen innerhalb der Stadtgrenzen und der
gleichzeitig großen Flächenkonkurrenz müssen die künftig zu vergebenden Flächen optimal
genutzt werden. Es wird zwar fraktions- und referatsübergreifend immer wieder eingeräumt,
dieses Problem erkannt zu haben, dennoch werden immer wieder städtische Gewerbeflächen
an Betriebe vergeben, die einen enormen Flächenverbrauch generieren und das vorhandene
Baurecht nicht ausnutzen, wie zuletzt im Gewerbegebiet Schwablhofstraße/Stolzhofstraße.
Die Grünen-rosa liste, Marienplatz 8, 80331 München, Tel. 089/233-92620, Fax 089/233-92 684
www.gruene-fraktion-muenchen.de, [email protected]
Der Grundsatzbeschluss soll eine Leitlinie für künftige Beschlüsse im Wirtschafts- und
Kommunal-Ausschuss darstellen.
Wir bitten, wie in der Geschäftsordnung des Stadtrates vorgesehen, um eine fristgemäße
Bearbeitung unseres Antrages.
Fraktion Die Grünen-rosa liste
Initiative:
Herbert Danner
Paul Bickelbacher
Anna Hanusch
Sabine Nallinger
Mitglieder des Stadtrates
Die Grünen-rosa liste, Marienplatz 8, 80331 München, Tel. 089/233-92620, Fax 089/233-92 684
www.gruene-fraktion-muenchen.de, [email protected]
Herrn
Oberbürgermeister
Dieter Reiter
Rathaus
München, den 20.10.2016
Urbane Mischung in dafür geeigneten Gewerbegebieten steuern
Antrag
1. Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung untersucht sukzessive die Münchner
Gewerbegebiete mit dem Ziel, die dafür geeigneten Bereiche von Gewerbegebieten in
Mischgebiete umzuwandeln.
2. Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung leitet zeitnah eine entsprechende Entwicklung
im Gewerbegebiet Neumarkter Straße ein.
Begründung
Viele Gewerbegebiete verlieren nach und nach ihre Funktion als klassische Gewerbegebiete
und sollten im Sinne einer urbanen Mischung weiterentwickelt werden. Derzeit gibt es bereits
einige Beispiele für solche Entwicklungen in der LH München, nämlich das Werksviertel, das
Kreativquartier und die WERKSTADT in Obersendling. Bei diesen Beispielen handelt es sich
um einen aktiv gesteuerten Prozess, der auch für weitere Gewerbegebiete wünschenswert
wäre.
Hilfreich für diese Entwicklung dürfte die zukünftig mögliche Ausweisung als „Urbanes Gebiet“
sein, die eine Mischung zwischen Wohnen und Arbeiten erleichtert. In gründerzeitlichen
Wohngebieten gibt es noch einige Beispiele von gut funktionierendem Nebeneinander von
Wohnen und Gewerbe, die bei intelligenten Neuplanungen umso besser verträglich angeordnet
werden können.
Eine verstärkte Wohnnutzung in diesen Gebieten muss nicht zwangsläufig mit einer
Verringerung von Gewerbeflächen einhergehen, wenn die Gewerbeflächen zunehmend in
Gewerbehöfen gestapelt werden.
Insbesondere der Bereich um die Neumarkter Straße bedarf zeitnah einer solchen gesteuerten
Entwicklung. Die gute ÖPNV-Erschließung, die städtebauliche Entwicklung Baumkirchner
Straße, das Quartierszentrum Berg am Laim und das benachbarte Werksviertel einerseits sowie
Leerstände im Gewerbe andererseits sprechen für eine zeitnahe gezielte Entwicklung zu einem
Mischgebiet mit vermehrter Wohnnutzung. Hierfür ist neben der geänderten Ausweisung ein
aktives Stadtteilmanagement erforderlich, das die betroffenen Grundeigentümer mit einbezieht.
Wir bitten, wie in der Geschäftsordnung des Stadtrates vorgesehen, um eine fristgemäße
Bearbeitung unseres Antrages.
Fraktion Die Grünen-rosa liste
Initiative:
Paul Bickelbacher, Herbert Danner, Anna Hanusch, Sabine Nallinger, Gülseren Demirel
Mitglieder des Stadtrates
Die Grünen-rosa liste, Marienplatz 8, 80331 München, Tel. 089/233-92620, Fax 089/233-92 684
www.gruene-fraktion-muenchen.de, [email protected]
Herrn
Oberbürgermeister
Dieter Reiter
Rathaus
München, den 19.10.2016
Antrag zur dringlichen Behandlung für den Kinder- und Jugendhilfeausschuss
zusammen mit dem Sozialausschuss am 25.10.2016
Wie weiter, wenn die Erstaufnahmeeinrichtung auf dem Gelände der Bayernkaserne
schließt?
Antrag
1.) Das Sozialreferat informiert den Stadtrat über den aktuellen Stand der Gespräche
zwischen Stadt und Regierung von Oberbayern zur Zukunft der Erstaufnahmeeinrichtung
für Geflüchtete in München. Dabei soll auf folgende Fragen eingegangen werden:
a.) Stimmt es, dass die Erstaufnahme auf dem Gelände der Bayernkaserne bis Ende des
Jahres geschlossen wird?
b.) Stimmt es, dass die Regierung von Oberbayern plant, die Erstaufnahmeeinrichtung in
den Fliegerhorst in Fürstenfeldbruck zu verlagern?
c.) Falls die neue Erstaufnahme in Fürstenfeldbruck nicht bis 1.1.2017 bereitsteht, welche
Übergangslösungen sind geplant?
d.) Was geschieht mit den Erstaufnahme-Dependancen in München?
2.) Das Sozialreferat informiert den Stadtrat außerdem über die Nachnutzung der Gebäude
auf dem Gelände der Bayernkaserne, wenn die Erstaufnahmeeinrichtung dort geschlossen
wird. Das Sozialreferat stellt dabei dar, was auf dem Gelände künftig geplant ist und wie
die vorhandenen sehr gut eingespielten und bewährten Projekte und Initiativen (u.a. LOK
Arrival des KJR in Halle 23, Werkhalle des Kinderschutzbundes in Halle 17, das
Lighthouse Welcome Center, die REFUDOCS) sinnvoll und nachhaltig weiter genutzt
werden können. Dabei soll darauf eingegangen werden, wie diese äußerst nachgefragten
Projekte zum einen für die bisherige Zielgruppe bestehen bleiben, zum anderen aber auch
für neue Zielgruppen und z.B. den Sozialraum geöffnet und für die spätere Bebauung der
Bayernkaserne (nach 2020) ebenfalls erhalten bleiben können.
Die Grünen-rosa liste, Marienplatz 8, 80331 München, Tel. 089/233-92620, Fax 089/233-92 684
www.gruene-fraktion-muenchen.de, [email protected]
Begründung:
Uns ist von verschiedenen Seiten zugetragen worden, dass die Erstaufnahmeeinrichtung
auf dem Gelände der Bayernkaserne bis Ende Dezember geschlossen werden soll.
Nachfolgestandort soll demnach der sog. Fliegerhorst in Fürstenfeldbruck werden. Da
davon auszugehen ist, dass dieser Umzug nicht ohne Verzögerungen vonstatten gehen
wird, stellen sich die o.g. Fragen. Des Weiteren hat sich auf dem Gelände der
Bayernkaserne mittlerweile eine vorbildliche und stark nachgefragte Infrastruktur von
medizinischen und freizeitpädagogischen Maßnahmen entwickelt, die mit viel persönlichem
Engagement der jeweiligen Projektmitarbeitenden aufgebaut wurden. Für die
BewohnerInnen der Bayernkaserne sind diese Angebote ein notwendiges Mindestmaß an
Beschäftigungsmöglichkeiten und Alltagsstruktur. Da davon auszugehen ist, dass die nun
ertüchtigten Häuser auf dem Gelände der Bayernkaserne in irgendeiner Form weiterhin bis
zur Bebauung des Geländes sinnvoll genutzt werden, muss auch schnellstmöglich über die
Sicherung dieser Angebote nachgedacht und entschieden werden.
Darüber hinaus sollten im Sinne einer tatsächlich gelingenden Integration die Angebote für
den Sozialraum geöffnet und für weitere Zielgruppen zugänglich gemacht werden. Auch
eine wirklich nachhaltige Sicherung im Hinblick auf das dort nach 2020 neu
entstehende Wohnviertel sollte in diese Überlegungen unbedingt mit einfließen.
Begründung der Dringlichkeit:
Dieser Antrag ist dringlich, da die Erstaufnahmeeinrichtung auf dem Gelände der
Bayernkaserne bereits bis Jahresende (bis dahin sind es noch zwei Monate) geschlossen
werden soll. Der Stadtrat sollte also frühzeitig genug über die aktuellen Entwicklungen und
Überlegungen informiert und in die Entscheidungen einbezogen werden. Die Sicherung der
dort vorhandenen Angebote ist - wie oben beschrieben - ein äußerst wichtiges Anliegen.
Fraktion Die Grünen-rosa liste
Initiative:
Gülseren Demirel
Jutta Koller
Oswald Utz
Mitglieder des Stadtrates
Die Grünen-rosa liste, Marienplatz 8, 80331 München, Tel. 089/233-92620, Fax 089/233-92 684
www.gruene-fraktion-muenchen.de, [email protected]
An den Oberbürgermeister
der Landeshauptstadt München
Herrn Dieter Reiter
Rathaus, Marienplatz 8
80331 München
München, 20.10.2016
ANTRAG
Planstellen besetzen – oder streichen!
Von der Landeshauptstadt München eingerichtete und vom betreffenden Referat zur Besetzung
angestrebte Planstellen, die binnen zwölf Monaten nach Initiierung eines Besetzungsverfahrens
nicht besetzt werden (können), werden automatisch wieder gestrichen.
Begründung:
Es existiert bereits ein Stadtratsbeschluss [Nr. 14-20 / V 04924], dass Planstellen, die innerhalb
eines Jahres nach Genehmigung durch den Stadtrat vom anfordernden Referat nicht beantragt
wurden, automatisch wieder gestrichen werden.
Nach dem selben System sollte verfahren werden, wenn Stellen nicht innerhalb eines Jahres,
nachdem ein internes oder externes Besetzungsverfahren initiiert wurde, besetzt werden (können)
– offensichtlich kann in solchen Fällen der Personalbedarf nicht übermäßig dringlich sein.
Durch die doppelte Fristsetzung ist gewährleistet, dass Planstellen in der städtischen Verwaltung
maximal 24 Monate offen bleiben. Dies lässt dennoch genug Handlungsspielraum und Flexibilität
in der Personalplanung der Referate.
Initiative: Richard Progl
weitere Fraktionsmitglieder: Johann Altmann, Dr. Josef Assal, Eva Caim, Mario Schmidbauer
BAYERNPARTEI Stadtratsfraktion
Rathaus, Marienplatz 8 ● Geschäftsstelle: Zimmer 116 ● 80331 München
Telefon: 089 / 233 – 207 98 ● Fax: 089 / 233 – 207 70
Fraktion Freiheitsrechte, Transparenz und Bürgerbeteiligung | Rathaus | 80313 München
Herrn
Oberbürgermeister
Dieter Reiter
Rathaus
20.10.2016
Antrag
„IT-2020“ – EIN IT-Rathaus für EINE städtische IT
Der Stadtrat möge beschließen:
1. Die Verwaltung wird beauftragt, die städtische IT in einem Gebäude zusammenzuführen,
welches für die technischen Anforderungen der „IT-2020“ geeignet ist.
2. it@M wird beauftragt, unter Einbindung eines fachlich erfahrenen Projektentwicklers die
Anforderungen der „IT-2020“ an ein städtisches IT-Rathaus zu definieren und dem
Stadtrat zu berichten.
Begründung:
Das derzeitige IT-Rathaus am Standort Moosach ist von seiner Baustruktur als klassisches
Verwaltungsgebäude und nicht als IT-Gebäude konzipiert. Damit genügt es nicht den
Anforderungen, die heute an ein zukunftsfähiges IT-Gebäude gestellt werden.
Es sollte geprüft werden, ob in einem in der näheren Nachbarschaft geplanten und
geeigneten Bürogebäude, ein für die IT zukunftsfähiges und funktionales Dienstgebäude, in
dem alle IT-Bereiche der LHM zusammengefasst werden können, als IT-Rathaus zur
Verfügung steht.
Zur Entwicklung des IT-gerechten baulichen Anforderungsprofils und der Nutzerbedarfsplanung
sollte - im Hinblick auf die Umsetzung der Erfahrungen – ein qualifiziertes Expertenbüro
einbezogen werden. Dem Stadtrat ist über das Ergebnis zu berichten.
Gez.
Dr. Michael Mattar
Fraktionsvorsitzender
Gez.
Gabriele Neff
Stellv. Fraktionsvorsitzende
Gez.
Dr. Wolfgang Heubisch
Stadtrat
Gez.
Thomas Ranft
Stadtrat
Gez.
Wolfgang Zeilnhofer
Stadtrat
Pressemitteilungen städtischer
Beteiligungsgesellschaften
Inhaltsverzeichnis
Donnerstag, 20. Oktober 2016
Aktualisierte Studie zum HKW Nord 2 ab sofort
einsehbar:
Vorzeitige Abschaltung des Kohleblocks auch
unter geänderten Rahmenbedingungen nicht
sinnvoll
Pressemitteilung SWM
Stadträte und Vizebürgermeisterin aus Oslo bei
der MVG zu Gast
Pressemitteilung MVG
365 Tage Biodiversität
Pressemitteilung Tierpark Hellabrunn
Die presserechtliche Verantwortung für die nachfolgenden Pressemitteilungen liegt jeweils bei der Beteiligungsgesellschaft, die sie herausgibt.
Aktualisierte Studie zum HKW Nord 2 ab sofort einsehbar:
Vorzeitige Abschaltung des Kohleblocks
auch unter geänderten Rahmenbedingungen nicht sinnvoll
(20.10.2016) Das Öko-Institut hat gemeinsam mit den SWM
aufgrund geänderter Rahmenbedingungen erneut untersucht,
ob eine vorzeitige Abschaltung des Kohleblocks im Heizkraftwerk München Nord sinnvoll und machbar ist. Bei der Definition
der zu Grunde gelegten Szenarien hatten die SWM die Kritiker
des Kohleblocks eingebunden. Nach der Befassung verschiedener Gremien ist die aktualisierte Untersuchung ab sofort öffentlich einsehbar.
Im Grundsatz bestätigt die Untersuchung die Ergebnisse aus
dem Jahr 2015 und die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen für den Münchner Stadtrat: Für eine vorzeitige Abschaltung gibt es aktuell keine stichhaltigen Anhaltspunkte. Die SWM
schlagen dem Münchner Stadtrat daher vor, das Kraftwerk zunächst weiter zu betreiben und wie vom SWM Aufsichtsrat gefordert die Studie alle zwei Jahre zu aktualisieren.
Im Vergleich zu anderen Kohlekraftwerken handelt es sich beim
Block 2 des HKW Nord um ein heute noch allgemein anerkanntes hocheffizientes und umweltverträgliches Kraft-WärmeKopplungs-Kraftwerk, das Strom und Fernwärme erzeugt und
so die eingesetzten Ressourcen doppelt ausnutzt. Die vorzeitige Stilllegung des Kohleblocks als Alleingang der SWM würde
zwar zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen in München
führen, deutschlandweit jedoch aufgrund der energiepolitischen
Rahmenbedingungen und des aktuellen CO2-Regimes eine
deutlich geringere und europaweit möglicherweise gar keine
Reduzierung der CO2-Emissionen zur Folge haben. Eine vor-
Herausgeber: Stadtwerke München GmbH • Emmy-Noether-Straße 2 • 80992 München • www.swm.de
Verantwortlich für Inhalt und Redaktion: Bettina Hess
Telefon: +49 89 2361-5042 • Telefax: +49 89 2361-5149 • E-Mail: [email protected]
zeitige Abschaltung hätte jedoch erhebliche wirtschaftliche
Nachteile im dreistelligen Millionenbereich zur Folge. Geld, das
nicht nur den SWM, sondern auch ihrer Eigentümerin, der Landeshauptstadt München und ihren Bürgerinnen und Bürgern
nicht zur Verfügung steht – etwa um zum Beispiel den Nahverkehr, Kinderkrippen, Schulen und Altenheime zu finanzieren.
Umstieg auf Öko-Wärme muss geordnet erfolgen
Das HKW Nord ist eine wesentliche Säule der Strom- und
Fernwärmeversorgung in München und wichtiger Baustein für
die Versorgungssicherheit in der Stadt. Darüber hinaus kommt
ihm eine wichtige Bedeutung bei der Verwirklichung der SWM
Fernwärmevision 2040 zu: Bis dahin wollen die SWM die
Münchner Fernwärme komplett auf regenerative Energien umstellen. Den Schwerpunkt wird die Geothermie bilden. Deren
Erschließung kann jedoch nur sukzessive erfolgen. Für die
Übergangszeit brauchen die SWM noch konventionelle Erzeugungseinheiten wie das HKW Nord. Ein kompletter Ersatz der
Fernwärmeleistung von Nord 2 durch Geothermie bereits bis
zum Jahr 2022, wie vom Bürgerbegehren gefordert, ist weder
finanziell noch organisatorisch oder technisch machbar. Es
müssen hierzu nicht nur viele neue Geothermieanlagen geplant
und gebaut werden, sondern auch das Fernwärmenetz für den
Betrieb mit Geothermie umgestellt werden. Hierzu sind großflächige Baumaßnahmen nötig, die erhebliche Auswirkungen auf
den Straßenverkehr und den gesamten öffentlichen Bereich
haben und deswegen ebenfalls nur sukzessive umgesetzt werden können.
SWM Fernwärmevision 2040
Unabhängig von der aktuellen Diskussion über den Kohleeinsatz im HKW Nord haben die SWM bereits 2012 ihre
Fernwärmevision entwickelt. Ihr Ziel: Bis 2040 soll München
die erste deutsche Großstadt werden, in der Fernwärme zu
100 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Den
wesentlichen Beitrag für die Ökowärme wird Geothermie liefern. Die SWM sind einer der Vorreiter der tiefen Geothermie.
Ihre erste Anlage in Riem ging bereits 2004 in Betrieb, 2013
folgte die nächste in Sauerlach. Die nächste Geothermiean-
lage haben die SWM in Freiham errichtet, diese wird in wenigen Wochen in Betrieb gehen. Die Vorarbeiten für die vierte
Anlage am Standort HKW Süd haben bereits begonnen. Weitere geeignete Standorte wird die Auswertung der umfangreichen Seismik-Messkampagne liefern, die die SWM von November 2015 bis Ende März 2016 durchgeführt haben.
Die aktualisierte Studie ist auf www.swm.de veröffentlicht.
Direkter Link zur aktualisierten Studie
20.10.2016
Stadträte und Vizebürgermeisterin aus Oslo bei der
MVG zu Gast
Am Montag und Dienstag dieser Woche waren die Stadtrats-Mitglieder des
Ausschusses für Umwelt und Verkehr der Stadt Oslo sowie die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Oslo bei der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) zu Besuch. Zu den Schwerpunkten des Austausches zählten
der Ausbau des ÖPNV in München, die Erfolgsfaktoren für Tram- und UBahn-Projekte und die ÖPNV-Finanzierung in Deutschland. Auch Themen
wie der Aufbau von Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge und Bike+Ride sowie die Rolle der MVG als multimodaler Mobilitätsdienstleister mit der Integration von Carsharing und MVG Rad wurden intensiv mit der hochrangig
besetzten Besuchergruppe diskutiert und erörtert.
Bei einer gemeinsamen Exkursion im Stadtgebiet wurden zusätzlich die
modernisierten U-Bahnhöfe Hauptbahnhof, Münchner Freiheit und Marienplatz besichtigt sowie die anstehenden Maßnahmen am U-Bahnhof Sendlinger Tor vor Ort erläutert. Ferner waren der Tram-Ausbau in den wachsenden Stadtteilen Bogenhausen (Tram St. Emmeram) und Schwabing
Nord (Tram Parkstadt Schwabing) sowie die Integration der beiden Tramlinien in die gesamte Stadtentwicklung Schwerpunkte der Rundfahrt.
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Herausgeber
Stadtwerke München GmbH
Pressestelle
Telefon: +49 89 2361-5042
E-Mail: [email protected]
www.swm.de
Redaktion
Pressereferent Bereich MVG
Matthias Korte
Telefon: +49 89 2361-6042
E-Mail: [email protected]
www.mvg.de
Die Stadt Oslo und ihre Nachbargemeinden haben in diesem Jahr ein milliardenschweres Investitionsprogramm zum Ausbau des ÖPNV sowie Maßnahmen zur
Verbesserung im Radverkehr und eine autofreie Innenstadt beschlossen. Dies war
der Anlass, nun vor der Umsetzung Anregungen zu erhalten, um die Projekte
möglichst erfolgreich umzusetzen.
Lan Marie Nyguyen Berg, Vizebürgermeisterin von Oslo: „Wir sind begeistert, wie
München den ÖPNV bei Bus, Tram und U-Bahn ausbaut, und dass alle Projekte
Teil der Stadtentwicklung sind. Wir sehen das in Oslo genauso. Besonders interessiert haben uns auch die innovativen Projekte der MVG wie das Mietradsystem
MVG Rad, die Kooperationen mit Carsharing-Anbietern und die Bündelung aller
Angebote in der App ‚MVG more‘. Wir werden alle diese Münchner Projekte intensiv nachbesprechen und schauen, wie wir davon in Oslo profitieren können.“
Eirik Lae Solberg, Vorsitzender des Stadtratsausschusses für Umwelt und Verkehr: „Der Stadtrat von Oslo schaut sich regelmäßig die Planungen in anderen
Städten an. Das Thema Mobilität ist eine der Schlüsselfragen, denn Oslo wächst
wie München sehr schnell. Daher ist es spannend zu sehen, wie München hier
schon die letzten 15 Jahre vorangegangen ist – und welche Projekte für die kommenden 15 Jahre zur Sicherung der Mobilität im ÖPNV geplant sind. Die Kommunikation mit den Bürgern war dabei auch ein für uns wichtiges Thema.“
Gunnar Heipp, MVG-Planungschef: „Es macht Freude zu hören, dass unseren
Gästen des Stadtrates und der Stadtregierung von Oslo die Art und Weise, wie wir
ÖPNV und vernetzte Mobilität organisieren und ausbauen, gut gefällt. Wir haben
gelernt, dass Oslo nun einen über 15 Jahre reichenden Plan für die Finanzierung
des ÖPNV-Ausbaus hat und diesen zügig umsetzen will. Auch bei den Themen
multimodale Vernetzung und E-Mobilität werden wir gerne mit den Kollegen aus
Oslo in Kontakt bleiben.“
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Pressemitteilung
365 Tage Biodiversität
Mit dem neuen Hellabrunn-Kalender lässt sich im Jahr 2017 die Vielfalt des Lebens
entdecken: Ab sofort ist der neue Kalender für das kommende Jahr mit zwölf einzigartigen
Tieraufnahmen aus dem Münchner Tierpark erhältlich.
Der Hellabrunn-Kalender 2017 bietet nicht nur Tierliebhabern zwölf wunderschöne Motive aus
dem Tierpark Hellabrunn, sondern lädt auch dazu ein, die Vielfalt des Lebens zu entdecken.
Ganz im Zeichen der Biodiversität hält der Kalender zu jedem Motiv einen spannenden Fakt aus
den Bereichen Vielfalt, Faszination oder Grundlage des Lebens bereit. Egal, ob es sich dabei um
die Europäischen Wölfe Wotan und Aslan, Clownfische oder um die Hellabrunner Braunbärin
Olga handelt – jedes Monatsblatt bereitet dem Betrachter ein ganz besonderes tierisches
Vergnügen.
Das Kalendarium bietet Platz für Notizen und persönliche Termine. Auch als
Weihnachtsgeschenk eignet sich der Hellabrunn-Kalender natürlich bestens. Der Kalender in DIN
A3-Größe kostet 10 Euro und ist exklusiv an den Tierpark-Kassen und in den Zooshops von
Hellabrunn erhältlich.
München, 20.10.2016 / 55
Weitere Informationen:
Lisa Reininger
Pressereferentin
Münchener Tierpark Hellabrunn AG
Tierparkstr. 30, 81543 München
Tel: +49(0)89 62508-718
Fax: +49(0)89 62508-52
Email: [email protected]
Website: www.hellabrunn.de
www.facebook.com/tierparkhellabrunn
Münchener Tierpark Hellabrunn AG
Vorsitzende des Aufsichtsrates:
Christine Strobl, 3. Bürgermeisterin
Vorstand:
Rasem Baban
Eingetragen in das Handelsregister
des Amtsgerichts München, HRB 42030
UST-IdNr.: DE 129 521 751