Glarner Woche, Glarus, 5.10.2016

GZA/PPA • 8867 Niederurnen
Alles für
den Haushalt
bei:
Gar nicht so
weit weg – oder?
Nr. 40, 5. Oktober 2016
www.glarnerwoche.ch
INHALT
■ HOBBYGÄRTNER
Ein tropisches Gewächs in
Netstal. Seite 4
■ ENNENDA
Trockenmauern nach 20 Jahren
fertiggestellt. Seite 6
■ GESKA
Innovation: Glarner Schabziger
ohne Ziger. Seite 7
■ PERSÖNLICH
Warum der Älpler Hansjakob
Marti sein Buch «Niggälifallä»
nachts geschrieben hat.
Seite 9
■ TB.GLARUS
Die Glarner Strompreise sinken
im nächsten Jahr. Seite 27
WIR MACHEN DEN WEG FREI
Raiffeisen-Mitglieder
erleben mehr und bezahlen
weniger. Entdecken Sie jetzt
unsere Freizeitangebote auf
raiffeisen.ch/memberplus
Raiffeisenbank Glarnerland
Alpabzug: Leitkuh Anita reiht sich zur Freude aller Beteiligten mit ihrem Schild zuvorderst zwischen die Älpler ein.
Bild Barbara Bäuerle
Abschied nehmen vom
Glarner Alpsommer
Die «Glarner Woche» hat Maurus und seinen Chef
Ruedi einen Sommer lang auf der Alp Camperdun
ob Elm begleitet. Jetzt gehts heimwärts.
bb. Seit Ende September sind die
Alpen im Glarnerland wieder
verlassen. Mensch und Tier ha-
ben einen Sommer lang ihren
Beitrag zur Erhaltung der Bergwelt geleistet. Nun kehrt herbstli-
che Ruhe ein, die Älpler sind zurück im Tal: so auch Maurus mit
seiner Herde von Camperdun.
Ein letztes Mal begleitet ihn die
«Glarner Woche» bei einem ganz
besonderen Tag; Alpabfahrt.
▸
Mehr auf Seiten 2 und 3
MACASA AG
Immobilien
Ihr
IhreRundumservice!
Liegenschaft,
unsere Leidenschaft!
Für den Verkauf, Kauf, die Vermietung
Für Verkauf,
Vermietung
oder
die Sanierung
Ihrer Immobilie.
und Verwaltung.
Rufen Sie uns unverbindlich an,
Seit fünf Jahren in der Region,
wir freuen uns auf Sie!
für die Region!
Riedernstrasse
16
Riedernstrasse 16
8750
Glarus
8750 Glarus
055
640 24
24 85
85
055 640
079
346 82
82 79
79
079 346
www.macasa.ch
www.macasa.ch
Täglich:
www.facebook.com/
glarnerwoche
www.brauereiadler.ch/rufelihund
Alp
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Der Alpabschied naht: Herbststimmung auf Camperdun.
glarner woche 2
Bilder Barbara Bäuerle
«Hei fahrä»
Der Herbst bringt Mensch und Tier zurück ins Tal.
■ Barbara Bäuerle
Die «Glarner Woche» hat diesen Sommer
den aus Deutschland stammenden jungen
Älpler Maurus begleitet. Maurus hat seinen
ersten Alpsommer verbracht und den Lesern der «Glarner Woche» einen Einblick in
sein Leben auf Camperdun gewährt.
Die Abwechslung «z Alp» bleibt, denn in den
letzten Tagen am Mittleren und dann am
Stäfeli ist Maurus nach der Versorgung seiner Tiere mit der Holzerei beschäftigt. Von
Helfern gefällt und auf die benötigte Länge
gesägt warten auf ihn einige Kubikmeter
Holz. Zunächst werden diese mit der Spaltmaschine so verkleinert, dass sie nach ihrer
vollständigen Trocknung gut in die Feuerung
passen. Vom unteren Kalberboden, welcher
auf dem oberen Drittel des Weges zum Mittelstafel liegt, müssen die Scheiter dann mit
dem Aebi zur Hütte transportiert werden.
Mit der schmalen Maschine besteht die Möglichkeit, durch die Tore des Stalls hinein zu
fahren und das Holz auf diese Weise nahe
zum Lagerplatz direkt unter dem Dach zu
bringen. Ein Vorgehen, das viel Geschick voraussetzt, denn vor der engen Einfahrt in
den Stall ist auch noch über Bretter die Mistwürfe zu passieren.
Ist alles dann abgeladen und am rechten Ort
wird «biignet», damit möglichst viel Platz
hat und sicher verstaut ist.
Nach und nach werden von oben angefangen auch alle nicht mehr benötigten Zäune
abgelegt oder eingesammelt. Tätigkeiten, die
den Älpler den Herbst spüren lassen und
das unweigerliche Ende des Alpsommers
näher bringt.
Ein Älpler zieht ins Tal.
Alpfieber
«Entweder man geht nur einmal auf die Alp
oder immer.» Ein Zitat eines Älplers, das auf
das Alpfieber anspricht. Man merke nach
wenigen Wochen, ob einem die Alp zusage
oder man sich auf eine falsche Vorstellung
einliess.
Es sei eine Art Heimkommen, ein unbeschreibliches Kribbeln, das langjährige Älpler jedes Frühjahr wieder in ihren Bann ziehe. Bei den ersten Zäunen, die sie erstellen,
spüren sie beispielsweise, dass, wie jeden
Sommer, alles anders ist – und hier oben
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Alp
glarner woche 3
Das gespaltene Holz wird versorgt, damit es nächstes Jahr zur Verwendung bereitsteht.
doch so vieles Bestand hat. So wie viele Kühe den Kreislauf instinktiv spüren und im
Frühjahr gerne auf die Alp und im Herbst
genauso selbstverständlich wieder gerne
heimkehren, so ähnlich fügen sich die verbundenen Älpler in den Rhythmus ein.
Vorstellbar, dass Älpler Ruedi in diesen 25
Jahren auf Camperdun durchaus vom Alpfieber befallen wurde. Wie er selbst im Glarner Alpbuch zu seinen Anfängen auf Camperdun zitiert wird; «es gehört eine grosse
Portion Idealismus dazu, um bei der schnelllebigen Landwirtschaftspolitik so viele Änderungen, die auch vor der Alpwirtschaft
nicht haltmachen, mitzumachen.»
Und Maurus? Einmal oder wieder? «Ich
kann mir schon vorstellen, wieder auf die
Alp zu gehen», sagt er. Zunächst aber möchte er nach Kolumbien reisen, wo er als
16-Jähriger bereits ein Jahr im Schüleraustausch lebte.
Unter Älplern ist es ein ungeschriebenes Gesetz, dass nie vor Weihnachten über die Anstellungsverhältnisse im kommenden Alpsommer entschieden wird. Verständlich,
zumal so eine intensive Zeit auch viele Emotionen mit sich bringt. Ist sich mancher Mitte Sommer bei Rückenschmerzen und
Schlafmangel ganz sicher, sich das nie wieder anzutun, so kann genau diese Person
schon drei Wochen nach der Alpabfahrt
kaum die Zeit bis zum nächsten Frühjahr
abwarten. In den Herbstmonaten bis zum
Ende des Jahres lassen sich diese Achter-
bahnfahrten meist beruhigen und helfen
klare Entscheidungen zu treffen.
Alpabfahrt
Am 24. September ist es so weit; Maurus’
erste Alpabfahrt! Fängt der morgens mit Kühe holen und melken noch wie immer an, so
wird spätestens nach dem Frühstück beim
Stolz trägt Anita ihren Titel.
Auftauchen der Helfer mit Blumenschmuck
und grossen Schellen klar, dass es heuer der
letzte Morgen für das Vieh auf Camperdun
war. Alle Tiere (auch das Galtvieh) sind nun
wieder vereint im Stall – die Älteren merken
schnell, worum es heute geht. Die «Tschäppel» und Kopfschmucke werden je nach
Charakter des Tieres verteilt. Die grossen
und schönsten Schellen bekommen die Führungstiere.
Gegen zehn Uhr treten Ruedi, Maurus und
ihre Helfer mit ihrer Herde die imposante
Heimfahrt an. Anfangs geht es meistens turbulent zu und her, bis alle aus dem Stall und
auf dem Weg sind.
Spätestens wenn es auf der geteerten Strasse für die Kühe besser geht zum Laufen, entsteht ein lautes Spektakel. Stolz marschieren
sie ins Tal und mit ihnen ihre treuen Sommerbegleiter. Alle Tiere können nach einem
nassen aber vor allem unfallfreien Sommer
wohlauf ihren Besitzer zurückgebracht werden – ein bewegender Moment.
Dankbar verabschiedet sich Ruedi einige Tage später von Maurus. Eine intensive,
arbeitsreiche Zeit verbindet die beiden Männer und egal was die Zukunft bringt – jeder
wird dem anderen früher oder später wieder ein Mal in den Sinn kommen ...
Die «Glarner Woche» bedankt sich herzlich bei den
beiden Camperdunern für den eindrucksvollen
Einblick und die Offenheit bei der Alpreportage 2016,
die in vier Teilen publiziert wurde.
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Aussergewöhnlich
glarner woche 4
Tropisches Gewächs in Netstal
Eine Pflanze, die schnell und stetig wächst, kaum Pflege braucht und
auch noch etwas Essbares abwirft. Der Traum jedes Hobbygärtners?
Kürbisgewächse und wird dementsprechend als Gemüse angebaut. Als Werner
Helbling und seine Frau das ursprünglich
aus den Tropen und Subtropen stammende
Gemüse Anfang dieses Jahres von einer befreundeten Vietnamesin erhalten, ist es
auch ihnen fremd. Sie beschliessen die
Chayote in den Garten zu legen und warten
ab.
Sie warten geschlagene fünf Monate, bis sich
etwas regt. Plötzlich schiesst die Pflanze aus
dem Boden und verdeckt innert kürzester
Zeit einen grossen Teil des Gartenzauns und
des Rankgerüsts.
Die Chayote kommt ohne viel Pflege aus, so
braucht sie auch keinen Dünger. Ausserdem
bildet sie im Boden ein Rhizom, ein Sprossengeflecht, welches in der Erde horizontal
wächst, was dafür sorgt, dass die Pflanze
mehrere Jahre fruchtbringend wächst.
Werner Helbling beschreibt den Geschmack
der Chayote als gurkenartig, vielleicht auch
ein bisschen wie Zucchini. Seine Frau verarbeitet das Gemüse gerne zu einer Suppe
mit Curry, einem feinen Schoki-Chayote-Kuchen, welcher durch den hohen Wassergehalt der Frucht relativ feucht ausfällt oder
richtet auch gerne mal einen Salat damit an.
Werner Helbling konnte knapp hundert Kilo des
Gemüses ernten.
ml. Im Garten des Netstalers Werner Helbling wächst etwas Exotisches heran – die
Chayote. Sie stammt aus der Familie der
Die Pflanze ist vom Boden her nach oben gewachsen und spriesst unaufhörlich weiter.
Bilder Marija Lepir
Die Elmer Altersheimkuh
Zur Freude der Altersheimbewohner geniesst auch Resi hier ihren Ruhestand.
Bild zVg
bb. Die älteste Kuh des Kantons Glarus ist
stolze 24 Jahre alt. Sie lebt bei Silvia und
Ruedi Elmer-Gantenbein in Elm und geniesst ihren Ruhestand. Resi ist am 7. Dezember 1992 geboren und hat in ihrem Leben rund 110’000 Liter Milch gegeben.
Mittlerweile gibt das liebe Tier zwar keine
Milch mehr – wird aber zur Freude vieler
kleiner und grosser Leute in ihrem Umfeld
solange behalten, wie es ihr gut geht. Ein
schönes Beispiel dafür, dass auch Nutztiere in der Landwirtschaft ein durchaus lebenswertes und respektiertes Leben führen.
Nach über 23 Alpsommern auf Wichlen
ruht sich Resi hier im Sommer 2016 auf
ihrer Wiese direkt vor dem Altersheim
aus.
Umfrage
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Jana Salathe
Hanspeter Rösch
Nein, ich würde nicht an zwei Orten leben wollen. Es würde zu viel Zeit beanspruchen. Ich
müsste zwei Häuser gepflegt halten und doppelte Miete zahlen. Dazu habe ich schlicht und
einfach zu wenig Motivation, die Zeit und das
Geld fehlen mir auch.
«
glarner woche 5
Marie – Therese Landolt
Ein Wohnsitz genügt mir vollkommen. Es würde
mir schwerfallen, wieder bei null zu beginnen.
Mir ist ein gutes Umfeld in unmittelbarer Nähe
wichtig. Ich schätze die Leute in meiner Umgebung sehr und bin auch mit den zivilisatorischen Möglichkeiten in meiner Nähe glücklich.
Hätte ich diese Frage ein paar Jahre vorher gestellt bekommen, wäre meine Antwort bestimmt
ein klares Ja gewesen. Ich hätte gerne in der Romandie, Westschweiz, eine zweite Residenz gehabt, dafür hat mir aber das nötige Kleingeld gefehlt. Mittlerweile fühle ich mich zu alt dafür.
»
Leben an zwei Orten:
Würde Ihnen das gefallen?
Patrik Landolt
Eine Zweitwohnung? Doch doch. Am besten in
der Nähe meines Bruders. Ich hatte nie Bodenheizung. Etwas mit Bodenheizung wäre doch
ganz nett.
Ob in Europa, Asien, Australien, Afrika oder Amerika, mitten in einer lebhaften Metropole oder lieber in einem kleinen,
ruhigen Wohnquartier auf dem
Land – überall gibt es traumhaft schöne Plätze, die zu
einer zweiten Residenz verlocken könnten.
■ Neva Landolt
Sigrit Rösch
Ein zweiter Ort zum Leben würde mich schon reizen. Bevorzugen würde ich dabei ein kleines
Häuschen in einer Bergregion oder an einem
See. Irgendwo, wo es ruhig und entspannend
ist. Ich würde ein Wohnsitz am Obersee, in
Mullern oder direkt am Walensee toll finden.
glarner woche
Schreiben
Sie uns
Ihre Meinung.
Wir freuen uns, mit unseren
Leserinnen und Lesern in einen
Dialog zu treten.
Lauriero Margeritha
Ich habe bereits einen zweiten Wohnsitz. Ich
wohne hauptsächlich in Süditalien. Jedoch
komme ich während den Schweizer Schulferien
meine Familie besuchen, was mir eine erfrischende Alternative zu meinem Alltag bietet.
Elmar Landolt
Ein Zweitwohnsitz? Warum nicht! Am liebsten im
Friedhof Näfels. Der liegt zentral, versprüht
Charme und hat ÖV-Anschluss.
Hat Sie etwas gefreut, geärgert
oder zum Nachdenken angeregt?
Senden Sie Ihren Leserbrief
mit vollständiger Postadresse an:
[email protected]
Natur
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Die sanierten Trockenmauern entlang des «Grüeziwegs» in Ennenda.
glarner woche 6
Bilder Madeleine Kuhn-Baer
Trockenmauern prägen die Landschaft
Gross war die Freude an der Schlussabnahme des 20-jährigen
Trockenmauerprojektes in Ennenda. Vertretungen von Stiftungen,
Behörden und Grundeigentümern nahmen daran teil.
■ Madeleine Kuhn-Baer
«Seit 1997 konnten über 1250 Laufmeter
oder 1640 Quadratmeter Trockenmauern in
Ennenda saniert werden», freute sich Projektleiter Kaspar Elmer am vergangenen
Freitag in Ennenda. 1997 seien erstmals
Arbeitslose für die Erneuerung eingesetzt
worden, ab 1999 dann Zivildienstleistende
unter Leitung der Stiftung Umwelteinsatz.
Oberstes Ziel war laut deren Geschäftsführerin Marianne Hassenstein, dass die Mauern
«nicht nur gut aussehen, sondern 100 bis
200 Jahre halten». Sie sei happy, meinte sie.
Auch «Stumpenstall» saniert
Bei der Begehung von Ennetrösligen bis ins
Uschenriet machte Kaspar Elmer auch beim
«Stumpenstall» Halt. «Für mich an einem
emotionalen Punkt», wie er ausführte. Er
hatte eine Interessengemeinschaft ins Leben
gerufen, um den baufälligen Stall am «Grüeziweg» zu sanieren. Nun ist das Dach wieder
dicht, und die Holzfassade direkt am Weg ist
ersetzt.
Der Projektleiter zeigte zudem, wie jede
Gruppe etwas Bleibendes an den Trockenmauern hinterlassen hatte: Initialen, Wanderwegzeichen oder sogar eine Flasche
Schnaps in der Mauer drin.
Peter Zopfi von der Abteilung Umweltschutz
und Energie des Kantons sagte entlang der
alten «Reichsstrasse», man könne die Geschichte der Landschaft aus diesen Strukturen und den kleinen Ställen ablesen: «Für
die Besucher kommt damit eine vierte Dimension, die Zeit, im Sinne eines Blickes in
die Vergangenheit hinzu.» Die Trockenmauern seien aber auch schützenswerte Lebensräume für Tiere und Pflanzen.
Die Sanierung kostete gegen eine Million
Franken. Das Departement für Verteidigung,
Bevölkerungsschutz und Sport, VBS, trug
mit dem Einsatz von Zivildienstleistenden
rund 350’000 Franken dazu bei. Bund und
Kanton bezahlten 245’000 Franken, die Gemeinde 229’000 Franken, der Fonds Landschaft Schweiz 106’000 Franken, das Bun-
desamt für Strassen 25’000 Franken und die
Grundeigentümer zirka 15’000 Franken.
«Viel Herzblut und Enthusiasmus»
Gemeinderat Christian Büttiker dankte Kaspar Elmer für den hervorragenden Einsatz
über all die Jahre und machte auf den neuen Nutzungsplan aufmerksam, mit welchem
die Gemeinde Glarus ein «Zeichen für die
Landschaft» gesetzt habe.
Für Josef Rohrer von der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz steckt viel Herzblut
und Enthusiasmus hinter dem Projekt. Dass
es über 20 Jahre durchgezogen worden sei,
stelle eine Rarität dar.
Es geht nun sogar weiter: Beim Gässlistein
an der Uschenrietstrasse ist ein Folgeprojekt
gestartet worden. Bis 2027 sollen weitere
900 Laufmeter Trockenmauern saniert werden.
Projektleiter Kaspar Elmer (links) begrüsst die Gäste auf Ennetrösligen. Rechts Gemeinderat Christian Büttiker,
Peter Zopfi vom Kanton und Josef Rohrer von der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz.
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Glarnerland
glarner woche 7
Schabziger ohne Ziger
Der neue CEO der Geska AG stellt sich vor. Mit der Firma hat Hermann Luchsinger einiges vor, auch neue Gourmetprodukte stehen in
den Startlöchern.
■ Marija Lepir
CEO Hermann Luchsinger kennt die Geska-Produkte und den Produktionsvorgang in- und auswendig.
Die Geska AG in Glarus gibt es nun schon
seit 553 Jahren. Seither wird der europaweit berühmte Schabziger nach der gleichen
Rezeptur hergestellt. Die Vision der Geska
AG ist immer noch die gleiche, der Besitzer
und Inhaber jedoch ein Neuer. Wie geht es
jetzt weiter mit dem Traditionsbetrieb?
«Der Neue»
Seit Februar diesen Jahres wird die Geska
AG von Hermann Luchsinger geführt. Der
Glarner war während 30 Jahren in der
Automobilbranche tätig und wechselte im
Jahr 2009 durch Empfehlungen von Kollegen und aufgrund persönlichen Interesses in
die Lebensmittelindustrie. Kurzerhand wurde er zum Verwaltungsratspräsident der
Glarner Milch AG. Da bei der Glarner Milch
AG die hiesigen Bauern, welche die Geska
AG mit Milch versorgen, 51 Prozent und die
Geska AG 49 Prozent der Firmenanteile halten, brauchten sie eine neutrale Vermittlungsperson. Nun ist Hermann Luchsinger
der Chef von beiden Firmen und sehr zufrieden damit, denn so würden die Entscheidungswege zwischen den Unternehmen
kurz bleiben. Er habe sich in der Geska AG
problemlos eingelebt und wisse mittlerweile
gut Bescheid über die Produkte und die
Branche. «Es geht um Kunden, um Produkte, um Personalangelegenheiten und die Finanzen müssen stimmen. Das ist in jeder
Branche etwa gleich, nur dass ich jetzt in
der Lebensmittel- statt der Automobilindustrie arbeite.»
Zwischen Expansion und Rezession
Im Jahr 1914 erlebte die Zigerproduktion
ihren Höhepunkt. Damals wurden pro Jahr
1200 Tonnen der würzigen Glarner Spezialität hergestellt. Der schweiz- und europaweite Vertrieb boomte.
Heute sind die Zahlen anders: Zurzeit werden pro Jahr noch 320 Tonnen Ziger produziert. Die 28 Mitarbeiter der Geska AG und
die drei der Glarner Milch AG geben gemeinsam ihr Bestes um die Marke Ziger wieder
bekannter zu machen.
Zu den Hauptmärkten zählt heute vor allem
die Deutschschweiz, hier werden die lokalen
Vertriebsmöglichkeiten genutzt. In Deutschland habe man Partner gefunden, die den Zi-
Der Zigerteig wird
nochmals gut durchgemischt.
Bilder Marija Lepir
ger dort vertreiben. Ein weiterer grosser Markt
ist Holland. Die Menschen lieben vor allem den
trockenen, geriebenen Schabziger, das «WürzMi», den man als Streuwürze braucht. «Sie
verwenden das so wie wir Schweizer das Aromat», sagt Hermann Luchsinger.
Trotz technischer Fortschritte seien die Produktionsmaschinen aber immer noch nicht
voll ausgelastet. Bei jeder Maschine brauche
es immer noch teilweise bis zu drei Personen, die die Arbeiten verrichten.
Wo bleibt der Zigerklee?
Obwohl der Pflanze heilende und gesunde
Eigenschaften nachgesagt werden, überzeugt der doch eigene Geschmack nicht jeden. Um auch diese Leute von den GeskaProdukten zu überzeugen, lanciert das
Unternehmen voraussichtlich Ende Oktober
eine neue Produktlinie – ganz ohne Zigerklee. Die Marke «Güetlihof» kommt mit Produkten wie einer Salatsauce, einem Dip oder
auch Bratbutter daher. Dabei enthalten die
Sauce und der Dip 40 Prozent Frischkäse.
Hermann Luchsinger betont: «Die Produkte
sollen nicht mit dem Ziger in Verbindung gebracht werden. Wobei die Geska AG auf keinen Fall vom Schabziger wegkommen will,
sondern einfach der Kundenkreis erweitert
werden soll.» Ein richtiges Novum stellt das
bald erhältliche neue «Stöckli» dar. Auch
dieses Produkt kommt ohne Zigerklee aus,
enthält dafür aber Trüffel. Als «Weisses
Stöckli» soll es bald im oberen Preissegment
in den Läden erhältlich sein.
Zukunftspläne
Mittelfristig will Hermann Luchsinger noch
mehr von der zertifizierten Glarner Milch
verarbeiten und die Produktion besser auslasten. Die Geska AG will das Glarnerland
und den Schabziger weltweit bekannt machen. Wobei der Kanton Glarus als Produktionsstandort erhalten bleiben soll. Eine Verlagerung der Produktion ins Ausland sei
ausgeschlossen. Hermann Luchsinger ist
überzeugt, dass die neue Produktlinie «Güetlihof» das Richtige sei, um in Zukunft noch
bessere Ergebnisse zu erzielen.
Empfehlungen
Grosse Auswahl
an kulinarischen
Leckerbissen aus:
PLATZ DA
Wir komme
e
en!
Thailand, Philippinen, Indien,
China, Japan, Korea
ema
Im Oktober Sonderthe
Spielwaren
ren mit Wettbewerb
W b
b
Hauptstrasse 32
8750 Glarus
Tel. 055 640 11 25
Achtung: Liebe Leute
Tokiohome als
Erotikstudio aus Asia
(Japan/Südkorea/China)
in Näfels.
Wir haben günstige
Angebote.
Bitte rufen Sie uns an
und kommen Sie vorbei.
Tel. 076 793 25 80
www.tokiohome.ch
Sorgentelefon
is für Kinder
Grat
0800 55 42 0
<wm>10CAsNsjY0MDA21jW0MDUwMgcASny92Q8AAAA=</wm>
weiss Rat und hilft
[email protected]
SMS-Beratung 079 257 60 89
www.sorgentelefon.ch
PC 34- 4900-5
Betriebsferien
von Montag, 10. Oktober, bis
und mit Montag, 17. Oktober.
<wm>10CFXKKw6AMBAFwBNt895-KGUlwREEwdcQNPdXBBxi3KxrRsFnXrZj2ZOAmXAMaE2GFVQmBy-OllS4gjHRSatW2-8LmzKA_h6hCrzThRAM3QzlPq8H2V33DXIAAAA=</wm>
• 12 Standorte in der Ostschweiz
• Nachhilfe
• Prüfungsvorbereitung
Sofort-Beratung: 071 364 22 22
www.nachhilfezentrum.ch
Kaufe alle
Autos +
Busse,
<wm>10CAsNsjY0MDA21jW0MLI0NAEABX2f-Q8AAAA=</wm>
km und
Zustand egal,
Barzahlung,
Höchstpreis.
079 721 40 71
<wm>10CB3DMQrDMAwF0BPJfMlftlyNJVvIUHqBJo7n3n8q9MHb9_SC_-d2vLdXKlCraNhQZkeJ1jKsuCcG1KD-QDiMtTNZT790LrmahhCgRCflXDdvm_zoGOU71w9Y2j-6ZwAAAA==</wm>
ZEIGEN SIE UNS IHR SCHÄNIS
Schicken Sie uns Ihr Lieblingsfoto von Schänis
in Originalgrösse an [email protected]
Die schönsten Bilder werden auf den Dorfporträt-Seiten
in der «Glarner Woche» veröffentlicht.
[email protected], www.somedia-promotion.ch
Neueröffnung
Thaimassagen in Reichenburg. 5 Minuten
von Autobahnausfahrt.
Mo bis Sa von 9 bis
22 Uhr. So auf Anfrage.
Tel. 076 569 36 37
(info www.anibis.ch/
gesundheit)
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Persönlich
glarner woche 9
«Das Käsen fasziniert mich»
Er ist «Älpler durch und durch» und veröffentlicht nun seine AlpzeitErlebnisse: Hansjakob Marti aus Matt signiert sein Buch «Niggälifallä» am Samstag an der kantonalen Herbstviehschau in Glarus.
Hansjakob Marti hat ein Buch mit Episoden aus dem Alpleben geschrieben und illustriert.
Bild Madeleine Kuhn-Baer
■ Madeleine Kuhn-Baer
«He, Oldie» wird Hansjakob Marti an der
Viehschau wieder zu hören bekommen. Dabei ist er erst 64-jährig. Er nimmt es aber
gelassen und lacht darüber. Wie er überhaupt über vieles zu lachen vermag. Immer
wieder schmunzelt er während des Gesprächs – und steckt auch sein Gegenüber
damit an.
«Älpler durch und durch»
Der «Original-Matter» hat sein Leben der
Alp verschrieben. Schon als kleiner Junge
lernte er bei seinem Vater das Melken und
Käsen. Nach der Sekundarschule dachten
seine Lehrer an ein Studium – er aber nicht.
«Vor allem wegen des Französischs», lacht
er. «Ich hatte ständig Kollisionen mit dem
Französischlehrer.» Er ging lieber «z’Alp»
und besuchte über den Winter die landwirtschaftliche Berufsschule in Glarus. Als er
später Lehrlinge ausbildete, absolvierte er
die Lehrlings-, Berufs- und Meisterprüfung.
Sein Bauernbetrieb lag in Matt, die Alp im
Krauchtal.
Seit 1974 ist er verheiratet. «Immer mit der
gleichen Frau», wie er betont. Die beiden bekamen zwei Söhne und eine Tochter. Der älteste Sohn hat den Bauernbetrieb übernommen. Hansjakob Marti ist nun stolzer
Grossvater, sein Enkel Niels und er sind
«eine Art Team».
Daneben engagierte er sich für die Öffentlichkeit. Elf Jahre gehörte er dem Gemeinderat Matt an. Er gründete den Verband Braunvieh Glarus und ist heute Ehrenpräsident.
Als Vorstandsmitglied des Alpkäserverbands
war er Urheber des Zusammenschlusses der
Alpkäser mit den Zigersennen zum alpwirtschaftlichen Verein. 16 Jahre war er zudem
Mitglied des Rats der Berggebiete im Rahmen der schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete, SAB. Und als
Gründungspräsident schloss er die sechs
Bach- und Runsenkorporationen in Matt zu
einer einzigen zusammen. «Das war nicht so
einfach», verrät er, «aber es wäre ein Modell
für die heutige Gemeinde Glarus Süd.»
Er war auch Schütze und aktiver Turner,
«ziemlich angefressen». Doch von den Muskeln sei heute nichts mehr da, schmunzelt
er. Er leidet an einer eingeschränkten Lungenfunktion, hatte einen Herzinfarkt und
trägt zwei Hörapparate. Aber er jammert
nicht – ausser wegen der Hörapparate, wegen denen nun alle Musik falsch tönt. Früher
hat er Schwyzerörgeli und Trompete gespielt. Das geht nun nicht mehr.
«Zum Heuer degradiert»
Was er immer noch gut kann, ist Käsen. Seit
er den Bauernbetrieb samt angebauter Käserei seinem Sohn übergeben habe, sei er
«zum Heuer degradiert», lacht er. «Z’Alp»
gehe er stellvertretend, «als Bimbo» oder bei
schlechtem Wetter eben zum Käsen. Letzteres fasziniert ihn nach wie vor am Alpleben,
ebenso, dass nicht alles zivilisiert laufen
müsse. «Wenn man im Herbst sieht, was
man den ganzen Sommer über gemacht hat
und der Käse gut geworden ist, ist man zufrieden.»
Froh ist er auch, wenn alle Älpler und Tiere
wieder gesund ins Tal kommen. Was nicht
selbstverständlich ist. Und wenn man gut
auskommt mit den Angestellten: «Stimmt
die Chemie nicht, gibt es einen langen Sommer.»
Über all die Jahre hat Hansjakob Marti
Kurzgeschichten über das Alpleben zusammengetragen. Entstanden sind die meisten
in einer mysteriösen Stunde rund um Mitternacht, als er jeweils warten musste, bis er
den Käse nochmals kehren konnte. «Ich bin
jeweils fast unter den Tisch gekippt vor lauter Müdigkeit. Mit Schreiben aber blieb ich
wach», blickt er zurück.
Nun hat er 25 Geschichten und einige Gedichte samt Illustrationen von ihm in einem
Buch mit dem Titel «Niggälifallä» veröffentlicht. Es sind lustige und ernste Episoden,
immer authentisch und in einer einfachen
Sprache wiedergegeben. Die Rückmeldungen sind sehr gut. Hansjakob Marti wird das
im Somedia Buchverlag erschienene Werk
an der kantonalen Herbstviehschau vom
kommenden Samstag auf dem Zaunplatz in
Glarus verkaufen und signieren. Da wird er
wohl noch mehr «He, Oldie» zu hören bekommen als üblich. Und darüber lachen.
PERSÖNLICHES
Vorname, Name
Hansjakob Marti
Alter, Sternzeichen
64, Widder
Wohnort
Matt
Beruf
Landwirt
Interessen und Hobbys
Schreiben, Jassen, Werkstatt
Liebster Ort im Kanton
Matt
Lieblingsessen
Gamspfeffer mit Pommes frites
Lieblingsmusik
Stockbergbuebe
Grösstes Anliegen
Gesundheit; weniger Vorschriften für die
Landwirtschaft
Veranstaltungen
MV GL
Mieterinnen- und Mieterverband Glarus
8867 Niederurnen
Tel. 0848 051 051
Offene Rechtsberatung
Wir bieten Kurzberatungen (ca. 10 Min.) im privaten Rahmen zu folgenden Themen:
•
Nebenkosten und Abrechnungen
•
Mängel erkennen, Vorgehensweise, Behebung
•
Referenzzinssatz, Mietzinsreduktion, Anspruch, Vorgehensweise
•
Umzug, Wohnungsabgabe, Termine, Stolpersteine
Samstag, 29. Oktober 2016
Hotel Glarnerhof, 9.00 bis 12.00 Uhr
Bitte bringen Sie alle relevanten Unterlagen wie Mietverträge, Anpassungen der Mietverträge, Nebenkostenabrechnungen und allfällige Korrespondenz mit. Eine Anmeldung
ist nicht nötig. Wenn Sie jedoch einen längeren Termin wünschen, melden Sie sich bitte
bis 25.10.2016 bei der Geschäftsstelle an und senden die Unterlagen per Post oder Mail.
Kosten: Mitglieder gratis, Spezialtarif für Nichtmitglieder Fr. 25.–
Werden Sie JETZT Mitglied und wir schenken Ihnen den Beitrag bis Ende 2016.
www.mieterverband.ch - [email protected]
Qi Gong Kurse
Mit Körper und Geist im Gleichgewicht
Montag
Dienstag
Dienstag
Mittwoch
Mittwoch
Sonntag
Matt
Ennetbühls
Luchsingen
Weesen
Mühlehorn
Ennetbühls
Pfarrhaus
Yoga am Fluss
Talföhn
In Bewegung
Mühli
Yoga am Fluss
19.30 Uhr
8.30 Uhr
20. 1 5 Uhr
17. 45 Uhr
19.30 Uhr
17.30 Uhr
Kurs 1: Start nach Herbstferien ( 24. Oktober 2016 - 21. Dezember 2016 )
Kurs 2: Start nach Winterferien ( 9. Januar 2017 - 2. April 2017 )
Eine Lektion dauert jeweils 60min.
Der Kurs wird ab 5 Personen durchgeführt.
Preise:
Kurs 1 ( 9 Lektionen) Fr. 1 5 3 .Kurs 2 (12 Lektionen) Fr. 204.-
Kontakt: Gabi Dreier, 079 622 05 03
[email protected]
VereinsAngebot
Auf Ihre
Veranstaltung
10% Rabatt
pro Inserat.
Kontaktieren Sie uns unter:
Telefon 055 645 38 88
oder per E-Mail
[email protected].
glarner woche
Backtipp
Mittwoch, 5. Oktober 2016
glarner woche 11
Apfelrosen
Zutaten
Für 8 Stü
ck brauch
ts:
500 g Blä
tterteig
3 EL Zim
t-ZuckerGemisch
1 Päckche
n Vanillez
ucker
2 rotscha
lige Äpfel
1 EL Zitro
nensaft
Puderzuck
er zum Be
stäuben
Zubereitung
1.Muffinform mit Backpapier auslegen.
2.Teig entrollen, etwas dünner auswallen, längs in 8 gleich grosse Streifen schneiden.
3.Zimt-Zucker-Gemisch mit Vanillezucker mischen und den Blätterteig damit bestreuen.
4.Äpfel waschen, ausstechen und in dünne Scheiben schneiden (hobeln). Apfelscheiben mit
Zitronensaft beträufeln.
5.Die Teigstreifen ziegelartig mit den Apfelscheiben belegen, sodass die Schale am oberen Rand
etwas übersteht und unten bündig abschliesst.
6.Streifen von der kurzen Seite zu Rosen aufrollen, Teig am unteren Ende gut andrücken/
zusammendrücken und senkrecht in die ausgelegte Muffinform stellen.
7.Backen: zirka 40 Minuten bei Umluft im 180 Grad vorgeheizten Ofen. Herausnehmen, etwas
abkühlen und mit Puderzucker bestäuben.
Tipp: Anstatt Zimt-Zucker-Gemisch kann auch Aprikosen- oder Himbeerkonfitüre verwendet
werden.
ANZEIGE
4 für 3tücke
23.99. bis 4.11..
Marché Glarnerland
A3, CH-8867 Niederurnen, marche-restaurants.ch
Apfelkuchen-S
M tnehmen
zzum Mi
CHF
14.85
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Region
glarner woche 12
Glarner schlägt Sarganser
Der Nidfurner Angelo Umberg wird Gemeindepräsident von Walenstadt. Der Glarner Aussenseiter setzt sich klar bei den Wahlen durch.
eing. Am vorletzten Sonntag wurde der Glarner Angelo Umberg in Walenstadt zum neuen Gemeindepräsidenten gewählt. Er setzte
sich in einem spannenden Wahlkampf überraschend deutlich gegen den Bad Ragazer
Gemeinderatsschreiber Mario Bislin durch.
Das Vollamt tritt der jetzige Gemeindeschreiber und Personalchef der Zürcher Gemeinde
Birmensdorf am 1. Januar 2017 an.
«Ich freue mich auf diese verantwortungsvolle, spannende Aufgabe. Da ich in Birmensdorf eine sehr gute Zeit erlebte und
mir gewissermassen das Rüstzeug für meine neue Tätigkeit aneignete, verlasse ich
die Verwaltung mit einem weinenden und
einem lachenden Auge», so Angelo Umberg. Während der 57-jährige in Nidfurn
wohnhafte Umberg in Birmensdorf die
operativen Geschicke leitet, führt er in der
Einheitsgemeinde Walenstadt den Gemeinderat strategisch und repräsentiert die
Seegemeinde nach aussen. «Strategisch tätig zu sein ist eigentlich der Unterschied zu
Angelo Umberg freut sich über seine Wahl. Bild zVg
2. Fridli Country Night
Am 24. September hat der «Evolution
Country- & Western-Dance-Club Glarnerland» zu seiner 2. Fridli Country-Night
nach Niederurnen eingeladen. Zwei LiveCountry-Bands, ein Country-DJ und eine
grosse, speziell angelegte Tanz-/LineDance-Bühne haben beim breiten Publikum für beste Unterhaltung gesorgt. Der
liebevoll dekorierte Saal und die coole Western-Bar sorgten für ein tolles Ambiente.
Die Gäste wurden vom Country-DJ Pitt mit
feinster Country-Musik empfangen und in
die richtige Stimmung versetzt. Anschliessend sorgte die bekannte «B&L Country
meiner jetzigen Tätigkeit. Darum ist es für
mich auch ein Karriereschritt», betont Umberg.
Im Laufe des kommenden Jahres wird er
zusammen mit seiner Familie den Wohnsitz
nach Walenstadt verlegen. «Sicher ist es
nicht einfach das Glarnerland zu verlassen.
Walenstadt ist eine aufstrebende Gemeinde
mit zahlreichen Schönheiten. Die geografische Distanz zum Glarnerland ist ja bescheiden.» Obwohl sich Umberg als Auswärtiger für viele überraschend mit 922
Stimmen gegen den Sarganserländer Kontrahenten Bislin (753) durchsetzte, glaubte
Umberg immer an seine Chance. «Ich war
in Walenstadt viel präsent und hatte gute
öffentliche Auftritte. Den Städtern scheinen
meine offene Art und die Klarheit meiner
Aussagen imponiert zu haben», vermutet
Umberg. Als eine seiner ersten Amtshandlungen will Umberg monatlich eine Gemeindepräsidenten-Sprechstunde einführen. «Aufgrund meiner Erfahrungen in
Birmensdorf, verspreche ich mir einiges
davon. Vor allem bietet man den Bewohnern eine Plattform, ihre Anliegen direkt
bei mir zu deponieren.»
So kommt man
künftig in die Kanti
Band» für Spass und Stimmung. Mit traditionellen, gehörfälligen Countrysongs von
Merle Haggard, Johnny Cash, Alan Jackson,
usw., kernigen Sprüchen und einer mitreisenden Bühnenpräsenz hat die Ausserschwyzer-Band das Publikum bei bester
Laune gehalten. Auch die Zürcher-Oberländer Band «Tuff Enuff» sorgte mit «Country,
Blues, Rock’n’Roll and more..» für einen
weiteren Höhepunkt.
Verschiedene Aussteller im Foyer, ein GastAuftritt der Country-Dancers Toggenburg,
ein Tanz-Workshop und Showeinlagen rundeten das Unterhaltungsprogramm ab.
Der CWDC Evolution
freut sich schon jetzt
auf die nächste Fridli
Country-Night, die
wieder in zwei
Jahren stattfinden
wird.
Bild zVg
eing. Die Verordnung über die Aufnahme in
die Kantonsschule wird gemäss Beschluss
des Kantonsschulrates mit Wirkung ab 1.
Oktober 2016 angepasst.
Ziel der Anpassungen ist es, die Aufnahmebedingungen fürs Gymnasium und für die
Fachmittelschule klarer zu regeln. Die Aufnahmebedingungen werden nicht erleichtert, sondern vielmehr verdeutlicht und geschärft.
Insbesondere
werden
die
Bedingungen für den Übertritt ins Gymnasium aus der Primar- und Sekundarschule
aufeinander abgestimmt und vereinheitlicht.
Neu ist für den Übertritt ins Gymnasium
nebst der Aufnahmeprüfung nur noch die
Fachleistung, aber nicht mehr die Beurteilung von Arbeitsverhalten und Schülerpersönlichkeit, massgebend. Für den Übertritt
in die Fachmittelschule sind die beiden letzten Kriterien nach wie vor mitentscheidend.
Grundsätzlich werden nur die Fächer der
abgebenden Stufe zählen, welche auch am
Gymnasium beziehungsweise der Fachmittelschule promotionswirksam sind. Konkret
wird für die Aufnahme ins Gymnasium die
Sportnote nicht mehr berücksichtigt.
Schliesslich wird auch die Prüfungsgebühr
neu geregelt.
Auto
Mittwoch, 5. Oktober 2016
glarner woche 13
Der Sportwagen unter den Mercedes-SUV
Die Autobauer aus Stuttgart nennen den Mercedes-Benz GLC 4Matic
Coupé einen Traumwagen und charakterisieren ihn als den Sportwagen unter den Mercedes-Benz-SUV.
Mercedes GLC Coupé: Die echte Versuchung, seit es Autos gibt.
Bild Pressedienst
■ Ruedi Gubser
Das neue GLC Coupé überzeugt als Sportwagen unter den Mercedes-Benz SUV. Ein serienmässiges Sportfahrwerk sowie eine direktere Sportlenkung, Dynamic Select und
der permanente Allradtriebstrang 4Matic
mit NeunstufenAutomatik verbinden souveränen Fahrkomfort mit ausgeprägt sportlicher Agilität. Auf Wunsch sind zwei Fahrwerke mit kontinuierlicher Verstelldämpfung
erhältlich: die neue Dynamic Body Control L
ANZEIGE
Exklusives inklusive. Die «Swiss Star» Sondermodelle.
Erleben Sie jetzt das C-Klasse T-Modell, den CLA Shooting Brake, den GLA und
die B-Klasse als «Swiss Star». Das exklusive Schweizer Sondermodell mit
attraktivem Preisvorteil begeistert unter anderem mit Allradantrieb 4MATIC,
aktivem Park-Assistenten inklusive PARKTRONIC und weiteren Extras.
Überzeugen Sie sich bei einem Besuch in unserem Showroom.
Kirchweg 88-90
8750 Glarus
Tel. +41 55 640 27 27
Jetzt Probe fahren
www.milt.ch
mit Stahlfederung sowie die MehrkammerLuftfederung Air Body Control. Die ausgeprägte Sportlichkeit und Dynamik ist mit hoher
Sicherheit
und
modernen
Assistenzsystemen angereichert. Das neue
GLC Coupé ist ab 56700 Franken zu haben.
Dynamisch und kompakt
Die Kombination aus multifunktionalem
SUV und dynamischer Coupé-Welt verbindet
Emotion mit Intelligenz. Das GLC Coupé
wirkt bei einer Aussenlänge von 4,73 Meter,
einer Höhe von 1,60 Meter und mit 2,87 Meter Radstand dynamisch-kompakt. Damit ist
das Coupé knapp acht Zentimeter länger
und rund vier Zentimeter niedriger als das
Multitalent GLC, mit dem es die Grundarchitektur teilt. Seinen eigenständigen Charakter erhält das GLC Coupé durch den Coupétypischen Diamantgrill mit einer Lamelle
und die neugestaltete, abfallende Dachlinie.
Schon die A-Säule hat eine flachere Neigung,
der weitere Verlauf der Dachsilhouette ist
niedriger und findet in dem elegant fliessenden und kraftgespannten Coupéheck seine
Vollendung.
Das GLC Coupé gibts ab 56 700 Franken mit
drei Antrieben mit Allrad und Automat, ab
Ende Jahr sogar acht (136 bis 367 PS). Wers
lieber elektrisch mag, für den hat MercedesBenz den Plug-in-Hybrid mit 320 PS und 34
km E-Reichweite bereit.
Am 15. Oktober präsentiert die Garage Milt
in Glarus an ihrer grossen Ausstellung unter
anderem die neuen Modelle des C-Cabrio
4Matic und des GLC Coupé 4Matic.
Veranstaltungen
Sonntag, 9.Oktober 2016, ab 8 Uhr
beim Truppenlager Elm
22. Glarner
Alpchäs- und
Schabziger-Märt
Programmübersicht
Degustation und Verkauf von
Glarner Alpkäse und Schabziger
währschafte Älplermenüs in der Festwirtschaft
prachtvolle Alpabfahrt
attraktives Rahmenprogramm
mit musikalischer Unterhaltung
Aktivitäten für Kinder
Verkauf von Glarner Alpfleisch
und Glarner Alpprodukten
Attraktionen:
Schnapsbrennerei von Martin Pianta,
Erlebnisparcours mit dem Riesen Martin
aus dem Riesenwald und Weindegustation
der Rebberge Osterfingen (SH) aus der
Genussregion Klettgau
Pro Senectute Glarus
«Mit Freude Neues lernen»
Kursprogramm Herbst 2016
Jetzt
neu
Mit
Jode
l-Kur
s
• Sprachkurse:
Englisch: für Einsteiger und Fortgeschrittene,
Spanisch: Einsteigerkurs für die nächsten Ferien /
Kurs für Fortgeschrittene
• Neue Medien:
Grundkurse und Workshops für Windows 8 und 10, digitale Fotografie, iPhone, Smartphone, iPad, Tablets, Word/
Excel/Outlook, Dateiverwaltung usw.
• Informations- und Vortragsveranstaltungen:
Klischee Alter – Podiumsveranstaltung: 16.11.2016 mit
prominenten Gästen in der Aula Kantonsschule Glarus
Vor- und Nachteile des Vorsorgeauftrags: 1.12.2016 mit
lic.iur. V. Hürlimann und M. Brunner, FA Docupass
• Tolle kreative Kursangebote:
Jodel-Kurs mit Leni Eberhard, Kochkurse, «mobil sein &
bleiben», Patientenverfügung-DOCUPASS, Gedächtnistraining
• Unterhaltungsprogramm:
Seniorentheater Zürich, Lustspiel «Charly’s Tante»,
Stubete – Musik verbindet, tolle Ausflüge und Aktivitäten
mit dem Begegnungsteam, Treff 60+ mit Gastgeberin
Bernadette Kalberer und Computerfachfrau Lucia Bühler
JETZT KURSPROGRAMM ANFORDERN
UND ANMELDEN!
Pro Senectute Glarus, Gerichtshausstrasse 10, 8750 Glarus
Tel. 055 645 60 20 / www.gl.pro-senectute.ch
Gratis-Eintritt, genügend
Gratis-Parkplätze vorhanden
Die Glarner Alpkäser
freuen sich auf Ihren Besuch!
Hilfreicher Ratgeber
für junge Eltern
Hauptsponsoren:
Jeder
Franken
hilft
Gesunde Beine sind nicht selbst
selbstverständlich.
verständlich.
Schenken Sie neue Bewegungsfreiheit.
Benita (4) hat verkrümmte Beine.
Ihre Spende hilft Kindern, aufrecht durchs Leben zu gehen.
Online-Spende auf
www.cbmswiss.ch
Freitag, 7. Oktober, 18.30 Uhr
Piazza der Landesbibliothek
glarusschreibt
Die schreibenden Glarner
stellen sich dem Publikum.
Bu
f
Mu fet
Ra sik
p
Sla
mp
oe
t
Insbesondere zu Beginn der
Elternschaft tauchen viele
Fragen auf, die angesichts der
fehlenden Erfahrung und der
Fülle an angebotenen Informationen häufig nicht einfach
zu beantworten sind. Im Miniratgeber «Eltern werden –
Recht und Finanzen» finden Sie
viele nützliche Informationen
zu rechtlichen und finanziellen
Fragen rund um das erste Kind.
16 Seiten, Fr. 9.50
(SKS-Gönnermitglied Fr. 4.50)
SKS stärkt die Konsumenten.
Bestellung:
Tel. 031 370 24 34 oder www.konsumentenschutz.ch/shop
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Alpkäse
glarner woche 15
«Ich habe einfach nur Freude»
Willi Pianta hat bei den 10. Swiss Cheese Awards den ersten Preis
für den besten Glarner Alpkäse gewonnen.
tw. «Es ist eine Bestätigung, dass ich guten
Käse produziere», erklärt Willi Pianta auf
Anfrage der «Glarner Woche». Für den ersten Platz brauche es einen soliden Käse, den
richtigen Tag und ein Quäntchen Glück. «An
diesem einen Tag war mein Käse der Beste,
hat der Jury am Besten gepasst.» Darüber
freut er sich riesig. Pianta hat auf der Alp
Obersee Rauti ob Näfels insgesamt zwölf
Tonnen Alpkäse produziert.
Der Wettbewerb und die Jury
Die Schweizer Käse-Meisterschaft 2016
wurde im Vallée de Joux ausgetragen. Sie ist
ein hoch angesehener und professioneller
Wettbewerb, an dem die besten Käsespezialitäten der Schweiz ausgezeichnet werden.
Die Fachjury setzt sich aus rund 150 Personen zusammen, die aus der Käsebranche,
der Gastronomie, aus der Medienbranche
oder von Konsumentenseite her stammen.
Einige Jurymitglieder reisen extra aus dem
Ausland an, um den unverkennbaren Geschmack der teilnehmenden Wettbewerbsprodukte degustieren und bewerten zu dürfen. Die Wahl zum Swiss Champion, dem
Produzenten des besten Schweizer Käses,
fiel auf den Waadtländer Jean-Claude Pittet.
Degustieren am Käsemarkt
Platz 2 und 3 der «Swiss Cheese Award»Veranstaltung für den besten Glarner Alp
käse AOP gehen an Christian Elmer, Alp
Empächli Vordere Sennte, Elm und Ruth
Marti, Alp Ramin, Elm.
Willi Pianta wird seinen «besten» Glarner
Alpkäse AOP am kommenden Käsemarkt in
Elm verkaufen. Dort gibt es ihn auch zum
Degustieren. «Den ‘Glas-Award’ werde ich
an den Käsemarkt mitnehmen, danach
weiss ich noch nicht, wo er zu stehen kommen wird», lacht Pianta.
Laut der Fachjury produziert der Molliser Willi
Pianta den besten Glarner Alpkäse AOP.
Bild zVg
Alpchäs- und Schabziger-Märt in Elm
Sennisches Brauchtum, köstliche Älplerprodukte, wie der mit dem
AOP Gütesiegel ausgezeichneten Glarner Alpkäse und packende
Attraktionen erwarten Sie in Elm.
Der Alpabzug mit schön geschmückten Tieren ist Teil des traditionellen Käsemarktes in Elm.
Bild zVg
eing. Wenn in Elm der traditionelle Markt
des Alpschaffens stattfindet, finden sich
über 3000 Interessierte im Truppenlager
zu einem urchigen und gemütlichen Treffen ein. Im Vordergrund ist der direkte
Kontakt zwischen den Älplern und den Besuchern sowie die Vermarktung der Alpspezialitäten. Der Glarner Alpkäse ist reich
an Omega-3-Fettsäuren und enthält kein
Cholesterin.
Natürlich darf auch die traditionelle Alp–
abfahrt mit den geschmückten Kühen der
Alpsennen nicht fehlen. Dieses Jahr erwartet Sie als Attraktion die Schnapsbrennerei
von Martin Pianta, Mollis. Kinder können
sich bei einem Erlebnisparcours mit dem
Riesen Martin aus dem Riesenwald, einer
Hüpfburg, einem Streichelzoo und Ponyreiten vergnügen.
Die Festwirtschaft lockt mit musikalischer
Unterhaltung und den traditionellen
Älpler-Gerichten. Sei es ein Älplerzmorge,
Älplermagronen, Älplerrösti, Zigerhöreli,
Alpchäs-Raclette, Fänz, Meringues mit Nidel oder ein Zigerbrütli. Bei Regen bietet
das geheizte Festzelt Schutz und Gemütlichkeit.
Der diesjährige Glarner Alpchäs- und SchabzigerMärt in Elm findet nicht am ersten Sonntag im
Oktober, sondern am 9. Oktober statt.
Tee, Essig,
Öl und
Pasta
8752 NÄFELS
Kirchstrasse 9
8752 Näfels
Tel. 055 612 36 76
www.landoltkaffee.ch
CHAMBORD Tee-Set
Reflexzonen-/
Fussreflexzonentherapie
Bioresonanz
Reflektorische Lymphbehandlung
am Fuss
Teebereiter mit Rechaud 1,5 l
und 2 Doppelwand-Gläsern PAVINA
statt Fr. 139.– Aktion Fr. 59.90
Sögglifrii
Erika Meier, Dipl. Fussreflexzonentherapeutin (SVFM)
Neuweg 18, 8752 Näfels, www.soegglifrii.ch
Natel 076 537 87 81 oder 055 610 22 84
Termine nach Vereinbarung/Krankenkasse anerkannt!
FERRARI
Haushaltfachgeschäft
Mit grossem Sortiment an Haushaltsartikeln wie
Pfannen, Mixer, Kaffeemaschinen, Bestecke,
Kenwood-Küchenmaschinen, Soda Stream u.v.m.
auch günstige bäder
müssen nicht langweilig sein
beratung, planung, ausführung
von sanitären anlagen
Spezialgeschäft für Rasierapparate, Messer, Schirme.
Neu erhalten sie täglich:
Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung:
bahnhofstrasse 13
8752 Näfels
telefon 055 612 50 40
telefax 055 612 50 41
www.glarner-haustechnik.ch
[email protected]
Eigene Parklätze beim Ladeneingang.
R. K. Küng, Näfels
Märchy
Bäckerei - Conditorei
Wir schärfen Ihre Sinne
Näfels / Glarus
TraditionsBäckerei seit 1903
Neu und täglich ab 10.00 Uhr
20%
20% Rabatt
Rabatt
auf alle Louis Widmer Produkte
auf alle Louis Widmer Produkte
im ganzen Oktober 2016.
im ganzen Oktober 2016.
Baguette Märchy
Drei Tage Reifezeit und nur Natürliche Zutaten:
Ip-Suisse Weizenmehl, Wasser, Hefe und Salz.
C`est tout.
Bahnhofstrasse 8
8752 Näfels
Tel. 055 618 45 65
sehen und hören
www.gallati.com
Drogerie & Papeterie
Papeterie
Drogerie
Näfels
Näfels
www.web-drogerie.ch
www.web-drogerie.ch
ImDorf
Dorf23,
23,direkt
direkt an der
Im
derHauptstrasse
Hauptstrasse
Ihr Spezialist
für ElektroInstallationskontrollen
Landolt & Nüssli
Büntgasse 14 8752 Näfels [email protected]
Tel.079 598 46 49 Fax.055 612 10 90
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Vermischtes
Floristik
glarner woche 18
RATGEBER
Was tun mit alten
Gefässen und Flaschen?
Oft sammeln sich Gefässe aus Keramik oder ähnlichen Materialien
mit den Jahren an. Mit seiner üppigen Früchte-, Blüten- und Blättervielfalt verlockt der Herbst zum Kreativwerden.
Benötigt werden:
Ein oder mehrere dichte Gefässe ohne Wasserabzug oder Löcher. Baumrinde oder allenfalls breite getrocknete Blätter. Eine Heissleimpistole und evtl. Leimsticks. Floralien
nach Wahl, hier Hydrangea macrophyllas.
Kerzen in ansprechender Farbe zu Rinde und
Floralien
passend.
Schnittblumensteckmasse (Oasis) und evtl. dicker schwarzer
Draht oder Splittbambus zur Kerzenmontage.
Kerze mit Splittbambus oder mehreren dicken Drähten drahten; (Bild 2) und in der
Steckmasse fixieren; dabei auf eine gute Abbrennbarkeit achten.
Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen lassen
und vor Kleinkindern fernhalten.
Gefäss mit Floralien bestecken und mit
einem Akzent bereichern. Nach zirka drei
bis vier Tagen etwas Wasser nachgiessen
Vorgehensweise:
Gefäss mit Rindenstücken, hier zum Beispiel
Eucalyptusrinde, Stück für Stück parallel zu-
1. Gefäss mit Rindenstücken bekleben.
Eine schöne Idee, alte Geschirre und Gefässe
wiederzuverwenden.
Bilder Monika Pfeiffer
einander bekleben, ohne allzugrosse Zwischenräume, (Bild 1). Es sollte darauf geachtet werden, dass die Unterkante eine
regelmässige Lilie aufweist, damit das Gefäss auch nach wie vor über eine gute Standfestigkeit verfügt. Rundum bekleben und allenfalls die Verdichtung überprüfen,
beziehungsweise innen ergänzen.
Das beklebte Gefäss eventuell mit Cellophan
oder Plastik auslegen und die Schnittblumensteckmasse auf die entsprechende Grösse zugeschnitten einlegen.
2. Kerze mit Drähten oder Splittbambus fixieren.
Monika Pfeiffer, Meisterfloristin HFP, Blumen
Schweizer, Glarus.
und allenfalls die Kerze nach geraumer Zeit
ersetzen. (Bild 3)
Die «Glarner Woche»-Experten geben Rat und bieten
Hilfe in den Bereichen Garten, Tiere, Ernährung, Recht,
Finanzen, Leben und Gesundheit: Senden Sie uns Ihre
Fragen – auch anonym: Ratgeber, «Glarner Woche»,
Zwinglistrasse 6, 8750 Glarus; [email protected]
Meinung
Mittwoch, 5. Oktober 2016
glarner woche 19
KOLUMNE
Kunstgerüche
Kann Mist zu Kunst werden? Oder bleibt
Mist, auch als Kunst verpackt, einfach nur
Mist?
Dies wollte ich persönlich im Löwenbräuareal in Zürich prüfen, wo im Rahmen der
11. Manifesta der Konzeptkünstler Mike
Bouchet die städtische Fäkalproduktion,
«The Zurich Load», als Kunstwerk präsentierte. 80 Tonnen aus der Kläranlage, getrocknet und gepresst in Quadern – die eindrückliche Tagesleistung vom 24. März
Erlös er für ein Krankenhaus in Nepal stiftet.
Hingegen bedurfte es damals im Kathmandu
der Sechzigerjahre keiner elitären Kunstaktion zur Sichtbarmachung der Masse
menschlicher Ausscheidungen. Dies geschah
allmorgendlich in der realen Welt einer fast
noch mittelalterlichen Stadt, wo sanitäre Anlagen weitgehend fehlten und zudem hinduistische Tabus – in Umkehrung, der unsrigen
– westliche hygienische Infrastrukturen als
unrein ablehnen.
«Kunst, die aus dem Museum
stinkt», titelte der «Tages-Anzeiger» zu Bouchets Werk, «Kunst
aus dem tiefsten Innern» etwas
nobler die NZZ – um dann einen
Bogen zu schlagen von den «geweihten Hallen mit geradezu sakralen Zügen», wo unberührbare
Kunst aufbewahrt wird, zu einem
andern stillen Ort. Im Guggenheim-Museum in New York führt
neuerdings eine benützbare goldene Toilettenschüssel von Maurizio Cattelan die beiden Welten
zusammen und verspricht «ein
«The Zurich Load» – Was die Zürcher Bevölkerung in einem Tag für
Mist gemacht hat.
Bild Robert Jenny privates und individuelles Erlebnis». Das absurde Kunstwerk
2016! Tief ausatmen war angesagt, obschon
dürfte kaum Anspruch auf Erweiterung des
«die leichten Geruchsemissionen als Teil des
Kunstbegriffs beanspruchen können wie
künstlerischen Konzepts ungefährlich seieinst 1917 das Pissoir von Marcel Duchamp.
en».
«All the World’s Futures» lautete die ThemaDie Idee ist nicht ganz neu – Piero Manzoni
tik der Biennale von Venedig 2015. Der
tat es schon in «Merda d’artista» mit eigener
Schweizer Pavillon war überflutet von einer
Produktion, allerdings geruchssicher in
hautfarbenen Suppe, über der gemäss GeBüchsen verschlossen. Noch steriler sind Not
brauchsanweisung «ein Dufthauch von BaVitals Bronzeabgüsse von Kuhfladen, deren
byhaut» schwebte – trotz tiefer Atemzüge
Robert Jenny, Betreiber Galerie Gartenflügel
Ziegelbrücke, ehemals Leiter der
Entwicklungsorganisation Swisscontact,
Kulturpreisträger Kanton Glarus
misslang mir die Zukunftsvision. Erinnerungsblockade oder nur verstopfte Nase? Die
junge Künstlerin, die als Shootingstar gilt,
wollte «die Art des Sehens und Fühlens infrage stellen». Meine Ratlosigkeit provozierte später nur die mitleidige Auskunft: «Da
gibt es wohl ein Generationenproblem»!
Dass zeitgenössische Kunst zunehmend zu
oft grotesker Belehrung neigt, bei der erklärende Lektüre ästhetische Ausstrahlung ersetzen muss, mag gute Gründe haben. Doch
bleibt uns ewig Gestrigen unbenommen, diesem Verlust eine Träne nachzuweinen. Und
vielleicht darf man sogar «im tiefsten Innern» eine ketzerische Frage wagen, statt
immer nur an Vernissagen verständnislos zu
nicken, um nicht als Banause aufzufallen:
«Könnte es sein, dass die wundersame Mutation von Klärschlamm zu Kunst in Ausnahmefällen auch umgekehrt zutrifft?» Selbst
wenn der Gedanke kleingeistig oder ungerecht erscheinen mag, kann er doch die Seele erleichtern!
Glarner Messe zeigt Natur und Jagd
mitg. Die Sonderschau an der diesjährigen
Glarner Messe thematisiert die Natur und
Jagd im Kanton Glarus.
Die Sonderschau ist ein Gemeinschaftsauftritt von vier Partnern. Mit dabei sind die
kantonale Abteilung Jagd und Fischerei, die
kantonale Hegekommission, die kantonale
Jagdhundekommission und der Glarner
Jagdverein. «Der Rundgang durch die Sonderschau orientiert sich am Rhythmus der
Natur», erklärt der kantonale Jagdverwalter
Christoph Jäggi. «Zuerst wird die Bedeutung
eines intakten Lebensraums für die Wildtiere aufgezeigt und wie dieser geschützt und
verbessert werden kann.» Dazu wird unter
anderem veranschaulicht, wie wichtig Wildruhezonen sind, in denen Pisten nicht verlassen oder Hunde an die Leine genommen
werden sollen. «Wir zeigen auch Präparate
von ruhenden und fliehenden Tieren mit den
entsprechenden Informationen.»
Handwerk der Jäger mit Jagdhunden
kennenlernen
Der Rundgang führt weiter zur Jagd. «Hier
wird aufgezeigt, wie viel Arbeit und Aufwand hinter der Jagd steckt», sagt Christoph
Jäggi. Die Jagd verlangt viel Fachwissen
über Natur und Wildtiere. Die Sonderschau
stellt zudem verschiedene Jagdmethoden
vor, wozu auch der Einsatz von Jagdhunden
gehört. «Unter anderem wird die Funktion
und Ausbildung von Schweisshunden erklärt, die darauf spezialisiert sind, verletztes
Wild aufzuspüren.» Die Besucherinnen und
Besucher erleben das Thema «Natur und
Jagd im Glarnerland» über die anwesenden
Fachpersonen, über Filme und Exponate sowie eine Präsentation von verschiedenen
Jagdhunderassen. Beim Wettbewerb gilt es,
die versteckten Tiere in der Sonderschau zu
finden.
Die Glarner Messe findet statt vom 28. Oktober bis
zum 1. November.
Stellen
Als regionaler Energieversorger beliefern wir die Gemeinde Glarus
mit Strom, Erdgas, Wärme, Kommunikation und Trinkwasser sowie
angrenzende Gemeinden mit Erdgas. Energien bewegen uns und die
ganze Welt, daher blicken wir einer spannenden Zukunft entgegen.
Infolge Pensionierung des aktuellen Stelleninhabers suchen wir per sofort
oder nach Vereinbarung eine belastbare, vorausschauende, initiative
Persönlichkeit als
Leiter/-in Finanzen und
Administration als Mitglied
der Geschäftsleitung (m / w) 100 %
Sie schätzen eine ganzheitliche Aufgabe und sind das kaufmännische
Gewissen vor Ort – eingebunden in einem zukunftsorientierten
technischen wie auch innovativen Umfeld.
Ihre Aufgaben
In dieser Position sind Sie für das Finanz- und Rechnungswesen verantwortlich, insbesondere für die einwandfreie Führung, Erstellung und
Betreuung der Finanz-, Betriebs- und Anlagebuchhaltung der Unternehmung und deren Gesellschaften. Sie erstellen das Budget, den Geschäftsabschluss nach Swiss GAAP FER und führen die Buchhaltung der
verschiedenen Kostenträger und Kostenstellen. Weiter behalten Sie die
kurz- und langfristige Finanzentwicklung im Auge. Sie berichten an die
Geschäftsleitung und den Verwaltungsrat und liefern aussagekräftige
Informationen über die finanzielle Situation der Unternehmung. Sie führen
ein kleines Team und betreuen als Allrounder erweiterte Administrationsaufgaben und die Versicherungsthemen. Die Unterstützung der
fachlichen ICT rundet Ihren Aufgabenbereich ab.
Was Sie mitbringen
Sie sind eine kommunikative Persönlichkeit mit einer kaufmännischen
Ausbildung, vorzugsweise als Fachfrau /-mann im Finanz- und Rechnungswesen, eidg. dipl. Expertin / Experte in Rechnungslegung und Controlling
oder einer ähnlichen Weiterbildung. Um den vielseitigen Aufgaben gerecht
zu werden, ist eine mehrjährige Berufserfahrung in einer vergleichbaren
Position notwendig sowie die Bereitschaft zur operativen Tätigkeit. Das
Arbeiten mit Menschen bereitet Ihnen Freude, Sie legen auch gerne selbst
Hand an, sind Dienstleister aus Überzeugung und fühlen sich in einer
bodenständigen, ehrlichen Kultur wohl. Ihr Präsentationsgeschick, Ihre
Selbstständigkeit und Ihr Verantwortungsbewusstsein zeichnen Sie zudem
aus.
Sind Sie interessiert?
Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto senden Sie bitte
per E-Mail an den Geschäftsführer der tb.glarus, Martin Zopfi-Glarner,
[email protected].
Technische Betriebe Glarus Feldstrasse 1
Telefon 058 611 88 88 www.tb.glarus.ch
– Sie möchten einen ordentlichen Zustupf für Ihre
Haushaltskasse verdienen
– Sie arbeiten gerne frühmorgens (5.00 bis 7.30 Uhr)
– Sie haben ein Auto oder sind gut zu Fuss unterwegs
Dann kommen Sie zu uns als
MEDIENKURIER
FÜR DIE ORTSCHAFT BILTEN
Bewerben Sie sich schriftlich oder telefonisch
bei Daniel Huber, Gebietsleiter Glarus, Telefon
+41 55 645 28 48 oder [email protected].
Somedia Distribution AG
Zwinglistrasse 6, CH-8750 Glarus
Willst du lernen,
wie man eine Zeitung
produziert?
Informationen für Lernende unter www.grafischeberufe.ch
Empfehlungen
Tauch nüd ab i Winterschlaf,
chum gu singä!
Mir sueched Sängerinnä/Sänger
für üsers Projekt
8750 Glarus
Früehligskonzert Mai 2017
Du dörfsch, aber muesch kei Profi sii
Probä ab sofort: Mittwoch, 20.00 - 21.30 Uhr,
Daheim Mollis, Kontakt: Pia Hunold, 079 228 04 88
Erst wenns fehlt, fällts auf.
Herzlichen Dank allen Spendern. Neue Spender helfen mit,
dass die Blutgruppen 0, A, B und AB auch in Zukunft nicht
fehlen. Werden auch Sie Spender: blutspende.ch
Inserenten informieren
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Neu: Märchy’s Baguettes
Nach längerer Testphase produziert
die Bäckerei-Conditorei Märchy eine
neue weitere Brotspezialität. Ein
französisches Baguette, hergestellt
nach einem alten Rezept mit den natürlichen Zutaten, wie IPS-Weizenmehl, Wasser, Hefe, und Salz . C’est
tout. Um ein wirklich köstliches Baguette zu erhalten, braucht der Teig
eine natürliche Reifung von drei Tagen. Märchy’s Baguettes mit der
knusprigen Kruste und der gross-
Platz da – Wir kommen!
porigen, saftigen Krume verlassen
täglich um 10 Uhr den Backofen und
sind sofort in den Läden in Näfels
und Glarus erhältlich.
Bäckerei-Conditorei Märchy, Klosterweg
1, Näfels, Telefon 055 612 10 29,
Zaunplatz 18, 8750 Glarus, Telefon 055
640 17 13 Einzige IP-Suisse-und NaturelBäckerei
im
Glarnerland.
www.baeckerei-maerchy.ch, Facebook:
Bäckerei-Conditorei Märchy
Oktober – Spielwarenmonat bei
Baeschlin-Bücher in Glarus. Hereinspaziert. Herzlich willkommen an alle Qualitätsspielzeuge in eurem
neuen Zuhause. Wir beherbergen
neu hochwertige Spielwaren von
Qualitätsmarken. Zum Einzug von
Plüschbär, Brio-Lokomotive, HolzSpieluhr, Indianerzelt und Co. laden
wir Sie, liebe Gäste, zu unserem
grossen Oktober-Wettbewerb in die
Buchhandlung ein. Als Hauptpreis
winkt ein 100-Franken-Einkaufsgutschein. Zusätzlich sind zwei «Einschlissen & Geniessen» für je 2 Per-
Alleskönner Faltstore
Zart, elegant und duftig: viele Farben und Dessins versprechen, für
jeden Wohnbereich das Richtige zu
finden. Aufgrund verschiedener
Stoffqualitäten, von hochtransparent über lichtdurchlässig bis hin zu
verdunkelnd, lassen sich Faltstores
nahezu überall einsetzen. Sie eignen sich perfekt zur Beschattung
von schwierigen Fensterformen wie
Rundbogen-, Trapez- und Dreiecksfenstern.
Kommt bei «Boden-Decken-Fenstern» noch der
Umstand dazu, dass sich
diese
Licht
spendenden
Fenster im Bad
befinden,
schätzt man
den flexiblen
Sichtschutz.
Auch bei Dunkelheit
und
eingeschaltetem Licht ist
der
Sichtschutz
100%ig.
Wer schon länger eine Alternative
zur Kaffeehausstange sucht, bekommt mit den Faltstores eine modernere Variante, die sich zudem
durch ihre stufenlose Bedienung
auszeichnet.
Für eine individuelle Beratung bei
Ihnen zu Hause stehen wir Ihnen
gerne zur Verfügung.
Salandi
Bodenbeläge
Mollis,
Hasenwiese 19, Mollis, Telefon 055 612
15 25, www.salandi.ch, [email protected]
glarner woche 21
sonen im Wert
von je 76 Franken zu gewinnen.
Profitieren Sie im
Oktober
von
einem doppelten
Kundenkarteneintrag auf alle
Spielwaren.
Unsere Spielwarenspezialistinnen Yvonne Menzi, Catherine Etter,
Sandrine
Bugnion
und
Franziska Hauser beraten Sie fachkundig. Oder stöbern Sie in unseren
Markenkatalogen und bestellen Sie
ganz einfach das gewünschte Spielzeug. Auf Wunsch stehen Ihnen
unser Geschenk- und Aufbauservice
sowie unser Hauslieferdienst zur
Verfügung. Kommen Sie vorbei,
schauen Sie sich um und lassen Sie
sich von unseren hochwertigen, pädagogisch sinnvollen Spielwaren
begeistern.
Baeschlin-Bücher,
lesestoff.ch
Glarus,
www.
Mit der Glarner Woche
erreichen Sie mit
Ihrer Anzeige 20 738
Haushaltungen im
Kanton Glarus, Schänis
und Weesen.
Der heisse Draht: Tel. 055 645 38 58
oder 055 645 38 88
glarner woche
Inserenten informieren
Mittwoch, 5. Oktober 2016
glarner woche 22
Berufsmaturität nach
Lehrabschluss BM2
Pro Senectute Glarus
schaut hin und hilft
Berufsleute mit abgeschlossener
Lehre können seit einigen Jahren
auch an der KBS Glarus die Berufsmaturität erlangen. Gemäss der
neuen Berufsmaturitätsverordnung
gibt es seit 2015 nur noch fünf verschieden Berufsmaturitätstypen.
Die KBS Glarus bietet die Ausrichtung Wirtschaft (früher kaufmännische BM) an. Die Berufsmaturität ermöglicht den Eintritt in die Fachhochschule und den Zugang zu anderen, höheren Berufsdiplomen. Im
derzeitigen dynamischen wirtschaftlichen Umfeld ist eine solide
Grund- und Weiterbildung eine zentrale Voraussetzung für Arbeitsplatzsicherheit
und berufliches
Vorankommen.
Mit der Berufsmaturität erhöhen
Absolventinnen
und Absolventen
somit ihre Karrierechancen und
vergrössern ihre
Im Herbst sammelt Pro Senectute
Glarus jeweils Geld. Das Motto der
diesjährigen Herbstsammlung lautet: «Armut im Alter ist unsichtbar.
Aber für uns nicht». In der Schweiz
ist jeder achte Mensch im Alter von
Armut bedroht. Tendenz steigend.
Ein Partnerverlust, ein Unfall oder
gesundheitliche Probleme können
dazu führen, dass ein geordnetes
Leben plötzlich und unerwartet aus
den Fugen geraten kann. In solchen
Fällen steht Pro Senectute Glarus
mit ihrem unentgeltlichen, kompetenten Beratungsangebot zur Seite,
um mit Betroffenen nachhaltige
Wege aus Notlagen zu suchen. Die
Zahlen sprechen trotzdem eine eindeutige Sprache: 2015 bezogen in
der Schweiz 197 000 Personen über
65 Ergänzungsleistungen zur AHV.
Auch mit Ergänzungsleistungen
(EL) gibt es kein Leben in Saus und
Braus. Betroffene ziehen sich dann
aus finanziellen Gründen aus dem
gesellschaftlichen Leben zurück.
Darum spielt sich die Armutsproblematik in den meisten Fällen im
Weiterbildungsmöglichkeiten. Ab
August 2017 bietet die KBS Glarus
neu einen attraktiven berufsbegleitenden Lehrgang BM2 an: Der Lehrgang dauert zwei Jahre, der Unterricht findet jeweils an zwei Tagen
pro Woche statt. Zulassung zur BM2
haben alle Inhaber eines Eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses EFZ,
egal welcher Berufsgattung. Am Informationsabend erhalten Sie ausführliche Informationen über diesen
Lehrgang.
KBS Glarus, Zaunplatz 36, Glarus, Telefon
055 645 52 42, www.kbsglarus.ch
Verborgenen ab und ist unsichtbar.
Es ist das Ziel unserer diesjährigen
Sammelaktion, mit Ihrer Spende
solchen Menschen trotz deren
misslicher Lage wieder einmal
einen bescheidenen Wunsch zu erfüllen. Sei dies mit einem finanziellen Zustupf für eine Teilnahme am
Seniorenausflug, einen Coiffeuroder Fusspflegebesuch, ein Zeitschriften-Abo, ein Zugbillett für
einen Verwandtschaftsbesuch oder
einfach nur für eine Tasse Kaffee in
gemütlicher Runde in der Heimcafeteria. Pro Senectute Glarus
schaut hin und hilft älteren Menschen die in Not geraten sind – diskret, schnell und unbürokratisch.
Herzlichen Dank für Ihre Spende
auf das Konto IBAN CH86 0900
0000 8700 1643 0. Ihre Spende ermöglicht vielen Menschen in unserem Kanton ein selbstbestimmtes
würdevolles Alter ohne existenzielle Ängste.
Pro
Senectute
Glarus,
Gerichtshausstrasse 10, Glarus
Ein Rollator für mehr Flexibilität. Was nicht passt
Sie möchten Ihre Einkäufe nicht
wird passend gemacht
mehr tragen? Die Gehstrecken
sind anstrengend? Dank dem
Rollator lösen sich mehrere
dieser Hindernisse wieder
in Luft auf. Bei Müdigkeit
können Sie jederzeit eine
Pause einlegen. Das gibt
Sicherheit und mehr Bewegungsfreiheit für jeden
Tag. Der Rollator Dietz Ligero in Leichtbauweise
hat sich mit seiner hohen Belastbarkeit und
der umfangreichen
Serienausstattung
im Alltag bereits unzählige Male bewährt.
Ein Klassiker in diesem
Segment. Einfach in der
Handhabung, ist er auf jedem Untergrund für den Benutzer eine sehr
komfortable Gehhilfe. – Stabiler
Rahmen aus Aluminium – Gewicht
nur 7 kg - Serienmässig mit Sitz und
Einkaufskorb – pannensichere Bereifung – Rückenbügel abnehmbar
und abschwenkbar – höhenverstellbare und drehsichere Ergogriffe –
einfacher Faltmechanismus –
leichtgängige Ergobremse: Feststellen durch Nachuntendrücken des
Bremshebels – inklusive Sitz, Einkaufskorb und Stockhalter. In der
Drogerie Brunner in Näfels für Fr.
198.– erhältlich.
Drogerie Brunner, Im Dorf 23, Näfels,
Telefon 055 612 31 00
Die liebevoll eingerichtete Lokalität,
Karin's Nähstübli, liegt zentral gelegen im sonnigen Mollis. Meine Leidenschaft waren, seit ich denken
kann, das Nähen und Arbeiten mit
vielfältigen Stoffen und Mustern.
Seit drei Jahren berate und begleite
ich nun bereits viele Klienten hier
im schmucken Stübli. Gerne nähe
ich für Sie neue Vorhänge. Genauso
liegen mir Ihre vertrauten Gardinen,
von denen Sie sich nicht trennen
mögen, am Herzen. Änderungen
von Blusen, Hosen und
anderen Kleidungsstücken sind bei mir in den
besten Händen. Vom
Annähen eines Knopfs
bis zum Ersetzen des
Reissverschlusses darf
ich Ihnen mein kompetentes, fachkundiges
Können
anbieten.
Ebenso fertige ich für
Sie Kissen jeglicher Art.
Outdoor-Sitzkissen für
ihre Lounge können mit
farbenfrohen und qualitativ wertvollen Stoffen für Ihre
persönlichen, Wünsche umgesetzt
werden. Es würde mich freuen, Sie
im Nähstübli begrüssen und bei
einem Kaffee willkommen heissen
zu dürfen. Sie werden sehen: Was
nicht passt, wird passend gemacht.
Oder – Neues verschönert Ihnen Ihr
trautes Heim.
Karin's Nähstübli, Montag bis Freitag,
7.30 bis 11.30, mittags nach tel.
Vereinbarung, Natel 079 746 74 01
Inserenten informieren
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Frage- und Signierstunde
mit Pirmin Loetscher
In seinem dritten Buch schreibt der
Bestsellerautor und Life-Coach über
das Luxusgut des heutigen Jahrtausends: Über das Allein-Sein, mit
sich selbst sein. Pirmin Loetscher
stellt am Freitag, 14. Oktober 2016,
von 15 bis 18 Uhr in Glarus sein
neustes Werk «Mit dir allein bist du
nie allein» vor. Mit der ständigen
Erreichbarkeit durch Handys und
soziale Netzwerke geht vielen
Menschen die Achtsamkeit für das
eigene Leben verloren. Jedoch
liegt der Schlüssel genau im «Allein-Sein», bei sich selbst sein,
sich selbst zu finden, sich zu mögen und sich auszuleben. Erst
wenn wir fähig sind, mit uns selbst
allein zu sein, uns selbst auszuhalten, lernen wir voll- umfänglich
in unserem Umfeld ein ausgeglichenes Leben zu führen. Und das
Schöne an diesem Luxus ist: Jeder
kann ihn sich leisten und wird dabei viele achtsame Glücksmomente erleben. Am Freitag, 14. Oktober
2015, bis 18 Uhr kann Pirmin Loetscher live erlebt werden. Es kön-
Cross Arena Glarnerland ist eine moderne Trainings-Box mit integriertem Supplement Shop, in der wir
Elemente aus dem Crosstraining wie
auch rund um den Kraftsport anbieten und vereinen. Wir möchten allen
Sportbegeisterten und denen, die
es noch werden möchten, eine
Plattform bieten um ihre individuellen Trainingsziele fachmännisch betreut (Jan Feldmann, eidg. dipl. Berufssportler) zu erreichen. Dafür
stehen unseren Kunden diverse Plate Loaded Maschinen, Gewichtheber-Plattform, Rig Rack, Kurzhanteln, Rudergeräte, Boxsack und
noch vieles mehr zur Verfügung.
Bei uns steht das Training an erster
Stelle. Wir bieten täglich betreute
WODs in Kleingruppen an. Mit
unserem Konzept unterscheiden wir
uns deutlich von kommerziellen Fitnessstudios. In unserer TrainingsBox darf es gerne auch mal etwas
lauter werden und schwitzen ist erlaubt. An der Neueröffnung am
15.10.16 und 16.10.16 jeweils ab
9 Uhr würden wir uns über viele
Qigong – mit Körper und Geist im
Gleichgewicht
nen ihm auch Fragen über sein neues Buch und seine Arbeit als
Life-Coach und Achtsamkeitstrainer
gestellt werden.
Baeschlin-Bücher, Glarus, office@
baeschlin.ch, www.baeschlin.ch
Kennen Sie Qigong? Seit 10 Jahren
kenne und lebe ich mit Qigong. Immer
wieder fasziniert mich die Wirkung
dieser Atem-, Bewegungs- und Meditationsübungen. Die einzelnen Organe bzw. Funktionskreise werden entlastet, stabilisiert und funktionstüchtig gehalten. Bei regelmässiger Übung
werden die Muskeln zunehmend
elastischer und kräftiger, die Wirbelsäule und die Gelenke beweglicher
und flexibler. So gewinnt der Stand an
Sicherheit und die Bewegung an Genauigkeit. Es ist eine Möglichkeit, zur
Neueröffnung Cross Arena
Glarnerland
glarner woche 23
Ruhe zu kommen
und neue Kraft zu
tanken. Eine wunderbare Ergänzung
für die hektische
Zeit. Eine kleine
Auszeit,
welche
Power für die ganze
Woche gibt. Qigong
ist Teil der Traditionellen Chinesischen
Medizin (TCM) und
kann von allen, unabhängig von Herkunft, Wissen, Geschlecht und Alter,
ausgeführt werden. An verschiedenen Standorten biete ich Qigong-Kurse an. Gerne komme ich auch zu Ihnen nach Hause für Privatstunden. Für
Firmen besteht ebenfalls die Möglichkeit, Qigong-Stunden zu buchen. Sind
Sie interessiert? Haben Sie Fragen?
Ich freue mich auf Ihren Anruf oder Ihr
Mail.
Infos und Anmeldung: Gabi Dreier,
Telefon 079 622 05 03, dreier-g@
bluewin.ch
Sensation für Trüffelliebhaber ...
Besucher und Interessenten freuen.
Gerne stellen wir euch am Eröffnungs-Wochenende unser Konzept
und die Box vor.
Cross Arena Glarnerland, Mühlhäusern
11c, Näfels, weitere Infos unter: www.
cross-arena.ch
...erhältlich bei Landolt Kaffee in
Näfels. Tartuflanghe ist es gelungen, den bekannten und geliebten
Trüffel aus Alba zu konservieren, ohne dass dabei die typischen Eigenschaften und das Aroma des frischen Trüffels verloren gehen. Dies
ohne Zugabe von künstlichen Aromen: Trüffel NOH2O enthält keine
Aromen oder Konservierungsstoffe:
es ist 100%iger frischer dehydratisierter Trüffel. Im Jahre 1980 gründeten Domenica und Beppe das Familienunternehmen Tartuflanghe mit
dem Ziel, den unvergleichlichen Geschmack vom Trüffel auch ausserhalb der Trüffelsaison geniessbar zu
machen. Und so ist in ihren «Werkstätten» die allererste Pasta mit
Trüffeln entstanden. Viele andere
Produkte wie Olivenöl mit Trüffel,
Sommertrüffelscheiben,
ganze
schwarze Sommertrüffel, Trüffel-
creme, Trüffelsalz, Chips mit Trüffel
brachten weitere nachhaltige Erfolge. Heute gilt Tartuflanghe weltweit
als qualitativ hochwertigster Hersteller von Trüffelprodukten. All diese Köstlichkeiten finden Sie in unserem Spezialitätengeschäft.
Landolt Kaffee, Kirchstrasse 9, Näfels,
Telefon 055 612 36 76, www.
landoltkaffee.ch
Empfehlungen
EINLADUNG ZUM GOOGLE-EVENT
Es gibt heute kaum eine Leistung, die nicht «gegoogelt» wird: Ob Kleidung, Handwerker oder Freizeitgestaltung. Und so ist es heute wichtiger denn je online präsent zu sein. Als einer von schweizweit 3 PremiumKMU-Partnern von Google laden wir Sie herzlich ein, von Expertin Annabella Weisl mehr über die Chancen
für Ihr Unternehmen mit Google AdWords zu erfahren.
Datum:
Ort:
Zeit:
Referentin:
Donnerstag, 27. Oktober 2016
Somedia Medienhaus, Sommeraustrasse 32, Chur
17.00 Uhr
Annabella Weisl, Strategic Partner Manager DACH, Google
Mehr Informationen & Anmeldung: google.somedia-promotion.ch
ADWORDS
PREMIUM
KMU-PARTNER
HANSJAKOB MARTI
NIGGÄLIFALL Ä
Niggälifallä
Wissen Sie, was eine Niggälifallä ist?
Der Autor Hansjakob Marti beschäftigt sich sein Leben
lang mit der Alp und erlebte heitere und ernste Zeiten. Die
25 Kurzgeschichten und einige Gedichte werden in einfacher Schreibweise erzählt. Die nicht alltäglichen Episoden,
die der Autor selbst im Glarnerland erlebt und illustriert
hat, regen zum Schmunzeln und Nachdenken an. Übrigens,
Niggälifallen werden auch heute noch aufgestellt.
Hansjakob Marti
Der Autor stellt sein Buch vor und signiert an der Kantonalen
Viehschau auf dem Zaunplatz Glarus am 8. Oktober.
HANSJA KOB M AR TI
Erhältlich in der Buchhandlung oder
bei der Somedia Publishing AG
www.somedia-buchverlag.ch
Telefon 055 645 28 63
Niggälifallä
126 Seiten, broschiert
ISBN 978-3-906064-63-5
CHF 19.80
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Vorschau
glarner woche 25
Sofie ist zurück von der Alp
Lesevergnügen für kleine und
grosse Alp-Fans an der Glarner
kantonalen Herbstviehschau in
Glarus.
eing. Passend zur grossen Viehschau am
kommenden Samstag, 8. Oktober, kommt
die Autorin Salome Siegenthaler zur Signierung ihres Buchs «Sofie auf der Alp» nach
Glarus.
Am Markstand wird die Glarner Autorin um
10.30 und um 13 Uhr die kleinen Leser begrüssen und ihnen ihr Buch signieren. Die
Kinder dürfen gratis Malvorlagen und Postkarten (solange Vorrat) der renommierten
Illustratorin Karin Widmer am Marktstand
abholen.
Wahre Begebenheit
Laut Verlag wurde das Bilderbuch schweizweit schon über 1000-mal verkauft. Die Geschichte wurde von einer wahren Begebenheit inspiriert und zeigt den Kindern
verständlich und eindrücklich das Leben auf
der Alp.
Marktstand an der Viehschau, Landsgemeindeplatz,
Glarus. Samstag, 8. Oktober, 10.30 und 13 Uhr.
Signierstunde mit der Autorin.
Das Buch «mit Sofie auf der Alp» kann am kommenden Samstag in Glarus von der Autorin signiert werden
lassen.
Bild zVg
Leser-Selfie der Woche
Neue
Boulderhalle
in Näfels:
Warum sie ein
Kletter-Mekka
werden soll.
Wenn schon einmal eine Bundesrätin neben einem steht ... Selfie von Bundesrätin Doris Leuthard mit «Glarner Woche»-Praktikantin Marija Lepir.
Haben auch Sie ein schönes Selfie – ein Foto von sich selbst – an einem schönen Ort, in einer besonderen
Situation oder mit lustigen Leuten gemacht? Dann schicken Sie uns einfach Ihr Selfie mit Namen, Wohnort und
dem Ort, wo das Bild entstanden ist, an [email protected]
Sport
Mittwoch, 5. Oktober 2016
glarner woche 26
Glarner Schützen treffen ins Schwarze
Die Glarner Matchschützen schlugen sich beim ZenrtalschweizerStändematch, welches auf heimischem Boden stattfand, gut.
Die Glarner konnten sich trotz der nationalen und internationalen Konkurrenz beweisen.
eing. 78 Gewehr- und 63 Pistolenschützen
massen sich in einem fairen Wettkampf, das
Bild zVg
Niveau war erwartungsgemäss sehr hoch,
lieferten doch nationale und internationale
Schützinnen und Schützen ausgezeichnete
Resultate.
Die Pistolenschützen bewiesen ihr Können
über die Distanz 50 Meter und 25 Meter im
Schiessstand Glarus, ebenso die Gewehrschützen mit dem Sportgerät über 300 Meter. Die Karabiner- und Sturmgewehrschützen kürten ihre Meister auf dem Schiessstand
in Niederurnen.
Das Team Glarus siegte mit dem Standardgewehr mit einem Liegend- und Kniendprogramm mit sehr guten 2279 Punkten. Studer Timo aus Luzern siegte im
Einzelwettkampf mit ausgezeichneten 584
Punkten, gefolgt von Niklaus Müller aus Glarus mit 575 Punkten. Die Königsdisziplin
der Pistolenschützen, geschossen mit der
Freipistole über 50 Meter, gewann das Team
aus Schwyz mit 1538 Punkten, gefolgt von
den «Glarnern» mit 1534 Punkten. Als Einzelsieger durfte sich der Glarner Hans Wiederkehr mit 519 Punkten feiern lassen, gefolgt mit dem gleichen Resultat, jedoch mit
weniger «Mouchen», Schweizermeister Röbi Eberle.
Die Judofamilie feiert
eing. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums,
vom Judoclub Yawara Glarnerland, organisierten die Verantwortlichen des innovativen
Glarner Vereins, gleich zwei Ausflüge.
Zum einen luden sie ihre Piccolos bis acht
Jahre ein, einen Spielenachmittag im
Springding in Reichenburg zu verbringen
und zum andern, reisten Sie am vergangenen Wochenende, mit allen Mitgliedern, ab
zehn Jahren, in den Freizeitpark nach Rust,
wo sie in zwölf Tipi-Zelten übernachteten.
Die beiden Ausflüge schweissten die YawaraFamily noch näher zusammen und das Vertrauen, auch die kommenden 30 Jahre, für
den von allen Beteiligten, geliebten Judosport,
zu brennen, wurde hiermit immens gestärkt.
KURZ
NOTIERT
Froni Fighters zeigen zwei Gesichter zum
Meisterschaftsstart
 eing. Der Start in die neue Meisterschaftssaison in der 2. Liga KF fand in Mönchaltdorf statt. Dabei kamen die beiden
Neuzugänge, Schlegel und Beglinger, zu
ihrem Meisterschaftsdebüt. Die ersten Gegner der Froni Fighters in der neuen Saison
Die Mitglieder ab
zehn Jahren
vergnügten sich im
Europa-Park Rust.
Bild zVg
waren IBK Tar Heels Uznach und Pfannenstiel Egg III. Gegen die Uznacher haben sie
gewonnen und gegen Egg verloren.
Mit Verstärkung zur Trendwende
 eing. Der Vorstand des Ostschweizer
Tischtennisverbandes (OTTV) erhält Verstärkung. An der Generalversammlung der Delegierten (GVD) am 15. September in Wattwil
erweiterten die Vertreter der Clubs das Führungsteam mit zwei neuen Ressorts: Breitensport und Leistungssport. An der Spitze
amtet neu ein Co-Präsidium. Die Anzahl Lizenzierungen im OTTV sind seit Jahren rückläufig. Dies soll sich nun ändern, mit neuen
Ansätzen in der Vereinsunterstützung und
Mitgliedergewinnung. Der gut funktionierende Spielbetrieb soll erhalten bleiben, die
Organisation in den Bereichen Leistungsund Breitensport schrittweise erweitert werden. Mit dem Ziel, mehr Mitglieder für die
Vereine, mehr Lizenzen, und grössere Bekanntheit für den Tischtennissport zu gewinnen.
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Glarus
glarner woche 27
Strom in Glarus wird günstiger
Im Durchschnitt sinken die Strompreise bei den tb.glarus 2017 um
drei Prozent. So kann das Unternehmen die günstigsten Strompreise
im Glarnerland anbieten – auch für die Industrieunternehmen.
Günstiger Strom – sicher geliefert.
eing. «Als Industrieunternehmen benötigen
wir günstige Energie, um konkurrenzfähig
zu bleiben», sagt Martin Sauter, Geschäftsführer der Sauter, Bachmann AG, Netstal.
«Bei den tb.glarus können wir uns auf eine
hohe Zuverlässigkeit der Netze verlassen.
Gleichzeitig werden die Netznutzungs- und
Bild zVg
die Energiekosten im 2017 erfreulicherweise sinken ... Dieser tiefe Energiepreis, wie
auch die langfristig kalkulierbaren Kosten,
sind für uns ein Wettbewerbsvorteil.» Bereits in den Vorjahren konnten die tb.glarus
ihren Haushalts- und Gewerbekunden im
Glarner Vergleich die günstigsten Stromprei-
se anbieten, 2017 ist man jetzt auch bei den
Industriekunden gleichauf oder günstiger
als die anderen Energieversorger im Kanton. Dies, obwohl der Bund die KEV im 2017
um 0,2 Rappen auf 1,5 Rappen/kWh erhöht.
Vorteile werden von den Kunden geschätzt
Die Vorteile von tieferen Kosten im Netz
werden von den tb.glarus in vollem Umfang
an ihre Kunden beim Netznutzungspreis
weitergegeben. Dazu gehört auch, dass die
tb.glarus ihr Netz mit dem Rückbau von
Trafostationen optimiert haben. Hermann
Luchsinger, Geschäftsleiter der Geska AG,
Glarus, über den Umbau: «Damit wir aus
Glarner Kuhmilch den begehrten Ziger machen können, sind wir im Bereich Energieversorgung auf einen verlässlichen Partner
angewiesen. Das Team der tb.glarus hat bei
der Erneuerung der Stromversorgung ganze
Arbeit geleistet, sodass wir jederzeit in gewünschtem Umfang produzieren konnten.
Sehr positiv ist, dass jetzt sogar noch die
Strompreise sinken.»
Besonders erfreulich: Weil die tb.glarus finanzielle Rückstellungen von 1,1 Millionen Franken auflösen, bekommen 2017 alle Kunden –
ausser dem Industriesegment, das nicht zur
Bildung der Rückstellungen beigetragen hatte
– auf die Hoch- und Niedertarife bei der Netznutzung zehn Prozent Rabatt. Ein Musterhaushalt spart 2017 aus diesem Rabatt gegenüber dem Normaltarif also 90 Franken, ein
Gewerbekunde mit einem Jahresverbrauch
von 150000 kWh sogar 2100 Franken.
Gemeinde Glarus erreicht das gesetzte Ziel
mitg. Der Gemeinderat Glarus hat das Budget 2017 zuhanden der Gemeindeversammlung verabschiedet. Bei einem Gesamtertrag
von 50,74 Millionen Franken und einem Gesamtaufwand von 50,66 Millionen Franken
resultiert ein positives Gesamtergebnis von
82 000 Franken. Der Steuerfuss soll unverändert bei 63 Prozent bleiben. Somit kann
die anvisierte Zielsetzung «grün 2017» erreicht werden. Die Gemeindeversammlung
wird am 25. November über das Budget und
den Steuerfuss befinden.
Abwasser, Sportanlagen, Hochwasserschutz
Wie in den Vorjahren angekündigt, zeigt
sich der Wechsel von der Planungs- in die
Umsetzungsphase bei der geplanten Investitionstätigkeit. Das Budget 2017 sieht Netto-Investitionen im Umfang von 16,25 Millionen Franken vor. Grosse Projekte sind
für die Abwasserinfrastruktur, die Sportanlagen, den Hochwasserschutz und den
Substanzerhalt der öffentlichen Infrastruktur geplant. Gemäss den geltenden gesetzlichen Richtlinien wird für Abschreibungen
ein Betrag von 3,42 Millionen Franken budgetiert. Der Cash Flow beträgt 3,1 Millionen
Franken.
Das Budget 2017 enthält wiederum keine
generellen Lohnerhöhungen beim Gemeindepersonal. Für individuelle, leistungsabhängige Lohnanpassungen wurden 270 000
Franken ins Budget eingestellt.
Die finanzpolitisch relevanten, für das Jahr
2017 budgetierten Kennzahlen liegen mit
einer Ausnahme über den vom Gemeinderat festgelegten Mindestwerten. Glarus
kann eine stabile Bilanz, einen tragbaren
Fremdkapitalbestand, ein stattliches ProKopf-Vermögen und eine moderate Steuerbelastung vorweisen. Einzig der errechnete
Selbstfinanzierungsgrad von rund 19 Prozent fällt im Budget 2017 tief aus. Durch die
guten Rechnungsabschlüsse in den vergangenen Jahren konnte sich die Gemeinde jedoch das notwendige Polster für die anstehenden Investitionen erarbeiten. Und der
Vergleich der Budget- mit den Ist-Werten
der vergangenen Jahre zeigt, dass der
Selbstfinanzierungsgrad beim Rechnungsabschluss häufig effektiv besser ausfällt als
budgetiert.
Aktuell berät die GPK den Budgetentwurf
des Gemeinderates, bevor dann die Gemeindeversammlung am 25. November
2016 über das Budget und den Steuerfuss
2017 entscheiden wird. Das Memorial zur
Gemeindeversammlung mit den detaillierten Unterlagen zum Budget 2017 erscheint
Anfang November 2016.
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Sport
glarner woche 28
Ein nachhaltiges Turnfest
Nach dem letzten Anlass 2012 steht Hans-Jörg Marti auch beim ersten Glarner Kantonalturnfest als Präsident an der Spitze der Organisation. Er will der aktiven Turngeneration etwas zurückgeben.
Hans-Jörg Marti(rechts) steht nach 2012 auch dem 1. Glarner Kantonalturnfest als Präsident voran.
eing. Das Glarner Bündner Turnfest 2012 in
Schwanden war der erste kantonale Sportanlass im Rahmen der neuen Gemeindestrukturen. Den Änderungen gehorchend
Bild zVg
war auch hier das Organisationsmodell aufgestellt; im Trägerverein und im Helferwesen waren alle turnenden Vereine in der
neuen Gemeinde Glarus Süd vertreten. «Das
Modell hat dem GLTV einen sehr guten Eindruck vermittelt und sollte in künftigen
Turnfesten weitergeführt werden», erklärt
der damalige OK-Präsident Hans-Jörg Marti. Leider konnte sich sowohl in Glarus als in
Glarus Nord so kein Komitee formieren.
«Langsam lief hier die Zeit davon, denn seit
über 100 Jahren fand das Turnfest alle fünf
bis sechs Jahre statt.» Um die Tradition aufrechterhalten zu können, wurde Marti im
Frühling vom GLTV-Präsidenten Christian
Büttiker angefragt, ob er in die Bresche springen würde. «Ich habe mir das lange und gut
überlegt. Wichtig war auch, dass fast das
komplette OK von 2012 wieder zugesagt
hat.» Als sich dann eindeutig keine andere
Lösung abzeichnete, sagte er kurz vor der
Abgeordnetenversammlung im November
2015 zu. Dass es sich jetzt um das erste Glarner Kantonalturnfest und nicht mehr um ein
«Glarner-Bündner» handelt, habe seine
Gründe zwischen den beiden kantonalen Verbänden. «Hier gab es Animositäten zwischen
Personen, die uns im OK aber nicht interessieren. Die Bündner sind uns immer sehr
willkommen.» Auch sonst orientiert man sich
sehr an der Vorlage von 2012. «Die Rückmeldungen waren hier sehr positiv.»
Anmeldung für das 1. Glarner Kantonalturnfest 2017
auf: www.glarus2017.ch
Näfelser Volleyballer spielen für die Schweiz
Swiss Volley Masters 50+ Team
Bild zVg
eing. Mit Reto Wunderle als Aussenangreifer
und Libero sowie Daniel Emmenegger als
Passeur stehen zwei gestandene Spieler früherer Näfelser Zeiten im Team der Swiss
Volley Masters 50+. Sie werden im Oktober
in St. George, USA um den Weltmeistertitel
kämpfen. Bei den Americas Masters Games
2016 in Vancouver, ihrem bislang erfolgreichsten Turnier, holten die Senioren sogar
Gold. Das neu formierte Team mit dem Trainer Andreas Grasrainer bereitet sich seit
Monaten auf die Turniere vor. Regelmässig
finden sich die Spieler in der Nähe von Zürich zu den Trainings zusammen.
Den letzten Schliff für die WM holte sich das
Team Mitte September gegen durchschnittlich 30 Jahre jüngere Teams am 1. Liga/
NLB-Turnier in Davos. Auch wenn es zu keinem Vollerfolg reichte, so gewannen die 50+
doch mehrheitlich Sätze auch gegen NLBTeams.
Die WM 2016 findet vom 10. bis 13. Oktober
in St. George statt und mit den Gegnern Kanada, USA und Russland warten gleich die
stärksten Gegner auf die Schweizer Volleyballer.
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Netstal
glarner woche 29
Nun danket alle Gott,
mit Herzen, Mund und Händen …
Mit einem Erntedankfest huldigten und dankten die Betenden in der
katholischen Dreikönigskirche dem Schöpfer für gewährten Schutz
und reichlichen Segen im langsam zu Ende gehenden Jahr.
Erntedankfest in der Dreikönigskirche in Netstal.
Bild Hans Speck
hasp. Ein Ereignis besonderer Art erlebten
die Gläubigen am ersten Sonntag im Okto­
ber in der von Netstaler Landfrauen wun­
derschön dekorierten katholischen Dreikö­
nigskirche. Die Gläubigen – es hätten gerne
etwas mehr sein können – folgten der Einla­
dung von Kirchenrat und Glarner Landfrau­
en.
Trachten und Jodelclub
Eine Alpabfahrt in der katholischen Dreikö­
nigskirche in Netstal. Zugegeben, im ersten
Moment eine eher skurrile Affiche für einen
Anlass in einem Gotteshaus. Doch hinter
dem Motto des diesjährigen Erntedankfestes
steckte viel mehr. Netstaler Landfrauen, Älp­
ler und Gläubige dankten und huldigten in
gemeinsamen Gebeten dem Schöpfer für ge­
währten Schutz und reichlichen Segen im
bald zu Ende gehenden Jahr. Unter dem
Motto «Alpabfahrt» wurde von den Land­
frauen mit der Darstellung einer Alpabfahrt
en miniature und Utensilien aus der Alphüt­
te die Zugangstreppe zum Altar liebevoll ge­
schmückt. Kinder in schmucker Glarner
Tracht trugen Fürbitten vor. Die Eucharistie­
feier wurde wunderschön vom Jodelklub
Glärnisch musikalisch umrahmt
Der gemeinsame Aperitif in der Unterkirche,
zu dem die Landfrauen eingeladen hatten,
war krönender Abschluss eines in nachhal­
tiger Erinnerung bleibenden Erntedank­
festes.
Der steile Weg von der Alp Aueren bis nach Netstal
hasp. Die Alpabfahrt des Sentenbauers Köbi
Schyder­Landolt von der Alp Aueren ist wohl
eine der anspruchsvollsten, strengsten und
auch gefährlichsten schweizweit. Köbi darf
beispielsweise seinen Kühen keine riesigen
Vorschellen oder bunten Blumenschmuck
umhängen. Das wäre bei der Bewältigung
eines Höhenunterschieds von über 1000
Metern in kurzer Zeit mehr als ein gefährli­
ches Unterfangen für Mensch und Tier. Der
Weg führt durch sehr steiles Gelände, über
felsige Platten, schmale Wegpassagen und
hohe, treppenartige Stufen.
Köbis Aufmerksamkeit und Konzentration
gilt deswegen in erster Linie seinem Vieh
und dem äusserst beschwerlichen Abstieg.
Glücklicherweise hat am Freitag, 30. Sep­
tember, alles bestens funktioniert. Köbi und
seine Leute sind zwar ziemlich müde, aber
glücklich über die unfallfreie Abfahrt am
Zielort angelangt.
Die Abfahrt mit rund
dreissig Milchkühen,
zwanzig Rindern,
fünfzehn Ziegen und
einem Maultier samt
Kollege wird von
Köbi akribisch
vorbereitet und
bedarf einer
grösseren Anzahl
von Helferinnen
und Helfern.
Bild Hans Speck
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Ausflüge
Die Netstaler Frauenturnerinnen üben sich auf dem Stanserhorn im Posieren.
Bild Käthi Müller
glarner woche 30
Der Gemeinnützige Frauenverein Netstal reiste ins Toggenburg.
Bild zVg
Netstaler Frauen auf Reisen
eing./red. Das Frauenturnen Netstal wagte
sich am letzten September-Wochenende in
die Innerschweiz, während der traditionelle
Herbstausflug des Gemeinnützigen Frauenvereins Netstal ins Toggenburg führte.
Reiseleiterin Priska Geyer war am Bahnhof
Netstal schon ein bisschen angespannt.
Klappte wohl alles so, wie sie es sich auf
ihren drei Rekognoszierungs-Feldzügen
ausgedacht hatte? Auf dem Kraftort Stanserhorn war nur die Kraft der Fernost-Gäste samt Selfie-Sticks spürbar. Zum Glück
strahlten die über 100 sichtbaren Berggipfel und der Nebel über den zehn Seen Ruhe
aus.
Beim Mittagessen war das Tagesziel Gummenalp schon in Blickweite. Per Seilbahn
oder zu Fuss machten sich die Turnerinnen
auf den Weg und wurden ein weiteres Mal
positiv überrascht. Die schönen Vierer- und
Zweierzimmer und ein sternenklarer
Nachthimmel versprachen eine geruhsame
Nacht. Wenn nur die Schnarchgeräusche
und die Landi-Männergruppe nicht so laut
gewesen wären … Jänu, das feine Frühstück entschädigte für alles. Schnell gings
runter nach Stans und mit dem Postauto
rauf nach Seelisberg. Fazit: Ein toller Ausflug und Muskelkater gabs nur vom vielen
Lachen.
Wo sind die Steinböcke geblieben?
eing. Der traditionelle Herbstausflug des Gemeinnützigen Frauenvereins Netstal führte
in diesem Jahr ins Toggenburg. Bekannt war
im Vorfeld, dass sich dem Rekognoszierungstrüppchen eine ganze Gruppe von kapitalen Steinböcken präsentiert hatte. Die
Erwartungen an den Ausflug zum Chäserrugg waren entsprechend hoch. Und sie
wurden weit übertroffen. Nein, nicht von
den Steinböcken. Denn davon bekamen wir
keinen einzigen zu Gesicht. Aber: Das Wetter war perfekt und der Panoramablick vom
Chäserrugg einfach überwältigend. Der
Rundgang von rund 80 Minuten eröffnete
immer wieder neue Ansichten, gab viel zu
staunen und zu raten, welche Bergspitzen
sich da im schönsten Herbstsonnenlicht präsentierten. Es wurde viel parliert, gelacht
und in vollen Zügen genossen.
Kinder + Elternklub Ennenda auf der Alp
eing. Dieses Jahr besuchten die Mitglieder
des KEK im Rahmen des jährlichen Familienanlasses den Hof Hüsliguet in Mitlödi.
Gleich zu Beginn standen die Kälbchen im
Mittelpunkt. Viele Streicheleinheiten erhielten sie von den Kindern, während Hannes
Hefti den Erwachsenen die biologische
Milchproduktion der horntragenden Kühe
erklärte. Es gab eine Führung vom modern
eingerichteten Hof. Die Kinder interessierten sich jedoch vor allem für die Heuhaufen.
In denen konnten sie sich nach Herzenslust
herumtoben, herumkugeln, einbuddeln,
Stroh in die Luft werfen … Nach der Besichtigung genossen wir einen feinen biologischen Alp-Brunch – einfach köstlich. Zum
Essen hatten die Kinder kaum Zeit, denn sie
hatten schon die vielen Tretfahrzeuge, Bobby-Cars, Roller und Fahrräder entdeckt.
Die Kälbchen erhielten reichlich Streicheleinheiten.
Bild zVg
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Service
glarner woche 31
Bild der Woche
Wunderschöne Abendstimmung
Bild Erika Buntschu, Ennenda
Haben Sie ein originelles oder einmaliges Bild
geschossen? Senden Sie es uns, damit sich auch
andere Leser daran erfreuen können. Einsendung
per E-Mail an: [email protected]
Notfallnummern
117
118
144
145
1414
143
147
Polizei
Feuerwehr
Ambulanz
Gift
Rega
Dargebotene Hand
Kinder-/Jugendnotruf
Praxis
Dr. med. Beat Hollenstein
in Näfels
Wegen Ferien vom 15. Oktober bis
1. November bleibt die Praxis geschlossen.
Vertretung Dr. Roman Hauser, Näfels, oder
der Notfallarzt Glarus Nord, Tel. 0844 33 66 33.
Notfalldienste
Ärztliche Dienste Glarus Nord
Glarus Nord: 0844 33 66 33
Ärztliche Dienste Glarus
Glarus Mitte: 0844 44 66 44
Ärztliche Dienste Glarus Süd
Glarus Süd: 0844 55 66 55
Zahnarzt
Samstag, 8. Oktober, 11–12 Uhr
Sonntag, 9. Oktober, 11–12/17–18 Uhr
Notfall-Zahnarzt Telefon 1811
Augenarzt
Samstag/Sonntag, 8./9. Oktober
Dr. A. Tilen, Lachen
Mittlere Bahnhofstr. 8, Tel. 055 442 20 03
Der Notfalldienst dauert
von Freitag, 12.00 bis Montag, 7.00 Uhr.
Tox. Infozentrum
Telefon 145 oder 044 251 51 51, Zürich
Der Notfallarzt steht Ihnen zur Verfügung,
wenn Ihr Hausarzt nicht erreichbar ist.
Tierarzt
Samstag/Sonntag, 8./9. Oktober
Tierärztliche Notfallklinik
Glarnerland und Umgebung
Tierklinik am Kreis, Netstal
Zaunweg 11, Telefon 055 646 86 86
Permanenter Notfalldienst für alle Tierarten
Notfallring Kleintier-Praxis Buchholz Glarus
mit Kleintier-Praxis Landerer Näfels:
Dieses Wochenende hat die Kleintierpraxis
Landerer in Näfels Dienst, Bahnhofstrasse
31a Telefon 055 622 20 20
Permanenter Notfalldienst
Samstag/Sonntag, 8./9. Oktober
Tierarztpraxis Landerer Näfels,
Bahnhofstrasse 31a, Telefon 055 622 22 66
IMPRESSUM
HERAUSGEBERIN: Somedia Publishing AG, Verleger: Hanspeter Lebrument, CEO: Andrea Masüger LEITER WOCHENZEITUNGEN: Jürgen Pfister
REDAKTION GLAWO: Tina Wintle (Redaktionsleitung), Beate Pfeifer, Zwinglistrasse 6, 8750 Glarus, Telefon 055 645 28 78, E-Mail: [email protected],
www.glarnerwoche.ch INSERATE: Somedia Promotion, Zwinglistrasse 6, 8750 Glarus, E-Mail: [email protected], glarus nord: Kurt Steiner,
Telefon 055 645 38 62, glarus/glarus süd: Claudia Nicoletti, Telefon 055 645 38 58 VERLAG: Somedia, Sommeraustrasse 32, 7007 Chur, Tel. 081 255 50
50, E-Mail: [email protected] KUNDENSERVICE/ABO: Somedia, Zwinglistrasse 6, 8750 Glarus, Tel. 0844 226 226, E-Mail: [email protected]
ABONNEMENTSPREIS: Fr. 125.–, inkl. MwSt. ERSCHEINT: einmal wöchentlich am Mittwoch VERBREITETE AUFLAGE GLAWO GESAMT: 20 738 Ex.
(WEMF-/SW-beglaubigt, 2015) Verteilung im Kerngebiet in allen Glarner Gemeinden sowie in Weesen und Schänis DRUCK: Somedia Partner AG, Scharastrasse 9,
9469 Haag NUTZUNGSRECHTE: Die Nutzungsrechte des Zeitungsinhalts wie Artikel, Fotos sowie Inserate sind ausschliesslich dem Verlag der
Somedia Publishing AG vorbehalten. Jeder Verstoss wird gerichtlich geahndet © Somedia
BEKANNTGABE VON NAMHAFTEN BETEILIGUNGEN I.S.V. ART. 322 STGB: Südostschweiz Radio AG, Südostschweiz TV AG, Somedia Partner AG
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Letzte
Der Herbst kehrt bei uns ein
«Die glückliche Vogelscheuche» von Emanuela Palamà.
glarner woche 32