Geschichte 2016 / 2017

Geschichte
2016 / 2017
Bildnachweis
Die Einwanderung der Schwaben in das Banat,
Triptychon von Stefan Jäger, fertiggestellt 1910,
Mittelteil: „Die Rast“ (Ausschnitt); Abbildung mit
freundlicher Genehmigung durch das Bildarchiv
Martin Eichler.
Inhaltsverzeichnis
2Mit telalter
5 Frühe Neuzeit
8 19.-21. Jahrhundert
24Wirtschaftsgeschichte
35Transatlantische Geschichte
36Landesgeschichte
38 Osteuropäische Geschichte
40Aussereuropäische Geschichte
44Wissenschaftsgeschichte
46Medizingeschichte
56Aus den akademien
57Autorenverzeichnis
2
Mit telalter
BzH 17
Klaus Herbers / Hans Christian Lehner (Hg.)
Klaus Herbers /
Hans Christian Lehner (Hg.)
Unterwegs im Namen der Religion II
On the Road in the Name of Religion II
Unterwegs im Namen der
Religion II / On the Road
in the Name of Religion II
BzH 17
Wege und Ziele in vergleichender
Perspektive – das mittelalterliche
Europa und Asien / Ways and
Destinations in Comparative
Perspective – Medieval Europe and Asia
Geschichte
Beiträge zur Hagiographie 17
Unterwegs im Namen der Religion II /
On the Road in the Name of Religion II
Wege und Ziele in vergleichender Perspektive –
das mittelalterliche Europa und Asien /
Ways and Destinations in Comparative Perspective –
Medieval Europe and Asia
BEITRÄGE ZUR HAGIOGRAPHIE - BAND 17
Klaus Herbers /
Hans Christian Lehner (Hg.)
Franz Steiner Verlag
Die Herausgeber
Klaus Herbers ist Professor für Mittelalterliche Geschichte und Historische
Hilfswissenschaften an der Universität
Erlangen-Nürnberg und einer der
führenden Experten für die Geschichte Spaniens, des Papsttums und der
Hagiographie, insbesondere des
Jakobskultes.
Hans Christian Lehner ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Internationalen Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung „Schicksal, Freiheit
und Prognose“. Er forscht u.a. zu den
Praktiken mittelalterlicher Historiographie.
Pilgern ist eine der ältesten und zugleich aktuellsten
Formen von Mobilität. Millionen von Menschen aus
unterschiedlichen Kulturräumen machen sich jährlich auf
den Weg. Über religiöse Grenzen hinweg eint die Pilger
verschiedener Epochen ihr Aufbruch zu spirituellen oder
heiligen Zielen – wobei die Motive und Praktiken vielfältig
sind. Ein Pilger unternimmt seine Pilgerfahrt nicht allein
aus religiösen Motiven, sie ist mehr als eine religiöse
Übung. Politische Implikationen, anthropologische Dispositionen, literarische Fiktionen und vieles andere spielen
eine Rolle.
Nachdem in einem ersten Band das Pilgern vorrangig als
Ritual verstanden und nach den Motiven gefragt wurde,
beschäftigen sich die Autorinnen und Autoren in diesem
zweiten Band mit den Wegen und Zielen des Pilgerns:
Neben der Frage nach der Entstehung solcher Traditionen
nehmen sie zusätzlich ihre materielle, kulturelle und
metaphysische Bedeutung in den Blick. Davon ausgehend
erschließen auch Quellen, die auf den ersten Blick nicht
thematisch einschlägig erscheinen, neue Perspektiven.
Kultur- und literaturwissenschaftliche sowie philologische Methoden ergänzen hierbei die genuin historische
Herangehensweise.
Aus der Backlist
306 Seiten mit 19 s/w-Abbildungen
Klaus Herbers / Hans Christian Lehner (Hg.)
Unterwegs im Namen der Religion /
On the Road in the Name of Religion
Pilgern als Form von Kontingenzbewältigung und
Zukunfts­sicherung in den Weltreligionen / Pilgrimage
as a Means of Coping with Contingency and Fixing the
Future in the World’s Major Religions
€ 54,00
Beiträge zur Hagiographie – Band 15
978-3-515-11467-7 e-book
2014
978-3-515-11464-6 kartoniert
152 Seiten, 4 s/w-Abbildungen
→ erscheint voraussichtlich September 2016
€ 36,00
978-3-515-10779-2 e-book
978-3-515-10777-8 kartoniert
9
7835 1 5 1 1 4646
3
(Abbildung auf Vorderseite: Moschee von Cordóba. Innenansicht,
Foto: Julià Minguillón)
Klaus Herbers
Klaus Herbers · Europa: Christen und Muslime in Kontakt und Konfrontation
Das 9. Jahrhundert war auf der Iberischen Halbinsel und in Süditalien
geprägt von den Kontakten und Konfrontationen zwischen Christen
und Muslimen, weshalb diese „Peripherien“ Europas ein ergiebiges
Feld für kulturhistorische Fragestellungen sind: Wie gestalteten sich
Kontakt und Konfrontation zwischen Muslimen und Christen im
Frühmittelalter? Wie wurden die Muslime von den Christen wahrgenommen? Trug der Kontakt mit den „Anderen“ zur Herausbildung
einer europäischen Identität bei? Anhand eines Vergleichs der beiden
Gebiete wird vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Diskurse
zur Entstehung Europas, zum Gewaltpotential monotheistischer
Religionen und zum Kulturkontakt ein facettenreiches Bild von den
vielschichtigen Beziehungen und den Deutungen durch die Zeitgenossen gezeichnet: Auf der Iberischen Halbinsel prägten die Schriften der kleinen christlichen Reiche des Nordens die überlieferten
Bilder des Zusammenlebens, das sich im Süden der Halbinsel bei
unter muslimischer Herrschaft lebenden Christen allerdings deutlich
vielgestaltiger zeigte. In Italien war die Wahrnehmung der Muslime in
starkem Maße durch päpstliche Verteidigungsbemühungen bestimmt,
was spezifische religiöse Strategien und Deutungen zur Folge hatte.
Mit telalter
Mit telalter
Klaus Herbers
Hans Christian Lehner
Europa: Christen und
Muslime in Kontakt und
Konfrontation
Prophetie zwischen
Eschatologie und Politik
Europa: Christen und Muslime
in Kontakt und Konfrontation
Italien und Spanien im langen 9. Jahrhundert
Zur Rolle der Vorhersagbarkeit
von Zukünftigem in der hoch­
mittelalterlichen Historiografie
ISBN 978-3-515-11441-7
AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN UND DER LITERATUR
FRANZ STEINER VERLAG STUTTGART
·
· MAINZ
Italien und Spanien im langen
9. Jahrhundert
AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN UND DER
LITERATUR MAINZ. ABHANDLUNGEN DER
GEISTES- UND SOZIALWISSENSCHAFTLICHEN
KLASSE – BAND 2016.2
HISTORISCHE FORSCHUNGEN – BAND 29
Verfinsterungen von Sonne oder Mond, auffällige Sternbilder, Erscheinung von Kometen, schreckliche Gewitter, Sturmfluten und
Überschwemmungen, Heuschreckenplagen
und fliegende Würmer, Erdbeben, Seuchen etc.:
die hochmittelalterlichen Geschichtsschreiber
registrierten viele Phänomene, die sich als
Anzeichen für Zukünftiges interpretieren ließen
und ebenso wie die Berichte von Träumen und
Visionen, Prophezeiungen, mirakulösen Begebenheiten und mantischen Praktiken den Lauf
der Geschichte nach Gottes Plan verstehbar zu
machen vermochten. Dies konnte die Ankunft
des Antichrist und die letzten Tage ebenso
betreffen wie Sorgen der großen Politik oder
des einfachen Alltags. Sonderfälle entstehen bei
Pluralität von Vorhersagen und Deutungen –
etwa wenn ein historisches Ereignis unterschiedlich als zukunftsvorhersagend erkannt
wird – sowie im Umgang mit falschen Propheten
und falschen Prophezeiungen. In der vorliegenden Arbeit werden solche Textstellen für das
12. und 13. Jahrhundert analysiert und verglichen. Ausdrücklich zu würdigen ist die
beson­dere Rolle des Geschichtsschreibers, seine
Absichten, Interessen sowie sein Bildungs­
hintergrund.
Das 9. Jahrhundert war auf der Iberischen
Halbinsel und in Süditalien geprägt von den
Kontakten und Konfrontationen zwischen Christen und Muslimen, weshalb diese „Peripherien“
Europas ein ergiebiges Feld für kulturhistorische Fragestellungen sind: Wie gestalteten sich
Kontakt und Konfrontation zwischen Muslimen
und Christen? Wie wurden die Muslime von den
Christen wahrgenommen? Trug der Kontakt mit
den „Anderen“ zur Herausbildung einer europäischen Identität bei? Anhand eines Vergleichs
der beiden Gebiete wird vor dem Hintergrund
der wissenschaftlichen Diskurse zur Entstehung
Europas, zum Gewaltpotential monotheistischer
Religionen und zum Kulturkontakt ein facettenreiches Bild von den vielschichtigen Beziehungen und den Deutungen durch die Zeitgenossen
gezeichnet.
Weitere Titel aus der Reihe „Abhandlungen der
Akademie der Wissenschaften und der Literatur
Mainz“ finden Sie auf S. 56.
2016
112 Seiten mit 3 s/w-Abbildungen
2015
€ 18,00
XI, 279 Seiten mit 1 Farb- und 2 s/w-Abbildungen
978-3-515-11498-1 e-book
€ 39,00
978-3-515-11441-7 kartoniert
978-3-515-11155-3 kartoniert
9
7835 1 5 1 1 1 553
BGUG 11
4
Mit telalter
Oliver Auge (Hg.)
BEITRÄGE ZUR GESCHICHTE
DER UNIVERSITÄT GREIFSWALD
•
König, Reich und Fürsten im Mittelalter
BAND 12
Abschlusstagung des Greifswalder „Principes-Projekts“
GESCHICHTSWISSENSCHAFT IN GREIFSWALD
BEITRÄGE ZUR GESCHICHTE DER UNIVERSITÄT
GREIFSWALD – BAND 12
OLIVER AUGE (HG.)
KÖNIG, REICH UND FÜRSTEN
IM MITTELALTER
ABSCHLUSSTAGUNG DES GREIFSWALDER „PRINCIPES-PROJEKTS“
FRANZ STEINER VERLAG
STUTTGART
Der Herausgeber
Oliver Auge studierte Geschichte und
Latein in Tübingen. Lehrstuhlvertretung in Greifswald und Göttingen,
2008 Mitarbeiter beim Dresdner
SFB Institutionalität und Geschichtlichkeit. Ab 2009 Professor für
Regionalgeschichte mit Schwerpunkt
Schleswig-Holstein in Mittelalter und
früher Neuzeit in Kiel. 2013 Ruf nach
Salzburg (abgelehnt), 2016 Ruf nach
Greifswald.
Im Herbst 2014 wurde der langjährige Inhaber der
Greifswalder Professur für Allgemeine Geschichte
des Mittelalters und Historische Hilfswissenschaften,
Prof. Dr. Karl-Heinz Spieß, in den Ruhestand versetzt.
Dies nahm eine internationale und interdisziplinäre
Gruppe renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Anlass, sich in einem dreitägigen Symposium mit den zentralen Themen auseinanderzusetzen,
die Karl-Heinz Spieß in seiner Forschungs- und Lehrzeit
stets intensiv beschäftigt haben, und neueste Ergebnisse
hierzu zu präsentieren. Die seinerzeit gehaltenen Vorträge
sind für den Druck überarbeitet und in der vorliegenden
Festschrift für Karl-Heinz Spieß versammelt worden. In
den zeitlich von der Epoche der Merowinger bis zur Reformation reichenden Beiträgen geht es um wichtige kultur-,
politik- und verfassungsgeschichtliche Fragestellungen.
Sie lesen sich wie ein repräsentativer Querschnitt des
Who is Who der derzeitigen Mediävistenszene und legen
ebenso ein beredtes Zeugnis davon ab, welche Fragen die
Mittelalterforschung momentan umtreiben.
Aus der Backlist
Niels Hegewisch / Karl-Heinz Spieß /
Thomas Stamm-Kuhlmann (Hg.)
Geschichtswissenschaft in Greifswald
Festschrift zum 150jährigen Bestehen des Historischen
Instituts der Universität Greifswald
Beiträge zur Geschichte der Universität Greifswald – Band 11
2015
297 Seiten, 5 s/w-Abbildungen, 4 s/w-Tabellen
€ 56,00
978-3-515-10947-5 e-book
→ erscheint voraussichtlich Dezember 2016
ca. 608 Seiten mit 96 Abbildungen
ca. € 94,00
Subskriptionspreis bis 14.10.2016: € 76,00
978-3-515-11508-7 e-book
978-3-515-10895-9 gebunden
978-3-515-10946-8 gebunden
Mit telalter
FHA 48
5
Gabriele Annas /
Jessika Nowak (Hg.)
Et l’homme dans tout
cela?
Et l'homme dans tout cela?
Von Menschen, Mächten und Motiven
www.steiner-verlag.de
FHA 48
Franz Steiner Verlag
Frankfurter Historische Abhandlungen – 48
Gabriele Annas /
Jessika Nowak (Hg.)
Eva-Maria Dickhaut /
Daniel Geißler / Birthe
zur Nieden / Eva-Maria Vering /
Jörg Witzel (Bearb.)
Et l’homme dans tout cela?
Franz Steiner Verlag
Gabriele Annas /
Jessika Nowak (Hg.)
ISBN 978-3-515-11448-6
Geschichte
Frühe Neuzeit
Katalog der Leichenpredigten und sonstiger Trauerschriften in den Thüringischen Staatsarchiven
Gotha, Greiz, Meiningen
und Weimar
Von Menschen, Mächten
und Motiven
FRANKFURTER HISTORISCHE ABHANDLUNGEN –
BAND 48
Et l’homme dans tout cela? Die einst von Lucien
Febvre aufgeworfene Frage bewegte stets in
besonderer Weise den mit dieser Festschrift zu
ehrenden Jubilar Heribert Müller, emeritierter
Professor der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main und Korrespondierendes
Mitglied des Institut de France (Académie des
Inscriptions et Belles-Lettres). Im Rahmen seiner Forschungen hat sich Heribert Müller immer
wieder den Menschen und ihren handlungsleitenden Motiven in Geschichte und Gegenwart
gewidmet und den vielschichtigen personellen Netzwerken nachgespürt, in die „seine“
Protagonisten in Kirche und Welt, im Reich, in
Frankreich und in Burgund eingebunden waren.
Seinen breiten historischen und historiographischen Forschungsinteressen entsprechend
wurde für diesen Band bewusst ein thematisch,
geographisch und zeitlich weit gefächertes
Themenspektrum ausgewählt, das von Studien
zur hoch- und spätmittelalterlichen Kirchen­
geschichte über Beiträge zu weltlichen Mächten
wie dem Burgund der großen Valois-Herzöge
und dem Frankreich des späten Mittelalters
bis zu „Coloniensia“ und zur Geschichte der
Historiographie reicht.
Veröffentlichungen der Akademie der
Wissenschaften und der Literatur Mainz
MARBURGER PERSONALSCHRIFTENFORSCHUNGEN – BAND 56
Interessante Details lassen sich in etlichen
Leichenpredigten finden – so in den Personalia
des Mediziners Johannes Volckius (1621–1656).
Obwohl er zunächst den Vater und kurz nach
deren Wiederverheiratung auch die Mutter
verlor, konnte er dank seines Stiefvaters Medizin
studieren. Später avancierte er zum fürstlichen
Landmedicus. Daneben tat er sich als Verfasser
von Liedern hervor und übersetzte die lateinischen Oden des Dichters Ludwig Helmbold ins
Deutsche.
Schwierigkeiten in seiner Ausbildung musste
auch Johann David Nike (1666–1726) hin­
nehmen. Er begann zu studieren, wurde aber
so schwer krank, dass weder er noch seine
Eltern an einen Abschluss glaubten. 1681 wurde
er zu seinem Vetter geschickt, der Maler war.
Dieser überredete ihn, sich von ihm ausbilden
zu lassen. Als angesehener Bürger und Ratsmitglied in Gera erhielt er später den Auftrag, die
Johanniskirche auszumalen. Er stürzte während
dieser Arbeit so unglücklich vom Gerüst, dass er
sofort tot war.
Weitere Titel aus der Reihe „Frankfurter Histo­
rische Abhandlungen“ finden Sie auf S. 23.
→ erscheint voraussichtlich Dezember 2016
9
ca. 828 Seiten mit 25 s/w-Abbildungen
2015
ca. € 109,00
XIII, 168 Seiten mit 1 ausklappbaren Seite
978-3-515-11472-1 e-book
€ 32,00
978-3-515-11469-1 gebunden
978-3-515-11257-4 kartoniert
7835 1 5 1 1 469 1
9
7835 1 5 1 1 2574
6
Frühe Neuzeit
Duldung religiöser Vielfalt –
Sorge um die wahre Religion
Sascha Salatowsky / Winfried Schröder (Hg.)
FF VSWG
Duldung religiöser Vielfalt –
Sorge um die wahre Religion
Toleranzdebatten in der Frühen Neuzeit
Sascha Salatowsky / Winfried Schröder (Hg.)
Duldung religiöser Vielfalt –
Sorge um die wahre Religion
Toleranzdebatten in der Frühen Neuzeit
FRIEDENSTEIN-FORSCHUNGEN – BAND 10
Kulturwissenschaften
Friedenstein-Forschungen 10
Sascha Salatowsky /
Winfried Schröder (Hg.)
Franz Steiner Verlag
Die Herausgeber
Sascha Salatowsky ist wissenschaft­
licher Mitarbeiter an der Forschungsbibliothek Gotha. Forschungsschwerpunkte: Philosophie der
Frühen Neuzeit, bes. Aristotelismus,
Sozinianismus und Frühaufklärung,
Disziplinen der Ethik, Psychologie
und Metaphysik, Toleranzdebatten in
der Frühen Neuzeit, Wissenschaftsgeschichte (Astronomie).
Winfried Schröder ist Professor für
Geschichte der Philosophie an der
Philipps-Universität Marburg. Forschungsschwerpunkte: Philosophie
der Antike, Frühen Neuzeit und Aufklärung, bes. Metaphysik, Religionsphilosophie, Praktische Philosophie,
Begriffsgeschichte.
2016
313 Seiten
€ 56,00
978-3-515-11369-4 e-book
978-3-515-11368-7 gebunden
Die Ausdifferenzierung des Christentums in verschiedene
Konfessionen und Sekten im Verlauf des 16. Jahrhunderts
ließ eine Frage akut werden, die auch mit dem Westfälischen Frieden von 1648 keiner endgültigen politischen
bzw. religiösen Lösung zugeführt werden konnte: Dürfen
Andersgläubige und „Häretiker“ in einem christlichen
Gemeinwesen geduldet werden? Während die Forschung
diese Frage im Blick auf das Zeitalter der Reformation
sowie der Frühaufklärung wiederholt untersucht hat,
liegen für den dazwischenliegenden Zeitraum von ca.
1580 bis 1670 kaum tiefergehende Studien vor. Diese als
konfessionelles Zeitalter beschriebene Epoche markiert
jedoch jenen Diskursrahmen, der auch noch für die Frühaufklärung relevant war.
Dieser Band vereint philosophische, theologische, (kirchen-) historische, juristische, literaturwissenschaftliche
und sozialgeschichtliche Zugriffe. Die Beiträge arbeiten
die konfessionellen Differenzen bei der Toleranzfrage
heraus und nehmen die theoretischen und praktischen
Umbrüche in den Blick, die der religiöse und gesellschaftliche Wandel im Verlauf des 17. Jahrhunderts bewirkt hat.
Frühe Neuzeit
Peter Burschel / Sünne Juterczenka (Hg.)
Die europäische Expansion
Die europäische Expansion
BASISTEXTE FRÜHE NEUZEIT – BAND 3
Peter Burschel /
Sünne Juterczenka
(Hg.)
Die europäische
Expansion
Frühe Neuzeit
Burschel / Juterczenka (Hg.)
üssen gekennzeichnetes
chen Europa und der Welt
em eines zu erkennen gibt:
nsion ist eine entangled
Amerika, Asien und Afrika
auch Europa selbst.
r den Rubriken „Begegnen“,
messen“ Beiträge zu
Herrschaft, Handel,
sowie zu Ordnungen der
hen Formen von Rassismus.
7
die herausgeBer
Peter Burschel ist Inhaber des Lehrstuhls für Europäische Geschichte der
Frühen Neuzeit an der HumboldtUniversität zu Berlin.
Veröffentlichungen zur Historischen
Anthropologie, zur Geschichte des
Kulturkontakts und zum Schreiben der
Geschichte.
Sünne Juterczenka ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für
Europäische Geschichte der Frühen
Neuzeit der Humboldt-Universität zu
Berlin.
Veröffentlichungen zu Missionen, zu
Forschungsreisen und zu europäischaußereuropäischen Begegnungen.
2016
293 Seiten mit 4 s/w-Abbildungen und
2 Karten
€ 29,00
978-3-515-10729-7 kartONiert
9
7835 1 5 107 297
„Europäische Expansion“ – kein einfacher Begriff. Denn
wer von „europäischer Expansion“ spricht, spricht von
einem frühneuzeitlichen Fundamentalprozess, der die
Ausweitung politischer Herrschaft, ökonomischer Aktivität und kultureller Praktiken ebenso umfasst wie den Export von Gewalt und Krankheiten oder vielfältige Formen
sozialer Ausbeutung und ökologischer Zerstörung. Ein
Begriff zudem, der immer wieder kritisch überprüft wird,
seit die Geschichtswissenschaft ein dichtes, von wechselseitigen Einflüssen gekennzeichnetes Beziehungsnetz
zwischen Europa und der Welt ausmacht, das vor allem
eines zu erkennen gibt: Die europäische Expansion ist
eine entangled history, die nicht nur Amerika, Asien und
Afrika veränderte, sondern auch Europa selbst.
Der Band bietet unter den Rubriken „Begegnen“, „Aneignen“ und „Vermessen“ Beiträge zu Themenfeldern
wie Herrschaft, Handel, Sprache und Mission sowie zu
Ordnungen der Geschlechter und frühen Formen von
Rassismus.
aus deM iNhalt
Jürgen Osterhammel: Kulturelle Grenzen in der Expansion Europas | Natalie Zemon Davis: Iroquois Women,
European Women | Mark Häberlein: Macht und Ohnmacht der Worte. Kulturelle Vermittler in gewaltsamen
Konflikten zwischen Europäern und Außereuropäern |
Wolfgang Reinhard: Gelenkter Kulturwandel im siebzehnten Jahrhundert. Akkulturation in den Jesuitenmissionen
als Universalhistorisches Problem | Claudia Schnurmann:
‘Wherever profit leads us, to every sea and shore ...’. The
VOC, the WIC, and Dutch Methods of Globalization in the
Seventeenth Century | Michael Zeuske: Sklavereien statt
Sklaverei. Ein historisch-anthropologischer Essay | und
weitere
19.-21. JahrhuNdert
F. Fri t zen
Gemüseheilige
8
Franz Steiner Verlag
F l o r e n t ine F r i t z e n
Ovidelit esciunt, ullant rendae. Et modis ut
hilla el iunt veni dolorit atibust otassin
Gemüseheilige
cimolorum remporese sitat qui que dolupta
solorer spienis nest et ulluptatur maximenime
dolorat vollore est in consediore molorerum,
Eine Geschichte des veganen Lebens
occab ipsam dendaeperest aspero explabo
repero volore volum utas sequi beature
puditen debistia autaque rerferi ature, tem ut
aliquia nobit, cus repe vid ut alibusam fugit
rerum est fugiam es el in nestiis serum nimus
volestius, sum quisi doluptus as aut lab
ipsamusae endant, omnihictat.
Ein Buch für jeden,
der sich für Ernährung
interessiert – oder Veganer
verstehen will
→ erscheint voraussichtlich Oktober 2016
ca. 140 Seiten mit 15 s/w-Abbildungen
ca. € 21,90
978-3-515-11434-9 e-BOOk
978-3-515-11429-5 geBuNdeN
9
19.-21.
Jahrhundert
Autoreninterview
Das Thema Veganismus ist in
aller Munde: Was macht die
Geschichte dieses Phänomens so
wichtig?
Veganer werden ja oft als Spinner
abgetan. Oder als oberflächliche
Ernährungsjunkies, die jedem
Trend hinterher rennen. Aber
beides greift viel zu kurz. Es gab
schon Veganer, lange bevor das
Wort „vegan“ überhaupt erfunden
wurde. Und Veganer im Kaiserreich machten andere Erfahrungen als die im „Dritten Reich“, in
der alten Bundesrepublik oder
heute.
Welche Erkenntnis hat Sie selbst
am meisten überrascht?
Zum Beispiel, wie früh pflanzliche
Ersatzprodukte erfunden wurden.
Schon um 1900 gab es Paranussmilch, Streichfett aus Öl und
Kissen mit Baumwollfüllung statt
Daunen. Und im Großen: wie sehr
sich die Argumente der Veganer
damals und jetzt ähneln.
Ist „Gemüseheilige“ auch ein
Buch für „Fleischesser“? Wem
möchten Sie Ihr Buch gerne auf
den Nachttisch legen?
Natürlich auch ein Buch für
Fleischesser. Viele von ihnen
essen ja heute Tierprodukte sehr
bewusst. Noch mehr Leute haben
außerdem Verwandte, Freunde,
Kollegen und Partner, die vegetarisch oder vegan leben. Das Buch
passt also auf den Nachttisch von
jedem, der sich für Ernährung
interessiert – oder einfach nur
Veganer verstehen will.
Florentine Fritzen
Gemüseheilige
Eine Geschichte des veganen Lebens
Hunderttausende Deutsche leben vegan: Sie trinken keine
Kuhmilch mehr und essen weder Butter noch Eier. Viele
verzichten sogar komplett auf Tierprodukte. Der Veganismus ist derzeit einer der wichtigsten Ernährungs-Trends.
Aber er ist nicht neu. Schon im 19. Jahrhundert gab es
Leute, die sich aus gesundheitlichen und ethischen Gründen rein pflanzlich ernährten. Sie versuchten, möglichst
viele von ihrer Lebensweise zu überzeugen, zum Wohl
der Tiere und der Menschheit. Bald entstanden Ersatz­
produkte: Milch aus Nüssen, Streichfett aus Pflanzenölen,
Decken ohne Daunen. Das Wort „Veganismus“ gab
es damals noch nicht. Die frühen Veganer nannten
sich „strenge Vegetarier“ und wurden von anderen
als „Gemüseheilige“ belächelt. 1944, noch mitten im
Zweiten Weltkrieg, erfand dann ein Grüppchen in
England das Wort „vegan“. Es dauerte Jahrzehnte, bis
der Begriff im Deutschen geläufig wurde. Gleichzeitig wuchs die Zahl der Veganer auch in der Bundesrepublik. Seit ein paar Jahren ist veganes Leben in
manchen Großstadt-Vierteln ein regelrechter Hype.
Der Band erzählt erstmals die lange Geschichte des
Veganismus in Deutschland. Für alle, die Tierprodukte ganz oder teilweise meiden und mehr über ihre
Vorgänger wissen wollen. Und für alle, die die vielen
Veganer um sich herum besser verstehen wollen.
Die Autorin
Florentine Fritzen, geb. 1976. 1996 – 2001
Studium an der Johann Wolfgang GoetheUniversität in Frankfurt am Main und der Sorbonne in
Paris. 2004 Promotion, heute Politische Redakteurin der
Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
29,5 mm
10
19.-21.
Jahrhundert
Jörg Scheller / Alexander Schwinghammer (Hg.)
Anything Grows
Anything Grows
15 Essays zur Geschichte, Ästhetik und Bedeutung
des Bartes
Taschenbuchausgabe
J. Scheller
A. Schwingh A mmer
Franz Steiner Verlag
Anything Grows
15 Essays zur Geschichte, Ästhetik
und Bedeutung des Bartes
he r A U S ge ge B e n V O n J Ö r g S c he l l e r
U nD A l e X A nD e r S c h w in gh A mme r
Bärte sind mehr als modische Spielereien und
Biotope für Bakterien. Sie sind auch Bedeu-
tungsträger mit vielfachen historischen Veräs-
telungen. Dieses Buch schlägt einige Schneisen
durch den Dschungel der Bartgeschichte. Was
macht Frank Zappas Bart zu einem der besten
im Pop? Warum ist Albrecht Dürers Bart ein
Sonderfall der Kunstgeschichte? Wie geht
es auf internationalen Bartwettbewerben zu?
Und wird der Hitlerbart für immer ein Tabu
bleiben? Anything Grows gibt Antworten – und
wirft neue Fragen auf.
Die Herausgeber
Jörg Scheller ist Kunstwissenschaftler,
Journalist und Musiker. Er hat eine
Dozentur an der Zürcher Hochschule
der Künste inne und ist dort Co-Leiter
der Vertiefung Fotografie. Nebenbei
betreibt er den Heavy Metal Liefer­
service Malmzeit.
Alexander Schwinghammer
ist Kulturanthropologe und Theaterwissenschaftler. Er arbeitet als
wissenschaftlicher Mitarbeiter für
Theorie und Geschichte der Visuellen
Kommunikation an der Bauhaus
Universität Weimar.
→ erscheint voraussichtlich Juli 2016
ca. 315 Seiten mit 83 s/w-Abbildungen
€ 29,90
978-3-515-10944-4 e-book
978-3-515-11410-3 kartoniert
Wollten Sie immer schon einmal wissen, was Sie da
eigentlich im Gesicht tragen? Ob Ihr persönlicher Bartstil
eher aristokratischen, demokratischen oder religiösen
Ursprungs ist? Warum die 1980er Jahre eine Bartödnis
waren, das 21. Jahrhundert hingegen geradezu verrückt
nach Bärten ist? In diesem Buch erläutern Wissenschaftler und Journalisten mal spielerisch-essayistisch,
mal gewissenhaft-akademisch die vielfältigen Formen,
Bedeutungen und historischen Hintergründe von Bärten.
Von homophoben Priestern über sendungsbewusste
Revolutionäre bis hin zu experimentierfreudigen Musikern – die Ahnengalerie unserer Bartmoden steckt voller
Überraschungen und Widersprüche. Heute erlebt der Bart
eine verblüffende Renaissance, die Möglichkeiten seiner
Gestaltung scheinen fast grenzenlos – Anything Grows.
Aus dem Inhalt
Allan Peterkin: Tausend Bärte. Zur Kulturgeschichte des
Bartes im 20. und 21. Jahrhundert in Nordamerika und
Europa | Joseph Imorde: Requisit des Widerstands, Zierde der Krieger. Zur Kultur, Politik und Mediatisierung des
deutschen Bartes im langen 19. Jahrhundert | Alexander
Schwinghammer: Gestalten, Inszenieren und Gewinnen.
Eine Annäherung an Bartclubs und ihre Meisterschaften
| Mahret Kupka: „Wann ist ein Mann ein Mann?“ Der
Bart in Mode und Werbung als Ausdruck männlicher
Sehnsucht nach Initiation | Stephan Fürstenberg: Die
Unerträglichkeit des Frauenbartes | Jan Füchtjohann:
Razor Business. Der Kapitalismus als Wachstumsbremse
| Benedikt Sarreiter: Das Monster unter meiner Nase.
Selbstversuch mit Hitlerbart | Jörg Scheller: Avantbart.
Eine frisierte Geschichte des Vollbarts in der Popmusik
und in ihren Nischen | und weitere
11
19.-21.
Jahrhundert
Manfred Vasold
Hunger, Rauchen, Ungeziefer
Eine Sozialgeschichte des Alltags in der Neuzeit
Der Autor
Manfred Vasold, geb. 1943, nach einer
Krankenpflegerausbildung und Aufenthalten in Saudi-Arabien studierte
er Geschichte und Biologie in Tulsa,
Erlangen, Dijon und Salzburg. Bis
1981 arbeitet er im Verlagswesen und
lebt heute als freiberuflicher Autor in
Oberbayern.
In seinen Publikationen setzt er sich
vorwiegend mit sozial- und medizinhistorischen Fragen auseinander.
Die Industrialisierung hat Europa in den letzten zweihundert Jahren rasant verändert. Sie bewirkte tiefgreifende
Umbrüche in fast allen Lebensbereichen. Historiker haben
sehr viel darüber geforscht und geschrieben; aber die
Entwicklung des alltäglichen Lebens blieb dabei häufig
unberücksichtigt – wie etwa die Geschichte des Tabak­
konsums oder des Suizids.
Vor der Industrialisierung stand Europa vor schier
unlösbaren Problemen: Übervölkerung, Armut und
soziale Ungleichheit begünstigten wirtschaftliche Krisen
und politischen Umsturz. Die Industrialisierung schaffte
Abhilfe. Aber bevor es besser wurde, wurde es erst einmal
schlechter: Der Aufbau der Industrie war mit extremen
Härten verbunden, er wurde nicht etwa von großen,
starken Menschen geleistet – nein, die deutschen Arbeiter
waren im 19. Jahrhundert deutlich kleiner als heute und
schon daher körperlich weniger leistungsfähig. Sie waren
schlecht genährt, lebten in armseligen Wohnungen, sie
wurden nur halb so alt wie heute, und die jährliche Arbeitszeit war doppelt so hoch.
Die Industrialisierung bescherte den Nachlebenden unvorstellbaren Wohlstand, zugleich jedoch Veränderungen
der Umwelt und der Lebensumstände. Erst diese große
Umwälzung machte uns zu dem, was wir heute sind.
Aus der Backlist
Manfred Vasold
Grippe, Pest und Cholera
Eine Geschichte der Seuchen in Europa
2015
310 Seiten mit 17 s/w-Abbildungen, 2 Farbabbildungen
und 9 Tabellen
€ 24,90
978-3-515-09514-3 e-book
978-3-515-11025-9 kartoniert
→ erscheint voraussichtlich Oktober 2016
ca. 392 Seiten mit 20 s/w-Abbildungen
ca. € 29,00
978-3-515-11191-1 e-book
978-3-515-11190-4 gebunden mit
schutzumschlag
12
9
JahrhuNdert
Matthias Asche /
Ulrich Niggemann (Hg.)
Ralph L. Dietl
NATO Europe is an underestimated factor in strategic arms control. NATO
Europe was the nemesis of the SALT II process. Europe feared an early SALT
ratification. The SALT process was artificially delayed in order to create a
‘time window’ for an INF deployment. NATO sought negotiation currency
prior to the start of the planned SALT III negotiations. The NATO dual track
decision killed the SALT II treaty. Superpower détente was the victim. The
Second Cold War originated in Europe and not on the periphery.
This multi-archival research monograph analyzes the penetration of US decision-making under the Carter Administration, the limitation of the influence of NATO Europe to non-central systems and the re-nationalization of
US decision-making under the Reagan Administration. The latter paved the
way to the arms control breakthrough of the mid-1980s.
HMRG
Franz Steiner Verlag
h i s to r i s ch e m it te i lu ng en – b e i h e f te 92
www.steiner-verlag.de
Historische Narrative von
Einwanderergesellschaften
7 83 5 1 5 1 1 1 980
Historische Narrative von
Einwanderergesellschaften
Geschichte
Franz Steiner Verlag
h i s to r i s ch e m it te i lu n g en – b e i h e f te 9 3
Ralph L. Dietl
Beyond Parity
Europe and the SALT Process
in the Carter Era, 1977–1981
ISBN 978-3-515-11242-0
HISTORISCHE MITTEILUNGEN – BEIHEFT 92
Zahlreiche Zeugnisse belegen, dass Immigranten, Neusiedler und Kolonisten, die in ein neues,
ihnen fremdes Land vorstießen, dieses als „leer“
und „wüst“ schilderten, ohne die dort lebende
Bevölkerung differenziert wahrzunehmen.
Die Narrative vom vermeintlich „leeren Land“
trugen ganz maßgeblich zur Entstehung eines
exklusiven Gruppenbewusstseins, spezifischer
Mentalitäten und Habitusformen in der Fremde
bei. Um eben diese Narrative geht es in diesem
Band. Exemplarisch werden für die Wahrnehmung, Deutung und retrospektive Sinnstiftung
des Vorgangs der Einwanderung und der
Legitimation der Aneignung des Raumes epochenübergreifend und in globaler Perspektive
Formen, Mechanismen, Funktionen und Intentionen von „Erinnerungsarbeit“ der Einwandererund Siedlergruppen sowie deren Nachkommen
nachgezeichnet. Dabei wird insbesondere die
Persistenz von gruppenspezifischen Wahrnehmungs- und Deutungsmustern in Narrativen
aus der jeweiligen Einwanderungszeit explizit
thematisiert, deren Prägekraft in hohem Maße
insbesondere die populären Geschichtsbilder
bestimmt hat und diese zuweilen bis heute noch
immer bestimmt.
9
HMRG
Franz Steiner Verlag
Matthias Asche /
Ulrich Niggemann (Hg.)
Das leere Land
Beyond Parity
Beyond Parity
Das leere Land
Geschichte
Matthias Asche /
Ulrich Niggemann (Hg.)
Franz Steiner Verlag
ISBN 978-3-515-11198-0
19.-21.
Ralph L. Dietl
www.steiner-verlag.de
JahrhuNdert
Das leere Land
, Neusiedler und Kolonisßen, dieses als ‚leer‘ und
ung differenziert wahrzuand‘ trugen ganz maßgebewusstseins, spezifischer
i. Um eben diese Narrative
die Wahrnehmung, Deuder Einwanderung und der
übergreifend und in globan und Intentionen von „Eruppen sowie deren Nache die Persistenz von grupmustern in Narrativen aus
isiert, deren Prägekraft in
tsbilder bestimmt hat und
19.-21.
Europe and the SALT Process in
the Carter Era, 1977–1981
HISTORISCHE MITTEILUNGEN - BEIHEFT 93
NATO Europe is an underestimated factor in
strategic arms control. NATO Europe was the
nemesis of the SALT II process. Europe feared
an early SALT ratification. The SALT process
was artificially delayed in order to create a
“time window” for an INF deployment. NATO
sought negotiation currency prior to the start of
the planned SALT III negotiations. The NATO
dual track decision killed the SALT II treaty.
Superpower détente was the victim. The Second
Cold War originated in Europe and not on the
periphery.
This multi-archival research monograph analyzes the penetration of US decision-making
under the Carter Administration, the limitation
of the influence of NATO Europe to non-central
systems and the re-nationalization of US
decision-making under the Reagan Administration. The latter paved the way to the arms
control breakthrough of the mid-1980s.
2015
2016
287 Seiten mit 8 s/w-Abbildungen
306 Seiten
€ 52,00
€ 54,00
978-3-515-11199-7 e-BOOk
978-3-515-11243-7 e-BOOk
978-3-515-11198-0 kartONiert
978-3-515-11242-0 kartONiert
7 83 5 1 5 1 1 1 980
e große Anommen, die
en, denn die
nen verbuntslandschaft
nrichtungen
schichtswisenheit, aber
teiner-verlag.de
19.-21.
JahrhuNdert
Jürgen Elvert (Hg.)
Geschichte jenseits der Universität
Geschichte jenseits der Universität
en entwickm Ende des
Einrichtunsammengeen erweckt,
ie beispiels-
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HMRG
HISTORISCHE MITTEILUNGEN - BEIHEFT 94
Geschichte
Franz Steiner Verlag
h i s to r i s c h e m it t e i lu n g e n – b e i h e f t e 9 4
Jürgen Elvert (Hg.)
Jürgen Elvert (Hg.)
teiner Verlag
Netzwerke und Organisationen in der
frühen Bundesrepublik
Geschichte jenseits
der Universität
Netzwerke und Organisationen
in der frühen Bundesrepublik
78-3-515-11350-2
der herausgeBer
Jürgen Elvert lehrt Geschichte an der
Universität zu Köln. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Geschichte
der europäischen Integration, der
Geschichte Irlands und der Britischen
Inseln, der Geistes- und Kulturgeschichte sowie der Kulturgeschichte
des Meeres und der Seefahrt. Die
Europäische Kommission verlieh ihm
2013 den Ehrentitel eines Jean­Mon­
net­Professors für Europäische Geschich­
te. 2014 wurde er für 18 Monate als
Senior Cofund-Fellow an das Aarhus
Institute of Advanced Studies (AIAS)
berufen. Er ist erster Vorsitzender der
Ranke-Gesellschaft, Vereinigung für
Geschichte im öffentlichen Leben e.V.
2016
276 Seiten mit 8 s/w-Abbildungen
€ 52,00
978-3-515-11352-6 e-BOOk
978-3-515-11350-2 kartONiert
Neben den Universitäten als den traditionellen Forschungsstätten entwickelte sich im Bereich der Geschichtswissenschaften nach dem Ende des Zweiten
Weltkriegs ein breites Spektrum an Institutionen und
Einrichtungen, das hier unter dem Sammelbegriff
„außeruniversitär“ zusammengefasst wird. Teilweise wurden alte Institutionen zu neuem Leben erweckt, daneben
entstanden aber auch neue Forschungseinrichtungen wie
beispielsweise das Münchener Institut für Zeitgeschichte.
In diesem Band wird anhand einiger ausgewählter
Beispiele die große Anzahl von außeruniversitären
Organisationen in den Blick genommen, die nach 1945
neu gegründet bzw. zu neuem Leben erweckt wurden,
denn die Rolle geschichtswissenschaftlicher Institutionen
und die mit ihnen verbundenen Akteure beim Aufbau
der bundesdeutschen Wissenschaftslandschaft ist bislang
vergleichsweise wenig erforscht. Dabei kam diesen
Einrichtungen eine entscheidende Bedeutung bei der
Neuausrichtung der Geschichtswissenschaften insgesamt,
bei der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit, aber auch bei
der Aussöhnung und Völkerverständigung zu.
Mit BeiträgeN vON
Morten Reitmayer, Winfried Schulze, Udo Wengst, Rolf
Große, Matthias Berg, Olaf Blaschke, Matthias Krämer,
Jürgen Elvert, Hans-Christof Kraus, Ulrich Baumgärtner,
Steffen Sammler, Axel Schildt, Hans Günter Hockerts,
Christoph Nonn, Helmut Neuhaus
z Steiner Verlag
HMRG
JahrhuNdert
Historische
Mitteilungen
Band 28 · 2016
Franz Steiner Verlag
ner Bedeutung für die revolutionären Unruhen heraus und zeigt, dass dieser maßgeblich wirklichkeitsprägend für die revolutionären Prozesse wurde. Der Autor
liefert zudem Antworten auf die Frage,
wie sich Menschen über herkömmliche
politisch-ideologische Gruppenbildungen
hinaus im öffentlichen Raum verorteten.
Mit der so entstandenen alternativen Kartierung des Revolutionsgeschehens thematisiert er Raum als wesentlichen Faktor des revolutionären Alltags.
Im Auftrag der RankeGesellschaft. Vereinigung für
Geschichte im öffentlichen
Leben e.V.
Herausgegeben von Jürgen
Elvert, Birgit Aschmann,
Markus A. Denzel, Jan
Kusber, Joachim
Scholtyseck, Thomas
Stamm-Kuhlmann
Redaktion: Ingo Löppenberg
www.steiner-verlag.de
Im Auftrage der Ranke-Gesellschaft
herausgegeben von
jürgen elvert
birgit aschmann
markus a. denzel
jan kusber
joachim scholtyseck
thomas stamm-kuhlmann
StGA 31
Die revolutionären Unruhen der frühen
Weimarer Republik gehören zu den einschneidenden Wendepunkten der mitteleuropäischen Geschichte. In diesen Wandel schreiben sich nicht nur politische
und soziale Veränderungen ein. Vielmehr
sind auch raumhistorische Perspektiven
entscheidend. In diesem Band wird erstmals ein kulturhistorischer Ansatz gewählt, um die Revolution von 1918–1920
aus raumanalytischer Perspektive zu interpretieren. Mit dem Fokus des Spatial
Turns arbeitet Julian Aulke Raum in sei-
JahrhuNdert
Julian Aulke
Räume der Revolution
Räume der Revolution
Historische
Mitteilungen
19.-21.
StGA
Franz Steiner Verlag
Räume der Revolution
Studien zur Geschichte des Alltags – 31
Geschichte
Franz Steiner Verlag
ISBN 978-3-515-11183-6
9
Julian Aulke
Kulturelle Verräumlichung in Politisierungsprozessen
während der Revolution 1918–1920
Julian Aulke
.steiner-verlag.de
19.-21.
Historische Mitteilungen · Band 28 · 2016
inzelaufsätze aus.
ität im deutschen
ngen zur Bedeutung
der“ für die Europänden sich klassische
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olinen-Inseln und
schen Bedeutung des
Besonderheit ist der
ies, welcher über den
„Great-Divergence“
Abgerundet wird
zensionen aktueller
ch dem Schwerpunkt
eßen.
14
7835 1 5 1 1 1836
Kulturelle Verräumlichung in
Politisierungsprozessen während
der Revolution 1918–1920
STUDIEN ZUR GESCHICHTE DES ALLTAGS –
BAND 31
Die revolutionären Unruhen der frühen Weimarer Republik gehören zu den einschneidenden
Wendepunkten der mitteleuropäischen Geschichte. In diesen Wandel schreiben sich nicht
nur politische und soziale Veränderungen ein.
Vielmehr sind auch raumhistorische Perspektiven entscheidend. In diesem Band wird erstmals
ein kulturhistorischer Ansatz gewählt, um die
Revolution von 1918–1920 aus raumanalytischer
Perspektive zu interpretieren. Mit dem Fokus
des Spatial Turns arbeitet Julian Aulke Raum in
seiner Bedeutung für die revolutionären Unruhen heraus und zeigt, dass dieser maßgeblich
wirklichkeitsprägend für die revolutionären
Prozesse wurde. Mit der so entstandenen alternativen Kartierung des Revolutionsgeschehens
thematisiert er Raum als wesentlichen Faktor
des revolutionären Alltags.
BAND 28/2016
Schwerpunkt: Der Erste Weltkrieg –
Regionale Perspektiven
Die „Historischen Mitteilungen“ vereinen
einmal mehr innovative Neuansätze und
aktuelle historische Forschung. Im Themenschwerpunkt „Der Erste Weltkrieg –
Regionale Perspektiven“ werden in neun
Aufsätzen die lokalen Auswirkungen des
globalen Krieges untersucht: von Studien
über die Erinnerung an den Krieg in Frankreich und Bayern, zu seiner Bedeutung für
das nationale Bewusstsein von Schotten und
Tschechen bis hin zu Beiträgen zum er- und
überlebten Krieg im Rheinland, in der Steiermark und im Baltikum. Eine thematische
Offenheit zeichnet auch die Einzelaufsätze
aus. Neben Homosexualität im deutschen
Film und Überlegungen zur Bedeutung der
Kategorie „Gender“ für die Europäische
Geschichte, finden sich klassische Themen
der HMRG, etwa zu Bismarcks Erwerbung
der Karolinen-Inseln und zur militär-strategischen Bedeutung des Mittelmeeres.
aus der Backlist
Katja Patzel-Mattern / Albrecht Franz (Hg.)
Der Faktor Zeit
Perspektiven kulturwissenschaftlicher
Zeitforschung
Studien zur Geschichte des Alltags – Band 30
2015
177 Seiten
€ 44,00
978-3-515-11101-0 e-BOOk
978-3-515-11016-7 geBuNdeN
2016
312 Seiten mit 24 s/w-Fotos
2015
Einzelband: € 81,00
483 Seiten mit 12 s/w-Abbildungen
Abonnement 2016: € 77,40
€ 76,00
978-3-515-11400-4 e-BOOk
978-3-515-11184-3 e-BOOk
978-3-515-11396-0 geBuNdeN
978-3-515-11183-6 geBuNdeN
9
7835 1 5 1 1 1836
de
19.-21 .
Jahrhundert
BKG
Othmar Plöckinger (Hg.)
Quellen
und Dokumente
zur Geschichte
von „Mein Kampf “
1924–1945
Quellen und Dokumente
zur Geschichte von
„Mein Kampf“ 1924–1945
BKG - Band 28
Othmar Plöckinger (Hg.)
BKG - Band 28
Geschichte
Beiträge zur Kommunikationsgeschichte - Band 28
Franz Steiner Verlag
Othmar Plöckinger (Hg.)
ch
nteen
slt.
hlte
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reer
zu
15
Der Herausgeber
Othmar Plöckinger studierte Germanistik, Mathematik und Geschichte
und ist derzeit Lehrer am Gymnasium
für Berufstätige in Salzburg. Zahlreiche Publikationen zur Geschichte von
Mein Kampf und zur Frühgeschichte
der NSDAP. Mitarbeit an der kommentierten Edition von Mein Kampf des Instituts für Zeitgeschichte in München.
Quellen und Dokumente zur Geschichte von
„Mein Kampf“ 1924–1945
BEITRÄGE ZUR KOMMUNIKATIONSGESCHICHTE – BAND 28
Über Jahrzehnte folgte die Auseinandersetzung mit der
berüchtigtsten politischen Schrift des 20. Jahrhunderts
dem Diktum vom ebenso unlesbaren wie ungelesenen
Buch. Es wurde erst in Zweifel gezogen, als mit dem
absehbaren 70. Todestag Hitlers und dem Auslaufen der
Urheberrechte die Frage nach dem künftigen Umgang mit
Mein Kampf immer virulenter wurde.
Die Edition versammelt erstmals nicht nur alle relevanten
Dokumente zur Entstehungsgeschichte des Buches, sondern liefert mit über 50 Rezensionen einen umfassenden
Einblick in die Reaktionen beim Erscheinen der beiden
Bände. Mit dem Honorar-Buch des nationalsozialistischen Eher-Verlags enthält es darüber hinaus die einzigen
erhaltenen, lange verschollenen Aufzeichnungen über
die Verkaufszahlen und Honorarleistungen, die Hitler bis
Herbst 1933 erhielt. In zwei weiteren Abschnitten werden
zahlreiche, zum Teil bisher unveröffentlichte Texte aus
Deutschland aus der Zeit vor und nach 1933 präsentiert,
die sich aus unterschiedlichsten Anlässen mit Mein Kampf
beschäftigten – von politischen Schriften über staatliche
Gutachten und Erlässe bis hin zu privaten Aufzeichnungen und Briefen.
Aus dem Inhalt
Abschnitt A – Dokumente zur Entstehungsgeschichte |
Abschnitt B – Das Honorarbuch des Eher-Verlags 1925–
1933 | Abschnitt C – Rezensionen 1925–1932 | Abschnitt
D – Analysen und Interpretationen 1925–1932 | Abschnitt
E – Dokumente und Publikationen 1933–1945
2016
695 Seiten mit 171 Dokumentabschriften
€ 99,00
978-3-515-11167-6 e-book
978-3-515-11164-5 gebunden
16
19.-21.
JahrhuNdert
Geschichte der europäischen Integration bis 1989
Rüdiger Hohls / Hartmut Kaelble (Hg.)
Geschichte der europäischen
Integration bis 1989
1
EGQE
Geschichte
Europäische Geschichte in Quellen und Essays
Rüdiger Hohls /
Hartmut Kaelble (Hg.)
Franz Steiner Verlag
Neuer Zugang
zur Geschichte der
europäischen Integration
anhand von
Originalquellen
2016
264 Seiten mit 2 s/w-Abbildungen
€ 29,00
978-3-515-11306-9 e-BOOk
978-3-515-11303-8 kartONiert
17
19.-21.
Jahrhundert
Autoreninterview
In einem Satz: Worum geht es in
Ihrem Buch?
In einer Zeit der Krise der Europäischen Union geht es in diesem
Buch um die Interpretation der
Epoche der europäischen Integration – einer Epoche, in der die europäische Integration noch wenig
politisiert war und trotz mancher
Krisen auf einem breiten, unausgesprochenen Konsens beruhte.
Was ist das Besondere an diesem
Beitrag zur Geschichte der europäischen Integration?
Das Besondere an diesem Buch ist
der Zugang direkt durch Quellen
und daran anknüpfende, kurze
wissenschaftliche Essays. Dieser
Zugang fehlt bisher. Die Quellen
und Essays behandeln einerseits
möglichst alle großen Ereignisse,
vom Plan einer Zollunion von
Briand und Stresemann 1929
bis zur Einheitlichen Europäischen Akte 1986. Sie befassen
sich anderer­seits mit wichtigen
Themen­feldern der europäischen
Integration jener Zeit, etwa mit
der dunklen Seite des NS-Europa,
mit den Planungen der USA, mit
der Umweltpolitik, der Afrika­
politik, den Währungsplänen, dem
Demokratiedefizit, den Medien
und der Friedens­bewegung.
Wer kommt an diesem Buch nicht
vorbei?
Um dieses Buch kommen nicht
herum: Studenten und Dozenten,
Schüler, Lehrer und alle historisch
Interessierten, die in der gegenwärtigen Kontroverse über die Europäische Union zu Befürwortern
oder Skeptikern gehören. Zudem
wendet es sich an diejenigen, die
in europäische Entscheidungen
involviert sind.
Rüdiger Hohls / Hartmut Kaelble (Hg.)
Geschichte der europäischen
Integration bis 1989
EUROPÄISCHE GESCHICHTE IN QUELLEN UND ESSAYS –
BAND 1
Die europäische Integrationsgeschichte ist vielfältiger
geworden und hat ihre normative Prägung verloren.
Diese Entwicklung spiegelt sich in der Auswahl von
Essays und Quellen für diesen Band wider, in dem
klassische wie neue Themen behandelt werden. Durch
die Kombination von historischer Quelle und einleitendem Essay erhalten die Leser einen Einblick in den
jeweiligen historischen Kontext, die Handlungsoptionen sowie die Motive der beteiligten Akteure. Die Texte
bieten zahlreiche Anregungen für Lehre und Studium.
Die Gliederung folgt den Epochen der Integrationsgeschichte im 20. Jahrhundert: Auf die Anläufe der
Zwischenkriegszeit bis zur Montanunion von 1951 folgt
eine Konsolidierung der europäischen Integration
bis zum Gipfel von Den Haag 1969. Die letzte Phase
reicht von der Krise der 1970er-Jahre bis zur Rückkehr
der Dynamik in der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre.
Den inhaltlichen Schlusspunkt dieses Bandes markiert der Fall der Berliner Mauer: Ein Ereignis, das
den Integrationsprozess grundlegend veränderte.
Die herausgeber
Rüdiger Hohls leitet den Bereich Historische
Fachinformatik an der Humboldt-Universität
zu Berlin und ist Honorarprofessor für Wissenschaftliche
Kommunikation und Historische Fachinformation an der
Universität Leipzig.
Harmut Kaelble lehrte bis zu seiner Emeritierung als Professor für Sozialgeschichte
am Institut für Geschichtswissenschaften
der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine
Forschungen widmen sich unter anderem der Sozial­
geschichte des modernen Europas und der vergleichenden Geschichte des Wohlfahrtstaates.
Jahrhundert
The 2014 European Election and the Rise
of Euroscepticism in Western Europe
Edited by Patrick Moreau and Birte Wassenberg
SGEI – SHEI – EHIE
SGEI SGEI
I SHEI SHEI
E EHIE EHIE
www.steiner-verlag.de
27
Geschichte
Franz Steiner Verlag
Patrick Moreau /
Birte Wassenberg
Franz Steiner Verlag
ISBN 978-3-515-11253-6
Patrick Moreau /
Birte Wassenberg (ed.)
19.-21.
The economic crises since 2008, the ten­
sions concerning the Euro, the Greek ques­
tion and the refugee problem have fuelled
a strong “Eurosceptic” movement. At the
2014 European elections, the rise of Euro­
sceptic forces could be observed in virtually
all Member States of the EU. This publica­
tion regroups the contributions to a Con­
ference organized 2014 in Strasburg by the
CNRS­University of Strasbourg research
unit “UMR Dynamiques européennes”, in
the framework of the IDEX excellence pro­
ject “The European Integration and the
New Anti­Europeanism”.
In this second of two volumes, three groups
of EU Member States are analysed: Mediter­
ranean (Cyprus, Spain, Portugal, Greece),
Scandinavian States (Sweden, Finland)
and Austria; finally, Eastern European and
Baltic States (Czech Republic, Slovakia,
Hungary, Estonia, Latvia). Does the dis­
course of Eurosceptic parties in Eastern Eu­
rope differ from national­populists in the
Nordic States or Austria? Is anti­European­
ism of the Greek or Cypriot extreme right
similar to that of “parties of disruption” in
Italy (Five Star Movement) or Spain (Pode­
mos)? Can we equate anti­Europeanism of
Czech Communists and alter­Europeanists
in the Baltic States?
Jahrhundert
European Integration
and new Anti-Europeanism II
European Integration and new Anti-Europeanism II
European Integration
and new Anti-Europeanism I
European Integration and new Anti-Europeanism I
wo volumes, anti­European­
cepticism are examined as
mena and objects of inter­
search. The focus is on “tra­
osceptic Great Britain and
very recent anti­European
thin the EC founding states
any, Italy, and the Nether­
iscourses and voters. What
t anti­European voters: re­
migration, xenophobia, fear
nationalism or the rejection
nd globalization? Or is it the
pointment with the incapac­
pean elites to communicate
ty of voters?
19.-21.
The 2014 European Election and New
Anti-European Forces in Southern, Northern
and Eastern Europe
Edited by Patrick Moreau and Birte Wassenberg
European Integration and
new Anti-Europeanism
SGEI1 SGEI
SGEI – SHEI – EHIE
SGEI
SHEI SHEI SHEI
EHIE
The 2014 European Election
and EHIE EHIE
www.steiner-verlag.de
28
Geschichte
Franz Steiner Verlag
Franz Steiner Verlag
Patrick Moreau /
Birte Wassenberg
18
Patrick Moreau /
Birte Wassenberg (ed.)
European Integration and
new Anti-Europeanism 11
ISBN 978-3-515-11455-4
the Rise of Euroscepticism in
Western Europe
STUDIEN ZUR GESCHICHTE DER EUROPÄISCHEN
INTEGRATION – BAND 27
The economic crises since 2008, the tensions
concerning the Euro, the Greek question and
the refugee problem have fuelled a strong
“Eurosceptic” movement. At the 2014 European
elections, the rise of Eurosceptic forces could be
observed in virtually all Member States of the
EU. This publication regroups the contributions
to a Conference organized 2014 in Strasburg
by the CNRS-University of Strasbourg research
unit “UMR Dynamiques européennes”, in the
framework of the IDEX excellence project “The
European Integration and the New Anti-Europ­
eanism”.
In this first of two volumes, anti-Europeanism
and Euroscepticism are examined as political
phenomena and objects of interdisciplinary
research. The focus is on “traditionally” Euro­
sceptic Great Britain and on sometimes very
recent anti-European movements within the EC
founding states (France, Germany, Italy, and the
Netherlands), their discourses and voters. What
reasons prompt anti-European voters: rejection
of immigration, xenophobia, fear of the future,
nationalism or the rejection of capitalism and
globalization? Or is it the collective disappointment with the incapacity of the European elites
to communicate with the majority of voters?
The 2014 European Election and
New Anti-European Forces in
Southern, Northern and Eastern
Europe
STUDIEN ZUR GESCHICHTE DER EUROPÄISCHEN
INTEGRATION – BAND 28
The economic crises since 2008, the tensions
concerning the Euro, the Greek question and the
refugee problem have fuelled a strong “Eurosceptic” movement. At the 2014 European elections,
the rise of Eurosceptic forces could be observed
in virtually all Member States of the EU. This
publication regroups the contributions to a Conference organized 2014 in Strasburg by the
CNRS-University of Strasbourg research unit
“UMR Dynamiques européennes”, in the framework of the IDEX excellence project “The European Integration and the New Anti-Europeanism”.
In this second of two volumes, three groups of
EU Member States are analysed: Mediterranean
(Cyprus, Spain, Portugal, Greece), Scandinavian States (Sweden, Finland) and Austria; finally,
Eastern European and Baltic States (Czech
Republic, Slovakia, Hungary, Estonia, Latvia).
Does the discourse of Eurosceptic parties in
Eastern Europe differ from national-populists in
the Nordic States or Austria? Is anti-Europeanism of the Greek or Cypriot extreme right similar to that of “parties of disruption” in Italy (Five
Star Movement) or Spain (Podemos)? Can we
equate anti-Europeanism of Czech Communists
and alter-Europeanists in the Baltic States?
→ erscheint voraussichtlich August 2016
209 Seiten mit 2 s/w-Abbildungen,
→ erscheint voraussichtlich August 2016
19 Grafiken und 33 Tabellen
239 Seiten mit 5 Grafiken und 99 Tabellen
€ 44,00
€ 49,00
978-3-515-11278-9 e-book
978-3-515-11456-1 e-book
978-3-515-11253-6 kartoniert
978-3-515-11455-4 kartoniert
19
19.-21.
Jahrhundert
Wolfgang Schmale
Wolfgang Schmale
Gender and
Eurocentrism
A Conceptual Approach
to European History
Gender and Eurocentrism
uropeanmined as
of inters on “tratain and
European
ng states
e Netherrs. What
oters: rebia, fear
rejection
r is it the
e incapacmunicate
29
SGEI – SHEI – EHIE
Wolfgang Schmale
1461-5
Geschichte
Franz Steiner Verlag
erlag
A Conceptual Approach to European History
STUDIEN ZUR GESCHICHTE DER EUROPÄISCHEN
INTEGRATION – BAND 29
SGEI SGEI
SHEI SHEI
EHIE EHIE
erlag.de
Gender and Eurocentrism
the Author
Wolfgang Schmale is Full Professor for
Modern and Contemporary History at
Vienna University. He has been guest
professor at the Hebrew University of
Jerusalem, the University of Paris 1
Panthéon-Sorbonne and the Kliment
Ohridski University of Sofia. He is
directeur d’études associé at the Maison des sciences de l’homme, Paris,
ordinary member of the European
Academy of Sciences and Secretary
General of the International Society
for Eighteenth-Century Studies. His
main research areas are European
history, Gender history and Digital
Humanities.
2016
214 Seiten
€ 44,00
978-3-515-11462-2 e-book
978-3-515-11461-5 kartoniert
What is European in the history of Europe? In order to
answer this question, Wolfgang Schmale uses two approaches. Firstly, he develops the concept of a performative
speech act into what he defines as a collective historical
speech act. Secondly, he looks at European history from
a gender point of view. Europe was generally thought
to be male – considering the former Republic of Letters’
definition of Europe as a male civilization. However, the
18th-century’s performative speech act presently loses
its binding force as European civilization develops from
“male” to diversity and plurality, yet right wing parties try
to defend and to repeat the historical performative speech
act by ignoring the fundamental switch in European
civilization. This will only produce violent conflicts. This
book considers developments and consequences in a postperformative epoch.
contents
Performative Acts and Gender | The Meaning of “Europe”
in Historiography | “Eurocentrism” – The Performative Act of the Eighteenth-Century Republic of Letters |
Aftermaths of the Eighteenth-Century’s Performative Act
| Towards Post-Performativity | Documentation: Primary
Sources | Research Literature
ww.steiner-verlag.de
DFHK
12
herausgegeben von / édité par
Françoise Berger, Anne Kwaschik
ha 3
Francoise Berger /
Anne Kwaschik (Hg.)
19.-21.
Lothar von Arnauld de la Perière war –
man über v. Arnauld nicht im Ansatz
gemessen an versenkter Tonnage – der
behaupten.
erfolgreichste U-Bootkommandant
Clemens Bogedain zeichnet das Leben
nicht nur des Ersten Weltkrieges,
des späteren Admirals von seinen An-
sondern der gesamten Seekriegsge-
fängen als junger Offizier in Fernost bis
schichte. Dennoch ist er heute außer-
und zeigt, weshalb v. Arnauld heute
nahezu in Vergessenheit geraten ist.
sein fliegerisches Pendant, der „Rote
Eingebettet in den zeitgenössischen
Baron“ Manfred v. Richthofen, bis heute
militärisch-politischen Kontext entsteht
einer vergleichsweise breiten medialen
so – trotz schwieriger Quellenlage –
Präsenz im In- und Ausland. Über ihn
erschienen zahllose Bücher, mehrere
12
Geschichte
SR des Deutsch-Französischen Historikerkomitees
ein geschlossenes Gesamtbild, welches
zugleich als Beispiel für die Entwick-
Filme erzählen sein Leben, und das Bild
lung deutscher Militäreliten zwischen
seines roten Fokker-Dreideckers ist na-
wilhelminischer Marine und Zweitem
hezu jedermann geläufig. All dies kann
Weltkrieg gelesen werden kann.
La „condition féminine“
www.steiner-verlag.de
Feminismus und Frauenbewegung
im 19. und 20. Jahrhundert /
Féminismes et mouvements de
femmes aux XIXe–XXe siècles
ISBN 978-3-515-11395-3
isbn 978-3-515-11256-7
7835 1 5 1 1 3953
SCHRIFTENREIHE DES DEUTSCH-FRANZÖSISCHEN
HISTORIKERKOMITEES – BAND 12
Seit wenigen Jahren mehren sich die Stimmen,
sowohl in Frankreich als auch in Deutschland,
die neue Impulse für eine Geschichte der Frauen
im Zeitalter der Geschlechtergeschichte fordern.
Zeitgleich bringen aktuelle Diskussionen das
Thema immer wieder auf die politische Agenda.
Das Deutsch-Französische Historikerkomitee
(DFHK) macht es sich daher zur Aufgabe, nach
den „conditions féminines“ in der westeuropäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
zu fragen und legt den Schwerpunkt dabei auf
eine transnationale Perspektive.
Forscherinnen und Forscher aus Deutschland,
Frankreich, Italien und den USA diskutieren
unter anderem die folgenden Themenkomplexe: Welche Faktoren prägten die Entwicklung der Frauenbewegungen und wie wirkten
sich Kriegs- und Friedenszeiten aus? Welche
Rolle spielten nationalstaatliche Kontexte und
transnationale Verflechtungen in den 1970er
Jahren? Welche Katalysatoren und Hindernisse
sind für die Veränderungen von Arbeits- und
Ausbildungswelten entscheidend? Und wie
lässt sich die Geschichte von „Gender“ als einer
Forschungskategorie in Europa schreiben?
9
ha 3
JahrhuNdert
hi s t ori a a lt e r a
3
Clemens Bogedain
clemens bogedain
Lothar von Arnauld de la Perière
Erfolgreichster U-Bootkommandant
der Seekriegsgeschichte –
ein vergessener „Kriegsheld“?
Geschichte
Lothar von Arnauld de la
Perière
Franz Steiner Verlag
Franz Steiner Verlag
Franz Steiner Verlag
Françoise Berger
Anne Kwaschik
zu seinem Unfalltod im Jahr 1941 nach
halb von Fachkreisen nahezu unbekannt. Im Gegensatz dazu erfreut sich
Lothar von Arnauld de la Perière
La « condition féminine »
ranz Steiner Verlag
9
JahrhuNdert
Feminismus und Frauenbewegung im
19. und 20. Jahrhundert /
Féminismes et mouvements de femmes
au XIXe–XXe siècles
La « condition féminine »
ch, Italien und den USA
ter anderem die folgenmplexe: Welche Faktoren
wicklung der Frauenbewie wirkten sich Kriegsiten darauf aus? Welche
ationalstaatliche Kontexionale Verflechtungen in
ren? Welche Katalysatonisse sind für die Veränrbeits- und Ausbildungsdend? Und wie lässt sich
von „Gender“ als einer
gorie in Deutschland und
eiben?
19.-21.
clemens bogedain
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Erfolgreichster U-Bootkommandant der
Seekriegsgeschichte –
ein vergessener „Kriegsheld“?
HISTORIA ALTERA – BAND 3
Lothar von Arnauld de la Perière war – gemessen an versenkter Tonnage – der erfolgreichste
U-Bootkommandant nicht nur des Ersten
Weltkrieges, sondern der gesamten Seekriegsgeschichte. Dennoch ist er heute außerhalb von
Fachkreisen nahezu unbekannt. Im Gegensatz
dazu erfreut sich sein fliegerisches Pendant, der
„Rote Baron“ Manfred v. Richthofen, bis heute
einer vergleichsweise breiten medialen Präsenz
im In- und Ausland. Über ihn erschienen zahllose Bücher, mehrere Filme erzählen sein Leben,
und das Bild seines roten Fokker-Dreideckers ist
nahezu jedermann geläufig. All dies kann man
über v. Arnauld nicht im Ansatz behaupten.
Clemens Bogedain zeichnet das Leben des späteren Admirals von seinen Anfängen als junger
Offizier in Fernost bis zu seinem Unfalltod im
Jahr 1941 nach und zeigt, weshalb v. Arnauld
heute nahezu in Vergessenheit geraten ist.
Eingebettet in den zeitgenössischen militärischpolitischen Kontext entsteht so – trotz schwieriger Quellenlage – ein geschlossenes Gesamtbild,
welches zugleich als Beispiel für die Entwicklung deutscher Militäreliten zwischen wilhelminischer Marine und Zweitem Weltkrieg gelesen
werden kann.
→ erscheint voraussichtlich September 2016
2016
345 Seiten mit 14 s/w-Abbildungen und
205 Seiten mit 4 s/w-Abbildungen, 26 Fotos,
5 Tabellen
3 Tabellen und 7 Karten
€ 57,00
€ 44,00
978-3-515-11397-7 e-BOOk
978-3-515-11276-5 e-BOOk
978-3-515-11395-3 kartONiert
978-3-515-11256-7 kartONiert
7835 1 5 1 1 3953
-verlag.de
19.-21.
JahrhuNdert
Valentin Katzer
„L’Algérie, c’est la France“
Die französische Nordafrikapolitik zwischen Anspruch
und Realität (1946–1962)
« L’ Algérie, c’est la France »
es, was es
doch volls de Gaulle
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digkeit. De
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Augen, erspruch und
Nordafrikasher wenig
r Algerien-
21
STUDIEN ZUR MODERNEN GESCHICHTE – BAND 61
Valentin Katzer
STMG
Geschichte
r Verlag
Studien zur modernen Geschichte – 61
Franz Steiner Verlag
Valentin Katzer
« L’ Algérie, c’est la France »
Die französische Nordafrikapolitik
zwischen Anspruch und Realität (1946–1962)
der autOr
Valentin Katzer studierte an der Universität Hamburg und der Université
de Bordeaux. 2015 Doppelpromotion
(Cotutelle de thèse) an der Universität
Hamburg und der Université de Paris.
Stipendiat in der Promotionsförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Seit 2015 Projektassistent der KonradAdenauer-Stiftung im Regionalprogramm „Politischer Dialog Westafrika“
mit Sitz in Abidjan, Côte d’Ivoire.
Forschungsschwerpunkte: Französische Außen- und Kolonialpolitik,
Internationale Beziehungen.
„L’Algérie, c’est la France“ – Als algerische Rebellen im
November 1954 begannen, diesen seit 1848 gültigen Anspruch Frankreichs in Nordafrika gewaltsam anzufechten,
war die Unabhängigkeit Algeriens für die Mehrheit der
Franzosen noch unvorstellbar. Nach ihrem Verständnis
bildeten die algerischen Départements aufgrund vermeintlich vitaler ökonomischer und strategischer Interessen ein überlebenswichtiges Glied ihrer „Grande Nation“.
So verkündeten die politischen Entscheidungsträger nach
dem Beginn des Aufstands alsbald ihre Bereitschaft, alles
in ihrer Macht Stehende für die Rettung FranzösischAlgeriens zu tun, koste es, was es wolle. Acht Jahre später
jedoch vollzog Frankreich unter Charles de Gaulle eine
radikale Kurswende und entließ das Land in die Eigenständigkeit. De Gaulles Begründung: „Algerien kostet uns,
so viel ist sicher, mehr als es uns einbringt“. Diesen scharfen Kontrast zwischen ideologischer Entschlossenheit und
nüchtern anmutendem ökonomischen Kalkül vor Augen,
ergründet Valentin Katzer Anspruch und Realität der französischen Nordafrikapolitik und deckt dabei bisher wenig
beachtete Hintergründe der Algerienfrage auf.
aus der Backlist
Arnd Herrmann
Kriseninstrument WEU
Die Westeuropäische Union (WEU) in der
EG-Erweiterungskrise 1963–1970
Studien zur Modernen Geschichte – Band 60
2015
257 Seiten
€ 49,00
978-3-515-11007-5 E-BOOK
978-3-515-10995-6 kartONiert
2016
429 Seiten mit 2 s/w-Abbildungen
€ 66,00
978-3-515-11354-0 e-BOOk
978-3-515-11353-3 kartONiert
9
7835 1 5 1 1 3533
22
19.-21.
Jahrhundert
Wolfram Pyta / Carsten Kretschmann (Hg.)
Bürgerlichkeit
Spurensuche in Vergangenheit und Gegenwart
BÜRGERLICHKEIT
NASSAUER GESPRÄCHE DER FREIHERR-VOM-STEINGESELLSCHAFT – BAND 9
NASSAUER GESPRÄCHE
BÜRGERLICHKEIT
SPURENSUCHE IN VERGANGENHEIT UND GEGENWART
Pyta / Kretschmann
Herausgegeben von Wolfram Pyta und Carsten Kretschmann
Franz Steiner Verlag
Die Herausgeber
Wolfram Pyta lehrt Neuere Geschichte
an der Universität Stuttgart und ist
zugleich Direktor der Forschungsstelle
Ludwigsburg. Im Mittelpunkt seiner
Forschungen stehen die Politik- und
Kulturgeschichte der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus.
Carsten Kretschmann ist Akademischer Rat am Historischen Institut der
Universität Stuttgart. Seit seiner Dissertation zu Naturhistorischen Museen
im 19. Jahrhundert hat er sich immer
wieder mit Aspekten der bürgerlichen
Lebensführung in den Umbrüchen der
Moderne beschäftigt.
2016
209 Seiten mit 5 Fotos
€ 46,00
978-3-515-11268-0 e-book
978-3-515-11249-9 gebunden
Das Ende des Bürgertums ist bereits mehr als einmal beschworen worden – stets zu Unrecht, wie sich gezeigt hat.
Über zweihundert Jahre nachdem die Idee der bürger­
lichen Gesellschaft Wirklichkeit zu werden begann hat sie
an Attraktivität kaum verloren. Bürgerliche Tugenden wie
Bildungsstreben, Leistungsbereitschaft und ökonomische
Solidität stehen gerade heute hoch im Kurs. Ungebrochen
waren die Wege, die das Bürgertum im 19. und 20. Jahrhundert beschritt, freilich nicht. Das ist das Ergebnis
der Spurensuche, die dieses Buch unternimmt. Von der
preußischen Reformzeit über das Kaiserreich, von der
Weimarer Republik über den Nationalsozialismus bis in
die Nachkriegszeit zeichnet es ein facettenreiches Bild von
dem, was frühere Zeiten unter Bürgerlichkeit verstanden.
Eine solche Suche nach historischen Genealogien lässt
die Forderungen des Tages allerdings nicht in den Hintergrund rücken. Der immer lauter werdende Ruf nach
umfassender Bürgerbeteiligung bei staatlichen Groß­
projekten lässt die bürgerlichen Traditionslinien in neuem
Licht erscheinen. Und nicht zuletzt die Bedrohung durch
den internationalen Terrorismus zwingt die moderne
Gesellschaft, sich mit den Normen und Werten auseinanderzusetzen, auf denen sie historisch beruht.
Mit Beiträgen von
Manfred Hettling, Andreas Schulz, Gunilla Budde,
Stephen Pielhoff, Jörg Lesczenski, Peter Theiner, Marcus
Gräser, Sebastian Hansen, Till van Rahden, Christoph
Lorke, Carsten Kretschmann
Der Beitrag des Freien Deutschen
Hochstifts zur Nationsbildung
1859–1914
Sebastian Martius
britt-Marie schuster / Manuel Wille (Paderborn):
Von der Kanzlei- zur Bürgerspache? Textsortengeschichtliche
Betrachtungen zur ›Staats- und gelehrten Zeitung
des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten‹
im 18. Jahrhundert
86
„Ein Reich des Geistes“
FHA 47
Geschichte
Michael nagel (breMen): 1933 als Zäsur?
Zu Erscheinungsbedingungen und Funktionen
der deutsch-jüdischen Presse vor und nach
der Machtübergabe an die Nationalsozialisten
131
Miszellen
stefan dietzel / Maja eilhaMMer (göttingen /
München): Gelehrte Journale und Zeitungen
als Netzwerke des Wissens im Zeitalter der Aufklärung.
Ein Langzeitprojekt der Akademie der Wissenschaften
zu Göttingen (2011–2025)
167
JbKG
www.steiner-verlag.de
Franz Steiner Verlag
ISSN 1438-4485
194
Frankfurter Historische Abhandlungen – 47
Bibliografie
ISBN 978-3-515-11448-6
Franz Steiner Verlag
JbKG
7
30
holger böning (breMen): Der Marsch in den Ersten
Weltkrieg: Einige Gedanken zum Zentenarium
des Weltkriegsbeginns und zu einigen Neuerscheinungen
aus kommunikationshistorischer Sicht
Buchbesprechungen
www.steiner-verlag.de
Franz Steiner Verlag
JahrhuNdert
Aufsätze
Yvonne graf (regensburg): Die Verleger Huck
und der Erfolg ihrer Generalanzeiger
Band 17 · 2015
Ein Reich des Geistes
JbKG
FHA 47
Sebastian Martius
19.-21.
Der Beitrag des Freien Deutschen
Hochstifts zur Nationsbildung
1859–1914
Wilbert ubbens (breMen)
260
Register
356
Band 17 · 2015
Franz Steiner Verlag
Holger Böning
Arnulf Kutsch
Patrick Merziger
Rudolf Stöber
ISBN 978-3-515-11263-5
FRANKFURTER HISTORISCHE ABHANDLUNGEN –
BAND 47
Das anlässlich der Schillerfeiern im Jahre 1859
in Frankfurt am Main von Otto Volger gegründete Freie Deutsche Hochstift entfaltete als bürgerlicher Bildungsverein zahlreiche Initiativen.
Nach der gescheiterten Revolution von 1848/49
unternahm es den Versuch, den Prozess der Nationsbildung durch die Vermittlung von Bildung
und Kultur voranzubringen. Zu seinen Impulsen
für die kulturelle Nationsbildung zählten unter
anderem die Errichtung einer Nationalakademie
und einer freien Hochschule. Dahinter stand die
Absicht, eine bürgerlich-demokratische Alternative zu den bestehenden Formen der staatlichbürokratischen Verwaltung zu etablieren.
Viele seiner hochgesteckten Ziele konnte das
Hochstift nicht verwirklichen, die kleindeutsche
Reichsgründung von 1871 durchkreuzte sein
föderatives Nationskonzept. Dennoch gelang es
dem Hochstift, nicht zuletzt durch den Besitz
des Frankfurter Goethehauses, sich zu einem
bedeutenden bürgerlichen Bildungs- und
Kulturinstitut zu entwickeln, dessen Traditionen
bis in die Gegenwart fortwirken.
Jahrbuch für
Kommunikationsgeschichte
Jahrbuch für
Kommunikationsgeschichte
herausgegeben von
Daniel Bellingradt
Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte
Viele seiner hochgesteckten Ziele konnte
das Hochstift nicht verwirklichen, die
kleindeutsche Reichsgründung von 1871
durchkreuzte sein föderatives Nationskonzept. Dennoch gelang es dem Hochstift, nicht zuletzt durch den Besitz des
Frankfurter Goethehauses, sich zu einem
bedeutenden bürgerlichen Bildungs- und
Kulturinstitut zu entwickeln, dessen Traditionen bis in die Gegenwart fortwirken.
JahrhuNdert
Ein Reich des Geistes
zu den bestehenden Formen der staatlich-bürokratischen Verwaltung zu etablieren.
19.-21.
Sebastian Martius
ich der Schillerfeiern im Jahre
nkfurt am Main von Otto Volger
Freie Deutsche Hochstift entbürgerlicher Bildungsverein
Initiativen. Nach der gescheilution von 1848/49 unternahm
such, den Prozess der Nationsrch die Vermittlung von Bildung
voranzubringen. Zu seinen Imdie kulturelle Nationsbildung
nter anderem die Errichtung
nalakademie und einer freien
e. Dahinter stand die Absicht,
lich-demokratische Alternative
23
Herausgegeben von Daniel
Bellingradt, Holger Böning,
Arnulf Kutsch, Patrick Merziger,
Rudolf Stöber
Redaktion: Wilbert Ubbens
BAND 17/2015
Britt-Marie Schuster und Manuel Wille zeigen
an den Texten der „Staats- und gelehrten
Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen
Correspondenten“, wie sich im 18. Jahrhundert
der Sprachgebrauch von der so genannten
Kanzleisprache zur Bürgersprache wandelte.
Yvonne Graf beschreibt die Verlegerdynastie der
Familie Huck und ihre Generalanzeiger-Presse,
zudem bietet sie eine detaillierte Übersicht
aller Zeitungen, an denen die Hucks finanziell
beteiligt waren. Holger Böning setzt sich unter
kommunikationshistorischen Gesichtspunkten
mit Neuerscheinungen zum hundertjährigen
Beginn des Ersten Weltkriegs auseinander.
Michael Nagel gibt einen Überblick über die
deutsch-jüdische Presse vor und nach 1933, die
sich in der Funktion für ihre Leser notgedrungen
von einer Ergänzung zum Hauptmittel der Information und Meinungsbildung wandelte. Stefan
Dietzel und Maja Eilhammer berichten über das
Dokumentationsvorhaben „Gelehrte Journale
und Zeitungen als Netzwerke des Wissens im
Zeitalter der Aufklärung“ und zeigen Beispiele
seiner Nutzung. Außerdem werden über 70 Neuerscheinungen zur Kommunikationsgeschichte
rezensiert und mehr als 1300 Aufsätze aus internationalen Fachzeitschriften verzeichnet.
2016
2016
356 Seiten mit 15 s/w-Abbildungen und 4 Tabellen
411 Seiten mit 5 s/w-Abbildungen und 7 Tabellen
Einzelband: € 94,00
€ 68,00
Abonnement 2016: € 83,00
978-3-515-11451-6 e-BOOk
978-3-515-11267-3 e-BOOk
978-3-515-11448-6 geBuNdeN
978-3-515-11263-5 kartONiert
Gerhard Deter
Rechtsgeschichte des unselbständigen Handwerks
im Westfalen des 19. Jahrhunderts (1810 –1869)
VSWG – Beiheft 230.2
Geschichte
z Steiner Verlag
Franz Steiner Verlag
Gerhard Deter
.steiner-verlag.de
Over the last twenty years research on
guilds has freed itself from traditional clichés, such as the guilds’ supposed backwardness and seclusion, and has thus
paved the way for a new and more differentiated assessment of these historical institutions. Yet the subject matter remains
far from being exhaustively studied. This
book addresses some of the most disputed
questions on craftsmen corporations, such
as: the role of women and senior journeymen within guild structures, the interaction of guilds with local authorities and
other urban institutions as well as their
Zwischen Gilde und
Gewerbefreiheit 11
interrelations with local job markets and
supra-local entrepreneurship.
By combining more general theoretical reflections with micro-historical case
studies the trilingual contributions do not
only shed light on the institutional side
of guilds but also on the individual actors
within these corporations. By studying
the phenomenon over a period of several
hundreds of years (14th – 18th century) the
volume furthermore offers a long-term
perspective on the research matter while
its geographical spread offers points of reference for future comparative studies.
VSWG-B 235
Zwischen Gilde
und Gewerbefreiheit Band 2
Craftsmen and Guilds in the
Medieval and Early Modern Periods
Edited by Eva Jullien and Michel Pauly
Craftsmen and Guilds in the
Medieval and Early Modern Periods
Gerhard Deter
WirtschaFtsgeschichte
www.steiner-verlag.de
Geschichte
Franz Steiner Verlag
Franz Steiner Verlag
Rechtsgeschichte des
unselbständigen Handwerks im
Westfalen des 19. Jahrhundert
(1810–1869)
VSWG – Beiheft 235
Jullien / Pauly
VSWG-B 230.2
WirtschaFtsgeschichte
Zwischen Gilde und
Gewerbefreiheit Band 2
en der Gegenwart
mmt es, mit den von
chaft in den letzten
en Fragestellungen
nge Wechselbezieozio-ökonomischen
dwerklichen Tätiga einer Rechtsordwerbe unterworfen
Fokus des Bandes
wieweit das Handmischen und soziaussen oder gar zu
24
Eva Jullien / Michel Pauly (ed.)
Craftsmen and Guilds
in the Medieval and
Early Modern Periods
iSBn 978-3-515-11235-2
VIERTELJAHRSCHRIFT FÜR SOZIALUND WIRTSCHAFTSGESCHICHTE –
BEIHEFT 230.2
Die Wirtschaftsgeschichte sieht die entscheidenden Anreize für das Handeln der Wirtschaftssubjekte längst in der Gestaltung der
Verfügungsrechte. Daraus ergibt sich für die
Rechtsgeschichtsforschung nicht zuletzt die
Frage nach der Physiognomie und dem grundstürzenden Wandel eben dieser Verfügungsrechte durch die Agrar- und Gewerbereformen
des 19. Jahrhunderts. In diesem Sinne leisten die
beiden Bände einen wesentlichen Beitrag zu der
Gesamtschau der rechtlichen Bedingungen und
Verhältnisse, unter denen das deutsche Handwerk in der langen Phase des Übergangs von der
traditionellen Zunftverfassung zu den Organisations- und Wirtschaftsformen der Gegenwart
lebte und arbeitete.
Gerhard Deter unternimmt es, mit den von der
Geschichtswissenschaft in den letzten Jahrzehnten erarbeiteten Fragestellungen und Methoden
die enge Wechselbeziehung zwischen den sozioökonomischen Bedingungen der handwerklichen Tätigkeit und den Spezifika einer Rechtsordnung, der das Kleingewerbe unterworfen
war, aufzuklären. Im Fokus des Bandes steht das
Problem, inwieweit das Handwerksrecht den
ökonomischen und sozialen Wandel zu beeinflussen oder gar zu bestimmen vermochte.
VIERTELJAHRSCHRIFT FÜR SOZIALUND WIRTSCHAFTSGESCHICHTE –
BEIHEFT 235
Over the last twenty years research on guilds
has freed itself from traditional clichés, such as
the guilds’ supposed backwardness and seclusion, and has thus paved the way for a new and
more differentiated assessment of these historical institutions. Yet the subject matter remains
far from being exhaustively studied. This book
addresses some of the most disputed questions
on craftsmen corporations, such as: the role of
women and senior journeymen within guild
structures, the interaction of guilds with local
authorities and other urban institutions as well
as their interrelations with local job markets and
supra-local entrepreneurship.
By combining more general theoretical reflections with micro-historical case studies the
trilingual contributions do not only shed light
on the institutional side of guilds but also on
the individual actors within these corporations.
By studying the phenomenon over a period of
several hundreds of years (14th – 18th century)
the volume furthermore offers a long-term
perspective on the research matter while its
geographical spread offers points of reference
for future comparative studies.
2015
2016
482 Seiten mit 2 s/w-Abbildungen und 37 Tabellen
316 Seiten mit 10 Abbildungen und 20 Tabellen
€ 76,00
€ 54,00
978-3-515-10933-8 e-BOOk
978-3-515-11237-6 e-BOOk
978-3-515-10911-6 geBuNdeN
978-3-515-11235-2 kartONiert
ht in einem
Ansatz sysung zur Arksichtigten
zungen und
s Fürsorge-
Sozialreform in transnationaler Perspektive
m besten beende Rolle.
udienreisen
r FachliteraNetzwerk an
VSWG-B 236
25
-verlag.de
WirtschaFtsgeschichte
Christopher Landes
Christopher Landes
Sozialreform in transnationaler Perspektive
Die Bedeutung grenzüberschreitender Austausch- und
Vernetzungsprozesse für die Armenfürsorge in Deutschland
(1880–1914)
Die Bedeutung grenzüberschreitender Austauschund Vernetzungsprozesse für die Armenfürsorge in
Deutschland (1880–1914)
VIERTELJAHRSCHRIFT FÜR SOZIAL- UND
WIRTSCHAFTSGESCHICHTE – BEIHEFT 236
Geschichte
VSWG – Beiheft 236
Franz Steiner Verlag
Landes
Verlag
Sozialreform in transnationaler Perspektive
der autOr
Christopher Landes studierte Neuere
und Neueste Geschichte, Politikwissenschaft und Öffentliches Recht
an der Universität Tübingen und
Universidad de Sevilla, Spanien. Es
folgte die Promotion in Geschichtswissenschaft an der Universität
Tübingen und eine Honorardozententätigkeit für Deutsch als
Fremdsprache und interkulturelle
Kompetenzentwicklung. Forschungsschwerpunkte: Geschichte der
Armenfürsorge, Sozialreform und
Sozialarbeit sowie transnationale
Geschichtsschreibung.
2016
386 Seiten
€ 62,00
978-3-515-11305-2 e-BOOk
978-3-515-11304-5 kartONiert
Das komplexe und zunehmend ausdifferenzierte System
öffentlicher und privater Armenfürsorge befand sich zu
Beginn des 20. Jahrhunderts in einem Wandlungsprozess.
Traditionelle Unterstützungsformen und neuartige sozialstaatliche Konzepte standen dabei in einem Spannungsverhältnis, das die Armenpfleger, Fürsorgeexperten und
Sozialreformer in Verwaltung, Vereinen und in der alltäglichen Fürsorgepraxis zu lösen versuchten. Grenzüberschreitende Austausch- und Vernetzungsprozesse spielten
bei der Frage, wie man die Armenfürsorge am effektivsten
organisieren und Armut am besten bekämpfen sollte,
eine entscheidende Rolle. Internationale Konferenzen,
Studienreisen und die intensive Rezeption der Fachliteratur zeugen von einem dichten Netzwerk an fruchtbaren
Beziehungen.
Christopher Landes untersucht in einem beziehungsgeschichtlichen Ansatz systematisch diese in der Forschung
zur Armenfürsorge bislang unberücksichtigten Formen
internationaler Vernetzungen und stellt deren Bedeutung
für das Fürsorgewesen in Deutschland heraus.
aus deM iNhalt
Netzwerke: Formen grenzüberschreitender Beziehungen
und das internationale Kongresswesen | Fachgebiete:
„Ausländerfürsorge“ und „Fürsorge durch Arbeit“ |
Leitkonzepte: Grenzüberschreitende Idee(n) der Armenfürsorge | Grundwissensbestände: Armuts- und Fürsorgediskurse | Schlussbetrachtung | Abkürzungen | Quellenund Literaturverzeichnis | Register
WirtschaFtsgeschichte
VSWG-B 237
26
Wolfgang König
Das Kondom
Das Kondom
Zur Geschichte der Sexualität vom Kaiserreich
bis in die Gegenwart
Geschichte
VSWG – Beiheft 237
König
Franz Steiner Verlag
Die erste
wissenschaftliche
Studie zur Geschichte
des Kondoms
2016
233 Seiten
€ 46,00
978-3-515-11336-6 e-BOOk
978-3-515-11334-2 kartONiert
27
Wirtschaftsgeschichte
Autoreninterview
Von allen möglichen Themen der
Technikgeschichte: Warum eine
Studie über das Kondom?
Am Kondom lässt sich so Vieles
aufzeigen: die Entwicklung gesellschaftlicher Moral, besonders
was das Sexuelle anbelangt, die
zeitliche und moralische Gebundenheit der Rechtsprechung, die
listigen Strategien der Hersteller,
Händler und Konsumenten, die
professionellen Scheuklappen
der Ärzteschaft, die Qualitätsprobleme der Gummiindustrie
und vieles andere mehr. Ich habe
früher schon über die Geschichte
der Sexualität geschrieben und bin
darauf gestoßen, dass es weltweit
keine einzige seriöse Darstellung
der Geschichte des Kondoms gibt.
Das reizt natürlich.
Welches Ergebnis hat Sie
überrascht?
Bemerkenswert finde ich, dass im
Nationalsozialismus die Verbreitung des Kondoms beträchtlich
zunahm – ungeachtet aller Bekundungen über Sittlichkeit und die
Förderung der Mutterschaft.
Wem würden Sie das Buch zur
Lektüre empfehlen?
Eine gute Technikgeschichte
stellt ihren Gegenstand immer in
universelle Zusammenhänge. Sie
ist also immer auch Gesellschaftsgeschichte, Kultur­geschichte,
Wirtschaftsgeschichte, Politikgeschichte usw. Disziplinäre
Begrenzungen bestehen also nicht,
„Das Kondom“ ist ein Buch für
Grenzüberschreiter.
Wolfgang König
Das Kondom
Zur Geschichte der Sexualität vom Kaiserreich
bis in die Gegenwart
VIERTELJAHRSCHRIFT FÜR SOZIAL- UND
WIRTSCHAFTSGESCHICHTE – BEIHEFT 237
Seit dem späten 19. Jahrhundert verbreitete sich das neue
nahtlose Gummikondom in der deutschen Gesellschaft.
Wolfgang König legt nun erstmals eine wissenschaftliche
Monografie über das Kondom vor – einen Gegenstand,
der nicht nur dem Schutz vor Geschlechtskrankheiten
und der Geburtenregelung diente, sondern im höchsten Maße einer moralischen Wertung unterlag. König
untersucht die Entwicklung und Interpretation des
Kondoms als materielles Mittel und als symbolischen
Ausdruck des Sexualverhaltens in vier politischen
Systemen: dem Kaiserreich, der Weimarer Republik,
dem Nationalsozialismus und der Bundesrepublik. In
der offiziösen Moral des Kaiserreichs galt das Kondom
noch als Verkörperung der Unzucht. Seit der Zwischenkriegszeit wurde es mehr und mehr in das Sexualleben
integriert. Erst in der Nachkriegszeit jedoch wandelte es
sich zu einem akzeptierten Alltagsgegenstand, befördert von Liberalisierungen der Sexualmoral und des
Sexualstrafrechts sowie der Bekämpfung von Aids.
Die Studie umfasst verschiedene Aspekte des Kondoms zwischen Technik und Gesellschaft – von
gummitechnischen Verbesserungen, Werbekampagnen und Vertriebswegen bis hin zu moralischen
Positionen sowie rechtlichen Regelungen.
Der Autor
Wolfgang König ist Professor für Technik­
geschichte (a.D.) an der Technischen
Uni­versität Berlin und Mitglied von acatech – Deutsche
Akademie der Technikwissenschaften. Für seine Arbeiten
zur Technik- und Konsumgeschichte wurde er mehrfach
mit Preisen ausgezeichnet.
VSWG-B 238
28
WirtschaFtsgeschichte
Janis Witowski
Janis Witowski
Ehering und Eisenkette
Lösegeld- und Mitgiftzahlungen im 12. und 13. Jahrhundert
Ehering und Eisenkette
Ehering und Eisenkette
Lösegeld- und Mitgiftzahlungen im
12. und 13. Jahrhundert
VIERTELJAHRSCHRIFT FÜR SOZIAL- UND
WIRTSCHAFTSGESCHICHTE – BEIHEFT 238
Geschichte
VSWG – Beiheft 238
Witowski
Franz Steiner Verlag
der autOr
Janis Witowski studierte Mittelalterliche Geschichte, Archäologie des
Mittelalters und der Neuzeit sowie
Historische Hilfswissenschaften an
den Universitäten Jena und Bamberg.
Anschließend war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für
Mittelalterliche Geschichte der Universität Heidelberg tätig.
Lösegelder und Mitgiften waren im Mittelalter wichtige
Bestandteile adligen Lebens – und gängige Formen der
Geld- und Zahlungspraxis. Kriege waren an der Tagesordnung, Bündnisse wurden häufig mittels Hochzeiten
geschlossen: Beides waren zugleich Gelegenheiten, sich
finanziell zu bereichern. Der berühmte englische König
Richard Löwenherz musste für seine Freilassung aus deutscher Gefangenschaft die sagenhafte Summe von 100 000
Mark bezahlen, was seine Herrschaft vor große Probleme
stellte. Doch wie hoch war der Betrag wirklich?
Auf diese und andere Fragen gibt Janis Witowski in
seiner Studie Antworten. Anhand zahlreicher Beispiele
erhält der Leser einen tiefen Einblick in die Lösegeld- und
Mitgiftpraxis des 12. und 13. Jahrhunderts. Im Fokus der
Betrachtung steht neben der Ereignisgeschichte vor allem
die Erläuterung der verschiedenen mittelalterlichen Währungen sowie der Gold- und Silbergewichte. Die große
Anzahl der ausgewerteten Quellen und eine vergleichende Arbeitsweise liefern wichtige neue Erkenntnisse zur
Wirtschafts- und Sozialgeschichte des hohen und späten
Mittelalters.
aus deM iNhalt
Einleitung | Die Bedeutung des Geldes für den Adel des
12. und 13. Jahrhunderts | Der Preis der Freiheit: Die Lösegelder |Brautschatz oder Schatz Braut: Die Mitgiften |
Auf der Suche nach einem Tarifsystem: Die Lösegeld- und
Mitgiftsummen des 12. und 13. Jahrhunderts im Vergleich
| Die Lösegelder und Mitgiften im 12. und 13. Jahrhundert – eine Bilanz | Quellen- und Literaturverzeichnis |
Register
2016
340 Seiten mit 2 s/w-Abbildungen und
2 Tabellen
€ 59,00
978-3-515-11375-5 e-BOOk
978-3-515-11374-8 kartONiert
29
BzUG 35
Patrick Bormann / Judith Michel /
Joachim Scholtyseck (Hg.)
Unternehmer in der Weimarer
Republik
eweiligen Un­
en Blick.
faltet sich ein
mertypen, die
strategisches
erung und ge­
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Unternehmer­
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WirtschaFtsgeschichte
Unternehmer in der Weimarer Republik
BEITRÄGE ZUR UNTERNEHMENSGESCHICHTE – BAND 35
Patrick Bormann / Judith Michel / Joachim Scholtyseck (Hg.)
Unternehmer in der Weimarer
Republik
Wirtschaftsgeschichte
r Verlag
Franz Steiner Verlag
515-11215-4
1 1 2 1 54
Beiträge zur Unternehmensgeschichte 35
Patrick Bormann /
Judith Michel /
Joachim Scholtyseck (Hg.)
-verlag.de
die herausgeBer
Patrick Bormann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Rheinischen
Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Judith Michel ist wissenschaftliche
Mitarbeiterin an der Rheinischen
Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Die Unternehmensgeschichte der Weimarer Republik
liegt meist im Schatten des „Dritten Reiches“. Um die
Eigenständigkeit der wirtschaftlichen Entwicklung der
Weimarer Zeit und ihres Unternehmertums deutlicher
hervorzuheben, stellt dieser Band bedeutende Unternehmer verschiedener Branchen in ihrer Weimarer Schaffensphase mit konzisen Portraits vor. Dabei werden sie
in die spezifischen Rahmenbedingungen, insbesondere
die politischen Unsicherheiten und die wirtschaftlichen
Krisensituationen der Weimarer Republik eingeordnet.
Zudem nehmen die Autoren wichtige Trends der jeweiligen Unternehmensentwicklungen in den Blick.
In der Summe der Beiträge entfaltet sich ein Bild verschiedener Unternehmertypen, die sich in Hinblick auf Branche, strategisches Vorgehen, politische Positionierung
und generationelle Prägung teilweise stark unterschieden.
Der Band bietet sowohl einen allgemeinen Überblick über
das Unternehmerspektrum der Weimarer Republik als
auch die Möglichkeit, sich schnell über Einzelbiographien
zu informieren.
aus der Backlist
Joachim Scholtyseck ist Inhaber des
Lehrstuhls für Neuere und Neueste
Geschichte an der Rheinischen
Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Seine Forschungsschwerpunkte sind
die Geschichte des Deutschen Kaiserreichs, die Geschichte von Faschismus
und Nationalsozialismus sowie die
Unternehmensgeschichte.
2016
397 Seiten
€ 64,00
978-3-515-11218-5 e-BOOk
978-3-515-11215-4 kartONiert
9
7835 1 5 1 1 2 1 54
Martin Kukowski / Rudolf Boch (Hg.)
Kriegswirtschaft und Arbeitseinsatz bei der
Auto Union AG Chemnitz im Zweiten Weltkrieg
Beiträge zur Unternehmensgeschichte – Band 34
2014
518 Seiten, 52 s/w-Tabellen, 73 s/w-Fotos
€ 75,00
978-3-515-10618-4 kartONiert
30
WirtschaFtsgeschichte
100 Jahre Bundesverband
Öffentlicher Banken
Deutschlands 1916 –2016
100 Jahre Bundesverband
Öffentlicher Banken
Deutschlands 1916 –2016
214
Herausgegeben vom
Institut für Bank- und Finanzgeschichte
im Auftrag des
Bundesverbands Öffentlicher Banken Deutschlands
Geschichte
Institut für Bank- und
Finanzgeschichte
Franz Steiner Verlag
die autOreN
Patrick Bormann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität
Bonn; Boris Gehlen ist Privatdozent
für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Bonn; Bernd
Rudolph ist emeritierter Professor
für BWL an der LMU München; Dirk
Schiereck ist Professor für Betriebswirtschaftslehre an der TU Darmstadt;
Joachim Scholtyseck ist Professor
für Neuere und Neueste Geschichte
an der Universität Bonn. Ursula
Weidenfeld ist Wirtschaftsjournalistin
und Moderatorin.
100 Jahre Bundesverband Öffentlicher Banken
Deutschlands 191–201
Herausgegeben vom IBF – Institut für Bank- und
Finanzgeschichte e. V.
im Auftrag des Bundesverbands Öffentlicher Banken
Deutschlands
Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands
(VÖB) gehört zu den Spitzenverbänden der deutschen
Kreditwirtschaft. 1916 als Verband deutscher öffentlichrechtlicher Kreditanstalten gegründet, vertritt der VÖB
im Jahr seines 100-jährigen Bestehens 63 Mitgliedsinstitute, darunter die Landesbanken sowie die bundes- und
ländereigenen Förderbanken. Auf der Grundlage bislang
noch nicht ausgewerteter Quellen stellen renommierte
Wirtschaftshistoriker und Ökonomen in diesem Band
anschaulich und wissenschaftlich fundiert die Geschichte
des VÖB dar. Damit liegt erstmals eine von unabhängigen
Wissenschaftlern geschriebene Gesamtdarstellung der
Geschichte der Interessenvertretung öffentlicher Banken
vor. Eingebettet in die allgemeine Entwicklung des politischen und wirtschaftlichen Umfelds der Weimarer Republik, der NS-Zeit und der Bundesrepublik Deutschland
sowie in die Epoche der europäischen Integration, richten
die in diesem Buch vereinten Beiträge den Blick auch auf
das von der Wirtschaftsgeschichte bislang kaum beachtete
Verbandsgefüge der deutschen Kreditwirtschaft.
aus der Backlist
Institut für bankhistorische Forschung e.V. /
Dieter Lindenlaub / Carsten Burhop /
Joachim Scholtyseck (Hg.)
Schlüsselereignisse der deutschen Bankengeschichte
2013
581 Seiten mit 25 s/w-Abbildungen
Das IBF organisiert vielbeachtete
öffentliche Konferenzen und gibt
banken- und finanzhistorische
Publikationen heraus.
→ erscheint voraussichtlich Oktober 2016
ca. 300 Seiten mit 50 s/w-Abbildungen
ca. € 44,00
978-3-515-11528-5 e-BOOk
978-3-515-11411-0 geBuNdeN Mit
schutzuMschlag
€ 46,00
978-3-515-11588-0 e-BOOk
978-3-515-10446-3 geBuNdeN
31
Michael Schäfer
über längere Zeiträume aus, große Fabrikunternehmen waren noch am Ende
des 19. Jahrhunderts die Ausnahme, dezentrale Betriebsformen blieben erhalten
oder prägten sich neu aus. Anders als die
meisten Studien zur Industrialisierung
beschränkt sich Michael Schäfer nicht
auf den Bereich der Produktion, sondern
nimmt zugleich die Sphäre des Marktes
systematisch in den Blick. Er kann damit
zeigen, wie der Zugang zu Rohstoff- und
Absatzmärkten und die Konstellationen
des Wettbewerbs auf diesen Märkten den
Industrialisierungsprozess in den sächsischen Textilrevieren beeinflussten.
Eine andere Industrialisierung
RI
Franz Steiner Verlag
Geschichte
Regionale Industrialisierung
Annales
Mercaturae
AM
Eine andere
Industrialisierung
Franz Steiner Verlag
band 2 · 2016
Franz Steiner Verlag
her ausgegeben von / edited by
Mark Häberlein
Annales Mercaturae
Jahrbuch für internationale
Handelsgeschichte
beir at / advisory board
Die Transformation der
sächsischen Textilexportgewerbe
1790–1890
7835 1 5 1 1 3 182
Jahrbuch für internationale
Handelsgeschichte
Yearbook for the History
of International Trade and Commerce
Markus A. Denzel
Franz Steiner Verlag
ISBN 978-3-515-11318-2
9
Michael Schäfer
Annales
Mercaturae
Eine andere
Industrialisierung
www.steiner-verlag.de
WirtschaFtsgeschichte
Die Transformation der sächsischen Textilexportgewerbe
1790–1890
Michael Schäfer
Sachsen zählt zu den bedeutendsten deutschen Industrieregionen, der industrielle
Wandel kam hier schon sehr frühzeitig in
Gang. Die Industrialisierung in Sachsen
verlief jedoch keineswegs als plötzliche
„Revolution“. Sie gründete vielmehr in
den jahrhundertelangen Vorläufen einer
Gewerbelandschaft, in der vor allem Textilien erzeugt und in alle Welt exportiert
wurden. Die Transformation der sächsischen Textilexportgewerbe seit dem Ausgang des 18. Jahrhunderts öffnet daher
den Blick für das Szenario einer „anderen“ Industrialisierung: Industrielle
Strukturen bildeten sich erst allmählich
WirtschaFtsgeschichte
Erik Aerts
Claudio Marsilio
Anja Amend-Traut
Bogdan Murgescu
Wim Blockmans
Michael North
Andrea Bonoldi
Pierrick Pourchasse
Hilario Casado Alonso
Peter Rauscher
Murat Çizakça
Reinhold Reith
Christina Dalhede
Philipp R. Rössner
Gerhard Fouquet
Petra Schulte
Gabriel Imboden
Toshiaki Tamaki
Eberhard Isenmann
Viktor Nikolaevich
Olga Katsiardi-Hering
Zakharov
Herausgegeben von Markus A.
Denzel, Mark Häberlein
Redaktion: Mechthild Isenmann,
Werner Scheltjens
REGIONALE INDUSTRIALISIERUNG – BAND 7
BAND 2/2016
Sachsen zählt zu den bedeutendsten deutschen
Industrieregionen, der industrielle Wandel kam
hier schon sehr frühzeitig in Gang. Die Industrialisierung in Sachsen verlief jedoch keineswegs als plötzliche „Revolution“. Sie gründete
vielmehr in den jahrhundertelangen Vorläufen
einer Gewerbelandschaft, in der vor allem
Textilien erzeugt und in alle Welt exportiert
wurden. Die Transformation der sächsischen
Textilexportgewerbe seit dem Ausgang des
18. Jahrhunderts öffnet daher den Blick für
das Szenario einer „anderen“ Industrialisierung: Industrielle Strukturen bildeten sich erst
allmählich über längere Zeiträume aus, große
Fabrikunternehmen waren noch am Ende des
19. Jahrhunderts die Ausnahme, dezentrale
Betriebsformen blieben erhalten oder prägten
sich neu aus. Anders als die meisten Studien
zur Industrialisierung beschränkt sich Michael
Schäfer nicht auf den Bereich der Produktion,
sondern nimmt zugleich die Sphäre des Marktes
systematisch in den Blick. Er kann damit zeigen,
wie der Zugang zu Rohstoff- und Absatzmärkten
und die Konstellationen des Wettbewerbs auf
diesen Märkten den Industrialisierungsprozess
in den sächsischen Textilrevieren beeinflussten.
Das Jahrbuch Annales Mercaturae bietet ein
internationales Forum für handelsgeschichtliche Forschungen. Der Begriff des Handels wird
dabei bewusst weit gefasst und schließt neben
klassischen wirtschaftsgeschichtlichen Themen
auch herrschafts-, rechts-, sozial- und kommunikationsgeschichtliche Fragestellungen und
Methoden mit ein.
Die fünf Beiträge dieses Bandes, die um einen
Tagungsbericht ergänzt werden, bieten sowohl
Synthesen und Problemaufrisse der neueren
Forschung als auch empirische Arbeiten. Das
Spektrum reicht von einer Bestandsaufnahme
der Beschreibungs- und Analysemöglichkeiten vorindustrieller Märkte über Studien zu
transalpinen Handels- und Finanzgeschäften
in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, zur
Entwicklung des Hamburger Seehandels und
zur Entstehung der ersten Versicherungen im
unteren Donauraum bis hin zu einer Darstellung
des neapolitanischen Bankenwesens in der Zeit
der italienischen Einigung.
2016
153 Seiten mit 5 s/w-Abbildungen,
9
2016
6 s/w-Grafiken und 16 Tabellen
477 Seiten mit 9 Tabellen
Einzelband: € 44,00
€ 72,00
Abonnement 2016: € 39,60
978-3-515-11335-9 e-BOOk
978-3-515-11473-8 e-BOOk
978-3-515-11318-2 kartONiert
978-3-515-11471-4 kartONiert
7835 1 5 1 1 3 182
19 mm
32
Wirtschaftsgeschichte
Karsten Christian
Aktienrecht und Aktienbanken
in Schleswig-Holstein 1840–1870
SWSG
Aktienrecht und Aktienbanken
in Schleswig-Holstein 1840 – 1870
Zum Wandel und zur Wirkung
von Institutionen
Aktienrecht und Aktienbanken
in Schleswig-Holstein 1840–1870
Zum Wandel und zur Wirkung von Institutionen
Karsten Christian
STUDIEN ZUR WIRTSCHAFTS- UND SOZIALGESCHICHTE
SCHLESWIG-HOLSTEINS – BAND 52
Band 52
Institutionen spielen in der Theorie der Neuen Institutionenökonomik eine zentrale Rolle für die wirtschaftliche
Entwicklung. Am Beispiel des Zusammenhangs von
Aktienrecht und Aktienbanken in den Herzogtümern
Schleswig und Holstein untersucht Karsten Christian
sowohl den institutionellen Wandel als auch die institutionellen Wirkungen auf das schleswig-holsteinische
Aktienbankwesen in seiner Entwicklungsphase bis zur
Reichsgründung. Besonders die politischen Auseinandersetzungen und Umbrüche im Kontext der „SchleswigHolstein-Frage“, die institutionelle Konkurrenz mit
Hamburg als benachbartem Wirtschaftsstandort sowie die
Rolle des Staates im Zeitalter des Wirtschaftsliberalismus
verdeutlichen die enge Verbindung von Staat, Recht und
Wirtschaft.
K. Christian
52
Aus dem Inhalt
Einleitung | Staat, Recht und Wirtschaft im 19. Jahrhundert | Aktienrecht in Schleswig-Holstein bis 1867 | Frühe
Aktiengesellschaften in Schleswig-Holstein | Aktienbanken in Schleswig-Holstein 1840 – 1870 | Schluss­
bemerkungen | Abkürzungsverzeichnis | Quellen- und
Literaturverzeichnis
2015
287 Seiten mit 2 s/w-Abbildungen
€ 29,00
978-3-515-11202-4 e-book
978-3-515-11182-9 kartoniert
34 mm
33
Wirtschaftsgeschichte
Martin Rheinheimer
SWSG
r
e
haftshte
ns
Die Insel
und das Meer
Seefahrt und Gesellschaft auf Amrum
1700 – 1860
Martin Rheinheimer
Band 53
53
M. Rheinheimer
,
Die Insel und das Meer
Seefahrt und Gesellschaft auf Amrum 1700 – 1860
en
Der Autor
Martin Rheinheimer, geboren 1960
in Reinbek bei Hamburg, studierte
in Kiel und Thessaloniki Geschichte,
lateinische und neugriechische Philologie. Promotion 1989, Habilitation
1998. Seit 1999 lehrt er als Professor
für Maritim- und Regionalgeschichte
an der Syddansk Universitet, zunächst
auf dem Campus in Esbjerg, seit 2013
in Odense (Dänemark). Er hat insbesondere zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des ehemaligen Herzogtums
Schleswig sowie der Wattenmeerregion geforscht.
2016
575 Seiten mit 269 Abbildungen, 27 Karten
und 129 Tabellen
€ 49,00
978-3-515-11144-7 kartoniert
Die Insel und das Meer
Seefahrt und Gesellschaft auf Amrum 1700–1860
STUDIEN ZUR WIRTSCHAFTS- UND SOZIALGESCHICHTE
SCHLESWIG-HOLSTEINS – BAND 53
An den Küsten von Nord- und Ostsee liegen Orte, deren
Bewohner im 18. und 19. Jahrhundert fast vollständig von
der Seefahrt lebten. Meist handelte es sich um kleinere
Siedlungen oder Inseln, die ihren Bewohnern in Landwirtschaft und Gewerbe nur wenig Ernährungsmöglichkeiten
boten. Wie aber funktionierte eine maritime Gesellschaft?
Welche Einflüsse wirkten auf sie und wie ging sie damit
um? Was unterschied sie von anderen vorindustriellen Gesellschaften? Es gibt viele Untersuchungen über
agrare, protoindustrielle und städtische, doch keine über
maritime Gesellschaften. Der Band enthält eine mikrohistorische Untersuchung der sozialen Strukturen der
Insel Amrum, wobei Martin Rheinheimer insbesondere
die Netzwerke analysiert. Nach einer Vorstellung der
Amrumer Seefahrtsgeschichte untersucht er die historische Demografie der Insel, die Netzwerke in fremden
Häfen und auf See, Karrieren, Besitz und Kapital, zentrale
Personen an Land, soziale Mobilität sowie Inszenierung und Mythenbildung. Die Lokalgesellschaft in der
äußersten Peripherie wird dabei in den Zusammenhang
der Metropolen Amsterdam, Hamburg und Kopenhagen
gestellt und so in einem größeren regionalen Kontext
verstanden. Viele farbige Bilder und Grafiken unterstützen den Text.
WirtschaFtsgeschichte
SWSG
Ole Fischer (Hg.)
Aufgeklärte Lebenswelten
en und Reformen auf die
herausgegeben von
Ole Fischer
Aufgeklärte Lebenswelten
ppen und einzelner Personen
als Objekte volksaufklärerischaft geraten. Die Beiträge
ungen und Deutungen der
Fokussierung auf die lebenschland und Dänemark bringt
r Bewegung ins Wanken.
hilosophierende Dichter,
ne ihrer Vorstellung von
ewohner und einfache Pastoschiedenster Weise zu den
WirtschaFtsgeschichte
SWSG
Ipke und Angens
Die Welt eines nordfriesischen
Schiffers und seiner Frau (1787–1801)
Wer sich mit Seefahrtsgeschichte beschäftigt, kennt Logbücher, Schiffsjournale
und Schiffsrechnungen, die uns über Routen, Navigation und Wirtschaft unterrichten. Auch die Briefwechsel mit den Reedern sind mitunter in den Briefbüchern
der Kapitäne komplett erhalten. Selten aber sind vor 1850 Briefwechsel zwischen
Seefahrenden und ihrer Familie. Deshalb sind die Briefe des Oländer Schiffers Ipke
Petersen und seiner Frau Angens, die zwischen 1787 und 1801 geschrieben wurden,
etwas ganz Besonderes. Sie bilden den Ausgangspunkt einer mikrohistorischen
Untersuchung über die Welt einer Seefahrerfamilie. Martin Rheinheimer folgt in
dieser Studie den Diskursen, deren Bestandteil die Briefe sind. Daher werden nach
einer Einführung in die Welt der Halligen Seefahrt, soziale Beziehungen, Wirtschaft
und christlicher Glauben thematisiert. Dabei zeigt sich auch, wie die Metropole
Amsterdam in die Lokalgesellschaft an der Peripherie hineinwirkte und welche
Auswirkungen sie auf das Leben auf den Nordfriesischen Inseln hatte. Der Band
enthält außerdem eine Edition des Briefwechsels.
Aufgeklärte Lebenswelten
Band 54
Ipke und Angens
Band 55
55
O. Fischer (Hg.)
Studien zur Wirtschaftsund Sozialgeschichte
Schleswig-Holsteins
Die Welt eines nordfriesischen
Schiffers und seiner Frau
(1787–1801)
M. Rheinheimer
54
Studien zur Wirtschaftsund Sozialgeschichte
Schleswig-Holsteins
Martin Rheinheimer
Martin Rheinheimer
Ipke und Angens
34
ISBN 978-3-515-11432-5
9
7835 1 5 1 1 4325
STUDIEN ZUR WIRTSCHAFTS- UND SOZIALGESCHICHTE SCHLESWIG-HOLSTEINS – BAND 54
STUDIEN ZUR WIRTSCHAFTS- UND SOZIALGESCHICHTE SCHLESWIG-HOLSTEINS – BAND 55
Über die konkreten Auswirkungen aufklärerischer Ideen und Reformen auf die Lebenswelten
und den Alltag breiter Bevölkerungsgruppen
und einzelner Personen im 18. Jahrhundert
erfahren wir wenig, wenn diese nur als Objekte
volksaufklärerischer Bemühungen in den Fokus
der Geschichtswissenschaft geraten. Die Beiträge dieses Buches geben daher Einblicke in die
Wahrnehmungen und Deutungen der Aufklärung aus der Perspektive von „Betroffenen“. Die
Fokussierung auf die lebensweltliche Relevanz
aufklärerischer Ideen in Norddeutschland und
Dänemark bringt dabei auch gängige Vorstellungen von den Akteuren der Bewegung ins Wanken. In ihrer Gesamtheit zeigen die Studien, wie
nicht nur philosophierende Dichter, bürgerliche
Publizisten und politische Reformer im Sinne
ihrer Vorstellung von Aufklärung tätig wurden,
sondern auch Bauern, Dorfbewohner und
einfache Pastoren als reflektierende Akteure
auftraten und sich in verschiedenster Weise zu
den Ideen der Aufklärung verhielten.
Wer sich mit Seefahrtsgeschichte beschäftigt,
kennt Logbücher, Schiffsjournale und Schiffsrechnungen, die uns über Routen, Navigation
und Wirtschaft unterrichten. Auch die Briefwechsel mit den Reedern sind mitunter in den
Briefbüchern der Kapitäne komplett erhalten.
Selten aber sind vor 1850 Briefwechsel zwischen
Seefahrenden und ihrer Familie. Deshalb sind
die Briefe des Oländer Schiffers Ipke Petersen
und seiner Frau Angens, die zwischen 1787 und
1801 geschrieben wurden, etwas ganz Besonderes. Sie bilden den Ausgangspunkt einer
mikrohistorischen Untersuchung über die Welt
einer Seefahrerfamilie. Martin Rheinheimer
folgt in dieser Studie den Diskursen, deren
Bestandteil die Briefe sind. Daher werden
nach einer Einführung in die Welt der Halligen
Seefahrt, soziale Beziehungen, Wirtschaft und
christlicher Glauben thematisiert. Dabei zeigt
sich auch, wie die Metropole Amsterdam in die
Lokalgesellschaft an der Peripherie hineinwirkte
und welche Auswirkungen sie auf das Leben auf
den Nordfriesischen Inseln hatte. Der Band enthält außerdem eine Edition des Briefwechsels.
2016
9
2016
161 Seiten mit 24 s/w-Abbildungen
238 Seiten
und 7 Fotos
€ 29,00
€ 29,00
978-3-515-11234-5 e-BOOk
978-3-515-11433-2 e-BOOk
978-3-515-11233-8 kartONiert
978-3-515-11432-5 kartONiert
7835 1 5 1 1 2338
9
7835 1 5 1 1 4325
35
traNsatlaNtische geschichte
THS 57
Katharina Scheffler
Operation Crossroads Africa, 1958–1972
Operation Crossroads Africa
Kulturdiplomatie zwischen Nordamerika und Afrika
TRANSATLANTISCHE HISTORISCHE STUDIEN – BAND 57
Geschichte
THS
Franz Steiner Verlag
57
Katharina Scheffler
t r an s atl a ntiHistorische
s c h e h i s to
r i s c h e s t u d i en
Transatlantische
Studien
Katharina Scheffler
Operation Crossroads Africa, 1958–1972
Kulturdiplomatie zwischen Nordamerika und Afrika
die autOriN
Katharina Scheffler studierte Anglistik
und Geschichte an der FriedrichSchiller-Universität in Jena und
schloss ihr Studium 2011 mit dem
ersten Staatsexamen ab. 2008/09
studierte und unterrichtete sie an der
Central Michigan University in den
USA und erlangte dort einen Master of
Arts. Nach ihrem Studium promovierte sie bei Professor Jörg Nagler in Jena
am Lehrstuhl für Nordamerikanische
Geschichte. Nach Abschluss ihres
Zweiten Staatsexamens arbeitet sie
nun als Gymnasiallehrerin.
Operation Crossroads Africa (OCA) war in den sechziger
Jahren die größte in Afrika tätige private Freiwilligenorganisation. 1957 von dem afroamerikanischen Pfarrer
James H. Robinson gegründet und von John F. Kennedy
als „Blaupause für das Peace Corps“ bezeichnet, initiierte
OCA zahlreiche Hilfsprojekte in verschiedenen Regionen
Afrikas. Zugleich diente die Organisation als interkultureller Kontaktraum sowohl für Afrikaner und Nordamerikaner als auch für schwarze und weiße junge Amerikaner.
Auf der Grundlage umfangreicher Archivstudien und
Zeitzeugeninterviews untersucht Katharina Scheffler
die Anfangsjahre der Organisation. Sie beleuchtet ihre
Gründung sowie die institutionellen und gesellschaftlichen Hürden, die es anfänglich zu überwinden galt.
Dabei stellt sie nicht nur OCAs Einzigartigkeit und
Pioniercharakter heraus, sondern zeigt, wie James H.
Robinson es verstand, Anliegen der Bürgerrechtsbewegung auf internationaler Bühne zu formulieren,
indem er Zielsetzungen der amerikanischen Kulturdiplomatie für sich nutzte. Ein besonderes Augenmerk gilt
den Erlebnissen der Freiwilligen selbst und deren Rolle
als inoffizielle Botschafter Amerikas auf der einen und
als Vorreiter für interkulturelle Verständigung auf der
anderen Seite.
aus der Backlist
Elisabeth Engel
Encountering Empire
African American Missionaries in Colonial Africa,
1900–1939
Transatlantische Historische Studien – Band 56
2015
303 Seiten, 3 s/w-Abbildungen, 10 Fotos
2016
€ 52,00
419 Seiten mit 9 s/w-Grafiken und
978-3-515-11119-5 e-BOOk
21 Fotos
978-3-515-11117-1 geBuNdeN
€ 64,00
978-3-515-11286-4 e-BOOk
978-3-515-11285-7 geBuNdeN
9
7835 1 5 1 1 285 7
w.steiner-verlag.de
nz Steiner Verlag
Band 33
Band 33
Jahrbuch
für Regional­
geschichte
Geschichte
Franz Steiner Verlag
ISBN 978-3-515-11261-1
ISSN 1860-8248
Der von Pierre Nora für Frankreich entwickelte Begriff der „lieux de mémoire“
hat in den letzten Jahren europaweit viel
Beachtung gefunden. „Erinnerungsorte“
umfassen nicht nur Orte oder Bauwerke
im engeren Sinne, sondern auch Ereignisse, Symbole, Personen und Begriffe,
mit denen eine kollektive Erinnerung
verknüpft ist. Diese Erinnerung kann
eine lange Dauer haben, ist in politische,
soziale und kulturelle Gemeinschaften
eingebettet und kann sich je nach Wahrnehmung, Akzeptanz, Ablehnung oder
Neukonstruktion wandeln.
Anknüpfend an dieses Konzept werden
Erinnerungsorte in Rheinland-Pfalz vor-
Mainzer Vorträge 19
Jahrbuch für
Regionalgeschichte
JbRG
laNdesgeschichte
gestellt, wie sie unterschiedlicher nicht
sein könnten. So werden Funktion, Memoria und Mythos des Doms zu Speyer
und der im Trierer Dom aufbewahrte
„Heilige Rock“ ebenso auf ihre Bedeutung als „Erinnerungsorte“ abgeklopft
wie die „Jugendburg“ Waldeck im Hunsrück als Aufbruchssymbol der Jugend
und das Denkmal für Kaiser Wilhelm I.
am Deutschen Eck in Koblenz. Der Beitrag „Anna Seghers und Carl Zuckmayer
in der Erinnerung der Mainzer“ widmet
sich „immateriellen Erinnerungsorten“.
Mit dem Betzenberg in Kaiserslautern
wird belegt, dass auch ein Fußballstadion zum Erinnerungsort werden kann.
Begründet von Karl Czok,
herausgegeben von Mark
Häberlein, Helmut Bräuer,
Josef Ehmer, Rainer S.
Elkar, Gerhard Fouquet,
Franklin Kopitzsch, Reinhold Reith, Martin Rheinheimer, Dorothee Rippmann,
Susanne Schötz, Sabine
Ullmann
Redaktion: Andreas
Flurschütz da Cruz
Franz J. Felten (Hg.)
Erinnerungsorte in
Rheinland-Pfalz
Erinnerungsorte in Rheinland-Pfalz
Annotationen
laNdesgeschichte
www.steiner-verlag.de
Landesgeschichte
Franz Steiner Verlag
Franz Steiner Verlag
Franz J. Felten (Hg.)
nd Arbeitsscheuen.
n Unterschieden
iten zwischen Forbeit in Zwangsarbeitsngsanstalten und
gsmaßnahmen
38)
Jahrbuch für Regionalgeschichte
36
Mainzer Vorträge 19
Franz Josef Felten (Hg.)
Erinnerungsorte in
Rheinland-Pfalz
Institut für
Geschichtliche Landeskunde
an der Universität Mainz e.V.
ISBN 978-3-515-11200-0
9
7 83 5 1 5 1 1 2000
MAINZER VORTRÄGE – BAND 19
Der von Pierre Nora für Frankreich entwickelte
Begriff der „lieux de mémoire“ hat in den letzten
Jahren europaweit viel Beachtung gefunden.
„Erinnerungsorte“ umfassen nicht nur Orte
oder Bauwerke im engeren Sinne, sondern auch
Ereignisse, Symbole, Personen und Begriffe, mit
denen eine kollektive Erinnerung verknüpft ist.
Diese Erinnerung kann eine lange Dauer haben,
ist in politische, soziale und kulturelle Gemeinschaften eingebettet und kann sich je nach
Wahrnehmung, Akzeptanz, Ablehnung oder
Neukonstruktion wandeln.
Anknüpfend an dieses Konzept werden Erinnerungsorte in Rheinland-Pfalz vorgestellt, wie sie
unterschiedlicher nicht sein könnten. So werden
Funktion, Memoria und Mythos des Doms zu
Speyer und der im Trierer Dom aufbewahrte
„Heilige Rock“ ebenso auf ihre Bedeutung als
„Erinnerungsorte“ abgeklopft wie die „Jugendburg“ Waldeck im Hunsrück als Aufbruchssymbol der Jugend und das Denkmal für Kaiser
Wilhelm I. am Deutschen Eck in Koblenz. Der
Beitrag „Anna Seghers und Carl Zuckmayer
in der Erinnerung der Mainzer“ widmet sich
„immateriellen Erinnerungsorten“. Mit dem
Betzenberg in Kaiserslautern wird belegt, dass
auch ein Fußballstadion zum Erinnerungsort
werden kann.
BAND 33/2015
Dieser Band des „Jahrbuchs für Regionalgeschichte“ deckt chronologisch, räumlich
und methodisch ein breites Spektrum ab:
Ingrid Bátori legt grundlegende Befunde zur demographischen und sozialen
Entwicklung der schwäbischen Reichsstadt
Nördlingen an der Wende vom Mittelalter
zur Neuzeit vor. Matthias Winkler nähert
sich dem Phänomen der Emigration im
Zeitalter der Französischen Revolution aus
einer akteurszentrierten Perspektive und
beleuchtet unterschiedliche Handlungsund Erfahrungsräume der Emigranten.
Dietmar Stübler untersucht die Berichte
Wilhelm Hähners, des sächsischen Konsuls
in Livorno in den Jahren 1840 bis 1868, und
dessen wirtschafts- und sozialpolitische
Reformvorschläge im Revolutionsjahr 1848.
Sonja Hinsch geht der Frage nach, wie in
österreichischen Zwangsarbeits- und Besserungsanstalten sowie in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der Zwischenkriegszeit
die Kategorien „Arbeit“ bzw. „Nicht-Arbeit“
diskursiv konstruiert wurden.
2016
2015
190 Seiten mit 4 s/w-Abbildungen und 1 Tabelle
128 Seiten mit 30 s/w-Abbildungen
€ 56,00
€ 24,00
978-3-515-11269-7 e-BOOk
978-3-515-11201-7 e-BOOk
978-3-515-11261-1 geBuNdeN
978-3-515-11200-0 kartONiert
9
7 83 5 1 5 1 1 2000
37
Landesgeschichte
Landesgeschichte
Gerald Wiemers (Hg.)
Armin Kohnle /
Uwe Schirmer (Hg.)
In Verbindung mit:
Heiner Lück / Margit Scholz /
Thomas A. Seidel / André Thieme
Sächsische Lebensbilder.
Band 7
Leipziger Lebensbilder. Der Stadt
Leipzig zu ihrer Ersterwähnung
vor 1000 Jahren. 1015–2015
Kurfürst Friedrich der
Weise von Sachsen
Politik, Kultur und Reformation
QUELLEN UND FORSCHUNGEN ZUR SÄCHSISCHEN
GESCHICHTE – BAND 39
QUELLEN UND FORSCHUNGEN ZUR SÄCHSISCHEN
GESCHICHTE – BAND 40
Diesen Sonderband der Sächsischen Lebensbilder widmet die Historische Kommission der
Sächsischen Akademie der Wissenschaften der
Stadt Leipzig zu ihrem Gedenken an die Erst­
erwähnung vor 1000 Jahren.
Die lose Klammer, die alle Lebensbilder miteinander verbindet, ist der Bezug zu Leipzig.
So unterschiedlich die beschriebenen Persönlichkeiten scheinen, so unterschiedlich sind
auch die Wirkungskreise der Autorinnen und
Autoren. Im Ergebnis bleiben in sich geschlossene biografische Darstellungen – meist abhängig
vom Grad der schriftlichen Überlieferung – von
herausragenden Menschen, die in ihrer Zeit auf
ihre Umwelt ausgestrahlt haben. Sie reflektieren
ältere Geschichte und Zeitgeschichte aus einem
subjektiven, singulären Blickwinkel in objektiven Gegebenheiten.
9
Der sächsische Kurfürst Friedrich III., der Weise
(1486–1525), gehört als Schutz- und Landesherr
Martin Luthers zu den bekanntesten Persönlichkeiten der frühen Reformationszeit. Der
kursächsische Hof entwickelte zu seiner Zeit
eine eigene und überregionale Strahlkraft.
Am Wittenberger Kurfürstenhof sowie an der
im Jahr 1502 gestifteten Leucorea fanden die
Antikerezeption, die Debatten um die Reformen
von Kirche und Reich sowie nicht zuletzt Lukas
Cranach d. Ä., Georg Spalatin oder Philipp
Melanchthon eine wirkliche Heimstatt. Wittenberg, die wettinische Hofkultur sowie Kur­
sachsen insgesamt etablierten sich während der
Regierungszeit des Kurfürsten als Zentrum
des „sächsisch-wettinischen“ Renaissance­
humanismus. Die Interdependenzen von politisch-kultureller Rezeption und eigenständigproduktivem Schaffen sind infolge der Causa
Lutheri nach 1521 massiv überlagert worden,
standen doch nun der Kurfürst, die Universität
Wittenberg sowie Luther im Zentrum einer
öffentlichen Debatte, die schnell über die
Grenzen des Reiches hinaus eine intensive
Publizität entfacht hat. Der vorliegende Band
beschränkt sich indes nicht allein auf die Luthersache. Vielmehr erschließt er neue Themenfelder und Perspektiven im Diskurs zwischen
Kirchen-, Rechts-, Profan- und Kunstgeschichte.
2015
2015
580 Seiten mit 39 s/w-Abbildungen
451 Seiten mit 99 s/w-Abbildungen und 18 Tabellen
€ 74,00
€ 76,00
978-3-515-11145-4 gebunden
978-3-515-11282-6 gebunden mit schutzumschlag
7835 1 5 1 1 1 454
9
7835 1 5 1 1 2826
OsteurOpäische geschichte
21
Textfronten
idgl
Perspektiven auf den Ersten Weltkrieg
im südöstlichen Europa
Textfronten
Schriftenreihe des Instituts
für donauschwäbische
Olivia Spiridon (Hg.)
Geschichte und Landeskunde
Register Band 51–60
im auftrag des
Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung
herausgegeben von
Martin Schulze Wessel und Dietmar Neutatz
Geschichte
Franz Steiner Verlag
teiner Verlag
978-3-515-11194-2
Textfronten
JGO
Olivia Spiridon (Hg.)
Heide Moldenhauer /
Hermann Beyer-Thoma (Bearb.)
Register Band 51–60
Olivia Spiridon (Hg.)
däre Modellierung
im Mittelpunkt diemmt die interdisziweise: Historiker,
aturwissenschaftler
auf Konstruktion
on Identität, Wahrhörigkeitsräumen,
on Minderheiten im
zum Nationalstaat
ng, wie sie in fiktiond journalistischen
tagebüchern, Lehren auf Denkmälern
teiner-verlag.de
OsteurOpäische geschichte
Perspektiven auf den Ersten
Weltkrieg im südöstlichen Europa
Jahrbücher für Geschichte Osteuropas
38
in verbindung mit
Jörg Baberowski
Susan Morrissey
Nada Boškovska
Gertrud Pickhan
Gregory L. Freeze
Stefan Plaggenborg
Frank Golczewski
Christoph Schmidt
Manfred Hildermeier
Ludwig Steindorff
Andreas Kappeler
Elena Zubkova
Register
Band 51 (2003) – Band 60 (2012)
bearbeitet von
Heide Moldenhauer und Hermann Beyer-Thoma
9 7835 1 5 1 1 3335
SCHRIFTENREIHE DES INSTITUTS FÜR
DONAUSCHWÄBISCHE GESCHICHTE UND
LANDESKUNDE – BAND 21
Textfronten verweisen auf den Krieg als Diskurs,
als Auseinandersetzung zwischen Vorstellungen, Sinngebungen und Konstruktionen des
Ersten Weltkriegs. Dieser Band bietet Einblicke
in die Zeit des Ersten Weltkriegs im südöstlichen
Europa, einer – im Vergleich zum Westen – weit
weniger erforschten Großregion, und bündelt
anhand von Überblicksdarstellungen und beispielhaften Nahaufnahmen Innenperspektiven
aus Bulgarien, Kroatien, Rumänien, Serbien,
Ungarn, aber auch Reflexionen dieser Regionen
und ihrer spezifischen Konfliktordnung aus
mittel- und westeuropäischem Blickwinkel.
Textualität im weitesten Sinne des Wortes als
sekundäre Modellierung der Wirklichkeit steht
im Mittelpunkt dieses Bandes. Hinzu kommt die
interdisziplinäre Herangehensweise: Historiker, Ethnologen und Literaturwissenschaftler
setzen Schwerpunkte auf Konstruktion und
Reorganisation von Identität, Wahrnehmung
von Zugehörigkeitsräumen, auf die Problematik
von Minderheiten im Spannungsverhältnis zum
Nationalstaat und auf Kriegserfahrung, wie
sie in fiktionalen, essayistischen und journalistischen Texten sowie in Kriegstagebüchern,
Lehrwerken oder Inschriften auf Denkmälern
vermittelt wurde.
Jahrbücher für Geschichte
Osteuropas – Neue Folge
Herausgegeben von Martin
Schulze Wessel und Dietmar
Neutatz
Register. Band 51 (2003) –
Band 60 (2012)
Die Jahrbücher für Geschichte Osteuropas sind
ein internationales Forum für den wissenschaftlichen Meinungsaustausch über die Geschichte
Osteuropas. Thematisch und geographisch
deckt die Zeitschrift die gesamte Geschichte
aller Länder des östlichen Europa ab.
Das Zehnjahresregister verzeichnet alle Beiträge, die in den Ausgaben der Jahrgänge 51 (2003)
bis 60 (2012) erschienen sind. Das Register ist
nach dem bewährten Prinzip aufgebaut: Am
Anfang steht ein alphabetisches Verzeichnis der
Forschungsbeiträge und Rezensionen nach fortlaufenden Nummern. Dem folgt eine systematische Erschließung der Forschungsbeiträge und
Rezensionen mit Verweisen auf die fortlaufenden Nummern. Separat erschlossen werden zudem die Chronik-Beiträge. Beim alphabetischen
Verzeichnis wurde endgültig Abschied genommen von der Gruppierung nach Titelanfängen
und Autorennamen. Die Auflistung ist dadurch
erheblich schlanker und auch übersichtlicher
geworden. Die systematischen Begriffe lehnen
sich an diejenigen der früheren Zehnjahresregister an und entwickeln sie fort. Völlig neu ist die
Gliederung der Systematik. Sie trägt der neuen
politischen Landschaft des östlichen Europa so
gut wie möglich Rechnung.
2015
2016
375 Seiten mit 17 s/w-Abbildungen
168 Seiten
€ 66,00
€ 44,00
978-3-515-11197-3 e-BOOk
978-3-515-11338-0 e-BOOk
978-3-515-11194-2 geBuNdeN
978-3-515-11333-5 kartONiert
9 7835 1 5 1 1 3335
39
OsteurOpäische geschichte
Diskriminiert – vernichtet – vergessen
Alexander Friedman / Rainer Hudemann (Hg.)
Diskriminiert – vernichtet – vergessen
Diskriminiert –
vernichtet –
vergessen
Behinderte in der Sowjetunion,
unter nationalsozialistischer Besatzung
und im Ostblock 1917–1991
Geschichte
friedman / hudemann
Franz Steiner Verlag
Herausgegeben von
alexander friedman
und rainer hudemann
die herausgeBer
Alexander Friedman, seit 2014 Senior
Researcher in der Forschungseinheit
„Education, Culture, Cognition and
Society“ der Universität Luxemburg
im Forschungsprojekt „Die UdSSR, die
DDR und das Großherzogtum Luxemburg nach dem Zweiten Weltkrieg“.
Rainer Hudemann, 2010 – 2015 Professor für Histoire contemporaine de
l’Allemagne et des pays germaniques
an der Universität Paris-Sorbonne.
Gastprofessuren Hebrew University,
Sciences Po Paris.
2016
563 Seiten mit 2 s/w-Abbildungen
€ 84,00
978-3-515-11273-4 e-BOOk
978-3-515-11266-6 geBuNdeN
Behinderte in der Sowjetunion,
unter nationalsozialistischer Besatzung
und im Ostblock 1917–1991
Behinderte und psychisch Kranke wurden in der stalinistischen Sowjetunion diskriminiert. Viele von ihnen
überlebten die nationalsozialistische Mordpolitik nicht.
Nach 1945 blieben sie in der UdSSR, im Ostblock und auch
im Westen als Opfer des Zweiten Weltkrieges vergessen.
Unter welchen Umständen lebten Behinderte und Kranke
in der UdSSR vor dem deutschen Überfall? Wie wurden
sie in der sowjetischen und deutschen Propaganda dargestellt? Wie entwickelte sich das sowjetische Gesundheitswesen? Waren eugenische Theorien in der Sowjetunion
im Umlauf? Wie verliefen die nationalsozialistischen
Kranken- und Behindertenmorde in den besetzten Gebieten? Wie lässt sich die schleppende Aufarbeitung dieser
Verbrechen nach 1945 erklären? Wie war die Lage von
Kranken und Behinderten in der UdSSR, im Ostblock und
im postsowjetischen Raum? Forscher aus Weißrussland,
Russland, Deutschland und der Ukraine analysieren diese
und weitere bislang wenig erforschte Probleme, welche
große Bevölkerungsteile betrafen. Es werden dabei umfangreiche, lange Zeit gesperrte und bis heute für westliche Wissenschaftler kaum zugängliche postsowjetische
Archiv- und Bibliotheksbestände ausgewertet.
aus deM iNhalt
Quellenlage | Behinderte und Kranke in der UdSSR vor
dem deutschen Einmarsch | Mediziner und medizinische
Bildung in der Sowjetunion der Zwischenkriegszeit und
nach Kriegsausbruch | Gesundheitswesen zwischen Propaganda und Wirklichkeit | Eugenik – „Rassenhygiene“ –
„Euthanasie“ | Behinderten-, Kranken- und Kindermord
in den besetzten sowjetischen Gebieten | Umgang mit
Krankenmorden und weiteren NS-Verbrechen in der
UdSSR nach 1945 | Psychisch Kranke und behinderte
Menschen im Ostblock nach dem Krieg und im postsowjetischen Raum
40
Aussereuropäische Geschichte
Claudia von Collani / Erich Zettl (Hg.)
Claudia von Collani /
Erich Zettl (Hg.)
Johannes SchreckTerrentius SJ
Johannes Schreck-Terrentius SJ
Wissenschaftler und
China-Missionar (1576–1630)
Johannes Schreck-Terrentius SJ
Wissenschaftler und China-Missionar (1576–1630)
MISSIONSGESCHICHTLICHES ARCHIV – BAND 22
MGAr
22
Geschichte
Missionsgeschichtliches Archiv – 22
Claudia von Collani /
Erich Zettl (Hg.)
Franz Steiner Verlag
Die Herausgeber
Claudia von Collani studierte Katholische Theologie mit Spezialstudium
Missionswissenschaft, Sinologie und
Japanologie an der Universität Würzburg. Sie war und ist Mitarbeiterin an
mehreren Forschungsprojekten aus
der frühneuzeitlichen Chinamission.
Erich Zettl studierte Germanistik,
Anglistik und Geschichte in München,
längere Lehrtätigkeit in England
und Italien. Seit 1970 Professor für
technisches Englisch und Deutsch
für Ausländer an der Fachhochschule
Konstanz und Leiter der Sprachen­
abteilung. Seit 1980 mehrere Lehraufträge an chinesischen Hochschulen.
2016
446 Seiten mit 55 s/w-Abbildungen
€ 68,00
978-3-515-11254-3 kartoniert
9
7835 1 5 1 1 2543
Der deutsche Jesuit Johannes Schreck, latinisiert
Terrentius SJ (1576–1630), gehört zu den herausragenden, aber wenig bekannten frühen Chinamissionaren. Er
war ein Freund Galileo Galileis, Mitglied der Accademia
dei Lincei in Rom, ein bedeutender Arzt und Botaniker,
Astronom und Mathematiker. 1611 trat er in den Jesuitenorden ein. Von 1619 bis zu seinem Tod 1630 wirkte er als
Wissenschaftler und Missionar in China. Seine Leistungen auf den Gebieten der Medizin, Botanik, Astronomie,
Technik und Philologie sind von großer Vielfalt und
Breite. Erstmals liegt hier ein wissenschaftlich fundiertes
Werk vor, das auch Sammlungen und Übersetzungen der
Quellen, der Nachrufe und der zahlreichen Briefe von, an
und über Schreck in deutscher Sprache enthält.
Aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten namhafte
Wissenschaftler in diesem Band das Leben und Wirken
dieser interessanten und vielschichtigen Persönlichkeit
der Frühen Neuzeit.
Mit Beiträgen von
Edwin Ernst Weber, Erich Zettl, Julius Oswald, Ada
Alessandrini, Isaia Iannaccone, Claudia von Collani,
Michael Rupprecht, Jean-Pierre Voiret, Hartmut
Walravens, Zhang Baichun & Tian Miao, Peter H. Richter,
Yu Sanle, Ernst Knobelspieß, Flávia dos Santos
www.steiner-verlag.de
MGAr
23
Geschichte
Franz Steiner Verlag
ISBN 978-3-515-11079-2
9
Das Tagebuch des
Richard Edube Mbene
und sein missions­
historischer Kontext
Missionsgeschichtliches Archiv – 23
Franz Steiner Verlag
Michael Kißkalt
Die Bildungs- und Arbeitsmigration der
1950er bis 1970er Jahre hat zu neuen Formen der interkulturellen und interreligiösen Wahrnehmung in der Bundesrepublik
Deutschland geführt. Friedemann Walldorf beleuchtet hier die missionarischen
Entwicklungen, die sich in diesem Kontext
auf transnationaler, institutioneller und
individueller Ebene zwischen Christen
und Muslimen vollzogen, erstmals als Aspekt der religiösen und kirchlichen Zeitgeschichte. Im Zentrum seiner Untersuchung
stehen die Initiativen und Diskurse protestantischer Islambegegnung im Rahmen
des Deutschen Evangelischen Missionsrats
(DEMR) und des 1963 von Willi Höpfner
begründeten Orientdienstes in Wiesbaden
sowie damit zusammenhängende Kontroversen, Konversionen und Gemeinschaftsbildungen als Ausdruck selbstbestimmter
Identitätskonstruktion. Die missionarische
Begegnung beschreibt der Autor als transkulturellen Prozess, der zu neuen Wahrnehmungen und Selbstverständnissen führte
und zugleich Herausforderungen und Ressourcen für ein friedliches Zusammenleben
zwischen religiösen Gruppen in einer pluralen Gesellschaft aufzeigt.
Das Tagebuch des Richard
Edube Mbene und sein
missionshistorischer
Kontext
www.steiner-verlag.de
MGAr
24
Franz Steiner Verlag
ISBN 978-3-515-11293-2
9
7835 1 5 1 10792
Friedemann Walldorf
Migration und interreligiöses
Zeugnis in Deutschland
Michael Kißkalt
Aussereuropäische Geschichte
Migration und interreligiöses Zeugnis in
Deutschland
Die missionarische Begegnung
zwischen Christen und Muslimen
in den 1950er bis 1970er Jahren
als transkultureller Prozess
Geschichte
Missionsgeschichtliches Archiv – 24
Franz Steiner Verlag
Friedemann Walldorf
schen baptistischen Mission als hochgebildeter Missionar wieder nach Duala in Kamerun ausgesandt. Dort tritt er einerseits
für deutsche Werte ein, andererseits steht
er der Duala-Widerstandsbewegung gegen
die Deutschen nahe.
Die mikrohistorische Studie wird makrohistorisch mit der deutschen Kolonial- und
Missionsgeschichte Kameruns verwoben.
Das Buch bietet nicht nur neue, postkoloniale Einsichten in die Missionsgeschichte
Kameruns, sondern auch die beispielhafte
Darstellung transkultureller Dynamiken in
der Kolonialzeit, die denen von heute sehr
ähnlich sind.
Michael Kißkalt
Die Kolonialgeschichte Kameruns ist eng
verwoben mit der Geschichte der dort
wirkenden christlichen Missionen. Am
Beispiel der Aktivitäten der Baptisten wird
deutlich, wie stark dabei die Kolonisierten
selbst das Heft in die Hand nahmen und
Einfluss auf die Kolonisierenden nahmen.
Das inhaltlich und formal einzigartige Tagebuch des Kameruner Missionslehrers
Richard E. Mbene (1879–1907), das hier
erstmals transkribiert vorliegt, zeugt von
dem Ringen eines Menschen, der zwischen
den beiden Kulturprägungen seinen Platz
sucht und sich dabei in eine deutsche Missionarin verliebt. Richard wurde in Berlin
zum Lehrer ausgebildet und von der deut-
Aussereuropäische Geschichte
Das Tagebuch des Richard Edube Mbene
41
Migration und
interreligiöses Zeugnis in
Deutschland
Die missionarische Begegnung
zwischen Christen und Muslimen
in den 1950er bis 1970er Jahren als
transkultureller Prozess
7835 1 5 1 1 2932
MISSIONSGESCHICHTLICHES ARCHIV – BAND 23
Die Kolonialgeschichte Kameruns ist eng
verwoben mit der Geschichte der dort wirkenden christlichen Missionen. Am Beispiel der
Aktivitäten der Baptisten wird deutlich, wie
stark dabei die Kolonisierten selbst das Heft in
die Hand nahmen und Einfluss auf die Kolonisierenden nahmen. Das inhaltlich und formal
einzigartige Tagebuch des Kameruner Missionslehrers Richard E. Mbene (1879–1907), das
hier erstmals transkribiert vorliegt, zeugt von
dem Ringen eines Menschen, der zwischen den
beiden Kulturprägungen seinen Platz sucht und
sich dabei in eine deutsche Missionarin verliebt.
Richard wurde in Berlin zum Lehrer ausgebildet
und von der deutschen baptistischen Mission
als hochgebildeter Missionar wieder nach Duala
in Kamerun ausgesandt. Dort tritt er einerseits
für deutsche Werte ein, andererseits steht er
der Duala-Widerstandsbewegung gegen die
Deutschen nahe.
Die mikrohistorische Studie wird makrohistorisch mit der deutschen Kolonial- und Missionsgeschichte Kameruns verwoben. Das Buch bietet
nicht nur neue, postkoloniale Einsichten in die
Missionsgeschichte Kameruns, sondern auch
die beispielhafte Darstellung transkultureller
Dynamiken in der Kolonialzeit, die denen von
heute sehr ähnlich sind.
9
Friedemann Walldorf
MISSIONSGESCHICHTLICHES ARCHIV – BAND 24
Die Bildungs- und Arbeitsmigration der 1950er
bis 1970er Jahre hat zu neuen Formen der interkulturellen und interreligiösen Wahrnehmung
in der Bundesrepublik Deutschland geführt.
Friedemann Walldorf beleuchtet hier die
missionarischen Entwicklungen, die sich in diesem Kontext auf transnationaler, institutioneller
und individueller Ebene zwischen Christen
und Muslimen vollzogen, erstmals als Aspekt
der religiösen und kirchlichen Zeitgeschichte.
Im Zentrum seiner Untersuchung stehen die
Initiativen und Diskurse protestantischer Islambegegnung im Rahmen des Deutschen Evangelischen Missionsrats (DEMR) und des 1963
von Willi Höpfner begründeten Orientdienstes
in Wiesbaden sowie damit zusammenhängende
Kontroversen, Konversionen und Gemeinschaftsbildungen als Ausdruck selbstbestimmter
Identitätskonstruktion. Die missionarische
Begegnung beschreibt der Autor als transkulturellen Prozess, der zu neuen Wahrnehmungen
und Selbstverständnissen führte und zugleich
Herausforderungen und Ressourcen für ein
friedliches Zusammenleben zwischen religiösen
Gruppen in einer pluralen Gesellschaft aufzeigt.
2015
2016
289 Seiten mit 17 s/w-Abbildungen
532 Seiten mit 20 Tabellen
€ 52,00
€ 77,00
978-3-515-11081-5 e-book
978-3-515-11294-9 e-book
978-3-515-11079-2 kartoniert
978-3-515-11293-2 kartoniert
7835 1 5 1 10792
9
7835 1 5 1 1 2932
42
Aussereuropäische Geschichte
Jan Hüsgen
Jan Hüsgen
Mission und Sklaverei
Mission und Sklaverei
Die Herrnhuter Brüdergemeine und
die Sklavenemanzipation in Britischund Dänisch-Westindien
MGAr
25
Die Herrnhuter Brüdergemeine und die
Sklavenemanzipation in Britisch- und
Dänisch-Westindien
MISSIONSGESCHICHTLICHES ARCHIV – BAND 25
Geschichte
Missionsgeschichtliches Archiv – 25
Jan Hüsgen
Franz Steiner Verlag
Der Autor
Jan Hüsgen studierte Geschichte und
Politische Wissenschaft an der Leibniz
Universität Hannover.
Von 2010 bis 2013 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen des von der DFG geförderten
Forschungsprojektes „Nach der
Sklaverei – Die Karibik und Afrika im
Vergleich“ am Historischen Seminar
der Leibniz Universität Hannover
beschäftigt.
Seit 2015 ist er wissenschaftlicher
Volontär an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.
2016
238 Seiten mit 6 s/w-Abbildungen und
10 Tabellen
€ 46,00
978-3-515-11280-2 e-book
978-3-515-11272-7 kartoniert
9
Mission und Sklaverei
7835 1 5 1 1 2 7 2 7
Der Band widmet sich dem Übergang von Sklaverei- zu
Postemanzipationsgesellschaften in der britischen bzw.
dänischen Karibik. Im Zentrum stehen dabei die Missionsstationen der Herrnhuter Brüdergemeine und die Frage
nach dem Spannungsverhältnis zwischen den protestantischen Herrnhutern, die selbst Sklavenhalter waren, und
ihrer Position hinsichtlich der Abolition bzw. der trans­
atlantischen Abolitionsbewegung.
Jan Hüsgen bietet die erste kritische, empirische Analyse
der Sklaverei innerhalb der Mission in der Karibik. Er
relativiert das von der Missionshistoriographie propagierte Bild einer humanen Sklaverei insbesondere durch seine
Darstellung der Ausgestaltung des Lebensraumes der
Sklaven auf den Missionsstationen. Zudem beleuchtet der
Autor die Freilassung der Herrnhuter Sklaven unter dem
öffentlichen Druck der Antisklavereibewegung. Abgerundet wird der Band mit einem Blick auf die Interaktion
zwischen Missionaren und Gemeindemitgliedern zur
Zeit der Sklavenemanzipation in Britisch- (St. Kitts) und
Dänisch-Westindien (St. Croix).
Aus dem Inhalt
Einleitung | „Inseln der Menschlichkeit“? – Sklaverei
in der Mission der Herrnhuter Brüdergemeine | „The
Bulwork of Slavery.“ Die Brüdergemeine und die Ab­
schaffung der Sklaverei in der Mission | Nach der Skla­verei – Mission und Sklavenemanzipation in Britisch- und
Dänisch-Westindien | Nachwort | Quellen und Literaturverzeichnis
Austrian
ag.de
Uta Zeuge-Buberl
Uta Zeuge-Buberl
MGAr
26
Die Mission des
American Board in Syrien
im 19. Jahrhundert
Implikationen eines
transkulturellen Dialogs
Die Mission des American Board in Syrien im
19. Jahrhundert
Implikationen eines transkulturellen Dialogs
MISSIONSGESCHICHTLICHES ARCHIV – BAND 26
Geschichte
Missionsgeschichtliches Archiv – 26
Franz Steiner Verlag
Uta Zeuge-Buberl
lag
8-6
Aussereuropäische Geschichte
Die Mission des American Board
in Syrien im 19. Jahrhundert
n an, die
htlichen
ar keine
li Smith
yrischen
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CFM ist
hiedene
act zone
ertrafen
erschiealog ge-
43
Die Autorin
Uta Zeuge-Buberl studierte Evangelische Theologie in Tübingen, Beirut,
Berlin und Wien, 2014 promovierte
sie an der Universität Wien. Von 2011
bis 2015 war sie Mitarbeiterin im DFGProjekt „Transatlantische Vernetzung
von Institutionen des Wissens am
Beispiel der Syria Mission des American Board“, am Institut für Religionswissenschaften und Interkulturelle
Theologie der Humboldt Universität
zu Berlin. Seit 2015 arbeitet Uta ZeugeBuberl in der Abteilung für Integration
und Diversität des Magistrates der
Stadt Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Migration aus der arabischen Welt sowie der interreligiöse
und christlich-muslimische Dialog.
→ erscheint voraussichtlich September 2016
311 Seiten
€ 52,00
978-3-515-11458-5 e-book
978-3-515-11378-6 kartoniert
Die christliche Missionsarbeit der vergangenen Jahrhunderte wird auch heute noch als überaus negativ wahrgenommen. Doch nicht immer hatten Missionare kulturimperialistische oder kolonialistische Bestrebungen.
Aus diesem Grund zielt dieser Band darauf ab, Mission
differenzierter zu betrachten und zwischenmenschliche
Interaktionen im Missionsfeld zu beleuchten. Im Zentrum
der Untersuchung steht die Syrienmission des protestantischen American Board of Commissioners for Foreign
Missions (ABCFM), die sich von 1819 bis 1870 in der Osmanischen Provinz Syrien, auf dem Gebiet des heutigen Libanon, etablierte. Die Analyse des kulturellen Austausches
zwischen dem Osmanischen Reich und den USA setzt bei
vier wichtigen Protagonisten an, die in der bisherigen
missionsgeschichtlichen Forschung nicht ausführlich bzw.
gar keine Beachtung fanden: Die Missionare Eli Smith
und Cornelius Van Dyck sowie die syrischen Protestanten
Butrus al-Bustani und John Wortabet. Die Syrienmission
des ABCFM ist ein Beispiel dafür, wie zwei verschiedene
Kulturen in der sogenannten contact zone der Missionsstationen aufeinandertrafen und trotz Konflikten und
Meinungsverschiedenheiten zu einem fruchtbaren Dialog
gelangen konnten.
Veröffentlicht mit Unterstützung des Austrian Science Fund
(FWF): PUB 332-G24
WisseNschaFtsgeschichte
Wissenschaftsgeschichte
Franz Steiner Verlag
Franz Steiner Verlag
Yearbook for European
Culture of Science
Von September 1939 bis Mai 1945 wurden
im Reservelazarett der Tübinger Universitätsnervenklinik ungefähr 6000 Soldaten
und Angehörige der Wehrmacht behandelt. Ausgehend von den Krankenakten
dieser Patienten zeichnet Jörg Wagenblast
in seiner medizinhistorischen Lokalstudie
den Behandlungsalltag in dieser Einrichtung nach. Der Autor rückt vor allem Soldaten, die auf die Schrecken des Krieges
mit psychischer Krankheit reagierten, in
den Blick: Wie ordneten die Ärzte derartige Fälle in ihr ätiologisches Gefüge ein,
das von einer unbegrenzten Belastbarkeit
der menschlichen Seele ausging? Wie entschieden sie, wenn es darum ging, derartige Störungen vor dem Hintergrund einer
radikal durchgreifenden Wehrmachtjustiz von Simulation abzugrenzen? Zu welchen Mitteln griffen sie, um diese Soldaten wieder bereit zu machen für den Einsatz an der Front? Anschaulich und differenziert zeigt der Autor auf, wie sich die
Lazarettärzte durch die Einbindung in
militärische Strukturen immer stärker
mit den Zielen des kriegsführenden NSRegimes identifizierten und unter den Bedingungen des Krieges die Grenzen zwischen Therapie und Disziplinierung zerfließen. Dabei werden aber auch die Besonderheiten deutlich, welche die Praxis
in Tübingen von der in Berlin koordinierten Militärpsychiatrie abhoben.
Herausgegeben von Olaf Breidbach und Stefano Poggi
www.steiner-verlag.de
ISBN 978-3-515-11381-6
Jahrbuch für
Europäische
Wissenschaftskultur
JbWk 8 (2013–2015)
Yearbook for European Culture of Science
Focus: The University of Things. Theory – History – Practice
Herausgegeben von Olaf
Breidbach, Stefano Poggi
Gastherausgeber: Dominik
Collet, Marian Füssel,
Roy MacLeod
Jörg Wagenblast
Die Tübinger Militärpsychiatrie
im Zweiten Weltkrieg
Jahrbuch für Europäische
Wissenschaftskultur
WisseNschaFtsgeschichte
Jörg Wagenblast
Die Tübinger Militärpsychiatrie
im Zweiten Weltkrieg
www.steiner-verlag.de
Geschichte
Franz Steiner Verlag
Franz Steiner Verlag
84
contubernium
Jörg Wagenblast
Jahrbuch für Europäische
Wissenschaftskultur
demic collections – spanning the arts,
nces, and medicine – are a prominent feaof many major universities. But the hisof these collections, and the cultures that
cultivated them, have been strangely
ected. This interdisciplinary volume exes aspects of the history of academic colons as a university of things – represented
esearch, representation, application, and
modification. A group of international aus examines the nature of objects as a rece for the history of science and culture,
ays that have helped shape the research
ersity of today.
8 (2013–2015)
44
Tübinger Beiträge zur
Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte
Die Tübinger
Militärpsychiatrie im
Zweiten Weltkrieg
ISBN 978-3-515-11217-8
9
7835 1 5 1 1 2 1 78
CONTUBERNIUM – BAND 84
Von September 1939 bis Mai 1945 wurden im
Reservelazarett der Tübinger Universitätsnervenklinik ungefähr 6000 Soldaten und Angehörige der Wehrmacht behandelt. Ausgehend
von den Krankenakten dieser Patienten zeichnet
Jörg Wagenblast in seiner medizinhistorischen
Lokalstudie den Behandlungsalltag in dieser
Einrichtung nach. Der Autor rückt vor allem
Soldaten, die auf die Schrecken des Krieges mit
psychischer Krankheit reagierten, in den Blick:
Wie ordneten die Ärzte derartige Fälle in ihr
ätiologisches Gefüge ein, das von einer unbegrenzten Belastbarkeit der menschlichen Seele
ausging? Wie entschieden sie, wenn es darum
ging, derartige Störungen vor dem Hintergrund
einer radikal durchgreifenden Wehrmachtjustiz von Simulation abzugrenzen? Zu welchen
Mitteln griffen sie, um diese Soldaten wieder
bereit zu machen für den Einsatz an der Front?
Anschaulich und differenziert zeigt der Autor
auf, wie sich die Lazarettärzte durch die Einbindung in militärische Strukturen immer stärker
mit den Zielen des kriegsführenden NS-Regimes
identifizierten und unter den Bedingungen des
Krieges die Grenzen zwischen Therapie und
Disziplinierung zerfließen. Dabei werden aber
auch die Besonderheiten deutlich, welche die
Praxis in Tübingen von der in Berlin koordinierten Militärpsychiatrie abhoben.
BAND 8/2013–2015
Schwerpunkt: The University of Things.
Theory – History – Practice
Academic collections – spanning the arts,
sciences, and medicine – are a prominent
feature of many major universities. But the
history of these collections, and the cultures
that have cultivated them, has been strangely neglected. This interdisciplinary volume
explores aspects of the history of academic
collections as a university of things – represented by research, representation, application, and commodification. A group of
international authors examines the nature
of objects as a resource for the history of science and culture, in ways that have helped
shape the research university of today.
187 Seiten mit 7 s/w-Abbildungen, 18 Fotos
und 3 Tabellen
2016
Einzelband: € 61,00
103 Seiten mit 1 s/w-Abbildung und 9 Tabellen
Abonnement 2016: € 59,00
€ 36,00
978-3-515-11384-7 e-BOOk
978-3-515-11219-2 e-BOOk
978-3-515-11381-6 kartONiert
978-3-515-11217-8 geBuNdeN
9
7835 1 5 1 1 2 1 78
45
Wissenschaftsgeschichte
Uwe Hoßfeld
Geschichte der biologischen Anthropologie
in Deutschland
Von den Anfängen bis in die Nachkriegszeit
Zweite überarbeitete und aktualisierte Auflage
Der Autor
Uwe Hoßfeld war u. a. als wissenschaftlicher Mitarbeiter am ErnstHaeckel-Haus der Universität Jena
sowie in der Senatskommission
„Aufarbeitung der Jenaer Universitätsgeschichte im 20. Jahrhundert“ tätig.
2003 Habilitation in Geschichte der
Naturwissenschaften. Seit 2006 ist er
Leiter des Bereichs Biologie-Didaktik
an der Universität Jena.
2016
573 Seiten mit 56 s/w-Abbildungen und
6 Übersichten
€ 79,00
978-3-515-11239-0 e-book
978-3-515-11238-3 gebunden
Uwe Hoßfeld schreibt erstmals die Geschichte der biologischen Anthropologie in Deutschland: vom ersten Treffen
deutscher Anthropologen 1861 in Göttingen bis in die
Nachkriegszeit. Hoßfeld entwirft eine Gesamtperspektive,
zeigt aber ebenso auf, in welcher speziellen Weise die
Universität Jena über den Zoologen Ernst Haeckel hinaus
für die Etablierung des Fachs im deutschen Sprachraum unter verschiedenen gesellschaftlichen Rahmen­
bedingungen bedeutsam war – und inwieweit sich in der
Konturierung der biologischen Anthropologie nach 1900
bereits die weitere Entwicklung des Fachs im „Dritten
Reich“ abzeichnete. Ein abschließendes Kapitel führt über
den Nationalsozialismus hinaus bis hin zur Darstellung
der Rezeption der so genannten „zweiten darwinschen
Revolution“ (Synthetischer Darwinismus).
Aus dem Inhalt
Vorwort zur zweiten Auflage | Vorwort zur ersten Auflage | Einführung | Wesen und Methoden der (biologischen) Anthropologie | Die Situation vor Darwin | Der
Beginn einer biologischen Anthropologie im 19. Jahrhundert | Die Internationale der biologischen Anthropologen | Ernst Haeckel als Anthropologe | Zur Institutionalisierung der (biologischen) Anthropologie | Aufstieg und
Fall bis zur zweiten darwinschen Revolution | Von der
Weimarer Republik zum Nationalsozialismus – Fallbeispiel Jena | Biologische Anthropologie und Evolutionsbiologie im „Dritten Reich“ | Tendenzen und Strömungen
der biologischen Anthropologie nach 1945 | Epilog |
Bibliographie
MediziNgeschichte
Constanze Hübner
Constanze Hübner
Sterbehilfe – ein unbekanntes Terrain
Sterbehilfe –
ein unbekanntes
Terrain
AMN
3
Empirische und ethische Analysen
Sterbehilfe – ein unbekanntes Terrain
Empirische und ethische Analysen zu einem guten
Lebensende
zu einem guten Lebensende
ARS MORIENDI NOVA – BAND 3
Medizin-Philosophie
ars moriendi nova - band 3
Franz Steiner Verlag
Constanze Hübner
de
46
die autOriN
Constanze Hübner absolvierte ein Studium der Psychologie an der Friedrich-Alexander-Universität ErlangenNürnberg und ist seitdem in eigener
psychologischer und psychotherapeutischer Praxis tätig. Promotion zum
Thema „Sterbehilfe“ am Institut für
Geschichte und Ethik der Medizin an
der Friedrich-Alexander-Universität
Erlangen-Nürnberg. Die Autorin ist
nebenberuflich als Dozentin an der
Fresenius Hochschule in Köln tätig.
2016
231 Seiten mit 59 s/w-Abbildungen und
32 Tabellen
€ 46,00
978-3-515-11391-5 e-BOOk
978-3-515-11390-8 kartONiert
Viele Menschen in Deutschland wünschen sich ein schnelles und schmerzfreies Sterben. Doch dieser Wunsch trifft
auf eine Wirklichkeit, in der lange Sterbeprozesse eher die
Regel als die Ausnahme sind. Muss man unter diesen Bedingungen erwarten, dass sich der Gedanke der „aktiven
Sterbehilfe“ als eine mögliche Lösung des Problems verbreitet? Umfrageergebnisse scheinen dies zu bestätigen.
Die Einstellung der Bevölkerung zur Sterbehilfe ist bisher
jedoch noch keiner differenzierteren empirischen Analyse
unterzogen worden – ein Manko, das diese Untersuchung
erstmals in umfassender wissenschaftlicher Weise behebt.
Neben einer ethischen Analyse zu „Tod und Sterben“
ermittelt Constanze Hübner nicht nur den Kenntnisstand
der deutschen Bevölkerung hinsichtlich der Sterbehilfearten, sondern auch ihr Antwortverhalten bezüglich
der Zustimmung zur aktiven Sterbehilfe bei vorheriger
Aufklärung.
Die Ergebnisse dieser Studie widersprechen deutlich der
Annahme, die deutsche Bevölkerung befürworte die aktive Sterbehilfe. Sie weisen vielmehr auf einen Wunsch der
Menschen nach Palliativmedizin und einem guten Lebensende hin, das kein Töten auf Verlangen vorsieht.
aus deM iNhalt
Einführung und theoretischer Hintergrund: Tod und Sterben | Zur Situation des Sterbens und der Sterbenden in
Deutschland | Euthanasie | Sterbehilfe | Autonomie und
Würde im Sterbeprozess | Sterbehilfe als Informationsproblem | Empirische Untersuchungen: Fragestellungen
und Methodik der empirischen Untersuchung | Stichprobenbeschreibung | Darstellung der Ergebnisse | Diskussion der Ergebnisse | Zusammenfassung der Ergebnisse |
Literaturverzeichnis
47
MediziNgeschichte
Philipp Teichfischer / Eva Brinkschulte (Hg.)
t
aiser
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Bild
uld
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Johann Lukas Schönlein (1793–1864):
Mon chèr Monsieur Schönlein
ang
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en
Johann Lukas Schönlein (179–184):
Mon chèr Monsieur Schönlein
Briefe an den Arzt, Lehrer und Vater
Johann Lukas Schönlein (1793–1864):
Mon chèr Monsieur Schönlein
Briefe an den Arzt, Lehrer und Vater
Medizingeschichte
Franz Steiner Verlag
Philipp Teichfischer /
Eva Brinkschulte (Hg.)
.de
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Herausgegeben von
PhiliPP Teichfischer und
eva BrinkschulTe
die herausgeBer
Philipp Teichfischer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Medizinischen Fakultät der Otto-von-GuerickeUniversität Magdeburg. Einer seiner
Forschungsschwerpunkte ist die
Geschichte der Medizin des 19. Jahrhunderts.
Eva Brinkschulte ist seit 2003 Leiterin
des Fachbereichs Geschichte, Ethik
und Theorie der Medizin der Medizinischen Fakultät der Otto-von-GuerickeUniversität Magdeburg. Forschungsschwerpunkte sind u.a. die Historische
Frauen- und Geschlechtergeschichte
in der Medizin.
2016
351 Seiten mit 5 s/w-Abbildungen und
10 Faksimiles
€ 64,00
978-3-515-11287-1 e-BOOk
978-3-515-11284-0 geBuNdeN
Der gebürtige Bamberger Johann Lukas Schönlein zählt
zu den einflussreichsten deutschen Medizinern der ersten
Hälfte des 19. Jahrhunderts. Schönlein hat sich vor allem
als Kliniker einen Namen gemacht und die Einführung
moderner naturwissenschaftlicher Methoden in die
Medizin befördert. Nicht zuletzt gilt Schönlein zusammen mit Robert Remak (1815–1865) als Erstbeschreiber
eines humanpathogenen Krankheitserregers. Nachdem
bereits im Jahr 2014 anlässlich der Wiederkehr seines 150.
Todestages die bis dahin unveröffentlichten Briefe von
Schönlein ediert wurden, folgt nun die Herausgabe von
insgesamt 202 bislang unbekannten Briefen an Schönlein, die größtenteils aus Privatarchiven stammen. Unter
den Schreibern befinden sich etwa Persönlichkeiten wie
Alexander von Humboldt (1769–1859), der französische
Kaiser Napoleon III. (1808–1873) oder der preußische
König Friedrich Wilhelm IV. (1795–1861), dessen Leibarzt
Schönlein über einen Zeitraum von fast 20 Jahren war.
Diese kritisch edierten Briefe erweitern unser Bild von
Schönlein als Arzt, Hochschullehrer, Wissenschaftsförderer und Privatperson und dienen als Grundlage für die
weitere Forschung.
aus deM iNhalt
Inhalt | Danksagung | Einführung | Alphabetisches
Verzeichnis der Briefschreiber | Verzeichnis der abgedruckten Briefe | Die Briefe | Verzeichnis bereits
veröffentlichter Briefe | Register
48
MediziNgeschichte
Florian Steger
Asklepios
Asklepios
Medizin und Kult
Florian Steger
Medizingeschichte
Florian Steger
Franz Steiner Verlag
Asklepios
Medizin und Kult
der autOr
Florian Steger ist Direktor des Instituts
für Geschichte, Theorie und Ethik
der Medizin an der Universität Ulm.
Studium der Klassischen Philologie,
Geschichte und Humanmedizin in
Würzburg und München. Promotion
in Bochum. Habilitation in ErlangenNürnberg. 2011–2016 Direktor des
Instituts für Geschichte und Ethik der
Medizin, Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg. Seine Forschungsschwerpunkte reichen von der antiken
Medizin über das Verhältnis von
Medizin und Künsten, insbesondere
Literatur, Fragen des Unrechts in der
Medizin in totalitären Systemen bis zu
aktuellen ethischen Dilemmata.
→ erscheint voraussichtlich August 2016
162 Seiten mit 18 s/w-Abbildungen
€ 26,00
978-3-515-11453-0 e-BOOk
978-3-515-11447-9 kartONiert
In den Heiligtümern des Heilgottes Asklepios suchten
Patienten während der gesamten klassischen Antike
Linderung und Heilung ihrer Leiden. Der damit verbundene Heilkult beinhaltete Opfer für Asklepios, rituelle
Waschungen und den Inkubationsschlaf. Die Träume
enthielten Therapieanweisungen. In den Asklepieien
fanden weder ausschließlich Wunderheilungen statt,
noch waren diese Heiligtümer Orte der letzten Hoffnung
für schwer Kranke. Anhand von ausgewählten Beispielen
aus der römischen Kaiserzeit beschreibt Florian Steger einerseits den Kurbetrieb in den prominenten Heiligtümern
des Asklepios, vor allem in Epidauros und Pergamon;
andererseits kann er zeigen, dass ebendort eine Medizin
auf der Höhe der damaligen Zeit praktiziert wurde. Die
inschriftlich überlieferten Heilungsberichte und das Krankenjournal des gefeierten Redners Publius Aelius Aristides
gewähren einen lebhaften Einblick in den medizinischen
Alltag. Die Asklepiosmedizin fügt sich somit in einen
differenzierten Gesundheits- und Heilermarkt der
römischen Kaiserzeit ein.
49
Andreas Frewer / Rainer Erices (Hg.)
Andreas Frewer / Rainer Erices (Hg.)
derklaff)Verhalurch den
HumanHepati-
Medizinethik in der DDR
ente zur
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m Menen wichchte der
Historio-
rlag.de
MediziNgeschichte
Medizinethik in der DDR
Moralische und menschenrechtliche Fragen
im Gesundheitswesen
GPM
13
Moralische und menschenrechtliche Fragen im
Gesundheitswesen
GESCHICHTE UND PHILOSOPHIE DER MEDIZIN – BAND 13
Medizingeschichte
Geschichte und Philosophie der Medizin - 13
Franz Steiner Verlag
Andreas Frewer /
Rainer Erices (Hg.)
erlag
Medizinethik in der DDR
175-1
die herausgeBer
Andreas Frewer ist Professor am
Institut für Geschichte und Ethik der
Medizin der Universität ErlangenNürnberg. Promotion an der FU Berlin
(1998), European Master in Bioethics
(2003), Habilitation für Geschichte,
Theorie und Ethik der Medizin in
Hannover (2006). Mitglied mehrerer
Ethik-Gremien und internationaler
Editorial Boards.
Rainer Erices studierte Humanmedizin in Leipzig. Seit 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethik
und Geschichte der Medizin, Friedrich-Alexander-Universität ErlangenNürnberg.
2015
287 Seiten mit 8 s/w-Abbildungen
€ 56,00
978-3-515-11178-2 e-BOOk
978-3-515-11175-1 geBuNdeN
Hippokrates oder Lenin – in welchem Verhältnis standen
Medizin und Moral in der DDR? Die Autoren dieses Bandes blicken hinter die Fassade einer Gesundheitspolitik,
die bis heute häufig als Erfolgsgeschichte gilt. Tatsächlich
stand die medizinische Versorgung in den 1980er Jahren
vor dem Abgrund, war der Staat hilflos angesichts umfassender Mängel. Dazu kam der ethische Bankrott mancher
Akteure – nicht wenige Ärzte und sogar Medizinethiker
dienten der DDR als Spitzel.
Anhand von Archivalien, u. a. aus dem Ministerium für
Staatssicherheit, zeigen die hier versammelten Beiträge,
wie weit Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklafften: Sei es am Beispiel des (Fehl-)Verhaltens einzelner
Schlüsselfiguren, durch den kritischen Blick auf die Praxis
der Humanexperimente oder den Skandal der HepatitisInfektionen.
Ein Anhang führt Schlüsseldokumente zur Biopolitik
der DDR auf, von Schwangerschafts- und Transplantationsrecht bis hin zu Bestimmungen zur Forschung am
Menschen. Der Band leistet damit einen wichtigen Beitrag
sowohl zur Geschichte der Medizinethik als auch zur
DDR-Historiographie.
MedGG-Beiheft
50
MediziNgeschichte
Verschobene Wirbel –
verschwommene Traditionen
Chiropraktik, Chirotherapie und Manuelle Medizin
in Deutschland
von Florian Mildenberger
Florian Mildenberger
Verschobene Wirbel – verschwommene
Traditionen
MedGG-Beiheft 56
Franz Steiner Verlag Stuttgart
Chiropraktik, Chirotherapie und Manuelle Medizin
in Deutschland
Verschobene Wirbel – verschwommene Traditionen
MEDIZIN, GESELLSCHAFT UND GESCHICHTE – BEIHEFT 56
56
der autOr
Florian G. Mildenberger, geb. 1973,
ist außerplanmäßiger Professor an
der Europa Universität Viadrina in
Frankfurt/Oder, wo er Geschichte
der Medizin lehrt. Seit 2010 ist er im
Rahmen eines Forschungsprojekts
auch Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch
Stiftung.
Seine Forschungsschwerpunkte sind
Sexualgeschichte, Biophilosophie
und die Geschichte komplementärer
Heilweisen.
2015
344 Seiten mit 3 s/w-Abbildungen und
9 Fotos
€ 57,00
978-3-515-11152-2 e-BOOk
978-3-515-11151-5 kartONiert
Von allen nordamerikanischen heilkundlichen Subkulturen haben es in den letzten 100 Jahren nur Chiropraktik
und Osteopathie erfolgreich über den „Großen Teich“
geschafft. Während die Osteopathie aber in einer Nische
verharrt, schaffte es die chiropraktische Technik von einer
kleinen Randgruppe innerhalb der Heilpraktikerschaft in
die medizinische Orthodoxie hinein. Nach 1945 verwandelten interessierte Chirurgen und Internisten die von
Laien dominierte Chiropraktik in die heute anerkannte
„Manuelle Medizin“. Gleichzeitig professionalisierten
sich die Heilpraktiker ebenfalls – während parallel die
nordamerikanische Chiropraktik im antibiotischen Zeitalter beinahe vom medizinischen Markt verdrängt wurde.
Entscheidende Impulse erhielten die westdeutschen Ärzte
mitten im Kalten Krieg aus der CSSR. Auch in der DDR
gelang es den Anhängern einer „manuellen Therapie“ zu
reüssieren. Erstmals wird mit diesem Band die Geschichte
manueller Therapien im Spannungsfeld zwischen Ärzteschaft, Heilpraktikern, Patienten und amerikanischen
Wegbereitern vorgestellt.
aus deM iNhalt
Einleitung | Ohne Harvard keine Chiropraktik? Die
amerikanische Medizin im 19. Jahrhundert als Resonanzebene für die Formierung neuer Heilkulturen | Der Weg
zum perfekten Rücken: Die amerikanische Chiropraktik
bis 1950 | Alles außer der Wirbelsäule im Blick – die
deutsche Medizin 1880 bis 1945 | Die ersten Chiropraktiker in Deutschland: Rezeption, Widerstände, Erfolge |
Die „Entdeckung“ der Chiropraktik durch deutsche Ärzte
nach 1945 | Die amerikanische Chiropraktik zwischen
Ende und Neubeginn (1955 bis 1990) | Erkenntnisgewinn
durch Rezeption – Chirotherapie in der Bundesrepublik
Deutschland 1960 bis 1970 | Die Professionalisierung der
heilpraktischen Chiropraktik (1955–1970) | Die Manuelle
Medizin in der Bundesrepublik Deutschland bis 1990 |
Chiropraktik – Manuelle Medizin – Manuelle Therapie:
Die DDR (1949–1990) | Ausblick: Manuelle Medizin in
Deutschland nach 1990
51
Medizingeschichte
MedGG-Beiheft
Suizid und Männlichkeit
Selbsttötungen von Männern auf See, in der Wehrmacht
und im zivilen Bereich, 1893 – ca. 1986
en i
von Nicole Schweig
MedGG-Beiheft 57
Franz Steiner Verlag Stuttgart
Nicole Schweig
Suizid und Männlichkeit
Selbsttötungen von Männern auf See, in der Wehrmacht
und im zivilen Bereich, 1893 – ca. 1986
Suizid und Männlichkeit
MEDIZIN, GESELLSCHAFT UND GESCHICHTE – BEIHEFT 57
3-515-11176-8
57
Die Autorin
Nicole Schweig, geb. 1968, Studium
der Geschichte, Kunstgeschichte und
Germanistik in Kiel und Stuttgart.
Promotion 2008.
2016
126 Seiten mit 2 Tabellen
€ 36,00
978-3-515-11181-2 e-book
978-3-515-11176-8 kartoniert
Die Suizidrate der männlichen Bevölkerung in der Bundesrepublik liegt dreimal höher als die entsprechende
Rate der weiblichen Bevölkerung. Dies ist kein Spezifikum
des 21. Jahrhunderts, sondern auch im letzten Drittel
des 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
lag in der deutschen Bevölkerung der Anteil der Suizide
der Männer immer über dem der Frauen. Anhand der
Berufsgruppen der Seeleute und der Militärangehörigen
geht Nicole Schweig der Frage nach, welche Aspekte der
Kategorie Männlichkeit im Kontext mit Suizid in den
Vordergrund traten. Sowohl in der Seefahrt als auch beim
Militär waren zu dieser Zeit fast ausschließlich Männer
beschäftigt. Das Gleiche gilt für die Institutionen, die
einen durchgeführten Suizid untersuchten. Wie wurde
eine solche Tat von den Untersuchungsbehörden wahrgenommen, verhandelt und gegebenenfalls erklärt? Wie
reagierten die Angehörigen? Welche Positionen des öffentlichen Diskurses sind in den Darstellungen der Akten
der Untersuchungsbehörden und in den Erklärungsversuchen der Familien wiederzufinden?
Das Schiff oder der Stationierungsort der Soldaten war
für die Männer Arbeitsplatz und temporärer Wohnort
gleichermaßen. Welchen Einfluss diese Lebensumstände
auf die Entscheidung der Suizidenten hatten, legt die
Autorin dar, indem sie mit Polizeiakten, die Suizide in der
zivilen Bevölkerung untersuchten, einen dritten Quellenkorpus berücksichtigt.
Medizingeschichte
MedGG-Beiheft
52
Gender-Specific Life Expectancy in Europe
1850–2010
e
Edited by Martin Dinges and Andreas Weigl
MedGG-Beiheft 58
Gender-Specific Life Expectancy in Europe 1850–2010
Franz Steiner Verlag Stuttgart
58
Contributors
Andreas Weigl, Marc Luy, Johannes
Klotz, Alice Reid, Eilidh Garrett,
Chris Dibben, Lee Williamson,
Patrick Deboosere, Frans Van Poppel,
Fanny Janssen, Sam Willner,
Örjan Hemström, Raymond Kohli,
Christoph Junker, Martin Dinges
2016
217 Seiten mit 46 Farb- und
29 s/w-Ab­bildungen sowie 15 Tabellen
€ 44,00
978-3-515-11275-8 e-book
978-3-515-11258-1 kartoniert
Martin Dinges / Andreas Weigl (ed.)
Gender-Specific Life Expectancy in Europe
1850–2010
MEDIZIN, GESELLSCHAFT UND GESCHICHTE – BEIHEFT 58
It was not until the 1850s that the average life expectancy in women began to rise noticeably in Germany and
Europe. Up to the 1980s it increased in waves. Since then
the gender gap has gradually decreased and settled. For
decades demographers, historians, medical researchers
and health scientists have provided partial explanations
for this phenomenon. This volume now presents a comparison of seven Central, Western and Northern European
countries spanning one and a half centuries: some of the
selected countries took part in both World Wars, others
remained neutral; in some countries the rate of smoking
varies, others have widely differing female occupation
rates. As a result of this comparison, the varying effects of
biological and socio-cultural influences on the gender gap
and the reversal of this secular trend can be placed with
much greater scientific precision than before. The volume
also contributes to objectify the public debate on the
gender gap and its implications for health policy.
MedGG-Beiheft
53
Medizingeschichte
Gesundheitsvorsorge in der DDR
zwischen Propaganda und Praxis
en i
von Jenny Linek
MedGG-Beiheft 59
Gesundheitsvorsorge in der DDR
Franz Steiner Verlag Stuttgart
-11281-9
59
Die Autorin
Jenny Linek, Studium der Geschichte,
Neueren und Neuesten Geschichte
und Politikwissenschaft an der Universität Greifswald (2002–2009). Stipendiatin des Instituts für Geschichte der
Medizin der Robert Bosch Stiftung in
Stuttgart (2011–2014). Zur Zeit Lehrbeauftragte am Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung der
Universität Greifswald. Forschungsschwerpunkte: DDR-Geschichte,
Präventionsgeschichte, Geschlechterund Alltagsgeschichte.
2016
242 Seiten mit 7 s/w-Abbildungen und
3 Tabellen
€ 46,00
978-3-515-11283-3 e-book
978-3-515-11281-9 kartoniert
Jenny Linek
Gesundheitsvorsorge in der DDR zwischen
Propaganda und Praxis
MEDIZIN, GESELLSCHAFT UND GESCHICHTE – BEIHEFT 59
Krankheitsverhütung und Gesundheitsvorsorge nahmen
einen prominenten Platz in der DDR- Politik ein. Erklärtes
Ziel der Regierung war es, die Lebens- und Arbeits­
bedingungen derart zu gestalten, dass sie sich „segensreich“ auf die Gesundheit der Bevölkerung auswirken
sollten. Den DDR-Bürgerinnen und -Bürgern wurde der
Schutz ihrer Gesundheit sogar in der Verfassung garantiert. Doch inwiefern konnte der Staat seiner Fürsorge­
pflicht nachkommen und entsprechende Rahmen­
bedingungen und Strukturen für ein „gesundes Leben“
schaffen? Und wie verhielt es sich im Gegenzug mit der
persönlichen Verpflichtung des Einzelnen, selbst für seine
Gesundheit Sorge zu tragen?
Jenny Linek befasst sich aus alltagsgeschichtlicher Perspektive mit der Präventionspolitik der DDR und deren Implementierung. Anhand von Eingaben sowie Dokumenten
der Gesundheitsverwaltung zeigt sie, wie die Bevölkerung
die staatlichen Vorgaben für ein gesundheitsbewusstes
Leben wahrgenommen und umgesetzt hat. Geschlechterspezifische Gesichtspunkte sind dabei von besonderer
Relevanz. Durch die Arbeit mit Selbstzeugnissen fördert
Linek Stimmen zutage, die den verordneten SED-Normen
teilweise entgegenstanden oder von diesen verdrängt
wurden und die bislang kaum Gehör fanden.
Medizingeschichte
Pluralismus in der Medizin
aus der Patientenperspektive
Briefe an eine Patientenorganisation für alternative
Behandlungsmethoden (1992–2000)
en i
Medizingeschichte
Philipp Eisele
MedGG-Beiheft
MedGG-Beiheft
54
von Philipp Eisele
MedGG-Beiheft 60
Franz Steiner Verlag Stuttgart
en i
von Nina Grabe
Nina Grabe
MedGG-Beiheft 61
Franz Steiner Verlag Stuttgart
15-11255-0
Die stationäre Versorgung
alter Menschen in
Niedersachsen 1945–1975
Die stationäre Versorgung alter Menschen
Pluralismus in der
Medizin aus der
Patientenperspektive
Pluralismus in der Medizin aus der Patientenperspektive
Die stationäre Versorgung alter Menschen
in Niedersachsen 1945–1975
ISBN 978-3-515-11332-8
Briefe an eine Patienten­
organisation für alternative
Behandlungsmethoden
(1992–2000)
60
MEDIZIN, GESELLSCHAFT UND GESCHICHTE –
BEIHEFT 60
Der Blick von Patienten auf das medizinische
Versorgungsgeschehen in Deutschland zwischen
1992 und 2000 steht im Fokus dieser Untersuchung. Philipp Eisele analysiert rund 4500 Briefe von Menschen, die sich mit der Bitte um medizinischen Rat an eine Patientenorganisation
für alternative Behandlungsmethoden wandten – und kann auf dieser Grundlage explizit
auch die Sichtweisen von Nutzern alternativer
Therapien herausarbeiten. Die Verfasser der
Briefe werden dabei als Akteure aufgefasst, die
durch ihre Entscheidungen bei der Inanspruchnahme der Angebote auf einem fragmentierten
und individualisierten Gesundheitsmarkt das
Gesundheitswesen aktiv mitgestalten können.
Die Auswertung des Quellenmaterials erfolgt
mit einem interdisziplinären Ansatz, der auf
das Methodenrepertoire der Geschichtswissenschaften, der Soziologie sowie der Textlinguistik
zurückgreift. So lassen sich Antworten finden
auf die bis heute relevanten Fragen nach den
Gründen für den wachsenden Stellenwert der
Gesundheit, den steigenden Bedarf an Gesundheitsinformationen und die anhaltende Popularität der Alternativen Medizin.
61
MEDIZIN, GESELLSCHAFT UND GESCHICHTE –
BEIHEFT 61
Nina Grabe untersucht erstmals – vorwiegend
anhand von Beispielen aus Göttingen, Hildesheim und Hannover – die Entwicklung der
stationären Altersversorgung in Niedersachsen
von 1945 bis 1975. In den Jahren nach Kriegs­
ende musste die Versorgung tausender obdachund mittelloser über 65-Jähriger sichergestellt
werden, darunter zahlreiche Flüchtlinge. Die
defizitäre Situation der Altenbetreuung führte
innerhalb der Wohlfahrtspflege letztendlich zu
einer verstärkten Auseinandersetzung mit der
Notlage betreuungsbedürftiger alter Menschen.
Der Großteil neuer Konzepte fand aber erst ab
den frühen 1960er Jahren Umsetzung, im Zusammenhang mit einer zunehmenden Medikalisierung, Professionalisierung und Privatisierung
der Altenpflege. Zu dieser Zeit änderten sich
auch die Anforderungen an das fast ausschließlich weibliche Pflegepersonal. Daraus entstand
schließlich eine eigenständige Altenpflegeausbildung. Innerhalb des gesamten Untersuchungszeitraums existierten jedoch sowohl
zwischen den verschiedenen Einrichtungen als
auch zwischen den verschiedenen Kommunen
erhebliche strukturelle Unterschiede.
2016
2016
497 Seiten mit 4 Abbildungen, 34 Tabellen
425 Seiten mit 30 s/w-Abbildungen und
und 43 Schaubildern
13 Fotos
€ 73,00
€ 66,00
978-3-515-11277-2 e-book
978-3-515-11337-3 e-book
978-3-515-11255-0 kartoniert
978-3-515-11332-8 kartoniert
MediziNgeschichte
Deaconesses in Nursing Care
International Transfer of a Female Model
of Life and Work in the 19th and 20th Century
Edited by Susanne Kreutzer and Karen Nolte
MedGG-Beiheft 62
Franz Steiner Verlag Stuttgart
MediziNgeschichte
Susanne Kreutzer /
Karen Nolte (ed.)
MedGG
MedGG-Beiheft
55
MedGG 34
Franz Steiner Verlag Stuttgart
34
Deaconesses in
Nursing Care
Deaconesses in Nursing Care
Medizin, Gesellschaft und Geschichte
ISBN 978-3-515-11355-7
International Transfer of a
Female Model of Life and Work in
the 19th and 20th Century
62
ISSN 0939-351X
MEDIZIN, GESELLSCHAFT UND GESCHICHTE –
BEIHEFT 62
The transnational approach has led to the
emergence of new historical research areas and
topics. With the concept of “transfer history”,
there has been a growing interest in historical
studies of religious communities because they
were early “global players”. Originating typically
in France, many Catholic sisterhoods settled in
numerous other European and non-European
countries. Likewise, Protestant deaconess
motherhouses became a popular German export
in the nineteenth century. The contributions to
this anthology examine the transnational history of the deaconess movement, focusing on the
example of Protestant deaconesses who worked
as nurses. Focal point is a nursing organisation
that was founded in the 1830s in Germany, but
was subsequently exported to many European and even non-European countries. If the
deaconess motherhouses wanted to stand a
chance of survival in these countries, they had
to adapt to the specific cultural and societal
contexts. Due to these adaptation processes,
the deaconess motherhouses are particularly
suitable for an international comparative and
transfer history.
34
Medizin, Gesellschaft und
Geschichte
Jahrbuch des Instituts für
Geschichte der Medizin der
Robert Bosch Stiftung
Herausgegeben von Robert Jütte
Redaktion: Sylvelyn HähnerRombach
BAND 34/2016
Die Beiträge des Jahrbuchs reichen vom
19. Jahrhundert bis in die Zeitgeschichte und
behandeln Armenversorgung, NS-Geschichte
sowie Gesundheitsaufklärung im deutschdeutschen Vergleich.
Den Zusammenhang zwischen Armut und
Krankheit belegt Stephanie Neuner in ihrer
Untersuchung zur Krankenversorgung von
Unterschichtenfamilien in der ersten Hälfte
des 19. Jahrhunderts. Florian Mildenberger
rekonstruiert die Biographie eines Heidelberger
Mediziners, dessen Karriere im Nationalsozialismus bislang nur ansatzweise erforscht wurde. In
einem Systemvergleich zeigen Jenny Linek und
Pierre Pfütsch auf, wie sich das Geschlechterbild
in der Gesundheitsaufklärung in den beiden
deutschen Staaten bis 1990 entwickelt hat.
Die zweite Sektion zur Geschichte der Homöopathie und alternativer Heilweisen enthält eine
Quellenedition: Ein Forscherteam um Thilo
Schlott hat Briefe von evangelischen Geistlichen an Samuel Hahnemann, den Begründer
der Homöopathie, editiert und kommentiert.
Den Abschluss bildet eine Studie von Christoph
Friedrich, Ulrich Meyer und Caroline Seyfang
zur Geschichte des homöopathischen Arzneimittelherstellers Willmar Schwabe.
2016
2016
240 Seiten mit 13 s/w-Abbildungen und 11 Tabellen
230 Seiten mit 6 s/w-Abbildungen und 9 Tabellen
Einzelband: € 47,20
€ 46,00
Abonnement 2016: € 41,20
978-3-515-11358-8 e-BOOk
978-3-515-11359-5 e-BOOk
978-3-515-11355-7 kartONiert
978-3-515-11357-1 kartONiert
56
Akademie der Wissenschaften und der
Literatur Mainz
Akademie gemeinnütziger Wissenschaften
zu Erfurt
Karl-Heinz Duchhardt
Rudolf Bentzinger / Meinolf Vielberg (Hg.)
Studien zum Kaiseramt in der
Frühen Neuzeit
Wissenschaftliche Erziehung
seit der Reformation:
Vorbild Mitteldeutschland
Drei Beiträge
Beiträge des 5. Erfurter Humanismuskongresses
2015
ABHANDLUNGEN DER GEISTES- UND
SOZIALWISSENSCHAFTLICHEN KLASSE –
HEFT 2016.1
SONDERSCHRIFTEN DER AKADEMIE
GEMEINNÜTZIGER WISSENSCHAFTEN
ZU ERFURT – BAND 48
Wie die beiden Spitzen der christianitas, die
jeweils von Wahlkörperschaften in ihr Amt
beförderten Päpste und Kaiser, sich in einer
sich wandelnden Welt mit ihren Ansprüchen zu
behaupten suchten, zählt zu den spannendsten
Prozessen der Ausbildung eines Staatensystems.
Die hier vorgelegten Studien veranschaulichen,
wie beim Herrschaftsantritt sich mehr und
mehr ganz pragmatische Gesichtspunkte statt
eines dezidiert symbolischen Handelns in den
Vordergrund schoben, und wie eine Chance
vertan wurde, mittels eines Mediums der Kommunikation der Öffentlichkeit ein stringentes
Herrschaftsprogramm zu präsentieren.
Noch die neueste Literatur beklagt, wie sehr die
Erforschung des frühneuzeitlichen Kaisertums
lange Zeit vernachlässigt wurde. Die hier vereinten Fallstudien geben neue Impulse.
Die Schulentwicklung Mitteldeutschlands vom
16. bis zum 20. Jahrhundert, u.a. in Schulpforta,
St. Augustin in Grimma, St. Afra in Meißen, in
den Franckeschen Stiftungen in Halle, im Grauen Kloster in Berlin, bildet den Schwerpunkt
des vorliegenden Bandes. Dabei stehen die für
die Pädagogikgeschichte wichtigen geistigen
Strömungen wie Pietismus, Philanthropismus
und Neuhumanismus im Mittelpunkt. Auch
Einzelpersonen wie den Philologen Johann
Matthias Gesner, August Koberstein und Karl
August Regel wird Beachtung geschenkt.
Doch wird auch das Bildungswesen vor der Reformation beleuchtet, so die zweitausendjährige
Geschichte der Septem artes in Europa und im
islamischen Orient, die Wissensvermittlung in
spätmittelalterlichen Klosterschulen Mitteldeutschlands und dessen vorreformatorischen
Lateinschulen. Möglichkeiten, wissenschaftliche
Erziehung mit der Modularisierung durch die
Bologna-Reform in Einklang zu bringen, werden
am Schluss des Bandes aufgezeigt.
2016
9
56 Seiten mit 2 s/w-Abbildungen
2016
€ 10,00
205 Seiten mit 3 s/w-Abbildungen
978-3-515-11497-4 e-book
€ 28,00
978-3-515-11345-8 kartoniert
978-3-515-11250-5 kartoniert
7835 1 5 1 1 3458
9
7835 1 5 1 1 2505
57
Autorenverzeichnis
Annas, Gabriele 5
Kaelble, Hartmut 17
Teichfischer, Philipp 47
Asche, Matthias 12
Katzer, Valentin 21
Thieme, André 37
Aschmann, Birgit 14
Kißkalt, Michael 41
Auge, Oliver 4
Kohnle, Armin 37
Aulke, Julian 14
König, Wolfgang 27
Ubbens, Wilbert 23
Kretschmann, Carsten 22
Vasold, Manfred 11
Bellingradt, Daniel 23
Kreutzer, Susanne 55
Vering, Eva-Maria 5
Bentzinger, Rudolf 56
Kusber, Jan 14
Vielberg, Meinolf 56
Berger, Francoise 20
Kutsch, Arnulf 23
Beyer-Thoma, Hermann 38
Kwaschik, Anne 20
Bogedain, Clemens 20
Wagenblast, Jörg 44
Walldorf, Friedemann 41
Böning, Holger 23
Landes, Christopher 25
Wassenberg, Birte 18
Bormann, Patrick 29
Lehner, Hans Christian 2, 3
Weigl, Andreas 52
Brinkschulte, Eva 47
Linek, Jenny 53
Wiemers, Gerald 37
Burschel, Peter 7
Löppenberg, Ingo 14
Witowski, Janis 28
Lück, Heiner 37
Witzel, Jörg 5
Christian, Karsten 32
Martius, Sebastian 23
Collani, Claudia von 40
Merziger, Patrick 23
Zettl, Erich 40
Michel, Judith 29
Zeuge-Buberl, Uta 43
Denzel, Markus A. 14, 31
Mildenberger, Florian 50
Deter, Gerhard 24
Moldenhauer, Heide 38
Dietl, Ralph L. 12
Moreau, Patrick 18
Dinges, Martin 52
Duchhardt, Karl-Heinz 56
Nieden, Birthe zur 5
Niggemann, Ulrich 12
Eisele, Philipp 54
Nolte, Karen 55
Elvert, Jürgen 13, 14
Nowak, Jessika 5
Erices, Rainer 49
Pauly, Michel 24
Felten, Franz Josef 36
Plöckinger, Othmar 15
Frewer, Andreas 49
Pyta, Wolfram 22
Friedman, Alexander 39
Fritzen, Florentine 9
Rheinheimer, Martin 33, 34
Geißler, Daniel 5
Salatowsky, Sascha 6
Grabe, Nina 54
Schäfer, Michael 31
Scheffler, Katharina 35
Häberlein, Mark 31
Scheller, Jörg 10
Hähner-Rombach, Sylvelyn 55
Scheltjens, Werner 31
Herbers, Klaus 2, 3
Schirmer, Uwe 37
Hohls, Rüdiger 17
Schmale, Wolfgang 19
Hoßfeld, Uwe 45
Scholtyseck, Joachim 14, 29
Hübner, Constanze 46
Scholz, Margit 37
Hudemann, Rainer 39
Schröder, Winfried 6
Hüsgen, Jan 42
Schweig, Nicole 51
Schwinghammer, Alexander 10
Isenmann, Mechthild 31
Seidel, Thomas A. 37
Spiridon, Olivia 38
Jullien, Eva 24
Stamm-Kuhlmann, Thomas 14
Juterczenka, Sünne 7
Steger, Florian 48
Jütte, Robert 55
Stöber, Rudolf 23
58
AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Warenlieferungen und Dienstleistungen
einschließlich Widerrufsbelehrung und Pflichtangaben des Franz Steiner Verlags
1. VORBEMERKUNG
1.1 Diese Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Warenlieferungen (Bücher, Zeitschriften,
Loseblattwerke, Ergänzungslieferungen, Tabellen, Broschüren, CD-ROM und DVD u. ä.) Ihres
Vertragspartners, einem Unternehmen der Verlagsgruppe - Deutscher Apotheker Verlag.
1.2 Abweichende Bedingungen bedürfen zu ihrer Geltung der ausdrücklichen Zustimmung.
1.3 Für Online-Produkte, deren Nutzung ausschließlich im Wege der Datenfernübertragung
über das Internet erfolgt, gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Online-Produkte
(AGB Online Produkte).
1.4 Bei Lieferung von Software (CD-ROM, DVD, Download von Applikationen) gelten
ergänzende Bestimmungen.
2. VERTRAGSSCHLUSS
2.1 Bei einer Bestellung schließen Sie den Vertrag mit der Franz Steiner Verlag GmbH,
Birkenwaldstraße 44, 70191 Stuttgart, Telefon: 0711 25 82 0, Telefax: 0711 25 82 390,
E-Mail: [email protected], Umsatzsteuer-ID DE811207273,
Handelsregister Registergericht Stuttgart HRB 11455,
vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Dr. Christian Rotta und André Caro.
2.2 Die Präsentation unserer Waren stellt kein bindendes Angebot unsererseits dar. Erst die
Bestellung einer Ware durch Sie ist ein bindendes Angebot nach § 145 BGB. Sie werden über
den Eingang Ihrer Bestellung, bei telefonischer Bestellung telefonisch und bei schriftlicher
Bestellung jeweils schriftlich informiert. Der Kaufvertrag kommt dadurch zustande, dass
wir das in Ihrer Bestellung liegende Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages durch eine
Auftragsbestätigung oder durch die Lieferung der Ware an Sie annehmen.
2.3 Ihre elektronische Bestellung wird ausgelöst, indem Sie den Button „Bestellung verbindlich
absenden“ anklicken. Mit der Bestellung erklären Sie verbindlich, die Ware erwerben
zu wollen. Den Bestellvorgang leiten Sie ein, indem Sie den Button „Zur Kasse“ anklicken.
Ihre Angaben werden dann noch einmal angezeigt, damit Sie Änderungswünsche
ausführen oder mögliche Eingabefehler korrigieren können. Durch Anklicken des Buttons
„Bestellung verbindlich absenden“ wird Ihre Bestellung ausgelöst und an uns weitergeleitet.
Mit Ihrer Bestellung erklären Sie verbindlich die Ware erwerben zu wollen. Sie werden
über den Eingang Ihrer Bestellung umgehend per E-Mail informiert. Bitte beachten Sie,
dass diese E-Mail nur der Bestätigung des Eingangs Ihrer Bestellung dient und noch keine
Annahme Ihres Angebotes auf Abschluss eines Kaufvertrages darstellt. Der Kaufvertrag
kommt dadurch zustande, dass wir das in Ihrer Bestellung liegende Angebot zum Abschluss
eines Kaufvertrages durch die Lieferung der Ware annehmen. Der Vertragstext wird nach
dem Vertragsabschluss von uns gespeichert und ist auf Ihren Wunsch jederzeit bei unserem
Kundenservice abrufbar.
2.4 Alle Loseblattwerke und Softwareprogramme sind bis zum Liefertermin aktualisiert.
Damit Loseblattwerke oder Software stets aktuell bleiben, nehmen Sie am vertragsgemäßen
Aktualisierungs-Service teil, sofern Sie nichts anderes angeben.
3. PREISE
3.1 Unsere Preise verstehen sich innerhalb der Bundesrepublik Deutschland inklusive
der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
3.2 Unsere Preise verstehen sich bei Lieferung in Deutschland zuzüglich der in Ihrer
Bestellung ausgewiesenen Versandkosten.
3.3 Beim Auslandsversand wird eine Versandkostenpauschale in Höhe von € 8,90 pro
Versandstück berechnet.
4. ZAHLUNGS- UND LIEFERUNGSBEDINGUNGEN
4.1 Sofern nicht anders vereinbart, erfolgt die Lieferung durch unsere Verlagsauslieferung
an die von Ihnen angegebene Lieferadresse.
4.2 Die Lieferzeit beträgt bis zu 4 Werktage nachdem wir Ihre Bestellung durch unsere
Auftragsbestätigung angenommen haben.
4.3 Der Kaufpreis ist bei Lieferung gegen Rechnung innerhalb von 21 Tagen nach Rechnungsstellung fällig.
4.4. Sie können den Kaufpreis entweder per Kreditkarte oder mittels Überweisung oder
im Lastschriftverfahren bezahlen.
4.5 Für den Fall der Rückgabe oder Nichteinlösung einer Lastschrift ermächtigt der Besteller
die Bank mit Abgabe der Bestellung unwiderruflich, dem Verkäufer seinen Namen und
seine aktuelle Anschrift mitzuteilen.
4.6 Für Neukunden besteht eine Höchstgrenze, bis zu welcher der Kauf auf Rechnung
möglich ist. Diese Grenze gilt für das gesamte Kundenkonto und berücksichtigt auch noch
offene Beträge aus früheren Rechnungsstellungen.
4.7 Lieferung an eine von Ihnen angegebene Packstation ist nicht gegen offene Rechnung
möglich. In diesem Fall muss der Kaufpreis per Lastschrift, Vorkasse oder Kreditkarte
bezahlt werden.
5. WIDERRUFSRECHT
5.1 Als Verbraucher steht Ihnen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Verbraucher ist jede
natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zweck abschließt, der weder ihre
gewerblichen, noch ihre selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann
(§ 13 BGB).
5.2 Hinsichtlich der Voraussetzungen und Rechtsfolgen des Widerrufs wird auf die Widerrufsbelehrung außerhalb der AGBs im Anhang verwiesen.
6. RÜCKSENDEKOSTEN
Wir tragen die Kosten der Rücksendung der Waren im Falle eines Widerrufs.
7. KÜNDIGUNG | MINDESTLAUFZEIT
7.1 Zeitschriftenabonnements - dies gilt auch für Loseblattwerke - gelten unbefristet, sind
aber jeweils jährlich kündbar. Die Kündigung ist bis 31.12. eines jeden Jahres möglich und
muß bis spätestens 15.11. des laufenden Jahres beim Verlag eingetroffen sein.
7.2 Etwaige nach der Kündigung noch erhaltene Lieferungen sind zurückzugeben. Gleiches
gilt für den Aktualisierungs-Service bei Loseblattwerken.
8. EIGENTUMSVORBEHALT
8.1 Wir behalten uns bei allen Lieferungen das uneingeschränkte Eigentum bis zur vollständigen
Erfüllung aller Zahlungsverpflichtungen durch den Kunden vor.
8.2 Bei Lieferung an Weiterverkäufer ist dieser zur Weiterveräußerung im ordentlichen
Geschäftsgang berechtigt. Er ist grundsätzlich ermächtigt, die Forderungen einzuziehen.
Der Weiterverkäufer tritt uns sicherheitshalber alle Forderungen gegen seine Abnehmer in
Höhe des Rechnungswertes der Ware ab (verlängerter Eigentumsvorbehalt).
9. GEWÄHRLEISTUNG/HAFTUNG
9.1. Es gilt das gesetzliche Gewährleistungsrecht.
9.2 Für Fragen, Reklamationen und Beanstandungen erreichen Sie unseren Kundenservice
telefonisch unter 08191 – 97000-962 Montag bis Freitag von 8.00 h – 17.00 h oder per Mail
[email protected]. Für Kaufleute gelten diesbezüglich §§377; 378 HGB.
10. NICHTVERFÜGBARKEIT
10.1 Wir behalten uns vor, von einer Ausführung Ihrer Bestellung abzusehen, wenn wir den
bestellten Titel nicht vorrätig haben, der nicht vorrätige Titel beim Verlag vergriffen und die
bestellte Ware infolgedessen nicht verfügbar ist.
In diesem Fall werden wir Sie unverzüglich über die Nichtverfügbarkeit informieren und
einen gegebenenfalls von Ihnen bereits gezahlten Kaufpreis unverzüglich rückerstatten.
11. DATENSCHUTZ
11.1 Sämtliche von Ihnen mitgeteilten personenbezogenen Daten [wie z.B. Anrede, Name,
Anschrift, Geburtsdatum, E-Mailadresse, Telefon- und Telefaxnummer, Bankverbindung,
Kreditkartennummer] werden wir ausschließlich gemäß den Bestimmungen des deutschen
Datenschutzrechts erheben, verarbeiten und speichern.
11.2 Wir nutzen Ihre personenbezogenen Daten ausschließlich für Zwecke rund um Ihre
Bestellung, so z.B. für die Information zu Ihrem Bestellstatus und/oder Lieferstatus und für
interne Kundenanalysen. Persönliche Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt
und an Dritte nur in Rahmen der Zustellung und Bezahlung weitergegeben. Bitte lesen
Sie auch unsere Datenschutzerklärung.
11.3 Ich erteile meine Einwilligung in die Speicherung, Verarbeitung und Weitergabe meiner
personenbezogenen Daten gemäß den gesonderten Datennutzungsbestimmungen.
12. ANWENDBARES RECHT/GERICHTSSTAND
12.1 Soweit der Kunde nicht Verbraucher ist, gilt deutsches Recht unter Ausschluss
des UN-Kaufrechts.
12.2 Ist der Kunde Kaufmann oder juristische Person des öffentlichen Rechts, ist ausschließlicher
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis das für
unseren Firmensitz Stuttgart zuständige Gericht.
13. ONLINE-SHOP-BESTELLUNG
Soweit Sie beim Besuch auf unserer Homepage Ware bestellen, möchten wir Sie auf Folgendes
hinweisen:
1. Die für den Vertragsabschluss zur Verfügung stehende Sprache ist ausschließlich Deutsch.
2. Die wesentlichen Merkmale der von uns angebotenen Waren sowie die Gültigkeitsdauer
befristeter Angebote entnehmen Sie bitte den einzelnen Produktbeschreibungen im
Rahmen unseres Internetangebotes.
3. Die Präsentation unserer Waren stellt kein bindendes Angebot unsererseits dar. Erst die
Bestellung einer Ware durch Sie ist ein bindendes Angebot nach § 145 BGB. Sie werden
über den Eingang Ihrer Bestellung umgehend per E-Mail informiert. Die Eingangsbestätigung
erfolgt sofort und automatisch und stellt keine Vertragsannahme dar. Der Kaufvertrag
kommt dadurch zustande, dass wir das in Ihrer Bestellung liegende Angebot zum Abschluss
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erfolgt innerhalb 4 Werktage nachdem Ihre Bestellung bestätigt wurde, vorausgesetzt die
Ware ist verfügbar.
4. Sollte die von Ihnen bestellte Ware nicht verfügbar sein, behalten wir uns vor, die Leistung
nicht zu erbringen. In diesem Fall werden wir Sie unverzüglich über die Nichtverfügbarkeit
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Ihrer Bestellung ausgewiesenen Versandkosten innerhalb der Bundesrepublik Deutschland.
7. Der Kaufpreis wird 21 Tage nach Rechnungsstellung fällig. Die Zahlung der Ware erfolgt
nach Ihrer Wahl per Kreditkarte, mittels Banküberweisung oder per Scheck. Unsere Bankverbindung lautet: BW Bank Stuttgart IBAN DE54 6005 0101 0002 8325 51 BIC SOLADESTXXX
8. Der Vertragstext einschließlich Ihrer Bestellung wird von uns gespeichert und wird Ihnen
auf Wunsch zusammen mit unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen zugesandt.
13. SCHLICHTUNGSSTELLE
Der Franz Steiner Verlag, Stuttgart, ist gegenwärtig nicht an eine Schlichtungsstelle über
die alternative Beilegung verbraucherrechtlicher Streitigkeiten (Richtlinie 2013/11/EU)
angeschlossen.
– ENDE DER ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN –
59
AGB
WIDERRUFSRECHT
Als Verbraucher steht Ihnen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
Widerrufsbelehrung bei der Bestellung von gedruckten Büchern und anderen körperlichen Waren. Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Verbraucher ist jede natürliche Person,
die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen
noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
FOLGEN DES WIDERRUFS
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten
haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus
ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag
zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen
ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes
vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder
bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem,
welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens
binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor
Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Wir tragen die Kosten der Rücksendung der Waren.
Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust
auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der
Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.
WIDERRUFSBELEHRUNG
WIDERRUFSRECHT
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu
widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag an dem Sie oder ein von Ihnen
benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw.
hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
Franz Steiner Verlag GmbH
Vertreten durch die Geschäftsführer: Dr. Christian Rotta und André Caro
Birkenwaldstraße 44, 70181 Stuttgart
Fax: +49 711 2582 390
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- ENDE DER GESETZLICHEN WIDERRUFSBELEHRUNG mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail)
über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung
der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor
Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Die Rücksendung ist zu richten an:
AUSSCHLUSS BZW. VORZEITIGES ERLÖSCHEN DES WIDERRUFSRECHTS:
Ein Widerrufsrecht besteht nicht bei Lieferungen von Ton- oder Videoaufnahmen (z.B. CD, Musikoder Videokassetten) oder von Computersoftware in einer versiegelten Verpackung,
wenn die Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde.
Ein Widerrufsrecht besteht ferner nicht bei Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren
Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich
ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind.
Ein Widerrufsrecht besteht außerdem nicht bei Verträgen zur Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften oder Illustrierten mit Ausnahme von Abonnement-Verträgen.
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