V 1210 F

V 1210 F
(Bekanntmachung Öffentliche Ausschreibung)
Vergabestelle
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
-VM1Württembergische Str. 6
10707 Berlin
Datum
30.09.2016
Maßnahmenummer
Vergabenummer
OE 181016 Niw
Baumaßnahme
AsylE70001
Sozialeinrichtungen, MUF Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge
0000
Berlin
Leistung/CPV
Technische Erschließung Tiefbau, MUF, Kiefholzstraße
Bekanntmachung Öffentliche Ausschreibung
Bekanntmachungstext
a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
Name
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
-VM1-
Straße
PLZ, Ort
Telefon
E-Mail
Internet
b)
c)
Württembergische Str. 6
10707 Berlin
+49 30901393936
[email protected]
Fax +49 30901393931
www.vergabe.berlin.de
Vergabeverfahren
Vergabenummer
Öffentliche Ausschreibung, VOB/A
OE 181016 Niw
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt.
Vergabeunterlagen werden auch elektronisch zur Verfügung gestellt.
Es werden elektronische Angebote akzeptiert
ohne elektronische Signatur (Textform).
mit fortgeschrittener elektronischer Signatur.
mit qualifizierter elektronischer Signatur.
Kein elektronisches Vergabeverfahren.
d)
Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
Planung und Ausführung von Bauleistungen
Bauleistungen durch Dritte (Mietkauf, Investor, Leasing, Konzession)
e)
Ort der Ausführung
Standort 8: Kiefholzstr. 74, 12435 Berlin
1 ABau 2013, Stand: April 2016
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(Bekanntmachung Öffentliche Ausschreibung)
f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt in Lose
Auf dem Grundstück Kiefholzstr. 74 (Standort 8) soll eine Unterkunft für Flüchtlinge und
Asylbegehrende als Neubau in modularer Bauweise (MUF) errichtet werden. Dabei soll ein
fünfgeschossiges Unterkunftsgebäude und ein Funktionsgebäude entstehen. Die vorliegende
Bekanntmachung beinhaltet die medientechnische interne Erschließung des Standorts mit Wärme,
Trinkwasser, Abwasser und Regenwasser sowie die Leerrohrverlegung zur späteren Installation von
Starkstromanlagen sowie fernmelde- und informationstechnischen Anlagen im Außenbereich zur
Anbindung der Unterkunftsgebäude an das Funktionsgebäude.
Für diesen Standort sind die folgenden wesentlichen Leistungen vorgesehen:
Kostengruppe 541 – Abwasseranlagen Schmutzwasser
SO 8: 96 m DN125-DN200; 2 x Schacht DN1000 Stahlbeton
Kostengruppe 541 – Abwasseranlagen Regenwasser
SO 8: 293 m DN200-DN400 PP; 55 m DN1200 Stahlbetonrohr; 4 x Schacht DN1000 Stahlbeton;
2 x Schacht DN2000 Stahlbeton
Kostengruppe 542 – Wasserversorgung
SO 8: 40 m Da50-DN63 PE
Kostengruppe 544 – Wärmeversorgungsanlagen
SO 8: 70 m Da50 (Innenrohr) VMR
Kostengruppe 546 – Erdarbeiten Elektro
SO 8: Gräben für ELT 85 m
Kostengruppe 546 – Erdarbeiten Außenbeleuchtung
SO 8: Gräben für Außenbeleuchtung 72 m
Kostengruppe 547 – Erdarbeiten Telekommunikation/IT
SO 8: 131 m Kabelschutzrohre Da110 (1-3 Rohre nebeneinander), 5 x Kabelzugschacht 70x70x90
g)
Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden
Zweck der baulichen Anlage
Zweck des Auftrags
h)
Aufteilung in Lose
ja, Angebote sind möglich
nein
nur für ein Los
für ein oder mehrere Lose
nur für alle Lose (alle Lose müssen angeboten werden)
(Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f)
i)
Ausführungsfristen
Beginn der Ausführung:
Fertigstellung:
Dauer der Leistungen :
weitere Fristen :
j)
01.11.2016
31.08.2017
s. Vergabeunterlagen
Nebenangebote
zugelassen
nur in Verbindung mit einem Hauptangebot zugelassen
nicht zugelassen
k)
Anforderung der Vergabeunterlagen
Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich in elektronischer Form auf der Vergabeplattform des Landes Berlin zum Download bereitgestellt.
Vergabestelle s. Punkt a)
Siehe Anmerkungen S. 5
1 ABau 2013, Stand: April 2016
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(Bekanntmachung Öffentliche Ausschreibung)
l)
Kosten für die Übersendung der Vergabeunterlagen in Papierform
Höhe der Kosten
Zahlungsweise
Empfänger
IBAN
BIC-Code
Verwendungszweck
€
Banküberweisung
Vermerk „Vergabeunterlagen
Kapitel _________ Titel ____________ Unterkonto _________
Kassenzeichen _____________________________________“
Fehlt der Verwendungszweck auf Ihrer Überweisung, so ist die Zahlung nicht zuordenbar und Sie erhalten
keine Unterlagen.
Die Vergabeunterlagen können nur versendet werden, wenn
• auf der Überweisung der Verwendungszweck angegeben wurde,
• gleichzeitig mit der Überweisung die Vergabeunterlagen per Brief oder E-Mail (unter Angabe Ihrer
vollständigen Firmenadresse) bei der in Abschnitt k) genannten Stelle angefordert wurden,
• das Entgelt auf dem Konto des Empfängers eingegangen ist.
Das eingezahlte Entgelt wird nicht erstattet.
o)
Anschrift, an die die Angebote zu richten sind www.vergabe.berlin.de
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
-VM1Württembergische Str. 6
10707 Berlin
p)
q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen: Deutsch
Ablauf der Angeam
um 13:00
botsfrist
18.10.2016
am
um 13:00
Eröffnungstermin
18.10.2016
Ort
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Württembergische Str. 6
10707
Uhr
Uhr
-VM1022
Berlin
Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen
r)
s)
t)
u)
Bieter und ihre Bevollmächtigten. Eine Vollmacht ist vorzulegen.
geforderte Sicherheiten siehe Vergabeunterlagen
wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen
Vorschriften, in denen sie enthalten sind
siehe Vergabeunterlagen
Rechtsform der/Anforderung an Bietergemeinschaften
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
Nachweise zur Eignung
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag im Unternehmerund Lieferantenverzeichnis für Bauleistungen (ULV) oder in die Liste des Vereins für die Präqualifikation
von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die
Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot
das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen
sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese im ULV oder in der Liste des
Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
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(Bekanntmachung Öffentliche Ausschreibung)
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen)
auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst
sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Das Formular „Eigenerklärung zur Eignung“ V 124.H F (https://senstadtfms.stadtberlin.de/intelliform/forms/eabau/berlin/v_124hf/index - für eine Ausschreibung des Hochbaus) bzw.
V 124.V-I F (https://senstadtfms.stadt-berlin.de/intelliform/forms/eabau/berlin/v_124vf/index - für
eine Ausschreibung des Verkehrsanlagen- und Ingenieurbaus) ist zu verwenden.
Der Auftraggeber wird ab einer Auftragssumme von 30.000 € für den Bieter, der den Zuschlag erhalten
soll, zur Bestätigung der „Eigenerklärung zur Eignung“ einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister
beim Bundesamt für Justiz anfordern.
Der Auftraggeber wird ab einer Auftragssumme von 15.000 € für den Bieter, der den Zuschlag erhalten
soll, zur Bestätigung der „Eigenerklärung zur Eignung“ eine eventuelle Eintragung des Bieters im Korruptionsregister Berlin abfragen. Bei geringeren Auftragswerten steht die Abfrage im Ermessen des öffentlichen Auftraggebers.
Der Auftraggeber wird auf der Grundlage der EU-Sanktionsverordnungen zur Bekämpfung des Terrorismus und zur Durchsetzung von Embargos (EG) Nr. 881/2002 vom 27. Mai 2002, 753/2011 vom
1. August 2011 sowie 2580/2001 vom 27. Dezember 2001 eine Abfrage in den Finanz-Sanktionslisten
(www.finanz-sanktionsliste.de/fisalis/jsp/index.jsf) veranlassen.
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3
VOB/A zu machen:
Hinweis:
Gelangt das Angebot eines präqualifizierten oder im ULV eingetragenen Bieters in die engere Wahl, hat der Bieter
zusätzlich die auf Seite 1 des Formblattes V 124.H F angegebenen konkret auftragsbezogenen Bescheinigungen
zum Umsatz und zu den Referenzen innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen, soweit die
Prüfung der Vergabestelle ergibt, dass die im Präqualifikationsverzeichnis oder im ULV hinterlegten Unterlagen die
beschriebenen Anforderungen qualitativ und/oder quantitativ nicht oder nicht ausreichend belegen.
v)
Ablauf der Bindefrist
w)
Nachprüfung behaupteter Verstöße
18.11.2016
Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt – V MN Württembergische Straße 6
10707 Berlin
Telefon: +49 30 90139 4230 Telefax: +49 30 90139 4221
Bei Schreiben an die Nachprüfungsstelle bitte Kopie dieser Ausschreibung beifügen!
Zur Überprüfung der Zuordnung zum 20%-Kontingent für nicht EU-weite Vergabeverfahren
(§ 2 Nr. 6 VgV): Vergabekammer (§ 159 GWB)
Vergabekammer (§ 159 GWB)
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Straße 105
10825 Berlin
Telefon: +49 30 9013 8316 Telefax: +49 30 90 13 7613
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(Bekanntmachung Öffentliche Ausschreibung)
Anmerkungen:
zu k) Bedingungen für den Erhalt von Vergabeunterlagen:
Die Bewerbung und der Erhalt der Vergabeunterlagen sind über die Vergabeplattform des Landes Berlin unter
www.vergabe.berlin.de möglich. Die Vergabeunterlagen werden unentgeltlich und vollständig als
pdf-Dokumente auf den Plattformen angeboten.
Die Einreichung/Abgabe der Angebote kann wahlweise elektronisch in Textform oder elektronisch mit
qualifizierter/fortgeschrittener Signatur oder weiterhin konventionell unterschrieben im Papierformat erfolgen.
Für den Erhalt der elektronischen bearbeitbaren Vergabeunterlagen ist eine einmalige, kostenlose
Registrierung auf der Internetseite
http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/registrierung-firma/ notwendig, wenn der Bewerber
nicht bereits registriert ist.
Nach der erfolgreichen Registrierung kann mit dem selbstvergebenen Benutzer-Login die sofortige Nutzung
der Funktionen wie der Download der Unterlagen und die Einstellung elektronischer Angebote erfolgen.
Bitte beachten Sie, dass alle Bewerber/Bieter eigenverantwortlich die weitere Entwicklung zum Verfahren wie
z.B. die Ergänzung oder Änderung der Vergabeunterlagen und die Einstellung von beantworteten Bieterfragen
durch selbstständige Einsicht verfolgen müssen.
Nicht registrierte Bewerber/Bieter können diese ggf. auftretenden Ergänzungen/Änderungen der
Vergabeunterlagen auf den Außenseiten der Vergabeplattform Berlin unter der Rubrik „Veröffentlichungen“
im Bereich der entsprechenden Bekanntmachung unter
http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ einsehen.
Registrierte Bewerber/Bieter erhalten darüber hinaus die Möglichkeit nach ihrem Login diese Informationen
auf den Innenseiten der Plattform abzurufen.
Sonstige Informationen:
Auskünfte über die Vergabeunterlagen sind bis zum 10.10.2016 in Textform zu beantragen.
Angebote in Papierform sollten mit QR-Code eingereicht werden. Der QR-Code wird beim Ausdruck des
Leistungsverzeichnisses über die Bietersoftware ava-sign automatisch auf der letzten Seite erzeugt. Alternativ
wird bei der Einreichung eines Angebotes in Papierform um die zusätzliche Abgabe der GAEB.d84 auf einer
CD-ROM gebeten.
Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen
Bestimmungen bei den Regelungen der §§ 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz
entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die
Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen
Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis wird von dem für den Zuschlag
vorgesehenen Bieter eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stellen eingeholt.
Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) müssen die Bieter sowie Bewerber eine entsprechende Erklärung
abgeben, die den Angebotsunterlagen beigefügt ist. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen
gemäß § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.
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