Hochjagd 2016 - eine erste Bilanz

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Appenzell, 30. September 2016
Medienmitteilung Jagd- und Fischereiverwaltung
Hochjagd 2016 - eine erste Bilanz
Die Hochjagd im Kanton Appenzell Innerrhoden wurde am letzten Samstag abgeschlossen. Die
Jagdverwaltung ist mit den Abschusszahlen und dem ruhigen Jagdverlauf sehr zufrieden. Auf
das Rotwild wird eine Sonderjagd durchgeführt.
Am vergangenen Samstag, 24. September ist die diesjährige Hochjagd in Appenzell
Innerrhoden zu Ende gegangen. Trotz den sommerlichen Temperaturen liegen die
Rotwildabschüsse im Rahmen der Vorjahresstrecke. Mit 32 Stück erlegtem Rotwild steht jedoch
fest, dass zur Erfüllung der gesteckten Ziele im November und Dezember eine Sonderjagd
angeordnet wird. Diese hat zum Ziel, die Abschusszahlen in numerischer- und qualitativer
Hinsicht noch zu verbessern. So werden im Rahmen der Sonderjagd lediglich Kühe und Kälber
sowie Hirschspiesser bejagt.
Beim Gams- und Rehwild konnten die Jäger zum zweiten Mal im Rahmen eines
Dreierkontingentes aus den möglichen Abschussvarianten selbst wählen. Dank diesem System
mussten wenige Jäger die Hochwildjagd ohne Beute beenden und die guten Bestände an
Gams- und Rehwild konnten angepasst und nachhaltig genutzt werden. Zudem hat sich das im
Jahr 2015 neu eingeführte Dreierkontingent als probates Mittel zur Steuerung des hohen
Jagddruckes in den ersten zwei Jagdtagen erwiesen.
Die Hochjagd 2016 konnte mit guten bis sehr guten Abschusszahlen ohne Zwischenfälle und
somit zur vollsten Zufriedenheit der Jagdverwaltung abgeschlossen werden.