Hitzestress in der Stadt

Hitzestress in der Stadt
Praktischer Umgang mit Zielkonflikten, beteiligungsorientierte Umsetzung und Finanzierung
Städte und urbane Ballungsräume sind schon heute von
Hitzebelastungen betroffen. Es ist davon auszugehen, dass diese
Entwicklung durch häufigere und längere Hitzeperioden und
dichtere Besiedlung in Zukunft noch verstärkt wird. Im Vergleich
zum Umland wärmen sich die städtischen Gebiete an heißen Tagen
stärker auf, während die nächtliche Abkühlung geringer ist. Ursache
für die Bildung der städtischen Wärmeinseln sind die verdichten
Siedlungsstrukturen und der hohe Anteil versiegelter Flächen. Um
die Hitzebelastung in Städten zu verringern, stehen verschiedene
hitzereduzierende und klimaverbessernde Maßnahmen und
Umsetzungsinstrumente zur Verfügung. Eine große Herausforderung
für Kommunen stellt hier der praktische Umgang mit Zielkonflikten
dar, insbesondere der Konflikt zwischen Innenentwicklung mit
baulicher Verdichtung zur Reduzierung des Flächenbedarfs und
aufgelockerter Bebauung zur besseren Durchlüftung und Abkühlung
der Städte. Grundsätzlich stellt sich die Frage, wie eine Stadt
zukünftig abgestimmt und verbindlich diese Zielkonflikte
thematisieren und nachhaltig bearbeiten kann.
In diesem Seminar werden auch mögliche Zielkonflikte der
hitzeresilienten Stadtentwicklung - insbesondere im Bereich der
städtischen Nachverdichtung - aus der Perspektive verschiedener
Ämter innerhalb einer Verwaltung thematisiert, Strategien zur
ämterübergreifenden Konfliktbearbeitung entwickelt und ein
Austausch zwischen Kommunen ermöglicht. Synergien zwischen
Klimaschutz
und
Klimaanpassung
werden
aufgezeigt.
Veranschaulicht werden die behandelten Themen durch
Fallbeispiele aus verschiedenen Städten.
Programm:

Begrüßung, Vorstellung

Impulsvortrag zur hitzeresilienten Stadtentwicklung
o Betroffenheit der Städte, Quartiere und
Bevölkerungsgruppen
o Handlungsfelder der hitzeresilienten
Stadtentwicklung
o Umsetzungsinstrumente
o Zielkonflikte
o Methoden
o
Fragen und Diskussion

Praxis: Zielkonflikte und Synergien im Bereich der städtischen
Nachverdichtung - Wo stehen die Kommunen?
o Impulsvortrag Fallbeispiele / ein Praxisbeispiel
o Wo stehen die Kommunen? Fragen und Diskussion

Vorstellung der Aufgaben für den Nachmittag
o Einteilung der Teilnehmer in Kleingruppen für den
Nachmittag

Mittagspause

Arbeit in Kleingruppen: Entwicklung eines praktischen
Fahrplans zu folgenden Punkten:
o Umgang mit Zielkonflikten in der eigenen Kommune –
Identifikation geeigneter Schritte und Instrumente
o Mobilisierung der Hauseigentümer
o Finanzierung/Förderung

Kaffeepause

Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse aus den Gruppe

Feedback
Zielsetzung des Seminars:
Das Seminar vermittelt Konzepte und Maßnahmen zur Verringerung
der Wärmelasten in besonders sensiblen Quartieren. Hierbei
werden auch mögliche Lösungen im Umgang mit Zielkonflikten im
Bereich der städtischen Nachverdichtung angesprochen. Das
Seminar dient als Vertiefungsseminar für Kommunen, die die
Themen ‚Anpassung an den Klimawandel‘ und ‚hitzeresiliente
Stadtentwickung‘ bereits aktiv bearbeiten. Diese Städte haben zum
Beispiel bereits Anpassungskonzepte erstellt oder stadtklimatische
Untersuchungen durchgeführt.
Es werden sowohl Zielkonflikte als auch Synergien im Bereich der
Stadtentwicklung diskutiert, Praxisbeispiele aus anderen Kommunen
vorgestellt und im interkommunalen Austausch Wege zur
Mobilisierung der Hauseigentümer und Finanzierung der
Maßnahmen aufgezeigt.
Seminarleitung:
Projekt Max Kelvin
Referenten:
Referenten aus Wissenschaft (Hintergründe zur hitzeresilienten
Stadt) und Kommunen (aktive Kommunen für Praxisbeispiele).
Termin: 20.09.2016, BEW Essen
Dauer: 09.00 bis 17.00 Uhr
Kurs-Nr. EK026
www.bew.de
Ansprechpartner
Anmeldung zur Veranstaltung
Inhalt: Monika Flocke, 0201 8406 803, [email protected]
Organisation: Angela Trappen, 0201 8406 804, [email protected]
Adressmanagement: Peter Spiel, 02065-770-114, [email protected]
Hitzestress in der Stadt - Praktischer Umgang mit Zielkonflikten,
beteiligungsorientierte Umsetzung und Finanzierung
Termin
 20.09.2016 im BEW Essen
Abschluss
Kursnummer
EK026E1609I
BEW-Teilnahmebescheinigung
Teilnahmepreis (inkl. Unterlagen, Mittagessen und Getränke)
 Kommunen in NRW
70,00 €
Zielgruppe
Kommunen, die im Themenfeld fortgeschritten sind; hier die Breite
der betroffenen Ämter der Kommunen: u.a. Umweltamt,
Stadtplanung, Liegenschaften, Grünplanung, Bau, Wirtschaft,
Gesundheit / Soziales, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Verkehr,
Sport, städtische Eigengesellschaften u.a..
Anmeldebedingungen
Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Anmeldebestätigung. Der
Teilnahmepreis gilt pro Person, es sind Veranstaltungsunterlagen,
Mittagessen und Pausengetränke beinhaltet. Es gelten die AGB für
das offene Veranstaltungsprogramm der BEW GmbH, die Sie auf
unserer Homepage unter http://www.bew.de/ueber-uns/agb.html
einsehen können.
Datenschutzhinweis
Durch die Anmeldung erklärt sich der/die Teilnehmende mit der
Speicherung personenbezogener Daten für die Zwecke der
Veranstaltungsabwicklung sowie künftiger Informationen durch das
BEW einverstanden. Die Datenspeicherung unterliegt den
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werden des Weiteren von der BEW für eigene
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widersprochen werden.
Anschrift
BEW
Das Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft GmbH
Bildungsstätte Essen
Wimberstr. 1
45239 Essen
Telefon: 0201-8406-6
Telefax: 0201-8406-817  Anmeldung
* AAV, ANS, BVB, BDE, DVGW, DWA, EdDE, ITAD, ITVA, VDRK, VKS, VKU, WFZruhr
Übernachtung und Gastronomie direkt vor Ort
Unser Tagungshotel bietet Ihnen 72 komfortabel eingerichtete
Einzelzimmer mit DU/WC sowie TV. Eine eigene Gastronomie sorgt
zusätzlich für Ihr leibliches Wohl.
 Anreise am Vortag,  nach 19:00 Uhr
 _____x Übernachtung(en) im EZ Essen
 _____x Übernachtung(en) im DZ Essen
 _____x Abendessen
Teilnehmeranschrift  privat oder  geschäftlich
Anrede Titel
Vorname
Nachname
1
Geb.-Dat./-Ort
Funktion in Firma
Firma
Firma 2. Zeile
Straße
PLZ Ort
Telefon
Telefax
Mobil
2
E-Mail Teilnehmer
3
E-Mail in Kopie an
 Vor-/Zuname
Branche
Verband
Mitgliedsnummer
1
2
3
Auf welchem Wege wünschen Sie weitere
Fortbildungsangebote?
 per E-Mail -  per Post
 keine Informationen erwünscht
Den vorgenannten Angaben können Sie jederzeit z.B. per E-Mail an
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