STORY „Wir wollen keine Wegwerf-Architektur gestalten“

Pressekontakt:
Initiative Deutsche Manufakturen
Janina Mengelkamp
STORY
„Wir wollen keine Wegwerf-Architektur gestalten“
Das Berliner Kreativkollektiv SIEBENECK entwirft das Design der
Ausstellung „Handmade in Germany“
Mitten im Kreuzberger Wrangelkiez, versteckt in einer Hinterhofremise,
stecken die jungen Architekten von SIEBENECK gerade ihre sieben Köpfe
zusammen. „Wir sollten das Konzept modular aufbauen, damit können wir
auf
wechselnde
Locations
reagieren
und
unabhängig
vom
Ausstellungsthema funktionieren“, sagt Niklas Martin, einer der
SIEBENECK-Gründer. Sie entwerfen gerade das Ausstellungsdesign für
„Handmade in Germany“, eine Veranstaltung der Initiative Deutsche
Manufakturen.
SIEBENECK, das ist ein kreatives Kollektiv aus sieben Architekten, die
gemeinsam an der TU Berlin studiert haben und die sich gemeinsam
entschlossen haben, ihr Können in die Waagschale zu werfen. „Wir haben
uns ganz bewusst dafür entschieden, mit sieben Mitgliedern zu gründen.
Denn in einem kritischen Austausch auf Augenhöhe kann jeder seine
individuellen Stärken einbringen und ist so projektübergreifend daran
beteiligt, die Arbeit aller zu schärfen und besser zu machen“, sagt Markos
Lasos, ein weiterer der sieben Gründer.
Angefangen bei der innenräumlichen Gestaltung von kleinen Geschäften,
über Web-, Kommunikations- und Möbeldesign bis hin zu individuellen
architektonischen Lösungen bearbeitet das Kollektiv seit der Gründung ein
weites Spektrum an Aufgaben. Letztes Jahr war das Team sogar in einem
großmaßstäblichen und partizipatorischen Planungsprozess für den neuen
Masterplan der Wiesenburg in Wedding involviert. Das ruinöse
Baudenkmal sollte im Einklang mit den jetzigen Nutzern wieder in die
städtische Struktur integriert werden.
Die
Ausstellung „Handmade in Germany“ ist für die Kreuzberger
Architekten momentan ein besonders spannendes Projekt: einige der
renommiertesten Manufakturen Deutschlands, darunter Graf von FaberCastell und Burmester Audiosysteme, stellen ihre Handwerkskunst in den
Räumlichkeiten der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM) vor.
Entgegen dem Trend der globalen Massenfertigung hat sich die Initiative
Deutsche Manufakturen mit ihren 23 Mitgliedern der Bedeutung
handgemachter Produkte und ihrer Macher verschrieben. SIEBENECK
hat es sich zum Ziel gemacht, für die Ausstellung ein nachhaltiges System
zu entwickeln, das auch in den folgenden Jahren weiter genutzt werden
kann. „Wir wollen keine Wegwerf-Architektur gestalten“, so Niklas Martin.
Die Herausforderung sieht das Team darin, mit der Ausstellung trotz der
gewünschten Modularität auf die Eigenarten und unterschiedlichen
räumlichen Qualitäten der alten Schlemmerei, dem Gebäude auf dem
Gelände der KPM, einzugehen.
c/o ORCA Affairs GmbH
Schumannstraße 5, 10117 Berlin
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Initiative Deutsche Manufakturen
Janina Mengelkamp
Michael T. Schröder, Gründer der Initiative Deutsche Manufakturen, hat
SIEBENECK aus gutem Grund mit der architektonischen Konzeption
beauftragt: „Die Tatsache, dass die Tage der Manufakturen nun bereits
zum dritten Mal in Berlin stattfinden, zeigt, dass der Trend und die
Leidenschaft für Manufakturprodukte weiter wächst. Für das
Ausstellungsdesign brauchten wir Architekten, die nicht nur unsere
Leidenschaft für einmaliges Design sondern auch unsere Begeisterung für
Handgemachtes und Nachhaltigkeit, für Dinge die bleiben, teilen - da waren
wir mit SIEBENECK gleich auf einer Wellenlänge.“
Der interdisziplinäre Ansatz aus Architektur, Kunst, Design, Kultur und
Handwerk macht SIEBENECK zu echten Allroundern, die in der Lage sind,
komplexe gestalterische Aufgaben zu lösen - mit gleich sieben
leidenschaftlichen Köpfen.
TAGE DER MANUFAKTUREN 2016
Leistungsschau & Ausstellung
HANDMANDE IN GERMANY - Dinge die bleiben.
10. September 2016
Königliche Porzellan-Manufaktur (KPM)
Wegelystraße 1
10623 Berlin
10:00 – 18:00 Uhr
Der Eintritt ist frei
SIEBENECK Architekturkollektiv
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www.siebeneck.berlin
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