63. Jahrestagung der Kommission für geschichtliche - H-Soz-Kult

63. Jahrestagung der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg
63. Jahrestagung der Kommission für
geschichtliche Landeskunde in
Baden-Württemberg
Veranstalter: Kommission für geschichtliche
Landeskunde in Baden-Württemberg
Datum, Ort: 30.06.2016–01.07.2016, Ellwangen
Bericht von: Boris Bigott / Martin Furtwängler, Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg
Tagungsort der 63. Jahrestagung der Kommission für geschichtliche Landeskunde in
Baden-Württemberg im Jahr 2016 war Ellwangen an der Jagst. Nach der Vorstandssitzung führten IMMO EBERL und ANSELM
GRUPP (beide Ellwangen) die Teilnehmer
durch die Stadt und insbesondere durch die
Stiftskirche St. Veit. Der öffentliche Abendvortrag von FRANZ BRENDLE (Tübingen) behandelte das Thema „Das habsburgische Kaisertum und die Fürstpropstei Ellwangen in
der Frühen Neuzeit“. Auch die Arbeitsgruppe 1 beschäftigte sich mit der klösterlichen
Geschichte von Ellwangen, die Arbeitsgruppe 2 hatte dagegen neue Präsentationsformen
von Geschichte im digitalen Zeitalter zum
Thema.
Unter dem Titel „Klosterwesen und Propstei Ellwangen“ tagte die Arbeitsgruppe 1,
geleitet von SIGRID HIRBODIAN (Tübingen) und STEFAN WEINFURTER (Heidelberg). Einleitend charakterisierte Weinfurter
den Tagungsort Ellwangen als einen der ganz
frühen Kristallisationspunkte der westlichchristlichen Kultur in Deutschland, deren Träger in der Anfangszeit vor allem die Klöster waren. Zu ihnen zählte auch das um 764
gegründete Benediktinerkloster Ellwangen.
Im Klosterwesen der Karolinger-, Ottonenund Salierzeit dominierten Benediktinerklöster, während der zweiten großen Klostergründungswelle im 12. Jahrhundert gerieten diese jedoch in eine Krise. Etliche der Klöster
gingen unter, andere gelangten unter landesherrliche Hoheit. Zu den Überlebensstrategien der Klöster konnte auch die Umwandlung
in Säkularstifte gehören.
MARIA MAGDALENA RÜCKERT (Ludwigsburg) referierte über „Frühe Schriftkultur
im Benediktinerkloster Ellwangen“. Hierbei
beleuchtete sie zunächst die frühe Geschichte der um 764 gegründeten Benediktinerabtei und betonte die Nähe des Klosters und
seiner Gründer zu den Karolingern. Ellwanger Schriftzeugnisse von vor dem 12. Jahrhundert sind rar, vor allem wegen zweier großer Brände aus den Jahren 1110 und 1182.
Die wichtigste erhaltene Handschrift ist das
zwischen 1124 und 1136 angelegte Ellwanger Lektionar, das unter anderem den ältesten Textzeugen der Vita Hariolfi enthält – die
wichtigste Quelle zur Frühzeit des Klosters.
Diese hatte der frühere Ellwanger Mönch Ermenrich verfasst, ein Hofkapellan Ludwigs
des Deutschen und von 866–874 Bischof von
Passau. Aus der Zeit nach dem ersten der beiden Brände sind weitere Schriftzeugnisse erhalten, wohl Ersatz für verlorene ältere Stücke. Ansonsten finden sich allenfalls Spuren,
die auf eine zeitweise Nutzung verschiedener
Handschriften in Ellwangen hinweisen, oder
Fragmente älterer Codices, die als Makulatur
bzw. Einbände erhalten geblieben sind. Hierzu gehört das Fragment einer Handschrift,
die wegen der Verwendung einer angelsächsischen Minuskelschrift noch ins ausgehende 8. Jahrhundert datiert werden kann. Der
Text besteht aus Auszügen aus den Sermones des syrischen Kirchenvaters Ephraim. In
der Umbruchphase des 15. Jahrhunderts, als
Ellwangen in ein weltliches Stift umgewandelt wurde, wurden anscheinend auch die Bücherbestände des Klosters erneuert. Die älteren Codices wurden dem Buchbinder überlassen und als Makulatur verwendet.
In der Diskussion wurde festgehalten, dass
neuere Untersuchungen von Natalie Maag
wegen der verbreiteten Verwendung der alemannischen Minuskel eine Schriftprovinz im
Südwesten zeigen. Nachfragen galten der
Verbindung Karls des Großen zu Ellwangen, der Vita Hariolfi und der Datierung des
Sermones-Fragments.
Mit der bereits in der Einleitung angesprochenen Krise des Benediktinerordens setzte
sich STEFAN BURKHARDT (Heidelberg) in
seinem Referat „Von der Reaktion zur Innovation: Benediktinerklöster im Kampf gegen
die Reformbewegungen im 12. Jahrhundert“
auseinander. Reformbewegungen strebten die
Wiederherstellung eines Ursprungszustands
an, wobei die Ursprünge, an denen man sich
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orientierte, unterschiedlich waren. So war die
Rückbesinnung auf die Zustände der christlichen Jerusalemer Urgemeinde ein mögliches Reformziel, ein anderes war das asketische Eremitentum und frühe Mönchtum des
3. und 4. Jahrhunderts. Das wohl wichtigste Reformziel war die Rückbesinnung auf die
Mönchsregel des Benedikt von Nursia. Die
tatsächlich durchgeführten Reformen spielten
sich im Wesentlichen in vier Bereichen mit
ganz unterschiedlichem Konfliktpotenzial ab.
Sie betrafen das spirituelle Leben der jeweiligen Gemeinschaft, ferner die Zugriffsrechte von externen Instanzen und brachten oft
auch personelle Veränderungen der Gemeinschaften mit sich. Schließlich veränderten Reformen auch die Wirtschaftsweise der Klöster. Bei aller Rückbesinnung auf ältere Idealzustände konnte jedoch auch – unbeabsichtigt
– Neues entstehen: Gerade die Zisterzienser,
die sich mit Ihrer Reform an der reinen Benediktsregel orientierten, kreierten mit ihrer spirituellen Lebensweise, ihrem Eingriff in weltliche und geistliche Zugriffsrechte und ihren
wirtschaftlichen Neuerungen insgesamt gesehen Neues.
In der Diskussion wurde die Herausforderung des Benediktinerordens durch die Zisterzienser im 12. Jahrhundert betont und die
Konkretisierung des Vortrags angeregt. Zudem wurde der Wandel der Wirtschaftskultur
als Motivation für Reformen angesprochen.
Der dritte Vortrag dieser Arbeitsgruppe
von BRIGITTE OBERLE (Mainz) galt der Umwandlung des Benediktinerklosters Ellwangen in ein Säkularkanonikerstift im Jahr 1460.
Dieser Vorgang ist erstaunlich, da die an der
Umwandlung Beteiligten, namentlich Graf
Ulrich V. von Württemberg, der Augsburger
Bischof Peter von Schaumberg und Papst Pius II., eigentlich der Klosterreform zuneigten.
Herausragender Kritikpunkt am Kloster Ellwangen war die bis dahin aufrecht erhaltene
adelige Exklusivität, die einherging mit einem
regelwidrigen adeligen Lebensstil der Mönche. Der Druck auf den Konvent stieg massiv an, nachdem sich sowohl Graf Ulrich als
auch Bischof Peter Urkunden hatten ausstellen lassen, die sie zur Reform aller in ihrem
Einflussbereich liegenden Klöster ermächtigten. Nach einem letzten Reformversuch Ulrichs im Jahr 1459 entschloss sich offenbar der
Konvent, die Umwandlung in ein Säkularkanonikerstift anzustreben und mit dem Papst
hierüber zu verhandeln. Wohl wegen verwandtschaftlicher Beziehungen gab Bischof
Peter seine Reformbemühungen auf und unterstützte den Vorstoß des Klosters. Das Anliegen durchgesetzt hat schließlich Markgraf
Albrecht Achilles von Brandenburg. Dieser
war zum Papst nach Mantua gereist, wo Pius
gerade versuchte, einen Kreuzzug gegen die
Türken zu initiieren. Dem Papst dürfte dieses Anliegen weit wichtiger gewesen sein, als
der Erhalt Ellwangens als Benediktinerkloster und dessen Reform. Der Markgraf handelte wohl als Verbündeter des Württembergers, der angesichts des sich anbahnenden sogenannten Fürstenkriegs dringend darauf bedacht war, bereits bestehende Konflikte beizulegen – darunter auch derjenige mit dem Ellwanger Kloster. Daher dürfte er bereit gewesen sein, die Reformbemühungen in Ellwangen aufzugeben und der Umwandlung zuzustimmen.
Die kirchenrechtlichen Grundlagen der
Umwandlung wurden in der Diskussion
nochmals angesprochen. Dabei wurde betont, dass diesbezügliche Entscheidungsgewalt nur der Papst besaß. Weitere Fragen galten Vergleichsbeispielen, so etwa dem Kloster
Klingenmünster, das ebenfalls umgewandelt
wurde, und Kloster Schuttern.
Es zeigte sich, dass das Kloster Ellwangen,
obwohl nur ganz wenige Reste seiner einstigen Schriftkultur erhalten geblieben sind, Anteil an der Kultur und am Bildungsleben der
Karolingerzeit hatte. Zum Thema der Klosterreform ist festzuhalten, dass das Kloster Ellwangen zunächst, während der Reformphase
des 11./12. Jahrhunderts eine Benediktinerabtei blieb. In der Krisenphase des mittleren 15.
Jahrhunderts bot sich dann durch verschiedene äußere Umstände die Gelegenheit, die
Lebensweise im Ellwanger Kloster durch eine Umwandlung in ein Säkularkanonikerstift
beizubehalten.
Die Arbeitsgruppe 2 beschäftigte sich in
ihrer von NORBERT HAAG und SABINE
HOLTZ (beide Stuttgart) geleiteten Sitzung
mit „Neuen Präsentationsformen von Geschichte im digitalen Zeitalter“. In ihrer Einführung hob Holtz hervor, dass das Internet
auch aus der wissenschaftlichen Arbeit nicht
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63. Jahrestagung der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg
mehr wegzudenken sei. Allerdings sei die Seriosität vieler Internetseiten mit historischen
Inhalten zweifelhaft, worauf aber großer Wert
gelegt werden müsse. Wichtige und kompetent gestaltete Internetauftritte, welche die gesamte Geschichtswissenschaft im Blick hätten, seien seit längerem im Netz (sehepunkte; H-Soz-Kult usw.). In den letzten Jahren gebe es aber auch Internetangebote zur Landesgeschichte. Nicht zuletzt diese sollten in der
Sitzung von ihren Betreibern näher vorgestellt
werden.
Im ersten Beitrag erläuterte Norbert Haag
das im Juli 2015 freigeschaltete Internetprotal „Württembergische Kirchengeschichte online“.1 Es wird vom Landeskirchlichen Archiv
sowie vom Verein für württembergische Kirchengeschichte mit dem Ziel betrieben, die
regionale Kirchengeschichte in zeitgemäßer
Form darzubieten. Dies sei nötig, da im gesellschaftspolitischen Diskurs der Gegenwart
die christliche Prägung unserer Kultur immer
mehr in Vergessenheit zu geraten drohe. Zielgruppen seien die interessierte Öffentlichkeit
wie auch die historische Forschung. Von seiner Struktur her sei das Portal so gestaltet,
dass durch die Vernetzung mit anderen Arbeitsfeldern (Landeskirchliches Archiv, Landeskirchliche Zentralbibliothek) größtmögliche Synergieeffekte erzielt werden können.
Darüber hinaus sei eine Vernetzung mit anderen Portalen wie zum Beispiel mit „LEO-BW“
anvisiert. Im Unterschied zu anderen Internetauftritten werden die meisten Inhalte beim
WKGO von eigenen Autoren neu erarbeitet.
Selbstkritisch merkte Haag an, dass man den
dafür nötigen personellen Aufwand unterschätzt habe. Anschließend erläuterte er die
zentralen Bestandteile des Portals. Am häufigsten werde die Rubrik „Personen“ benutzt,
da hier – neben biographischen Einzelartikeln – Datenaggregationen eingebaut wurden, auf die man von Nutzerseite schon lange
gewartet habe (Württembergisches Pfarrerbuch). Zum Abschluss skizzierte Haag noch
den zukünftigen Ausbau des Portals.
In der anschließenden Diskussion wurden
Fragen nach der Zielgruppe des Internetangebots und den Möglichkeiten der Kommunikation mit den Nutzern behandelt. Dabei
wies Haag darauf hin, dass die Möglichkeiten des Austauschs mit den Nutzern im Fal-
le von „württembergische Kirchengeschichte online“ begrenzt seien, da das Kirchenarchiv als Betreiber nicht über die Kapazitäten
verfüge, eingehende Anregungen und Fragen
zu beantworten. Als Ergänzung zum Vortrag
wurde aus dem Auditorium heraus das digitale Stadtlexikon von Karlsruhe kurz vorgestellt. Schließlich wurde noch die Zusammenarbeit mit Anbietern zur technischen Umsetzung der Projekte als Problemzone bei der
Realisierung von Internetauftritten thematisiert.
Im
zweiten
Referat
präsentierten
WOLFAGNG KRAUTH und DANIEL
FÄHLE (beide Stuttgart) das landesgeschichtliche Portal LEO-BW.2 Unter der
Federführung des Landesarchivs stellt es
ein Kooperationsunternehmen zahlreicher
Forschungs- und Kulturinstitutionen des
Landes Baden-Württemberg dar und ist
seit 2012 freigeschaltet. Wie Krauth betonte,
werden hier redaktionelle Inhalte und digitalisiertes Kulturgut aus den kooperierenden
Institutionen vernetzt präsentiert. Derzeit
seien es circa 2,2 Mio. Objekte (Texte, Bilder,
Karten, Filme, Audio-Dateien) zu Orten, Personen und Themen des Südweststaats. Die
Datenhoheit und somit die inhaltliche und
rechtliche Verantwortung verbleibt dabei bei
den Datenlieferanten. LEO-BW verstehe sich
als sogenannte Linked Data-Anwendung, in
der alle Daten über eindeutige Normdaten
(auf Basis der GND) miteinander verknüpft
seien.
In einem Praxistest veranschaulichte Fähle
die Möglichkeiten von LEO-BW am Beispiel
des Tagungsortes Ellwangen. Eine Recherche
könne als textliche Suche über Datenbankinhalte der Kooperationspartner, über die
redaktionell gepflegten Themenseiten oder
über eine räumlich-geografische Suche im
Kartenmodul stattfinden. Die enge Verknüpfung aller drei Komponenten gehöre zu den
Markenzeichen des Portals. Danach verwies
Fähle auf die Beiträge der Kommission für
geschichtliche Landeskunde zu LEO-BW: die
biographischen Sammelwerke und seit 2015
den digital aufbereiteten Historischen Atlas
von Baden-Württemberg.
Abschließend stellten die Referenten einige
1 <https://www.wkgo.de/>
2 <http://www.leo-bw.de/>
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(20.08.2016).
(20.08.2016).
Punkte der Weiterentwicklung von LEO-BW
vor (Relaunch des Designs mit Schwerpunkt
auf mobile Anwendungen, verbesserte Benutzerführung, inhaltlicher Ausbau zu einer Wissenschaftsplattform).
Im letzten Beitrag präsentierte GREGOR HORSTKEMPER (München) die
Publikations- und Rechercheplattform „historicum.net“. Bei Einbeziehung des Vorgängerangebots „Server Frühe Neuzeit“ ergebe
sich eine fast zwanzigjährige „Erfahrungsgeschichte“ des elektronischen Publizierens
in der Geschichtswissenschaft. Zunächst
wurden die ursprünglichen Zielsetzungen
mit dem gegenwärtigen Entwicklungsstand
verglichen. Die programmatisch angestrebte
Erprobung neuer Publikationsverfahren führte zu einer ganzen Reihe von Themenangeboten, die häufig aus der universitären Lehre
bzw. aus speziellen Forschungsgebieten Einzelner resultierten. Dann ging der Referent
auf die Etablierung einer inhaltlich weit gefassten und technisch auf einem komplexen
CMS basierenden Publikationsplattform ein:
E-Books, digitale Editionen, Wikis etc. dienen
jeweils spezifischen Publikationszielen und
sind inhaltlich stärker fokussiert. Als zentrale
Herausforderung bei der Planung neuer
digitaler Publikationsvorhaben wurde die
Nachhaltigkeit des gewählten Ansatzes im
Hinblick auf die kontinuierliche Befüllung
mit neuen Inhalten, auf die Anpassbarkeit
und Flexibilität der technischen Basis und
auf die langfristige Finanzierung des Vorhabens hervorgehoben. Schließlich wurde der
allmähliche Umbau von historicum.net zu
einer Rechercheplattform für die historische
Forschung skizziert, die als Zugangsportal
für den im Aufbau befindlichen Fachinformationsdienst Geschichtswissenschaft fungieren
solle.
Die Diskussion über die beiden letzten Beiträge erfolgte zusammen am Ende der Sitzung. Insbesondere Chancen und Risiken der
Präsentation von Inhalten unterschiedlicher
Provenienz in „LEO-BW“ wurden kritisch
diskutiert. Dabei konzedierten die Referenten, dass Vollständigkeit bei den Trefferanzeigen zu Orten und Personen nicht garantiert
werden könne. An einer verbesserten Struktur der Ergebnislisten werde aktuell gearbeitet. Von anderer Seite wurde angemerkt, dass
sich „LEO-BW“ als Bereitsteller und nicht als
Redakteur der eingestellten Inhalte verstehe.
Zum Beitrag über „historicum.net“ konzentrierten sich die Fragen auf die Finanzierung
des Internetauftritts. Schließlich wurde allgemein aus dem Teilnehmerkreis heraus noch
darauf hingewiesen, dass es nicht genüge Inhalte nur online zu stellen, sondern dass bei
allen derartigen Projekten die nicht unerheblichen laufenden Folgekosten für Pflege, Migration und Aufbereitung der Daten im Blick
gehalten werden müssten.
Insgesamt machten die Beiträge und die
Diskussionen in der Arbeitsgruppe deutlich,
wie komplex und anspruchsvoll eine kompetente und fachlich seriöse Präsentation historischer Inhalte im Internet ist. Andererseits
zeigte sich, dass Ansprüche und Erwartungen
der Nutzer zuweilen die personellen und finanziellen Möglichkeiten der Anbieter historischer Internetportale übersteigen. Vielleicht
sollte daher die Begrenztheit der eigenen Ressourcen von den Betreibern der Internetseiten
transparenter gemacht werden.
Konferenzübersicht:
Arbeitsgruppe 1 : Klosterwesen und Propstei
Ellwangen
Leitung: Sigrid Hirbodian, Stefan Weinfurter
Maria Magdalena Rückert: Frühe Schriftkultur im Benediktinerkloster Ellwangen
Stefan Burkhardt: Von der Reaktion zur Innovation: Benediktinerklöster im Kampf gegen
die Reformbewegungen im 12. Jahrhundert
Brigitte Oberle: Die Umwandlung des Klosters Ellwangen in ein Säkularkanonikerstift
Arbeitsgruppe 2 : Neue Präsentationsformen
von Geschichte im digitalen Zeitalter
Leitung: Sabine Holtz, Norbert Haag
Norbert Haag: Württembergische Kirchengeschichte online
Wolfgang Krauth, Daniel Fähle: leobw. Das
landeskundliche Informationssystem BadenWürttemberg
Gregor Horstkemper: historicum.net
Tagungsbericht 63. Jahrestagung der Kommission für geschichtliche Landeskunde in BadenWürttemberg. 30.06.2016–01.07.2016, Ellwan-
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63. Jahrestagung der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg
gen, in: H-Soz-Kult 09.09.2016.
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