Winterraps - ATR Agrohandel

Praktischer Ratgeber
zum Schutz von Kulturpflanzen
PFLANZENSCHUTZPROGRAMM
HERBST 2016
Sämtliche Daten sind nach dem besten Wissen, jedoch ohne Gewähr
angegeben. Die vorgestellten Daten schildern die Ergebnisse der
Versuche mit den Sorten bei Züchtern. Sogar bei der höchsten
Sorgfalt kann man nicht garantieren, dass die Ergebnisse sich unter
allen praktischen Bedingungen wiederholen. Sie können lediglich als
Hilfsmaterial bei Entscheidungen dienen.
Die Publikation ist keine amtliche Veröffentlichung und die
enthaltenen Ansichten können trotz der ordentlichen Sorgfalt nicht
als eine offizielle Auslegung betrachtet werden.
Sämtliche in der Publikation enthaltenen Hinweise zu
Pflanzenschutzmitteln befreien nicht von der Pflicht, die auf den
Etiketten der Pflanzenschutzmittel enthaltenen Hinweise
durchzulesen und zu beachten.
Standort Wierzchowo
Firmensitz
Stargard
województwo
pomorskie
województwo
zachodniopomorskie
województwo
warmińsko-mazurskie
Stargard
województwo
podlaskie
województwo
kujawsko-pomorskie
województwo
mazowieckie
województwo
lubuskie
województwo
wielkopolskie
Standort Nojewo
województwo
łódzkie
województwo
lubelskie
województwo
dolnośląskie
województwo
opolskie
województwo
śląskie
Standort Legnica
województwo
świętokrzyskie
województwo
małopolskie
województwo
podkarpackie
Verkaufsleiter - Tel. + 48 668 870 088
Regionaler Verkaufsleiter Polen Nord - Tel. + 48 696 460 166
Regionaler Verkaufsleiter Polen Zentrum - Tel. + 48 784 690 793
Regionaler Verkaufsleiter Polen Süd - Tel. +48 600 816 656
ATR Agrohandel Sp. z o.o.
ul. Podmiejska 1, 73-110 Stargard
Tel. + 48 91 47 13 756
Fax: +48 91 47 13 755
[email protected]
www.atr-agrohandel.pl
Standort Wierzchowo:
ul. Dworcowa 27
77-300 Wierzchowo-Dworzec
Tel. + 48 59 832 22 32
Standort Nojewo:
Nojewo 17
62-045 Pniewy
Tel. + 48 61 29 10 639
Standort Legnica:
Przemkowska 9
59-220 Legnica
Tel. + 48 76 85 492 44
Seite 3
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
6
Unsere Versuchsfelder
8
Sortenkatalog
13
Winterraps
15
Wintergetreidesorten
41
Winterweizen
44
Wintergerste
65
Winterroggen
79
Wintertriticale
89
Leguminosen
99
Ackergrasmischungen
107
Herbstanbau von Raps
111
Winterraps-Düngung
113
Herbizidschutz des Winterrapses im Herbst
119
Clearfield-Technologie
122
Herbstfungizidschutz und Wachstumsregulatoren
126
Herbstschädlinge in Winterraps
132
Blattdüngung von Raps
138
Herbstanbau von Wintergetreidesorten
143
Düngung von Wintergetreidesorten
145
Herbizidschutz der Wintergetreidesorten im Herbst
148
Fungizidschutz der Wintergetreidesorten im Herbst
156
Winterbehandlungen bei Getreide
161
Seite 4
Moderne und er folgr e
n
a
L
iche
ts
r
i
dw
t
f
a
ch
Düngemittel
Saatgut
Pflanzenschutzmittel
Ankauf von Bodenfrüchten
Einleitung
Wir sind schon in der Endphase der Vegetationsperiode 2015/2016. Unter den
Landwirten herrschen ganz unterschiedliche Meinungen zum Verlauf dieser Saison. Die
Ursache dafür liegt daran, dass die Wetterverhältnisse in verschiedenen Regionen
Polens extrem abweichend waren. Bereits im Herbst während der Aussaat von Raps
und Getreide gab es in manchen Gebieten Dürre, wodurch die Winterpflanzen nicht
gleichmäßig austreiben konnten. In vielen Fällen konnten sich die Fluren bis zur
Winterruhe nicht ausgleichen. Am Raps wurde starker Befall durch die kleine Kohlfliege
beobachtet, was als Konsequenz das Überwintern beschädigter Pflanzen
beeinträchtigte und zum Auswintern führte. Der lange und warme Herbst, sowie der
warme Winteranfang hatten einen schlechten Einfluss auf das Abhärten der Pflanzen.
Die Folgen sahen wir dann im Februar und März. Der Anfang des Jahres 2016 hatte
keinen positiven Einfluss auf den Zustand der Plantagen im ganzen Land. Im mittleren
Teil Pommerns sowie in der Woiwodschaft Kujawsko-Pomorskie enstand auf vielen
Feldern mit Winterpflanzen bei 20 Grad Frost und beim starken Wind ohne
Schneedecke großer Schaden. In diesen Regionen Polens wurden durch den Frost
hauptsächlich Gerste und Weizen sowie im bestimmten Ausmaß Triticale und Raps
geschädigt. Derartig ungünstige Wetterverhältnisse haben immer einen negativen
Einfluss auf das Ertragspotential der Plantagen. Auf manchen Anbauflächen waren die
Frostschäden so stark, dass die Felder mit Sommerpflanzen erneut bestellt werden
mussten.
Das Wesen der richtigen Aufzucht einer Flur ist das möglichst gute Abhärten der
Pflanzen gegen Stress und die Steigerung deren Regenerationsfähigkeiten. Eine der
zahlreichen Methoden zur Unterstützung der Pflanzen sind die Behandlungen vor dem
Winter und die T0-Behandlungen. Die Behandlungen, die die Pflanzen auf das
Überwintern vorbereiten, werden im Herbst in dieser Zeit vorgenommen, in der die
Pflanzen sich auf den Winter vorbereiten. Bei Getreide ist es das 5-Blatt-Stadium bis zur
Bestockung, und beim Raps – das 6-Blatt-Stadium. Wir versorgen die Pflanzen mit
Mikro- und Makroelementen in Form der Blattdüngung, und beschränken die
Entwicklung von Pilzkrankheiten durch Anwendung der Fungizide. Die Behandlung vor
dem Winter ist eine bessere Vorbereitung der Pflanzen auf den Winter durch die
Erhöhung der Winterfestigkeit, ist der Zustand der Plantage nach dem Winter zum
Zeitpunkt des Beginns der Frühjahrsvegetation besser. Beim Getreideanbau ist auch die
Bekämpfung von Blattläusen und Überträgern der Viruskrankheiten von großer
Bedeutung. Der Termin der Behandlung, die die Pflanzen auf den Winter vorbereitet, ist
auch absolut richtig für die Anwendung der Insektizide. Die nächste Komponente bei
der Unterstützung der Pflanzen ist die s.g. T0.- Behandlung. Die T0-Behandlung wird im
Frühling zum Zeitpunkt des Beginns der Vegetation vorgenommen. Zu dieser
Behandlung gehören die Aufnahme von Mikro- und Makroelementen, sowie die
Fungizide, durch die die Entwicklungsintensität von krankheitserregenden Pilzen
eingeschränkt wird.
Seite 6
Einleitung
Einen wesentlichen Bestandteil der T0-Behandlung stellen die durch Blattdüngung
gelieferten Makroelemente dar, insbesondere Phosphor, dessen Aufnahme durch
Pflanzen über Wurzeln bei niedrigen Temperaturen eingeschränkt ist. Der Effekt der T0Behandlung ist die Mobilisierung physiologischer Prozesse in den Pflanzen, wodurch
die Vegetation schneller startet und die Pflanzen sich intensiv entwickeln. Eines der
wichtigsten Elemente der richtigen Agrartechnik ist die Auswahl der richtigen
Pflanzensorte. Bei der Auswahl sind nicht nur Höhe und die Parameter des Ertrags zu
berücksichtigen, sondern auch die Vorfrucht, die Bodenart, die Anbaumethode und
viele andere Faktoren. Die richtig gewählte Sorte ist die Grundlage des künftigen
Ertrags. Eine richtige und genaue Beschreibung der Sorten erleichtert auch die Auswahl
der richtigen Strategie zum Schutz der Anbaufläche.
Wir hoffen, dass die in dem Ratgeber der ATR Agrohandel enthaltenen Informationen
Ihnen helfen, hohe und stabile Erträge zu erzielen.
Mitarbeiterteam der ATR Agrohandel
Seite 7
Unsere Versuchsfelder
Unsere Versuchsfelder
Es ist bereits die vierte Saison, in der wir Ihnen die Kulturpflanzensorten sowie die
Techniken der Düngung und des Pflanzenschutzes auf unseren Versuchsfeldern
präsentieren. Manche von den Raps- und Wintergetreidesorten werden von uns
bereits das vierte Jahr in Folge angebaut. Dies ermöglicht uns den Vergleich der
Erträge aus den Vorjahren, wodurch wir die Ertragstreue bewerten und Ihnen die
besten und bewährtesten Sorten anbieten können. Wir expandieren als Firma von
Jahr zu Jahr und legen Versuchsfelder an neuen Standorten an, damit alle unsere
Kunden die Möglichkeit haben, die von uns präsentierten Sorten und Technologien
persönlich zu besichtigen. Vor vier Jahren begannen wir mit zwei Standorten: RZD
Lipnik bei Szczecin und SDOO Karzniczka bei Słupsk. Gegenwärtig betreiben wir die
Versuchsfelder an vier Standorten. Außer den bereits genannten Standorten sind es
noch: SDOO Świebodzin in der Woiwodschaft Lubuskie und SDOO Chrząstowo in
der Woiwodschaft Kujawsko-Pomorskie.
Versuchsfelder der ATR Agrohandel
Karzniczka
Lipnik
Chrząstowo
Świebodzin
Die Naturgegebenheiten an den einzelnen Standorten unterscheiden sich
voneinander sowohl durch das Klima, die Wetterverhältnisse und die Länge der
Vegetationszeit, als auch durch die Böden, angefangen von Lehmböden der 1. und 2.
Klasse bei hohen Niederschlägen in SDOO Karżniczka, über Lehmböden 2. Und 3.
Klasse bei niedrigen Niederschlägen in SDOO Chrząstowo, die sandigen Böden 3. und
4. Klasse und die durchschnittlichen Niederschlagssummen in SDOO Świebodzin, bis
hin zu den leichten sandigen Böden 4.
Seite 8
Unsere Versuchsfelder
Klasse bei niedrigen Niederschlägen in RSD Lipnik. Diese Unterschiede
widerspiegeln sich in den Erträgen der Kulturpflanzen, wo Raps an den Standorten
RSD Lipnik, SDOO Świebodzin durchschnittlich ca. 4 Tonnen/ha, und in SDOO
Karżniczka ca. 6 Tonnen/ha erreichen. Die Getreideerträge in RSD Lipnik und in SDOO
Świebodzin liegen bei ca. 7 – 8 Tonnen/ha und in SDOO Karżniczka überschreiten die
Erträge 10 Tonnen/ha und erreichen die maximale Höhe von 14 Tonnen/ha.
In der vorliegenden Publikation finden Sie die Resultate der Anbautechnologien
der ATR Agrohandel aus allen Standorten. Sie können auch unserer Einladung zu den
Feldtagen folgen, die von der Firma ATR Agrohandel jedes Jahr veranstaltet werden,
um unsere Versuchsfelder zu besichtigen und die einzelnen Kulturpflanzensorten
persönlich zu bewerten.
Geographisch-klimatische Charakteristik der Versuchsfelder
der ATR Agrohandel
Standort
LIPNIK
Woiwodschaft Zachodniopomorskie
Landkreis
Stargard
Gemeinde
Stargard
ŚWIEBODZIN
KARZNICZKA
CHRZĄSTOWO
Lubuskie
Świebodzin
Świebodzin
Pomorskie
Słupsk
Damnica
Kujawsko-pomorskie
Nakło n. Notecią
Nakło n. Notecią
90
80
10
Höhe ü. N.N.
21
Landwirtschaftliche
Eignung
der Böden
Roggen gut
Roggen mangelhaft
Bodenklasse
IV a - IVb
III a - VI
I - III a
II - IV
Länge der
Vegetationszeit
220 - 225 Tage
215 - 220 Tage
205 - 210 Tage
205 - 210 Tage
Jahresniederschlagssumme
537 mm
543 mm
775 mm
522 mm
Jahresdurchschnitts
-temperatur
8,1 0C
9,0 0C
7,9 0C
8,2 0C
Weizen sehr gut
Roggen sehr gut
Weizen gut
Roggen gut
Roggen mangelhaft Weizen mangelhaft
Weizen sehr gut
Weizen gut
Roggen sehr gut
Roggen gut
Seite 9
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Ze środków ochrony roślin należy korzystać z zachowaniem bezpieczeństwa.
Przed każdym użyciem przeczytaj informacje zamieszczone w etykiecie i informacje dotyczące produktu.
Zwróć uwagę na zwroty wskazujące rodzaj zagrożenia oraz przestrzegaj środków bezpieczeństwa zamieszczonych w etykiecie.
Skuteczny w każdym polu
działa szybko
ułatwia logistykę
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StickIT
Klebe- und Beschichtungsmittel
Vertreiber
Verhindert
Platzschäden
bei Raps und
Leguminosen,
beschränkt
Vorernteauswuchs
bei Getreide.
Zusammensetzung: Kunstlatex
(carboxyliertes Styrol-Butadien
-Copolymer)
Attest Nr PZH/HT-2861/2014
Sortenkatalog
Sortenkatalog
Sortenkatalog
Sortenkatalog
Winterraps
Winterraps
Winterraps
Winterraps
Winterraps
Winterraps
Winterraps
Winterraps
Liniensorten
• Minotaur - Groetzner Saaten GmbH
• Lysander - Groetzner Saaten GmbH
• Sherlock - KWS
• Quartz - KWS
• Birdy - KWS
Hybridsorten
• DK Explicit F1 - Dekalb
• Arango F1 - Rapool
• PT 225 F1 - Pioneer
• PT 200 CL - Pioneer
• Cantate F1 - Groetzner Saaten GmbH
• Atora F1 - Rapool
• Mentor F1 - Rapool
• Marathon F1 - Rapool
• Mercedes F1 - Rapool
• Popular F1 - Rapool
• Thure F1 - Rapool
• Alvaro KWS F1 - KWS
• Marcopolos F1 - KWS
• Factor KWS F1 - KWS
• Sergio KWS F1 - KWS
Seite 17
Winterraps
MINOTAUR
Grundinformationen
Liniensorten
Sorte
MINOTAUR
Züchter
Groetzner Saaten GmbH
• Sehr hohe Winterfestigkeit
• Hoher und stabiler Ertrag
• Kräftige und kurze Pflanze mit guten Lagerbeständigkeit
• Guten Beständigkeit gegen Krankheiten
• Gute Vitalität
• Ölgehalt mittel bis hoch
Agronomische
Eigenschaften
Krankheitsanfälligkeit
Agrartechnische
Anforderungen
Blühbeginn
früh
Termin Reife
früh
Pflanzenlänge
mittel
Neigung zu Lager
niedrig
Winterfestigkeit
sehr hoch
Phoma
gering
Cylindrosporiose
mittel
Weißstängeligkeit
mittel
Anforderungen an den Boden
gute und die besten Böden
Saatstärke
45 - 65 Körner/m2
Empfohlener Saattermin
früh bis optimal
Karzniczka
Lipnik
Świebodzin
2015 5,4 t/ha
2014 6,4 t/ha
2013 4,8 t/ha
2015 3,5 t/ha
2014 *
2013 4,2 t/ha
2015 3,4 t/ha
2014 4,9 t/ha
Jahr Ertrag t/ha
* nicht ermittelt
Ertragshöhe der Rapssorte MINOTAUR auf den Versuchsfeldern der ATR Agrohandel
Seite 18
Winterraps
Winterraps
LYSANDER
Grundinformationen
Liniensorten
Sorte
LYSANDER
Züchter
Groetzner Saaten GmbH
• Sehr hoher Ertrag
• Große Körner mit hoher TKM
• Sehr hohe Winterfestigkeit
• Schnelles Wachstum
Agronomische
Eigenschaften
Resistenz gegen
Krankheiten
Agrartechnische
Anforderungen
Ertrag
Blühbeginn
früh
Termin Reife
mittel früh
Pflanzenlänge
mittel
Lagerbeständigkeit
hoch
Winterfestigkeit
sehr hoch
Phoma
hoch
Weißstängeligkeit
hoch
Anforderungen an den Boden
mittel
Pflanzenbesatz
50 - 60 Pflanzen/m2
Empfohlener Saattermin
optimal bis leicht spät
2015: 2,9 t/ha auf den Versuchsfeldern der ATR Agrohandel in Lipnik
bei Stargard bei später Aussaat am 05.09.2014
Seite 19
Winterraps
SHERLOCK
Grundinformationen
Liniensorten
Sorte
SHERLOCK
Züchter
KWS
• Sehr hoher und stabiler Ertrag
• Empfohlen von COBARU - LOZ
• Erwünschter Typ der Herbstentwicklung
• Geseiht sowohl auf sehr guten als auch auf durchschnittlichen Böden
Agronomische
Eigenschaften
Resistenz gegen
Krankheiten
Agrartechnische
Anforderungen
Blühbeginn
früh
Termin Reife
sehr früh
Pflanzenlänge
lang
Lagerbeständigkeit
unterdurchschnittlich
Winterfestigkeit
unterdurchschnittlich
Phoma
mittel
Weißstängeligkeit
mittel
Anforderungen an den Boden
mittel (Klasse II-IVb+)
Pflanzenbesatz
40 (Mulchsaat, punktweise) bis
60 herkömmlich Pflanzen/m2
Empfohlener Saattermin
Ertrag
optimal bis leicht spät
COBORU: 99% des Musterertrags; 4,79 t/ha (2015),
100% des Musterertrags; 5,47 t/ha (2014)
Agroservice KWS: 100% des Musterertrags; 4,53 t/ha (234 Standorte)
Seite 20
Winterraps
Winterraps
QUARTZ
Grundinformationen
Liniensorten
Sorte
QUARTZ
Züchter
KWS MOMONT
• Eine Sorte mit außerordentlich hoher Winterfestigkeit
• Hoher Ölgehalt in den Körnern
• Sehr kurz und Lagerbeständig
• Blüht gleichzeitig, ohne Nachblühen
Agronomische
Eigenschaften
Resistenz gegen
Krankheiten
Agrartechnische
Anforderungen
Blühbeginn
mittel
Termin Reife
mittel
Pflanzenlänge
kurz
Lagerbeständigkeit
sehr hoch
Winterfestigkeit
sehr hoch
Phoma
hoch
Weißstängeligkeit
mittel
Anforderungen an den Boden
typisch für Raps (Klasse II-IVa)
Pflanzenbesatz
40 (Mulchsaat, punktweise) bis
60 herkömmlich Pflanzen/m2
Empfohlener Saattermin
Ertrag
früh und agrartechnisch
COBORU: 101% des Musterertrags; 5,31 t/ha (2014),
99% des Musterertrags; 4,63 t/ha (2013)
Agroservice KWS: 99% des Musterertrags; 4,58 t/ha (154 Standorte)
Seite 21
Winterraps
BIRDY
Grundinformationen
Liniensorten
Sorte
BIRDY
Züchter
KWS MOMONT
• Eine der Liniensorten mit höchstem Ertrag in PL
• Hoher Ölgehalt in den Körnern
• Gute Resistenz gegen Rapsschwärze Alternaria brassicae
• Schnelle Aufnahme der Vegetation im Frühjahr
Agronomische
Eigenschaften
Resistenz gegen
Krankheiten
Agrartechnische
Anforderungen
Blühbeginn
mittel
Termin Reife
mittel
Pflanzenlänge
lang
Lagerbeständigkeit
sehr hoch
Winterfestigkeit
überdurchschnittlich
Phoma
mittel
Weißstängeligkeit
mittel
Anforderungen an den Boden
Typisch für Raps (Klasse II-IVa)
Pflanzenbesatz
40 (Mulchsaat, punktweise) bis
60 herkömmlich Pflanzen/m2
Empfohlener Saattermin
Ertrag
COBORU: 101% des Musterertrags; 4,87 t/ha 2015, 5,13 t/ha 2014
Agroservice KWS: 102%, 4,60 t/ha
Seite 22
früh bis leicht spät
Winterraps
Winterraps
DK EXPLICIT F1
Grundinformationen
Hybridsorten
Sorte
DK EXPLICIT F1
Züchter
Dekalb
• Sehr hoher und stabiler Ertrag
• Hoher Ölgehalt in den Körnern
• Erhöhte Schotenplatzfestigkeit
• Gute Resistenz gegen Krankheiten
• Starke Vitalität und Vorwinterentwicklung
• Mittelfrühe Entwicklung im Frühjahr
Agronomische
Eigenschaften
Resistenz gegen
Krankheiten
Agrartechnische
Anforderungen
Blühbeginn
mittelspät
Termin Reife
mittelspät
Pflanzenlänge
lang
Lagerbeständigkeit
mittel
Winterfestigkeit
hoch
Phoma
hoch
Cylindrosporiose
hoch
Weißstängeligkeit
hoch
Anforderungen an den Boden
mittel, verschiedene Bodenarten
Pflanzenbesatz
40 - 50 Pflanzen/m2
Empfohlener Saattermin
optimal bis spät
Karzniczka
Lipnik
Świebodzin
2015 6,3 t/ha
2014 6,2 t/ha
2013 6,5 t/ha
2015 3,4 t/ha
2014 *
2013 4,9 t/ha
2015 4,8 t/ha
2014 5,6 t/ha
Jahr Ertrag t/ha
* nicht ermittelt
Ertragshöhe der Rapssorte DK EXPLICIT F1 auf den Versuchsfeldern der ATR Agrohandel
Seite 23
Winterraps
Winterraps
ARANGO F1
Grundinformationen
Hybridsorten
Sorte
ARANGO F1
Züchter
Rapool
• Sehr hoher und stabiler Ertrag
• Frühe und gleichmäßige Reife
• Starke Vitalität bei der Herbstentwicklung
• Gedeiht auf schwächeren und leichteren Böden
früh bis mittelfrüh
Blühbeginn
Agronomische
Eigenschaften
Resistenz gegen
Krankheiten
Agrartechnische
Anforderungen
Termin Reife
früh bis mittelfrüh
Pflanzenlänge
mittel
Lagerbeständigkeit
sehr gut
Winterfestigkeit
sehr gut
Phoma
sehr gut
Weißstängeligkeit
sehr gut
Anforderungen an den Boden
sehr gute, mittlere bis hin
Pflanzenbesatz
35 - 45 Pflanzen/m2
Empfohlener Saattermin
optimal bis spät
zu schwächeren Böden
Karzniczka
Lipnik
Świebodzin
2015 6,5 t/ha
2015 3,4 t/ha
2015 4,6 t/ha
Jahr Ertrag t/ha
Ertragshöhe der Rapssorte ARANGO F1 auf den Versuchsfeldern der ATR Agrohandel
Seite 25
Winterraps
PT 225 F1
Hybridsorten
Grundinformationen
Sorte
PT 225 F1
Züchter
Pioneer
• Sehr hohes Ertragspotential
• Eine Sorte mit sehr hohem Ölgehalt
• Starke Vorwinterentwicklung
• Empfohlen für optimale und späte Aussaat
mittel
Blühbeginn
Agronomische
Eigenschaften
Resistenz gegen
Krankheiten
Agrartechnische
Anforderungen
Termin Reife
mittel
Pflanzenlänge
mittel
Lagerbeständigkeit
hoch
Winterfestigkeit
sehr gut
Phoma
gut
Weißstängeligkeit
mittel bis hoch
Anforderungen an den Boden
gering bis mittel,
verschiedene Bodenarten
Pflanzenbesatz
45 - 50 Pflanzen/m2
Empfohlener Saattermin
optimal bis spät
Karzniczka
Lipnik
Świebodzin
2015 6,2 t/ha
2015 3,5 t/ha
2015 3,7 t/ha
Jahr Ertrag t/ha
Ertragshöhe der Rapssorte PT 225 F1 auf den Versuchsfeldern der ATR Agrohandel
Seite 26
Winterraps
Winterraps
PT 200 CL F1
Grundinformationen
Hybridsorten
Sorte
PT 200 CL F1
Züchter
Pioneer
• Hybridsorte, beständig gegen Herbizid Cleravis ®
geeignet für die Clearfield ®
• Sehr schnelles Tempo der Herbstentwicklung
• Frühe Reife
• Mittlerer bis hoher Ölgehalt
• Starke und schnelle und Entwicklung des Wurzelsystems im Herbst
• Geeignet für späte Aussaat
Agronomische
Eigenschaften
Resistenz gegen
Krankheiten
Agrartechnische
Anforderungen
Blühbeginn
mittel früh
Termin Reife
früh bis mittel
Pflanzenlänge
lang
Lagerbeständigkeit
niedrig
Winterfestigkeit
mittel
Phoma
gut
Weißstängeligkeit
mittel bis hoch
Anforderungen an den Boden
mittel, verschiedene Bodenarten
Pflanzenbesatz
45 - 50 Pflanzen/m2
Empfohlener Saattermin
optimal bis spät
Seite 27
Winterraps
CANTATE F1
Grundinformationen
Hybridsorten
Sorte
CANTATE F1
Züchter
Groetzner Saaten GmbH
• Hoher und treuer Ertrag
• Hohe Beständigkeit gegen Stress
• Gedeiht an schwächeren Standorten
• Hoher Tempo der Pflanzenentwicklung
Agronomische
Eigenschaften
Resistenz gegen
Krankheiten
Agrartechnische
Anforderungen
Ertrag
Blühbeginn
früh
Termin Reife
mittel früh
Pflanzenlänge
mittel lang
Lagerbeständigkeit
hoch
Winterfestigkeit
hoch
Phoma
hoch
Weißstängeligkeit
hoch
Anforderungen an den Boden
gering
Pflanzenbesatz
40 - 50 Pflanzen/m2
Empfohlener Saattermin
mittel bis spät
2015: 3,1 t/ha auf den Versuchsfeldern der ATR Agrohandel in Lipnik
bei Stargard bei verspäteter Aussaat am 05.09.2014
Seite 28
Winterraps
Winterraps
ATORA F1
Grundinformationen
Hybridsorten
Sorte
ATORA F1
Züchter
Rapool
• Hoher und stabiler Ertrag
• Sehr hohe Winterfestigkeit
• Dynamische Herbstentwicklung
• Hoher Ölgehalt in den Körnern
• Baut ein starkes Wurzelsystem
Agronomische
Eigenschaften
Resistenz gegen
Krankheiten
Agrartechnische
Anforderungen
Blühbeginn
mittelfrüh
Termin Reife
mittelfrüh bis mittelspät
Pflanzenlänge
lang
Lagerbeständigkeit
sehr gut
Winterfestigkeit
sehr gut
Phoma
sehr gut
Weißstängeligkeit
sehr gut
Anforderungen an den Boden
sehr gute, mittlere und
schwächere Böden
Pflanzenbesatz
35 - 50 Pflanzen/m2
Empfohlener Saattermin
optimal bis spät
Seite 29
Winterraps
Resistent gegen
Kohlhernie
MENTOR F1
Grundinformationen
Hybridsorten
Sorte
MENTOR F1
Züchter
Rapool
• Resistent gegen Kohlhernie
• Empfohlen für die Aussaat nur an Standorten,
wo die Kohlhernie festgestellt wurde
• Hohes Ertragspotential
• Sehr hohe Winterfestigkeit und Fähigkeit zur Regeneration nach dem Winter
• Hohe Stressbeständigkeit
• Bewährt sich im vereinfachten Anbau
Agronomische
Eigenschaften
Blühbeginn
mittelfrüh
Termin Reife
mittelfrüh bis mittelspät
Pflanzenlänge
mittel
Lagerbeständigkeit
sehr gut
Winterfestigkeit
sehr gut
Resistenz gegen
Krankheiten
Phoma
sehr gut
Weißstängeligkeit
sehr gut
Agrartechnische
Anforderungen
Anforderungen an den Boden
sehr gute, mittlere und
Pflanzenbesatz
35 - 50 Pflanzen/m2
Empfohlener Saattermin
optimal bis leicht spät
Seite 30
schwächere Böden
Winterraps
Winterraps
MARATHON F1
Grundinformationen
Hybridsorten
Sorte
MARATHON F1
Züchter
Rapool
• Sehr hohe Vitalität während der Herbstentwicklung
• Besonders geeignet für den vereinfachten Anbau
• Beständig gegen Stress
• Eine der kleinsten Sorten – einfaches Dreschen
Agronomische
Eigenschaften
früh bis mittelfrüh
Blühbeginn
Termin Reife
mittelfrüh
Pflanzenlänge
kurz
Lagerbeständigkeit
sehr gut
Winterfestigkeit
sehr gut
Resistenz gegen
Krankheiten
Phoma
sehr gut
Weißstängeligkeit
sehr gut
Agrartechnische
Anforderungen
Anforderungen an den Boden
sehr gute, mittlere und
schwächere Böden
Pflanzenbesatz
35 - 50 Pflanzen/m2
Empfohlener Saattermin
optimal bis spät
Karzniczka
Lipnik
Świebodzin
2015 6,4 t/ha
2014 5,9 t/ha
2015 3,4 t/ha
2014 *
2015 4,0 t/ha
2014 4,8 t/ha
Jahr Ertrag t/ha
* nicht ermittelt
Ertragshöhe der Rapssorte MARATHON F1 auf den Versuchsfeldern der ATR Agrohandel
Seite 31
Winterraps
MERCEDES F1
Grundinformationen
Hybridsorten
Sorte
MERCEDES F1
Züchter
Rapool
• Hoher und stabiler Ertrag
• Sehr hohe Winterfestigkeit
• Hoher Ölgehalt in den Körnern
• Schnelle Herbstentwicklung
• Bewährt sich gut an Grenzstandorten für Rapsanbau,
z.B. auf schweren Böden
Agronomische
Eigenschaften
Blühbeginn
früh bis mittelfrüh
Termin Reife
mittelfrüh
Pflanzenlänge
mittel
Lagerbeständigkeit
sehr gut
Winterfestigkeit
sehr gut
Resistenz gegen
Krankheiten
Phoma
sehr gut
Weißstängeligkeit
sehr gut
Agrartechnische
Anforderungen
Anforderungen an den Boden
sehr gute, mittlere und
Pflanzenbesatz
35 - 50 Pflanzen/m2
Empfohlener Saattermin
optimal bis spät
schwächere Böden
Karzniczka
Lipnik
Świebodzin
2015 7,2 t/ha
2014 6,5 t/ha
2015 4,2 t/ha
2014 *
2015 5,1 t/ha
2014 5,2 t/ha
Jahr Ertrag t/ha
* nicht ermittelt
Ertragshöhe der Rapssorte MERCEDES F1 auf den Versuchsfeldern der ATR Agrohandel
Seite 32
Winterraps
Winterraps
POPULAR F1
Grundinformationen
Hybridsorten
Sorte
POPULAR F1
Züchter
Rapool
• Hohes Ertragspotential
• Sehr hoher Fettertrag
• Herausragende Winterfestigkeit
• Sehr hohe Frostbeständigkeit Beginnt langsam
mit der Frühjahrsvegetation
Agronomische
Eigenschaften
Resistenz gegen
Krankheiten
Agrartechnische
Anforderungen
Blühbeginn
früh bis mittelfrüh
Termin Reife
mittelfrüh
Pflanzenlänge
mittel
Lagerbeständigkeit
sehr gut
Winterfestigkeit
sehr gut
Phoma
sehr gut
Weißstängeligkeit
sehr gut
Anforderungen an den Boden
sehr gute, mittlere und
schwächere Böden
Pflanzenbesatz
35 - 50 Pflanzen/m2
Empfohlener Saattermin
optimal bis spät
Seite 33
Winterraps
THURE F1
Grundinformationen
Hybridsorten
Sorte
THURE F1
Züchter
Rapool
• Halbzwergsorte
• Hoher Ertrag
• Sehr hohe Winterfestigkeit und Beständigkeit gegen Wasserstress
• Kurze Pflanzen – einfachere Behandlung und Ernte
I• deal für Frühaussaat
• Tiefgehendes und starkes Wurzelsystem
Agronomische
Eigenschaften
Resistenz gegen
Krankheiten
Agrartechnische
Anforderungen
Seite 34
Blühbeginn
früh bis mittelfrüh
Termin Reife
früh bis mittelfrüh
Pflanzenlänge
kurz bis mittel
Lagerbeständigkeit
sehr gut
Winterfestigkeit
sehr gut
Phoma
sehr gut
Weißstängeligkeit
sehr gut
Anforderungen an den Boden
schwächere, mittlere und sehr gute Böden
Pflanzenbesatz
35 - 50 Pflanzen/m2
Empfohlener Saattermin
früh bis optimal
Winterraps
Winterraps
ALVARO KWS F1
Grundinformationen
Hybridsorten
Sorte
ALVARO KWS F1
Züchter
KWS
• Der höchste Ertrag bei registrierungsbezogenen Versuchen 2014
• Erhöhte Schotenplatzfestigkeit – S-POD
• Hohe Gesundheit – Gen Rlm7
• Schnelle Herbstentwicklung und späte Frühjahrsvegetation
• Hohe Winterfestigkeit
Agronomische
Eigenschaften
Resistenz gegen
Krankheiten
Agrartechnische
Anforderungen
Blühbeginn
sehr früh bis früh
Termin Reife
früh bis mittel
Pflanzenlänge
mittel bis lang
Lagerbeständigkeit
überdurchschnittlich
Winterfestigkeit
überdurchschnittlich
Phoma
hoch (Gen Rlm7)
Weißstängeligkeit
mittel
Anforderungen an den Boden
typisch für Raps (Klasse II-IVa)
Pflanzenbesatz
25 (Mulchsaat, punktweise) bis
50 herkömmlich Pflanzen/m2
Empfohlener Saattermin
Ertrag
agrartechnisch bis spät
COBORU: 113% des Musterertrags, 6,04 t/ha (2014),
112% des Musterertrags, 5,40 t/ha (2015)
KWS Agroservice: 107,5%; 5,01 t/ha (43 Standorte)
Seite 35
Winterraps
MARCOPOLOS F1
Grundinformationen
Hybridsorten
Sorte
MARCOPOLOS F1
Züchter
KWS
• Sehr hoher und stabiler Ertrag in ganz Polen
• Eine Sorte mit hoher Biomasse und stabilem Wuchs
• Sehr gute Winterfestigkeit
• Empfohlen von COBORU - LOZ
Agronomische
Eigenschaften
Resistenz gegen
Krankheiten
Agrartechnische
Anforderungen
Blühbeginn
früh
Termin Reife
früh bis mittel
Pflanzenlänge
lang
Lagerbeständigkeit
überdurchschnittlich
Winterfestigkeit
überdurchschnittlich
Phoma
überdurchschnittlich
Weißstängeligkeit
mittel
Anforderungen an den Boden
typisch für Raps (Klasse II-IVa)
Pflanzenbesatz
25 (Mulchsaat, punktweise) bis
50 herkömmlich Pflanzen/m2
Empfohlener Saattermin
Ertrag
agrartechnisch bis spät
COBORU: 103%; 4,99 t/ha (2015); 109%; 5,95 t/ha (2014)
KWS Agroservice: 105%, 4,82 t/ha (202 Standorte)
Seite 36
Winterraps
Winterraps
FACTOR KWS F1
Grundinformationen
Hybridsorten
Sorte
FACTOR KWS F1
Züchter
KWS
• Entwicklung passend zu polnischen Klimaverhältnissen
• Hohe Gesundheit – Gen Rlm7
• Erhöhte Schotenplatzfestigkeit – S-POD
• Gedeiht an problematischen Standorten
Agronomische
Eigenschaften
Resistenz gegen
Krankheiten
Agrartechnische
Anforderungen
Blühbeginn
früh
Termin Reife
früh bis mittel
Pflanzenlänge
mittel bis lang
Lagerbeständigkeit
überdurchschnittlich
Winterfestigkeit
überdurchschnittlich
Phoma
hoch
Weißstängeligkeit
mittel
Anforderungen an den Boden
Mittel und schwach (Klasse III-V)
Pflanzenbesatz
25 (Mulchsaat, punktweise) bis
50 herkömmlich Pflanzen/m2
Empfohlener Saattermin
Ertrag
agrartechnisch bis spät
COBORU: 106% des Musterertrags, 5,06 t/ha (2015)
KWS Agroservice: 103,8%; 5,01 t/ha (18 Standorte in 2015)
Seite 37
Winterraps
SERGIO KWS F1
Grundinformationen
Hybridsorten
Sorte
SERGIO KWS F1
Züchter
KWS
• Hoher Ertrag bei registrierungsbezogenen Versuchen in Polen
• Hohe Gesundheit – Gen Rlm7
• Erhöhte Schotenplatzfestigkeit – S-POD
• Sehr weites Aussaatfenster
Agronomische
Eigenschaften
Resistenz gegen
Krankheiten
Agrartechnische
Anforderungen
Blühbeginn
früh bis mittel
Termin Reife
mittel
Pflanzenlänge
mittel bis lang
Lagerbeständigkeit
überdurchschnittlich
Winterfestigkeit
überdurchschnittlich
Phoma
hoch
Weißstängeligkeit
hoch
Anforderungen an den Boden
typisch für Raps (Klasse II-IVa)
Pflanzenbesatz
25 (Mulchsaat, punktweise) bis
50 herkömmlich Pflanzen/m2
Empfohlener Saattermin
Ertrag
agrartechnisch bis spät
COBORU: 115% des Musterertrags; 5,55 t/ha (2015),
117% des Musterertrags; 5,47 t/ha (2014)
Seite 38
Winterraps
Wintergetreidesorten
Wintergetreidesorten
Wintergetreidesorten
Wintergetreidesorten
Wintergetreidesorten
Wintergetreidesorten
Winterweizen
Wintergetreidesorten
• Hondia - DANKO (E/A)
• KWS Julius - KWS (A)
• KWS Dakotana - KWS (A)
• KWS Solehio - KWS (A)
• Delawar - SYNGENTA (A)
• Opal - SYNGENTA (A)
• Ostroga - DANKO (A)
• RGT Linus - R.A.G.T. Saaten Deutchland GmbH (A)
• RGT Reform - R.A.G.T. Saaten Deutchland GmbH (A)
• Desamo - SYNGENTA (A/B)
• Memory - BayWa (A/B)
• Tobak - Saaten Union GmbH (B/A)
• Produzent - I.G. Pflanzenzucht GmbH (B)
Wintergerste
Hybridsorten:
• Galation - SYNGENTA
• Wootan - SYNGENTA
• Trooper - SYNGENTA
• Mercurioo - SYNGENTA
Liniensorten:
• KWS Tenor - KWS
• KWS Meridian - KWS
• KWS Kosmos - KWS
• Quadriga - DANKO
Winterroggen
• Binntto - KWS
• Florano - KWS
• Daniello - KWS
• Livado - KWS
Wintertriticale
• KWS Aveo - KWS
• Tulus - Saaten Union
• Rotondo - DANKO
• Gringo - DANKO
Seite 43
WINTERWEIZEN
HONDIA
Grundinformationen
Qualitätsweizen E/A
Sorte
HONDIA
Züchter
Danko
• Sehr hoher Ertrag
• Hervorragende Qualitätsparameter des Korns
• Hohe Winterfestigkeit
• Sehr gute Resistenz gegen Pilzkrankheiten
• Verträgt nicht optimierte Boden-pH-Werte
Agronomische
Eigenschaften
Struktur des Ertrags
Ährenschieben
mittelspät
Termin Reife
mittelspät
Pflanzenlänge
kurz
Neigung zu Lager
gering
Winterfestigkeit
gut
TKM
hoch
Kornertrag a1
106% des Musterertrags
Kornertrag a2
106% des Musterertrags
Qualitätsparameter
des Korns
Fallzahl
sehr hoch
Eiweiß
mittel bis hoch
Resistenz gegen
Krankheiten
Fußkrankheiten
8,1
hoch
Echter Mehltau
8,2
hoch
Blattdürre
6,2
mittel
DTR
8,1
hoch
Braunrost
7,8
hoch
Ährenfusariose
7,6
gut
a1 durchschnittliche Anbautechnik, a2 intensive Anbautechnik
Resistenz gegen Krankheiten: 1 - 9 (niedrig – hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Mitte September bis Anfang Oktober, je nach Region.
Verträgt, nicht optimierte Boden-pH-Werte, was die Anbaumöglichkeiten an schwächeren
Standorten einräumt.
Diese Sorte wird für alle Bodenarten empfohlen.
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat
(die Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
290 - 320
optimal
320 - 350
spät
350 - 380
Seite 44
Winterweizen
JULIUS
Sorte
JULIUS
Züchter
KWS
Winterweizen
Grundinformationen
Qualitätsweizen A
• Sehr hoher und treuer Ertrag
• Sehr hohe Qualitätsparameter des Korns
• Sehr gute Winterfestigkeit
• Möglichkeit des Anbaus auf schwächeren Böden
• Empfohlen bei der Monokultur – Weizen nach Weizen
Agronomische
Eigenschaften
Struktur des Ertrags
Ährenschieben
mittel
Termin Reife
mittel bis spät
Pflanzenlänge
mittel
Neigung zu Lager
gering bis mittel
Winterfestigkeit
hoch
TKM
mittel bis hoch
Kornertrag a1
hoch
hoch
Kornertrag a2
Qualitätsparameter
des Korns
Fallzahl
8
hoch bis sehr hoch
Eiweiß
4
niedrig bis mittel
Krankheitsanfälligkeit
Fußkrankheiten
5
mittel
Echter Mehltau
4
gering
gering
Blattdürre
3
DTR
5
mittel
Braunrost
4
gering
Gelbrost
2
gering
Ährenfusariose
5
mittel
a1 durchschnittliche Anbautechnik, a2 intensive Anbautechnik
Krankheitsanfälligkeit: 1 - 9 (niedrig – hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Mitte September bis Anfang Oktober, je nach Region.
Diese Sorte wird empfohlen für intensiven und mittelintensiven Anbau im ganzen Land.
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat
(die Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
240 - 280
optimal
280 - 320
spät
320 - 420
Seite 45
Winterweizen
Karzniczka
Lipnik
Świebodzin
2015 11,0 t/ha
2014 11,4 t/ha
2013 9,2 t/ha
2015 5,3 t/ha
2014 *
2013 7,5 t/ha
2015 8,5 t/ha
2014 11,8 t/ha
Jahr Ertrag t/ha
* nicht ermittelt
Ertragshöhe der Rapssorte JULIUS auf den Versuchsfeldern der ATR Agrohandel
Seite 46
Winterweizen
KWS DAKOTANA
Sorte
KWS DAKOTANA
Züchter
KWS
Winterweizen
Grundinformationen
Qualitätsweizen A
• Sehr hohe Qualitätsparameter des Korns
• Hohes Ertragspotential
• Kurze, lagerbeständige Pflanzen
• Sehr gute Resistenz gegen Krankheiten
• Gute Winterfestigkeit und Regeneration nach dem Winter
Agronomische
Eigenschaften
Struktur des Ertrags
Pflanzenlänge
kurz bis mittel
Lagerbeständigkeit
hoch
Winterfestigkeit
mittel
TKM
mittel bis hoch
Kornertrag a1
109% des Musterertrags
106% des Musterertrags
Kornertrag a2
Qualitätsparameter
des Korns
Fallzahl
5
Eiweiß
6
mittel bis hoch
Resistenz gegen
Krankheiten
Fußkrankheiten
8
mittel bis hoch
Echter Mehltau
7,4
Blattdürre
DTR
7
7,5
niedrig bis mittel
mittel
mittel
mittel bis hoch
Braunrost
8
Gelbrost
8,5
sehr hoch
Ährenfusariose
7,5
mittel bis hoch
hoch
a1 durchschnittliche Anbautechnik, a2 intensive Anbautechnik
Resistenz gegen Krankheiten: 1 - am ungünstigsten, 9 - am günstigsten
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Mitte September bis Anfang Oktober, je nach Region.
Diese Sorte wird empfohlen für intensiven und mittelintensiven Anbau im ganzen Land.
Eine Sorte mit einer hervorragenden Resistenz gegen Braunrost und Gelbrost.
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
240 - 280
optimal
280 - 320
spät
320 - 380
sehr spät
380 - 420
Seite 47
Winterweizen
Karzniczka
Lipnik
Świebodzin
2015 13,8 t/ha
2015 8,0 t/ha
2015 10,0 t/ha
Jahr Ertrag t/ha
Ertragshöhe der Winterweizensorte KWS DAKOTANA auf den Versuchsfeldern
der ATR Agrohandel
Seite 48
Winterweizen
Bartweizen
Grundinformationen
Qualitätsweizen A Bartweizen
Sorte
SOLEHIO
Züchter
KWS
Winterweizen
SOLEHIO
• Bartweizen, der einen sehr hohen Ertrag bringt
• Sehr früh
• Hervorragend für schwächere Standorte
• Sehr gute Winterfestigkeit
Agronomische
Eigenschaften
Struktur des Ertrags
Ährenschieben
früh
Termin Reife
früh
Pflanzenlänge
kurz bis mittel
Neigung zu Lager
gering bis mittel
Winterfestigkeit
mittel bis hoch
TKM
hoch
Kornertrag a1
hoch bis sehr hoch
hoch bis sehr hoch
Kornertrag a2
Qualitätsparameter
des Korns
Fallzahl
6
mittel bis hoch
Eiweiß
4
niedrig bis mittel
Krankheitsanfälligkeit
Fußkrankheiten
6
mittel bis hoch
Echter Mehltau
6
mittel bis hoch
Blattdürre
3
gering
DTR
4
gering bis mittel
Braunrost
5
mittel
Gelbrost
3
gering
Ährenfusariose
4
gering bis mittel
a1 durchschnittliche Anbautechnik, a2 intensive Anbautechnik
Krankheitsanfälligkeit: 1 - 9 (niedrig – hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Mitte September bis Anfang Oktober, je nach Region.
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
240 - 280
optimal
280 - 340
spät
340 - 450
Seite 49
Winterweizen
Karzniczka
Lipnik
Świebodzin
2015 13,0 t/ha
2014 11,0 t/ha
2015
7,7 t/ha
2015-A 6,2 t/ha
2015-B 4,9 t/ha
2015 10,8 t/ha
2014 13,0 t/ha
Jahr Ertrag t/ha
Ertragshöhe der Winterweizensorte SOLEHIO auf den Versuchsfeldern der ATR Agrohandel
2015-A späte Aussaat am 05.11.2014
2015-B Variante ohne Schutz durch Herbizide, Fungizide und Insektizide
Seite 50
Winterweizen
DELAWAR
Sorte
DELAWAR
Züchter
Syngenta
Winterweizen
Grundinformationen
Qualitätsweizen A
• Hohes Ertragspotential
• Sehr gute Resistenz gegen Pilzkrankheiten
• Kurze, lagerbeständige Pflanzen
• Empfohlen für den Anbau an verschiedenen Standorten
Agronomische
Eigenschaften
Struktur des Ertrags
mittel
Ährenschieben
Termin Reife
mittel
Pflanzenlänge
ziemlich kurz
Lagerbeständigkeit
hoch
Winterfestigkeit
mittel
TKM
gering
Kornertrag a1
108% des Musterertrags
Kornertrag a2
104% des Musterertrags
Qualitätsparameter
des Korns
Fallzahl
hoch bis sehr hoch
Resistenz gegen
Krankheiten
Fußkrankheiten
8
hoch
Echter Mehltau
8
hoch
Blattdürre
7
hoch
7,5
hoch
Braunrost
8
hoch
Gelbrost
8,5
hoch
8
hoch
ziemlich hoch
Eiweiß
DTR
Ährenfusariose
a1 durchschnittliche Anbautechnik, a2 intensive Anbautechnik
Resistenz gegen Krankheiten: 1 – 9 (niedrig hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Mitte September bis Anfang Oktober, je nach Region.
Diese Sorte wird empfohlen für verschiedene Standorte.
Kurzes Stroh und hohe Lagerbeständigkeit.
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
250 - 280
optimal
280 - 320
spät
400 - 450
Seite 51
Winterweizen
OPAL
Grundinformationen
Qualitätsweizen A
Sorte
OPAL
Züchter
Syngenta
• Hohes und stabiles Ertragspotential
• Ertrag mit hohen Qualitätsparametern
• Gute Winterfestigkeit
• Geeignet für Folgeanbau an Getreidestandorten
• Hohe Gesundheit der Ähren
Agronomische
Eigenschaften
Struktur des Ertrags
Ährenschieben
mittel bis spät
Termin Reife
mittel bis spät
Pflanzenlänge
mittel
Lagerbeständigkeit
mittel
Winterfestigkeit
mittel
TKM
mittel
Kornertrag a1
mittel bis hoch
mittel bis hoch
Kornertrag a2
Qualitätsparameter
des Korns
Fallzahl
8
hoch
Eiweiß
5
mittelhoch
Resistenz gegen
Krankheiten
Fußkrankheiten
4
mittel
Echter Mehltau
6
mittel bis hoch
Blattdürre
6
mittel bis hoch
DTR
6
mittel bis hoch
Braunrost
3
niedrig bis mittel
Gelbrost
7
hoch
Ährenfusariose
6
mittel bis hoch
a1 durchschnittliche Anbautechnik, a2 intensive Anbautechnik
Resistenz gegen Krankheiten: 1 - 9 (niedrig – hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Mitte September bis Anfang Oktober, je nach Region.
Gedeiht als Folgeanbau nach Getreide.
Verträgt gut frühe und späte Aussaat. Bewährt sich bei der Mulchsaat.
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
230 - 280
optimal
280 - 350
spät
350 - 450
Seite 52
Winterweizen
Lipnik
Świebodzin
2015 11,7 t/ha
2014 9,5 t/ha
Winterweizen
Karzniczka
2015 7,9 t/ha
2014 *
2013 9,4 t/ha
2015 9,0 t/ha
Jahr Ertrag t/ha
* nicht ermittelt
Ertragshöhe der Winterweizensorte SOLEHIO auf den Versuchsfeldern der ATR Agrohandel
Seite 53
Winterweizen
Bartweizen
OSTROGA
Grundinformationen
Qualitätsweizen A Bartweizen
Sorte
OSTROGA
Züchter
Danko
• Die höchste Leistungsfähigkeit und den Bartweizensorten
• Sehr gute Qualitätsparameter des Korns
• Hohe Resistenz gegen Pilzkrankheiten
• Sehr hohe Resistenz gegen Vorernteauswuchs
Agronomische
Eigenschaften
Struktur des Ertrags
Resistenz gegen
Krankheiten
spät
Ährenschieben
Termin Reife
spät
Pflanzenlänge
mittel
Lagerbeständigkeit
gut
Winterfestigkeit
hoch
TKM
hoch
Kornertrag a1
6
hoch
Kornertrag a2
6
hoch
Fußkrankheiten
8
hoch
Echter Mehltau
7
gut
Blattdürre
7
gut
DTR
8
hoch
Braunrost
8
hoch
Ährenfusariose
8
hoch
Resistenz gegen Krankheiten: 1 - 9 (niedrig – hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Mitte September bis Anfang Oktober, je nach Region.
Diese Sorte wird empfohlen für intensiven und mittelintensiven Anbau im ganzen Land.
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat
(die Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
320-360
optimal
380-400
spät
400-450
Seite 54
Winterweizen
Lipnik
Świebodzin
Winterweizen
Karzniczka
2015 10,5 t/ha
2014 11,6 t/ha
2013 9,5 t/ha
2015 7,2 t/ha
2014 *
2013 8,3 t/ha
2015 10,3 t/ha
2014 11,9 t/ha
Jahr Ertrag t/ha
* nicht ermittelt
Ertragshöhe der Winterweizensorte OSTROGA auf den Versuchsfeldern der ATR Agrohandel
Seite 55
Winterweizen
AUSVERKAUFT!
LINUS
Grundinformationen
Weizen Klasse A
Sorte
LINUS
Züchter
R.A.G.T. Saaten Deutchland GmbH
• Sehr hohes Ertragspotential
• Qualitätssorte für den Anbau an schwächeren Standorten
• Gute Qualitätsparameter des Korns
• Gute Winterfestigkeit
• Bewährt sich als Folgeanbau nach Getreide
Agronomische
Eigenschaften
Qualitätsparameter
des Korns
Resistenz gegen
Krankheiten
Ährenschieben
mittel bis spät
Termin Reife
mittel bis spät
Pflanzenlänge
kurz bis mittel
Neigung zu Lager
gering bis mittel
Winterfestigkeit
mittel bis hoch
mittel
TKM
Fallzahl
8
sehr hoch
Eiweiß
4
mittel
Fußkrankheiten
6
hoch
Echter Mehltau
5
mittel bis hoch
Blattdürre
4
mittel
DTR
4
mittel
Braunrost
6
hoch
Ährenfusariose
4
mittel
Resistenz gegen Krankheiten: 1 - 9 (niedrig – hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Verträgt sehr gut schwächere Standorte.
Verträgt gut den Dürre-Stress.
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
220 - 280
optimal
280 - 350
spät
350 - 400
Seite 56
Karzniczka
Lipnik
Świebodzin
2014
Winterweizen
Winterweizen
2014 11,9 t/ha
*
2014 12,7 t/ha
Jahr Ertrag t/ha
* nicht ermittelt
Ertragshöhe der Winterweizensorte LINUS auf den Versuchsfeldern der ATR Agrohandel
Strona 57
Winterweizen
AUSVERKAUFT!
RGT REFORM
Grundinformationen
Weizen Klasse A
Sorte
RGT REFORM
Züchter
R.A.G.T. Saaten Deutchland GmbH
• Sehr gute Qualitätsparameter des Korns
• Sehr hohes Ertragspotential
• Hohe und stabile Fallzahl
• Kurze Pflanzen mit hoher Lagerbeständigkeit
• Ausgezeichnete Resistenz gegen Krankheiten
• Gute Winterfestigkeit und Regeneration nach dem Winter
Agronomische
Eigenschaften
Struktur des Ertrags
Ährenschieben
mittel
Termin Reife
mittel bis spät
Pflanzenlänge
kurz
Neigung zu Lager
gering bis mittel
Winterfestigkeit
mittel
TKM
mittel bis hoch
Kornertrag a1
sehr hoch
sehr hoch
Kornertrag a2
Qualitätsparameter
des Korns
Resistenz gegen
Krankheiten
Fallzahl
9
Eiweiß
4
mittel
Fußkrankheiten
4
mittel
hoch
Echter Mehltau
6
Blattdürre
5
mittel
DTR
4
mittel
Braunrost
6
mittel bis hoch
Ährenfusariose
7
hoch
a1 durchschnittliche Anbautechnik, a2 intensive Anbautechnik
Resistenz gegen Krankheiten: 1 - 9 (niedrig – hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Mitte September bis Anfang Oktober, je nach Region.
Gedeiht nach allen Vorfrüchten
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
250 - 300
optimal
300 - 350
spät
350
Seite 58
hoch
Karzniczka
Lipnik
Świebodzin
Winterweizen
Winterweizen
2015 12,2 t/ha
2015 7,8 t/ha
2015 9,9 t/ha
Jahr Ertrag t/ha
Ertragshöhe der Winterweizensorte RGT REFORM auf den Versuchsfeldern der ATR Agrohandel
Seite 59
Winterweizen
DESAMO
Grundinformationen
Weizen Klasse B
Sorte
DESAMO
Züchter
Syngenta
• Hoher und stabiler Ertrag
• Sehr gute Qualitätsparameter des Korns
• Kurze Pflanzen mit hoher Lagerbeständigkeit
Agronomische
Eigenschaften
Struktur des Ertrags
Ährenschieben
mittel
Termin Reife
mittel
Pflanzenlänge
kurz bis mittel
Neigung zu Lager
mittel
Neigung zum Auswintern
gering
TKM
mittel
Kornertrag a1
hoch
hoch
Kornertrag a2
Qualitätsparameter
des Korns
Resistenz gegen
Krankheiten
Fallzahl
9
sehr hoch
Eiweiß
5
mittelhoch
Fußkrankheiten
3
gering bis mittel
Echter Mehltau
6
mittel bis hoch
Blattdürre
6
mittel bis hoch
DTR
5
mittel
Braunrost
7
hoch
Gelbrost
7
hoch
Ährenfusariose
4
mittel
a1 durchschnittliche Anbautechnik, a2 intensive Anbautechnik
Resistenz gegen Krankheiten: 1 - 9 (niedrig – hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Mitte September bis Anfang Oktober, je nach Region. Ideal für den Anbau an Standorten nach Raps.
Eignet sich für den Anbau nach Getreide beim starken Schutz gegen Fußkrankheiten.
Besonders geeignet für intensive Anbautechnologie auf Böden mit mittlerer und guter Qualität
und bei verschiedenen Aussaatterminen.
Empfindlich gegen Chlortoluron (CTU)
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
200
optimal
210 - 240
spät
240 - 320
Seite 60
Winterweizen
MEMORY
Sorte
MEMORY
Züchter
BayWa
Winterweizen
Grundinformationen
Weizen Klasse B
• Hohes Ertragspotential
• Gute Qualitätsparameter des Korns
• Kurze Pflanzen mit hoher Lagerbeständigkeit
• Hohe Resistenz gegen Krankheiten
Agronomische
Eigenschaften
Struktur des Ertrags
mittel
Ährenschieben
Termin Reife
mittel bis spät
Pflanzenlänge
mittel
Neigung zu Lager
gering bis mittel
Winterfestigkeit
mittel bis hoch
TKM
mittel
Kornertrag a1
hoch
hoch
Kornertrag a2
Qualitätsparameter
des Korns
Fallzahl
6
mittel bis hoch
Eiweiß
3
niedrig bis mittel
Resistenz gegen
Krankheiten
Fußkrankheiten
4
mittel
Echter Mehltau
8
sehr hoch
Blattdürre
5
mittel
DTR
3
gering bis mittel
Braunrost
7
hoch
Gelbrost
7
hoch
Ährenfusariose
4
gut
a1 durchschnittliche Anbautechnik, a2 intensive Anbautechnik
Resistens gegen Krankheiten: 1 - 9 (niedrig – hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Mitte September bis Anfang Oktober, je nach Region.
Gedeiht nach allen Vorfrüchten, insbesondere nach Knollenfrüchten.
Bewährt sich bei der Düngung mit mineralischen Düngemitteln.
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
260 - 300
optimal
300 - 340
spät
340 - 400
Seite 61
Winterweizen
TOBAK
Grundinformationen
Weizen Klasse B
Sorte
TOBAK
Züchter
Saaten Union
• Sehr gute Qualitätsparameter des Korns, sehr stabile Fallzahl
• Hohes Ertragspotential
• Kurze Pflanzen mit hoher Lagerbeständigkeit
• Hohe Resistenz gegen Krankheiten
• Gute Winterfestigkeit und Regeneration nach dem Winter
• Beständigkeit gegen Dürre
Agronomische
Eigenschaften
Struktur des Ertrags
Ährenschieben
mittelspät
Termin Reife
mittelspät
Pflanzenlänge
kurz bis mittel
Neigung zu Lager
mittel
Winterfestigkeit
mittel
TKM
mittel
Kornertrag a1
sehr hoch
sehr hoch
Kornertrag a2
Qualitätsparameter
des Korns
Resistenz gegen
Krankheiten
Fallzahl
7
hoch
Eiweiß
2
niedrig
Fußkrankheiten
3
gering bis mittel
Echter Mehltau
7
hoch
Blattdürre
5
mittel
DTR
4
mittel
Braunrost
5
mittel
Gelbrost
7
hoch
Ährenfusariose
2
gering
a1 durchschnittliche Anbautechnik, a2 intensive Anbautechnik
Resistens gegen Krankheiten: 1 - 9 (niedrig – hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Mitte September bis Anfang Oktober, je nach Region.
Gedeiht nach allen Vorfrüchten. Geeignet für die Aussaat nach Raps und Leguminosen.
Gedeiht als Folgekultur nach Getreide unter der Voraussetzung der Verrichtung der Pflugarbeiten.
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
240 - 270
optimal
270 - 320
spät
320 - 390
Seite 62
Winterweizen
PRODUZENT
Sorte
PRODUZENT
Züchter
I.G. Pflanzenzucht GmbH
Winterweizen
Grundinformationen
Brotweizen Klasse B
• Hohes Ertragspotential
• Gute Qualitätsparameter des Korns - stabile Fallzahl, Korn mit hoher Dichte
• Wird empfohlen für verschiedene Standorte
• Bei entsprechender Stickstoff-Düngung wird beim Ertrag der Klasse B
die Qualität des Ertrags auf dem Niveau der Klasse A erreicht
Agronomische
Eigenschaften
Struktur des Ertrags
Ährenschieben
mittel
Termin Reife
mittel bis spät
Pflanzenlänge
mittel
Neigung zu Lager
gering
Winterfestigkeit
mittel bis hoch
TKM
niedrig
Kornertrag a1
hoch
hoch
Kornertrag a2
Qualitätsparameter
des Korns
Resistenz gegen
Krankheiten
Fallzahl
8
sehr hoch
Eiweiß
3
niedrig bis mittel
Fußkrankheiten
3
gering bis mittel
Echter Mehltau
6
hoch
Blattdürre
5
mittel
DTR
4
mittel
Braunrost
3
hoch bis mittel
Gelbrost
6
hoch
Ährenfusariose
5
mittel
a1 durchschnittliche Anbautechnik, a2 intensive Anbautechnik
Resistenz gegen Krankheiten: 1 - 9 (niedrig – hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Mitte September bis Anfang Oktober, je nach Region.
Gedeiht nach allen Vorfrüchten. Gedeiht an verschiedenen Standorten.
Ziemlich flexibles Aussaatfenster, verträgt verfrühte und späte Aussaat.
Empfindlichkeit gegen Chlortoluron wurde nicht ermittelt.
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
240 - 270
optimal
290 - 340
spät
390 - 430
Seite 63
Wintergerste
Wintergerste
Wintergerste
Wintergerste
Wintergerste
Wintergerste
HYVIDOTM GALATION
Grundinformationen
Hybridsorten
Sorte
HYVIDOTM GALATION
Züchter
KWS
• Hohes Ertragspotential
• Hervorragende Bestockung
Wintergerste
• Wesentlich verstärkte Halmstabilität
• Schnelles Tempo der Herbstvegetation
Agronomische
Eigenschaften
Struktur und Qualität
des Ertrags
Ährenschieben
mittel
Termin Reife
mittel
Pflanzenlänge
kurz - mittel
Neigung zur Halmbrüchigkeit
gering bis mittel
Neigung zur Ährenbrüchigkeit
mittel
Ertrag
sehr hoch
TKM
mittel
Bestandesdichte
mittel
mittel - hoch
Hektolitergewicht
Krankheitsanfälligkeit
Echter Mehltau
3
gering
Netzfleckenkrankheit
5
mittel
Zwergrost der Gerste
5
mittel
Rhynchosporium
4
Gelbmosaik-Virus
gering - mittel
Widerstandsfähigkeitsgen gegen Typ 1
Krankheitsanfälligkeit: 1 - 9 (niedrig – hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Je nach Region 10. September bis 05. Oktober
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
160 - 180
optimal
190 - 230
spät
240 - 310
Seite 67
Wintergerste
Karzniczka
Lipnik
Świebodzin
2015 12,3 t/ha
2015 8,2 t/ha
2015 9,2 t/ha
Jahr Ertrag t/ha
Ertragshöhe der Wintergerstensorte HYVIDOTM GALATION auf den Versuchsfeldern
der ATR Agrohandel
Seite 68
Wintergerste
HYVIDOTM WOOTAN
Grundinformationen
Hybridsorten
Sorte
HYVIDOTM WOOTAN
Züchter
Syngenta
• Sehr hohes Ertragspotential
• Das Korn mit ausgezeichnetem Hektolitergewicht und hochgradig ausgeglichen
Agronomische
Eigenschaften
Struktur und Qualität
des Ertrags
Krankheitsanfälligkeit
Ährenschieben
mittel
Termin Reife
mittel
Pflanzenlänge
mittel - lang
Neigung zur Halmbrüchigkeit
mittel
Neigung zur Ährenbrüchigkeit
mittel
Ertrag
sehr hoch
TKM
mittel
Bestandesdichte
niedrig - mittel
Hektolitergewicht
mittel - hoch
Echter Mehltau
4
gering - mittel
Netzfleckenkrankheit
5
mittel
Zwergrost der Gerste
7
hoch
Rhynchosporium
4
gering - mittel
Gelbmosaik-Virus
Widerstandsfähigkeitsgen gegen Typ 1
Krankheitsanfälligkeit: 1 - 9 (niedrig – hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Je nach Region 10. September bis 05. Oktober
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
160 - 180
optimal
190 - 230
spät
240 - 310
Seite 69
Wintergerste
• Gut entwickelte Karyopsen, hohe Anzahl der Körner in Ähren
• Stabile Halme, wenig anfällig für Lager
Wintergerste
Karzniczka
Lipnik
Świebodzin
2015 12,6 t/ha
2015 7,8 t/ha
2015 10,3 t/ha
Jahr Ertrag t/ha
Ertragshöhe der Wintergerstensorte HYVIDOTM WOOTAN auf den Versuchsfeldern
der ATR Agrohandel
Seite 70
Wintergerste
HYVIDOTM TROOPER
Grundinformationen
Hybridsorten
Sorte
HYVIDOTM TROOPER
Züchter
Syngenta
• Sehr hohes Ertragspotential
• Sehr hohes Hektolitergewicht
Agronomische
Eigenschaften
Struktur und Qualität
des Ertrags
Krankheitsanfälligkeit
Ährenschieben
mittelfrüh
Termin Reife
mittel
Pflanzenlänge
mittel - lang
Neigung zur Halmbrüchigkeit
mittel
Neigung zur Ährenbrüchigkeit
mittel
Ertrag
sehr hoch
TKM
mittel
Bestandesdichte
niedrig - mittel
Hektolitergewicht
mittel - hoch
Echter Mehltau
3
gering
Netzfleckenkrankheit
4
gering
Zwergrost der Gerste
5
mittel
Rhynchosporium
4
gering - mittel
Gelbmosaik-Virus
Wintergerste
• Hohe Beständigkeit gegen Krankheiten
Widerstandsfähigkeitsgen gegen Typ 1
Krankheitsanfälligkeit: 1 - 9 (niedrig – hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Je nach Region 10. September bis 05. Oktober
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
160 - 180
optimal
190 - 230
spät
240 - 310
Seite 71
Wintergerste
HYVIDOTM MERCURIOO
Grundinformationen
Hybridsorten
Sorte
HYVIDOTM MERCURIOO
Züchter
Syngenta
• Gute Gesundheit und Winterfestigkeit
• Hohe Zahl der Körner in Ähren
• Eine Sorte mit großer Bestandesdichte
• Kompensiert Verluste durch die Zahl der Ähren
Agronomische
Eigenschaften
Struktur und Qualität
des Ertrags
früh
Ährenschieben
Termin Reife
mittel
Pflanzenlänge
mittel - lang
Neigung zur Halmbrüchigkeit
mittel - hoch
Neigung zur Ährenbrüchigkeit
mittel - hoch
Ertrag
hoch, sehr hoch
TKM
gering
Bestandesdichte
mittel - hoch
mittel
Hektolitergewicht
Krankheitsanfälligkeit
Echter Mehltau
3
gering
Netzfleckenkrankheit
6
mittel - hoch
Zwergrost der Gerste
5
mittel
Rhynchosporium
4
gering
Gelbmosaik-Virus
Krankheitsanfälligkeit: 1 - 9 (niedrig – hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Je nach Region 10. September bis 05. Oktober
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
160 - 180
optimal
190 - 230
spät
240 - 310
Seite 72
Widerstandsfähigkeitsgen gegen Typ 1
Wintergerste
KWS TENOR
Grundinformationen
Liniensorten
Sorte
KWS TENOR
Züchter
KWS
• Sehr hohes Ertragspotential
• Ausgezeichnete Eigenschaften des Korns
Wintergerste
• Geeignet für optimale und leicht späte Aussaat
• Sehr hohe Lagerbeständigkeit
• Gute Anpassung unter schwächeren Bedingungen
• Bildet sehr große Ähren
Agronomische
Eigenschaften
Struktur und Qualität
des Ertrags
Krankheitsanfälligkeit
Termin Reife
mittel - spät
Pflanzenlänge
mittel- lang
Neigung zur Halmbrüchigkeit
gering - mittel
Neigung zur Ährenbrüchigkeit
mittel - hoch
Neigung zum Auswintern
gering bis mittel
Ertrag
sehr hoch
TKM
hoch
Korngleichheit
hoch
Hektolitergewicht
mittel
Echter Mehltau
3
gering
Netzfleckenkrankheit
7
hoch
Zwergrost der Gerste
3
gering
Rhynchosporium
4
gering bis mittel
Krankheitsanfälligkeit: 1 - 9 (niedrig – hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
230 - 260
optimal
260 - 300
spät
300 - 330
sehr spät
330 - 360
ANFORDERUNGEN AN DEN BODEN
Gedeiht an allen für Gerste geeigneten Standorten
Zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegen zeitweisen Wassermangel aus und bringt auch einen guten
Ertrag an Standorten mit Böden, die im Grenzbereich für Gerste liegen.
Der Bestand ist gegen Viruskrankheit abgesichert – resistent gegen den Gelbmosaik-Virus
Seite 73
Wintergerste
KWS MERIDIAN
Grundinformationen
Liniensorten
Sorte
KWS MERIDIAN
Züchter
KWS
• Mehrzeilige Kompensationssorte
• Sehr hohes Ertragspotential
• Hochresistent gegen Ramularia
• Gleichmäßiges Reifen von Korn und Stroh
• Beständig gegen leicht verspätete Aussaat
• Sehr geringe Neigung zum Nachwachsen der Triebe - Verjüngung
Agronomische
Eigenschaften
Struktur und Qualität
des Ertrags
Beständigkeit gegen
Krankheiten
Termin Reife
mittel
Pflanzenlänge
mittel
Winterfestigkeit
gut
Ertrag
sehr hoch
hoch
TKM
7
ziemlich hoch
Netzfleckenkrankheit
7,4
ziemlich hoch
Zwergrost der Gerste
8
hoch
Rhynchosporium
8
hoch
Echter Mehltau
Krankheitsanfälligkeit: 1 - 9 (niedrig – hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
230 - 260
optimal
260 - 300
spät
300 - 360
ANFORDERUNGEN AN DEN BODEN
Gedeiht an allen für Gerste geeigneten Standorten.
An guten Standorten reagiert die Sorte mit einer Steigerung des Ertrags.
Seite 74
Wintergerste
Karzniczka
Świebodzin
2015 7,2 t/ha
Wintergerste
Lipnik
2015 13,3 t/ha
2015 8,4 t/ha
Jahr Ertrag t/ha
Ertragshöhe der Wintergerstensorte KWS MERIDIAN auf den Versuchsfeldern
der ATR Agrohandel
Seite 75
Wintergerste
KWS KOSMOS
Grundinformationen
Liniensorten
Sorte
KWS KOSMOS
Züchter
KWS
• Sehr hohes Ertragspotential
• Die Sorte wird für intensiven Anbau empfohlen
• Sehr gute Paramater im Bezug auf Ernte, sehr ausgeglichen
• Gute Lagerbeständigkeit
• Flexibles Aussaatfenster, verträgt leicht verspätete Aussaat
Agronomische
Eigenschaften
Pflanzenlänge
kurz bis mittel
Winterfestigkeit
gut
Struktur und Qualität
des Ertrags
Ertrag
hoch
Beständigkeit gegen
Krankheiten
Echter Mehltau
mittel bis hoch
TKM
7
Netzfleckenkrankheit
7
Zwergrost der Gerste
6,9
Rhynchosporium
8
mittel
mittel
klein bis mittel
hoch
Resistenz gegen Krankheiten: 1 - 9 (niedrig – hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
230 - 260
optimal
260 - 300
spät
300 - 360
ANFORDERUNGEN AN DEN BODEN
Gedeiht an allen für Gerste geeigneten Standorten.
Die Sorte wird für intensiven Anbau empfohlen.
Der Bestand ist gegen Viruskrankheit abgesichert – resistent gegen den Gelbmosaik-Virus.
Seite 76
Wintergerste
QUADRIGA
Grundinformationen
Liniensorten
Sorte
QUADRIGA
Züchter
Danko
• Mehrzeilige Sorte
• Sehr hohes Ertragspotential
Wintergerste
• Besonders geeignet für intensiven Anbau
• Ergibt dickes, gutes und sehr stark ausgeglichenes Korn
Ährenschieben
mittelspät
Termin Reife
mittelspät
Pflanzenlänge
mittel
Winterfestigkeit
hoch
Struktur und Qualität
des Ertrags
Ertrag
hoch
TKM
hoch
Beständigkeit gegen
Krankheiten
Echter Mehltau
Agronomische
Eigenschaften
7,3
gut
Netzfleckenkrankheit
7
gut
Zwergrost der Gerste
7
gut
Rhynchosporium
8
hoch
Resistenz gegen Krankheiten: 1 - 9 (niedrig – hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
220 - 250
optimal
250 - 300
spät
300 - 330
ANFORDERUNGEN AN DEN BODEN
Gedeiht an allen für Gerste geeigneten Standorten.
Aufgrund der Beständigkeit gegen saure Böden verträgt diese Sorte schwächere Standorte.
Sehr gute Bestockung.
Seite 77
Notizen
Seite 78
Winterroggen
Winterroggen
Winterroggen
Winterroggen
Winterroggen
Winterroggen
KWS BINNTTO F1
Grundinformationen
Sorte
KWS BINNTTO F1
Züchter
KWS
• Ausgezeichneter Ertrag auf fruchtbaren Böden
• Stabiler Halm
• Sehr gute Lagerbeständigkeit
• Das POLLEN PLUS®-System schützt den Bestand vor Mutterkorn
Struktur und Qualität
des Ertrags
Pflanzenlänge
kurz bis mittel
Neigung zu Lager
gering
Ertrag
sehr hoch
TKM
mittel
Bestandesdichte
mittel bis hoch
Anzahl der Körner in einer Ähre
mittel
hoch
Fallzahl
Krankheitsanfälligkeit
Winterroggen
• Gutes Gesundheitsprofil
Agronomische
Eigenschaften
Echter Mehltau
2
sehr gering
Braunrost
3
gering
Rhynchosporium
3
gering
Mutterkorn
4
gering bis mittel,
Pollen Plus®- System
Krankheitsanfälligkeit: 1 - 9 (niedrig – hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
150 - 170
optimal
170 - 200
spät
220 - 240
Seite 81
Winterroggen
KWS FLORANO F1
Grundinformationen
Sorte
KWS FLORANO F1
Züchter
KWS
• Sehr hohes Ertragspotential
• Kurze Pflanzen mit guter Lagerbeständigkeit
• Das POLLEN PLUS®-System schützt den Bestand vor Mutterkorn
• Sehr gute Beständigkeit gegen Echten Mehltau und Rhynchosporium
Agronomische
Eigenschaften
Struktur und Qualität
des Ertrags
kurz bis mittel
Pflanzenlänge
Neigung zu Lager
gering bis mittel
Ertrag
sehr hoch
TKM
mittel
Bestandesdichte
hoch
Anzahl der Körner in einer Ähre
mittel
hoch
Fallzahl
Krankheitsanfälligkeit
Echter Mehltau
3
gering
Braunrost
4
gering bis mittel
Rhynchosporium
3
gering
Mutterkorn
4
gering bis mittel,
Pollen Plus®- System
Krankheitsanfälligkeit: 1 - 9 (niedrig – hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
150 - 170
optimal
170 - 200
spät
220 - 240
Seite 82
Winterroggen
Winterroggen
KWS DANIELLO F1
Grundinformationen
Sorte
KWS DANIELLO F1
Züchter
KWS
• Sehr hoher Ertrag
• Ausgezeichnete Korn-Qualität, sehr stabile Fallzahl
• Das POLLEN PLUS®-System schützt den Bestand vor Mutterkorn
• Ausgezeichnetes Gesundheitsprofil
Agronomische
Eigenschaften
Struktur und Qualität
des Ertrags
Beständigkeit gegen
Krankheiten
kurz
Pflanzenlänge
Neigung zu Lager
gering bis mittel
Ertrag
sehr gut
TKM
mittel
Fallzahl
mittel
Echter Mehltau
8
hoch
Braunrost
7,3
ziemlich hoch
Rhynchosporium
7,9
ziemlich hoch
Fußkrankheiten
8
hoch
Resistenz gegen Krankheiten: 1 - am ungünstigsten, 9 - am günstigsten
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
150 - 170
optimal
170 - 200
spät
220 - 240
Seite 84
Winterroggen
Karzniczka
Lipnik
2015 9,2 t/ha
2015 12,4 t/ha
Winterroggen
Świebodzin
2015 14,6 t/ha
Jahr Ertrag t/ha
Ertragshöhe der Winterroggensorte KWS DANIELLO F1 auf den Versuchsfeldern der ATR Agrohandel
Seite 85
Winterroggen
KWS LIVADO F1
Grundinformationen
Sorte
KWS LIVADO F1
Züchter
KWS
• Sehr hoher Ertrag
• Universale Anwendung – Konsumzwecke und Futter
• Das POLLEN PLUS®-System schützt den Bestand vor Mutterkorn
• Gute Gesundheit
Agronomische
Eigenschaften
Struktur und Qualität
des Ertrags
Beständigkeit gegen
Krankheiten
kurz bis mittel
Pflanzenlänge
Neigung zu Lager
mittel
Ertrag
sehr hoch
TKM
mittel
Fallzahl
mittel
Echter Mehltau
7,7
ziemlich hoch
Braunrost
7,7
ziemlich hoch
Rhynchosporium
8
ziemlich hoch
Fußkrankheiten
7,7
ziemlich hoch
Resistenz gegen Krankheiten: 1 - am ungünstigsten, 9 - am günstigsten
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
150 - 170
optimal
170 - 200
spät
220 - 240
Seite 86
Winterroggen
Karzniczka
Lipnik
2015 9,5 t/ha
2015 12,0 t/ha
Winterroggen
Świebodzin
2015 14,8 t/ha
Jahr Ertrag t/ha
Ertragshöhe der Winterroggensorte KWS LIVADO F1 auf den Versuchsfeldern der ATR Agrohandel
Seite 87
Notizen
Seite 88
Wintertriticale
Wintertriticale
Wintertriticale
Wintertriticale
Wintertriticale
Wintertriticale
KWS AVEO
Grundinformationen
Sorte
KWS AVEO
Züchter
KWS
• Sehr hohes Ertragspotential
• Ausgezeichnete Lagerbeständigkeit
• Hervorragende Gesundheit
• Ideal für intensiven Anbau
• Gute Frostfestigkeit
• Sehr großer Korn mit hoher Beständigkeit gegen Vorernteauswuchs
Struktur und Qualität
des Ertrags
Ährenschieben
mittel
Termin Reife
mittel
Pflanzenlänge
mittel bis lang
Neigung zu Lager
gering
Neigung zum Auswintern
gering
TKM
hoch bis sehr hoch
Kornertrag
hoch
mittel
Bestandesdichte
Krankheitsanfälligkeit
Echter Mehltau
2
Wintertriticale
Agronomische
Eigenschaften
gering
Blattdürre
4
gering bis mittel
Braunrost
1
gering
Gelbrost
5
mittel
Krankheitsanfälligkeit: 1 - 9 (niedrig – hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
270 - 300
optimal
300 - 350
Spät
>350
Seite 91
Wintertriticale
Karzniczka
Lipnik
Świebodzin
2015 11,8 t/ha
2014 11,7 t/ha
2015 6,8 t/ha
2014 *
2015 8,7 t/ha
2014 13,5 t/ha
Jahr Ertrag t/ha
Ertragshöhe der Wintertriticale-Sorte KWS AVEO auf den Versuchsfeldern der ATR Agrohandel
Seite 92
Wintertriticale
TULUS
Grundinformationen
Sorte
TULUS
Züchter
Saaten Union
• Sehr hohes Ertragspotential
• Hervorragende Gesundheit
• Besonders empfohlen für leichtere Böden und strenges Klima
• Sehr gute Gesundheit der Blätter und Lagerbeständigkeit
• Hoher Stärkegehalt für Hochleistungsfutter
Struktur und Qualität
des Ertrags
Ährenschieben
mittelfrüh
Termin Reife
mittelfrüh
Pflanzenlänge
mittellang
Lagerbeständigkeit
mittel
Winterfestigkeit
mittel
TKM
hoch
Kornertrag
hoch
Bestandesdichte
mittel
hoch
Eiweißgehalt
Resistenz gegen
Krankheiten
Fußkrankheiten
8
sehr gut
Echter Mehltau
7
sehr gut
Blattdürre
6
mittel
Braunrost
8
sehr gut
Rhynchosporium
7
sehr gut
Ährenfusariose
7
sehr gut
Wintertriticale
Agronomische
Eigenschaften
Resistenz gegen Krankheiten: 1 niedrig, 9 sehr gut
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
250 - 280
optimal
280 - 330
Spät
330 - 380
ANFORDERUNGEN AN DEN BODEN
Alle Standorte.
Die Sorte wird für leichtere Böden empfohlen.
An solchen Standorten ist früheres Ährenschieben möglich.
Seite 93
Wintertriticale
Karzniczka
Lipnik
Świebodzin
2015 12,7 t/ha
2015 6,9 t/ha
2015 10,2 t/ha
Jahr Ertrag t/ha
Ertragshöhe der Wintertriticale-Sorte TULUS auf den Versuchsfeldern der ATR Agrohandel
Seite 94
Wintertriticale
ROTONDO
Grundinformationen
Sorte
ROTONDO
Züchter
Danko
• Äußerst hoher und stabiler Ertrag
• Dickes Korn ähnlich dem Weizen mit hohem Eiweißgehalt
• Kurzes Stroh mit guter Steife
• Sehr gute Bestockung
• Gute Gesundheit
Struktur und Qualität
des Ertrags
Resistenz gegen
Krankheiten
Ährenschieben
mittel
Termin Reife
mittel
Pflanzenlänge
kurz
Lagerbeständigkeit
hoch
Winterfestigkeit
hoch
TKM
hoch
Beständigkeit gegen Vorernteauswuchs
gut
Kornertrag a1
hoch
Kornertrag a2
hoch
Fußkrankheiten
8,1
hoch
Echter Mehltau
7,4
gut
Blattdürre
6,0
mittel
Braunrost
7,9
hoch
Rhynchosporium
7,7
gut
Ährenfusariose
7,3
gut
Wintertriticale
• Hohe Frostfestigkeit
Agronomische
Eigenschaften
a1 durchschnittliche Anbautechnik, a2 intensive Anbautechnik
Resistenz gegen Krankheiten: 1 – niedrig, 9 – hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Je nach Region 05. September bis 05. Oktober
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
220 - 250
optimal
250 - 300
Spät
300 - 330
ANFORDERUNGEN AN DEN BODEN
Böden mit mittlerer und hoher Qualität.
Diese Sorte wird empfohlen für intensiven und mittelintensiven Anbau im ganzen Land.
Im Fall der Anwendung intensiver Technologie wird zweifache Fungizid-Behandlung empfohlen.
Seite 95
Wintertriticale
GRINGO
Grundinformationen
Sorte
GRINGO
Züchter
Danko
• Sehr guter und stabiler Ertrag
• Dickes Korn mit guter Dichte
• Eine Sorte mit kurzem Stroh, kleinwüchsig
• Sehr gute Bestockung
• Sehr gute Gesundheit und Vitalität
Agronomische
Eigenschaften
Struktur und Qualität
des Ertrags
Resistenz gegen
Krankheiten
Ährenschieben
mittel
Termin Reife
mittelspät
Pflanzenlänge
kurz
Lagerbeständigkeit
hoch
Winterfestigkeit
hoch
TKM
sehr hoch
Beständigkeit gegen Vorernteauswuchs
gut
Eiweißgehalt
hoch
Schneeschimmel
9,0
hoch
Fußkrankheiten
8,1
hoch
Echter Mehltau
7,8
hoch
Blattdürre
7,2
gut
Braunrost
8,0
hoch
Rhynchosporium
8,0
hoch
Ährenfusariose
7,9
hoch
Resistenz gegen Krankheiten: 1 – niedrig, 9 – hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Saattermin
Pflanzenbesatz nach der Aussaat (die
Zahl der keimenden Samen pro m2)
früh
270 - 300
optimal
300 - 350
Spät
350 - 390
ANFORDERUNGEN AN DEN BODEN
Böden mit mittlerer und hoher Qualität.
Diese Sorte wird empfohlen für intensiven und mittelintensiven Anbau im ganzen Land.
Bei intensiver Stickstoffdüngung ist die Stauchung der Halme erforderlich.
Seite 96
Wintertriticale
Karzniczka
Świebodzin
2015 6,3 t/ha
2013 10,0 t/ha
2015 9,7 t/ha
2013 *
Jahr Ertrag t/ha
* nicht ermittelt
Ertragshöhe der Wintertriticale-Sorte GRINGO auf den Versuchsfeldern der ATR Agrohandel
Seite 97
Wintertriticale
Lipnik
2015 12,8 t/ha
2013 10,4 t/ha
Notizen
Seite 98
Leguminosen
Leguminosen
Leguminosen
Leguminosen
Leguminosen
Saaterbsen
SANTANA
Grundinformationen
Sorte
SANTANA
Züchter
KWS
• Schmalblättrige Sorte für den allgemeinen Gebrauch
• Hoher Ertrag und hoher Eiweißertrag
• Sehr gute Steife und Lagerbeständigkeit
• Gleichmäßige Reife, geringe Neigung zum Schotenplatzen
Agronomische
Eigenschaften
schmal
Blättertyp
Zahl der Tage von der Aussaat bis zur Blüte
60
Zahl der Tage von der Aussaat bis zur Reife
101 mitte
Länge der Blütezeit
18
mittel
Lagertendenz vor der Ernte
5
gering
mittel
l
Resistenz gegen
Krankheiten
6
mittel
98
hoch
TKM
273 ziemlich hoch
Eiweißgehalt
22,7 mittel
Eiweißtrag
273 hoch bis sehr hoch
Fusariumbedingtes Welken
7,4
ziemlich gut
Didymella fabae
8
mittel
Falscher Mehltau
7,1
hoch
Echter Mehltau
7,6
hoch
Leguminosen
Struktur und Qualität
des Ertrags
Pflanzenlänge
Ertragshöhe (% des Musterertrags)
Resistenz gegen Krankheiten: 1 - sehr niedrig, 5 – mittel, 9 sehr hoch
SAATSTÄRKE 90 – 105 Pflanzen/m2
Seite 101
Saaterbsen
Karzniczka
Lipnik
Świebodzin
2014 2,6 t/ha
2015 4,1 t/ha
2013 6,2 t/ha
2014 4,8 t/ha
Jahr Ertrag t/ha
Ertragshöhe der Saaterbsen-Sorte SANTANA auf den Versuchsfeldern der ATR Agrohandel
Seite 102
Saaterbsen
KWS LA MANCHA
Grundinformationen
Sorte
KWS LA MANCHA
Züchter
KWS
• Hohes Ertragspotential
• Sehr gute Qualitätsparameter, hoher Eiweißgehalt
• Sehr hohe Lagerbeständigkeit
• Verträgt schwächere Standorte – Möglichkeit des Anbaus
auf leichten Böden
• Sehr gutes Gesundheitsprofil
Agronomische
Eigenschaften
Struktur und Qualität
des Ertrags
schmal
Blättertyp
Blütetermin
3
früh
Reife
3
früh
Länge der Blütezeit
5
mittel
Lagertendenz vor der Ernte
3
gering
Pflanzenlänge
6
hoch
TKM
hoch
Eiweißgehalt
mittel bis hoch
hoch bis sehr hoch
Eiweißtrag
Krankheitsanfälligkeit
mittel
Kornertrag
Didymella fabae
4
gering bis mittel
Grauschimmel
4
gering bis mittel
Leguminosen
Krankheitsanfälligkeit: 1 – niedrig, 9 hoch
SAATSTÄRKE 90 – 105 Pflanzen/m2
Seite 103
Schmalblättrige Lupine
BOREGINE
Grundinformationen
Sorte
BOREGINE
Züchter
BayWa
• Schmalblättrige Sorte, süß, mittelfrüh
• Geeignet für alle Bodenarten
• Kein Schotenplatzen und keine Reifeverzögerung
• Stark entwickeltes Wurzelsystem und kräftige Pflanze
• Hoher Eiweißgehalt
• Blüht weiß, die Samen sind wies-cremefarbig
Struktur und Qualität
des Ertrags
TKM
hoch
Eiweißgehalt
hoch
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE 15.03. – 10.04.
Je nach Standort 80 – 120 Pflanzen/m2
Bei späterer Aussaat und an guten Standorten wird ein niedriger Pflanzenbesatz empfohlen.
Vor der Aussaat wird eine Nitragin-Anwendung empfohlen.
Beim Anbau der Leguminosen auf demselben Feld sind 4-jährige Zeitabstände einzuhalten.
ERNTE
Mit dem Dreschen beginnt man, wenn 90% Hülsen und Stängel braun sind und die Kornfeuchte
unter 18% liegt. Die Ernte ist am besten Abends durchzuführen und nicht bei starker
Sonnenbestrahlung weil ansonsten große Platz-Verluste eintreten.
Bei ungünstigen Wetterverhältnissen sind die Pflanzenschutzmaßnahmen nach Vorgaben
des Instituts für Pflanzenschutz durchzuführen.
Karzniczka
Lipnik
Świebodzin
2014 2,6 t/ha
2013 4,6 t/ha
2014 3,2 t/ha
Jahr Ertrag t/ha
Ertragshöhe der Lupinensorte Boregine auf den Versuchsfeldern der ATR Agrohandel
Seite 104
Schmalblättrige Lupine
MIRABOR
Grundinformationen
Sorte
MIRABOR
Züchter
BayWa
• Schmalblättrige Sorte, süß, mittelfrüh
• Hoher Eiweißgehalt im Korn
• Blütenfarbe violett
Struktur und Qualität
des Ertrags
TKM
hoch
Eiweißgehalt
mittel
Eiweißertrag
sehr hoch
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE 15.03 - 5.04
Je nach Standort 80 – 120 Pflanzen/m2
Bei späterer Aussaat und an guten Standorten wird ein niedrigere Pflanzenbesatz empfohlen.
Ablagetiefe: 2 – 3 cm.
Standort: sandige Böden, lehmige Böden.
Vor der Aussaat wird die Nitragin-Anwendung empfohlen.
Beim Anbau der Leguminosen auf demselben Feld sind 4-jährige Zeitabstände einzuhalten
Leguminosen
ERNTE
Die Ernte ist vorzunehmen, wenn 90% Hülsen braun sind und die Kornfeuchte < 18% beträgt.
Seite 105
Marschbohne
FUEGO
Grundinformationen
Sorte
FUEGO
Züchter
Saaten Union
• Hohes Ertragspotential
• Hoher Eiweißgehalt im Korn
• Herkömmliche Sorte
• Kräftiges und tiefgehendes Wurzelsystem
• Ausgezeichnete Vorkultur für Getreide
Agronomische
Eigenschaften
Struktur und Qualität
des Ertrags
herkömmlich
Wuchs-Typ
Blütetermin
4
mittelfrüh
Reife
5
mittel
Lagerbeständigkeit
8
hoch
Pflanzenlänge
5
mittel
Ertragspotential
hoch
TKM
hoch
Eiweißgehalt
mittel
Eiweißertrag
hoch
Krankheitsbeständigkeit Didymella fabae
Grauschimmel
Bohnenrost
5
mittel
4
mittel
6
mittel
Krankheitsanfälligkeit: 1 - 9 (niedrig – hoch)
SAATTERMIN UND SAATSTÄRKE
Im Frühjahr möglichst früh. Die Sämlinge verkraften Bodenfrost bis -5°C.
Saatstärke (Samen/m2) 35 – 50 in Reihen mit 25 – 45 cm Abstand.
Ablagetiefe (cm):
• leichte Böden 8 - 10
• schwere Böden 6 - 8
Bei tieferer Aussaat neigt die Pflanze weniger zu Lager und verkraftet besser Dürre.
Vor der Aussaat wird die Anwendung von Nitragin für Marschbohne empfohlen.
Geeignet für den Anbau an mittleren und guten Standorten.
ERTRAG
2015 – 2,8 t/ha auf Versuchsfeldern der ATR Agrohandel in Lipnik bei Stargard
Seite 106
Ackergrasmischungen
Ackergrasmischungen
Ackergrasmischungen
Ackergrasmischungen
Ackergrasmischungen
Ackergrasmischungen
Ackergrasmischung für alle Bodentypen mit Klee
ZUSAMMENSETZUNG:
Deutsche Weidelgras
Wiesen-Schwingel
Rohr-Schwingel
Wiesen-Lieschgras
Gewöhnliche Knäuelgras
Wiesen-Rispengras
Rot-Klee
Gewöhnliche Rot-Schwingel
Weiß-Klee
25%
10%
15%
15%
5%
10%
5%
10%
5%
• Hoher und großer Erstragszuwachs aus dem 1. Schnitt.
• Sehr leistungsvolles Tierfutter.
• Aufgrund des Weiß-Klee-Gehalts wird die Mischung insbesondere zum Anlegen von Weiden für
Milchkühe empfohlen.
• Ihre Zusammensetzung ist auch für Beweidung mit Pferden und Fleischrind geeignet, denn sie
verträgt kurzen Verbiss und das Treten.
• Geeignet für die Aussaat an Allen Standorten.
• Ideal für Gebiete mit häufig vorkommenden Dürrezeiten.
• Aufgrund des Anteils von beständigen Gräsern ist sie auch für organische und mineralische
Standorte geeignet.
ZUSAMMENSETZUNG:
Deutsche Weidelgras
Wiesen-Schwingel
Gewöhnliche Rot-Schwingel
Italienische Raygras
Wiesen-Lieschgras
Ackergrasmischungen
Ackergrasmischung für alle Bodentypen ohne Klee
40%
5%
15%
30%
10%
• Grasmischung für allgemeine Verwendung: für Mähen und Beweidung, für Wiesen.
• Geeignet für Beweidung mit Kühen, Schafen, Pferden und Ziegen.
• Sie wird für alle Bodentypen in ganz Polen empfohlen.
• Die einmalige Komposition bewirkt, dass sie resistent gegen ungünstige Boden- und
Wetterverhältnisse – auch gegen Dürre – ist.
• Das Gras regeneriert sich schnell und bedarf keiner speziellen Pflegebehandlungen.
Seite 109
Notizen
Seite 110
Herbstanbau
von Raps
Herbstanbau von Raps
Herbstanbau
von Raps
Herbstanbau von Raps
Herbstanbau
von Raps
Winterraps
Winterraps-Düngung
Nährstoffbedarf von Winterraps in der gesamten Vegetationszeit
Aufnahme in kg/ha
Ertrag in
dt/ha
P2O5
N
K2O
S
30
180
80
180
50
40
240
100
240
70
45
270
120
270
80
Versorgung mit Phosphor (P) und Kalium (K)
Winterraps ist eine Pflanze mit hohen Ansprüchen hinsichtlich der Nährstoffe, die
sich zugleich durch ein schnelles Aufnahmetempo auszeichnet. Solche Ansprüche
bewirken, dass es erforderlich ist, Raps an Standorten anzubauen, an denen diese
Mikroelemente reichlich vorkommen. Im Zusammenhang mit den relativ hohen
Bedürfnissen vom Winterraps in seiner Entwicklungsperiode ist es erforderlich, vor
der Aussaat mindestens 50% der Gabe von Kalium (K) und Phosphor (P)
anzuwenden. Aufgrund der geringen Stabilität des Phosphors im Boden kann vor der
Aussaat praktisch die ganze Gabe deses Mikroelements (ca. 80-90%) angewendet
werden, und im Frühjahr nur eine geringe Phosphormenge hinzufügen, die leicht
assimiliert wird.
Ertrag in
dt/ha
P2O5 - Gabe in kg/ha
K2O - Gabe in kg/ha
Vorrat im Boden
Vorrat im Boden
niedrig
mittel
hoch
niedrig
mittel
hoch
30
80
60
30
180
150
90
40
100
80
40
240
200
120
45
120
90
50
270
230
140
Seite 113
Herbstanbau
von Raps
Die Gabe von Phosphor (P) und Kalium (K) in Abhängigkeit vom Standort
und von dem angenommenen ErtragPlon
Winterraps
Versorgung mit Schwefel (S)
Raps entnimmt ca. 20 kg S/ha für jede produzierte Tonne Korn. Im Herbst benötigt
Raps für die richtige Entwicklung ca. 20 kg S/ha. Optimaler Termin für die Gabe von
Schwefel (S) ist der Zeitpunkt direkt vor der Saat oder direkt nach der Saat.
Versorgung mit Stivckstoff (N)
Der richtig auf den Winter vorbereitete Raps entnimmt im Herbst ca. 60 - 70 kg N/ha.
Die gesamte Stickstoffmenge sollte den Rapspflanzen bis zum 6-Blatt-Stadium zur
Verfügung gestellt werden. Spätere Versorgung mit Stickstoff ist gefährlich, da die
Pflanzen stark nach oben wachsen und dadurch ihre Anfälligkeit zum Auswintern
steigt. Im Herbst kann Stickstoff in Formen verwendet werden, die von den Pflanzen
schnell aufgenommen werden, d.h. als Ammonium- oder als Nitratdünger.
Beispiel für die Strategien der Herbstdüngung in Raps
VARIANTE I
Termin der Anwendung
BBCH-Stadium
Dünger
Gabe
kg oder l/ha
Geliefert
N/P/K/S
Mulchdüngung nach
einer Vorfrucht
Harnstoff
100
46 N
Vor der Aussaat
YARA PK(S) 12-24 (6)
400
48 P/96 K/24 S
Nach Auflauf
BBCH 12
YARA Bela
Extran 27 (CAN)
150
40 N
Termin der Anwendung
BBCH-Stadium
Dünger
Gabe
kg oder l/ha
Geliefert
N/P/K/S
Mulchdüngung nach
einer Vorfrucht
Harnstoff
100
46 N
Vor der Aussaat
YARA PK(S) 12-24 (6)
400
48 P/96 K/24 S
Vor der Aussaat
NTS 27/3
100
35 N/3 S
VARIANTE II
Seite 114
Winterraps
DÜNGEMITTEL, DIE FÜR DIE ANWENDUNG IM HERBST
BEIM RAPSANBAU EMPFOHLEN WERDEN
GABE kg/ha, l/ha
YARA PK (S) 12-24 (6)
100 - 600
YARA MILA NPK 7-12-25
100 - 600
YARA BELA EXTRAN 27 (CAN)
100 - 200
K+S KORN KALI
100 - 500
NTS 27/3
150
Herbstanbau
von Raps
DÜNGER
Seite 115
Winterraps
Beispiel für die Strategien der Früjahrsüngung in Raps
VARIANTE I
Termin der Anwendung
BBCH-Stadium
Start der
Vegetation
BBCH 20
BBCH 32
Dünger
Gabe
kg oder l/ha
Geliefert
N/P/K/S
YARA Bela SAN 26-14
400
104 N/56 S
YARA PK(S) 12-24 (6)
300
36 P/72 K/18 S
Korn-Kali
150
60 K/10 S
YARA Bela
Extran 27 (CAN)
400
108 N
Dünger
Gabe
kg oder l/ha
Geliefert
N/P/K/S
NTS 27/3
650
225 N/25 S
YARA PK(S) 12-24 (6)
300
36 P/72 K/18 S
Korn-Kali
150
60 K/10 S
Magnosiet K 17
200
26 S
VARIANTE II
Termin der Anwendung
BBCH-Stadium
Start der
Vegetation
BBCH 20
Seite 116
Winterraps
DÜNGEMITTEL, DIE FÜR DIE ANWENDUNG IM FRÜHJAHR
BEIM RAPSANBAU EMPFOHLEN WERDEN
GABE kg/ha, l/ha
YARA PK (S) 12-24 (6)
100 - 600
YARA MILA NPK 7-12-25
100 - 600
YARA BELA EXTRAN 27 (CAN)
300 - 500
YARA BELA SAN 26-14
100 - 500
K+S KORN KALI
100 - 500
NTS 27/3
500 - 700
Herbstanbau
von Raps
DÜNGER
Seite 117
Winterraps
Herbizidschutz des Winterrapses
Winterrapsplantagen sind wegen dem Besatz der Hauptpflanze und ihrem
Entwicklungstempo in der Anfangsphas, sehr empfindlich gegen die Konkurrenz
durch Unkraut. Die richtigste Strategie der Unkrautbekämpfung auf
Winterrapsfeldern ist eine Behandlung vor der Keimung oder die Strategie der
zweifachen Behandlung vor dem Auflauf und nach dem Auflauf.
Herbizidschutz des Rapses
VARIANTE I
Behandlung vor dem auflauf. Termin der Behandlung bis 72 Stunden
nach der Aussaat.
00
10
12
16
19
BBCH
Seite 119
Herbstanbau
von Raps
NAVIGATOR 360 SL 0,2 l/ha
+
METAZANEX 500 SC 1,5 l/ha
Winterraps
VARIANTE II
Behandlung vor dem Auflauf und nach dem Auflauf.
NAVIGATOR 360 SL 0,3 l/ha
METAZANEX 500 SC 1,5 l/ha
00
10
12
16
19
BBCH
Die Technologie mit zwei Behandlungen, also mit dem Spritzen vor der Keimung und
nach dem Auflauf, ist die effektivste und zugleich sicherste Methode für die mit
Herbiziden behandelte Pflanze. Für die richtige Wirkung der Behandlung vor der
Keimung ist eine hohe Bodenfeuchtigkeit erforderlich, was im Fall der Dürre das
Risiko mit sich bringt, dass das Herbizid schwach wirken kann und das Unkraut nur
beschädigt, und nicht vernichtet wird. Das Unkraut, das nach Vorauflaufbehandlung
noch stehen geblieben ist, wird problemlos in der Nachlaufbehandlung vernichtet.
Bekämpfung von Durchwuchsgetreide
AGIL-S 100EC 0,7 l/ha
+
OLEMIX 84EC 1,5 l/ha
00
BBCH
Seite 120
10
12
16
19
Winterraps
Acker-Ochsenzunge im Winterraps
Immer größere Schwierigkeiten beim Winterrapsanbau bereitet ein Unkraut aus der
Familie der Rauhblattgewächse, nämlich die Acker-Ochsenzunge (Anchusa arvensis
L.), da die beim Rapsanbau verwendeten Herbizide damit nicht zurechtkommen.
Fot. B. Amroży
Um die Acker-Ochsenzunge zu bekämpfen, ist eine zusätzliche Herbizidbehandlung
mit dem Präparat FOX 480 SC erforderlich.
Herbstanbau
von Raps
FOX 480 SC 0,6 l/ha
00
10
12
16
19
BBCH
Seite 121
Winterraps
Clearfield-Technologie
Was bedeutet die Rapsproduktion nach der Clearfield-Technologie®?*
Clearfield-Technologie® verbindet ein wirksames und innovatives Herbizid mit
ertragsreichen, ausgesuchten Hybridrapssorten. Diese Sorten zeichnen sich durch
eine natürliche Beständigkeit gegen Imazamox – aus dem im Herbizid Cleravis®
enthaltenen Wirkstoff.
Herbizidresistente Samen
Beständigkeit gegen
Herbizid anhand der
herkömmlichen
Anbautechnologien
Ertragsreiche
Pflanzensorten
Herbizid
Nachauflaufherbizide
Herbizide angepasst
an die Anbaukulturen
und Standortgegebenheiten
Cleravis 492,5 SC - Herbizyd nach der Clearfield-Technologie®- enthält drei
Wirkstoffe:
• Imazamox
• Metazachlor
• Chinomerak
Cleravis 492,5 SC zeichnet sich durch ausgezeichnete Wirksamkeit und ein breites
Spektrum der Unkrauterbekämpfung aus. Neben den typischen Unkräutern wie
Klettenlabkraut, Weißer Gänsefuß, Kamillenartige bekämpft es problemlos auch
lästige Unkräuter wie Hirtentäschel, Ackerhellerkraut, Klatschmohn, Ackersenf und
andere Kreuzblütler.Cleravis 492,5 SC ist ein Unkrautbekämpfungsmittel in
konzentrierter Form zur Verdünnung mit Wasser, verwendet auf Blätter zur
Nachauflaufbekämpfung zweikeimblättriger und mancher einkeimblättrigen
Unkräuter im Anbau der Imazamox-resistenten Winterrapssorten!!!
Seite 122
Winterraps
Wirkstoffe
Metazachlor 375 g/L (aktiver beim Bodeneinsatz)
Imazamox 17,5 g/L (aktiver beim Blatteinsatz)
Quinmerac 100 g/L (aktiver beim Bodeneinsatz)
Formulierung
SC (Konzentrat in Form einer Suspension zum Verdünnen
mit Wasser), angepasst an die Bedürfnisse von Raps
Aufnahme von Wirkstoffen
Wurzeln, Hypokotyl, Blätter (Boden- und Blattwirkung)
Empfohlene Gabe
2 L/ha (+ Dash HC 1 L/ha)
Selektivität
Termin der Behandlung
Bodenverhältnisse und Anbaumethode
Sehr breites Spektrum von ein- und zweiblättrigen
Unkräutern, darunter Kreuzblütler
Eigenschaft
Vorteile für Rapsproduzenten
Hohe
Anwendungsflexibilität
• Möglichkeit einer flexiblen Auswahl des Anwendungstermins
• Feldarbeiten in der Herbsthochsaison können entsprechend
dem Bedarf modifiziert werden.
• Der Termin der Behandlung kann an Regen, Wind und
Bodenverhältnisse angepasst werden.
• Geringe Abhängigkeit von der Bodenfeuchtigkeit
Sehr breites Spektrum
der betreffenden
Unkräuter
• Wirksame Bekämpfung lästiger Unkräuter, darunter Kreuzblütler
• Wirksame Bekämpfung von früh auflaufendem Durchwuchsgetreide
und anderen einkeimblättrigen Unkräutern
• Einsparung von mindestens einer Herbizidbehandlung
• Junger Raps kann sein Potenzial vollständig nutzen, ohne mit
auflaufenden Unkräutern rivalisieren zu müssen.
Konstellation der Blattund Bodenwirkung
• Zwei andere Wirkungsmechanismen – höhere Wirksamkeit und
Sicherheit
• Größere Unabhängigkeit von der Witterung und den Bodenverhältnissen
• Ideale Verbindung für verschiedene Bodentypen und Anbaumethoden
Sicherheit für
Rapspflanzen
• Ungestörte Entwicklung junger Rapspflanzen
• Junger Raps vergilbt nicht
Flexible
Nachauflauflösung
• Wirksame Unkrautbekämpfung nach dem Auflauf
• Kein negativer Einfluss auf Raps bei Nachauflaufbehandlungen
• Der Termin der Behandlung kann an die Bekämpfung von
Hauptunkräutern angepasst werden
• Die Zeit für die Durchführung der Herbizidmabehandlung beträgt bis zu 4 Wochen.
Seite 123
Herbstanbau
von Raps
Bekämpfte Unkräuter
Hervorragende Selektivität im Verhältnis zu
Hybridrapssorten Clearfield®, nachgewiesen in zahlreichen
professionellen Untersuchungen.
NICHT bei herkömmlichen Rapssorten anwenden!
bis zum 4-Blatt-Stadium der Unkräuter, 2-Blatt-Stadium
bei Raps
Wirksamkeit unabhängig von den Bodenverhältnissen
und der Anbaumethode
Winterraps
Vorgehensweise bei Anwendung der Clearfield®
Rapsproduktionsechnologie!!!
• Rapssorten, die für die Clearfield-Technologie bestimmt sind (beständig
gegen Imazamox), sind immer mit Symbol CL im Namen gekennzeichnet, z.
B. DK Imminent CL.
• Nach der durchgeführten Behandlung waschen Sie genau das Spritzgerät –
Imazamox oder seine Reste können bei herkömmlichen Rapssorten (die
keine Clearfield-Sorten sind) Schäden anrichten.
Anwendungstermin:
a) Nach dem Auflauf (Herbst) bis 2-Blatt-Stadium bei Raps:
• Maximale Gabe für eine einmalige Anwendung:
Cleravis 492,5 SC 1,5 l/ha + Dash HC 1,0 l/ha
• Empfohlene Gabe für eine einmalige Anwendung:
Cleravis 492,5 SC 1,5 l/ha + Dash HC 1,0 l/ha
b) Nach dem Auflauf (Herbst), wenn die Rapspflanzen von zwei bis vier Blätter
haben, und die Unkräuter sich zwischen dem Keimblattstadium und dem
Vierblattstadium befinden. Bei Auftreten von Falscher Kamille, Klettenlabkraut,
Kornblume und Feldveilchen ist die höhere von den empfohlenen Gaben
einzusetzen.
Cleravis 492,5 SC 2,0 l/ha + Dash HC 1,0 l/ha.
• Maximale Gabe für eine einmalige Anwendung:
Cleravis 492,5 SC 2,0 l/ha + Dash HC 1,0 l/ha
• Empfohlene Gabe für eine einmalige Anwendung:
Cleravis 492,5 SC 1,5 – 2,0 l/ha + Dash HC 1,0 l/ha
• Maximale Anzahl der Behandlungen in einer Vegetationsperiode: 1
D a s P f l a n ze n s c h u t z m i tte l C l e rav i s 4 9 2 , 5 S C s o w i e a n d e re
Pflanzenschutzmittel, die den Wirkstoff Metazachlor enthalten, sind auf
derselben Anbaufläche nicht häufiger anzuwenden, als alle drei Jahre und die
Gaben dürfen insgesamt 1,0 kg Wirkstoff Metazachlor pro Hektar nicht
überschreiten.
Seite 124
Winterraps
Effektivität der Wirkstoffe beim Schutz von Winterraps
Wirkstoff
aminopyralid
+ chlopyralid
+ pikloram
chlomazon
Termin der Behandlung
Herbizid
als Beispiel Bodeneinsatz Blatteinsatz
360 SL
+
Anfällige Unkräuter
(ca. 85-100% Wirksamkeit)
+
Kornblume, Feldveilchen, Ackertaubnessel, Klatschmohn, falsche Kamille, Ackerkratzdistel, Klettenlabkraut, Ackerhundskamille, Ackerhellerkraut
Fox 480 SC
-
+
Feldveilchen, Vogelmiere, Ackertaubnessel, stengelumfassende Taubnessel, weißer Gänsefuß, Klatschmohn, falsche Kamille, Efeuehrenpreis, persischer
Ehrenpreis, Klettenlabkraut, Windenknöterich,
Hirtentäschel, Ackerhellerkraut
Kilof 480 EC
+
-
Hühnerhirse, Vogelmiere, Taubnessel,
Klettenlabkraut, Hirtentäschel, Ackerhellerkraut
+
Beifußblättriges Traubenkraut, Hundspetersilie,
Kornblume, echter Erdrauch, Klee, falsche Kamille,
Ackergänsedistel, Kohlgänsedistel, Ackerkratzdistel,
Huflattich, Windenknöterich, Flohknöterich,
Ackerhundskamille, echte Kamille, gemeines
Kreuzkraut
-
+
Beifußblättriges Traubenkraut, Hundspetersilie,
Kornblume, echter Erdrauch, Klee, falsche Kamille,
Ackergänsedistel, Kohlgänsedistel, Ackerkratzdistel,
Huflattich, schwarzer Nachtschatten, Klettenlabkraut,
Windenknöterich, Flohknöterich, Ackerhundskamille,
echte Kamille, gemeines Kreuzkraut
-
+
Einkeimblättrige, ein- und mehrjährige Arten
-
+
Storchschnabel, Ackersenf, Vogelmiere, Schwingel,
Ehrenpreise, Knöteriche, Anflüge von Getreide,
Trespen, Sauerampfer, kleiner Ampfer,
Rispengräser, Weidelgräser
300 SL
SL
Kerb 50 WP
-
Herbstanbau
von Raps
Quelle: Metodyka integrowanej ochrony rzepaku ozimego i jarego dla producentów, Poznań 2013
Seite 125
Winterraps
Herbstfungizidschutz und Wachstumsregulatoren im Winterraps
Krankheiten können 15-20 % des Samenertrags beschädigen und ohne
entsprechende Schutzmaßnahmen können die Verluste bis 70% erreichen. Die
gefährlichsten Krankheiten sind: Fusariose, Weißstängeligkeit, Rapsschwärze,
Grauschimmel und in manchen Regionen Kohlhernie. Auf den anbauflächen können
auch Echter Mehltau, Falscher Mehltau, Cylindrosporiose, Verticiliose vorkommn.
Beim integrierten Rapsschutz gegen Krankheiten ist das Beizen der Samen eine
wichtige Behandlung. Sorten, die meistens auf unseren Feldern ausgesät werden,
stellen das klassifizierte Saatgut dar und sind bereits gebeizt. Gegenwärtig wird sich
die Rolle der Beizmittel, wegen des Verbots der Anwendung von neonicotinoiden
Beizmitteln, also Insektiziden mit systemischer Wirkung auf die Fungizidwirkung
beschränken und der Raps wird gegen Erreger solcher Krankheiten geschützt, wie:
Keimlingsfäule, Falscher Mehltau.
Die nächste Etappe im chemischen Schutz gegen Krankheiten ist die Anwendung
von Fungiziden in entsprechenden Entwicklungszeiträumen der Pflanzen und der
biologischen Prozesse der Pathogene. Im Herbst wird die entsprechende
Behandlungim 4-8-Blatt-Stadium hauptsächlich gegen Verursacher derFusariose,
der Rapschwärze und des Grauschimmels vorgenommen.
Praktisch wird der Fungizidschutz im Herbst zusammen mit der
Wachstumsregelung von Raps durchgeführt. Das optimale Stadium des für die
Überwinterung vorbereiteten Winterrapses ist das 10-14-Blatt-Stadium, wobei der
Wurzelhals durchschnittlich 10 bis 12 mm haben und der Vegetationskegel nicht
höher als 1-3 cm liegen sollte. Der optimal gestauchte Wurzelhals beim Winterraps
ist ein wichtiger Faktor für eine verbesserte, Winterfestigkeit.
Die Hauptsubstanzen, die für die Regelung von Raps verwendet werden, sind
Triazole, darunter Tebukonazol. Zu der Gruppe der Triazole gehören auch
Difenokonazol und Paklobutrazol. Diese Stoffe sind im Präparat Toprex 375 SC
enthalten, das die Rapspflanzen, bei korrekten Anwendung, gut auf den Winter
vorbereitet.
Seite 126
Winterraps
Die nachstehenden Bilder zeigen die Wirkung von Toprex nach der Gabe von
0,3 l/ha auf Versuchsfeldern in RSD Lipnik. Die Behandlung wurde im
Entwicklungsstadium BBCH 16 durchgeführt. Auf den Abbildungen ist die
Wirksamkeit von Toprex durch, die deutlich niedriger gesetzte Spitzenknospe und
die größere Anzahl von Blättern ersichtlich.
Herbstanbau
von Raps
TOPREX 0,3 l/ha
KONTROLLE
Fot. B. Amroży
Seite 127
Winterraps
Herbstfungizidschutz und Wachstumsregulatoren im Winterraps
Wirkstoff
Toprex 375 SC
difenokonazol - 250 g
paklobutrazol - 125 g
Trion 250 EW
tebukonazol - 250 g
Bezeichnung
des
Mittels
L, kg/ha
Termin der
Anwendung
Krankheit
Rapsschwärze
Fusariose
Grausch- Weißstänimmel
geligkeit
0,75
Herbst im 4-6Blatt- Stadium
XXX
-
-
-
1,0
Frühjahr im Wachstumsstadium
des Haupttriebs
XXX
XXX
XXX
-
1,25
Im Frühjaht von
dem Gelbknospenstadium
bis zu dem ersten
Blütenfall
XXX
XXX
XXX
XXX
0,3
Herbst im 4-6Blatt- Stadium
XXX
XXX
-
-
0,5
Im Wachstumsstadium des Haupttriebs bis zum stadium der grü
Knospe
XXX
XXX
XXX
-
Herbstfungizidschutz und Wachstumsregulatoren im Winterraps
TOPREX 375 SC 0,3 l/ha
oder
TRION 250 EW 0,8 l/ha
00
BBCH
Seite 128
10
12
16
19
Herbstanbau
von Raps
Choroby grzybowe są bez szans!
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Ze środków ochrony roślin należy korzystać z zachowaniem bezpieczeństwa.
Przed każdym użyciem przeczytaj informacje zamieszczone w etykiecie i informacje dotyczące produktu.
Zwróć uwagę na zwroty wskazujące rodzaj zagrożenia oraz przestrzegaj środków bezpieczeństwa zamieszczonych w etykiecie.
Czym jest ALSTAR PRO 100 EW?
ALSTAR PRO 100 EW jest środkiem owadobójczym w
formie emulsji (olej w wodzie) do rozcieńczania wodą, o
działaniu kontaktowym i żołądkowym. Jego substancją
czynną jest związek z grupy pyretroidów - zetacypermetryna, przeznaczona do zwalczania szkodników
ssących i gryzących w roślinach rolniczych i sadowniczych.
Skutecznie chroni wszystkie zboża, rzepak ozimy,
ziemniaki, tytoń i jabłoń.
ALSTAR PRO 100 EW skutecznie
zwalcza:
mszyce
skrzypionki
chowacz brukwiaczek
słodyszek rzepakowy
szkodniki łuszczynowe
larwy i chrząszcze stonki ziemniaczanej
wciorniastek tytoniowiec
toczyk gruszowiaczek
owocówka jabłkóweczka
Winterraps
Herbstschädlinge in Winterraps
Im Herbst können beim Winterraps durch Schädlinge viele Schäden enstehen.
Diese sind: Erdflöhe, Wurzelrüssler, Rapserdfloh, Rapsblattwespe, Rapsblattlaus,
Miniermotte, Kohlfliege und Kohlmotte sowie seit einigen Jahren auch Erdeulen. Der
in Samenbeizmitteln nicht vorhandene Insektizidschutz zeigte im vergangenem Jahr,
dass die Landwirte den Raps im Herbst viel häufiger schützen mussten, was die
Kosten des Schutzes wesentlich verteuerte. Es ist gut, dass der Winter mild und der
Raps im Frühjahr sehr vital war, was zu diesem Zeitpunkt (Erarbeitung der
vorliegenden Publikation) hohen Ertrag verspricht. Ein hilfreiches Instrument für die
Signalisierung des Insektenbefalls auf Rapsfeldern sind gelbe Gefäße. Die dort
gesammelten Schädlinge zeigen an wann mit der Behandlungen begonnen werden
muß und sind ein Argument zur Durchführung der Behandlung, im Fall der Erfüllung
der Prinzipien des integrierten Pflanzenschutzes. Die nachstehende Tabelle schildert
die im Herbst vorkommenden Winterrapsschädlinge sowie die Schwellenwerte und
Befalltermine.
Schädling
Termin des Vorkommens
Schwellenwert
Erdfloh
September und Oktober
1 Käfer pro 1 lfd. m Reihe
Direkt nach der Aussaat und während
des Auflaufs (BBCH 08-11)
Im Mittel 2-3 Schnecken pro Falle
– Zerstörung 5% Pflanzen
Im 1-4-Blattstadium und in späteren
Stadien
(BBCH 11-15)
Durchschnittlich 4 oder mehr
Schnecken pro Falle –
Zerstörung von 10 % Pflanzen
im starken oder sehr starken Grad
Schnecken
Rapsblattwespe
September und Oktober
1 Raupe pro 1 Pflanze
Kohlmotte
September und Oktober
1 Raupe pro 1 Pflanze
Wurzelrüssler
September - Oktober
Seite 132
2-3 Käfer im gelben Gefäß innerhalb
von 3 Tagen
Winterraps
Zugelassene Insektizide für den Winterrapsschutz
Pyrethroide
Phosphoorganische
Verbindungen
Wirkstoff
Bezeichnung des
Pflanzenschutzmittels
Gabe (L/ha)
Lambda-Cyhalothrin
Karate Zeon 050 CS
0,12-0,15
Deltamethrin
Decis Mega 50 EW
0,15
Zeta-Cypermethrin
Alstar Pro 100 EW
0,1
Chlorpiriphos
Dursban 480 EC
0,6
Fot. B. Amroży
Fot. B. Amroży
Beschädigungen
der Rapsblätter
durch den Rapserdfloh
Ergebnisse des Befalls
von Blattstielminierfliegen
Herbstanbau
von Raps
Chemische Gruppe
Seite 133
ATR Raps-Starter
NAWÓZ DOLISTNY
makro- i mikroelementowy przeznaczony
do dolistnego dokarmiania rzepaku,
kukurydzy, buraków cukrowych i roślin bobowatych
Stosowanie:
Roślina
Termin stosowania
Dawka kg/ha
Rzepak
jesień: BBCH 14-16
1,5 – 2
wiosna: początek wegetacji
1,5 – 2
Kukurydza
w fazie BBCH 14-16
1,5 – 2
Burak cukrowy
od 6 liści do zwarcia rzędów
1,5 – 2
Rośliny bobowate
wysokość roślin: 10-15 cm
1,5 – 2
Mieszanie z innymi produktami:
Dopuszcza się mieszanie produktu ATR Raps-Starter z większością środków
ochrony roślin. Przed wymieszaniem produktów zalecane jest wykonanie próby
mieszalności. Za szkody powstałe wskutek niewłaściwego użycia produktu
producent nie ponosi żadnej odpowiedzialności.
Zawartość składników
pokarmowych w g/kg nawozu:
Azot - 70 g
Bor - 40 g
Miedź - 20 g
Molibden - 3 g
Mangan - 46 g
Składowanie:
Produkt należy przechowywać
starannie i bezpiecznie
w temperaturze do 45o C.
W przypadku rozlania nie należy
dopuścić do przedostania się
materiału do środowiska, lecz zebrać
go i poddać stosownej utylizacji.
Magnez - 88 g
Dystrybucja:
ATR Agrohandel Sp. z o.o.
ul. Podmiejska 1, 73-110 Stargard
tel. +48 91 47 13 756, fax: +48 91 47 13 755
e-mail: [email protected]
www.atr-agrohandel.pl
Herbstanbau
von Raps
Cynk - 68 g
ATR BOR
NAWÓZ WE
Roztwór nawozowy boru - zawiera boroetanoloaminę
Wysoko
skoncentrowany,
płynny nawóz dolistny, przeznaczony
do nawożenia upraw szczególnie
wrażliwych na niedobór boru
Herbstanbau
von Raps
ATR BOR
Dystrybucja:
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Producent:
www.adob.com.pl
Winterraps
Blattdüngung von Raps
Das Ziel der Blattdüngung ist einerseits die Versorgung der Pflanzen mit
Mikroelementen, und andererseits die Unterstützung der Pflanzen in Stresssituationen. Bei der Planung der Düngung mit Mikroelementen muss man daran
denken, dass die Pflanzen mit entsprechender Menge der Nährstoffe versorgt
werden, die ihre Bedürfnisse bei der geplanten Ertragsstärke decken. Manche
Blattdünger enthalten in ihrer Zusammensetzung Nährstoffe in der Form von
Verbindungen mit pilztötender Wirkung. Die Verbindung solcher Wirkung und der
entsprechenden Ernährung der Pflanzen ermöglicht die Verbesserung der
Gesundheit und die Steigerung der Absicherung der Bestände vor Pilzkrankheiten.
MIKROELEMENTE
Mikroelemente sind Elemente, die in sehr geringen Mengen vorkommen, aber
für die Pflanzen aufgrund ihrer Rolle an physiologischen Prozessketten in den
Pflanzenorganismen lebensnotwendig sind.
Der Bedarf einer Rapsplantage an Mikroelementen in g/ha
Ertrag
Mn
g
B
g
Cu
g
Zn
g
Mo
g
40 dt Raps
500
800
60
200
30
In der Herbstperiode werden sowohl Mikro- als auch Makroelemente zusammen mit
der Behandlung mit Pflanzenschutzmitteln zwischen dem 4-Blatt und 6-BlattStadium (BBCH 14-16) vorgenommen. Die Lieferung der entsprechenden Menge an
Mikroelementen und Makroelementen hat einen wesentlichen Einfluss auf die
Vorbereitung der Pflanzen auf den Winter, wodurch ihre Winterfestigkeit beeinflusst
wird.
Seite 138
Winterraps
Vorschläge zu Blattdüngermischungen zur Anwendung
im Herbst beim Rapsanbau
Düngemittel
ATRIO NPK 20-20-20
Gabe L oder kg/ha
2,0 kg
Beifoliar
1,0 l
EPSO TOP
5,0 kg
MYCROBOR DF
1,0 kg
ATR Siarczan Manganu
0,5 kg
Düngemittel
Gabe L oder kg/ha
YARA VITA Brassitrel Pro
2,0 l
YARA VITA KombiPhos
1,0 l
EPSO TOP
5,0 kg
MYCROBOR DF
1,0 kg
Düngemittel
Gabe L oder kg/ha
ATR Raps Starter
2,0 kg
ATRIO NPK 20-20-20
2,0 kg
EPSO TOP
5,0 kg
MYCROBOR DF
1,0 kg
Herbstanbau
von Raps
Das Präparat ATR Raps Starter hat außer der Versorgung mit Nährstoffen auch eine
einschränkende Wirkung auf Infektionen mit Pilzkrankheiten.
Seite 139
Winterraps
Im Frühling, wenn die Vegetation beginnt, besteht bei den Pflanzen oft der
Phosphormangel, was dadurch bewirkt wird, dass eine Blockade der Aufnahme
dieses Nährstoffs über die Wurzeln bei niedrigen Bodentemperaturen besteht.
Eine ideale Löung ist die Durchführung der T0-Behandlung, die unter anderen für die
Lieferung der Makro- und Mikroelemente sorgt.
Vorschläge zu Blattdüngermischungen zur Anwendung
in der T0-Behandlung beim Rapsanbau
Düngemittel
Gabe L oder kg/ha
ATR Raps Starter
2,0 kg
ATRIO NPK 10-40-8
1,0 kg
EPSO TOP
5,0 kg
Düngemittel
Gabe L oder kg/ha
ATRIO NPK 10-40-8
1,0 kg
EPSO TOP
5,0 kg
MYCROBOR DF
1,0 kg
ATR Siarczan Manganu
0,5 kg
Düngemittel
2,0 l
YARA VITA KombiPhos
1,0 l
EPSO TOP
Seite 140
Gabe L oder kg/ha
YARA VITA Brassitrel Pro
5,0 kg
NPK 10-40-8 + mikro
Wysokofosforowy nawóz dolistny
NPK 10-40-8 + mikro
Herbstanbau
von Raps
ATRIO
ATRIO P (NPK 10-40-8) + mikro
Wieloskładnikowy nawóz dolistny o podwyższonej zawartości fosforu. Nawóz zawiera
główne makroelementy oraz mikroelementy schelatowane czynnikiem IDHA. Nawóz
charakteryzuje się bardzo wysoką zawartością fosforu. Stosowanie ATRIO P wpływa na
poprawienie kondycji roślin w systuacjach stresowych oraz na znaczny wzrost tempa
rozwoju. Produkt całkowicie rozpuszczalny w wodzie.
Skład % wagowo:
Azot N - 10 % w tym:
Azotanowy - 2,3%
Amonowy - 7,7%
Fosfor P - 40% pod postacią pięciotlenku fosforu P2O5
Potas K - 8% pod postacią tlenku potasu K2O
Magnez MgO - 3,0% - rozpuszczalny w wodzie
Siarka SO3 - 5,7% - rozpuszczalny w wodzie
Bor B - 0,05% rozpuszczalny w wodzie
Miedź Cu - 0,10% schelatowanego przez IDHA
Żelazo Fe - 0,05% schelatowanego przez IDHA
Mangan Mn - 0,10% schelatowanego przez IDHA
Cynk Zn - 0,10% schelatowanego przez IDHA
Molibden Mo - 0,01% rozpuszczalny w wodzie
+ Magnez i Siarka
Zastosowanie ATRIO P:
Nawóz przeznaczony do stosowania w formie oprysków drobnokroplistych wraz
z pestycydami w uprawach zbóż, rzepaku, kukurydzy, strączkowych i okopowych.
ATRIO P dostarcza roślinom niezbędnych do rozwoju mikroelementów, a także dobrze
przyswajalnych makroelementów powodujących zwiększenie wigoru roślin uprawnych,
a także podniesienie ich zdrowotności co przejawia się większą zdolnością radzenia
sobie w sytuacjach stresowych, to jest infekcje grzybowe, susza, niskie temperatury.
Herbstanbau von
Wintergetreidesorten
Herbstanbau von Wintergetreidesorten
Herbstanbau
von
Wintergetreidesorten
Herbstanbau von Wintergetreidesorten
Herbstanbau
von
Wintergetreidesorten
Herbstanbau von Wintergetreidesorten
Düngung von Wintergetreidesorten
Der Stickstoffbedarf von Wintergetreide ist im Herbst gering und liegt bei 30
bis 40 kg N/ha. Bei der Anwendung des Stickstoffs auf der Vorfruchtstoppel (bei
Getreidevorfrucht und wenn Stroh auf dem Feld bleibt ist es notwendig) ist eine
Gabe von ca. 20 kg N/ha kurz vor der Aussaat oder kurz nach der Aussat ausreichend.
Es wird empfohlen, im Herbst ca. 10 kg Schwefel/ha einzusetzen. Der Phosphor- und
Kaliumbedarf wird in der nachstehenden Tabelle angegeben. Es ist zu
berücksichtigen, dass die Düngergabe sehr stark von dem Vorrat der Makroelemente
im Boden abhängig ist. Es wird empfohlen, im Herbst 30 bis 50% der Phosphor- und
Kaliumgabe einzusetzen. Optimaler Termin für die Düngung mit Phosphor und
Kalium ist der Zeitpunkt kurz vor der Aussaat, eventuell kann das Düngemittel auch
kurz nach der Aussaat ausgebracht werden.
Nährstoffbedarf bei Getreide in kg/ha
P2O5
K2O
45
40
80
60
50
110
80
80
150
Seite 145
Herbstanbau von
Wintergetreidesorten
Angenommener Ertrag dt/ha
Herbstanbau von Wintergetreidesorten
DÜNGEMITTEL, DIE FÜR DIE ANWENDUNG IM HERBST BEIM GETREIDEANBAU
EMPFOHLEN WERDEN
DÜNGER
GABE kg/ha
YARA MILA NPK 7-12-25
100 - 400
YARA PK (S) 12-24 (6)
100 - 600
YARA BELA EXTRAN 27 (CAN)
100
Beispielsvorschläge für die Getreidedüngung im Herbst
VARIANTE I
Termin der Ausbringung/BBCH-Stadium
Dünger
Gabe kg/ha
Geliefert N/P/K/S kg/ha
Auf Stoppelfeld
Mocznik
80
37 N
Vor der Aussaat
200
VARIANTE II
Termin der Ausbringung/BBCH-Stadium
Dünger
Gabe kg/ha
Geliefert N/P/K/S kg/ha
Auf Stoppelfeld
Mocznik
80
37 N
Vor der Aussaat
Nach der Aussaat
200
YARA Bela Extran 27 CAN
100
27 N
Dünger
VARIANTE III
Termin der Ausbringung/BBCH-Stadium
Gabe kg/ha
Geliefert N/P/K/S kg/ha
Auf Stoppelfeld
100
35 N
Vor der Aussaat
200
Nach der Aussaat
100
Seite 146
35 N
Herbstanbau von Wintergetreidesorten
DÜNGEMITTEL, DIE FÜR DIE ANWENDUNG IM HERBST BEIM GETREIDEANBAU
EMPFOHLEN WERDEN
DÜNGER
GABE kg/ha
YARA BELA EXTRAN 27 (CAN)
100 - 500
YARA PK (S) 12-24 (6)
100 - 400
YARA BELA SAN 26-14
100 - 200
YARA MILA NPK 7-12-25
100 - 400
K+S KORN KALI
100 -300
Beispielsvorschläge für die Getreidedüngung im Frühjahr für den Start der
Vegetation
VARIANTE I
Termin der Ausbringung/BBCH-Stadium
BBCH 25-30
Dünger
YARA PK(S) 12-24 (6)
YARA Bela Extran 27 CAN
Gabe kg/ha
400
400
Geliefert N/P/K/S kg/ha
48P/96K/24S
108 N
VARIANTE II
Termin der Ausbringung/BBCH-Stadium
Dünger
YARA BELA SAN 26-14
BBCH 25-30
Gabe kg/ha
200
Geliefert N/P/K/S kg/ha
52N/28S
YARA PK(S) 12-24 (6)
200
24P/48K/12S
YARA Bela Extran 27 CAN
200
54 N
VARIANTE III
BBCH 25-30
Dünger
Gabe kg/ha
Geliefert N/P/K/S kg/ha
YARA PK(S) 12-24 (6)
400
48P/96K/24S
NTS 27/3
450 l
155N/17S
Seite 147
Herbstanbau von
Wintergetreidesorten
Termin der Ausbringung/BBCH-Stadium
Herbstanbau von Wintergetreidesorten
Herbizidschutz der Wintergetreidesorten im Herbst
Jeder Landwirt, der Getreide anbaut, was in Polen sich eigentlich auf alle Landwirte
bezieht, steht vor der Wahl eine geeigneten Strategie für den Schutz des
Wintergetreides vor Unkräutern festzulegen. Es handelt sich dabei nicht um die Wahl
eines Wirkstoffes oder eines konkreten im Handel erhältlichen Präparates, sondern um
die Beantwortung der grundlegenden Frage, welches Herbizidschutzsystem man
wählen soll.
Zur Wahl stehen drei Varianten:
a) der Schutz im Herbst,
b) der Schutz im Herbst mit der Nachbehandlung im Frühjahr,
c) der Schutz im Frühjahr.
Jede dieser Varianten hat sowohl Vor- als auch Nachteile.
Aus der agrartechnischen Sicht stellt die Herbstbehandlung die beste Lösung dar,
denn sie umfasst:
• die Bekämpfung der meisten Unkräuter im Wintergetreide,
• langfristige Wirkung durch Verbindung von Substanzen mit Boden- und
Blattwirkung,
• weites Zeitfenster für die Anwendung von dem Vorauflaufstadium bis Ende der
Bestockung,
• Beseitigung der Unkrautkonkurrenz um Licht, Wasser und Nährstoffe in ersten
Entwicklungsstadien, wodurch eine schnelle Entwicklung von Getreide erfolgt, die
eine richtige Vorbereitung der Pflanzen auf das Überwintern gewährt,
• sehr effiziente und wirksame Bekämpfung von Windhalm. Dabei ist es zu
berücksichtigen, dass die Bekämpfung von Windhalm im Frühjahr relativ
kostenintensiv und unverlässlig ist,
• kein negativer Einfluss der Herbizide auf die Kulturpflanze,
• Minimierung der Notwendigkeit der Herbizidbehandlungen im Frühjahr, sog.
Nachbehandlungen,
• sehr hohe Wirksamkeit und Effizienz der Behandlung,
• sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis trotz der relativ hohen Kosten.
• im Fall einer späten Aussaat, also in der 3. Dekade Oktober und bei der Aussaat im
November, ist die Herbizidbehandlung zu beschleunigen und sogar vor dem Auflauf
von Getreide durchzuführen. Insbesondere ist der in dieser Zeit vorkommende
Bodenfrost zu berücksichtigen. Bei einer hoher Wahrscheinlichkeit, dass der Frost
innerhalb von 20 Stunden nach dem Spritzen kommen kann, ist die Behandlung
aufzuschieben. Das höchste Risiko der Frostschäden an den Kulturpflanzen nach
einer Herbizidbehandlung besteht nach der Anwendung des Präparats Pendigan.
Seite 148
Herbstanbau von Wintergetreidesorten
Die Herbstbehandlung, bei der die Frühjahrsnachbehandlungen berücksichtigt
werden, hat alle Eigenschaften einer typischen Herbstbehandlung mit einem
Unterschied, der der Herabsetzung der Wirksamkeit der Bekämpfung
zweikeimblättriger Unkräutern. Dies bewirkt eine wesentliche Kostensenkung der
Herbstbehandlung, verursacht jedoch die Notwendigkeit, im Frühjahr
Herbizidbehandlungen gegen zweikeimblättrige Unkräuter vorzunehmen. Der Grad
der Bekämpfung von zweikeimblättrigen Unkräutern im Herbst gewährt aber eine
ausreichende Einschränkung der Verdrängung der Kulturpflanzen durch Unkraut,
wodurch das Unkraut keine Konkurrenz für das Getreide darstellt.
Zweifelloser Vorteil dieser Variante ist das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis der
Behandlung.
Der Nachteil dieses Schutzsystems ist die Notwendigkeit der Durchführung von
Nachbehandlungen im Frühjahr.
Die Entscheidung über die Anwendung der Frühjahrsbehandlung hat zur Folge:
• schwerige Verhältnisse für die Entwicklung der Anbaupflanzen in der Herbstsaison
wegen der großen Unkrautkonkurrenz um Licht, Wasser und Nährstoffe,
• schwache Herbstentwicklung des Getreides und als Folge schwache Vorbereitung
der Pflanzen auf das Überwintern,
• relativ niedrige Wirksamkeit der Unkrautbekämpfung aufgrund ihres
fortgeschrittenen Entwicklungsstadiums,
• starke Auswirkungen der Herbizide auf die Minderung des Entwicklungstempos der
Kulturpflanzen,
• aufgrund des späten Anwendungstermins keine Nachbehandlung im Frühling
• relativ späte Investition in die Herbizidbehandlung.
Ihrer Wahl sollte eine Analyse vorangehen, in der viele Faktoren zu berücksichtigen
sind, unter anderen der Aussaattermin, das Entwicklungsstadium des Getreides, das
Entwicklungsstadium des Unkrauts, die Bodenfeuchtigkeit, das Vorkommen des
Bodenfrostes, der Termin der Behandlung und die Kosten der Behandlung.
Seite 149
Herbstanbau von
Wintergetreidesorten
Die Wetterlage im Herbst 2015 und im Winter 2015/2016 hat die Richtigkeit der
Herbstbehandlungen zur Unkrautbekämpfung im Wintergetreide bestätigt. Der lange
und warme Herbst bewirkte eine sehr lange Vegetationsperiode, was zur starken
Unkrautentwicklung auf nicht geschützten Plantagen geführt hat.
Metrybuzyna - 140 g
Flufenacet - 420 g
Expert Met
56 WG
350 g
1,5-2,5
4,0
0,2-0,3
1,0
20-25
3,0
0,6-0,9
l/g/kg pro ha
PO
Ż
PO
Anbau
-kultur
X
X
X
-
B
-
-
Herbst
Frühjahr
Herbst
1-3 Blätter
-
-
Herbst
Herbst
Frühjahr
ZWEIKEIMBLÄTTRIGE*
X X X X X X X X X X
X X X X X X X X X X
-
X X
X
X
X
- - - - - X X X
X
X
X
X X X
X
X
- X
- X X X - X X X
X
X
X
X
X
X - - X - - - - - - X
X
X
X
X
X
X
X X X X - - - X X - X X X - X
X
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
X
X
-
-
-
-
X
X X
X
X
-
-
-
X
-
S W I
Z P J
X X
X X
EINKEIMBLÄTT
-RIGE
C F G
K M M
T P R
S I M P
J
P
R
B P P
B P B
T C D
R D Z W
X
- - - - - - - - - - - - - X
X X
X X X
X X X X
- - - X X
X X X
X X - X
X X
X
X X X X X
X
X X
- X
X X
X
X X X X X
X
Herbst
X X X X X
BBCH 11-23 X X X X X
Herbst
Herbst
Frühjahr
Herbst
1-3-Blatt
-Stadium
Anwendungs
-termin
PŻO-Wintertriticale
JO-Wintergerste
Ż-Roggen
Seite 151
Herbstanbau von
Wintergetreidesorten
Anmerkung: Die vorgestellten Beschreibungen befreien den Landwirt nicht von der Pflicht,
das Etikett des Pflanzenschutzmittels zu lesen.
PO-Winterweizen
*) ZWEIKEIMBLÄTTRIGE: B – Storchschnäbel, CB – Kornblume, GP – Gewöhnliche Vogelmiere, J – Taubnessel, KB – Weißer Gänsefuß, MP – Klatschmohn, MB – Geruchslosen
Kamille, P – Ehrenpreise (siehe Etikett), TT – Gewöhnliche Hirtentäschel und Acker-Hellerkraut, PC – Kletten-Labkraut, R – kamilleartige Sorten (siehe Etikett), FP – Acker
-Stiefmütterchens, RD – Knöteriche (siehe Etikett), SR – Raps-Durchwuchs, ID –sonstige zweikeimblättrige (siehe Produktetikett)
EINKEIMBLÄTTRIGE: MZ – Gemeiner Windhalm, OG – Flughafer, CH J – Hühnerhirse, PW – Kriech-Quecke, SZ – Getreidedurchwuchs, WP – Acker-Fuchsschwanzgras,
IJ – sonstige einkeimblättrige (siehe Produktetikett)
Chlorotoluron - 500 g
Penoksulam - 15 g
chlorosulfuron - 75 %
Wirkstoff
Tolurex
500 SC
SC
Bizon
Glean 75
Produkt
-Bezeichnung
Wirkungsschutz der Herbstherbizide für Getreide
Herbstanbau von Wintergetreidesorten
Herbstanbau von Wintergetreidesorten
Programm zum Herbizidschutz des Winterweizens im Herbst
BIZON 1,0 l/ha
ODER
TOLUREX 500 SC 1,5 l/ha
LEGATO 500 SE 0,2 l/ha
ODER
EXPERT MET 56 WG 0,35 kg/ha
LEGATO 500 SC 0,2 l/ha
00
9
11
13
21
23
1. Etappe – die Bekämpfung des Gemeinen Windhalms im Herbst - Tolurex 500 SC –
die Gabe 2,0 l/ha.
2. Etappe – Bekämpfung der zweikeimblättrigen Unkräuter - Mustang Forte 1,0 l/ha.
Seite 153
Herbstanbau von
Wintergetreidesorten
Im Fall der ersten Aussaat des Winterweizens sollte der Schutz vor Unkraut im Herbst
auf der Unkrautbekämpfung in zwei Etappen basieren.
Herbstanbau von Wintergetreidesorten
Programm zum Herbizidschutz des von Winterroggen und Wintertriticale
BIZON 1,0 l/ha
ODER
TOLUREX 500 SC 1,5 l/ha
s.a diflufenikan 100 g/ha
ODER
EXPERT MET 56 WG 0,35 kg/ha
s.a diflufenikan 100g/ha
00
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Herbstanbau von Wintergetreidesorten
Programm zum Herbizidschutz der Wintergerste
BIZON 1,0 l/ha
ODER
EXPERT MET 56 WG 0,35 kg/ha
ODER
TOLUREX 500 SC 2,0 l/ha
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Herbstanbau von
Wintergetreidesorten
00
Herbstanbau von Wintergetreidesorten
Fungizidschutz der Wintergetreidesorten im Herbst
Entsprechend den Prinzipien des integrierten Schutzes gilt die entsprechenden
Auswahl von Saatgut als eine der Regeln der richtigen Anbautechnik von Getreide, und
im Fall des eigenem Saatguts ist das Beizen der Samen ein wichtiger Faktor. Warum ist
das wichtig? Weil die Samen selbst und zusätzlich der Boden die Quelle von
Infektionen mit manchen Pilzkrankheiten darstellen. Beim Kauf von Saatgut sollte man
wissen, mit welchem Beizmittel die Samen abgesichert wurden. Es ist von großer
Bedeutung, weil im Fall einer notwendigen Behandlung mit Blattfungiziden ein
anderer Wirkstoff einzusetzen ist, als derjenige, mit dem das Saatgut gebeizt wurde.
Wie wichtig das Beizen von Saatgut ist, davon konnte man sich im vergangenem Herbst
überzeugen. Auf Plantagen, wo das „eigene Getreide" ohne vorheriges Beisen
ausgesät wurde, gab es bereits im Herbst Probleme mit zahlreichen Krankheiten, die
den in der Bestockungsphase befindlichen Winterweizen oder Triticale befallen, d.h.
Echter Mehltau und Septoriose. Kranke Pflanzen überwintern viel schlechter, fallen
aus und der Bestand wird dünner.
Eine Infektion des Saatguts ist mit bloßen Augen schwer erkennbar, weil sie sich in
der inneren Schicht der Karyopse befinden kann. Bei der Wahl des Beizmittels sind die
Fruchtfolge und die Vorfrucht zu berücksichtigen. Warum ist das wichtig? Der Grund
dafür ist ganz einfach: Weil die Sporen der Krankheitserreger sich auch auf der
Bodenoberfläche befinden und die auflaufenden Pflanzen infizieren können.
Deswegen ist die Anwendung eines richtigen Beizmittels bei Saatgut wichtig, das für
Felder mit erhöhtem Risiko des Befalls durch Krankheitserreger bestimmt ist. Also im
Fall von Monokulturen, oder bei Anbau von Winter- und Sommergetreide
nacheinander. Bei der Fruchtfolge, in der nicht Getreide nach Getreide angebaut wird,
ist die Belastung von Krankheiten, die überden Boden übertragenen werden,
wesentlich geringer. Zusätzlich wird die Vermehrung der Pilze durch das Umpflügen
vom zerkleinerten Stroh gefördert, das hervorragende Bedingungen für deren
Vermehrung bietet. Es sind vor allem Fußkrankheiten: Schwarzbeinigkeit,
Halmbruchkrankheit, Fusariose. Unter den Getreidesorten reagiert Weizen am
stärksten auf die Getreidevorfrucht, Gerste und Triticale zeigen schwächere
Reaktionen, und am wenigsten anfällig reagieren Roggen und Hafer.
Bei der Wahl des Beizmittels muss man daran denken, dass die Beizen sich durch
ihre Wirkungszeiten unterscheiden, die von der Konzentration und von der Art des
Wirkstoffs abhängig sind. Bei der Anwendung einer Beize sind die auf dem Etikett
angegebenen Mengen zu beachten. Wenn die Menge zu klein ist, kann die
Schutzwirkung zu schwach sein. Wird zu viel Beize dosiert, so kann das Getreide
schwach auflaufen oder die Entwicklung der keimenden Pflanzen wird gehemmt.
Die nachstehenden Tabellen schildern Getreidekrankheiten, die über Samen und
über den Boden übertragen werden, sowie eine Auflistung von Beizmitteln mit ihrer
chemischen Zusammensetzung und dem Spektrum von Krankheiten, die sie
bekämpfen.
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Herbstanbau von Wintergetreidesorten
Getreidekrankheiten, die über das Saatgut und über den Boden übertragen
werden*
Weizen
über
das
Saatgut
Gerste
Triticale/Roggen
Schneeschimmel
Microdochium nivale
Schneeschimmel
Microdochium nivale
Schneeschimmel
Microdochium nivale
Weizenflugbrand
Ustilagotritici
Gerstenflugbrand
Ustilago nuda
Stängelbrand
Urocystis oceulta
Weizensteinbrand
Tilletia caries
Gerstenhartbrand
Ustilago hordei
Fusariosen
Fusarium spp.
Zwergsteinbrand
Tliletia controversa
Streifenkrankheit der Gerste
Drechslera graminea
Fusariosen Fusarium spp.
Fusariosen Fusarium spp.
Fusariosen Fusarium spp.
Schneeschimmel
Microdochium nivale
Schneeschimmel
Microdochium nivale
Schneeschimmel
Microdochium nivale
Weizensteinbrand
Tilletia caries
Netzfleckenkrankheit
der Gerste
Drechslera teres
Stängelbrand
Urocysstis oceulta
Zwergsteinbrand
Tliletia controversa
Stängelbrand
Urocystis oceulta
Fusariosen
Fusarium spp.
Fusariosen
Fusarium spp.
Fusariosen
Fusarium spp.
Schwarzbeinigkeit
Gaeumannomyces
graminea
Schwarzbeinigkeit
Gaeumannomyces
graminea
Typhula-Fäule
Typhula incarnata
über
den
Boden
*Quelle: Hanse Agro, August Nr. 02/12
Seite 157
Herbstanbau von
Wintergetreidesorten
Blatt- und Spelzenbräune
Septoria nodorum
Seite 158
Maxim 025 FS
Bezeichnung
des Mittels
Keimlingsfäule, Weizensteinbrand,
Stinkbrand des Weizens
Keimlingsfäule, Schneeschimmel
Keimlingsfäule, Schneeschimmel,
Stängelbrand
Wintertriticale
Winterroggen
Keimlingsfäule, Schneeschimmel,
Weizensteinbrand,
Stinkbrand des Weizens
Winterweizen
Sommerweizen
Keimlingsfäule, Schneeschimmel,
Stängelbrand
Winterroggen
Fludioxonil
(Phenyl-Pyrrole)
25 g/l
Keimlingsfäule, Streifenkrankheit
der Gerste, Gerstenflugbrad
Sommergerste
- Tebukonazol
(Triazole)
10g/l
Keimlingsfäule, Schneeschimmel
Wintertriticale
Keimlingsfäule, Schneeschimmel,
Streifenkrankheit der Gerste,
Gerstenflugbrad
Keimlingsfäule, Weizensteinbrand,
Stinkbrand des Weizens
Sommerweizen
Wintergerste
Keimlingsfäule, Schneeschimmel,
Weizensteinbrand, Stinkbrand
des Weizens, Weizenflugbrad
Krankheiten
Winterweizen
Kulturpflanze
- Fludioxonil
(Phenyl-Pyrrole)
25g/l
- Difenokonazol
(Triazole)
25g/l
Wirkstoff
Beizen für Wintergetreide
200 ml
(400 ml Wasser)
200 ml
(400-800 ml
Wasser)
Dosis pro 100 kg
oder pro Einheit
Fungizid mit
Kontaktwirkung
zum Beizen von Samen
in Beizanlagen,
die für Beizmittel in
der Form
von Flüssigkeiten
und Suspensionen
bestimmt sind
Fungizid mit
systemischer Wirkung
zum Beizen von Samen
in Beizanlagen,
die für Beizmittel in
der Form
von Flüssigkeiten
und Suspensionen
bestimmt sind
Beschreibung
der Wirkung,
Anmerkungen
Herbstanbau von Wintergetreidesorten
Seite 159
Herbstanbau von
Wintergetreidesorten
100 FS
Maxim Star 025
FS
- Difenokonazol
(Triazole)
25 g/l
- Fludioxonil
(Phenyl-Pyrrole)
25g/l
- Sedaksan
(Carboxyamid)
50g/l
- Cyprokonazol
(Triazole)
6,3 g/l
- Fludioxonil
(Phenyl-Pyrrole)
18,8 g/l
Keimlingsfäule, Schneeschimmel,
Weizensteinbrand,
Stinkbrand des Weizens,
Weizenflugbrand,
Augenfleckenkrankheit
Winterweizen
Keimlingsfäule, Schneeschimmel,
Roggenstengelbrand
Flugbrand, Streifenkrankheit
Sommer- und
Wintergerste
Winterroggen
Keimlingsfäule, Schneeschimmel
von Getreide und Graspflanzen
Wintertriticale
Sommerweizen
Flugbrand, Keimlingsfäule
Hafer
Keimlingsfäule, Schneeschimmel,
Weizensteinbrand,
Stinkbrand des Weizens,
Weizenflugbrand,
Augenfleckenkrankheit
Keimlingsfäule, Schneeschimmel,
Netzfleckenkrankheit,
Streifenkrankheit
Keimlingsfäule, Schneeschimmel,
Netzfleckenkrankheit,
Streifenkrankheit, Flugbrand,
Sommergerste
Wintergerste
200 ml
(0-1000 ml
Wasser)
200 ml
(800 ml Wasser)
Fungizid mit
systemischer Wirkung
zum Beizen von Samen
in Beizanlagen,
die für Beizmittel in
der Form
von Flüssigkeiten
und Suspensionen
bestimmt sind
Fungizid mit
Kontaktwirkung
zum Beizen von Samen
in Beizanlagen,
die für Beizmittel in
der Form
von Flüssigkeiten
und Suspensionen
bestimmt sind
Herbstanbau von Wintergetreidesorten
Herbstanbau von Wintergetreidesorten
Vorwinterbehandlung des Getreides
Um die Ertragstreue zu steigern und zu stabilisieren ist es angebracht, im Herbst
in den Stadien BBCH 13 bis BBCH 25 eine Vorwinterbehandlung vorzunehmen. Im
Rahmen dieser Behandlung werden den Pflanzen Makro- und Mikroelemente sowie
Fungizide geliefert. Die Folge dieser Behandlung ist gut versorgter und gesunder
Bestand, wodurch die Pflanzen sich effizienter auf den Winter vorbereiten und die
ganze Plantage an Winterfestigkeit gewinnt. Der Mischung kann man Pyrethroide
beimengen, um Vektoren von Viruskrankheiten zu bekäpfen.
Der Termin der Vorwinterbehandlung
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Herbstanbau von
Wintergetreidesorten
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Herbstanbau von Wintergetreidesorten
Vorschläge zu den Präparatmischungen für die Vorwinterbehandlung
VARIANTE I
Bezeichnung des Präparats
Dosis L oder kg/ha
ATRIO NPK 20-20-20
2,0 kg
EPSO TOP
5,0 kg
ATR Getreide Starter
2,0 l
Das Mittel ATR Getreide Starter beschränkt die Entwicklung von
krankheitserregenden Pilzen, die solche Krankheiten bewirken, wie Echter Mehltau,
Fußkrankheiten oder Fusariosen.
VARIANTE II
Bezeichnung des Präparats
Dosis L oder kg/ha
ATRIO NPK 20-20-20
2,0 kg
EPSO TOP
5,0 kg
ATR Siarczan Manganu
0,5 l
Pro Siarka 800 SC
1,0 l
Trion 250 EW
0,2 l
Atak 450 EC
0,5 l
VARIANTE III
Bezeichnung des Präparats
YARA VITA Zboże
EPSO TOP
Dosis L oder kg/ha
0,5 l
5,0 kg
YARA VITA Kombiphos
1,0 l
Pro Siarka 800 SC
1,0 l
Trion 250 EW
0,2 l
Atak 450 EC
0,5 l
Beim Vorkommen des Echten Mehltaus ist die Mischung mit folgendem Mittel zu
ergänzen:
Bezeichnung des Präparats
Lotus 750 EC
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Dosis L oder kg/ha
0,2 l
ATR Getreide-Starter
NAWÓZ DOLISTNY
DLA ZBÓŻ
Herbstanbau von
Wintergetreidesorten
idealne proporcje składników na start
dla młodych roślin
Stosowanie:
Jesienią
W fazie 5-6 liścia (BBCH 15-16) - 2 l/ha
Wiosną
W momencie ruszania wegetacji - (BBCH 29 – 32) - 2 l/ha
MIESZANIE Z INNYMI PRODUKTAMI:
Dopuszcza się mieszanie produktu ATR Getreide-Starter
z większością środków ochrony roślin.
Przed wymieszaniem produktów zalecane jest wykonanie próby mieszalności.
Za szkody powstałe wskutek niewłaściwego użycia produktu producent nie
ponosi żadnej odpowiedzialności.
Zawartość składników pokarmowych w g/l nawozu:
Miedź - 27 g
Mangan - 95 g
Cynk - 95 g
Składowanie:
Produkt należy przechowywać starannie i bezpiecznie
w temperaturze 5oC do 45o C.
W przypadku rozlania lub podobnym przypadku nie należy dopuścić do
przedostania się materiału do środowiska, lecz za pomocą odpowiedniego
sorbentu zebrać i poddać stosownej utylizacji.
Dystrybucja:
ATR Agrohandel Sp. z o.o.
ul. Podmiejska 1, 73-110 Stargard
tel. +48 91 47 13 756, fax: +48 91 47 13 755
e-mail: [email protected]
www.atr-agrohandel.pl
Herbstanbau von Wintergetreidesorten
Eine natürliche Fortsetzung der Technologie mit der Vorwinterbehandlung ist die
s.g. T0–Behandlung im Frühjahr, wenn die Vegetation startet. Das Ziel dieser
Behandlung ist die Intensivierung vom Entwicklungstempo der Pflanzen, wodurch
der Zeitraum des intensiven Wachstums und der Entwicklung der Pflanzen sich
verlängert, was sich dann im Ertrag widerspiegelt.
Für die T 0 -Behandlungen werden Präparate eingesetzt, die für die
Vorwinterbehandlungen verwendet wurden.
Beispiele von Mischungen für die T0-Behandlungen
VARIANTE I
Bezeichnung des Präparats
Dosis L oder kg/ha
ATRIO NPK 20-20-20
2,0 kg
EPSO TOP
5,0 kg
ATR Getreide Starter
2,0 l
Das Mittel ATR Getreide Starter beschränkt die Entwicklung von
krankheitserregenden Pilzen, die solche Krankheiten bewirken, wie Echter Mehltau,
Fußkrankheiten oder Fusariosen.
VARIANTE II
Bezeichnung des Präparats
Dosis L oder kg/ha
ATRIO NPK 20-20-20
1,0 kg
EPSO TOP
5,0 kg
ATR Siarczan Manganu
0,5 l
Pro Siarka 800 SC
1,0 l
Trion 250 EW
0,2 l
VARIANTE III
YARA VITA Zboże
EPSO TOP
Dosis L oder kg/ha
0,5 l
5,0 kg
YARA VITA Kombiphos
1,0 l
Pro Siarka 800 SC
1,0 l
Trion 250 EW
0,2 l
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Herbstanbau von
Wintergetreidesorten
Bezeichnung des Präparats
ATRIO
NPK 20-20-20 + mikro
Zrównoważony nawóz dolistny
ATRIO NPK 20-20-20 to nawóz makro i mikroelementowy, w którym
do chelatyzacji mikroelementów użyto czynnika chelatującego IDHA.
ATRIO
NPK 20-20-20 + mikro
ATRIO to makroelementowy nawóz dolistny
o zrównoważonym składzie, wzbogacony o mikroelementy schelatowane czynnikiem IDHA.
ATRIO przeznaczony jest do stosowania we wszystkich uprawach rolniczych w całym okresie
wegetacyjnym. Dostarczenie roślinom ATRIO intensyfikuje procesy fizjologiczne w roślinie
co wpływa na zwiększenie tempa rozwoju, podniesienie odporności na czynniki stresowe
m. in. susze, chłody, zaburzenia stosunków powietrzno-wodnych w glebie, infekcje
grzybowe. Stosowanie ATRIO jesienią w uprawach ozimych wpływa na podniesienie
zimotrwałości roślin.
Zrównoważony nawóz dolistny.
ATRIO NPK 20-20-20 to nawóz makro i mikroelementowy, w którym do chelatyzacji
mikroelementów użyto czynnika chelatującego IDHA. Nawóz występuje w formie
krystalicznej, rozpuszczalnej w wodzie.
Skład % wagowo:
Azot N - 20 % w tym:
Azotanowy - 3,7%
Amonowy - 2,0%
Amidowy - 14,3%
Fosfor P - 20% pod postacią pięciotlenku fosforu P2O5
Potas K - 20% pod postacią tlenku potasu K2O
Molibden Mo - 0,01% - rozpuszczalny w wodzie
Bor B - 0,03% rozpuszczalny w wodzie
Miedź Cu - 0,03% schelatowanego przez IDHA
Żelazo Fe - 0,1% schelatowanego przez IDHA
Mangan Mn - 0,1% schelatowanego przez IDHA
Cynk Zn - 0,05% schelatowanego przez IDHA
+ Magnez i Siarka
Nawóz przeznaczony do stosowania w formie oprysków drobnokroplistych wraz
z pestycydami w uprawach zbóż, rzepaku, kukurydzy, strączkowych i okopowych.
ATRIO dostarcza roślinom niezbędnych do rozwoju mikroelementów, a także dobrze
przyswajalnych makroelementów powodujących zwiększenie wigoru roślin uprawnych,
a także podniesienie ich zdrowotności co przejawia się większą zdolnością radzenia sobie
w sytuacjach stresowych, to jest infekcje grzybowe, susza, niskie temperatury.
Herbstanbau von
Wintergetreidesorten
Zastosowanie ATRIO:
BeiFoliar
mikroelementowy nawóz dolistny
Beifoliar to nawóz płynny, przeznaczony do aplikacji dolistnej, oparty na chelacie
EDTA. Doskonale uzupełnia niedobory mikroelementów upraw. Gwarantuje to
lepszy wzrost nawożonych roślin, co przekłada się na ich wyższy plon. Bogaty
w Azot, Bor, Miedź, Żelazo, Mangan, Molibden i Cynk. Beifoliar polecany jest do
nawożenia upraw zbóż, rzepaku, kukurydzy, ziemniaków i buraków cukrowych
oraz wielu innych upraw rolniczych, warzywniczych i ogrodowych.
Uprawa
Zboża
Rzepak
Termin zabiegu
Jesień
w fazie rozwojowej minimum 3 liści
Wiosna
po ruszeniu wegetacji do fazy liścia flagowego
Jesień
w fazie 4-8 liści
niezbędne uzupełnienie nawozem Mycrobor DF
Wiosna
do kwitnienia
niezbędne uzupełnienie nawozem Mycrobor DF
Jednorazowa
dawka
l/ha
Ilość cieczy
użytkowej
l/ha
1,0-2,0
200-300
2,0-3,0
200-300
200-300
1,0-2,0
2,0-3,0
200-300
Kukurydza
w fazie 2-4 liści
w fazie 6-9 liści
niezbędne uzupełnienie nawozem zawierającym Zn (cynk)
3,0-4,0
200-300
Ziemniaki
trzy tygodnie po wschodach
niezbędne uzupełnienie nawozem Mycrobor DF
2,0-3,0
200-300
Burak
cukrowy
do zwarcia międzyrzędzi
niezbędne uzupełnienie nawozem Mycrobor DF
3,0-4,0
200-300
Skład
Azot całkowity (N)
Azot azotanowy (N-NO3)
Azot amonowy (N-NH4)
Azot amidowy (N-NH2)
Bor (B)
Miedź (Cu)
Żelazo (Fe)
Mangan (Mn)
Molibden (Mo)
Cynk (Zn)
% wag.
% obj.
g/l
4,26
1,08
1,08
2,09
0,31
1,16
0,2
2,32
0,31
1,16
5,5
1,4
1,4
2,7
0,41
1,5
0,26
3,0
0,41
1,5
55
14
14
27
41
15
2,6
30
4,1
15
gęstość d=1,30 ± 0,02
Mikroskładniki Mn, Cu, Zn, Fe schelatowane za pomocą EDTA
Magazynowanie:
BeiFoliar powinien być magazynowany w temperaturze od - 10°C do + 40°C.
ul. Podmiejska 1
73-110 Stargard
tel. + 48 91 47 13 756
fax: +48 91 47 13 755
[email protected]
www.atr-agrohandel.pl
Producent:
www.adob.com.pl
Herbstanbau von
Wintergetreidesorten
Dystrybucja:
ATR Agrohandel Sp. z o.o.
Notizen
Seite 170
ATR Agrohandel Sp. z o.o.
ul. Podmiejska 1 • 73-110 Stargard
Tel. + 48 91 47 13 756 • Fax: +48 91 47 13 755
E-mail: [email protected]
www.atr-agrohandel.pl