Hasard-Schicksale - transcript Verlag

Sebastian Thede
Hasard-Schicksale
Der literarische Zufall und das Glücksspiel im 19. Jahrhundert
Zwischen Zufällen und (Un-)Wahrscheinlichkeiten in fiktionalen Texten und den Zufällen
und Fügungen des Alltags erkennen wir einen klaren Unterschied. Was sagt uns dieser
Umstand grundsätzlich über das Wesen des Literarischen? Anhand detaillierter
Untersuchungen der besonderen Kontingenz und Ökonomie von Glücksspielen bei
Hoffmann, Balzac, Dostoevskij und Schnitzler widmet sich Sebastian Thede einer
Interpretation des Erzählens von Zufall. Dabei legt er den Fokus auf philosophische und
narratologische Konflikte zwischen psychologischen Erzählformen sowie den
interesselosen Instanzen Roulette-Rad oder Würfel und eröffnet somit neue Ansätze
zum Verständnis der erzählenden Literatur des 19. Jahrhunderts.
Print, 47,99 €
02/2017, ca. 430 Seiten,
kart., Abb.,
ISBN 978-3-8376-3521-8
E-Book (PDF), 47,99 €
02/2017, ca. 430 Seiten,
ISBN 978-3-8394-3521-2
Sebastian Thede, geb. 1984, war bis 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für
Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität
München. Seine Forschungsinteressen umfassen die Literatur des 19. und frühen 20.
Jahrhunderts, Theorien des Erzählens und die Philosophie der Kontingenz sowie
Ästhetik und Intermedialität der Gegenwart.
Schlagworte: Literatur, Kultur, Erzählen, Roman, Kontingenz, Zufall, Glücksspiel,
Ökonomie, Moderne, E.T.A. Hoffmann, Honoré De Balzac, Fjodor Dostoevskij, Arthur
Schnitzler, 19. Jahrhundert, Wahrscheinlichkeit, Allgemeine Literaturwissenschaft,
Germanistik, Slavistik, Anglistik, Literaturwissenschaft
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Stand: 2016-08-18