Medieninformation - Main-Taunus

Hofheim, 25. Juli 2016
20 Flücht
Flüchtlinge pro Woche
Kreisbeigeordneter Baron: Zahlen stark gesunken – Es kommen aber immer noch Flüchtlinge
Der Main-Taunus-Kreis muss im laufenden Quartal 260 Flüchtlinge unterbringen. Das sind rund 20
pro Woche. „Die Situation ist nicht annähernd so dramatisch wie im vergangenen Jahr“, so der
Kreisbeigeordnete Johannes Baron. „Es kommen aber immer noch Flüchtlinge.“ Der Kreis rechne
damit, dass die Zahlen vorerst auf diesem Niveau blieben, „aber sicher wissen wir das natürlich
nicht.“
Nach Angaben von Baron hat der Kreis in den vergangenen Monaten und bis Mitte Juli 2818
Flüchtlinge aufgenommen. Hinzu kommen rund 270 unbegleitete minderjährige Ausländer, die vom
Jugendamt betreut werden. Besonders viele Flüchtlinge haben bislang Liederbach, Hattersheim und
Eppstein aufgenommen, besonders wenige – gemessen an der Einwohnerzahl – Hochheim, Hofheim
und Kelkheim.
Wegen der stark gesunkenen Flüchtlingszahlen hatte der Main-Taunus-Kreis im Frühjahr die
Planungen für einige neue Flüchtlingsunterkünfte geändert. Bauvorhaben wurden teils zeitlich
gestreckt, teilweise gestoppt. Durch die abgesagten oder zurückgestellten Projekte spart der Kreis
laut Baron insgesamt knapp vier Millionen Euro pro Jahr. Falls notwendig, könne der Kreis auf
bisherige Planungen aber kurzfristig zurückgreifen.
Baron betont, dass die Herausforderungen groß blieben. „Es geht ja nicht nur darum, die Menschen
irgendwie unterzubringen. Sie müssen – wenn sie eine gute Bleibeperspektive haben – zügig
Deutsch lernen, eine Wohnung finden und schließlich auch einen Arbeitsplatz.“ Seit Jahresbeginn
finanziere der Kreis zum Beispiel Sprach- und Integrationskurse für Flüchtlinge mit einer guten
Bleibeperspektive.
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