als pdf - Neuhauser Woche

Lokalzeitung für Neuhausen am Rheinfall und Umgebung
DONNERSTAG,Rawyler
4. AUGUST 2016
Stephan
EINZELPREIS FR. 2.– 5. JAHRGANG, NR. 30
Stephan Rawyler
Ein zweiter Kandidat
Bittschrift an die Migros
Grosses Festwochenende
Nebst Stephan Rawyler interessiert
sich auch ÖBS-Mann Roland Müller
fürs Gemeindepräsidium. Seite 3
Unterschriftensammlung: Die Migros soll im Zentrum weiterhin
eine Filiale führen. Seite 5
Übers verlängerte Wochenende war
viel los: Zentrumsfest, Feuerwerk
und Chästeilete. Seiten 5 bis 7
DIE GEMEINDE
INFORMIERT
Dienstjubiläum Der Gemeinderat bedankt sich bei
Celia Antonucci, die im
Hausdienst der Alters- und
Pflegeheime der Gemeinde
Neuhausen am Rheinfall
­tätig ist und am 1. August
2016 ihr 25-Jahr-Dienst­­jubiläum feiern konnte, für
ihre bisherige Arbeit und
ihren Einsatz für die Öffentlichkeit.
Unfall von Roller
und Pick-up
Auch unter dem Glockenturm der reformierten Kirche stösst man auf Pokémon. Hier wartet ein «Safcon» (ein
raupenähnliches Wesen) darauf, eingefangen zu werden. Bild: nk
Monsterjagd in Neuhausen
Zurzeit dreht sich alles um die neu erschienene Monsterjagd-App Pokémon Go. Seit das Spiel vor zwei
­Wochen in der Schweiz lanciert wurde, hat es auch in
Neuhausen seine Spuren hinterlassen. Nathalie Krebser
«Komm, schnapp sie dir!» Das ist
das Motto der beliebten PokémonSpiele, die dieses Jahr bereits ihren
zwanzigsten Geburtstag feiern. Im
Spiel ist man ein Trainer, der durch
das Land zieht, um Pokémon zu
fangen. Die Pokémon gibt es in
allen verschiedenen Formen und
­
ähneln meistens wilden Tieren. Das
Ziel des Trainers ist es, so viele wie
möglich zu fangen und sie zu trainieren, damit er am Ende derjenige
mit den stärksten Pokémon ist.
Auch in der neuen Applikation
­Pokémon Go, welche am 16. Juli
ihren Start in der Schweiz feierte,
geht es um das Fangen und Trainieren wilder Tierchen.
Zu Fuss auf Monsterjagd
Jeder, der im Besitz eines Smartphones ist, kann sich die App kostenlos runterladen und gleich loslegen. Mithilfe von GPS wird eine
Karte der Umgebung auf das Handy
projiziert, auf der man sich einfach
zurechtfinden kann. Nachdem man
einen eigenen Avatar (eine künst­
liche Stellvertreterfigur) erstellt hat,
kann man auch schon gleich los­
legen und auf Monsterjagd gehen.
Was das Spiel besonders macht,
ist die Tatsache, dass man selbst
zu Fuss losziehen muss, um überhaupt die Chance zu haben, auf
wilde Pokémon zu treffen.
Auf dem Streifzug durch die Umgebung trifft man aber nicht nur auf
die verschiedensten Monster, sondern kommt auch an sogenannten
Poké-Stopps vorbei. Diese sind auf …
FORTSETZUNG AUF SEITE 3
Am späten Sonntagabend sind ein
Geländewagen mit offener Ladefläche und ein Roller seitlich zusammengestossen. Der Rollerfahrer
und seine Mitfahrerin wurden
leicht verletzt, und an den Fahrzeugen entstand Sachschaden, teilt die
Polizei mit. Der Unfall ereignete
sich auf der Zentralstrasse in Richtung Schaffhausen. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. (r.)
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2 Tribüne
Neuhauser WOCHE DONNERSTAG, 4. AUGUST 2016
Stephan Rawyler, Rekordversuch in Neuhausen?
unser Präsident
Stephan Rawyler hat in den letzten
Jahren immer wieder gezeigt, dass
er als fairer und offener Gemeinde­
präsident tätig ist. Er hat dabei
­immer das Wohl der Gemeinde im
Auge. Mit überdurchschnittlichem,
grossem Engagement setzt er sich
immer für das Machbare ein und
ist dabei auch zu Kompromissen
bereit. Die vielen Bauvorhaben in
der Gemeinde fordern ihn sehr,
was er aber mit Bravour meistert.
Unter seiner Führung wird Neu­
hausen am Rheinfall auch in den
nächsten Jahren lebens- und
­liebenswert bleiben. Auch immer
wieder versucht er durch wirt­
schaftliche Zuzüger die Steuer­
einnahmen zu verbessern und
Arbeitsplätze zu schaffen.
Diese Leistungsausweise zeigen,
dass es nur einen geben kann:
­Stephan Rawyler, unser Gemein­
depräsident. Auch in den ­nächsten
vier Jahren!
Andy Henniger Neuhausen
Volkswirtschaft
und Finanzen
Diese beiden Schlüsseldeparte­
mente müssen weiterhin durch
kompetente Personen besetzt
­werden. Denn sowohl die Finan­
zen als auch die volkswirtschaft­
liche Dimension sind für unseren
Kanton besonders wichtig. Es gilt
unter anderem, prosperierende
Branchen im Kanton anzusiedeln,
um Arbeitsplätze zu erhalten be­
ziehungsweise zu sichern. Die Ein­
nahmen wiederum müssen richtig
verwaltet und vor Begehrlichkeiten
jener geschützt werden, die Sparen
als altmodisch bezeichnen. Unter
Regierungsrat Ernst Landolt wurden
­erfolgreich neue Firmen angesiedelt,
was zu erheblichen Mehreinnahmen
bei den Steuern geführt hat.
­Regierungsratskollegin Rosmarie
Widmer Gysel setzte sich gegen
manche Widerstände für gesunde
Kantonsfinanzen und für die Be­
seitigung des strukturellen Defizits
ein. Beide Kandidaten haben ihre
Durchsetzungskraft bereits mehr­
fach bewiesen. Es braucht Aus­
dauer und Sicht auf das Ganze.
Diese Voraussetzungen bringen
­sowohl Rosmarie Widmer Gysel
als auch Ernst Landolt mit. Das
­erfolgreiche und für den Kanton
Das neue Geländer am Birchwegli – für kleine Leute zu hoch. Bild: zvg
Mit der Sanierung des Fussgänger­
weges vom Schindlergut bis hinauf
zum DB-Bahnübergang wurde
nebst einem neuen Teerbelag auch
das Geländer im oberen Teil des
Weges erneuert. Letzteres ist ein so­
genanntes «Personenführungsele­
ment» und dient vor allem älteren
Leuten als Gehhilfe bergauf. In der
Regel befindet sich der Handlauf
auf einer üblichen Höhe von
90 Zentimetern ab Boden, nicht so
aber beim neu montierten Gelän­
der: Hier sind es rekordverdächtige
wichtige Regierungsratsduo muss
seine Arbeit unbedingt fortsetzen
können. Dafür müssen wir Wahl­
berechtigten sorgen. Beide Namen
gehören auf jeden Wahlzettel.
fall geht diesen Weg – richtig. ln all
den öffentlichen Informationsund Diskussionsveranstaltungen
konnte mit den vielen begeisterten
Teilnehmern mit dem grössten
­aller Trugschlüsse aufgeräumt
­werden, dass neue Entwicklungen
für die umgebende Bebauung ­nur
schlecht wären und ihnen nur
Nachteile brächten.
ln Wahrheit ist das Gegenteil der
Fall. Jedes einzelne Haus und jeder
einzelne Nachbar profitiert von der
grossen Aufwertung (s)eines Quar­
tiers. Im Fall Industrieplatz gar
doppelt, da die neue Offenheit des
Quartiers sogar allen Einwohnern
Neuhausens am Rheinfall zugute­
kommen wird. Klar ist dabei aber
auch, dass die gesetzlichen Vor­
gaben, so zum Beispiel auch für
den so oft und auch hier wieder
angesprochenen Schattenwurf,
eingehalten werden müssen –
auch in Neuhausen am Rheinfall.
Dies haben, auch zukünftig,
alle qualitätssichernden Gremien
sicherzustellen.
Lassen wir den ungeschliffenen
Diamanten Neuhausen am
­Rheinfall also nicht unentdeckt
am Wegesrand liegen. Nutzen wir
Willi Josel Neuhausen
Die Chance jetzt
nutzen!
Neuhausen am Rheinfall ist im
­Wandel, ist in seiner längst überfäl­
ligen Weiterentwicklung. Es ist
nicht mehr das alte «Dorf», sondern
schüttelt gerade seinen Staub ab,
den es im langen Dornröschenschlaf
angesetzt hat. Neuhausen am
Rheinfall nutzt eine Chance, die
viele Gemeinden nicht einmal
­haben – sich bereit zu machen für
seine Zukunft. Zu jedem Fortschritt
gehören aber auch kritische Stim­
men – und das ist auch gut so. Denn
nur wenn alle Fragen mit Ja beant­
wortet werden können und
­Abwägungen am Ende Vorteile für
alle hervorbringen, kann man
sicher sein, den richtigen Weg zu
­gehen. Und Neuhausen am Rhein­
105 Zentimeter! Die Vermutung
liegt nahe, dass hier der Gemeinde­
rat oder der Hersteller als «Inschi­
nör» einen Versuch unternommen
hat, einen Eintrag ins Buch der
­Rekorde zu erwirken, ohne Rück­
sicht darauf, dass dieses Geländer
nie der korrekten Funktion dienen
kann. Vor allem für kleinere Leute
ist der Bewegungsablauf mit dem
Arm an dieser Gehhilfe fast unmög­
lich. So drängt sich dem Benützer
zwangsläufig die Frage auf, ob denn
solche «kleine» Aufträge vom Ge­
meinderat unkontrolliert und mit
vollem Vertrauen in den Handwer­
ker vergeben werden, ohne diese
nach Vollendung der Arbeit auf ihre
Funktionalität hin zu überprüfen.
Diese von den Steuerzahlenden
­finanzierte Fehlleistung ist mir ein
Beweis dafür, dass in unserer Be­
hörde ganz einfach ein ausgewiese­
ner technischer Fachmann fehlt,
der weiss, worauf man bei der Ver­
gabe von solchen Arbeiten achten
muss. Dem Lieferanten dieses
­Pfusches rate ich, einen von
­namhaften Architekten erarbeite­
ten Kurs über Bauhöhen von
­Treppengeländern zu besuchen.
Hans Krapf Neuhausen
alle gemeinsam die Chance, uns
für die Zukunft und unsere zukünf­
tigen Generationen fit zu machen.
Geraten wir vor lauter Festhalten
an der Vergangenheit doch für
unsere Zukunft nicht heute schon
in Vergessenheit. Und vergessen
wir auch nicht, dass die «Verdich­
tung gegen Innen» seit der Revi­
sion des Raumplanungsgesetzes
auch längst unsere Hausaufgabe ist.
Für Neuhausen am Rheinfall heisst
dies aufgrund seiner Topografie also
«in die Höhe». Übrigens gar nichts
Neues – schon seit vielen Jahrzehn­
ten entwickelt sich Neuhausen am
Rheinfall in die Höhe.
Keine Rede also von Grössenwahn,
schon gar nicht am angesprochenen
lndustrieplatz, der die schwierige
Aufgabe hat, zwischen den riesigen
Massstabssprüngen von Industrie
und Wohnen zu vermitteln. Und
dies schaffen die neuen Entwick­
lungen unter den unzähligen
­kritischen Augen der vielen
hin­zugezogenen Spezialisten her­
vorragend. Ich freue mich auf
unsere Zukunft für Neuhausen
am Rheinfall.
Noldi Isliker Neuhausen
DONNERSTAG, 4. AUGUST 2016 Neuhauser WOCHE
Monsterjagd in
Neuhausen
FORTSETZUNG VON SEITE 1
… der Karte markiert und sind
meist bekannte Orte oder Gegenstände, wie zum Beispiel eine
Coop-Filiale oder eine Skulptur.
Dort kann man sich mit Items eindecken, wie zum Beispiel PokéBälle, ohne die man die Tierchen
nicht einfangen könnte, sowie Heiltränke.
Weiter gibt es auch Arenen, in
denen man gegen die Pokémon anderer Spieler antreten kann. Diese
Spieler gehören einem von drei
Teams an, für eines davon man sich
zu Beginn des Spieles entscheiden
muss. Gewinnt man einen solchen
Kampf, erobert man die Arena für
das eigene Team.
Rheinfall ist ein Hotspot
Auch in Neuhausen trifft man
bei einem Streifzug durch die Umgebung auf Pokémon. Vor allem
beim Rheinfall scheinen sich viele
zu tummeln, die nur darauf warten,
eingefangen zu werden. Auch
Kampfarenen sind in der Gemeinde
anzutreffen, zum Beispiel in der
Nähe der Migros. Zurzeit sind jedoch die meisten von einem einzigen Team besetzt. Es ist aber nur
eine Frage der Zeit, bis würdige Gegner aufkreuzen, um für den Besitzergriff der Arenen zu kämpfen.
Fakt ist: Auch in Neuhausen ist
die Popularität der Monsterjagd
hoch, und das wird wohl auch in
­Zukunft noch so bleiben, denn die
Entwickler sammeln ständig neue
Ideen, um das Spiel noch attraktiver
zu machen. Wer also demnächst
einen Spaziergang durch die Gemeinde macht, kann einen Blick auf
die App werfen – und wird vielleicht
zum besten Pokémon-Trainer der
Gemeinde.
Vorsicht beim Spielen!
Auch wenn die Jagd nach
­Pokémon viel Spass macht,
sollte man trotz allem ein
wachsames Auge haben.
Ein zu starrer Blick auf das
­Display lenkt ab, und ehe
man sich’s versieht, hat man
­jemanden angerempelt oder,
noch schlimmer, ist unbemerkt auf die Strasse geraten.
Vorsicht ist also geboten,
dann steht auch dem Spielspass nichts im Wege. (nk)
Wahlkampf
3
Ein ÖBS-Vertreter tritt gegen
den Gemeindepräsidenten an
Stephan Rawyler hat einen
Konkurrenten fürs Gemeindepräsidium bekommen. Am Freitag hat ÖBSMann Roland Müller seine
Ideen vorgestellt, die er
als mögliches Gemeindeoberhaupt realisieren
möchte. Nathalie Krebser
Genau einen Monat vor der Abstimmung fürs Gemeindepräsidium tritt überraschend ein Gegenkandidat auf die Bildfläche. Die
Rede ist von Roland Müller (ÖBS),
der jetzt in den Wahlkampf gegen
den amtierenden Gemeindepräsidenten Stephan Rawyler (FDP) tritt.
Vergangene Woche lud Müller gemeinsam mit seinem Unterstützungskomitee, bestehend aus Einzelpersonen, unter anderem aus
der CVP, sowie Parteilosen, zur
Medienkonferenz an die Zentral­
strasse ein.
Einleitend ergriff Jürg Biedermann, der Parteipräsident der Ökoliberalen Bewegung Schaffhausen
(ÖBS), das Wort. Kurz fasste er
zusammen, welche Werte seine
­
Partei vertritt und welche Ideen sie
verfolgt. Die ÖBS ist zurzeit im
Neuhauser Einwohnerrat mit zwei
Männern – Urs Hinnen und Michael Bernath – vertreten. Die Partei vertritt eine liberale und auf
Nachhaltigkeit ausgerichtete Politik in Schaffhausen. «Wir passen
nicht in das übliche Links-rechtsSchema», so Biedermann, der die
Verpflichtungen der Partei eher in
der Um- und Mitwelt sieht.
wünschte tat. Für Walter ist klar,
dass nach elf Jahren Amtszeit von
Rawyler ein Wechsel angesagt ist.
Weitere Kritik an dem amtierenden Gemeindepräsidenten äussert
auch Einwohnerrat Thomas Theiler
(CVP). «Rawyler ist ein Gemeindepräsident, der viel verspricht, um
an seine Ziele zu kommen», sagte
er. Sobald diese erreicht seien,
möge er sich jedoch nur schwerlich
daran erinnern. Unter anderem bemängelte er, dass die Einwohner
wenig bis gar nicht in den Entwicklungsprozess der Gemeinde ein­
bezogen werden, obwohl Rawyler
bereits oft davon gesprochen habe.
Deshalb vertritt auch Theiler die
Wahl von Roland Müller mit dem
Motto: «Jetzt de Wächsel!»
Kein Vertrauen in Rawyler
Einwohnerrat Jakob Walter
(parteilos) erklärte anschliessend,
dass das Vertrauen in den jetzigen
Gemeindepräsidenten fehle. Als Beispiel erwähnte er eine langandauernde Diskussion im Neuhauser
Einwohnerrat am 30. Juni. Laut
Walter fehlte es in der Diskussion
an Vertrauen in Rawyler, sodass
über eine Stunde lang über das
richtige Vorgehen geredet wurde,
um Gewissheit zu haben, dass der
Gemeindepräsident auch das Ge-
Ur-Neuhausern fehlt Identifikation
Als Hauptgrund für seine Kandidierung nannte Roland Müller
selbst die Entwicklung in Neuhausen. «Man darf und soll bauen, aber
nicht zwingend so wie bisher»,
sagte er. Für ihn fehle bei den ­vielen
Projekten, wie zum Beispiel beim
RhyTechareal, das Gesamtkonzept.
Eine weitere Baustelle sei auch die
Wertschätzung der Bürger. «Viele
Ur-Neuhauser sind auf mich zugekommen und haben mir bestätigt,
dass sie sich nicht mehr so wie frü-
Roland Müller ist 53-jährig, Berufsschullehrer und Medienberater.
­Erfahrung in Gemeindepolitik hat er bisher keine gesammelt. Bild: nk
her mit der Gemeinde identifizieren können», so der 53-Jährige.
Neuhausen entwickle sich also
unter der Führung des jetzigen Gemeindepräsidenten in eine Richtung, die die Einwohnerinnen und
Einwohner nicht wünschen. Für
diese Probleme möchte er als Gemeindepräsident massvolle, soziale
und ökologisch vertretbare Lösungen suchen – natürlich unter Einbezug der Bevölkerung.
Er habe zwar noch keine Erfahrungen mit Gemeindepolitik, doch
er bringe als Berufsschullehrer,
Fachbereichsleiter an Berufsschulen in Weinfelden und Zürich und
als Medienberater individuelle
Kompetenzen mit. Sein Ziel sei es,
die Grundwerte einer «sozialen und
ökologischen Gesellschaft nach
Neuhausen zu bringen».
Am Schluss der Medienkonferenz bekam Andreas C. Fischer,
Präsident der IG R.O.T (RhyTech
ohne Türme) das Wort. Er hielt zwei
Besen, einen neuen und einen älteren, in die Luft und sagte: «Ein
neuer Besen wischt besser.» Mit
dieser Aussage unterstrich er die
vorher genannten Argumente des
Unterstützungskomitees, das einen
Personenwechsel im Amt des Gemeindepräsidenten als Schritt in
die richtige Richtung sieht.
4 Dies und das
Neuhauser WOCHE DONNERSTAG, 4. AUGUST 2016
DIE GEMEINDE
INFORMIERT
«Goldener Wassertropfen» für die Interessengemeinschaft Bier
Neptun persönlich überreichte
am letzten Donnerstag den unabhängigen Schweizer Bierbrauern
der IG Bier die Auszeichnung
­«goldener Wassertropfen». Sie
steht für die exzellente Qualität
des Schweizer Brauwassers. Die
Verleihung fand im «Schlössli
Wörth» statt. Der Rheinfall symbolisierte den unverzichtbaren
­Rohstoff Wasser. «Wasser ist
­wesensbestimmend für das Bier»,
sagte IG-Bier-Präsident Alois
Gmür (links im Bild).
Zu den geladenen Gästen zählten
unter anderem einige Braumeister und Mitglieder der IG Bier,
der Schaffhauser Stadtpräsident
­Peter Neukomm sowie die
­Ständeräte Thomas Minder und
­Hannes Germann. Die Brau­
meister erhielten zusätzlich das
­Brauring-Qualitätssiegel überreicht von Geschäftsführer Matthias Hajenksi. Das
Qualitätssiegel wird nur an Brauereien verliehen,
die sich an die geforderten Werte halten. Zum Dank
Erneuerung des Spielturms und der Balkenschaukel im Kindergarten
Rhenania Der Spielturm im
Kindergarten Rhenania ist
nun bereits über 22 Jahre
alt und muss aus Altersund Sicherheitsgründen
­erneuert werden. Schon
vor einem halben Jahr
musste die Balkenschaukel
wegen Holzfäulnis ersatzlos
abmontiert werden.
Neu sollen ein multifunktionaler Spielturm angeschafft und eine neue
­Balkenschaukel montiert
werden. Zudem wird der
Fallschutz auf den neusten
Stand g
­ ebracht. Der Gemeinderat hat dafür einen
Betrag von 25 000 Franken
im Budget eingestellt
und nun frei­gegeben.
für die Verleihung hatten sämtliche Braumeister
ihre Biere mit an den Rheinfall gebracht. Zur IG gehört auch die Schaffhauser Falkenbrauerei. (Bild: nk)
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Wahl vom 28. August 2016
Wahlzettel
für die
Sie möchten in der
«Neuhauser Woche»
inserieren?
Ich berate Sie gerne.
Wahl von vier Mitgliedern der Schulbehörde
und der Schulpräsidentin / des Schulpräsidenten
für die Amtsdauer vom 2017 bis 2020
Die Wahl erfolgt auf Amtsdauer, unter Vorbehalt der Änderung
der kantonalen Bestimmungen.
Wichtig für das Ausfüllen des Wahlzettels:
Art. 46 der Gemeindeverfassung:
Die Schulpräsidentin oder der Schulpräsident sowie die 3 weiteren Mitglieder der Schulbehörde werden in einem Wahlgang bestimmt. Auf dem
Wahlzettel ist auf einer fünften Linie aufzuführen, wer als Präsidentin oder
Präsident der Schulbehörde wirken soll. Als Präsidentin oder als Präsident
kann nur gewählt werden, wer auch als Mitglied der Schulbehörde
gewählt wird oder gewählt worden ist.
1.
Marcel Zürcher
Bitte leer lassen
2.
3.
4.
Wer von den vier oben aufgeführten Mitgliedern der Schulbehörde soll als Schulpräsidentin oder Schulpräsident wirken?
5.
Marcel Zürcher
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Hinweis: Als Schulpräsidentin oder als Schulpräsident kann nur gewählt
werden, wer auch als Mitglied der Schulbehörde gewählt wird oder gewählt
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DONNERSTAG, 4. AUGUST 2016 Neuhauser WOCHE
Gemeindeleben
5
Petition für eine zentrale Migros-Filiale
Durch den geplanten Umzug der Migros-Filiale ins
­RhyTech-Areal entsteht eine Lücke im Ortszentrum.
­Gemeinderat und Gewerbe wollen die Migros über­
zeugen, eine zweite, kleinere Filiale fürs Zentrum
vorzusehen. Jana Zellweger
Die Migros-Filiale im Zentrum von
Neuhausen ist ein wichtiger Begegnungspunkt für Anwohner und Touristen. Allerdings will die Genossenschaft Migros Ostschweiz den aktuellen Standort an der Wildenstrasse
verlassen. Sie plant den Umzug ins
RhyTech-Areal. Der Gemeinderat
befürchtet einen Attraktivitäts- und
Kaufkraftverlust. Dies gab er am
Dienstag vor den Medien bekannt.
Einerseits sei die Verschiebung
geografisch gesehen ein Nachteil
für die Unterdorfbewohner. Obwohl die Fussdistanz keine 500 Meter betrage, sei der Höhenunter-
schied markant. Von der Victor von
Bruns-Strasse bis zum RhyTechAreal lägen beispielsweise rund
60 Höhenmeter, die nicht zu unterschätzen seien. Für einige Anwohner könne dies bereits eine Motivationsbremse sein, lokal einzukaufen, da der Weg zu Fuss umständlich und die Anfahrt mit dem Auto
nicht lohnend sei.
Andererseits biete eine zentrale
Filiale grosse Vorteile für die anderen lokalen Geschäfte. «Die Migros
ist der Frequenzbringer», sagte Gemeindepräsident Stephan Rawyler.
Die Gemeinde Neuhausen startet nun in Zusammenarbeit mit
dem Gewerbeverband und dem
Ortsmarketing eine Petition für eine
zweite Filiale im Ortszentrum. In
dieser Petition wird die Genossenschaft Migros Ostschweiz aufgefordert, nach der Schliessung der heutigen Filiale im Zentrum weiterhin
eine Filiale zu betreiben – mit allenfalls eingeschränktem Sortiment.
Der aktuellen Ausgabe der «Neuhauser
­Woche» ist ein Petitionsformular beigelegt.
Die Petition kann von jedermann unterzeichnet werden, unabhängig von Alter und
Nationalität. Die Unterschriftenbögen sollen bis zum 28. August an die Gemeindekanzlei retourniert werden.
Bei Käse und Brot die Gemeinschaft stärken
Bei schönstem Wetter haben sich am Nationalfeiertag
viele Neuhauser auf dem Platz für alli eingefunden. Der
Gemeinderat hatte feine Käseplatten mit Brot organisiert. Die Veteranenmusik Schaffhausen sorgte für die
musikalische Begleitung. Nathalie Krebser
Nach einigen Stimmung machenden
Liedern trat Stephan Rawyler vor die
Anwesenden, um eine kurze Rede zu
halten. Als Erstes beglückwünschte
er den guten Ablauf des Zentrumfestes, welches am Abend davor zu
Ende gegangen war (siehe Seite 6).
Etwas ernster wurde es, als er an die
Ereignisse der letzten Wochen in
Frankreich und in Deutschland erinnerte, welche viele Todesopfer gefordert haben. Man könne nicht ausschliessen, dass solche gewalttätigen
Akte auch in der Schweiz passieren.
Der Gemeindepräsident betonte jedoch, dass die Schweizer Gemein-
schaft in solch schwierigen Situationen jeweils näher zusammenrücke
und somit an Stärke gewinne. «Wir
lassen uns unseren Lebensstil nicht
nehmen!», sagte Rawyler und erntete
von den Anwesenden kräftigen Applaus. Anschliessend stimmte die
­Veteranenmusik die Nationalhymne
an, und der Platz für alli wurde für
­einige Minuten von beherztem Gesang erfüllt.
Nach dieser Einlage wurde das
Buffet für die hungrigen Gäste eröffnet. Bei viel Gelächter und an­
regenden Gesprächen klang der
sonntägliche Montagmorgen aus.
Im Familienkreis den Geburtstag der Schweiz geniessen.
Essen verbindet: Anstehen am Käsebuffet. Bilder: nk
Gemeindepräsident Stephan Rawyler spricht besinnliche Worte.
6 Neuhuuse im Zentrum
DIE GEMEINDE
INFORMIERT
Vorübergehende zusätz­
liche Parkiermöglichkeiten
bei der Rhyfallbadi Otter­
stall An besucherstarken
Wochenenden kam es immer wieder zu schwierigen
Parkierverhältnissen. Die
Verwaltungspolizei sah sich
gezwungen, teilweise einschneidende Bussen zu
­verhängen, was das Badevergnügen der Betroffenen
verständlicherweise getrübt
hat. Eine erneute Überprüfung der Parkierungssituation vor Ort hat gezeigt,
dass in dieser Saison zumindest an den kommenden
Wochenenden erfreulicherweise Abhilfe geschaffen
werden kann, sollten die
Temperaturen zu einem
­Besucherandrang führen.
An den Wochenenden vom
6./7., 13./14., 20./21. und
27./28. August sowie eventuell vom 3./4. September
können Badegäste ihre
Autos auch auf den folgenden
Arealen gemäss spezieller
Signalisation parkieren:
– oberer Teil des Schweizerhofwegs (Platz für zirka fünf
Autos);
– unterer Teil der Durstgrabenstrasse (Platz für zirka
acht bis zehn Autos)
– sowie auf dem Alcan-/RhyTech-Areal (Platz für zirka
60 Autos; bedingt Fussmarsch von etwa zehn Minuten zum Schwimmbad).
Diese Parkmöglichkeiten sind
erst zugänglich, wenn die
­bereits vorhandenen, markierten Parkplätze besetzt
sind. Der Gemeinderat freut
sich, dass er mit der 3A Technology & Management AG
eine entsprechende Vereinbarung für die oben erwähnten
Daten abschliessen konnte.
Neuhauser WOCHE DONNERSTAG, 4. AUGUST 2016
Der Ortskern war während zwei
Neuhausen hat sich am Samstag und am Sonntag von einer äusserst sympathischen Seite gezeigt. Die Besucher von «Neuhuuse im Zentrum» kamen zu Tausenden. Die grosse Musikbühne auf der Strasse vor der reformierten Kirche war sozusagen der Mittelpunkt und verbreitete Open-Air-Stimmung. Die unzähligen Essstände an Zentral-, Wilden- und Industriestrasse boten eine vielfältige kulinarische
Auswahl. Und das Wetter machte auch einigermassen mit: einzig der verregnete
Sonntagnachmittag liess zu wünschen übrig.
Kinder basteln am Stand von Maler Rambone.
Plätscherbrunnen im Festzelt bei der Kirche.
Beim Dörrfrüchtestand von Pinar Coban spielte die
Schaffhauser Guggenmusik Schmatz die Gurken.
Blick von der Feuerwehrleiter hinunter auf den
­Industrieplatz.
Neuer Standort
im Rundbuck
Die Firma Head Office GmbH ist
vom Berbiceweg 5 an die Querstrasse
5 umgezogen. Laut einer Mitteilung
des Unternehmens, das BüroDienstleistungen erbringt, ist es seit
Dienstag an der neuen Adresse im
Rundbuckquartier zu finden. (r.)
Das zehnköpfige Organisationskomitee eröffnete das Fest am frühen Samstagabend.
DONNERSTAG, 4. AUGUST 2016 Neuhauser WOCHE
Neuhuuse im Zentrum
7
Tagen eine pulsierende Festmeile
Bewundernde Blicke am BoxAutomaten.
Am Samstagabend spielte die Band Mojo-Experience auf der grossen Bühne vor der reformierten Kirche.
Ruheinsel mit Palme mitten auf
der Zentralstrasse.
Die Regierungsratskandidaten Martin Kessler und Ruedi
Amsler, begleitet von Kantonsrat Lorenz Laich und
­Angehörigen, und der Neuhauser Röby Hunziker (r.).
Am Stand des Rebbauvereins (v. l.): Jakob Walter,
Janine Rutz und Susanne Kaufmann. Nebst dem
­
­Vereinswein gab’s auch Arnold-Brezeln.
Eine Heimweh-Neuhauserin lässt
sich ein Tattoo aufsprühen.
DIE GEMEINDE
INFORMIERT
Hochseilsportler Lukas Irmler auf der Slackline über dem tosenden
Rheinfall …
… und danach mit Cheffeuerwer­
ker Sigi Vogel. Bilder: vf
Dank für das Fest «Neuhuuse im Zentrum» Der
­Gemeinderat dankt dem
­Organisationskomitee, den
Vereinen und Gewerbetrei­
benden sowie allen übrigen
Beteiligten, die am letzten
Wochenende am Fest «Neu­
huuse im Zentrum» mit­
gewirkt und zum guten Ge­
lingen beigetragen haben,
für ihren grossen Einsatz
und ihr Engagement.
8 Letzte
SCHON GEWUSST?
Neuhauser WOCHE DONNERSTAG, 4. AUGUST 2016
DER HINGUCKER
Ruhige Minute im Sandkasten
Die Sprache der wahnsinnig
langen Wörter Die deutsche
Sprache ist bekannt dafür, dass
sämtliche Nomen
­aneinandergehängt werden
­können. Es entstehen Wörter
wie «Elfmeterabschusspunkt»
oder «Telekommunikationsüber­
wachungsverordnung». Solche
Wörter werden Bandwurmwörter
genannt und ­entstehen oftmals
aus bürokra­tischen Gründen. In
Gesetzes­texten oder in Angelegenheiten der Chemiebranche
treten ebenfalls gerne derartig
lange Wörter auf. Es gibt kein
­offiziell längstes Wort, da das
­Aneinanderreihen unendlich fortgesetzt w
­ erden kann. Ein langes
Wort, das offiziell in Deutschland
benutzt wird, ist das «Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz». Mit seinen 63 Buchstaben
ist es führend in der Reihe der
langen Wörter. Wichtig zu merken: Egal, wie lange das Wort ist,
immer das zuletzt ­hinzugefügte
Nomen bestimmt den Artikel
(der, die oder das). (jz)
Bild Andrea Damm/pixelio.de
Bischof aus dem
Orient zu Besuch
Der koptisch-katholische Bischof
von Assiut, Kyrillos Kamal William
Samaan aus Ägypten, besucht zwischen dem 6. und 14. August die
Schweiz. Am Donnerstag, 11. August, feiert er die Messe in Neuhausen mit anschliessendem Vortrag
und Begegnung. Er berichtet über
die schwierigen Umstände der
Christen in den Zeiten des Umbruchs und der Unsicherheit in
­seiner Heimat. Der Bischof war bereits 2013 zu Gast in Neuhausen. Er
beeindruckte mit seinen Berichten
über die damalige Situation der
Christen und deren Vielfalt. (r.)
Donnerstag, 11. August, 9 Uhr Heilig-KreuzKirche, Rheinfallstrasse 2
Nicht nur Pokémon (siehe Seite 1) trifft man auf einem Spaziergang an, sondern auch echte Tierchen. Dieser
Spatz geniesst den Nachmittag im verlassenen Sandkasten gleich neben der reformierten Kirche. Da viele
­Familien zurzeit verreist sind, muss er sich nicht vor neugierigen Kindern in Acht nehmen. Bild: nk
AGENDA
FR., 5. AUGUST
Clowns & Kalorien
4-Gang-Menü mit
Showeinlage. Beim
Verkehrsgarten Langriet. Apéro ab 18 Uhr.
Weitere Daten auf
www.nordagenda.ch
■■
WITZ DER WOCHE
■■ Neuhuuser Märkt
auf dem Platz für alli,
Zentralstrasse 34,
Neuhausen; 15.30
Uhr bis 19 Uhr. Mit
einem grossen Sortiment an Frischprodukten und Spezialitäten. Zusätzlich
Gastaussteller
MO., 22. AUGUST
■■ «Ton!olo deckt
auf» – ein musikalischer, kunstvoller und
appetitlicher Abend.
Im Trottentheater ab
19 Uhr. Tickets und
weitere Infos unter
www.trottentheater.ch
Vier Künstler stellen aus
Ab kommendem Sonntag sind in der
Galerie Reinart die Werke von vier
Künstlern ausgestellt. René Eisen­
egger: bekannt im In- und Ausland
als Kunstschmied, Musiker, Kunstmaler, Fotograf und Kurator hat unter
anderem die Kunsthalle Schaffhausen Vebikus mitbegründet. Er zeigt
eine Gruppe neuer Objekte, die an
verkohlte Schiffe erinnern.
Beate Frommelt aus Liechtenstein spannt Fäden in reinster
Spinnenmanier. Je nach Lichteinfall sind sie unsichtbar oder, von
einer andern Seite her betrachtet,
plötzlich in schillernden Farben zu
­sehen, einer Fata Morgana gleich.
Franz Imboden, gebürtiger
Schaffhauser, lebt und arbeitet in
Zürich, könnte als älteres Semester
abgestempelt werden; hat vor etwa
eineinhalb Jahren im Zürcher
Helmhaus den grossen Raum mit
grossformatigen «Kaleidoskopen»
bespielt (quadratische Bildtafeln in
Schwarz-Weiss und Farbe). Mit
freier Hand, aber in reinster
geomet­rischer Präzision.
Martin Senn ist Gründer des
Kunsthauses Oerlikon in Zürich.
Unter Künstlern und Kunstliebhabern gibt es kaum jemanden, der
ihn nicht kennt. Das Grösste, was
man aber von ihm bisher sah, ist
der Zürcher Hafenkrahn. (r.)
Galerie Reinart, Laufengasse 7: Vernissage
Ein noch junges Ehepaar, welches
sehr oft streitet, isst in einem Restaurant. Plötzlich fällt dem Kellner das
Tablett mit Geschirr darauf runter,
und die Scherben klirren. Sagt der
Ehemann zu seiner Gattin: « Hör
doch mal, sie spielen unser Lied.»
IMPRESSUM
Verlag und Druck
Kuhn-Druck AG, Neuhausen
Dieter Mändli, [email protected]
Telefon +41 52 672 10 88
Redaktion Vincent Fluck (vf),
Nathalie Krebser (nk)
[email protected]
Telefon +41 52 633 32 38
Abonnement
[email protected]
Telefon +41 52 633 33 66
Anzeigenverkauf Peter Aragai
[email protected]
Telefon +41 52 633 32 68
Kooperationspartner
Meier + Cie AG, Schaffhausen
Adresse «Neuhauser Woche»,
Kuhn-Druck AG, Industriestrasse 43,
8212 Neuhausen am Rheinfall
Erscheinungsweise Jeweils
wöchentlich am Donnerstag, einmal monatlich in einer Auflage von
5200 Exemplaren kostenlos verteilt
in alle Neuhauser Haushaltungen
Anzeigenschluss Mittwoch, 9 Uhr
Online www.neuhauserwoche.ch
PERFOR MANCE
Sonntag, 7. August, 16 Uhr; Finissage Sonntag, 4. September, 16 Uhr. Weitere Informationen unter www.galeriereinart.ch
neutral
Drucksache
01-12-317927
myclimate.org