Pressemappe - Arte Presse

PROGRAMMINFO
24/09/2016
SAMSTAG, 24. SEPTEMBER 2016, UM 20.15 UHR
MYTHOS WOLFSKIND
MOGLI UND DIE WILDEN KINDER
DOKU-DRAMA VON JENS MONATH UND HEIKE SCHMIDT
ZDF/ARTE, ZDF.ENTERPRISES/KROPAC MEDIA, DEUTSCHLAND 2016, 52 MIN. ERSTAUSSTRAHLUNG
Viele Völker kennen Erzählungen von Kindern, die von Tieren großgezogen werden. Gut dokumentierte
Fälle von Wolfskindern sind eher selten: Diese Jungen und Mädchen wachsen ohne Kontakt zu Menschen
auf, haben keine Gelegenheit das Sprechen oder menschliches Sozialverhalten zu erlernen. Wie sieht die
Realität aus? Und was ist Fiktion?
Erzählungen von Wolfskindern finden sich bei vielen
Völkern. Es geht um Kinder, die ohne Kontakt zu Menschen
in der Wildnis mit Wölfen, Bären oder anderen Tieren
leben. Wie aber sieht es in der Realität mit Wolfskindern
aus?
Experimente und Interviews mit Experten legen nahe,
dass Tiere unter gewissen Umständen sich tatsächlich der
Kinder annehmen würden. So geschehen im Fall von John
Ssebunya, einem Jungen in Uganda, der als Kind eine Zeit
lang mit Affen lebte.
Anders als in Mythen und Erzählungen haben Kinder,
die ohne menschliche Bezugsperson aufwachsen,
große Probleme, sich in die Gesellschaft einzugliedern.
Die Fähigkeit zu sprechen ist angeboren. Aber erst
im Kontakt zu anderen Menschen kann ein Kind diese
Fähigkeit ausbilden – das Sprechen lernen. Fehlt in den
ersten Lebensjahren der Kommunikationspartner Mensch,
entwickeln sich unter anderem keine Verbindungen
zwischen den für die Sprache zuständigen Hirnarealen.
Als roter Faden und Rahmenhandlung der Dokumentation
dienen Leben und Werk von Rudyard Kipling, dessen
„Dschungelbuch“ bis heute zu den bekanntesten
Jugendbüchern der Welt zählt. MYTHOS WOLFSKIND
erweckt in aufwändig gedrehten Spielszenen Kiplings
Jugend, das Leben seines Helden Mogli sowie historische
Fälle von Wolfskindern zum Leben. Die Dreharbeiten
fanden in Deutschland, Österreich, Uganda und Indien
statt. Bei den szenischen Drehs wurde mit Huskys anstelle
von Wölfen gearbeitet.
Wolfskinder jaulen, knurren, schreien und grunzen wie
Wölfe oder Affen. Denn, so unwahrscheinlich es auch
im ersten Moment klingen mag, wissenschaftliche
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