schluss mit lgbt- mobbing. für mehr respekt im netz.

SCHLUSS MIT LGBTMOBBING. FÜR
MEHR RESPEKT IM
NETZ.
LGBT-Anfeindungen im Internet bekämpfen.
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Über Facebook können wir uns mit unseren Freund_innen und Familien verbinden und Teil einer weltweiten Gemeinschaft sein. Doch nicht jedes Verhalten, das wir online beobachten oder erleben, ist respektvoll.
Obwohl wir alles daransetzen, Intoleranz
und Vorurteile von unserem Zuhause,
der Uni, dem Arbeitsplatz oder dem
Freundeskreis fernzuhalten, begegnen
sie uns manchmal online. Zum Beispiel
in Form von Homophobie, Biphobie und
Transphobie – also Diskriminierung
aufgrund von sexueller Orientierung oder
geschlechtlicher Identität. Dies ist ein
echtes und besorgniserregendes Problem,
das schwerwiegende Folgen haben kann.
Homophobes, biphobes und transphobes
Mobbing und Beleidigungen können
verheerende Auswirkungen auf das
Selbstbewusstsein, die Leistungsfähigkeit
und die Psyche eines Menschen haben.
Deswegen haben sich Facebook und der
Lesben- und Schwulenverband (LSVD)
zusammengeschlossen, um
]] Informationen zu Facebooks
Sicherheitsrichtlinien und Funktionen
bereitzustellen, die für deine Sicherheit
sorgen.
]] dir Unterstützung und Selbstvertrauen zu
geben, Homophobie, Biphobie und Transphobie im Internet zu melden und dagegen
vorzugehen.
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WAS KANNST DU TUN?
Es ist wichtig, homophober, biphober und
transphober Sprache und Beleidigungen
im Internet genauso entgegentreten wie
überall sonst auch. Ganz egal, ob es der
beiläufige Gebrauch von „schwul“ im
Sinne von „blöd“ unter einem Foto ist oder
ein bestimmtes Schimpfwort.
Wenn du Opfer von Beleidigungen
geworden bist oder dir nicht gefällt,
wie sich jemand auf Facebook verhält,
dann stelle dich dem mithilfe der unten
genannten Ideen entgegen.
Denk dran: Es geht nicht nur darum,
gegen Beleidigungen vorzugehen,
sondern auch darum, das Internet zu
einem sicheren und offenen Ort für alle zu
machen.
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SO KANNST DU ONLINE
ETWAS BEWIRKEN
ZUHÖREN, UNTERBINDEN,
AKTIV WERDEN
KONTAKT AUFNEHMEN UND
BEITRÄGE MELDEN
Setze dich für andere ein, wenn du siehst,
dass sie online angegriffen werden.
Schaue nicht nur zu – werde aktiv und
unterstütze deine Freund_innen. Frage
sie zum Beispiel per Nachricht, welche
Unterstützung sie sich wünschen.
Auf Facebook können alle Inhalte
gemeldet werden. Facebooks
Gemeinschaftsstandards erklären,
welche Inhalte auf Facebook erlaubt
sind und was geteilt werden kann. Wird
etwas an Facebook gemeldet, prüft ein
internationales Team den Inhalt und
entfernt, was gegen diese Richtlinien
verstößt. Um herauszufinden, wie du die
Meldefunktion nutzen kannst und was
passiert, wenn du etwas meldest, gehe
POSITIV BLEIBEN
Wenn du findest, dass ein Foto schön
ist, dann klicke „Gefällt mir“. Hinterlasse
einen netten Kommentar oder ein Emoji,
wenn du einen von einem Freund oder
einer Freundin geteilten Artikel magst.
Nutze positive Worte, Bilder oder Humor,
um negative Beiträge zu entkräften.
Warum nicht einmal unterstützende
Beiträge für LGBT-Freund_innen,
-Organisationen oder -Zwecke posten
oder teilen?
auf: fb.me/ Reporting
GRÜNDLICH ÜBERLEGEN
Denke vor dem Posten genau darüber
nach, ob dein eigenes Verhalten andere
verletzen könnte, auch wenn dies
unbeabsichtigt ist. Bevor du einen
Kommentar oder ein Foto postest,
sei aufmerksam und frage dich, ob es
jemanden beleidigen oder verletzen
könnte. Wenn du dir unsicher bist, dann
poste es nicht – sei respektvoll.
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DU MÖCHTEST MEHR ÜBER
SICHERHEIT AUF FACEBOOK
ERFAHREN?
DAS PUBLIKUM KENNEN
Wenn du eine Statusmeldung postest,
Fotos teilst oder andere Informationen
veröffentlichst, kannst du mithilfe
der Funktion zur Zielgruppenauswahl
entscheiden, wer diese Inhalte sieht. Mit
der benutzerdefinierten Option kannst du
ganz genau festlegen, wer etwas sehen
kann und wer nicht. Wenn du jedoch
etwas auf die Chronik einer anderen
Person postest, dann bestimmt diese
Person, wer diesen Inhalt sieht. Außerdem
sieht es möglicherweise jeder, der in
einem Beitrag markiert ist, genauso wie
dessen Freund_innen.
die sie offline im echten Leben sind. So
weißt du auch immer, mit wem du dich
verbindest. Leider gibt es jedoch auch
Menschen, die auf verschiedene Weise
– zum Beispiel durch den Diebstahl der
Online-Identität einer Person – versuchen,
an persönliche Informationen zu
gelangen.
Wenn du eine Freundschaftsanfrage von
jemandem erhältst, mit dem du bereits
befreundet bist, erkundige dich vor dem
Akzeptieren, ob er oder sie tatsächlich
eine neue Anfrage gestellt hat. Wenn das
Profil nicht von dieser Person erstellt
wurde, dann melde es an Facebook.
Hier erfährst du mehr über die Funktion
zur Zielgruppenauswahl: fb.me/
AudienceSelector
BEFREUNDE UND VERBINDE
DICH MIT BEKANNTEN UND
VERTRAUENSWÜRDIGEN PERSONEN
Auf Facebook kannst du dich mit
Menschen verbinden, die du persönlich
kennst, zum Beispiel mit deinen
Freund_innen, Familienmitgliedern und
Klassenkamerad_innen. Facebook ist eine
Gemeinschaft, in der die Menschen ihre
authentischen Identitäten verwenden
– sie sind online also auch die Person,
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Wenn du über Facebook neue Menschen
kennenlernen willst, dann verbinde
dich mit Seiten oder Gruppen, die
dich interessieren. Du kannst auch
einschränken, wer deine Freundesliste
sehen kann, falls du Sorge hast, dass
deine Freund_innen und Familie
von jemandem kontaktiert werden
könnten. Hier erfährst du mehr über
das Hinzufügen von Freund_innen
sowie Freundschaftsanfragen: fb.me/
FriendRequests
FREUNDE ENTFERNEN
nicht darüber, dass du sie blockiert hast.
Wenn du jemanden aus deiner
Freundeliste entfernen möchtest,
dann gehe auf dem Profil dieser Person
auf die „Freunde“-Schaltfläche ganz
oben auf dem Profil und klicke „Als
FreundIn entfernen“. Wenn du jemanden
entfreundest, dann informiert Facebook
diese Person nicht, aber entfernt dich von
deren Freundeliste. Wenn du wieder mit
ihr befreundet sein möchtest, musst du
eine neue Anfrage stellen. Hier erfährst du
mehr über das Entfernen von Hier erfährst du mehr:
fb.me/Blocking
Freund_innen: fb.me/Unfriending
BLOCKIEREN
Wenn du eine Person blockierst, dann
wird sie automatisch als Freund_in
entfernt und blockiert, so dass
diese Person nicht sehen kann, was
du auf deinem Profil postest, dich
nicht markieren, zu Veranstaltungen
oder Gruppen einladen kann, keine
Unterhaltung mit dir beginnen und dich
nicht als Freund_in hinzufügen kann.
Blockieren beruht auf Gegenseitigkeit, d.
h. du kannst ebenfalls keine Unterhaltung
mit ihr beginnen oder sie als Freund_in
hinzufügen. Wenn du jemanden
blockierst, informieren wir diese Person
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DU BIST NICHT
ALLEIN
facebook.com/safety
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SO BEKOMMST DU HILFE
Hole dir Hilfe, wenn dir mal alles zu viel
wird. Melde es an Facebook oder sprich
mit jemandem, dem du vertraust – einem
Freund oder einer Freundin, einem
Elternteil (oder Vormund) oder einer
Lehrkraft.
lsvd.de
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