SPIELPLAN April bis Juli 2015 herunterladen

Grafik: © shutterstock / vadimmmus
Jusuf Naoum wird musikalisch begleitet vom virtuosen Pianisten und
Komponisten Patrick Bebelaar, der zu Deutschlands renommiertesten
Pianisten zählt. Er komponierte im Auftrag der Internationalen Bachakademie und auch des Deutschen Literaturarchivs, arbeitet seit vielen
Jahren mit Kollegen wie Michel Godard, Joe Fonda, Gavino Murgia,
Günter »Baby« Sommer zusammen.
Der Percussionist und Schlagzeuger Bernd Settelmeyer trägt mit seinen
ungewöhlichen Instrumenten, angesiedelt zwischen Orient und Okzident, in zahlreichen Eigenkompositionen zum besonderen Flair des
märchenhaften Abends bei. Er tritt sonst neben internationalen Größen
wie Fred Frith, Maria Joao oder Claudio Puntin auf und ist an zahlreichen
innovativen Projekten beteiligt.
ni 2015 _ 20 Uhr
Wir sind keine Barbaren
von Lot Vekemans
von Philipp Löhle
»Die Klage lindert nur dadurch das Leid, dass sie das Herz zerreißt. Solch
ein Leid verlangt nicht einmal nach Trost, es nährt sich vom Gefühl seiner
Unstillbarkeit, seiner Trostlosigkeit.« (F. M. Dostojewski)
Zwei Menschen, die erst ein Kind verloren haben, dann sich selbst und
dann einander.
Zehn Jahre, nachdem Er am Silvesterabend 1999 Sie verlassen hatte treffen sich beide in der Halle jenes Friedhofs wieder, auf dem ihr Sohn
begraben liegt. Er flüchtete vor dem gemeinsamen Schmerz nach Frankreich, um ein neues Leben zu beginnen. Sie lebt weiterhin in den Ruinen
der Vergangenheit und gibt sich ihrer Verzweiflung hin. Doch jetzt ist Gift
in den Friedhofsboden eingetreten und hat die Erde kontaminiert. Die
Gebeine des Sohnes müssen umgebettet werden und mit der bevorstehenden Öffnung des Grabes brechen alte Wunden wieder auf.
Lot Vekemans verhandelt in ihrem preisgekrönten Stück »Gift« die Möglichkeiten und Grenzen von Trauerarbeit. Wie geht man mit einem schwerwiegenden Schicksalsschlag um? Flüchtet man vor der Ohnmacht und
versucht zu vergessen? Vertraut man darauf, dass die Zeit alle Wunden
heilt? Oder versinkt man im Schmerz und nährt ihn mit seinem Leiden – in
der Hoffnung, irgendwann genug gelitten zu haben?
Seit der Premiere von »Gift« 2009 in Gent unter der Regie von Johan
Simons führt das Stück einen Siegeszug über die deutschen und internationalen Bühnen. Auch wenn es schon im selben Atemzug mit Edward
Albees »Wer hat Angst vor Virginia Woolf?« und Yasmina Rezas »Der Gott
des Gemetzels« genannt wird, steht in Vekemans’ Text nicht der Kampf
des Ehepaars, sondern das Zusammenfinden im Mittelpunkt. Die Menschlichkeit der Figuren und die ernsthafte Auseinandersetzung mit der Trauer
machen »Gift« zu einem Drama über das Finden von Lösungen und das
Überwinden von Grenzen. Regie: Denis Kundic | Spiel: Barbara von Münchhausen, Sebastian Schäfer
Ausstattung: Anne Brügel | Assistenz: Lea Gammertinger
Vorstellungen: 07. – 09. & 14. – 16. & 21. – 23. Mai 2015 _ jeweils 20 Uhr
Preiskategorie: B | obere Bühne
»Mein libanesischer Freund Jusuf ist ein wunderbarer Erzähler… Er trägt
seine Geschichten mit orientalischem Temperament vor, und es gibt
kaum etwas Schöneres, als da zuzuhören.« (Elke Heidenreich in der
Zeitschrift buchjournal, Ausgabe Frühjahr 2004)
Über 50 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Nur ein Bruchteil
davon schafft es nach Deutschland. Trotzdem stellen Aufnahme und
Unterbringung große Herausforderungen dar und diverse »-gida-Bewegungen« wittern bereits den Untergang das Abendlandes. Deren Intoleranz wiederum erfüllt das liberale Bürgertum mit Befremden und Abscheu.
Was aber würden WIR tun, wenn plötzlich ein Flüchtling an der eigenen
Haustür Einlass begehrt? Am besten gehen wir der akuten Frage humorvoll anhand dieser leichtfüßigen Gesellschaftssatire nach.
Zwei großstädtische Mittdreißiger-Pärchen, stets besorgte Mülltrenner
und Milchaufschäumer, stoßen auf neue, gemeinsame Nachbarschaft an.
»Prosecco oder Rosé?«, lautet die entscheidende Frage, und nachdem
erfolgreich weggeschwiegen wurde, dass der Vormieter sich offenbar vor
kurzem in seiner Wohnung erschossen hat, bleiben kleine Frotzeleien und
Missverständnisse im Rahmen des allseits akzeptierten Unbehagens –
auf frohes Nebeneinanderwohnen!
Geschickt lässt uns das Stück Bobo (oder heißt er Klint?) nie zu Gesicht
bekommen, er bleibt Projektionsfläche für unsere Sicht auf das Fremde,
auf die dunklen und gebeutelten Kontinente, auf die so exotischen,
menschlichen Schicksale dort. Der Autor spielt mit unseren Ängsten und
Lüsten, Schuldgefühlen und unterdrückten Ressentiments. Barbara blickt
zunehmend in emotionale und sexuelle Abgründe. Während beim Gatten
und den Nachbarn die »Angst vorm schwarzen Mann« in nackte Wut
umzuschlagen droht.
Aus bittersüß pointierten Dialogen schält sich ein veritabler Thriller heraus. Wie wenig sind wir doch zu geben bereit, wenn es ans Eingemachte
geht…
Vorstellungen: 11. – 13. & 18. – 20. & 26., 27. Juni 2015 &
02. – 04. Juli 2015 _ jeweils 20 Uhr
Preiskategorie: A | obere Bühne
Freitag, 04. Juli 2015
Sommerfest im Studio Theater
Lot Vekemans
Die Themenshows mit WildWechsel
Longform Show!
Impro am Stück und vom Feinsten.
Ein Highlight des Improvisationstheaters.
Vorstellungen: 30. April & 25. Juni 2015 _ jeweils 20 Uhr
Preiskategorie: B | untere Bühne
Männer & Frauen Show!
Und sie (be-)kriegen sich doch. Das Special widmet sich den beiden
größten Randgruppen unserer Gesellschaft: Männer und Frauen! Für
frisch Verliebte, endlich Getrennte und überzeugte Singles.
Vorstellung: 28. Mai 2015 _ 20 Uhr
Preiskategorie: B | untere Bühne
Zum Eklat kommt es, als Barbara, neuerdings vegane Köchin und gefrustet vom banalen Wohlstandsalltag, den des nächtens klingelnden Bobo
bei sich aufnimmt, einen dunkelhäutigen Verzweifelten, der nicht weiß
wohin. Ein Akt der Barmherzigkeit, wahrscheinlich illegal, aber man muss
doch auch mal was zurückgeben – uns geht es schließlich gut genug! Nur
sollte er deshalb gleich so lange bleiben? Darf man nicht als Gegenleistung etwas Hausarbeit und Einkaufsdienste verlangen? Und weht nicht
plötzlich eine Brise Erotik durchs zuletzt eher freudlose Schlafzimmer?
Regie: Benjamin Hille | Spiel: Christina Dom, Felix Jeiter, Helge Gutbrod,
Carla Weingarten | Ausstattung: Hannes Hartmann, Leonie Mohr
Assistenz: Lea Gammertinger
Vorstellung: 24. April 2015 _ 19 Uhr
Eintritt: regulär 3 10,– | ermäßigt 3 7,– | untere Bühne
Studio Impro Special
Im Anschluss an die Vorstellung von »Wir sind keine Barbaren« am
04. Juli findet uns alljährliches Sommerfest für Mitglieder, Gäste und alle
Freunde des Studio Theaters statt. Kommt vorbei, feiert mit uns! Wir
freuen uns auf ein schönes Fest in einer lauen Sommernacht in unserem
lauschigen HinterhOFF! Um Anmeldung wir gebeten!
Karten und Preise
Preis
ermäßigt
Schülergruppen ab 10 Personen
Preiskategorie A
1 15,00
1 12,00
1 8,00
Preiskategorie B
1 13,50
1 10,50
1 7,00
Preiskategorie C
1 12,00
1 8,00
1 6,50
studio theater stuttgart
Gestaltung: siegel konzeption | gestaltung 07 11. 645 60 20
Jusuf Naoum schlüpft an diesem Abend in die Figur seines Helden Abu al
Abed und berichtet u. a., wie seine Mutter den Patriarchen von Damaskus entführt, wie er als Kellner Invalidenhühner verkaufte und als Tierarzt die Berliner Katzen vor den Hunden errettete. Voller Humor und
Temperament fabuliert er seine lustigen Geschichten. Gift
Premiere: 11. Ju
2 0 15
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Der gebürtige Libanese Jusuf Naoum lebt nun seit 50 Jahren in Deutschland. Seine Laufbahn begann er als Kellner, medizinischer Bademeister,
seit 30 Jahren ist er Schriftsteller und Geschichtenerzähler und Maler.
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Kaffeehausgeschichten
Premiere: 07. M
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Das gesamte Wochenendprogramm der verschiedenen Theater
finden Sie unter www.madeingermany-stuttgart.de
Das Publikum agiert bei diesem unkonventionellen Theaterabend als
Themen- und Ideengeber, liefert Stichworte und Spielvorschläge und
führt über zwei prallgefüllte Stunden live Regie. Das interaktive SpontanSpektakel!
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Kulturschaffende verschiedener Herkunft aus der Region Stuttgart zeigen Theater, Musik, Tanz, Literatur, Film, Erwachsenen- und Kinderveranstaltungen – das Wochenende will allen Kunstformen eine Plattform
bieten, um die Vielfalt der migrantischen Kulturlandschaft Stuttgarts
sichtbar zu machen.
mit WildWechsel
Vorstellungen: 29. April & 27. Mai & 24. Juni & 08. Juli 2015
jeweils 20 Uhr
Preiskategorie: B | untere Bühne
Interkulturelles Kunstwochenende
Made in Stuttgart
24. – 26. April 2015
Stuttgarter Theater öffnen vom 24. – 26. April 2015 ihre Bühnen für hiesige Produktionen und Projekte von Künstlern, Theater- und Musikgruppen mit »Migrationshintergrund«.
Studio Impro Show
hohenheimer str. 44
70184 stuttgart
karten 0711. 236 14 81
[email protected]
www. studiotheater.de
Kontakt KBB 0711. 24 60 93
Theaterleitung: Esther Bernhardt
Künstlerische Leitung: Christof Küster
Vorsitzender des Fördervereins: Michael Huppenbauer
Bankverbindung:
BW-Bank
03 0096 68
DE92 6005 0101 00
SOLADEST600
Infos
ellung auch im
und Kartenbest
Jede Vorstellung ist einer Kategorie zugeordnet, die Abendkasse öffnet eine Stunde
vor Vorstellungsbeginn und Sie haben bei uns freie Platzwahl. Einlass ist eine halbe
Stunde vor Vorstellungsbeginn. Beginn der Vor­stellungen siehe Spielplan.
Vorbestellte Karten werden bis 30 Minuten vor der Vorstellung reserviert. Gruppenbestellungen sind spätestens eine Woche vor der Vorstellung zu bezahlen.
Kartenbestellung: per Telefon, Anrufbeantworter, Telefax, E-Mail und über unsere
Homepage www.studiotheater.de. Karten können auf Wunsch zugeschickt werden.
Kartenvorverkauf & Büroöffnungszeiten außerhalb der Sommerpause:
Dienstag: 11 bis 15 Uhr
Mittwoch bis Freitag: 14 bis 18 Uhr
Samstag & Feiertage: 17 bis 19 Uhr – falls an diesem Tag keine Vorstellung
stattfindet, bleibt das Theaterbüro geschlossen.
In den Weihnachts- & Faschingsferien ist das Büro geschlossen.
Internet unter:
ter.de
www.studiothea
theater für kinder
Besuchen Sie uns auch unter: www.kruschteltunnel.de
Das studio theater erreichen Sie bequem und umweltfreundlich
mit den Stadtbahnlinien
5, 6, 7 & 12 Haltestelle »Dobelstrasse«.
Gefördert durch
03 Moskau – Petuški
Mi
G a s tl
spie
20 Uhr [Venedikt Vasilevic˘ Erofeev]
Moskau – Petuški
20 Uhr [WildWechsel]
Do 28
20 Uhr [Venedikt Vasilevic˘ Erofeev]
Fr
20 Uhr [WildWechsel]
10 Love Scenes
premiere
20 Uhr [Stephan Raab]
Sa 11
Juni 2015
Love Scenes
Do 11
20 Uhr [Stephan Raab]
Mi
15
»Liebe ist …«
Fr
G a s tl
spie
»Liebe ist …«
17
20 Uhr [Philipp Löhle]
Do 18
Fr
Sa 20
24 Made in Stuttgart
19 Uhr [Interkulturelles Kunstwochenende]
Mi
F es t i va l
24 Studio Impro Show
20 Uhr [WildWechsel]
29 Studio Impro Show
Do 25
20 Uhr [WildWechsel]
Do 30
Wir sind keine Barbaren
20 Uhr [Philipp Löhle]
Mi
Studio Impro Special – Longform Show!
20 Uhr [WildWechsel]
Studio Impro Special – Longform Show!
Fr
20 Uhr [WildWechsel]
26 Wir sind keine Barbaren
20 Uhr [Philipp Löhle]
Sa 27
Mai 2015
Fr
20 Uhr [Oliver Klein]
Sa 02
Aloha Elvis – von Mephis nach Hawaii
20 Uhr [Oliver Klein]
Do 07
Gift
20 Uhr [Lot Vekemans]
Fr
G a s tl
spie
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Wir sind keine Barbaren
20 Uhr [Philipp Löhle]
Wir sind keine Barbaren
20 Uhr [Philipp Löhle]
Gift
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20 Uhr [Lot Vekemans]
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mit anschl. somm
08 Studio Impro Show
20 Uhr [WildWechsel]
Gift
20 Uhr [Lot Vekemans]
Fr
15
Gift
20 Uhr [Lot Vekemans]
Sa 16
Theater FAST NORMAL:
Gift
»Liebe ist …«
20 Uhr [Lot Vekemans]
Do 21
Gift
Ein Abend voller Liebe mit Theater und Gesang von Menschen mit Behinderung, hingebungsvoll gestaltet von der Theatergruppe FAST NORMAL
und dem Chor des TREFFPUNKT, einer Einrichtung des Caritasverbandes
Stuttgart e.V.
20 Uhr [Lot Vekemans]
Fr
22 Gift
20 Uhr [Lot Vekemans]
Sa 23
Gift
An diesem Abend dreht sich alles nur um das Eine. Das große Thema, das
Menschen schon immer bewegt hat und bewegen wird: die Liebe.
Wir machen uns auf die Suche nach unserem Traummann oder unserer
Traumfrau. Spüren den Schmetterlingen im Bauch nach. Begleiten Paare
und solche, die es noch werden oder auch nicht. Beginnende Gefühle,
enttäuschte Hoffnungen, klopfende Herzen, blöde Missverständnisse,
mutige Schritte und traurige Enden. Liebe hat viele Seiten und selten
bekommt man genug von ihr. Schon gar nicht an diesem Abend.
20 Uhr [Lot Vekemans]
Love Scenes
Stückentwicklung von Stephan Raab
Sein Köfferchen voller Schnaps ans Herz gedrückt, besteigt Venic˘ka, der
den Kreml noch nie gesehen hat, weil er im Suff immer wieder daran vorbeigegangen ist, am Kursker Bahnhof den Vorortzug nach Petus˘ki. In
Petus˘ki, wo die Vögel nie verstummen und im Winter wie im Sommer der
Jasmin nie verblüht, warten seine Geliebte und sein Sohn. Die Reise ins
Paradies gerät allerdings aus der Bahn.
»Der Mantel der Nacht wird mich vor ihren Augen verbergen, und wenn
nur du mich liebst, so mögen sie mich immer finden; besser, dass ihr
Hass mein Leben ende, als dass der Mangel deiner Liebe meinen Tod
verlängre.« (Shakespeare, Romeo und Julia, II Akt, 2. Sz.)
Eine Schauspielerin und ein Schauspieler treffen sich zum ersten Mal
bei einem Casting auf einer Probebühne. Die berühmten Liebesszenen
aus Shakespeares »Romeo und Julia«, Goethes »Faust« und Schnitzlers
»Reigen« waren für das Vorsprechen vorzubereiten. Niemand vom Theater
ist anwesend, so beginnen sie, die bekannten Texte gemeinsam zu spielen. Sie geraten in einen unterhaltsamen Sog klassischer Theaterliteratur,
der sie auf eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise führt, was Liebe
in der heutigen Zeit bedeuten könnte…
Love Scenes ist eine Stückentwicklung, die den Wert Liebe in einer Zeit
der Drohungen und Bedrohungen kritisch, ernsthaft und humorvoll
beleuchtet. Terror, Krieg und Machtstreben dringen in die entferntesten
Winkel unserer Gesellschaft vor. Mitten in diesem Trubel treffen sich
zwei Menschen, die Teil dieses Systems sind, aber im kleinen Keller des
Theaters sich zunehmend davon lösen.
StN:»(…) Bormann hält einen Kassettenrekorder umklammert und erzählt
Anekdoten aus seinem Leben, die erst belustigen, dann nachdenklich
machen und nicht mehr loslassen. Das Monolog-Konzept geht auf: Ihm
gelingt es, die Aufmerksamkeit des Publikums fast eineinhalb Stunden
zu fesseln. Er entfaltet Stück für Stück das Schicksal des Trinkers; den
Spagat zwischen Humor und Tragik meistert er brillant.« (Lea Melcher)
Regie: Stephan Raab | Spiel: Christine Winter, Maximilian Pfnür.
Eine Kooperation von: StudioTheater Stuttgart, süden mit mehr,
Theater StattGeflüster Salzburg.
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Es gibt Stücke, die will man sofort, nachdem man sie gelesen hat,
auf der Bühne sehen. »Eine Sommernacht« von David Greig war so
ein Stück und »Gift« von Lot Vekemans ist es ebenfalls.
Man spürt beim ersten Lesen: da werden viele Theater »ihre Fühler ausstrecken«, da es schlicht und einfach gut geschrieben ist und mitten ins
Herz oder ins Wahrhaftige trifft. Leider müssen wir dann manchmal
etwas warten, da der Verlag natürlich hofft, dass die größeren Theater
das Stück in ihr Programm nehmen. Nach einem Jahr des Wartens konnten wir uns jetzt die Rechte sichern. Ich hoffe, meine Vorab-Hymne macht
Sie neugierig. Denis Kundic inszeniert diese zarte Geschichte eines
Paares.
Zwei Paare – ganz anders gestrickt – sind Nachbarn in »Wir sind keine
Barbaren«. Der Autor Philipp Löhle, von dem bei uns bereits »Genannt
Gospodin« zu sehen war, konfrontiert diese Ureinwohner des Wohlstands mit einem unbekannten Ausländer, der die Fantasien der Gelangweilten mehr und mehr bestimmt. Benjamin Hille, der schon mit
»Waisen« und »Die Bürgschaft« sein Gespür für neue Dramatik bewiesen hat, führt Regie.
Und als Koproduktion mit Stephan Raab und dem Theater StattGeflüster
Salzburg hat das selbstentwickelte Stück »Love Scenes« am 10. April
2015 bei uns Premiere. Hier spiegelt sich ein junges Paar in den großen
Liebesszenen der Weltliteratur.
Drei Premieren und drei sehr unterschiedliche Gastspiele, die Sie nicht
verpassen sollten – ob sie nun als Paar, oder alleine kommen. Wir freuen
uns auf Sie!
Ihr
Christof Küster
Vorstellungen: 10., 11., 17., 18., 23. April 2015 _ jeweils 20 Uhr
Preiskategorie: B | untere Bühne
Konzept: Henning Bormann & Marianna Wist | Textfassung & Spiel: Henning Bormann
Bühne & Kostüm: Marianna Wist | Sounds: Gerald Michel
Gefördert von der Stadt Salzburg und dem Land Salzburg
Vorstellungen: 03. & 04. April 2015 _ jeweils 20 Uhr
Preiskategorie: C | obere Bühne
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Regie: Sandra Hehrlein
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von Venedikt Vasilevic˘ Erofeev – ein Solo mit Henning Bormann
Alle Szenen wurden gemeinsam mit den Schauspielern/-innen entwickelt. In den gewählten Figuren entfalten sich die individuellen Stärken
der Darsteller mit Behinderung.
Vorstellungen: 15. & 16. April 2015 _ jeweils 19.30 Uhr
Eintritt: regulär 3 8,– | ermäßigt 3 5,– | obere Bühne
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Moskau – Petus˘ki
Henning Bormann studierte 1998 – 2002 an der Universität der Künste
Berlin. Vor dem Schauspielstudium arbeitete er u. a. auf dem Bau, als
Pfleger in der Psychiatrie und in einer Rechtsanwaltskanzlei. Engagements am Maxim Gorki Theater Berlin, Gerhardt-Hauptmann-Theater
Zittau, Theater Baden-Baden. Seit 2008 lebt Henning Bormann freischaffend in Berlin. 2012/13 spielte er die Titelrolle in »Faust 1« bei den
Freilichtspielen Schwäbisch Hall.
03 Wir sind keine Barbaren
Sa 04
20 Uhr [Lot Vekemans]
Do 14
Juli 2015
Do 02
Premiere: 10. Ap
Venedikt Vasilevic˘ Erofeevs anspielungsreiche und geistvolle Reisebeschreibung gehört zu den modernen Klassikern der russischen Literatur.
20 Uhr [Philipp Löhle]
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08 Gift
Sa 09
Wir sind keine Barbaren
20 Uhr [Philipp Löhle]
01 Aloha Elvis – von Mephis nach Hawaii
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19 Wir sind keine Barbaren
20 Uhr [Philipp Löhle]
Love Scenes
20 Uhr [Stephan Raab]
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Wir sind keine Barbaren
20 Uhr [Philipp Löhle]
Love Scenes
20 Uhr [Stephan Raab]
Do 23
Wir sind keine Barbaren
20 Uhr [Philipp Löhle]
Love Scenes
20 Uhr [Stephan Raab]
Sa 18
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Liebes Publikum
premiere
12 Wir sind keine Barbaren
Sa 13
19.30 Uhr [Theater fast normal]
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Wir sind keine Barbaren
20 Uhr [Philipp Löhle]
19.30 Uhr [Theater fast normal]
Do 16
Studio Impro Special – Männer & Frauen Show!
Foto: www.amb-photography.de
Sa 04
27 Studio Impro Show
Foto: Joachim E. Röttgers
Mai 2015
Foto: Karin Schultze
Fr
Foto: Daniela Aldinger
April 2015
Aloha Elvis – von Memphis nach Hawaii
von und mit Oliver Klein
Der Stuttgarter Sänger und Entertainer Oliver Klein präsentiert nun
bereits das zweite Soloprogramm, das er schwerpunktmäßig seinem Idol
Elvis Presley widmet. Wie der Name schon verrät, spielt Hawaii dabei eine
große Rolle. Elvis drehte drei Spielfilme auf Hawaii und seine »Aloha
From Hawaii«-Show ging als das erste weltweit über Satellit ausgestrahlte Konzert in die Geschichte ein.
Dieser vergnügliche Abend verspricht viele Elvis-Hits, aber auch Songs
von Johnny Cash, Dean Martin, Ricky Nelson, Bill Ramsey und sogar von
Lena Meyer-Landrut werden in der Show zu hören sein. Ein Programm mit
mitreißender Musik, vielen Momenten zum Schmunzeln, bunten Kostümen und natürlich einem stets spontanen und humorvollen Oliver Klein.
Vorstellungen: 01. & 02. Mai 2015 _ jeweils 20 Uhr
Preiskategorie: C | obere Bühne
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