Wer zahlt den Preis für billige Textilien?
Den Preis für unsere schnelllebige Mode zahlen nicht wir an der Kasse, sondern
die Arbeiterinnen und Arbeiter des globalen Textilzirkus. Nur etwa 1 % der Kosten eines T-Shirts sind Lohnkosten. Bei einem T-Shirt-Preis von 5,99 Euro sind das
nicht mal 6 Cent. Mehr Infos: www.nachhaltigkeitsstrategie.de
Lohnkosten
1%
11%
Fabrikkosten 13%
Transport und Steuern
Kosten Handel und Gewinn
Markenwerbung
50%
25%
Grafik: Zusammensetzung des Kaufpreises eines T-Shirts.
Quelle: WDR, Kleidung in Zahlen – Über Mengen, Löhne und Marktanteile
Gut zu wisse
Nachhaltig leben und einkaufen
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Clever unterwegs – nachhaltig mobil
Mobilität ist ein Grundbedürfnis unseres Lebens und die Basis unseres Wirtschaftens. Doch wie wird aus Mobilität nachhaltige Mobilität? Zum Beispiel durch die
Vernetzung der klima- und umweltfreundlichsten Verkehrsmittel. Damit kann man
jede Menge CO2 einsparen. Mehr Infos: www.nachhaltigkeitsstrategie.de
0,0
Fahrrad / Zufußgehen
30,3
Reisebus
45,2
Eisenbahn-Fernverkehr
75 Linienbus
77,9 Eisenbahn-Nahverkehr
78,1 Straßen, S-Bahn und U-Bahn
142,3
0
25
50
75
100
125
150
Pkw
175
CO 2-Äquivalente
g/Pkm
Grafik: Vergleich der CO2-Emissionen einzelner Verkehrsträger im Personennahverkehr. Quelle: Umweltbundesamt, Broschüre „Daten zum Verkehr. Ausgabe 2012“
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Nachhaltig bewegen und reisen
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In den Topf statt in die Tonne
Jedes Jahr wandern in Deutschland pro Kopf rund 82 kg Lebensmittel in den Müll.
Obst und Gemüse nehmen dabei den größten Teil ein. Besser ist es, bewusster einzukaufen und Lebensmittelreste zu verwerten. Das spart Geld, CO2 und Energie
sowie landwirtschaftliche Flächen. Mehr Infos: www.nachhaltigkeitsstrategie.de
Getränke
Obst und Gemüse
36
kg
Fleisch und Fisch
5,5
kg
5
Essensreste
kg
10
kg
Brot und Backwaren
16,5
kg
Süßigkeiten
Milchprodukte
2,5
kg
6,5
kg
Grafik: 82 kg Lebensmittelabfälle aufgeteilt nach Arten. Quelle: Studie der Universität Stuttgart, gefördert durch das BMELV, 2012.
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Nachhaltig leben und einkaufen
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Was dem Klima schmeckt ...
Rund 20 Prozent aller Treibhausgasemissionen in Deutschland haben etwas mit unseren Essgewohnheiten zu tun. Manche Lebensmittel sind klimaschädlicher als andere: Gemüse zum Beispiel verursacht weniger Emissionen als Fleisch. Mehr Infos:
www.nachhaltigkeitsstrategie.de
Kakao, Kaffee,Tee
116 kg CO2e
Pflanzliche Öle
36 kg CO2e
Obst
96 kg CO2e
Gemüse
ANTEIL PFLANZLICHER
PRODUKTE
28 %
76 kg CO2e
Zucker
97 kg CO2e
Kartoffeln
48 kg CO2e
Reis
33 kg CO2e
Getreide
143 kg CO2e
Fisch
34 kg CO2e
Eiererzeugnisse
40 kg CO2e
Fleischerzeugnisse
723 kg CO2e
ANTEIL TIERISCHER
PRODUKTE
72 %
Milcherzeugnisse
548 kg CO2e
Grafik: Treibhausgasemissionen unserer Ernährung pro Person (2012). Quelle: WWF-Studie „Das große Fressen - Wie unsere Ernährungsgewohnheiten den Planeten gefährden“, März 2015
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Nachhaltig leben und einkaufen
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