Werder Bremen - eZeitung von buli-nachrichten.de [Fr, 17 Jun 2016]

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News von Werder.de
Knöchelverletzung legt Junuzovic lahm
[Do, 16 Jun 09:09]
Sein erstes Spiel bei einer Europameisterschaft hat sich Zlatko Junuzovic sicherlich ganz anders vorgestellt. Werders österreichischer Nationalspieler verlor mit
seiner Auswahl gegen Ungarn und musste zu allem Überfluss nach rund einer Stunde verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Am Mittwochabend unterzog sich
der 28-Jährige einer Untersuchung. Die Diagnose: Teilriss des Außenbandes des rechten Knöchels.
Trauer um Klaus Hänel
[Do, 16 Jun 14:09]
Der SV Werder Bremen trauert um Klaus Hänel. Das 50-jährige Jubiläum der ersten Deutschen Meisterschaft Werder Bremens konnte das Ehrenmitglied der
Grün-Weißen im vergangenen Jahr noch aktiv miterleben, nun ist er in der Nacht von Montag auf Dienstag im Alter von 80 Jahren verstorben.
Grün-weißer Nachwuchs im Mehrkampf erfolgreich
[Do, 16 Jun 13:12]
Werders Schülerinnen und Schüler nutzten am vergangenen Wochenende die Gelegenheit außer Konkurrenz bei den Mehrkampf Kreismeisterschaften in Lilienthal
an den Start zu gehen. Dabei kamen zum Teil tolle Ergebnisse heraus.
Ein grün-weißes Theaterstück
[Do, 16 Jun 11:29]
Andi Möller 1995, Norbert Meier 2005, Arturo Vidal 2016 - Der Fußball hat schon einige schauspielerische Tiefpunkte erlebt. Doch es geht auch anders. Werders U
17-Juniorinnen beweisen das in diesen Tagen. Die Werder-Mädels sind teil eines Theaterstücks, das auf Platz 12 des Stadiongeländes aufgeführt wird. Am
Mittwochabend fand die Premiere statt.
"Für den Titel muss alles optimal laufen"
[Do, 16 Jun 11:43]
Am 16.06.1996 traf Dieter Eilts mit der deutschen Nationalmannschaft am zweiten Spieltag der Vorrunde der damaligen Europameisterschaft im Old Trafford auf
Russland. Durch einen 3:0-Sieg sicherte sich die DFB-Elf den Einzug ins Viertelfinale. Der weitere Turnierverlauf ist bekannt, am Ende holten Eilts, Bierhoff und
Co. den bis dato letzten EM-Titel für Deutschland. Heute, exakt 20 Jahre später, steht für die deutsche Auswahl ebenfalls der zweite Spieltag an und die Partie
gegen Polen dürfte die …
Johannes Eggestein für U 19-EM nominiert
[Do, 16 Jun 10:38]
Werders Stürmertalent Johannes Eggestein steht im vorläufigen Aufgebot der deutschen U 19-Nationalmannschaft. Trainer Guido Streichsbier nominierte den 18jährigen Angreifer für das Aufgebot, das ab dem 11.07.2016 an der Junioren-Europameisterschaft teilnehmen wird.
Intensive Zusammenarbeit
[Di, 14 Jun 15:20]
Der „Förderkreis zugunsten des Nachwuchses der Dachdecker-Innungen Bremen e.V.“ wird offizieller Partner von WERDER BEWEGT – LEBENSLANG. Am
gestrigen Montag unterzeichneten Lutz Detring als Vorsitzender des Förderkreises und Werders Geschäftsführer und Vereinspräsident Herr Dr. Hess-Grunewald
den Vertrag.
Kleinheisler mit EM-Auftaktsieg
[Di, 14 Jun 22:41]
Für die ungarische Nationalmannschaft mit László Kleinheisler in der Startformation war es ein EM-Auftakt nach Maß. Die Ungarn besiegten die Österreicher mit
2:0 (0:0). Kleinheisler bereitete den Führungstreffer von Adam Szalai mustergültig vor. Zlatko Junuzovic wurde nach einer Stunde verletzt ausgewechselt. 
Mit WERDER.TV gibt es alle Augenblicke!
[Do, 16 Jun 00:00]
Mit WERDER.TV ist man ganz nah dran! WERDER.TV ist ein Kanal von Werder für Werder Fans. Hier gibt exklusive Einblicke in die Welt von Werder Bremen,
Live-Übertragungen, alle Spiele und alle Tore der Profi-Mannschaft und noch vieles mehr. Reinklicken lohnt sich ...
Werde(r) Volunteer!
[Mi, 15 Jun 12:11]
Rein organisatorisch kann Europa auf eine bislang reibungslose Europameisterschaft in Frankfreich blicken. Alle Spiele konnten problemlos und pünktlich
angepfiffen werden und die Fans haben das ein oder andere spannende Spiel verfolgt. Das liegt zum großen Teil auch an den vielen ehrenamtlichen Helfern, die
während des Turniers im Einsatz sind. Genau wie im Bremer Weser-Stadion unterstützen Volunteers beim Ablauf eines Spieltages in diversen Bereichen. Für die
neue Saison sucht der SV Werder eben…
Finale! U 15 treten beim Osnabrücker SC an
[Mi, 15 Jun 11:56]
Werders U 15-Juniorinnen haben es wieder geschafft. Das Team von Trainerin Marie-Louise Eta steht erneut im Finale der norddeutschen Meisterschaft. Nach
dem klaren Sieg gegen Holstein Süd im Halbfinale reisen die Werder-Mädels nun zum Osnabrücker SC.
Sommerfest: Bier, Grill und Quiz
[Mi, 15 Jun 12:14]
Bei Bier, Grillfleisch und einem Quiz vergnügten sich die Werderaner der Schachabteilung am Dienstagabend auf Platz 11 bei ihrem diesjährigen Sommerfest.
Sechs neue Teams in der 3. Liga
[Mi, 15 Jun 10:05]
Durch den Klassenerhalt im vergangenen Spieljahr tritt Werders U 23 auch in der kommenden Saison 2016/17 in der 3. Liga an. Dabei trifft die Mannschaft von
Trainer Alexander Nouri auf insgesamt sechs neue Gegner, je drei Auf- und Absteiger aus der Saison 2015/16. WERDER.DE stellt die neuen Teams der 3. Liga
vor.
Gebre Selassies knappe Niederlage
[Di, 14 Jun 10:29]
Es hat nicht viel gefehlt. 87 Minuten lang hielt die tschechische Nationalmannschaft mit Werders Theodor Gebre Selassie in der Startelf ein 0:0 gegen Spanien, doch
drei Minuten vor Schluss knackte der Titelverteidiger den tschechischen Defensivverbund doch noch.
Interesse an Dauerkarten ungebrochen
[Di, 14 Jun 17:44]
Seit einer Woche läuft der Dauerkartenvorverkauf - und bereits jetzt ist die Resonanz groß! Bereits 10.000 Dauerkarten-Inhaber haben von ihrem Vorkaufrecht
Gebrauch gemacht und werden auch in der nächsten Saison die Grün-Weißen von ihrem Stammplatz anfeuern. Darüber hinaus sind bereits über 7.000 weitere
Anfragen für Dauerkarten eingegangen.
SPIELRAUM Freunde Cup 2016
[Di, 14 Jun 11:45]
Am vergangenen Samstag folgten fünf Mannschaften der Einladung des SPIELRAUM Teams Bremen und besuchten die Grün-Weißen anlässlich des zweiten
SPIELRAUM Freunde -Cups in der Werder-Halle in der Hemelinger Straße. Einen Abend lang spielten die Teams um den Turniersieg und feierten anschließend
das gemeinsame Fastenbrechen (Iftar).
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Verletzung Junuzovic 16062016
"Eine solche Verletzung ist immer von Tag zu Tag beziehungsweise von Stunde zu Stunde zu beurteilen, eine genaue Prognose
über den Heilungsverlauf ist schwierig. Mit ein wenig Glück bekommen wir ihn für ein mögliches Achtelfinale fit, im Idealfall
auch schon ein bisschen früher", wird ÖFB-Teamarzt Dr. Richard Eggenhofer auf der Homepage des Verbandes zitiert.
Junuzovic ist optimistisch, dass seine Teamkollegen die Gruppenphase auch ohne ihn und trotz der Niederlage zum Auftakt
überstehen und er im Anschluss an die Heilung wieder angreifen kann. "Die Verletzung ist natürlich sehr bitter, man hatte sich
viel vorgenommen. Aber ich glaube an die Jungs und dass wir es schaffen werden. Alles ist möglich und ich werde alles
daransetzen, dass ich noch irgendwie dabei sein kann", so "Juno".
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Nachruf Hänel
Mit Klaus Hänel verliert Werder Bremen einen bemerkenswerten Werderaner, der ab der A-Jugend in "seinem“ Verein spielte,
1961 mit drei Toren im Viertelfinale gegen den 1. FC Köln maßgeblichen Anteil am späteren DFB-Pokalsieg hatte und einen
gewichtigen Beitrag dazu leistete, 1965 die erste Deutsche Meisterschaft an die Weser zu holen.
Zwischen 1957 und 1963 bestritt Klaus Hänel 147 Spiele in der damaligen Oberliga Nord und erzielte dabei 68 Tore. Ähnlich
erfolgreich lief es dann von 1963 bis 1968 in der neu gegründeten Bundesliga, in der er in 68 Spielen 12 Tore verbuchen
konnte. Unvergessen ist bis heute sein Einsatz im Spiel gegen Borussia Dortmund, das 1963 die Bundesliga eröffnete.
Mit dem Namen Klaus Hänel ist Bundesliga- und Werder-Geschichte verbunden. Hans Schulz, langjähriges
Aufsichtsratsmitglied und selber Mitglied der Meistermannschaft von 1965, schwärmt noch heute vom "weißen Brasilianer“,
wie man Klaus Hänel damals liebevoll nannte: "Klaus war ein hervorragender Fußballer, ein überragender Kopfballspieler
und technisch absolut versiert. Darüber hinaus verkörperte er das, was man im Volksmund auch 'Sunny-Boy' nennt“, so Hans
Schulz. Die letzten Jahre verbrachte Klaus Hänel in einem Bremer Pflegeheim, der Kontakt zu vielen Werderanern und
Weggefährten riss jedoch nie ab.
In diesen schweren Stunden sind unsere Gedanken bei der Familie. Werder Bremen wird Klaus Hänel immer zu Dankbarkeit
verpflichtet sein und ihn nie vergessen.
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WERDER.DE - Die offizielle Website - MK Lilienthal
In der Altersklasse W13 glänzte zum Beispiel Shalia Ouedraogo, die im Vierkampf mit 1.722 Punkten sehr deutlich vor allen
anderen Konkurrentinnen landete. Besonders hervorzuheben sind die übersprungenen 1,50m im Hochsprung, womit sich die
Nachwuchsathletin für die Landesmeisterschaften qualifizieren konnte. Ihre Mannschaftskolleginnen Hannah Cirksena (1.561
Punkte) sowie Lucia Mönkemeyer (1.555 Punkte) landeten direkt hinter Ouedraogo und holten im Rahmen ihres Vierkampfes
die meisten Punkte im Weitsprung, Hannah sprang 3,93m und Lucia 3,81m.
In der W12 setzte sich Emma Strauß mit einer sehr konstant guten Punkteausbeute in jeder Disziplin mit erzielten 1.665 Punkten
vor Collien Oliveira Stubbe (1.506 Punkte) und Jona Fricke (1.480 Punkte) durch.
Bei den Jungs in der Altersklasse M12 knackte Nils Kubousek als einer von nur zwei Athleten die Punktegrenze von 1.400
Punkten und glänzte bei seinem Gesamtergebnis von 1.424 Punkten ganz besonders im Weitsprung, wo der Werderaner bei
seinem besten Versuch 4,08m erreichen konnte.
In den noch jüngeren Altersklassen waren zur Freude der Trainerinnen und Trainer ebenfalls eine ganze Menge grün-weißer
Athletinnen und Athleten am Start, die sich allesamt von ihrer besten Seite präsentierten. Fynn Grettka (M10) erreichte
beispielsweise 1.038 Punkte in seinem 4-Kampf, Linus Bierwirth (M11) erkämpfte sich 1.128 Punkte und Carla Ahrens (W10)
mit 1.068 Punkten sowie Helena Hardt (W11) mit 1.410 Punkten überzeugten ebenso.
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Theater Torture the Artist 16062016
Wie sollen Talente (in sämtlichen Bereichen) am besten gefördert werden? Funktioniert das Ganze überhaupt ohne Qual? Mit
dieser Frage beschäftigte sich Alexander Griesche. Der Regisseur inszenierte ein Theaterstück in Anlehnung an den
gleichnamigen Roman "Torture the Artist" - und verquickte die Fragestellung mit dem Fußball. Am Ende kam eine runde
Aufführung heraus, die in der Premiere mit 150 Zuschauern ausverkauft war.
Die Theaterfeuillton-Seite "nachtkritik.de" lobte vor allem den Einsatz der Werder-Spielerinnen, die zum Ende der Aufführung
ihren Auftritt hatten. "Das Finale bestreiten U 17-Juniorinnen, Nachwuchshoffnungen des Sports, die den Platz schnell
artistisch für sich einnehmen (und das Publikum sowieso), deren Begabung selbst dem Laien schnell offenkundig wird, die
jeden Applaus verdient haben", so der Autor.
Es folgen noch zwei weitere Aufführungstermine: Am Donnerstag, 16.06.2016, schon um 18.30 Uhr und am 19.06.2016 um
20.30 Uhr.
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Eilts vor GERPOL 16062016
Die Auftritte der deutschen Nationalmannschaft verfolgt Eilts nach wie vor mit großem Interesse. „Die Mannschaft ist gut
dabei. Natürlich waren im ersten Spiel defensiv einige Unsicherheiten da, aber jeder einzelne Spieler wird sich im Laufe des
Turniers steigern“, so der 51-Jährige, der den Deutschen den EM-Titel zutraut. „Aber dafür muss wirklich alles optimal
laufen“, weiß er aus eigener Erfahrung.
Dass die DFB-Elf bei den letzten Turnieren am zweiten Vorrunden-Spieltag regelmäßig die schwächste Leistung zeigte, spielt
für Eilts keine Rolle. „Das wird die Spieler nicht belasten, dafür sind sie als Mannschaft zu stark.“ Stark bewertet der frühere
Defensivspezialist auch den ersten EM-Auftritt Ungarns mit Werder-Profi Lazslo Kleinheisler. „Das Spiel habe ich sehr
interessiert geschaut, weil zwei Werderaner gegeneinander gespielt haben“, berichtet Eilts. „Vor dem Spiel hätte ich nicht auf
Ungarn getippt, aber das Ergebnis geht vollkommen in Ordnung. Sie haben das gut gemacht und insbesondere Laszlo hat eine
super Leistung gezeigt.“
Nicht zuletzt dieses Ergebnis zeigt, dass die vermeintlich kleinen Nationen weiter aufgeholt haben. „Vor allem defensiv sind
die kleineren Nationen bei dieser EM bislang gut organisiert und stellen die Favoriten vor große Probleme“, so der 51-Jährige,
der die Favoritenrolle heute Abend bei der deutsche Mannschaft sieht. „Allerdings sind die Rollen nicht ganz klar verteilt. Das
wird auf jeden Fall ein sehr interessantes Spiel.“ Vielleicht mit einem 3:0-Sieg für das DFB-Team – eben ganz so wie vor 20
Jahren?
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Jojo Eggestein U 19 EM 16062016
Auf Eggestein wartet somit eine Europameisterschaft im eigenen Land, Deutschland ist in diesem Jahr Gastgeber. In der
Gruppenphase treffen die Nachwuchsspieler auf Italien, Portugal und Österreich. Der kleinere Bruder von Maximilian
Eggestein hatte kürzlich erst einen Profivertrag unterzeichnet und wird ab der kommenden Saison im Bundesliga-Kader stehen.
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Vertragsunterzeichnung Dachdecker
Insgesamt sieben Vertreter des Förderkreises reisten gestern in die Heimspielstätte der Grün-Weißen. Sie erhoffen sich durch
die Zusammenarbeit mit WERDER BEWEGT - LEBENSLANG, mehr Jugendliche auf den handwerklichen Beruf eines
Dachdeckers aufmerksam zu machen.
Der Förderkreis wurde im Oktober 1977 gegründet und hat rund 150 Mitglieder aus Handwerk, Handel und Industrie. Eines
dieser Mitglieder ist der 100%-Partner Dachdecker Schmidt, der somit ebenfalls die Zusammenarbeit mit der CSR-Marke des
SV Werder Bremen intensiviert. Die Partnerschaft beinhaltet verschiedene Aspekte, wie zum Beispiel einen einmal pro
Halbjahr stattfindenden Vortrag durch einen Referenten des SV Werder Bremen in der Berufsschule. Außerdem wird der
„Förderkreis zugunsten des Nachwuchses der Dachdecker-Innung Bremen und Diepholz“ in der nächsten Saison auf den
Werbebanden im Rahmen der Heimspiele der Grün-Weißen im Weser-Stadion zu sehen sein.
Da es dem Förderkreis vor allem am Herzen liegt, junge Leute auf den vielfältigen Job des Dachdeckers aufmerksam zu
machen, soll der handwerkliche Beruf beim Weder-Kids-Club in Form eines Angebots vorgestellt werden. Hierzu soll
beispielsweise eine Baustelle besucht werden, um den Kinder direkt vor Ort zu zeigen, welche Anforderungen der Beruf des
Dachdeckers mit sich bringt.
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Kleinheisler Junuzovic EM 14062016
Das Spiel war eine gute Stunde alt, als László Kleinheisler seinen großen Auftritt hatte. Mustergültig bediente er seinen
Teamkollegen Adam Szalai, der nach 62. Minuten den Führungstreffer der Magyaren erzielte. Doch der kleine Ungar
überzeugte an diesem Abend nicht nur durch seine Torvorlage. Insgesamt wirkte Kleinheisler agil und war einer der
auffälligsten Akteure auf Seiten der Ungarn. Nach 79. Minuten holte sich der 22-Jährige bei seiner Auswechslung auch den
verdienten Applaus der mitgereisten Fans ab. Außerdem wurde er nach dem Spiel zum "Man of the Match" gekürt.
Während die Ungarn einen optimalen Einstieg ins Turnier feierten, war es für die ÖFB-Auswahl ein Dämpfer im Kampf um
das Achtelfinale. Für Zlatko Junuzovic war die Niederlage zudem doppelt schmerzhaft. Er musste nach 59. Minuten den Platz
verletzt verlassen. Bereits in der 15. Minuten war 'Juno' in einem Zweikampf umgeknickt.
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Detailseite
Mit WERDER.TV ist man ganz nah dran! WERDER.TV ist ein Kanal von Werder für Werder Fans. Hier gibt exklusive
Einblicke in die Welt von Werder Bremen, Live-Übertragungen, alle Spiele und alle Tore der Profi-Mannschaft und noch
vieles mehr. Reinklicken lohnt sich ...
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Werde(r) Volunteer 15062016
Als ehrenamtlicher Helfer leistet man an den Bundesliga- und Pokal-Spieltagen einen großen Beitrag für einen problemlosen
Ablauf. Für die kommende Spielzeit sucht der SVW vor allem in den Bereichen Presse, Marketing, Ticketing und Werder.TV
Volunteers zur Unterstützung.
Im Gegenzug können sich Werder-Fans den Traum erfüllen, ihren Spielern ganz nah zu sein und Bundesliga-Spiele aus
unmittelbarer Nähe zu verfolgen. Die Ehrenamtler erhalten einen wertvollen Einblick hinter die Kulissen einer solchen
Großveranstaltung. In einem abwechslungsreichen Aufgabenfeld können auf diesem Wege wertvolle Erfahrungen gesammelt
werden.
Welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, wie ihr euch bewerben könnt und was euch als Volunteer noch erwartet, erfahrt
ihr hier auf werder.de oder unter www.pensum-bremen.de. Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 01.07.2016.
Hier bewerben!
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WERDER.DE - Die offizielle Website - U 15 Vorschau Finale Norddeutsche
Meisterschaft 15062016
Keine leichte Aufgabe, schließlich holten die U 15-Juniorinnen des Osnabrücker SC gerade erst den Bezirkspokal. Doch nicht
nur das: die Gastgeberinnen gewannen auch die Niedersachsenmeisterschaft, ohne auch nur eine einzige Niederlage zu
kassieren. Im Halbfinale der norddeutschen Meisterschaft setzte sich der OSC gegen den Hamburger SV mit 4:1 durch.
Dennoch ist Eta zuversichtlich, dass ihre Mannschaft das Saisonziel mit dem Gewinn des Finales erreichen kann: "Wir wollen
nun in der letzten Partie der Saison nochmal alles reinlegen und unsere bestmögliche Leistung abrufen, die wir auch brauchen
werden, um das Finale zu gewinnen."
Finale Norddeutsche Meisterschaft: Osnabrücker SC - Werder U 15-Juniorinnen, Samstag, 18.06.2016 um 16 Uhr in
Osnabrück
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WERDER.DE - Die offizielle Website - SVW-20160615-bur
Nebenbei konnte auch Schach gespielt oder auf der Großleinwand das Spiel Österreich gegen Ungarn beobachtet werden.
Leider fehlte diesmal Oliver Höpfner, der bisher immer zum Gewinner-Team des Sommfest-Quiz gehörte.
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Gegnercheck U 23 15062016
MSV Duisburg
Nachdem der MSV Duisburg erst in der letzten Saison als Aufsteiger in der 2. Bundesliga antrat, ist die Mannschaft aus dem
Ruhrgebiet im ersten Jahr wieder abgestiegen. Zwar sicherte sich der Traditionsklub am letzten Spieltag noch den
Relegationsplatz durch einen Sieg bei Bundesliga-Aufsteiger RB Leipzig, doch nach 0:2 im Hin- und 1:2 im Rückspiel gegen
die Würzburger Kickers trat Duisburg den Gang in die 3. Liga an.
Gründungsjahr: 1902
Stadion: Schauinsland-Reisen-Arena (31.502 Plätze)
Trainer: Ilija Gruew
Größte Erfolge: Deutscher Vizemeister (1964), UEFA-Cup-Halbfinale (1979)
Platzierungen der letzten fünf Jahre:
2012: 10. (2. Liga), 2013: 11. (2. Liga), 2014: 7. (3. Liga), 2015: 2. (3. Liga), 2016: 16. (2. Liga)
FSV Frankfurt
Nach vergleichsweise erfolgreicher Hinrunde stürzte der FSV in der zweiten Saisonhälfte in den Tabellenkeller der 2.
Bundesliga. Gerade mal zehn Punkte aus 17 Spielen bedeuteten den Abstieg für Frankfurt, die die vergangenen acht Spielzeiten
in der zweiten Liga spielten. Seit Mitte April sitzt mit Falko Götz ein erfahrener Mann auf der Trainerbank der Frankfurter, der
auch schon Teams wie Hertha BSC Berlin und 1860 München coachte.
Gründungsjahr: 1899
Stadion: Frankfurter Volksbank Stadion (12.542 Plätze)
Trainer: Falko Götz
Größte Erfolge: Deutscher Vizemeister (1925), Pokalfinalist (1938)
Platzierungen der letzten fünf Jahre:
2012: 13., 2013: 4., 2014: 13., 2015: 13., 2016: 17. (allesamt 2. Bundesliga)
SC Paderborn
Nach dem Abstieg aus der 1. in die 2. Bundesliga 2015 erreichten die Paderborner auch in der 2. Bundesliga nicht den
Klassenerhalt und stiegen direkt in die dritte Liga ab. Dabei hatten die Ostwestfalen auf die abgelaufenen Spielzeit verteilt
gleich drei Trainer angestellt, die allesamt den Abstieg nicht verhindern konnten.
Gründungsjahr: 1907
Stadion: Benteler-Arena (15.000 Plätze)
Trainer: René Müller
Größte Erfolge: Bundesliga-Aufstieg 2014
Platzierungen der letzten fünf Jahre:
2012: 5. (2. Liga), 2013: 12. (2. Liga), 2014: 2. (2. Liga), 2015: 18. (1. Liga), 2016: 18. (2. Liga)
SSV Jahn Regensburg
Für Jahn Regensburg blieb es ein kurzes Intermezzo in der Regionalliga Bayern. Dem Abstieg aus der dritten Liga 2015 folgte
nur ein Jahr später der direkte Wiederaufstieg. Gegen den Meister der Regionalliga Nord, VfL Wolfsburg II, drehte die Jahnelf
in den Aufstiegsspielen eine 0:1-Auswärtsniederlage und gewann zu Hause mit 2:0.
Gründungsjahr: 1907
Stadion: Continental Arena (15.224 Plätze)
Trainer: Heiko Herrlich
Größte Erfolge: Aufstieg in die 2. Bundesliga (1975, 2003, 2012)
Platzierungen der letzten fünf Jahre:
2012: 3. (3. Liga), 2013: 18. (2. Liga), 2014: 11. (3. Liga), 2015: 18. (3. Liga), 2016: 1. (4. Liga)
Sportfreunde Lotte
Die Sportfreunde Lotte feierten in diesem Jahr ihren größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Nach mehreren Anläufen in den
vergangenen Jahren, in denen Lotte mehrfach knapp am Aufstieg scheiterte, setzten sich die Sportfreunde 2016 durch und
spielen 2016/17 in der 3. Liga. Mit 83 Punkten feierten die Sportfreunde Lotte die Meisterschaft der Regionalliga West. In den
Aufstiegsspielen gegen Waldhof Mannheim gewann Lotte nach Hin- und Rückspiel mit 2:0.
Gründungsjahr: 1929
Stadion: Sportpark am Lotter Kreuz (7.474)
Trainer: Ismail Atalan
Größte Erfolge: Aufstieg in die 3. Liga 2016
Platzierungen der letzten fünf Jahre:
2012: 2., 2013: 1., 2014: 2., 2015: 6., 2016: 1. (allesamt 4. Liga)
FSV Zwickau
Der FSV Zwickau erreichte in der abgelaufenen Saison die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost denkbar knapp.
Punktgleich mit dem Berliner AK und nur aufgrund der besseren Tordifferenz nahm Zwickau an den Aufstiegsspielen in die 3.
Liga teil. Dort setzten sich die Sachsen mit 2:1 nach Hin- und Rückspiel gegen den SV Elversberg durch.
Gründungsjahr: 1912
Stadion: Sportforum "Sojus 31" (3.615 Plätze)
Trainer: Torsten Ziegner
Größte Erfolge: DDR-Meister 1950, Aufstieg 2. Bundesliga 1994
Platzierungen der letzten fünf Jahre:
2012: 1. (5. Liga), 2013: 3. (4. Liga), 2014: 6. (4. Liga), 2015: 2. (4. Liga), 2016: 1. (4. Liga)
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Tschechien Spanien Theo 14062016
Zu diesem Zeitpunkt stand "Theo" nicht mehr auf dem Feld. Werders EM-Fahrer wurde unmittelbar vor dem Gegentreffer
ausgewechselt, nachdem er fast die komplette Spielzeit ackerte und kämpfte. Der 29-Jährige agierte auf der für ihn eher
ungewohnten Position im rechten Mittelfeld, machte seine Sache aber gut. Werders Nationalspieler arbeitete emsig und spulte
viele Kilometer ab. Beinahe hätte sich Gebre Selassie auch als Torschütze eingetragen, doch Cesc Fabregas kratzte seinen
Kopfball noch von der Linie.
"Wenn du so spät ein Tor kassierst, ist das natürlich bitter. Wir haben alles gegeben, doch es hat am Ende nicht ganz gereicht",
sagte "Theo" gegenüber WERDER.DE.
Nach Gebre Selassie steigen am Dienstagabend die anderen beiden EM-Fahrer des SVW in das Turnier ein. Österreich trifft
um 18 Uhr auf Ungarn - womöglich dann mit Zlatko Junuzovic auf der einen und Laszlo Kleinheisler auf der anderen Seite des
Feldes.
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WERDER.DE - Die offizielle Website - aktueller Stand Dauerkarten 14062016
"Die letzten Heimspiele haben gezeigt, welch großen Einfluss unser Publikum auf die Mannschaft haben kann und wie
besonders die Stimmung im Weser-Stadion ist. Nicht zuletzt deshalb ist das Interesse für Dauerkarten auch in diesem
schwierigen Jahr ungebrochen. Wir freuen uns über die große Resonanz und die vielen positiven Reaktionen vor allem auf die
Preisstabilität", sagt Oliver Rau, Direktor Vertrieb. Die geplante Erhöhung der Dauerkartenpreise aufgrund erhöhter
Betriebskosten wurde aufgrund der tollen Fan-Unterstützung vor der anstehenden Saison nicht umgesetzt.
Noch bis Mittwoch, 22.06.2016 können Dauerkarten-Inhaber von ihrem Vorkaufsrecht noch Gebrauch machen. Bei erneuter
Buchung wird das Ticket in Form der Chipkarte automatisch und bequem für die kommende Saison 2016/17 freigeschaltet.
Buchungen sind sowohl online über WERDER.DE, telefonisch über das Callcenter (04 21 – 43 45 90) sowie im Ticketcenter
am Weser-Stadion, Franz-Böhmert-Straße 1c, 28205 Bremen möglich.
Fans ohne eine Dauerkarte können sich hier online auf WERDER.DE in die Interessentenliste eintragen. Bis Freitag,
24.06.2016, ist diese freigeschaltet. Unter den Interessenten werden dann alle Dauerkarten der bisherigen Inhaber verlost, die
nicht von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen. Mitglieder werden dabei bevorzugt behandelt.
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WERDER.DE - Die offizielle Website - SPIELRAUM Freunde Cup
Das Fußballturnier in der Hemelinger Halle fand für viele Sportler unter extremen Bedingungen statt, da sie aufgrund des
Ramadan trotz der sportlichen Anstrengungen auf Essen und Trinken verzichteten. Aus diesem Grund wurde als Beginn des
Turniers der frühe Samstagabend ausgemacht, um die Zeitspanne zwischen Sport und Fastenbrechen möglichst klein zu halten.
Bereits am Samstagmittag trafen sich die Sportler des SPIELRAUMs Bremen mit den Teilnehmern der „Champions ohne
Grenzen“ aus Berlin im Ostkurvensaal des Weser-Stadions, um das spätere Fastenbrechen vorzubereiten. Gemeinsam kochten
Sie verschiedene Gerichte der irakischen und syrischen Küche.
Die zusätzliche Anstrengung durch den Ramadans hielt die Teilnehmer allerdings nicht davon ab, ein spannendes und
umkämpftes Turnier durchzuführen. Dabei stand vor allem der Fair-Play-Gedanke im Vordergrund, denn alle Spiele wurden
ohne Schiedsrichter ausgetragen. Das Team „Black Stars“ des ATS Buntentor konnte sich schließlich im Finale gegen das Team
„FC International“ durchsetzen und sicherte sich somit den begehrten Turniersieg. Auch ein Team des Fan-Projekts Bremen e.V.
beteiligte sich am Turnier, fügte sich gut in die Gemeinschaft ein, blieb jedoch erfolglos und belegte den sechsten Platz.
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Weser Kurier
Informationen zu Werder Bremen in Wort, Bild und Video finden Sie auf der Werder-Seite im Weser-Kurier.
Individueller Urlaub der EM-Fahrer
[Do, 16 Jun 22:09]
Wann und wie lang die drei Werder Spieler, die in der Europameisterschaft um den Titel spielen, Urlaub bekommen, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab,
sagt Frank Baumann.
Baumann verhandelt in Wien
[Fr, 17 Jun 07:23]
Der Transferpoker um Florian Kainz von Rapid Wien geht wohl in die nächste Runde. Angeblich soll sich Frank Baumann am Donnerstag zu Verhandlungen in Wien
befinden.
Kleinheisler ist Ungarns Riese
[Fr, 17 Jun 07:29]
Laszlo Kleinheisler hat im ersten Spiel gegen Österreich groß aufgespielt, bleibt aber bescheiden. Dafür hat ihn sein Trainer ausgiebig gelobt.
Erfolgsfans? Nein danke!
[Do, 16 Jun 13:31]
Wenn es um die Liebe zu Werder geht, hat jeder seine eigene einzigartige Erinnerung, die mit Werder zusammenhängt. In unserer Serie erzählen Profis, Fans und
Ex-Spieler von ihren schönsten Momenten.
Die aktuellen Gerüchte rund um Werder Bremen
[Do, 16 Jun 16:41]
Sommerpause in der Fußball-Bundesliga ist auch immer Transferzeit. Wir haben die aktuellen Transfergerüchte rund um Werder Bremen in unserer Fotostrecke
gesammelt. Sehen Sie alle Bilder dieser Fotostrecke unter www.weser-kurier.de
Eggestein steht im vorläufigen Kader
[Mi, 15 Jun 17:47]
Werder-Stürmer Johannes Eggestein steht im vorläufigen EM-Kader der deutschen U19-Nationalmannschaft. Das Turnier findet im Juli statt.
Junuzovic fällt gegen Portugal aus
[Mi, 15 Jun 23:48]
Werder-Mittelfeldspieler Zlatko Junuzovic wird Österreichs Nationalmannschaft im zweiten EM-Gruppenspiel gegen Portugal am Sonnabend fehlen. Grund ist
ein Teilriss des Außenbandes im rechten Knöchel.
Saison-Vorbereitung findet wohl ohne Johannsson statt
[Mi, 15 Jun 23:23]
Werder Bremen muss weiterhin auf den langzeitverletzten Stürmer Aron Johannsson verzichten. „Es ist eher unwahrscheinlich, dass er in der Vorbereitung
eingreift", sagte Werders Sportchef Frank Baumann.
Schaaf angeblich vor Engagement bei Galatasaray Istanbul
[Do, 16 Jun 12:13]
Laut türkischen Medienberichten soll Thomas Schaaf den Trainerposten bei Galatasaray Istanbul übernehmen. Ein Problem könnte sich dabei allerdings noch
ergeben.
Gálvez zeigt Interesse an Vereinswechsel
[Fr, 17 Jun 07:00]
Werders Innenverteidiger Alejandro Gálvez hegt offenbar Wechselgedanken. Er habe noch ein Jahr Vertrag und wolle nicht vorzeitig verlängern, sagte der 27Jährige der spanischen Zeitung „Ideal”.
Trauriger EM-Einstand für Gebre Selassie
[Mi, 15 Jun 19:29]
Theo Gebre Selassie hat beim EM-Auftakt der Tschechen in der Startelf gestanden. Immerhin gab es ein kleines Trostpflaster für den Werder-Profi.
Vertrauliche Post für Norbert Meier
[Di, 14 Jun 17:34]
Wenn es um die Liebe zu Werder geht, hat jeder seine eigene einzigartige Erinnerung, die mit Werder zusammenhängt. In unserer Serie erzählen Profis, Fans und
Ex-Spieler von ihren schönsten Momenten.
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Individueller Urlaub der EM-Fahrer - Werder Bremen in der Bundesliga - WESERKURIER
Theodor Gebre Selassie. (nordphoto)
Wenn Werders EM-Fahrer Theodor Gebre Selassie (Tschechien), Zlatko Junuzovic (Österreich) und Laszlo Kleinheisler
(Ungarn) in Frankreich im Einsatz sind, schaut Sportchef Frank Baumann natürlich ganz genau hin. Und er ist erfreut, „wenn
sich unsere Jungs dort gut präsentieren und gute Leistungen bringen”.
Die Bänderverletzung von Junuzovic bereitet ihm derweil keine Sorgen, „das ist nichts Langwieriges, wenn es gut läuft, kann
er im Achtelfinale wieder mitspielen”. Zum Trainingsauftakt am 8. Juli in Bremen rechnet Baumann indes nicht mit dem Trio.
„Es hängt davon ab, wie weit sie im Turnier kommen”, sagt Baumann. „Wir werden individuell entscheiden, wie lange sie
danach noch Urlaub haben.”
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Baumann verhandelt in Wien - Werder Bremen in der Bundesliga - WESERKURIER
Werder-Sportchef Frank Baumann. (nordphoto)
An diesem Donnerstag ist Baumann nun selbst nach Wien geflogen, um vor Ort mit Rapids Sportdirektor Andreas Müller über
einen Transfer und die Ablösemodalitäten zu verhandeln. Mittelfeldakteur Kainz besitzt beim österreichischen BundesligaKlub noch einen Vertrag bis Sommer 2017, hat aber Interesse bekundet, nach Bremen zu wechseln.
Werder will Florian Kainz verpflichten. (imago)
Der Marktwert des 23-Jährigen wird auf viereinhalb Millionen Euro geschätzt, Werder soll zunächst zweieinhalb Millionen
geboten haben. „Ich möchte keinen Zwischenstand abgeben”, sagte Baumann nach den Verhandlungen, „es gibt auch nichts zu
verkünden.” Aber, so Baumann, Ziel eines solchen Treffens sei es, dass man sich „aufeinander zubewegt”.
Kainz wäre nach Thanos Petsos (ebenfalls Rapid Wien), Lennart Thy (St. Pauli), Justin Eilers (Dynamo Dresden) und Torwart
Jaroslav Drobny (Hamburger SV) der fünfte externe Neuzugang. Zudem rückt Nachwuchstalent Johannes Eggestein in den
Profikader auf.
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Kleinheisler ist Ungarns Riese - EURO 2016 - WESER-KURIER
Hatte Grund sich feiern zu lassen: Laszlo Kleinheisler. (nordphoto)
Es hätte auch seinem Naturell widersprochen, wenn László Kleinheisler die silberne Trophäe noch mit lautem Gebrüll in die
Luft gereckt hätte. Ganz lässig in der linken Hand trug der Ungar die Auszeichnung zum „Man of the Match“ hinaus, nur ein
schelmisches Grinsen verriet seine Genugtuung. Unmittelbar hinter ihm schlurfte David Alaba Richtung Ausgang, nahm
missmutig die Kopfhörer herunter, um ein knappes Statement abzuliefern. Wenige Momente später erreichten beide ungefähr
gleichzeitig ihren bereits mit Blinklichtern wartenden Bus in den Katakomben des Stade Matmut Atlantique von Bordeaux.
Dass nicht der Weltstar des Immer-Meisters FC Bayern, sondern der Ergänzungsspieler des Fast-Absteigers SV Werder zum
besten Spieler der Partie gekürt wurde, belegte ja nur, dass aus österreichischer Sicht etwas gewaltig schiefgegangen war. Und
die ungarische Seite alles richtig gemacht hatte. Schon ein Remis am Sonnabend gegen Island langt ihnen wohl, um das
Achtelfinale zu erreichen. „Diesen Sieg haben wir uns alle zusammen erarbeitet“, sagte Kleinheisler, der auf der
Pressekonferenz viel aufgeregter wirkte als auf dem Platz. „Ich sitze hier das erste Mal“, beschied der 22-Jährige verlegen.
Dem Rotschopf widmete sein Nationaltrainer Bernd Storck nach dem 2:0 eine lange Eloge: „László kannte ich ja schon von der
U 21. Ich habe ihn immer für einen guten Spieler gehalten, nur war er auch bei uns fast in der Versenkung verschwunden.“
Dennoch warfen ihn Storck und Assistent Andreas Möller in die erste Play-off-Partie gegen Norwegen, wo Kleinheisler ein
Ausrufezeichen gelang. Das Siegtor nämlich.
In der Winterpause durfte er bei Werder Bremen im Trainingslager im türkischen Belek mitmachen, bekam bald einen
Dreijahresvertrag – und trotzdem in der gesamten Rückrunde nur 194 Minuten Einsatzzeit. „Warum er so wenig gespielt hat,
kann ich nicht beurteilen“, sagte Storck nun, „aber er ist ein Riesentalent und wird seinen Weg in der Bundesliga gehen. So
oder so.“ Wenn nicht an der Weser, dann anderswo – das war aus der Einschätzung herauszuhören.
Die Österreicher sind plötzlich sehr kleinlaut
Kleinheisler war mit seinem Feuereifer einer von Storcks Riesen. Verblüffend sein Spielwitz, mit der der Mittelfeldwühler das
1:0 von Ádám Szalai (62.) vorbereitete. Ein Außenristpass, der nur Spielern gelingt, die vor Selbstbewusstsein strotzen. Im
Klub hatte er bislang kaum Gelegenheit, sein Können zu zeigen. Sein Problem: Die Mittelfeldzentrale mit Florian Grillitsch,
Clemens Fritz und Zlatko Junuzović gab Vereinstrainer Viktor Skripnik am wenigsten Anlass zu Beanstandung. Und ein Spieler
für die Außenbahn ist Kleinheisler nicht. Aber vielleicht ist er einer, der den Part von Junuzović als Dampfmacher übernimmt,
falls der mit Abwanderungsplänen kokettierende Österreicher wirklich Werder verlässt. Der 28-Jährige fing zwar mit großem
Aktionsradius an, verkümmerte dann aber zur zwerghaften Gestalt. Nach einer Stunde wechselte Teamchef Marcel Koller
Junuzović aus, der bereits nach einer Viertelstunde böse mit dem Knöchel umgeknickt war.
„Ein klassisches Supinationstrauma mit Problemen auf der Außenseite. Zusätzlich ist ihm der Gegner auch noch
draufgestiegen“, berichtete ÖFB-Teamarzt Richard Eggenhofer am Mittwoch. Diagnose: Teilriss des Außenbandes im rechten
Knöchel. Dies ergab eine MRT-Untersuchung in Marseille. „Mit ein wenig Glück bekommen wir ihn für ein mögliches
Achtelfinale fit, im Idealfall ein bisschen früher“, sagte ÖFB-Teamarzt Richard Eggenhofer. Am 22. Juni trifft Österreich im
letzten Vorrundenspiel auf Island. Der Ex-Bremer Sebastian Prödl, der den gesperrten Aleksandar Dragovic ersetzen dürfte, hat
vorsichtshalber darauf hingewiesen, „dass der Modus erlaubt, auch als Dritter weiterzukommen.“ Sind auf einmal ganz schön
klein geworden, diese Österreicher.
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Erfolgsfans? Nein danke! - Werder Bremen: Vermischtes - WESER-KURIER
Ob Du Meister wirst oder ob Du hier verlierst: Werder Fans sind immer für ihren Verein da. (Stefanie Heitmann)
Robert Erdmann (Werder-Fan): "Es war der 8. Dezember 1993. Zum Gruppenspiel der Champions League hatte ich meinen
Stammplatz auf der unüberdachten Nordtribüne eingenommen. In Bremen regnete es in Strömen, und zu meiner Linken gesellte
sich ein ziemlich beleibter Mittvierziger mit offensichtlich neuem Werderschal. Der belgische Meister RSC Anderlecht spielte
Werder in der ersten Halbzeit an die Wand und führte klar mit 3:0. Trotz des deprimierenden Ergebnisses sangen die Fans in
der ebenfalls unüberdachten Ostkurve pausenlos "Olé, hier kommt der SVW."
Nicht so mein linker Sitznachbar: Der konnte sich gar nicht beruhigen und beschimpfte ohne Unterlass die Grün-Weißen. Als er
nach der Pause mit einem frisch gezapften Bier wieder Platz genommen hatte, war die zweite Halbzeit gerade angepfiffen
worden. Das schlechte Werderspiel fand seine Fortsetzung, und auch mein Sitznachbar bedachte die Werderspieler weiter mit
den übelsten Schimpfwörtern.
"Beim Bier mit Mario Basler"
Wenn es um die Liebe zu Werder geht, hat jeder seine eigene einzigartige Erinnerung, die mit
...
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Irgendwann, es muss um die 60. Minute herum gewesen sein, platzte mir der Kragen: „Du verbreitest hier eine ziemlich
schlechte Aura. Pass auf, dass du keinen Herzinfarkt bekommst. Auf Erfolgsfans können wir hier verzichten.“ Er schaute mich
an, stand auf, riss sich den Werderschal vom Hals und ließ ihn zu Boden fallen. Dann goss er den Rest seines Bieres über den
Schal und verschwand mit den Worten „Mir reicht’s, das tue ich mir nicht mehr an“ wütend Richtung Ausgang. Knapp zehn
Minuten später klatschte ich meinen rechten Sitznachbarn ab – Wynton Rufer hatte zum 1:3 getroffen.
Und es kam noch besser: Werder glückte ein „Wunder von der Weser“ und gewann mit 5:3. Meinen damaligen Sitznachbarn
habe ich ein knappes Jahr später wiedergesehen. Ein paar Reihen vor mir schwenkte er seinen Werderschal, als Werder
Bremen mit einem 1:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach die Tabellenführung behauptete."
Lust, auf weitere schöne Werder-Geschichten? Hier geht es zum Dossier mit allen Episoden.
Zur Serie:
Die Anekdoten stammen aus dem Buch "Die 333 schönsten Erlebnisse mit Werder Bremen", das die Bremer
Tageszeitungen AG 2010 veröffentlicht hat. Das Buch ist jedoch vergriffen.
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Im Überblick Die aktuellen Gerüchte rund um Werder
Bremen
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Eggestein steht im vorläufigen Kader - Werder Bremen in der Bundesliga WESER-KURIER
Bremen ohne Werder - das ist unvorstellbar! Und das Profiteam, das unter Trainer Viktor Skripnik in der Bundesliga um Punkte
und Tore kämpft, ist das Herzstück des Vereins. Auf dieser Seite gibt es News, Fotos und Videos rund um die Werder-Profis.
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Junuzovic fällt gegen Portugal aus - EURO 2016 - WESER-KURIER
Zlatko Junuzovic. (Imago)
Werders Mittelfeldspieler erlitt beim 0:2 gegen Ungarn einen Teilriss des Außenbandes im rechten Knöchel. Dies ergab eine
MRT-Untersuchung am Mittwoch in Marseille.
"Mit ein wenig Glück bekommen wir ihn für ein mögliches Achtelfinale fit, im Idealfall ein bisschen früher", sagte ÖFBTeamarzt Richard Eggenhofer. Am 22. Juni trifft Österreich im letzten Vorrundenspiel auf Island. (dpa)
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Saison-Vorbereitung findet wohl ohne Johannsson statt - Werder Bremen in der
Bundesliga - WESER-KURIER
Aron Johannsson. (nordphoto)
„Es ist eher unwahrscheinlich, dass er in der Vorbereitung eingreift", sagte Werders Sportchef Frank Baumann. Zwar sei eine
leichte Besserung eigetreten, aber man müsse weiter Geduld haben.
Den US-amerikanischen Nationalstürmer plagen Nervenirritationen im Leisten- und Hüftbereich. Sein letztes Spiel für Werder
bestritt er am 22. September 2015, der Angreifer war im vergangenen Sommer für 4,5 Millionen Euro von AZ Alkmaar
verpflichtet worden.
Derzeit absolviert er ein Reha-Programm in seiner isländischen Heimat, das im Sommer in Bremen fortgesetzt werden soll.
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Schaaf angeblich vor Engagement bei Galatasaray Istanbul - Werder Bremen:
Vermischtes - WESER-KURIER
Thomas Schaaf ist derzeit im Auftrag der UEFA unterwegs. (nordphoto)
Wie türkische Medien berichten soll Thomas Schaaf in der kommenden Saison Cheftrainer des türkischen Hauptstadt-Klubs
werden. Schaaf, der derzeit im Auftrag der UEFA Spiele bei der EM beobachtet, soll bei Galatasaray einen Vorvertrag
unterschrieben haben. Das Arbeitspapier habe eine Gültigkeit bis 2018.
Allerdings könnte das Engagement noch scheitern. Denn angeblich gilt der türkische Nationaltrainer Fatih Terim als Favorit auf
den Trainerposten. Doch der wolle erst nach der EM über seine Zukunft entscheiden. Für den Fall, dass sich der türkische
Trainer für Istanbul entscheiden sollte, würde in Schaafs Vorvertrag laut Medienberichten eine Klausel gültig werden, die dem
55-Jährigen eine finanzielle Entschädigung zusichert.
Schaaf selber sagte allerdings am Mittwoch gegenüber der Kreiszeitung: „Es gibt nichts Konkretes“.
Schaaf war zuletzt bei Hannover 96 Trainer, musste den Verein aber nach elf Spielen wieder verlassen. (oni)
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Gálvez zeigt Interesse an Vereinswechsel - Werder Bremen in der Bundesliga WESER-KURIER
(nordphoto)
Ein entsprechendes Angebot von Werder habe er abgelehnt. „Wir werden sehen, was passiert”, wird Gálvez zitiert. Er habe
Angebote, und es sei an der Zeit, „in meiner Karriere etwas zu ändern”.
Ein Verkauf ist derweil für Sportchef Frank Baumann keine Option. „Wir planen mit Alejandro”, betont Baumann und kündigt
weitere Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung an.
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Trauriger EM-Einstand für Gebre Selassie - Werder Bremen in der Bundesliga WESER-KURIER
Werders Rechtsverteidiger spielte beim EM-Auftakt gegen Spanien im rechten Mittelfeld, dahinter verteidigte der
Hoffenheimer Pavel Kaderabek. Die beiden Bundesliga-Profis verrichteten, wie die gesamte tschechische Mannschaft, in der
Defensive Schwerstarbeit gegen die Spanier. Für Entlastungsangriffe konnten die Osteuropäer kaum sorgen.
Eine der wenigen Gelegenheiten - vielleicht sogar die beste des Spiels - ging auf das Konto von Gebre Selassie (65.). Seinen
Kopfball konnte Cesc Fabregas allerdings auf der Torlinie klären. Den Tiefpunkt aus Sicht der Tschechen, den Kopftballtreffer
von Gerard Piqué in der 87. Minute, erlebte Werders Rechtsverteidiger dann nicht mehr. Er war eine Minute zuvor
ausgewechselt worden. (oni)
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Vertrauliche Post für Norbert Meier - Werder Bremen: Vermischtes - WESERKURIER
Norbert Meier (rechts) ist nicht der Einzige, der in Bremen so heißt. (imago)
Norbert Meier (Werder-Fan): "Vor etlichen Jahren stand bei Werder bekanntlich der Profi Norbert Meier unter Vertrag – und
genau so heiße auch ich. Aufgrund der Tatsache, dass es im damaligen Bremer Telefonbuch nur einen Eintrag „Norbert Meier“
– und zwar den mit meiner Adresse – gab, bekam ich gelegentlich Post, die eigentlich für den Fußballer Norbert Meier
bestimmt war.
So erhielt ich eines Tages einen Brief mitsamt der Gehaltsabrechnungen des Profis Norbert Meier – selbst Werder Bremen war
die korrekte Adresse seines Angestellten offenbar nicht bekannt. Naturgemäß habe ich den ja an mich gerichteten Brief
geöffnet. Als ich den Irrtum bemerkt hatte, meldete ich mich telefonisch bei Werder, um den Sachverhalt zu klären und um
weitere Zustellungen an mich zu verhindern.
"Beim Bier mit Mario Basler"
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Anfänglichem Unverständnis (Wieso haben Sie denn die Post geöffnet?) folgte bald die Einsicht – und die Bitte, die
Gehaltssummen nicht publik zu machen. Für mich war das eine Selbstverständlichkeit – und Werder bedankte sich mit dem
Vorschlag, mich zum nächsten Heimspiel einzuladen, wo ich die Gehaltsabrechnung in „getreue Hände“ übergeben sollte. So
geschah es: Gehaltsabrechnung und Ticket wechselten am nächsten Spieltag an der Kasse ihren Besitzer."
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Die Anekdoten stammen aus dem Buch "Die 333 schönsten Erlebnisse mit Werder Bremen", das die Bremer
Tageszeitungen AG 2010 veröffentlicht hat. Das Buch ist jedoch vergriffen.
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Kreiszeitung.de
Kreiszeitung - Nachrichten aus Bremen, Niedersachsen, Deutschland und der Welt
Der andere Kleinheisler
[Do, 16 Jun 17:54]
Bordeaux - Von Björn Knips. Als er im Mannschaftsbus Richtung Flughafen saß, war Laszlo Kleinheisler kaum zu verstehen – so laut sangen seine ungarischen
Teamkollegen. „Ich bin so glücklich, ich bin so glücklich“, rief der 22-Jährige ins Telefon.
Galvez darf träumen, aber nicht weg
[Do, 16 Jun 17:47]
Bremen - Alejandro Galvez ist in der Heimat – in Spanien. Und da geriet der Werder-Profi in einem Interview ein wenig ins Träumen. Es ist kein Geheimnis, dass er
unbedingt mal für den FC Granada in der Primera Division spielen will. Schließlich ist er dort geboren, doch gekickt hat er immer für andere Clubs. Jetzt ist er sogar
ganz weit weg – in Deutschland. Doch offenbar nicht mehr lange.
Baumann auf Dienstreise in Wien
[Do, 16 Jun 15:10]
Bremen – Die Bundesliga befindet sich in der Sommerpause, hinter den Kulissen wird aber schon fleißig an den Kadern für die neue Spielzeit gebastelt – auch bei
Werder Bremen. Im Transfergeflüster finden Sie die wichtigsten Wechselgerüchte rund um die Grün-Weißen.
Junuzovic: Teilriss des Außenbandes
[Do, 16 Jun 10:31]
Bordeaux - Österreich muss wohl für den Rest der EM-Vorrunde auf Zlatko Junuzovic verzichten. Der Mittelfeldspieler von Werder Bremen hat sich beim 0:2 zum
Auftakt gegen Ungarn einen Teilriss des Außenbandes im rechten Knöchel zugezogen, wie der österreichische Verband am Mittwochabend mitteilte.
Werder-Ticker: Eggestein im vorläufigen EM-Kader der U19
[Mi, 15 Jun 13:21]
In der Bundesliga herrscht Sommerpause, dafür steht die Europameisterschaft in Frankreich vor der Tür - mit dabei sind auch Spieler von Werder Bremen. Der
Werder-Tag im Ticker:
Schaaf schaut ganz genau hin
[Mi, 15 Jun 00:30]
Paris - Von Björn Knips. Es ist sein erstes Turnier, seine erste EM. Zwar nicht als Spieler oder Trainer. Trotzdem hat Thomas Schaaf in Frankreich eine richtig gute
Zeit, das ist nicht zu überhören. „Eine ganz spannende Geschichte“ nennt der 55-Jährige seinen Job bei der Uefa. Schaaf ist „Technical Observer“, so der
Fachbegriff.
Vorbereitung ohne Johannsson
[Di, 14 Jun 18:08]
Bremen - Von Björn Knips. Schlechte Nachricht von Aron Johannsson: Der Gesundheitszustand des Stürmers vom SV Werder Bremen hat sich zwar verbessert,
doch Fußball spielen wird der US-Nationalspieler mit isländischen Wurzeln so schnell nicht wieder. „Wir können in der Vorbereitung nicht mit ihm rechnen“,
bestätigte Sportchef Frank Baumann auf Nachfrage der Kreiszeitung.
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Werder Bremen: Der andere Kleinheisler, Ungarn vertraut ihm mit Erfolg | Werder
Laszlo Kleinheisler fühlt sich im ungarischen Nationaltrikot pudelwohl.
© nordphoto
Bordeaux - Von Björn Knips. Als er im Mannschaftsbus Richtung Flughafen saß, war Laszlo Kleinheisler kaum zu verstehen –
so laut sangen seine ungarischen Teamkollegen. „Ich bin so glücklich, ich bin so glücklich“, rief der 22-Jährige ins Telefon.
Dieser 2:0-Coup gegen Österreich hat aber nicht nur einen Mannschaftsbus in Ekstase versetzt, sondern ein ganzes Land. In der
Hauptstadt Budapest feierten Tausende den überraschenden Sieg gegen den Nachbarn. Und Kleinheisler, der als „Man of the
Match“ ausgezeichnet wurde, konnte sein Glück kaum fassen, denn bei seinem Club Werder Bremen spielt er nur eine
Nebenrolle.
Doch das ist typisch für dieses ungarische Team. Die beiden Torschützen Adam Szalai (Hannover 96) und Zoltan Stieber (1.
FC Nürnberg) gelten in Deutschland sogar schon als Gescheiterte. Und Torwart Gabor Kiraly (früher Hertha BSC) spielt mit
seinen 40 Jahren wieder in der Heimat. Doch gemeinsam sind sie stark. „Wir sind eine richtige Mannschaft“, schwärmte
Kleinheisler: „Wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen. Wir wollten es allen zeigen, das hat uns Kraft gegeben.“
Und dann ist da ja auch noch der deutsche Trainer Bernd Storck, der die Ungarn erstmals seit 1976 wieder zu einer EM
gebracht hatte – übrigens auch dank eines Kleinheisler-Tores in den Playoffs gegen Norwegen. „Er vertraut mir und hat mir
gesagt, dass ich ein guter Fußballer bin und Spiele entscheiden kann“, berichtete Kleinheisler.
Mit dem Vertrauen in Bremen war das so eine Sache. Für eine Verpflichtung im Winter nach einer Probezeit im Trainingslager
in Belek reichte es. 250.000 Euro Ablöse zahlte Werder für den Mittelfeldspieler, der beim ungarischen Erstligisten FC
Videoton in Ungnade gefallen war. Kleinheisler wollte seinen Vertrag nicht vorzeitig verlängern, deshalb musste er alleine
trainieren.
Trotz fehlender Spielpraxis kam er in der Bundesliga gleich zum Einsatz, erwies sich dabei als giftiger Sechser. Seine
taktischen Defizite waren allerdings nicht zu übersehen. Im heißen Abstiegskampf setzte Trainer Viktor Skripnik lieber auf
bewährte Kräfte, zumal es mit Kleinheisler auch Verständigungsschwierigkeiten gab. Der 22-Jährige spricht kein Deutsch und
auch kein Englisch. Ein Dolmetscher war nicht immer greifbar. So richtig glücklich waren am Ende beide Seiten nicht.
Doch das hat sich offenbar schlagartig geändert. „Ich bin sehr stolz, dass ich ein bisschen zeigen konnte, was ich kann. Im
letzten halben Jahr konnte ich das leider nicht so“, meinte Kleinheisler, hegte dabei aber keinen Groll – und Wechselgedanken
gibt es schon mal gar nicht: „Ich hoffe, es läuft hier so gut weiter. Dann werde ich gestärkt nach Bremen zurückkehren. Mein
Vertrag dort läuft ja noch etwas länger.“ Bis 2019. Und darüber ist der neue Sportchef Frank Baumann auch sehr glücklich:
„Mit Laszlo wird zu rechnen sein.“
In der Nationalmannschaft darf Kleinheisler offensiver agieren – ist fast ein Spielmacher. „Wie er gespielt hat –
Riesenkompliment“, lobte Storck. Und Co-Trainer Andreas Möller ergänzte: „Er ist im Offensivbereich vielseitig einsetzbar,
und er ist sehr lernwillig. Er hat das klasse gemacht.“ Der Europameister von 1996 konnte sich auch einen kleinen Seitenhieb
Richtung Bremen, aber auch Richtung Hannover (Szalai) und Nürnberg (Stieber) nicht verkneifen: „Bei uns bekommen sie
Vertrauen und jede Unterstützung.“
Zum Beispiel von Keeper Kiraly oder auch Zoltan Gera. „Sie helfen uns, sie geben uns Kraft. Bei ihnen kann ich mich nur
bedanken“, meinte Kleinheisler, der nun ein klares Ziel hat: „Natürlich wollen wir ins Achtelfinale.“ Mit einem Sieg am
Samstag gegen Island wäre es schon geschafft, dann könnte die nächste Party im Bus steigen.
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Werder Bremen: Galvez darf träumen, aber nicht weg | Werder
Alejandro Galvez (Archivbild)
© nordphoto
Bremen - Alejandro Galvez ist in der Heimat – in Spanien. Und da geriet der Werder-Profi in einem Interview ein wenig ins
Träumen. Es ist kein Geheimnis, dass er unbedingt mal für den FC Granada in der Primera Division spielen will. Schließlich
ist er dort geboren, doch gekickt hat er immer für andere Clubs. Jetzt ist er sogar ganz weit weg – in Deutschland. Doch
offenbar nicht mehr lange.
Der Zeitung „Ideal“ verriet der 27-Jährige, dass er eine vorzeitige Vertragsverlängerung bei Werder abgelehnt habe. „Ich bin
glücklich in Bremen und dankbar für meine Zeit hier. Aber meinen Vertrag möchte ich vorerst nicht verlängern“, sagte Galvez
und erklärte: „Ich habe noch ein Jahr Vertrag, wir werden sehen, was passiert. Ich habe auch Angebote von anderen Vereinen.
Ich denke, es ist an der Zeit, in meiner Karriere etwas zu ändern.“
Auch Betis Sevilla und Espanyol Barcelona sollen scharf auf den Innenverteidiger sein. Doch große Hoffnungen dürfen sich
die Clubs offenbar nicht machen, denn Werder-Sportchef Frank Baumann stellte auf Nachfrage dieser Zeitung klar: „Wir haben
speziell in der Innenverteidigung großen Bedarf. Alejandro ist bei uns fest eingeplant. Es gibt bei uns keine Bereitschaft, mit
ihm über einen Wechsel zu sprechen.“
Immerhin bestätigte Baumann, dass Galvez das erste Werder-Angebot zur Verlängerung abgelehnt hat. Aber das sei normal,
Interviews in der Heimat der Spieler seien ebenfalls anders zu bewerten. Ihm sei kein Wechselwunsch bekannt, „und ich bin im
ständigen Kontakt mit seinem Berater“. Eigentlich kann Werder nach dem Verlust der Stamm-Innenverteidigung (Papi
Djilobodji zurück zum FC Chelsea, Jannik Vestergaard zu Borussia Mönchengladbach) gar nicht auf Galvez verzichten.
Andererseits gibt es ohne neuen Vertrag nur in diesem Sommer noch eine Ablösesumme für den Spanier.
Um eine Ablöse geht es auch bei Florian Kainz. Am Donnerstag weilte Baumann in Wien, um mit Rapid-Sportdirektor Andreas
Müller über einen Wechsel des Flügelspielers zu verhandeln. „Es gibt noch keine Entscheidung“, sagte Baumann. Kainz ist bei
Werder als Ersatz von Levin Öztunali vorgesehen, der nach seiner Ausleihe zu Bayer Leverkusen zurückgekehrt ist.
kni
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Werder Bremen: Wechselgerüchte rund um Werder | Werder
Frank Baumann
© WITTERS
Bremen – Die Bundesliga befindet sich in der Sommerpause, hinter den Kulissen wird aber schon fleißig an den Kadern für
die neue Spielzeit gebastelt – auch bei Werder Bremen. Im Transfergeflüster finden Sie die wichtigsten Wechselgerüchte rund
um die Grün-Weißen.
+++ Baumann in Wien +++
Werders Sportdirektor Frank Baumann ist am Donnerstag nach Wien gereist - laut der österreichischen Zeitung "Kurrier",
um wegen Florian Kainz Verhandlungen mit seinem Amtskollegen Andreas Müller von Rapid Wien zu führen. Die
dürften allerdings zäh werden. Rapid verlangt für Kainz, dessen Vertrag bis zum 30. Juni 2017 datiert ist, eine Ablöse von rund
4,5 Millionen Euro. Werder soll bislang rund zwei Millionen Euro bieten. Müller äußerte im "Kurier": “Wir sprechen vom
besten österreichischen Spieler der Liga. Kainz hat einen gewissen Marktwert, auch wenn der Vertrag nur noch ein Jahr läuft.
Das muss Werder akzeptieren.“ Kainz hat bislang ein A-Länderspiel für Österreich absolviert - steht aber nicht im aktuellen
EM-Aufgebot. (sid)
+++ Kleinheisler weckt Interesse +++
Beim 2:0-Sieg der Ungarn gegen Österreich zeigte Lazlo Kleinheisler eine starke Leistung. Der Werder-Profi legte einen
Treffer auf und wurde zudem zum "Man of the Match" gewählt. Prompt soll es nun auch erste Interessenten an dem
Mittelfeldspieler geben. So berichtet der in Sachen internationaler Transfers immer gut informierte italienische Journalist
Gianluca di Marzio, dass der FC Bologna Kleinheisler gerne verpflichten würde.
#Bologna, interesse #Kleinheisler del #WerderBrema e #Nagy del #Ferencvaros https://t.co/K4ZJWCz9Ud
— Gianluca Di Marzio (@DiMarzio) 15. Juni 2016
Dienstag 14. Juli
+++ Spartak an Djiliobodji interessiert? +++
Werders Sportchef Frank Baumann wolle in Sachen Papy Djiliobodji noch einmal Gespräche mit dem FC Chelsea und dem
Innenverteidiger führen, hieß es zuletzt. Im Werben um den Senegalesen könnten die Bremer nun aber Konkurrenz bekommen.
Wie russische Medien berichten, soll auch Spartak Moskau den 27-Jährigen auf dem Zettel haben.
Montag 13. Juni
+++ Nichts dran am Da Silva-Gerücht +++
Eine Verpflichtung des Peruaners Beto Da Silva (19) ist nach Informationen der Kreiszeitung kein Thema bei Werder.
Südamerikanische Medien hatten am Wochenende über ein angebliches Interesse der Bremer an dem Stürmer von der PSV
Eindhoven berichtet.
Freitag 10. Juni
+++ Kroos-Vorstellung am Montag? +++
Mit Felix Kroos steht der nächste Bremer-Abgang des Sommers kurz bevor. Der Mittelfeldspieler, der bereits in der
vergangenen Saison an Union Berlin ausgeliehen war, wird fest zum Zweitligisten wechseln. Wie es heißt, soll die
Verpflichtung des 25-Jährigen am Montag verkündet werden. Dem Vernehmen nach soll Kroos einen Zwei-JahresVertrag unterzeichnen und Union 500.000 Euro Ablöse an Werder überweisen.
+++ Busch-Leihe steht kurz bevor +++
In der kommenden Saison wird noch ein zweiter Werder-Spieler neben Levent Aycicek für 1860 München auflaufen.
Rechtsverteidiger Marnon Busch wird ebenfalls auf Leihbasis zu den Löwen wechseln. Noch ist der Transfer nicht fix, nach
Informationen der Kreiszeitung steht sein Abschluss aber kurz bevor.
+++ Aycicek-Ausleihe verlängert +++
Levent Aycicek wird auch in der kommenden Saison an Zweitligist 1860 München ausgeliehen. Das bestätigte Werders
Sportchef Frank Baumann am Freitag: „Wir haben zuletzt bei Levent gesehen, dass er in München jede Menge wertvolle
Spielpraxis sammeln konnte und freuen uns, dass er damit einen wichtigen Schritt in seiner Entwicklung gegangen ist. Wir
erhoffen uns, dass er bei 1860 auch in der kommenden Spielzeit weitere wertvolle Erfahrungen sammeln kann.“ Zuvor hatte
bereits 1860-Sportvorstand Oliver Kreuzer verkündet: "Levent Aycicek wird für ein weiteres Jahr ein Löwe bleiben." Der 22Jährige war im Januar auf Leihbasis vom SV Werder zu den Löwen gewechselt und hat in 14 Partien je ein Tor erzielt und
vorbereitet. In Bremen hat Aycicek noch Vertrag bis zum 30. Juni 2018.
OK: "Levent Aycicek wird für ein weiteres Jahr ein Löwe bleiben."
— TSV 1860 München (@TSV1860) 10. Juni 2016
Montag 6. Juni
+++ Granada hat Galvez auf dem Zettel +++
Wie die spanische Tageszeitung "Ideal" berichtet, ist der FC Granada an einer Verpflichtung von Werders Innenverteidiger
Alejandro Galvez interessiert. Der Club hatte in der vergangenen Saison den Abstieg aus der Primera Division als 16. gerade
so verhindert und plant nun einen Umbruch. Der Fokus soll dabei noch mehr auf Spielern aus der Region Granada liegen.
Galvez, der in Granada geboren wurde, würde also perfekt ins Team passen. Laut "Ideal" verfügt der 27-Jährige bei Werder
über eine Ausstiegsklausel in Höhe von sieben Millionen Euro - die Spanier wollen allerdings maximal 2,5 bis 3 Millionen für
den Innenverteidiger auf den Tisch legen. In Bremen hat Galvez noch Vertrag bis zum 30. Juni 2017.
Donnerstag 2. Juni
+++ Bayer setzt auf Öztunali +++
Bayer Leverkusens Sportchef Rudi Völler hat am Donnerstag gegenüber dem "kicker" die Spekulationen, Levin Öztunali könnte
vielleicht doch bei Werder bleiben, ausgeräumt: "Wir bauen auf ihn", sagte der 56-Jährige. Die "Bild"-Zeitung hatte zuvor in
ihrer Ausgabe vom Donnerstag berichtet, dass Werders Geschäftsführer Frank Baumann im Fall von Öztunali noch einmal das
Gespräch mit Spieler und Verein suchen wollte. Das kann sich der 40-Jährige aber offensichtlich sparen.
+++ Jetzt gilt’s für Johannes Eggestein! +++
Nach vielen Gesprächen mit Werder Bremen und wahrscheinlich noch mehr Gesprächen mit anderen interessierten Clubs, ist
nun die Zeit gekommen, Fakten zu schaffen. Bleibt Johannes Eggestein in Bremen, oder gibt er einem Mitbewerber den
Zuschlag? Werder-Geschäftsführer Frank Baumann verkneift sich jegliche Prognose, bleibt aber hoffnungsvoll, den 18-jährigen
Stürmer (33 Treffer in 26 Spielen der U 19-Bundesliga) halten zu können. „Ich weiß nicht, in welche Richtung es gehen wird.
Es entscheidet sich zwischen uns und zwei, drei anderen Vereinen“, sagt der 40-Jährige der Kreiszeitung: „Wir haben unsere
Argumente vorgebracht, es liegt alles auf dem Tisch. Es wird in dieser Woche eine Entscheidung geben.“ Vielleicht bereits am
Donnerstag. Werder muss sich starker inländischer Konkurrenz erwehren. So sollen Bayern München und Bayer Leverkusen
zum Kreis der Interessenten gehören. Baumann hofft dennoch auf den Zuschlag: „Das wäre sehr wichtig für uns. Ich bin
überzeugt, dass Johannes seinen Weg in der Bundesliga relativ schnell machen wird.“
+++ Öztunali und Djilobodji noch nicht abgeschrieben? +++
Levin Öztunali und Papy Djilobodji waren bei Werder eigentlich schon Geschichte. Es galt als sicher, dass die ausgeliehenen
Profis zu ihren Clubs (Öztunali/Leverkusen - Djilobodji/Chelsea) zurückkehren und in der kommenden Saison nicht für Bremen
spielen werden. Laut "Bild"-Zeitung hat Werders Sportchef Frank Baumann den Kampf um die beiden aber noch nicht
aufgegeben: "Es waren gute Leihgeschäfte. Beide haben uns sehr geholfen und spielen in meinen Gedanken für die neue Saison
natürlich eine Rolle. Wir müssen das mit Spielern und Vereinen besprechen", so der 40-Jährige. Denkbar wäre in beiden
Fällen ein weiteres Leihgeschäft.
Mittwoch 1. Juni
+++ Dieng wechselt in die Türkei +++
Cheikhou Diengzu Werder? Dieses Gerücht war zu Wochenbeginn aufgepoppt. Dran ist nichts - zumindest jetzt nicht mehr. Der
senegalesische Flügel-Flitzer wechselt vom österreichischen Zweitligisten SKN St. Pölten in die türkische Süper Lig zu
Istanbul Başakşehir FK - das gab der Club am Mittwochnachmittag auf seiner Homepage bekannt.
Kulübümüz, Avusturya takımı St. Pölten'de forma giyen Cheikhou Dieng ile yarın 3 yıllık sözleşme imzalayacak.
pic.twitter.com/QkOQVK1pgQ
— İstanbul Başakşehir (@ibfk2014) 1. Juni 2016
+++ Top-Clubs buhlen um Eggestein +++
Ende des Monats läuft sein Vertrag in Bremen aus - ob Werder Johannes Eggestein darüber hinaus an den Club binden kann, ist
noch völlig offen. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, mischt auch der FC Bayern im Poker um das 18 Jahre alte Sturm-Talent
mit. Bereits im April waren erste Gerüchte aufgekommen, dass die Münchner ein Auge auf den jüngeren Bruder von WerderProfi Maximilian Eggestein geworfen haben. Werders Sportchef Frank Baumann will ihn trotzdem von einem Verbleib in
Bremen überzeugen: „Uns ist bekannt, dass Top-Clubs interessiert sind. Aber wir glauben, dass wir ihm einen Weg aufzeigen
können, der für seine Entwicklung gut ist." Die Bremer rechnen bis zum Ende der Woche mit einer Entscheidung, ob Eggestein
an der Weser bleibt oder nicht.
Dienstag, 31. Mai
+++ Werder an Dieng interessiert +++
Cheikhou Dieng hat mit starken Leistungen beim österreichischen Zweitligisten SKN St. Pölten auf sich aufmerksam gemacht.
Auch Werder Bremen soll den 22-Jährigen Senegalesen auf der Liste haben, das sagt zumindest St. Pöltens Sportmanager
Frenkie Schinkels gegenüber der Wochenzeitung „Niederösterreichische Nachrichten“: „Heidenheim und Hannover aus der
zweiten Bundesliga, Werder Bremen aus der ersten Bundesliga. Und das sind nur die Interessenten aus Deutschland“, so
Schinkels. Dieng wurde in der vergangenen Saison meist auf dem linken Flügel und im linken Mittelfeld eingesetzt.
+++ 1860 will Busch ausleihen +++
Zweitligist 1860 München ist laut „Bild“-Zeitung an einer Ausleihe von Marnon Busch interessiert. Der 21-Jährige Verteidiger
hat in Bremen in der vergangenen Saison im Profiteam keine Rolle gespielt und kam hauptsächlich in der U23 in der dritten
Liga zum Einsatz. Bei den Münchnern könnte Busch auf einen Bremer Teamkollegen treffen. Levent Aycicek, der bereits im
Januar auf Leihbasis zu 1860 gewechselt war, soll auch in der kommenden Saison an den Zweitligisten verliehen werden.
+++ Werder plant mit Caldirola +++
„Ich gehe aktuell davon aus, dass Luca bei uns eine wichtige Rolle spielen wird“, sagt Sportchef Frank Baumann. Caldirola
war in der vergangenen Spielzeit an Darmstadt 98 ausgeliehen und hatte für die Lilien in allen 34 Bundesligapartien in der
Startelf gestanden – mal als Innenverteidiger, mal als Linksverteidiger.
Lesen Sie auch:
Blitz-Intervention im EM-Trainingslager? Baumann fliegt zu Junuzovic
Für Kroos und Füllkrug führt vorerst kein Weg zurück
Baumann über Chancen bei Johannes Eggestein: "Habe die Hoffnung, dass er bleibt"
mib/csa
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Werder Bremen: Teilriss des Außenbandes bei Junuzovic | Werder
Österreichs Zlatko Junuzovic verletzt am Boden.
© nordphoto
Bordeaux - Österreich muss wohl für den Rest der EM-Vorrunde auf Zlatko Junuzovic verzichten. Der Mittelfeldspieler von
Werder Bremen hat sich beim 0:2 zum Auftakt gegen Ungarn einen Teilriss des Außenbandes im rechten Knöchel zugezogen,
wie der österreichische Verband am Mittwochabend mitteilte.
“Mit ein wenig Glück bekommen wir ihn für ein mögliches Achtelfinale fit, im Idealfall ein bisschen früher“, sagte Teamarzt
Richard Eggenhofer. “Es ist natürlich sehr bitter. Man hat sich so viel vorgenommen...“, meinte Junuzovic (28). Für das zweite
Gruppenspiel gegen Portugal (Samstag, 21.00 Uhr/ARD) fällt er sicher aus.
Zum Abschluss spielt die ÖFB-Elf gegen Island (22. Juni). “Momentan ist die Stimmung sehr gedrückt“, ergänzte er, “ich
werde alles daransetzen, dass ich noch irgendwie dabei sein kann.“ Einen Spieler nachnominieren kann Österreich nicht mehr.
Das ist nur möglich, wenn sich ein Akteur vor Turnierbeginn verletzt.
sid
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Werder-Bremen-Liveticker: News rund um den SVW auf und neben dem Platz |
Werder
© nordphoto
In der Bundesliga herrscht Sommerpause, dafür steht die Europameisterschaft in Frankreich vor der Tür - mit dabei sind auch
Spieler von Werder Bremen. Der Werder-Tag im Ticker:
Live Blog Werder-Wall
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Ex-Bundesliga-Trainer: Augen auf für die Uefa - Thomas Schaaf schaut ganz genau
hin | Werder
Schaaf kürt bei der EM den „Man of the Match“
© nordphoto
Paris - Von Björn Knips. Es ist sein erstes Turnier, seine erste EM. Zwar nicht als Spieler oder Trainer. Trotzdem hat Thomas
Schaaf in Frankreich eine richtig gute Zeit, das ist nicht zu überhören. „Eine ganz spannende Geschichte“ nennt der 55-Jährige
seinen Job bei der Uefa. Schaaf ist „Technical Observer“, so der Fachbegriff.
Also einer von 13 Beobachtern, die für den europäischen Fußball-Verband (Uefa) die Spiele ganz genau unter die Lupe nehmen
– und anschließend den „Man of the Match“ küren. Ein Randaspekt. Schaaf geht es mehr ums Spiel, um Trends bei
Spielsystemen und um Taktik. Dafür muss er ganz anders zuschauen als sonst. „Wenn du als Trainer ein Spiel beobachtest, dann
schaust du vor allem auf die Stärken und Schwächen der Mannschaften. Du überlegst sofort, wie du sie später selbst mit deiner
eigenen Mannschaft besiegen kannst“, berichtet Schaaf.
So hat er es viele Jahre für den SV Werder Bremen gemacht, in der vergangenen Rückrunde für Hannover 96. Dort wurde der
Ex-Profi im April beurlaubt, doch arbeitslos ist er nicht. Schon wenige Tage nach seinem Ende in Hannover saß er in der
Champions League beim Viertelfinale zwischen dem VfL Wolfsburg und Real Madrid auf der Tribüne – für die Uefa. Seit 2011
arbeitet Schaaf für den Verband. Mal mehr, mal weniger – je nach eigener Joblage. Große Turniere waren für ihn bislang kein
Thema, „weil es zeitlich nicht gepasst hat“. Jetzt ist das anders, Schaaf in Paris dabei – und schwer beschäftigt. Er guckt alle
Gruppenspiele in Paris live im Stadion, möglichst viele weitere am Fernseher.
Immer an seiner Seite: David Moyes. Mit dem Ex-Coach vom FC Everton und Manchester United bildet Schaaf ein Team.
„Jeder ist für eine Mannschaft zuständig“, erklärt Schaaf. Während der Partie macht sich jeder seine Notizen. „Wir sitzen da
nicht im Sessel und schauen nur zu“, sagt der Ex-Profi und lacht: „Da steckt schon was dahinter. Wir müssen ganz genau
beobachten, um das später auch entsprechend dokumentieren zu können. Die Uefa will wissen, auf welchem Stand der Fußball
ist und in welche Richtung er sich entwickelt.“
Kollegenschelte ist für ihn dabei tabu: „Wir wollen keine Fehler aufdecken oder etwas bewerten. Das steht uns gar nicht zu.
Wir beobachten nur.“ Schaaf hat zwar schon einige Spiele gesehen, doch einen Trend hat er noch nicht ausgemacht. „Das war
klar“, sagt er: „Bei den ersten Gruppenspielen geht es nur darum, gut ins Turnier zu kommen. Ab dem zweiten Spieltag wird es
spannend. Dann werden wir mehr die verschiedenen Ideen sehen.“
Sir Alex Ferguson als Berater dabei
Seine Eindrücke gibt Schaaf gemeinsam mit Partner Moyes in ein spezielles Computerprogramm ein. Genauso wie die anderen
Beobachter. Zu denen gehören weitere namhafte Ex-Profis und -Trainer wie Gareth Southgate, Savo Milosevic und Mixo
Paatelainen. Geleitet und beraten wird diese Gruppe von Ion Lupescu, Sir Alex Ferguson und Alain Giresse. Geballte FußballKompetenz. „Da wird viel diskutiert“, erzählt Schaaf: „Man fragt sich manchmal schon, warum die eine Mannschaft so gespielt
hat, was genau die Idee war.“ Kontakt zu den Nationaltrainern gibt es nicht. Schaaf würde seine Eindrücke auch nicht wie ein
Scout weitergeben. „Das ist nicht unsere Aufgabe, wir sind neutral“, betont der 55-Jährige der in Brinkum bei Bremen lebt.
Erst im September werden die Ergebnisse seiner Arbeit veröffentlicht – dann stellt die Uefa ihren großen „Technical Report“
vor. Ganz ohne persönliche Bewertung geht es aber auch nicht. „Wir entscheiden bei jedem Spiel über den Man of the Match“,
verrät Schaaf. Als Bundesliga-Trainer war er kein Freund von öffentlicher Einzelkritik und vermied sie, so gut er konnte.
Morgen kommt er nicht drumherum – und Fußball-Deutschland wird diesmal vielleicht etwas genauer hinschauen. Denn Schaaf
ist Beobachter der Partie gegen Polen. Und gegen Nordirland wird er auch auf der Tribüne sitzen.
Sein Stammplatz soll das allerdings nicht werden. Der 55-Jährige liebäugelt bei allem Spaß am Beobachter-Job mit einer
Rückkehr ins Trainergeschäft: „Kommt ein interessantes Angebot, dann höre ich mir das an.“ Angeblich soll Galatasaray
Istanbul an ihm dran sein. „Es gibt nichts Konkretes“, wiegelt Schaaf ab und bittet freundlich um das Gesprächsende: „Ich habe
jetzt endlich mal ein paar Stunden Zeit, mir Paris etwas anzuschauen – nachher ist ja schon wieder Fußball.“
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Werder Bremen: Vorbereitung ohne Aron Johannsson | Werder
Aron Johannsson (Archivbild)
© nordphoto
Bremen - Von Björn Knips. Schlechte Nachricht von Aron Johannsson: Der Gesundheitszustand des Stürmers vom SV Werder
Bremen hat sich zwar verbessert, doch Fußball spielen wird der US-Nationalspieler mit isländischen Wurzeln so schnell nicht
wieder. „Wir können in der Vorbereitung nicht mit ihm rechnen“, bestätigte Sportchef Frank Baumann auf Nachfrage der
Kreiszeitung.
Abgeschrieben hat er den 25-Jährigen nach nun schon neunmonatiger Verletzungspause aber nicht: „Er spielt in unseren
Kaderplanungen natürlich eine Rolle, auch, wenn wir wissen, dass er zum Saisonstart nicht zur Verfügung stehen wird.“ Will
heißen: Für Johannsson wird kein Ersatz verpflichtet. „Wir sind doch im Sturm gut besetzt“, betont Baumann und verweist auf
Claudio Pizarro und Anthony Ujah sowie die Neuzugänge Lennart Thy, Justin Eilers und Eigengewächs Johannes Eggestein.
Auch Fin Bartels sei eine Alternative. In Melvyn Lorenzen steht ein weiterer Stürmer im Kader.
„Für Aron ist das keine einfache Situation“, sagt Baumann, macht dem Angreifer aber Mut: „Wir haben sehr viel Geduld.
Langfristig wird er uns bestimmt noch helfen. Aber eine Prognose ist bei ihm ganz schwierig, es ist ja kein Bruch oder ein
Riss.“ Johannsson plagt sich mit Nervenirritationen im Leisten- und Hüftbereich herum. Diese Schwachstelle – so hat es ExSportchef Thomas Eichin einmal verraten – war Werder bekannt, als der Stürmer im vergangenen Sommer als Ersatz für
Franco Di Santo (zu Schalke 04) verpflichtet wurde.
4,5 Millionen Euro Ablöse überwiesen die Bremer an AZ Alkmaar. Johannsson startete gut durch, machte in sechs BundesligaSpielen zwei Tore. Das war es allerdings. Am 22. September stand er zum letzten Mal in der Bundesliga auf dem Platz. Statt
dessen ging es in den OP. Doch die gesundheitliche Wende setzte nicht ein. Zuletzt absolvierte Johannsson seine Reha in der
Heimat auf Island. Kürzlich war er in Bremen – und es stellte sich heraus, dass Werder noch lange ohne ihn auskommen muss.
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taz - Bremen
Aktuelle Nachrichten - Suche nach "werder"
EMtaz: Gruppe C Deutschland – Polen: Die Mutter aller Unentschieden
[Fr, 17 Jun 00:15]
Was ist vorher über die Stürmer gesprochen worden. Weltklasse seien die. Heraus kam das erste torlose Remis der EM. Und einer wurde der Oberstolperer.
mehr...
EU schiebt Flüchtlinge illegal zurück: Rabiater Rechtsbruch
[Do, 16 Jun 20:31]
Flüchtlinge werden von der griechischen Küstenwache gezwungen, auf türkische Boote umzusteigen. Ein Frontex-Boot ist dabei in Sichtweite. mehr...
Mitbestimmung bei Alnatura: „Betriebswirtschaftliche Gründe“
[Fr, 17 Jun 08:00]
Seit Monaten wird die Wahl eines Betriebsrats in einer Bremer Alnatura-Filiale blockiert. Nun wurde der Personalstamm ausgedünnt. mehr...
Kommentar Zukunft des Frackings: Motivierte Gegner
[Do, 16 Jun 20:52]
Mit Fracking-Rufen wird die Gasindustrie ihre Gegner in Union und SPD aktivieren, die Grünen alarmieren und die Protestbewegung motivieren. mehr...
Erneute Verhandlung nach 35 Jahren: Die Suche nach dem richtigen Täter
[Do, 16 Jun 21:26]
Jahrzehnte nach dem Tod der damals zehnjährigen Ursula Herrmann landet der Fall wieder vor Gericht. Ihr Bruder will Gewissheit. mehr...
Flüchtlinge in Hamburg: Senat setzt auf neue Zahlen
[Do, 16 Jun 20:48]
Statt 40.000 plant der Senat nur noch mit etwa 30.000 Plätzen für Schutzsuchende. Anhaltend hoch bleibe aber der Bedarf an Folgeunterkünften mehr...
Vorwahlkampf in Bremen: Das Ticket nach Berlin
[Do, 16 Jun 20:29]
Kurz vor der Sommerpause teilt Kirsten Kappert-Gonther (Grüne) ihrer Partei mit, dass sie gern in den Bundestag will. Das sorgt für Unruhe. mehr...
Elektromobilität in Deutschland: Volkswagen unter Strom
[Do, 16 Jun 20:12]
Bis zu einem Viertel der Neuwagen von VW soll 2025 mit Batterie fahren. Eine neue Strategie soll den Dieselskandal verdrängen. mehr...
Erneut Gravitationswellen gemessen: Kollidierende Schwarze Löcher
[Do, 16 Jun 19:38]
Am Ligo-Observatorium in den USA wurden zum zweiten Mal schon Gravitationswellen gemessen. Die Quelle waren wieder zwei kollidierende Schwarze Löcher.
mehr...
Fracking in Deutschland: Verbieten verboten
[Do, 16 Jun 19:18]
Am liebsten würde die Große Koalition das Thema Fracking aus den nächsten Wahlkämpfen heraushalten. Aber daraus wird wohl nichts. mehr...
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EMtaz: Gruppe C Deutschland – Polen
Die Mutter aller Unentschieden
Was ist vorher über die Stürmer gesprochen worden. Weltklasse seien die. Heraus kam das erste torlose Remis der EM. Und
einer wurde der Oberstolperer.
Infight ohne Torabschluss: Arkadiusz Milik und Mats Hummels im Bodenkampf Foto: dpa
Die Startbedingungen: Beide Mannschaften haben ihr Auftaktspiel gewonnen und können ohne Druck in die Partie gehen. Mit
einem Sieg können sie jedoch schon mehr als eine Nase voll Gruppensieg schniefen. Bei Deutschland gibt es zum UkraineSpiel eine Veränderung: Bei Mats Hummels haben alle Bartstoppeln wieder die gleiche Länge. Er ist also einsatzbereit. Da
Artist Jérôme Boateng seinen neuen Job beim Zirkus Krone erst nach der EM antritt, bilden beide die Innenverteidigung.
Leidtragender ist Shkodran Mustafi, nach dem vorerst wohl keine deutschen Söhne mehr benannt werden. Kapitän Bastian
Schweinsteiger steuert die deutsche Barkasse erneut vom Ufer aus und hebt sich seinen 60-Meter-Sprint für die Schlussminuten
auf. Der polnische Pechvogel heißt Wojciech Szczesny. Der Torwart fällt verletzt aus. Außerdem spielt Grosicki für Kapustka.
Das Vorurteil: Gegen Polen ist nix zu holen. Die polnischen Offensivraketen Robert Lewandiowski, Arkadiusz Milik und
Jakub Blaszczkowski kennen die deutsche Abwehrreihe bestens aus der Bundesliga und zeigen ihr die Schwächen ein ums
andere mal auf. Jogi muss seine Jungs schon ordentlich bei den Eiern packen, wenn das was werden soll. Doch aufgrund der
Konstellation werden sich beide erst mal belauern. Es wird ein Unentschieden.
Das Spiel: Hälfte 1: Es geht ganz gut zur Sache. Sami Khedira nimmt sich die Kritik, er habe gegen die Ukraine zu wenige
Zweikämpfe geführt, direkt zu Herzen und räumt Milik humorlos am Mittelkreis ab – Gelb nach zwei Minuten. Hummels
verliert als letzter Mann ein Duell gegen Lewandowski – ein Willkommensgeschenk an den Bald-wieder-Kollegen? Der
schlägt es aber aus. Abgesehen davon haben die Deutschen Milik und Lewandowski, das doppelte Lottchen im polnischen
Sturm, ganz gut im Griff. Selber zerschellen alle Bemühungen irgendwo zwischen Mittellinie und Sechzehner am polnischen
Beton. Was macht eigentlich dieser Packing heute Abend? Weilt jedenfalls nicht in Paris. Jogi Löw wird aus
Sicherheitsgründen nicht mehr in Nahaufnahme gezeigt.
Hälfte 2: Hoppla. Was haben die denn in der Pause genommen? Die Deutschen richten noch mal die Haare, da segelt Milik
eine Nasenspitze breit an der Führung vorbei. Im Gegenzug knallt der kleine Mario dem polnischen Torhüter den Ball in die
Arme. Auch Lewandowski erinnert sich, dass in seiner Jobbeschreibung irgendwas mit Tore schießen steht. Doch der Mats
matst heldenhaft dazwischen. Es ist ein Tempo in der Partie, das jeden Basejumper neidisch macht. Es hagelt Chancen auf
beiden Seiten, besonders Milik muss das regeln. Tut er nicht. Kommentator Oliver Schmidt beschwört die Regel der späten
EM-Tore wie ein Schamane Waldgeister. Es hilft nix.
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Der entscheidende Moment: Ohne Entscheidung kein entscheidender Moment.
Die Pfeife des Spiels: Arkadiusz Milik. Erinnerte eher an seine Zeit in Leverkusen als zuletzt in Amsterdam und vergab gleich
zwei Riesenchancen zur polnischen Führung.
Gruppe C
1. GER: 2 - 2:0 - 4
2. POL: 2 - 1:0 - 4
3. NIR: 2 - 2:1 - 3
4. UKR: 2 - 0:4 - 0
Der Spieler des Spiels: Mario Gomez, eingewechselt in der 72. für Draxler. Hat nix gerissen, aber allein dafür, dass der nach
dem Ding 2008 immer noch Europameisterschaften spielen darf. Arkadiusz Milik gefällt das.
Das Urteil: Viele gute Stürmer = viele Tore? Mitnichten. Ein typisches zweites Gruppenspiel unter Löw. Tradition
verpflichtet.
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EU schiebt Flüchtlinge illegal zurück
Rabiater Rechtsbruch
Flüchtlinge werden von der griechischen Küstenwache gezwungen, auf türkische Boote umzusteigen. Ein Frontex-Boot ist
dabei in Sichtweite.
Dieses von Flüchtlingen gemachte Foto zeigt das erzwungene Umsteigen vom Boot der griechischen Küstenwache auf das der
türkischen. Im Hintergrund das Schiff im Frontex-Einsatz Foto: Watch the Med
BERLIN taz | Drei Tage hatten sie im Versteck gewartet, in der Nacht auf den vergangenen Freitag gaben die Schlepper ihnen
dann das Zeichen zum Aufbruch: Sie brachten 39 Männer und Frauen sowie 14 Kinder aus Syrien, Eritrea und dem Irak an den
Strand von Altınkum Plajı, südlich von Izmir. Die Flüchtlinge bestiegen ein Boot, um vier Uhr in der Früh fuhren sie los. Das
sichere Europa – von hier aus liegt es in Sichtweite, die Insel Chios ist nur etwa 15 Kilometer entfernt. Doch bis dahin kamen
sie nie.
SyrerInnen auf der Flucht kommunizieren über offene WhatsApp-Gruppen miteinander. So können sie sich gegenseitig über
mögliche Gefahren auf dem Laufenden halten. Ein kollektiver Schutzmechanismus auf einer hochriskanten Reise. Manche, die
Europa bereits erreicht haben, lesen die Nachrichten in diesen Gruppen ständig mit, um im Notfall Hilfe leisten zu können.
Einer von ihnen ist der 27-jährige Ayham R. Er arbeitet mit dem Projekt “Watch the Med Alarmphone“ zusammen und ist selbst
im Oktober mit einem Boot über die Ägäis und dann nach Deutschland gekommen. Sein Asylverfahren in München läuft
derzeit. In der Nacht zum vergangenen Freitag verfolgte R. die Nachrichten aus dem Boot vor Chios. „Um 4.52 schickten sie
ein Bild mit der Nachricht, sie seien von einem Boot der griechischen Küstenwache aufgenommen worden“, sagt R. der taz.
Die Flüchtlinge baten die Beamten um Asyl in Europa, die Griechen aber hätten ihnen verboten, weiterzusprechen.
Eine halbe Stunde später schicken die Flüchtlinge per WhatsApp die Nachricht, dass sie nicht nach Griechenland gebracht
werden. Stattdessen würden sie der türkischen Küstenwache übergeben, die die Griechen in der Zwischenzeit gerufen hatten.
R. rief daraufhin eine der Telefonnummern der Flüchtlinge an. „‚Sie halten Waffen auf unsere Köpfe und drohen zu schießen,
wenn wir nicht auf das türkische Boot umsteigen‘ “, habe einer der Syrer ihm berichtet, sagt R..
Dann brach der Kontakt ab
Der Einsatzleiter habe jene Flüchtlinge, die Englisch können, aufgefordert, den folgenden Satz zu übersetzen: „Sag ihnen, dass
ich euch umbringe, wenn ihr noch einmal hierherkommt.“ Dann brach der Kontakt zwischen R. und den Menschen in dem Boot
ab.
Erst nach einigen Stunden konnte R. wieder eine der Nummern aus der WhatsApp-Gruppe erreichen. Die Flüchtlinge
berichteten ihm, sie seien im türkischen Cesme zunächst ins Gefängnis gebracht, aber nach und nach freigelassen worden.
Für den Deal zur Flüchtlingsabwehr zwischen der EU und der Türkei gelten die Regeln der UN-Flüchtlingskonvention:
Niemand darf ohne individuelles Verfahren zurückgeschickt werden, stets muss in jedem Einzelfall geprüft werden, ob
besondere Schutzbedürftigkeit vorliegt, ob Flüchtlinge nach einer Zurückschiebung sicher sind. Doch die sogenannten Hotspots
in Griechenland sind voll, die Lage dort ist katastrophal, über 50.000 Flüchtlinge sitzen in Griechenland fest. Nun setzt die
Küstenwache offenbar auf rabiatere Methoden der Flüchtlingsabwehr.
Bisher Beteiligung an Pushbacks immer bestritten
Seit Jahren hatten Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch, Amnesty und Pro Asyl Aussagen über gewaltsame,
teils tödliche Pushback-Aktionen durch die griechische Küstenwache gesammelt. Die EU-Grenzagentur Frontex hatte stets
bestritten, an diesen Aktionen beteiligt gewesen zu sein.
Bilder, die einige der zurückgeschobenen Flüchtlinge am Freitag mit ihrem Handy aufgenommen haben, zeigen nun aber
deutlich ein Schiff der rumänischen Küstenwache in unmittelbarer Nähe. Seit etwa 2009 werden eben diese rumänischen
Schiffe im Rahmen von gemeinsamen Frontex-Missionen in die Ägäis entsandt.
In der Warschauer Frontex-Zentrale ist man schnell auf den Vorfall aufmerksam geworden: „Wir sammeln derzeit alle
notwendigen Informationen und führen eine gründliche Analyse der Fakten durch“, sagte ein Sprecher der taz. Am Montag habe
es in der Angelegenheit ein Treffen von Frontex und Vertretern der griechischen Küstenwache in Piräus gegeben. Man habe
„um zusätzliche Fakten und Aufklärung über diesen Vorfall“ gebeten. Die „Untersuchung läuft“, so der Sprecher.
„Pushbacks sind illegal“, sagte die grüne EU-Abgeordnete Ska Keller. Wenn sich die Schilderung der syrischen Flüchtlinge
bestätigt, sei dies „eindeutig ein Verstoß gegen europäisches und internationales Recht“. Der Fall müsse untersucht werden,
sagte Keller. Vor allem Frontex müsse dann erklären, warum es Pushbacks nicht verhindert hat. „Auch die EU-Kommission
wäre dann gefragt. Sie ist die Hüterin der EU-Verträge und darf nicht zulassen, dass eine EU-Agentur bei Rechtsbrüchen
wegsieht.“
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Mitbestimmung bei Alnatura
„Betriebswirtschaftliche Gründe“
Seit Monaten wird die Wahl eines Betriebsrats in einer Bremer Alnatura-Filiale blockiert. Nun wurde der Personalstamm
ausgedünnt.
Innovative Produkte, schön und gut, aber wie sieht es bei der Mitarbeitervertretung bei Alnatura aus? Foto: dpa
BREMEN taz | Kai Wargallas Arbeitsvertrag wird nicht verlängert. Ende Juni endet ihre Tätigkeit in der Alnatura-Filiale in
der Bremer Faulenstraße. Weder ihre Stelle wird der Bio-Supermarkt nachbesetzen noch die jener anderen Kollegin, die um
einen Aufhebungsvertrag gebeten hat. Für zwei Auszubildende, die in eine Hamburger Filiale gewechselt sind, kommt
Wargalla zufolge niemand Neues, auch nicht für den Lehrling, der gerade seine Ausbildung beendet – und nicht übernommen
wird. Das Unternehmen verweist auf betriebswirtschaftliche Gründe – und die, das schwingt deutlich mit, hätten mit dem
Vorstoß der MitarbeiterInnen zu tun, einen Betriebsrat zu gründen.
Denn „seit einigen Monaten“ sei der Umsatz in der Filiale Faulenstraße „stark zurückgegangen“, sagt Alnatura-Sprecherin
Stefanie Neumann, und das sei „durchaus ungewöhnlich“. So ganz bestätigen will sie die Angaben zu den fünf Stellen nicht:
„Es ist richtig, dass wir die Mitarbeiterzahl anpassen müssen“, sagt die Sprecherin, „aber bei den Lehrlingen ist noch nichts
entschieden.“ Die Ausbildungsplätze könnten je nach Umsatz-Entwicklung „vielleicht ein halbes Jahr später oder aber
vielleicht auch gar nicht nachbesetzt werden – da ist noch alles offen“.
Fest steht hingegen: Sollte es zur Betriebsratswahl kommen, hätte die Filiale nun nur noch einen Anspruch auf eine einköpfige
MitarbeiterInnenvertretung: Wären die erwähnten fünf Stellen weiterhin besetzt, stünde der Filiale ein dreiköpfiges Gremium
zu. Zumal: Eine der treibenden Kräfte für einen Betriebsrat – und Wahlvorstandsmitglied – ist Kai Wargalla.
In den Wahlvorstand hatte sie das Arbeitsgericht Bremen berufen, wo die geplante Betriebsratswahl schon seit Mitte Februar
auf dem Tisch liegt: Fünf Alnatura-MitarbeiterInnen hatten ein Beschlussverfahren angestrengt, nachdem – so ihr Vorwurf – die
Filialleitung im Oktober „durch taktische Spielchen“ die Wahl verhindert habe (taz berichtete). Im Vorfeld hätten sowohl das
Filialleitungsteam als auch der Gebietsleiter MitarbeiterInnen zu Gesprächen geladen und dabei ihren Unmut über die
Betriebsrats-Pläne geäußert.
Einen Betriebsrat darf wählen, wer ArbeitnehmerIn ist, dem jeweiligen Betrieb angehört und das 18. Lebensjahr vollendet
hat.
ArbeitnehmerInnen in diesem Sinne sind auch Auszubildende, TeilzeitmitarbeiterInnen, MinijobberInnen, Aushilfen oder
befristet Beschäftigte. Nicht wahlberechtigt sind ArbeitgeberInnen oder leitende Angestellte.
Die Größe des Betriebsrats hängt von der Zahl der Arbeitnehmer ab: Bei fünf bis 20 Wahlberechtigten besteht der
Betriebsrat aus einer Person, bei 21 bis 50 Wahlberechtigten sind es drei Mitglieder.
Die Alnatura-Filiale in der Bremer Faulenstraße hatte zum Zeitpunkt der gescheiterten Betriebsratswahl im Oktober
vergangenen Jahres 22 Angestellte – nun sind es noch 17.
Nach dem Scheitern der Wahl beantragte die Gewerkschaft Ver.di als Vertreterin von fünf MitarbeiterInnen beim Arbeitsgericht
den Einsatz eines Wahlvorstandes – und hatte damit Erfolg. Alnatura legte Beschwerde ein, ließ sich damit aber Zeit bis zum
Ende der einmonatigen Frist; zur Begründung der Beschwerde forderte das Unternehmen dann nochmal eine Fristverlängerung
bis Anfang Juni.
Ob das bewusste Taktik des Unternehmens war, darüber lässt sich nur spekulieren. Bemerkenswert ist allerdings, dass Kai
Wargalla erst kurz vor Ende der Frist ihre „Nichtverlängerungsanzeige“ erhielt – und genau die führt der Arbeitgeber in seiner
Beschwerdebegründung auf. „Dort steht sinngemäß, dass es den vom Arbeitsgericht eingesetzten Wahlvorstand nicht geben
könne, weil ich bei einer Betriebsratswahl ja gar nicht mehr im Unternehmen tätig sei“, sagt Wargalla.
Ob ihr Arbeitsvertrag wegen ihres Engagements für einen Betriebsrat nicht verlängert wurde – es wäre bereits die dritte
Verlängerung gewesen –, weiß Wargalla nicht. „Eine schriftliche Begründung ist bei einem auslaufenen Vertrag ja sowieso
nicht nötig“, sagt sie. „Mündlich hat man auch mir gegenüber von betriebswirtschaftlichen Gründen gesprochen.“
Beim Kampf um einen Betriebsrat will sie die KollegInnen aber trotzdem unterstützen: „Es gibt in der Faulenstraße immer
noch genug Leute, die das wollen und auch vorantreiben“, sagt Wargalla. „Anders als bei vielen anderen ist die Tätigkeit bei
Alnatura für mich nicht existentiell wichtig“, sagt sie – „genau das bedeutet aber auch, dass ich die Verantwortung habe, künftig
weiterzumachen.“
Bundesweit hat Alnatura 99 Filialen – darunter gibt es bislang nur in einer einzigen einen Betriebsrat. Wargalla erzählt, dass
Gründer und Geschäftsführer Götz Rehn bei einem Besuch in der Filiale Faulenstraße auf Nachfrage gesagt habe, er wünsche
sich für Alnatura „eine innovativere Form der Mitarbeitervertretung“.
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Kommentar Zukunft des Frackings
Motivierte Gegner
Mit Fracking-Rufen wird die Gasindustrie ihre Gegner in Union und SPD aktivieren, die Grünen alarmieren und die
Protestbewegung motivieren.
Das Fracking von Erdgas hat viele Gegner, wie hier am 20. Mai im britischen Northallerton Foto: ap
Die Erdgasindustrie in Deutschland beschleunigt gerade ihren Todeskampf. Das ist erfreulich, weil so hierzulande das
Fracking in allen Varianten untergehen wird. Wenn Ingenieure Wasser und Chemikalien unter hohem Druck ins Gestein pumpen,
damit das Gas strömt, kann das zu Erdbeben führen. Das Wasser aus den Lagerstätten ist belastet. Und auf die Kontaminierung
des Trinkwassers gibt es wissenschaftliche Hinweise.
Nun hat die Erdgasindustrie verlangt, wieder fracken zu dürfen. Dabei geht es nicht um das neuartige Fracking in
Schiefergestein, sondern um herkömmliche Methoden, wie sie in Niedersachsen seit 1961 angewendet wurden. In diesem
Geschäft tut sich seit fünf Jahren nichts mehr, weil der Protest von Hollywood bis in die Mittelweserregion reichte. Der
Widerstand verschreckte deutsche Bergämter und deren Chefs in den Landesregierungen. Die Industrie hielt still.
Seither wartet man auf ein neues Bundesgesetz, das das Fracking regelt. Der Entwurf der Bundesregierung simmert zurzeit bei
den Fraktionschefs der Großen Koalition vor sich hin. Neuartiges Fracking soll getestet werden dürfen, aber die Hürden sind
hoch. Das herkömmliche Fracking soll scharfen Bestimmungen unterworfen werden samt Umweltverträglichkeitsprüfung und
Tabuzonen.
Härtere Regeln bedeuten für die Industrie mehr Aufwand, bedeuten geringere Margen. Die Gaspreise sind niedrig. Kurz:
Fracking würde sich nicht lohnen. Das Gesetzesvorhaben wurde schon in der vorigen Wahlperiode begonnen, es zieht sich,
aber eines ist erkennbar: Je lauter gestritten wird, desto weniger industriefreundlich die Entwürfe.
Diese Dynamik wird nun verstärkt. Mit ihren Fracking-Rufen wird die Industrie ihre Gegner in Union und SPD im Bundestag
aktivieren, die Grünen alarmieren und die Protestbewegung motivieren. Der Vorstoß der Industrie scheint auf wie die Flamme
über einem Bohrfeld. Sie lodert noch einmal, bevor der Betrieb dichtgemacht wird und sie endgültig erlischt.
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Erneute Verhandlung nach 35 Jahren
Die Suche nach dem richtigen Täter
Jahrzehnte nach dem Tod der damals zehnjährigen Ursula Herrmann landet der Fall wieder vor Gericht. Ihr Bruder will
Gewissheit.
Hatte mit der Sache damals eigentlich schon abgeschlossen: Michael Herrmann Foto: dpa
Auf den ersten Blick ist es ein Zivilprozess wie so viele andere an deutschen Amtsgerichten. Es geht um Schmerzensgeld, eine
Summe von 20.000 Euro steht im Raum. Der Kläger, ein 52 Jahre alter Musiklehrer in Augsburg, leidet unter starkem Tinnitus
und will dafür entschädigt werden. Doch das Verfahren, das am Donnerstag um 9 Uhr im Sitzungssaal 201 des Amtsgerichts
Augsburg beginnt, ist alles andere als alltäglich. Es geht um einen der aufsehenerregendsten Fälle der deutschen
Kriminalgeschichte.
Der Kläger, Michael Herrmann, macht für seinen Tinnitus nicht etwa den Verursacher eines Unfalls verantwortlich, sondern
den Mann, der seine Schwester Ursula umgebracht hat. Der, so Herrmann, habe durch seine Tat den Strafprozess verursacht,
der ihn psychisch so belastet habe, dass es schließlich zu dem Tinnitus gekommen sei. Und genau da fängt es an,
unübersichtlich zu werden.
Werner M., der Beklagte, ist zwar rechtskräftig wegen erpresserischen Menschenraubs mit Todesfolge verurteilt worden, doch
an seiner Täterschaft gibt es noch immer Zweifel. Nicht nur M. leugnet die Tat bis heute. Auch Herrmann ist sich keineswegs
sicher, dass M. der Täter ist. Und wenn, dann kann er es zumindest nicht allein gewesen sein, meint er.
Als Herrmann – Jeans, blaues Sakko, schulterlanges graues Haar – mit seinem Anwalt über die Treppe in den zweiten Stock
des Gerichtsgebäudes hochkommt, stürzen sich sofort Kamerateams und Fotografen auf ihn. „Es geht um eventuelle Mittäter
und die Frage, ob der Richtige verurteilt wurde“, sagt er den Journalisten.
Wolle der Kläger denn nun Schmerzensgeld oder dass der Fall noch einmal überprüft werde, fragt der Richter. „Weder noch“,
antwortet Herrmann
Tatsächlich? Denn worum es hier genau geht, das wird die zentrale Frage bei dem anschließenden rund eine Stunde dauernden
Gerichtstermin sein: Was will der Kläger eigentlich? Wenn Herrmann nicht von der Schuld des Beklagten überzeugt ist, wie
kann er ihn dann zur Rechenschaft ziehen wollen? Eine weitere scheinbare Skurrilität dieses Verfahren: Walter Rubach, Anwalt
des selbst nicht anwesenden M., sagt, er sei „dankbar“ für diese Klage. Schließlich sei sie auch eine Chance für M.
Zur inneren Ruhe kommen
Richter Harald Meyer scheint nicht ganz zufrieden. Wolle er denn nun Schmerzensgeld oder dass der Fall noch einmal
überprüft werde, fragt er Herrmann. „Weder noch“, antwortet dieser. „Ich würde gern wieder zu der inneren Ruhe kommen,
wie ich sie vor 2008 hatte.“ Damals war plötzlich ein Verdächtiger präsentiert worden und die gerichtliche Aufarbeitung des
Falls ins Rollen gekommen, die Herrmann für seinen Tinnitus verantwortlich macht.
Das eigentliche Verbrechen lag da aber schon 27 Jahre zurück. Rückblick: Es ist der 15. September 1981, abends. Familie
Herrmann wartet in Eching am Ammersee auf ihre Tochter. Diese ist mit dem Fahrrad ins Nachbardorf gefahren. Doch sie
kommt nicht. Man sucht sie. Man findet sie nicht. Stattdessen kommt wenige Tage später ein Brief, die Buchstaben sind aus der
Zeitung ausgeschnitten. 2 Millionen D-Mark fordert der Absender. Und dann immer wieder Anrufe, bei denen nichts zu hören
ist als eine kurze Tonfolge: C-F-F-A-A-C-A. Die Erkennungsmelodie des Radiosenders Bayern 3.
Anfang Oktober dann die schreckliche Gewissheit: Ursula ist tot, war es schon die ganze Zeit. Auf dem Nachhauseweg, so
rekonstruierte die Kripo, wurde sie vom Fahrrad gerissen und in eine winzige Holzkiste gesteckt, die man im Waldboden
vergraben hatte. Ursula bekam nicht genügend Sauerstoff. Schon nach wenigen Stunden, so die Gerichtsmediziner, muss das
Mädchen tot gewesen sein.
Geständnis widerrufen
27 Jahre später wird in Schleswig-Holstein ein Verdächtiger festgenommen, der zur Zeit von Ursulas Verschwinden in der
Nachbarschaft der Familie Herrmann lebte: M. Der beteuert seine Unschuld, wird aber in einem langwierigen Indizienprozess
in Augsburg verurteilt. Die wichtigsten Hinweise auf M.s Täterschaft sind ein Tonbandgerät, das besondere Merkmale aufweist
und einer Gutachterin zufolge vermutlich bei den Erpresseranrufen zum Einsatz kam, sowie das Geständnis eines Mannes, der
angab, für M. die Grube im Wald gegraben zu haben – ein Geständnis, das er später allerdings widerrufen hat.
Michael Herrmann hatte mit der Sache damals eigentlich schon abgeschlossen. Das Wichtigste für die Familie, erzählt er, sei
gewesen zu wissen, dass Ursula wohl keinen qualvollen Todeskampf hatte. Sie sei wohl betäubt gewesen, als man sie in die
Kiste gesteckt habe, und aus dieser Betäubung gar nicht mehr aufgewacht. An dem Prozess nimmt Michael Herrmann für seine
Eltern als Nebenkläger teil, kniet sich ins Aktenstudium – und verliert das, was er seine innere Ruhe nennt.
Richter Meyer deutete bereits an, dass das Gericht in eine erneute Beweisaufnahme einsteigen werde. Genaueres wird er am
14. Juli bekanntgeben.
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Flüchtlinge in Hamburg
Senat setzt auf neue Zahlen
Statt 40.000 plant der Senat nur noch mit etwa 30.000 Plätzen für Schutzsuchende. Anhaltend hoch bleibe aber der Bedarf an
Folgeunterkünften
Selteneres Bild? Ein Wohncontainer erreicht eine neue Flüchtlingsunterkunft Foto: dpa
HAMBURG taz | Nein, ganz weg ist das Problem noch nicht: Das machte der städtische Flüchtlingskoordinator Anselm
Sprandel deutlich, als er am Donnerstag eine neue Kapazitätsplanung für 2016 und 2017 vorstellte. Zwar geht der Senat nicht
mehr davon aus, noch in diesem Jahr 36.000 Plätze für Geflüchtete aus dem Boden stampfen zu müssen, aber der Bedarf an
neuen Plätzen ist weiterhin hoch: Bis Ende 2017 werden rund 48.000 geflüchtete Menschen auf städtische Unterkünfte
angewiesen sein. Dafür sind 29.400 neue Plätze nötig, und davon wiederum 24.800 in Folgeunterkünften.
Neu ist: Der Zentrale Stab trifft jetzt eine Zwei-Jahres-Prognose. Basis ist der Durchschnitt der Geflüchteten, die von Mitte
2014 bis Mitte 2016 jeden Monat Hamburg erreichten. Das waren 1.285 Menschen. Mit diesem Aufkommen wird nun auch im
zweiten Halbjahr 2016 sowie das Jahr 2017 hindurch gerechnet.
Zwar kamen im Mai nur noch 346 Schutzsuchende, aber Sprandel und sein Stab gehen fest davon aus, dass die Zahlen wieder
steigen werden: „An den Flüchtlingsursachen hat sich nichts geändert.“ Das Abkommen der EU mit der Türkei sei fragil, auch
die Bürgerkriege in Afrika gingen weiter. Und dann werde ja auch die Route über den Balkan weiter genutzt.
Einen deutlichen Abbau der Kapazitäten plant die Stadt bei den Erstunterkünften: Mehr als 8.000 Menschen leben schon länger
als sechs Monate in ausgedienten Baumarkthallen und ähnlichen Provisorien. Sie hätten aber längst Anspruch darauf, in eine
Folgeunterkunft zu ziehen, mit mehr Platz und Privatsphäre.
Prekäre Unterkünfte in Hallen und Baumärkten sollen bis Ende 2017 verschwinden.
Bis Ende 2016 geschlossen werden die Unterkünfte Reichspräsident-Ebert-Kaserne, Blomkamp, Rugenbarg, Kurt-A.-KörberChausee, Wiesendamm. Münzstraße und Schaarsteinweg werden im Rahmen des Winternotprogramms für Obdachlose weiter
genutzt.
Erst Ende 2017 machen die Standorte Osterrade, Papenreye, Niendorfer Straße, Schwarzenberg Festplatz, Geutensweg,
neuland II, Kurdamm, Wiesendamm II, Oktaviostraße, Jenfelder Moorpark und Ohlstedter Platz dicht.
Notreserve: Wendenstraße, Hellmesberger Weg, Bredowstraße, Kieler Straße.
Die Stadt will insgesamt 18 dieser prekären Unterkünfte schließen. Statt zuletzt 21.000 soll es Ende 2017 dort nur noch 9.100
Plätze geben. Fünf Hallen sollen noch bis Jahresende schließen. Noch bis Ende 2017, also 18 Monate länger, bestehen den
Plänen zufolge elf weitere Standorte, darunter die Tennishalle Papenreye oder die Holzhäuser am Jenfelder Moorpark. Was aus
den Zelten am Ohlstedter Platz wird, will Sprandel erst zum Winter entscheiden.
Um stets gerüstet zu sein, sollen Standorte als Reserve erhalten bleiben. So wird die ehemalige Elektromarkt-Halle an der
Kieler Straße erst mal nur abgeschlossen – im Notfall könnten dort aber wieder bis zu 1.500 Menschen schlafen. Drei neue
Erstunterkünfte, zusammen 1.800 Plätze, plant die Stadt in Rahlstedt, Niendorf und Stellingen. Weitere 1.500 Plätze hält
Hamburg im schleswig-holsteinischen Bad Segeberg vor, auch in Niedersachsen sollen Dependanzen entstehen.
Die Zahl der nötigen Folgeunterbringungen erhöht sich auch deshalb, weil mehrere bestehende Unterkünfte wegen befristeter
Mietverträge entfallen; netto entstehen nur rund 15.000 neue Plätze. Sprandel zufolge müssen 24.800 Plätze in
Folgeunterkünften her, davon 11.730 in solchen mit „Perspektive Wohnen“. Einschließlich der jüngst geschlossenen
Kompromisse zur Größe der Unterkünfte, so Sprandel, „bleibt es bei der bisherigen Planung“.
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Vorwahlkampf in Bremen
Das Ticket nach Berlin
Kurz vor der Sommerpause teilt Kirsten Kappert-Gonther (Grüne) ihrer Partei mit, dass sie gern in den Bundestag will. Das
sorgt für Unruhe.
Sehnsuchtsort Bundestag: Zuschauen dürfen alle, weiter unten ist es enger Foto: dpa
BREMEN taz | Für Unterhaltung im Sommer ist gesorgt: Ein halbes Jahr bevor die Bremer Grünen ihre Liste für die
Bundestagswahl 2017 aufstellen, hat sich mit Kirsten Kappert-Gonther eine erste Kandidatin gemeldet: Gestern veröffentlichte
die Partei intern eine einschlägige Erklärung der Ärztin und Psychotherapeutin. Das Land sei darauf „angewiesen, dass in
Berlin Bremens Interessen aus grüner Perspektive laut und deutlich artikuliert werden“, schreibt die stellvertretende
Vorsitzende der Bürgerschaftsfraktion darin. „Dafür stehe ich. Das traue ich mir zu“, wirbt sie um das Vertrauen der
Mitglieder.
Für Unruhe dürfte das nicht nur in der Fraktion sorgen, die ja ohnehin schon zwei Abgänge verarbeiten muss und zudem
Kappert-Gonther gerade erst als Vorstand bestätigt hat, sondern vor allem hinter den Kulissen und bei der langjährigen
Bundestagsabgeordneten Marieluise Beck. Die hat sich zwar noch nicht erklärt, und laut Parteiinsidern soll sie sogar vor vier
Jahren beteuert haben, nie wieder antreten zu wollen – in Reaktion darauf, dass der damalige Parteivorstand Kappert-Gonther
gegen sie in Stellung gebracht hatte.
Aber selbst wenn dem so wäre – verbindlich ist so ein Versprechen natürlich nicht, und sich auf eine solche ererbte Absprache
zu berufen, wäre für die neue Parteiführung eher peinlich. Mittlerweile deutet jedenfalls alles darauf hin, dass Beck, die 1982
erstmals in den Bundestag einzog, gerne noch eine weitere Legislatur dranhängen will – und ihre ParteifreundInnnen mit
Einzelgesprächen und Überraschungsanrufen versucht, auf Linie zu bringen.
Vor vier Jahren hatte sie sich knapp gegen die damals politisch unerfahrene Kappert-Gonther durchgesetzt. Mittlerweile hat die
sich aber im Land und in der Stadtgemeinde Bremen einen Ruf zumal als Gesundheitspolitikerin erworben, die mit populären
Themen wie dem Einsatz für Bio-Essen in den Schulkantinen in Verbindung gebracht wird, aber auch sperrige und durchaus
angstbesetzte Themen wie die Reform der ambulanten psychiatrischen Betreuung bearbeitet.
Auf die bezieht sie sich auch in ihrem Bewerbungsschreiben, denn zwar würden die Vorstellungen über ein gesundes Leben in
den Kommunen entstehen, „die gesetzlichen und finanziellen Rahmenbedingungen“ aber schaffe der Bundestag. Deshalb sei
„wichtig, dass wir dort mit unseren Erfahrungen aus unserem Zweistädtestaat die Interessen der Kommunen glaubwürdig
vertreten“.
Der Landesvorstand hat sich in der Kandidatinnenfrage Neutralität verordnet – ein Hinweis auf fehlende Einigkeit. Man
begrüße „alle Bewerberinnen“, hieß es gestern. In der Vergangenheit hatte es allerdings mehrfach Auseinandersetzungen um
Beck gegeben. So hatte die Bundestagsabgeordnete der Landesmitgliederversammlung noch im Oktober in einem Beitrag auf
der Landesverbands-Homepage unterstellt, „jegliche Debattenkultur durch bösartige Unterstellungen zu zerstören“: Anlass war,
dass sich eine Mehrheit dagegen ausgesprochen hatte, die Balkanstaaten Albanien, Kosovo und Montenegro zu sicheren
Herkunftsländern zu erklären.
Die Osteuropapolitik-Expertin behauptete auf der Landesverbands-Homepage, die Debatte habe das „Recht auf differierende
Meinungen“ verletzt. Da verlor nicht nur Landesvorstandssprecher Ralph Saxe für einen Moment die Fassung: „Ich empfinde
das, was Du schreibst – ganz persönlich – als nicht zutreffend“, kommentierte er mit verhaltenem Zorn.
Um Marieluise Beck hatte es mehrfach Auseinandersetzungen gegeben
Deutlich weiter war indes Landesschatzmeister Michael Pelster gegangen: Im Februar 2015 hatte er einen offenen Brief
unterzeichnet – gerichtet an die Spitzen von Bundespartei und Bundestagsfraktion. Und gegen Marieluise Beck. Anlass waren
deren beharrliche Warnung davor, die territoriale Integrität der Ukraine und ihrer Nachbarn der 'Besonnenheit“ deutscher
Russlandpolitik geopfert werden.
Das auf der „Grüne Linke“-Site eingestellte Schreiben wirft Beck deshalb vor, Positionen zu vertreten, „die in keinster Weise
grüne Beschlusslage“ seien. Was sie mache, „zum Teil in klar bestimmbaren neokonservativen transatlantischen Netzwerken“,
sei „parteischädigend“. Ein schwerwiegender Angriff, der aber schon wieder verraucht zu sein scheint: Mittlerweile gilt
Pelster als entschiedener Beck-Befürworter.
Kappert-Gonther hat ihre Bewerbung unter das Oberthema Inklusion gestellt: Für sie bedeute „grüne Politik, den
gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken durch Teilhabe und Gleichberechtigung“, schreibt sie. Die Errungenschaften dieser
Politik gelte es, zu bewahren und weiterzuentwickeln“.
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Elektromobilität in Deutschland
Volkswagen unter Strom
Bis zu einem Viertel der Neuwagen von VW soll 2025 mit Batterie fahren. Eine neue Strategie soll den Dieselskandal
verdrängen.
Matthias Müller (nicht elektrifiziert, unten) präsentiert die E-Mobil-Pläne von VW Foto: dpa
BERLIN taz | Mit vollelektrischem Antrieb werden bald 20 bis 25 Prozent der Fahrzeuge ausgestattet sein, die der
Volkswagen-Konzern jährlich produziert. Dieses Ziel gab Vorstandschef Matthias Müller am Donnerstag als Teil der Strategie
bis 2025 bekannt. Zwei bis drei Millionen Pkw mit Batterien und Elektromotoren würden dann pro Jahr die Fließbänder
verlassen. Im Umkehrschluss heißt das: Auch in zehn Jahren fahren drei Viertel der VW-Neuwagen mit klimaschädlichen
Verbrennungsmotoren.
„Together Strategie 2025“ nannte Müller das Konzept seines Unternehmens. Deutschlands größter Autobauer soll damit den
Schock des hauseigenen Diesel-Skandals überwinden, zukunftsträchtige Produkte entwickeln, größer und profitabler werden.
Das Wort „together“ – „gemeinsam“ – beinhaltet dabei das Versprechen, künftig „integer“ zu arbeiten. Man sei sich der
„Verantwortung für die Gesellschaft voll bewusst“, sagte Müller. Im Dieselskandal kam heraus, dass das Unternehmen seine
Kunden und die Öffentlichkeit mit irreführenden Angaben zum Schadstoffausstoß hinter ’ s Licht geführt hat.
Die Elektrifizierung stehe im „Zentrum der künftigen Antriebsstrategie“, so Müller. Die Technik, Strom effektiv in Batterien zu
speichern, nannte er eine „Kernkompetenz“. Diese müsse VW beherrschen, weil sie einen Anteil von 20 bis 30 Prozent an der
Wertschöpfung von E-Autos ausmache. Den Bau einer eigenen Fabrik für Batterien gab der Konzernchef allerdings noch nicht
bekannt. Daneben will VW aber auch die Brennstoffzellentechnik weiterentwickeln.
Neues Geschäftsfeld „Mobilitätslösungen“
Eine weitere „strategische Initiative“ des Unternehmens soll das autonome Fahren betreffen. Man geht davon aus, dass
individuelle Fahrzeuge in Zukunft überwiegend computergesteuert unterwegs sind. VW will deshalb 1.000 zusätzliche
Software-Spezialisten einstellen und „um 2020“ ein neues Steuersystem auf Basis künstlicher Intelligenz in die Fahrzeuge
einbauen.
Zudem richtet der Konzern ein neues Geschäftsfeld „Mobilitätslösungen“ ein. Die „eigenständige, unabhängige und
markenübergreifende“ Einheit soll ihren Sitz in Berlin nehmen – „in ausreichender Entfernung“ zu den Managern „in
Wolfsburg, Ingolstadt und Stuttgart“, so Müller. Die Aufgabe bestehe darin, „Mobilität neu zu definieren“.
Als Stichworte nannte der Vorstandsvorsitzende „Robotaxis und Carsharing“. Unlängst hat VW sich bereits an dem
Fahrdienstanbieter Gett beteiligt. Müller schwebt vor, dass der neue Geschäftsbereich während des Strategiezeitraums einen
„Umsatz in substanzieller Milliardenhöhe“ erzielt.
Im Übrigen wollen die Strategen dem Konzern ein umfassendes Programm zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit verordnen.
Die heutige Zahl von 340 Pkw-Modellen, die die unterschiedlichen VW-Marken anbieten, will man reduzieren. Die Anzahl der
Basisbausätze, die den Modellen zugrunde liegt, wird von zwölf auf vier sinken. „Für die operative Rendite des Konzerns, die
2015 vor Sondereinflüssen bei sechs Prozent lag, wird bis zum Jahr 2025 eine Steigerung auf sieben bis acht Prozent
angestrebt“, teilte der Konzern mit.
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Erneut Gravitationswellen gemessen
Kollidierende Schwarze Löcher
Am Ligo-Observatorium in den USA wurden zum zweiten Mal schon Gravitationswellen gemessen. Die Quelle waren wieder
zwei kollidierende Schwarze Löcher.
Livingston, Louisiana: Einer der beiden Detektoren des Laser Interferometer Gravitational-wave Observatory (LIGO) Foto:
dpa
SAN DIEGAO dpa | Zum zweiten Mal haben Forscher jetzt das Gravitationswellen-Echo zweier kollidierender Schwarzer
Löcher aufgefangen. Registriert worden ist das Ereignis, das in 1,4 Milliarden Lichtjahren Entfernung von der Erde stattfand,
am Ligo-Observatorium in den USA. Die Forscher stellten ihre Messungen jetzt auf der Jahrestagung der Amerikanischen
Astronomischen Gesellschaft in San Diego vor.
Ligo war auch der weltweit erste Nachweis von Gravitationswellen gelungen, der im Februar dieses Jahres als
wissenschaftlicher Durchbruch gefeiert wurde. „Mit dieser zweiten Beobachtung sind wir wirklich auf dem Weg zur echten
Gravitationswellen-Astronomie“, betonte der an Ligo beteiligte Gravitationswellen-Pionier Professor Karsten Danzmann,
Direktor am Albert-Einstein-Institut (AEI) der Max-Planck-Gesellschaft in Hannover.
„Wir können nun anfangen, eine Vielzahl von Quellen auf der unbekannten dunklen Seite des Universums zu erforschen“,
unterstrich Danzmann, der auch das Institut für Gravitationsphysik der Leibniz-Universität Hannover leitet.
Gravitationswellen kann man nicht mit den Augen sehen. Sie sind eine der spektakulärsten Vorhersagen von Albert Einsteins
Allgemeiner Relativitätstheorie und entstehen stets, wenn Massen beschleunigt werden. Gravitationswellen bringen die
Raumzeit selbst zum Schwingen. Sie sind umso stärker, je größer die beschleunigte Masse ist. Allerdings sind die Wellen auch
bei extrem großen Massen immer noch so klein, dass sie erst hundert Jahre nach Einsteins Vorhersage mit empfindlichen
modernen Instrumenten nachgewiesen werden konnten.
Ligo, das Laser-Interferometer Gravitationswellen-Observatorium, besteht aus zwei Anlagen. Beide haben zwei je vier
Kilometer langen Röhren, die rechtwinklig auf dem Boden liegen. Über ein Lasersystem lässt sich die Länge dieser beiden
Arme extrem genau überwachen. Läuft eine Gravitationswelle durch die Anlage, staucht und streckt sie die Arme
unterschiedlich stark. So hatten die Forscher die ersten Gravitationswellen am 14. September 2015 registriert, deren Nachweis
nach gründlichen Analysen im Februar der Weltöffentlichkeit präsentiert worden war. Sie stammten ebenfalls von zwei
kollidierenden Schwarzen Löchern.
S chwarzes Loch mit 21 S onnenmassen
Schon am 26. Dezember 2015 schlug das Observatorium erneut an: Zwei Schwarze Löcher mit 14- und 8-mal so viel Masse
wie unsere Sonne kreiselten immer enger umeinander und verschmolzen schließlich zu einem einzigen Schwarzen Loch mit 21
Sonnenmassen – die Masse einer ganzen Sonne wurde bei diesem Ereignis in Form von Gravitationswellen-Energie ins All
ausgestrahlt. Die Analyse dieses Ereignisses, das nach dem Datum die Katalognummer GW151226 bekam, stellten die
Forscher jetzt vor.
Im Gegensatz zum ersten Nachweis konnten die Forscher diesmal nicht nur die letzten vier Umrundungen der verschmelzenden
Schwarzen Löcher beobachten, sondern zuschauen, wie beide sich 27 Mal umkreisten, bevor sie sich vereinigten. „Wegen ihrer
gegenüber der ersten Beobachtung geringeren Masse verbrachten sie mehr Zeit im empfindlichen Bereich der Detektoren, etwa
eine Sekunde“, ergänzte die wissenschaftliche Ligo-Sprecherin Professorin Gabriela González von der Louisiana State
University. „Es ist ein vielversprechender Anfang, um die Populationen Schwarzer Löcher in unserem Universum zu kartieren.“
Im nächsten Jahr soll der italienisch-französische Virgo-Detektor die beiden Ligo-Antennen ergänzen. Damit soll sich die
Position der Gravitationswellen-Quellen am Himmel erstmals über eine Methode der optischen Abstandsmessung – die
Triangulation – bestimmen lassen, so dass eine genauere Ortsbestimmung möglich wird. „Ich bin absolut zuversichtlich, dass
wir in den nächsten paar Jahren Dutzende ähnliche Verschmelzungen Schwarzer Löcher beobachten und viel über das
Universum erfahren werden“, betonte der Geschäftsführende AEI-Direktor, Professor Bruce Allen.
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Fracking in Deutschland
Verbieten verboten
Am liebsten würde die Große Koalition das Thema Fracking aus den nächsten Wahlkämpfen heraushalten. Aber daraus wird
wohl nichts.
Niedersachsens grüner Umweltminister Stefan Wenzel versucht im Mai 2013 den Dialog mit Fracking-Gegnern Foto: dpa
BERLIN taz | Manche Zusammenhänge in der Politik sind vertrackt: Weil in Nordrhein-Westfalen im nächsten Jahr gewählt
wird, müssen die Niedersachsen bald damit leben, das bei ihnen wieder gefrackt wird.
Das ist eine zwar verkürzte Darstellung – aber eine, die von verschiedenen Bundestagsparteien zu hören ist. Vor einem Jahr
versuchten die Parlamentarier zuletzt, ein Gesetz zu verabschieden, das Fracking regelt. Also jene Fördermethode für Erdöl
und Erdgas, die in Deutschland auf steinharten Widerstand in der Bevölkerung und bei Abgeordneten aller Parteien trifft. Viele
sehen das Grundwasser gefährdet, wenn mit Fracking bisher nicht zu fördernde Erdgasvorkommen erschlossen werden.
Seit dieser Woche drängt das Thema wieder nach oben, weil die Industrie die Faxen dicke hat. „Der Stillstand, die Blockade
von Investitionen muss jetzt enden“, sagte Martin Bachmann, Vorsitzender des Bundesverbandes Erdgas, Erdöl und
Geoenergie. Seit Jahren verzichtet seine Branche auf Fracking, weil sie auf ein neues Gesetz aus Berlin wartet. Das nicht
kommt.
Warum? Das Grundproblem ist, dass mit dem Thema niemand einen politischen Schönheitspreis gewinnt. Fracking ist
emotional besetzt, viele Bürger fürchten um ihre Gesundheit. Der vorliegende Gesetzentwurf des Bundeskabinetts gilt vielen
als „Frackingermöglichungsgesetz“. Unter anderem in Nordrhein-Westfalen, und da ist am 14. Mai die letzte große
Landtagswahl vor der Bundestagswahl im Herbst 2017. CDU und SPD würden das leidige Thema am liebsten ganz aus dem
Wahlkampf heraushalten.
Doch diese Rechnung geht nur ohne die Industrie auf. Denn die kann nach gängigem Recht fracken, sie hat es vor ihrem
Moratorium Jahrzehnte getan. Dabei handelte es sich nicht um das sogenannte moderne Fracking aus den USA, bei dem unter
anderem Gas aus Schiefergestein gewonnen wird. Momentan geht es darum, aus bereits erschlossenen Lagerstätten mehr Gas
zu gewinnen. Dazu liegt dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie in Niedersachsen ein Fracking-Antrag vor. Im
Prinzip ist eine Ablehnung nach geltendem Bergrecht nicht möglich.
Das heißt: Kommt Berlin nicht aus dem Quark, wird nach altem Recht entschieden und genehmigt – möglicherweise sogar
mitten im Wahlkampf.
Barbara Hendricks
„Das zeigt, dass wir dringend ein Fracking-Gesetz brauchen“
Vielleicht treibt dieses Szenario die Berliner Politik an. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sagte am
Donnerstag zum Vorgehen der Industrie: „Das zeigt, dass wir dringend ein Fracking-Gesetz brauchen“. Die Alternative sei ein
ungeregelter Zustand, „der uns allen auf die Füße fallen kann.“
„Parlaments-Fracking“?
Allerdings gibt es inhaltliche Konflikte, besonders innerhalb der Unionsfraktion. Auch nach dem neuen Gesetz soll Fracking
möglich sein, allerdings sind viele Gebiete ausgeschlossen, und es sieht eine Umweltverträglichkeitsprüfung vor. Möglich
wäre auch das neue, besonders umstrittene unkonventionelle Fracking in Schiefergestein. Zunächst mit Probebohrungen, später
soll eine Expertenkommission über kommerzielle Bohrungen entscheiden, solange der Bundestag kein Veto einlegt.
Das lehnen Teile der Union vehement ab. Von „Parlaments-Fracking“ spricht der wirtschaftspolitische Sprecher, Joachim
Pfeiffer. „Als Nächstes käme dann wahrscheinlich die ‚Parlaments-Baugenehmigung‘ oder die ‚Parlaments-
Studienplatzvergabe‘“, sagte er der taz.
Anführer der Fracking-Gegner ist der niedersächsische CDU-Abgeordnete Andreas Mattfeldt. In seiner Heimat, wo seit
Jahrzehnten nach Gas gebohrt wird, rumste es Ende April mal wieder. Ursache sind nach Ansicht von Mattfeldt Gasbohrungen,
die schon ohne Fracking zu Erdbeben führen können. Werde erst wieder gefrackt, dann steige durch veränderte
Druckverhältnisse im Gestein die Erdbebengefahr. „Und das verhindert Investitionen von Unternehmen in der Region genau
wie Wasser, das durch die Bohrungen belastet ist.“
Probleme, die vermutlich nicht bis zur Sommerpause des Bundestages in zwei Wochen gelöst werden. Die Folge wäre: Es
wird wieder gefrackt wie früher.
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Kicker online
Team-News bei kicker online
DFB-Pokal: Die Reiseziele der Großen im Kartenbild
[Do, 16 Jun 16:16]
Am Samstag wird die erste Hauptrunde des DFB-Pokals ausgelost. Die hier aufgeführten 32 Klubs treffen vor heimischer Kulisse auf einen der großen Vereine,
wobei aber auch namhafte Klubs wie zum Beispiel 1860 München oder Dynamo Dresden zuhause antreten dürfen. Wo Drochtersen, Egestorf-Langreder oder
Hauenstein liegen, sehen Sie in unserem Kartenbild.
Knöchelverletzung: Vorrunden-Aus für Junuzovic
[Mi, 15 Jun 23:29]
Wie der österreichische Verband am Mittwochabend bekanntgab, hat sich Zlatko Junuzovic beim Duell gegen Ungarn (0:2) verletzt und kann wohl im Verlauf der
EM-Vorrunde nicht mehr ins Geschehen eingreifen. Der Mittelfeldspieler von Werder Bremen erlitt bei der Auftaktpleite einen Teilriss des Außenbandes im rechten
Knöchel. "Mit ein wenig Glück bekommen wir ihn für ein mögliches Achtelfinale fit, im Idealfall ein bisschen früher", sagte Teamarzt Richard Eggenhofer.
Neuer Schock: Johannsson fehlt zum Start
[Di, 14 Jun 18:21]
Neuer Rückschlag für Werder Bremen bei den Personalplanungen für die neue Saison: Aaron Johannsson, der Dauerverletzte aus dem Sturm, wird nicht rechtzeitig
fit für die Vorbereitung und wird zum Saisonstart fehlen. Dies erklärte am Dienstag Geschäftsführer Frank Baumann, der dennoch auf den US-Boy setzt: Langfristig
erhofft sich der Manager viel von dem US-Nationalspieler. Baumann plädiert für Geduld mit dem Sorgenkind: "Eine Prognose abzugeben ist sehr schwierig."
Liebe "Marktwertler", lernt bei Mainz und Augsburg!
[Di, 14 Jun 12:30]
Das "Team Marktwert" fordert eine andere Verteilung der TV-Gelder - in einer Form, die absurd ist und jedes Leistungsprinzip konterkariert. Zumal von seinen
Forderungen zunächst einmal zwei andere Klubs profitieren würden. Ein Kommentar von Rainer Franzke.
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Nachnominierung nicht mehr möglich
Knöchelverletzung: Vorrunden-Aus für Junuzovic
Wie der österreichische Verband am Mittwochabend bekanntgab, hat sich Zlatko Junuzovic beim Duell gegen Ungarn (0:2)
verletzt und kann wohl im Verlauf der EM-Vorrunde nicht mehr ins Geschehen eingreifen. Der Mittelfeldspieler von Werder
Bremen erlitt bei der Auftaktpleite einen Teilriss des Außenbandes im rechten Knöchel.
Der rechte Knöchel ist lädiert: Zlatko Junuzovic musste gegen Ungarn nach einer knappen Stunde raus.
© Getty Images
"Mit ein wenig Glück bekommen wir ihn für ein mögliches Achtelfinale fit, im Idealfall ein bisschen früher", sagte Teamarzt
Richard Eggenhofer." Es ist natürlich sehr bitter. Man hat sich so viel vorgenommen...", klagte Junuzovic. "Momentan ist die
Stimmung sehr gedrückt", so der 28-Jährige weiter, "ich werde alles daransetzen, dass ich noch irgendwie dabei sein kann."
Für das zweite Gruppenspiel gegen Portugal (Samstag, 21 Uhr/LIVE! bei kicker.de) muss der 28-jährige Techniker, für den in
der 59. Minute der Leipziger Marcel Sabitzer eingewechselt wurde, auf jeden Fall passen. Zum Abschluss spielt die ÖFB-Elf
gegen Island (Mittwoch, 22. Juni).
Einen Spieler nachnominieren kann Österreich nicht mehr. Diese Möglichkeit bestand nur, solange sich ein Akteur vor
Turnierbeginn verletzte.
jch
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Bremen: Stürmer wird nicht rechtzeitig fit für die neue Saison
Neuer Schock: Johannsson fehlt zum Start
Neuer Rückschlag für Werder Bremen bei den Personalplanungen für die neue Saison: Aaron Johannsson, der Dauerverletzte
aus dem Sturm, wird nicht rechtzeitig fit für die Vorbereitung und wird zum Saisonstart fehlen. Dies erklärte am Dienstag
Geschäftsführer Frank Baumann, der dennoch auf den US-Boy setzt: Langfristig erhofft sich der Manager viel von dem USNationalspieler. Baumann plädiert für Geduld mit dem Sorgenkind: "Eine Prognose abzugeben ist sehr schwierig."
Fällt zum Saisonstart aus: Werders Aaron Johannsson.
© Getty Images
Vor einigen Tagen hatte der Dauerverletzte ein Lebenszeichen von sich gegeben. In den Sozialen Netzwerken meldete sich
Aaron Johannsson zu Wort und klang recht optimistisch, was sein Hüftleiden betrifft. Der Profi, der die Reha zuletzt in seiner
Heimat Island absolviert hat, hoffte auf ein baldiges Comeback. "Ich will so schnell wie möglich wieder fit werden." Ein
leichtes Fragezeichen klang dabei schon durch, doch nun die Ernüchterung. Kommando zurück: Der 25-Jährige, der kürzlich in
Bremen weilte und diese schlechte Nachricht verkünden musste, schafft es nicht bis zum Trainingsstart und kann somit auch
nicht für den Anpfiff zur neuen Spielzeit Ende August eingeplant werden.
"Wir können in der Vorbereitung nicht mit ihm rechnen", sagte Manager Frank Baumann, der den Offensivspieler keineswegs
abschreibt. In den Kaderplanungen spiele der Pechvogel natürlich weiterhin eine Rolle, "auch wenn er zum Saisonstart fehlen
wird."
Konkret bedeutet dies: Werder wird keinen Ersatz für Johannsson holen. Was nachzuvollziehen ist, wie der Hinweis von
Baumann belegt: Neben dem Sorgenkind Johannsson stehen noch fünf Akteure im Aufgebot, die in der Spitze spielen können.
Altmeister Claudio Pizarro und Anthony Ujah sowie die beiden Zugängen Lennart Thy und Justin Eilers, dazu noch Johannes
Eggestein, das Talent, mit dem unlängst verlängert worden ist. Außerdem könnte auch Fin Bartels eine Alternative sein, wenn
weitere Unwägbarkeiten auftreten sollten. Auch Bartels hat schon unter Trainer Viktor Skripnik im Sturm gespielt.
Baumann: "Eine Prognose ist ganz schwierig"
Für Aaron, so Baumann weiter, sei dies "keine einfache Situation". Der Spieler plagt sich seit dem Herbst mit chronischen
Nervenirritationen im Hüftbereich herum, deren Ende noch nicht abzusehen ist. Baumann plädiert für Geduld mit dem
Patienten, von dem er sich in der Zukunft noch einiges erhofft im Werder-Trikot: "Eine Prognose zu stellen ist ganz schwierig,
da es sich nicht um einen Riss oder Bruch handelt."
Die Leidensgeschichte des amerikanischen Nationalspielers ist lang: Im letzten Sommer hatte Werder ihn für 4,5 Millionen
Euro aus Alkmaar verpflichtet - als Nachfolger von Franco di Santo. In den ersten Partien bildete Johannsson ein gutes Duo mit
Anthony Ujah, erzielte in den ersten sechs Spielen zwei Tore. Dann bremste ihn die Verletzung an Hüfte und Leiste. Seitdem ist
er nicht mehr auf die Beine gekommen.
Hans-Günter Klemm
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Kommentar von Rainer Franzke, kicker-Chefredaktion
Liebe "Marktwertler", lernt bei Mainz und Augsburg!
Das "Team Marktwert" fordert eine andere Verteilung der TV-Gelder - in einer Form, die absurd ist und jedes Leistungsprinzip
konterkariert. Zumal von seinen Forderungen zunächst einmal zwei andere Klubs profitieren würden. Ein Kommentar von
Rainer Franzke.
Der neue TV-Vertrag ist da - jetzt geht es um die Verteilung.
© picture alliance
Es ist eine Unverfrorenheit. Knapp fünf Stunden nach Bekanntgabe der milliardenschweren TV-Verträge durch DFL-Boss
Christian Seifert eröffnete das selbst ernannte "Team Marktwert" schon den Kampf um die Verteilung der Gelder ab der Saison
2017/18. Während die Aussagen von Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge ("Ein ausgezeichnetes, ich würde schon sagen
überragendes Ergebnis") noch in den Nachrichtensendungen liefen, meldete sich "Team Mehrwert", wie einige
Bundesligavertreter spötteln, mit einer von Eintracht Frankfurt verbreiteten Pressemitteilung zu Wort.
Nach kurzer Gratulation an die DFL für das Verhandlungsergebnis kommen die Forderungen auf den Tisch. Axel
Hellmann, Vorstand der Hessen, erklärt: "Wir halten es für zwingend notwendig, dass neben den bestehenden Säulen auch der
aktuelle Marktwert des jeweiligen Vereins bei der Verteilung berücksichtigt wird. Damit fordern wir nur das, was in
sämtlichen europäischen Topligen bereits üblich ist - nämlich eine gerechtere und zeitgemäße Verteilung der TV-Gelder - auch
in der Bundesliga." Anschließend werden die 30 anderen Profiklubs aufgefordert, sich dem Team Marktwert "anzuschließen".
Was das Sextett fordert, ist absurd
Ruft da jemand zu einer neuen Organisation neben der DFL auf?
Hertha BSC, Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, der Hamburger SV, der 1. FC Köln und der VfB Stuttgart schlossen sich im
Herbst 2015 zusammen. Da macht ein Sextett mobil, das in den vergangenen Jahren nicht gerade durch spektakulären
sportlichen Erfolg aufgefallen ist. Das in der für die Verteilung der TV-Gelder maßgeblichen Fünfjahreswertung der DFL unter
Einbeziehung der Endplatzierungen der Klubs in den jeweiligen Spielzeiten vom FSV Mainz 05 und dem FC Augsburg
abgehängt worden ist. Von zwei Vereinen aus kleineren Städten mit Einwohnerzahlen unter 300.000 Menschen und kleineren
Stadien. Vereine wie Augsburg und Mainz, die sich mit einem pfiffigen Management in der Bundesliga etabliert haben, sollen
jetzt also herhalten für jene Vereine, die ihr Geschäft eben nicht so gut beherrscht haben? Das ist absurd und würde jedes
Erfolgs- und Leistungsprinzip konterkarieren!
Rainer Franzke, kicker-Chefredaktion
Das "Team Marktwert" wäre gut beraten, das eigene Geschäft besser zu führen
Den vermeintlich Großen (nach Tradition, Einschaltquoten, Zuschauern, Sponsoren und Mäzenen) auf Kosten der vermeintlich
Kleinen (kleinere Städte und Stadien, kürzere Bundesligazugehörigkeit) mehr Geld zu geben, wäre unsozial und keinesfalls
gesellschaftskonform. Die Protagonisten im "Team Marktwert" wären klug beraten, ihr eigenes Geschäft besser zu führen. Was
würde es bringen, ihnen aus dem fetten Fleischtopf der TV-Gelder zwei, drei Millionen Euro mehr als eben Vereinen wie
Augsburg, Mainz oder auch Freiburg zu geben?
Dieses Geld würde erfahrungsgemäß wieder wie Wasser durch die Hände der Empfänger fließen. Wer, wie zum Beispiel der
HSV, permanent auf Zuwendungen eines Mäzens wie Klaus-Michael Kühne angewiesen ist, um seinen Kader zu verstärken
oder die Lizenzerteilung zu sichern, dem ist mit zwei, drei Millionen Euro mehr wohl kaum geholfen.
Die großen Profiteure wären erst mal Bayern und Dortmund
Und es ist auch eine Milchmädchenrechnung, die das "Team Marktwert" da aufmacht. Würde sich eine Mehrheit der Profiklubs
den Forderungen anschließen, wären zunächst einmal Rekordmeister FC Bayern München und Borussia Dortmund die größten
Profiteure. Gemessen an Erfolg, Einschaltquote, Zuschauer- und Fanaufkommen bekämen sie den größten Zuschlag - die
Bundesliga würde noch weiter auseinanderklaffen.
Deshalb, liebe "Marktwertler": Legt eure Konzepte in die unterste Schublade, bedankt euch für den neuen Millionensegen bei
den TV-Sendern und Medienunternehmen, lernt bei Bayern und dem BVB, Augsburg und Mainz und kümmert euch dann so
richtig um euer eigenes Geschäft in eurer Stadt und rund um eure Stadien.
PS: Die Kölner befinden sich in dieser Hinsicht mit ihren Geschäftsführern Jörg Schmadtke und Alexander Wehrle schon auf
einem verheißungsvollen Weg.
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11 Freunde
Bundesliga
[Do, 16 Jun 11:30]
Bremen - Fußball-Bundesligist Werder Bremen steht unmittelbar vor der Verpflichtung des österreichischen Nationalspielers Florian Kainz von Rapid Wien. Der
offensive Mittelfeldspieler soll bei den Norddeutschen seinen abwanderungswilligen Landsmann Zlatko Junuzovic ersetzen, der unter anderem mit dem
Bundesligisten 1. FC Köln in Verbindung gebracht wird. Laut der österreichischen Zeitung Kurier wurde Werders Sportdirektor Frank Baumann am Donnerstag zu
Verhandlungen mit seinem Am…
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Bild online
Bild - Bremen
Kainz-Poker - Werder will schnelle Entscheidung
[Mi, 15 Jun 00:00]
So richtig in Fahrt kommt der Transfermarkt traditionell erst im August. Werder will eine schnelle Entscheidung im Kainz-Poker!Foto: Getty Images Sport/Getty
Images
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Bis zum Trainingsstart soll alles klar sein | Kainz-Poker: Werder will schnelle
Entscheidung - Bundesliga Saison 2015/16 - Bild.de
So richtig in Fahrt kommt der Transfermarkt traditionell erst im August. Wenn die Top-Klubs in England und Spanien
loslegen, gerät der ganze Markt in Bewegung...
August? So lange will Werder bei Wunsch-Ösi Florian Kainz (23) nicht warten. Auf Kaugummi-Verhandlungen mit Rapid Wien
hat der Klub keine Lust.
Werder will eine schnelle Entscheidung im Kainz-Poker!
„Wir wollen eine zeitnahe Lösung“, sagt Frank Baumann zu BILD. „Es soll sich nicht mehr über Wochen und Monate hinziehen.
Vor unserem Trainingsstart sollte das geklärt sein.“
Am 8. Juli bittet Viktor Skripnik zum Aufgalopp am Weserstadion. Der Trainer hofft, dann schon möglichst viele Spieler
begrüßen zu können.
Je mehr Zeit Skripnik zur Verfügung steht, die Neuzugänge zu integrieren, desto besser. Darum will Baumann den KainzTransfer möglichst schnell zum Abschluss bringen.
Baumann: „Die Fakten sind klar. Der Spieler hat sich positioniert. Und sein Vertrag läuft noch ein Jahr.“
Soll heißen: Kainz will Wien verlassen und unbedingt zu Werder wechseln. Das setzt Rapid unter Druck. Und bei nur noch
einem Vertragsjahr ist Rapids Spielraum bei der Ablöseforderung begrenzt.
Das Bremer Angebot für den Flügelflitzer liegt bei 2,5 Millionen Euro. Erfolgsabhängig könnte die Summe auf 3 Mio.
ansteigen. Der Ösi-Klub fordert 4,5 Mio. für Kainz.
Da klafft noch eine gewaltige Lücke zwischen Angebot und Forderung. Diese will Werder nicht mit einem neuen Angebot
schließen. „Rapid weiß, dass wir nur eine bestimmte Summe zu zahlen bereit sind. Daran ändert sich nichts“, hat Baumann
bereits klargemacht.
Klingt nach einer verfahrenen Situation. Trotzdem ist Baumann optimistisch: „Es gibt Gespräche. Rapid ist schon im
Trainings-Betrieb. Sie wollen das auch lösen. Jetzt müssen wir schauen, wie wir uns annähern.“
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