Werder Bremen - eZeitung von buli-nachrichten.de [Sa, 11 Jun 2016]

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News von Werder.de
Vestergaard wechselt nach Gladbach [Fr, 10 Jun 15:33]
Jannik Vestergaard verlässt den SV Werder Bremen und wechselt zur neuen Saison zu Liga-Konkurrent Borussia
Mönchengladbach. Das bestätigten beide Vereine am Freitagmittag. Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen
vereinbart.
Jaroslav Drobny wechselt an die Weser [Mi, 08 Jun 17:59]
Torhüter Jaroslav Drobny schließt sich dem SV Werder Bremen an. Der 36-jährige Torhüter wechselt zur kommenden
Saison vom Hamburger SV zu den Grün-Weißen und unterschreibt einen Vertrag bis zum 30.06.2017. Das bestätigte
Geschäftsführer Frank Baumann am Mittwochnachmittag. Zuvor hatte der frühere tschechische Nationaltorhüter bereits
den Medizincheck in Bremen absolviert.
Leihe: Aycicek bleibt bei 1860 München [Fr, 10 Jun 14:31]
Levent Aycicek wird auch in der kommenden Saison für den TSV 1860 München auflaufen. Der 22-Jährige, der schon in
der Rückrunde für die "Löwen" spielte, wird für ein weiteres Jahr an den Zweitligisten ausgeliehen, wie
Frank Baumann, Geschäftsführer Sport, am Freitag bekanntgab. 
Handball-Handicap-Team bei den Special Olympics 2016 [Fr, 10 Jun 13:19]
Eine Woche lang schwitzte, trainierte und genoss die Handball-Handicap-Mannschaft des SV Werder Bremen die Special
Olympics 2016 in Hannover. Insgesamt 4.800 Athleten nahmen an den Nationalen Spielen teil und traten in 19
verschiedenen Sportarten gegeneinander an.
Werders Blinden- und Sehbehindertenfußballer in Kirchweyhe [Fr, 10 Jun 11:33]
Am Mittwochmorgen trafen sich Werders Blinden- und Sehbehindertenfußballer zum Inklusionsturnier auf dem Gelände
der Grundschule Kirchweyhe, um zusammen mit neun sehbeeinträchtigten und blinden Sportlern der Georg-Droste-Schule
ein Fußballturnier auszutragen.
Filbry zufrieden mit TV-Rechtevergabe [Do, 09 Jun 15:48]
Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat am heutigen Donnerstag in einer Pressekonferenz die Vergabe der Medienrechte ab
der Bundesliga-Spielzeit 2017/18 vorgestellt. Durch die Vergabe von insgesamt 17 Rechte-Paketen wurde für die vier
Spielzeiten von 2017/18 bis 2020/21 ein Gesamtbetrag in Höhe von 4,64 Milliarden Euro erlöst. Das entspricht
durchschnittlich 1,16 Milliarden Euro pro Saison.
Startschuss für die Festung Weser-Stadion [Fr, 10 Jun 12:00]
+++ Spatenstich am Weser-Stadion: An den letzten drei Heimspielen hat sich das Weser-Stadion zu einer wahren Festung
gemausert. Auch in Zukunft soll die grün-weiße Heimstätte für höhere Mächte unüberwindbar werden.
Donnerstagnachmittag wurde hinter der Westtribüne des Weser-Stadion die erste Spundwand versenkt. Es begannen vor
den Augen von Werder-Präsident und Geschäftsführer, Dr. Hubertus Hess-Grunewald, und Geschäftsführer Sport, Frank
Baumann, die für den Hochwasserschutz notwendigen Arbeiten…
SPIELRAUM-Coaches nehmen an Kurzschulungen teil [Do, 09 Jun 16:26]
Nicht nur die Saison der Profis ist beendet, auch das Projekt SPIELRAUM von WERDER BEWEGT – LEBENSLANG
steuert auf die Sommerpause zu. Diese etwas ruhigere Phase des Jahres nutzen aktuell mehrere Trainerinnen und Trainer
des Projekts, um sich durch verschiedene Trainingskurse weiterbilden zu lassen.
Vom Dorfkicker zum EM-Star [Do, 09 Jun 10:42]
Am Freitag beginnt die Europameisterschaft 2016 in Frankreich. Es ist das größte Fußballturnier des Sommers. Und drei
Werderaner sind voll mit dabei, wenn 24 Nationen um die Krone des europäischen Fußballs kämpfen. WERDER.DE
porträtiert die grün-weißen EM-Fahrer - heute: Zlatko Junuzovic.
Diversity Tafel zu Gast im Weser-Stadion [Mi, 08 Jun 15:22]
"Wir sind sehr stolz, dass wir mit WERDER BEWEGT als Gastgeber unsere Arbeit präsentieren können und uns
mit vielen Bremer Unternehmen bei Themen wie der sozialen Verantwortung von Firmen, gelebter Vielfalt und
Chancengleichheit im Alltag noch enger vernetzen können.“ Mit diesen Worten blickte Werders Geschäftsführer und
Vereinspräsident Dr. Hubertus Hess-Grunewald bereits vor einer Woche zuversichtlich auf die Diversity Tafel 2016,
welche am gestrigen Abend im Weser-Stadion ausgetragen wurd…
Training, Testspiele und mehr [Do, 09 Jun 11:35]
Die Saison ist gerade wenige Wochen vorbei, da wirft auch schon die Spielzeit 2016/2017 ihre Schatten voraus. Für die
1. Frauenmannschaft des SV Werder ertönt am Montag, 11.07.2016, der Startschuss in die Saisonvorbereitung. Dann
versammeln sich Schiechtl, Wolter und Co. zur ersten Trainingseinheit am Weser-Stadion.Mitte August absolviert die
Truppe von Steffen Rau dann ihr Trainingslager in Warendorf. Vom 11. bis 14.08.2016 wird im Norden NordrheinWestfalens neben mehreren Trainingseinheiten au…
U 15 feiert Landespokalsieg [Do, 09 Jun 11:42]
Es ist geschafft! Werders U 15 besiegte den SC Borgfeld und sicherte sich im Finale den Bremer Landespokal. Außerdem
bestreitet die U 16 ihr letztes Saisonspiel und diverse Jugendspieler wurden für das Sichtungsturnier des Bremer
Fußballverbandes nominiert. WERDER.DE liefert alle Informationen.
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Vestergaard PM 10062016
„Natürlich hätten wir Jannik gerne behalten und konnten in den Gesprächen auch nochmal verdeutlichen, welchen Stellenwert
er bei uns hat. Jannik hat aber kurzfristige sportliche Ziele, die wir ihm hier nicht bieten können und wir haben auch immer
gesagt, dass wir gesprächsbereit sind, wenn ein Angebot kommt, das für alle Seiten Sinn macht“, so Frank Baumann,
Geschäftsführer Sport.
Vestergaard wechselte im Januar 2015 von 1899 Hoffenheim zum SV Werder. In den eineinhalb Jahren bei den Grün-Weißen
brachte es der Innenverteidiger auf 48 Bundesliga-Spiele (3 Tore) sowie sechs Einsätze und einen Treffer im DFB-Pokal.
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Drobny 08062016
„Mit Jaroslav Drobny konnten wir einen Torhüter mit großer Erfahrung verpflichten, der schon oft gezeigt hat, dass er im Falle
eines Falles zu 100 Prozent bereit ist. Von seiner positiven Ausstrahlung wird auch die Mannschaft abseits des Spielfeldes
profitieren“, so Baumann.
Jaroslav Drobny spielt nach Stationen in Tschechien, Griechenland, England und in den Niederlanden bereits seit 2007 in
Deutschland, wo er für den VfL Bochum, Hertha BSC und zuletzt den Hamburger SV auflief. Der frühere tschechische
Nationalspieler (neun Einsätze), der unter anderem an der Europameisterschaft 2012 teilnahm, kann bislang auf 190
Bundesliga-Einsätze, elf Spiele im DFB-Pokal sowie 14 Einsätze im UEFA Cup zurückblicken. In der vergangenen Spielzeit
kam Drobny in zehn Bundesliga-Partien zum Einsatz.
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Aycicek Leihe 10062016
Aycicek spielte bereits in der abgelaufenen Rückrunde für 1860 und schaffte mit den „Löwen“ den Klassenerhalt. Der
Mittelfeldmann stand dabei in 14 von 15 Pflichtspielen seit seinem Wechsel für die Münchner auf dem Platz.
„Wir haben zuletzt bei Levent gesehen, dass er in München jede Menge wertvolle Spielpraxis sammeln konnte und freuen uns,
dass er damit einen wichtigen Schritt in seiner Entwicklung gegangen ist. Wir erhoffen uns, dass er bei 1860 auch in der
kommenden Spielzeit weitere wertvolle Erfahrungen sammeln kann“, so Frank Baumann.
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Special Olympics 2016
Die Reise nach Hannover begann für das Team in grün-weiß bereits am Montagvormittag. Insgesamt elf Sportler und vier
Betreuer reisten in die niedersächsische Landeshauptstadt, um sich gegenüber anderen Teams zu behaupten. Den Auftakt in
Hannover machte eine erste Trainingseinheit, die die Grün-Weißen auf die Anstrengungen der Woche vorbereiten sollte. Am
Montagabend wartete schließlich das erste Highlight auf die Mannschaft: Die Eröffnungsfeier vor insgesamt 10.000
Zuschauern in der TUI- Arena. Die Höhepunkte des Abends bildeten der Auftritt von Ex-Werderaner und Weltmeister Per
Mertesacker sowie die feierliche Entzündung des olympischen Feuers.
Am Dienstag startete das Handball-Handicap-Team mit dem Klassifizierungswettbewerb ins Turnier, bei dem man sich leider
mit fünf Niederlagen geschlagen geben musste. Somit konnte die Mannschaft am Mittwoch und Donnerstag ihr Können in der
zweiten Leistungsgruppe unter Beweis stellen. Zwei Tage lang kämpften die Sportler des SV Werder Bremen in verschiedenen
Gruppenspielen um den Sieg.
Bei den finalen Entscheidungsspielen am Freitag musste das Team leider mehrere Niederlagen hinnehmen, sodass das Turnier
auf dem fünften Platz beendet wurde. Allerdings war dies kein Grund für die Mannschaft die Köpfe hängen zu lassen,
berichtete Trainerin Sandra Birkenfeld: „Es war ein tolles Turnier mit fünf Tagen voller Erfahrungen, neuer Freunde und Spaß,
das uns Schwung für die nächsten Monate gibt. Wenn man sieht, mit welcher Begeisterung die Athleten dabei sind und wie viel
Selbstbewusstsein sie aus dem Sport ziehen, dann ist das viel wichtiger als ein Sieg.“.
Dieser gestärkte Zusammenhalt spiegelt sich auch in den gemeinsamen Freizeitaktivitäten wieder. Geschlossen besuchte man
am Mittwochnachmittag verschiedene Angebote, die auf dem Gelände der Special Olympics angeboten wurden. Neben einem
Sehtest absolvierten die Athleten einen Fitnesscheck unter der Leitung von unterschiedlichen Healthy Athletes.
Bereits zum zweiten Mal nahm die Handball-Handicap-Mannschaft mit ihren Sportlerinnen und Sportlern zwischen 14 und 52
Jahren an den Nationalen Spielen teil. Am heutigen Abend werden die Special Olympics 2016 im Rahmen einer großen
Abschlussfeier feierlich beendet, ehe die grün-weißen Athleten den Heimweg nach Bremen antreten.
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Turnier Blindenfußball
In Vorfreude auf die Europameisterschaft wurden am Mittwoch Gruppenspiele mit Länderbezeichnungen durchgeführt, sodass
insgesamt vier Teams an den Start gehen konnten. Über drei Stunden kickten die Teilnehmer um den begehrten Titel, den sich in
einem packenden Finale die Mannschaft aus Nordirland sichern konnte.
Die Chance in Kirchweyhe mit am Ball zu sein ermöglicht den Kindern mit Beeinträchtigung der Georg-Droste-Schule einen
zusätzlichen Zugang zum Sport, denn noch immer mangelt es an flächendeckenden Sportangeboten für Kinder mit besonderen
Bedürfnissen.
Als 100%- Partner ist die Grundschule Kirchweyhe von Beginn an Bestandteil des Kooperationsprojekts der Grün-Weißen.
Darüber hinaus treffen sich seit knapp zwei Jahren Werders Kids aus den Inklusionsprogrammen mit den Kindern aus
Kirchweyhe, um gemeinsam Sport zu treiben. So findet beispielsweise jedes Jahr im Sommer ein Schulfußballturnier der
Grundschule statt, bei dem auch die jungen Handicaper des SV Werder Bremen eingeladen sind.
Das nächste Turnier steht für das Blinden-und Sehbehindertenfußballteam der Grün-Weißen bereits auf dem Programm:
Werder-Cup 2016 /18. Juni / Weser-Stadion / 11:00 – 13:00 Uhr
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Vergabe der Medienrechte 09062016
Klaus Filbry ist zufrieden mit der Vergabe der TV-Rechte: „Über dieses Ergebnis muss man nicht viele Worte verlieren, die
Zahlen sprechen für sich. Wir können auf eine Umsatzsteigerung um 85 Prozent verweisen. Das ist ein großer Vertrauensbeweis
in die Stärke der Bundesliga. Das Team von Christian Seifert hat herausragende Arbeit geleistet", so der Vorsitzender der
Geschäftsführung des SV Werder.
Der bereits seit 2009 bestehende Regel-Spielplan bleibt im Wesentlichen auch in der kommenden Rechteperiode erhalten,
einige Änderungen sind allerdings ebenfalls integriert: Das zweite Sonntagsspiel der 1. Bundesliga findet ab der Saison
2017/18 demnach erst um 18 Uhr und nicht wie bisher um 17.30 Uhr statt. Zur Entlastung der Europa-League-Teilnehmer
werden zudem fünf Bundesliga-Ausweichpartien an einem Sonntag um 13.30 Uhr sowie fünf Begegnungen am Montagabend
stattfinden. Außerdem wird es künftig statt vier nur noch zwei englische Wochen geben.
Alle Informationen zur Rechtevergabe gibt es hier!
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Kurzpässe 10062016
+++ Rasen-Check im Zillertal: Werder trifft alle Vorkehrungen, um für perfekte Gegebenheiten in der Saisonvorbereitung zu
sorgen. Bereits zum fünften Mal hintereinander absolvieren die Profis ein Trainingslager im Zillertal. Damit auch vor Ort alle
Verhältnisse stimmen, hat sich der grün-weiße Greenkeeper Sebastian Breuing schon jetzt auf den Weg gemacht, um den Rasen
der Trainingsplätze genau...
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SPIELRAUM-Coaches nehmen an Kurzschulungen teil
Genossen die Zeit in Findorff: Veranstalter der Kurzschulungen und Coaches des SPIELRAUMs (Foto: WERDER.DE).
WERDER BEWEGT
Donnerstag, 09.06.2016 // 16:26 Uhr
von Saskia Puls
Nicht nur die Saison der Profis ist beendet, auch das Projekt SPIELRAUM von WERDER BEWEGT – LEBENSLANG steuert
auf die Sommerpause zu. Diese etwas ruhigere Phase des Jahres nutzen aktuell mehrere Trainerinnen und Trainer des Projekts,
um sich durch verschiedene Trainingskurse weiterbilden zu lassen.
Auf der Bezirkssportanlage Findorff nahmen die Coaches in den vergangenen zwei Wochen an Kurzschulungen des Bremer
Fußball-Verbands teil, um die angebotenen Fußballeinheiten des SPIELRAUMS zu verbessern. Unter der Leitung von DFBStützpunktkoordinator Thomas Horsch lernten die Teilnehmer neue Methoden des Trainings kennen, welche speziell auf Kinder
und Jugendlichen mit Fluchterfahrung ausgerichtet sind.
Da bei den offenen Trainingseinheiten des SPIELRAUMs das Spielen und der Spaß im Vordergrund stehen, ist es den Coaches
besonders wichtig, diese Aspekte verstärkt in ihr Training einzubinden. Desweitern legen die Werder-Trainer großen Wert
darauf, jeden einzelnen Teilnehmer ins Training einzubeziehen und individuell zu fördern. Aus diesem Grund zeigte Thomas
Horsch, der bereits selber eine Vielzahl von Fortbildungen absolviert hat, den Teilnehmern ebenfalls neue Spielformen für
Kinder und Jugendliche unterschiedlichen Alters und fußballerischem Niveau.
Aufgrund der hohen Nachfrage werden weitere Kurzschulungen des Bremer Fußball-Verbands voraussichtlich im Herbst
dieses Jahres angeboten.
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Porträt Junuzovic 09062016
Nur wenige Monate nach seinem Liga-Debüt folgte der erste Auftritt in der österreichischen Nationalmannschaft. Im Testspiel
gegen Kanada, das am 01.03.2006 stattfand, wurde er im Alter von 18 Jahren nach 60 Minuten eingewechselt. Danach folgten
unter Teamchef Josef Hickersberger noch drei weitere Einsätze für seine Landesauswahl. Doch Kanada sollte auch in der
Folge ein gutes Pflaster für Junuzovic bleiben. Denn im Sommer 2007 folgte für Junuzovic und die U 20-Auswahl mit der
Weltmeisterschaft in dem nordamerikanischen Staat der erste internationale Höhepunkt. Das ÖFB-Team erreichte den
sensationellen vierten Platz. Mit Zlatko Junuzovic, Sebastian Prödl, Martin Harnik sowie Markus Suttner und Rubin Okotie
standen im einstigen rot-weiß-roten Team viele Spieler, die heute den EM-Kader der Österreicher bilden. In der Liga spielte
Junuzovic nach Zwischenstation bei Austria Kärnten inzwischen bei FK Austria Wien. Nach dem Vizemeistertitel mit den
„Violetten“ wurde der Freistoß-Spezialist 2010 zum "Fußballer des Jahres" in Österreich gewählt.
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Abschlussbericht Diversity Tafel
Den Auftakt der gestrigen Veranstaltung machte eine Reihe von Begrüßungsworten, bei denen neben Staatsrätin Ulrike Hiller,
Doris Heitkamp-König vom Mercedes-Benz Werk Bremen und Prof. Dr. Jutta Beringhausen von der Hochschule Bremen auch
Werders Geschäftsführer und Vereinspräsident Dr. Hubertus Hess-Grunewald das Wort an die Gäste richtete. Er erläuterte
unter anderem die Projekte SPIELRAUM und „Bleib am Ball“ von WERDER BEWEGT - LEBENSLANG an und machte
deutlich, wie wichtig es ist, Jugendlichen mit Fluchterfahrung eine sportliche Heimat zu bieten.
WERDER BEWEGT- Botschafter Tjalf Hoyer führte durch den Abend und konnte gleich mehrere Highlights verkünden. So trat
zum Beispiel Kabarettist und Musiker Pago Balke zusammen mit mehreren minderjährigen Geflüchteten auf und präsentierte
den Song „Zollhaus-Boys“. Anschließend wurde die „Diversity Idee des Jahres 2016“ durch Frau Heitkamp-König und Frau
Berninghausen ausgezeichnet. Die Idee des „Potential Pools“ konnte sich schließlich knapp gegen die „Bremer Medienscouts“
durchsetzen und erhielt die begehrte Auszeichnung. Eine weitere Besonderheit des Abends: Der 100%-Partner, das
Berufsbildungswerk Bremen, verkaufte und präsentierte im Laufe des Abends selbst hergestellte Produkte und beantwortete
eine Vielzahl von Fragen. Den Schlusspunkt der Veranstaltung machte die Staffelübergabe an Ursula Carl vom Atlantic Grad
Hotel Bremen, wo im Jahr 2017 die Diversity Tafel ausgerichtet wird.
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Der Sommerfahrplan in der Übersicht
Montag, 11.07.2016, Trainingsauftakt, Trainingsgelände am Weser-Stadion, Bremen
Sonntag, 24.07.2016, Borussia Mönchengladbach - Werder Bremen (Testspiel), Jahnstadion, Rheine
Samstag, 06.08.2016, VfL Wolfsburg - Werder Bremen (Testspiel), Stadion am Elsterweg, Wolfsburg
11.-14.08.2016, Trainingslager, Warendorf
Samstag, 13.08.2016, Turnier in Warendorf, Gegner offen
20./21.08.2016, 1. Runde des DFB-Pokals, Austragungsort und Gegner offen
Sonntag, 28.08.2016, 1. Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga, Austragungsort und Gegner offen
Der Sommerfahrplan wird laufend aktualisiert, Änderungen vorbehalten.
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Vorschau_WE_KW23
+++ SC Borgfeld - Werder U 15: Nach der U 19 und der U 17 gewann nun auch Werders U 15 den Bremer Landespokal.
Beide Teams starteten mit offenem Visier, nach zwanzig Minuten waren bereits vier Tore gefallen. Borgfeld ging zunächst in
Führung (5.), doch Artur Saiz konnte ausgleichen, ehe Borgfeld zwei Minuten später wieder erfolgreich war. Felix Poschmann
sorgte in der 19. Minute wieder für den Ausgleich. Im Anschluss festigte Werder die Abwehr und konnte durch Jarno Böntgen
erstmals in Führung gehen. Im zweiten Durchgang machte Werder dann alles klar: Moritz Dodenhoff (47.), Thomas Linkov
(65.) und Max Weickert (67.) schossen den SVW zum verdienten Pokalsieg.
Am Samstag wartet dann wieder der Ligabetrieb auf das Team von Trainer Björn Dreyer. Dort trifft der Tabellendritte von der
Weser auf den VFL Wolfsburg, die bereits als sicherer Meister feststehen. +++
Werder U 15 – VfL Wolfsburg: Samstag, 11.06.2016, um 14 Uhr auf Platz 12
+++ Werder U 16: Die U 16 des SV Werder bestreitet am Sonntag ihr letztes Saisonspiel in der B-Junioren-RegionalligaNord 2015/16. Beim TSV Havelse möchte Werders Nachwuchs die Saison unbedingt mit einem positiven Erlebnis
abschließen, schließlich kann das Team von Trainer Sören Aldag noch den vierten Tabellenplatz erreichen. Dafür muss der
JFV Nordwest sein Ligaspiel allerdings parallel verlieren. +++
TSV Havelse – Werder U 16: Sonntag, 12.06.2016, um 13 Uhr
+++ Werder-Spieler nominiert: Vom 27.07. - 01.08.2016 absolviert die Bremer U 14-Landesauswahl ein Sichtungsturnier in
Bad Blenkenburg. BFV-Auswahltrainer André Weise nominierte für das Landesauswahlturnier diverse Jugendspieler des SV
Werder. Folgende Spieler sind dabei: Timo Ahrens, Jan Kaufmann, Massimo Klüver, Jan Eric Kranzmaier, Thomas Linkov,
Malik Memisevic, Louis Poznanski, Artur Saiz, Corvin Schröder, Marc Schröder, Max Weickert. +++
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Weser Kurier
Informationen zu Werder Bremen in Wort, Bild und Video finden Sie auf der Werder-Seite im Weser-Kurier.
14 Millionen! Vestergaard wechselt nach Gladbach [Sa, 11 Jun 07:26]
14 Millionen Euro plus Boni - so viel kassiert Werder Bremen angeblich für den Transfer von Jannik Vestergaard zu
Borussia Mönchengladbach. Am Freitag haben beide Vereine den Transfer offiziell bestätigt.
Aycicek bleibt bei TSV 1860 München [Fr, 10 Jun 14:56]
Levent Aycicek wird für ein weiteres Jahr an den TSV 1860 München ausgeliehen. Dies haben die "Löwen" am
Freitagmittag bestätigt.
Werder verpflichtet Jaroslav Drobny [Fr, 10 Jun 16:37]
Der ehemalige HSV-Keeper Jaroslav Drobny wechselt zur kommenden Saison zu Werder Bremen. Dies gab der Verein am
Mittwoch bekannt.
Hajrovic kehrt zu Werder zurück [Mi, 08 Jun 21:58]
Izet Hajrovic kehrt im Sommer zum SV Werder zurück – zumindest vorerst. Eine erneute Ausleihe des
Mittelfeldakteurs will Werder-Sportchef Frank Baumann aber nicht ausschließen.
Werder bestätigt Gespräche mit Kainz [Do, 09 Jun 09:32]
Werder Bremen hat Interesse an einer Verpflichtung von Florian Kainz (Rapid Wien). Das bestätigte Werders Sportchef
Frank Baumann am Mittwoch gegenüber dem WESER-KURIER.
Die aktuellen Gerüchte rund um Werder Bremen [Fr, 10 Jun 15:59]
Sommerpause in der Fußball-Bundesliga ist auch immer Transferzeit. Wir haben die aktuellen Transfergerüchte rund um
Werder Bremen in unserer Fotostrecke gesammelt. Sehen Sie alle Bilder dieser Fotostrecke unter www.weser-kurier.de
Tim Wiese wird Wrestler [Mi, 08 Jun 08:13]
Jetzt ist es tatsächlich soweit. Ex-Werder-Keeper und Trainingsgruppe-2-Teilnehmer Tim Wiese hat neben dem
Bodybuilding einen neuen Job gefunden.
Vestergaard wird Werder verlassen [Do, 09 Jun 21:44]
Innenverteidiger Jannik Vestergaard wird Werder verlassen und zum Ligarivalen Borussia Mönchengladbach
wechseln. Eine Einigung stünde kurz bevor, sagte Werders Sportchef Frank Baumann.
Tim Wiese und Herr H. aus Bayern [Do, 09 Jun 20:05]
Wenn es um die Liebe zu Werder geht, hat jeder seine eigene einzigartige Erinnerung, die mit Werder zusammenhängt. In
unserer Serie erzählen Profis, Fans und Ex-Spieler von ihren schönsten Momenten.
Gefangen im HSV-Block [Mi, 08 Jun 15:25]
Wenn es um die Liebe zu Werder geht, hat jeder seine eigene einzigartige Erinnerung, die mit Werder zusammenhängt. In
unserer Serie erzählen Profis, Fans und Ex-Spieler von ihren schönsten Momenten.
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14 Millionen! Vestergaard wechselt nach Gladbach - Werder Bremen in der
Bundesliga - WESER-KURIER
Tschüss: Jannik Vestergaard verlässt den SV Werder. (Nordphoto)
Jannik Vestergaard und der SV Werder gehen getrennte Wege. Erwartungsgemäß wechselt der Innenverteidiger zur kommenden
Saison zum Bundesliga-Konkurrenten Borussia Mönchengladbach. Vestergaard absolvierte beim Champions-LeagueQualifikanten am Freitagvormittag den obligatorischen Medizincheck und unterschrieb im Anschluss einen Fünf-Jahres-Vertrag
bis Juni 2021. „Ich habe in Bremen anderthalb wunderbare Jahre gehabt, in denen ich mich als Fußballspieler und Mensch
enorm weiterentwickelt habe. Die Aufgaben dort haben mich reifen lassen”, sagte Jannik Vestergaard bei seiner ersten
Pressekonferenz im Borussen-Park. Und er ergänzte: „Jetzt bin ich bereit für die nächste Herausforderung.”
Über die Höhe der Ablösesumme für den 23-Jährigen vereinbarten beide Vereine Stillschweigen. Im Raum stehen aber
mindestens 14 Millionen Euro plus Bonuszahlungen in Höhe von ein bis zwei Millionen, sollte Gladbach den Einzug in die
Gruppenphase der Champions League schaffen.
Berater: "Kann bestätigen, dass Vestergaard der teuerste dänische Spieler sein wird"
Diese Summe stützt sich unter anderem auf eine Aussage von Vestergaards Berater Gordon Stipic, der Mitte dieser Woche
gegenüber der dänischen Zeitung „Tipsbladet” erklärt hatte: „Ich kann keinen Preis nennen. Aber ich kann bestätigen, dass
Jannik Vestergaard der teuerste dänische Spieler sein wird.” Der teuerste dänische Fußball-Profi war bis dato Christian
Eriksen, für dessen Verpflichtung der englische Premier-League-Klub Tottenham Hotspur im August 2013 immerhin 13,5
Millionen Euro an Ajax Amsterdam überwiesen hatte.
Die Höhe der Ablöse ist sicherlich ein ordentliches Schmerzensgeld für Werder, das den Abwehrchef zu Jahresbeginn 2015 für
zweieinhalb Millionen Euro von der TSG Hoffenheim verpflichtet hatte. Sportlich aber ist Vestergaards Wechsel ein immenser
Verlust. Der dänische Nationalspieler war in Werders Innenverteidigung gesetzt und absolvierte 48 Bundesligaspiele.
„Natürlich hätten wir Jannik gerne behalten”, sagt Werders neuer Sportchef Frank Baumann, der bei seinem offiziellen
Amtsantritt Ende Mai noch erklärt hatte, um Vestergaard kämpfen zu wollen: „Jannik ist in der Mannschaft ein ganz wichtiger
Baustein für die Defensive.”
Caldirola kehrt zurück
Nun bricht dieser Baustein weg. Baumanns Versuch, Vestergaard im persönlichen Gespräch doch noch umzustimmen und ihm zu
verdeutlichen, „welchen Stellenwert er bei uns hat”, ist gescheitert. „Jannik hat kurzfristige sportliche Ziele, die wir ihm hier
nicht bieten können”, sagt Werders Sportchef. Große Hoffnung habe er ohnehin nicht mehr gehabt. Dafür sei im Vorfeld bereits
zu viel passiert. „Es gab einen klaren Wechselwunsch”, sagt Baumann. „Mit Einverständnis von Werder” sei Vestergaard zu
dem Zeitpunkt bereits mit Gladbach im Gespräch gewesen. Und Werder selbst habe immer gesagt, dass man gesprächsbereit
sei, „wenn ein Angebot kommt, das für alle Seiten Sinn macht”, so Frank Baumann.
Die Akte Vestergaard ist damit geschlossen, die Suche nach Ersatz gleichzeitig aber eröffnet. Mit Alejandro Galvez und
Rückkehrer Luca Caldirola, der in der Vorsaison als Leihspieler bei Darmstadt 98 in allen 34 Spielen von der ersten bis zur
letzten Minute auf dem Platz stand, verfügt Werder nominell über zwei Innenverteidiger. Zwei Spieler, „die nachgewiesen
haben, dass sie ihre Leistung in der Bundesliga bringen können und eine gute Rolle spielen werden”, so Baumann.
Gleichwohl sieht der Sportchef Handlungsbedarf im Abwehrzentrum. Ein bis zwei neue Spieler wolle man für die Position
holen, kündigte Baumann an. Durch den Vestergaard-Transfer stehen dem Geschäftsführer Sport nun entsprechende finanzielle
Mittel zur Verfügung. „Wir werden aber nicht eins zu eins in die Innenverteidigung investieren”, sagt Baumann. „Man muss das
Budget immer im Gesamtkonstrukt sehen.”
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Aycicek bleibt bei TSV 1860 München - Werder Bremen in der Bundesliga WESER-KURIER
Levent Aycicek wird auch in der kommenden Saison in München spielen. (imago)
Löwen-Manager Oliver Kreuzer gab im Rahmen einer Pressekonferenz zur Vorstellung des neuen Trainers Kosta Runjaic
bekannt, dass man sich mit Werder darüber verständigt habe, die Leihe von Levent Aycicek um ein Jahr zu verlängern. Ein Lob
vom neuen Coach gab es zusätzlich. Runjaic habe sich schon als Trainer von Kaiserslautern mit der Personalie Aycicek
beschäftigt, deswegen sei er froh, ihn jetzt in München zu haben.
Aycicek mit guter Bilanz
Auch bei Werder zeigte man sich ob der erneuten Ausleihe zufrieden. "Wir haben zuletzt bei Levent gesehen, dass er in
München jede Menge wertvolle Spielpraxis sammeln konnte und freuen uns, dass er damit einen wichtigen Schritt in seiner
Entwicklung gegangen ist. Wir erhoffen uns, dass er bei 1860 auch in der kommenden Spielzeit weitere wertvolle Erfahrungen
sammeln kann", wird Werder-Sportchef Frank Baumann in einer Mitteilung des Vereins zitiert.
Werdes Mittelfeld-Talent wurde in der vergangegen Rückrunde an den Zweitligisten aus München ausgeliehen. Für 1860 stand
er in 14 von 15 Pflichtspielen auf dem Platz und erzielte einen Treffer. Zudem packte er mit den "Löwen" den Klassenerhalt.
Ayciceks Vertrag bei Werder läuft nur bis 2017, sodass die Bremer den Vertrag mit dem Mittelfeldspieler verlängern müssten,
sofern sie ihn am Ende der Leihperiode nicht ablösefrei ziehen lassen wollten. (oni)
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Werder verpflichtet Jaroslav Drobny - Werder Bremen in der Bundesliga WESER-KURIER
Jaroslav Drobny wird in der kommenden Saison für Werder spielen. (imago)
Der 36-jährige Schlussmann, der zuletzt sechs Jahre für den Nordrivalen Hamburger SV aktiv war, erhält einen Vertrag bis
Ende Juni 2017 und soll als Ersatzmann hinter Stammkraft Felix Wiedwald fungieren. Eine Verlängerung der Ausleihe von
Gerhard Tremmel, den man zu Jahresbeginn vom englischen Premier-League-Klub Swansea City an die Weser geholt hatte, ist
damit kein Thema mehr.
„Mit Jaroslav Drobny konnten wir einen Torhüter mit großer Erfahrung verpflichten”, sagt Werders Sportchef Frank Baumann.
Für die Rolle des Ersatztorhüters habe man „einen Tick mehr Qualität und Spielpraxis” gewollt. Der frühere tschechische
Nationalkeeper und EM-Teilnehmer von 2012 sei ein Torhüter, „der schon oft gezeigt hat, dass er im Falle eines Falles zu 100
Prozent bereit ist”, so Baumann.
„Werder ist ein großer Verein mit einer großen Tradition”, erklärte Drobny. Er habe „Bock, noch ein paar Jahre zu spielen” und
wolle der Mannschaft helfen.
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Hajrovic kehrt zu Werder zurück - Werder Bremen in der Bundesliga WESER-KURIER
Izet Hajrovic. (Imago)
„Wir gehen davon aus, dass er zum Trainingsauftakt hier ist und sich zeigen will”, sagt Sportchef Frank Baumann über den
Mittelfeldakteur, der zuletzt an den spanischen Erstligisten SD Eibar ausgeliehen war und bei Werder noch einen Vertrag bis
2018 hat.
Beim Klub in der Primera Division war Hajrovic in der abgelaufenen Saison kaum zum Einsatz gekommen. Deutlich besser
lief es für den 24-Jährigen bei der Länderspielreise mit der bosnischen Nationalmannschaft, mit der er zu Wochenbeginn den
Kirin-Cup gegen Gastgeber Japan gewann und dabei wie schon zuvor im Halbfinale gegen Dänemark in der Startelf stand.
Hajrovic habe einen Markt, so Baumann. Aktuell sei zwar kein Verein konkret an Werder herangetreten, eine erneute Ausleihe
wollte der Sportchef aber nicht ausschließen.
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Werder bestätigt Gespräche mit Kainz - Werder Bremen in der Bundesliga WESER-KURIER
Florian Kainz von Rapid Wien könnte bald bei Werder spielen. (imago)
"Wir finden ihn sportlich interessant", sagte Baumann: "Florian möchte auch zu uns kommen. Er hat noch ein Jahr Vertrag,
deshalb müssen wir schauen. Die Gespräche sind angelaufen", so Baumann weiter.
Zuvor hatte bereits Rapids Sportdirektor Andreas Müller im "Kurier" den möglichen Wechsel angesprochen: "Das Interesse ist
da. Es gibt Gespräche mit den Beratern, aber nichts Konkretes vom Klub. Deswegen kann es auch noch keine Verhandlungen
über die Ablöse geben."
Kainz wäre nach Thanos Petsos bereits der zweite Spieler von Rapid Wien, der sich Werder im Sommer anschließt.
(fbü/sto/kmu)
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Im Überblick Die aktuellen Gerüchte rund um Werder
Bremen
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Tim Wiese wird Wrestler - Werder Bremen: Vermischtes - WESER-KURIER
Tim Wiese will im November im Ring stehen. (imago)
Tim Wiese ist auf dem Weg, Teil der WWE (World Wrestling Entertainment) zu werden. Am Dienstagnachmittag
veröffentlichte der Ex-Bundesliga-Keeper auf Twitter ein Bild von sich und Paul Levesque, besser bekannt unter seinem
Ringnamen Triple H.
Der Wrestler, auch für das operative Geschäft der Wrestling-Veranstaltungen zuständig, hat Wiese zu einer Ausbildung nach
Orlando in Florida eingeladen, wie die WWE auf ihrer Webseite schreibt. Eben dort wird ein begeisterter Wiese zitiert: "Ich
habe so hart trainiert und bin begeistert von der Chance. Egal was nötig sein wird, mein Ziel ist es, nächsten November im
Ring zu stehen."
Vom WWE-Verantwortlichen Triple H wird Wiese mit Vorschlusslorberren bedacht. "Tim ist hartnäckig. Er äußert weiter
lautstark seinen Wunsch zu beweisen, dass er das Zeug dazu hat und er hat eine enorme Belastbarkeit und Entschlossenheit an
den Tag gelegt, um sich diese Chance zu verschaffen. Wenn in Florida alles gut verläuft, wird er seine Chance im Ring
bekommen," heißt es auf wwe.com.
Wiese wechselte 2012 von Werder zur TSG Hoffenheim. Bei der TSG konnte der Torhüter jedoch nie an seine Bremer
Glanzzeiten anknüfen und fand sich am Ende in der "Trainingsgruppe 2" wieder. Im Januar 2014 wurde er von den
Hoffenheimern vollständig freigestellt.
Die neugewonnene Freizeit nutzte Wiese für ein intensives Muskelaufbauprogramm. Gleichzeitig machten immer wieder
Gerüchte die Runde, wonach er sich der WWE anschließen könnte. Diese erreichten ihren Höhepunkt als Wiese im November
2014 bei einer Veranstaltung der US-amerikanischen Show-Veranstaltung auftrat. (oni)
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Vestergaard wird Werder verlassen - Werder Bremen in der Bundesliga WESER-KURIER
Werders Abwehrspieler Jannik Vestergaard. (nordphoto)
Die Gespräche über die Ablösesumme für den dänischen Nationalspieler sind offenbar weit fortgeschritten, „man kann davon
ausgehen, dass er weg ist”, sagt Frank Baumann.
Eine Einigung stehe kurz bevor, so Werders Sportchef, noch im Verlauf dieser Woche, „am Freitag oder Samstag”, werde man
Klarheit haben.
Im Gespräch ist eine Ablöse von etwa zehn Millionen Euro. Werder hatte Vestergaard im Januar 2015 für zweieinhalb
Millionen aus Hoffenheim geholt.
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Tim Wiese und Herr H. aus Bayern - Werder Bremen: Vermischtes - WESERKURIER
Tim Wiese weiß, wie man auf sich aufmerksam macht. (imago)
Michael Born (Werder-Fan): "Als Aussteller auf einer Modellbaumesse in Bremen sah ich beim Rundgang durch die Hallen an
einem Stand aus Bayern eine Werderwimpelkette sowie eine große Werderfahne hängen. Die Standbetreiber, Herr H. und seine
Frau, trugen auf ihren gelben Pullovern große Werderaufnäher. Auf meine erstaunte Frage, wie jemand aus dem tiefen Bayern
Werderfan ist, antwortete er mir folgendes: Er habe in den 1960er-Jahren als junger Mann ein Werderspiel in Frankfurt
gesehen, und seitdem sei er Werderfan.
Voller Stolz zeigte er mir seinen abgegriffenen Mitgliedsausweis von Werder aus dem Jahr 1966. Außerdem besaßen er und
seine Frau eine Dauerkarte, und die beiden versuchten, zu möglichst vielen Werderheimspielen von Passau nach Bremen zu
kommen.
"Micouds Abschiedsgeschenk"
Wenn es um die Liebe zu Werder geht, hat jeder seine eigene einzigartige Erinnerung, die mit
...
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Die Begeisterung und die Art und Weise, wie er von Werder schwärmte, sagten mir, hier ist ein absoluter Anhänger vom SV
Werder. Nun hatten wir am nächsten Tag auf unserem Messestand hohen Besuch. Torwart Tim Wiese – ein leidenschaftlicher
Modellflieger – war bei uns. Beim Gespräch erzählte ich ihm von dem Werkzeugstand mit dem Werderfan. Ich fragte ihn, ob
wir da mal hingehen könnten. Tim Wiese sagte sofort zu.
Als wir dort ankamen, war der Inhaber gerade in einem Kundengespräch und sah uns nicht kommen. Als Tim Wiese vorne am
Tresen stand und der Herr aus Bayern kurz hochschaute, bemerkte er, wer vor ihm stand. Diesen Blick aus Fassungslosigkeit,
Erstaunen, Ungläubigkeit und dann vor allem Freude werde ich wohl nie vergessen.
Gefangen im HSV-Block
Wenn es um die Liebe zu Werder geht, hat jeder seine eigene einzigartige Erinnerung, die mit
...
mehr »
Tim Wiese machte das sehr diplomatisch. Er verwickelte den Herrn in ein Gespräch, und das Eis war gebrochen. Schließlich
wurden noch Fotos mit Tim Wiese auf dem Stand gemacht, und die große Werderfahne hinten an der Wand wurde von ihm auch
noch signiert. Die gemachten Fotos wurden später nach einem Training noch von Tim Wiese unterschrieben. Jetzt dürfen Sie
raten, wer von der Werdermannschaft bei Herrn H. aus Bayern nicht nur wegen der Rückennummer ganz vorne steht."
Lust, auf weitere schöne Werder-Geschichten? Hier geht es zum Dossier mit allen Episoden.
Zur Serie:
Die Anekdoten stammen aus dem Buch "Die 333 schönsten Erlebnisse mit Werder Bremen", das die Bremer
Tageszeitungen AG 2010 veröffentlicht hat. Das Buch ist jedoch vergriffen.
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Gefangen im HSV-Block - Werder Bremen: Vermischtes - WESER-KURIER
Da will man als Werder-Fan wirklich nicht zwischen stehen. (imago)
Oliver Ahrens (Werder-Fan): "Es war der 18. Dezember 2005. Der letzte Spieltag der Hinrunde endete ausgerechnet mit dem
Nordderby gegen den HSV. Ein Freund rief mich ein paar Tage vorher an, er hätte noch zwei Freikarten zu vergeben. Nach
einem kurzen Telefonat mit meinem besten Freund war sofort klar: Die Karten nehmen wir, erst recht umsonst. Werden
bestimmt super Plätze sein, immerhin sollte es sich um Sponsorenkarten handeln, vielleicht ja sogar mal in der Loge sitzen.
Ein paar Stunden vor dem Spiel kam es dann zur Kartenübergabe im Büro des Sponsors – und zur großen Überraschung. Auf
der Karte vermerkt stand: "Gästeblock". Schnell wurde uns nun auch bewusst, woher wir den Namen des Sponsors kannten –
nämlich vom Trikot der Hamburger.
Was nun? Wieder nach Hause fahren, oder sich in die Höhle des Löwen trauen? Nach kurzer Diskussion stand fest: Wir stehen
für Werder ein, so oder so. Noch schnell den Werder-Schal zurück ins Auto gelegt – man muss ja auch kein unnötiges Risiko
eingehen – und dann ging's ab ins Stadion. Bereits vor dem Eingang bekamen wir die prickelnde Atmosphäre des Nordderbys
zu spüren, nur prickelte es diesmal noch um einiges mehr. Was würde uns bloß erwarten?
Das Spiel begann relativ ruhig. Wir saßen mit knapp zehn Leuten in einer der letzten Reihen, oben in der Westkurve im
Auswärtsblock. Erster spektakulärer Höhepunkt in der 39. Minute. Sascha Kirschstein hält einen Foulelfmeter von Johan
Micoud. Sollen wir uns nun ärgern oder eher froh sein, dass wir nicht jubelnd aufspringen mussten? Dann die 45. Spielminute:
Freistoß Micoud und Toooooo... Der Jubel blieb uns schnell im Halse stecken, bloß nichts anmerken lassen. Nie wieder habe
ich mich über ein Werder-Tor so introvertiert gefreut. Nach und nach bekamen die Leute um uns herum jedoch trotzdem mit,
dass mit uns etwas „nicht stimmte“.
Wir gaben unsere "Tarnung" einigen wenigen vertrauensvollen Leuten bekannt. Glücklich waren diese natürlich nicht, aber fair
uns gegenüber. Erst recht ab der 67. Minute, in der der Hamburger Kucukovic für das 1:1 sorgte. Grenzenloser Jubel im Block.
Auch bei uns, notgedrungen! Letztlich blieb es nach 90 Minuten beim 1:1, in unserer Lage vielleicht das beste Ergebnis, auch
wenn uns ein Werder-Sieg natürlich lieber gewesen wäre."
Lust, auf weitere schöne Werder-Geschichten? Hier geht es zum Dossier mit allen Episoden.
Zur Serie:
Die Anekdoten stammen aus dem Buch "Die 333 schönsten Erlebnisse mit Werder Bremen", das die Bremer
Tageszeitungen AG 2010 veröffentlicht hat. Das Buch ist jedoch vergriffen.
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Kreiszeitung.de
Kreiszeitung - Nachrichten aus Bremen, Niedersachsen, Deutschland und der Welt
"Werde eure Unterstützung nie vergessen" [Fr, 10 Jun 18:35]
Bremen - Instagram-Botschaft zum Abschied: Jannik Vestergaard hat sich nach seinem Wechsel zu Borussia
Mönchengladbach noch einmal an die Werder-Fans gewandt, um "Tschüss zu sagen" und sich für die "tolle Zeit" zu
bedanken.
„Gute Lösung“ mit Vestergaard [Fr, 10 Jun 18:23]
Bremen/Mönchengladbach - Von Malte Rehnert. Sie haben durchaus einen guten Humor bei Borussia
Mönchengladbach. Am Nachmittag twitterte der Fußball-Bundesligist ein Bild von einem staunenden Minion (kultige
gelbe Animationsfigur) – und schrieb dazu: „Heute kommt etwas Großes auf uns zu!“ Etwa eine Stunde später war „das
Große“ dann da.
Kroos wechselt zu Union [Fr, 10 Jun 16:49]
Bremen – Die Bundesliga befindet sich in der Sommerpause, hinter den Kulissen wird aber schon fleißig an den Kadern
für die neue Spielzeit gebastelt – auch bei Werder Bremen. Im Transfergeflüster finden Sie die wichtigsten
Wechselgerüchte rund um die Grün-Weißen.
950 Meter lange Schutzlinie [Fr, 10 Jun 06:46]
Bremen - Von Ralf Sussek. Der Fußballmannschaft von Werder Bremen hat in sportlicher Hinsicht das Wasser in der
vergangenen Saison schon bis zum Hals gestanden; beim Weserstadion soll das in Zukunft anders sein. Vor zweieinhalb
Jahren wäre das Stadion beinahe überflutet worden, eine Spielabsage war lange möglich. Gestern begannen die Arbeiten
für einen besseren Hochwasserschutz.
Vestergaard so gut wie weg [Do, 09 Jun 11:57]
Bremen - Nach der Rückkehr vom „Kirin-Cup“ in Japan, wo er mit Dänemarks Nationalelf Platz drei belegte, kann Jannik
Vestergaard eigentlich gleich weiterreisen nach Gladbach. Der Wechsel des Abwehrchefs von Werder Bremen zum
Bundesliga-Konkurrenten Borussia Mönchengladbach ist so gut wie perfekt.
Drobny kommt, Kainz wohl auch [Do, 09 Jun 11:49]
Bremen - Von Malte Rehnert. Sportchef Frank Baumann bastelt eifrig an Werder Bremens Mannschaft für die kommende
Saison in der Fußball-Bundesliga – und hat seinen ersten Neuzugang: Vom Nordrivalen Hamburger SV kommt
Ersatzkeeper Jaroslav Drobny. Zudem hat Baumann den österreichischen Nationalspieler Florian Kainz (23) von Rapid
Wien an der Angel. Die Chancen auf eine Verpflichtung stehen sehr gut.
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Werder Bremen: Vestergaard-Abschied von Fans - "Werde eure Unterstützung
nie vergessen" | Werder
Jannik Vestergaard (Archivbild)
© nordphoto
Bremen - Instagram-Botschaft zum Abschied: Jannik Vestergaard hat sich nach seinem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach
noch einmal an die Werder-Fans gewandt, um "Tschüss zu sagen" und sich für die "tolle Zeit" zu bedanken.
Eineinhalb Jahre hat er das Trikot von Werder Bremen getragen, nun zieht es Vestergaard weiter. Der 23-jährige Däne hat in
Mönchengladbach einen Fünf-Jahres-Vertrag unterzeichnet. Dort will der Innenverteidiger den nächsten Schritt in seiner
Karriere gehen und international spielen. Zum Abschied aus Bremen hat der 1,98-Hühne noch ein paar Zeilen an die Bremer
Fans gerichtet.
Vestergaards Abschied im Wortlaut
"Hallo alle Werder Fans, Ich möchte mich hiermit ganz herzlich bei euch allen für die tolle Zeit bedanken, die ich bei
diesem großartigen Club erleben durfte. Ich bin sehr stolz und dankbar, dass ich hier gespielt habe und werde eure
Unterstützung nie vergessen. Der Zeitpunkt ist für mich gekommen um den nächsten Schritt in meiner Entwicklung zu
machen, und auch wenn es weh tut Tschüss zu sagen, freue ich mich auf die Herausforderungen, die auf mich warten. Ich
werde alles geben, so wie ich es bei Werder auch versucht habe. Danke auch an meine Mannschaftskollegen, der
Trainerstab, die medizinische Abteilung, das gesamte Team ums Team - wir haben Höhen und tiefen erlebt und die
Erinnerungen kann uns keiner nehmen. Ich wünsche euch allen alles gute! Bis bald!! Weserguard out"
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Werder Bremen: „Gute Lösung“ mit Vestergaard - Gladbach-Wechsel bringt
zwölf Millionen Euro | Werder
Jannik Vestergaard
© nordphoto
Bremen/Mönchengladbach - Von Malte Rehnert. Sie haben durchaus einen guten Humor bei Borussia Mönchengladbach. Am
Nachmittag twitterte der Fußball-Bundesligist ein Bild von einem staunenden Minion (kultige gelbe Animationsfigur) – und
schrieb dazu: „Heute kommt etwas Großes auf uns zu!“ Etwa eine Stunde später war „das Große“ dann da.
Jannik Vestergaard, 1,99 Meter lang, wurde im Beisein von Sportchef Max Eberl auf einer Pressekonferenz als Neuzugang
vorgestellt. Vestergaard unterschrieb nach bestandenem Medizincheck einen Fünfjahresvertrag – und beschert Werder Bremen
eine fette Ablöse. Nach Informationen dieser Zeitung zahlt die Borussia, die als Bundesliga-Vierter an der Qualifikation zur
Champions League teilnehmen darf, zwölf Millionen Euro als Fixbetrag. Damit steht Vestergaard hinter Diego (27
Millionen/Juventus Turin), Mesut Özil (17 Millionen/Real Madrid) und Miroslav Klose (15 Millionen/FC Bayern) auf Platz
vier der lukrativsten Verkäufe in der Bremer Vereinsgeschichte.
Heute kommt etwas Großes auf uns zu! pic.twitter.com/1nXNxLeIaU
— Borussia (@borussia) 10. Juni 2016
Wenn Gladbach erfolgreich ist und der 23-Jährige eine gewisse Anzahl an Spielen bestreitet, kassiert Werder auch noch mit –
bis zu eine Million Euro. Zudem sind die Bremer an einem möglichen Weiterverkauf beteiligt. Aber: Sie müssen auch ein Stück
vom Kuchen abgeben: Vestergaards Ex-Club 1899 Hoffenheim, der im Januar 2015 2,5 Millionen Euro aus Bremen erhalten
hatte, bekommt etwas mehr als zehn Prozent der aktuellen Ablöse.
Vestergaard, dessen Großeltern in der Nähe von Krefeld leben und dessen Cousin Mika Schröers in der U14 der Borussia
spielt („Er freut sich sehr“), fühlt sich „bereit für diesen Schritt. Ich denke, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel
gekommen ist. Gladbach ist ein toller Verein mit großen Ambitionen.“ Die hat sein bisheriger Club momentan nicht. WerderSportchef Frank Baumann stand deshalb bei seinem Versuch, den dänischen Nationalspieler noch umzustimmen, auf verlorenem
Posten. „Jannik hat kurzfristige sportliche Ziele, die wir ihm hier nicht bieten können. Sein Schritt ist irgendwo
nachvollziehbar“, meinte der 40-Jährige: „Aber natürlich ist es sehr schade. Jannik hat bei Werder in den anderthalb Jahren
einen richtig guten Eindruck gemacht, war sportlich und charakterlich sehr wichtig für unsere Mannschaft.“
Borussia verpflichtet @JVestergaard7. Der 1,99 Meter große Däne erhält einen Fünfjahresvertrag bei der
#Fohlenelf. pic.twitter.com/3wXDQ9Qu5m
— Borussia (@borussia) 10. Juni 2016
Letztlich erwirtschaftete Werder mit Vestergaard knapp zehn Millionen Euro Gewinn. „Damit können wir gut leben“, urteilte
Baumann: „Die Verhandlungen waren fair und korrekt. Für alle Seiten ist es eine gute Lösung.“ Wie viel Geld Werder von den
Vestergaard-Millionen in Neuzugänge investiert, steht laut Baumann noch nicht fest: „Wir werden sehen, was Sinn macht.“
Einen neuen Innenverteidiger brauchen die Bremer auf jeden Fall, womöglich zwei.
Und das trotz der Rückkehr von Luca Caldirola. Der 25-jährige Italiener, zuletzt an Bundesliga-Konkurrent Darmstadt 98
ausgeliehen und dort in allen 34 Spielen 90 Minuten auf dem Platz, ist beim Trainingsauftakt am 8. Juli wieder in Bremen.
Baumann bestätigte: „Er hat in Darmstadt das bewirkt, was wir uns vorgestellt hatten. Wir planen mit ihm.“
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Werder Bremen: Wechselgerüchte rund um Werder | Werder
Felix Kroos
© nordphoto
Bremen – Die Bundesliga befindet sich in der Sommerpause, hinter den Kulissen wird aber schon fleißig an den Kadern für
die neue Spielzeit gebastelt – auch bei Werder Bremen. Im Transfergeflüster finden Sie die wichtigsten Wechselgerüchte rund
um die Grün-Weißen.
+++ Kroos-Vorstellung am Samstag +++
Mit Felix Kroos steht der nächste Bremer-Abgang des Sommers kurz bevor. Der Mittelfeldspieler, der bereits in der
vergangenen Saison an Union Berlin ausgeliehen war, wird fest zum Zweitligisten wechseln. Wie es heißt, soll die
Verpflichtung des 25-Jährigen am Samstag verkündet werden. Dem Vernehmen nach soll Kroos einen Zwei-JahresVertrag unterzeichnen und Union 500.000 Euro Ablöse an Werder überweisen.
+++ Busch-Leihe steht kurz bevor +++
In der kommenden Saison wird noch ein zweiter Werder-Spieler neben Levent Aycicek für 1860 München auflaufen.
Rechtsverteidiger Marnon Busch wird ebenfalls auf Leihbasis zu den Löwen wechseln. Noch ist der Transfer nicht fix, nach
Informationen der Kreiszeitung steht sein Abschluss aber kurz bevor.
+++ Aycicek-Ausleihe verlängert +++
Levent Aycicek wird auch in der kommenden Saison an Zweitligist 1860 München ausgeliehen. Das bestätigte Werders
Sportchef Frank Baumann am Freitag: „Wir haben zuletzt bei Levent gesehen, dass er in München jede Menge wertvolle
Spielpraxis sammeln konnte und freuen uns, dass er damit einen wichtigen Schritt in seiner Entwicklung gegangen ist. Wir
erhoffen uns, dass er bei 1860 auch in der kommenden Spielzeit weitere wertvolle Erfahrungen sammeln kann.“ Zuvor hatte
bereits 1860-Sportvorstand Oliver Kreuzer verkündet: "Levent Aycicek wird für ein weiteres Jahr ein Löwe bleiben." Der 22Jährige war im Januar auf Leihbasis vom SV Werder zu den Löwen gewechselt und hat in 14 Partien je ein Tor erzielt und
vorbereitet. In Bremen hat Aycicek noch Vertrag bis zum 30. Juni 2018.
OK: "Levent Aycicek wird für ein weiteres Jahr ein Löwe bleiben."
— TSV 1860 München (@TSV1860) 10. Juni 2016
Montag 6 Juni
+++ Granada hat Galvez auf dem Zettel +++
Wie die spanische Tageszeitung "Ideal" berichtet, ist der FC Granada an einer Verpflichtung von Werders Innenverteidiger
Alejandro Galvez interessiert. Der Club hatte in der vergangenen Saison den Abstieg aus der Primera Division als 16. gerade
so verhindert und plant nun einen Umbruch. Der Fokus soll dabei noch mehr auf Spielern aus der Region Granada liegen.
Galvez, der in Granada geboren wurde, würde also perfekt ins Team passen. Laut "Ideal" verfügt der 27-Jährige bei Werder
über eine Ausstiegsklausel in Höhe von sieben Millionen Euro - die Spanier wollen allerdings maximal 2,5 bis 3 Millionen für
den Innenverteidiger auf den Tisch legen. In Bremen hat Galvez noch Vertrag bis zum 30. Juni 2017.
Donnerstag 2. Juni
+++ Bayer setzt auf Öztunali +++
Bayer Leverkusens Sportchef Rudi Völler hat am Donnerstag gegenüber dem "kicker" die Spekulationen, Levin Öztunali könnte
vielleicht doch bei Werder bleiben, ausgeräumt: "Wir bauen auf ihn", sagte der 56-Jährige. Die "Bild"-Zeitung hatte zuvor in
ihrer Ausgabe vom Donnerstag berichtet, dass Werders Geschäftsführer Frank Baumann im Fall von Öztunali noch einmal das
Gespräch mit Spieler und Verein suchen wollte. Das kann sich der 40-Jährige aber offensichtlich sparen.
+++ Jetzt gilt’s für Johannes Eggestein! +++
Nach vielen Gesprächen mit Werder Bremen und wahrscheinlich noch mehr Gesprächen mit anderen interessierten Clubs, ist
nun die Zeit gekommen, Fakten zu schaffen. Bleibt Johannes Eggestein in Bremen, oder gibt er einem Mitbewerber den
Zuschlag? Werder-Geschäftsführer Frank Baumann verkneift sich jegliche Prognose, bleibt aber hoffnungsvoll, den 18-jährigen
Stürmer (33 Treffer in 26 Spielen der U 19-Bundesliga) halten zu können. „Ich weiß nicht, in welche Richtung es gehen wird.
Es entscheidet sich zwischen uns und zwei, drei anderen Vereinen“, sagt der 40-Jährige der Kreiszeitung: „Wir haben unsere
Argumente vorgebracht, es liegt alles auf dem Tisch. Es wird in dieser Woche eine Entscheidung geben.“ Vielleicht bereits am
Donnerstag. Werder muss sich starker inländischer Konkurrenz erwehren. So sollen Bayern München und Bayer Leverkusen
zum Kreis der Interessenten gehören. Baumann hofft dennoch auf den Zuschlag: „Das wäre sehr wichtig für uns. Ich bin
überzeugt, dass Johannes seinen Weg in der Bundesliga relativ schnell machen wird.“
+++ Öztunali und Djilobodji noch nicht abgeschrieben? +++
Levin Öztunali und Papy Djilobodji waren bei Werder eigentlich schon Geschichte. Es galt als sicher, dass die ausgeliehenen
Profis zu ihren Clubs (Öztunali/Leverkusen - Djilobodji/Chelsea) zurückkehren und in der kommenden Saison nicht für Bremen
spielen werden. Laut "Bild"-Zeitung hat Werders Sportchef Frank Baumann den Kampf um die beiden aber noch nicht
aufgegeben: "Es waren gute Leihgeschäfte. Beide haben uns sehr geholfen und spielen in meinen Gedanken für die neue Saison
natürlich eine Rolle. Wir müssen das mit Spielern und Vereinen besprechen", so der 40-Jährige. Denkbar wäre in beiden
Fällen ein weiteres Leihgeschäft.
Mittwoch 1. Juni
+++ Dieng wechselt in die Türkei +++
Cheikhou Diengzu Werder? Dieses Gerücht war zu Wochenbeginn aufgepoppt. Dran ist nichts - zumindest jetzt nicht mehr. Der
senegalesische Flügel-Flitzer wechselt vom österreichischen Zweitligisten SKN St. Pölten in die türkische Süper Lig zu
Istanbul Başakşehir FK - das gab der Club am Mittwochnachmittag auf seiner Homepage bekannt.
Kulübümüz, Avusturya takımı St. Pölten'de forma giyen Cheikhou Dieng ile yarın 3 yıllık sözleşme imzalayacak.
pic.twitter.com/QkOQVK1pgQ
— İstanbul Başakşehir (@ibfk2014) 1. Juni 2016
+++ Top-Clubs buhlen um Eggestein +++
Ende des Monats läuft sein Vertrag in Bremen aus - ob Werder Johannes Eggestein darüber hinaus an den Club binden kann, ist
noch völlig offen. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, mischt auch der FC Bayern im Poker um das 18 Jahre alte Sturm-Talent
mit. Bereits im April waren erste Gerüchte aufgekommen, dass die Münchner ein Auge auf den jüngeren Bruder von WerderProfi Maximilian Eggestein geworfen haben. Werders Sportchef Frank Baumann will ihn trotzdem von einem Verbleib in
Bremen überzeugen: „Uns ist bekannt, dass Top-Clubs interessiert sind. Aber wir glauben, dass wir ihm einen Weg aufzeigen
können, der für seine Entwicklung gut ist." Die Bremer rechnen bis zum Ende der Woche mit einer Entscheidung, ob Eggestein
an der Weser bleibt oder nicht.
Dienstag, 31. Mai
+++ Werder an Dieng interessiert +++
Cheikhou Dieng hat mit starken Leistungen beim österreichischen Zweitligisten SKN St. Pölten auf sich aufmerksam gemacht.
Auch Werder Bremen soll den 22-Jährigen Senegalesen auf der Liste haben, das sagt zumindest St. Pöltens Sportmanager
Frenkie Schinkels gegenüber der Wochenzeitung „Niederösterreichische Nachrichten“: „Heidenheim und Hannover aus der
zweiten Bundesliga, Werder Bremen aus der ersten Bundesliga. Und das sind nur die Interessenten aus Deutschland“, so
Schinkels. Dieng wurde in der vergangenen Saison meist auf dem linken Flügel und im linken Mittelfeld eingesetzt.
+++ 1860 will Busch ausleihen +++
Zweitligist 1860 München ist laut „Bild“-Zeitung an einer Ausleihe von Marnon Busch interessiert. Der 21-Jährige Verteidiger
hat in Bremen in der vergangenen Saison im Profiteam keine Rolle gespielt und kam hauptsächlich in der U23 in der dritten
Liga zum Einsatz. Bei den Münchnern könnte Busch auf einen Bremer Teamkollegen treffen. Levent Aycicek, der bereits im
Januar auf Leihbasis zu 1860 gewechselt war, soll auch in der kommenden Saison an den Zweitligisten verliehen werden.
+++ Werder plant mit Caldirola +++
„Ich gehe aktuell davon aus, dass Luca bei uns eine wichtige Rolle spielen wird“, sagt Sportchef Frank Baumann. Caldirola
war in der vergangenen Spielzeit an Darmstadt 98 ausgeliehen und hatte für die Lilien in allen 34 Bundesligapartien in der
Startelf gestanden – mal als Innenverteidiger, mal als Linksverteidiger.
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Blitz-Intervention im EM-Trainingslager? Baumann fliegt zu Junuzovic
Für Kroos und Füllkrug führt vorerst kein Weg zurück
Baumann über Chancen bei Johannes Eggestein: "Habe die Hoffnung, dass er bleibt"
mib/csa
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Erster „Spatenstich“ für bessere Hochwassersicherung des Weserstadions |
Bremen
Die erste Spundwandbohle wird in den Boden gerammt – mit einer sogenannten Vibrationsramme. Weserstadion-GmbHGeschäftsführer Heinz-Günther Zobel (l.) und Wirtschaftssenator Martin Günthner starteten das Hochwasserprojekt per
Knopfdruck. - Fotos: Sussek
Bremen - Von Ralf Sussek. Der Fußballmannschaft von Werder Bremen hat in sportlicher Hinsicht das Wasser in der
vergangenen Saison schon bis zum Hals gestanden; beim Weserstadion soll das in Zukunft anders sein. Vor zweieinhalb Jahren
wäre das Stadion beinahe überflutet worden, eine Spielabsage war lange möglich. Gestern begannen die Arbeiten für einen
besseren Hochwasserschutz.
Nur mit „massiver Unterstützung“ von Planern, Gutachtern und den anderen Beteiligten sei das Projekt möglich geworden,
sagte gestern vor dem ersten „Spatenstich“ Heinz-Günter Zobel, Geschäftsführer der Bremer Weserstadion GmbH. Also auch
Umweltressort und Ortsamt, Tennisvereine – vier Plätze von Rot-Weiß wurden verlegt – und Deichverband. Der Dank Zobels
galt auch Werder Bremen – allerdings für den Verbleib in der ersten Liga. Lacher und Applaus der Zuhörer – darunter WerderPräsident Hubertus Hess-Grunewald und der neue Geschäftsführer Sport, Frank Baumann.
Hier, direkt am Osterdeich (rechts), gibt es ein 17 Meter breites Tor in der Spundwand.
Nach drei verworfenen Varianten – eine davon mit mehr als 2 000 mobilen Dammbalken – werden nun zunächst auf einer Länge
von 162 Metern hinter der Westtribüne Spundwände gebaut. Die erste Bohle dafür wurde gestern mit einer sogenannten
Vibrationsramme in den Boden gebracht. Das ist viel leiser als mit einer Schlagramme und möglich wegen des sandigen
Undergrunds. In dieser Spundwand werden drei Tore sein, das erste, 17 Meter breit, direkt am Osterdeich, wo die Spundwand
enden wird. Das andere Ende wird an den Deich hinter dem Stadionbad („Sommerdeich“) angeschlossen. So wird die
Deichlinie einheitlich um einen Meter auf 6,50 Meter erhöht. Geplante Fertigstellung: Dezember dieses Jahres. Im nächsten
Jahr wird das Ganze mit einer schönen Promenade „verkleidet“ – Kosten: 2,462 Millionen Euro, zahlt die Stadt Bremen – und
der Osten auf 423 Metern mit Spundwänden versehen. Inklusive Sommerdeich entsteht so eine 950 Meter lange Schutzlinie um
Stadion und Stadionbad. Auch der Grundwasserschutz soll verbessert werden – durch die Anlage von 27 sogenannten
Schwerkraftbrunnen. Die Gesamtkosten (ohne Promenade) in Höhe von 4,938 Millionen Euro trägt die Weserstadion GmbH.
Auch Frank Baumann erinnerte sich gestern im Gespräch mit dieser Zeitung an 2013, den drohenden Spielausfall wegen eines
überfluteten Spielfelds, das vorsorgliche Leerräumen der Spielerkabinen, den möglichen finanziellen Schaden von mehreren
Millionen Euro wegen des mehrmonatigen Umzugs in ein anderes Stadion. Sorgen ums Weserstadion muss er sich nach
Fertigstellung der Schutzwand nicht mehr machen. Wenn’s bei der sportlichen Lage der Mannschaft nur genauso wäre ...
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Werder Bremen: Vestergaard ist so gut wie weg | Werder
Jannik Vestergaard
© nordphoto
Bremen - Nach der Rückkehr vom „Kirin-Cup“ in Japan, wo er mit Dänemarks Nationalelf Platz drei belegte, kann Jannik
Vestergaard eigentlich gleich weiterreisen nach Gladbach. Der Wechsel des Abwehrchefs von Werder Bremen zum
Bundesliga-Konkurrenten Borussia Mönchengladbach ist so gut wie perfekt.
„Es hat weitere Gespräche gegeben – und es sieht so aus, dass wir uns einigen können“, sagte Werders neuer Sportchef Frank
Baumann am Mittwoch. Endgültige Klarheit wird es in den nächsten Tagen geben. Der Transfer von Vestergaard, der in Bremen
einen Vertrag bis 2018 hat, wird wohl einen zweistelligen Millionenbetrag in die Vereinskasse spülen und Werders
Handlungsfähigkeit auf dem Transfermarkt erhöhen. Denkbar, dass die Bremer dann beim FC Chelsea vorsprechen, um Papy
Djilobodji (Leihgeschäft eigentlich beendet) doch länger in Bremen zu behalten.
„Wir spielen viele Namen durch und müssen dann entscheiden, was wir intensiver verfolgen“, sagte Baumann und ergänzte:
„Papy spielt in unseren Überlegungen natürlich auch eine Rolle.“ Offen ist aber, ob sich der 27-jährige Senegalese überhaupt
eine weitere Saison (oder gar eine langfristige Zukunft) in Bremen vorstellen kann. Falls nicht, braucht Werder weitere
Verstärkung für die Innenverteidigung. „Es ist klar, dass wir auf dieser Position Bedarf haben“, meinte Baumann. Deshalb
kommt es für den 40-Jährigen auch nicht infrage, noch einen zentralen Abwehrmann abzugeben.
Der FC Granada, der am Spanier Alejandro Galvez interessiert sein soll, dürfte demnach keine Chance haben. „Es gibt keine
Überlegungen, ihn abzugeben“, betonte Baumann: „Er ist ein wichtiger Spieler für uns.“ Zudem habe es für den 27-Jährigen,
der seinen bis 2017 laufenden Vertrag verlängern soll, auch keine offiziellen Anfragen gegeben, so Baumann.
mr
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Werder Bremen: Drobny kommt, Kainz wohl auch | Werder
Jaroslav Drobny
© dpa
Bremen - Von Malte Rehnert. Sportchef Frank Baumann bastelt eifrig an Werder Bremens Mannschaft für die kommende Saison
in der Fußball-Bundesliga – und hat seinen ersten Neuzugang: Vom Nordrivalen Hamburger SV kommt Ersatzkeeper Jaroslav
Drobny. Zudem hat Baumann den österreichischen Nationalspieler Florian Kainz (23) von Rapid Wien an der Angel. Die
Chancen auf eine Verpflichtung stehen sehr gut.
Der HSV hat bei Drobny die Option auf eine Weiterbeschäftigung nicht gezogen. Der Torwart verließ die Hamburger mit einer
gehörigen Portion Frust – und ablösefrei. In Bremen unterschrieb der 36-jährige Tscheche nach bestandenem Medizincheck
gestern einen Einjahresvertrag. „Drobo“ soll ein starker Ersatzmann sein. Wie in Hamburg von Rene Adler, nun bei Werder
von Felix Wiedwald. „Mit Jaroslav konnten wir einen Torhüter mit großer Erfahrung verpflichten, der schon oft gezeigt hat,
dass er im Falle eines Falles zu 100 Prozent bereit ist. Von seiner positiven Ausstrahlung wird auch die Mannschaft abseits des
Spielfelds profitieren“, erklärte Baumann. Klar ist damit auch, dass der Leihvertrag vom im Winter verpflichteten Gerhard
Tremmel bei Werder nicht verlängert wird und der 37-Jährige erst mal zum Premier-League-Club Swansea City zurückkehrt.
Florian Kainz (23)
© imago
Bald in Bremen aufkreuzen könnte dagegen Kainz, der im vergangenen Jahr sein Debüt für Österreich gab, bei der EM aber
nicht dabei ist. Über den Mittelfeldmann, der im Offensivbereich alle Positionen spielen kann, sagte Baumann gestern: „Unser
Interesse an ihm ist groß. Wir wollen ihn gerne verpflichten – und er würde gerne zu uns kommen.“ Mit dem Spieler ist sich
Werder also einig, mit den Wienern noch nicht ganz. „Die Gespräche mit Rapid laufen“, erklärte Baumann und ergänzte mit
Blick auf Kainz: „Ich glaube, er würde sehr gut bei uns reinpassen. Er ist ein interessanter Spieler, der den nächsten Schritt
machen will.“ Und wohl bei Werder machen wird.
Rapid-Mittelfeldmann als Junuzovic-Ersatz?
Der 23-Jährige hat bei „transfermarkt.de“ aktuell einen Wert von 4,5 Millionen Euro, aber eben auch nur noch ein Jahr Vertrag
– und dürfte deutlich günstiger zu haben sein. Dass Werder heiß auf Kainz ist, hatte Wiens Sportdirektor Andreas Müller in der
Zeitung „Kurier“ ausgeplaudert. Nach dem Griechen Thanos Petsos, der ablösefrei kommt, wäre Kainz bereits der zweite
Bremer Sommer-Neuzugang von Rapid. Und er könnte – dieser Verdacht drängt sich einfach auf – der Ersatzmann für Zlatko
Junuzovic (28) sein.
Dieser hat bei einem Gespräch mit Baumann in Wien erst kürzlich Wechselabsichten geäußert. Bisher sei bei ihm „nichts
Offizielles“ eingegangen, sagte Baumann – also keine Offerte. Das kann sich aber während oder nach der EM ändern.
Junuzovic war in den vergangenen beiden Spielzeiten mit großem Abstand Werders bester Vorbereiter – und auch Kainz (vor
Wien bei Sturm Graz) kann vorzüglich „servieren“: 19 Assists waren es in der kürzlich beendeten Bundesliga-Saison für den
Vizemeister. Und in 33 Einsätzen kamen auch noch sieben Treffer hinzu.
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taz - Bremen
Aktuelle Nachrichten - Suche nach "werder"
Beerdigung Muhammad Alis: Die letzte Ehre für den Champ [Sa, 11 Jun 02:46]
Koransuren, ein Fahrradkorso und unzählige Anekdoten und Erinnerungen. Louisville verabschiedet sich vom größten
Boxer aller Zeiten. mehr...
Euro 2016, Vorrunde, Gruppe A: Auftaktspiel mit Schuss [Sa, 11 Jun 02:08]
EM-Gastgeber Frankreich hat gegen Rumänien Probleme, das Spiel zu gestalten. Erst ein wunderschönes Tor in der 89.
Minute sichert den knappen Sieg. mehr...
Werbung der Bundeswehr: Rekrutieren statt Rechnen [Fr, 10 Jun 20:32]
Nicht nur der „Tag der Bundeswehr“ am Samstag kostet Millionen. Bei der Nachwuchsrekrutierung scheut die Truppe
weder Kosten noch Mühen. mehr...
Liebe zum Auto: Das Ende der Monogamie [Fr, 10 Jun 20:29]
Seit kurzem gibt es eine Milliarde PKWs weltweit. Höchste Zeit zum Schlussmachen! Aber wie bloß? Eine
Beziehungstypologie. mehr...
Kafkas Schloss auf der Bühne: Kultur des Nichtwillkommens [Fr, 10 Jun 20:27]
Am Hamburger Thalia Theater inszeniert Antú Romero Nunes Kafkas Romanfragment „Das Schloss“ als bedrohliche
Groteske und existenzialistisches Körpertheater mehr...
Wahlberechtigte in Berlin: Meldet euch, wenn ihr könnt! [Sa, 11 Jun 08:00]
In 100 Tagen wird gewählt. Abstimmen wollen auch Neuberliner. Dafür muss man sich im Bürgeramt anmelden – aber
das muss man erst mal können. mehr...
Bankenbranche im Umbruch: Das Ende des Billigkontos [Fr, 10 Jun 20:37]
Die Niedrigzinsphase macht auch den deutschen Banken zu schaffen. Ihr Rezept dagegen: mehr Apps und neue Gebühren.
mehr...
Prozess gegen Extremismus-Forscher: Eine Frage der Neutralität [Fr, 10 Jun 20:33]
Der Politologe Steffen Kailitz steht vor Gericht, weil er die NPD kritisiert. Der Richter: Jens Maier, ein AfD-Mann. Kann
das gutgehen? mehr...
Wohnen nach Wasserschaden: Schon wieder die „Miethai-AG“ [Fr, 10 Jun 20:02]
Wiederholt steht ein Vonovia-Haus unter Wasser. Der Vermieter fühlt sich trotz mangelhafter Sanierung nicht
verantwortlich mehr...
Strafverfolgung in der Türkei: Lasset die Spiele beginnen [Fr, 10 Jun 19:34]
Die türkische Justiz will über 150 Abgeordnete vor Gericht bringen. Kritiker sehen darin einen Versuch, die Macht des
Präsidenten auszubauen. mehr...
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Beerdigung Muhammad Alis
Die letzte Ehre für den Champ
Koransuren, ein Fahrradkorso und unzählige Anekdoten und Erinnerungen. Louisville verabschiedet sich vom größten Boxer
aller Zeiten.
Letzte Ehre für den Champ Foto: reuters
LOUSVILLE taz | Gene Courtney lächelt versonnen und erzählt von einem Fahrrad. Es hatte sich schnell herumgesprochen
damals im West End von Louisville, als dem zwölfjährigen Cassius Clay sein geliebtes Rad gestohlen wurde, ein Modell der
Marke Schwinn, der Rahmen rot-weiß, erworben für 60 Dollar.
Der Junge ging zur nächsten Polizeiwache, wo er eine flächendeckende Fahndung nach dem Rad verlangte und wutentbrannt
ankündigte, den Dieb aufs Übelste zu verprügeln, sobald man ihn erwischt habe. Worauf ihm der zuständige Ordnungshüter, ein
gewisser Joe Martin, halb im Scherz, halb im Ernst empfahl, doch erstmal kämpfen zu lernen, bevor er wüste Drohungen
ausstoße. Clay also fing in der kleinen Boxschule an, die Martin in seiner Freizeit betrieb, South 4th Street, mitten in
Louisville.
So kommt es, dass am Tag von Muhammad Alis Beerdigung einige hundert Radfahrer im Pulk quer durch die Stadt fahren, bis
sie in der Grand Avenue das rosafarbene Häuschen erreichen, in dem Ali, damals noch Cassius Marcellus Clay, aufwuchs, in
einem eher soliden Viertel der schwarzen Mittelklasse.
Es herrscht eher Volksfest- als Trauerstimmung. Ohne die Sache mit dem Fahrrad, glaubt Gene Courtney, wäre es nie entdeckt
worden, das größte Talent in der Geschichte des Boxens. Drei Straßenecken entfernt von ihm hat er damals gewohnt, sechs
Jahre jünger als der Champ, wie sie den aufstrebenden Faustkämpfer bald nannten.
Ein Tag für große Erinnerungen
„Der Champ war wie ein großer Bruder für mich, ich könnte stundenlang darüber erzählen“, sagt Courtney. Seine zweite Story
handelt vom Krieg in Vietnam, in den Ali nicht zog, weil er den Wehrdienst verweigerte. Als Courtney den Einberufungsbefehl
bekam, hat er kurz überlegt, ob er sich ein Beispiel am Champ nehmen soll. „Aber ich war ja nicht berühmt, mich hätten sie
doch gleich ins Gefängnis gesteckt.“
Jeder kramt in seinen Erinnerungen an dem Tag, an dem Alis Sarg durch die Straßen von Louisville gefahren wird, vorbei am
Muhammad Ali Center, einem 2005 eröffneten Museum, weiter durch die lauschige Grand Avenue, wo er seine Kindheit
verbrachte, bis hin zum Cave Hill Cemetery.
Die Route, das Programm der Trauerfeier, Ali selber soll das alles mit der Akribie eines Feinmechanikers geplant haben,
angeblich schon Jahre vor seinem Tod. Es beginnt mit dem Rezitieren von Koransuren und endet mit drei Hauptrednern, Billy
Crystal, Bryant Gumbel und Bill Clinton, einem Komiker, einem Sportreporter, einem Ex-Präsidenten. Und überall steht auf
Plakaten, dass Louisville um seinen größten Sohn trauert, um den „hometown hero“.
Der einst ungeliebte Sohn der Stadt
Na ja: Es gab Zeiten, da tat sich die Stadt überaus schwer mit ihrem größten Sohn, nicht nur in den 60er-Jahren, als Ali den
Kriegsdienst in Vietnam verweigerte. Noch 1978, da sollte die Walnut Street, eine Einkaufsstraße im Zentrum, in Muhammad
Ali Boulevard umbenannt werden, fiel die Entscheidung im Rathaus denkbar knapp aus, sechs gegen fünf Stimmen. Geschäfte
meldeten Protest an, mit dem Argument, dass man nur unnötig Geld ausgebe, wenn man Briefbögen mit neuer Adresse drucken
müsse.
Das sind Geschichten, die Louisville am liebsten vergessen würde. John Young Brown, einst Gouverneur des Bundesstaats
Kentucky, erzählt denn auch lieber von den ur-amerikanischen Instinkten des Boxers, während er eine Runde um das
Blumenmeer am Ali-Museum dreht: „An erster Stelle war er ein großartiger Unternehmer, ein Marketing-Genie, einer, der dem
Boxen zu einem neuen Image verhalf.“
Sam Malone, ein 69-jähriger Afroamerikaner, erzählt davon, was ihn einst motivierte, der „Nation of Islam“ mit ihrem feurigen
Prediger Malcolm X beizutreten, drei Jahre bevor der Champ es tat. „Malcolm X, das bedeutete schwarzes Selbstbewusstsein.
Stolz, Würde, Respekt vor dir selber.“ Von der „Nation of Islam“, die inzwischen nur noch eine obskure Sekte ist, hat sich
Malone längst wieder getrennt. Muslim ist er geblieben.
Erdoğan reist vorzeitig ab
Am Donnerstag steht er vor der Freedom Hall, der Arena, in der Ali, damals noch Clay, seine ersten Profikämpfe bestritt.
Drinnen zelebriert ein Imam eine islamische Totenfeier, im Spalier um den Sarg des Boxers steht Recep Tayyip Erdoğan, der
Präsident der Türkei, der Stunden später vorzeitig abreisen und damit für einen Eklat sorgen wird. Angeblich wollte Erdoğan
ein Stück Tuch aus der Großen Moschee in Mekka auf den Sarg legen, was die Hinterbliebenen des Toten ablehnten.
Bittet man Sam Malone, auf einen Satz zu bringen, was Ali für ihn bedeutet, sagt er: „Er empfand keinen Hass, er hat wirklich
keinen gehasst, er mochte die Menschen“. Ali Shabazz, auf dem Kopf eine weiße Gebetskappe, hofft darauf, dass Amerika mit
dem Tod des Champs innehält, dass mancher, der im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur Donald Trump gewählt hat, nun
zur Besinnung kommt.
Während der Milliardär ein Einreiseverbot für Muslime verlange, sehe ein Millionenpublikum an den Fernsehern, wie der
berühmteste Muslim des Landes beigesetzt werde: Vielleicht lasse das ja den einen oder anderen begreifen, mit welchen
Stereotypen Trump operiere, meint Shabazz, ein schwarzer Mittvierziger aus Detroit. Dass der Effekt lange anhält, glaubt er
allerdings nicht. „Wer weiß, vielleicht wird der Ton nur noch hässlicher.“
Ein globaler Märtyrer
Jesse Jackson, ein Weggefährte Martin Luther Kings, der sich zweimal ums Weiße Haus bewarb, ruft noch einmal in
Erinnerung, welches Rückgrat ein Profi wie Ali haben musste, als er sich weigerte, Soldat zu werden. Ruhm und Geld aufs
Spiel zu setzen, sechs Millionen Dollar für eine Viertelstunde im Ring, dafür Gefängnis zu riskieren, Prinzipien über
Bequemlichkeit zu stellen – das, sagt Jackson, habe den Mann in den Rang eines globalen Märtyrers erhoben. „Und Louisville
hat ihn verstoßen, so sehr es ihn heute verehrt.“
Vor dem Häuschen an der Grand Avenue, in dem einst der Champ lebte, freut sich Randall „Tex“ Cobb, dass ihn die Leute
wiedererkennen, Selfies machen wollen mit ihm. Auch Cobb war mal Faustkämpfer, in den 70er- und 80er-Jahren stand er im
Ring, ein zäher Texaner, der einstecken konnte, ein Schwerstarbeiter seiner Branche.
Sportler mit der Charakterstärke eines Muhammad Ali könne man heute vergeblich suchen, sagt Cobb. Nicht auszudenken, dass
einer mit politischen Statements das Wagnis eingehe, einen Teil seiner Anhängerschaft zu verprellen. Im heutigen Amerika mit
seiner glattgebürsteten Sportwelt drehe sich alles nur noch ums Geld.
Weil ihn das ziemlich aufregt, lässt Cobb die zur Faust geballte Rechte gegen seine linke Hand krachen. Ali dagegen: „Er war
so viel mehr als ein Boxer, er war eine Macht, er hat nicht nur das Boxen verändert, er hat die Politik in Amerika verändert.“
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Euro 2016, Vorrunde, Gruppe A
Auftaktspiel mit Schuss
EM-Gastgeber Frankreich hat gegen Rumänien Probleme, das Spiel zu gestalten. Erst ein wunderschönes Tor in der 89. Minute
sichert den knappen Sieg.
Einer gegen alle: Dimitri Payet mit dem Schuss zum Sieg Foto: dpa
Die Startbedingungen: Alle freuen sich auf das erste Spiel, dabei gibt’s dafür gar keinen Grund – in den letzten 30 Jahren gab
es bei EM-Eröffnungspartien nicht einen Gastgebersieg. (Belgiens 2:1 gegen Schweden kann nicht gewertet werden, denn 2000
war Zlatan „Ich bin Schweden“ Ibrahimovic noch nicht dabei.)
Stattdessen mussten wir eher zähe Spiele ertragen, von denen die meisten 1:1 ausgingen. Okay, Frankreich ist der Favorit, die
Defensive muss sich nach vier Ausfällen (Varane, Sakho, Matthieu, Diarra) aber erst finden. Und die Rumänen? Haben in der
Qualifikation kein Spiel verloren.
Das Vorurteil: Alles spricht also für ein zähes 1:1.
Das Spiel: In einer relativ offenen ersten Halbzeit startet Frankreich nervös und kann sich bei Torwart Hugo Lloris bedanken,
der in der 4. Minute eine Großchance von Bogdan Stancu vereitelt. Les Bleus versuchen in der Folge das Spiel zu machen,
kommen aber gegen gut organisierte Rumänen eher über Konter zu guten Chancen. Antoine Griezmann verpasst zweimal knapp
das 1:0, wie auch Olivier Giroud mit einem Kopball nach einer Ecke.
Auch die zweite Halbzeit beginnen die Franzosen unsicher, und wieder die kommen Rumänen zu einer Großchance. In der 58.
Minute dann flankt der stärker werdende Dimitri Payet auf Giroud, der sich in der Luft gegen Torhüter Tătărușanu durchsetzt
und den Ball ins leere Tor köpft. Doch nur sieben Minuten später verursacht die einmal mehr wacklige Abwehr der Bleus einen
Elfmeter, der zum Ausgleich führt.
Die Franzosen haben Probleme, das Spiel zu gestalten, die Rumänen sind vorne nicht stark genug, ihre Konter konsequent
auszuspielen. Nur durch eine Einzelleistung gelingt noch der Sieg der Gastgeber.
Der entscheidende Moment: Payet schießt von der Strafraumgrenze in der 89. Minute den Ball in den Winkel, ein Tor fast
wie aus dem Nichts – und wunderschön.
Der Spieler des Spiels: Dimitri Payet, der in der zweiten Halbzeit das Kommando von Paul Pogba übernimmt und an beiden
Toren beteiligt ist.
Die Pfeife des Spiels: Ciprian Tătărușanu hielt Rumänien gut im spiel. Beim Tor von Giroud aber greift er ins Leere. Wenn er
rauskommt, muss er ihn haben.
Das Urteil: Eigentlich lief alles auf ein typisches Eröffnungspiel hinaus. Etwas zäh, 1:1 – bis Payet abzog und das Vorurteil
widerlegte.
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Werbung der Bundeswehr
Rekrutieren statt Rechnen
Nicht nur der „Tag der Bundeswehr“ am Samstag kostet Millionen. Bei der Nachwuchsrekrutierung scheut die Truppe weder
Kosten noch Mühen.
Bundeswehrsoldaten mit einer lasergesteuerten Sprengbombe: „Vor allem die Kleinsten unter uns werden in Punkto Spaß auf
ihre Kosten kommen“ Foto: dpa
BERLIN taz | Im sächsischen Frankenberg bietet das Panzergrenadierbataillons 391 ein „Leben im Felde“, ein „Lazarett zum
Anfassen“ gibt es im mecklenburg-vorpommerischen Rostock, im schleswig-holsteinischen Hohn demonstriert das Kommando
Spezialkräfte (KSK) eine Geiselbefreiung und die Hamburger Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr spendiert
„Souvenirs und kulinarische Spezialitäten aus aller Welt“. Mit einem „Mitmach-Programm“ lockt die Falckenstein-Kaserne in
Koblenz: „Vor allem die Kleinsten unter uns werden in Punkto Spaß auf ihre Kosten kommen.“ An diesem Samstag will sich
das deutsche Militär von seiner besten Seite zeigen: „Beim Tag der Bundeswehr“.
Als „Showveranstaltung mit Volksfestcharakter“ kritisiert das Bündnis Bonner Friedensgruppen das zum zweiten Mal
stattfindende Event, bei dem die Bundeswehr an bundesweit 16 Standorten Imagewerbung in eigener Sache betreibt. „Es darf
nicht sein, dass Kinder auf Panzerfahrzeugen herumturnen und Jugendliche mit Karrierewerbung überzogen werden“, sagt
Bündnis-Sprecher Martin Singe.
Nach Angaben von Alexander Neu, Obmann der Linksfraktion im Verteidigungsausschuss, kostet der „Tag der Bundeswehr“
knapp 2,4 Millionen Euro. „Angesichts leerer Kassen in den Kommunen, mangelnder Betreuungsmöglichkeiten für Kinder oder
der Flüchtlingsherausforderung ist diese Summe mehr als unangemessen“, sagt Neu.
Insgesamt gibt die Bundeswehr allerdings noch weitaus mehr für Gewinnung neuer Kräfte aus, wie aus der Antwort der
Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht. Danach stiegen die Gesamtkosten für die
Nachwuchswerbung von 29,9 Millionen im Jahr 2014 auf 35,26 Millionen in 2015. Vor fünf Jahren – also vor der Abschaffung
der Wehrpflicht – hatte der Etat noch bei 12 Millionen Euro gelegen.
23,8 Millionen Euro für Personalwerbung
Ebenfalls gestiegen, sind die Ausgaben für gezielte Personalwerbung. Um 2,7 Millionen Euro 2014 auf 23,8 Millionen im
vergangenen Jahr. 2010 lag dieser Etatposten noch bei fünf Millionen Euro. „Die hohe Intensität der militärischen Werbung
läuft auf eine noch stärkere Militarisierung der Gesellschaft heraus“, kritisiert die Linkspartei-Abgeordnete Ulla Jelpke.
„Klassenzimmer, Arbeitsagenturen und Jobmessen dürfen keine Rekrutierungsbüros werden“, fordert sie.
Wenn sie das nicht schon längst sind. 363.550 SchülerInnen hat die Bundeswehr im vergangenen Jahr durch Vorträge,
Messestände, Projekttage und Truppenbesuche mit ihren KarriereberaterInnen erreicht. Das geht aus der Antwort der
Bundesregierung auf eine weitere kleinen Anfrage der Linksfraktion hervor.
Rund 400 KarriereberaterInnen hat die Bundeswehr im Einsatz, um Jugendliche für einen Job bei der Truppe begeistern.
Außerdem beschäftigt die Bundeswehr noch 84 weitere JugendoffizierInnen, die als „ReferentInnen für Sicherheitspolitik“
Schulen besuchen, Vorträge halten und Diskussionen führen. Sie dürfen jedoch nicht aktiv für einen Dienst bei der Armee
werben. Die Bundeswehr schickte ihre JugendoffizierInnen zu über 3.000 Vorträgen und fast 700 Seminaren in Schulen und
Universitäten, wo sie 111.000 Jugendliche erreichten. Insgesamt erreichte die Bundeswehr mit ihren Aktivitäten fast eine halbe
Millionen Jugendliche.
Zielgruppe: Bravo-Leser
In den vergangenen Jahren war die Bundeswehr immer wieder für ihre Werbekampagnen in die Kritik geraten. So warb sie
2012 über die Jugendzeitschrift Bravo mit kostenlosen „Abenteuerausflügen“ nach Sardinien oder in die Alpen.
Zuletzt hatte sie 10,6 Millionen Euro für eine „hippe“ Werbekampagne unter dem „Mach, was wirklich zählt“ springen lassen
und die mit Parolen wie „Was sind schon 1.000 Freunde im Netz gegen einen Kameraden“ oder „Krisenherde löschst du nicht
mit Abwarten und Teetrinken“ für Unmut nicht nur in der pazifistischen Szene sorgte. Die AktionskünstlerInnen des Peng!Kollektivs persiflierten die Kampagne mit ihrer Webseite machwaszaehlt.de.
Von einer „Militarisierung der Gesellschaft“ spricht die Linkspartei. „Die Bundeswehr ist kein Abenteuerspielplatz und
Kriegseinsätze sind kein Trecking-Urlaub“, kritisiert Ulla Jelpke die Anwerbeaktionen: „Soldat der Bundeswehr zu sein
bedeutet letztlich töten und getötet zu werden im weltweiten imperialistischen Kampf um Rohstoffe, Märkte und Einfluss.“
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Liebe zum Auto
Das Ende der Monogamie
Seit kurzem gibt es eine Milliarde PKWs weltweit. Höchste Zeit zum Schlussmachen! Aber wie bloß? Eine
Beziehungstypologie.
Eine Geliebte zu haben beeindruckt andere Machos, geht aber ins Geld Foto: dpa
Wahrscheinlich war es vor einigen Wochen, als die Menschheit die Schwelle überschritt: Es gibt jetzt mehr als eine Milliarde
Autos auf der Welt, wie der Verband der Deutschen Automobilindustrie ausgerechnet hat. So viele wie noch nie. 2050 werden
es mindestens 2,5 Milliarden, sagt die Internationale Energieagentur. Wer Alternativen sucht, stößt auf ein Problem: ein
Jahrhundert automobiler Freiheit und damit die Leidenschaft fürs Fahren tief in der DNA unserer Gesellschaft verankert. Kann
man Autos weiter lieben und trotzdem alles besser machen? Fünf Beziehungstypen und ihre Zukunftsaussichten:
Jugendliebe
Beziehungstyp: Seit dem Abi seid ihr unsterblich verliebt – dein erstes Auto und du. Wird deine Kiste klapprig, spuckt sie Öl:
Du bleibst ihr treu. Dass du bei Gesprächen über wechselnde Partner nicht mitreden kannst, ist dir egal. Der Erste kann auch
der Beste sein.
Das Auto war mal eine große Liebe. Es versprach Freiheit, die weite Welt. Dann kam das Umweltbewusstsein und der Motor
galt als böse. Und was ist heute? Das lesen Sie in der taz.am wochenende vom 11./12. Juni. Außerdem: Antoine Leiris’ Frau
starb während der Terroranschläge im November im Pariser Club Bataclan. Sein Buch heißt „Meinen Hass bekommt ihr nicht“.
Ein Gespräch. Und: Fußball in Zeiten des Ausnahmezustands mit fünf Seiten über die EM 2016. Dies und mehr am Kiosk,
eKiosk oder im praktischen Wochenendabo.
PartnerIn: VW Bulli
Zukunft: Die meisten Jugendlieben enden mit einer schmerzhaften Trennung. Du wirst dich zögerlich an ein nachhaltigeres
Modell binden, denn nie wieder willst du so verletzt werden.
Serielle Monogamie
Beziehungstyp: Am Anfang vernebelt der frische Duft des Kennenlernens dir die Sinne. Doch alle paar Jahre lässt dieses
Gefühl nach. Ihr streitet euch häufig – bis du diese Leere spürst. Sie lässt sich nur mit einem Neuwagen füllen, glaubst du.
PartnerIn: Toyota Yaris
Zukunft: Denk mal darüber nach, wonach du eigentlich suchst. Vielleicht wird eure Bindung tiefer, wenn du in deinem
Gegenüber mehr entdeckst: etwas das ihn wirklich antreibt. Strom? Keine Ahnung, ob du darauf stehst.
Zweckbeziehung
Beziehungstyp: Wenn deine Freunde sich erkundigen, sagst du knapp „Es läuft“ und wechselst das Thema. Weil es
Wichtigeres in deinem Leben gibt als die Beziehung. Ganz ohne Auto kannst du aber auch nicht. Schließlich funktioniert ihr im
Alltag gut zusammen – auch ohne Orgasmen.
PartnerIn: Opel Astra
Zukunft: Als ihr euch trennt, musst du nicht einmal weinen. Brauchst du wirklich einen Partner? Schon mal über Polyamorie
nachgedacht?
Affäre
Beziehungstyp: Auf der Straße bekommst du für deine neueste Trophäe anerkennende Blicke. Manchmal auch verachtende –
aber das ist sicher nur Neid. Das heiße Erlebnis macht dich schwach. Es fühlt sich so anders an als mit dem Familienwagen,
deiner Ehefrau.
PartnerIn: Porsche Cayenne
Zukunft: Wegen der Steuern auf Benziner wird die Geliebte teurer. Du arbeitest also immer mehr. Manchmal bricht die Lust
noch hervor, aber oft bist du zu einfach zu müde, eine Runde zu drehen.
Polyamorie
Beziehungstyp: Über deine Freunde und ihre Fixierung auf Monogamie lachst du nur. Warum sollte man nicht mehrere
Beziehungen zeitgleich führen können und dabei das bekommen, was einem gut tut? Die Carsharing-App ist dein Tinder. So
lernst du ständig neue Typen kennen.
PartnerIn: Smart, Mini Cooper, Deutsche-Bahn-Räder
Zukunft: Klar, deine Großmutter kann deinen Lebensstil nicht verstehen. Aber dein Glück überzeugt mit den Jahren immer
mehr deiner Freunde.
In der Titelgeschichte der taz.am wochenende macht sich der taz-Redakteur Ingo Arzt auf die Suche nach Gründen für die
Leidenschaft fürs Fahren – und ihren Konsequenzen. Bei einer Probefahrt im Tesla spricht mit den Klimaforscher Hans
Joachim Schellnhuber über dessen Faszination für Beschleunigung. Und er trifft Leonie Müller, eine Studentin, die quasi
im ICE wohnt. Sein Fazit: Die Liebe ist ein Problem – kann aber auch ein Schlüssel zur Lösung sein.
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Kafkas Schloss auf der Bühne
Kultur des Nichtwillkommens
Am Hamburger Thalia Theater inszeniert Antú Romero Nunes Kafkas Romanfragment „Das Schloss“ als bedrohliche Groteske
und existenzialistisches Körpertheater
Groteske Fremdenhasser: Kostümbildnerin Victoria Behr hat ganze Arbeit geleistet, die Schloss-Dorf-Gemeinschaft
absonderlich wirken zu lassen. Foto: Markus Scholz (dpa)
HAMBURG taz | Nein, dieser Gemeinschaft möchte man wirklich nicht angehören. Durchs neblige Dunkel humpeln aus der
Form geratene Figuren mit aufgeblähten Beinen, überdimensionierten Ärschen, hängenden Bäuchen, verfilzten Haaren und
bleichen Gesichtern an den Bühnenrand und stellen sich dem Publikum entgegen. Das Ankommen des Fremden in der Fremde:
Ganze Arbeit hat Kostümbildnerin Victoria Behr am Hamburger Thalia Theater geleistet, dass daraus ein fiebriger Albtraum
wird.
Als düstere hyperbolische Groteske über Ab- und Ausgrenzung richtet Antú Romero Nunes Franz Kafkas Romanfragment „Das
Schloss“ zunächst auf karger Bühne ein. Die hermetisch abgeschlossene Welt aus Dorf und Schloss, in der Gesetz, Sitte und
Leben ununterscheidbar miteinander verstrickt sind, steht dem vergeblich um Aufnahme bittenden vorgeblichen Landvermesser
K. als inzestuös-verkommene Gesellschaft aus tumben Dorfdeppen und überzeichneten Machtfigurenkarikaturen gegenüber.
Nicht mal einen Platz auf der Bühne gesteht Nunes dem Ankömmling zu. Die Rolle des Fremden, „der überzählig und überall
im Weg ist“, übernimmt erst mal das Publikum. „Gastfreundlichkeit ist bei uns nicht Sitte“, schallt es ihm immer wieder
entgegen. Denn: „Die Herren sind unfähig, den Anblick eines Fremden zu ertragen.“ Aktuelle Bezüge braucht es nicht, um den
Abend auch als Kommentar zur aktuellen Debatte um Flüchtlinge und (Nicht-)Willkommenskultur zu verstehen.
Ein bizarr komisches und zugleich verstörend erbarmungslos wirkendes Unsittengemälde einer archaisch-monströsen
fremdenhassenden Gemeinschaft zeichnen Nunes und sein fantastisch spielfreudiges Ensemble in der ersten Stunde des Abends.
Gelächter schlägt immer wieder in Erschrecken und Ekel um, die slapstickhafte Komik des Maßlosen und Absurden in
Brutalität. Da werden Sauen kaltherzig erschlagen, Dorfbewohner in Käfige gesperrt, es wird gepisst, onaniert, verprügelt und
vergewaltigt, dass man Reißaus nehmen möchte.
Wenn man denn überhaupt hineingelassen würde in diese abstoßende Welt. Denn dem Zuschauer geht es in Nunes ’ Inszenierung
wie Kafkas Ankömmling selbst: Zurückverwiesen bleibt er auf eine ewige Annäherung. Beständig dreht sich die Bühne, wenn
der Fuhrmann oder „das Mädchen aus dem Schloss“ zum Mitkommen einladen: jeder Schritt nur ein trügerischer Fortschritt im
rastlosen Sich-im-Kreis-Drehen.
Und jeder Versuch K.s, sich etwa über eine amouröse Beziehung zur Schlossangestellten-Geliebten Frieda der flüchtigen
Bürokratie des Schlosses zu nähern, ihre ungeschriebenen Gesetze zu entziffern und ihre mysteriöse Hierarchie zu
durchschauen, scheitert und wird mit noch hartnäckigerer Verweigerung bestraft: Je mehr er erfährt, desto ferner rückt das Ziel;
je tiefer er sich ins absurde Sinnlabyrinth wagt, desto erbitterter speit es den Eindringling aus. Jeder Versuch, in der
Abweisung einen tieferen Sinn zu entdecken, entpuppt sich als Illusion, als naiver Kinderglaube.
Mit einem ungelenken Kindertheater fügt Nunes denn auch noch ein weiteres Deutungsfragment hinzu und bringt das Stück noch
einmal als wiederum scheiterndes Spiel im Spiel auf die Bühne: Die debile Dorfschulklasse probt stotternd Kafkas „Schloss“.
Aber einer spielt nicht richtig mit, ein anderer wird beschuldigt und vom Dorflehrer erschlagen. Der wahre Schuldige bleibt
schließlich, von den anderen aus dem Kostüm geschält und wie ein Gekreuzigter zu Grabe getragen, als Häufchen nacktes
Leben regungslos am Boden liegen.
Aber wie es kein Hineinkommen gibt, so gibt es auch kein Entkommen aus diesem brutal-grotesken Kosmos. Helfen kann auch
der Deus ex Machina nicht mehr, der als engelhafter Sekretär des Schlosses in weißer Robe vom Theaterhimmel
herabschwebt.
Und in einer eigentümlichen Mischung aus christlicher Auferstehung und Kafka ’ scher Verwandlung webt Nunes schließlich
noch eine dritte Deutungsebene ein, lässt den „ewigen Landvermesser“ nun auch auf der Bühne auferstehen und einen letzten
vergeblichen Anlauf nehmen.
Aus dem grotesken Schauspielplatz wird so ein beeindruckendes existenzialistisches Körpertheater. Mit einer spektakulär
verletzlich wirkenden Körperlichkeit verwandelt sich Mirco Kreibich in der letzten Viertelstunde des knapp zweistündigen
Abends in ein insektenartiges Wesen, krabbelt rücklings auf die Wachturm-Gerüstskelette des unerreichbaren Schlosses zu und
klettert in einem aufs Plotskelett reduzierten Schnelldurchlauf der nun ebenfalls aller Kostüme entkleideten Dorfbevölkerung
hinterher.
Am Ende steht der Fremdling erschöpft, nackt und zitternd allein im erst leise rieselnden, dann im vom Sturm verwehten
Schnee. Ein erwartbares, aber eindringliches Sinnbild des Menschen als ewiger Fremder und Flüchtling vor sich selbst und
den anderen: vollkommen frei, aber unfähig zu greifen, worin er zugleich auf immer verheddert bleibt.
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Wahlberechtigte in Berlin
Meldet euch, wenn ihr könnt!
In 100 Tagen wird gewählt. Abstimmen wollen auch Neuberliner. Dafür muss man sich im Bürgeramt anmelden – aber das
muss man erst mal können.
Kommt schon mal vor im Berlin: Schlange vor dem Bürgeramt, hier in Neukölln Foto: dpa
Wahl? Ist doch erst irgendwann im Herbst. Stimmt, aber nur irgendwie. Etwas mehr als drei Monate sind es noch bis zur
Abgeordnetenhauswahl am 18. September, und doch steht schon jetzt eine entscheidende Wegmarke an: Mitstimmen darf dann
nämlich nur, wer – außer, dass er oder sie Deutscher und 18 Jahre alt ist – spätestens ab dem 18. Juni in Berlin wohnt. Also in
sieben Tagen.
Das mit dem In-Berlin-Wohnen aber schlägt sich in einer Anmeldung im Melderegister nieder, und da beginnt das Problem.
Denn für eine Anmeldung braucht es einen Termin in einem der Bürgerämter in der Stadt. Da jedoch ist die Terminlage
weiterhin äußerst schwierig – und das nicht nur bis zum 18. Juni. Das Skurrile: In einer funktionierenden Verwaltung ist es die
Behörde, die drängt, sich binnen 14 Tagen anzumelden, und nicht der Bürger, der die Behörde drängt, ihm überhaupt einen
Termin zu geben.
Die Neuberliner haben zwar noch Zeit bis zum 5. August, sich rückwirkend eintragen zu lassen – auf dem Meldestand 5.
August werden die Wahlbenachrichtigungen verschickt. Doch in den nächsten sieben Wochen sieht die Lage in den
Bürgerämtern überhaupt nicht besser aus als derzeit. „In der angegebenen Zeit gibt es keine Termine. Versuchen Sie doch den
nächsten Monat“, heißt es bei der Online-Terminsuche auf www.berlin.de. Bis zum 6. August und damit einen Tag nach der
letzten Eintragmöglichkeit ist alles ausgebucht.
Diese Situation hatte schon zu Jahresbeginn der Piraten-Abgeordnete Simon Weiß kommen sehen und „Sofortmaßnahmen zur
Absicherung der Wahlen 2016“ gefordert. Das – damals wie aktuell herrschende – Terminchaos in den Bürgerämtern sei
schlimm genug, „es darf nicht auch noch dazu führen, dass die Wahlen nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden“. Seine
Befürchtung: Leute, die sich um ihr Wahlrecht gebracht sehen, weil sie es ohne eigenes Verschulden nicht ins Melderegister
schafften, könnten die Wahl anfechten.
Bei der vergangenen Wahl 2011 gab es laut Innenverwaltung des Senats weder bei ihr noch bei der Landeswahlleitung solche
Beschwerden. Damals aber funktionierten die Bürgerämter auch noch. Und es gab keine Einwohnerschaft, die jährlich um
40.000 Menschen wuchs.
Innensenator Frank Henkel (CDU) wiegelte schon damals im Januar bei dem Piraten-Vorstoß ab, wies die Verantwortung von
sich und den Bezirken zu – und kündigte mehrere Dutzend zusätzliche Leute für die Bürgerämter an. Auch aktuell lautet die
Reaktion der Henkel-Behörde auf eine taz-Anfrage: „Für die Bereitstellung von Terminen sind die Bezirke zuständig.“ Die
sollen Meldeangelegenheiten als dringliche Fälle behandeln, das soll eine rechtzeitige Bearbeitung auch dann gewährleisten,
wenn kurzfristig keine Termine verfügbar seien.
Die Landeswahlleitung empfiehlt, direkt im Bürgeramt vorzusprechen. „Zuzüge nach Berlin werden vorrangig bearbeitet“,
heißt es hier hoffnungsvoll. Immer mal wieder berichtet zudem ein Kollege oder Bekannter im Tonfall von GoldfundErzählungen, er habe über die zentrale Behörden-Telefonnummer 115 morgens einen gerade frei gewordenen Termin abgreifen
können. Nach systematischer Wahlabsicherung allerdings klingt das alles nicht.
Die Piraten-Fraktion sieht sich in ihrer Mahnung und der Forderung nach Sofortmaßnahmen bestätigt. „Der Senat ist dem
insoweit nachgekommen, dass Expressmeldeschalter eingerichtet wurden“, sagt der Abgeordnete Fabio Reinhardt diese Woche
der taz, „die aufgestauten Meldeangelegenheiten sind jedoch noch immer nicht abgearbeitet.“
Dieser Text ist Teil des aktuellen Schwerpunkts in der Wochenendausgabe der taz.berlin. Darin außerdem: Was noch
passiert bis zum 18. September: ein Wahlkalender.
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Bankenbranche im Umbruch
Das Ende des Billigkontos
Die Niedrigzinsphase macht auch den deutschen Banken zu schaffen. Ihr Rezept dagegen: mehr Apps und neue Gebühren.
Selbst Abheben kann künftig kosten Foto: dpa
Es ist rot, rechteckig und ein Versprechen, das Kindersparbuch der Sparkassen. Es soll schon den Jüngsten vermitteln: Wenn
ihr euer Geld auf die Bank legt, bekommt ihr noch mehr Geld, nämlich Zinsen. Doch die Banken halten dieses Versprechen
immer seltener. Und nicht nur das: Sie drehen es um: Die Kunden müssen dafür zahlen, wenn sie ihr Geld der Bank geben. Die
Zeit des kostenlosen Girokontos geht zu Ende.
„Die Banken und Sparkassen fangen gerade an, ihre Gebührenstrukturen zu ändern“, sagt Heike Nicodemus von der Stiftung
Warentest. Dabei probierten sie unterschiedliche Modelle aus: Manche versuchen, etwa mit Gebühren für
Papierüberweisungen, ihre Kunden ins Online-Banking zu drängen. Andere erheben Gebühren für einzelne Nutzungsformen,
wie das Zusenden von TANs, der Transaktionsnummern für das Online-Banking, oder einzelne Karten. Und dann gibt es noch
die Flatrates, höhere monatliche Beträge, bei denen alles inklusive sein soll.
Nun plant die GLS-Bank einen neuen Schritt: Sie will einen monatlichen Grundbeitrag einführen. Zur Diskussion steht ein
fester Sockelbetrag plus eine Gebühr, die sich nach der Höhe der Einlagen, Kredite oder Wertpapiere richtet. Mehr will
Sprecher Christof Lützel noch nicht verraten. Die Details des Modells sollen auf der Jahresversammlung in der kommenden
Woche vorgestellt werden.
Die Pläne der GLS-Bank, genauso wie die Beobachtungen von Heike Nicodemus, sind Zeichen für zwei Entwicklungen, die
den Banken zu schaffen machen: die Niedrigzinsphase und die Digitalisierung. Das eine ist für die Banken vor allem Fluch, das
andere Fluch und Segen zugleich.
„In der Vergangenheit waren die Banken so aufgestellt, dass ein paar tausend Kreditkunden alle Kosten abgedeckt haben“, sagt
Lützel. Zwölf Prozent Zinsen für einen Baukredit oder selbst fünf, sechs – da sei ausreichend Marge gewesen, um von Personal
bis IT, von der Heizung in der Filiale bis hin zu Zinsen für die Sparer die Kosten zu decken. Auch für Banken, die nicht auf die
umstrittenen Vermittlungsprovisionen setzten. „Vor einigen Jahren hätte man sich nicht vorstellen können, dass man mit einer
Zinsmarge von unter zwei Prozent überhaupt eine Bank betreiben kann“, sagt der GLS-Sprecher. Nun gelte es, das Gegenteil zu
beweisen.
Fintechs gefragt
Also neue Einnahmequellen. Und Kostenreduzierung. Den Banken kommt da die Digitalisierung ganz gelegen. Der Abbau von
Filialen lässt sich besser kommunizieren, wenn man gleichzeitig verkünden kann, dass online rund um die Uhr Kundenberater
per Videochat erreichbar sein werden. Gleichzeitig schafft die Digitalisierung aber neue Konkurrenz: Startups, die sich auf
innovative Finanzdienstleistungen spezialisiert haben, die Fintechs.
Eine Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens KPMG kommt zu dem Schluss: Fintechs sind zunehmend gefragt. In
Deutschland konnten sie zuletzt ihr Investitionskapital verzehnfachen. 107 Millionen US-Dollar sammelten deutsche Startups
aus dem Bereich Finanzdienstleistungen im ersten Quartal 2016 ein. Im letzten Quartal des Vorjahrs waren es gerade einmal
zehn Millionen. Ihre Dienstleistungen setzen die Banken unter Druck.
Das Auto war mal eine große Liebe. Es versprach Freiheit, die weite Welt. Dann kam das Umweltbewusstsein und der Motor
galt als böse. Und was ist heute? Das lesen Sie in der taz.am wochenende vom 11./12. Juni. Außerdem: Antoine Leiris’ Frau
starb während der Terroranschläge im November im Pariser Club Bataclan. Sein Buch heißt „Meinen Hass bekommt ihr nicht“.
Ein Gespräch. Und: Fußball in Zeiten des Ausnahmezustands mit fünf Seiten über die EM 2016. Dies und mehr am Kiosk,
eKiosk oder im praktischen Wochenendabo.
Es ist ein Wettlauf darum, wer es schafft, den Kunden die bequemste Anwendung zu bieten. Bank und Internet gehören für die
meisten Nutzer sowieso zusammen. Laut einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom von dieser Woche erledigen 70 Prozent
der Internetnutzer ihre Bankgeschäfte online. Ein Drittel davon geht überhaupt nicht mehr in eine Filiale.
„Es wird schneller, billiger und es wird viel mehr online gemacht“, sagt Lützel von der GLS-Bank. Welcher Unternehmer ist
heute noch auf eine Bank angewiesen, wenn er sich das Geld doch auch per Crowdfunding besorgen kann? Welcher Nutzer auf
eine Kreditkarte, wenn er lieber per Smartphone bezahlt? Facebook, Google und Apple bieten ihren Nutzern bereits
Möglichkeiten an, Geld zu transferieren. Was für die Kunden bequem ist, ist für die Konzerne ein Weg, die Nutzer im
unternehmenseigenen Universum zu halten. Und noch mehr Informationen über sie zu sammeln.
Die Geldinstitute reagieren, unterschiedlich auf die Entwicklung. Mehrere Sparkassen wollen bis Jahresende eine App zum
Zahlen per Smartphone vorstellen. Die Deutsche Bank kooperiert mit diversen Fintechs – hat aber den Aufbau einer
Digitalbank wieder abgesagt. Pointe: Kein Geld da.
Dabei läuft es auch bei den Fintechs nicht problemlos. Zu sehen war das etwa in der vergangenen Woche bei Number 26. Das
Startup wurde bisher in der Branche hoch gelobt und konnte zwölf Millionen Euro an Investitionskapital einsammeln. Unter
anderem bietet es ein kostenloses Girokonto an, das komplett vom Smartphone aus verwaltet werden kann. Nun erhielt eine
Reihe von Nutzern die Kündigung.
Bonus für Nichtnutzung
Der Grund laut Unternehmen: Die betroffenen Kunden hätten zu häufig Geld am Geldautomaten abgehoben. Eine Abhebung
koste die Firma zwischen 1,50 und 2 Euro. 30 Abhebungen im Monat, über einen längeren Zeitraum hinweg – zu teuer. Ein
anderes Banking-Startup, Fidor, hat daher einen anderen Weg gewählt: Hier zahlen Kunden ab der dritten Barabhebung am
Automaten – für die Nichtnutzung gibt es dagegen einen Bonus.
Im Wettbewerb darum, die Kosten zu senken und gleichzeitig neue Einnahmequellen zu erschließen, zeigen sich die etablierten
Banken mindestens genauso kreativ wie junge Finanzunternehmer. So erlaubt zum Beispiel die Berliner Sparda-Bank –
immerhin eine Genossenschaftsbank – ihren Kunden monatlich zweimal einen Kontoauszug am Kontoauszugsdrucker zu holen.
Beim dritten Mal werden 50 Cent fällig. Online-Banking-Kunden, die sich für jede Überweisung eine TAN aufs Handy
zuschicken lassen, zahlen ab der dritten Überweisung im Monat 19 Cent. Kleinbeträge, die sich summieren können.
Die Haspa in Hamburg, die größte deutsche Sparkasse, berechnet für ein Girokonto bis zu 15,30 Euro im Monat – und je nach
Kontoart weitere Beträge, etwa jährliche Gebühren für Karten oder Auszahlungen an der Kasse. 25 Euro: Das war die höchste
monatliche Giro-Gebühr, die die Stiftung Warentest voriges Jahr bei einer Untersuchung von 1472 Bankhäusern fand.
Hürde: Vermieter, Versicherungen, Anbieter von Strom, Internet, Mobilfunk – wer sein Konto wechseln will, muss einer Reihe
von Unternehmen seine neue Kontoverbindung mitteilen. Weil das aufwändig ist, scheuen viele Verbraucher einen Wechsel.
Hilfe: Das gerade in Kraft getretene Zahlungskontengesetz soll Verbrauchern den Kontowechsel vereinfachen. Auf Wunsch des
Kunden muss die neue Bank Daueraufträge und Lastschriftmandate vom alten Konto übernehmen und dafür mit der alten Bank
sowie den einziehenden Firmen in Kontakt treten. Innerhalb von zwei Wochen soll der Wechsel so abgeschlossen sein. Nur die
Absender eingehender Zahlungen muss der Kunde selbst informieren.
„Viele Kunden scheuen den Kontowechsel“, erklärt Testerin Nicodemus, warum die Strategie der Banken aufgehen kann. Sie
rät, die eigenen Wünsche an ein Konto zu prüfen: Welche Karten, wie viele Überweisungen, lieber online oder per Papier,
welches TAN-Verfahren? Und dann zu rechnen. Genau wie die Banken auch.
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Prozess gegen Extremismus-Forscher
Eine Frage der Neutralität
Der Politologe Steffen Kailitz steht vor Gericht, weil er die NPD kritisiert. Der Richter: Jens Maier, ein AfD-Mann. Kann das
gutgehen?
Richter am Dresdner Landgericht und Mitglied der AfD: Jens Maier Foto: dpa
DRESDEN/KARLSRUHE taz | Jetzt ist der Tag, auf den viele gewartet haben“, sagt Richter Jens Maier und grinst in den Saal.
Links vor ihm sitzen der Politikwissenschafter Steffen Kailitz und sein Anwalt, rechts NPD-Chef Frank Franz und Peter
Richter, der Anwalt der rechtsextremen Partei. Der Zuschauerraum im Dresdner Landgericht ist bis auf den letzten Platz belegt.
Wegen des erwarteten Besucherandrangs hat das Gericht die Verhandlung in den lichten Saal A1.64 verlegt. Eigentlich finden
hier Strafprozesse statt.
Seit 2007 arbeitet Kailitz am Hannah-Arendt-Institut der TU Dresden. Der 47-Jährige forscht zu Extremismus, seit mehr als 16
Jahren auch zur NPD. Für seinen Fachbereich war er neun Jahre lang Sprecher der Deutschen Vereinigung für Politische
Wissenschaft. Kailitz ist als Experte anerkannt. Im März war er als Sachverständiger vor das Bundesverfassungsgericht
geladen – in die Verhandlung über das NPD-Verbot.
Vor einem Monat aber erteilte Maier dem Politikwissenschaftler einen Maulkorb. Kailitz, entschied der Richter, dürfe nicht
mehr behaupten, die NPD plane „rassistisch motivierte Staatsverbrechen“ und wolle „acht bis elf Millionen Menschen aus
Deutschland vertreiben, darunter mehrere Millionen deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund“. Bei Zuwiderhandlung
droht ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro oder bis zu sechs Monate Haft.
Kailitz hatte die Äußerungen in einem Beitrag unter dem Titel „Ausgrenzen, bitte“ für Die Zeit geschrieben, der auch bei Zeit
Online wurde der Beitrag veröffentlicht wurde. NPD-Anwalt Peter Richter beantragte eine einstweilige Verfügung – gegen
Kailitz. Richter vertritt die NPD auch vor dem Bundesverfassungsgericht. Maier gab den Rechtsextremen recht. Die NPD
jubelte: Der Kritiker sei „in die Schranken verwiesen“ worden. Kailitz dagegen sieht die Freiheit der Wissenschaft in Gefahr.
Und fürchtete, zentrale Forschungsergebnisse nicht mehr publizieren zu dürfen. Der Skandal war perfekt.
Denn hinzu kommt: Richter Jens Maier, 54, ist in der AfD und Mitglied des Schiedsgerichts des Landesverbands. Der Partei,
die beklagt, die Meinungsfreiheit gelte hierzulande nicht mehr, obwohl sie „eines der wichtigsten Güter der Gesellschaft“ sei.
Unruhe in NPD-Reihen
Kailitz hat Widerspruch gegen die einstweilige Verfügung eingelegt. Jetzt, im Saal A1.64, geht es aber nicht um Inhalte. Sein
Mandant habe seine Forschungsergebnisse seit 2007 bereits mehrfach publiziert, sagt Jörg Nabert, Kailit z ’ Anwalt. Die NPD
sei bereits sogar einmal gegen Kailitz vorgegangen, seine Erkenntnisse seien also bekannt. Deshalb müsse die einstweilige
Verfügung aufgehoben werden.
„Mit der NPD habe ich nichts zu tun“, sagt der Richter. Aber stimmt das?
Tatsächlich hatte Kailitz seine Position auch ganz ähnlich vor dem Bundesverfassungsgericht vorgetragen. Die NPD strebe nach
einer „ethnisch möglichst homogenen Volksgemeinschaft“, sagte Kailitz damals. Migranten bezeichne sie als „Bastarde“. Für
diese plane die Neonazi-Partei eine „Rückkehrpflicht“, ein „Vertreibungsprogramm“. Wer so denke, müsse „zwangsläufig
Arier-Nachweise“ einführen. Das reiche, um die Partei zu verbieten.
Die Verfassungsrichter hörten aufmerksam zu. In den NPD-Reihen brach Unruhe aus. Ihr Anwalt Richter schritt empört zum
Mikro. Welches Programm Kailitz denn bitte gelesen habe? „Mit Sicherheit nicht das der NPD.“
In Saal A1.64 des Dresdner Landgerichts liest Maier aus einem Text von Kailitz aus dem Jahr 2007 vor. Es ist der Aufsatz,
gegen den die NPD damals wegen eines Zitierfehlers einschritt. „Das ist das Gleiche, was sie in der Zeit geschrieben haben“,
sagt Maier. Da ist klar: Für die einstweilige Verfügung sieht es schlecht aus.
Später aber sagt der Richter, er habe nicht den Eindruck, dass Kailit z ’ Ergebnisse aus dem NPD-Programm ableitbar seien.
Schon zuvor hatte er festgelegt, was das Gericht unter Vertreibung versteht: Menschen von einem an den anderen Ort zu
schaffen – mit staatlicher Gewalt, ohne gesetzliche Grundlage. Ein solcher Plan finde sich im NPD-Parteiprogramm nicht.
Dann liest Maier aus dem Programm der NSDAP vor. Das sei „schon ganz anders in der Diktion“.
Kailitz geht davon aus, dass es Vertreibungen mit gesetzlicher Grundlage geben kann, er bezieht sich auf das
Bundesvertriebenengesetz. Er zieht den Schluss, dass die rechtsextremistische Partei solche Vertreibungen plane. Und ohnehin:
Gehört es nicht zur Freiheit der Wissenschaft, dass man seine Begriffe definieren kann?
Kailitz hat auch, nicht lange vor der einstweiligen Verfügung, die sächsische Landtagsfraktion der AfD in Interviews als
„unterdurchschnittlich“ kritisiert. Auch attestierte er der AfD – Maiers Partei –, sich gerade in Ostdeutschland „Richtung
Rechtsextremismus“ zu radikalisieren.
Maier bestreitet, dass es hier einen Zusammenhang gibt. Der Wissenschaftler Kailitz sei ihm bisher kein Begriff gewesen. Mit
der NPD in Verbindung gebracht werden will er nicht. „Ich bin in der NPD sicher nicht beliebt“, sagte der Richter der taz.
Schließlich sei es „eine wichtige Aufgabe des Landesschiedsgerichts, Parteiausschlussverfahren wegen Kontakten zur rechten
Szene zu betreiben“.
Auch Richter dürfen einer Partei angehören
Keine Verbindung zur NPD? Es gibt einen Facebook-Account eines Jens Maier aus Dresden, Geburtsdatum und Studienort
passen. Unter den Freunden finden sich viele AfD-Leute – und zwei prominente Rechtsextreme: NPD-Chef Franz und der
NPD-Rechtsbeauftragte Frank Schwerdt. Maier bestätigte der taz, dass er auf Facebook ist, zu dem Account aber will er sich
nicht äußern: „Dazu sage ich nichts.“ Nur so viel: „Mit der NPD habe ich nichts zu tun.“
Richter dürfen einer Partei angehören, auch der AfD. In Berlin arbeitet der AfD-Politiker Roman Reusch als Staatsanwalt –
und ist Leiter der Abteilung für die „Auslieferung ausländischer Straftäter“. Am Landgericht Dresden gibt es neben Maier
einen zweiten Richter, der AfD-Mitglied ist. Aber: Ein AfDler als Richter in einem solchen Fall? Das Landgericht verteidigt
sich: Maier sei nach einem festen Schlüssel zugeteilt worden. Ein Austausch wäre „nicht zulässig gewesen“.
Die Empörung aber bleibt. Politiker kritisierten die Entscheidung als „gefährlich“. Günther Heydemann, Direktor des HannahArendt-Instituts, sprach von einer „Einschränkung der Wissenschafts- und Meinungsfreiheit“. Die Vereinigung für Politische
Wissenschaft protestierte.
Nach einer halben Stunde hebt Maier die einstweilige Verfügung auf. Kailitz darf seine Forschungsergebnisse wieder
publizieren. NPD-Anwalt Richter kündigt an, bereits am Samstag Klage gegen Kailitz einzureichen. Darüber wird dann kein
Einzelrichter entscheiden, sondern eine dreiköpfige Kammer.
Maier wird ihr aller Voraussicht nach angehören.
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Wohnen nach Wasserschaden
Schon wieder die „Miethai-AG“
Wiederholt steht ein Vonovia-Haus unter Wasser. Der Vermieter fühlt sich trotz mangelhafter Sanierung nicht verantwortlich
So sieht es aus, wenn die Vivonia Wände saniert. Foto: Klaus Wolschner
BREMEN taz | Zwei Mal musste die Feuerwehr in letzter Zeit zum Osterdeich zu einem Haus der Wohnungsbaugesellschaft
Vonovia anrücken: Einmal standen in zwei Parterre-Wohnungen Teppiche und Parkett unter Abwasser – in der einen war das
Wasser aus der Toilette hochgekommen, in der anderen aus der Dusche. Beide MieterInnen haben derzeit Ersatzwohnungen.
Und beim „Starkregen“ am vergangenen Montag brach schlicht ein Stück des Abwasserrohres heraus: In den gesamten
Kellerräumen stand das Abwasser knöcheltief.
Seit gestern hängt dort ein Zettel der Wasserschadens-Sanierungsfirma Belfor an der Tür: Am Montag kommt ein Container in
den Garten. Denn die Kellerräume, die nicht leer sind, werden nicht saniert. „Wird denn vorher dokumentiert, was wir da in
den Container werfen? Bekommen wir denn die Sachen ersetzt?“, fragt eine Mieterin den freundlichen Mann von der Belfor.
Der zuckt die Schultern: „Da müssen sie bei der Vonovia-Zentrale in Düsseldorf anrufen.“
Aber die sagt klar: Die Fußböden werden saniert, das Mobiliar sei Sache der Hausratsversicherung. Wer keine hat, hat Pech
gehabt. „Elementarschäden“ nennt das die Versicherungsbranche, und da wird es kompliziert. Denn die kann man extra
versichern, aber damit sind „Elementarschäden durch Rückstau“ nicht abgedeckt. Diese kann man wiederum extra versichern –
aber nur, wenn eine „Rückstauklappe“ in den Leitungen eingebaut ist. Das hat die Vonovia, die früher Deutsche Annington hieß,
nicht gemacht.
Dass es sich bei der Schadensentstehung um „höhere Gewalt“ handeln könnte, bezweifelt Mieterin Birte B. ohnehin: „Die
haben doch in den letzten Monaten alles saniert“, sagt sie. Das Abwasserrohr, aus dem ein Kniestück einfach herausgefallen
ist, ist neu. Das Fallrohr am Haus, an dem das Wasser herabstürzte, ist neu.
Das Abwasserrohr, das im Vorgarten den Kanalanschluss herstellt, ist neu gemacht – allerdings von einer Gartenbaufirma, die
auch das Buschwerk im Vorgarten entfernt hat. Früher, sagt B., habe es solche Schäden bei vergleichbaren Wetterlagen nicht
gegeben. Und an den unmittelbar benachbarten Häusern seien ja auch keine Schäden entstanden. B. hat einen Anwalt
eingeschaltet.
„Die Dachsanierung haben Bulgaren gemacht“, sagt B. Jedenfalls hätten die PKWs der Arbeiter bulgarische Kennzeichen
getragen. „Von denen hat keiner deutsch gesprochen.“ Geschlafen hätten die Arbeiter auf dem Speicher, geduscht in einer freien
Wohnung des Hauses, den Baustellenstrom hätten sie aus einer Steckdose im Waschmaschinenraum abgezapft, dessen Kosten
auf die Mieter umgelegt werden. Als die Bauarbeiter Latten vom Dach einfach herunter warfen, hätten die Mieter das
Gewerbeaufsichtsamt verständigt.
Seit dem ersten April bereits verlangt die Vonovia für die Sanierung des Hauses eine Mieterhöhung von bis zu 30 Prozent –
obwohl die Arbeiten noch gar nicht abgeschlossen sind. An Dutzenden Stellen fehlen Fliesen, andere Restarbeiten stehen noch
aus, aus dem Waschmaschinenraum läuft die Brühe über ein Loch in die Erde – die Waschmaschinen sind nicht an die
Kanalisation angeschlossen.
Das Abwasserrohr, aus dem ein Kniestück einfach herausgefallen ist, ist neu
Das Gebäude am Osterdeich gehörte früher der kommunalen „Beamtenbau“-Gesellschaft“. Seit dem Verkauf 1994 wechselten
die Wohnungen immer wieder den Besitzer. Die derzeitige Eigentümerin hat sich jüngst zu „Vonovia“ umbenannt, weil der Ruf
der Deutschen Annington so schlecht war: Joachim Barloschky vom Bremer Aktionsbündnis „Menschenrecht auf Wohnen“
nannte die Wohnungsbaugesellschaft im Jahr 2014 den „größten und schlimmsten Vermieter in Deutschland“, der Stern
verpasste ihr den Titel „Miethai-AG.“
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Strafverfolgung in der Türkei
Lasset die Spiele beginnen
Die türkische Justiz will über 150 Abgeordnete vor Gericht bringen. Kritiker sehen darin einen Versuch, die Macht des
Präsidenten auszubauen.
Fühlt sich schnell angegriffen: Recep Tayyip Erdoğan Foto: dpa
ISTANBUL ap | Das türkische Justizministerium hat die Strafverfolgung der ersten 57 Parlamentsabgeordneten auf den Weg
gebracht. Die Vorwürfe gegen sie reichten von Beleidigung des Präsidenten über Korruption bis zu Unterstützung von
Terrorismus. Justizminister Bekir Bozdag sagte am Freitag, insgesamt könnten bis zu 152 Parlamentarier angeklagt werden.
Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte erst Anfang der Woche eine Verfassungsänderung unterzeichnet, die es ermöglicht, die
Immunität ganzer Gruppen von Parlamentariern aufzuheben.
Erdoğan, der die Änderung vorangetrieben hatte, fordert insbesondere Strafprozesse gegen Abgeordnete der pro-kurdischen
Partei HDP, die seiner Meinung nach Terroristen unterstützen. Der HDP gehören auch die meisten Mandatsträger an, die vor
Gericht gestellt werden sollen. Betroffen sind aber auch Mitglieder von Erdoğans AKP.
Kritiker sehen in dem Vorgehen einen Versuch, die Parlamentsmehrheit so zu verändern, dass die von Erdoğan geforderte
Verfassungsänderung möglich wird, mit der er die Macht des Präsidenten ausbauen möchte. Derzeit haben die ErdoğanAnhänger im 550 Sitze großen Parlament dafür zu wenig Stimmen.
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Kicker online
Team-News bei kicker online
Werder verkauft Kroos an Union [Fr, 10 Jun 14:38]
Es ist Bewegung im Kader bei Werder Bremen. Geschäftsführer Frank Baumann arbeitet die anstehenden Personalien ab.
Vollzug beim seit Tagen sich abzeichnenden Vestergaard-Transfer zu Gladbach, der Verkauf von Felix Kroos zum
Zweitligisten Union Berlin sowie das doppelte Leihgeschäft mit den Münchner Löwen, die nach Levent Aycicek auch
Marnon Busch von der Weser holten.
Auch dank Skripnik: Gladbach holt Vestergaard [Fr, 10 Jun 14:33]
Borussia Mönchengladbach hat nach Christoph Kramer den nächsten millionenschweren Neuzugang unter Vertrag
genommen: Von Werder Bremen kommt Jannik Vestergaard - womöglich half den Fohlen indirekt auch Werder-Trainer
Viktor Skripnik.
"Team Marktwert" buhlt um neue Mitglieder [Do, 09 Jun 18:21]
In Anschluss an die Mitgliederversammlung setzten sich die Vertreter des "Team Marktwert" zusammen. Die
Traditionsvereine Hertha BSC, Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, Hamburger SV, 1. FC Köln und der VfB Stuttgart
hatten sich Ende März zusammengeschlossen, um bei der Verteilung der TV-Gelder nicht nur sportliche Aspekte zu
berücksichtigen. Nun fordern sie weitere Klubs auf, sich an dem Bündnis zu beteiligen.
Werder Bremen verpflichtet Drobny [Mi, 08 Jun 18:15]
Die Kaderplanung beim SV Werder Bremen schreitet voran. Am Mittwochabend gab der Klub von der Weser die
Verpflichtung von Torhüter Jaroslav Drobny bekannt. Der erfahrene Schlussmann kommt als Back-up aus Hamburg, wo er
keine Perspektive mehr hatte und erhält beim SVW einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017.
Baumann bestätigt: Interesse an Kainz [Mi, 08 Jun 13:57]
In Wien hatte Andreas Müller geplaudert. Der aus der Bundesliga bekannte Manager von Rapid Wien bestätigte das
Interesse von Werder Bremen an Florian Kainz, einem 23-jährigen Profi des österreichischen Erstligisten. In Bremen war
somit Frank Baumann, der neue Geschäftsführer von Werder, unter Zugzwang. Gegenüber dem kicker bestätigte Baumann
am Mittwoch, was Müller in der österreichischen Hauptstadt gesagt hatte: "Es stimmt, wir interessieren uns für Florian
Kainz. Wir beobachten ihn schon länger…
Baumann: Seine Mannschaft hinter der Mannschaft [Mi, 08 Jun 12:26]
Frank Baumann kümmert sich. Der neue Geschäftsführer Sport bei Werder Bremen stellt den Profibereich neu auf. Es gibt
einige Veränderungen bei der "Mannschaft hinter der Mannschaft". Wieder mehr Scouts, ein Spezialist für die GegnerAnalyse, ein Sportpsychologe sowie ein eigener Koch - Baumanns Handschrift wird deutlich bei der Umstrukturierung bei
dem Nord-Klub.
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Baumann reduziert Bremens Kader weiter
Werder verkauft Kroos an Union
Es ist Bewegung im Kader bei Werder Bremen. Geschäftsführer Frank Baumann arbeitet die anstehenden Personalien ab.
Vollzug beim seit Tagen sich abzeichnenden Vestergaard-Transfer zu Gladbach, der Verkauf von Felix Kroos zum Zweitligisten
Union Berlin sowie das doppelte Leihgeschäft mit den Münchner Löwen, die nach Levent Aycicek auch Marnon Busch von der
Weser holten.
Felix Kroos wird auch in Zukunft das Trikot von Union Berlin tragen und unterschreibt einen Zweijahresvertrag bei den
"Eisernen".
© Picture Alliance
Nach und nach erhöht Baumann die Schlagzahl. Erst wenige Tage im Amt wickelt der Newcomer bei Werder Bremen in einer
beispielhaften Rasanz die Dinge ab, die erledigt werden müssen. Nach der umjubelten Vertragsverlängerung mit Jungstar
Johannes Eggestein und dem Kauf des Keepers Jaroslav Drobny vom Erzrivalen HSV geht es nun darum, den Kader zu
verkleinern. Bis zum Wochenende werden offiziell vier Profis den Nord-Klub verlassen, nachdem nach dem Drobny-Transfer
auch Leihspieler Gerhard Tremmel nicht mehr dem Aufgebot angehört.
Dass der Weggang von Jannik Vestergaard am Freitag publik gemacht wurde, ist nur noch eine Vollzugsmeldung. Die Ablöse
für den dänischen Nationalspieler, der in Gladbach für fünf Jahre unterschrieben hat, bewegt sich mit einem Sockelbetrag von
elf Millionen Euro, sie kann sich durch diverse Bonuszahlungen noch erhöhen. Zudem ist Werder mit rund zehn Prozent an der
Summe bei einem Wiederverkauf beteiligt. Baumann betonte: "Wir sind mit der Vereinbarung und dem Konstrukt sehr
zufrieden."
Nicht richtig ist die unlängst kolportierte Summe eines niedrigen zweistelligen Millionenbetrags. Genauso wenig stimmt die
Meldung aus Dänemark, wo die Gazetten den Innenverteidiger als "teuersten Dänen aller Zeiten" feiern und eine
Transferentschädigung von etwa 15 Millionen ausgerufen haben.
Kroos unterschreibt für zwei Jahre bei Union Berlin
Perfekt gemacht werden bis zum Wochenende auch die schon seit Tagen kursierenden Bestrebungen, drei weitere Spieler
abzugeben. Am Samstag wird Union Berlin bei einer ursprünglich schon für Donnerstag angesetzten Pressekonferenz, die durch
die tragischen Ereignisse um Ex-Trainer Sascha Lewandowski kurzfristig verschoben worden ist, den Kauf des bisher
ausgeliehenen Kroos verkünden.
Werder soll eine Ablösesumme von einer halben Million Euro erhalten und sich das Recht zugesichert haben, beim möglichen
Wiederverkauf des Bruders von Weltmeister Toni eine Beteiligung von 20 Prozent zu kassieren. Es war klar, dass die Bremer
die ursprüngliche Forderung von 1,5 Millionen nicht durchsetzen konnten. Kroos unterschreibt einen über zwei Jahre laufenden
Kontrakt bei dem Zweitligisten.
Aycicek und Busch zu 1860 München
In trockenen Tüchern ist inzwischen auch das Doppel-Geschäft mit 1860 München. Aycicek, schon in der letzten Saison bei
den Blauen, wird weiter ausgeliehen. Ab dem Sommer trifft er einen alten Bekannten aus dem Bremer Nachwuchsstall. Auch
Busch, der Rechtsverteidiger, der unter Viktor Skripnik selten zum Zuge kam, heuert als Leihspieler bei den Löwen an und will
sich dort Spielpraxis erwerben.
Hans-Günter Klemm
Bilder zu den Bundesliga-Transfers 2016/17
Die wichtigsten Neuzugänge des Sommers
Wer kommt? Wer geht? Top-Transfers der Bundesliga
Nach der Saison ist vor der Saison! Die Bundesliga-Klubs planen schon fleißig für die kommende Spielzeit und treiben dabei
auch ihre Personalplanungen voran. So manch ein namhafter Profi hat schon einen neuen Arbeitgeber gefunden, manche suchen
ihr Glück im Ausland, während wiederum andere Spieler aus dem Ausland in die Bundesliga kommen und diese bereichern.
Die wichtigsten Transfers der Bundesliga 2016/17...
© Getty Images / imago
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Werder Bremen kassiert mindestens elf Millionen Euro
Auch dank Skripnik: Gladbach holt Vestergaard
Borussia Mönchengladbach hat nach Christoph Kramer den nächsten millionenschweren Neuzugang unter Vertrag genommen:
Von Werder Bremen kommt Jannik Vestergaard - womöglich half den Fohlen indirekt auch Werder-Trainer Viktor Skripnik.
Vom Bundesliga-13. zum Liga-Vierten: Jannik Vestergaard.
© picture alliance
Von den 45 Millionen Euro, die Borussia Mönchengladbach vom FC Arsenal für Granit Xhaka kassiert, sind knapp 30
Millionen Euro bereits reinvestiert: 15 Millionen Euro bekam Bayer Leverkusen für Rückkehrer Christoph Kramer (25), elf
Millionen nun Werder Bremen für Jannik Vestergaard (23), der noch bis 2018 gebunden war. Es handelt sich jeweils um
Sockelbeträge, zu denen noch Bonuszahlungen kommen können.
Seit Freitag ist Vestergaards Transfer perfekt. Der 1,99 Meter lange Däne, der vor eineinhalb Jahren für 2,5 Millionen Euro
von Hoffenheim nach Bremen gewechselt war, absolvierte in der abgelaufenen Saison 33 Ligaspiele für Werder (kickerNotenschnitt: 3,33) - insgesamt kann er schon 119 Bundesliga-Einsätze vorweisen (sieben Tore). Er erhält einen Vertrag bis
2021. "Jannik wird mit seiner Erfahrung, die er trotz seines jungen Alters schon mitbringt, und seiner körperlichen Präsenz eine
wichtige Rolle in unserer Hintermannschaft spielen", sagt Sportdirektor Max Eberl, der Vestergaard nach eigener Aussage
schon sehr lange auf dem Zettel hat: "Ich habe Jannik in einem Länderspiel der U 19 gesehen und mir notiert, dass er ein sehr
interessanter Spieler ist."
Werder konnte Vestergaard nicht vom Bleiben überzeugen. Ein Grund: Der Nationalspieler hatte intern sein Ansinnen, den
Verein zu verlassen, auch mit dem Hinweis auf Viktor Skripnik begründet. Das Standing des Trainers hat auch bei anderen
Bremer Profis gelitten (der kicker berichtete am Montag ausführlich), für Gladbach kam das nicht ungelegen. "Natürlich hätten
wir Jannik gerne behalten und konnten in den Gesprächen auch nochmal verdeutlichen, welchen Stellenwert er bei uns hat", so
Werder-Geschäftsführer Frank Baumann. "Jannik hat aber kurzfristige sportliche Ziele, die wir ihm hier nicht bieten können
und wir haben auch immer gesagt, dass wir gesprächsbereit sind, wenn ein Angebot kommt, das für alle Seiten Sinn macht."
Auch Doucouré im Anflug
Mit Martin Stranzl (Karriereende), Roel Brouwers (Vertrag nicht verlängert) und Martin Hinteregger (Kaufoption nicht
gezogen) verliert die Borussia zur neuen Saison drei Innenverteidiger. Vestergaards Verpflichtung ist die erste Reaktion, die
zweite dürfte schon bald folgen.
Frankreichs Junioren-Nationalspieler Mamadou Doucouré von Paris St. Germain, erst im Mai 18 Jahre alt geworden, wird
wohl demnächst einen langfristigen Vertrag im Borussia-Park unterschreiben. Der Linksfuß ist sowohl im Abwehrzentrum als
auch auf der Linksverteidigerposition einsetzbar.
jpe
Die Top 3 ist in Bayern-Hand
Hummels auf Rang fünf: Die teuersten Einkäufe der Liga
Javi Martinez - 40 Millionen Euro
23 Jahre war er jung, defensiver Mittelfeldspieler - und teuerster Einkauf der Bundesliga-Geschichte: Der FC Bayern
verpflichtete im Sommer 2012 nach zähen Verhandlungen Javi Martinez aus Bilbao und bezahlte dessen Ausstiegsklausel über
40 Millionen Euro.
© imago
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Sechs Traditionsklubs sehen Wettbewerbsfähigkeit gestärkt
"Team Marktwert" buhlt um neue Mitglieder
In Anschluss an die Mitgliederversammlung setzten sich die Vertreter des "Team Marktwert" zusammen. Die Traditionsvereine
Hertha BSC, Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, Hamburger SV, 1. FC Köln und der VfB Stuttgart hatten sich Ende März
zusammengeschlossen, um bei der Verteilung der TV-Gelder nicht nur sportliche Aspekte zu berücksichtigen. Nun fordern sie
weitere Klubs auf, sich an dem Bündnis zu beteiligen.
Eintracht-Vorstand Axel Hellmann: Der Kuchen wird größer - und die sechs Traditionsklubs des Team Marktwert wollen einen
größeren Anteil.
© picture alliance
In einer Pressemitteilung heißt es: "Das Team Marktwert lädt andere Vereine herzlich ein, sich anzuschließen oder sich an der
Diskussion um eine neue dritte Säule zu gerechteren Verteilung der TV-Gelder aktiv zu beteiligen. Das Bündnis wird zeitnah
Gespräche mit der DFL und interessierten Klubs führen, um einvernehmlich zu einem positiven Ergebnis zu kommen."
Nach dem aktuellen Schlüssel wird das TV-Geld im Verhältnis 80:20 zwischen der 1. und 2. Liga verteilt. In der jeweiligen
Spielklasse erfolgt die Ausschüttung derzeit entsprechend des sportlichen Erfolgs der vergangenen fünf Jahre. Das "Team
Marktwert" fordert, ab 2017 Parameter wie Reichweite und Bekanntheitsgrad zu berücksichtigen. Über den
Verteilungsschlüssel entscheidet der Ligavorstand, der im August neu gewählt wird.
Das "Team Marktwert" gratuliert in der Erklärung der DFL "zur erfolgreichsten Vermarktung der TV-Rechte in der Geschichte
des deutschen Fußballs. Durch dieses ausgezeichnete Vermarktungsergebnis wird insbesondere die Wettbewerbsfähigkeit der
deutschen Profiklubs enorm gestärkt." Mit den neuen Medien-Verträgen können die Erst- und Zweitligaklubs mit einer
Steigerung der Einnahmen aus der TV-, Radio- und Internetvermarktung um rund 85 Prozent rechnen.
"Die DFL mit Christian Seifert und seinem Team hat den Ausschreibungsprozess hervorragend gestaltet. Das wirtschaftliche
Ergebnis übertrifft unsere Erwartungen", sagt Axel Hellmann, Vorstandsmitglied von Eintracht Frankfurt und fügt an: "Die
große Attraktivität der Liga und die Reichweitenstärke von Traditionsklubs wie Eintracht Frankfurt sind enorme werttreibende
Faktoren in dem Ausschreibungsprozess gewesen." Hellmann hält es "für zwingend notwendig, dass neben den bestehenden
Säulen auch der aktuelle Marktwert des jeweiligen Vereins bei der Verteilung berücksichtigt wird. Damit fordern wir nur das,
was in sämtlichen europäischen Top-Ligen bereits üblich ist - nämlich eine gerechtere und zeitgemäße Verteilung der TVGelder - auch in der Bundesliga."
Michael Ebert
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Keeper kommt vom HSV an die Weser
Werder Bremen verpflichtet Drobny
Die Kaderplanung beim SV Werder Bremen schreitet voran. Am Mittwochabend gab der Klub von der Weser die Verpflichtung
von Torhüter Jaroslav Drobny bekannt. Der erfahrene Schlussmann kommt als Back-up aus Hamburg, wo er keine Perspektive
mehr hatte und erhält beim SVW einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017.
Neuer Back-up für das Werder-Tor: Jaroslav Drobny.
© picture alliance
Felix Wiedwald ist die Nummer eins bei Werder Bremen, doch eine erfahrene und gute neue Nummer zwei sitzt ihm in Person
von Drobny von nun an im Nacken. Der neue Geschäftsführer Frank Baumann hatte sich vorgenommen, eben einen solchen
Keeper als Back-up für den 26-Jährigen zu holen. Der Vollzug folgte am Mittwochabend.
"Mit Jaroslav Drobny konnten wir einen Torhüter mit großer Erfahrung verpflichten, der schon oft gezeigt hat, dass er im Falle
eines Falles zu 100 Prozent bereit ist. Von seiner positiven Ausstrahlung wird auch die Mannschaft abseits des Spielfeldes
profitieren", so Baumann.
In der Tat hatte Drobny bereits in Hamburg gezeigt, dass er ohne großes Murren die Position des Ersatzmannes akzeptiert und
zugleich immer dann auf den Punkt seine Leistung bringt, wenn er gefordert ist. Genau diese Rolle soll der 36-jährige
Routinier, der den HSV im Unfrieden verließ, nun auch an der Weser ausfüllen.
Seine Aufgabe wird es sein, den wohl abwandernden Gerhard Tremmel zu ersetzen und Druck auf Wiedwald ausüben, um
diesen zu Bestleistungen zu treiben.
In der vergangenen Saison absolvierte Drobny zehn Spiele für den Hamburger SV (Notenschnitt 3,35) und weist insgesamt eine
Bundesliga-Erfahrung von 190 Spielen für den VfL Bochum, Hertha BSC und den HSV auf.
kid/hgk
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Bremen: Manager will Flügelstürmer von Rapid Wien
Baumann bestätigt: Interesse an Kainz
In Wien hatte Andreas Müller geplaudert. Der aus der Bundesliga bekannte Manager von Rapid Wien bestätigte das Interesse
von Werder Bremen an Florian Kainz, einem 23-jährigen Profi des österreichischen Erstligisten. In Bremen war somit Frank
Baumann, der neue Geschäftsführer von Werder, unter Zugzwang. Gegenüber dem kicker bestätigte Baumann am Mittwoch,
was Müller in der österreichischen Hauptstadt gesagt hatte: "Es stimmt, wir interessieren uns für Florian Kainz. Wir
beobachten ihn schon länger."
Bald im grünen Dress von Werder? Florian Kainz.
© picture alliance
Der Werder-Manager sprach von ersten Gesprächen, ließ offen, ob er schon eine offizielle Anfrage an Rapid gestellt habe.
"Der Spieler möchte unbedingt zu uns kommen", sagt Baumann weiter. Was den Schluss zulässt, dass die Verhandlungen schon
in seinem sehr fortgeschrittenen Stadium sind.
Kainz zählt zu den herausragenden Spielern in der Liga unseres Nachbarlandes. In der letzten Saison hat der offensive
Flügelmann, der hauptsächlich über die linke Seite kommt, eine bemerkenswerte Quote aufzuweisen: Sieben Tore markierte er,
zudem leistete er 19 Assists. Zum EM-Aufgebot Austrias zählt das Rapid-Talent nicht. Bisher hat er ein Länderspiel bestritten.
Nach Thanos Petsos, der im Winter bereits verpflichtet worden ist, wäre Kaint der zweite Rapid-Akteur, den die Hanseaten
holen. Der Preis für Kainz? Im Winter bot Gladbach, das den Flügelstürmer damals verpflichten wollte, gut fünf Millionen
Euro. Rapid in Person von Andreas Müller lehnte dieses Angebot ab. Ein halbes Jahr später könnte dies anders sein, denn der
Vertrag des Offensivmannes läuft nur noch ein Jahr.
Hans-Günter Klemm
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Werder-Geschäftsführer gestaltet den Profibereich neu
Baumann: Seine Mannschaft hinter der Mannschaft
Frank Baumann kümmert sich. Der neue Geschäftsführer Sport bei Werder Bremen stellt den Profibereich neu auf. Es gibt
einige Veränderungen bei der "Mannschaft hinter der Mannschaft". Wieder mehr Scouts, ein Spezialist für die Gegner-Analyse,
ein Sportpsychologe sowie ein eigener Koch - Baumanns Handschrift wird deutlich bei der Umstrukturierung bei dem NordKlub.
Will unter anderem das Scouting erweitern: Der neue Bremer Geschäftsfüher Sport Frank Baumann.
© imago
Gute Rahmenbedingungen zu schaffen, um optimale Arbeitsbedingungen zu ermöglichen, dies hatte sich Frank Baumann neben
der Kaderplanung bei seiner ersten Pressekonferenz im Mai zum Ziel gesetzt. Damals deutete der neue Geschäftsführer schon
an, dass es Änderungen in einigen Bereichen geben könnte. Seine Pläne für die "Mannschaft hinter der Mannschaft" haben sich
inzwischen konkretisiert.
"Wir brauchen ein gutes Team", sagt Baumann über die Abteilung Scouting, die unter seiner Regie erheblich ausgeweitet
werden soll. "Eine gut aufgestellte Mannschaft, um wertvolle Erkenntnisse für uns zu gewinnen." So soll die Riege der
Spezialisten, die die potenziellen Spieler für Werder sichtet, wieder verstärkt werden, "ohne dass diese Abteilung aufgebläht
wird". Baumann spricht davon, dass dies "aus voller Überzeugung" geschehen werde. Unter Vorgänger Thomas Eichin war
dieser Bereich reduziert worden. Aus zweierlei Gründen: Es ging, wie so häufig bei Werder, auch an diesem Punkt um
Kostenreduzierung, aber auch um eine Neuaufstellung. Eichin strebte eine Konzentration der Kräfte an, wollte auch vermehrt
auf das Netz der Berater zugreifen. Nun die Kehrtwende. Baumann betont: "Wir haben hier Bedarf."
Neu besetzt werden soll auch die Planstelle, die sich mit der Gegner-Analyse beschäftigt. Werder hatte hier mit Peer Jaekel
einen Video-Experten, der Robin Dutt zum VfB Stuttgart gefolgt ist. Seitdem war die Position weitgehend vakant. Baumann
will einen Nachfolger für Jaekel nun installieren.
Neu aufgestellt ist bereits der Bereich Leistungsdiagnostik und Fitness, in dem es in der letzten Saison einige Turbulenzen
gegeben hat. Cheftrainer Viktor Skripnik lehnte es ab, mit Reinhard Schnittker, dem Fachmann von der Universität Paderborn,
weiter zusammenzuarbeiten. So kam es zum Engagement des Fitmachers Jörn Heineke, der das Athletiktraining allein
verantwortete. Im Winter engagierte der Nord-Klub dann den erfahrenen Axel Dörrfuß, einen Leistungsdiagnostiker. Wirbel,
den nicht zuletzt Skripnik ausgelöst hatte. Er hatte publik gemacht, dass es in der Hinrunde Probleme bezüglich des
körperlichen Zustands der Profis gegeben habe. Die Folge: Der Vertrag mit Heineke wurde nicht verlängert. Der Kontrakt mit
Dörrfuß ist, wie Baumann schon vor Tagen bekannt gegeben hat, um zwei Jahre verlängert worden.
Sportpsychologe setzt seine Tätigkeit fort - Koch soll kommen
Auch die psychologische Betreuung der Mannschaft soll intensiviert werden. In der Endphase des Abstiegskampfes hatte sich
die Zusammenarbeit mit Andreas Marlovits, einem renommierten Sportpsychologen aus Köln, bewährt. Der Professor soll
seine Tätigkeit fortsetzen. "Regelmäßig, aber ohne festen Plan", wie Baumann erläutert. Nicht nur in Krisenzeiten soll der
Psychologe also vor Ort in Bremen sein, sondern es soll eine kontinuierliche Kooperation stattfinden.
Letzter Punkt auf der Liste der Umstrukturierungsmaßnahmen Baumanns: Auch die Ernährung der Werder-Spieler soll optimiert
werden. Es ist daran gedacht, einen Koch zu engagieren, der die Profis anleitet zu einer gesunden und leistungsfördernden
Ernährungsweise.
Hans-Günter Klemm
Jede Menge neue Gesichter in der Saison 2016/17
Von Allofs bis Zorc: Laufzeiten der Managerverträge
Wie lange laufen die Verträge von Bobic, Eberl, Sammer, Heidel und Co.?
Sie geben den sportlichen Kurs vor und ziehen die Fäden im Hintergrund - doch für welche Dauer sind ihre Vertragswerke
gestrickt? Und wer sitzt bei den (neuen) Bundesligisten überhaupt sportlich am Ruder? Das Managerkarussell hat sich in den
vergangenen Wochen schließlich ordentlich gedreht, zuletzt trat Frank Baumann seinen Dienst in Bremen an. Die
Vertragslaufzeiten der 18 Bundesliga-Manager zum Durchklicken...
© imago, picture alliance (3)
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Sport1
Werder Bremen
Levent Aycicek bleibt bei 1860 München, Ausleihe v. Werder Bremen [Fr, 10 Jun 14:57]
Levent Aycicek wird auch in der kommenden Saison für 1860 München spielen.Der 22-Jährige, der schon in...
Fussball / Bundesliga [Fr, 10 Jun 14:28]
Borussia Mönchengladbach hat das Tauziehen um Werder Bremens Abwehrchef Jannik Vestergaard gewonnen....
Werder Bremen baut Spundwand als Hochwasser-Schutz am Stadion [Fr, 10 Jun 12:16]
Bundesligist Werder Bremen hat am Donnerstag damit begonnen, sein Stadion noch besser gegen Hochwasser...
Fußball / Transfermarkt [Do, 09 Jun 11:14]
Der Wechsel von Werder Bremens Abwehrchef Jannik Vestergaard (23) zum Bundesliga-Konkurrenten Borussia...
Fußball / Transfermarkt / Bundesliga [Mi, 08 Jun 18:22]
Torwartwechsel im Norden: Werder Bremen hat sich ablösefrei die Dienste des ehemaligen HSV-Torhüters...
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Levent Aycicek bleibt bei 1860 München, Ausleihe v. Werder Bremen
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Borussia Mönchengladbach holt Jannik Vestergaard von Werder Bremen
Borussia Mönchengladbach hat das Tauziehen um Werder Bremens Abwehrchef Jannik Vestergaard gewonnen. Der 23-Jährige
wechselt für kolportierte 14 Millionen Euro an den Niederrhein, wo er einen Vertrag bis 2021 unterschrieb.
"Borussia ist ein großer Verein, der sich große Ziele setzt. Ich war der Meinung, dass ich bereit bin, diesen Schritt zu machen",
sagte der Innenverteidiger.
//twitter.com/borussia/status/741261838525009920
In Gladbach soll Vestergaard wie schon der erst am Mittwoch verpflichtete Christoph Kramer eine Führungsrolle übernehmen.
"Jannik wird mit seiner Erfahrung, die er trotz seines jungen Alters mitbringt, und seiner körperlichen Präsenz eine wichtige
Rolle in unserer Hintermannschaft spielen", sagte Sportdirektor Max Eberl über den 1,99 m großen Dänen.
Werder hatte im Januar 2015 2,5 Millionen Euro für Vestergaard an 1899 Hoffenheim gezahlt, sein Vertrag lief noch bis 2018.
Nach SID-Informationen erhält Hoffenheim aus dem Gladbach-Deal nun weitere zwei Millionen.
Die Borussia hatte erst am Mittwoch geschätzte 15 Millionen Euro für Weltmeister Kramer ausgegeben. Damit tätigte
Gladbach die zwei teuersten Einkäufe der Vereinsgeschichte innerhalb von nur 48 Stunden. Eine Einigung mit Abwehr-Juwel
Mamadou Doucoure (18) aus dem Nachwuchs von Paris St. Germain steht nach SPORT1-Informationen bevor.
Bremens neuer Sportchef Frank Baumann hatte bei seiner Vorstellung Ende Mai noch angekündigt, um Vestergaard kämpfen zu
wollen. "Jannik hat aber kurzfristige sportliche Ziele, die wir ihm hier nicht bieten können", sagte Baumann nun. Freuen dürfte
sich unterdessen auch Vestergaards Cousin Mika Schröers, der aktuell in Borussias U14 spielt. "Ich habe zuletzt täglich eine
SMS von ihm bekommen. Er wollte wissen, ob es klappt", erzählte Vestergaard.
Eberl war bereits am 19. Mai zu Gesprächen nach Bremen gereist, just an dem Tag wurde jedoch Sportchef Thomas Eichin
entlassen. Am Freitag konnte er mit Verspätung endlich Vollzug melden.
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Werder Bremen baut Spundwand als Hochwasser-Schutz am Stadion
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Werder Bremen: Jannik Vestergaard kurz vor Wechsel nach Gladbach
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Jaroslav Drobny wechselt vom Hamburger SV zu Werder Bremen
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11 Freunde
2.Bundesliga [Fr, 10 Jun 14:50]
München - Levent Aycicek wird auch in der kommenden Saison für Fußball-Zweitligist 1860 München spielen. Der 22Jährige, der schon in der Rückrunde der vergangenen Spielzeit für die Löwen auflief (14 Einsätze, ein Tor), wird für ein
weiteres Jahr von Bundesligist Werder Bremen ausgeliehen. "Wir haben zuletzt bei Levent gesehen, dass er in München
jede Menge wertvolle Spielpraxis sammeln konnte und freuen uns, dass er damit einen wichtigen Schritt in seiner
Entwicklung gegangen ist…
Wie spielt man eine EM, Per Mertesacker? [Fr, 10 Jun 11:59]
Weltmeister und DFB-Rentner Per Mertesacker hat die Erfahrung aus zwei EM-Turnieren. Ein Gespräch über Klinsmanns
Büchlein, Löws Vertrauen und die Chancen seiner Nachfolger.
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Wie spielt man eine EM, Per Mertesacker? | 11 Freunde
Weltmeister und DFB-Rentner Per Mertesacker hat die Erfahrung aus zwei EM-Turnieren. Ein Gespräch über Klinsmanns
Büchlein, Löws Vertrauen und die Chancen seiner Nachfolger.
Per Mertesacker, welche Erinnerungen haben Sie an die EM 2004?
Ganz konkret nur wenige. Das großartige Tor von Ruud van Nistelrooy beim 1:1 im Gruppenspiel gegen Holland habe ich noch
vor Augen. Und ich weiß, dass wir die entscheidende Partie gegen Tschechien verloren und plötzlich schon ausgeschieden
waren.
Zwischendurch gab es noch ein 0:0 gegen Lettland.
Lettland! Stimmt. Tja, und kaum hatte das Turnier begonnen, waren wir schon raus, das ging mir damals viel zu schnell. Jetzt
fällt mir doch noch ein Detail ein: Die Pressekonferenz, auf der Rudi Völler seinen Rücktritt bekannt gab.
Was sich schließlich als Beschleuniger für Ihre Karriere erweisen sollte. Völlers Nachfolger wurde Jürgen Klinsmann,
der gleich mal ankündigte, »frischen Wind« in die Nationalmannschaft zu bringen.
Am 29. September 2004, meinem 20. Geburtstag, rief Klinsmann bei mir an und teilte mir mit, dass er mich für das nächste
Länderspiel nominieren werde. Das war irre. Ich hatte erst eine Hand voll Spiele für Hannover 96 gemacht, in der Vorsaison
gerade noch den Abstieg verhindert. Plötzlich war ich Nationalspieler.
Aus der »FAZ« vom 7. Oktober 2004 gibt es ein schönes Zitat von Ihnen, kurz nach Ihrer Ankunft bei der
Nationalmannschaft: »Direkt vom Flughafen abgeholt und ein Einzelzimmer im Hotel, das habe ich noch nicht erlebt!«
(Lacht.) Ich kam in eine für mich völlig andere Welt. Damals leistete ich noch meinen Zivildienst in einer geschlossenen
Anstalt für geistig behinderte Menschen ab. Drei Stunden pro Werktag war ich dort beschäftigt. Und auf einmal öffnete mir ein
Chauffeur gleich nach dem Aussteigen aus dem Flugzeug die Tür zur Limousine.
Wie empfanden Sie diese ersten Eindrücke?
Es war eine echte Feuertaufe. Wir spielten auswärts gegen den Iran. Allein die Anreise war der Wahnsinn. Ich fühlte mich in
einer Art Glamourwelt. Es gibt viele junge Fußballer, denen solch ein Rummel aus heiterem Himmel nicht gut tut. Ich kam
damit, auch dank meiner Zivi-Tätigkeit und meinem Elternhaus, ziemlich gut klar. Einen Tag nach meiner Rückkehr aus dem
Iran als frisch gebackener Nationalspieler steckte ich auch schon wieder den Schlüssel ins Haupttor der geschlossenen Anstalt.
Ein krasser Kontrast, aber auch eine krasse Erfahrung.
Was macht ein DFB-Rentner eigentlich während eines großen Turniers?
Vor der EM haben wir Per Mertesacker in London getroffen. Er hatte gut zu tun.
Die Mannschaft, zu der Sie damals stießen, hatte gerade erst eine der größten Pleiten der deutschen Turniergeschichte
hinnehmen müssen. Wie war die Atmosphäre im Post-EM-Kader?
Es herrschte ein sehr respektvoller Umgang. Ich glaube, dass jeder, Spieler und Trainer eingeschlossen, davon überzeugt war,
dass die Nationalmannschaft einen echten Umbruch benötigte. Und weil Platzhirsche wie Michael Ballack sehr schnell
bemerkten, dass die jungen Neulinge um Bastian Schweinsteiger oder auch Lukas Podolski, Philipp Lahm und meiner
Wenigkeit alles geben wollten, um dem Team zum Erfolg zu verhelfen, war das Eis schnell gebrochen.
Alte Haudegen, die den Nachwuchs zunächst mal mit Argwöhn betrachteten, suchte man vergeblich?
Ja. Das war eine andere Generation, die genau wusste, was für den Erfolg erforderlich war. Sehr professionell. Denen war das
Alter egal, sobald man sich mit voller Kraft reinwarf. Und das taten wir.
»Ganz klar Ball gespielt, Schiri!« (Bild: Alan Powdrill)
Wie wichtig war der neue Nationaltrainer Klinsmann in dieser Phase?
Seine Rolle können wir heute gar nicht hoch genug einschätzen. Denn um wirklich einen Umbruch in die Wege zu leiten, braucht
man einen Trainer, der Widerständen trotzt und sein Ding durchzieht. Das hat Klinsmann gemacht. Spätestens beim Confed-Cup
2005 erfuhr ich das am eigenen Leib. Da sagte er zu mir: »Per, komme, was da wolle: Du spielst bei mir! Du wirst 2006 bei
der WM auf dem Rasen stehen.« Noch 2004 war ich fest davon überzeugt, die Weltmeisterschaft im eigenen Land als Fan vor
dem Fernseher zu verfolgen. Selbst 2005, als ich schon Nationalspieler war, konnte ich nicht davon ausgehen, dass mir der
Bundestrainer so vertrauen würde. Aber er tat es, allen Expertenmeinungen, ich sei noch zu grün hinter den Ohren, zum Trotz.
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Bild online
Bild - Bremen
Eberl schwärmt - „Jannik erinnert mich an den jungen Stranzl“ [Sa, 11 Jun 00:00]
Borussia zahlt plus Erfolgsprämien rund 12 Millionen Euro an Werder. Der lange Däne (1,99 m) erhält einen Fünf-JahresVertrag.Foto: fohlenfoto
Werders Geldregen - Vestergaard bringt 12 Mio [Sa, 11 Jun 00:00]
Der Kaugummi-Poker ist beendet! Seit Freitag Nachmittag ist es offiziell: Werders Abwehr-Boss Jannik Vestergaard hat
Bremen verlassen.Foto: fohlenfoto
Transfer perfekt - Für 14 Millionen! Gladbach holt Vestergaard [Fr, 10 Jun 09:48]
Borussia Mönchengladbach hat Jannik Vestergaard von Werder Bremen verpflichtet. Die Ablöse ist stattlich und kann
sogar noch weiter ansteigen.Foto: dpa Picture-Alliance
Sportlich und finanziell - ROST „Drobny ist der Richtige!“ [Fr, 10 Jun 00:00]
So viel Wirbel hat der Wechsel eines Ersatz-Torhüters wohl selten gemacht... Werder schnappt sich Jaroslav Drobny und
Rost gratuliert.Foto: picture alliance / rtn - radio t
Gute Nachrichten - Drei Werder-Knaller [Do, 09 Jun 00:00]
Für die Fans von Werder Bremen gibt es gleich drei gute Gründe um sich zu freuen.Foto: picture alliance / Fotostand
Perfekt! - Werder holt HSV-Oldie Drobny [Mi, 08 Jun 17:58]
Werder holt HSV-Torwart Jaroslav Drobny. Der Tscheche unterschreibt für ein Jahr plus Option – ablösefrei!Foto: dpa
Picture-Alliance
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Eberl schwärmt von Vestergaard | „Jannik erinnert mich an den jungen
Stranzl“ - Bundesliga Saison 2015/16 - Bild.de
Was lange währt, wird endlich gut! Gestern verkündete Borussia endlich den Transfer von Jannik Vestergaard (23).
Borussia zahlt plus Erfolgsprämien rund 12 Millionen Euro an Werder. Der lange Däne (1,99 m) erhält einen FünfJahres-Vertrag.
Manager Max Eberl (42): „Es waren harte Gespräche, die Transfer-Summe nicht gering. Aber es ist kein neuer RekordTransfer. Und wir haben das Geld für Jannik gerne bezahlt.“
Eberl schwärmt von Vestergaard: „Jannik erinnert mich an den jungen Stranzl!“
Eberl: „Jannik hat trotz seines geringen Alters schon eine riesige Erfahrung und in Bremen bereits viel Verantwortung
übernommen. Er ist für seine 23 Jahre absolut klar im Kopf. Er weiß genau, was er will, ist eine echte Persönlichkeit. Er
erinnert mich mit seiner Zielstrebigkeit an den jungen Martin Stranzl.“ Dessen Nachfolger soll er nun bei Borussia werden!
Vestergaard: „Von der ersten Sekunde an hat der Wechsel für mich Sinn gemacht. Borussia ist ein toller Verein. Ich bin
bereit für die nächste Herausforderung. Und ich habe ein gesundes Selbstvertrauen – ich will in Gladbach die nächsten
Erfolge feiern.“
Mit Andreas Christensen (20) soll er das Dänen-Bollwerk bilden!
Vestergaard: „Ich freue mich sehr, dass ich mit Andreas zusammenspielen kann. Er ist nicht nur ein guter Fußballer,
sondern seit Jahren ein guter Freund.“
Der Wechsel nach Gladbach auch ein bisschen eine Rückkehr in seine „Heimat“ – seine Mutter stammt aus Krefeld!
Vestergaard: „Die Familie meiner Mutter wohnt immer noch dort, die habe ich mindestens zweimal im Jahr besucht. Ich
komme also ein Stück weit nach Hause. Mein Cousin Mika spielt im Moment sogar für Borussias U14. Er hat sich riesig
gefreut, als der Wechsel perfekt gemacht wurde.“
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Warmer Geldregen für Werder | Vestergaard bringt 12 Mio - Bundesliga Saison
2015/16 - Bild.de
Der Kaugummi-Poker ist beendet!
Seit gestern Nachmittag ist es offiziell: Werders Abwehr-Boss Jannik Vestergaard (23) hat Bremen verlassen und in Gladbach
einen Vertrag bis 2021 unterschrieben.
Werder-Manager Frank Baumann: „Es ist sehr schade, dass Jannik uns verlässt. Aber er hat uns sehr deutlich gemacht, dass er
sich verändern möchte.“
Der Dänen-Riese (1,99 m) bei seiner Vorstellung: „Ich finde, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für diesen Wechsel
gekommen ist. Ich bin bereit für diesen Schritt.“
…und Werder ist bereit für die Kohle. Für den Wechsel kassiert Bremen nach BILD-Informationen 12 Millionen Euro, dazu
kommt eine Bonus-Zahlung bei einem Weiterverkauf. Allerdings gehen noch 20 Prozent der Ablöse (2,4 Mio) an Ex-Klub
Hoffenheim weiter. Dennoch ist es ein warmer Geldregen für Werder…
Gladbachs Spordirektor Maxi Eberl: „Die für unsere Verhältnisse stattliche Ablösesumme haben wir für Jannik gerne
gezahlt.“ Werder nimmt kräftig ein und das wissen auch auch andere Klubs…
Muss Werder jetzt befürchten, dass Ösi-Wunschflitzer Florian Kainz (23/Rapid Wien) nun noch teurer wird?
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Schnell, technisch stark, torgefährlich: Wunschspieler Florian Kainz
Foto: Imago
Bei Werder sitzt das Geld jedenfalls nicht lockerer. Baumann: „Rapid weiß, dass wir nur eine bestimmte Summe zu zahlen
bereit sind. Daran ändert sich nichts.“ 2,5 Millionen Euro Ablöse sollen es sein, die sich im Erfolgsfall noch auf 3 Mio
steigern können.
Parallel dazu läuft die Suche nach dem Vestergaard-Nachfolger. Baumann: „Wir sind dabei, den Markt immer weiter zu
sondieren. Es muss nicht ein 2-Meter-Hüne sein. Wir schauen, was machbar ist.“
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Für 14 Millionen! Gladbach holt Vestergaard - BORUSSIA
MÖNCHENGLADBACH - SPORT BILD
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Die Transfer-Börse von Europas Top-Klubs
Stürmer-Star Antoine Griezmann wird seinen bis 2020 laufenden Vertrag vorzeitig bis 2021 bei Atletico Madrid verlängern.
Das berichtet „L'Equipe“. Fast alle europäischen Top-Klub haben den Franzosen auf dem Wunschzettel
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Sportlich, finanziell, charakterlich | Ex-Keeper Rost „Drobny ist der Richtige!“
- Bundesliga Saison 2015/16 - Bild.de
So viel Wirbel hat der Wechsel eines Ersatz-Torhüters wohl selten gemacht...
Werder schnappt sich Jaroslav Drobny (36). Der Tscheche kommt ablösefrei vom HSV, hat für ein Jahr unterschrieben (plus
Option auf ein weiteres).
Bei Facebook und Twitter bekommt Drobny dafür jede Menge Wut-Posts. Die HSV-Fans laufen Sturm, weil er ausgerechnet
zum Nord-Rivalen wechselt.
Lob gibt‘s dagegen von seinem Ex-HSV-Kollegen Frank Rost (42). Rost gratuliert Drobny und Werder zum Transfer. In BILD
sagt der Ex-Torwart, warum.
Rost: „Drobny ist die richtige Wahl!“
► Sportlich! „Werder hat die Sicherheit, dass er sofort funktioniert, wenn er einspringen muss“, sagt Rost. 308 Erstliga-Spiele
in Deutschland, Griechenland und Holland sprechen für viel Erfahrung. „Wenn er gefordert war, hat er immer seine Leistung
gebracht.“
► Finanziell! „Ein sehr lukrativer Transfer, weil er keine Ablöse kostet“, sagt Rost. Gleichzeitig kommt ein gestandener
Torwart. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist also top.
► Charakterlich! Wer als Nummer 2 auf der Bank sitzt, braucht einen verlässlichen Charakter. Keine Intrigen, keine
Nörgeleien. Rost: „Drobny ist ein guter Typ. Er ist positiv, ein lustiger Kerl. Eigenschaften, die für das Klima in der
Mannschaft wichtig sind.“
Dem Fan-Klima tut Drobny nicht gut. Ist ein Wechsel unter Nord-Rivalen in Ordnung?
Für Rost auf jeden Fall: „Wenn er glaubhaft auftritt und Leistung zeigt, ist das kein Problem. Er muss sich reinhauen. Das ist es,
was die Leute sehen wollen.“
Die größte Herausforderung ist der Transfer für Felix Wiedwald (26). Drobny wird noch mehr Dampf machen auf die
Nummer 1 als Gerhard Tremmel.
Rost: „Damit muss Wiedwald zurechtkommen. Er hat alle Chips in der Hand, geht als Nummer 1 in die Saison. Felix sollte
sich nicht zu viele Gedanken machen.“
Die machen sich schon die Fans...
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3 Werder-Knaller - Bundesliga Saison 2015/16 - Bild.de
Für die Fans von Werder Bremen gibt es gleich dreifachen Grund zur Freude.
Karten-Dank für die Fans:
Preiserhöhung abgesagt – Werder „verschenkt“ halbe Mio.
Jetzt bekommen die Fans ein dickes Dankeschön für die Unterstützung im Abstiegskampf. Werder verzichtet zur neuen Saison
auf die geplante Erhöhung der Ticketpreise.
Dass die Fans in der nächsten Spielzeit nicht tiefer in die Tasche greifen müssen, haben sie sich selbst zu verdanken.
Vorstands-Boss Klaus Filbry zu BILD: „Das ist ein Dank für die einzigartige Unterstützung!“ Die Fans standen im
Abstiegsfinale bedingungslos hinter Mannschaft und Verein.
Eine noble Geste. Die finanzielle Situation hat sich zwar entspannt, trotzdem hätte Werder die zusätzlichen Einnahmen gut
brauchen können. Durch die geplanten fünf bis sieben Prozent mehr, wären zwischen 300 000 und 500 000 Euro in die Kasse
geflossen.
Die Lust auf Werder ist in Bremen trotz jahrelangen Abstiegskampfes noch immer groß. Aktuell stehen rund 7000
Leute auf der Warteliste für Dauerkarten. Klettert Werder in der Tabelle endlich weiter nach oben, wird die sicher
schnell noch länger.
DROBNY kommt
Für 1 Jahr! HSV-Torwart soll Wiedwald einheizen.
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Rauten-Tausch: Ab 1. Juli trägt Jaroslav Drobny (36) die Werder-Raute auf dem Trikot
Foto: WITTERS
Dieser Schnapper ist ein Schnäppchen!
Werder holt HSV-Torwart Jaroslav Drobny (36). Der Tscheche war gestern beim Medizincheck in Bremen, unterschreibt für
ein Jahr plus Option – ablösefrei!
Manager Frank Baumann zu BILD: „Wir freuen uns, dass wir uns geeinigt haben. Mit ihm haben wir einen erfahrenen
Mann dazugewonnen.“
In Hamburg war Drobny die Nr. 2 hinter René Adler, zeigte in der abgelaufenen Saison bei seinen zehn Einsätzen aber immer
wieder seine Klasse. Baumann: „Auch im Derby gegen uns hat er bewiesen, dass er große Qualität besitzt.“
Ausgerechnet HSV-Keeper Drobny soll in der neuen Saison Stammtorwart Felix Wiedwald einheizen, an dessen Status
aber nicht gerüttet wird. Baumann: „Wir haben noch einen erfahrenen Mann hinter Felix gesucht.“
Bereits vor zwei Jahren dachte Werder über eine Drobny-Verpflichtung nach. Damals zerschlug sich der Deal.
Jetzt das Ja zu Drobny und das Aus für Gerhard Tremmel (37), der in der Rückrunde als Leihspieler von Swansea der
Backup war.
Ösi-Flitzer im Anflug
2,5 Mio! Wird Kainz der neue Öztunali?
Transfer-Alarm bei Werder! Manager Frank Baumann (40) bastelt am Kader für die neue Saison und hat seinen
Wunschkandidaten fest an der Angel: Florian Kainz (23) von Rapid Wien.
Baumann zu BILD: „Wir möchten den Spieler gerne verpflichten und er möchte sehr gerne zu uns.“
Verhandlungen mit dem Ösi-Flitzer und mit Rapid laufen auf Hochtouren. Nach BILD-Informationen soll der schnelle
Außenspieler 2,5 Mio Euro Ablöse kosten und schon in der nächsten Woche in Bremen unterschreiben. Baumann über den
Offensiv-Mann: „Florian bringt viele positive Eigenschaften mit. Er ist schnell, hat gutes Spielverständnis, setzt seine
Mitspieler gut ein und ist auch noch torgefährlich.“
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Die Trikot-Farbe passt schon: Florian Kainz (23) soll von Rapid Wien zu Werder wechseln
Foto: Getty Images Sport/Getty Images
Bei den Wienern erzielte Kainz in der abgelaufenen Saison in 33 Spielen sieben Tore und bereitete 19 (!) vor. Eine
bärenstarke Bilanz!
Bei Werder soll der Nationalspieler (1 Einsatz) auf Leihspieler Levin Öztunali folgen, den Werder nicht noch mal von
Leverkusen loseisen kann. Baumann: „Mit Levin verlieren wir einen Außenbahn-Spieler. Wir sehen Florian als flexiblen
Mittelfeldspieler, der sich auf den Außen bewährt hat.“
Statt Öztunali heißt es in Bremen bald Ös-tunali.
Schon vor seinem zwischenzeitlichen Aus bei Werder hatte Baumann den Ösi beobachtet. Werders Manager: „Ich war schon
überrascht, dass er jetzt noch zu haben ist.“
Neben Thanos Petsos (ablösefrei) wird Kainz der zweite Sommer-Neuzugang von Rapid Wien. Vom Ösi-Rekordmeister
kam 1992 auch Mittelfeld-Legende Andi Herzog. Kein schlechtes Omen...
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Perfekt! | Werder holt Drobny - Bundesliga Saison 2015/16 - Bild.de
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2010 wechselte Jaroslav Drobny von Hertha BSC zum Hamburger SV
Foto: dpa Picture-Alliance
08.06.2016 - 17:58 Uhr
Dieser Schnapper ist ein Schnäppchen!
Werder holt HSV-Torwart Jaroslav Drobny (36). Der Tscheche war heute beim Medizincheck in Bremen, unterschreibt
für ein Jahr plus Option – ablösefrei!
Manager Frank Baumann zu BILD: „Wir freuen uns, dass wir uns geeinigt haben. Mit ihm haben wir einen erfahrenen Mann
dazugewonnen.“
In Hamburg war Drobny nur die Nr. 2 hinter René Adler, zeigte in der abgelaufenen Saison bei seinen zehn Einsätzen aber
immer wieder seine Klasse.
Baumann: „Auch im Derby gegen uns hat er bewiesen, dass er große Qualität besitzt.“
Ausgerechnet HSV-Keeper Drobny soll in der neuen Saison Stammtorwart Felix Wiedwald einheizen, an dessen Status aber
nicht gerüttelt wird. Baumann: „Wir haben noch einen erfahrenen Mann hinter Felix gesucht.“
Bereits vor zwei Jahren dachte Werder über eine Drobny-Verpflichtung nach. Damals zerschlug sich der Deal.
Jetzt das „Ja“ zu Drobny und das Aus für Gerhard Tremmel (37), der in der Rückrunde als Leihspieler von Swansea Backup
für Wiedwald war.
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