Sparpaket der Regierung: Gymi-Rektoren sprechen - Stadt

AZA 8152 Glattbrugg, Post CH AG
Donnerstag, 2. Juni 2016
Nr. 22
Amtliches Publikationsorgan von Opfikon, Glattbrugg, Oberhausen und Glattpark
Erscheint 1-mal wöchentlich, am Donnerstag Stadt-Anzeiger Opfikon/Glattbrugg, Schaffhauserstrasse 76, 8152 Glattbrugg, Tel. 044 810 16 44, Fax 044 811 18 77
Sparpaket der Regierung: Gymi-Rektoren
sprechen von Willkürmassnahmen
Schwarz gesungen
im Rotlichtmilieu
Die Kantonspolizei hat am frühen
Donnerstagmorgen, 26. Mai, in einem
Club in Glattbrugg 17 Schwarzarbeiter
sowie den Arbeitgeber verhaftet.
Die Fahnder unterzogen den Club
um etwa 4 Uhr in der Früh einer
Kontrolle. Dabei stellten sie bei 16
Frauen fest, dass diese illegal als Animierdamen oder im Service arbeiteten. Sie verfügen weder über entsprechende Aufenthalts- noch Arbeitsbewilligungen. Die vorwiegend
aus Serbien stammenden Frauen im
Alter zwischen 19 und 36 Jahren
wurden verhaftet.
Festgenommen wurde auch ein
52-jähriger Sänger aus Mazedonien.
Alle werden der Staatsanwaltschaft
Winterthur/Unterland
und
nach
Durchführung des Strafverfahrens
zur
Prüfung
fremdenrechtlicher
Massnahmen dem Migrationsamt zugeführt. Wegen Förderung des
rechtswidrigen Aufenthalts hat sich
der Arbeitgeber, ein 24-jähriger
Schweizer aus dem Bezirk Dielsdorf,
ebenfalls vor der Staatsanwaltschaft
zu verantworten. (rs.)
18 Millionen Franken
müssen die Kantonsschulen
nächstes Jahr sparen. So
will es der Regierungsrat.
Jakob Hauser, Rektor der
Kanti Bülach, spricht von
Willkür und fordert den
Verband auf, einen Musterprozess anzustreben.
Daniel Jaggi
Dem Kantonshaushalt droht ein Defizit. Um das mittelfristige Loch von
1,8 Milliarden Franken zu stopfen,
hat der Regierungsrat ein Paket mit
Sparmassnahmen geschnürt. «Leistungsüberprüfung» nennt er es. Bei
der Bildung ist es vor allem ein Leistungsabbau. Besonders betroffen
sind die Mittelschulen, die nächstes
Jahr 12,4 Millionen, 2018 und 2019
je 15,6 Millionen Franken einsparen
müssen. Gegen dieses Paket regt sich
Widerstand.
Fehlalarm am Bahnhof
Qualität wird infrage gestellt
Nach Ansicht von Christoph Wittmer,
Präsident der Zürcher Schulleiterkonferenz und Rektor der Kantonsschule
Enge, wird mit den Sparmassnahmen die Qualität des Gymis infrage
gestellt. Im Zentrum der Sparmassnahmen stehen drei Bereiche: Erhöhung eines Teils der Lehrerpensen
bei gleichem Lohn, Reduktion der
Unterstufe und Erhöhung der Klassengrössen.
Bei der Erhöhung der Lehrerpensen spricht Jakob Hauser, Rektor der
Kantonsschule Zürcher Unterland in
Bülach, von einem willkürlichen Vorgang. «Es liegen keine aussagekräftigen Untersuchungen vor, die eine Erhöhung der Pensen rechtfertigen
würden», sagt er. Betroffen von der
Massnahme sind Deutschlehrer und
Lehrer für moderne Sprachen, rund
ein Drittel der Lehrerschaft an den
Mittelschulen. Da die Erhöhung der
Pensen um eine Lektion keinen Lohnausgleich erfährt, spricht Hauser von
einem Lohnabbau im Umfang von
4,5 Prozent (Interview auf Seite 10).
Studie sagt das Gegenteil
Die Mehrarbeit beläuft sich nach Angaben von Christoph Wittmer umgerechnet auf jährlich 80 Stunden. Er
ist überzeugt, dass sie zu einer Qualitätseinbusse führen wird. «Dabei
Das Sparpaket bedroht nach Ansicht der Zürcher Rektoren die Qualität des Unterrichts an den Gymnasien.
müssten wir gerade im Fach Deutsch
im Hinblick auf die Hochschulreife
mehr machen.» Er untermauert seine Kritik auch mit dem Hinweis, dass
eine Arbeitszeitstudie aus dem Jahr
2000 zum Schluss gekommen ist,
Mittelschullehrer würden zu viel arbeiten. Wittmer: «Seit damals hat die
Arbeitsbelastung nicht abgenommen,
im Gegenteil.» Häufigere Elterngespräche, interdisziplinäres Arbeiten
und einen höheren Betreuungsaufwand der Schüler forderten die Lehrer zusätzlich. Für den Präsidenten
der Schulleiterkonferenz ist klar:
«Die selektive Erhöhung der Lektionenverpflichtung ist ausschliesslich
aus finanzpolitischen Überlegungen
vorgenommen worden. Eine sachliche Grundlage für diesen Entscheid
fehlt.» Ob es rechtens ist, in einzel-
nen Berufsgruppen die Lektionenverpflichtung zu erhöhen, klärt derzeit
der Verband der Zürcher Mittelschullehrer ab. Präsident Silvio Stucki: «Ist
es nicht rechtens, dann streben wir
einen Musterprozess an.» Entschieden sei bislang noch nichts. «Das
hängt auch davon ab, was der Regierungsrat in dieser Sache tatsächlich
umsetzen wird.»
Musterprozess wird geprüft
Aber alleine die Ankündigung der
Pensenerhöhung hat bereits Konsequenzen: In der Kantonsschule Hohe
Promenade will ein Lehrer dies nicht
hinnehmen. Rektor Konrad Zollinger:
«Er befürchtet, dass die Unterrichtsqualität leiden würde. Er will deshalb
sein Pensum reduzieren, auch wenn
ihn das vier Prozent seines Lohns kos-
F: A.
tet.» Das Anheben des Pflichtpensums
der Sprachlehrer auf das Niveau der
Mathematiklehrer ist für Regierungsrätin Silvia Steiner (CVP) unproblematisch. Sie betonte nach der Präsentation des Sparpakets im April gegenüber
dem «Tages-Anzeiger»: «Es gibt keinen Grund für das unterschiedliche
Pensum.»
Die Zürcher Rektoren wehren sich
aber auch gegen eine Beschränkung
des Zugangs zum Untergymnasium
(zwei Jahre). Konkret soll die Aufnahme erst ins Kurzgymnasium erfolgen
bei gleichzeitiger Senkung der Ausfallquote. Etwas mehr als vier Millionen
Franken sollen dadurch in den nächsten Jahren eingespart werden. «Hier
wird die Einführung des Numerus
Am Mittwoch vergangener Woche,
25. Mai, trafen frühe Pendler am
Bahnhof Glattbrugg auf ein beachtliches Polizeiaufgebot. Es hatte aber
keinen kriminellen Hintergrund, wie
es auf Anfrage bei der Kantonspolizei
hiess: Es war ein Fehlalarm. «So etwas kann verschiedene Ursachen haben», sagte Mediensprecher Marc
Besson gegenüber dem «Stadt-Anzeiger». «Beispielsweise, wenn ein irrtümlicher Alarm nicht rechtzeitig zurückgestellt wird. Aber, so lange die
genaue Ursache nicht geklärt ist, rücken wir aus.» (rs.)
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Fortsetzung auf Seite 8
Fest auf dem Deckel
Rennen im Wald
Feiern im Tunnel
Das «Fäscht 118» auf dem Autobahndeckel kommendes Wochenende hat einen neuen OK-Präsidenten. Dieses Jahr besinnt er sich aufs Wesentliche, für 2017 könnten Neuerungen
aber erfolgen.
Seite 3
Der Sporttag des Schulhauses Lättenwiesen findet jeweils im
Wald statt: An der «Häuligrueb-Stafette» rennen die Kinder
um die Wette – zuerst in Teams, nach dem Znüni auch freiwillig.
Seite 7
Gestern Mittwoch wurde der Gotthard-Basistunnel feierlich
eröffnet. Ein Buch zeichnet nicht nur die Geschichte dieses
Projektes, sondern des ganzen Massivs nach: 1000 Seiten
dick und mit unzähligen Informationen gespickt.
Seite 11
2
Nr. 22
AKTUELL KIRCHE
2. Juni 2016
Für eine orthodoxe Gemeinde wird es eng
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde
Finanziell und personell
geht es der katholischen
Kirche gut: Sie zahlt in den
Finanzausgleich, will mehr
Jugendliche betreuen und
musste aus Platzgründen
einer orthodoxen Gemeinde
den Raum kündigen.
Präsident Heinz Mäder.
Esther Salzmann
27 Stimmberechtigte der römisch-katholischen Kirchgemeinde OpfikonGlattbrugg versammelten sich am
Montag vor einer Woche im Forum
des katholischen Kirchgemeindehauses zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung 2016.
Die Rechnung 2015 wurde zügig
abgearbeitet und von den Stimmberechtigten ohne Gegenstimme angenommen. In knappster Form ein
paar Zahlen: Die Bilanzsumme stieg
von 3,4 Millionen Franken im Jahr
2014 auf 5,3 Millionen Franken im
Geschäftsjahr 2015. Aus dem Gesamtaufwand von 2,6 Millionen und
einem Gesamtertrag von 4,4 Millionen ergab sich im Berichtsjahr 2015
ein Ertragsüberschuss von 1,8 Millionen Franken. Der Antrag der Kirchenpflege, den Ertragsüberschuss
dem Eigenkapital gutzuschreiben,
wurde einstimmig angenommen. Das
Eigenkapital erhöht sich dadurch auf
4 Millionen Franken.
Gutsverwalter Josef Gander ging
auf einzelne Zahlen näher ein und erklärte auch, was der Aufwandposten
«Steuerkraftabschöpfung», der in der
Rechnung mit 62 853 Franken ausgewiesen wird, bedeutet: Steuerkraftab-
Alex Rüegg stellt RPK-Kandidatin Doris Katz vor.
schöpfungsbeiträge müssen reichere
Kirchgemeinden an weniger reiche
Kirchgemeinden zahlen.
Doris Katz neu in der RPK
Unter Traktandum 3 ging es um eine
Ersatzwahl in die Rechnungsprüfungskommission (RPK) für den Rest
der Amtsdauer 2014 bis 2018. Kandidatin für das im vergangenen Oktober freigewordene Amt des verstorbenen Franz Kissling war Doris Katz,
die als einzige Bewerberin gemäss
Kirchenordnung automatisch als gewählt galt. Die RPK besteht damit neben der neu gewählten Doris Katz
aus Robert Auderset (Präsident), Karl
Mäder (Aktuar), Alex Rüegg und
Christine Wiederkehr. Alex Rüegg
hiess Doris Katz als neues RPK-Mitglied willkommen, und die Versammlungsteilnehmenden stimmten ihm
Fotos: Esther Salzmann
mit Applaus zu. Unter dem abschliessenden Traktandum «Mitteilungen»
informierte Präsident Heinz Mäder,
dass man aktuell eine zweite Katechetin (mit einem 40-Prozent-Pensum) suche, um der gewachsenen
Zahl an Kindern und Jugendlichen in
Opfikon auch künftig gerecht zu werden. Aktuelle alleinige Katechetin ist
Sonja Bischofberger.
Gestiegen ist auch die Zahl an
äthiopisch-orthodoxen und eritreisch-orthodoxen Einwohnern. Diese
Glaubensgemeinschaften geniessen
zurzeit noch Gastrecht in einem
Raum unterhalb der katholischen
Kirche. Der Raum ist aber zu klein
geworden und musste aus Sicherheitsgründen auf Ende Juli 2016 gekündigt werden. Zu gross ist das Risiko, dass die vielen während der Zeremonien eingesetzten Kerzen einen
Gutsverwalter Josef Gander.
Brand auslösen und die Menschen in
Gefahr bringen könnten. Eine neue
Lokalität für etwa 300 bis 500 Gläubige konnte gemäss Mäder bisher leider noch nicht gefunden werden.
Vermitteln, wie man hier lebt
Mäder nannte weiter einige bereits
laufende oder noch geplante Projekte,
die speziell auf Immigranten ausgerichtet sind. Menschen aus andern
Kultur- und Sprachregionen soll einerseits Deutschunterricht geboten
werden, andererseits sollen sie aber
auch die Möglichkeit erhalten, mehr
darüber zu erfahren, wie man bei
uns kocht, wo man einkaufen kann
und Ähnliches. Die Koordination all
dieser Projekte übernimmt Priester
Haimo Schirmer.
den Künstlern auch wichtig, dass bei
der Ausstellung ein interessanter Begegnungsraum für Menschen entstehen kann. Die Besucher und anwesenden Künstler werden von Thomas
Lichtleitner begrüsst. Die Laudatio
hält Stefanie Seiler, die Initiantin und
Mitorganisatorin des Projektes.
Nach dem Opfiker Dorf-Träff wird
diese vielfältige Ausstellung bereits
zum zweiten Mal gezeigt – diesmal im
rollstuhlgängigen «Forum» St. Anna.
Die Organisatoren freuen sich auf viele Besucher.
Bruna Baltensperger
Vernissage: Freitag, 10. Juni 2016, 19 Uhr
im «Forum», Wallisellerstrasse 20. Weitere Informationen: www.sastekunst.ch.
Opfikon, 30. Mai 2016
Der Tod eines geliebten Menschen ist die Rückgabe
einer Kostbarkeit, die das Leben uns geliehen hat.
Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, meinem Dad,
unserem Bruder und Schwager
René Schneider
19. 5. 1961 bis 30. 5. 2016
Nach einer langen Leidenszeit durfte er im Beisein seiner Familie und seiner Freunde sanft einschlafen.
Die Trauerfamilie
Zenaida Schneider-Delgado
Dennis Schneider
Erich P. und Evelyne Schneider
Walter Schneider
Freunde und Verwandte
Die Trauerfeier, zu der Sie herzlich eingeladen sind, findet statt am Dienstag, 7. Juni 2016, um 14.00 Uhr. Treffpunkt bei der Abdankungshalle auf
dem Friedhof Halden, Glattbrugg, Bestattung auf dem Friedhof, anschliessend Trauerfeier in der reformierten Kirche.
Für die liebevolle Begleitung und Unterstützung während dieser schweren
Zeit bedanken wir uns bei unseren Freunden und Bekannten.
Traueradresse: Zenaida und Dennis Schneider, Rietgrabenstrasse 60b,
8152 Opfikon
Sonntag, 5. Juni
10.00 Gottesdienst
im Festzelt «Fäscht 118»
Pfrn. Cindy Gehrig und
Thomas Lichtleitner
Musik: Stadtmusik
Opfikon
anschl. Festwirtschaft
Mittwoch, 8. Juni
20.00 Kirchgemeindeversammlung
im Kirchgemeindehaus,
Saal
anschliessend Apéro
Donnerstag, 9. Juni
10.00 ökum. Gottesdienst
im «Gibeleich»
Pfrn. Cindy Gehrig
Röm.-kath. Kirchgemeinde St. Anna
10. Sonntag im Jahreskreis
5. Juni 2016
Samstag, 4. Juni 2016
18.00 Eucharistiefeier
Sonntag, 5. Juni 2016
10.00 ökum. Zeltgottesdienst
zum Fäscht 118
11.30 Santa Messa con Predica
Dienstag, 7. Juni 2016
9.00
Eucharistiefeier
Donnerstag, 9. Juni 2016
10.00 ökum.
Gibeleich-Gottesdienst
Freitag, 10. Juni 2016
18.00 Rosenkranz (ital.)
Evangelisch-methodistische Kirche
Sonntag, 5. Juni
9.45
Gottesdienst in Kloten
Pfr. Werner Wydler
Kinderprogramm
www.sankt-anna.ch
Helfende für «Opfifisch»
Zeitgenössische Kunst
zum Thema «Begegnungen»
Zur 2. Sonderausstellung zeitgenössischer Kunst von
60 nationalen und
internationalen
Künstlern laden am Freitag, 10. Juni,
die Galerie Forum in Glattbrugg sowie
«Sastekunst/Art in open roomz» ein.
Gezeigt werden die originalen Werke
der Künstler der «Kunst-Bauwand im
Glattpark». Seit März hängen an die
100 Kunstdruckblachen an einer Bauwand am Boulevard Lilienthal und
bringen willkommene Farbe ins Quartier. Das Thema «Begegnungen» ist
nicht nur auf unterschiedlichste Art in
den Werken wiederzufinden, es ist
KIRCHENZETTEL
Erinnerung und Ehrfurcht
Gedanken zur St.-Anna-Kirche in Glattbrugg
Am 1. Sonntag im Juni 1982 wurde die erneuerte St.-Anna-Kirche
vom Bischof Johannes eingeweiht. Der stark zunehmende Flugverkehr direkt über unserer Kirche störte unseren Sonntagsgottesdienst
so sehr, dass eine tiefgreifende und nachhaltige Renovation der
1956 erbauten Kirche sich aufdrängte. Der Architekt Rudolf Mathys
hat mit seiner einfühlsamen Umgestaltung aus unserer Kirche einen meditativen «Abendmahlsaal» geschaffen, einen Ort der Besinnung, eine Art Lunge für die Seele, wo man «atmen» und Kraft
holen kann für das hektische Leben hier und heute.
Zu unserer Glaubensgemeinde gehören nicht nur die Lebenden,
sondern auch die Toten. Wir leben mit ihnen: Sie sind unsere biologischen und traditionellen Wurzeln; sie gehören zu uns in unserem Beten, unserem Feiern, unserer Freude und unserem Schmerz.
Zur dauernden Erinnerung an sie entstand beim Umbau 1982 eine
Gedenkwand für die Toten, auf der seit dem Juni 1982 alle unsere
Verstorbenen mit Namen und Lebensdaten verzeichnet sind.
Unsere Glaubensgemeinde ist im Laufe der Jahrzehnte gewachsen
und damit auch die Zahl der Verstorbenen. Es soll bei uns nicht geschehen, was heute leider in den meisten Friedhöfen geschieht,
dass schon nach 20 Jahren die Zeichen der Verstorbenen weggeschafft und entsorgt werden.
Aus Ehrfurcht und Respekt für die Verstorbenen und ihre Angehörigen wollen wir die Namen der Verstorbenen auf einer besonderen
Tafel an unserer Gedenkwand, umrahmt von einer Ewigkeitslinie,
bewahren. Dadurch entsteht freier Raum für die kommenden Jahrzehnte. Und die kleinen Namenstäfelchen bleiben als ein stilles
Zeichen der Ehrfurcht und Erinnerung an unsere Lieben in der
Ewigkeit.
Der Gottesdienst am Samstagabend, 4. Juni,
am Jahrestag der Kirchweihe,
ist geprägt von Erinnerung und Ehrfurcht.
Alle sind dazu herzlich eingeladen.
Hans Schwegler
Das
Wettschwimmen
um
«de
schnällscht Opfifisch» findet dieses
Jahr zum 40. Mal statt – diesmal für
Kinder und Erwachsene.
Dazu braucht das OK viele Freiwillige, die es am 29. Juni für ein
paar Stunden unterstützen. Einfach
Name, Alter und Zeitraum (mind. 3
Stunden wäre wünschenswert) per
E-Mail senden. Der definitive Einsatzplan folgt etwa eine Woche vor
dem Anlass. Als Dank gibt es ein feines Mittagessen und eines der heissbegehrten Opfifischtüchlein (Jubiläumsausgabe). (e.)
Mi, 29. Juni 11–19 Uhr; Anmeldung bis
10. Juni an [email protected].
Gegründet 1955, 62. Jahrgang
Amtliches Publikationsorgan
Opfikon, Glattbrugg, Oberhausen, Glattpark
Erscheint donnerstags
Normalauflage (Wemf-beglaubigt): 1581
Grossauflage (Wemf-beglaubigt): 9055
(1 x monatlich in alle Haushaltungen)
Online unter www.stadt-anzeiger.ch
Herausgeberin: Lokalinfo AG
Stadt-Anzeiger Opfikon/Glattbrugg
Schaffhauserstrasse 76
8152 Glattbrugg
Tel. 044 810 16 44, Fax 044 811 18 77
Redaktion: Roger Suter
E-Mail: [email protected]
Einsendeschluss Text: Montag 13.30 Uhr
Anzeigen/Verkauf: Patrizia De Tomi
E-Mail: [email protected]
Einsendeschluss Inserate: Montag, 10 Uhr
Geschäftsleitung: Liliane Müggenburg
Regelmässige freie Mitarbeiter: Marianne
Grant (mg.), Friedjung Jüttner, Dounya Reiwald (rei.), Esther Salzmann (es.), Alfred
Spaltenstein (as.), Werner Spath (sp.), Attila
Szenogrady (sz.), Béatrice Christen(ch.),
Julia Fischer (jfi.), Luzia Montandon (mon.)
Layout: Roger Suter, Roland Wellinger
Produktion: AZ Verlagsservice AG, Aarau
Druck: AZ Print, Aarau
Jahresabonnement adressiert: Fr. 83.–
Einzelexemplar Fr. 2.-
A K TU E L L FE L I C I TAS
Nr. 22
Kunden, die Fluggäste auf der oberen
Drop-off-Ebene aussteigen lassen, erwartet eine neue, aufgewertete
Drop-off-Zone mit Aussteigemöglichkeiten entlang der gesamten Checkin-Hallen 1 und 2. Konzessionierte
Partner und berechtigte Nutzer, wie
beispielsweise Limousinen, Reisebusse und Taxis, können die erneuerten
Vorfahrten der oberen wie auch der
unteren Ebene vor den Ankunftshallen auf der inneren, rechten Spur in
Anspruch nehmen.
Die öffentlich zugängliche äussere
linke Spur der unteren Ebene wird
ab diesem Datum für den Abschluss
der Arbeiten ein letztes Mal gesperrt
und ist während rund zweier Wochen
für den privaten Verkehr nicht zugänglich. Abholende werden gebeten,
in dieser Zeit nach wie vor die Parkhäuser P1 bis P3 zu nutzen. Am 15.
Juni 2016 wird dann auch die äussere, linke Spur der Ankunftsebene im
neuen Erscheinungsbild und mit neuem Konzept unter dem Namen «P4
Kurzzeit» eröffnet.
Die Anzahl Parkplätze in der Abholzone ist beschränkt. Das Kurzzeitparking P4 bietet eine Alternative in
Nähe der Ankunftshallen und ist
dementsprechend etwas teurer als
die Parkhäuser P1 bis P3: 15 Minuten
kosten jeweils 5, ab 60 Minuten werden pro zusätzliche angebrochene
Stunde 10 Franken verrechnet.
Neues Erscheinungsbild
Die Sanierung fand unter laufendem
Betrieb statt und dauerte rund drei
Jahre. Neben der Erneuerung der
Flächen und Fahrbahnbeläge wurde
eine neue, zentrale Taxi-Ladezone
zwischen den Ankunftshallen realisiert. Über der Check-in-Ebene wurde eine fast 350 Meter lange Dachkonstruktion erstellt. Ein Beleuchtungs- und Wegweisungskonzept soll
die räumliche Situation und die Orientierbarkeit auf beiden Ebenen erheblich verbessern, die Vorfahrten
sind nun für Passagiere übersichtlicher. Zusätzlich wurde die Vorfahrtsbrücke im Bereich Check-in 2 verlängert. (pd.)
Das «Fäscht 118» – ehemals «Füürwehr-Chilbi» –
bietet heuer genau das:
Chilbibahnen, ein Festzelt,
eine «Brennbar» und Feuerwehr zum Anfassen.
Roger Suter
Die «Füürwehr-Chilbi» wurde Anfang
der 1990er-Jahre ins Leben gerufen,
weil Opfikon die frühere, traditionelle
Dorfchilbi doch sehr vermisste. Zuerst bot sie auf dem Parkplatz an der
Oberhauserstrasse drei Tage lang Karussells, Zuckerwatte und manchmal
Extras wie einen Kinderflohmarkt.
Dann stand mit dem Autobahndeckel
ein neuer, zentraler und ganz in der
Nähe gelegener Festplatz zur Verfügung. Und dort ist von morgen Freitag bis Sonntag wieder Chilbi angesagt.
Geboten werden neben den verschiedenen Fahrbetrieben ein «Füürwehr-Stübli», wo Raclette serviert
wird, Stände mit verschiedenen
Tranksamen und Süssigkeiten, ein
Festzelt, wo man das alles essen
kann, die «Brennbar» für die Erwachsenen und «Feuerwehr zum Anfassen» für die Kleinen: Dort können
sie den Grosslüfter, einen riesigen
Propeller montiert auf einem eigenen
Fahrzeug, das Tanklöschfahrzeug
und ein komplett ausgerüstetes Pionierfahrzeug bestaunen. Mit dessen
Werkzeugen lässt sich beispielsweise
ein verunfalltes Auto zerteilen, um
die Insassen zu retten. Wer das selbst
probieren möchte, ist herzlich eingeladen. Und die Kleinen dürfen sich
wie immer im zielgenauen Löschen
mit Eimerspritzen versuchen. Am
Sonntag findet zudem ein ökumenischer Gottesdienst mit Begleitung
durch die Stadtmusik statt.
Eine Art Verschnaufpause
Rechts für Taxis und Busse, links für private «Chauffeure»: Die neue Ausladestation für Flugpassagiere.
Foto: pd.
Auf der Seite Felicitas können Sie,
liebe Leserinnen und Leser,
Ihren Bekannten kostenlos gratulieren,
Vereine ihre Geburtstagskinder
beglückwünschen oder Firmen ihre
erfolgreichen Mitarbeiter ehren.
Senden Sie uns einen (kurzen) Text und,
falls gewünscht und vorhanden,
ein hochauflösendes Bild via E-Mail
an [email protected]
oder per Post an die
Redaktion Stadt-Anzeiger
Schaffhauserstrasse 76
8152 Glattbrugg
Einsendeschluss ist jeweils
der Freitagmorgen der Vorwoche.
3
Fäscht 118 reduziert aufs Maximum
Neue Vorfahrten
am Flughafen
Nach rund dreijähriger Bauzeit werden die Vorfahrten
schrittweise wieder in Betrieb genommen: Per 1.Juni
die obere Ebene «Drop-off»
vor dem Check-in
und ab 15. Juni die untere
vor den Ankunftshallen.
2. Juni 2016
Ausgerichtet wird die Chilbi seit je
von der Feuerwehrvereinigung, die
ausschliesslich aus aktiven und ehemaligen Feuerwehrleuten besteht.
Und diese macht auch kräftig Werbung für die Rettungsorganisation,
die ihren Milizcharakter mit Profes-
Der VIP der Schausteller, Büttiker-Mathys, schleudert 2016 wieder Menschen durch die Luft. Daneben gibt es einen Auto-Scooter, den Ski-Lift
von Ernst und Claudia Rodel-Hardegger, eine Rutschbahn, ein Kinderkarussell, Entenfischen, Büchsenwerfen und eine Schiessbude. Foto: Archiv/rs.
sionalität verbindet. Von den 140
Mitgliedern der Vereinigung sind
rund 100 an diesem Wochenende irgendwo engagiert.
Neuer OK-Präsident ist Benny
Leuenberger, der erst einmal tief stapelt: «Wir führen die Chilbi 2016 in
ihrer bewährten Form durch, bevor
wir uns für 2017 Gedanken über
Neuerungen machen.» In erster Linie
sei das Fest eine Gelegenheit, mit der
Feuerwehr in positivem Umfeld ins
Gespräch zu kommen – und nicht
nur, wenn Hab und Gut in Flammen
stehen. Fehlen wird dieses Jahr die
musikalisch untermalte Licht-undWasser-Show. «Es wurde schwierig,
diese jedes Jahr zu toppen», begründet Leuenberger den Verzicht. Es soll
aber ein Unterbruch bleiben – und
vielleicht nächstes Jahr noch schöner
wieder auferstehen.
Fr, 3. Juni: 17–2 Uhr Festbetrieb mit Chilbi, 17–2 Uhr Brennbar; Sa, 4. Juni: 12–4
Uhr Festbetrieb, 13–4 Uhr Chilbi, 20–4
Uhr Brennbar, 11–19 Uhr Feuerwehr zum
Anfassen (beim Feuerwehrstand); So, 5.
Juni: 11–19 Uhr Festbetrieb mit Chilbi, 10
Uhr ökumenischer Gottesdienst begleitet
von der Stadtmusik Opfikon und Kaffee
und Gipfeli.
Bündnerverein
Opfikon-Glattbrugg
Piotr Näf
2. Juni 1989
Frithjof Siegerist
Zur Geburt der Zwillinge Sofia und Raul
am 26. Mai gratulieren wir den
glücklichen Eltern Nadine und David
Dominguez herzlich!
Die Gross- und Urgrosseltern Dagmar,
Rémy, Cécile, Pius und Onkel Nick
4. Juni 1969
Stefan Bissinger
5. Juni 1975
Die Kameraden und
das Kommando gratulieren
herzlichst zum Geburtstag!
Heidi Weber-Broger
4. Juni 1941
Rietgrabenstrasse 62, Opfikon
75 Jahre
Der Vorstand des Bündnervereins
wünscht seinem Mitglied
von Herzen viel Freude, Glück,
Gesundheit und noch viele fröhliche
Stunden in dieser Runde.
4
Nr. 22
D I E S E I TE D E R S TAD T O P F I KO N
2. Juni 2016
Verwaltung
Altersberatung
Senioren
Montags (ausser an Feiertagen)
8 Uhr: Juni, Juli, August
9 Uhr: übrige Monate
Parkplatz Familiengärten Hauächer
Stadtverwaltung Opfikon
Oberhauserstrasse 25
8152 Glattbrugg
Tel. 044 829 81 11
Fax 044 829 83 38
www.opfikon.ch
Walking im Hardwald
Kontakt:
Fredy Tschamper, 044 810 58 09
Karl Mäder, 044 810 77 83
Öffnungszeiten Stadtverwaltung
Montag und Donnerstag 8 bis 12 Uhr
13.45 bis 18.30 Uhr
Dienstag und Mittwoch 8 bis 12 Uhr
13.45 bis 16.30 Uhr
Freitag 8 bis 14 Uhr (durchgehend)
Montags (nur auf Anmeldung)
10 bis 12 Uhr, Alterszentrum Gibeleich
Raum der Stille
CompuKurs
Schalteröffnungszeiten
Alterszentrum Gibeleich
Montag bis Freitag
9 bis 11 Uhr
14 bis 16 Uhr
Kontakt: Altersberatung, 044 829 85 50
Dienstags
(ausser Schulferien und Feiertagen)
9 bis 10 Uhr
Reformierter Kirchgemeindesaal Halden
Fit/Gym mit Musik und Bodenturnen
Notfalldienste
Kontakt:
Therese Kümin, 044 830 71 23
Ärztlicher Notfalldienst
Bei plötzlicher schwerer Erkrankung oder in Notfällen am Samstag und/oder
Sonntag sowie während Feiertagen stehen folgende Notfalldienste zur Verfügung:
Dienstags (ausser Feiertagen)
9 bis 10 Uhr, Europastrasse 11
(Solis-Haus, Glattbrugg)
Ärztefon: Telefon 044 421 21 21
Fit/Gym für Frauen – Bewegung,
Kraft, Entspannung, Atmung
Zahnärztlicher Notfalldienst:
Die Zahnärzte des Zürcher Unterlandes betreiben einen organisierten Notfalldienst.
Dieser Notfalldienst hat eine eigene Telefonnummer: 079 819 19 19
Kontakt:
Annmaria Mägerli, 079 319 23 89
Apotheker-Notfalldienst, Telefon: 044 813 30 31
Dienstags
(ausser Schulferien und Feiertagen)
9.30 bis 10 Uhr und 10.15 bis 10.45 Uhr
Hallenbad Bruggwiesen
Sanitäts-Notruf, Telefon 144
Tox-Zentrum: Bei Vergiftungen aller Art (täglich 24h, kostenlos): Telefon 145
Wassergymnastik mit Musik
Kontakt: Bethli Imhof
044 862 54 44, 079 253 57 39
Elektrizitäts- und Wasserversorgung
Während der Bürozeit: Telefon 044 829 82 82 • Pikett-Nummer: Telefon 0848 44 81 52
Abteilung Bau und Infrastruktur
Gasversorgung
Während der Bürozeit: Energie 360° AG, Telefon 043 317 22 22
Notfalldienst Nummer: Telefon 0800 024 024
Mittwochs
(ausser Schulferien und Feiertagen)
9 bis 10 Uhr
Reformierter Kirchgemeindesaal Halden
Spitex-Verein
Fit/Gym mit Musik
Kontakt:
Therese Kümin, 044 830 71 23
Opfikon-Glattbrugg, Bettackerstrasse 18,
erreichbar von Montag bis Freitag unter
Telefon 044 811 07 77 oder Telefonbeantworter
Donnerstags (ausser an Feiertagen)
9 Uhr (bei jedem Wetter)
Parkplatz Familiengärten Hauächer
Ambulatorium und Gesundheitsberatung
Montag bis Freitag, 15.00 bis 16.00 Uhr, Bettackerstrasse 18
Laufträff
Krankenmobilien-Magazin
Montag bis Freitag, 15.00 bis 16.00 Uhr, Bettackerstrasse 18
Kontakt:
Karl Mäder, 044 810 77 83
SRK-Fahrdienst: Telefon 079 800 80 90
Montag bis Freitag, 08.00 bis 11.00 Uhr, übrige Zeit Combox
Donnerstags (ausser an Feiertagen)
12 Uhr
Mittagstisch im Restaurant Gibeleich
Das Essen wird Ihnen serviert!
Kontakt: Altersberatung, 044 829 85 50
«Ich fahre gerne Velo, weil das Velo vielseitig einsetzbar ist: fürs Einkaufen, Biken
oder um zur Arbeit zu fahren. Hauptsache ich bin in Bewegung.»
Theresa Thullen, Sozialarbeiterin
Computeria
Kontakt: Altersberatung, 044 829 85 50
Jeden 1. Mittwoch
ab 13.30 Uhr, Treffpunkt Rest. Gibeleich
Senioren
Donnerstag, 9. Juni 2016
14 Uhr Versammlungsraum Gibeleich
CompuTreff
Windows 10 / Teil 2
Referent: This Höchli
Kosten: CHF 8.– inkl. Pausengetränk
Kontakt:
Altersberatung 044 829 85 50
Montag und Freitag (ausser
Sommerferien und Feiertagen)
14 bis 16 Uhr, Alterszentrum Gibeleich
Raum der Stille
Dienstag, 7. Juni 2016
10 Uhr
Parkplatz gegenüber Hotel Airport
Velotour für geübte Fahrer
Egetswil–Nussbaumen–Weiach–Raat
(53 km), Picknick mitnehmen
Kontakt: Heinz Hafner
044 810 03 23 / 079 698 44 10
Senioren-Video-Club
Kontakt:
Wolfgang Schrade, 044 810 17 85
Donnerstag, 9. Juni 2016
10 Uhr, Alterszentrum Gibeleich
Raum der Stille
Ökumenischer Gottesdienst
D I E S E I TE D E R S TAD T O P F I KO N
Abteilung Bau und Infrastruktur
Nr. 22
2. Juni 2016
Abteilung Gesellschaft
Freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht
Das Wettschwimmen um «de schnällscht Opfifisch» findet dieses Jahr zum 40. Mal statt – ein
Jubiläum! Aus diesem Grunde dürfen diesmal alle
mitmachen – Kinder und Erwachsene. Wir erwarten viele Schwimmerinnen und Schwimmer, die
diese Gelegenheit nutzen und aktiv am Opfifisch
2016 teilnehmen. Anmelden kann man sich am
Tag der Veranstaltung vor Ort im Freibad Bruggwiesen.
Damit der Anlass reibungslos durchgeführt werden kann, brauchen wir wiederum viele Freiwillige, die das OK für ein paar Stunden unterstützen.
Haben Sie am Mittwoch, 29. Juni 2016, zwischen 11.00 bis 19.00 Uhr ein paar
Stunden Zeit, um bei der Durchführung dieses traditionellen und beliebten Anlasses tatkräftig mitzuhelfen? Dann melden Sie sich bitte bis spätestens 10. Juni
2016 per Mail unter: [email protected].
Bitte geben Sie Name und Alter an und in welchem Zeitraum wir Sie einsetzen
dürfen (mind. 3 Stunden wäre wünschenswert ☺). Zirka eine Woche vor dem Anlass werden wir Ihnen den definitiven Einsatzplan zukommen lassen und Ihnen
mitteilen, wann Sie wo erwartet werden. Die Instruktionen zu den einzelnen Aufgaben erfolgen dann vor Ort.
Als Dank für Ihren Einsatz wartet am Veranstaltungstag ein feines Mittagessen auf
Sie und Sie erhalten selbstverständlich eines der heiss begehrten Opfifisch-Tüchlein (Jubiläumsausgabe).
Wir freuen uns auf viele engagierte, unkomplizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!
Das OK Opfifisch 2016
Karin Bachmann, Walti Bickel, Rita Bruggmann, Albert Meier, Mascha Pfändler,
Peter Pfluger
Bei sehr kalter Witterung oder bei Gewittern muss der Anlass auf Mittwoch, 6. Juli
2016, verschoben werden.
«Ich fahre mit dem Velo zur Arbeit, weil ich so am schnellsten am Ziel bin und es
geniessen kann.»
Angelo La Rocca, Sachbearbeiter Sozialberatung
Bestattungsamt
Todesfall
Am 30. Mai verstarb:
– Schneider, René, Jg. 1961, Opfikon
Kultur
Haben Sie gewusst,
dass Sie auf der Homepage der Stadt Opfikon das Entsorgungs-ABC
finden? Dort finden Sie eine Vielzahl von Informationen rund um das
Thema Entsorgung.
www.opfikon.ch
– Verwaltung – Dienstleistungen
– Entsorgung und Recycling – Entsorgungs-ABC
Stadtbibliothek
5
Neu konzipierte
Elternabende
Den operativen Umgang
mit Handys muss man niemandem mehr beibringen.
Wie aber geht man mit dem
exzessiven Gebrauch um?
Und wie viel ist exzessiv?
Die Suchtprävention Zürcher Unterland bietet Elternabende zu digitalen
Medien und Suchtprävention an. Die
Medienlandschaft, die Anwendungen
und auch das Wissen der Eltern entwickeln sich rasant weiter und erfordern eine stete Anpassung der Inhalte eines solchen Elternabends.
Die Abende können von Schulen,
Elternräten oder anderen interessierten Kreisen gebucht werden. Für Veranstalter aus den Bezirken Bülach
und Dielsdorf sind die Dienstleistungen der Suchtprävention gratis.
Die aktuelle Generation der Eltern
ist selbst schon mit den ersten Handys gross geworden, der Gebrauch
von Smartphones, Computer und Internet sowie der vorsichtige Umgang
mit Daten gehören im privaten wie
im geschäftlichen Bereich zum Alltag.
Grundlagenwissen kann also vorausgesetzt werden. Was Eltern aber trotz
allem fordert, ist der teilweise exzessive Einsatz der neuen Medien durch
die Jugendlichen und damit verbunden natürlich die Frage, ab welchem
Punkt und unter welchen Umständen
diese Nutzung für die gesunde Entwicklung unserer Kinder ein Risiko
darstellen kann.
Die Elternabende zeigen auf, wie
Sucht entstehen kann und was dabei
im Gehirn abläuft. Natürlich kann
man dabei weder die spezielle Lebensphase der Pubertät noch das soziale Umfeld der Jugendlichen ausser
Acht lassen. Schliesslich handelt es
sich um Kommunikationsmittel und
damit um soziale Kontakte und Zugehörigkeit. Es geht aber auch um den
Umgang mit alltäglichen Belastungen
und Frustrationen, wie wir uns
Glücksgefühle schaffen und welche
Alternativen zur Verfügung stehen.
Am Elternabend zeigen die Fachleute, wie man Risiken erkennt und
welche Schutzfaktoren und Lebenskompetenzen unsere Kinder vor einer negativen Entwicklung bewahren. Sie machen die Eltern auf ihre
Rolle als Vorbild aufmerksam und
zeigen, was sie im familiären Alltag
mit Medienerziehung zu einer gesunden Entwicklung ihrer Kinder beitragen können.
Auch zu Tabak und Drogen
Diese Elternabende finden meistens
in Schulen und in Zusammenarbeit
mit «zischtig.ch» statt, wenn deren
Fachleute mit den Kindern im Unterricht an der Medienkompetenz gearbeitet haben. Der Verein zischtig.ch
setzt sich dafür ein, dass Kinder und
Jugendliche beste Medienbildung und
Prävention erfahren. Die Veranstaltung kann aber auch unabhängig von
der Arbeit in den Klassen von Schulen, Elternräten und anderen interessierten Kreisen gebucht werden.
Unter dem Titel «Was Eltern tun
können» bietet die Suchtprävention
auch Elternabende an, die den Umgang mit Alkohol, Tabak und anderen
Drogen und das entsprechende erzieherische Verhalten thematisieren.
Auf Wunsch des Veranstalters können die Abende auch in Zusammenarbeit mit anderen Referenten, zum
Beispiel von der Jugendintervention
der Kantonspolizei, durchgeführt
werden. (pd.)
Suchtprävention Zürcher Unterland, Kim
Baumann (Ressort Volksschule), Tel.
044 872 77 44, E-Mail: [email protected].
6
Nr. 22
D I E S E I TE D E R S TAD T O P F I KO N / A K TU E L L
2. Juni 2016
Abteilung Bau und Infrastruktur
50 Spenden
Spende Blut – rette
Leben: Diesem Ruf
folgte schon zum
50. Mal Esther
Hüsler. Im Namen
der Equipe des
SRK und des Samaritervereins Opfikon-Glattbrugg bedankte sich dessenPräsident Alain Melliger sehr herzlich
und mit Blumen bei der fleissigen
Spenderin. Der Dank gilt natürlich
auch all den anderen 75 Spendewilligen, den vielen Treuen und den mutigen 13 Erstspendern. Hoffentlich erzählen sie ihren Kollegen, dass es gar
nicht so schlimm und die Sicherheit,
dass ihr Blut gratis untersucht wird,
sehr beruhigend ist. Denn um weder
für Spenderinnen noch für Empfänger
ein Risiko einzugehen, werden auch
mal Spender ausgeschlossen – einzig
und allein zur Gesunderhaltung der
Spendewilligen.
Ein grosses Dankeschön gebührt
den Samariterkolleginnen und -kollegen. Mit Freude und Engagement be-
Esther Hüsler erhielt von Alain Melliger Blumen für ihre Spenden. Foto: zvg.
treuen sie unsere Gäste und motivieren sie für weitere Blutspenden. Grossen Dank auch an die katholische Kirche für das Gastrecht und das Ehepaar Vasquez, das uns auch diesmal
super unterstützte. Das nächste Blutspenden findet am Donnerstag, 17.
November, ab 16.30 Uhr an der
Wallisellerstrasse 20 in Glattbrugg
statt. Am nächsten Montag, 6. Juni,
treffen wir uns zur monatlichen Vereinsübung im Ausbildungszentrum.
Ab 19 Uhr üben wir CPR und BLS,
einschliesslich Defibrillator. Ein unverbindlicher Besuch gibt Gelegenheit
zum unverbindlichen Schnuppern.
Alain Melliger gibt gerne persönlich
Auskunft.
Rosmarie Melliger
www.samariter-8152.ch
Abstimmungsparolen für den 5. Juni 2016
Vorlage/Partei
CVP
EVP
FDP
GV
JBL SVP
NIO@GLP SP
SVP
«Pro Service public»
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
«Bedingungsloses Grundeinkommen»
Nein
Nein
Nein
k. E.
Nein
Nein
Nein
Nein
«Milchkuh-Initiative»
Nein
Nein
Nein
Nein
Ja
Nein
Nein
Ja
Eidgenössische Vorlagen
Fortpflanzungsmedizingesetz
Ja
Nein
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Änderung des Asylgesetzes
Ja
Ja
Ja
Ja
Nein
Ja
Ja
Nein
Ja
Ja
Ja
Ja
Nein
Ja
Ja
Nein
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Kantonale Vorlagen
Laienrichter am Bezirksgericht
Kommunale Vorlagen
Erweiterung und Sanierung
der Schulanlage Halden
ANZEIGEN
k. E. = keine Empfehlung / Stimmfreigabe
AKTUELL
Nr. 22
2. Juni 2016
Opfiker Riesenstafette im Hardwald
APROPOS . . .
150 Kinder rannten vor einer Woche im Wald um die
Wette. Und sie taten dies
schneller als alle Male zuvor. Ein Stimmungsbericht
von einem besonderen
Sportmorgen.
Am Mittwochmorgen, 25. Mai, zogen
etwa 150 sportlich gekleidete Kinder
vom Schulhaus Lättenwiesen Richtung Hardwald. Dort angekommen
wurden sie in acht Gruppen eingeteilt
und informiert, wie die Stafette abläuft. Jedes Kind steckte sich eine
Karte mit dem Bild eines Tieres und
einer Nummer ans T-Shirt. Dann ging
es los an den Startplatz, wo zuerst
Energie in Form eines Riegels getankt wurde.
Danach startete Gruppe 1, jedes
Kind mit einem Stafettenstab ausgerüstet. Nach etwa 100 Metern wurden sie von den Kindern der Gruppe
2 schon ungeduldig erwartet. Die
Stabübergabe klappte von Mal zu Mal
besser und bald wimmelte es im
Hardwald von Tieren, die man dort
sonst eher selten antrifft: Krokodilen,
Pinguinen und Löwen, um nur einige
zu nennen.
Schnell zeigte sich, welche Gruppe die Nase vorne hatte und sich
Chancen auf einen Podestplatz ausmalen konnte. Da sich das Ziel bei
der Häuligrueb befand, mussten die
Schlussläufer eine längere Strecke
bewältigen. Alle gaben ihr Letztes
Pauline Broccard
Am Start herrschte natürlich ein erwartungsfrohes Gedränge.
und waren natürlich auf die Rangierung gespannt.
Zuerst aber verteilten die Lehrpersonen den wohlverdienten Znüni:
eine Butterbrezel und einen Apfel.
Vor dem einzigen Brunnen bildete
sich natürlich eine lange Kolonne.
Dann war es soweit: Das Organisationskomitee, das aus Susanna
Fuhrer, Tania Eichenberger und Stefanie Hänseler bestand, verkündete
die Rangliste. Dabei erfuhren die Kinder auch, dass der bestehende Rekord um fünf Minuten unterboten
worden war! Alle Gruppen bekamen
den verdienten Applaus und die ersten drei wurden nach vorne gerufen.
Diese erhielten Süssigkeiten, die in
ihrer Form an den Stafettenstab erinnerten. Die Gewinner freuten sich
über die Rollen mit den Riesensmarties.
In der verbleibenden Zeit durfte
die Kinderschar frei spielen. Erstaunlich, wie schnell auch diejenigen, die
vor kurzem noch total erschöpft gewesen waren, in der Häuligrueb hinauf und hinunter rannten, Hänge hinabrutschten, sich am Wasser vergnügten oder sich an ein stilles Plätz-
Die Siegergruppe war zu recht stolz auf ihre Leistung: Sie hat den Häuligrueb-Rekord gebrochen.
Fotos: zvg.
chen im Wald zurückzogen. Nur zu
schnell ertönte das Zeichen zum Aufbruch und bald setzte sich die grosse
Schülerschar wieder Richtung Schulhaus in Bewegung. War es während
des ganzen Morgens bedeckt und
kühl gewesen, brach nun die Sonne
hervor und wärmte die Luft auf. Kurz
vor Schulschluss trafen alle müde
und zufrieden beim Schulhaus Lättenwiesen ein.
Für alle Beteiligten war dies wiederum ein gelungener und erfolgreicher Sportmorgen!
Markus Müller
Die Häuligrueb als Spielplatz.
Es gäbe keine GLP ohne «Grünen Hans»
Am Sonntag feierten die
Grünliberalen des Bezirks
Bülach ihr zehnjähriges
Bestehen. Eine zentrale
Rolle bei der Gründung
spielte Alt-Nationalrat
Hans Meier aus Glattfelden.
Daniel Jaggi
Es war ein Montagabend, Mitte Mai
2006, als sich ein Grüppchen Politinteressierter in der Stube des Glattfelder Alt-Nationalrats Hans Meier trafen. Wichtigstes Traktandum: die
Gründung der Grünliberalen Partei
des Bezirks Bülach. Die Versammlung ist sich schnell einig, genehmigt
die Statuten und bespricht bereits die
Kantonsratswahlen im Folgejahr. Das
Ziel, einen Wähleranteil von 5 Prozent zu erreichen, ist hoch gesteckt,
wird aber dank Fukushima-Effekt
mit 5,3 Prozent übertroffen.
Hans Meier, der als Geburtshelfer
der Bezirkspartei fungiert, wird an
diesem Abend gleich auch zum ersten Präsidenten der Bezirkspartei gewählt. Bescheiden sagt er heute:
«Den Anstoss zur Gründung gab aber
7
Der erste und der aktuelle Präsident der Grünliberalenpartei des Bezirks
Bülach: Alt-Nationalrat Hans Meier (r.), der Opfiker Jörg Mäder. Foto: zvg.
die damalige Regierungsrätin Verena
Diener.» Wie er auch, vertrat sie einst
den Kanton Zürich als Grüne im Nationalrat. Als sich die Partei 2004
spaltet, findet Meier, der von vielen
liebevoll der «Grüne Hans» genannt
wird, bei den Grünliberalen eine
neue politische Heimat. Ihm, dem
einstigen
SVP-Gemeinderat
und
Oberst, waren die Grünen zu links
geworden. «Aussen grün, innen rot»,
schrieb er einst in einem Leserbrief
an die NZZ.
Heute, zehn Jahre nach der Gründung der Bezirkspartei, ist er noch
immer stolz auf seine Aufbauarbeit.
Inzwischen sind die Grünliberalen im
Bezirk Bülach mit 7 Orts- und Regionalsektionen in 15 der insgesamt 22
Gemeinden aktiv. In den Gemeinden
Oberembrach, Dietlikon, Opfikon und
Glattfelden stellen sie je ein Exekutiv-
mitglied, in Bülach und Kloten sind
sie mit je zwei, in Opfikon mit drei
Personen im Gemeinderat vertreten.
Einziger GLP-Kantonsrat aus dem
Unterland ist Jörg Mäder, Stadtrat in
Opfikon und seit 2009 Präsident der
Bezirkspartei. Nach der anfänglichen
Euphorie ist in der Bezirkspartei inzwischen der politische Alltag eingekehrt. Besonders seit den Wahlschlappen in den letzten Jahren muss
die Partei hartes Brot essen. «Es ist
nicht einfach, Mitglieder für weitere
Ortssektionen zu finden», sagt Mäder
denn auch. «Uns geht es nicht anders
als vielen Vereinen auch», fügt er an.
Erschwerend komme hinzu, dass die
Grünliberalen vor allem junge Leute
ansprechen würden. Diese würden
aber aus beruflichen oder familiären
Gründen oft nicht lange einer Ortssektion angehören. Grösster Knackpunkt in der Politarbeit sei denn
auch, Mitglieder zu finden. Mäder:
«Viele wählen uns zwar, wollen aber
nicht Mitglied werden.»
Trotz all den Hindernissen könnte
schon bald eine weitere Ortssektion
ins Leben gerufen werden. «In Wallisellen haben wir inzwischen genügend Leute gefunden, die bereit sind,
die politische Arbeit aufzunehmen.»
Extra-Zugabteile wegen sexueller
Belästigung? Wie im «Stadt-Anzeiger» vom 12. Mai thematisiert,
wurden in Deutschland in der Mitteldeutschen Regiobahn kürzlich
separate Frauenabteile eingeführt.
Auch in Österreich gibt es diese
seit 2003. Offenbar scheint das
dort ein Bedürfnis zu sein – in der
Schweiz hingegen noch nicht.
Jedoch gibt es zu diesem neuen Trend auch eine Gegenmeinung, wie Leserzuschriften zeigen.
Frauen und Männer reagieren im
Internet empört. Beispiele aus
Kommentaren und Twitternachrichten: «Frauenabteile heisst,
‹Die Welt gehört dem Mann, er
darf sich frei bewegen. Für Frauen gibt es Sonderräume›.» – «Eine
Frauenabteile sind
der «neue Minirock»
Frau, die sich dort hinsetzt, wo
die Platzreservierung sie hinverschlägt, erklärt sich ja quasi zum
Freiwild durch Nichtbenutzung
des Frauenabteils. Nach dem Moto: ‹Wenn du nicht angeglotzt werden willst, geh doch ins Frauenabteil›.» – «‹Frauen fühlen sich immer weniger sicher in unseren Zügen, was können wir tun?› ‹Hm,
sie wegsperren?› ‹Hervorragende
Idee›.» – «Ich empfinde es als
Rückschritt und Diskriminierung,
auch gegen mich als Frau.»
Hat sich denn die Gesellschaft
schon mit sexueller Belästigung in
Zügen abgefunden? Ein Tweet
scheint dies anzudeuten: «Gruppe
Männer belästigt mich. Bitte
Schaffner um Hilfe, er, augenzwinkernd: Burschen, jetzt seids ein
bissl lieb zu der Dame!»
Trotzdem scheinen meiner
Meinung nach Frauenabteile ein
falscher Ansatz zu sein, und da
kann ich mich mit einigen Kommentaren einverstanden erklären.
Es ist paradox, Frauen an den
Rand der Gesellschaft zu drängen,
um sie zu schützen. Soll das Frauenabteil der «neue Minirock» werden? Die Gefahr besteht darin,
dass «Sie hätte keinen Minirock
tragen sollen, dann wäre sie auch
nicht vergewaltigt worden» zu
«Du hättest ins Frauenabteil gehen können» wird. So scheint mir
die Benutzung der separaten Zugabteile keine freie Wahl mehr zu
sein. Mit der Einführung der Frauenabteile wird auf dem falschen
Gleis gefahren. Nicht das Wegsperren der Frauen wird die inakzeptable Situation lösen. Die sexuelle Belästigung muss bekämpft
werden, indem sich die Gesellschaft wandelt.
Mettlen sucht
Erinnerungsstücke
Fürs Jubiläum des Schulhauses Mettlen suchen die Organisatoren noch
Erinnerungsstücke ans Einweihungsjahr. Gefragt sind Schulhefte, Fotos
oder andere Materialien rund um die
Schule Mettlen anno 1966. Und wer
vor 50 Jahren an der Einweihung dabei war, ist herzlich willkommen, davon zu erzählen. Das Fest selbst, mit
Flohmarkt und diversen Darbietungen, findet am 24. Juni statt. (e.)
Schulleitung Mettlen, Tel. 044 829 84 02.
8
Nr. 22
WE T T B E WE R B / A K TU E L L
2. Juni 2016
Original American Barbecue in Vitznau
Publireportage
Das See- und Seminarhotel
Flora Alpina in Vitznau
bietet diesen Sommer eine
einmalige Attraktion:
Jim Johnson, hochdekorierter Grill-Meister aus den
USA, zelebriert seine erfolgreichen Smokermethoden.
Jim Johnson, Sohn eines Bauern aus
dem ländlichen Arkansas, träumte
schon als Kind davon, gutes Essen zuzubereiten. Nach seinen ersten Erfolgen bei Grillwettbewerben vor über
30 Jahren ist er heute mit 76 Meisterschaftstiteln einer der erfolgreichsten
Pitmaster (Grillmeister) in den USA.
Vom 8. Juni bis 5. Juli demonstriert
der Champion nun seine Künste auf
einem handgefertigten Barbecue(BBQ)-Smoker im See- und Seminarhotel Flora Alpina.
Einzigartiges Geschmackserlebnis
Auf dem BBQ-Smoker – dem König
unter den Outdoor-Grills – gart das
Grillgut langsam und gleichmässig im
Heissrauch. Das Fleisch wird dabei
zart wie Butter, bleibt saftig und erhält
– je nach Menge und Art des verwendeten Holzes – ein dezentes Raucharoma. «Gourmets kommen voll auf ihre
Kosten», schwärmt Hoteldirektorin
Eve Müggenburg. Der Trend gehe zu
hochwertigem Grillgut. Wie zum Beispiel Lachs mit Zedernholz geräuchert, oder gefülltes Gemüse wie Peperoni mit Tomate, Käse und Frühlingszwiebeln.
Jim Johnson steht im «Flora Alpina»-Restaurant aber nicht nur perANZEIGEN
Kanton spart: Weniger
Lohn und grössere Klassen
Fortsetzung von Seite 1
clausus vorbereitet», ist Jakob Hauser
überzeugt und fragt gleichzeitig: «Wie
sonst soll die Aufnahmequote gesteuert werden?» Wittmer ist überzeugt:
«Die Massnahme wird den Druck auf
die Volksschule erhöhen.» Will heissen: Künftig werden mehr Schüler die
Sekundarschule besuchen.
Eine Zweiklassengesellschaft
Demnächst einen Monat lang im Flora Alpina zu Gast: Der international
bekannte amerikanische BBQ-Champion Jim Johnson.
Foto: zvg.
Wettbewerb «All you can eat – BBQ»
Der «Stadt-Anzeiger» verlost einen
«Aufenthalt für 2 Grillfans im «Flora Alpina» (Wert: 400 Franken):
• 1 Übernachtung im Doppelzimmer Seesicht Superior
• Reichhaltiges Frühstücksbüffet
• 4-Gang-«All you can eat BBQ»
• Freie Benützung der OutdoorWellness-Landschaft
• Transport zur Rigibahn/Schiffstation Vitznau.
Im Wettbewerbsgewinn nicht inbe-
sönlich am Grill, sondern gibt sein
Wissen auch bei zwei Smoker-Kursen
an Interessierte weiter. Darüber hinaus können Köstlichkeiten vom BBQSmoker noch bis September degustiert
werden, und zwar im Rahmen des
Spezialangebots «All you can eat –
BBQ». Infos zu diesem und weiteren
Angebot-Highlights zum 75-Jahr-Jubi-
griffen: Tourismustaxen.
Um an der Verlosung teilzunehmen, einfach bis 6. Juni eine Mail
mit Betreffzeile «Barbecue» und
vollständigem Absender schicken
an: [email protected]
oder eine Postkarte an:
Lokalinfo
AG,
Wettbewerb
Barbecue, Buckhauserstr. 11, 8048
Zürich
Keine Korrespondenz über den Wettbewerb. Rechtsweg ausgeschlossen.
läum des «Hotels mit der schönsten
Panoramaterrasse am Vierwaldstättersee» sind auf www.FloraAlpina.ch,
unter «Spezialangebote» respektive
«Restaurant» (für die Kursanmeldung)
zu finden. (pd./mai.).
See- und Seminarhotel Flora Alpina, Schibernstrasse 2, Vitznau, Tel. 041 399 70 70,
E-Mail [email protected].
Die Zugangsbeschränkung führt nach
Ansicht des SLK-Präsidenten zudem
zu Ungerechtigkeit: Wer es sich leisten könne, werde sich noch besser
auf die Eintrittsprüfung vorbereiten:
Wittmer: «Es werden noch mehr Vorbereitungskurse belegt.» Eine temporäre Erhöhung der Schülerzahlen in
den Klassen ist nach Wittmers Angaben dagegen prüfenswert. Der Präsident
der
Schulleiterkonferenz
schränkt aber gleichzeitig ein: «Wenn
damit ein irreversibler Abbau verhindert werden kann und die Belastung
für die Lehrpersonen nicht gleichzeitig in anderen Bereichen ansteigt.»
«Klassengrössen optimieren, wie dies
der Regierungsrat in seinem Beschluss sagt, tönt schön, ist aber
mangels
Handlungsspielraums
schwierig», betont Rektor Konrad
Zollinger. Bereits heute liege die Klassengrösse an der Kanti Hohe Promenade zu Beginn der Probezeit bei 28
Schülern. Kaum Spielraum sieht auch
Jakob Hauser: «Wir führen bereits
heute Klassen mit 27 oder 28 Schülern. Unsere Zimmer sind aus feuerpolizeilichen Gründen aber nur für
24 Schüler berechnet.»
Pro-Kopf-Ausgaben stabil
Was Wittmer besonders stört: Die Regierung setze den Rotstift dort an, wo
in den letzten Jahren ein grosses Finanzwachstum stattgefunden habe.
Das sei aber nicht das Verschulden
der Mittelschulen, sondern mit dem
Zuzug von Familien in den Kanton
Zürich zu erklären. Wittmer: «Die
Ausgaben pro Schüler sind in den
letzten Jahren stabil geblieben.»
Mehr Infos unter www.slk.tam.ch oder unter www.mvz.ch.
Schülerkosten um 9 Prozent gesenkt
Die Mittelschulen gehören nach Ansicht des Regierungsrats zu den
zehn Kostentreibern im Kanton.
Stimmt nicht, sagt der Verband der
Mittelschullehrer in einer Medienmitteilung am Freitag. «Der langjährige Vergleich der Bildungsstatistiken und der Rechnungen des
Kantons zeigt ein anderes Bild:
Zwischen 1990 und 2014 wurde
teuerungsbedingt 9 Prozent des
Bruttoaufwands pro Mittelschüler
im Jahr gespart.» Das langjährige
Mittel liege bei 19 786 Franken pro
Mittelschüler. Der Aufwand in der
Rechnung 2014 liege mit 19 810
Franken also im Mittel des langjährigen Vergleichs. (dj.)
GYMNASIUM
Nr. 22
2. Juni 2016
9
Hauser: «Ich freue mich aufs Unterrichten»
Nach sieben Jahren als
Rektor der Kantonsschule
Zürcher Unterland gibt
Jakob Hauser sein Amt
Mitte Jahr ab. Im Interview
sagt er auch, was er von
den regierungsrätlichen
Sparmassnahmen hält.
Das heisst?
Mehr junge Leute, die zur Schule gehen. Die Ausgaben pro Schüler sind
in der Vergangenheit aber unverändert geblieben. Zudem besteht auch
keine höhere Maturandenquote. So
gesehen, ist der regierungsrätliche
Auftrag eine fragwürdige Übungsanlage.
Am Bildungstag Anfang Jahr äusserten
die Schüler sogar die Befürchtung, durch
das Sparen falle man zurück in die
Steinzeit. Aber das ist es nicht, oder?
Nein, sicherlich nicht, aber bei einem
Protest dürfen die Anliegen auch plakativ formuliert werden.
Daniel Jaggi
Herr Hauser, ab August sind sie wieder
vollamtlicher Lehrer der Kantonsschule
Bülach und treten damit quasi ins zweite Glied zurück. Erleichtert?
Noch nicht.
Fakt ist dennoch, das Mittelschulbudget
soll um fünf Prozent gekürzt werden. Wo
wird nun der Rotstift angesetzt?
Aktuell sind drei Bereiche im Gespräch: Kürzung der Lehrerlöhne,
Reduktion der Unterstufe, Erhöhung
der Klassengrössen.
Was heisst, noch nicht?
Ich erwarte, dass ich erleichtert sein
werde, denn das Amt als Rektor ist
mit einer grossen Verantwortung verbunden. Derzeit bin ich noch im Amt
und habe daher noch viel zu tun, dazu gehört auch die Amtsübergabe.
Aber wenn Sie das Amt abgegeben haben, dann fällt eine Last ab?
Es wird so sein, ja.
Dann fühlen Sie sich wieder frei, sind
wieder beschwingt?
Nicht unbedingt. Ich gehe mit gemischten Gefühlen. Einerseits werde
ich erleichtert sein, andererseits habe
ich nun vieles zum letzten Mal gemacht. Da schwingt auch Wehmut
mit.
Nach dem Wechsel unterrichten Sie wieder hauptberuflich Geschichte, treten
somit ins zweite Glied zurück. Das ist
doch eher aussergewöhnlich.
Ich habe immer gerne unterrichtet
und freue mich deshalb auch wieder
aufs Geschichtegeben.
Aber besteht nicht die Gefahr, dass der
ehemalige Rektor Jakob Hauser dennoch
Einfluss in die künftige Rektoratsarbeit
nehmen wird?
(Lacht) Ich bin sehr, sehr zuversichtlich, dass es nicht so weit kommen
wird. Ich kenne den neuen Rektor
gut, wir arbeiten bereits seit sieben
Jahren eng zusammen, ich weiss
deshalb, dass er die Arbeit sehr gut
machen wird. Zudem ist es für mich
auch eine Frage des Anstandes, sich
als ehemaligen Rektor zurückzunehmen.
Als Rektor einer Kantonsschule könnte
man aber auch die Karriereleiter weiter
emporsteigen. War das für Sie nie eine
Option?
Ich habe nie aktiv eine neue Herausforderung gesucht. Es tönt zwar etwas pathetisch, aber ich war mit Leib
und Seele Rektor. Wenn ich an die
nächsten Jahre denke, dann freue ich
mich vor allem aufs Schulegeben und
brauche nicht noch eine neue Herausforderung. Zudem war mein
Rücktritt ein Vernunftsentscheid. Ich
hätte ja noch ein weiteres Jahr als
Rektor amtieren können. Dann hätte
ich bis zur Pensionierung aber nur
noch ein Jahr lang unterrichtet.
Sie hätten aber auch vorzeitig in Pension gehen können. War das keine Option?
Ein befreundeter Rektor macht diesen Schritt. Ich hätte davor aber sehr
viel Respekt. Das Pult räumen, den
Schlüssel abgeben und nichts mehr
zu machen – ich weiss nicht.
Angst vor dem Nichts?
Meine Tage und auch Wochenenden
als Rektor sind reich beladen und intensiv. Da finde ich es sehr gut, künftig noch das machen zu dürfen, was
ursprünglich mein Beruf war und mir
auch Freude bereitet, nämlich zu unterrichten.
Die Jugendlichen sind heute nicht angepasster als früher: Rektor Jakob Hauser.
In diesen sieben Jahren hat sich die
Schule verändert – auch die Schüler?
Ich glaube nicht, dass sich die Schüler stark verändert haben. Um eine
Veränderung feststellen zu können,
müsste man einen grösseren Zeitraum betrachten.
Sie sind beispielsweise nicht strebsamer
oder angepasster geworden?
Nein, ich glaube, dass sich die Schülerschaft in den letzten 15 Jahren
nicht stark verändert hat. Ich erlebe
die Schüler als sehr kooperativ, lernwillig und strebsam in einem gesunden Mass.
Landläufig heisst es aber, die heutige
Jugend sei angepasster.
Nicht angepasster als früher. Wenn
Leute von ausserhalb an die Kanti
Bülach kommen, dann sagen sie mir:
«Wow, haben Sie nette, anständige
Schüler.» Das freut mich und ist meiner Ansicht nach aber keine Generationenfrage. Ich vermute, es ist mehr
eine Frage der Schulkultur.
Ein netter Rektor führt also auch zu netten Schülern?
Ich weiss nicht, ob ich so nett bin
(lacht). Wir haben in den letzten Jahren aber bewusst an der Schulkultur
gearbeitet. Das Rektorat hat beispielsweise nach meinem Amtsantritt
beschlossen, die Schüler stärker in
Entscheide einzubinden und ihnen
mehr Verantwortung zu übertragen.
Unser Leitspruch im Umgang mit den
Schülern lautet deshalb: «Tua res agitur» – deine Sache wird verhandelt.
Was heisst das konkret?
Ein Beispiel: Wir hatten unter meinem Vorgänger Klassenchef-Sitzungen. Diese bestanden aber meist in
einer Einwegkommunikation. Heute
führt eine Traktandenliste durch die
Sitzung. Dabei haben die Schüler das
Wort. Sie dürfen ihre Anliegen an die
Schulleitung vorbringen und sagen,
wo der Schuh drückt. Darüber wird
dann auch gesprochen ...
... und da kommen auch Anliegen?
Sehr viele sogar. Letzte Woche beispielsweise kam ein Klassenchef mit
einem vollgeschriebenen A4-Blatt.
Danach haben wir über all diese Anliegen gesprochen.
Foto: Daniel Jaggi
schulstudium vorbereitet werden,
das verlangt Leistung; andererseits
soll es ihnen gut gehen. Das ist ein
Spagat, was uns sehr wohl bewusst
ist. Punkto Schulkultur schneiden wir
kantonsweit aber immer sehr gut ab.
Und punkto Leistung?
Auch.
Und das ist gut so?
Auf jeden Fall. Diese Sitzungen ermöglichen mir auch, uns zu erklären,
auch mal zu sagen, das wollen wir
nicht oder das geht nicht. Es führt
aber auch dazu, dass wir die Anliegen aus der Schülerschaft anschliessend im Rektorat besprechen.
Dennoch, in Bülach wird stärker selektioniert. Ist dieser Eindruck, der immer
wieder zu hören ist, richtig so?
Ich denke schon. Wir sagen immer,
wir sind ein Gymi, legen aber unsere
Leistungsanforderungen klar offen.
Aber sicher, wir verlangen von den
Schülern etwas.
Das heisst, die Schüler nehmen die ihnen übertragene Verantwortung wahr?
Sie nehmen sie zumindest als Möglichkeit wahr. Klar ist aber auch: Ich
beziehungsweise das Rektorat tragen
die Verantwortung. Die Schule, so
wie sie heute geführt wird, ist immer
auch unser Kurs.
Apropos Verlangen: Der Regierungsrat
verlangt von den Kantonsschulen zu sparen. In Bülach soll nächstes Jahr das
Budget um 1 Millionen gekürzt werden.
Sie wehren sich dagegen. Warum eigentlich?
Wir leben in einem der reichsten
Länder der Welt, wir leben in einem
der reichsten Kantone dieses so reichen Landes – warum müssen wir
sparen?
Wenn Sie von Kurs sprechen, dann hört
man oft, die Kantonsschule Bülach gehöre zu den strengsten. Ist das so?
Zwei Dinge sind uns ganz wichtig:
Die Schüler sollen gut für ein Hoch-
Zur Person
Jakob Hauser, 62, ist seit sieben
Jahren Rektor der Kantonsschule
Zürcher Unterland in Bülach. Vor
seiner Ernennung durch den Regierungsrat amtete er während
neun Jahren als Prorektor der
Kanti Bülach.
Hauser ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Töchter.
Er ist in Zürich aufgewachsen,
hat an der Universität Zürich Geschichte studiert und anschliessend an verschiedenen Kantonsschulen unterrichtet.
Für Sie kommt Sparen gar nicht infrage,
dennoch kommen Sie nicht umhin, dem
Befehl von oben nachzukommen.
Richtig, aber ich finde es unsinnig.
Im Kanton besteht kein Ausgaben-,
sondern ein Einnahmenproblem. Das
heisst: Wir müssten die Steuern erhöhen. Höhere Steuern sind aber eine
heilige Kuh und deshalb nicht denkbar.
Genau deshalb will die Regierung unter
anderem ja auch bei der Bildung erheblich sparen.
Mich ärgert aber, dass vor allem bei
den Mittelschulen gespart werden
soll. Dies, weil sie in den letzten Jahren ein grosses Ausgabenwachstum
hatten. Das Wachstum ist aber demografisch bedingt.
Die Lehrer sollen künftig weniger verdienen?
Genau. Sparen bei den Lehrerlöhnen
finde ich aber aus zwei Aspekten
problematisch. 1. Es liegen keine
aussagekräftigen
Untersuchungen
vor, die besagen, dass Kürzungen bei
den Lehrerlöhnen richtig sind. Das
Ansinnen ist vielmehr nahe an der
Willkür. 2. wird es mit dieser Massnahme künftig schwieriger, gute Lehrer zu finden. Das haben wir bereits
beim Sparpaket 2004 zu spüren bekommen. Später wurden Ausgleichsmassnahmen getroffen, und prompt
hat sich die Situation wieder entlastet. Es ist doch klar: Macht man den
Lehrerberuf unattraktiver, dann suchen sich die Leute anderswo eine
Anstellung.
Mittelfristig wird es also schwieriger,
gute Lehrkräfte zu finden.
Mittelfristig ist sicherlich der richtige
zeitliche Begriff, kurzfristig wird diese Massnahme nicht durchschlagen.
Und was sagen Sie zu noch grösseren
Klassen?
Hier besteht noch ein wenig Spielraum. Allerdings: Wir haben bereits
heute Klassen mit 27 oder 28 Schülern. Unsere Zimmer sind aus feuerpolizeilichen Gründen aber nur für
24 Schüler berechnet.
Das heisst, nach oben ist gar keine Luft
mehr.
Bestimmt nicht mehr viel.
Künftig zwängen sich also 30 Schüler in
die Schulzimmer an der Kanti Bülach?
Schwierig zu sagen, denn es ist auch
eine Frage, wie der Kanton die Massnahme durchsetzt.
Was sagen Sie zu einer Zugangsbeschränkung ans Langgymi?
Dass ein Numerus clausus eingeführt
wird. Von Regierungsseite wird dies
bestritten. Mich nimmt denn aber
wunder, wie das sonst gehen soll.
Meiner Ansicht nach läuft es auf die
Einführung eines Numerus clausus
hinaus.
Sind damit Einsparungen bei den Freifächern kein Thema mehr?
Die drei Massnahmen kommen von
der Regierung. Wäre den Schulen die
Sparmassnahme übertragen worden,
so hätten wir die Zahl der Freifächer
reduzieren müssen.
Leidet mit den Einsparungen die Qualität der Kanti Bülach?
Ich denke schon. Mehr arbeiten für
weniger Lohn – wer macht das schon
gerne.
Mehr zur Kanti Bülach unter www.kzu.ch.
10
Nr. 22
AKTUELL
2. Juni 2016
UUFGABLET
Marianne Grant
1. Johnnys Mutter hat drei Kinder. Das erste hat den Namen April, das zweite
Mai. Wie heisst das dritte?
2. Als der Mount Everest noch nicht entdeckt worden war, welches war der
höchste Berg damals?
Test für Alte und Junge
3. Der Metzger Karl ist 1.80 m gross und trägt die Schuhnummer 44. Was
wiegt er?
4. In Kalifornien kannst du keinen
Mann mit einem Holzbein fotografieren. Warum nicht?
5. Wie war der Name des amerikanischen Präsidenten im Jahr 1975?
6. In einem Wettrennen überholst du
die Nummer 2. Welche Nummer bist
du jetzt?
7. Ein Bauer hat 5 Heuhaufen in einem Feld und 4 in einem anderen.
Wie viele hätte er, wenn er alle zusammen in einem einzigen Feld hat?
8. Wie viel Dreck kann es in einem Loch von 2 × 3 cm geben?
9. Für ganz witzige Leute!: Was haben folgende Wörter gemein? Banana,
Dresser, Grammar, Potato, Assess?
Jacqueline Badran (SP) lieferte sich mit Lukas Reimann (SVP) ein kurzweiliges Streitgespräch. In der Mitte
Tan Birlesik, Vizepräsident der SVP Opfikon Glattbrugg Glattpark.
Foto: Roger Suter
Heisse Würste und Diskussion
Abseits des Wahljahres
suchte die SVP Opfikon
einen anderen guten Aufhänger als eigene Kandidaten für ihren Grillplausch.
Sie fand ihn in Lukas
Reimann und Jacqueline
Badran, die sich damit in
die Höhle des Löwen begab.
Roger Suter
Der Grillabend der SVP versprach
Zündstoff, sassen doch mit Lukas Reimann und Jacqueline Badran zwei
diskutierfreudige Parlamentarier auf
dem Podium. Und während nebenan
auf dem Grill noch Fleisch und Würste
brutzelten, konnte Ortsparteipräsident
Richi Muffler vergangenen Freitag gut
100 Zuhörer im Kammermann-Schopf
begrüssen – meist Mitglieder oder
Sympathisanten der SVP, die wegen
Lukas Reimann, unter anderem Präsident der Aktion für eine unabhängige
und neutrale Schweiz (Auns), gekommen waren – sogar aus dem Wallis.
Warum aber lädt die SVP ihren politischen Gegner, die SP, zu ihrem
Grillanlass ein? Muffler betonte die
gute Zusammenarbeit namentlich bei
der Sanierung des Hallenbades und in
der PUK Jud und nannte ein paar
Merkmale, die die SP im Opfiker Gemeinderat der SVP sympathischer
mache als die Mitte-Parteien: «Sie hält
wenigstens, was sie ihren Wählern
versprochen hat.» Er zielte dabei auf
die FDP, die die letzte Steuererhöhung
geschlossen mitgetragen hatte. «Und
ohne SVP und SP gäbe es schliesslich
gar keine Mitte.»
Gesprächsleiter Tan Birlesik fragte
Badran zuerst, warum sie für das
neue Asylgesetz sei. Und bevor diese
antwortete, wollte sie ihrerseits wissen, wie viele denn noch nicht abgestimmt hätten. Als dann doch einige
Hände nach oben gingen, fand sie:
Abstimmung
Gemäss unseren Redaktionsregeln publizieren wir in der letzten
Ausgabe vor einem Urnengang
keine Artikel mehr zu den Abstimmungsthemen. Dieser Bericht
beschränkt sich deshalb auf den
Anlass als solchen. Die Redaktion
«Dann habe ich ja doch noch eine
Chance.» Diese nutzte sie dann auch
und lieferte sich mit Reimann einen
kurzweiligen verbalen Schlagabtausch
zu den Themen Asylgesetz (Badran
dafür, Reimann dagegen) und Service-public-Initiative (Badran dagegen,
Reimann dafür).
Dafür gab es neben Applaus vom
Publikum auch Opfiker Wein von der
Opfiker SVP. Danach lud die SP ein,
das Dessertbuffet zu kosten: Süssigkeiten vieler Länder, eben «multikulti», wie es die Co-Präsidentin der Ortspartei, Qëndresa Sadriu, nannte.
1. Johnny.
2. Mount Everest (er war ja schon da, nur noch nicht entdeckt!).
3. Fleisch!
4. Weil du mit einem Holzbein nicht fotografieren kannst, du brauchst eine
Kamera!
5. Obama – er heisst immer noch so!
6. Die Nummer 2 natürlich!
7. 1 grossen Heuhaufen (alle zusammen!)
8. Keinen (ein Loch, zum Beispiel im Schuh, ist doch immer leer!).
9. Setze den ersten Buchstaben ans Ende und du hast das gleiche Wort rückwärts gelesen!
Frühling 2016: Vom Winter in den Sommer und zurück
Der meteorologische Frühling 2016 ging mit dem
31. Mai zu Ende. Er war
geprägt durch rasche und
markante Wetter- und Temperaturwechsel. Langanhaltende Schönwetterperioden
blieben aus.
len beinahe stillstehen und auch extremere Ausschläge nach Norden
oder Süden annehmen. Eine solche
Blockade der atmosphärischen Zirkulation löst oftmals über längere Zeit
am gleichen Ort das gleiche Wetter
aus und kann so Hitze- bzw. Dürreperioden verursachen.
Winter im Frühling
Silvan Rosser
Obwohl die Schweiz ein weiteres
Jahr ohne Winter erlebte, kam der
Frühling im März lange Zeit nicht
auf Touren.
Die ersten drei Viertel des Monats standen im Alpenraum unter
dem Einfluss polarer Luftmassen
mit hauptsächlich nordwestlicher
bis nordöstlicher Strömung. Wäre
der vergangene Winter in Europa
ein richtiger Winter gewesen, dann
hätte der diesjährige März brutal
kalt ausfallen können. Von einem
Märzwinter konnte dieses Jahr aber
nicht die Rede sein. Im letzten Monatsviertel des März drehte die Strömung dann auf Süd, sodass sehr
milde, ja schon fast frühsommerliche Mittelmeerluft in die Schweiz
geführt wurde. Dem Warmluftvorstoss Ende März war es auch zu verdanken, dass der März im Durchschnitt nur geringfügig zu kühl in
die Wetterannalen einging.
Obwohl die Schweiz bis über die
Monatsmitte hinaus unter Einfluss
tiefdruckbestimmter
nordatlantischer Kaltluft lag, fiel in Zürich nur
gerade die Hälfte der sonst üblichen
Niederschlagsmenge. Nach einer
trüben ersten Monatshälfte zeigte
sich die Sonne in der zweiten März-
Europa war im Frühling 2016, wie hier im April, mehrheitlich tiefdruckbestimmt (blaue Zone). Nordwestwinde führten wiederholt feuchte und
kühle Atlantikluft nach Mitteleuropa.
Grafik: Silvan Rosser
hälfte häufiger und füllte die Monatssumme genau bis zum langjährigen Durchschnittswert auf.
Föhnlage Anfang April
Während der ersten fünf Apriltage
verharrten die Temperaturen bei anhaltendem Föhn auf frühsommerlichem Niveau. Was im weiteren Verlauf des Frühlings folgte, waren rasche und markante Wetter- bzw.
Temperaturwechsel. Dafür verantwortlich sind atmosphärische Wellen,
die oftmals synchron zum Temperaturverlauf ebenfalls Wellenberge bzw.
-täler zeigen. Die atmosphärischen
Wellen sind weltumspannende Luftbewegungen in den mittleren Breiten, die auch unter dem Namen Rossby-Wellen bekannt sind. Schlagen die
Wellen nach Norden aus (Hochdruck-
rücken = Wellenberg), führen sie
warme Luft aus den Subtropen nach
Norden. Schwingen sie nach Süden
aus (Trog = Wellental), führen sie
arktische Kaltluft in den Süden. Folglich steuern diese Wellen zu einem
grossen Teil das Wettergeschehen
und somit auch die Temperaturverteilung in den mittleren Breiten und
somit in der Schweiz.
Atmosphärische Wellen
Die Bewegung sowie Ausprägung
dieser atmosphärischen Wellen sind
sehr unterschiedlich. Seit Ende März
befindet sich Mitteleuropa in einem
Wetter-Regime, in dem sich Wellenberge und -täler rasch abwechseln
und somit schnelle und markante
Wetterwechsel zu beobachten sind.
Es gibt aber auch Zeiten, wo die Wel-
Der April startete beinahe sommerlich und endete winterlich. Das wäre
für einen Herbstmonat nichts Aussergewöhnliches, ist für den April aber
allerdings schon sehr speziell. Der
Monatshöchstwert wurde in Zürich
mit 22 Grad am 3. April registriert.
Der Tiefstwert mit –2 Grad am 28.
April. Am Morgen des 27. zeigte der
Alpennordhang bis auf 600 m hinunter eine Schneedecke.
Trotzdem verbuchte der vierte
Monat des Jahres einen leichten
Wärmeüberschuss
von
wenigen
Zehntelgrad. Der Wechselhaftigkeit
ist es zuzuschreiben, dass das Soll
des Sonnenscheins mit 156 Stunden
genau erreicht wurde. Der starke
Einfluss des Atlantiks schlug sich bei
den Niederschlagsmengen nieder. So
war der April in Zürich mit 126 mm
deutlich zu nass. Die Wechselhaftigkeit setzte sich dann auch im Mai
fort. Nach einem knapp zweiwöchigen Steigerungslauf der Temperaturen von Ende April bis 11. Mai und
viel Sonnenschein rund um Pfingsten
meldete sich der Winter oberhalb von
rund 1300 Metern abermals zurück.
Gleichzeitig beendeten Starkniederschläge mit über 170 mm innert 72
Stunden in der Zentralschweiz eine
mehrtägige Trockenphase.
Sommertage im April oder sogar
März sind selten, im Mai kommen sie
dann schon häufiger vor. In einem
durchschnittlichen Mai sind es drei
an der Zahl. Zwischen 1961 und
2014 wurde der erste Sommertag mit
mehr als 25 Grad im Mittel am 15.
Mai registriert. Am Zürichberg stiegen heuer die Temperaturen am 22.
Mai mit 26,7 Grad zum ersten Mal
über die Sommermarke von 25 Grad.
Auch vom 26. bis 28. Mai stiegen die
Temperaturen in der ganzen Schweiz
auf sommerliche Werte an. Trotzdem
blieb der Mai einige Zehntelgrad unter den Erwartungen. Wie schon im
April zeigte sich die Sonne durchschnittlich häufig und es war gleichzeitig deutlich zu nass.
Frühling 2016 normal
Nach zwei sehr milden Frühlingen in
den Vorjahren reiht sich der Frühling
2016 wieder in der Kategorie «normal» ein. Gegenüber der neuen Referenzperiode der Jahre 1981–2010
war der Frühling in Zürich mit
durchschnittlich 8,8 Grad um 0,3
Grad zu kühl. Verglichen mit der von
der Welt-Meteorologie-Organisation
(WMO) vorgegebenen Klimareferenzperiode der Jahre 1961–1990 zur
Darstellung der langjährigen Klimaentwicklung, war der diesjährige
Frühling sogar um 0,8 Grad übertemperiert.
Ähnlich temperiert war letztmals
der Frühling 2010. Damals war vor
allem der Mai sehr nass und sehr
kühl. Letztmals kälter war es im
Frühling im Jahr 2013. Mit durchschnittlich nur 7,4 Grad war es damals jedoch deutlich kühler als in
diesem Jahr. Während im Jahr 2013
von einem «Jahr ohne Frühling» die
Rede war, ist diese Aussage heuer
nicht angebracht.
GOTTHARD
Nr. 22
2. Juni 2016
Rollende Landstrasse anno 1970: Die alte Rohrbachbrücke der Gotthard-Bergstrecke. Was damit passiert, ist noch unklar.
11
Quellen: SBB Historic Archive, Bern/Windisch
20 Minuten fahren, 1000 Seiten lesen
Nach der Eröffnung des
Gotthard-Basistunnels am
4. Juni rast der SBB-Fahrgast in 20 Minuten durchs
Gotthardmassiv. Eine opulente Neuerscheinung entschädigt für das verpasste
Alpenpanorama.
Lorenz Steinmann
Der Gotthard ist das Zentralmassiv
und Wasserschloss des europäischen
Alpenraums. Er ist mythenumwoben
und steht für die Schweiz als Trutzburg und Transitland. Aber der Gotthard ist kein Berggipfel wie das Matterhorn oder die Dufourspitze. So hat
«Das Magazin» durchaus recht, wenn
es vom «Verschwinden einer Landschaft aus unserem kulturellen Gedächtnis» schreibt. Zumindest, wenn
man von der Sicht des künftigen
Bahnbenützers ausgeht. Denn ab
dem 4. Juni durchrast man das Gotthardmassiv im 57 Kilometer langen
Basistunnel zwischen Erstfeld und
Bodio in 20 Minuten. Vom GotthardPanorama mit seinen 3000er-Bergen,
dem legendären «Chileli vo Wasse»
oder dem regelmässigen Stau auf der
Autobahn sieht man künftig nichts
mehr. Nur noch schwarze Nacht.
Immerhin gibt es noch die opulente Neuerscheinung von Marianne
Burkhalter und Christian Sumi. Sie
analysierten zusammen mit namhaften Experten im Rahmen des Programms «Swiss Cooperation in Architecture» das Gotthardgebiet. Dieses rund 1000-seitige Buch vereint
Texte und Bilder zur Kartografie, zur
Geschichte der technischen Entwicklung und über 30 Essays zum sozialen, architektonischen und kulturellen Wandel des Gotthards zu einer
Enzyklopädie des Wissens und einem
eindrücklichen Bildatlas. Enthalten
ist zudem eine Digital-Darstellung
der Gotthardregion auf DVD. Sie ermöglicht einen virtuellen Flug über
das alpine Gebiet und gibt Auskunft
über technische Errungenschaften
wie die Eisenbahnstrecken und die
Schon recht früh befasste sich die SBB mit neuem Rollmaterial für den
Basistunnel: Re-460-Projektstudien aus den 1990er-Jahren.
Lange ein fast unüberwindbares Nadelöhr: Die Schöllenen, hier auf Friedrich
Wilhelm Delkeskamps Stich «Neue und alte Teufelsbrücke in Uri» (1830).
Gefeiert wird auch
im HB Zürich
Wird am 4. Juni eröffnet: Der 57
Kilometer lange Basistunnel. SBB
Kam beim Tunnelbau in den 1870er-Jahren zum Einsatz: Eine Druckluftlokomotive, hier beim Südportal in Airolo.
Autobahn. Im Gegensatz zum Lötschberg ist beim Gotthard übrigens noch
nicht klar, was mit der Bergstrecke
passiert. Für das 1882 eröffnete Paradebeispiel der Ingenieurskunst
müssen die SBB jährlich rund 30 Millionen Franken für Schutzbauten
ausgeben. So ist es durchaus möglich, dass die Gotthard-Bergstrecke
bald aufgehoben wird, so wie dies etwa bei der Furka-Bergstrecke passierte. Ausser SBB Historic springt
ein. Doch dies ist wieder eine andere
Geschichte.
Der Gotthard / Il Gottardo. Landscape –
Myths – Technology. Bildatlas und Enzyklopädie des Wissens zur Gebirgsregion im
Herzen der Schweiz. Herausgegeben von
Marianne Burkhalter und Christian Sumi.
Verlag Scheidegger & Spiess, 2016. Text
Deutsch, Englisch, Italienisch; 984 Seiten,
927 farbige und 463 SW-Abbildungen,
Die Schweiz hat Grund zu feiern
und lädt am Samstag, 4. Juni, parallel zum Volksfest am Gotthard
auch in Aarau, Biel, Bern, Genf,
Winterthur und Zürich zur gemeinsamen Eröffnungsfeier des
Gotthard-Basistunnels ein. Zu erwarten ist ein vielfältiges Showprogramm für die ganze Familie.
Samstag, 4. Juni, Hauptbahnhof Zürich; Programm (10–18
Uhr): Live-Übertragungen zum
Gotthard, Foto-Fun-Studio mit
Bluescreen,
AirportÖrgeler
Schwyzerörgeli-Quartett, HeartKhor Ensemble, Matchless Dance
Company,
«Swissness
Dance
Show», Kinderanimation, Ballonformen, Schminken, Wettbewerbe, Festwirtschaft. Konzert (ab 20
Uhr): 77 Bombay Street – The
Unique Acoustic Session. (pd.)
12
Nr. 22
AU TO M O B I L
2. Juni 2016
Fiat schickt den neuen Tipo ins Rennen
Mit dem Tipo kommt ein
gut ausgestattetes Kompaktmodell auf den Markt,
das in erster Linie für preisbewusste Familien interessant ist.
noch etwas brummig. Laut Werksangaben verstreichen von 0 bis 100
km/h 9,8 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit soll bei 200 km/h liegen. Der durchschnittliche Verbrauch
des knapp 1400 Kilogramm wiegenden Fronttrieblers wird mit 3,7 Litern pro 100 Kilometer angegeben.
Peter Trösch
Straffes Fahrwerk
Fiat hat sich 2014 mit dem Auslaufen
des wenig erfolgreichen Modells Bravo von der Kompaktklasse verabschiedet. Nun kehren die Italiener
kampfeslustig in dieses Segment zurück, indem sie den einst erfolgreichen Tipo reanimieren. Kampfeslustig deshalb, weil das Preisniveau
wohl nur schwer zu toppen ist und
der Konkurrenz zu schaffen machen
dürfte.
Kampfpreise
Seit März ist auf dem Schweizer
Markt eine viertürige Stufenheckversion (ab 15 990 Franken) verfügbar.
Ab Juni folgt eine fünftürige Schrägheckausführung (ab 16 990 Franken)
und im September ein Kombi (ab
18 390 Franken). Nach den Vorstellungen des Schweizer Importeurs sollen im laufenden Jahr von der gesamten
Tipo-Modellfamilie
rund
1000 Einheiten abgesetzt werden,
was einem Marktanteil von 1,4 Prozent im C-Segment entspricht.
Optisch kommen alle drei Karosserievarianten gefällig und unaufgeregt daher. Ins Auge fällt die lang gestreckte Motorhaube. Im Heckbereich
weist die Limousine eine traditionelle
Linienführung auf, während das
Schrägheck sportlicher auftritt. Die
Flanken werden von einer dominan-
Toyota zeigt Studie
mit Schuss
Der Toyota GT86 begeistert Kunden
und Fachwelt mit seinem grundehrlichen Konzept: Heckantrieb, Handschaltung und eine perfekte Balance.
Doch wirklich Platz bietet der Zweiplätzer nicht. Nun zeigt Toyota in
Australien die Designstudie einer
Shooting-Brake-Version des Sportwagens, die in Handarbeit unter der
Leitung der globalen Sportwagenabteilung entstand. Allerdings handelt
es sich, wie es der innovativer japanische Autohersteller selbst betont,
nur um eine Designstudie. Eine Serienversion, so Toyota, sei vorerst
nicht geplant. (pd.)
Seit März im Handel: Der neue Fiat Tipo soll es in der Kompaktklasse für Fiat richten.
ten Linie geprägt, die von den
Scheinwerfern bis zu den Rückleuchten läuft. Der Fünftürer mit Schrägheck ist 4,37 Meter lang, 1,79 Meter
breit und 1,5 Meter hoch. Der Kombi
ist 20 Zentimeter länger und leicht
höher. Das Kofferraumvolumen gehört, gemessen bis zur Fensterunterkante, mit 440 Litern (Schrägheck)
beziehungsweise 550 Litern (Kombi)
zu den grössten im Segment. Verschiedene Konfigurationslösungen erweitern die Nutzbarkeit des Koffer-
raums. Die Motorenpalette ist überschaubar, aber genügend. Zur Auswahl stehen je zwei Benziner (beide
1,4 Liter) und Diesel (1,3 und 1,6 Liter) mit einer Leistung von jeweils 95
und 120 PS. Ausser dem kleinen Ottomotor verfügen alle Triebwerke
über einen Turbolader. Bei einer ersten Bekanntschaft mit dem Tipo in
der Region Turin stand uns die 120
PS starke Turbodieselversion des
Kombis mit dem gut abgestuften und
präzisen manuellen Sechsgangschalt-
Foto: zvg.
getriebe zur Verfügung. Wahlweise
kann bei dieser Ausführung auch ein
Doppelkupplungsgetriebe mit ebenfalls sechs Gängen geordert werden.
Die Fahrleistungen sind ansprechend und sorgen im Alltagsverkehr
dafür, dass man stets bei den Leuten
ist. Sportlich orientierte Fahrer kommen indes kaum auf ihre Rechnung.
Denn drückt man entschlossen auf
das Gaspedal, lässt sich das Triebwerk reichlich Zeit, sein Kraftpotenzial zu entfalten, und reagiert erst
Neuer Koleos kommt noch dieses Jahr
Die zweite Generation des
Renault Koleos baut auf
dem Nissan X-Trail auf.
Renault gibt Gas. Nach der kompletten Erneuerung der Modelle Espace
und Mégane sowie der Einführung
der neuen Baureihe Talisman folgt
nun die zweite Generation des Koleos. Wie die anderen erwähnten Modelle trägt auch dieser nun die neue
Marken-Designsprache mit den markanten LED-Haken.
Der Koleos wurde 2007 zuerst in
Südostasien, 2008 dann auch in Europa eingeführt; in Ostasien läuft das
Fahrzeug als Samsung QM5. Schon
die erste Generation baute auf der
Plattform des Nissan X-Trail auf.
Nachdem dieser komplett neu entwickelt wurde, ist ein ebenfalls komplett neuer Koleos auf Basis des neuen X-Trail ein logischer Schritt.
Viel gibt Renault noch nicht bekannt, aber die technische Verwandtschaft zum Allianz-Geschwister lässt
einige Rückschlüsse zu. Der neue Koleos wird wie der X-Trail rund 4,6
Meter lang sein, die Motoren werden
wohl auch die gleichen wie im Nissan
sein. Dieser wird in der Schweiz mit
einem 1,6-Liter-Benziner mit 163 PS
und mit einem 1,6-Liter-Diesel mit
130 PS angeboten. Gemäss Autobild.de könnten aber auch Benziner
mit bis 200 PS zum Einsatz kommen.
Es soll ebenfalls eine reine Frontantriebversion geben – für die Schweiz
wird der neue Koleos aber wohl zum
grössten Teil mit Allradantrieb gekauft werden.
Als Getriebe stehen sowohl eine
manuelle als auch eine Automatikvariante mit je sechs Gängen zur
Wahl. Wann und zu welchen Preisen
der neue Renault Koleos bei den
Schweizer Händlern steht, ist noch
unklar. Gemäss deutschen Medien
soll die Markteinführung noch in diesem Jahr erfolgen. (ds.)
Eine gute Note verdient das straffe
Fahrwerk, das punkto Fahrsicherheit
und Komfort ein hohes Niveau erreicht. Tadellos ist auch das Handling: Die Vorderräder reagieren spontan auf Lenkbefehle. Ohne Murren
steckt der Tipo flott angefahrene Kurven ohne Schaukelbewegungen weg.
Auch Unebenheiten oder Schlaglöcher werden kaum spürbar an die Insassen weitergegeben, die es sich
dank grosszügig bemessener Kopfund Beinfreiheit auch auf den hinteren Sitzen gemütlich machen können. Einziger Wermutstropfen: Die
weichen Sitze sind zwar bequem,
bieten aber nur mässigen Seitenhalt.
Hinter dem Steuer findet man
sich auf Anhieb gut zurecht. Die Bedienelemente von Klimaanlage, Audiosystem und Bordcomputer werden
bequem erreicht, ohne dass man sich
aus dem Sitz nach vorne lehnen
muss. Über die umfangreiche Serienund Sicherheitsausstattung hinaus
steht beispielsweise ein Entertainmentsystem zur Verfügung, das über
einen Touchscreen mit 17,8 Zentimeter Bildschirmdiagonale gesteuert
wird. Praktisch sind die Ablageflächen, ein Dutzend an der Zahl, die
sich beim Ablegen von Gegenständen
des täglichen Bedarfs wie Smartphones, Getränkeflaschen oder Kleingeld als sehr nützlich erweisen.
IN KÜRZE
Ford
Weltweit haben sich 6506 Personen konkret für den Kauf des Supersportlers Ford GT beworben.
Die Online-Ausschreibung betraf
nur 500 Fahrzeuge, die innert
zweier Jahre gebaut werden.
Axa
Der Versicherer Axa Winterthur
bietet Kunden mit Elektrofahrzeug einen neuen Service: eine
Gratisapp, die freie Ladestationen
europaweit anzeigt.
Swissair-Jodler luden Nichtsänger ein
Netzwerk weckt Reiselust
Die Jodlergruppe Swissair aus Kloten
hatte an der Generalversammlung
vom Februar 2016 beschlossen, einen speziellen Event für alle nicht
singenden Mitglieder der Jodlergruppe durchzuführen. Dieser Anlass sollte dazu dienen, den gesamten Vereinskörper bestehend aus Aktiven,
Passiven, Gönnern und Freunden zusammenzubringen. Geplant waren
ein Apéro zur Begrüssung, ein bodenständiges Mittagessen zur Stärkung von Körper und Geist und der
Abschluss am Kuchenbuffet mit Kaffee. Es spricht für die Organisatoren,
dass der Ablauf eingehalten werden
konnte und alle noch viel Zeit gefunden haben, sich zu unterhalten und
Erinnerungen aufzufrischen. Viele
Anekdoten wurden zum Besten gegeben und auch Lieder wurden mit viel
Freude vorgetragen. Obschon viel gelacht und gewitzelt wurde, hatten
auch Gedanken und Erinnerungen an
Der Verein Flughafenregion Zürich
(FRZ) wachse munter weiter, sagte
Präsident René Huber kürzlich an
der Feier des 250. Mitgliedes. Der
VIP-Event auf der Zuschauerterrasse
des Flughafens war exklusiv für Firmen mit mehr als 100 Mitarbeitern
sowie Städte und Gemeinden bestimmt. Rund 100 Mitglieder liessen
sich nur allzu gerne in die aufregende Welt des Reisens entführen – mit
Referaten, Aussicht auf die startenden und landenden Flugzeuge sowie
Bewirtung von Edelweiss-Flugbegleiterinnen mit ihren Kabinentrolleys.
Stephan Widrig, Chief Executive
Officer der Flughafen Zürich AG, gewährte in seiner Präsentation einen
eindrücklichen Blick hinter die Kulissen des Schweizer Tores zur Welt,
das rund 860 Hektaren Land und fast
zehn
Kilometer
Piste
umfasst.
«Zwölfmal in Serie sind wir zum führenden Flughafen Europas erkoren
Vreni Rubi und Werner von Wyl im Gespräch mit Passivmitgliedern.
verstorbene Freunde Platz. Der Anlass wurde erstmals in diesem Rahmen durchgeführt, um genau solche
Stimmungen einzufangen und uns
wissen zu lassen, dass Freud und
Leid sehr nah beieinander sind. Der
Vizepräsident Wädi Volkart führte
zvg.
mit fühlender Hand durch den Nachmittag und war begeistert über das
grosse Interesse der Teilnehmenden.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich
dieser oder ein ähnlicher Anlass fest
in die Agenda der Jodlergruppe
Swissair einschmuggelt. Tiziano Rosa
worden», verkündete Widrig stolz.
Man müsse sich als Betreiberin aber
ständig weiter entwickeln, um den
internationalen Standards zu entsprechen. Sicherheit und Effizienz
seien dabei immer im Vordergrund.
Pro Arbeitstag würden im Durchschnitt eine Million Franken in den
Flughafen investiert, um auch als
kommerzielles Zentrum mit laufenden Erneuerungen konkurrenzfähig
zu bleiben, präzisierte der CEO.
Mit «Edelweiss»-CEO Bernd Bauer sprach eine «Kundin» des Flughafens. Er zeigte kurze Filme über die
teilweise exotischen Destinationen
(wie neu Rio de Janeiro) seiner buntfröhlichen Ferienflieger. Als grösster
Anbieter von Ferienflügen in der
Schweiz sei der Ausbau der Langstreckenflotte ein primäres Ziel – und
damit Arbeitsplätze. Nächster Anlass
ist der Immobilien-Summit am
20. Juni in Rümlang. (jdw.)
REISEN
Nr. 22
2. Juni 2016
Der Sonne oder in diesem Fall dem Col Agnel entgegen, dem wildromantisch angelegten höchsten Grenzpass (2744 m.ü.M.) der Alpen zwischen Frankreich und Italien.
Eine kleine Unabhängigkeitsreise per Velo
Ein Rennvelo, ein Rucksack
und schönes Wetter. Das
Gefühl von Freiheit stellt
sich fast sofort ein.
Lorenz Steinmann
Ich würde meinen Fitnessstand als
mittelmässig bezeichnen. Ich schreibe das einleitend, um möglichst vielen Lesern Mut zu machen. Mut und
Lust, ebenfalls mit dem Velo einen
oder mehrere Pässe zu bezwingen.
Das Schattenspiel der Sonne in den
selbst bewegten Speichen glitzern zu
sehen und lautlose Abfahrten zu geniessen, nur das Rauschen des Windes im Ohr. Das Gebiet südlich von
Genf in Richtung Po-Ebene eignet sich
besonders gut für dieses Vorhaben.
Jene Pässe haben keine verkehrsstrategische Bedeutung und entsprechend
wenig Verkehr. Da wirkt der Albulapass schon verkehrsreich dagegen.
Apropos Steigung: Sogar der berühmte Col du Galibier hat selten mehr als
10 Steigungsprozente. Mit einem
Dreifachkettenblatt musste ich das
Velo nie schieben, obwohl ich noch
einen 8-Kilogramm-Rucksack am Rücken trug. Warum keine Satteltaschen? Ich finde das Fahren so angenehmer, das Velo bleibt wendig. Mitgenommen habe ich Veloersatzwäsche, lange Hosen, ein Hemd und
Strassenschuhe fürs Abendessen im
Restaurant sowie Flickzeug gegen einen platten Reifen. Und einen E-Reader mit der Biografie von Radprofi David Millar. Und eine Karte. Und und
und. Es kommt dann doch einiges zusammen … Aber dafür war mir nie
kalt und als es einmal so richtig regnete, konnte ich mich auf dem Col du
Lautaret bequem umziehen. Noch
Fragen? Sie erreichen mich unter
[email protected].
Gefahrene Pässe: Col de la Madeleine, Col
du Galibier, Col du Lautaret, Col d’Izoard,
Col Agnel. Etappenstart: Sallanches (unterhalb von Megève, etwa 50 Kilometer
von Genf entfernt), Ziel: Cuneo, eine einladende Art Mini-Turin im Piemont (etwa
100 km südlich von Turin). Die An- und
Abreise per Bahn ist inkl. Velo unkompliziert. Spontane Übernachtungsmöglichkeiten hat es (in der Nebensaison) genügend.
Sonst ist Reservierung sinnvoll.
Passhöhe geschafft.
Frisches Gemüse, alte Tankstelle.
Das Tourziel in Cuneo in der Po-Ebene.
Blick vom Col du Galibier.
Fotos: Hansjürg Gredig/Lorenz Steinmann
Herrlich. Die Sicht vom Col de la Madeleine in Richtung Mont Blanc.
Radprofi Marco Pantani (1970–2004) lebt auf dem Asphalt weiter.
Der Col d’Izoard mit der Casse Déserte, dem «menschenleeren Geröll».
Pause mit Schafherde.
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Nr. 22
2. Juni 2016
Rat & Rätsel
DR. GAMBLE
DER GUTE RAT
HOROSKOP
Frau hat Stimme verloren – ist der Ehemann schuld?
Thomas W. Enderle
Greatife Wordschöfunken
Ach ja, die verflixte Rechtschreibung.
Wer hat nicht schon im Eifer des Gefechts sich kreativ an der deutschen
Sprache vergriffen. Und manchmal
gibt es einfach das richtige Wort gar
nicht, um ein bestimmtes Ding zu beschreiben. Genau hier setzt «Krazy
Wordz» an.
Die Spieler erfinden neue Wörter
und versuchen diese dabei so eindeutig zu gestalten, dass möglichst vielen
in der Runde klar ist, was gemeint
ist.
Zu Beginn jeder Runde erhält jeder verdeckt neun zufällige Buchstaben und eine Aufgabenkarte. Nun
muss zu Vorgaben wie «Gefährliches
Monster»,
«WC-Reiniger»
oder
«Wohlschmeckendes Gewürz» ein
Wort erfunden werden. Das neue
Wort kann aus einem, einigen oder
allen Buchstaben bestehen. Wichtig:
Es muss eine Neuschöpfung sein –
und man darf es nicht laut aussprechen.
Haben alle ihre Kreationen parat,
werden die verwendeten Aufgabenkarten mit einer zufällig vom Stapel
gezogenen gemischt und ausgelegt.
Nun müssen alle Spieler versuchen,
herauszufinden, welche der ausliegenden Definitionen zu den neuen
Wortschöpfungen gehört. Ist mit
«Grogux» jetzt eine griechische Göttin gemeint oder doch eher ein prähistorisches Tier?
Wenn alle sich festgelegt, kommt
die Auflösung mit erstmaligem Vorlesen des Worts – und die Punktevergabe: Nicht nur erhält man einen Punkt
für richtige Tipps, sondern auch für
jeden Spieler, der den eigenen Begriff
richtig erraten hat.
Danach werden alle Buchstaben
wieder gemischt und die nächste
Runde beginnt. Gewonnen hat, wer
am Ende die meisten Punkte sammeln konnte.
Dr. Gamble meint: Wie bei vielen
Partyspielen sind Punkte hier nur
zweitrangig. Der Spass ist das Ziel.
Und der ist klar gegeben. Das Erfinden von Nonsense-Vokabeln macht
ebenso Spass, wie diese dann mit
den ausliegenden Definitionen zu
verknüpfen zu versuchen.
Lustig sind vor allem auch die
Herleitungen, wie die Schöpfer auf
ihre Wörter gekommen sind – und
warum es doch dann ganz logisch
sein soll, dass «Nolaud» eine Kopfhörermarke sein soll. Mit der richtigen
Runde ein solides Wörter-SpassSpiel.
Schön auch, dass es gleich zwei
Versionen gibt: eine familienfreundliche und eine etwas schlüpfrigere,
nicht ganz jugendfreie Ausgabe. Beide lassen sich zudem kombinieren
und dann mit bis zu 14 Spielern spielen, wobei hier etwas Disziplin von
allen gefordert ist, damit die Runde
nicht im Chaos endet.
Dr. Gambles Urteil:
«Krazy Wordz» von Dirk Baumann, Thomas Odenhoven und Matthias Schmitt,
Fishtank, 2–7 Spieler, ab 10 Jahre (Family-Edition) bzw. ab 16 Jahre.
Unsere Ehe war nicht nur stürmische
Liebe. Es gab manche Krise, wobei
die «Schuld» wohl gleichmässig verteilt war. Nachträglich darf ich sagen, dass der Sonnenschein überwog. Meine Gattin musste sich dann
mit einem gut sichtbaren «Kropf»
abfinden, der ihr mehr und mehr auf
die Luftröhre drückte. Auf Empfehlungen der Ärzte riet, ja drängte ich
zur Kropfoperation. Sie war schliesslich damit einverstanden. Aber sie
hatte Pech, denn beim Eingriff wurden die Stimmbänder verletzt, sodass sie seither eine heisere Stimme
hat und nicht mehr laut sprechen
kann. Diese Behinderung bedrückt
sie und mich. Was mich aber quält,
ist der Umstand, dass meine Gattin
mir oft den Vorwurf macht, ich sei
schuld daran, dass ihre Stimme derart reduziert sei. Darf eine Frau in
einem solchen Fall ihren Mann für
die heisere Stimme verantwortlich
machen, nur weil er seinerzeit für
den Eingriff eintrat?
«Jemand, der nicht laut
sprechen kann, kommt
sich in manchen Lagen
wehrlos vor. Loben und
ermutigen Sie Ihre Frau»
Natürlich hat Ihre Frau unrecht,
wenn sie Sie für die unglücklich verlaufene Operation verantwortlich
macht. Sie wollten nur das Beste,
und ausserdem war der Eingriff nicht
nur aus Schönheits-, sondern aus Gesundheitsgründen nötig. Das weiss
KREUZWORTRÄTSEL
bestimmt auch Ihre Gattin. Wenn sie
Ihnen Vorhaltungen macht, hat dies
andere Gründe. Sie versucht, sich mit
falschem Mittel zu wehren. Das ist
nicht gut und muss aufhören, weil
Drängen und Erzwingen auch zur
Entfremdung führen kann. Wie können Sie dem am besten vorbeugen?
Indem Sie das Grundbedürfnis Ihrer
Frau um Geborgenheit heraushören
und ernst nehmen. Das hat sie nämlich auch wirklich nötig, denn jemand, der nicht laut sprechen kann,
kommt sich in manchen Lagen wehrlos vor. Wenn Ihre Frau wieder Vorwürfe macht, dann antworten Sie
ganz ruhig: «Ich verstehe gut, dass
du unter der missratenen Operation
immer noch leidest. Jederzeit will ich
dir helfen, daraus das Bestmögliche
zu machen. Aber sage mir bitte, was
dich gerade jetzt wirklich ärgert.» Loben und ermutigen Sie Ihre Frau,
denn Schönheit hat viele Gesichter.
Béatrice Petrucco,
dipl. Psychologin, Kloten
Widder 21.03.–20.04.
In Ihnen wächst das Bedürfnis, sich
abzugrenzen. Geben Sie Mitmenschen
klar zu verstehen, dass Sie es nicht schätzen,
wenn jemand ungefragt Ihre Sachen benutzt.
Stier 21.04.–20.05.
Diese Woche kann richtig anstrengend werden, da Sie in einer Partnerschaft leben, in der ohnehin häufig gestritten
wird. Räumliche Distanz hilft in diesem Fall.
Zwillinge 21.05.–21.06.
Wenn Sie nicht so gut drauf wären,
würden Sie jetzt auf der Stelle kehrt
machen. Aber so, wie sich die Dinge bislang entwickelten, ist es das jetzt nicht wert.
Krebs 22.06.–22.07.
Sie sind gerade etwas unsicher geworden. Sie wissen nicht mehr recht,
ob Ihre Ziele noch gültig sind, ob Sie durchsetzen können oder wollen, was Sie vorhatten.
Löwe 23.07.–23.08.
Wenn Sie jetzt etwas tun, das Sie besonders gut können, wird Ihnen das
helfen, den jüngsten Misserfolg besser wegzustecken. Der Erfolg lässt Sie weitermachen.
Jungfrau 24.08.–23.09.
Ein lieber Freund steht Ihnen nun mit
Rat und Tat zur Seite. Sie tun Ihr Bestes, um in einer Situation nicht zu versagen. Der
Erfolg hängt nicht nur von Ihnen ab.
Waage 24.09.–23.10.
Sie haben jetzt jede Menge Power und
Sie lieben die Geschwindigkeit. Gerade bei Ausdauersportarten müssen Sie aber auch
ein wenig tempomässig auf sich aufpassen.
Skorpion 24.10.–22.11.
Hüten Sie sich jetzt vor Flüchtigkeitsfehlern im Job. Sie sind sehr anfällig
für die Schusseligkeiten des Alltags. Sie haben
den Kopf voller interessanter Dinge.
Schütze 23.11.–21.12.
Musische Dinge haben Sie länger
sträflich vernachlässigt. Deshalb nehmen Sie auch gerne mehrere Einladungen guter
Bekannter für Kurzreisen und Theaterbesuche an.
Steinbock 22.12.–20.01.
Im beruflichen Umfeld gibt es derzeit
Machtrangeleien. Das haben Sie doch
nicht nötig, distanzieren Sie sich. Ihre Gedankenwelt droht in Unordnung zu geraten.
Wassermann 21.01.–19.02.
Sie mobilisieren Ihr ganzes Potenzial,
können aber Probleme haben, es richtig zu dosieren. Wählen Sie eine starke Herausforderung. Ihr Kräfteeinsatz ist hoch.
Fische 20.02.–20.03.
Ohne übertreiben zu wollen, können
Sie jetzt mit Fug und Recht stolz auf
sich sein. So wie Sie hätte das keiner so schnell
hinbekommen. Gelernt ist eben gelernt.
Die Lösung ergibt die bedeutendste Burganlage des Kantons Glarus.
AUFLÖSUNG
SPORT
Nr. 22
2. Juni 2016
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FC Glattfelden ist souveräner Aufsteiger
Erfolg. So fielen in regelmässigen Abständen dann auch die Tore, leider
aber keines für den FC Glattbrugg.
Chancen hatte das Heimteam zwar
auch einige, gesamthaft schloss es
aber meist überhastet mit einem
schwachen Schuss ab.
Es war klar ersichtlich: Man tut
sich heute nicht weh, man spielt und
lässt spielen. Das Heimteam probiert
etliches aus, richtigerweise bei nur
noch einem ausstehenden Match in
dieser Rückrunde. Der Einsatz
stimmte, man gab sich Mühe und so
sahen die Zuschauer über alles gesehen ein «schönes» Spiel. Ach ja, in
der 84. Minute gab es fast Glattbrug-
ger Jubel, aber Stefano Giannetta traf
nur die Latte. Dem FC Glattfelden sei
an dieser Stelle für den Aufstieg gratuliert. Dem Heimteam wünschen wir
noch ein gutes Resultat zum Abschluss im noch ausstehenden letzten
Spiel.
Peter Berner
Samstag, 4. Juni
Montag, 13. Juni
Samstag, 25. Juni
8 bis 16 Uhr, grosser Flohmarkt. Ort:
Roter Marktplatz, Schaffhauserstrasse 94, Glattbrugg.
17.30 bis 18.30 Uhr, Sprechstunde
des Stadtpräsidenten. Gespräch ohne Voranmeldung. Ort: Stadthaus Opfikon, Oberhauserstrasse 25, Glattbrugg, Zimmer 107, 1. Stock.
8 bis 20 Uhr, Schülerturnier. Ort:
Sportanlage AU, Austrasse 2, Opfikon. Kontakt: S. Göktas, E-Mail info@
fcglattbrugg.ch.
16 bis 23 Uhr, Jazz am See. Ort:
Glattparksee. Kontakt: Sascha Zimmermann,
E-Mail
[email protected].
Das hohe Skore für
den Gast geht in
Ordnung. Spielerisch sah man ein
Team, bei dem im
Moment alles zusammenpasst: Von
Anfang an übernahm es das Spieldiktat und zeigte
allen Anwesenden, in welche Richtung es geht. Wohl muss man aber
auch sagen, dass sich das Heimteam
Glattbrugg nicht versteckt hat und
teilweise recht munter mitspielte. Einer der grossen Unterschiede in den
Teams war dann die Effizienz beim
Torschuss und natürlich auch beim
4. Liga, Gr. 7, FC Glattbrugg 1 – FC Glattfelden 0:5 (0:3), Sportplatz Au, Glattbrugg,
Sonntag, 29.5.16, 11 Uhr, Zuschauer ca.
100. Schiedsrichter: V. Reginato. Zürich,
Eckbälle. 3:2.
FC Glattbrugg 1: Müller, T. Bolliger, Jalisavac, Buttazzo, Frei, De Lima, Uzuner,
Santos, Kaba, Luchena, S. Giannetta.
Ebenfalls eingesetzt: Joksimovic, Sadiku,
Guardabascio.
Tore Glattfelden: 10., 28., 42., 78., 88.
Donnerstag, 2. Juni
12 bis 13.30 Uhr, Zäme Zmittag ässe. Ort: Reformierte Kirche, Oberhauserstrasse 71, Glattbrugg. Kontakt:
Jürg Futter. E-Mail [email protected]
Freitag, 3., bis Montag, 6. Juni
Fäscht 118. Festbetrieb mit Schaustellern und diversen Attraktionen.
Ort: Festplatz Ahornplatz, Opfikon.
Organisator:
Feuerwehrvereinigung
Opfikon-Glattbrugg.
Sonntag, 5. Juni
Abstimmung
Montag, 6. Juni
Henji Mboyo – hier am Reck während der mittelländischen Kunstturntage im April – verlor an diesem Gerät durch zwei Fehlgriffe wertvolle
Punkte
Foto: Marco Mosimann
Henji Mboyo fliegt knapp
an Medaillen vorbei
Nach vielversprechender
Qualifikation reichte es für
die Kunstturnjunioren an
der EM in Bern nicht ganz
für eine zweite Medaille.
Der Opfiker Henji Mboyo
wurde zweimal undankbarer
Vierter.
Roger Suter
Nach der Bronzemedaille als Team
waren auch die Erwartungen an die
Schweizer Juniorenkunstturner hoch:
Die Mannschaft hatte am Mittwoch
vergangener Woche die Bronzemedaille geholt.
Mitentscheidend war der Glattbrugger Henji Mboyo, der derzeit in
Topform ist und als Schlussturner am
Barren starke Nerven zeigte: Unter
den Anfeuerungsrufen der rund 2000
Zuschauer in der Berner Postfinance-Arena absolvierte er sein Programm sehr sicher und qualifizierte
sich neben dem Barren für drei weitere Gerätefinals – und den Mehrkampffinal am Wochenende. «Das
Publikum war abartig», schwärmte
der 17-Jährige nach der Rangverkündigung im Kreise seines Teams. Es
habe den guten «Flow» unterstützt,
der in der Mannschaft herrsche.
Nach der Übung am Pferd vollführte
er zur Freude des Stadions ein kleines Tänzchen. Gewonnen hatte den
Teamwettkampf Grossbritannien vor
Russland. Die Schweizer lieferten
sich mit Frankreich ein packendes
Duell, das die Eidgenossen mit 1,397
Punkten Vorsprung für sich entschieden.
Auch in den Finals zeigte der 17Jährige an allen Geräten ebenso starke Leistungen wie seine Kameraden
Moreno Kratter und Samir Serhani;
eine Medaille gab es jedoch nur für
Kratter am Reck. Henji Mboyo erreichte in drei Finals jeweils den äusserst undankbaren vierten Platz: Am
Pferd mit 14,108 Punkten (0,225
Punkte hinter Bronzegewinner Joe
Fraser aus Grossbritannien), am Barren mit 14,433 (0,133 hinter Eduard
Yermakov aus der Ukraine) und
13,633 am Reck (0,100 hinter Fraser
und Kratter, der somit Silber gewann). Am Boden reichte es Mboyo
mit 14,433 Punkten zu Rang 5 (0,067
hinter seinem Schweizer Teamkollegen Samir Serhani, der auch an den
Ringen Vierter wurde.)
Auch insgesamt lässt sich die
Schweizer Bilanz sehen: In der Elite
erhält Christian Baumann am Pauschenpferd Bronze, wird 5. am Reck
und 6. am Barren; Pablo Brägger
wird 4. am Reck, 5. am Boden und 8.
am Barren; Benjamin Gischard wird
8. im Sprung.
19 Uhr, Sitzung des Gemeinderates
abgesagt. Kontakt: Telefon 044 829
82 25. E-Mail [email protected], abgesagt.
19.30 bis 21 Uhr: Informationsabend
für werdende Eltern. Ort: Mehrzweckraum, Spital Bülach, Spitalstrasse 24, 8180 Bülach. Hebammen,
Pflegepersonen und Ärzte erklären
alles rund um die Geburt und das Wochenbett im Spital Bülach. Keine Anmeldung erforderlich. Eintritt frei.
Dienstag, 7. Juni
8 bis 14 Uhr, Information Veloplanung. Ort: Restaurant Nota Bene,
Ifangstrasse 13, Glattbrugg. Information über die laufende Velonetzplanung. E-Mail [email protected]
10 bis 17 Uhr, Velotour für geübte
Fahrer. Egetswil–Nussbaumen–Weiach-Raat (53 km). Treffpunkt: Parkplatz gegenüber Hotel Airport, Glattbrugg.
Organisator: Heinz Hafner, Kontakt:
044 810 03 23/079 698 44 10,
E-Mail [email protected].
Mittwoch, 8. Juni
16 bis 20 Uhr, Information Veloplanung. Ort: Quartierraum Gate 26,
Boulevard Lilienthal 26a, Glattpark. Information über die laufende Velonetzplanung. E-Mail [email protected]
Vorschau und Diverses
Freitag, 10. Juni
15 Uhr, Musikalische Unterhaltung.
Schwyzerörgelitrio «Echo vom Sihlwald». Ort: Restaurant Gibeleich,
Glattbrugg. Organisator: Alterszentrum
Gibeleich.
Samstag, 11. Juni
10 bis 10.30 Uhr, Neuzuzüger-Anlass. Ort: Stadtbibliothek Opfikon,
Wallisellerstrasse 85, Opfikon. Kontakt: Christine Wiederkehr, E-Mail
[email protected]. Alle Neuzuzüger sind herzlich eingeladen.
Dienstag, 14. Juni
10 bis 17 Uhr, Velotour einfachere Variante. Tour: Fahrt ins Blaue (45 km).
Treffpunkt: Parkplatz gegenüber Hotel Airport, Glattbrugg. Organisator:
Karl Müller, Telefon 044 810 45 40,
079 760 92 20, E-Mail [email protected]. Bitte Picknick mitnehmen.
Freitag, 17. Juni
19 Uhr, Kinoabend mit Diskussion für
junge Leute. Ort: Gate26, Boulevard
Lilienthal 26a, Glattpark.
Samstag, 18., bis Sonntag, 19. Juni
7.15 Uhr, Besammlung für das Konzert
in Sedrun. Ort: Parkplatz Hotel Airport. Organisator: Männerchor Opfikon-Glattbrugg. Kontakt: Mario Beer,
www.mcoq.ch.
Ab 8 Uhr, Papier- und Kartonsammlung. Ort: Ganzes Stadtgebiet.
Montag, 20. Juni
12 Uhr, Tavolata Dorfverein Opfikon.
Ort: Restaurant Wunderbrunnen,
Dorfstrasse 36, Opfikon. Anmeldeschluss: Donnerstag vor dem Anlass.
Kontakt:
Mirjam Schlatter. Tel. 044 810 54 04.
Regelmässig stattfindende
Veranstaltungen
Montags, donnerstags, freitags
(bis 29. Juli)
Ausstellung, Kora Zormann:
Mo/Do 8 bis 12 Uhr und 13.45 bis
18.30 Uhr, Di/Mi 8 bis 12 Uhr und
13.30 bis 16.30 Uhr, Fr. 8 bis 14 Uhr.
Ort: Galerie im Stadthaus Opfikon,
Oberhauserstrasse 25, Glattbrugg.
Montags
Gibeleich – Aktiv
Ab 13 Uhr, Restaurant Gibeleich,
Senioren-Schachnachmittag.
Dienstags
Mütter-/Väterberatung
Oberhauserstrasse 130, Glattbrugg
14 bis 16 Uhr in Doppelberatung
(ohne Voranmeldung)
Tel. Beratung: 043 259 95 55
Mo bis Fr, 8.30 bis 10.30 Uhr.
Dienstag, 21. Juni
Mittwochs
10 bis 17 Uhr, Velotour für geübte
Fahrer. Rheinsfelden–Eglisau (55 km).
Treffpunkt: Parkplatz gegenüber Hotel Airport, Glattbrugg. Organisator:
Ernst Briner. Kontakt: 044 810 16 82,
079 918 57 18, E-Mail [email protected]. Bitte Picknick mitnehmen.
17 bis 18.30 Uhr, Brockenstube, im
Alterszentrum Gibeleich.
15 bis 17 Uhr, jeden ersten Mittwoch
im Monat, Mutter-Kind-Treff. Ort:
Familienzentrum Opfikon, Oberhauserstrasse 130, Glattbrugg.
Freitag, 24. Juni
9 bis 11.15 Uhr, Nähshop für textile
Änderungen und kleinere Neuanfertigungen, Europastrasse 22 (Clubhaus
des Oldie Vereins). Telefonische Auskunft erteilt Beatrice Begni, Tel. 044
862 75 80.
19.30 Uhr, kath. Kirche, forum (Clubraum 2), Schachklub.
14 Uhr, Schieber-Jass. Ort: Restaurant Gibeleich, Glattbrugg. Organisator: Alterszentrum Gibeleich. Jassleitung: Giuliana Frei.
17 bis 23 Uhr, Firmen-Grümpelturnier. Ort: Sportanlage AU, Austrasse
2, Opfikon. Organisator: FC Glattbrugg.
Kontakt: S. Göktas, E-Mail info@
fcglattbrugg.ch
18 bis 23 Uhr, Jazz am See. Ort:
Glattparksee. Kontakt: Sascha Zimmermann, E-Mail [email protected]
Donnerstags
Samstags
9.30 bis 11.30 Uhr, Brockenstube, im
Alterszentrum Gibeleich.
16
Nr. 22
SPORT
2. Juni 2016
TCO verliert die erste Runde, gewinnt aber die zweite
Am 7. Mai, einem
herrlichen
Sommertag,
wurde
das erste Spiel der
Interclub-Saison
in der Nati C ausgetragen. Opfikon
empfing zu Hause den TC Uster und
musste sich mit einem knappen 4:5
geschlagen geben.
Wie üblich in der Nati C wurde
mit drei Einzelpartien begonnen, die
den Opfikern eine 2:1-Führung einbrachten. Sowohl Holger Schäfers
als auch Fabien von Bergen zeigten
eine gute Leistung und gewannen
ihre Spiele. Von Bergen musste sich
seinen Sieg aber hart erkämpfen –
in beinahe drei Stunden mit 3:6, 6:3
und 6:4. «Heute habe ich einfach bis
zum letzten Punkt gekämpft und bin
natürlich sehr froh, dass ich nach so
einer harten Partie als Gewinner
vom Platz gehen kann», sagte er
nach dem Match. In der zweiten Serie kam es zum Spitzenspiel zwischen Florian Lemke (N2, 30) und
Hornburg Torben (N4, 111). Der extra aus Deutschland angereiste Lemke zeigte hochklassiges Tennis. Er
gewann klar in zwei Sätzen mit 6:0
6:3 und meinte nach dem Spiel: «Ich
bin sehr zufrieden mit meiner Leistung und freue mich, Teil dieser
Mannschaft zu sein und sie zu unterstützen.» Die beiden anderen Einzel gingen klar an Uster. Somit stand
es nach den Einzeln 3:3. Im Doppel
konnten die Gäste aus Uster mehr
überzeugen und gewannen zwei der
drei Doppel zum schliesslich knappen Endresultat von 4:5 aus Opfiker
Sicht.
Ruedi Anliker, der Captain der
Opfiker, fand nach der Partie: «Es ist
etwas schade, müssen wir uns geschlagen geben, es wäre mehr drin
gelegen. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit dem Kampfgeist, den unsere Mannschaft heute bewiesen
hat.» Er ist zuversichtlich, dass man
in den nächsten Partien mehr Erfolg
haben werde.
Überraschung in Runde 2
Am 21. Mai wurde bei schönstem
Wetter die zweite Partie der NLCHerrenmannschaft ausgetragen. Es
kam zum Duell zwischen Opfikon
und Tenero. Das Heimteam aus Opfikon gewann überraschend klar mit
8:1.
Wie üblich in der NLC wurde die
Begegnung mit drei Einzelpartien
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AMTLICHE ANZEIGEN
Einstellung des
Konkursverfahrens
1. Schuldner: Bakiji Bujar, von Opfikon ZH, geboren am 30. 7. 1973,
Neuwiesenstrasse 7, 8152 Opfikon
2. Datum der Konkurseröffnung:
2. 2. 2016
3. Datum der Einstellung: 13. 5. 2016
4. Frist für Kostenvorschuss:
13. 6. 2016
5. Kostenvorschuss: CHF 4’000.00
Hinweis: Das Konkursverfahren wird
für geschlossen erklärt, falls nicht ein
Gläubiger innert der obgenannten
Frist die Durchführung verlangt und
für die Deckung den erwähnten Vorschuss leistet. Die Nachforderung
weiterer Kostenvorschüsse bleibt vorbehalten.
Wallisellen, 2. Juni 2016
Konkursamt Wallisellen
8304 Wallisellen
begonnen, die den Opfikern ohne
Satzverlust eine 3:0-Führung einbrachte. Nach kaum zwei Stunden
standen bereits die nächsten drei
Einzelpaare auf dem Platz. Hier ging
es im gleichen Stile weiter: Die Opfiker dominierten die Gäste aus dem
Tessin und standen schon ziemlich
bald mit 5:0 in Führung.
Einzig Claude von Bergen lieferte
sich mit seinem Gegner aus Tenero
einen Kampf über drei Sätze. Im
ersten Satz sah alles nach einem
klaren Sieg für seinen Gegner aus,
führte dieser doch bereits mit einem
komfortablen 5:1. Claude, der zu
diesem Zeitpunkt noch nicht ganz zu
seinem Spiel gefunden hatte, blühte
aber plötzlich auf und konnte auf
4:5 verkürzen. Seine Aufholjagd
wurde aber trotz Breakchance zum
5:5 nicht belohnt, sodass er sich im
ersten Satz mit 4:6 geschlagen geben musste. Dennoch konnte er den
Schwung in den zweiten hart umkämpften Satz mitnehmen und diesen mit 7:6 für sich entscheiden.
Seine Kondition war der seines Gegners aber etwas unterlegen, sodass
ihm die Puste für den dritten Satz
fehlte. Schliesslich verlor er mit 4:6
7:6 und 1:6. «Heute ist es mir gelungen, mich zu lösen und ein gutes
Spiel zu liefern», sagte Claude von
Bergen nach dem Spiel. «Ich habe
hart gekämpft und wurde dafür mit
einem Satz belohnt. Klar hätte ich
gerne gewonnen, aber dennoch bin
ich mit meiner heutigen Leistung
sehr zufrieden.»
Mit einem 5:1-Polster gingen die
Opfiker voller Selbstvertrauen in die
drei Doppelpartien. Diese gewannen
sie gleich allesamt mit bloss einem
einzigen Satzverlust. Somit stand
das Endresultat von 8:1 fest.
Er sei sehr zufrieden mit der
Mannschaft, sagte Captain Ruedi
Anliker nach der Partie: «Alle haben
ihr Bestes gegeben und stark aufgespielt, wofür wir uns gleich mit acht
Punkten belohnt haben. Damit haben wir nun reelle Chancen uns zum
ersten Mal für die Aufstiegsspiele zu
qualifizieren.»
Fabien von Bergen
Seniorinnen holen Punkte
Topmotiviert empfingen die Seniorinnen 3. Liga bei wunderschönem
Wetter am Muttertagssonntag unsere starken Gegner vom TC Lerchenberg zur ersten IC-Runde 2016. Gabriella Bachofner, Christa Caminada
gen Start in die Interclub-Saison
2016 hin und schlugen Witikon auswärts mit 8:1. Bei bestem Tenniswetter auf der attraktiv gelegenen
Anlage am Waldrand des Zürichbergs in Witikon gingen bis auf ein
Einzel alle Matches zugunsten des
TCO aus.
Max Brünighold
2.-Liga-Herren wollen 2. Platz
Die Seniorinnen 3. Liga holten gegen einen starken TC Lerchenberg aus
Zürich-Affoltern ihre ersten Punkte der Saison 2016 (von links): Monika
von Bergen, Margrith Simeon, Christa Caminada, Sara Markwalder, Gabriella Bachofner.
Foto: zvg.
und Margrith Simeon kämpften um
jeden Ball, aber leider gingen die
meisten Punkte an die Gegnerinnen.
Einzig Monika von Bergen konnte
ihr Einzel klar gewinnen. Das Doppel 1 haben Gabriella und Margrith
leider knapp verloren, aber Monika
von Bergen und Sara Markwalder
dominierten das Doppel 2 und somit
hatten wir doch stolze 2 Punkte.
Anschliessend wurden wir wie
immer von Irene und Gundo sehr
fein bekocht und konnten unseren
Muttertagsnachmittag geniessen.
Unsere zweite Runde führte uns
nach Buchs-Dällikon. Das Wetter
versprach einen Sommertag und wir
waren froh, dass wir um 9 Uhr beginnen konnten. Christa musste leider den Sieg ihrer starken Gegnerin
überlassen. Monika liess sich aber
den Sieg nicht nehmen und gewann
in zwei Sätzen. Gabriella gewann ihr
Spiel in drei Sätzen nach mehr als
zweieinhalb und Sara nach knapp
drei Stunden. Margrith musste leider verletzungshalber pausieren und
hat uns alle vom Spielfeldrand her
toll unterstützt.
Bei beiden Doppel ging der erste
Satz klar an die Gegnerinnen, aber
wir kämpften uns zurück und der
zweite Satz und der Sieg des Champions-Tiebreak ging an Opfikon. Somit gewannen wir die Begegnung
5:1 und genossen ein wenig müde,
aber glücklich die nette Bewirtung
und das sommerliche Wetter.
Gabriella Bachofner,
Captain Seniorinnen 3. Liga
Herren siegen 8:1
Die zweitklassigen Herren des TCO
legten anfang Mai einen erstklassi-
Die zweite Runde der 2.-Liga-Herren
Aktiv vom 22. Mai war auf 9 Uhr
vorverlegt worden, was uns aber an
diesem sonnenverwöhnten Sonntag
gut entgegenkam. Eröffnet wurde
mit Sandro Grimm, der seinen Gegner der Axa Winterthur mit seinem
sicheren Spiel klar in Griff hatte.
Max Brüninghold kämpfte auf Position 2 gegen einen starken Gegner,
dessen unorthodoxe Spielweise mit
beidhändiger Vorhand ihn kaum ins
Spiel kommen liess und der am Ende zu stark war.
Pascal Kuhn hat seinen Gegner
wiederum mit unzähligen Vorhandslices zur Weissglut getrieben und
klar gewonnen. Lukas Rüthemann
hatte es gegen seinen Gegner, der
praktisch nur Lobs gespielt hat, leider nicht geschafft, den entsprechenden Druck aufzubauen und
Marc Münch hat man den Trainingsrückstand angemerkt.
Als kurzfristiger Ersatz für den
erkrankten Djordje Pantic ist Rolf
Wehrli eingesprungen und hat einen
grossen Kampf geliefert, der leider
nicht belohnt wurde. Auch in den
Doppel wurde hart gekämpft, leider
ohne einen durchaus verdienten
Sieg. Somit bleibt am Ende ein 2:7Resultat. Die Mannschaft wird sich
für diese Saison auf das Erreichen
des 2. Platzes konzentrieren.
Marc Münch
Verloren, aber fair gespielt
Bei schönstem Wetter konnten die
Spiele der Herren 55+ am 7. Mai
pünktlich um 9 Uhr beginnen. Wir
als Heimmannschaft konnten leider
nur zwei der Einzel gewinnen. Trotz
der zwei Niederlagen gegen Hinwil
sind wir optimistisch in die Doppel
eingestiegen. Vielleicht zu optimistisch, da wir leider beide Spiele verloren.
Das gemütliche Zusammensein
und das feine Essen mit der Mannschaft aus Hinwil rundete den gelungen und sehr fairen Spielverlauf ab.
Samuel Siegrist