Rheinpfalz 19.05.2016 Stadtführung auf Arabisch

— NR. 115
Königsbach:
Wer zahlt die
Stützmauer?
Die Straße „Im Falkenhorst“ in Königsbach wird ausgebaut. Der
Hauptausschuss hat am Dienstagabend dafür 200.000 Euro bereitgestellt, 50.000 Euro mehr als ursprünglich vorgesehen.
Mehrere Anwohner der Sackgasse
verfolgten den öffentlichen Teil der
Hauptausschusssitzung, weil sie die
Höhe der Ausbaubeiträge, die auf die
Bürger umgelegt werden, wissen
wollten. Ein Mitarbeiter der Verwaltung teilte mit, dass der Gemeindeanteil bei 25 Prozent liege. Ob die verbleibenden 75 Prozent komplett auf
die Anwohner aufgeteilt werden, ist
nach Aussage von Oberbürgermeister
Hans Georg Löffler noch offen.
In den Gesamkosten ist nämlich
auch die Sanierung einer Stützmauer
enthalten. Diese Kosten würden nur
umgelegt, wenn es bei den Arbeiten
zur Sanierung um die Behebung nach
einem normalen Verschleiß ginge. Da
allerdings nicht ausgeschlossen wird,
dass die Stützmauer einst nicht korrekt gebaut wurde, hat die Stadt ein
Gutachten in Auftrag gegeben, das
noch nicht vorliegt. In einem ähnlich
gelagerten Fall im Afrika-Viertel hat
sich die Stadt im April bereiterklärt,
die Kosten der Sanierung einer Stützmauer zwischen Humboldt- und der
Gustav-Nachtigal-Straße nicht auf die
Anwohner umzulegen.
Für die neue Mauer in Königsbach
werden Kosten von rund 30.000 Euro
angesetzt. Die Baukosten für die Straße hatten sich nach der Ausschreibung auf 146.000 Euro erhöht. 41.000
Euro kalkuliert die Stadt für das Gutachten, Ersatzbepflanzungen, die Beleuchtung und die Beweissicherung.
Weitere 13.000 Euro sind für Unvorhergesehenes eingeplant. Ein Unternehmen aus Mannheim erhielt den
Auftrag über 231.000 Euro. Die Summe liegt so hoch, weil auch Stadtwerke und Entsorgungsbetrieb sich an
der Sanierung beteiligen.
Die Arbeiten sollen noch im Mai beginnen und über rund drei Monate
gehen. (wkr)
NEUSTADT AN DER WEINSTRASSE
DONNERSTAG, 19. MAI 2016
Schüler pflegen jüdische Gräber
Klasse 8a des Kurfürst-Ruprecht-Gymnasiums werkelt mit großer Motivation auf dem jüdischen Friedhof
Das Gras teilweise kniehoch, die
Gräber voller Laub, an vielen Ecken
Efeu: Der jüdische Friedhof in Neustadt ist nicht im besten Zustand.
Gestern werkelten 27 Achtklässler
aus dem benachbarten KurfürstRuprecht-Gymnasium (KRG) sehr
engagiert auf der Anlage in der Robert-Stolz-Straße – vielleicht wird
daraus ja ein dauerhaftes Projekt.
Es ist halb elf, und die knapp 30 Müllsäcke sind schon bis zum Rand voll
mit Laub. Um halb zehn haben die
Schüler mit der Arbeit begonnen, und
ihr Eifer ist erstaunlich. Jetzt muss
erst mal Säcke-Nachschub beim
Hausmeister des KRG besorgt werden, denn die großen Tüten, die Eberhard Dittus mitgebracht hat, sind alle
verbraucht. „Wir arbeiten hier an den
Gräbern, weil sich viele Angehörige
nicht mehr darum kümmern können“, erläutert Ludwig Tschirner und
findet das „eine gute Sache“. Während er mit dem Rechen zugange ist,
hält sein Klassenkamerad Leon Conrad den Sack auf, und auch Paul Lorenz packt kräftig mit an. Die Köpfe
der drei Jungs und ihrer Mitschüler
ziert eine Kippa, die klassische jüdische Kopfbedeckung. Die Mädchen
müssen keine Kippa tragen. Sie sind
ebenfalls motiviert bei der Sache.
Mit einem zufriedenen Lächeln beobachtet Dittus die 13- und 14-jährigen KRG-Schüler. Der Vorsitzende
des Fördervereins der Gedenkstätte
für NS-Opfer und frühere Gemeindediakon ist begeistert von der Aktion.
Seit seiner Pensionierung vor gut einem Jahr kümmert er sich ehrenamtlich um den zwischen Berufsbildender Schule und KRG gelegenen Friedhof und wirft für die Jüdische Kultusgemeinde auch regelmäßig einen
Blick auf andere jüdische Friedhöfe in
der Region. „Ich finde, das ist eine tolle Sache – und in der heutigen Zeit
nicht selbstverständlich“, lobt Dittus
das Engagement der KRG-Schüler.
Angelegt wurde der jüdische Friedhof in Neustadt 1862, und er behei-
Erst muss das Laub weg (von links): Paul Lorenz, Leon Conrad und Ludwig Tschirner bei der Arbeit.
matet rund 500 Gräber. Das jüngste
Grab kam 2013 dazu, und der Friedhof kann weiterhin belegt werden.
„Das Problem ist, dass kaum noch Angehörige leben, die sich um die Pflege
der Gräber kümmern können“, weiß
Dittus. Zwar sind die jüdischen Friedhöfe als Kulturdenkmäler geschützt,
weshalb vom Land Geld für die Erhaltung fließt. Das reiche aber bei weitem nicht, um die Anlagen in Schuss
zu halten, so Dittus. Und die offiziell
zuständige Jüdische Kultusgemeinde
habe nicht die Kapazitäten, um sich
intensiv um die über 80 jüdischen
Friedhöfe in der Pfalz zu kümmern.
Deshalb hofft der frühere Gemeindediakon, dass sich aus der Aktion,
die morgen fortgeführt wird, eine Arbeitsgemeinschaft (AG) am KRG entwickelt. „Das wäre ein super Beispiel,
wie man die Pflege pfalzweit in den
Griff bekommen könnte“, sagt er. Viele Schüler aus der 8a des KRG können
sich gut vorstellen, in einer AG an dem
Thema dranzubleiben. Die Idee: Sich
auch mit der Geschichte der Verstorbenen zu befassen, um deren Gräber
man sich kümmert. Darüber würde
sich auch die Klassenlehrerin Heike
Kempf sehr freuen. Sie hatte mit Kollegen die Gedenkstätte für NS-Opfer
FOTO: MEHN
besucht und war mit Dittus ins Gespräch gekommen. Es folgte eine Führung für ihre Klasse auf dem jüdischen Friedhof, da das jüdische Leben
gerade Thema im Geschichtsunterricht war. „Im Nachgang haben wir
dann in der Klasse über die Verwahrlosung des Friedhofs gesprochen. Und
die Frage, wer die Pflege übernehmen
soll, hat die Klasse einstimmig mit
,Wir’ beantwortet“, berichtet Kempf.
Zurzeit seien alle sehr motiviert, sie
hoffe, dass das so bleibt. Leon Conrad
geht fest davon aus: „Wir wollen das
nicht nur einmal machen, sondern als
AG längerfristig fortführen.“ (ffg)
Niedrige Zinsen bereiten den Stiftungen große Probleme, weil sichere Geldanlagen kaum noch Erträge bringen
Haben Stiftungsvorstände, die bei
grob fahrlässigem Verschulden sogar
haften, bisher den risikolosen Weg in
Geldanlagen wie Festgelder oder festverzinsliche Anleihen gewählt, waren
Spekulationsverluste
ausgeschlossen. Doch viele hochverzinsliche Papiere laufen aus und können zu den
bisherigen Konditionen nicht verlängert werden. Damit reduziert sich mit
der Zeit das Stiftungskapital. Außerdem fehlen die Erträge, aus denen ein
gemeinnütziger Stiftungszweck bedient werden kann.
KUR Z NO T I ERT
Heute im Offenen Kanal. 18 Uhr: Küchengeflüster #41; 21 Uhr: Frühlingskonzert des MV Lachen-Speyerdorf.
Deutsch-Französische
Gesellschaft
Neustadt. Morgen, 19 Uhr, Stammtisch,
Zum Schwanen, Langgasse 138, Haßloch.
Pfälzerwald-Verein Hambach. Morgen,
15 Uhr, Seniorenstammtisch, Gaststätte
Lindenhof.
Lions-Club Weinstraße. Samstag, 21.
Mai, 9 bis 14 Uhr, Flohmarkt zugunsten
des Kinderschutzbunds Neustadt-Bad
Dürkheim, Kriegerdenkmal. Bei schlechtem Wetter im Klemmhof. Angeboten
werden Raritäten aus allen Bereichen.
Kneipp-Verein Neustadt. Samstag, 21.
Mai, Wanderung von Deidesheim über
die Wachtenburg nach Bad Dürkheim.
Treffpunkt 9.15 Uhr, Hauptbahnhof; Führung:
Hans
Weckerle,
Telefon
06321/14519.
Pfälzerwald-Verein Neustadt. Samstag,
21. Mai, Wanderung „Junge Familie“ zum
Spielenachmittag auf der Hellerhütte.
Treffpunkt: 12 Uhr, Totenkopf (Parkplatz
in Richtung Hellerhütte)..
Multiple Sklerose-Selbsthilfegruppe
Neustadt-Haßloch. Samstag, 21. Mai, 12
Uhr, Treffpunkt Festplatzstraße zur Fahrt
an den Isenachweiher bei Bad Dürkheim.
Kloster Neustadt. Samstag, 21. Mai, 18
Uhr, Eucharistie mit Taizé-Gesang, Krypta.
AMORC Neustadt. Samstag, 21. Mai, 17
Uhr, Vortrag „Natur und Mensch - Gegensatz oder Einheit“ im Logenhaus der Freimaurer, Karolinenstraße 19.
„Leider sind bedürftige Menschen
betroffen“, bedauert Ulrike Schneider, Pressesprecherin der Strukturund Genehmigungsdirektion Süd
(SGD). Gleich drei gemeinnützige
Stiftungen werden von der Behörde
verwaltet. Ihr Vorsitzender ist kraft
Amtes SGD-Präsident Hans-Jürgen
Seimetz. Sie haben ihre Ursprünge im
19. Jahrhundert. Teilweise zusammengelegt und um Stiftungszwecke
erweitert tragen sie heute die Namen
„Stiftung zur Förderung begabter und
bedürftiger Jugendlicher sowie junger Schriftsteller und Publizisten im
Stefan-George-Haus in Bingen“, „Stiftung zur Hilfe in Notfällen oder in besonderen Lebenslagen“ und „Stiftung
zur Unterstützung von Frauen, Alleinerziehenden und Hausgehilfen“.
Das Stiftungskapital aller drei Stiftungen zusammen beträgt derzeit
über 400.000 Euro und konnte bei
noch guter Verzinsung allein im Jahr
2010 über 12.000 Euro an 85 Bedürftige ausschütten, teilt Andreas Schlifski vom Referat Öffentlichkeitsarbeit
der SGD mit. Unverschuldet in Not geratene Menschen wurden von Beratungsstellen vermittelt oder ihre Bedürftigkeit durch die Stiftungsverwaltung geprüft. Stiftungszuwendungen können nur Personen erhalten, die ihren Wohnsitz im Zuständigkeitsbereich der SGD Süd haben.
Mittlerweile habe man noch 200 bis
300 Euro Ertrag und überlege, wie
man das Problem löse, erklärt Schneider. Zwar freue man sich über Spenden, aber die seien nicht planbar.
Mit dem Bild „wie ein großer Tanker auf Grund, der auf die Flut wartet“, beschreibt Bürgermeister Ingo
Röthlingshöfer die Situation der Margret-Lichtenberger-Stiftung,
deren
Erträge die Arbeit der Ökumenischen
Sozialstation unterstützen. Ihr Geschäftsführer, Luigi Hohenegger, bedauert den Verlust der Zuwendungen
in Höhe von bis zu 4.000 Euro im Jahr,
zumal der Bedarf zunehme. Die Gelder seien für die zusätzlichen Einsätze von Pflegekräften der Sozialstation
in der letzten Lebensphase Schwerkranker eingesetzt worden, die sonst
nicht bezahlt würden. „Wir werden
aber trotzdem nicht davon rennen,
wenn diese Menschen unsere Hilfe
brauchen“, verspricht Hohenegger
und hofft auf Spenden. Gegenmaß-
nahmen, um die Erträge verlässlich
zu erhöhen, könne man derzeit nicht
ergreifen, meint Stiftungsratsvorsitzender Röthlingshöfer. Da die Stiftung
klein sei, gebe es kein Personal, das
Zeit und Wissen einbringen könne,
um Geldanlagen ertragreicher, damit
aber auch risikoreicher und überwachungsintensiver umzustrukturieren
oder zusätzliche Aktionen zur Mittelbeschaffung ins Leben zu rufen, bedauert er.
Kein Problem hat derzeit Ulrike
Dittrich von der Stiftung „Hambacher
Schloss“ „Wir sind nicht abhängig von
Zinserträgen, da unser Stiftungsvermögen in erster Linie das Schloss mit
seinen Grundstücken und den Ausstellungsobjekten ist“, erklärt die
Schlossmanagerin. (aew)
Neustadter Geschichte auf Arabisch
Gestern erste Stadtführung für Flüchtlinge aus Syrien – Auch das Thema Liebe kommt nicht zu kurz
„Das Wichtigste ist immer, dass die
Teilnehmer wollen. Und ich hatte
das Gefühl, dass alle wirklich wollten“, freute sich Petra Schanze gestern Nachmittag. Mit Mohamed Abdel-Galil vom städtischen Team Asyl
als Übersetzer hatte sie die erste
Stadtführung auf Arabisch absolviert. Lohn waren herzliche Dankesworte der knapp 25 Asylbewerber
aus Syrien, die das für sie kostenlose
Angebot wahrgenommen hatten.
Petra Schanze macht seit 25 Jahren
Führungen durch Neustadt, aber vor
dem gestrigen Rundgang war ihr doch
ein wenig mulmig zumute. „Das Mittelalter? Sagt ihnen nichts. Rathaus?
Kennen sie nicht. Dann noch die Elwedritschen mit den nackten Hintern, und am Ende gibt’s normalerweise immer ein Glas Wein – geht alles nicht“, fasste sie einige ihrer Bedenken zusammen. Doch das Dutzend Erwachsene und die bunte Kinderschar aus Syrien machten Schanze
die Sache einfach. Gut gelaunt, aufnahmefähig und sehr interessiert waren sie der Stadtführerin etwa eineinhalb Stunden lang auf den Fersen und
saugten die Infos über Neustadt in
sich auf. „Es war viel, viel leichter, als
ich gedacht habe. Sie waren so neugierig, freundlich, offen und interessiert an der Geschichte – toll“, freute
sich Schanze über die Teilnehmer.
Los ging’s vor der Touristinfo auf
dem Hetzelplatz, von da aus durch die
Friedrichstraße zum Elwedritschebrunnen, danach durch Hintergasse
Heiner Geißler
im Kloster Neustadt
Prominenter Redner am 2. Juni, 19
Uhr, im Kloster Neustadt: Der ehemalige CDU-Generalsekretär und Bundessozialminister Heiner Geißler
spricht zu dem Thema: „Die politische
Dimension des Evangeliums.“ Der
Eintritt ist frei. Geißler wurde nach
dem Studium der Philosophie und
Rechtswissenschaften Berufspolitiker.
Er hat viele Bücher geschrieben –
auch zu religiösen Fragen – und ist mit
86 Jahren noch ein gefragter Diskussionspartner und Schlichter in Tarifkonflikten. Er lebt in Gleisweiler in der
Südpfalz. (rhp)
Gastfamilien für junge
Peruaner gesucht
Stiftungen hoffen auf Spenden
Nicht nur Privatsparer und Banken
leiden unter der Niedrigzinspolitik.
Da angelegtes Geld keine großen Erträge mehr abwirft, betrifft dies
auch Stiftungen.
STA DT-MAGA ZI N
Daumen nach oben: Den Kindern hat die gestrige Führung gefallen – den Erwachsenen aber auch.
FOTO: LINZMEIER-MEHN
und Hauptstraße zum Marktplatz
und schließlich über Metzgergasse
und Kunigundenstraße zum Endpunkt im Michel’schen Hof, wo alle
ein Glas Traubensaft genießen durften – die obligatorische Flasche Wein
wurde von den syrischen Asylbewerbern nur zum Anschauen angerührt.
Die Ausflüge in die Geschichte der
Stadt und die vielen alten Gebäude
hätten ihm besonders gut gefallen,
sagte Gassim Al-Mahmud, der beim
Rundgang mehrere Nachfragen gestellt hatte. Ebenfalls sehr zufrieden
war Imad Alo, den „besonders die
Stiftskirche“ beeindruckte. Aber auch
die Liebesgeschichte von Kunigunde,
die der Sage nach im 17. Jahrhundert
die Stadt vor der Zerstörung bewahrte, weil sich der französische Kriegskommissär Johann Peter de Werth in
sie verliebte, hinterließ bei den Syrern Eindruck. „Die Geschichte um die
Liebe fand ich toll“, sagte Sydo Ahmed
und grinste ganz schelmisch.
Dass Neustadt ganz anders ist als
ihre syrische Heimat wussten die
Asylbewerber natürlich schon vor der
Stadtführung. Nachdem es ihnen aber
nochmals so deutlich vor Augen geführt worden war, sagte Mahmo Taher: „Es gibt wirklich sehr große Unterschiede, man kann das alles gar
nicht vergleichen.“ Ihm hatten es vor
allem die Brunnen angetan – und
auch seine Kinder ließen es sich bei
dem guten Wetter nicht nehmen, am
kühlen Nass des Paradies- und des
Marktplatzbrunnens ein wenig zu
planschen (am Elwedritschebrunnen
herrschte gestern leider Dürre).
Organisiert haben die erste Stadtführung auf Arabisch Mohamed Abdel-Galil, der aus Ägypten stammt
und seit 2009 in Deutschland lebt,
und Manuel Mühl vom Team Asyl. Es
gab Listen, auf denen sich Interessenten eintragen konnten, was diese
auch eifrig taten. Die gestrigen Teilnehmer hatten alle zusammen in der
Flüchtlingsunterkunft in der früheren
Schöntal-Hauptschule gelebt, bis diese wieder geschlossen wurde. Nächste Woche wird es eine Stadtführung
für afghanische Flüchtlinge geben,
weitere Führungen sind in Planung.
Die Kosten übernimmt die Tourist-,
Kongress- und Saalbau GmbH. (ffg)
Deutsche Gasteltern und Schüler können 2017 erneut an dem Austauschprogramm von „Capa Peru“ teilnehmen. Peruanische Kinder mit
Deutschkenntnissen suchen in Rheinland-Pfalz für Januar und Februar
2017 Gastfamilien. Das Programm
wurde von der Deutsch-Peruanerin
Hilde Noeding vor über 28 Jahren ins
Leben gerufen. Neustadt ist eine der
Hauptanlaufstellen. Hier kümmert
sich Noedings Schwiegertochter Mila
Kraft-Dyer zusammen mit weiteren
Helfern um die Organisation. Das Angebot richtet sich an Familien, die
selbst Kinder im Alter zwischen 14 und
17 Jahren haben, die ebenfalls an dem
Programm und einem Gegenbesuch
im Sommer 2017 in Peru teilnehmen
möchten. Im Vordergrund steht das
gegenseitige Kennenlernen von Kultur, Geschichte und Natur des Gastlandes sowie das soziale Miteinander
in den Familien. Info: Kontakt:
www.capaperu.org; Mila Kraft-Dyer,
Neustadt,
Telefon:
06321/2187,
0157/30440035; [email protected]. (kle)
Mit dem Denkmalschützer
durch die Altstadt
Die erste Fachwerkführung 2016 von
Denkmalschützer Stefan Ulrich durch
die Altstadt findet am 25. Mai um 17
Uhr statt. Mit über 20 im Kern mittelalterlichen Gebäuden sowie noch mehr
Beispielen aus Renaissance und Barock bis hin zu Bauten des 20. Jahrhunderts lässt sich die Entwicklung
des Fachwerkbaus in der Pfalz bei
dem zweistündigen Rundgang gut erfassen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist der Brunnen
auf dem Marktplatz. Pro Teilnehmer
sind sechs Euro zu zahlen. (rhp)
Jobcenter am
Freitag geschlossen
Am Freitag, 20. Mai, ist das Jobcenter
Deutsche Weinstraße wegen einer internen Veranstaltung nur von 8 Uhr
bis 10 Uhr geöffnet. Davon sind die
Standorte Neustadt und Grünstadt
betroffen. Die telefonische Erreichbarkeit ist über die Telefonnummer
06321/932-0 sichergestellt. (rhp)
Guck- und Schlucktour
durch Diedesfeld
In Diedesfeld wird zwischen Mai und
Oktober die Guck- und Schlucktour
angeboten. Nächster Termin: Mittwoch, 8. Juni, 16 Uhr (mit Weingut Isler). Treffpunkt: Ortsverwaltung „Altes
Rathaus“, Anmeldung bei der Ortsverwaltung oder unter 06321/926892
(Tourist-Information). (rhp)
DA S W ET TER
Vorhersage: Der Donnerstag wird
der unbeständigste und kühlste Tag
der Woche, doch zum Wochenende
wird es deutlich wärmer. Der heutige
Tag startet mit dichter Bewölkung und
etwas Regen. Die Tageshöchstwerte
erreichen nur 14 bis 16 Grad. Abends
Eintrübung und Regenschauer, vereinzelt mit Blitz und Donner.
Gestern (14 Uhr): wolkig
Temperatur: 18,4 Grad
Niederschläge: keine
Luftfeuchtigkeit: 40 Prozent
Luftdruck: 1013 hPa/fallend
Heute vor einem Jahr: Heiter bis
wolkig und trocken aber relativ kühl
bei 18 Grad.
Quelle: Klima-Palatina, Maikammer
IM PR ES SUM
Neustadt
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