Werder Bremen - eZeitung von buli-nachrichten.de [Mi, 18 Mai 2016]

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News von Werder.de
Yildirim-Comeback nach 391 Tagen [Di, 17 Mai 18:39]
In der Jubeltraube am Samstag freute sich einer ganz besonders: Özkan Yildirim. Der 23-Jährige hatte gerade nach über
einem Jahr sein Comeback für die Profis gegeben - und das ausgerechnet im wichtigsten Spiel der Saison. Der
Mittelfeldspieler absolvierte nach 391 langen Tagen endlich wieder ein Bundesliga-Spiel für die Grün-Weißen.
Werder Langläuferinnen mit tollen Resultaten beim BIG 25 [Di, 17 Mai 08:22]
 Janina Beck und Kerstin Schulze starteten am vergangenen Sonntag bei der größten 25-km Laufveranstaltung
Europas, dem BIG 25, in Berlin. Dabei liefen sie in ihren Altersklassen jeweils aufs Siegerpodest.
Sei dabei beim Jump Off Kids [Di, 17 Mai 17:26]
In wenigen Wochen findet auf Platz 11 im Rahmen des „Jump Off Meetings“ zum zweiten Mal ein kostenloses MitmachEvent für Kinder zwischen 10 und 14 Jahren statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich. 
Werder-Team AK70 erringt den zweiten Platz bei Norddeutscher Seniorenmannschaftsmeisterschaft in Oyten [Mo, 16 Mai
17:42]
Bei der diesjährigen Norddeutschen Seniorenmannschaftsmeisterschaft in Oyten konnten die Werder Oldies in der
Altersklasse 70 nur von Hertha BSC Berlin am Titelgewinn gehindert werden. In der Alterklasse 50 erreichte das Team
von Werder den fünften Platz.  
Kurzpässe: Papys Krönung? [Di, 17 Mai 13:01]
+++ Matchwinner steht zur Wahl: Mit seinem Tor in der 88. Spielminute sicherte Papy Djilobodji Werder die Klasse und
krönte gleichzeitig eine tolle Rückrunde, die der Innenverteidiger seit seinem Wechsel im Januar für den SVW spielte.
Allemal verdient daher auch seine Nominierung in die „Elf des Spieltags“ auf bundesliga.de und Opta. Doch nicht nur
das: Die Chelsea-Leihgabe kann mit eurer Hilfe zum Spieler des Spieltags sowie des Monats gewählt werden. Bis
Mittwoch könnt ihr für Djilobodji auf …
Mit Moral zum Sieg [Di, 17 Mai 15:54]
Nicht nur die U 19 war über Pfingsten im Einsatz. Während die U 17 beim Turnier in Amtzell alles gab, siegte die U 15
bereits am Freitagabend beim SV Nettelnburg. WERDER.DE liefert alle Infos zu den Spielen der Nachwuchsteams am
Wochenende:
Sommerfahrplan: Trainingslager im Zillertal fixiert [Di, 17 Mai 16:01]
Nach dem Klassenerhalt können die Pläne für die Vorbereitung auf die Saison 2016/2017 immer weiter konkretisiert
werden. Der SV Werder vertraut dabei zum fünften Mal hintereinander auf die hervorragenden Bedingungen in der
Tourismusregion Zillertal Arena. „Das Trainingslager im Zillertal ist der wichtigste Bestandteil unserer
Sommervorbereitung. Wir freuen uns sehr, dass jetzt alles genau feststeht. Nach dem Klassenerhalt und der damit
verbundenen Planungssicherheit für die kommende Saison konnte…
EIN WEITERES JAHR: PIZARRO VERLÄNGERT VERTRAG BEI WERDER [Di, 17 Mai 10:30]
Claudio Pizarro wird ein weiteres Jahr das Trikot des SV Werder Bremen tragen. Der erfolgreichste Torschütze der
Vereinsgeschichte hat seinen Vertrag bei den Grün-Weißen bis 30.06.2017 verlängert. „Ich fühle mich sehr gut und freue
mich, ein weiteres Jahr für diesen besonderen Verein spielen zu können. Es war ein schwieriges, aber auch sehr tolles
Jahr für mich. Ich hoffe, dass wir für die Fans und die ganze Stadt in der nächsten Saison eine bessere Platzierung
erreichen können. Dafür möchte ich …
Guter Test und eine Premiere [Di, 17 Mai 12:19]
Die Saison befindet sich in ihren letzten Zügen. Während die 1. Frauenmannschaft bereits ihr letztes Saisonspiel
absolviert hat, sind die U 17-Juniorinnen noch nicht ganz fertig. Am Wochenende nutzte das Team von Alexander Kluge
die Liga-Pause, die am kommenden Sonntag endet, für einen weiteren Test. WERDER.DE liefert alle Infos zu den
Spielen:
Abschied in die Sommerpause [Mo, 16 Mai 11:59]
Der SV Werder geht nach dem erfolgreich gemeisterten Klassenerhalt vom Wochenende in die Sommerpause. Im
Anschluss an die Teambesprechung am Montag hat die sportliche Leitung die Mannschaft bis zum offiziellen
Trainingsstart am Freitag, 08.07.2016, in den Urlaub verabschiedet.
Werders U 19 verliert Rückspiel gegen Hoffenheim mit 0:2 [Mo, 16 Mai 14:27]
Es hat nicht ganz gereicht. Werders U 19 verliert auch das Rückspiel gegen Hoffenheim mit 0:2 (0:1) und scheidet somit
im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft aus. In beiden Spielen zeigte Werder aber durchaus, dass sie mit dem
Vorjahres-Finalisten gut mithalten können. Im ersten Durchgang stand Werder hinten diszipliniert, ließ wenig zu und kam
zu gut strukturierten Angriffen. Eine Standardsituation brachte den Gästen schließlich die Führung, die den Grün-Weißen
etwas den Zahn zog. In Halbzeit…
Monatsblitz: David Höffer holt den Jahrestitel [Di, 17 Mai 06:48]
Das war sie, die Monatsblitz-Saison 2015/2016, und mit einem hübschen Sieg im abschließenden Mai-Turnier sicherte
sich Werder-Coach Matthias Krallmann den Monatssieg und einen verdienten zweiten Platz im Gesamtklassement.
Uneinholbar im Titelrennen war schon vor dieser Runde der norddeutsche Blitz- Vizemeister 2014, David Höffer vom SK
Delmenhorst, der über die lange Distanz der acht Turniere am überzeugendsten punktete und mit Spielwitz, viel Zähigkeit
und oft enormen Tempo die meisten Grand-Pri…
Werder Bremen U19 - TSG 1899 Hoffenheim (HL) [Di, 17 Mai 00:00]
Es hat nicht ganz gereicht. Werders U 19 verliert auch das Rückspiel gegen Hoffenheim mit 0:2 (0:1) und scheidet somit
im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft aus. Sehen Sie hier die Highlights der Partie...
160517_highlights_u19_halbfinale_8000.mp4-encoded1463414114 [Di, 17 Mai 00:00]
"Piza" verlängert bis 2017! [Di, 17 Mai 00:00]
Mit 14 Saisontoren war Claudio Pizarro in der verganenen Spielzeit Werders bester Torschütze und hatte damit großen
Anteil am Klassenerhalt. 103 Tore stehen ihm nun insgesamt für den SV Werder zu Buche - alleiniger Rekord! Diesen
kann er im nächsten Jahr ausbauen, denn "Piza" verlängert seinen Vertrag um ein weiteres Jahr!
Noch mehr Grund zum Jubeln! [Di, 17 Mai 00:00]
Die Themen in den WERDER.TV-News am Dienstag: +++ PROFIS: „Piza“ verlängert Vertrag! +++ U23: Hilßner sichert
Klassenerhalt +++ U19: Trotz Halbfinal-Aus eine hervorragende Saison gespielt +++ Fußball-Frauen: Niederlage im
vorerst letzten Erstliga-Spiel +++ WERDER.TV-News verabschieden sich in die Sommerpause +++
Pfingstsportfest in Zeven [Mo, 16 Mai 13:46]
Kühles Wetter, stark wechselnde Winde und immer wieder Regenschauer, die Rahmenbedingungen für das diesjährige
Pfingstsportfest in Zeven waren alles andere als optimal. Und dennoch nutzten einige Werderaner ihre Chance und
trumpften groß auf.
Werder verliert gegen Turbine Potsdam 1:4 [Mo, 16 Mai 16:28]
Zum Abschluss der Saison mussten sich die Werder Frauen gegen Turbine Potsdam mit 1:4 geschlagen geben. Der
sechsfache deutsche Meister sorgte von Beginn an für klare Verhältnisse und ließ der Mannschaft von Trainer Steffen Rau
besonders im ersten Durchgang wenig Luft zum Atmen. In der zweiten Hälfte schalteten die Gäste einen Gang zurück,
Werder konnte kurz vor Schluss noch den Ehrentreffer erzielen. WERDER.DE liefert alle Infos zum Spiel.
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Yildirim-Comeback 18052016
Im April 2015 hatte sich "Ötzi" nach einer langwierigen Leistenverletzung zurück in die Startelf gegen den HSV gekämpft, ehe
ihn ein Außenmeniskuseinriss wieder außer Gefecht setzte. Werders Mittelfeld-Talent ließ sich operieren und hatte fortan mit
Knieproblemen zu kämpfen. Nach einer langen Reha bestritt der gebürtige Sulinger ab April vier Pflichtspiele für die U 23 und
hatte mit zwei Treffern, zuletzt beim 1:0-Erfolg gegen die Stuttgarter Kickers, maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt der
zweiten Mannschaft. Der Lohn: Cheftrainer Viktor Skripnik nominierte Yildirim für das letzte Bundesliga-Spiel gegen Eintracht
Frankfurt.
In der 77. Minute brachte ihn der Cheftrainer schließlich für Levin Öztunali in die Partie. Yildirim dankte es ihm und machte in
der Schlussphase ordentlich Dampf in der Offensive. Beinahe wäre ihm sogar ein Treffer geglückt, doch Frankfurt-Keeper
Lukas Hradecky wehrte den Ball zur Ecke ab.
Auf seiner offiziellen Facebook-Seite bedankte sich Yildirim nochmal für das Vertrauen bei den Fans. „Es war keine leichte
Zeit für mich, doch ich habe es geschafft mich wieder ran zu kämpfen. Es war toll für mich beim wichtigsten Spiel der Saison
dabei zu sein und die Mannschaft zu unterstützen“, postete er.
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Werder Langläuferinnen mit tollen Resultaten beim BIG 25
Im Ziel konnten sich alle Läuferinnen und Läufer über eine Finisher Medaille freuen
Leichtathletik
Dienstag, 17.05.2016 // 08:22 Uhr
Von Olaf Kelterborn
Janina Beck und Kerstin Schulze starteten am vergangenen Sonntag bei der größten 25-km Laufveranstaltung Europas, dem
BIG 25, in Berlin. Dabei liefen sie in ihren Altersklassen jeweils aufs Siegerpodest.
Nicht weniger als 11.335 Läuferinnen und Läufer begaben sich am Pfingstsonntag bei trockenem Wetter, allerdings recht kühlen
Temperaturen um die 9 Grad und böigen Winden, auf die 25 Kilometer lange Strecke in der deutschen Hauptstadt. Vom
Startpunkt am Olympischen Platz vor dem Olympiastadion ging es auf einem abwechslungsreichen Kurs quer durch die Stadt,
unter anderem durchs Brandenburger Tor, vorbei am Tiergarten und zurück zum Ziel im Olympiastadion.
Aus dem Werder Laufteam waren mit Janina Beck und Kerstin Schulze zwei sehr starke Läuferinnen am Start, die in ihren
jeweiligen Altersklassen absolut überzeugen konnten. Janina Beck startete gemeinsam mit ihren Konkurrentinnen in der AK40
zunächst sehr gut in das Straßenrennen. Allerdings hatte sie im weiteren Verlauf leichte gesundheitliche Probleme, so dass sie
"abkürzen" musste und "nur" den ebenfalls angebotenen Halbmarathon lief. Im Ziel blieb die Zeit bei 1:38:26 stehen, womit
Beck in der AK40 Wertung auf Rang 2 und im Gesamtklassement auf Rang 14 landete.
Für Kerstin Schulze lief das Rennen ebenfalls sehr gut. Zwar hatte sie an einigen Stellen mit dem „richtig heftigen Gegenwind“
zu kämpfen, aber die Aussicht auf einen Zieleinlauf im Olympiastadion motivierte sie immer weiter. „Und das hat sich absolut
gelohnt, der Einlauf durch die Katakomben des Stadions, wo man von einer Sambagruppe begrüßt wurde, war einfach toll“, so
Schulze. „Man wird auf der Laufbahn des riesigen Stadions unbewusst noch mal schneller, das hat richtig großen Spaß gemacht
und ich war überglücklich im Ziel eine Zeit von unter 2 Stunden auf der Anzeigetafel zu lesen.“ In der Tat konnte sich Kerstin
Schulzes Zeit sehen lassen. In 1:59:48 belegte die in der AK50 Rang 3 und reihte sich insgesamt auf Platz 49 ein.
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Jump Off Kids
Die Veranstaltung „Jump Off Kids“ ist laut dem stellvertretenden Abteilungsleiter der Leichtathletikabteilung, Philipp
Mehrtens, für „alle Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren gedacht. Um teilnehmen zu können muss Niemand in einem
Sportverein sein, ganz im Gegenteil, es ist uns ein großes Anliegen dieses Event kostenfrei und für Jeden zugänglich zu
machen.“
Wer also Interesse daran hat an verschiedenen abwechslungsreichen Stationen die Welt des Springens ohne jeglichen
Wettkampfcharakter selbst zu erleben ist herzlich eingeladen sich für das diesjährige „Jump Off Kids“ anzumelden.
Parallel zum Jump Off Kids wird auf Platz 11 das „Jump Off“ Meeting ausgetragen. Hier bietet sich für den Nachwuchs im
Anschluss als Zuschauer die tolle Gelegenheit zahlreiche lokale und nationale Spitzensportler hautnah zu erleben. „Wir tragen
alle Sprungdisziplinen in einer Kurve aus, so dass den hoffentlich zahlreichen Zuschauern ein spannender Wettkampf auf engem
Raum bei stimmungsvoller Musik geboten wird“, so Kim Jokel aus dem Organisationsteam. Beide Veranstaltungen beginnen
um 18.00 Uhr.
„Wir sind alle top motiviert und freuen uns ganz besonders, wenn sich viele Kinder entschließen würden bei unserem „Jump
Off Kids“ teilzunehmen. Es braucht wirklich Niemand Angst zu haben eine Station nicht zu schaffen, darauf haben unsere
Trainer ganz besonderen Wert gelegt“, so Philipp Mehrtens.
Jump Off und Jump Off Kids
10. Juni 2016 ab 18 Uhr auf Platz 11
Anmeldungen nimmt Philipp Mehrtens per E-Mail unter [email protected] entgegen. Er steht auch gerne für
Fragen etc. zur Verfügung.
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WERDER.DE - Die offizielle Website - NDSMM 2016 Oyten
Der SV Werder war bei der diesjährigen Norddeutschen Seniorenmannschaftsmeisterschaft mit zwei Teams vertreten. Das
Team AK70 trat in der Besetzung Horst-Dieter Coorssen, Lothar Klüver, Jürgen Prothmann und Jürgen Thies an.
Das erste Spiel bestritten die Bremer gegen SG Einheit 1950 Luckenwalde. Nach lediglich 3 Satzverlusten konnte sich die
Mannschaft über einen 4:0 Sieg freuen.
Das folgende Spiel gegen die „alte Dame“ Hertha verloren die Bremer leider mit 2:4 gegen den späteren Norddeutschen
Meister aus Berlin. Es sollte die letzte Niederlage des Turniers bleiben, jedoch war diese Niederlage am Ende
ausschlaggebend.
Der SV Werder gewann zwar danach gegen TTG 207 Ahrensburg/Großhansdorf (4:0), TSV Ellerbek (4:0) und Oberalster VfW
(4:1). Hertha BSC Berlin verlor jedoch nicht ein Spiel an den beiden Turniertagen und darf sich dadurch verdient
Norddeutscher Seniorenmannschaftsmeister in der AK 70 nennen.
Die zweite Werdermannschaft, die sich für die Norddeutsche Mannschaftsmeisterschaft qualifiziert hatte, trat in der
Altersklasse 50 an. In dieser Mannschaft spielten Stefan Dörr-Kling, Frank Farchim, Burkhard Hünniger, Frank Mahler
und Wolfgang Uhlen.
Sie belegten den 5. Platz vor dem SC Urania Hamburg und hinter dem TSV Rostock-Süd. Sieger in der Altersklasse 50 wurde
der SC Charlottenburg, der an den beiden Turniertagen nicht ein Spiel abgeben musste und alle Spiele mit 4:0 gewann. Den
zweiten Platz belegte das Team von TTC Finow-Gewo Eberswalde vor der Mannschaft des SV Probsteierhagen. In allen
Spielen hatte das Team von Werder vor allen Dingen sehr viel Spaß an dem vom TV Oyten hervorragend organisierten Turnier.
von Niklas Glade
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Kurzpässe 17052016
+++ Neuzugang zu Kurzbesuch: Werders Neuzugang Thanos Petsos war vergangenen Freitag in der Hansestadt und
absolvierte den obligatorischen Medizincheck. Der 24-jährige Grieche ließ es sich nicht nehmen, auch seine künftige
Heimstätte - das Weser-Stadion - zu begutachten. Beim Endspiel um den Klassenerhalt gegen Frankfurt konnte der gebürtige
Düsseldorfer allerdings nicht dabei sein. Der zuletzt wegen eines Innenbandrisses im Knie pausierende Mittelfeldspieler reiste
nach dem Fitnesscheck in Bremen zurück nach Österreich. Sein Noch-Club, SK Rapid Wien, beendete am Sonntagnachmittag
die Saison als Vizemeister. Petsos drückte seinem neuen Arbeitgeber dennoch vor dem Fernseher die Daumen. +++
+++ Sternberg wieder auf Instagram: Neben Felix Wiedwald, Anthony Ujah und Co. können die Werder-Fans nun einem
weiteren Werderaner auf dem Online-Dienst Instagram folgen. Der 23-jährige Janek Sternberg ist seit kurzem wieder auf dem
Social-Media-Kanal vertreten und versorgt die grün-weißen Anhänger auf seinem offiziellen Profil mit Bild- und
Videomaterial. Hier könnt ihr dem Verteidiger des SV Werder folgen. +++
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Mit Moral zum Sieg
U 17 beim Turnier in Amtzell Achter
Die U 15 musste einem frühen Rückstand hinterherlaufen, siegte am Ende aber trotzdem (Foto: WERDER.DE).
Junioren
Dienstag, 17.05.2016 // 15:54 Uhr
von Marcel Kuhnt
Nicht nur die U 19 war über Pfingsten im Einsatz. Während die U 17 beim Turnier in Amtzell alles gab, siegte die U 15
bereits am Freitagabend beim SV Nettelnburg. WERDER.DE liefert alle Infos zu den Spielen der Nachwuchsteams am
Wochenende:
+++ FC Union 60 – Werder U 21 2:4 (2:2): Bereits am letzten Freitag schlug die U 21 den FC Union 60 beim NachbaschaftsDuell mit 4:2. Dabei ging das Spiel nicht optimal los. Bereits nach sieben Minuten lag das Team von Andreas Ernst zurück.
Am Ende sollte es jedoch dennoch reichen. Nach dem 2:2-Pausenstand erzielten Salihi (61.) und Oh (71.) die Tore zum Erfolg.
+++
Tore: 1:0 Garuba (7.), 1:1 Park (11.), 2:1 Akman (16.), 2:2 Aio (45.), 2:3 Salihi (61.), 2:4 Oh (71.)
+++ Werder U 17: Die U 17 des SV Werder nahm über Pfingsten am Turnier in Amtzell teil. In der Gruppenphase trafen die
Grün-Weißen auf Red Bull Salzburg, den FC Augsburg und Zenit St. Petersburg. Neben zwei 1:1-Unentschieden gegen
Augsburg und Salzburg verlor das Team von Marco Grote gegen den späteren Turniersieger St. Petersburg mit 0:3. Am Ende
sprang für den SV Werder der achte Platz raus, nachdem das Platzierungsspiel gegen Hannover 96 mit 0:1 verloren ging. +++
+++ Remis gegen Frankreich: Werder-Schlussmann Luca Plogmann holte mit der deutschen U 16-Nationalmannschaft am
Pfingstmontag ein 1:1-Unentschieden gegen Frankreich. Beim Testspiel in Soissons kam er von Beginn an zum Einsatz und hielt
bis zur Pause seine Kasten sauber. Zur zweiten Hälfte wurde er durch Joshua Wehking von RB Leipzig ersetzt. +++
+++ SV Nettelnburg - Werder U 15 2:4 (1:2): Schlechter kann ein Spiel gar nicht beginnen. Keine 60 Sekunden waren in
Nettelnburg gespielt, da stand es bereits 0:1 aus Sicht des SV Werder. Doch die Grün-Weißen rissen sich zusammen und
drehten noch vor der Pause die Partie durch Nawrocki (22.) und Wulff (30.). Im zweiten Durchgang schien es lange Zeit eine
ruhige Angelegenheit zu sein. Erst in der Schlussminute kam durch den Anschlusstreffer nochmals Spannung rein, bevor Nick
Woltemade den Schlusspunkt setzte. +++
Tore: 1:0 Schmidt (1.), 1:1 Nawrocki (22.), 1:2 Wulff (30.), 1:3 Wulff (56.), 2:3 Schmidt (70.), 2:4 Woltemade (70+1.)
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Trainingslager fixiert 17052016
Durch die Teilnahme am Dresden Cup am 29./30.07.2016 wird sich das Trainingslager im Zillertal leicht verschieben. Das
Camp vor dem malerischen Panorama der österreichischen Alpen findet von Donnerstag, 21.07.2016 bis Freitag, 29.07.2016
statt. Am Abschlusstag wird das Team noch einmal vor Ort trainieren, ehe es weiter in die sächsische Landeshauptstadt geht,
wo unter anderem die Begegnung mit Real Betis Sevilla auf dem Plan steht.
Der Sommerfahrplan in der Übersicht:
Freitag, 08.07.2016, Trainingsstart, Trainingsgelände am Weser-Stadion, Bremen
21.-29.07.2016, Zillertal-Trainingslager, Zell am Ziller, Österreich
29./30.07.2016, Dresden Cup, DDV-Arena, Dresden
19.-22.08.2016, 1. Runde des DFB-Pokals, Austragungsort und Gegner offen
26.-28.08.2016, 1. Spieltag der Bundesliga, Austragungsort und Gegner offen
Der Sommerfahrplan wird laufend aktualisiert, Änderungen vorbehalten.
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Pizarro Vertragsverlängerung 17052016
„Wir sind sehr froh, dass Claudio als Führungsspieler mit all seiner Erfahrung und mit seiner ganzen Art auch in der nächsten
Saison Teil der Mannschaft ist“, freute sich Thomas Eichin, Werders Geschäftsführer Sport, über die Vertragsverlängerung.
Mit 14 Bundesliga-Toren ist Pizarro Werders erfolgreichster Torschütze der Saison. Zudem traf er zweimal im DFB-Pokal.
Insgesamt steht der Peruaner bei 103 Treffern in 187 Spielen für Werder in der Bundesliga und ist damit alleiniger
Rekordtorschütze des Vereins. 2016/2017 geht Pizarro in seine achte Saison beim SV Werder.
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Guter Test und eine Premiere
Schiechtl und Maierhofer nominiert
Deutlicher Erfolg: Die U 17-Mädels schlugen den JFV Stade mit 9:0 (Foto: Haß).
Frauen
Dienstag, 17.05.2016 // 12:19 Uhr
von Marcel Kuhnt
Die Saison befindet sich in ihren letzten Zügen. Während die 1. Frauenmannschaft bereits ihr letztes Saisonspiel absolviert hat,
sind die U 17-Juniorinnen noch nicht ganz fertig. Am Wochenende nutzte das Team von Alexander Kluge die Liga-Pause, die
am kommenden Sonntag endet, für einen weiteren Test. WERDER.DE liefert alle Infos zu den Spielen:
+++ Zum Abschluss: Trotz der 1:4-Niederlage am letzten Spieltag gegen den 1. FFC Turbine Potsdam konnten sich zwei
Spielerinnen der Grün-Weißen über persönliche Erfolgserlebnisse freuen. So erzielte Reena Wichmann in der Schlussminute
ihr erstes Bundesliga-Tor. Außerdem feierte Gabriella Tóth ein kleines Jubiläum. Neben ihrem 25. Einsatz im Trikot des SV
Werder war es zudem ihr 25. Einsatz in der Bundesliga. +++
+++ Wieder unterwegs: Für die beiden kommenden Länderspiele der österreichischen Nationalmannschaft sind sowohl
Katharina Schiechtl als auch Sophie Maierhofer nominiert wurden. Am Donnerstag, 02.06.2016, tritt Österreich in
Norwegen an. Vier Tage später am Montag, 06.06.2016, kommt es zum Duell mit Kasachstan. Beide Partien sind Teil der EMQualifikation für die Europameisterschaft 2017 in den Niederlanden. +++
+++ JFV Stade - Werder U 17-Juniorinnen 0:9 (0:5): Einen ganz klaren Testspielerfolg fuhren die U 17-Juniorinnen gegen
den JFV Stade ein. Beim 9:0-Sieg waren Ann-Cahtrin Zabel und Nora Clausen mit jeweils einem Doppelpack die besten
Torschützinnen. +++
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Sommerpause 26052016
In knapp acht Wochen werden die Spieler somit zurückerwartet. Dann beginnt die Vorbereitung auf die Bundesliga-Saison
2016/17. Ende Juli nimmt Werder dann neben dem FC Everton, Real Betis Sevilla und Dynamo Dresden am Dresden Cup teil.
Am Freitag, 29.07.2016, treffen die Grün-Weißen um 18 Uhr auf Real Betis, anschließend (um 20.30 Uhr) folgt in der
Dresdner DDV-Arena das Duell zwischen Everton und den Gastgebern. Am Samstag spielt Werder dann – je nach Ausgang der
ersten Partie – um 13.30 Uhr gegen den Premier-League-Club aus Liverpool oder um 16 Uhr gegen Dresden.
Informationen über die Trainingslager und den gesamten Sommerfahrplan folgen in den kommenden Tagen und Wochen auf
WERDER.DE!
Der Sommerfahrplan in der Übersicht:
Freitag, 08.07.2016, Trainingsstart, Trainingsgelände am Weser-Stadion, Bremen
Freitag, 29./30.07.2016, Dresden Cup, DDV-Arena, Dresden
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WERDER.DE - Die offizielle Website Spielbericht_Hoffenheim_Halbfinale_Rueck
Höhepunkte der 1. Halbzeit:
5. Minute: Etwas Durcheinander im Bremer Strafraum, doch Hoffenheim kann glücklicherweise kein Kapital daraus schlagen.
10. Minute: Beide Mannschaften schenken sich in der Anfangsphase nicht. Beide Teams gehen energisch in die Zweikämpfe.
Niklas Schmidt erhält für ein hartes Foul früh die gelbe Karte.
15. Minute: Hertes tankt sich über die linke Seite nach vorne und flankt flach in den Strafraum. Dort kann aber Kapp zur Ecke
klären.
16. Minute: Hertes mit einem guten Schuss aus der zweiten Reihe, doch Kobel kann er damit nicht bezwingen.
18. Minute: Auf der anderen Seite probiert es Geiger, doch der Schuss des Torschützen aus dem Hinspiel geht am Tor vorbei.
22. Minute: Werder mit einer guten Kontersituation. Der Ball landet bei Horn, der vor dem Strafraum jedoch zu lange braucht,
um den Ball zu kontrollieren. Sein Schuss wird geblockt, Schmidts Nachschuss wird ebenfalls abgefangen. Im Gegenzug
kontert Hoffenheim blitzschnell, doch Hehne grätscht noch rechtzeitig in den Schuss.
27. Minute: Schmidt kommt aus sieben Metern frei vor dem Tor an den Ball, doch trifft die Kugel nicht richtig. Sein Schuss
wird zum Kullerball.
28. Minute: Politakis schnappt sich den Ball und dringt von links in den Bremer Strafraum. Im vollen Lauf schießt er aufs Tor Sein strammer Schuss geht nur knapp über die Latte.
29. Minute: Knappe Situation: Dogan flankt von rechts in den Strafraum der Kraichgauer. Kobel pflückt die Flanke gerade
noch rechtzeitig vor dem einschussbereiten Eggestein herunter.
30. Minute: Schmidt probiert es aus allen Lagen. Sein Schuss aus etwa 20 Metern ist für Kobel aber kein Problem.
32. Minute: Tor für 1899 Hoffenheim. Nach einem Freistoß der Gäste landet der Ball bei Hoffmann, der zur Führung
einnickt. Werder braucht jetzt drei Treffer, um sich ins Elfmeterschießen zu retten.
40. Minute: Schmidt wird etwa 25 Meter vor dem gegnerischen Tor gefoult. Den anschließenden Freistoß tritt Werders
Nummer 10 selber. Sein Schuss endet allerdings in der Hoffenheimer Mauer.
42. Minute: Ochs mit einem Freistoß aus halblinker Position. Der Ball fliegt durch mehrere Spieler hindurch, landet dann aber
in den Armen von Pachulski.
45. Minute: Der bislang beste Bremer Angriff! Werder kombiniert sich geschickt in die Hoffenheimer Spielhlfte. Eggestein
bedient anschließend Dogan, der jedoch am stark reagierenden Kober scheitert. Solche Angriffe werden nun in der zweiten
Hälfte von Nöten sein.
Höhepunkte der 2. Halbzeit:
47. Minute: Wähling kommt über links in den Bremer Strafraum und kommt zum Abschluss. Pachulski kriegt noch rechtzeitig
die Fäuste hoch und klärt zur Ecke.
53. Minute: Johannes Eggestein mit seiner ersten guten Chance: Werders Top-Knipser lässt seinen Gegenspieler aussteigen,
scheitert aber dann im Eins-gegen-Eins-Duell an Torhüter Kobel.
57. Minute: Für die TSG eröffnen sich immer mehr Räume zum Kontern. Ein strammer Schuss aus 20 Metern geht über die
Latte.
63. Minute: Guter Abschluss von Eggestein. Werders Stürmer dreht sich im Strafraum um die eigene Achse und visiert den
langen Pfosten an. Kober ist aber rechtzeitig unten und pariert.
64. Minute: Hoffenheim mit dem direkten Gegenzug. Die Gäste kontern blitzschnell. Vorne lauert Wähling, der alleine auf
Pachulski zuläuft. Der reagiert glänzend und hält den Schuss mit dem Fuß.
75. Minute: Die Kraichgauer spielen das hier clever herunter. Werder sucht nach den Lücken im TSG-Defensivverbund, doch
kommt nicht zu den wirklich zwingenden Torchancen.
80. Minute: Pachulski mit der nächsten Parade. Ein Hoffenheimer Angreifer stürmt in den Strafraum und zieht ab, doch
Werders Torwart reagiert gut.
86. Minute: Tor für 1899 Hoffenheim. Das ist die endgültige Entscheidung. Hoffenheim spielt einen Konter clever aus.
Geiger bedient Otto, der zur 2:0-Führung einschiebt.
90. Minute: Abpfiff im Sportpark am Vinnenweg. Werders U 19 muss sich mit 0:2 geschlagen geben und scheidet somit
im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft aus. Glückwunsch an Hoffenheim! Dennoch kann Werder auf eine tolle
Saison zurückblicken!
Werder Bremen: Pachulski - Horn, Hahn, Hehne, Daube - Jacobsen (55. Bünning), Vollert, Schmidt (71. Walter), Hertes (55.
Wasmus) - Eggestein, Dogan
1899 Hoffenheim: Kobel - Politakis (56. Gimber), Hoffmann, Kapp, Bühler (76. Posch) - Belkahia, Beck, Geiger, Wähling
(72. Karlein) - Otto , Ochs
Tore: 0:1 Hoffmann (32.), 0:2 Otto (86.)
Gelbe Karten: Schmidt (8.), Daube (82.)
Schiedsrichter: Patrick Schult
Sportpark am Vinnenweg
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Bei einem breiten Teilnehmerfeld von über 20 Spielern arrangierte Turnierleiter Stefan Preuschat zwei Vorrundengruppen, in
denen um den Einzug für die besten Finalplätze geblitzt wurde. In der A-Gruppe sammelte Matthias Krallmann vor Sven
Charmeteau und Reiner Franke die meisten Punkte, während die B-Gruppe ein knapp von Detlef Schötzig entschiedenes
Rennen um Platz eins sah, der Klaus Rust-Lux und Olaf Steffens mit guter Turniertechnik hinter sich lassen konnte. Im
abschließenden Finalspiel setzte sich Matthias Krallmann dann gegen Detlef Schötzig durch und holte sich den Monatssieg,
während Sven Charmeteau gegen Klaus Rust-Lux den dritten Platz erkämpfte.
Danke an alle Teilnehmer der vergangenen Saison! Wir machen nun Pause, doch es geht ja weiter mit dem Monatsblitz
2016/2017 – schon am 04.August im Werder Vereinsheim. Bis dann!
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Pfingstsportfest in Zeven
Tobias Tedsen startete furios in die Freiluftsaison 2016
Leichtathletik
Montag, 16.05.2016 // 13:46 Uhr
Von Olaf Kelterborn
Kühles Wetter, stark wechselnde Winde und immer wieder Regenschauer, die Rahmenbedingungen für das diesjährige
Pfingstsportfest in Zeven waren alles andere als optimal. Und dennoch nutzten einige Werderaner ihre Chance und trumpften
groß auf.
Zu dem herausragenden Ergebnissen aus grün-weißer Sicht gehören zweifelsfrei die Sprintauftritte von Tobias Tedsen über
400 Meter und 200 Meter. Auf der Stadionrunde ließ der Schützling aus der Trainingsgruppe von Andriy Wornart alle
Konkurrenten hinter sich und lief in 48,29 sec als Erster über die Ziellinie. Das gleiche gelang ihm Tags darauf auch über 200
Meter, wo er sich um A-Finale in 22,14 sec durchsetzen konnte. Noch beeindruckender war allerdings seine Vorlaufzeit, wo er
in 21,92 sec bei zulässigem Wind erstmals unter der 22 Sekunden Marke blieb. „Das waren schon richtig gute Läufe von Tobi“,
so Wornart nach den beiden Sprintwettbewerben. „Wir arbeiten dran dass er seine Lockerheit behält, dann wird bei wärmeren
Bedingungen noch einiges mehr möglich sein.“
Sehr souverän und dabei laut Sprinttrainer Andrei Fabrizius noch mit „viel Luft nach oben bei den Wechseln“ präsentierte sich
das 4x100m Staffelquartett der Frauen. In 46,30 sec ließen Katharina Rocke, Sandra Dinkeldein, Rahel Rüdel und Svea Kittner
die gesamte niedersächsische Konkurrenz hinter sich und qualifizierten sich damit für die Deutschen Meisterschaften.
Das Männerteam in der Besetzung Timo Lange, Alexander Thyme, Fabian Netzlaff und Yannick Hülle-Schwarz scheiterte
dieses Mal noch knapp an der DM-Norm, strebt diese allerdings in den nächsten Wochen an. „Und das wird den Jungs auch
gelingen“, so Fabrizius.
Neben den bereits erwähnten Ergebnissen gab es aus Zeven, trotz der schwierigen Bedingungen, noch einige persönliche
Bestleistungen zu vermelden. Yannick Hülle-Schwarz steigerte sich über 100m auf 11,29 sec, Timo Lange lief 22,77 sec über
200 Meter und Katharina Schäfer blieb in 12,94 sec über 100 Meter erstmals unter der 13-Sekunden Marke. Für die
Sprinterinnen und Sprinter geht es am kommenden Samstag beim Sprintcup in Obervieland (Bremen) weiter.
Parallel zum Pfingstsportfest reiste Trainer Roman Fricke mit drei Athleten nach Edemissen. Wiebke Oelgardt (W15),Nele
Wöltjen (W16) und Hannah Fricke (W10) gingen in den verschiedensten Disziplinen an den Start und verschafften sich
Wettkampfroutine für den weiteren Saisonverlauf. „Die Ergebnisse waren alle in Ordnung, richtig werten kann man es aber
heute nicht, denn wir hatten teilweise Hagelschauer und extrem kalte Temperaturen“, so Fricke nach dem Wettkampf.
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WERDER.DE - Die offizielle Website - Spielbericht_Potsdam_Rueck
Höhepunkte 1. Hälfte:
2. Minute: Erste Chance für den 1. FFC Turbine Potsdam. Lindner scheitert aus sechs Metern aber an Torfrau Jennifer
Martens.
6. Minute: Tor für Turbine Potsdam! Die Gäste machen von Beginn an Druck auf das grün-weiße Tor und gehen früh durch
Nationalspielerin Tabea Kemme in Führung.
19. Minute: Die Chance zum Ausgleich! Cindy König setzt sich im Strafraum gut durch. Ihr Schuss aus sieben Metern wird
aber von der Gäste-Keeperin pariert.
22. Minute: Nächste Chance für Werder! Kapitänin Eta bringt einen Freistoß aus 18 Metern aufs Tor. Doch der Ball prallt ans
linke Lattenkreuz.
32. Minute: Tor für Turbine Potsdam! Laura Lindner erhöht für die Gäste nach einer Hereingabe mit einem Volleyschuss aus
vier Metern auf 0:2.
35. Minute: Tor für Turbine Potsdam! Doppelschlag der Brandenburgerinnen. Tabea Kemme erzielt mit einem sehenswerten
Schlenzer ins linke Eck aus 16 Metern das 0:3.
38. Minute: Erneut kommt Laura Lindner gefährlich vor das grün-weiße Tor. Katharina Schiechtl klärt für die geschlagene
Jennifer Martens kurz vor der Torlinie.
43. Minute: Tor für Turbine Potsdam! Die schweizer Nationalspielerin Lia Wälti zieht trocken von der Strafraumgrenze ab
und versenkt den Ball flach rechts im Werder-Tor zum 0:4.
Höhepunkte 2. Hälfte:
54. Minute: Daniela Bräuer dringt über links in den Strafraum ein. Ihr Schuss aus 15 Metern ist aber zu überhastet und geht
deutlich neben das Gehäuse.
56. Minute: Nächste Chance für Potsdam. Werder-Torhüterin Jennifer Martens klärt gegen Svenja Huth.
73. Minute: Mal wieder eine Gelegenheit für Grün-Weiß. Werder-Kapitänin Marie-Louise Eta setzt einen Freistoß über das
Tor.
87. Minute: Tabea Kemme schießt von der Strafraumgrenze auf das Werder-Tor. Der Ball wird zur Ecke geklärt.
88. Minute: Beinah der nächste Treffer für Turbine Potsdam. Nach einer Hereingabe kommt Lindner mit dem Kopf an den
Ball, köpft aber knapp neben das Tor.
89. Minute: Im Gegenzug die Chance für Werder! Schiechtl setzt einen Kopfball knapp über die Querlatte.
90. Minute: Tor für Werder Bremen! Die eingewechselte Reena Wichmann zieht einfach mal ab und trifft rechts unten ins
Netz zu ihrem ersten Bundesliga-Treffer.
90. Minute: Abpfiff im Stadion "Platz 11". Werder Bremen trennt sich von schwungvollen Gästen aus Potsdam 1:4.
Turbine dominierte vor allem in der ersten Hälfte das Spielgeschehen.
Steffen Rau: „Eigentlich ist es kurios. Wir haben offensiv eines unserer besseren Spiele gemacht, aber wie wir in der
ersten Halbzeit verteidigt haben, war zu lässig. Das darf man einer Mannschaft wie Potsdam nicht gestatten. Dann wurde
es natürlich ungleich schwerer. In der zweiten Hälfte wollten wir Schlimmeres verhindern. Das hat dann gut geklappt. Wir
wussten vor der Saison, dass dieses Jahr in der Bundesliga schwer wird. Die Mädels haben eine gute Art und Weise an den
Tag gelegt. Wir werden jetzt konzentriert weiterarbeiten und einen neuen Angriff nehmen.“
Reena Wichmann: „Wir haben uns heute viel mehr erhofft. In der ersten Hälfte haben wir das Tor nicht gemacht und
defensiv deutlich zu viel zugelassen. Dann wird es natürlich schwer so einen Rückstand wieder aufzuholen. Über mein
erstes Tor in der Bundesliga habe ich mich mega gefreut. Ich habe nicht nachgedacht und einfach mal draufgeschossen.
Aber ich hätte mir gewünscht, dass wir das Spiel gewonnen hätten. Das wäre noch cooler gewesen.“
Werder Bremen: Martens - Meierhofer (64. Moelter), Ulbrich, Schiechtl, Toth - Eta, Scholz, Schröder (69. Wichmann),
Bräuer (64. Golebiewski) - König, Hassett
1. FFC Turbine Potsdam: Schmitz - Kemme, Draws (69. Mauro), Kellond-Knight (69. Krug), Meister, Elsig, Huth, Wälti,
Siwinska (69. Waldus), Rauch, Lindner
Tore: 0:1 Kemme (6.), 0:2 Lindner (32.), 0:3 Kemme (35.), 0:4 Wälti (43.), 1:4 Wichmann (90.)
Gelbe Karten: --Schiedsrichterin: Mirka Derlin
Stadion "Platz 11": 643 Zuschauer
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Weser Kurier
Informationen zu Werder Bremen in Wort, Bild und Video finden Sie auf der Werder-Seite im Weser-Kurier.
Werder bestätigt: Neuer Vertrag für Pizarro [Di, 17 Mai 19:53]
Werder-Stürmer Claudio Pizarro hat seinen Vertrag bei den Grün-Weißen um ein weiteres Jahr bis 2017 verlängert. Das
teilte der Verein am Dienstag mit.
Der Sommerfahrplan von Werder Bremen [Di, 17 Mai 17:43]
Auch in der Saison 2016/17 spielt Werder Bremen in der ersten Fußball-Bundesliga. Die Fotostrecke zeigt den Plan für
die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit.Sehen Sie alle Bilder dieser Fotostrecke unter www.weser-kurier.de
Quo vadis, Jannik? [Di, 17 Mai 18:39]
„Ich will ehrlich sein, ich kann nichts versprechen“, sagte Jannik Vestergaard, als er am Pfingstmontag mit den Reportern
sprach. Es war sein vorerst letztes Gespräch mit den Bremer Reportern.
Die Transfergerüchte rund um Werder Bremen [Di, 17 Mai 12:28]
Nach dem gelungenen Bundesliga-Klassenerhalt läuft bei Werder Bremen auch die Kaderplanung für die kommende
Saison. Viele Namen werden gehandelt - wir geben einen Überblick über mögliche Zu- und Abgänge für den
Sommer.Sehen Sie alle Bilder dieser Fotostrecke unter www.weser-kurier.de
Werder geht wohl mit Skripnik in die nächste Saison [Di, 17 Mai 21:55]
Alles deutet darauf hin, dass Werder an Trainer Viktor Skripnik festhält - trotz 65 Gegentoren und einer Saison, in der man
sich erst in letzter Sekunde retten konnte. Es muss sich also eine Menge ändern.
Auf Eichin wartet viel Arbeit [Di, 17 Mai 22:27]
Der Werder-Manager muss aus über 40 Profis den Kader für die kommende Saison zusammenstellen. Gerade bei den
Leihspielern stellt sich die Lage kompliziert dar.
Werder präsentiert neue Trikots zu Beginn der Sommervorbereitung [Di, 17 Mai 22:01]
Werder will die Trikots für die Bundesliga-Saison 2016/17 in der im Juli startenden Sommervorbereitung präsentieren.
Die größten Werder-Siege [So, 15 Mai 11:44]
Werder hat den Klassenerhalt geschafft. Damit fügt sich die Partie gegen Eintracht Frankfurt in eine Reihe großartiger
Spiele ein, die den Werder-Fans aus den vergangenen Jahrzehnten im Gedächtnis geblieben sind. Sehen Sie alle Bilder
dieser Fotostrecke unter www.weser-kurier.de
VfB trennt sich angeblich von Dutt - Luhukay neuer Trainer [Di, 17 Mai 15:46]
Der VfB Stuttgart hat sich laut den "Stuttgarter Nachrichten" von Sportvorstand Robin Dutt getrennt. Auch auf der
Trainerposition sollen die Stuttgarter Nägel mit Köpfen gemacht haben und damit möglicherweise Werder ausgestochen
haben.
Werder bezieht erneut Trainingslager im Zillertal [Di, 17 Mai 17:25]
Bereits zum fünften Mal in Folge werden die Werder-Profis im Juli ein Trainingslager im österreichischen Zillertal
absolvieren. Anschließend steht der Dresden-Cup auf dem Programm.
Werder startet am 8. Juli [Di, 17 Mai 16:03]
Die Bundesliga-Saison ist beendet. Einige Profis sind zu ihren Nationalmannschaften gereist, der Rest befindet sich schon
im Sommerurlaub. Der endet am 8. Juli, denn dann beginnt Werder mit der Saisonvorbereitung.
Noch eine Rettung [So, 15 Mai 16:54]
Im Drittliga-Finaldrama gelingt auch Werders U 23 der Klassenerhalt ‒ bis zur 87. Minute war sie abgestiegen.
Werders Frauen verabschieden sich mit 1:4-Niederlage aus der Liga [Di, 17 Mai 11:42]
In der letzten Minute der Spielzeit 2015/16 hat die 1. Bundesliga noch einmal richtig Spaß gemacht: Mit einem beherzten
Schuss aus 14 Metern erzielte die eingewechselte Reena Wichmann ein Tor für die Fußballerinnen von Werder Bremen.
TSG Hoffenheim ist auch im Rückspiel zu stark für Werders U19 [Di, 17 Mai 11:28]
Es war nichts zu machen. Mit 0:2 (0:1) verloren die Fußballer von Werders U19 auch das Rückspiel im Halbfinale der
deutschen Meisterschaft.
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Claudio Pizarro hofft, dass Werder sich steigert - Werder Bremen in der
Bundesliga - WESER-KURIER
Ganz schön gefährlich: Claudio Pizarro ist 37 Jahre alt – und lässt immer noch die meisten Verteidiger zittern. (nordphoto)
Als Claudio Pizarro im Jahr 1999 seinen ersten Vertrag bei Werder unterschrieb, da konnte er nicht ahnen, welch eine Karriere
seine Mannschaftskollegen in diesem Klub mal machen würden. Im Bremer Kader standen damals die Verteidiger Viktor
Skripnik und Björn Schierenbeck, der Mittelfeldmann Dieter Eilts sowie die Angreifer Marco Bode und Torsten Frings.
Skripnik ist mittlerweile Trainer des Profiteams, Schierenbeck Direktor des Leistungszentrums. Eilts leitet Werders
Fußballschule, Bode ist Chef des Aufsichtsrates, Frings ist Skripniks Assistent.
Und Pizarro? Hat immer noch den gleichen Job wie damals. Ist immer noch Fußballprofi. Kann noch nicht aufhören, will noch
nicht aufhören. Ist noch viel zu ehrgeizig und viel zu gut. Am Dienstagvormittag hat Werder offiziell verkündet, was sich seit
Tagen angedeutet hatte: Der Angreifer aus Peru, der im Oktober 38 Jahre alt wird, hat seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2017
verlängert. Wer sich ansieht, was seine Mitspieler von damals heute so machen, der versteht ein bisschen besser, welch eine
Leistung das ist: dass Pizarro, der seine Werder-Karriere im vergangenen Jahrtausend begonnen hat, noch immer ein Mann für
die Zukunft ist.
In einem Sport, der immer schneller, immer atemloser, immer fordernder wird, spielt der ewige Angreifer nach wie vor eine
herausragende Rolle. In der Rückrunde der abgelaufenen Bundesliga-Saison hat Pizarro zwölf Treffer erzielt – nur drei
weniger als der Torschützenkönig Robert Lewandowski vom FC Bayern.
Werders Geschäftsführer Thomas Eichin betonte, er sei kein bisschen überrascht davon, wie sehr Pizarro sich seit der
Winterpause gesteigert hat. Er habe bei der Verpflichtung des Peruaners im September vergangenen Jahres „prognostiziert,
dass er eine gewisse Zeit brauchen wird und nicht unser Heilsbringer sein wird in der ersten Phase der Saison” – und dass er
dann, nach einer kompletten Vorbereitung im Winter, aber „durchstarten wird”, sagte Eichin: „Und genau so ist es eingetreten.”
Unkomplizierte Einigung
Kein Wunder, dass Werders Geschäftsführer ein Interesse daran hatte, den Vertrag mit dem Angreifer zu verlängern. Ebenso
wenig ein Wunder aber auch, dass Pizarro selbst gern bleiben wollte. Er träumt von der Teilnahme an der Weltmeisterschaft
2018 mit Peru, und um dieses letzte Karriereziel zu erreichen, ist Bremen für ihn die beste Adresse. Hier bestreitet er in der
Bundesliga regelmäßig Spiele auf hohem Niveau; hier kann er sich Training und Behandlung immer so einteilen, wie es für
seinen Körper am besten ist; hier wird er, ganz nebenbei, von der halben Stadt angehimmelt und verehrt. Weil also der Klub
wie der Spieler durch eine Vertragsverlängerung wenig verlieren, aber viel gewinnen konnten, kam Eichin mit Pizarros Berater
Carlos Delgado ohne größere Umwege zu einer Einigung. „Das war nicht kompliziert”, berichtete Eichin. „Beide Seiten
wollten – und dann kommt so was auch zustande.”
Ob Pizarro noch eine weitere Saison in der Form der vergangenen Monate schafft? Entscheidend dafür wird sein, wie es
seinen Muskeln, Sehnen und Gelenken dann geht. „Ich hoffe, dass er sein Fitness-Level halten kann“, sagte Eichin. Hat er da
Bedenken? „Nein. Sonst hätte ich es nicht gemacht.” Eichin schwärmte, Pizarro habe „einen großen Einfluss in der
Mannschaft“, und er sei wie Clemens Fritz (35) enorm wichtig, um als Führungskraft den weniger erfahrenen Talenten im Team
Halt zu geben: „Wir brauchen natürlich ein paar Eckpfeiler mit einer gewissen Erfahrung, weil wir ja auch immer sehr viele
junge Spieler integrieren.”
Ein Jahr in der zweiten Liga hätte Pizarro sich kaum angetan. Jetzt jedoch, da Werder erstklassig bleibt, kann er auch mit
seinem Klub noch einmal attraktive Ziele anpeilen; attraktivere zumindest als den Abstiegskampf. „Es war ein schwieriges
Jahr für uns”, sagte Pizarro im klubeigenen Kanal Werder-TV. „Trotzdem war es ein tolles Jahr.” Er habe sich gut gefühlt. Die
Bremer Fans, das hob Claudio Pizarro hervor, seien exzellent gewesen. Nun solle auch die Mannschaft sich steigern: „Ich
hoffe, nächstes Jahr wird‘s ein bisschen besser.”
Doch noch ein Jahr: Fritz verschiebt Karriereende
Viele Werder-Fans dürfte diese Nachricht freuen: Am Donnerstagabend hat Werder-Kapitän Clemens
...
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Werder Bremen Der Sommerfahrplan von Werder
Bremen
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Quo vadis, Jannik? - Werder Bremen in der Bundesliga - WESER-KURIER
Jannik Vestergaard könnte bei Werder bleiben - oder nicht. (dpa)
Jannik Vestergaard wollte ehrlich sein. Das schätzen viele an ihm, dass er zumeist als ein ehrlicher, fairer Sportsmann auftritt,
als einer der nachdenkt, bevor er spricht. Als einer, der nicht falsch spielt, oder nicht so wie ein Scheiß-egal-Söldner im
Fußball-Business herumläuft: Hauptsache, die Kohle stimmt. So furchteinflößend wie es wirkt, wenn Werders Innenverteidiger
als Zwei-Meter-Hüne auf einen zukommt, so anständig wirkt es, wenn er sich dann äußert.
Vestergaards Zukunft ein offenes Geheimnis?
„Ich will ehrlich sein, ich kann nichts versprechen“, sagte Jannik Vestergaard, als er am Pfingstmontag mit den Reportern
sprach. Es war sein vorerst letztes Gespräch mit den Bremer Reportern. Womöglich war es überhaupt sein letztes und nicht nur
sein vorerst letztes Reportergespräch in Bremen. Dass Jannik Vestergaard zum Trainingsauftakt am 8. Juli wieder ein WerderDress überstreifen wird, gilt als unwahrscheinlich.
Das gilt seit Pfingstmontag erst recht als unwahrscheinlich, nachdem sich der Verteidiger zum ersten Mal zu seiner sportlichen
Zukunft geäußert hat. Vermutlich liegt sie in Mönchengladbach. Borussia Mönchengladbach hat am Montag den Wechsel des
Defensiv-Spielers Havard Nordtveit zum Premiere-League-Klub West Ham United bekanntgegeben und gilt ohnehin seit
Wochen als zukünftiger Vestergaard-Verein.
Gefühlt wurde das kurze Montags-Statement von Vestergaard am Weserstadion zu einer Art Abschiedsrede. Er habe sich immer
sehr wohl gefühlt in Bremen, sagte der lange Däne, er fühle sich „auch jetzt wohl“. Er sei Werder sehr dankbar, habe bei
Werder den nächsten Schritt machen können. Bisweilen vergisst man, dass er erst 23 ist und noch viele Schritte machen kann.
„Und wenn der nächste Schritt gemacht werden muss, dann wird es passieren“, sagte er.
Womöglich mit Gladbach längst eine Einigung erzielt
Aber, dieses Aber kam immerhin auch vor in seinen Worten: „Man muss jetzt nicht mit aller Gewalt irgendetwas
durchdrücken“. Damit schränkte er den Abschied aus Bremen sozusagen wieder etwas ein. Womöglich haben er und sein
Berater mit Borussia Mönchengladbach längst eine Einigung erzielt, womöglich hätte Jannik Vestergaard aber kein Problem
damit, wenn die Klubs sich nicht einigen können und er doch in Bremen bleibt. Sein Vertrag mit Werder läuft noch bis zum
Sommer 2018.
Im Winter 2015 war Vestergaard nach Bremen gekommen. In Hoffenheim sah ihn der damalige Trainer Markus Gisdol eher als
Mittelfeldspieler und setzte ihn kaum noch ein. In Bremen sollte Vestergaard eine Soforthilfe für die wacklige
Innenverteidigung sein, und er wurde sofort eine Hilfe. Werder gewann mit ihm gleich mal vier Spiele am Stück. Sollte er
Werder nun tatsächlich verlassen, müsste erneut eine Soforthilfe her. Mit Bordmitteln ließe sich sein Abgang kaum auffangen,
auch nicht vor dem Hintergrund, dass der ausgeliehene Luca Caldirola in Darmstadt eine gute Saison gespielt hat und
wahrscheinlich nach Bremen zurückkehrt. Die Zukunft des Chelsea-Leihspielers Papy Djilobodji ist ebenfalls ungeklärt.
Ein Werder mit Vestergaard wäre jedenfalls ein stärkeres als ein Werder ohne Vestergaard und erst recht ohne gleichwertigen
Ersatz. Kapitän Clemens Fritz sagte: „Jeder weiß, wie wichtig er für uns ist.“ Er hofft, dass der Däne bleibt. Fritz ist nicht der
einzige, der noch hofft.
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Im Überblick Die Transfergerüchte rund um Werder
Bremen
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Werder geht wohl mit Skripnik in die nächste Saison - Werder Bremen in der
Bundesliga - WESER-KURIER
Endlich geschafft: Viktor Skripnik am Ende einer alles andere als überzeugenden Werder-Saison. (imago)
Es war gegen zwölf Uhr mittags. High noon, um es schön dramatisch auszudrücken. Am Marathontor des Weserstadions öffnete
sich eine Pforte, heraus fuhr in seinem Dienstwagen der Werder-Trainer Viktor Skripnik, gut versteckt hinter einer
Sonnenbrille. Er hob kurz die Hand zum Gruß. Dann brauste er davon, und ließ die Reporter stehen, die gern noch einmal mit
ihm gesprochen hätten.
So sind sie dann meistens, die Szenerarien, wenn der Weg eines Bundesliga-Trainers an einem Bundesliga-Standort zu Ende
ist, und so war es an diesem Pfingstmontag am Weserstadion: nicht. Der Weg mit Viktor Skripnik sei noch nicht zu Ende, das
hatte Werders Sportchef Thomas Eichin schon am Sonnabend, unmittelbar nach dem 1:0 im Klassenerhaltsdrama gegen
Frankfurt, so gesagt.
So sagte er es zwei Tage später wieder, nach ausgiebigen Klassenerhaltsfeiern im Restaurant „Allegria“, in der Disko „La
Viva“, in einem, sagen wir mal: nüchternen Zustand. Diesmal ins Mikro des Senders Sport1, am Rande des U-19-Spiels der
Werder-Junioren gegen Hoffenheim.
Bode und Fischer stärken Skripnik
1:0: Torschütze Papy Djilobodji und Vorlagengeber Anthony Ujah drehen zum Jubeln ab. Werder hat die Rettung gegen
Frankfurt in letzter Sekunde geschafft - altbekannte Probleme bleiben aber. (dpa)
Auch Skripnik war zu diesem Spiel gekommen, das war das eigentliche Ziel nach seiner Abfahrt vom Weserstadion. Die
Tendenz sei, dass es weitergehe mit ihm und seinem Trainerteam, sagte er. Er knüpfte an sein Statement aus der
Pressekonferenz nach dem Sonnabend-Triumph an, in der er verkündet hatte, dass er doch einen Vertrag bis 2017 habe.
Einflussreiche Männer in diesem Klub hatten ihn gestärkt zuletzt. Marco Bode, der Chef des Aufsichtsrates, bekannte sich zu
ihm und forderte öffentlich mehr Würdigung der Trainerleistung. Klaus-Dieter-Fischer, Ehrenpräsident und eine Art graue
Eminenz in grün-weiß, sagte am Wochenende gegenüber Radio Bremen, dass Viktor Skripnik sein Trainer sei und dass man
dem Viktor nur im Umgang mit der Presse mehr helfen müsse.
Klubchef Klaus Filbry gilt auch nicht eben als Skripnik-Skeptiker. Sportchef Eichin schon eher. Würde er für Skripniks
Entlassung plädieren, müsste er jedoch einräumen, dass er nach Robin Dutt erneut einen Trainer genommen hat, mit dem es nur
kurz funktionierte. Um es neudeutsch zu sagen: Eichins Standing im Verein würde das nicht eben helfen.
Mannschaftskapitän Clemens Fritz sagte: „Wir haben nach dem Augsburg-Spiel gesagt, dass wir mit Viktor weitermachen
wollen. Daran hat sich nichts geändert.“
Es geht weiter - und kann so nicht weitergehen
Wenn man also mal davon ausgeht, dass Viktor Skripnik wirklich bleibt, dann hat diese Werder-Saison in der vieldiskutierten
Trainerfrage ein relativ deutliches vorläufiges Endergebnis: dass es a) weitergeht mit Skripnik und dass es b) so nicht
weitergehen kann mit Skripnik.
Punkt b) verlöre übrigens selbst dann nicht an Gewicht, wenn die Außendarstellung des Werder-Trainers keine Rolle spielen
würde. Wie Skripnik sich als Repräsentant seines Vereins verhält, wie er die Kommunikation mit den Medien meidet, sie
angreift oder sich schon fast vor der ersten Reporterfrage missverstanden fühlt, das passt nicht.
Aber selbst, wenn das wie gesagt egal wäre, dass das nicht passt. Selbst wenn Skripnik, um es mit seinem fußballerischen
Ziehvater Thomas Schaaf zu sagen: sich weiter so präsentiert. Wenn weiterhin niemand im Verein ihn dazu brächte, sich anders
zu präsentieren: Selbst dann bleibt es dabei, dass sich einiges ändern muss.
Clemens Fritz: Physisch und mental „ziemlich fertig“
Er hätte keinen Bock mehr auf diesen Abstiegsstress, hatte Eichin am Sonnabend gesagt, und es war ihm anzumerken, wie
stressig das alles war. Den Spielern war es erst recht anzumerken. Ziemlich fertig sei er, sagte Clemens Fritz am Montag,
physisch wie mental. Selten passte die Formulierung besser, dass die Spieler urlaubsreif seien.
Emotional sei das seine anstrengendste Werder-Saison gewesen, meinte Fritz. Es war seine insgesamt schon zehnte WerderSaison, sie fand am Montag für die meisten Profis mit einem gemeinsamen Frühstück in der Kabine und einer ausführlichen
Trainer-Ansprache ihr Ende.
Fritz wusste nur zu gut, wie sehr in den letzten Wochen vor allem diese beeindruckende Fan-Wucht die Mannschaft getragen
hat. Die Heimspiele gegen Wolfsburg, Stuttgart und Frankfurt lassen sich natürlich nicht noch einmal nachspielen. Aber wären
auch ohne diesen einzigartigen und wochenlangen Kraftakt fast der gesamten Bremer Öffentlichkeit die existenziell notwenigen
neun Punkte dabei herausgekommen?
Angestrebtes Saisonziel klar verfehlt
„Wir sind dankbar für diese Unterstützung“, sagte Fritz, „aber wir müssen auch aufpassen, dass wir die Geduld unserer Fans
nicht überstrapazieren.“ Er sagte dann auch so einen Keinen-Bock-mehr-Satz wie Eichin: „Ich habe keinen Bock mehr auf
diese Achterbahnfahrten durch die Saison.“
Man darf Skripnik dazu gratulieren, dass er am Ende der Achterbahnfahrt die Mannschaft auf dem Kurs nach oben hielt,
tabellarisch von Rang 16 auf 13. Man muss aber festhalten, dass es zum dramatischen Finale nie hätte kommen dürfen, nicht mit
diesem Kader. Skripnik hat nicht nur das angestrebte Saisonziel, einen einstelligen Tabellenplatz, klar verfehlt.
Er hat der Mannschaft keine defensive Stabilität einimpfen können, 65 Gegentore sind wieder viel zu viel. Die Konstanz, die
sich Clemens Fritz am Montag so sehnlich gewünscht hat, sie ist nur zu erreichen, wenn Skripnik es schafft, Werders Fußball
und auch Werders oft noch junge Fußballer weiterzuentwickeln. Das war die große Aufgabe am Anfang dieser Saison. Die
Aufgabe löste er nicht eben mit Bravour. Es bleibt viel zu tun für Viktor Skripnik.
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Auf Eichin wartet viel Arbeit - Werder Bremen in der Bundesliga - WESERKURIER
Auf Thomas Eichin wartet viel Arbeit. (nordphoto)
Allein 30 Profis hat Trainer Viktor Skripnik in dieser Saison in Bundesliga-Spielen von Werder Bremen eingesetzt. Dazu
kommen noch eine Hand voll weiterer Spieler, die einen Profivertrag besitzen, aber ohne Einsatz geblieben sind, wie die
Ersatztorhüter Michael Zetterer, Gerhard Tremmel, Raphael Wolf und Eric Oelschlägel sowie Jungprofis, die lediglich in der
U23 eine Rolle gespielt haben wie Marnon Busch oder Julian von Haacke.
Rechnet man die drei Zugänge Justin Eilers, Lennart Thy und Thanos Petsos sowie die vier ausgeliehenen Profis Luca
Caldirola, Izet Hajrovic, Levent Aycicek und Felix Kroos dazu, dann muss Geschäftsführer Thomas Eichin aus einem Pool von
über 40 Spielern den Kader für die neue Saison zusammenstellen.
Einige Entscheidungen sind dabei schon gefallen. Marcel Hilßner etwa wechselt in die zweite Liga zu Dynamo Dresden. Der
Vertrag mit Mateo Pavlovic läuft aus, der Kroate hat keine Zukunft bei Werder. Und Stand heute müssen Tremmel (Swansea
City), Papy Djilobodji (FC Chelsea) und Levin Öztunali (Bayer Leverkusen) zu ihren alten Klubs zurück. Sie besitzen dort
noch gültige Verträge – wobei Eichin mindestens mit den Entscheidern beim FC Chelsea das Gespräch suchen wird, um die
Möglichkeiten und Bedingungen einer Weiterbeschäftigung Djilobodjis, zur Not auch auf Leihbasis, abzuklopfen. Ebenfalls
nicht unkompliziert stellt sich die Lage bei jedem der vier Leihspieler dar.
Quo vadis, Jannik?
„Ich will ehrlich sein, ich kann nichts versprechen“, sagte Jannik Vestergaard, als er am
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Luca Caldirola: Mit seinem Wechsel zu Darmstadt 98 haben Werder und der Abwehrspieler alles richtig gemacht. Caldirola
hat keine einzige Sekunde dieser Bundesliga-Saison verpasst, stand 34 Mal von Anpfiff bis Abpfiff auf dem Platz. Kein
Wunder, dass die Darmstädter ihn gern halten wollen. Caldirola selbst hat oft betont, wie wohl er sich in Darmstadt fühlt, aber
das muss nichts heißen. Fakt ist: Am 1. Juli beginnt sein letztes Vertragsjahr bei Werder.
2,5 Millionen Euro hat Eichin damals für Caldirola ausgegeben. Will Darmstadt tatsächlich eine Chance auf den 25-Jährigen
haben, muss es deutlich tiefer in die Tasche greifen als im vergangenen Sommer, als nur 100 000 Euro an Leihgebühr fällig
geworden sein sollen. Nicht ganz unerheblich aus Bremer Sicht ist außerdem, was aus der aktuellen Stammbesetzung in der
eigenen Innenverteidigung, also mit Jannik Vestergaard und Djilobodji, wird. Als Vorgriff auf Veränderungen im
Abwehrzentrum hat Werder im Winter schon den serbischen U20-Weltmeister Milos Veljkovic von Tottenham geholt, der auch
im defensiven Mittelfeld spielen kann.
Izet Hajrovic: Seine Entwicklung hat exakt den gegenteiligen Verlauf zu Caldirola genommen. An den spanischen Erstligisten
SD Eibar hatte Werder ihn im Sommer verliehen. Beim Tabellen-14. der Primera Division kam Hajrovic, der einen Vertrag bis
2018, in Bremen hat, nur zu sieben Einsätzen, davon ging keiner über die vollen 90 Minuten. Immerhin stand er am Saisonende
zweimal in der Startelf.
Ob der 24-jährige Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina in Bremen eine Zukunft hat, liegt auch daran, welche Pläne der
Trainer mit ihm hat. Viktor Skripnik hat in seiner ersten Bundesliga-Saison ein gutes dreiviertel Jahr mit Hajrovic
zusammengearbeitet und danach einem Leihgeschäft zugestimmt.
Felix Kroos: Zwölf Spiele, zwei Tore, fünf Assists – das ist für einen Mittelfeldspieler in der zweiten Liga eine sehr gute
Bilanz. In nur gut fünf Monaten hat Kroos diese Zahlen beim 1. FC Union Berlin aufgelegt. In Bremen läuft sein Vertrag noch
ein Jahr, aber eine Zukunft bei Werder scheint äußerst fraglich. Zum einen ist Werder im defensiven Mittelfeld mit Florian
Grillitsch, Clemens Fritz, Philipp Bargfrede, Petsos und Veljkovic nominell gut aufgestellt. Zum anderen hat Kroos schon ganz
deutlich gesagt, dass er sich nicht vorstellen kann, noch ein weiteres Jahr unter Skripnik zu spielen. Kroos’ Problem: Skripnik
ist immer noch der Trainer, mit dem Werder in die nächste Saison geht. Gut für Union und für Werder: Der Verkauf von
Torjäger Bobby Wood an den HSV bringt den Berlinern 3,5 Millionen Euro ein. Geld, das womöglich in eine Verpflichtung
von Kroos investiert werden könnte.
Levent Aycicek: 14 Spiele, ein Tor, eine Vorlage – die persönliche Statistik von Aycicek fällt nicht ganz so beeindruckend aus
wie beim Kollegen Kroos. Das Urteil ist aber ähnlich: Aycicek hat nachgewiesen, dass er mindestens ein solider
Zweitligaspieler sein kann. 1860 München möchte ihn deshalb auch gern behalten, Eichin hat zumindest Gesprächsbereitschaft
signalisiert. Eine Rückkehr Ayciceks würde ein personell ohnehin schon stark besetztes Mittelfeld weiter aufblähen. Als
Vorgriff auf die neue Saison hatte Werder ja im Winter schon Laszlo Kleinheisler und Sembou Yatabaré geholt, und der
auslaufende Vertrag von Özkan Yildirim soll auch noch verlängert werden.
Sonderfall Niclas Füllkrug
Er spielt schon fast drei Jahre nicht mehr für Werder. Aber als Thomas Eichin Niclas Füllkrug im Sommer 2014 nach einem
Jahr in Fürth gleich weiter an den 1. FC Nürnberg abgab, baute der Werder-Geschäftsführer eine clevere Option in den Vertrag
ein. Demnach kann Werder Füllkrug in diesem Sommer, wie Eichin gegenüber dem WESER-KURIER noch einmal klarstellte,
unabhängig von der Nürnberger Ligazugehörigkeit für einen festen Preis zurückkaufen. Die Rede ist von 1,8 Millionen Euro.
Zunächst jedoch müssen die Nürnberger am Donnerstag und Montag noch zwei Relegationsspiele gegen Eintracht Frankfurt
bestreiten.
Zu bedenken ist auch, dass Werder Lennart Thy und Justin Eilers für die Offensive schon geholt hat. Anthony Ujah und der
immer noch verletzte Aron Johannsson haben langfristige Verträge, auch Claudio Pizarro soll bleiben. Außerdem steht Eichins
Versprechen an Nachwuchs-Ass Johannes Eggestein im Raum, ihm nicht unnötig viele erfahrene Profis vor die Nase setzen zu
wollen.
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Werder präsentiert neue Trikots zu Beginn der Sommervorbereitung - Werder
Bremen in der Bundesliga - WESER-KURIER
Bremen ohne Werder - das ist unvorstellbar! Und das Profiteam, das unter Trainer Viktor Skripnik in der Bundesliga um Punkte
und Tore kämpft, ist das Herzstück des Vereins. Auf dieser Seite gibt es News, Fotos und Videos rund um die Werder-Profis.
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Von Wundern und Zitter-Erfolgen Die größten WerderSiege
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VfB trennt sich angeblich von Dutt - Luhukay neuer Trainer - Fussball News:
Nachrichten und Berichte - WESER-KURIER
Sport in Bremen: Meldungen aus Bremen und den Stadtteilen
Die Norddeutsche: Sport aus Bremen-Nord, Schwanewede, Elsfleth, Berne und Lemwerder
Osterholzer Kreisblatt/Wümme-Zeitung: Sport aus Hagen, Hambergen, OHZ, Ritterhude, Gnarrenburg, Worpswede,
Tarmstedt, Lilienthal, Grasberg
Achimer Kurier/Verdener Nachrichten: Sport aus Achim, Verden, Ottersberg, Oyten, Sottrum, Rotenburg, Langwedel,
Thedinghausen, Kirchlinteln, Dörverden
Regionale Rundschau/Syker Kurier: Sport aus Stuhr, Weyhe, Syke, Bassum, Bruchhausen-Vilsen
Delmenhorster Kurier: Sport aus Delmenhorst, Hude, Ganderkesee, Dötlingen, Harpstedt, Wildeshausen
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Werder bezieht erneut Trainingslager im Zillertal - Werder Bremen in der
Bundesliga - WESER-KURIER
Die Werder-Profis waren auch schon 2014 im Zillertal. (nordphoto)
Fast schon traditionell bezieht Werder Bremen auch in diesem Sommer ein Trainingslager in Zell am Ziller. Der FußballBundesligist bereitet sich vom 21. bis 29. Juli im österreichischen Zillertal auf die nächste Saison vor.
"Das Trainingslager im Zillertal ist der wichtigste Bestandteil unserer Sommervorbereitung. Wir freuen uns sehr, dass jetzt
alles genau feststeht. Nach dem Klassenerhalt und der damit verbundenen Planungssicherheit für die kommende Saison konnten
wir in den letzten Tagen detaillierter planen", erklärte der Manager Thomas Eichin.
Direkt im Anschluss nehmen die Bremer am international besetzten Dresden-Cup teil. (dpa/wk)
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Werder startet am 8. Juli - Werder Bremen in der Bundesliga - WESERKURIER
Am 8. Juli beginnt bei Werder die Sommervorbereitung. (nordphoto)
Bereits fest terminiert ist das zweite Trainingslager im Zillertal (21. bis 29. Juli). Da aufgrund der olympischen Spiele die
Bundesliga-Saison erst am 26. August beginnt, ist sogar noch ein drittes Trainingslager geplant.
Fest steht ansonsten schon jetzt, dass Werder auf der Rückfahrt aus Österreich am 29. und 30. Juli in Dresden Station macht.
Dort steigt der Dresden-Cup, bei dem Werder an Tag eins auf Betis Sevilla trifft und am Tag darauf noch gegen einen der
beiden anderen Teilnehmer, FC Everton oder Gastgeber Dynamo Dresden, spielt.
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Noch eine Rettung - Werder Bremen 2. Mannschaft - WESER-KURIER
Zum richtigen Zeitpunkt wieder fit: Werders Verteidiger Luca Zander (rechts) kehrte nach sechswöchiger Verletzungspause ins
Team zurück. (imago sportfotodienst, imago/Eibner)
Den Bremern reichte ein 2:1 (2:0)-Erfolg beim VfR Aalen zur Rettung. Mit ihnen gelang auch dem SV Wehen Wiesbaden (3:1
gegen den VfB Stuttgart II) in letzter Minute der Nichtabstieg. Dagegen müssen neben dem Ex-Erstligisten Energie Cottbus (2:3
gegen den FSV Mainz 05 II) nun auch die Stuttgarter Kickers (0:1 gegen den Chemnitzer FC) runter in die Regionalliga. Es war
eine spannende Entscheidung, die erst in den allerletzten Minuten der Saison fiel.
Oft hat Alexander Nouri in den vergangenen Monaten von der „ganzen Klaviatur der Emotionen“ gesprochen. Seine
Mannschaft hatte sich mit recht wechselhaften Leistungen ja erst in Abstiegsgefahr gebracht. Aber niemals zuvor war der
Hinweis auf das breite Spektrum an Gefühlen aber so treffend wie nach dem Sieg in Aalen. Denn die U 23 war beim VfR zwar
nicht in Rückstand geraten. Im Gegenteil: Sie hatte durch den Doppelschlag von Marcel Hilßner (33./35.) frühzeitig einen
dreifachen Punktgewinn auf den Weg gebracht. Doch auf den anderen Plätzen, da überschlugen sich die Ereignisse, und deshalb
konnte Werder erst nach dem Abpfiff aller Spiele endgültig sicher sein.
Beherzter Einsatz: Mohamed Aidara (links) kämpfte mit Werders U23 erfolgreich gegen den Abstieg — weil die Konkurrenz
mitspielte. (imago sportfotodienst, imago/Eibner)
Zunächst richtete sich das Interesse der Bremer, erst recht nach der 2:0-Führung, natürlich in Richtung Cottbus. Dort war der
Gast aus Mainz kurz nach der Pause in Führung gegangen. Das Tor durch Julian Dersthoff war vorbereitet worden von einem
alten Bekannten: Lukas Höler lernte das Fußballspielen beim Blumenthaler SV, am Sonnabend nutzte der Angreifer einen
Cottbuser Fehler und legte nach kurzen Solo für den Torschützen auf. Das sah gut aus für die Bremer. Zwar lag der SV Wehen
Wiesbaden bereits ebenfalls vorn, hatte aber noch bei identischer Tordifferenz wegen der weniger erzielten Treffer das
Nachsehen gegenüber Werder.
Doch dann leistete sich Schiedsrichter Perl aus München kurz vor 15 Uhr eine ungewöhnlich krasse Fehlentscheidung. Denn
Energie-Stürmer Sven Michel war rund zwei Meter vorm Zusammenstoß mit einem Mainzer Abwehrspieler gestolpert. Einen
Strafstoß gab es trotzdem, und so brachte der Ausgleich den zuvor noch verunsicherten Gastgeber wieder ins Spiel zurück.
Dass Werder in Aalen nur Minuten später den Anschlusstreffer kassierte, machte die Sache nicht besser. Und als Cottbus dann
13 Minuten vor Abpfiff zur Führung gegen Mainz kam, waren die Bremer wieder abgestiegen – bis drei Minuten vor Abpfiff.
Denn im Saisonfinale der 3. Liga wurde die „ganze Klaviatur der Emotionen gespielt“, und deshalb war noch lange nicht
Schluss. Zunächst revanchierten sich die Mainzer für den kuriosen Strafstoß gegen sie und verwandelten das Cottbuser Stadion
mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich in einen Ruheraum, dann stürzte der Chemnitzer FC die Stuttgarter Kickers auf den
ersten Nichtabstiegsplatz – und schließlich retteten sich die Wiesbadener mit dem 3:1 gegen Stuttgart II in der Nachspielzeit.
Rettung in letzter Sekunde: Rafael Kazior (am Ball) schaffte mit Werders U23 durch einen 2:1-Erfolg in Aalen noch den
Verbleib in der 3. Liga. (imago sportfotodienst, imago/Eibner)
Die Hessen gelangten nämlich nur vom 18. auf den 16. Platz, weil sie nun das um einen Treffer bessere Torverhältnis haben.
Ohne den Treffer in der vierten Minute der Nachspielzeit hätten die Teams aus Bremen, Stuttgart und Wiesbaden auch in der
Torbilanz gleichauf gelegen (-14), und dann hätte Wiesbaden in die Regionalliga gemusst.
Alexander Nouri wurde in den Schlussminuten ständig über die Zwischenstände der Konkurrenz informiert („Ich hatte einen
Souffleur“). Doch reagieren musste er nicht mehr. Der Rest war Jubel – und beim Trainer zudem eine ganze Menge Stolz:
„Heute sind viele Spieler noch einmal an ihr Limit gegangen.“
Beeindruckt war er von der gesamten Mannschaft. Fest machte Nouri seine Einschätzung aber auch zwei Kickern: Zum einen an
Marcel Hilßner, der vor seinem Wechsel nach Dresden noch einmal eine starke Leistung mit zwei tollen Toren bot. Zuerst hatte
der Mittelfeldspieler von einer Eckenvariante profitiert, dann war Hilßner aus gut 20 Metern zum Abschluss gekommen.
Der zweite Spieler, der es dem Trainer besonders angetan hatte, war Luca Zander. Der Verteidiger startete nach sechswöchiger
Verletzungspause und nur zwei Einheiten.
--VfR Aalen: Schnitzler - Schwabl, Barth, Menig, T. Schulz (81. Chessa) - Kotzke (46. Zahner, 71. Drexler), Welzmüller, Ojala,
Vasiliadis - Morys, Kienle
Werder Bremen II: Duffner - Rehfeldt, Verlaat, Hüsing, Eggersglüß (66. Rother) - Zander (87. Jacobsen), Aidara, von
Haacke, Hilßner - Manneh (83. Hehne), Kazior
Schiedsrichter: Robert Hartmann (Wangen)
Zuschauer: 4546
Tore: 0:1 Hilßner (33.), 0:2 Hilßner (35.), 1:2 Ojala (56.)
Gelbe Karten: Welzmüller (40.), Menig (90.) / Verlaat (76.), Manneh (90.)
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Werders Frauen verabschieden sich mit 1:4-Niederlage aus der Liga - WerderFrauen - WESER-KURIER
Bekam zum Saisonabschluss einiges zu tun: Torfrau Jennifer Martens. (Oliver Baumgart (hansepixx.de), hansepixx.de)
„Das freut mich besonders“, meinte Abteilungsleiterin Birte Brüggemann. Die junge Wichmann sei ja zwischen erster und
zweiter Mannschaft gependelt in den vergangenen Monaten und habe nun ein Zeichen gesetzt. Das Problem des vorerst letzten
Spiels der Bremerinnen in der Beletage des deutschen Frauenfußballs: Der abschließende Treffer zählte zu den ganz wenigen
positiven Zeichen bei der 1:4 (0:4)-Niederlage gegen Turbine Potsdam.
Der Gegner verließ den Platz mit einem ebenso deutlichen wie verdienten Sieg. Es wurde also nichts aus einem versöhnlichen
Abschied. Die Bremerinnen vermochten an den vergangenen Spieltag, an die 0:2-Niederlage in Hoffenheim, nicht anzuknüpfen.
Später fragten sich die Zuschauer, was in der vorentscheidenden ersten Halbzeit eigentlich los gewesen war. Vor der Pause
schien nämlich keine Bremer Mannschaft auf dem Platz gestanden zu haben, die den Weg in die 2. Bundesliga unbedingt mit
einer starken Leistung antreten wollte.
Der Gast aus Potsdam, dank der drei Punkte nun Achter der Abschlusstabelle, wirkte bissiger und brachte eine Menge
Siegeswillen mit. Werder hatte der engagierten Spielweise nur wenig entgegenzusetzen. „Das war schon deprimierend“, fand
Brüggemann. Mit etwas Pech hätten dem frühen Treffer von Tabea Kemme schnell ein paar weitere Tore folgen können. Lange
sollte es aber ohnehin nicht dauern, ehe Turbine davon zog. Der Doppelschlag durch Laura Lindner und erneut Kemme kostete
sämtliche Hoffnung auf ein positives Ende.
Weil Lia Wälti noch vor der Pause der vierte Potsdamer Treffer gelang, stand das Motto der zweiten Halbzeit bereits fest:
Schadensbegrenzung. Allerdings hatte der Gast längst genug und zollte nun auch einer langen Saison Tribut. Zudem gingen die
Bremerinnen im zweiten Durchgang konzentrierter zu Werke, was unterm Strich in eine ziemlich ausgeglichene Partie mündete.
Etwas anders hatte Werder sich den Ausstand schon vorgestellt. Die Enttäuschung hielt sich jedoch in Grenzen. Sie ging
ohnehin unter in der Ehrung von Bernd Schröder. Der Trainer absolvierte am Sonntag sein letztes Spiel auf der Bank von
Turbine Potsdam, nachdem er mit Unterbrechungen rund 45 Jahre die Geschicke des Vereins gelenkt hatte. Sein Abschied darf
als gelungen bezeichnet werden.
Werder Bremen: Martens - Maierhofer (64. Mölter), Ulbrich, Schichtl, Toth - Eta, Scholz - Bräuer (64. Golebiewski), Hassett,
Schröder – König (73. Wichmann) Turbine Turbine Potsdam: Schmitz - Siwinska (70. Waldus), Draws (70. Krug), Elsig,
Meister - Kemme, Wälti, Rauch - Kellond-Knight (70. Mauro) - Huth, Lindner Tore: 0:1 Kemme (6.), 0:2 Lindner (33.), 0:3
Kemme (35.), 0:4 Wälti (43.), 1:4 Wichmann (90.+1) Schiedsrichterin: Derlin (Dahme) Zuschauer: 643 Gelbe Karten: This article was downloaded by calibre from http://www.weser-kurier.de/werder/werder-frauen_artikel,-Werders-Frauenverabschieden-sich-mit-14-Niederlage-aus-der-Liga-_arid,1378060.html
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TSG Hoffenheim ist auch im Rückspiel zu stark für Werders U19 - Werder
Bremen: Vermischtes - WESER-KURIER
Auch in dieser Szene nur zweiter Sieger: Johannes Eggestein (links). (Martin Stoever, Bongarts/Getty Images)
Immerhin 1600 Zuschauer hatte es ins kleine Stadion gezogen. Sie sahen zunächst zwei Mannschaften, die sich abtasteten. In
der ersten Halbzeit überwog lange die Angst vor einem Fehler, und das kostete die Teams einen mutigen Spielvertrag in der
Offensive. Als Michel Leon Hahn in der 27. Minute der Ball acht Meter vorm Tor vor die Füße fiel, lag trotzdem ein Treffer in
der Luft. Doch Werders Innenverteidiger traf das Spielgerät nicht richtig, es kullerte nur in Richtung Hoffenheimer Tor.
Ein Fernschuss von Theodoros Politakis strich wenig später nur knapp über das Gehäuse der Bremer (29.). Beeindruckend,
wie Werder-Keeper Tom Pachulski offenbar erkannte, dass der Schuss sein Tor verfehlen würde. Vielleicht hatte er aber nur
ein bisschen Glück in dieser Szene. Zweifellos vom Pech verfolgt waren die Bremer aber kurze Zeit später. Denn die Aktion
von Mattis Daube an Philipp Ochs war regelkonform und hätte nicht mit einem Freistoß bestraft werden müssen. Ausgerechnet
eine Fehlentscheidung von Schiedsrichter Patrick Schult leitete also die Gäste-Führung ein. Denn den ruhenden Ball brachte
Ochs zentral vor das Bremer Tor, und von dort verlängerte ihn Lukas Hoffmann per Kopf zum 1:0 für die TSG.
Das war ärgerlich für die Bremer. Es änderte aber nichts daran: Der Gast hatte sich im Verlauf der Begegnung Vorteile erspielt.
Die gute Spielanlage der Hoffenheimer stellte Werder wie schon bei der 1:3-Niederlage im Hinspiel vor Probleme. Zudem
fehlte es ja nach wie vor an einem Erfolgserlebnis. Auch Abdullah Dogan verpasste es, als er frei vor TSG-Keeper Gregor
Kobel scheiterte (45.).
„Wir hatten ein bisschen Pech im Abschluss“, meinte Johannes Eggestein später. Auch Werders Torjäger hatte es nicht
vermocht, mit einem Treffer für die Wende zu sorgen. Gleich zweimal (55., 65.) war der Stürmer nach dem Wechsel am starken
Torhüter Kobel gescheitert. Unterm Strich besaß die TSG auch nach dem Wechsel die besseren Chancen und traf deshalb spät
durch David Otto zum Endstand. „Wir wollten das 1:0 machen und sind schon enttäuscht“, sagte Eggestein. Die „bessere
Mannschaft“ machte aber auch er in der TSG Hoffenheim aus.
Werder Bremen: Pachulski – Daube, Hehne, Hahn, Jacobsen (57. Wasmus) – Vollert, Hertes (57. Bünning) - Dogan, Schmidt
(71. Walter), Horn – Eggestein 1899 Hoffenheim: Kobel – Bühler (77. Posch), Hoffmann, Kapp, Politakis (58. Gimber) –
Geiger, Belkahia, Beck – Wähling (72. Karlein), Ochs (88. Janicki), Otto Tore: 0:1 Hoffmann (32.), 0:2 Otto (87.)
Schiedsrichter: Schult (Hamburg) Zuschauer: 1600 Gelbe Karten: Schmidt, Daube / Beck
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Kreiszeitung.de
Kreiszeitung - Nachrichten aus Bremen, Niedersachsen, Deutschland und der Welt
Bargfrede hofft auf 8. Juli [Mi, 18 Mai 03:00]
Bremen - Für Philipp Bargfrede geht es in den nächsten Tagen mal wieder zum Chiemsee – und es ist erneut kein Urlaub
an diesem schönen Fleckchen Erde. Der Werder-Profi wird hart an seinem Comeback arbeiten. So, wie er es schon so oft
in seiner Karriere getan hat.
Gibt es den großen Umbruch? [Mi, 18 Mai 03:00]
Bremen - Thomas Eichin war gestern schwer beschäftigt – und das wird sich in nächster Zeit auch nicht ändern. Während
die Werder-Profis einen sehr langen Urlaub genießen (siebeneinhalb Wochen), muss der Sportchef mächtig ranklotzen.
Die wichtigste Personalie ist die des Trainers. Ob Viktor Skripnik nach dieser Zittersaison trotz Vertrags bis 2017 bleiben
darf, ist nach wie vor völlig ungewiss.
Wiedwald – das Beste kommt zum Schluss [Mi, 18 Mai 03:00]
Bremen - Er hat so lange warten müssen – bis zum vorletzten Spieltag. In Köln (0:0) blieb Werder-Keeper Felix
Wiedwald erstmals in dieser Bundesliga-Saison ohne Gegentor. Und im Abstiegsfinale gegen Frankfurt ließ der 26Jährige gleich den zweiten „Nuller“ folgen.
Werder bestätigt: Pizarro bleibt Bremer [Di, 17 Mai 11:03]
Bremen - Werder Bremen spielt auch in der nächsten Saison mit Top-Stürmer Claudio Pizarro. Drei Tage nach dem
gesicherten Klassenverbleib in der Fußball-Bundesliga verlängerte der 37 Jahre alte Angreifer seinen Vertrag um eine
Saison.
Djilobodji: Geduld gefragt [Di, 17 Mai 11:00]
Bremen - Weiter in Bremen – oder wieder ab nach Großbritannien? Keeper Gerhard Tremmel (37/Swansea City) und
Innenverteidiger Papy Djilobodji (27/FC Chelsea) sind nur bis zum Saisonende an Werder ausgeliehen. Wie es
weitergeht, ist offen.
„Eine Extremsituation, wie ich sie noch nie erlebt habe“ [Di, 17 Mai 08:12]
Bremen - Den Klassenerhalt in der Tasche, dazu das Bad in der tobenden Menge im Weserstadion. Eigentlich ein
perfekter Zeitpunkt, um die Karriere zu beenden. Doch daran hat Clemens Fritz nach der Last-Minute-Rettung gegen
Frankfurt (1:0) keinen Gedanken verschwendet.
Die Mannschaft rettet sich selbst [Di, 17 Mai 08:02]
Bremen - Von Björn Knips und Malte Rehnert. Die Freude im Gesicht von Viktor Skripnik war nicht zu übersehen. Soeben
hatte ihm der TV-Reporter von Sport1 berichtet, dass Werder weiter mit ihm als Cheftrainer plant. Sportchef Thomas
Eichin hätte das kurz zuvor verraten. Eine schöne Nachricht für Skripnik am Rande des U 19-Spiels gegen Hoffenheim
gestern Mittag in Oberneuland. Nur stimmte sie leider nicht so ganz.
Vestergaard und der „nächste Schritt“ [Di, 17 Mai 07:59]
Bremen - Für Werder-Kapitän Clemens Fritz ist Jannik Vestergaard „eine wichtige Säule“ im Werder-Gebilde – doch
diese 1,99 Meter lange dänische Säule wird wohl wegbrechen. Vermutlich war Vestergaard am Montag zum letzten Mal
als Bremer Profi im Weserstadion.
Alles klar mit Pizarro - Peruaner bleibt ein weiteres Jahr [Di, 17 Mai 07:57]
Bremen - Claudio Pizarro hatte eine Werder-Tüte in der rechten Hand, als er am Mittag aus dem Weserstadion kam.
Sprechen mochte er nicht. Und dann verschenkte der Peruaner auch noch ein weißes Trikot mit seinem Namen hinten drauf
an eine junge Dame. So ein bisschen wirkte das alles wie ein Abschied aus Bremen – war es aber nicht!
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Werder Bremen: Bargfrede hofft auf 8. Juli | Werder
Philipp Bargfrede
© nordphoto
Bremen - Für Philipp Bargfrede geht es in den nächsten Tagen mal wieder zum Chiemsee – und es ist erneut kein Urlaub an
diesem schönen Fleckchen Erde. Der Werder-Profi wird hart an seinem Comeback arbeiten. So, wie er es schon so oft in
seiner Karriere getan hat.
Ende Januar hatte Bargfrede die siebte Knie-Operation über sich ergehen lassen müssen: Meniskus-Anriss. Danach gab es
leichte Komplikationen. Wegen einer Entzündung musste das Knie gespült werden. „Es hat alles ein bisschen länger gedauert,
als ich mir das vorgestellt habe, aber ich bin trotzdem zufrieden, mir geht es schon ganz gut“, sagt der 27-Jährige. Er hofft
darauf, dass er beim Trainingsauftakt am 8. Juli wieder dabei sein kann. - kni
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Werder Bremen: Gibt es den großen Umbruch? | Werder
Ivo Ilicevic
Bremen - Thomas Eichin war gestern schwer beschäftigt – und das wird sich in nächster Zeit auch nicht ändern. Während die
Werder-Profis einen sehr langen Urlaub genießen (siebeneinhalb Wochen), muss der Sportchef mächtig ranklotzen. Die
wichtigste Personalie ist die des Trainers. Ob Viktor Skripnik nach dieser Zittersaison trotz Vertrags bis 2017 bleiben darf, ist
nach wie vor völlig ungewiss.
Auch bei den Spielern hat Eichin einige Baustellen zu beackern. Das Thema Claudio Pizarro ist abgearbeitet, der Peruaner
bleibt noch ein Jahr. Es gibt aber im Kader einige Wackelkandidaten – und es kann durchaus passieren, dass Werder ein großer
Umbruch bevorsteht. Vor allem in der Abwehr. Papy Djilobodji geht erst mal zurück zum FC Chelsea, an Jannik Vestergaard
sind Borussia Mönchengladbach und englische Clubs dran. Zudem soll Linksverteidiger Santiago Garcia, mit dem Eichin gerne
über 2017 hinaus verlängern würde, laut der portugiesischen Zeitung „Record“ das Interesse der Lissaboner Clubs Benfica und
Sporting geweckt haben.
Der Verbleib von Florian Grillitsch (Vertrag bis 2017 und inzwischen Stammspieler) und Zlatko Junuzovic ist ebenfalls nicht
sicher. Der Bremer Vizekapitän Junuzovic, der ein angespanntes Verhältnis zu Trainer Skripnik hat, ist zwar noch bis 2018 an
Werder gebunden – wenn er aber eine starke EM in Frankreich spielt, könnten verlockende Angebote kommen, die den
Österreicher und die Bremer ins Grübeln bringen.
Bei Anthony Ujah dürfte das bereits der Fall sein. In der Hinrunde noch gesetzt, stand er in der Rückserie klar im Schatten von
Pizarro und war am Ende nur noch Edeljoker. Weil Skripnik ein 4:1:4:1-System mit nur einer Spitze bevorzugt und Pizarro
bleibt, sieht es für den Nigerianer aktuell nicht gerade rosig aus. Im Winter hatte der 25-Jährige, der sich selbst als Stammkraft
sieht, ein unmoralisches Angebot aus China. Er wollte nicht. Ein paar Monate später könnte es bei einer weiteren verlockenden
Offerte anders aussehen.
Neben den aktuellen Profis kümmert sich Eichin – mittlerweile ohne Rouven Schöder, der gestern als Sportchef in Mainz
vorgestellt wurde – auch um potenzielle Neuzugänge. Ein heißer Kandidat bleibt Ivo Ilicevic vom Hamburger SV. Laut
„Hamburger Abendblatt“ hat der Kroate dem VfB Stuttgart nach dessen Abstieg abgesagt. Es sollen aber noch zwei
ausländische Clubs am 29-jährigen Flügelspieler interessiert sein.
mr/kni
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Werder Bremen: Wiedwald - das Beste kommt zum Schluss | Werder
Felix Wiedwald
Bremen - Er hat so lange warten müssen – bis zum vorletzten Spieltag. In Köln (0:0) blieb Werder-Keeper Felix Wiedwald
erstmals in dieser Bundesliga-Saison ohne Gegentor. Und im Abstiegsfinale gegen Frankfurt ließ der 26-Jährige gleich den
zweiten „Nuller“ folgen.
Beachtlich waren in beiden Partien seine Leistungen. Wiedwald, zuvor meistens ordentlich, aber unspektakulär, bekam am
Ende seine besten Noten in dieser Zeitung: jeweils eine 1,5. Und er schaffte es, die Saison ohne Gelbsperre zu beenden.
Obwohl er seit dem 23. Spieltag bei vier Verwarnungskarten extrem vorsichtig sein musste.
Wiedwald war da, als Werder ihn im heißen Endspurt ganz dringend brauchte. Die Fans feierten ihn als „Wiedwall“ – und all
das macht den in Thedinghausen geborenen und in Achim aufgewachsenen Torwart schon ein bisschen stolz: „Die Mannschaft
hat gesehen, dass sie sich auf mich verlassen kann – ich habe mich wieder gesteigert zum Ende der Saison. Das war wichtig für
mich, für die Mannschaft, für den Verein.“
In seiner ersten Spielzeit als Bremer Nummer eins hatte Wiedwald kaum Konkurrenz. Raphael Wolf verletzt, Michael Zetterer
verletzt. Und der im Winter ausgeliehene Gerhard Tremmel wurde nur für den Notfall verpflichtet. Ob er bleibt, ist noch
unklar.
Angeblich plant Werder, eine neue Nummer zwei zu holen, die Wiedwald mehr Dampf macht. Im Gespräch sind Schalkes
Fabian Giefer (26/Vertrag bis 2018) und der Pole Rafal Gikiewicz (28) von Zweitligist Eintracht Braunschweig (Vertrag bis
2017). Zum Saisonstart zurückmelden will sich Zetterer (20) nach seinem Kahnbeinbruch: „Beim Trainingsauftakt bin ich voll
dabei.“
mr/kni
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Werder bestätigt: Claudio Pizarro bleibt Bremer | Werder
Claudio Pizarro
© nordphoto
Bremen - Werder Bremen spielt auch in der nächsten Saison mit Top-Stürmer Claudio Pizarro. Drei Tage nach dem gesicherten
Klassenverbleib in der Fußball-Bundesliga verlängerte der 37 Jahre alte Angreifer seinen Vertrag um eine Saison.
„Ich fühle mich sehr gut und freue mich, ein weiteres Jahr für diesen besonderen Verein spielen zu können“, erklärte der
Peruaner am Dienstag in einer Mitteilung des Clubs. Als er im September 2015 zum dritten Mal bei den Hanseaten anheuerte,
war es mit seiner Fitness nicht so gut bestellt. Einige Beobachter sprachen bereits von einer PR-Nummer, doch der Routinier
arbeitete sich unter Trainer Viktor Skripnik Woche für Woche an die Bremer Stammelf heran.
Vor allem in der Rückrunde rechtfertige der schlitzohrige Angreifer seinen Ruf als Bremer Lebensversicherung. Mit 14 Toren
hatte er als erfolgreichster Werder-Profi maßgeblichen Anteil an der Rettung. „Es war ein schwieriges, aber auch sehr tolles
Jahr für mich. Ich hoffe, dass wir für die Fans und die ganze Stadt in der nächsten Saison eine bessere Platzierung erreichen
können“, sagte der Südamerikaner und versprach bei Werder-TV: „Dafür werde ich alles geben.“
Die „Süddeutsche Zeitung“ hatte ihn als „besten 37-jährigen Fußballer der Welt“ gewürdigt - und dieser Auszeichnung wollte
in Bremer keiner widersprechen. Im Gegenteil. „Man gewöhnt sich an seine Tore. Was Claudio leistet, ist grandios. Er ist
unfassbar wichtig für uns“, lobte Werder-Kapitän Clemens Fritz den Oldie. Der trifft zwar nicht immer - im Nord-Duell beim
Hamburger SV verschoss er einen Elfmeter - dennoch ist Pizarro mit 103 Treffern in 187 Spielen Bremens erfolgreichster
Bundesliga-Schütze. Diese Bestmarke kann er nun ausbauen.
„Wir sind sehr froh, dass Claudio als Führungsspieler mit all seiner Erfahrung und mit seiner ganzen Art auch in der nächsten
Saison Teil der Mannschaft ist“, kommentierte Werder-Manager Thomas Eichin den Coup mit „Piza“, der in der Bundesliga
auch für Bayern München gespielt hat. Es bleibt abzuwarten, wie sich der peruanische Nationalspieler nach einer kompletten
Saisonvorbereitung präsentiert. Läuft es ähnlich gut wie zuletzt, muss er den Rentenantrag auch nach seiner achten Saison beim
SV Werder noch nicht abgeben.
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Werder Bremen: Djilobodji - Geduld gefragt | Werder
Innenverteidiger Papy Djilobodji (r.)
© nordphoto
Bremen - Weiter in Bremen – oder wieder ab nach Großbritannien? Keeper Gerhard Tremmel (37/Swansea City) und
Innenverteidiger Papy Djilobodji (27/FC Chelsea) sind nur bis zum Saisonende an Werder ausgeliehen. Wie es weitergeht, ist
offen.
„Wir werden sehen. Ich denke immer über alles nach – aber ich habe keine Lust, jetzt darüber zu reden“, sagte Djilobodji. Erst
mal geht es zurück nach London, wo ihn Chelsea begutachten und dann entscheiden wird. Das kann dauern. Ersatzkeeper
Tremmel kann sich gut vorstellen zu bleiben: „Der Verein ist toll, die Stadt auch. Das war eine sehr emotionale Zeit hier. Aber
es liegt nicht allein in meinen Händen.“ Kapitän Clemens Fritz lobt Tremmel als „Super-Typen. Er hat sich in kurzer Zeit total
mit dem Verein identifiziert, einen Top-Job gemacht.“
mr/kni
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Werder Bremen: Kapitän Clemens Fritz ist einfach platt und hat keine Lust
mehr auf Achterbahn | Werder
Clemens Fritz freut sich über den Klassenerhalt.
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Bremen - Den Klassenerhalt in der Tasche, dazu das Bad in der tobenden Menge im Weserstadion. Eigentlich ein perfekter
Zeitpunkt, um die Karriere zu beenden. Doch daran hat Clemens Fritz nach der Last-Minute-Rettung gegen Frankfurt (1:0)
keinen Gedanken verschwendet.
Der Kapitän bleibt an Bord, wird wie Ende April angekündigt noch ein Jahr dranhängen. Gut für Werder, denn auf einen Fritz
in der formidablen Frankfurt-Form können die Bremer noch nicht verzichten. Er habe schon vor dem großen Abstiegsfinale
gemerkt, „dass ich hier noch nicht fertig bin, dass meine Aufgabe nicht beendet ist“, sagte Fritz, der im Wintertrainingslager in
Belek sein Karriereende angekündigt, später aber vom Rücktritt zurückgetreten war.
Als der 35-Jährige am Montagmittag in der Mixed-Zone erschien, waren ihm die Strapazen im hochspannenden BundesligaEndspurt deutlich anzumerken. „Für uns war jedes Spiel ein Endspiel, da reichte ein Blick auf die Tabelle. Aber ich war
überzeugt davon, dass wir es schaffen – weil ich von der Mannschaft überzeugt bin“, meinte Fritz und ließ die Medienvertreter
an seiner Gefühlswelt teilhaben: „Das war in den vergangenen Wochen schon eine Extremsituation, wie ich sie noch nie erlebt
habe.“ Und der Mittelfeldmann ist immerhin seit zehn Jahren bei Werder und seit 15 Jahren Fußballprofi. „Vor allem für den
Kopf war es ein Riesenkraftakt“, urteilte Fritz, „da braucht man erst mal ein paar Tage, um runterzufahren und den ganzen
Stress von sich abzuwerfen.“
Er selbst hatte sich am Samstagabend nach dem Zittersieg schon recht früh zurückgezogen. Beim gemeinsamen Essen von
Mannschaft, Trainern, Partnerinnen und Geschäftsführung im „Allegria“ war er natürlich noch dabei, auf die anschließende
Disco-Sause im „La Viva“ verzichtete Fritz dann allerdings. „Ich war einfach kaputt und wollte ein bisschen abschalten“, sagte
er. Nach der „emotional schwierigsten Saison“ seiner langen Karriere ist der Kapitän „urlaubsreif, vor allem vom Kopf her.
Ich merke einfach, dass ich jetzt platt und müde bin.“
Den Großteil seiner Ferien wird Fritz in den USA verbringen: „Den Urlaub hatte ich schon länger gebucht.“ Erst Ende Juni
kommt er wieder nach Bremen. Kurz darauf beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison – und die soll bitteschön nicht so
dramatisch werden wie die gerade beendete. „Wir sind alle weit hinter unseren Ansprüchen geblieben, da muss sich jeder
hinterfragen. Wir brauchen mehr Konstanz“, forderte Fritz: „Nach guten kamen bei uns oft schlechte Spiele. Und auf solche
Achterbahnfahrten habe ich keinen Bock mehr.“ Für großen Optimismus sei es aber „noch zu früh“, meinte Fritz: „Wir müssen
doch erst mal abwarten, wie unsere Mannschaft aussieht.“ - mr
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Werder Bremen: Die Mannschaft rettet sich selbst - Coach Skripnik im
Abstiegskampf quasi entmachtet | Werder
Werder-Coach Skripnik im Abstiegskampf quasi entmachtet / Trainerfrage spaltet den Club
Viktor Skripnik bejubelt den Klassenerhalt und hofft auf weitere Werder-Jahre.
© imago
Bremen - Von Björn Knips und Malte Rehnert. Die Freude im Gesicht von Viktor Skripnik war nicht zu übersehen. Soeben
hatte ihm der TV-Reporter von Sport1 berichtet, dass Werder weiter mit ihm als Cheftrainer plant. Sportchef Thomas Eichin
hätte das kurz zuvor verraten. Eine schöne Nachricht für Skripnik am Rande des U 19-Spiels gegen Hoffenheim gestern Mittag
in Oberneuland. Nur stimmte sie leider nicht so ganz.
Noch ist nämlich nichts entschieden. Auf Nachfrage verwies Eichin etwas genervt auf die angekündigte Saisonanalyse mit dem
Trainer. Ob Skripnik danach bleiben darf, liegt auch in den Händen des Aufsichtsrats. Es gibt einen Machtkampf bei Werder,
der mit interessanten Informationen aus Spielerkreisen weiteren Zündstoff bekommt.
Nach dem geschafften Klassenerhalt durch den 1:0-Sieg gegen Frankfurt ließen es Mannschaft und Trainer am Samstagabend
richtig krachen. Erst bei einem gemeinsamen Essen im Restaurant Allegria, dann mit viel Tanz in der Disco La Viva. Mittendrin
Viktor Skripnik. Werder trat als Einheit auf – genauso wie zuletzt im Abstiegskampf. Und Kapitän Clemens Fritz betonte
gestern vor Journalisten: „Wir haben nach dem Augsburg-Spiel gesagt, dass wir mit Viktor weitermachen wollen und hinter
ihm stehen. Es ist nicht so, dass wir die Klasse gehalten haben und jetzt komplett unsere Meinung ändern.“ Was er nicht sagte:
Die Mannschaft hat sich damals intern nicht für Skripnik ausgesprochen, sondern nicht gegen ihn. Das ist ein kleiner, aber
feiner Unterschied. Die Spieler wollten nicht der Königsmörder sein, als sie nach dem 1:2-Schock gegen Augsburg von
Sportchef Eichin zur Zukunft des Trainers befragt wurden.
Auch jetzt sprechen Spieler offiziell nur gut über Skripnik. Inoffiziell hört sich das aber ganz anders an. Der Trainer habe kein
Spielkonzept, keine klare Linie bei Personalentscheidungen und kein Trainingsprogramm, das die Mannschaft weiterbringt,
heißt es da. Das habe sich erst in den letzten Wochen geändert – durch Intervention von außen. Die Mannschafft habe quasi das
Zepter übernommen – mit Führungsspielern wie Clemens Fritz und Claudio Pizarro an der Spitze. Zudem wurde
Sportpsychologe Prof. Dr. Andreas Marlovits ganz eng zu den Profis geholt – gegen den Willen von Skripnik. Der 46-Jährige
wollte keine Hilfe von außen, sondern so weitermachen wie bisher. Doch da machte die Mannschaft nicht mit. Genauso wenig
wie Eichin. Der Sportchef hatte sich in der Saison schon häufiger eingemischt und Skripnik gezwungen, Abläufe zu verändern
und sein öffentliches Auftreten zu überdenken. Gebracht hat es wenig. Skripnik hat sich nicht geändert. „Er wird sich auch nicht
ändern, weil er sich nicht ändern will“, sagt ein Spieler, der natürlich nicht genannt werden will. Ansonsten wäre er wohl
seinen Job los.
Ehrenpräsident Fischer pro Skripnik
Um den Job geht es auch bei Skripnik. Sein Vertrag läuft noch ein Jahr. Und er hat trotz der sportlich äußerst bescheidenen
Saison mit der ganz späten Rettung in der 88. Minute namhafte Fürsprecher im Club. „Ich persönlich halte ihn weiterhin für den
richtigen Mann. Er ist ein junger Trainer, der sich weiterentwickeln wird. Er hat einen unglaublichen Fußballverstand. Er hat
hervorragende Co-Trainer. Etwas Besseres kann dem Verein gar nicht passieren“, legte sich Ehrenpräsident Klaus-Dieter
Fischer nach dem Frankfurt-Spiel bei Radio Bremen fest. Der 75-Jährige, bis 2014 Präsident und Geschäftsführer bei Werder,
hat immer noch viel Einfluss. Auch auf den Aufsichtsrat. Wobei Skripnik dort ohnehin gute Karten besitzt. Aufsichtsratschef
Marco Bode hatte sich erst kürzlich für seinen ehemaligen Mitspieler stark gemacht und mehr Anerkennung gefordert. Auch ein
Großteil der anderen fünf Mitglieder des Kontrollgremiums ist pro Skripnik.
Das sorgt für einen Machtkampf im Verein. „Die Geschäftsführung entscheidet“, stellte Eichin gestern unmissverständlich klar.
Er gilt nicht als Skripnik-Freund. Das Verhältnis der beiden ist unterkühlt. Angeblich soll sich Eichin schon nach anderen
Trainern erkundigt haben – darunter auch Andre Breitenreiter, der beim FC Schalke 04 nicht mehr gebraucht wird.
Eichin ist aber nicht der einzige im Club, der dem Trainer kritisch gegenübersteht. Zum Beispiel ist auch aus dem
Nachwuchsleistungszentrum wenig Gutes über Skripnik zu hören. Denn der Ukrainer hat sich dort seit seinem Aufstieg zum
Chefcoach vor anderthalb Jahren kaum noch blicken lassen. Gestern war er allerdings vor Ort, als die U 19 um den Einzug ins
Endspiel der Deutschen Meisterschaft kämpfte. Er erlebte in Oberneuland eine 0:2-Niederlage gegen Hoffenheim und damit
nach der 1:3-Hinspielpleite das Aus der Bremer Jungs. Seine Stimmung war trotzdem gut. Dank des Reporters von Sport1.
„Super, ich freue mich“, meinte Skripnik zur vermeintlichen Jobgarantie von. Ein bisschen skeptisch war der 46-Jährige dann
doch. Auch er verwies auf die Saisonanalyse. Immerhin hätte ihm ein kurzes Gespräch am Morgen mit Eichin Mut gemacht:
„Die Tendenz ist, dass wir weitermachen.“ Klarheit gibt es aber noch nicht.
Erlösung in der 88. Minute
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Kommentar: Ein gefährlicher Machtkampf
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Werder Bremen: Vestergaard und der „nächste Schritt“ | Werder
Jannik Vestergaard grüßt die Werder-Fans – ein Bild, das es künftig wohl nicht mehr geben wird. © dpa
Bremen - Für Werder-Kapitän Clemens Fritz ist Jannik Vestergaard „eine wichtige Säule“ im Werder-Gebilde – doch diese
1,99 Meter lange dänische Säule wird wohl wegbrechen. Vermutlich war Vestergaard am Montag zum letzten Mal als Bremer
Profi im Weserstadion.
Ein Bekenntnis zu seinem aktuellen Club gab der 23-jährige Innenverteidiger jedenfalls nicht ab. Ob er auch in der kommenden
Saison noch bei Werder spielt oder geht? „Ich war immer ehrlich, deswegen kann ich weder das eine noch das andere sagen.
Ich kann nichts versprechen. Ich habe mich hier immer sehr wohl gefühlt und fühle mich auch jetzt noch wohl. Ich lasse mich
überraschen, habe keine Eile mit irgendetwas“, sagte Vestergaard und fügte an: „Wenn der nächste Schritt gemacht werden
muss, dann wird es passieren. Aber ich muss nicht mit aller Gewalt etwas durchdrücken.“
Erst mal wolle er nun bei der Abschlussfahrt auf Mallorca die Zeit mit meinen geilen Mitspielern genießen“. Danach kümmert
er sich dann um seine Zukunft, die – wenn auch nicht bei Werder – weiterhin in Deutschland liegen könnte. „Ich weiß nicht, ob
es Angebote gibt“, behauptete Vestergaard. Dass Borussia Mönchengladbach nach dem Karriereeende von Martin Stranzl sehr
großes Interesse an einer Verpflichtung hat, ist jedoch bekannt. Und bei der Borussia (Vierter in der Bundesliga) könnte
Vestergaard eventuell sogar in der Champions League spielen. Gut möglich zudem, dass Werders Abwehrchef auch beim VfL
Wolfsburg in den Fokus rückt – dort wird der Platz des ehemaligen Bremers Naldo (1,98 Meter) frei, der zum FC Schalke 04
wechselt. Riese für Riese also? Könnte passen. Und bereits im Winter soll es Interessenten aus der englischen Premier League
gegeben haben.
Wer Vestergaard verpflichten will, muss aber tief in die Tasche greifen. Für den dänischen Nationalspieler, der im Januar 2015
für 2,5 Millionen Euro von 1899 Hoffenheim gekommen war, will Werder einen zweistelligen Millionenbetrag haben. Kommt
ein Transfer zustande, wäre er das Paradebeispiel für einen Mehrwertspieler – recht günstig kaufen und dann teuer verkaufen.
Vestergaard hat seinen Marktwert in seinen anderthalb Jahren in Bremen erheblich gesteigert. Laut „transfermarkt.de“ von drei
auf aktuell sieben Millionen Euro. Weil er noch lange bei Werder unter Vertrag steht (bis 2018), rufen die Bremer eine höhere
Summe auf.
Als Vestergaard am Montag noch über seine Werder-Zeit sprach, hörten sich seine Worte ziemlich verdächtig nach Abschied
an. „Ich habe mich hier weiterentwickelt und einen Schritt nach vorne gemacht“, urteilte der 23-Jährige: „Ich bin sehr dankbar
dafür, dass man damals an mich geglaubt hat, denn es waren nicht 20 Clubs, die mich haben wollten. Ich bin sehr froh, dass ich
dieses Vertrauen rechtfertigen konnte.“
mr/kni
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Werder Bremen: Alles klar mit Pizarro - Peruaner bleibt ein weiteres Jahr |
Werder
Werder-Torjäger Claudio Pizarro
© nordphoto
Bremen - Claudio Pizarro hatte eine Werder-Tüte in der rechten Hand, als er am Mittag aus dem Weserstadion kam. Sprechen
mochte er nicht. Und dann verschenkte der Peruaner auch noch ein weißes Trikot mit seinem Namen hinten drauf an eine junge
Dame. So ein bisschen wirkte das alles wie ein Abschied aus Bremen – war es aber nicht!
Denn Pizarro kommt nach seinem Urlaub auf jeden Fall wieder. Die Werder-Fans dürfen nach der Rettung vom Wochenende
schon wieder jubeln: Der 37-Jährige verlängert seinen auslaufenden Vertrag um ein Jahr bis 2017. Das hatte sich in den
vergangenen Wochen bereits abgezeichnet. Den Klassenerhalt vorausgesetzt. Der ist jetzt sicher – und nun geht es schnell.
Schon am Dienstag soll mit Werders bestem Torjäger der Vereinsgeschichte (103 Bundesliga-Treffer) alles klargemacht und
die Verlängerung verkündet werden.
Pizarro war im September nach Bremen zurückgekehrt und hatte anfangs große Probleme, seinen Fitnessrückstand aufzuholen
und in den Rhythmus zu kommen. Nach kompletter Vorbereitung im Winter drehte er dann aber gewaltig auf und erzielte zwölf
seiner 14 Saisontore in der Rückrunde. Damit war „Pizza“ Werders Lebensversicherung im Abstiegskampf.
Ab Sommer geht Pizarro in sein insgesamt achtes Jahr bei Werder. Die Mühen von Clemens Fritz (35) haben sich also gelohnt.
Beim Mannschaftsessen am Samstag hatte der Kapitän dem Stürmer „sehr stark signalisiert, dass ich mich freuen würde, wenn
er hierbleibt“, sagte Fritz und fügte mit einem breiten Grinsen an: „Dann bin ich nicht der Älteste, darauf habe ich nämlich gar
keine Lust.“
mr/kni
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taz - Bremen
Aktuelle Nachrichten - Suche nach "werder"
Landgericht urteilt zu Böhmermann: Teile der „Schmähkritik“ verboten [Di, 17 Mai 20:39]
Das Landgericht Hamburg erlässt eine einstweilige Verfügung gegen Jan Böhmermann. Er darf Teile des Gedichts über
Erdoğan nicht öffentlich wiederholen. mehr...
Kohleproteste in der Lausitz: Stürmung mit Nachhall [Di, 17 Mai 20:53]
Die Polizei ermittelt gegen Hunderte Blockierer. Zumeist erfolglos: Viele von ihnen konnten nicht eindeutig identifiziert
werden. mehr...
Frauenliteratur: „Ohne Chauvigeist wäre ich tot“ [Di, 17 Mai 23:00]
Die Texte von Jutta Heinrich gelten als radikal. Und ihr ganzes Leben steht ihrer Literatur in nichts nach. Jetzt wurden drei
ihrer frühen Werke neu aufgelegt. mehr...
Serie Fluchtpunkt: Ehrenamtliche Helfer: „Eigennutz spielt eine Rolle“ [Mi, 18 Mai 08:00]
Ehrenamt kann Selbstzweck sein – schlimm ist das nicht, sagt die Sozialwissenschaftlerin Misun Han-Broich: Weil der
Nutzen für die Flüchtlinge überwiegt. mehr...
Österreichs neuer Bundeskanzler Kern: New Deal fürs Alpenland [Di, 17 Mai 20:48]
Ex-Bahnmanager Christian Kern wird als sozialdemokratischer Bundeskanzler in Wien vereidigt. In den Schlüsselfragen
zeigt er sich pragmatisch. mehr...
Justiz: Staatsanwalt beschuldigt [Di, 17 Mai 22:00]
Im Prozess gegen den linken Ultra Valentin S. haben die Verteidiger den Bremer Staatsanwalt angezeigt. Er habe zu lang
nicht gegen einen rechten Hooligan ermittelt. mehr...
Essen: Bremen kann sich Moral leisten [Di, 17 Mai 21:00]
Die Billigfleischbremse in öffentlichen Kantinen ist durchaus bezahlbar, sagen ExpertInnen bei einer Anhörung. mehr...
Koalitionskrach: Kriegsbeil begraben [Di, 17 Mai 21:00]
SPD und Grüne einigen sich auf ein Bündnis für Wohnen, das Parks und Grünflächen wenigstens ein bisschen schont.
Grüne hatten mit Ablehnung gedroht. mehr...
Kommentar niedrige Löhne für Frauen: Männerquote, jetzt! [Di, 17 Mai 20:23]
Wir brauchen eine Männerquote für Berufe, die als Arbeitsfelder für Frauen gelten. Nur so würden endlich die Löhne
erhöht werden. mehr...
Syrien-Treffen in Wien: Luftbrücke soll ausgebaut werden [Di, 17 Mai 19:53]
Spitzendiplomaten haben in Wien über das weitere Vorgehen im Kriegsland Syrien beraten. Große Fortschritte blieben
aber aus. mehr...
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Landgericht urteilt zu Böhmermann
Teile der „Schmähkritik“ verboten
Das Landgericht Hamburg erlässt eine einstweilige Verfügung gegen Jan Böhmermann. Er darf Teile des Gedichts über
Erdoğan nicht öffentlich wiederholen.
Darf den größeren Teil des Gedichts nicht wiederholen: Böhmermann Foto: dpa
HAMBURG dpa | Das Landgericht Hamburg hat auf Antrag des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan eine
einstweilige Verfügung gegen den ZDF-Moderator Jan Böhmermann erlassen. Das teilte das Gericht am Dienstag mit. Dabei
geht es um das Gedicht „Schmähkritik“, das Böhmermann am 31. März in seiner Sendung „Neo Magazin Royale“ vorgetragen
hatte. Mit seiner Entscheidung hat das Gericht dem Antrag des türkischen Staatsoberhauptes teilweise stattgegeben.
Böhmermann (35) darf den größeren Teil des Gedichts nicht wiederholen. Dabei geht es um Passagen, die Erdoğan angesichts
ihres schmähenden und ehrverletzenden Inhalts nach Einschätzung des Gerichts nicht hinnehmen müsse (Az.: 324 O 255/16). Im
Fall einer Zuwiderhandlung drohen nach Angaben des Gerichts ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro oder eine
Ordnungshaft von bis zu sechs Monaten.
Das Gericht habe zwischen der Kunst- und Meinungsfreiheit und dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht des Antragstellers
abwägen müssen. In Form von Satire geäußerte Kritik am Verhalten Dritter finde ihre Grenze, wo es sich um eine reine
Schmähung handele oder die Menschenwürde angetastet werde. Böhmermanns Gedicht überschreite diese Grenze in
bestimmten Passagen, die schmähend und ehrverletzend seien, so das Landgericht.
Die übrigen Teile setzten sich in zulässiger Weise satirisch mit aktuellen Vorgängen in der Türkei auseinander. Das türkische
Staatsoberhaupt trage politische Verantwortung und müsse sich auch harsche Kritik an seiner Politik gefallen lassen.
Hinzunehmen sei auch, dass Böhmermann sich in satirischer Form über den Umgang Erdoğans mit der Meinungsfreiheit lustig
mache.
Der Anwalt des türkischen Staatspräsidenten, Michael von Sprenger, teilte dazu mit: „Das Gericht hat festgestellt, dass die
Äußerungen im „Gedicht“ zweifelsohne schmähend und ehrletzend sind und es sich nicht um eine Geschmacksfrage handelt.“
Der Anwalt Jan Böhmermanns, Christian Schertz, kommentierte die Entscheidung so: „Wir halten den Gerichtsbeschluss in der
konkreten Form für falsch, wenngleich er insbesondere die Aussagen, die den Umgang von Erdogan mit der Meinungsfreiheit in
der Türkei betreffen, für zulässig erachtet hat.“
Das Gericht gehe richtigerweise davon aus, dass es sich bei dem Gedicht um Kunst und eine Satire handle. Es mache dann aber
den Fehler, bestimmte Aussagen solitär herauszugreifen und zu verbieten, die es als herabwürdigend empfinde. „Das geht im
Bereich der Kunstfreiheit nicht.“
Die aktuelle Entscheidung zum Antrag auf einstweilige Verfügung gegen Böhmermann ist nach Angaben eines LandgerichtsSprechers unabhängig von den Verfahren, die Böhmermann auf Grundlage des Paragrafen 185 wegen Beleidigung und des
Paragrafen 103 wegen Beleidigung eines ausländischen Staatsoberhauptes noch drohen können.
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Kohleproteste in der Lausitz
Stürmung mit Nachhall
Die Polizei ermittelt gegen Hunderte Blockierer. Zumeist erfolglos: Viele von ihnen konnten nicht eindeutig identifiziert
werden.
Lass' mal bei Vattenfall übernachten Foto: dpa
BERLIN taz/epd | Mehr kaputt als gedacht: Nach den mehrtägigen Anti-Kohle-Protesten in der Lausitz haben Vattenfall und
Polizei am Dienstag Bilanz gezogen. Demnach ist es laut einem Vattenfall-Sprecher am Wochenende zu zahlreichen
Sachbeschädigungen an Betriebsgeräten gekommen. Mitarbeiter hätten etwa „technische Manipulationen an den Gleisen
gefunden, die in der Lage gewesen wären, unsere Kohlezüge entgleisen zu lassen“, sagte Vattenfall-Sprecher Thoralf Schirmer
am Dienstag der taz.
Der Energiekonzern hatte am Wochenende vorsorglich den Betrieb im brandenburgischen Tagebau Welzow-Süd eingestellt,
nachdem KlimaaktivistInnen angekündigt hatten, das Gelände stürmen zu wollen.
Über 3.000 AktivistInnen aus Deutschland und verschiedenen europäischen Ländern hatten von Freitag bis Sonntag Großgeräte
im Braunkohletagebau besetzt und mit Gleisblockaden das Kraftwerk „Schwarze Pumpe“ über 24 Stunden lang von der
Kohlezufuhr abgeschnitten. Daraufhin musste die Leistung des Kraftwerks empfindlich gedrosselt werden. Das Bündnis „Ende
Gelände“ feierte die Aktion als Erfolg. Ein Sprecher der Kampagnenorganisation Campact sagte, die Braunkohle-Bewegung
sei „das neue Gorleben“.
Laut Polizei Cottbus, die den Einsatz geführt hatte, ist es im Umfeld der Proteste zu zahlreichen Straftaten gekommen, darunter
zu Sachbeschädigungen, Hausfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Störung öffentlicher Betriebe.
„Ohne Braunkohle keine Chance“
Die Polizei hatte den Blockaden zwei Tage lang weitgehend zugeschaut und war einer auffällig liberalen Rechtsauslegung der
Staatsanwaltschaft Cottbus gefolgt. Diese hatte zunächst befunden, dass es sich bei Tagebaubesetzung und Schienenblockaden
weder um Hausfriedensbruch noch um Nötigung handele, weil der Tagebau nicht umzäunt sei und Vattenfall im Vorfeld den
Betrieb auf eigene Faust eingestellt habe.
Die Polizei griff erst ein, als am Samstagabend Hunderte Kohlegegner ein Kraftwerk stürmten. Hier hielt die Polizei 130
Personen fest und eröffnete Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs. Gegen 38 Personen wurden Ermittlungsverfahren
wegen Sachbeschädigung an den Gleisen und gefährlichem Eingriff in den Bahnverkehr eröffnet. Weitere 163 Personen
erhielten Anzeigen, ebenfalls wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie Hausfriedensbruch.
Dierk Homeyer, CDU
„Ohne die Braunkohle hat die Energiewende keine Chance“
Ob die Ermittlungsverfahren jedoch zu Verurteilungen führen können, ist fraglich. Die meisten der BlockiererInnen hatten keine
Ausweise dabei und konnten laut eigenen Angaben nur unzureichend erkennungsdienstlich behandelt werden. Wiederholt ging
die Polizei am Wochenende auch gegen Rechtsextreme vor, die AktivistInnen bedroht und attackiert hatten. Unter anderem
wurden dabei Quarzsandhandschuhe und Messer beschlagnahmt.
Für politische Debatten sorgten die Proteste am Dienstag im parlamentarischen Bereich. Kritik an der Kraftwerkserstürmung,
die auch unter AktivistInnen umstritten war, kam unter anderem von der Linksfraktion Brandenburg und den Grünen. Dierk
Homeyer, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU Brandenburg, sagte der taz: „Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie
Rechtsbrecher und Ideologen die Lebensleistung der Lausitzer in den Dreck treten. Ohne Braunkohle hat die Energiewende
keine Chance.“
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Frauenliteratur
„Ohne Chauvigeist wäre ich tot“
Die Texte von Jutta Heinrich gelten als radikal. Und ihr ganzes Leben steht ihrer Literatur in nichts nach. Jetzt wurden drei ihrer
frühen Werke neu aufgelegt.
Jutta Heinrich versuchte, das anständige Leben einer Frau zu führen. Klappte nicht.Also schuf sie radikale Literatur. Foto:
Stephan Gabriel
HAMBURG taz | Sie hat es ja versucht, das bürgerliche Leben, das anständige, das, was einer Frau Ende der 1950er-Jahre
zustand: 1957 war Jutta Rosemann 17 Jahre alt und das dritte Mal verlobt, dieses Mal mit einem Polizeischüler. „Es war das
letzte Essen vor der Hochzeit, wir saßen am Chiemsee, mit diesem gigantischen Blick auf die Berge. Und was haben wir
geredet? Einen stümperhaften Dreck.“ Sie heulte eine Stunde lang auf der Toilette und beschloss noch in derselben Nacht, die
Hochzeit platzen zu lassen. Die Industriellentochter zog nach Hamburg und arbeitete dort erst als Sekretärin, dann als
Handelsvertreterin und später als selbstständige Geschäftsfrau, bevor sie 1977 ihren furiosen Debütroman „Das Geschlecht
der Gedanken“ veröffentlichte und sich Jutta Heinrich nannte.
„Das Geschlecht der Gedanken“ erzählt die Kindheit und Jugend von Conni, die von ihren Eltern einen Namen bekommt, der
„für sie eine Verbindung zwischen beiden Geschlechtern darstellte und mein Vater musste nicht fortwährend daran erinnert
werden, dass aus mir nichts wurde als ein Mädchen“. Conni beobachtet messerscharf die Unterdrückungs- und
Machtstrukturen, die das Verhältnis der Eltern und das Geschlechterverhältnis in der Gesellschaft ausmachen. Als sie das erste
Mal ein Kleid tragen muss und ein Junge im Heufeld über sie herfallen will, bewirft sie seinen Unterleib mit Steinen und
erfreut sich, an eine Häuserwand gelehnt, an seinen Schmerzensschreien.
Der Roman ist bei seiner Veröffentlichung bereits elf Jahre alt, jahrelang hatte Heinrich nach einem Verlag gesucht. „Ein Agent
schrieb mir damals: Ich habe drei große Verlage, die das Buch sofort veröffentlichen, Sie müssen sich nur ein männliches
Pseudonym zulegen. Eine energische, radikale Literatur wurde nur dem Mann zugeschrieben.“
Aggressiv, rabiat, analytisch
Heinrichs Literatur stach heraus aus dem Opferimpetus und dem Schwelgen in Befindlichkeiten, die der damaligen
Frauenliteratur häufig zum Vorwurf gemacht wurde. Ihre Heldin ist aggressiv, rabiat und kühl-analytisch. Und sie galt 1966, als
Heinrich „Das Geschlecht der Gedanken“ schrieb, ihrer Zeit weit voraus, zu weit. Als das Buch schließlich im Fischer Verlag
erscheint, löst es einen Skandal aus. „Als ich eine Lesung im Goethe Institut in Amsterdam hatte, sind 260 Menschen
gekommen, um mich fertigzumachen.“ Trotzdem oder gerade deswegen: Der Roman wird ein Erfolg, wird ins Niederländische,
Finnische, Dänische und Japanische übersetzt und unter dem Titel „Josephs Tochter“ verfilmt. „Nach dem Erfolg bin ich gleich
krank geworden. Das konnte ich gar nicht fassen.“
Heinrichs Emanzipation erfolgte nicht durch die Literatur, sondern als Unternehmerin. Die älteste von fünf Töchtern übernimmt
mit 14 Jahren nicht nur Aufgaben in der väterlichen Furnier- und Sperrholzfabrik, sondern auch die Sorge um die Schwestern,
nachdem die Mutter die Familie für ihren Liebhaber verlassen hat: „Ich habe sie für ihren Mut bewundert und es ihr sofort
verziehen, aber ich war die Vatertochter und musste es halt tragen.“ Das Changieren zwischen dem Weiblichen und dem
Männlichen beschreibt sie dabei als ihr „schönstes Spiel“. Die Tüchtigkeit, die sie in diesen Jahren entwickelt, zog sie immer
wieder aus dunklen Lebensphasen heraus, wie die lähmende Angst vor der atomaren Katastrophe, die sie in „Mit meinem
Mörder Zeit bin ich allein“ (1981) beschreibt. „Durch meinen Chauvinistengeist habe ich mich immer wieder hochgerappelt.
Wenn ich den nicht hätte, wäre ich tot.“
Mit Anfang 20 macht sie sich selbstständig, als Handelsvertreterin. „Unternehmerin sein hieß für mich, endlich allein und frei
zu sein von diesen schrecklichen, biederen, verrosteten Umgangsformen. Ich hatte immer Stolz auf die Einsamkeit.“ Auf den
Reisen und in Hotels lernt sie zu beobachten, gleichzeitig erlebt sie, wie ihre Freiheit als alleinreisende Frau nicht akzeptiert
wird. Sie wird belästigt, muss sich gegen Übergriffigkeiten erwehren: „Als Frau war dieses Leben um die Zeit ekelhaft.“ Aber
sie hat Erfolg, zieht mehrere Geschäfte auf, darunter einen Großhandel für Gardinen mit 15 Angestellten und fährt einen
Mercedes SL 320.
Das Changieren zwischen dem Weiblichen und dem Männlichen ist ihr „schönstes Spiel“
Nach einem Besuch einer Inszenierung von Tschechows „Möwe“ im Jahr 1966 ist für Heinrich, die mit Literatur bislang kaum
in Berührung gekommen war, alles anders. „Diese Begegnung war stärker als jede Liebe, jeder Funke, jede Raserei. Ich bin da
rausgegangen wie eine Taumelnde und wusste, dass mein Leben ab jetzt von einem anderen Gift besetzt ist.“
Sie wird krank, fährt sechs Wochen an die Nordsee und beschließt danach, einen Vergleich anzumelden. Ein gekränkter
Liebhaber treibt die Firma in den Konkurs, ein wenig Geld kann Heinrich aber retten und macht einen Imbiss auf. Dort liest sie
sich zwischen Würstchen und Pommes Frites autodidaktisch durch die Literaturgeschichte: Camus, Sartre, Strindberg,
Tschechow, Djuna Barnes, die Hamburger Autoren Hubert Fichte und Gerd Fuchs. Der Imbiss wird zum Künstlertreff, trotzdem
hält sie sich von der literarischen Szene fern: „Ich war sehr spröde. Und ich wusste: Helfen würde mir niemand.“
Ihre zahlreichen Männerbeziehungen scheitern. „Im Grunde genommen war meine Art zu leben ihnen über, im wahrsten Sinne
des Wortes. Mein Körper war schön, aber die Faszination ging schnell in ein Kopfschütteln über, das konnte ich nicht
aushalten. Man braucht ja auch aufbauende, hilfreiche Gespräche.“ Auch an der literarischen Berufung gehen die Beziehungen
zu Grunde: „Schreiben heißt eigentlich immer, ganz allein zu sein. Das waren immer meine Qualen. Schreiben und lieben geht
eigentlich nicht.“
Nach dem Erfolg ihres Debütromans lebt sie als freischaffende Schriftstellerin, erhält zahlreiche Preise, Stipendien und
Lehraufträge, schreibt neben Romanen und Kurzgeschichten Theaterstücke und Essays – ihre literarische Lieblingsform – und
arbeitet für den Rundfunk und als Kabarettistin. In den vergangenen Jahren hat sie wenig veröffentlicht, unterrichtet lieber an
Schulen und an Schreibwerkstätten. „Ich habe immer noch die gleiche Wutverzweiflung wie früher. Nur: Ich habe das fast alles
ausgedrückt, und ich möchte mich nicht wiederholen. Meine unendliche Neugier aufs Leben kann ich für mich behalten.“ Zum
Glück hat der Fischer Verlag drei ihrer Werke, „Das Geschlecht der Gedanken“, „Mit meinem Mörder Zeit bin ich allein“ und
die Kurztexte-Sammlung „Alles ist Körper“ gerade neu aufgelegt.
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Serie Fluchtpunkt: Ehrenamtliche Helfer
„Eigennutz spielt eine Rolle“
Ehrenamt kann Selbstzweck sein – schlimm ist das nicht, sagt die Sozialwissenschaftlerin Misun Han-Broich: Weil der Nutzen
für die Flüchtlinge überwiegt.
Sie unterstützen viele Flüchtlinge durch ihr Engagement: ehrenamtliche HelferInnen Foto: dpa
taz: Frau Han-Broich, Sie beschäftigen sich als Sozialwissenschaftlerin mit dem Thema Ehrenamt. Warum helfen
Menschen anderen Menschen, ohne dafür eine Gegenleistung zu verlangen?
Misun Han-Broich: Da gibt es die verschiedensten Motive. Ich unterscheide aber grundsätzlich zwei Helfertypen: Bei den
einen kommt der Antrieb aus dem Inneren heraus – etwa, weil es ihnen im Elternhaus und in ihrem privaten Umfeld vorgelebt
wurde oder weil sie es im Rahmen eines christlich-religiös motivierten Wertesystems für selbstverständlich erachten. Andere
werden eher durch einen konkreten, äußeren Anlass motiviert – etwa durch die aktuelle Flüchtlingskrise.
Lässt sich das denn so einfach trennen, innere Einstellung und äußere Motivation?
Nein. Natürlich kann sich jemand auch zum Beispiel durch die gesellschaftliche Dynamik, die es da in der Flüchtlingskrise
gab, als plötzlich Tausende Menschen versorgt werden mussten, angesprochen fühlen.
Weil man das Gefühl hat, dabei sein zu wollen?
Ja, und dann vielleicht merkt, dass es einem aber auch ein innerer Antrieb ist, zu helfen.
Alles andere wäre ja auch weniger Hilfsbereitschaft als Eigennutz – oder?
Eigennutz spielt sicherlich eine gewisse Rolle im Ehrenamt. Die ursprüngliche Motivation ist es aber häufig nicht, sondern
eher ein nützlicher Nebeneffekt. Man merkt, dass man etwas zurückbekommt, wenn man hilft. Ob das nun Dankbarkeit ist oder
Anerkennung oder ein persönliches Erfolgserlebnis, weil man zum Beispiel Flüchtlingen Deutsch beibringt und ihnen damit
vielleicht ein Stück Perspektive geben kann.
Ist Eigennutz aber nicht verwerflich, wenn es eigentlich darum gehen soll, anderen zu helfen?
Ich fände es bedenklich, wenn Organisationen damit werben: Kommt, weil ihr hier viele nette Leute kennenlernt oder Kontakte
knüpfen könnt. Das sollte nicht im Vordergrund stehen. Aber ansonsten würde ich den Selbstzweck, aus dem heraus Menschen
helfen, gar nicht so sehr verurteilen.
Die taz begleitet eine syrische Familie, denen seit ihrer Ankunft in Berlin eine deutsche Familie im Alltag hilft. Die Frau
sagt, dass sie das auch für sich macht: weil sie da eine Ersatzfamilie gefunden habe, nachdem ihr Sohn nun erwachsen
ist.
Ich bin sicher, dass die syrische Familie von dieser Nähe profitiert – aus welchen Gründen auch immer sie hergestellt wird.
Ich habe viele Gespräche mit Flüchtlingen und Ehrenamtlichen geführt. Und immer da, wo es gelang, seelisch-emotionale
Beziehungen zwischen beiden Gruppen herzustellen, konnten offizielle Strukturen wie zum Beispiel Begegnungscafés oder
Begleitungen im Alltag überhaupt erst wirken.
Geben Sie mal ein Beispiel.
Ich habe in den 90er Jahren als Sozialarbeiterin in Münster mit jugoslawischen Flüchtlingen gearbeitet: Frauen, die während
des Kriegs in ihrer Heimat Opfer von Vergewaltigungen wurden. Diese Frauen waren zwar alle in professioneller,
therapeutischer Behandlung. Aber wirklich geöffnet haben sie sich erst den ehrenamtlichen Frauen, denen es mit der Zeit
gelang, ein persönliches Verhältnis aufzubauen.
Ist ehrenamtliche Hilfe unterschiedlich wertvoll – je nachdem, aus welchem Antrieb sie kommt?
Wie gesagt: Wenn Menschen die Bereitschaft mitbringen, eine Beziehung eingehen zu wollen, ist das gut. Allerdings kann man
sagen: Diejenigen, die vor allem durch einen äußeren Anlass motiviert werden, steigen zwar oft mit sehr viel Einsatz ein und
sind in der Sache sehr zielstrebig. Sie können aber, auch das habe ich in vielen Interviews festgestellt, Enttäuschungen
schlechter kompensieren. Wenn sie keinen Erfolg sehen oder wenn der äußere Antrieb weg fällt, reagieren sie nicht selten mit
Frustration und geben das Ehrenamt auch schnell wieder auf. Diejenigen, die sich stärker aus einer inneren Motivation heraus
engagieren, sind meistens frustrationstoleranter.
Das Ehrenamt als solches – die Suppenküche für Obdachlose, der Gesprächskreis im Altenheim – hat durch die
Flüchtlingskrise nicht unbedingt einen Popularitätsschub erfahren, oder?
Nein, wohl nicht. Im Übrigen, was auch noch eine Erkenntnis aus der Flüchtlingskrise ist: Viele, die helfen wollen, sind gar
nicht so sehr auf äußere Strukturen angewiesen. Ich habe im vergangenen Jahr Ehrenamtliche interviewt, die in einer Turnhalle
der Freien Universität geholfen haben, wo man Flüchtlinge untergebracht hatte. Da gab es Helfer, die sehr schnell einfach
losgelegt haben. Ich habe mit einer Frau gesprochen, die etwa 20 Flüchtlinge bei Behördengängen betreut hat – noch bevor es
da so etwas wie Struktur in der Halle gab.
Das klingt so, als ob es die Hauptamtlichen gar nicht braucht.
Doch natürlich braucht es die. Aber: mehr Koordination und Wertschätzung für die Ehrenamtlichen wäre schön. Häufig werden
sie nämlich nur als zusätzliche Belastung von den Hauptamtlichen wahrgenommen. Deswegen ist es auch gut, dass zumindest
die großen Träger in der Flüchtlingshilfe zunehmend hauptamtliche Koordinatoren für die Ehrenamtsarbeit einstellen.
Die taz begleitet neben der syrischen auch eine serbische Roma-Familie, die inzwischen ihren dritten Asylantrag
gestellt hat. Dieser Familie hat nie jemand privat Hilfe angeboten. Warum erfahren einige Flüchtlingsgruppen eher
Hilfe als andere?
Da sind auch die Medien nicht ganz unschuldig daran, dass die Roma und Sinti quasi keine Lobby haben. Da ist die Rede von
Kriegsflüchtlingen, von einer akuten Notlage, in der wir Verantwortung übernehmen sollen. Und eben von jenen, die in der
Hoffnung auf ein menschenwürdiges Leben kommen, was aber offenbar nicht zählt.
Die sogenannten Wirtschaftsflüchtlinge.
Ja, dieses Wort ist eine sprachliche Unverschämtheit. Wenn jemand aus absoluter Perspektivlosigkeit flieht oder weil er sich
und seine Familie nicht mehr ernähren kann, dann ist das kein „wirtschaftlicher Grund“, sondern ganz einfach eine
existenzgefährdende Bedrohung.
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Österreichs neuer Bundeskanzler Kern
New Deal fürs Alpenland
Ex-Bahnmanager Christian Kern wird als sozialdemokratischer Bundeskanzler in Wien vereidigt. In den Schlüsselfragen zeigt
er sich pragmatisch.
Happy: Christian Kern Foto: dpa
WIEN taz | Der neue Mann nimmt kein Blatt vor den Mund. Der Sozialdemokrat Christian Kern stellt sich seiner neuen
Aufgabe, weil er dieses „Schauspiel der Machtversessenheit und Zukunftsvergessenheit“ nicht mehr mit ansehen konnte.
Deutlicher kann man seinen Vorgänger nicht kritisieren. Gemeint ist aber auch der Koalitionspartner, dem Kern einen „New
Deal für Österreich“ vorschlug. Man werde der Österreichischen Volkspartei einen Plan vorschlagen, der das Land bis 2025
wieder „auf die Überholspur“ bringen soll.
Der Vorstand der SPÖ hat Christian Kern am Dienstagvormittag zum neuen Parteivorsitzenden bestimmt. Am Nachmittag
vereidigte ihn Bundespräsident Heinz Fischer als neuen Bundeskanzler. Die einzige Gegenstimme im 70-köpfigen
Parteivorstand kam von Fiona Kaiser, der Vorsitzenden der Sozialistischen Jugend, die grundsätzlich gegen einen Manager an
der Parteispitze ist. Der 50-jährige Chef der Bundesbahnen (ÖBB) gilt gerade wegen seiner Managerqualitäten als Mann der
Stunde, der die Sozialdemokraten aus ihrer Krise holen soll.
In seiner ersten Pressekonferenz zeigte er sich darauf bedacht, die Stehsätze, mit den Politiker gerne ihre Ratlosigkeit
kaschieren, zu vermeiden. Kern spricht nicht von einem „Flüchtlingsproblem“, sondern von der Asylfrage und macht damit
anschaulich, was er verändern will. Es gehe darum, „den Menschen die Sorgen und Ängste zu nehmen“, nicht, sie zu
verstärken. Der Schwerpunkt müsse auf Integration liegen, europäische Solidarität sei gefragt. Die umstrittene Obergrenze für
Asylanträge stellt er aber nicht in Frage.
Ähnlich sein Zugang zur Gretchenfrage „Wie hältst du’s mit der FPÖ?“. Statt Ausschluss jeder Koalition mit den
rechtspopulistischen Freiheitlichen soll ein Kriterienkatalog gelten. Rassismus und Hetzen gegen Menschen oder Minderheiten
seien jedenfalls Ausschlussgründe. „Am Ende werden Grundsätze vor nacktem Machterhalt gehen müssen.“ Wem Kern bei der
Bundespräsidentenwahl am Sonntag seine Stimme geben wird, wissen wir jetzt auch: Alexander Van der Bellen.
Gegen „Machtversessenheit und Zukunftsvergessenheit“
Mit der Kabinettsumbildung innerhalb des SPÖ-Teams hat Kern Akzente gesetzt, die auf eine Stärkung der eher links
positionierten Wiener Landesgruppe hinausläuft. So wird Thomas Drozda, Generaldirektor der Vereinigten Bühnen Wien,
neuer Kanzleramts- und Kulturminister. Seinen Stallgeruch holte er sich vor über 20 Jahren als Berater im Büro des damaligen
Bundeskanzlers Franz Vranitzky.
Sonja Hammerschmid kommt neu ins Bildungsministerium. Sie war mit ihrer Ernennung zur Rektorin der
Veterinärmedizinischen Universität im Jahre 2010 die erste Frau an der Spitze einer Hochschule. Seit vergangenem Januar
stand sie der Universitätenkonferenz vor, vertrat also alle Hochschulen des Landes. Die Quereinsteigerin hat auch ein intaktes
Arbeitsverhältnis zur ÖVP. Die Frauenagenden wandern zu Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser, die ihr Amt behält.
Die größte Überraschung ist die 37-jährige Muna Duzdar als neue Staatssekretärin im Finanzministerium. Die Tochter
palästinensischer Einwanderer ist in Wien aufgewachsen und spricht Arabisch so gut wie Deutsch. Die Muslimin ist nicht nur
ein Signal an den linken Parteiflügel, sondern auch an die Migrantengemeinde.
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Justiz
Staatsanwalt beschuldigt
Im Prozess gegen den linken Ultra Valentin S. haben die Verteidiger den Bremer Staatsanwalt angezeigt. Er habe zu lang nicht
gegen einen rechten Hooligan ermittelt.
BREMEN taz | Im Prozess gegen den linken Ultra Valentin S. vor dem Landgericht Bremen ist die juristische
Auseinandersetzung eskaliert. Am Freitag haben die Verteidiger den Staatsanwalt wegen Strafvereitelung im Amt angezeigt –
ein Vorgang, der unabhängig von dem Verfahren läuft. Bereits während des Verhandlungstages hatten die Angeklagten Valentin
S. und Wesley S. einen Befangenheitsantrag gegen die Richter gestellt. Der zentrale Vorwurf: Polizei, Staatsanwaltschaft und
Gerichte in Bremen seien „auf dem rechten Auge blind“.
Der Prozess gegen Valentin S. hatte im Januar 2016 begonnen – damals noch mit zwei Mitangeklagten, von denen einer
mittlerweile freigesprochen wurde. Wegen angeblicher Wiederholungsgefahr sitzt Valentin S. mit kurzer Unterbrechung seit Juli
2015 in Untersuchungshaft.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, 2014 und 2015 mehrere schwere Körperverletzungen begangen zu haben, unter anderem
am Rande des Fußballspiels von Werder Bremen gegen den HSV am 19. April 2015. An dem Tag war es zu
Auseinandersetzungen zwischen linken Bremer Ultras und rechten Hooligans gekommen. Valentin S. hat mittlerweile gestanden,
an einer Schlägerei gegen einen der Hooligans beteiligt gewesen zu sein.
Dem Befangenheitsantrag war am Freitag eine Zeugenbefragung eines Sozialarbeiters der Justizvollzugsanstalt Oslebshausen
vorweggegangen. Jan Sürig, der Verteidiger des Mitangeklagten Wesley S., wollte wissen, von wie vielen Nazis und rechten
Hooligans, die in der Bremer JVA in Haft sind, der Sozialarbeiter mitbekommen habe.
Der Vorsitzende Richter Manfred Kelle allerdings hielt die Frage für unzulässig. Laut Sürig habe er gegenüber den
Angeklagten geäußert, bei ihnen herrsche die Vorstellung vor, Nazis und Hooligans würden von Polizei, Staatsanwaltschaft und
Gerichten auffällig geschont.
Eben diesen Vorwurf formulierte Sürig sodann in einem Befangenheitsantrag für seinen Mandanten und Valentin S. schloss sich
dem an. Unter anderem verweist der Antrag auf den sogenannten Ostkurvensaal-Prozess aus dem Jahr 2007, bei dem mehrere
rechte Hooligans wegen eines brutalen Überfalls auf eine Party linker Fußballfans nur zu Geldstrafen verurteilt wurden. Zum
aktuellen Prozess führt der Antrag unter anderem an, dass im Zuge der Auseinandersetzungen während des Nordderbys von den
szenekundigen Polizeibeamten nur die Identitäten von angeblich beteiligten linken Ultras detailliert aufgelistet wurden,
hingegen kein Name der rechten Hooligans.
Zudem habe der Staatsanwalt spätestens seit November 2015 von einer möglichen schweren Körperverletzung jenes Hooligans
gewusst, der im Prozess das Opfer ist – ohne jedoch zu ermitteln. Valentin S. hatte bereits im Zuge eines Haftprüfungstermins
im November darauf hingewiesen, dass der Hooligan vor der Schlägerei mit ihm einen linken Ultra mit einer Bierkiste
niedergeschlagen hatte.
Erst als Valentin S. ’ Verteidiger Horst Wesemann Ende April ein Video vorlegte, das diese Aussage untermauerte, leitete die
Staatsanwaltschaft Ermittlungen ein. Ein Umstand, den Anwalt Sürig als „bewusste Verschleierung der Tat“ wertet und nun am
Freitag wegen Strafvereitelung im Amt anzeigte.
Die Bremer Staatsanwaltschaft konnte zu der Anzeige und den konkreten Vorwürfen bis Redaktionsschluss nicht Stellung
nehmen. Zu allen Entwicklungen, die laufende Prozesse betreffen, äußere sie sich generell nicht, hieß es.
Thorsten Prange, Sprecher des Landgerichts Bremen, erklärte, über den Befangenheitsantrag müsse nun eine eigene Kammer
am Landgericht entscheiden. Den Vorwurf, die Bremer Justiz sei „auf dem rechten Auge blind“, nannte er „unsinnig“: „Das
Gericht untersucht, was passiert ist“, so Prange zur taz. „Die politische Gesinnung spielt überhaupt keine Rolle.“
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Essen
Bremen kann sich Moral leisten
Die Billigfleischbremse in öffentlichen Kantinen ist durchaus bezahlbar, sagen ExpertInnen bei einer Anhörung.
Gemüse sieht nicht nur leckerer aus als Fleisch, sondern ist auch gesünder Foto: Jens Büttner/dpa
BREMEN taz | Kann man das Billigfleisch aus Bremens öffentlichen Kantinen verbannen? „Das ist machbar.“ Zu dieser
Einschätzung kamen gleich mehrere ExpertInnen, die am Dienstag bei einer Anhörung der Gesundheitsdeputation befragt
wurden.
Auf die parlamentarische Tagesordnung gesetzt haben das Thema über 5.000 BremerInnen, die einen Bürgerantrag des
Agrarpolitischen Bündnisses Bremen (ABB) unterschrieben haben. Das verlangt ein Konzept, mit dem Bremen bis 2020 die
gesamte öffentliche Gemeinschaftsverpflegung auf „nachweislich artgerechte Tierhaltung“ umstellt. Und zwar in allen –
stadtweit nur noch privat geführten – Kantinen, Kitas, Krankenhäusern, Schulen und Mensen. Außerdem soll Bremen dort, wo
es selbst Lebensmittel einkauft, etwa für Empfänge, schon kurzfristig nur noch Fleisch aus artgerechter Tierhaltung servieren.
Michael Thun von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung schätzt die Mehrkosten in den Schulen pro Kind auf etwa acht Euro
im Monat – wenn man den Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) folge, der 80 Gramm Fleisch pro
Woche und Schüler vorsieht. Ein Biofleisch-Anteil von bis zu 25 Prozent hält Thun für „leicht erreichbar“, weil er „nicht
kostenwirksam“ sei. Zugleich fordert der gelernte Koch und Lehrer „verschiedene Begleitmaßnahmen“ – zum Beispiel, dass in
den Schulen das Essen möglichst frisch gekocht wird. Derzeit werden Thun zufolge in Bremens Schulen etwa 3,2 Millionen
Essen pro Jahr ausgegeben.
Auf Billigfleisch zu verzichten sei „im wesentlichen eine Sache der Schulung“, sagt Susanne Bastin von der Schulküche der
Freien Waldorfschule Bremen-Osterholz, wo der Bio-Anteil an Obst und Gemüse nach eigenen Angaben bei bis zu 80 Prozent
liegt. Den Bürgerantrag des ABB „befürworte ich absolut“, sagte Bastin.
Von der Initiative betroffen sind laut ABB täglich 50.000 Tischgäste, darunter 14.000 Kinder und 2.500 PatientInnen. Zu den
UnterstützerInnen gehört auch der emeritierte Tierpathologe Siegfried Überschär, Sprecher der Tierärzte gegen
Massentierhaltung. „Massentierhaltung macht krank“ lautet sein Credo – und zwar gleichermaßen Mensch und Tier und
Umwelt. Für die Tiere bedeute eine „tierquälerische“ Haltung „extremen Stress“, so Überschär. Zudem seien moderne
Hochleistungsrassen ohne Antibiotika „gar nicht lebensfähig“.
Doch es gab auch Gegenstimmen: Ernährungswissenschaftler und Medizin-PR-Experte Uwe Knop sieht „keinen Beweis“
dafür, dass Biofleisch gesünder ist als so genanntes Billigfleisch. Die DGE-Standards hält er für „frei erfunden“, und die
Einteilung in gesundes und ungesundes Essen „sinnlos“. Bei dem Bürgerantrag geht es nach Knops Meinung deshalb „um keine
gesundheitliche, sondern eine ethisch-moralische Frage“.
Wie die entschieden wird, bleibt nach der Anhörung zunächst offen. Sollten die Forderungen der ABB vom Parlament
unterstützt werden, wäre Bremen die erste Stadt Deutschlands mit einer offiziellen Billigfleischbremse. Im rot-grünen
Koalitionsvertrag ist aber lediglich von einer „Qualitätssteigerung“ der Essensversorgung die Rede; sie bedeute, „dass
Tierprodukte zunehmend aus ökologischer Tierhaltung angeboten werden“.
„Ich bin Blindtext. Von Geburt an. Es hat lange gedauert, bis ich begriffen
Eine aktuelle Studie des Verbraucherzentralen zeigt, dass sich 77 Prozent der Verbraucher strengere Vorschriften im Tierschutz
wünschen und dies als vordringliche staatliche Aufgabe ansehen. „Billigfleisch sollte keinen Platz mehr in den öffentlichen
Kantinen Bremens haben“, forderte deshalb die Verbraucherzentrale Bremen.
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Koalitionskrach
Kriegsbeil begraben
SPD und Grüne einigen sich auf ein Bündnis für Wohnen, das Parks und Grünflächen wenigstens ein bisschen schont. Grüne
hatten mit Ablehnung gedroht.
Besorgt höchstselbst den Grünausgleich für eine neue Großsiedlung: Umweltsenator Jens Kerstan Foto: Markus Scholz/dpa
HAMBURG taz | Der rot-grüne Hauskrach über das Wohnungsbauprogramm ist beigelegt. In einer Sondervereinbarung einigten
sich am Dienstagnachmittag die Umwelt- und die Stadtentwicklungsbehörde auf einen stärkeren Schutz von Grün- und
Freiflächen. Danach dürfen Naturschutzgebiete, Naturdenkmäler und die Flächen des grünen Netzes nicht bebaut werden.
Zudem hat die Verdichtung und Aufstockung Vorrang vor Neubauten auf bislang unversiegelten Flächen. Auch müssen
„naturschutzrechtlich notwendige Kompensationsflächen“ Bestandteil aller Bauplanungen sein sowie „zügig und verbindlich
umgesetzt werden“, teilten die beiden Behörden mit.
Vorangegangen war über Pfingsten ein heftiger Knatsch in der Koalition. Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt
(SPD) hatte am Donnerstag ein Bündnis für Wohnen mit der Wohnungswirtschaft vorgestellt, das kaum Rücksicht auf
Naturschutzbelange nahm. Der grüne Umweltsenator Jens Kerstan stellte daraufhin klar, dass es „keine Einigung mit der
Umweltbehörde und mir“ gebe. Daraufhin vereinbarten die beiden Fraktionsvorsitzenden Andreas Dressel (SPD) und Anjes
Tjarks (Grüne) am Samstag kurzfristig „Eckpunkte“ einer Einigung. Insbesondere wurde „ein zusätzlicher
Ausgleichsmechanismus bei der Bebauung von Frei- und Grünflächen“ in Aussicht gestellt.
Das aber ging Kerstan nicht weit genug. Es dürfe nicht nur „um die reine Zahl“ neuer Wohnungen gehen, sondern auch „um das
Wie: um den Erhalt des Grüns und der Lebensqualität, um Klimaschutz und effiziente Häuser“, beharrte der Umweltsenator.
Unterstützung erhielt er am Pfingstmontag von Parteichefin Anna Gallina und ihrem Vize Michael Gwosdz. Kerstans Kritik sei
„deutlich und konsequent“ und Stapelfeldts Vorpreschen hingegen „im Umgang mit dem Koalitionspartner nicht angemessen“.
Auch die großen Umweltverbände sprangen dem Senator zur Seite. Die Vereinbarung mit der Wohnungswirtschaft sorge für
„zusätzliche enorme Flächenversiegelung“ und erkläre „den Klimaschutz zum Stiefkind“, kritisierte Manfred Braasch,
Geschäftsführer des Hamburger Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). „Echt bedrohlich“ nannte der Vorsitzende des
Naturschutzbundes (Nabu), Alexander Porschke, das Wohnraumbündnis. Wohnungsbau dürfe „nicht auf Kosten des
Naturhaushaltes gehen“. Bereits Ende April hatte der Nabu-Chef im einem Strategiepapier „Nachverdichten statt
Neuversiegeln“ gefordert, zum Beispiel durch den Neubau höherer Häuser und Aufstockung bestehender Gebäude, die zudem
ein Gründach erhalten sollten. Das sei ein möglicher Weg zu einer „naturverträglichen Stadtentwicklung“, so Porschke.
In Hamburg lebten am 31. Dezember 2015 exakt 1.746.342 EinwohnerInnen. Das sind rund 12.000 Menschen mehr als ein
Jahr zuvor.
Der Höchststand der Einwohnerzahl betrug 1.857.431 Menschen am 31. Dezember 1964, der niedrigste Stand seit Gründung
der Bundesrepublik lag bei 1.571.267 Menschen am 31. Dezember 1986.
Das Statistikamt Nord sagt 1.814.000 EinwohnerInnen für 2020 voraus. Die Bertelsmann-Stiftung prognostiziert zum selben
Zeitpunkt 1.873.500 EinwohnerInnen und 1.900.000 für 2030.
Die Wohnfläche pro EinwohnerIn lag 2013 bei 40 Quadratmetern, das sind fast 20 Prozent mehr als 1995 mit 34
Quadratmetern. Die Zahl der Haushalte soll von 981.000 im Jahr 2009 auf 1.078.000 in 2030 steigen.
Kerstan erklärte am Dienstagnachmittag, die jetzt erzielte Einigung mit der Baubehörde sei „tragfähig“, weil die Verdichtung
Vorrang habe vor der Nutzung von Grün- und Freiflächen. Deshalb könne er nun das solchermaßen modifizierte Bündnis für
Wohnen „mit gutem Gewissen unterzeichnen“.
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Kommentar niedrige Löhne für Frauen
Männerquote, jetzt!
Wir brauchen eine Männerquote für Berufe, die als Arbeitsfelder für Frauen gelten. Nur so würden endlich die Löhne erhöht
werden.
Wann ist ein Mann ein Mann? Wenn er dazu beiträgt, dass die Löhne auch für Frauen besser werden Foto: earlysummer /
photocase.de
Frauen verdienen weniger als Männer. Das heißt: Verdienen würden sie den gleichen Lohn. Sie bekommen nur weniger. Weil
sie in gleicher Position geringer bezahlt werden. Weil sie häufiger in Teilzeit arbeiten. Vor allem aber, weil sie in schlechter
entlohnten Berufen beschäftigt sind. Daran werden Initiativen für mehr Lohngerechtigkeit nichts ändern, so lange sie nur die
Arbeitswelt der Frauen ins Visier nehmen. Deutschland braucht eine Männerquote. Jetzt!
Bitte was? Eine Männerquote?
Ja genau, eine Männerquote. Und zwar nicht für Toppositionen. Da haben sich die Geschlechtsgenossen schon viel zu
breitbeinig gemacht. Nein, es geht um eine Männerquote für alle Berufe – insbesondere für die, die als Arbeitsfelder für
Frauen gelten: Krankenschwester, Altenpflegerin, Grundschullehrerin, Kindergärtnerin, Putzfrau.
Für die letzten beiden gibt es zwar euphemistische Neubezeichnungen wie Erzieherin oder Raumpflegerin, doch eins ist
geblieben: die extrem miese Bezahlung. Jedenfalls im Vergleich zu Männerberufen wie Automechaniker, Gymnasiallehrer,
Installateur oder Hausmeister, die angeblich viel wichtiger sind und deshalb besser bezahlt werden.
Genau hier hätte die Männerquote den größten Effekt. Sie würde nicht nur das Ansehen der bisher als unmännlich geltenden
Berufe heben, sondern vor allem deren Gehaltsniveau. Denn Männer sind ja nicht doof. Sie werden einen Teufel tun und einen
„Frauenjob“ übernehmen, wenn die Kasse nicht stimmt.
Wenn aber Arbeitgebern vorgeschrieben wird, einen bestimmten Anteil aller Positionen mit Männern zu besetzen, bleibt ihnen
nur eins übrig: Löhne raufsetzen. Schließlich leben wir im Kapitalismus. Und da regelt bekanntlich der Preis den Ausgleich
zwischen Angebot und Nachfrage.
Die Quote würde die Gesellschaft radikaler ändern als alle Aufsichtsrätinnen
Und wie hoch soll die Quote sein? Berufspragmatiker dürfen gern mit einer 30-Prozent-Forderung einsteigen. Für
Radikalfeministen aber ist klar: 50 Prozent. Darunter geht nichts. Die Frauenquote für Aufsichtsräte galt schließlich auch lange
als Utopie – und wurde dennoch vor einem Jahr beschlossen.
Sicher ist: Die Männerquote würde die Gesellschaft radikaler verändern, als es alle Aufsichtsrätinnen zusammen können. Denn
von denen gibt es trotz Quote gerade mal eine paar Hundert.
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Syrien-Treffen in Wien
Luftbrücke soll ausgebaut werden
Spitzendiplomaten haben in Wien über das weitere Vorgehen im Kriegsland Syrien beraten. Große Fortschritte blieben aber
aus.
Die Regierungstruppen sind für einen Großteil der Belagerungen in Syrien verantwortlich Foto: dpa/Sana
GENF taz | Eine Konferenz zur Rettung des brüchigen Waffenstillstandes in Syrien ist am Dienstag in Wien ohne greifbare
Ergebnisse beendet worden. Die Beratungen der Internationalen Syrien-Unterstützungsgruppe (ISSG) erbrachten lediglich die
Absichtserklärung, künftig mehr notleidende Menschen in Syrien als bislang aus der Luft zu versorgen, sollten die Landwege
für Konvoys mit humanitären Gütern weiterhin blockiert bleiben.
In der zentralen Streitfrage der künftigen Rolle von Präsident Baschar al-Assad und anderen politischen Kontroversen, die
einer Wideraufnahme der Genfer Gespräche zwischen der syrischen Regierung und der Opposition entgegenstehen, gab es in
Wien keinerlei Annäherung.
Zur ISSG gehören unter gemeinsamen Vorsitz der USA und Rußlands die in den Syrienkrieg involvierten Regionalmächte
Saudi-Arabien, Iran, Türkei, Katar, Irak und Jordanien, die UNO, die Arabische Liga und die EU sowie deren drei führende
Mitglieder Frankreich, Großbritannien und Deutschland.
Wenn bis zum 1. Juni die Belagerung von 18 syrischen Städten und Dörfern mit insgesamt rund 500.000 Einwohnerinnen nicht
aufgehoben und auch der Zugang humanitärer Konvoys zu Regionen mit weiteren rund 4,5 Millionen Menschen weiterhin
behindert wird, soll das Welternährungsprogramm (WEP) der UNO über diesen Städten und Regionen Hilfsgüter aus der Luft
abwerfen, heißt es in der Abschlußerklärung des Treffens.
UNO braucht kein Mandat von der ISSG
Die ISSG habe „der UNO ein Mandat erteilt, nach Wegen für eine Versorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln und
Medikamenten aus der Luft zu suchen“, erklärte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier.
Ein derartiges „Madat“ benötigt die UNO allerdings nicht. Bereits seit März hat das WEP auf Grund eigener Entscheidung
Hilfsgüter über der ostsyrischen Stadt Deir ez-Zor abgeworfen, weil diese mit rund 400.000 Einwohnern seit über zwei Jahren
auf dem Landweg nicht mehr erreichbar ist. Deir ez-Zor wird zum Teil von den syrischen Regierungstruppen und zum Teil vom
sogenannten „Islamischen Staat“ kontrolliert.
Die Abschlußerklärung appelliert namentlich an die syrische Regierung, die Belagerungen und Zugangsbehinderungen zu
beenden. Syrische Regierungstruppen belagern nach Feststellung der UNO 15 der ingesmat 18 belagerten Städte und Dörfer
und sind auch für den Großteil der Zugangsbehinderungen zu anderen Regionen verantwortlich.
In der Abschlußerklärung kündigen die Mitglieder der ISSG ihre „Unterstützung“ an für den ab 1. Juni eventuell verstärkten
Abwurf von Hilfsgütern aus der Luft und appellieren an die syrischen Konfliktparteien, dafür „ein sicheres Umfeld zu
gewährleisten“.
Wie diese Untersützung konkret aussehen soll und wie Flugzeuge mit Hilfsgütern notfalls gegen den Beschuß durch BodenLuftraketen geschützt werden können, blieb zunächst ungeklärt.
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Kicker online
Team-News bei kicker online
Offiziell: Pizarro verlängert bis 2017 [Di, 17 Mai 10:55]
Gute Nachricht für die Fans von Werder Bremen: Publikumsliebling Claudio Pizarro wird ein weiteres Jahr im grünweißen Trikot stürmen. Am Dienstagvormittag gab Werder die Vertragsverlängerung mit dem Peruaner bis 30. Juni 2017
offiziell bekannt. Nach Kapitän Clemens Fritz setzt damit ein weiterer Routinier seine Karriere an der Weser fort.
Pizarro bleibt noch ein Jahr [Mo, 16 Mai 15:53]
Zwei Tage nach der geglückten Rettung in der Bundesliga gibt es bei Werder Bremen eine weitere Erfolgsmeldung.
Claudio Pizarro, der im letzten Herbst geholte Altmeister, bleibt den Hanseaten erhalten. Der Torjäger aus Peru wird
seine Karriere an der Weser fortsetzen und bleibt mindestens noch ein Jahr bei dem Nord-Klub.
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Offiziell: Pizarro verlängert bis 2017 - Bundesliga - kicker
Welche Arbeitspapiere enden 2016 und 2017?
Diese Bundesliga-Verträge laufen aus
Diese Verträge laufen 2016 und 2017 aus
Die Saison ist beendet, zahlreiche Verträge sind es bald auch: Welche laufen am 30. Juni aus, welche ein Jahr später? Eine
Übersicht - Verein für Verein.
© Getty Images
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Bremen: Nach Kapitän Fritz verlängerte auch der zweite Oldtimer
Pizarro bleibt noch ein Jahr
Zwei Tage nach der geglückten Rettung in der Bundesliga gibt es bei Werder Bremen eine weitere Erfolgsmeldung. Claudio
Pizarro, der im letzten Herbst geholte Altmeister, bleibt den Hanseaten erhalten. Der Torjäger aus Peru wird seine Karriere an
der Weser fortsetzen und bleibt mindestens noch ein Jahr bei dem Nord-Klub.
Bleibt ein weiteres Jahr in Bremen: Claudio Pizarro.
© picture alliance
Am Dienstag soll offiziell verkündet werden, dass der Südamerikaner noch ein Jahr dranhängt. Zu Pfingsten gab es für diese
Meldung noch keine Bestätigung. "Ich kann nichts sagen", lächelte der 37-Jährige alle diesbezüglichen Fragen hinweg. Auch
Thomas Eichin, der Werder-Geschäftsführer, wollte noch nicht berichten, dass der Coup perfekt ist. "Wir sind in den letzten
Zügen. Es könnte sich bald etwas tun", berichtete der Manager von den Vertragsverhandlungen mit dem Bremer
Rekordtorschützen. Die Gespräche hatten bereits vor einigen Tagen begonnen, als Carlos Delgado, der Berater Pizarros, in
Bremen war. Bei diesen Unterredungen in der Endphase der Saison sind alle Weichen gestellt worden.
So laufen die Planungen für die kommende Spielzeit an. Den Bremern ist es geglückt, die beiden Oldtimer weiter zu
verpflichten, die entscheidenden Anteil am Klassenerhalt hatten. Nach Kapitän Clemens Fritz, der vor einigen Tagen seinen
Rücktritt vom eigentlich zum Saisonende terminierten Rücktritt bekannt gegeben hatte, gelang nun, Pizarro zum Bleiben zu
bewegen.
Weitere Entscheidungen bezügliche der Personalplanung sind noch nicht gefallen. "Wir lassen uns damit Zeit", so Eichin. Dies
trifft vor allem auf die ausgeliehenen Spieler zu: Levent Aycicek (1860 München), Felix Kroos (Union Berlin), Luca Caldirola
(Darmstadt 98) und Izet Hajrovic (Eibar/Spanien). Zeitnah soll festgelegt werden, ob Niclas Füllkrug vom 1. FC Nürnberg
zurückgeholt wird. Werder besitzt eine Option für den Rückkauf des jungen Stürmer, der in der 2. Liga auf sich aufmerksam
gemacht hat.
Hans-Günter Klemm
Ausländer mit den meisten Bundesliga-Spielen
Einsatzfreudige Legionäre: Pizarro überragt den Rest
Spiele satt
Klar, Legionäre gehören seit Anbeginn der Bundesliga zum Inventar der einzelnen Klubs. Eine kleine Auswahl der Legionäre
drückte dem deutschen Oberhaus aber über längere Zeit ihren Stempel auf. Die folgende Auflistung zeigt die Top Ten der
Spieler mit den meisten Bundesliga-Einsätzen. Angefangen natürlich beim nimmermüden "Pizza" ...
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Sport1
Werder Bremen
Izet Hajrovic wechselt von SD Eibar zurück zu Werder Bremen [Di, 17 Mai 22:32]
Mittelfeldspieler Izet Hajrovic kehrt nach einem für ihn enttäuschenden Jahr beim spanischen Erstligisten...
Fußball / Bundesliga [Di, 17 Mai 10:47]
Claudio Pizarro bleibt Werder Bremen erhalten.Der Rekord-Stürmer der Hanseaten verlängerte seinen auslaufenden...
Fußball / U19-DM [Mo, 16 Mai 16:22]
Der Nachwuchs von 1899 Hoffenheim steht wie schon im Vorjahr im Finale um die Deutsche Meisterschaft...
Fußball / Transfermarkt [Mo, 16 Mai 13:47]
Toptorjäger Claudio Pizarro wird Werder Bremen mit ziemlicher Sicherheit erhalten bleiben. Der 37-Jährige...
Ab 21.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 [Mo, 16 Mai 10:41]
Moderator Thomas Helmer diskutiert in der Telekom Spieltaganalyse mit den SPORT1-Experten Olaf Thon und...
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Izet Hajrovic wechselt von SD Eibar zurück zu Werder Bremen
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Claudio Pizarro bleibt Werder Bremen erhalten.
Der Rekord-Stürmer der Hanseaten verlängerte seinen auslaufenden Vertrag um ein Jahr bis 2017.
Das gab der Verein bekannt.
//twitter.com/iMFootballNews/status/732504389580021763
"Ich fühle mich sehr gut und freue mich, ein weiteres Jahr für diesen besonderen Verein spielen zu können. Es war ein
schwieriges, aber auch sehr tolles Jahr für mich", sagte der Peruaner bei Werder.tv.
Mit insgesamt 103 Bundesligatoren für die Bremer hat der Peruaner überdies Werders Aufsichtsrats-Vorsitzenden Marco Bode
als Rekordtorschützen der Grün-Weißen abgelöst. In sieben Spielzeiten für den ehemaligen Europacup-Gewinner, unterteilt in
drei Engagements, kommt Pizarro auf bislang 187 Einsätze für die Werderaner.
Thy als Entlastung
"Wir sind sehr froh, dass Claudio als Führungsspieler mit all seiner Erfahrung und mit seiner ganzen Art auch in der nächsten
Saison Teil der Mannschaft ist", teilte Werders Geschäftsführer Thomas Eichin mit.
Pizarro war mit 14 Tore bester Torschütze der Grün-Weißen in der abgelaufenen Saison.
Im Oktober wird er 38 Jahre alt.
Zur Entlastung für Pizarro in der Bremer Offensive hatte der viermalige deutsche Meister bereits Mitte Januar Lennart Thy vom
Zweitligisten FC St. Pauli unter Vertrag genommen.
Der 24-Jährige trug bereits von 2010 bis 2012 das Werder-Trikot.
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U19-Meisterschaft: BVB bezwingt 1860, im Finale wartet 1899 Hoffenheim
Der Nachwuchs von 1899 Hoffenheim steht wie schon im Vorjahr im Finale um die Deutsche Meisterschaft der U19-Junioren.
Nach dem 3:1 im Halbfinal-Hinspiel setzte sich die TSG auch im zweiten Duell bei Werder Bremen mit 2:0 (1:0) durch.
Im zweiten Semifinale gewann Borussia Dortmund mit 2:0 (1:0) bei 1860 München und drehte damit die 1:2Hinspielniederlage noch.
Die beiden Jungprofis Christian Pulisic (33.) und Felix Passlack (89.) ließen den BVB jubeln.
Beim entscheidenden Tor überlupfte der Junioren-Nationalspieler 1860-Keeper Maximilian Engl, der hinterher untröstlich
war. "Wir kriegen in der letzten Minute so ein Gegentor. Da spielt man eine überragende Saison und dann steht man mit leeren
Händen da. Das war mein Fehler, das war mein Blackout", sagte der Torwart bei SPORT1.
Siegtorschütze Passlack nannte anschließend den weiteren Fahrplan der BVB-Youngster: "Wir fahren entspannt mit dem Bus
nach Hause und stimmen noch ein paar Lieder ein. Morgen ist dann wieder Training."
In Bremen sorgte Hoffenheims Lukas Hoffmann per Kopf für die Führung (32.) und schickte bei seinem Jubel einen Gruß an
seinen am Kreuzband verletzten Teamkollegen Johannes Bender.
Der Verteidiger rannte nach seinem Treffer sofort zur Seitenlinie und schnappte sich dort ein blaues T-Shirt mit dem Schrifftzug
"Come back stronger, Jo".
In der Schlussphase machte dann David Otto nach einem Konter alles klar (87.).
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Claudio Pizarro wird bei Werder Bremen seinen Vertrag verlängern
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Telekom Spieltaganalyse zum Abstiegsfinale der
Bundesliga
Spieltaganalyse zum Abstiegsfinale
16.05.2016 / 10:41 Uhr
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Thomas Helmer (r.) begrüßt Stefan Schnoor (l.) und Olaf Thon zur Telekom Spieltaganalyse © SPORT1
Moderator Thomas Helmer und seine Experten diskutieren diesmal über Werder Bremens Freudentaumel und den
Absturz des VfB Stuttgart (ab 21.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1).
Moderator Thomas Helmer diskutiert in der Telekom Spieltaganalyse mit den SPORT1-Experten Olaf Thon und Stefan
diesmal über das dramatische Abstiegsfinale (ab 21.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1).
Während sich Werder Bremen in letzter Minute gerettet und Eintracht Frankfurt in die Relegation geschickt hat, wurde der
Alptraum des VfB Stuttgart mit dem zweiten Abstieg der Vereinsgeschichte wahr.
Neben dem grün-weißen Freudentaumel geht es deshalb auch darum, was sich nun bei den Schwaben ändern muss.
Die weiteren Themen der Sendung:
Der FC Bayern feiert die vierte Meisterschaft in Folge - und will nun auch noch den DFB-Pokal
Borussia Dortmund lässt Trainer Thomas Tuchel mahnen: Wie der BVB vor dem Pokalfinale noch in Topform kommt
Die Tops und Flops der 53. Bundesliga-Saison - eine Bilanz
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11 Freunde
Bundesliga [Di, 17 Mai 22:30]
Eibar - Mittelfeldspieler Izet Hajrovic kehrt nach einem für ihn enttäuschenden Jahr beim spanischen Fußball-Erstligisten
SD Eibar zu Bundesligist Werder Bremen zurück. Das gab der baskische Klub am Dienstag auf seiner Homepage bekannt.
Der Bosnier war im August für ein Jahr auf Leihbasis zu Eibar gewechselt, hatte dort in der abgelaufenen Spielzeit jedoch
nur sieben Ligaspiele bestritten.
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Zum Dauerkarten-Bereich
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Bild online
Bild - Bremen
Werder zahlt Gehalt - PIZARRO Kein Geld von Wiesenhof [Mi, 18 Mai 00:00]
Jetzt ist es endlich offiziell! Werder Bremen vermeldet die Vertragsverlängerung mit Stürmer-Star Claudio Pizarro bis
2017.Foto: dpa Picture-Alliance
Werder-Trainer - Deshalb darf Skripnik bleiben [Di, 17 Mai 20:58]
Kommende Woche beginnen bei Werder Bremen die Aufräumarbeiten. Aber jetzt steht schon fest: Viktor Skripnik bleibt
Trainer.Foto: Witters
Bis 2017 - Perfekt: Pizarro verlängert bei Werder [Di, 17 Mai 11:07]
Werder Bremen hat die Vertragsverlängerung mit Publikumsliebling Claudio Pizarro bis Sommer 2017 offiziell
bestätigt.Foto: dpa
Ihr habt es verdient! - BILD baut den Werder-Fans ein Denkmal [Di, 17 Mai 00:00]
Dieser Sieg macht ganz Bremen grün-weiß! Eine Stadt im Freudentaumel. Nach dem Klassenerhalt feierten die Fans wie
bei einer Meisterschaft.Foto: Rainer Fromm
Wer bleibt, wer geht? - Werder plant die Zukunft [Di, 17 Mai 00:00]
Erst die geile Rettung am Samstag, jetzt die Planung für die neue Saison. BILD beantwortet die drei wichtigsten
Personalfragen.Foto: Getty Images, dpa
Rettung im Abstiegsfinale - Aber was wird jetzt aus Skripnik und Frings? [Mo, 16 Mai 13:50]
Gerettet! Aber die Zukunft für Werder-Trainer Skripnik und Co Frings ist nach der Berg-und-Tal-Saison ungewiss.Foto:
Fishing4
Disco-Party in Bremen - So feierten die Werder- Stars die Rettung [So, 15 Mai 17:09]
Große Party-Nacht an der Weser. Bis zum Morgen feierten die Spieler den hart erkämpften Last-Minute-Klassenerhalt in
der Disco „La Viva“.Foto: Getty Images
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Werder zahlt komplettes Gehalt | PIZARRO Kein Geld von Wiesenhof Bundesliga Saison 2015/16 - Bild.de
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Auf diesen Tor-Jubel dürfen sich die Werder-Fans auch in der neuen Saison freuen. Claudio Pizarro (37) stürmt mindestens
noch eine weitere Saison im Werder-Trikot
Foto: dpa Picture-Alliance
18.05.2016 - 00:00 Uhr
Jetzt ist es offiziell!
Werder vermeldet die Vertragsverlängerung mit Claudio Pizarro (37) bis 2017. Mindestens ein weiteres Jahr geht Pizza in
Bremen auf Torejagd.
Ist danach endgültig Schluss? Nach BILD-Informationen enthält der Vertrag keinerlei Klauseln für eine erneute
Verlängerung. Was natürlich nicht bedeutet, dass eine weitere Saison bei guter Leistung ausgeschlossen ist.
Pizarros Gehalt ist unverändert: Bis zu 2 Mio Euro kann er bei sportlichem Erfolg kassieren. Neu ist, dass sich Wiesenhof
nicht an der Bezahlung beteiligt. Vergangene Saison hat der Sponsor rund 200 000 Euro dazugeschossen.
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Pizarro bleibt eine weitere Saison
Foto: www.nordphoto.de
Was sagt Pizarro? Er ist glücklich!
„Ich fühle mich sehr gut und freue mich, ein weiteres Jahr für diesen besonderen Verein spielen zu können“, wird Pizza auf der
Klub-Homepage zitiert.
Und weiter: „Es war ein schwieriges, aber auch sehr tolles Jahr für mich. Ich hoffe, dass wir für die Fans und die ganze
Stadt in der nächsten Saison eine bessere Platzierung erreichen können. Dafür möchte ich alles geben.“ Mindestens bis
2017!
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Werder-Trainer | Deshalb darf Skripnik bleiben - Bundesliga Saison 2015/16 Bild.de
Kommende Woche beginnen bei Werder die Aufräumarbeiten. Die zweitschlechteste Saison der ruhmreichen Klub-Geschichte
muss aufgearbeitet werden. Darin sind sich alle handelnden Personen ausnahmsweise einig.
Bemerkenswert ist, dass sich die wichtigste Frage beantworten lässt, bevor die Analyse begonnen hat: Viktor Skripnik
bleibt Trainer. Und das, obwohl sich die handelnden Personen dabei nicht einig sind.
Wo die Front verläuft, ist längst an die Öffentlichkeit gelangt. Thomas Eichin bewertet die Arbeit von Skripnik skeptisch. Der
Manager favorisiert einen Trainer-Wechsel.
Marco Bode als Vorsitzender des Aufsichtsrates hat sich für Skripnik positioniert. Bode ist derzeit der mächtigste
Mann im Klub.
Würde Eichin wollen, könnte er Skripnik jederzeit entlassen. Der Aufsichtsrat trifft keine Entscheidungen im operativen
Geschäft. Als Geschäftsführer Sport ist es Eichins Aufgabe, über den Trainer zu bestimmen.
Der Manager müsste sich nur trauen, seinen Willen gegen den des Aufsichtsrates durchzusetzen. Aber das traut Eichin sich
nicht.
Im Kontrollgremium sind mindestens drei der sechs Mitglieder von Skripniks Arbeit überzeugt. Sie wollen an ihm festhalten.
Dazu zählt Bode, dessen Stimme doppelt zählt, falls es zu einem Patt kommt.
Wichtig ist diese Mehrheit mit Blick auf Eichin. Setzt der Manager im Alleingang Skripniks Entlassung durch, könnte es auch
ihm an den Kragen gehen. Der Aufsichtsrat bestellt die Geschäftsführung. Und entlässt sie auch.
Am Ende müsste Eichin also Angst um seine eigene Zukunft bei Werder haben, würde er Skripnik feuern. Darum beugt
er sich der Meinung des Aufsichtsrates.
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Perfekt: Pizarro verlängert bei Werder - WERDER BREMEN - SPORT BILD
„Ich fühle mich sehr gut und freue mich, weiter für diesen besonderen Verein spielen zu können“, sagte der 38-Jährige, der mit
seinen 14 Saisontreffern einen maßgeblichen Anteil daran hatte, dass der SV Werder den Bundesliga-Abstieg vermeiden
konnte.
Mit insgesamt 103 Bundesligatoren für die Bremer hat der Peruaner überdies Werders Aufsichtsrats-Vorsitzenden Marco Bode
als Rekordtorschützen der Grün-Weißen abgelöst. In sieben Spielzeiten für den ehemaligen Europacup-Gewinner
kommt Pizarro auf bislang 187 Einsätze für die Werderaner.
Auch Sport-Geschäftsführer Thomas Eichin äußerte sich zufrieden zur Personalentscheidung: „Wir sind sehr froh, dass Claudio
als Führungsspieler mit all seiner Erfahrung und mit seiner ganzen Art auch in der nächsten Saison Teil der Mannschaft ist.“
Zur Entlastung für Pizarro in der Bremer Offensive hatte der viermalige deutsche Meister bereits Mitte Januar Lennart Thy vom
Zweitligisten FC St. Pauli unter Vertrag genommen. Der 24-Jährige trug bereits von 2010 bis 2012 das Werder-Trikot.
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Sie haben den Verein zum Klassenerhalt getragen | BILD baut den WerderFans ein Denkmal - Bremen - Bild.de
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Bernie (70) und Timo (40) wachen in der Fotomontage als Roland über unsere Stadt
Foto: Rainer Fromm
17.05.2016 - 00:00 Uhr
Von SEBASTIAN RÖSENER und CHRISTOPH SONNENBERG
Mitte – Dieser Sieg macht ganz Bremen grün-weiß!
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Nach dem Spiel stürmen die Fans auf den Rasen
Foto: Witters
Eine Stadt im Freudentaumel. Nach dem Klassenerhalt feierten die Fans wie bei einer Meisterschaft. Direkt nach dem
Abpfiff stürmten viele der 40 000 Zuschauer auf den Rasen des Weserstadions.
Auf dem Sielwall bildete sich spontan eine Fanmeile, der Verkehr kam komplett zum Erliegen. Und überall wurden Fahnen und
Schals in den Bremer Abendhimmel geschwenkt.
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Elli (26) und Kathi (24): „Das ist der absolute Wahnsinn“
Foto: Verena Hornung
Selbst die Werder-Profis waren über so viel Unterstützung beim großen Abstiegsfinale tief bewegt. Kapitän Clemens
Fritz (35) schwärmt: „Man merkt, was Werder in dieser Stadt bedeutet. Ich habe viele Freunde und Bekannte, die zum
Spiel gekommen sind. Die haben mir gesagt: Diese Stadt ist grün-weiß, das ist ja unglaublich.“
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Nach dem Abpfiff gab es bei dieser Lady kein Halten mehr
Foto: Verena Hornung
Und auch Außenverteidiger Theo Gebre Selassie (29) sagt: „Die Stimmung war noch einen Tick besser als beim 6:2 gegen
Stuttgart. Das war sehr emotional und hat sehr viel Kraft gegeben für das Spiel.“ Im Klartext: Ohne die Fans wäre der
Klassenerhalt kaum möglich gewesen.
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Für die großartige Fanleistung wird dieser Werder-Anhänger in der Fotomontage ein Bremer Stadtmusikant ​
Foto: Verena Hornung
Deshalb baut BILD den Fans ein Denkmal! Ihr habt es verdient!
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ein-denkmal-45841722.bild.html
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Werder plant die Zukunft | Torjäger Pizarro verlängert in Bremen - Bundesliga
Saison 2015/16 - Bild.de
Erst die geile Rettung am Samstag. Jetzt gibt es die nächste gute Werder-Nachricht: Claudio Pizarro (37) hat seinen
Vertrag bis 2017 verlängert!
Der Top-Knipser (14 Tore) und Publikumsliebling bleibt (mindestens) noch ein weiteres Jahr an der Weser.
Die Torjägerliste Claudio Pizarro (Werder Bremen)
Quelle: Bundesliga bei BILD
Pizarro verkündet: „Ich fühle mich sehr gut und freue mich, ein weiteres Jahr für diesen besonderen Verein spielen zu
können. Es war ein schwieriges, aber auch sehr tolles Jahr für mich. Ich hoffe, dass wir für die Fans und die ganze Stadt
in der nächsten Saison eine bessere Platzierung erreichen können. Dafür möchte ich alles geben.“
„Wir sind sehr froh, dass Claudio als Führungsspieler mit all seiner Erfahrung und mit seiner ganzen Art auch in der nächsten
Saison Teil der Mannschaft ist“, freut sich Thomas Eichin, Werders Geschäftsführer Sport, über die Vertragsverlängerung.
Eingetütet wurde der neue Vertrag schon vor längerer Zeit. Anfang Mai war Pizza-Berater Carlos Delgado zu finalen
Gesprächen in Bremen. Das einzige Problem war der mögliche Abstieg. In der 2. Liga wollte Pizarro nicht mehr
stürmen. Aber das ist ja jetzt kein Thema mehr...
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Drei Garanten für den Werder-Klassenerhalt: Jannik Vestergaard, Claudio Pizarro und Papy Djilobodji (v.l.n.r.)
Foto: Getty Images, dpa
Bei der Retter-Party am Samstag wurde Pizarro noch von den Kollegen zur Verlängerung gedrängt. Clemens Fritz: „Ich habe es
Claudio sehr stark signalisiert, dass ich mich freuen würde, wenn er verlängert. Ich habe gar keine Lust, der Älteste im Team
zu sein.“
Eine Antwort hat der Kapitän von Pizarro aber nicht bekommen: „Claudio lächelt ja alles weg!“
Jetzt dürfen die Fans lächeln – über ein weiteres Jahr mit Pizarro. Ein starkes Signal zum richtigen Zeitpunkt!
Und auch zwei weitere wichtige Personalien betreffen den Klassenerhalt: Jannik Vestergaard und Retter Papy Djilobodji!
„Ich kann nichts versprechen“ – Vestergaard offen für Wechsel
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Werders Abwehr-Boss Jannik Vestergaard ist heißer Wechselkandidat. Gladbach ist dran, aber auch Klubs aus der Premier
League
Foto: Imago
Im Abstiegskampf macht ihm keiner so schnell etwas vor. 2013 packte Jannik Vestergaard (23) mit Hoffenheim in der
Relegation den Klassenerhalt, diesmal verhinderte der Däne am letzten Spieltag mit Bremen den Gang in die
Entscheidungsspiele.
Werder bleibt in der Bundesliga, aber bleibt Vestergaard (Vertrag bis 2018) auch bei Werder?
Bremens Abwehr-Boss: „Ich kann nichts versprechen. Ich will nichts erzählen, was am Ende nicht stimmt.“
Vestergaard ist offen für einen Wechsel, will den Bremer Fans daher keine zu großen Hoffnungen auf einen Verbleib an der
Weser machen: „Wenn der nächste Schritt gemacht werden muss, dann wird es passieren.“
Die Torjägerliste Jannik Vestergaard (Werder Bremen)
Quelle: Bundesliga bei BILD
Er selbst weiß angeblich nichts von Anfragen. Nach BILD-Informationen liegt Werder aber nicht nur ein Angebot aus
Gladbach für ihn vor.
Wie zu erwarten, haben auch Klubs aus der Premier League ein Interesse hinterlegt, das Werder grübeln lässt. 2,5 Mio Euro hat
Werder im Januar 2015 für den langen Innenverteidiger auf den Tisch gelegt, zwischen 12 und 15 Millionen Euro Ablöse
erhofft sich Werder nun von einem Verkauf.
Vestergaard (reist in Kürze mit der Nationalmannschaft nach Japan) will jedenfalls eines nicht: einen Wechsel um jeden
Preis! Der Abwehr-Boss: „Ich habe keine Eile...“
DJILOBODJI – Tor-Held vor Abschied
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Papy Djilobodji (l.) ist schneller als David Abraham,stochert den Ball ins Netz
Foto: Imago
Ein besserer Abschied ist kaum denkbar. Im letzten Spiel für Werder erzielte Papy Djilobodji (27) den Siegtreffer zum
1:0. Durch dieses Tor ist Djilobodji auf ewig ein Platz in der Klub-Historie sicher.
So gut wie sicher ist auch, dass es eine kurze Geschichte in Bremen ist. Der Verteidiger wird zurück zum FC Chelsea gehen. In
London hat er Vertrag bis 2019. Die Chance, die Ausleihe um ein weiteres Jahr zu verlängern, ist gering. Und ein Kauf ist bei
einem Marktwert zwischen sechs und acht Millionen unrealistisch.
Die Torjägerliste Papy Djilobodji (Werder Bremen)
Quelle: Bundesliga bei BILD
Dazu kommt, dass der Wunsch, auch kommende Saison in Bremen zu spielen, beim Senegalsen nicht durchklingt: „Ich möchte
nichts sagen, ich werde in den Ferien nachdenken“, sagte Djilobodji nach dem Sieg gegen Frankfurt über seine Zukunft.
Im Januar hatte Werder Djilobodji für die Rückrunde ausgeliehen. Nach starkem Auftakt spielte er eine solide
Rückrunde. Und verabschiedet sich mit einem (halben) Tor: „Das Tor gehört zu 50 Prozent Tony, zu 50 Prozent mir.“
Werder Bremen – Eintracht Frankfurt 1:0 Djilobodji-Grätsche rettet Werder
Quelle: BILD
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Rettung im Abstiegsfinlae | Aber was wird jetzt aus Skripnik und Frings? Bundesliga Saison 2015/16 - Bild.de
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Mit Anlauf: Torsten Frings (l.) und Viktor Skripnik laufen sich in die Arme
Foto: Eibner-Pressefoto
16.05.2016 - 13:50 Uhr
So ist Werder-Trainer Viktor Skripnik (46) wohl noch nie ausgeflippt!
► 88. Minute: Djilobodji tritt den Ball zum 1:0 gegen Frankfurt über die Linie. Drin! 1:0. Die Rettung.
Beim Torjubel springen sich Skripnik und sein Co-Trainer Torsten Frings in die Arme – schreiend, jubelnd, hemmungslos! Alle
Emotionen müssen raus.
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So schön schrie Skripnik (M.) seine Erleichterung heraus
Foto: Fishing4
Aber die nächsten Gefühlsschwankungen warten schon. Denn die Zukunft ist für Skripnik und Frings (beide haben
Vertrag bis 2017) nach der Berg-und-Tal-Saison ungewiss.
Nur einmal seit dem Wiederaufstieg 1981 spielte Bremen eine schlechtere Saison. Deshalb wird auch über den Trainer
nachgedacht. Skripnik: „Wir setzen uns nach der Saison zusammen. Und dann sagen wir etwas.“
Zwar hat Skripnik in der Schlussphase noch fleißig gepunktet, aber Manager Thomas Eichin kündigt für die kommenden Tage
Gespräche an: „Es gilt, die Saison aufzuarbeiten. Wir müssen jetzt an Rädchen drehen, damit so eine Saison nicht noch einmal
passiert.“
Eichin sagt aber auch: „Wir diskutieren MIT Viktor, haben uns klar positioniert, dass wir mit ihm die schwere Zeit
durchstehen. Und diese Zeit ist noch nicht beendet...“
Werder Bremen – Eintracht Frankfurt 1:0 Djilobodji-Grätsche rettet Werder
Quelle: BILD
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Disco-Party in Bremen | So feierten die Werder-Stars die Rettung - Bundesliga
Saison 2015/16 - Bild.de
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GERETTET! Werders Spieler feiern den Klassenerhalt
Foto: Getty Images
15.05.2016 - 17:09 Uhr
Früher wurden in Bremen Titel bejubelt, heute der Klassenerhalt!
Werder Bremen – Eintracht Frankfurt 1:0 Djilobodji-Grätsche rettet Werder
Quelle: BILD
Große Party-Nacht an der Weser. Bis zum Morgen feierten die Spieler den hart erkämpften Last-Minute-Klassenerhalt in der
Disco „La Viva“.
Werder-Rettung Skripnik ist glücklich, Kovac will aufstehen
Quelle: Bundesliga bei BILD
Nach der Rettung waren schon auf dem Platz alle Dämme gebrochen. Die Zuschauer stürmten den Rasen, bejubelten mit
Pizarro, Fritz & Co den Ligaverbleib. Theodor Gebre Selassie geplättet: „Das hier ist einzigartig, einmalig.“ Mittelfeld-Ösi
Zlatko Junuzovic: „Jetzt kann es in der ganzen Stadt krachen.“
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Ein Herz für Werder! Bernie (70) und Timo (40) freuen sich weiterhin auf die Bundesliga in Bremen
Foto: Verena Hornung
Krachen ließ es Werder schon in der Kabine – mit Bierduschen und Jubel-Tänzen. Später ging es für Spieler, Trainerteam und
Team-Psychologe zum Abendessen bei mediterraner Küche ins Restaurant „Allegria“ in Bremen-Schwachhausen.
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Als Andenken vom Frankfurt-Spiel hat sich dieser Fan ein Stück Rasen mitgenommen
Foto: Verena Hornung
Stürmer Anthony Ujah (bereitete den Siegtreffer vor): „Jetzt machen wir Party, Party, Party bis morgen früh um sieben Uhr,
ohne Schlaf.“
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Der Innenraum des Weserstadions ist nach dem Spiel voller glücklicher Fans
Foto: AP/dpa
Und das machten ihnen viele Werder-Fans nach. Sie feierten an der Kneipen-Meile „Schlachte“ oder im „Viertel“ bis in
die Morgenstunden.
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