Ausgabe 16-2 - bei den Reformierten der Rigi Südseite

REFORMIERTES GEMEINDEBLATT RIGI SÜDSEITE
REFORMIERTES
GEMEINDE BLATT
RIGI SÜDSEITE
Evang.-ref. Kirchgemeinde Luzern Rigi Südseite
2. Jahrgang Nr. 2
Mai 2016
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REFORMIERTES GEMEINDEBLATT RIGI SÜDSEITE
Gedanken auf den Weg
Was hat die Vogelwarte Sempach mit
der Kirche zu tun?
Der diesjährige Ausflug der
Freitagsrunden führte nach
Sempach. Die sog. Vogelwarte
Sempach wurde dort besucht.
Eine lohnende Reise war das.
Vor rund einem Jahr hat sie
eben erst wieder neu eröffnet.
Es waren alle gespannt, wie
wird das wohl jetzt aussehen?
Was hat sich alles erneuert?
Wie kommt es daher?
Land geniesst. In Sempach
laufen die Fäden dieser Arbeiten zusammen. Im Besucherzentrum werden die Interessierten für diese Arbeit sensibilisiert und begeistert.
Doch irgendwann hat man
offenbar erkannt: Jetzt müssen
wir im Auftritt, den wir in Sempach als Zentrum unserer
Arbeit nach aussen hin darstellen, überdenken und überarbeiten. Die Folge davon, es
wurde vorerst einmal geschlossen. Nein, so konnte
und wollte man offenbar nicht
niemand mehr hingehen, weil
alles viel zu altbacken daher
kommt. Und das wird wohl
auch die Arbeit an sich letztlich
in Frage stellen.
Als Insider, so fällt es mir als
nun schon ziemlich langjährigem Mitarbeiter unserer reformierten Kirche auf, hat man
in der Wahrnehmung des
eigenen Betriebes schnell
einmal eine etwas
eingeschränkte Sicht Es fällt einem
mit der Zeit gar nicht mehr auf,
wo die schmuddeligen Ecken
sind, wo die Innendekoration
schlicht und einfach vollständig aus der Mode gekommen
ist. Wo der Auftritt und die
Erscheinung nach aussen
deutlich hinter dem bleibt, was
doch eigentlich, die Sache an
sich verdient hätte.
Im kommenden Jahr begehen
wir 500 Jahre Reformationsgeschichte. Unsere Kirche vor
Ort ist natürlich längst noch
nicht so alt. Doch das Image,
das unsere reformierte Kirche
in unserem Land nach aussen
hin weitergibt, das erscheint
wohl in mancherlei Hinsicht
nicht mehr so recht zeitgemäss.
Das war beeindruckend, wie
Tag und Nacht. Thematisch
geht es immer noch um dasselbe. Die Situation der Vogelwelt in unserem Land wird
von der Vogelwarte nicht nur
beobachtet, sondern (wenn
möglich)
auch
verbessert
durch geeignete Vorstösse auf
politischer Ebene und vieles
andere. Immer noch sind viele
Menschen mit dieser Arbeit
verbunden. Der Ruf ist eigentlich sehr gut, den die Vogelwarte Sempach in unserem
mehr weiterfahren. Jetzt galt
es, etwas wirklich Neues zu
wagen.
Ich habe keine Ahnung, wie da
die genaueren Gedanken sich
entwickelt haben. Ich war nur
einmal mit einer Führung in
der alten Anlage. Und damals
war allen Besuchern schnell
klar: Irgendwie war das nicht
das, was man sich vorgestellt
hatte: Eine so tolle und wichtige Arbeit hat einen besseren
Auftritt verdient. Bald wird
2
Ich bin zwar ein Fan von
schönen Gottesdiensten, mit
bodenständiger Predigt und
Orgelmusik und allem was
dazu gehört. Doch zu realisieren, dass eben die Anziehungskraft so einer durchschnittlichen Gottesdienstfeier
nicht wirklich hoch ist, das
muss einem auf die Länge
doch echt zu denken geben.
Selbst wenn dabei die Musik
besonders schön und aufwendig in Szene gesetzt ist mit
hinzu genommenen Musikern,
alles klassisch schön und sehr
kunstvoll, durchdacht und
engagiert – es kommen deshalb nicht mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Feier.
Irgendwie ist das nicht mehr
ihr Ding. Man lässt es noch
laufen, aber irgendwie, so
scheint es, ist es eben doch
manchmal eher vergebene
Liebesmüh.
Wie also weiter? Nein, man
kann bei der Kirche nicht einfach, wie das in Sempach
gemacht wurde, das Besucherzentrum schliessen, alles
flachlegen und neu konzipiert
wieder neu anfangen.
Doch dies ist eben auch klar:
So kann es auf die Länge
auch nicht wirklich weiter gehen.
Als Pfarrer fragt man sich
dann natürlich schnell: Ist man
halt ein Langweiler, ist da
einfach zu wenig Pep drin?
Oder ist das ganze vielleicht
halt doch zu wenig fromm, zu
wenig spirituell, zu wenig philosophisch, oder umgekehrt zu
kompliziert?… Ja selbstverständlich gibt es da immer
grosses Verbesserungspotential. Doch ich denke, da steckt
das Problem viel tiefer. Über
kurz oder lang wird wie bei
SRF 2 irgendwann einmal die
Schere angesetzt und mangels Beteiligung und Interesse,
sei das Programm noch so gut
und wertvoll, dennoch einfach
gestrichen.
Der
„Service
public“ wird dann nicht mehr
wirklich in die Tat umgesetzt.
Es ist nur noch Liebhaberei für
eine verschwindende Minderheit. Ja und dann ist es eben
irgendwie zu spät.
Dabei wurde in diesen Tagen
publiziert, eine Befragung
unter den Schweizern hat
gezeigt, dass rund 50% der
Schweizer an einen Gott glauben und immerhin noch 20%
an eine höhere Macht. Wo
sind sie dann aber in unseren
kirchlichen
Veranstaltungen
diese 70% der Schweizer
Bevölkerung? Da zeigt sich, so
positiv die Befragung auf den
ersten Blick anmutet, ein gröberes Problem.
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Als angehender Pfarrer hat
man am Ende seines Studiums eine grosse Schlussarbeit
zu schreiben, die sog. Akzessarbeit, so hiess sie damals. Ich wollte diese Arbeit
zum Thema „Kirchenaustritte
in der Basler Kirche“ verfassen. Ich fragte also bei meinem damaligen Kirchenrat an,
ob ich Einblicke in die entsprechenden Schreiben erhalten
könnte. Doch anstatt eine
interessierte Zusage zu erhalten - grösste Zurückhaltung.
Wenn überhaupt müsste ich
dem Kirchenrat versprechen,
bevor ich auch nur irgendetwas von meiner Arbeit den
entsprechenden Prüfungsbehörden einreichen würde, ja
weitere Vorgehen beraten, ob
ich denn diese Arbeit überhaupt bei der Prüfungsbehörde einreichen dürfte.
Da habe ich dann doch gestaunt. Ist das eine sinnvolle
Art und Weise, mit diesem
brisanten Thema umzugehen?, so fragte ich mich und
wechselte selbstverständlich
das Thema der geplanten
Arbeit umgehend Alles unter
den Teppich kehren und so
tun, als ob es da keine grösseren Probleme gäbe? In der
Zwischenzeit ist die Kirche von
Basel-Stadt von ursprünglich
136‘000 Mitgliedern im Jahre
1960 innert fünfzig Jahren
auf heute gerade noch rund
26‘000 geschrumpft. Das hat
nen Betrieb so wegschauen
kann im Blick auf die eigentlichen Fragen, das hat sich
rückblickend ganz sicher nicht
bewährt.
Das kommende Jubel-Jahr
500 Jahre Reformation ist
wohl Anlass, sich etwas
grundsätzlicher zu überlegen:
Und jetzt, wie weiter? Die
guten alten Reformatoren
hatten in ihrer Zeit sehr viel
Mut und auch Unverfrorenheit
an den Tag gelegt, Missstände
im eigenen Betrieb von damals
nicht nur recht zu bedenken,
sondern dem dann auch etwas
ziemlich Neues entgegenzusetzen. Wir allerdings sind da
in vielem immer noch ziemlich
nahe an jenen alten Fragestellungen und entsprechend auch
immer noch auf die gleiche
Weise darin befangen, uns
von der Katholischen Kirche
abzugrenzen.
In den vergangenen Jahren
hat sich aber unsere Welt
doch schon einige Male gedreht, ja man hat in der Zwischenzeit ja auch realisiert,
dass wir nicht auf einer Scheibe, sondern auf einem Erdball
leben.
geschweige denn etwas in der
Öffentlichkeit davon publizieren würde, müsste ich die
Arbeit zu aller erst dem Kirchenrat einreichen. Und je
nach dem würde der dann das
die gesamte kirchliche Arbeit
komplett umgestaltet. Selbstverständlich hätte da meine
damals geplante Arbeit sicher
rein gar nichts aufhalten können. Doch dass man im eige-
dann wird es unsere reformierte Kirche wohl in 500 Jahren
kaum mehr geben.
Besuchen Sie doch einmal
dieses neue Besucherzentrum
in Sempach. Sie werden beeindruckt sein. Und welche
tollen Bilder da aus der Welt
der Vögel plötzlich zu sehen
sind, welche Klänge man da
miterleben darf, wieviel an
Hintergrundwissen
einem
spielerisch und museumstechnisch auf dem neusten Stand
vermittelt wird – Wir könnten
uns da als reformierte Kirche
eine Scheibe abschneiden. Ich
bin gespannt, mit Ihnen, liebe
Leserin, lieber Leser dieses
Artikels, ins Gespräch zu
kommen.
Pfr. Thomas Widmer
Ich könnte mir vorstellen,
wenn wir nicht bald einmal viel
radikaler da hinschauen, mindestens so viel Mut wie die
Vogelwarte in Sempach entwickeln und uns dann an einem
echten Neuaufbau beteiligen,
Vom 5. Juni – 23. Juli 2016
In der reformierten Kirche in Weggis
Wanderausstellung:
„Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos“
(Stiftung Weltethos)
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Vom 5. Juni – 23. Juli 2016 in der Reformierten Kirche von Weggis
INHALT DER AUSSTELLUNG
Thematische Klammer und Schwerpunkt der Ausstellung ist die vom Schweizer
Theologen Hans Küng entwickelte „Weltethos-Idee“: die Frage nach gemeinsamen ethischen Werten und Maßstäben der Religionen und philosophischen Traditionen.
Mit der Ausstellung verbundene Angebote:
Vernissage am Sonntag nach dem Gottesdienst am 5. Juni 2016 um 11.15 Uhr in der Ref.
Kirche in Weggis
Thé littéraire , am 22. Juni 2016 zu Hans Küng, Erlebte Menschlichkeit. Erinnerungen (2013)
um 20.00 Uhr in der Ref. Kirche in Weggis
KinoKirche in der Ref. Kirche mit neuer Ton-Anlage am
Samstag 2. Juli 2016:
20.30 Uhr Hans Küng: Islam, Spurensuche, Die Weltreligionen auf dem Weg
21.45 Uhr Hans Küng: Judentum, Spurensuche, Die Weltreligionen auf dem Weg
Samstag 23. Juli 2016:
20.30 Uhr Hans Küng: Buddhismus, Spurensuche, Die Weltreligionen auf dem Weg
21.45 Uhr Hans Küng: Christentum, Spurensuche, dazwischen Apéro
Im Rückblick:
KONFIRMATIONEN IN WEGGIS
Text Ruth Buser-Scheurer
Erika Lüthy beschäftigten sie
sich mit dem Thema „Christentum bald nur noch Geschichte?“ und bereiteten sich
gleichzeitig auf den festlichen
Gottesdienst von Palmsonntag
vor.
Sieben Jugendliche liessen
sich am Palmsonntag in Weggis konfirmieren
Mit der Konfirmation wurden
die jungen Menschen aus
Greppen und Weggis in den
Kreis der erwachsenen Kirchgemeindemitglieder
aufgenommen. Zusammen mit Pfarrer Thomas Widmer gestalteten sie einen eindrücklichen
Gottesdienst,
musikalisch
umrahmt von Organistin Rosette Roth und Dirk Jäger,
Tenor.
Der Glaube ist das schönste
Geschenk
Zum Abschluss der Konfirmandenzeit weilten die zwei
jungen Frauen und fünf jungen
Männer für einige Tage in der
Toskana, genauer gesagt in
einer der Heimstätten der
Reformierten in Italien, bei den
Waldensern. Begleitet von
Pfarrer Thomas Widmer und
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Im Gottesdienst zeigten die
Konfirmanden auf, wie sie den
Glauben wahrnehmen und wie
sie sich vorstellen, dass dieser
Glaube auch weitergegeben
werden kann. Thomas Tschanen und Janis Simon zogen
Parallelen zwischen Alltag und
Glaube und illustrierten dies
auf der Flip Chart. Zum Beispiel mit einem Fallschirm,
denn wenn man im freien Fall
ist, kann er helfen, aber man
muss ihn selber ziehen. So sei
es auch beim Glaube, man
müsse ihn selber finden. Oder
wer bekommt nicht gerne ein
Geschenk? Alle Menschen!
Der Glaube ist das schönste
Geschenk und er ist immer
und überall da, erklärten sie.
Nach einem musikalischen
Auftakt
sagten
Samira
Gschwind und Madison Corbridge, was für sie wichtig ist
im Leben, nämlich der Glaube,
der Kraft verleiht; das Lächeln
der Menschen; die Liebe –
insbesondere in der Familie –
und die Hoffnung. Dazu befragte Samira Gschwind ein
paar Besucher in der Kirche,
was denn für sie das Wichtigste in Sachen Glaube, Liebe
und Hoffnung sei. Beispiele,
wie man den Glauben weitergeben könnte, hatten Nils
Jung, Mike Kron und Lennart
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Corbridge. Sie nannten die
Nächstenliebe (die durch Taten, Worte oder mit einem
Lächeln zelebriert werden
ben, auch wenn es vielleicht
noch nicht die all umfassende
Gesamtsicht ist - wer hat die
schon ? - dass ihr das in aller
Bescheidenheit und Aufrichtigkeit weitergebt“, riet er den
jungen Leuten. Und er erinnerte sie daran, dass die Pflege
sieben
Konfirmanden
ein
bedankten
sich
Thomas
kann) oder eben die Mutter,
welche ihren Kindern Geschichten aus der Bibel erzählt.
Den Glauben weitergeben
Ein Wort aus der Bergpredigt
diente Pfarrer Thomas Widmer
als Leitsatz für seine Predigt,
in der er die Erlebnisse des
Konfirmandenlagers einfliessen liess. So entdeckten die
Konfirmanden die Spuren der
Waldenser und erfuhren die
Bedeutung, die Franz von
Assisi heute noch auf viele
Menschen ausübt. „Es wäre
schön, wenn ihr das was ihr
erfasst habt in unserem Glau-
der inneren Werte ebenso
wichtig ist, wie die äussere
Erscheinung oder ein tadelloser Körper mit vielen Mukis.
In einem schlichten Akt wurde
Janis Simon zuerst getauft.
Anschliessend erhielten alle
schönes Bild mit ihrem selbst
gewählten
Konfirmandenspruch. Im Namen der Kirchenpflege gratulierte Katja
Rapelli den jungen Menschen
zum Entschluss, sich konfirmieren zu lassen und so die
Taufe zu bestätigen. Sie hiess
sie herzlich willkommen als
nunmehr erwachsene Mitglieder in der Kirchgemeinde. Im
Namen der Konfirmanden
Tschanen und Janis Simon
spontan bei Pfarrer Thomas
Widmer für die interessante
Konfirmandenzeit und insbesondere die tollen und bestens
organisierten Tage in der Toskana. Nach dem Gottesdienst
war die ganze Festgemeinde
vor der Kirche zu einem Apéro
eingeladen.
ten, die einem im Laufe des
Lebens
begegnen.
Wenn
dieselben sich aber weiter
entwickeln, gar verschwinden,
wie beim Untergang der DDR,
entwickle ich mich dann auch
weiter? Oder bin ich eben
doch immer noch ein kalter
Krieger, ein Bekämpfer und
Engagierter in Fragen oder
gegen Zeiterscheinungen, die
es gar nicht mehr gibt? Der
Film bringt es witzig und doch
tiefsinnig auf die Reihe, ein
durchaus
lohnenswerter
Abend.
aber das Ganze auch lebendig
gemacht, weil eben etwas
anders, als bisher gewohnt
und für richtig befunden.
Und diese starken Bilder,
unglaublich. Jeder hat im Dunkeln dann sicher eine Träne
verdrückt, als alles doch noch
gut ausging. Im Anschluss, wie
immer, noch einen kleinen
Umtrunk für diejenigen, die
gerne noch etwas blieben.
Kino-Kirche
Die Filmvorführungen im Januar, Februar und April führten
einem Welten vor Augen, die
einen
faszinierten,
zum
Schmunzeln und auch zum
Zurückschweifen zu zarten
Jugenderinnerungen brachten.
In die Welt der einsamen, ja
sehr einsamen Gefilde Alaskas entführte einen der Film:
„Into the wild“. Also wer schon
immer einmal geträumt hat,
eine Reise nach Alaska zu
wagen, der konnte sich da in
gemütlicher Atmosphäre, in
wohlig geheiztem Raum mit
anschliessendem Snack und
einem Glas Wein das alles
moderat zu Gemüte führen.
Ein junger Mann, ein Abenteurer und Aussteiger wagt den
Weg in die totale Wildnis. Er
schafft das alles, was er sich
vorgenommen hat. Doch die
dahinter liegende Triebfeder,
sich von der für ihn verlogenen
Welt zu distanzieren, in der er
aufgewachsen war, das gelingt
ihm nicht wirklich. Er nimmt die
damit verbundenen Fragen
überallhin mit, und am Ende
schafft er es nicht. Den alles
überragenden Sinn des Le-
bens, den hat er zwar am
Ende gefunden: „Sinnvolles
Leben und Glück gibt es nur in
der
Gemeinschaft“,
das
schreibt er noch wie eine Tagebuchnotiz im Bus nieder,
aber es ist zu spät, er hat sich
zu weit entfernt von allem. Er
findet nicht mehr den Weg
zurück ins Leben. Ein berührender und packender Film.
Da ging der Regisseur vom
Film: „Good bye Lenin“ die
Sache viel lockerer an. In
witziger und phantasiereicher
Art und Weise wird der Untergang der alten DDR und der
Übergang in das wieder vereinigte Deutschland in Szene
gesetzt und auch auf die
Schippe genommen. Im Hintergrund zeigt sich aber deutlich die Frage: Wie gehe ich
damit um, wenn mir durch den
Lauf der Zeit meine LieblingsFeindbilder
abhandenkommen? Ersetze ich sie einfach
durch neue, oder schalte ich
auf stur und bleibe bei den
einmal für mich gefundenen
Lebensdevisen? Die sind ja
immer Antwort, quasi Reflex
auf bestimmte Unstimmigkei-
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Ja und dann das in Sachen
Besucher absolute Highlight
der Veranstaltungsreihe KinoKirche, der „Schellen-Ursli“.
Das waren schöne Bilder,
meisterlich von Xaver Koller,
unserem ehemaligen Oscarpreisträger, in Szene gesetzt.
Doch dann fragt man sich
plötzlich: War das wirklich so
mit dieser Geschichte? Kam
das da so vor mit dem Unglück
von Ross und Wagen, mit dem
bösen Dorfkrämer, mit dem
Wolf und überhaupt? Das
leicht modifizierte Geschehen
der Erzählung hat verblüfft,
So freuen wir uns schon auf
die nächsten Begegnungen,
sicher mit Heidi, dann aber
auch wieder mit anderen, nicht
so vertrauten Welten, in den
USA und wer weiss, wohin sie
uns entführen werden. Wer
Freude an guten Filmen hat,
der ist immer herzlich eingeladen. Es lohnt sich auch, einmal das Reich der eigenen TV
Station zu Hause zu verlassen
und gemeinsam, beinah in
Kinoatmosphäre, sich in fremde Welten entführen zu lassen.
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Thé littéraire
Auf drei Bücher haben sich die
Teilnehmenden zum Beginn in
diesem Jahr festgelegt. Zwei
davon wurden bereits gelesen
und im Gespräch vertieft. Das
erste von Ian McEwan, Kindeswohl hat einen richtig gepackt. Vordergründiges spielt
sich da ab, die Geschichte
einer etwas kriselnden Ehe. Im
Hintergrund taucht da aber
eine Geschichte auf, die unglaublich stark wirkt und alles
überschattet. Wie kann ein
Jugendlicher, kurz vor dem
Erreichen der Mündigkeit,
dazu gebracht werden, einer
dringend notwenigen Krebstherapie zuzustimmen? Eigentlich ja wohl kein Problem.
Wer würde in so jugendlichem
Alter nicht alles daran setzen,
wieder gesund zu werden? Die
im Buch geschaffene Klippe:
Der Junge und seine Eltern
sind Mitglieder bei den Zeugen
Jehovas und da ist Bluttransfusion kein Thema. Da wird
dann im Buch aufgerollt, worum es denn im Leben wirklich
geht, um Sinn oder Oberflächlichkeit, um Hoffnung oder
abgrundtiefe
Ernüchterung.
Und der junge Patient lässt
sich durch die direkte Begegnung mit der für seinen Fall
zuständigen Richterin dazu
bewegen, einzuwilligen. Alles
gut, so denkt man. Doch dann
wird dem Fall plötzlich nicht
mehr genug Aufmerksamkeit
mehr geschenkt, und alles
läuft aus dem Ruder.
Das zweite Buch von Sergej
Lebedew, Menschen im Au-
gust, war dann eine echte
Zumutung, schwere Kost, wie
es so schön heisst. Nein, das
war kein leicht zugängliches
Werk. Ganz anders als sonst
der Fluss einer Geschichte.
Und doch packend und mit
sehr viel Tiefgang. In einer
total korrupten und sehr gewaltbereiten Welt sich zu bewegen, das ist für uns wohl
behütet Aufgewachsene, in
einer auch gut und fair organisierten Welt kaum vorstellbar.
neu zu positionieren. Und
damit sie das können, müssen
sie auch etwas zu ihrer Vorgeschichte, speziell zur Vorgeschichte der eigenen Familie
wissen. Da beginnen in einer
„Stasi-Welt“, wie das die Sowjetunion noch verkörperte und
wohl auch heute in Russland
wieder der Fall ist, die Probleme. Jeder ist erpressbar und
formbar. Ein eigenwilliges
Buch, das einem echt zu denken gab.
In der Zeit kurz nach dem
Untergang der alten Sowjetunion, da wurde offenbar getrickst und im Hintergrund mit
korrupten Mitteln die Fäden
gezogen, wie das kaum vorstellbar ist. Die einzelnen
Menschen suchen sich dabei
Weil man es mit Denken aber
auch übertreiben kann, wurde
dann kurzfristig beschlossen,
den nächst geplanten Buchtitel
auszutauschen gegen Einheimisches, Die Walserin von
Therese Bichsel (siehe Hinweis unter: Thé littéraire)
Vesper
In den ersten vier Monaten
dieses Jahres gab es drei
Vesper-Treffen. Drei und mehr
Voluntari haben sich dabei
jeweils sehr engagiert, mit
grossem Einsatz nicht nur
jeweils ein richtig gutes Essen,
hervorgezaubert, sondern den
Raum entsprechend eingerichtet. Das Monbijou eignet sich
speziell für solche Anlässe
sehr gut.
Es sind lohnende Treffen,
wo man unkompliziert miteinander in Kontakt kommt.
Dabei ergeben sich gute
Gespräche und auch die
Einstimmung auf das kommende Wochenende bringt
jeweils gute Impulse. Also
nicht verpassen, wenn es
im Juni, zum letzten Mal vor
der Sommerpause, noch einmal ein solches Treffen gibt.
Freitagsrunden
Die Freitagsrunden im Januar,
Februar und März waren auch
diesmal echte Höhepunkte.
Silvio Rapelli hat das Monbijou
gefüllt, bis auf den letzten
Platz. Die richtigen Akzente zu
setzen für die Planung der
dritten Lebensphase, das ist
wichtig. Wieviel setzen wir
daran, uns für das berufliche
Leben zu rüsten und dabei
immer auf der Höhe zu bleiben durch entsprechende
Weiterbildungen? Wie aber
steht es da in Bezug auf die
Zeit nach dem aktiven Berufsleben?
Silvio Rapelli hat mit viel
Fachwissen, aber auch mit der
ihm eigenen Souveränität
durch diesen Anlass geführt
und Mut gemacht, das alles
gezielt und mit entsprechender
Lebenskunst an die Hand zu
nehmen.
Loppachers sind bei uns eine
feste Grösse, wenn es um
Bhutan geht. Bhutan sucht das
Glück. Das war ein höchst
spannender und interessanter
Vortrag. Neben schönen und
höchst eindrücklichen Bildern
6
konnte man die spezielle Zielsetzung dieses Landes kennenlernen. Das Brutto Sozialprodukt ist auch dort wichtig,
aber mindestens so wichtig ist
das Streben nach Glück nicht
nur im materiellen Sinn, sondern weit tiefer. Dass sich der
König in diesem Bereich ganz
besonders engagiert überrascht. Eine neue Welt wurde
einem durch Fritz und Brigitte
aufgetan, das war für die Besucher des Anlasses sehr
bereichernd..
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Ganz anders geprägt war der
Vortrag der beiden Vertreter
der Hilfsaktion in Marokko, im
Kinderdorf „Dar Bouidar“. Da
konnten die Besucherinnen
und Besucher dieses Anlasses
miterleben, wie ein solches
Projekt, das auf rein privater
Basis gegründet und bis heute
auch so geführt wird, die Menschen, die sich da engagieren,
herausfordert.
Einer
ihrer
ehemaligen Klassenkameraden hatte sie bei einem Klassentreffen gefragt, ob das
nicht ein Projekt wäre, um sich
mit ihm in Marokko beim Auf-
bau von solchen Kinderdörfern
für ausgesetzte Kinder zu
engagieren. Und das haben
sie getan. Weil die Mitträger
dieser ehemaligen Schulklasse nach Jahrzehnten der Berufstätigkeit finanziell abgesichert sind, übernehmen sie
alle bei dieser Arbeit entstehenden
Verwaltungskosten
selber. Somit wird das gesammelte Geld sehr direkt in
dieses
Projekt
investiert.
Dazu erfuhr man auch vieles
über das Alltagsleben in Marokko. Der Stand von ledigen
Müttern ist in dieser Gesell-
schaft echt schwierig. Eine
lohnende Begegnung war
dies.
Der dritte und letzte Anlass vor
der Sommerpause war der
schon im Eingangsartikel erwähnte Besuch bei der Vogelwarte Sempach. Das war
richtig begeisternd zu sehen,
was man aus einer solch alt
ehrwürdigen Institution machen kann. Die ursprünglichen
Ziele, ahnungslose Mitbürger
für die faszinierende Vogelwelt
zu sensibilisieren, werden hier
in ganz neuer Art wieder zum
Leuchten gebracht. Ein toller
und berührender Ausflug war
das. Die Heimfahrt gestaltete
sich dann eher etwas schwierig. Man wünschte sich, doch
auch fliegen zu können. Denn
ein totaler Verkehrskollaps
rund um Luzern brachte alles
über Stunden zum Stehen. Da
haben es die Vögel schon gut!
.
Taizé-Feiern und Feiern im Chor
Die Feiern im Chor sind einmal
monatlich fester Bestandteil
der sog. Feiernden Kirche. In
speziellem Rahmen kommt
man sich da näher, sitzt vorne
im Chor, wo es genügend
Platz gibt, erlebt den Kirchenraum noch einmal aus einer
ganz andern Perspektive und
vielleicht auch die Begegnung
mit den biblischen Texten
noch einmal anders, eben
irgendwie näher. Es ist da
jeweils auch Zeit, einfach ruhig
zu werden im Moment der
Stille, es ist auch der Moment,
ein Licht anzuzünden und so
im übertragenen Sinn etwas
dazu beizutragen, dass das
Licht Jesu Christi weiter getragen wird auch in unsere Zeit,
in unsere Welt.
Noch intensiver lässt sich das
Zur-Ruhe-Kommen in den
Taizé Feiern erleben. Da ist
immer auch Gelegenheit, ganz
direkt mitzureden im Teil, wo
im sog. Midrashgespräch ein
von Taizé vorgeschlagener
Bibeltext zunächst meditiert
und dann eben aktiv debattiert
wird. Da zeigt sich, die Gespräche führen in dieser Atmosphäre schnell in eine Tiefe, die jedem der Teilnehmer
etwas bringt, auch wenn man
für einmal nicht gerade in der
Stimmung ist, selber viel einzubringen.
Die Reise ins Burgund, wo
auch Gelegenheit sein wird, an
einem Taizégebet vor Ort
selber teilzunehmen, wird da
nochmals einen neuen Zugang
eröffnen. Für den, der sich
ganz kurzfristig anschliessen
möchte, gäbe es sicher Optionen.
Im Ausblick:
Angebote für Kinder und Jugendliche:
JuSee
Die Jugendtreffarbeit ist im Moment leider geschlossen, weil die
Stellen der JugendarbeiterInnen nicht besetzt sind und die JuSee-Kommission ein neues Konzept erarbeitet.
So bei uns Im Monbijou die Filme am Samstag. 21.5.2016 um
20:00 Uhr: "Der Marsianer" und am Samstag 18.6.2016 auch um
20:00 Uhr "Nordwand".
In der Zwischenzeit, bis das Konzept wieder steht und neue
Mitarbeiter gefunden sind, wird quasi ein „Not-Programm“ von
der JuSee-Kommission selber angeboten:
Kindertag
Der nächste Kindertag am 24. September 2016 wird sich mit
einem herbstlichen Thema beschäftigen, „Drachen in der Bibel -
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Drachen am Himmel“. Genauere Hinweise und die Einladung
folgen
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Angebote für Erwachsene
Die feiernde Kirche
GOTTESDIENST SPEZIAL
AN AUFFAHRT, 5. MAI 2016
In luftigen Höhen, trifft man sich um 10.00 Uhr auf Rigi Kulm. Der
Gottesdienst wird „auf dem Weg“ gefeiert. Es ist eine kleine Rigiwanderung vorgesehen mit meditativen Pausen, wo jeweils
eine Geschichte zum Denken und eben Mitgehen anregt. Am
Ende gibt es einen kulinarischen Schlusspunkt.
Anreise: Organisiert jeder selbst
Mitnehmen: Alles was es neben entsprechender Ausrüstung
auch für ein Picknick bei einer Feuerstelle braucht
Geeignet für alle: jeglichen Alters, die eine leichte Wanderung
von rund 2 Stunden geniessen können.
Verantwortlich: Pfarrer Thomas Widmer und der Kirchenpfleger
Erwin Rühle.
Reisehinweis: Rigibahn ab Vitznau 09.15 Uhr, Seilbahn ab
Weggis 09.10 Uhr, Rigibahn ab Kaltbad 09.35 Uhr. Wanderung
ab Rigi Kulm um 10.00 Uhr.
Der Anlass wird nur bei guter Witterung auf der Rigi durchgeführt, Telefon 1600 gibt ab 08.00 Uhr Auskunft.
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IM KULTUR KLUB KIRCHE:
KINO-KIRCHE SPEZIAL
Um 20.30 Uhr in der reformierten Kirche
in Weggis mit neuer Ton-Anlage
Samstag 9. Juli 2016:
20.30 Uhr Hans Küng, Islam, Spurensuche, Die Weltreligionen auf dem Weg
Samstag 23. Juli 2016
20.30 Uhr Hans Küng, Buddhismus, Spurensuche, Die
Weltreligionen auf dem Weg
21.45 Uhr Hans Küng, Christentum, Spurensuche, Die
Weltreligionen auf dem Weg
21.45 Uhr Hans Küng, Judentum, Spurensuche, Die Weltreligionen auf dem Weg
„SPURENSUCHE - DIE WELTRELIGIONEN AUF DEM WEG“
Projekt Spurensuche - Die Weltreligionen auf dem Weg
Ein Meilenstein im Rahmen der Stiftungsaktivitäten war
Ende der 90er Jahre das Projekt „Spurensuche - Die Weltreligionen auf dem Weg“. Mehrere Jahre arbeitete Hans Küng
an diesem Projekt und betrieb dabei Feldforschung in verschiedenen Kulturen und Religionen weltweit. Im Mittelpunkt stand die Umsetzung in die siebenteilige FernsehDokumentationsserie „Hans Küng: Spurensuche" über die
großen religiösen Traditionen der Welt, produziert vom
damaligen Süddeutschen Rundfunk (SDR), in Kooperation
mit dem Schweizer Fernsehen DRS.
Die Ergebnisse von
Küngs Forschungsreisen waren von
großer Bedeutung für
die weitere Entwicklung der Stiftungsarbeit. Sie bildeten die
die inhaltliche Grundlage für die Ausstellung „Weltreligionen Weltfrieden – Weltethos“, die seit dem
Jahr 2000 in vielen
Sprachen
weltweit
unterwegs ist.
Gemeindereise im Herbst
Sa 1. – Fr. 7.10.2016
Sich Zeit nehmen, das schöne Oberengadin in guter und geselliger Atmosphäre zu erkunden, Spazieren, Wandern, Biken, Schwimmen oder Wellnessen,
Museen vor Ort besuchen, die schöne Hotelanlage geniessen, und vieles mehr.
Ein gemeinsames Abendprogramm ist vorgesehen und jeweils angeboten.
Tagesprogramm: Je nach Wetter und den Wünschen der Teilnehmenden wird
das jeweilige Tages-Programm vor Ort unkompliziert festgelegt. Für jeden Tag
gibt es einen Programmvorschlag. Sicher gehören dazu der Besuch vom Milli
Weber - und vom Segantini Museum in St. Moritz, ein Besuch im Nationalpark
mit Museum in Zernez, Besuch der Bäder in Pontresina bzw. in St. Moritz,
Abstecher ins Bergell bzw. Puschlav.
Zielpublikum: unternehmungslustige Familien, Paare und Einzelpersonen jeden Alters
Reiseleitung: Pfr. Thomas und Marlies Widmer, langjähriges, ehemaliges Pfarrehepaar von St. Moritz
Kosten: Je nach Zimmerwünschen (auch Familienzimmer möglich), es sind provisorisch unterschiedliche Zimmer vorreserviert, ab ca.
Fr. 115.-- pro Person und Nacht mit HP in einfachem Doppelzimmer
Anmeldung bis Ende Mai: [email protected]
bzw. bei www.refrigisuedseite.ch
An- und Rückreise organisiert jede / jeder selbst. Vor Ort sind der ÖV und die Bergbahnen alles im Zimmerpreis inbegriffen.
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REFORMIERTES GEMEINDEBLATT RIGI SÜDSEITE
Thé littéraire spezial“
Jeweils von 20.00 – 21.30 Uhr in Weggis
11. Mai 2016, Therese Bichsel, Die Walserin
Eine Familie wandert durch
die Jahrhunderte.
Historischer Roman über
eine Schweizer Auswandererfamilie vom Mittelalter bis
ins 20. Jahrhundert. Weitgehend
auf
Tatsachen
beruhende Aus- und Rückwanderungsschicksale auf
verschiedenen Zeitebenen
Stimmungsvolle exemplarische
Darstellung
einer
Walser Wanderung
Im Jahr 1300 verlässt die
junge Walserin Barbara mit
ihrem Mann und Mitwanderern das von Armut und
Naturkatastrophen geprägte
Lötschental und lässt sich
im hinteren Lauterbrunnental nieder, wo die Siedler
Mürren, Gimmelwald und
den Weiler Ammerten begründen.
Im 18. Jahrhundert stirbt Ammerten aus, nicht aber die Familien,
die diesen Namen tragen. Sie lassen sich im vorderen Lauterbrunnental nieder. Doch auch dort wird es Ende des 19. Jahrhunderts wirtschaftlich eng. 1879 wandert Elisabeth Ammerter
mit Mann und Kindern in den Kaukasus aus. Um die Jahrhundertwende reist Anna Stücker aus Thun nach Georgien und
heiratet dort Elisabeths Sohn Fritz. Bei der Russischen Revolution wird die Familie enteignet und ist zunehmender Verfolgung
ausgesetzt. Deshalb müssen 1929 die Ammerters Georgien
verlassen. Anna unternimmt einen Abstecher nach Thun und
folgt dann der restlichen Familie nach Kanada. Lediglich Elisabeths jüngste Tochter Martha Siegenthaler-Ammerter kehrt
dauerhaft in die Schweiz zurück und erlebt einen schwierigen
Neubeginn im Emmental der 1930er und 1940er Jahre.
Man trifft sich ohne Voranmeldung, nachdem man das entsprechende Buch gelesen hat, zu einem lockeren Gedankenaustausch im Cheminée-Zimmer vom Monbijou.
22. Juni 2016, Hans Küng, Erlebte Menschlichkeit.
Erinnerungen 2013
Es kommt kein Nichts
nachher.
Noch sind viele Rechnungen offen: Hans Küng
beschließt mit dem dritten
Band seine Autobiographie. Er erzählt vom
Verlust der Lehrbefugnis
und seiner Entdeckung
des Weltethos.
Hans Küng ist - neben
Joseph Ratzinger - der
bekannteste, meistgelesene lebende katholische
Theologe der Gegenwart.
Im dritten und abschließenden Band seiner
Erinnerungen berichtet er
über die Jahre nach dem
Entzug der kirchlichen
Lehrbefugnis (1979) und
dem Umzug in ein fakultätsunabhängiges Institut für ökumenische Forschung an der
Tübinger Universität - eine Zeitspanne, die von 1980 bis zur
Mitte des Jahres 2013 reicht. Es ist ein sehr persönlicher Bericht, aber auch ein Stück kirchlicher und politischer Zeitgeschichte, daher auch der stattliche Umfang.
Dabei denkt man als Leser natürlich zunächst an das Verhältnis zwischen Küng und den Päpsten der jüngsten Zeit. Zwischen dem Tübinger Theologen und den Päpsten waltet ja eine
Art Reichsunmittelbarkeit - mit allen damit verbundenen Ambivalenzen. So schrieb Papst Paul VI., als die Glaubenskongregation zum Schlag gegen Küng ansetzte, auf die entsprechende Akte: „Deve dar un segno - er muss ein Zeichen geben“,
fügte aber vorsichtig hinzu, man möge in dieser Sache „mit
Liebe vorgehen - procedere con carità“.
Haben die Nachfolger des Montini-Papstes diese Mahnung
beherzigt? Johannes Paul II. gewährte in seinem langen Pontifikat dem Tübinger Theologen kein einziges Gespräch. Ironisch
bezeichnete er ihn als einen „Weltpropheten“. Benedikt XVI.
unterhielt sich zwar zu Beginn seiner Amtszeit vier Stunden
lang in Castel Gandolfo mit seinem früheren Tübinger Fakultätskollegen; doch die kontroversen Kirchenfragen wurden
vorsorglich ausgeklammert; man sprach vor allem über Küngs
ökumenische und politisch-ethische Aktivitäten, über die Weltreligionen, das „Weltethos“.
Sofortige Antwort von Franziskus
Und Franziskus? Küng wandte sich im Mai dieses Jahres in
einem Brief an ihn - und erhielt zu seiner Überraschung sofort
eine Antwort, einen handschriftlichen Brief mit dem zentralen
Satz „Ich bitte Sie, beten Sie für mich, denn ich habe es nötig.“
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REFORMIERTES GEMEINDEBLATT RIGI SÜDSEITE
Angebote für alle
Führung durch das Kloster, Begegnung mit der reformierten
Kirchgemeinde vor Ort und Spaziergang durch das Dorf (ev.
Abstecher ins Talmuseum)
.
KKK AUF REISEN:
Abfahrt: 7.45 Uhr in Vitznau (Post), um 7.50 Uhr in Weggis
Viktoria, um 7.55 Uhr Neubühl und um 8.00 Uhr Greppen (Bushaltestelle)
Rückkehr: ca. 18.00 Uhr
Kosten: Fr. 70.-- für Reise (inkl. Gondelbahn), Mittagessen,
Besichtigungen, Führungen (ohne weitere Zwischenverpflegungen und Getränke)
Mindestteilnehmer: 12 (alle Angemeldeten erhalten nach dem
5.9.16 eine Reisebestätigung)
Bei regnerischem Wetter wird das Programm mindestens ebenso
attraktiv angepasst.
--------------------------------------------------------------------------------------
Ein zentralschweizerischer Kulturaustausch
ANMELDETALON: für den Tagesausflug ins Engelbergertal am
17. September 2016 (bis spätestens 5. September 2016 an das
Ref. Pfarramt, Rigiblickstrasse 12, 6353 Weggis,)
[email protected] (bei www
EXKURSION MIT KLEINBUSSEN
INS
ENGELBERGER-TAL
Ein spannender Tagesausflug mit Einblicken in eine eindrückliche Talschaft
der Zentralschweiz
AM SAMSTAG 17. SEPTEMBER 2016
Fahrt mit der Luftseilbahn nach Maria-Rickenbach, Besuch des
Benediktinerinnenklosters mit Weberei, kleiner Spaziergang und
Mittagessen. Am Nachmittag Fahrt nach Engelberg, Besuch und
che geplant, eine entspannende
Sache in uriger Landschaft der
Toskana.
VORANKÜNDIGUNG
3. KULTUR- UND ARBEITSWOCHE
In der Woche vom 7. bis 12.
November 2016 findet in der
Casa Cares, der Heimstätte der
Waldenser (Reformierte in Italien) in der Nähe von Florenz,
zum dritten Mal diese Kulturund Arbeitswoche statt. Die
Olivenernte ist eine arbeitsaufwendige Sache.
OLIVENERNTE IN DER TOSKANA
vom 7. bis 12. November 2016
Nachdem im vergangenen Herbst dieses Angebot rege benutzt,
wurde, ist auch in diesem Jahr nochmals eine solche Aktionswo-
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ZUM VORMERKEN
WIR FAHREN ZUM DEUTSCHEN
EVANGELISCHEN KIRCHENTAG
Berlin - Wittenberg 24. bis 28. Mai 2017
Herzlich willkommen zum Deutschen Evangelischen Kirchentag
– vom 24. bis 28. Mai 2017 in Berlin und Wittenberg. Zehntausende kommen von überall her in die Hauptstadt und nach Wittenberg zum Bürgerfest. Über konfessionelle und religiöse Grenzen hinweg erleben sie Gemeinschaft, feiern Gottesdienste und
lauschen Konzerten und nehmen an leidenschaftlichen und ehrlichen politischen Debatten teil.
2017 ist ein besonderes Jahr – 500 Jahre Reformation in
Deutschland, in Europa und weltweit. Die internationale Ökumene, der interreligiöse Dialog und der Blick nach vorn auf die
nächsten 500 Jahre Protestantismus sind seine Themen.
Der Kirchentag im Jubiläumsjahr ist zivilgesellschaftliches Forum,
das über eine kirchliche Veranstaltung weit hinausgeht. Über
2000 Einzelveranstaltungen widmen sich genauso der internationalen Politik wie dem Zusammenleben von Menschen in Familie
und Gesellschaft. In Podien, Streitgesprächen, Vorträgen und
Workshops gestalten prominente Referentinnen und Referenten
mit viel Publikumsbeteiligung die Themen des Kirchentages.
Höhepunkt des Kirchentages und der Kirchentage auf dem Weg
ist 2017 der Festgottesdienst auf den Wittenberger Elbwiesen.
Die Idee fasziniert uns schon heute: Eine riesige Festgemeinde
strömt aus allen Himmelsrichtungen nach Wittenberg, feiert gemeinsam Abendmahl, singt Lieder und hört Posaunenchöre an
diesem symbolischen Ursprung der Reformation.
Ellen Ueberschär, die Generalsekretärin des Kirchentages ist
überzeugt: „All das verspricht ein unvergessliches Erlebnis, deshalb halten Sie sich in Ihrem Kalender fünf Tage frei, vom 24. bis
zum 28. Mai 2017 – für den Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin und Wittenberg. Wir freuen uns auf Sie!“
GESPRÄCHE AM KAMINFEUER
Pausieren im Sommerhalbjahr
FREITAGSRUNDEN
Pausieren im Sommerhalbjahr! Neue interessante Angebote von Oktober – April 2015/16
FRÜHLINGS-KONZERT IN DER KIRCHE
IN WEGGIS
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REFORMIERTES GEMEINDEBLATT RIGI SÜDSEITE
SOMMER-KONZERT IN DER MARKUS-KIRCHE IN VITZNAU
Am Samstag 18. Juni ( 20 Uhr) findet das traditionelle Sommerkonzert der PV Vitznau in der Markus-Kirche Vitznau
statt.
Es musiziert das "Trio Sorelle" mit Oboe, Waldhorn und Alphorn und Violonocello. Das Programm hat den Titel "Musikalische Anekdoten".
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Asylwesen
Die Seegemeinden koordinieren ein freiwilliges Engagement für Flüchtlinge
Viele Menschen möchten in der aktuellen Flüchtlingssituation helfen. Die Gemeinden Weggis, Vitznau und Greppen unterstützen und koordinieren dieses Engagement und organisieren hierzu am 3. Mai 2016 eine Koordinationssitzung. Dies in Zusammenarbeit mit den reformierten und katholischen Kirchgemeinden.
Die Bilder von Menschen, die nach Europa wollen, um hier Asyl zu beantragen prägen seit einigen Monaten die Presseberichterstattung. Die grosse Anzahl von asylsuchenden Menschen bringt das bestehende System an seine Grenzen. Viele Privatpersonen möchten in dieser Situation Hilfe und Unterstützung anbieten und tun das auch bereits. Die Seegemeinden möchten dieses Engagement
koordinieren. Mittels einer Koordinationssitzung am 3. Mai 2016 wollen wir die Hilfsangebote der Freiwilligen sortieren, Ideen zusammentragen, die Menschen miteinander vernetzen und die daraus entstandenen Projekte begleiten. Die Gemeinden Weggis, Vitznau
und Greppen, wie auch die reformierten und katholischen Kirchgemeinden werden soweit als möglich Räumlichkeiten zur Verfügung
stellen, um die nötige Infrastruktur für die entwickelten Unterstützungsmassnahmen bereit zu halten.
Zuständig für die Betreuung der Asylsuchenden und Flüchtlinge in den Seegemeinden ist der Kanton Luzern. Dieser ist über die diesbezüglichen Gemeindeaktivitäten orientiert und unterstützt das Engagement.
Flüchtlinge brauchen wie alle Menschen eine Aufgabe, müssen sich in der Gesellschaft akzeptiert und nützlich fühlen und vor allem
auch in Kontakt mit der heimischen Bevölkerung stehen, damit die Integration gelingt. Aktuell wohnen in den Seegemeinden knapp 60
Personen mit Flüchtlingshintergrund.
Wenn Sie sich freiwillig für Asylsuchende in Weggis, Vitznau und Greppen engagieren möchten, sind Sie herzlich eingeladen, an der
Koordinationssitzung vom 3. Mai 2016, 19.30 Uhr in der Aula vom Schulhaus Dörfli, Weggis, teilzunehmen.
Koordinationssitzung freiwilliges Engagement für Flüchtlinge
Datum: Dienstag, 3. Mai 2016
Zeit:
19.30 Uhr
Ort:
Aula, Schulhaus Dörfli, Weggis
Alle, die sich freiwillig für Flüchtlinge in den Seegemeinden engagieren möchten, sind herzlich eingeladen.
Für Fragen oder Anliegen wenden Sie sich an Beatrix Küttel, Sozialvorsteherin Weggis, Tel. 041 392 15 61
oder [email protected]
Weitere Hinweise zu Aktivitäten unserer Kirchgemeinde:
Flötenensemble Vitznau-Weggis, im
Haus Monbijou. Leitung: Marike Nölly
Tel. 041 392 27 00
Frauentreff Vitznau, Auskunft: Heidi
Monbijou Quilters im Haus Monbijou.
Dähler
Informationen: Heidi Moser
Tel. 041 397 00 14
Tel. 041 397 16 06
Die PV Weggis lädt zur GV am 22. Juni 2016 um 18.00 Uhr
Jahresrechnung / - Protokoll 2015 / - Wahlen / - Jubiläumsjahr 2017 / Imbiss.
AUS DER KIRCHENPFLEGE
Die Teilkirchgemeinde-Versammlung im Herbst findet am Sonntag 25. September 2016
nach dem Gottesdienst auf der Rigi, bzw. nach dem Mittagessen im Hotel Rigi Kaltbad statt.
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NÜTZLICHE ADRESSEN
Pfarramt:
Pfr. Thomas Widmer
Rigiblickstrasse 12
6353 Weggis
Tel. 041 390 19 05
079 682 15 32
[email protected]
Sekretariat
Di Nachmittag
Do Morgen
Erika Lüthy
Rigiblickstrasse 12
6353 Weggis
Tel. 041 390 14 26
[email protected]
Organistin
Rosette Roth
Halde 7
6016 Hellbühl
Tel. 041 467 07 47
[email protected]
Katechetinnen:
Dorothee Mossmann
Höchistrasse 27
6353 Weggis
Tel. 041 390 05 81
[email protected]
Elisabeth Schärer
Résidence
6356 Rigi Kaltbad
Tel. 076 396 02 46
[email protected]
Sabine Dudler
Neustudenhof 3
6010 Kriens
Tel. 041 320 47 74
[email protected]
Aktuarin:
Helen Farkas
Sonnhaldenstrasse 1
6354 Vitznau
Tel. 044 713 22 82
[email protected]
Besucherkreis:
Franziska Cozzolino
Chriesbaumhof 29
6404 Greppen
Tel. 041 390 37 70
[email protected]
Kirchenpflege:
Präsidium und
Bergkirche Rigi Kaltbad
Urs Brunner
Oberer Firstweg 54
6356 Rigi Kaltbad
Tel. 041 360 51 45
[email protected]
Bergkirche Rigi:
Kaltbad
Ernst Dietiker
Sonnenrain
6356 Rigi Kaltbad
Tel. 041 397 17 39 oder
041 397 01 50
[email protected]
Kirche Weggis:
Erika Lüthy
Gotthardstrasse 37
6353 Weggis
Tel. 041 390 23 68
[email protected]
Siegristen / Hauswarte:
Kirche Vitznau:
Susi Lüscher
Altdorfstrasse 9
6354 Vitznau
Tel. 041 397 20 50
[email protected]
Finanzen:
Katja Rapelli
Kleinrieden
6404 Greppen
Tel. 041 850 47 38
[email protected]
Kirchgemeindehaus
Monbijou:
Karin Walti-Hächler
Mättliweg 2
6353 Weggis
Tel. 041 390 35 08
[email protected]
Kirche Weggis:
Jens Mossmann
Höchistrasse 27
6353 Weggis
Tel. 041 390 05 81
[email protected]
Kirche Vitznau:
Erwin Rühle
Reimenweg 4 Sunnärain
6354 Vitznau
Tel. 041 397 18 31
[email protected]
Kirchenkonzerte Weggis:
Jens Mossmann
Höchistrasse 27
6353 Weggis
Tel. 041 390 05 81
[email protected]
Kulturkreis Rigi:
Johanna Kern
Haldenstrasse 37b
6006 Luzern
Tel. und Fax: 041 310 41 17
[email protected]
Musiziergruppe: (FlötenEnsemble)
Marike Nölly
Parkstrasse 27
6353 Weggis
Tel. P 041 392 27 00
[email protected]
IMPRESSUM
Erscheint 3 Mal jährlich im 2. Jahrgang
Herausgeber und Redaktion: Thomas Widmer, Pfr., Evang.-Ref. Kirchgemeinde Rigi Südseite
Druck: Bucher Druck und Verlag, Vitznau
UNSERE HOMEPAGE
www.refrigisuedseite.ch
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ALLES IM ÜBERBLICK
Mai 2016
01. Mai
05. Mai
08 Mai
11. Mai
13. Mai
14. Mai
15. Mai
So
Do
So
Mi
Fr.
Sa
So
22. Mai
So
25. Mai
26. – 29. Mai
29. Mai
Mi
Do–So
So
10.15 Uhr
Juni 2016
03. Juni
05. Juni
Fr.
So
05. Juni – 23. Juli
12. Juni
So
18. Juni
Sa
19. Juni
So
22. Juni
Mi
26. Juni
So
29. Juni
30. Juni
Mi
Do
Juli 2016
03. Juli
So
09. Juli
Sa
10. Juli
So
16. Juli
17. Juli
Sa
So
23. Juli
Sa
24. Juli
So
31. Juli
So
August 2016
07. August
So
14. August
So
20. August
21. August
Sa
So
So
28. August
So
31. August
Mi
02. September Fr
04. September So
9.15 Uhr
10.00 Uhr
10.15 Uhr
12.00 Uhr
16.30 Uhr
18.30 Uhr
9.15 Uhr
9.30 Uhr
10.15 Uhr
10.15 Uhr
17.00 Uhr
18.00 Uhr
Vitznau Kirche
Rigi Kulm
Weggis Kirche
Monbijou
Hofmatt
Weggis Kirche
Vitznau Kirche
Weggis Pavillon/Kath. Kirche
Rigi Kirche
Weggis Kirche
Weggis Kirche
Weggis Ref.
Taizé
Weggis Kirche
Gottesdienst Pfr. Thomas. Widmer, Kirchenkaffee
Besinnliche Rigiwanderung an Auffahrt
Gottesdienst Prof. Hans Reuter
Thé littéraire, Therese Bichsel, Die Walserin
Altersheimandacht
Feier im Chor mit Abendmahl (Pfingsten)
Pfingst-Gottesdienst mit Soz.Diak. Marlies Widmer mit Abendmahl
Ökum. Pfingstgottesdienst Pfr. Th. Widmer
Gottesdienst Pfrn. Beatrice Brügger
Gottesdienst Pfr. Thomas Widmer
Frühlingskonzert „Er, der Herrlichste“
Taizé-Feier: Stunde der Achtsamkeit
Burgundreise ökumenisch
Gottesdienst Prof. Hans Reuter
18.00 Uhr
9.15 Uhr
10.15 Uhr
Monbijou
Vitznau Kirche
Weggis Kirche
11.15 Uhr
ganztägig
9.15 Uhr
10.15 Uhr
18.30 Uhr
20.00 Uhr
10.20 Uhr
Weggis Kirche
Weggis Kirche
Vitznau Kirche
Weggis Kirche
Weggis Kirche
Vitznau Kirche
Greppen Büelwäldli
18.00 Uhr
20.00 Uhr
9.15 Uhr
10.15 Uhr
10.15 Uhr
18.00 Uhr
18.00 Uhr
Monbijou
Monbijou
Kirche Vitznau
Weggis Kirche
Rigi Kirche
Weggis Kath.
Monbijou
Vesper, Pfr. Thomas Widmer
Gottesdienst Pfr. Thomas Widmer
Gottesdienst Pfr. Thomas Widmer, mit
Männerchor und Apéro
Eröffnung Ausstellung Weltethos
Ausstellung Weltethos
Gottesdienst Pfr. Christoph Stucki
Gottesdienst Pfr. Christoph Stucki
Feier im Chor Pfr. Th. Widmer
Sommerkonzert
Familien-Gottesdienst Pfr. Thomas Widmer
und Sabine Dudler, mit Jodelchörli Weggis
PV GV mit kleinem Imbiss
KKK Thé littéraire, Hans Küng, Weltethos
Gottesdienst Pfr. Jan Reintjes (Kanzeltausch)
Gottesdienst Pfr. Jan Reintjes (Kanzeltausch)
Gottesdienst mit Soz.Diak. Marlies Widmer
Taizé-Feier: Stunde der Achtsamkeit
Grill-Fest für ALLE
9.15 Uhr
10.15 Uhr
10.15 Uhr
20.30 Uhr
Weggis Kirche
Vitznau Kirche
Rigi Kirche
Weggis Kirche
9.15 Uhr
10.15 Uhr
18.30 Uhr
9.15 Uhr
10.15 Uhr
10.15 Uhr
20.30 Uhr
Vitznau Kirche
Weggis Kirche
Weggis Kirche
Vitznau Kirche
Weggis Kirche
Rigi Kirche
Kirche Weggis
9.15 Uhr
10.15 Uhr
9.15 Uhr
10.15 Uhr
Vitznau Kirche
Weggis Kirche
Vitznau Kirche
Weggis Kirche
Gottesdienst Soz.Diak. Marlies Widmer
Gottesdienst Soz.Diak. Marlies Widmer
Gottesdienst Pfr. Christoph Stucki
KinoKirche Spezial, Kino Nacht mit
Spurensuche Weltethos, Islam u. Judentum
Gottesdienst Pfr. Thomas Widmer
Gottesdienst Pfr. Thomas Widmer
Feier im Chor Pfr. Th. Widmer
Gottesdienst Pfr. Thomas Widmer
Gottesdienst Pfr. Thomas Widmer
Gottesdienst mit Soz.Diak. Marlies Widmer
KinoKirche Spezial, Kino Nacht mit
Spurensuche Weltethos, Hinduismus und Buddhismus
Gottesdienst Pfr. Thomas Widmer
Gottesdienst Pfr. Thomas Widmer
Gottesdienst Pfr. Christoph Stucki
Gottesdienst Pfr. Christoph Stucki
9.15 Uhr
10.15 Uhr
10.15 Uhr
9.15 Uhr
10.15 Uhr
18.30 Uhr
9.15 Uhr
10.15 Uhr
11.15 Uhr
9.15 Uhr
10.15 Uhr
18.00 Uhr
18.00 Uhr
9.15 Uhr
Vitznau Kirche
Weggis Kirche
Rigi Kirche
Vitznau Kirche
Weggis Kirche
Weggis Kirche
Vitznau Kirche
Weggis Kirche
Rigi Kirche
Vitznau Kirche
Weggis Kirche
Weggis Kath.
Monbijou
Vitznau Kirche
Gottesdienst Prof. Hans Reuter
Gottesdienst Prof. Hans Reuter
Gottesdienst Pfrn. Béatrice Brügger
Gottesdienst Prof. Hans Reuter
Gottesdienst Prof. Hans Reuter
Feier im Chor Pfr. Th. Widmer
Gottesdienst Pfrn. Beatrice Brügger
Gottesdienst Pfrn. Beatrice Brügger
Ökum. Gottesdienst Pfr. Widmer und Pfr. Näf
Gottesdienst Pfr. Thomas Widmer
Gottesdienst Pfr. Thomas Widmer
Taizé-Feier: Stunde der Achtsamkeit
Vesper, Pfr. Thomas Widmer
Gottesdienst Prof. Hans Reuter
16