Fast 180 Fahrer und Fahrzeuge bis zu 850 PS am Start

Press Release
28. Bergrennen « European Hill Race » am 7./8. Mai in Eschdorf/Luxemburg
Fast 180 Fahrer und Fahrzeuge bis zu 850 PS am Start
*David Hauser (Dallara GP2) trifft auf die komplette Schweizer Berg-Elite
*Audi quattro S1, Ferrari 458 Challenge und 355 GT, Porsche 935 und 911
Cup,… Action pur !
Zum 28. Mal organisiert die Union des Pilotes am Wochenende des 7./8. Mai zu
ihrem traditionellen Bergrennen « European Hill Race », Lauf zur Luxemburger und
zur deutschen Bergmeisterschaft sowie zum « KW-Berg-Cup » und zum « NSU
Bergpokal », während auch die belgischen Fahrer Eschdorf als Auslandsresultat auf
ihr Konto der belgischen Bergmeisterschaft verbuchen können. Zählt man noch den
« Classic Day » zum 100. Geburtstag des Motorsports in Luxemburg im Jahre 2013
sowie das 1. FIA Hill Climb Masters im Oktober 2014 hinzu, so ist es also bereits das
30. Mal, dass in dem kleinen Ardennerdörfchen Eschdorf zwischen Wiltz und
Ettelbrück im Norden Luxemburgs die Rennmotoren aufheulen.
91 Deutsche, 26 Luxemburger, 23 Belgier, je 16 Franzosen und Schweizer, 4 Briten
und 3 Österreicher haben sich eingeschrieben, um in den Kampf der einzelnen
Wertungen zum Gesamtsieg, zu Gruppen- und Hubraumklassensiegen, DamenPokal oder noch der Junioren-Wertung für U25-Fahrer zu ziehen. Drei Trainingsläufe
sind am Samstag ab 9.15 Uhr vorgesehen, drei Rennläufe (schnellste Einzelzeit wird
gewertet) am Sonntag ab 8.30 Uhr. Zu bemerken auch, dass die komplette Strecke
von 1,850 km im vergangenen Sommer mit neuem Belag versehen wurde.
*David Hauser (Dallara GP2) gegen die komplette Schweizer Berg-Elite
Nachdem er 2012 (im Dallara GP2) und 2015 (im Wolf GB08F1) jeweils auf feuchter
Strecke zum Eschdorf-Sieg fuhr, nimmt der Luxemburger David Hauser im DallaraMécachrome 4L V8 nach seiner rezenten zweitschnellsten Zeit im französischen
Abreschviller nun einen erneuten Heimsieg vor eigenem Publikum ins Visier.
Allerdings muss sich der Luxemburger Bergmeister 2013 und 5. der
Europabergmeisterschaft 2015 dieses Jahr in Eschdorf gegen die komplette
Schweizer Bergelite zur Wehr setzen. So wird Eric Berguerand, Schweizer
Bergmeister 2013, 2014 und 2015, im Lola-Cosworth Fa99 F3000 erneut versuchen,
seinen Namen endlich ins Tagessieger-Palmares einzutragen, jenen obersten
Podestplatz, den er bislang so oft in Eschdorf knapp verpasste: Platz 2 in den Jahren
2014 und 2015, P3 2007 und 2012, P4 2013, aber auch Dritter der Gesamtwertung
und zugleich Goldmedaillengewinner in der Kategorie der FIA-Rennsportfahrzeuge
beim FIA Masters 2014….kurzum, die Strecke liegt dem angriffslustigen Schweizer
bestens, fehlt nur noch der langersehnte Siegerpokal.
Als Neuzugang in Eschdorf muss aber auch die junge Nachwuchshoffnung Joël
Volluz im Osella-Judd Fa30 bei seinem allerersten Start in Luxemburg zum ganz
engen Favoritenkreis gezählt werden. Der 24-jährige Schweizer Vize-Bergmeister
2015 kann aus dem Vorjahr auf Gesamtsiege in Osnabrück (D), Oberhallau, AyentAnzère und La Roche-La Berra verweisen, jeweils nach heissem Kampf gegen Eric
Berguerand.
Nach zwei Jahren Abwesenheit wird der Eschdorf-Sieger 2013, dreifache Schweizer
Bergmeister 2010, 2011 und 2012 sowie deutsche Bergmeister 2008 Marcel Steiner
seinen nagelneuen LobArt-Mugen Honda LA01-Sportwagen zum allerersten
Rennstart führen, der somit allerdings nach einem kurz vor dem Rennwochenende
angesagten letzten Test erst seine allerersten Meter am Berg laufen wird und
möglicherweise noch an der einen oder anderen Kinderkrankheit leiden könnte.
Der vierte Schweizer im Bunde ist Simon Hugentobler, der einen seiner Reynard
F3000 an den Start bringt, wobei es beim Schreiben dieser Zeilen jedoch noch nicht
sicher ist, ob er dabei auf seinen Reynard-Judd 97D F3000 zurückgreifen wird
können, mit dem er im Vorjahr den 4. Platz der Schweizer Bergmeisterschaft
erkämpfte, oder auf den etwas älteren und leistungsschwächeren ex-Christian
Hauser-ex-Frank Maas-Reynard-Cosworth ausweichen muss.
Äusserst zahlreich sind aber auch jene Fahrer, die einen Top10- oder sogar Top5Platz anpeilen werden, wie etwa Daniel Allais aus den französischen Ardennen im
Reynard-Judd 97D, der belgische Bergmeister 2010 und 2015 Jacques Marchal
(Norma-BMW M20 3L), der vierfache deutsche Bergmeister 2013, 2011, 2010 und
2007 Uwe Lang, der im Osella-BMW Pa20 3L erstmals seit 8 Jahren wieder in
Eschdorf antreten wird, oder auch der Sieger des belgischen Berg-Pokals 2014 und
2015 Anthony Loeuilleux (F) auf einem der insgesamt drei gemeldeten Tatuus-Honda
Formula Master. Ohne den belgischen Vize-Bergmeister 2015 Georges Hubert
(Norma-BMW M20 3L), den dreifachen F3-Sieger in Eschdorf Ludovic Cholley im
Dallara-Mercedes F306, den deutschen Bergmeister 2012 und 2014 Frank Debruyne
(Dallara-Opel Spiess F303) oder noch die beiden Nachwuchstalente Kevin Durot (F),
Sieger der Coupe de France 2014, und Corentin Starck (B), beide 23 Jahre jung, auf
ihren Norma-Honda 2L zu vergessen.
Insgesamt bilden 21 zweisitzige Sportwagen und 25 einsitzige Formelwagen das
Feld der « Rennsportfahrzeuge ohne Dach ». Mit unter anderem dem seit 2014 vom
Franzosen Nicolas Schatz gehaltenen Streckenrekord von 48,344 Sekunden im
Visier.
*Herbert Stolz (Porsche 935), Ronnie Bratschi (Mitsubishi Evo 8) und Norbert
Handa (Lancia Delta Integrale) kämpfen um den Tourenwagen-Sieg
Seit 2004, also nunmehr 12 Jahren, hält der in Deutschland lizenzierte Österreicher
Herbert Stolz in Eschdorf den Streckenrekord für “geschlossene” Tourenwagen &
GranTurismo, und einmal mehr wird der Mann im bärenstarken Porsche 935 die
Messlatte hochlegen. Doch der deutsche Tourenwagen-Bergmeister 2006 und 2013
wird besonders vor dem hochmotivierten jungen Schweizer Ronnie Bratschi im
Mitsubishi Lancer Evo 8 EGMO auf der Hut sein müssen, der im Vorjahr mit seinem
Sieg im Internationalen FIA-Berg-Pokal seinen definitiven Durchbruch schaffte.
Genau wie man auch den deutschen Tourenwagen-Bergmeister 2010 und 2002
Norbert Handa im monsterhaften Lancia Delta Integrale oder auch dessen
Landsmann Mario Fuchs (Mitsubishi Lancer), im Vorjahr Gesamtsechster im Regen
direct hinter dem Porsche von Herbert Stolz, nie unterschätzen darf. Genau wie die
beiden Porsche Cup des Belgiers Yanick Bodson, Goldmedaillen-Gewinner beim FIA
Masters 2014 auf der gleichen Strecke, und des Schweizers Fréderic Neff.
Ein Tourenwagenfeld mit PS zuhauf, so etwa jene 850, die sich unter der
Motorhaube des Audi Quattro S1 des Briten Keith Edwards verstecken. Und auch
einigen Exoten und Kuriositäten, wie dem Ford Puma turbo des Briten Mike Manning,
dem Lotus Elise mit Audi-Turbo-Motor des Belgiers Olivier Dubois oder auch dem
süssen VRC Fiat 500 mit Suzuki-Motorradmotor von Bart de Saedeleer (ebenfalls
Belgien). Ohne die beiden rassigen Ferrari des Franzosen Vincent Lagache (458
Challenge), der erstmals in Eschdorf antritt, sowie Stammgast René Ruch (355 GT
mit 4-Liter-Zytek-Motor) zu vergessen, genau wie den Nissan 350Z des Luxemburger
Rallye-Spezialisten Ralph Schroeder, den Audi 80 quattro turbo des Briten Keith
Murray oder den Subaru Impreza von dessen Landsmann John Davies. Oder noch
den spektakulären Renault Mégane Trophy des Franzosen Jean-Jacques Jobert,
den BMW M3 des belgischen Tourenwagen-Bergmeisters 2014 Stéphane Emond
und die Allrad-Turbo-Armada des Schilling Performance Teams mit dem Subaru
Impreza von Papa Nico, Luxemburger Tourenwagen-Bergmeister 2015, dem
Mitsubishi Lancer von Sohnemann Cédric und dem zweiten Subaru Impreza von
Charel Valentiny. Und auch der Tourenwagen-Europabergmeister 2010 Roland
Wanek (D) im Mitsubishi Lancer Evo 8 ist natürlich wieder mit von der Partie.
Doch selbstverständlich wird auch die Meute des « KW Berg-Cup », die dem
Eschdorfer Bergrennen bereits seit 1989 die Treue hält, erneut mit ihren zahlreichen
hochgezüchteten VW Golf, Polo, Corrado und Scirocco, Opel Kadett, Corsa und
Ascona, Fiat 127, 128 und X1/9, Citroën AX Kitcar, BMW 2002, 320 (davon gleich
zwei ex-WTCC), Renault Laguna BTCC, Clio und Mégane oder noch den zehn NSU
die Herzen ihrer zahlreichen Fans höherschlagen lassen. Und obschon das BergCup-Siegerfahrzeug der vergangenen drei Jahre, der ex-Rottenberger/WeidingerBMW 318 STW inzwischen nicht mehr am KW Berg-Cup teilnimmt, so konnten die
Veranstalter dennoch dessen neuen Besitzer, den Schweizer Slalommeister 2011,
2014 und 2015, Dritten der Schweizer Tourenwagen-Bergmeisterschaft 2015 Martin
Bürki dazu überreden, sein neues Auto in Eschdorf erstmals am Berg einzusetzen.
Übrigens werden in den meisten Klassen des KW Berg-Cups zahlreiche zusätzliche
ausländische Fahrer versuchen, die Dominanz der deutschen Fahrer wie Christian
Auer, Hansi Eller, André Stelberg, André Wiebe, Franz Weissdorn und Co zu
brechen, wie etwa die Schweizer Patrick Vallat, Jérémy Noirat (beide VW Golf) und
Fabien Houlmann (Peugeot 205) sowie der belgische Bergmeister 2013 Eric
Schwilden (Peugeot 205) und sein Landsmann Michel de Kerchove im ex-Laurent
Aïello-Peugeot 406 STW in der 40 ( !) Fahrzeuge starken 2 Liter-Klasse oder noch
der Italo-Luxemburger Canio Marchione auf seinem neuen, wunderschönen VW
Scirocco bis 1600 Kubikzentimeter.
Kurzum, einmal mehr verspricht das Teilnehmerfeld des « European Hill Race » in
Eschdorf viel Spannung und noch mehr Spektakel. Ein motorsportliches Highlight,
das man nicht verpassen sollte!
Die Siegerliste der Bergrennen in Eschdorf:
1988:Hervé Bayard (F) Martini Mk32 BMW 2.3L F2
1989:Hervé Bayard (F) Martini Mk32 BMW 2.3L F2
1990:Hervé Bayard (F) Ralt Rt30 BMW 2.3.L F2
1991:Christian Hauser (L) Martini B42 BMW 2L F2
1992:Fredy Amweg (CH) Lola Cosworth V8 3L F3000
1993:Christian Debias (F) Martini Mk58 D BMW 2L F2
1994:"Conny" (L) Ralt Rt23 Cosworth V8 3L F3000
1995:Heinz Steiner (CH) Martini Mk69 BMW 2L F2
1996:Heinz Steiner (CH) Martini Mk69 BMW 2L F2
1997:Christian Hauser (L) Martini Mk69 BMW 2.5L F2
1998:"Conny" (L) Ralt Rt23 Cosworth V8 3L F3000
1999:Christian Debias (F) Martini Mk74 BMW F2
2000:Christian Debias (F) Martini Mk74 BMW F2
(2001 Lux-Rennen: Jean Schmits (B) Ralt Rt23 Cosworth V8 3L F3000)
2001 Deutsches Rennen : *Christian Debias (F) Martini Mk74 BMW F2
2002 Lux-Rennen:*Christian Hauser (L) Reynard Cosworth F3000
(2002 Deutsches Rennen : Herbert Stolz (D) Porsche 935 Bi-turbo)
2003 Lux-Rennen:*Roland Bossy (CH) Reynard 93D F3000
(2003 Deutsches Rennen : Herbert Stenger(D) Stenger BMW CN)
2004:Lionel Régal (F) Reynard 95D Mugen F3000
2006:Lionel Régal (F) Reynard 95D Mugen F3000
2007:Lionel Régal (F) Reynard Mugen 01L F3000/Nippon
2008 :Lionel Regal (F) Reynard Mugen 01L F3000/Nippon
2009:Lionel Regal (F) Reynard Mugen 01L F3000/Nippon
2010:Lionel Regal (F) Reynard Mugen 01L F3000/Nippon
2011:Fabien Frantz (F) Reynard Mugen 92D F3000
2012: David Hauser (L) Dallara GP2 3.0L
2013: Marcel Steiner (CH) Osella-Zytek Fa30
2013 (Classic Day): Pascal Denis (L) Simca Rallye II
2014: Nicolas Schatz (F) Norma-BMW M20 FC V8 4L
2014 (FIA Hill Climb Masters, Gesamtwertung und Kat. 3): Nicolas Schatz (F)
Norma-BMW M20 FC V8 4L
2014 (FIA Hill Climb Masters, Kat. 2): Eric Berguerand (CH) Lola-Cosworth Fa99)
2014 (FIA Hill Climb Masters, Kat. 1): Yanick Bodson (B), Porsche 997 Cup
2015: David Hauser (L), Wolf GB08F1
Die Streckenrekorde :
Gesamt: 48,344 sec. Nicolas Schatz (F) Norma-BMW M20 FC 4.0 V8 (2014, FIA
Masters)
Zweisitzige Sportwagen: 48,344 sec. Nicolas Schatz (F) Norma-BMW M20 FC 4.0 V8
(2014, FIA Masters)
Tourenwagen/GT: 54,40 sec. Herbert Stolz (D) Porsche 935 (2004)
Luxemburger : 49,372 sec. David Hauser (L) Wolf GB08F1 (2014, FIA Masters)