Eintracht Frankfurt - eZeitung von buli

[Do, 28 Apr 2016]
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Stellungnahme zu der angekündigten Allgemeinverfügung der Stadt Darmstadt
[Mi, 27 Apr 16:58]
Am heutigen Nachmittag fand am Merck-Stadion am Böllenfalltor in Darmstadt die routinemäßig angesetzte Sicherheitsbesprechung zum bevorstehenden Derby am
kommenden Samstag statt.
Newsticker: "Mit Ruhe und Gelassenheit spielen"
[Mi, 27 Apr 14:34]
+++ Aigner schont den Kopf +++ Stendera auf dem Platz +++ Stimmen der Woche +++ Tradition zum Anfassen mit Amanatidis +++ Eintracht Mitgliedschaft
verschenken +++ Änis angeschlagen +++ Kindertrikot und Gratis Kinderuhr versandkostenfrei +++
Änis Ben-Hatira mit höchster Energieleistung gegen Mainz 05
[Mi, 27 Apr 09:58]
An beiden Toren war unser Mittelfeldspieler direkt beteiligt und auch sonst hat er durch viele starke Szenen und Statistiken überzeugt: Änis Ben-Hatira mit der
höchsten Mainova Energieleistung.
Leistungsteams lassen sich alle Möglichkeiten offen
[Di, 26 Apr 16:17]
Wie in der Vorwoche trat auch am vergangenen Spieltag eine gewisse Heim-Auswärts-Diskrepanz bei unseren Leistungsteams auf. Nach sechs von zwölf Zählern
bieten sich unseren Leistungsteams für die restlichen Begegnungen weiterhin alle Möglichkeiten.
Eintracht-Mitgliedschaft für Papa und Mama
[Di, 26 Apr 13:30]
Jedes Jahr das gleiche Dilemma: Vatertag und Muttertag nähern sich mit großen Schritten, doch es fehlt eine passende Geschenkidee. Eintracht Frankfurt hat die
Lösung: Eine Mitgliedschaft beim Lieblingsverein!
Diese Woche: Kindertrikot + Gratis Kinderuhr versandkostenfrei
[Di, 26 Apr 10:10]
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legen wir bis zum 01.Mai 2016 die Kinderuhr „Adler“ GRATIS dazu* - Und das alles VERSANDKOSTENFREI innerhalb Deutschlands.
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Stellungnahme zu der angekündigten Allgemeinverfügung
der Stadt Darmstadt
Am heutigen Nachmittag fand am Merck-Stadion am Böllenfalltor in Darmstadt die routinemäßig angesetzte
Sicherheitsbesprechung zum bevorstehenden Derby am kommenden Samstag statt.
Seitens Eintracht Frankfurt nahmen neben den Fanbeauftragten und dem Sicherheitsbeauftragten aus aktuellem Anlass auch
Vorstandsmitglied Axel Hellmann und Prokurist Philipp Reschke teil.
„Wir haben dort u.a. auch unsere Position zur gestern im Rahmen einer Pressekonferenz angekündigten Allgemeinverfügung der
Stadt Darmstadt hinterlegt“, so Hellmann im Anschluss an die gut 90-minütige Sitzung.
Im Mittelpunkt stand dabei zum einen die Kritik, dass Eintracht Frankfurt in die Entscheidungsfindung zu keinem Zeitpunkt mit
eingebunden war, sondern von der Verfügung über Hinweise auf die offizielle Pressemitteilung erfahren hat. Axel Hellmann,
der in den letzten drei Jahren in verschiedenen Kommissionen von DFL und DFB mit Themen der Sicherheit und Fankultur
befasst war, machte deutlich: „Gerade Politik und Sicherheitsträger fordern regelmäßig von den Vereinen und Verbänden die
Notwendigkeit des konstruktiven und steten Dialogs ein und nehmen Vereine und Verbände bezüglich der Sicherheitskonzepte
in die Verantwortung. Eine derartige Maßnahme zu treffen, durch die Eintracht Frankfurt schon allein durch die Außenwirkung
unmittelbar betroffen ist, ohne uns im Vorfeld miteinzubinden oder auch nur ein Meinungsbild abzufragen, ist mit diesen
Forderungen unvereinbar.“
Auch die inhaltliche und rechtliche Fragwürdigkeit der gestern angekündigten Allgemeinverfügung wurde kritisch erörtert.
„Ohne jeden Zweifel ist jegliche Form von Gewalt oder Gewaltbereitschaft abzulehnen. Das gilt nicht nur, aber eben auch für
den Fußball. Wir wollen ein friedliches Derby und distanzieren uns von Gewalt jeder Art. Wer Gewalt sucht oder ausübt, ist
mit allen zur Verfügung stehenden, rechtsstaatlichen Mitteln daran zu hindern. In dieser Frage gibt es keine zwei Meinungen.
Die Allgemeinverfügung der Stadt Darmstadt trägt diesem Grundsatz und den damit verbundenen präventiven Zielen nach
unserer Überzeugung nicht in der gebotenen Form Rechnung. Gewaltbereitschaft zu bekämpfen, hat unsere volle Unterstützung.
Aber diese Maßnahme ist im Kern nicht geeignet, eine Unterscheidung zwischen gewaltbereiten und allen anderen Fans von
Eintracht Frankfurt zu treffen. Sie richtet sich damit in unverhältnismäßiger Art und Weise gegen die bloße Gesinnung, mit
Eintracht Frankfurt zu sympathisieren, und dies kann nach unserer Auffassung nicht Gegenstand staatlichen Handelns sein“, so
Hellmann.
MJ/BB
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Newsticker: "Mit Ruhe und Gelassenheit spielen"
+++ Aigner schont den Kopf +++ Stendera auf dem Platz +++ Stimmen der Woche +++ Tradition zum Anfassen mit Amanatidis
+++ Eintracht Mitgliedschaft verschenken +++ Änis angeschlagen +++ Kindertrikot und Gratis Kinderuhr versandkostenfrei
+++
Trainer Niko Kovac gibt die Richtung vor.
+++ Training kompakt
Der trainingsfreie Montag wurde von einigen Profis genutzt, um sich regenerativ behandeln zu lassen. Am Dienstag trainierten
Chandler und Flum individuell mit Fitness-Coach Fabacher, Stefan Aigner absolvierte (bis auf Kopfbälle) die ganze Einheit
und Marc Stendera war komplett im Trainingsbetrieb. Änis Ben Hatira bekam gegen Mainz einen Schlag auf den Mittelfuß und
musste pausieren. Nach Koordinations- und Bewegungsübungen standen teaminterne Kopfball-/ und Passübungen auf dem
Programm. Es wurden Teams gebildet, für die Verlierer Mannschaften gab es Liegestützen. Die Stimmung im Team war prima
und gelöst.
Am Mittwoch setzte Stefan Aigner aus, Änis Ben-Hatira nahm wieder am Training teil.
Die weiteren Trainingseinheiten vor dem Spiel in Darmstadt sind nicht öffentlich.
+++ Stimmen der Woche
Haris Seferovic: "Mit diesen drei Punkten sind wir jetzt wieder mittendrin dabei. Jetzt müssen wir hart weiterarbeiten und
dann wird alles gut.“
Niko Kovac: "Wir werden in Darmstadt spielerische Qualität und Kampfkraft brauchen. Wir wissen, dass Darmstadt eine
Mannschaft ist, die über den Teamgeist und Kampfkraft kommt. Dem müssen wir entgegentreten, aber unsere spielerische Linie
nicht vergessen. Wir wollen mit der nötigen Ruhe undGelassenheit spielen."
Marco Russ: " Natürlich hätten wir in Darmstadt gerne unsere Fans dabei gehabt. Die Reaktion der Darmstädter Fans war
gut. Man sollte durch Äußerungen nicht noch weiteres Öl ins Feuer gießen. Die Tabellensituation gibt schon Feuer genug ins
Spiel. Nach dem Sieg gegen Mainz ist uns ein Riesenstein vom Herzen gefallen. Der Sieg nutzt aber nichts, wenn wir in
Darmstadt nicht nachziehen. Jeder Punkt zählt und wir wollen noch mindestens zwei Mannschaften hinter uns lassen."
+++ Eintracht Frankfurt Museum on Tour
Mit dem Ebbelwei-Express auf den Spuren der Eintracht. Am Vatertag bietet das Eintracht Frankfurt Museumin diesem Jahr
einen ganz besonderen Ausflug an: Fahren Sie mit uns im Ebbelwei-Express durch Frankfurt, vorbei an historischen Orten der
SGE. Weitere Informationen gibt es HIER.
+++ Tradition zum Anfassen
Am Donnerstag blicken wir in der Veranstaltungsreihe "Tradition zum Anfassen" mit tollen Gästen auf das Pokalfinale 2006
zurück. Moderator Axel "Beve" Hoffmann begrüsst im Eintracht Frankfurt Museum Ioannis Amanatidis, Christoph Preuss und
Andreas Geremia. Weitere Infos gibt es HIER.
+++ LIVE Webradio aus Darmstadt
Für alle SGE Fans, die nicht vor Ort sein können, wird es ein tolles Zusatzangebot aus Darmstadt geben. Auf EintrachtTV läuft
dann ab 15 Uhr das "AUFJETZT!FM" Radio: www.eintracht.tv
+++ EintrachtTV: Pressekonferenz LIVE
Einschalten! Die Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei Darmstadt 98 wird am Freitag, den 29. April 2016 um 13:00 Uhr
LIVE und KOSTENLOS auf EintrachtTV übertragen.
Sonst noch im Programm: Die Leistungsteams der Eintracht // Livestream AUF JETZT! FM // Alles rund um das Derby in
Darmstadt.
+++ Fanshop mit Wochenangebot
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+++ Geschenkidee: Mitgliedschaft verschenken
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sowie der Antrag für die Geschenkmitgliedschaft finden sich HIER!
+++ Spieltag-Statistik
Unsere Profis liefen beim Heimsieg gegen Mainz über 3 km mehr als das laufstärkste Team der Liga, Mainz 05. Mehr
interessante Zahlen auf www.eintracht.de/twitter
+++ Riederwald-News:
Wie in der Vorwoche trat auch am vergangenen Spieltag eine gewisse Heim-Auswärts-Diskrepanz bei unseren Leistungsteams
auf. Nach sechs von zwölf Zählern bieten sich unseren Leistungsteams für die restlichen Begegnungen weiterhin alle
Möglichkeiten. Ausführliche Infos gibt's HIER!
+++ Tweet des Tages
Stark im Rhein-Main-Derby: Unsere SGE verlor zu Hause nur 1 der 13 Spiele gegen Mainz 05. Am Samstag steht das nächste
Derby an. www.eintracht.de/twitter
+++ Auf Jetzt!
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BB/JS
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Mainova Energieleistung - Eintracht Frankfurt - Offizielle Website
Wo wird beim Fußball wirksam Energie auf den Platz gebracht und welche Parameter sind entscheidend für eine gute
Leistung?
Hierfür haben Mainova und Eintracht Frankfurt gemeinsam eine Formel entwickelt, die beleuchtet, an welcher Stelle die
entscheidende Leistung auf dem Platz erzeugt wird. So werden sämtliche Scorerpunkte, Torschüsse, Laufleistungen, gewonnene
Zweikämpfe und Ballbesitze erfasst und bewertet, um die Energieleistung der Woche zu bestimmen. Je besser ein Spieler in
diesen Kategorien performt, desto höher ist seine Energieleistung.
In der vergangenen Saison wurde die Formel bereits getestet. Marc Stendera konnte sich hier die Krone als energiereichster
Spieler aufsetzen. Der Spieler mit der „Energieleistung der Woche“ wird nach jedem Bundesligaspiel in der Saison 2015/2016
veröffentlicht und ist mit seinen energiereichsten Spielszenen in einem Zusammenschnitt auf EintrachtTV zu sehen.
Die Mainova AG ist treuer Premium Partner von Eintracht Frankfurt und präsentiert in der Saison 2015/2016 die
„Energieleistung der Woche“. Das Frankfurter Unternehmen ist Experte auf dem Gebiet der Energieversorgung und Initiator
effektiver, innovativer sowie zukunftsorientierter Energielösungen.
Änis Ben-Hatira überzeugte beim Spiel gegen Mainz in puncto Mainova Energieleistung
So wird die Mainova Energieleistung errechnet!
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Leistungsteams lassen sich alle Möglichkeiten offen
Wie in der Vorwoche trat auch am vergangenen Spieltag eine gewisse Heim-Auswärts-Diskrepanz bei unseren Leistungsteams
auf. Nach sechs von zwölf Zählern bieten sich unseren Leistungsteams für die restlichen Begegnungen weiterhin alle
Möglichkeiten.
Die U17 im Einsatz gegen Augsburg
U19: Vergebliche Steigerung
Der Auftritt unserer U19 beim direkten Konkurrenten Karlsruher SC lässt sich – nicht nur aufgrund der zeitlichen Unterteilung –
in zwei Abschnitte gliedern. Denn tatsächlich sahen die 300 Zuschauer im Wildpark zwei grundverschiedene Halbzeiten der
Eintracht. Im ersten Abschnitt zwar um Zielstrebigkeit bemüht, doch nach Ballverlusten oftmals zu löchrig, standen die
Adlerträger dem Gastgeber mit fortschreitender Dauer eine immer größere Feld- und Chancenüberlegenheit zu. Hinzu kam das
frühe Abschlussglück der Badener in der Anfangsphase. Erst profitierte der Gastgeber von einem unglücklichen Eigentor,
wenig später konnte Eintracht-Torwart Leon Bätge einen Abschluss Valentino Vujinovics scheinbar erst knapp hinter der
Torlinie herauskratzen. Auf der anderen Seite scheiterten die Hausherren ein ums andere Mal am reflexstarken Bätge, der dann
kurz vor der Pause gegen David Veith zum dritten Mal das Nachsehen hatte. Auf Frankfurter Seite verströmte ob nach
Standards oder einer Hereingabe Cedric Hellers Ibrahim Yilmaz noch das größte Gefahrenpotenzial.
Dieses stieg mit dem Seitenwechsel rapide an. Die Gäste profitierten von kleinen, aber wirkungsvollen Umstellungen im
Defensivverbund und übernahmen auf Basis der neuerlangten Kompaktheit schnell das Kommando. Karlsruhe verlegte sich
mehr aufs Konterspiel. Es dauerte 20 Minuten, ehe sich die erhöhte Strafraumpräsenz durch das 1:3 bezahlt machte. Zunächst
bekam KSC-Keeper Philip Amelung einen Freistoß Yilmaz‘ nicht unter Kontrolle, den Abstauber verwertete Aaron Frey. In
der Folge verhinderte nur der Pfosten das 2:3 durch Nelson Mandela Mbouhom, es war die letzte nennenswerte Gelegenheit
zur Aufholjagd.
„In der ersten Halbzeit haben wir zu große Lücken offenbart, im zweiten Durchgang haben wir es in allen Bereichen besser
gemacht“, machte Cheftrainer Alexander Schur danach eine deutliche Steigerung während der Partie aus. Letztlich erwies sich
die Hypothek der ersten 45 Minuten schlichtweg als zu hoch. So vergaben unsere A-Junioren zwar die Gelegenheit, sich
deutlicher von den Abstiegsrängen abzusetzen, dank der ebenfalls patzenden Konkurrenz beträgt der Vorsprung weiterhin zwei
Zähler.
Hier geht’s zum ausführlichen Spielbericht.
U17: Und täglich grüßt das Murmeltier
Das Ergebnis bleibt Programm. Im sechsten Heimspiel 2016 durfte unsere U17 zum fünften Mal ein 1:0 bejubeln. Zum ersten
Mal in dieser Saison bezwang das Team von Trainer Steffen Winter damit einen Kontrahenten aus den zum Zeitpunkt des
Aufeinandertreffens Top Four; auch wenn der KSC dieser Riege nach jenem Resultat nicht mehr angehört. Zugleich
vergrößerten die Riederwälder den Abstand auf die untere Tabellenhälfte beziehungsweise stellten weiter Anschluss auf die
Plätze fünf und sechs her. Dabei erwischten die Gäste sogar den verheißungsvolleren Start, ehe Justin Kabuyas Tor des Tages
nach 15 Minuten die ersten Eindrücke konterkarierte. In der Folge erarbeiteten sich die Hausherren ein leichtes spielerisches
Übergewicht, Abschlusssituationen blieben jedoch auf beiden Seiten Mangelware. Dafür hätten die Adlerträger nach dem
Seitenwechsel bald alles klar machen können, wie auch Coach Winter befand: „Das Ergebnis hätte auch zwei Tore höher
ausfallen können – am Ende haben aber die letzten Prozente dafür gefehlt.“ Weshalb es beim knappen und mittlerweile fast
standesgemäßen 1:0 blieb.
Zum kompletten Spielbericht geht’s hier.
U16 gut, der FSV besser
Alles andere als gewohnheitsmäßig erscheint der Ausgang des Derbys unserer U16 beim FSV Frankfurt. Immerhin war das 0:3
die erste Niederlage seit November und nebenbei die höchste in dieser Saison. Was keineswegs dem derzeitigen Leistungsbild
des Hessenligisten entspricht. So ließen sich die Jahrgangsjüngeren kaum einmal spielerisch vom ehemaligen Spitzenreiter
überrumpeln, auch wenn der Gastgeber gerade in der Anfangsphase ein wahres Lauffeuerwerk abbrannte. Nichtsdestotrotz
traten die Riederwälder wie so meist in den vergangenen Monaten kompakt und organisiert auf. Bezeichnend, dass der frühe
Rückstand hauptsächlich einem missglückten Klärungsversuch entsprang. In der Folge bewegten sich die Stadtnachbarn
chancentechnisch weitestgehend auf Augenhöhe, der FSV dabei überwiegend durch Standards. Entsprechend fiel auch das 0:2
nach einem abgestaubten Eckball. Nach dem Seitenwechsel schienen die Gäste drauf und dran, die Partie umbiegen zu können,
scheiterten allerdings ein ums andere Mal am eigenen Unvermögen, sodass ein weiterer Eckstoß der Hausherren das 0:3
besiegelte. Im Nachgang sah Trainer Anouar Ddaou im Konkurrenten zwar den verdienten Sieger, wenngleich „das
Chancenverhältnis knapper als das Ergebnis“ gewesen sei. „Der FSV stand unter Druck und kam mit diesem sehr gut zurecht“,
hatte der Coach einen gierigen Gegner ausgemacht. Zum Leidwesen unserer unter Wert geschlagenen B-Junioren.
Hier geht’s zum kompletten Spielbericht.
U15 mit Rekordsieg
Für das Highlight des Wochenendes sorgten bereits zum Einstieg samstags unsere U15-Junioren. Als sei die Gelegenheit, dem
designierten Meister TSG 1899 Hoffenheim ein Bein zu stellen nicht schon verlockend genug gewesen, machte die Eintracht
ausgerechnet die stärkste Defensive wie Auswärtsmannschaft in 42 Minuten dem Erdboden gleich. 7:0 hieß es bereits nach
einer Stunde, neben drei Punkten war dem Team von Trainer Samad El Messaoudi der höchste Eintracht-Sieg in der Geschichte
der C-Junioren-Regionalliga nicht mehr zu nehmen. Nach einer noch gleichwertigen Anfangsviertelstunde sorgte Jonas Pfalz
als letzte von nur drei Angriffsstationen für den Dosenöffner. In der Folge zelebrierten die Riederwälder eine Vielseitigkeit,
die ihresgleichen suchte. Ob das 2:0 Pfalz‘ über die rechte Seite, das einem Konter entsprungenen 3:0 durch Max Vogler oder
Patrick Fingers Freistoßkracher zum 4:0, Frankfurt ließ sich immer etwas Neues einfallen. Daran sollte sich auch nach dem
Seitenwechsel wenig ändern. Nach einer Kombination über die diesmal linke Seite trug sich in Luca Uth der nächste
unterschiedliche Akteur in die Torschützenliste ein. Ebenso wie der eingewechselte Abdoulaye Junior Toure und nicht zuletzt
Torjäger Kahan Kuscu, der mit einem weiteren Freistoß das 7:0 besiegelte.
„Das war ein Spiel, in dem einfach alles gepasst hat“, brachte Coach El Messaoudi das Schützenfest auf den Punkt. Ein solcher
trennt die Adlerträger dank dem Sieg weiterhin von Platz zwei. Am Torverhältnis sollte es im Zweifelsfall jedenfalls nicht
mehr scheitern...
Zum ausführlichen Spielbericht geht’s hier.
NB/BB
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NB/JS
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Frankfurter Allgemeine
Aktuelle News zum Thema: Eintracht Frankfurt.
Gefährlicher Abpfiff vor Spielbeginn
[Mi, 27 Apr 22:01]
Wegen drohender Gewalt am Rande des Bundesliga-Derbys hat die Stadt Darmstadt ein Aufenthaltsverbot für Eintracht-Fans ausgesprochen. Polizisten fürchten:
Die Hooligans werden so nur noch unberechenbarer.
Vermummte Frankfurter in Darmstadt
[Mi, 27 Apr 11:38]
Vor dem Bundesliga-Derby zwischen Darmstadt und Frankfurt gibt es bereits Randale – dort, wo am Wochenende eine Sperrzone für Eintracht-Fans geplant ist.
Die Maßnahmen stoßen auf viel Unverständnis.
Die Rückkehr des Lächelns
[Mi, 27 Apr 08:12]
Vor dem Derby gegen die Lilien versucht Eintracht-Trainer Niko Kovac Lockerheit zu vermitteln. Ob Stefan Aigner mit dabei sein kann, ist ungewiss.
Darmstadts Innenstadt für Eintracht-Fans tabu
[Di, 26 Apr 16:47]
Für die Anhänger der Frankfurter Eintracht gilt am Samstag ein Aufenthaltsverbot für die erweiterte Darmstädter Innenstadt. Grund ist die Angst vor
Ausschreitungen beim Rhein-Main-Derby.
Zwei Kumpel im finalen Abstiegskampf
[Di, 26 Apr 11:16]
Eintracht-Angreifer Ben-Hatira schafft mit seinem Siegtor gegen Mainz die Grundlage für ein packendes Derby in Darmstadt. Wette mit ehemaligem Mitspieler
Wagner.
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Die Frankfurter Ultras haben nicht lange auf ihre Antwort warten lassen. Keine acht Stunden, nachdem die Stadt Darmstadt
mitgeteilt hatte, zum Hessen-Derby am Samstag ein 36 Stunden währendes Aufenthaltsverbot für Eintracht-Fans zu verhängen,
gab es in der Nacht Krawall. Anhänger von Eintracht Frankfurt prügelten sich mit Fans des SV Darmstadt 98. Die EintrachtUltras gelten bundesweit mit als radikalste Gruppe unter den Fußballanhängern. Die Polizei nahm noch am späten
Dienstagabend sieben Personen fest – darunter auch einen jener 27 Rädelsführer, für die ein verschärftes Betretungsverbot galt.
Es wird, so vermuten die Sicherheitsbehörden, nicht die einzige Schlägerei bleiben. Die Rede ist schon jetzt von einem
„Horrorszenario“ für die Stadt. Denn bei beiden Vereinen geht es um die Frage: Wer steigt ab?
Autor: Rainer Hein, Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung in Darmstadt. Folgen:
Tatsächlich hat die Polizei aber bisher wenig Kenntnisse darüber, was die Eintracht-Ultras, die nach der Randale beim
Hinspiel für die Rückpartie vom Deutschen Fußball-Bund aus dem Stadion ausgeschlossen worden waren, planen. Werden
wirklich bis zu 8000 Anhänger, wie die „Bild“-Zeitung vor einiger Zeit kolportierte, im Sternmarsch nach Darmstadt ziehen?
Werden sie versuchen, sich einzeln in die Stadt zu schleichen? Oder werden sie im Pulk an irgendeiner Autobahnraststätte
abgefangen, noch bevor sie Darmstädter Boden überhaupt erreichen?
Polizei diskutiert Umsetzung des Aufenthaltsverbots
Der Leitende Polizeidirektor Bernd Denninger, der am Samstag einen der größten Polizeieinsätze seit dem Aufstieg der
„Lilien“ in die erste Liga leiten wird, hält zumindest das Szenario eines Einmarschs von 8000 Hooligans für überzogen. „Aber
bis zu 3000 Fans, die mobilisiert werden“, sagt er, „schließen wir nicht aus.“ Die Darmstädter Polizei verteidigt die
Allgemeinverfügung der Stadt, die sich als „Maßnahme zur Gefahrenabwehr“ versteht. Denninger sagt: „Zentraler Anhaltspunkt
zur Identifizierung eines Eintracht-Fans werden Kleidung und Verhalten sein.“ Was aber, wenn sich die Frankfurter ganz zivil
geben und auf Schal, Lederjacke und SGE-Gebrüll verzichten? Dann sollen an den Kontrollstellen szenekundige Beamte nach
„Einzelfallprüfung“ über die Einreise entscheiden.
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Ausgerechnet innerhalb der Polizei selbst wird nun darüber diskutiert, ob das allgemeine Aufenthaltsverbot überhaupt
umzusetzen ist. Denn nicht jeder teilt die Einschätzung der Darmstädter Einsatzleitung. Im Grunde, so heißt es unter erfahrenen
Beamten, mache das Aufenthaltsverbot den bevorstehenden Einsatz nicht einfacher, sondern schwieriger, weil unberechenbar
werde, in welcher Form sich die Gewalt der Hooligans dann manifestiere.
Mehrere tausend Beamte sind am Samstag nach Darmstadt beordert, um das zu verhindern, wovor sich alle am meisten
fürchten: dass Fans der Kategorie „C“, also die „explizit Gewaltsuchenden“, in Darmstadts Innenstadt gelangen könnten und
dann womöglich ein Katz-und-Maus-Spiel beginnen. Darmstädter Anwohner erinnern sich an vergangene „Besuche“ der Ultras
und sagen: „Das war furchteinflößend, wie die über die Stadt hereingebrochen sind.“
„Sehr weitreichende Maßnahme“
Doch auch juristisch ist die Allgemeinverfügung heikel. Sollte vor dem Verwaltungsgericht Antrag auf Erlass einer
einstweiligen Verfügung eingereicht werden, müsste es spätestens dann eine Entscheidung dazu geben, ob eine Stadt tatsächlich
jedem Zutritt verweigern kann, der nur annähernd nach Eintracht-Fan aussieht. Die Fanvereinigung „Nordwestkurve Frankfurt“
spricht von einer „absurden Hysterie“, welche die Unfähigkeit, ein angemessenes Sicherheitskonzept zu entwickeln,
überdecken solle. Die Verfügung sei unverhältnismäßig, mit rechtsstaatlichen Prinzipien nicht vereinbar.
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© F.A.Z. Vor dem Derby: Frankfurt-Fans randalieren in Darmstadt
Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) hat unterdessen Verständnis für das Vorgehen der Stadt Darmstadt geäußert.
Die Entscheidung sei „mit Sicherheit wohl abgewogen“, so Beuth und äußerte die Hoffnung, dass es vielleicht doch ein
„friedliches Fußballfest“ werde. Die innenpolitische Sprecherin der SPD im Landtag, Nancy Faeser, sprach hingegen von einer
„sehr weitreichenden Maßnahme“, bei der sich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit stelle. Ein pauschales Verbot für alle
Anhänger von Eintracht Frankfurt sei „schwierig“. Möglicherweise werde die Aggressivität unter den Fans durch ein solch
rigoroses Vorgehen der Ordnungsbehörde sogar noch angefacht.
Die Polizei wird schon in den nächsten Tagen stärker in Darmstadt präsent sein – wohl wissend, dass ihr Konzept am Ende
aufgehen muss. Ein solches Generalverbot hat es in der jüngeren Bundesliga-Geschichte noch nicht gegeben. Nach den
Erfahrungen von Dienstagabend sind die Beamten erst recht alarmiert. Die Schlägerei war womöglich erst der Vorgeschmack.
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Auseinandersetzung zwischen Darmstadt- und Frankfurt-Fans
© Picture-Alliance Beim Hinspiel im Dezember brannten im Frankfurter Block Banner der Darmstädter.
Das 36-stündige Aufenthaltsverbot für Anhänger von Eintracht Frankfurt am Wochenende in Darmstadt sorgt in Fußballkreisen
und Politik für viel Unverständnis. Fananwalt René Lau hält die ungewöhnliche Maßnahme für „hochgradig rechtswidrig und
völlig unpraktikabel“. Dies sagte der Jurist am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Derweil sind Fans aus beiden Lagern
bereits vier Tage vor dem brisanten Bundesliga-Derby am Samstag (15.30 Uhr) zwischen Frankfurt und Darmstadt 98
aufeinander losgegangen.
In der Darmstädter Innenstadt gab es nach Mitteilung der Polizei am Dienstagabend Auseinandersetzungen. Pyrotechnik kam
zum Einsatz, von Verletzten ist nichts bekannt. 70 bis 90 Eintracht-Fans hatten sich in einer Darmstädter Kneipe getroffen. Als
die teils vermummte Schar weiter Richtung Innenstadt wollte, trafen sie auf Anhänger der „Lilien“. Sieben einschlägig
bekannte Anhänger der Eintracht wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen.
Mehr zum Thema
Zuvor hatte die Stadt Darmstadt gemeinsam mit der Polizei aus Angst vor Randale neben dem Stadion am Böllenfalltor auch
die Innenstadt für die Gäste-Fans zur Sperrzone erklärt. Die außergewöhnliche Maßnahme stützt sich auf das hessische Gesetz
über die öffentliche Sicherheit und Ordnung. Innenminister Peter Beuth (CDU) hält sie für „mit Sicherheit wohl abgewogen“,
wie er am Mittwoch betonte.
„Ich halte davon gar nichts“, sagte hingegen Lau, der Mitglied des europäischen Fananwälte-Netzwerks und der AG
Fananwälte in Deutschland ist. „Die Verfügung ist nicht bestimmt genug: An wen richtet sich das?“ Außerdem werde der Fan in
seinen Grundrechten eingeschränkt. Beim Verwaltungsgericht Darmstadt ist jedoch vorerst kein Antrag auf Einstweilige
Verfügung eingegangen.
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© F.A.Z. Vor dem Derby: Frankfurt-Fans randalieren in Darmstadt
Beuth hofft trotz alledem auf ein „friedliches Fußballfest“, aus allen politischen Lagern kam jedoch Kritik an der Errichtung
der Sperrzone. Beuths Parteikollege Frederic Schneider, Kreisvorsitzender der Jungen Union Main-Taunus, verglich die
Maßnahmen sogar mit dem türkischen Regime um Präsident Recep Erdogan. „Menschen aus einer Stadt auszusperren, nur weil
sie Fans einer Mannschaft sind - Türkei? Nein, Darmstadt“, twitterte er.
Hermann Schaus, Parlamentarischer Geschäftsführer und sportpolitischer Sprecher der Linke-Fraktion, sprach am Mittwoch im
Landtag von „Sippenhaft“ und kritisierte: „Die völlig überzogene, beinahe hysterische Reaktion der Stadt Darmstadt, allen
Anhängern von Eintracht Frankfurt ein allgemeines, fast 36 Stunden andauerndes Aufenthaltsverbot in Darmstadt zu verhängen,
ist weder deeskalierend noch verhältnismäßig.“ Nach den Ausschreitungen im Hinspiel hatte das Sportgericht des Deutschen
Fußball-Bundes (DFB) einen Ausschluss der Eintracht-Fans für die Partie verfügt. Dennoch rechnet die Polizei mit bis zu 3000
Eintracht-Fans in Darmstadt.
Die umstrittene Verfügung der Stadt Darmstadt
Beim umstrittenen Aufenthaltsverbot für Anhänger von Eintracht Frankfurt stützt sich die Stadt Darmstadt auf Paragraf 11 des
Landesgesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung. Zum Hessen-Derby am Samstag (15.30 Uhr/Sky) wird Anhängern
der gegnerischen Mannschaft „erkennbar durch Fanbekleidung, Skandierung von Parolen und sonstigem Auftreten“ für 36
Stunden der Zutritt in speziell aufgeführten Straßen der Innenstadt untersagt.
Die Verfügung der Stadt gilt von Freitag (29.4.) 19.00 Uhr bis Sonntagmorgen (1.5.) 07.00 Uhr. Vom Aufenthaltsverbot
ausgenommen sind Menschen, die ein berechtigtes Interesse am Zutritt zur Sperrzone „glaubhaft“ nachweisen könnten und den
Interessen der Verfügung nicht zuwider handelten.
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Vor dem Bundesliga-Derby am Samstag in Darmstadt haben vermummte Eintracht Frankfurt-Fans in Darmstadt randaliert und
eine Lilien-Kneipe gestürmt. Dabei soll es auch zu Auseinandersetzungen mit Fans des SV Darmstadt gekommen sein. Zuvor
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Es wird wieder gelacht. So ausgelassen wie am Dienstagvormittag haben die Eintracht-Profis schon lange keine
Trainingseinheit mehr absolviert. Niko Kovac und sein Bruder Robert sorgten bei allerlei Übungen, in denen es hauptsächlich
darum ging, den Ball auf möglichst artistische Art und Weise am Gegenspieler vorbei und ins Tor zu bringen, dafür, dass
Flachs und Vergnügen nicht zu kurz kamen. Das Trainergespann ließ bewusst die Zügel ein wenig schleifen, wie sie hinterher
berichteten, weil sie nach der Anspannung der vergangenen Tage in der Vorbereitung auf das Hessen-Derby gegen die „Lilien“
nicht von Anfang an nur auf die wegweisende Bedeutung der Begegnung hinweisen wollten.
Autor: Marc Heinrich, Sportredakteur. Folgen:
Ein bisschen Spaß, so Niko Kovac, dürfe ruhig sein, diesen Freiraum habe sich das Team mit seiner couragierten Leistung
beim Erfolg gegen Mainz durchaus verdient – und dass es den Vertrauensvorschuss zurückzahle, daran ließ er keinen Zweifel.
„Wir wissen“, sagte er im Hinblick auf den bevorstehenden Auftritt beim SV Darmstadt 98 und das Restprogramm im
Abstiegskampf, „dass wir über Kampf und Leidenschaft kommen müssen. Das macht die Mannschaft im Moment sehr gut.“
Aigner war nach Aufprall orientierungslos
Ob auch Stefan Aigner am Wochenende mit von der Partie sein kann, entscheidet sich kurzfristig. Der Mittelfeldspieler war
gegen Mainz nach einem Zusammenprall mit Giulio Donati ausgewechselt worden. Er wurde anschließend ins Krankenhaus
gebracht, wo bei ihm eine Gehirnerschütterung diagnostiziert wurde. Aigner trat dennoch – auf eigenem Wunsch – noch am
Abend den Heimweg an. 36 Stunden später stand er schon wieder in Sportklamotten auf dem Rasen. Er durfte, nach Absprache
mit den Ärzten, allerdings nur Joggen und mit der Kugel am Fuß ein wenig jonglieren, das Kopfballspiel war ihm gänzlich
untersagt. „Es war klar, wenn ihm schlecht wird, dass er sofort in die Kabine geht“, sagte Kovac. Doch der Bayer spulte sein
reduziertes Program ohne Einschränkungen ab. „Wir müssen dennoch vorsichtig sein“, meinte der Trainer. Bei Blessuren am
Schädel sei besondere Rücksichtnahme gefragt. Aigner habe ihm erzählt, er könne sich an den Zwischenfall aus der zweiten
Minute und die Zeit danach „gar nicht mehr erinnern“, so Kovac, sondern er habe das Gefühl, dass „er umhergeirrt ist“.
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Für ihn kam am Sonntag Sonny Kittel zum Einsatz, während Marco Fabian einmal mehr außen vor blieb. Der Mexikaner, für
3,5 Millionen Euro als sogenannter „Königstransfer“ in der Winterpause verpflichtet, spielt bei Kovac momentan gar keine
Rolle. Worüber sich sein Vater gegenüber dem TV-Sender ESPN deftigen Worten beklagt hatte und die Nichtberücksichtigung
seines Juniors darauf zurückführte, dass dieser im Nationaltrikot bei der WM in Brasilien beim Spiel gegen die seinerzeit noch
von Niko Kovac betreuten Kroaten dabei war – und es am Rande zu verbalen Auseinandersetzungen gekommen sei. Auf solch
eine Diskussion ließ sich Kovac nicht ein. Er sagte, die Situation sei für Fabian „gewiss nicht ganz einfach“, doch er bat um
Verständnis: „Es handelt sich um taktische Maßnahmen.“
Keine Vorlieben für einzelne Spieler
Gegen Leverkusen habe er als personelle Alternative lieber einen Ersatzmann auf der Bank gehabt, der defensiv
einsatzfreudiger sei (Waldschmidt), gegen Mainz wollte er als Ergänzungsspieler „einen Stürmer mehr“ (Castaignos). „Jeder
muss akzeptieren, was der Trainer entscheidet und es nicht persönlich nehmen“, sagte Kovac, der das Thema „nicht hoch
stilisieren“ wollte. Er habe keine Vorlieben für einzelne Spieler, lasse seine Emotionen außen vor und entscheide alleine
aufgrund seiner Trainingsimpressionen. Dabei hinterließ Fabian am Dienstag durchaus Eindruck. Er war stets in den Teams,
die besonders gut mit der Kugel umgehen konnten – und feixte mit am lautesten. Mal sehen, was es ihm bringt.
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Aus Angst vor Randale beim Bundesliga-Derby zwischen Darmstadt 98 und Eintracht Frankfurt wird neben dem Stadion auch
die Innenstadt für die Gäste-Fans zur Sperrzone. Für die Frankfurter Anhänger gelte 36 Stunden lang „ein Aufenthaltsverbot für
die erweiterte Darmstädter Innenstadt“, sagte Polizei-Einsatzleiter Bernd Denninger am Dienstag. „Wir wollen dafür sorgen,
dass es keine Angsträume gibt“, begründete Darmstadts Bürgermeister und Ordnungsdezernent Rafael Reißer die
außergewöhnliche Maßnahme.
„Wir kritisieren die angekündigte Allgemeinverfügung scharf und halten diese für unverhältnismäßig und mit rechtsstaatlichen
Prinzipien nicht vereinbar“, übte die Fanorganisation „Nordwestkurve Frankfurt“ umgehend heftige Kritik. Das am Dienstag
erlassene Innenstadtverbot zeuge „von einer absurden Hysterie“ und stelle die Eintracht-Fans unter Generalverdacht, „die in
ihrer Gesamtheit in Sippenhaft genommen werden“.
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Auch das Stadion am Böllenfalltor ist für die Eintracht-Anhänger tabu, denn nach den Ausschreitungen im Hinspiel hatte das
Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) einen Fan-Ausschluss für die Partie an diesem Samstag (15.30 Uhr)
verfügt. Damals hatten Eintracht-Zuschauer Schals und Fahnen des Aufsteigers verbrannt. Zudem wurden Knallkörper auf das
Spielfeld geworfen, nach dem Spiel drängten vermummte Anhänger in den Innenraum.
Polizei bereitet sich seit vier Wochen vor
Trotz des Ausschlusses rechnet die Polizei mit bis zu 3000 Eintracht-Fans. Die dürfen von Freitagabend (19.00 Uhr) bis
Sonntagfrüh (07.00 Uhr) nicht in die Innenstadt. „Alle Zugangsmöglichkeiten werden überwacht. Unsere szene-kundigen
Beamten kennen die Störer“, meinte Denninger. „Dass unbekannte Leute durchsickern, lässt sich allerdings nicht verhindern.“
Die Aufgabe der Polizei sei „mit Sicherheit nicht einfach“. Gegen 27 Rädelsführer sei ein Betretungsverbot ausgesprochen
worden.
An welchen Stellen die Polizei wie kontrolliert, wollte sie aus taktischen Gründen nicht mitteilen - auch nicht, wie viele
Beamte dafür eingeplant seien. Es sei aber einer der größten Polizeieinsätze in der Darmstädter Bundesliga-Geschichte, der
seit vier Wochen vorbereitet werde. „Es kann zu kurzfristigen Sperrungen kommen“, sagte Denninger. „Szene-Kneipen werden
von uns in besonderer Weise überwacht.“
Für Geschäfte in Darmstadt gebe es keine Einschränkungen, teilte Reißer mit. „Für uns steht der Riesenspaß am Fußball im
Vordergrund. Wir sind aber vorbereitet auf alle Situationen“, erklärte er. Reißer empfahl den Eintracht-Fans, gar nicht erst nach
Darmstadt zu reisen. Oberbürgermeister Jochen Partsch appellierte an die Anhänger der beiden verfeindeten Lager, „sich
unabhängig vom Ergebnis der Partie möglichst ruhig zu verhalten und nicht die Konfrontation zu suchen“.
Frankfurts Vorstandsmitglied Axel Hellmann geht davon aus, dass es keine Eskalation in der Stadt geben werde. „Ich glaube
nicht, dass es unruhig wird. Sicher werden einige Fans hinfahren. Aber die Vorstellung, dass Tausende ihr Unwesen in
Darmstadt treiben, halte ich für unrealistisch“, sagte Hellmann. Allerdings habe der Verein „keine Möglichkeit, darauf
einzuwirken“.
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Müsste Änis Ben-Hatira den Darmstadter Torjäger Sandro Wagner demnächst zum Essen einladen, hätte die Frankfurter
Eintracht etwas Gravierendes falsch gemacht. Sie hätte ein Tor von Wagner im Bundesliga-Hessenderby am kommenden
Samstag (15.30 Uhr) in Darmstadt zugelassen. Seine Überzeugung, dass Wagner in dem brisanten Abstiegsduell aber „auf
keinen Fall treffen“ werde, verknüpfte der selbstbewusste Eintracht-Offensivspieler Ben-Hatira mit einer Torwette. Um diese
auch zu gewinnen, werde er Wagner sogar notfalls in Manndeckung nehmen, kündigte der 27-Jährige im Spaß an. Vorne ist er
viel wertvoller für den Tabellenvorletzten.
Beim 2:1-Heimsieg am Sonntag über Mainz leitete Ben-Hatira trotz körperlicher Schräglage nicht nur den 1:1Ausgleichstreffer durch Marco Russ ein. Mit seinem ungeplanten Flankentorschuss, der von Stefan Bell unglücklich ins eigene
Tor gelenkt wurde, war er auch der Initiator des umjubelten Siegtreffers. Zur plötzlichen Aufbruchstimmung in schwieriger Zeit
– für die Eintracht liegt nach vielen Rückschlägen das rettende Ufer drei Spieltage vor Rundenende doch wieder in Sichtweite
– trug Ben-Hatira an entscheidender Stelle bei.
„Das wird ein Krieg.“
Er und Wagner hätten kein Problem damit, Tischnachbarn in geselliger Runde zu sein. Beide spielten in ihrer Karriere schon
zusammen – bei Hertha BSC Berlin und dem MSV Duisburg. 2009 wurden sie außerdem gemeinsam U-21-Europameister. Das
verbindet die zwei Kumpel. Am liebsten wäre ihnen wohl, sie könnten beide Mitte Mai jeweils auf den Klassenverbleib
anstoßen. Noch liegt der Aufsteiger aus Darmstadt fünf Punkte vor der Eintracht. Wer hätte das gedacht? Die „Lilien“ haben
den Meilenstein, den sie in dem mit Spannung erwarteten Aufeinandertreffen sportlich setzen können, dicht vor Augen: Mit dem
dritten Heimsieg, glaubt Wagner, würde sich Darmstadt aller Voraussicht nach ein weiteres Jahr Zugehörigkeit zur ersten Liga
sichern. Auch der Torschütze vom Dienst (13 Saisontreffer) erinnerte sich vor dem Wiedersehen an seinen alten Weggefährten.
Das sogar sehr gerne. Ben-Hatira ist für Wagner ein „Typ“. Und mit dieser Eigenschaft gehöre dieser zu einer seltenen Spezies
von Fußballprofis, weil das Geschäft nach Meinung des „Lilien“-Angreifers heute kaum noch Typen vorweisen könne.
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Wagner schätzt Kollegen, die sich wie er nicht verstellen, die sich so geben, wie sie sind. Manchmal geht Ben-Hatira aber
einen Schritt zu weit. Im Stadion am Böllenfalltor erwartet er „kein Spaßspiel“. Und dann fügte er noch hinzu: „Das wird ein
Krieg.“ Diese Wortwahl hätte sich der gebürtige Berliner besser verkniffen. Das Kräftemessen der Hessenrivalen birgt schon
so Zunder genug. Nach dem Fehlverhalten von Eintracht-Fans beim 0:1 im Hinspiel – es brannten unter anderem Darmstädter
Fahnen – sind keine Anhänger aus Frankfurt für die Partie in Darmstadt zugelassen. Ben-Hatira kann sich jedoch vorstellen,
„dass unsere Fans vor dem Stadion stehen werden – und wir sie aus dem Stadion heraus hören werden“. Ein Trugschluss. Denn
dazu wird es die Polizei mit Sicherheit nicht kommen lassen. „Wir werden alles geben, damit die Fans zu Hause feiern
können“, sagte denn auch Eintracht-Trainer Niko Kovac. Er stellt sich auf „ein Spiel auf Biegen und Brechen ein. Es wird um
jeden Zentimeter gehen.“ Finaler Abstiegskampf pur.
„Das wird das brisanteste Derby, das es je gegeben hat“
Den Matchwinner Ben-Hatira holte der Trainer, der sich über seine gelungene Personalauswahl freute, mit Worten auf
Normalmaß herunter. „Änis ist schon wichtig. Nur eines darf er jetzt nicht machen: Er darf nicht denken, dass er ein Großer
ist“, betonte Kovac. „Er muss wieder bei null anfangen und hart arbeiten.“ Diesmal hatte der Trainer Ben-Hatira den Vorzug
vor Luc Castaignos gegeben. „Änis ist aus einer langen Pause gekommen. Da fällt man nach zwei, drei Spielen in ein Loch.“
Nachdem er in Leverkusen ohne Einsatz geblieben war, schwang sich Ben-Hatira gegen Mainz mit neuer Energie zum
Hauptdarsteller auf. Er, der mit seinem Treffer zum 1:0 schon das Heimspiel gegen Hannover entschieden hatte. Das Tor gegen
Mainz, das als Eigentor von Bell gewertet wird, sei „noch wichtiger“ gewesen, findet Ben-Hatira. Auf den letzten Drücker und
mit einer Portion Glück meldete sich die Eintracht, bei der Stefan Aigner nach der erlittenen Schädelprellung an diesem
Dienstag ins Lauftraining einsteigen soll, im Abstiegskampf zurück. „Das wird das brisanteste Derby, das es je gegeben hat“,
fiebert der Darmstädter Torhüter Christian Mathenia dem Abstiegsfight entgegen.
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Frankfurter Rundschau
Eintracht Frankfurt - Der Anführer
[Do, 28 Apr 05:50]
Eintracht-Stopper Marco Russ hat eine respektable Entwicklung genommen: „Einen neuen Vertrag würde ich sofort unterschreiben“.
SV Darmstadt 98 - Eintracht Frankfurt - Eintracht-Verbot "wohl abgewogen"
[Mi, 27 Apr 12:02]
Innenminister Peter Beuth (CDU) hält das 36-stündige Aufenthaltsverbot für Eintracht-Fans vor dem Hessen-Derby in Darmstadt für "wohl abgewogen". Die Linke
im Landtag hält das Verbot dagegen für "vollkommen unverhältnismäßig".
Eintracht Frankfurt - Kein Matsch im Kopf
[Mi, 27 Apr 05:50]
Eintracht-Trainer Niko Kovac liebäugelt für das Spiel gegen den SV Darmstadt 98 mit dem Einsatz von Russ, Abraham und Zambrano.
Frankfurt-Darmstadt-Derby - "In Sippenhaft genommen"
[Mi, 27 Apr 07:45]
Politiker halten das Aufenthaltsverbot der Stadt Darmstadt für unverhältnismäßig und auch rechtlich fragwürdig. Unterdessen haben sich 70 bis 90 Eintracht-Fans
bereits am Dienstagabend mit Lilien-Fans geprügelt.
Kommentar - Panische Reaktion
[Mi, 27 Apr 07:19]
Die Stadt Darmstadt befürchtet massive Randale von Eintracht-Anhängern. Nicht trotz des vom DFB verhängten Stadionverbots, sondern deswegen. Also erlässt
sie ein Aufenthaltsverbot für alle Eintracht-Fans. Das ist absurd. Ein Kommentar.
SV Darmstadt 98 - Eintracht Frankfurt - Großaufgebot gegen Eintracht-Fans
[Di, 26 Apr 12:59]
Vor dem Hessen-Derby am Samstag in Darmstadt hat die Polizei ein Innenstadt-Verbot für Eintracht-Fans verhängt. Wie genau es umgesetzt werden soll, wird nicht
verraten. Fan-Vertreter üben Kritik.
Eintracht Frankfurt - Kovac will das neue "Wunder von Frankfurt"
[Di, 26 Apr 11:18]
Eintracht Frankfurt klammert sich an die Chance, die Klasse doch noch zu halten. Als Motivationshilfe bemüht Trainer Niko Kovac jetzt auch die Vergangenheit.
Eintracht Frankfurt - Trio mit Herz
[Di, 26 Apr 07:11]
Die Eintracht-Abwehr steht gut – doch einer aus dem Trio Abraham, Russ und Zambrano muss im Spiel gegen Darmstadt weichen.
Eintracht Frankfurt - Frischer Wind in den Segeln
[Di, 26 Apr 06:00]
Die wachgeküsste Frankfurter Eintracht geht mit neuem Elan und positiver Stimmung in den Endspurt. Das Comeback von Torjäger Alex Meier rückt immer näher.
Klassenbuch Eintracht - Mainz - Die Spieler in der Einzelkritik
[Mo, 25 Apr 07:34]
Eintracht Frankfurt schöpft wieder Hoffnung. Durch den Sieg gegen den Nachbarn aus Mainz wahren sich die Hessen die Minimalchance auf den Klassenerhalt.
Die Noten der Spieler in der Einzelkritik.
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Eintracht Frankfurt: Der Anführer | Eintracht - Frankfurter Rundschau
28. April 2016
In gelb und immer vorneweg: Marco Russ. Foto: Jan Huebner
Eintracht-Stopper Marco Russ hat eine respektable Entwicklung genommen: „Einen neuen Vertrag würde ich sofort
unterschreiben“.
Jetzt hat Marco Russ nur noch Karl-Heinz Körbel vor sich. Denn die Gelbe Karte, die der Frankfurter Innenverteidiger am
Sonntag gezeigt bekommen hatte, war seine 50. Körbel, die Eintracht-Ikone, wurde in seiner langen Karriere 52 Mal verwarnt;
dafür benötigte er allerdings stolze 602 Spiele. Marco Russ, der geborene Hanauer, bestritt gegen Mainz sein 250. Spiel. Der
dienstälteste Eintrachtler ist er allemal, mit elf Lenzen kam er an den Riederwald, das war 1996, im August wird er 31 Jahre
alt. Bis auf einen zweijährigen Abstecher zum VfL Wolfsburg, der besseren Verdienstmöglichkeiten wegen, hat Russ nur für
Eintracht Frankfurt gespielt. Er ist ein Gesicht des Vereins.
Aigner fehlt, Fabian trifft
Stefan Aigner
Stefan Aigner, der am Sonntag im Spiel gegen Mainz 05 eine Schädelprellung erlitten hatte, konnte gestern nicht am Training
teilnehmen. Ihm sei noch „schwummerig“, teilte Trainer Niko Kovac mit. Er fühle sich nicht so wie man sich fühlen sollte. Er
werde sich noch einmal untersuchen lassen, „wir wollen kein Risiko eingehen“. Ob der Rechtsaußen in Darmstadt spielen
kann, ist offen.
Jetzt ist Marco Russ auch noch Kapitän, zumindest so lange Alex Meier ausfällt, und dieses Stück Stoff am Arm hat den Effekt,
dass der Stopper noch ein bisschen mehr Verantwortung fürs große Ganze spürt als vorher. „Es gibt drei, vier Spieler in jeder
Mannschaft, die aufgrund ihrer Bundesligaerfahrung den jüngeren Spielern helfen und sie führen müssen. Ich fühle mich
verantwortlich“, sagt Russ am Mittwoch nach dem Training.
Natürlich weiß Marco Russ, er ist ja lange genug dabei, dass es auf der Zielgerade gerade auf Typen wie ihn ankommt; auf
Spieler, die keine Angst haben, die vorneweg gehen, die nicht einknicken, wenn der Wind rauer weht. Gerade in den
vergangenen Wochen hat Marcio Russ an Statur gewonnen, er gehört, gemeinsam mit Carlos Zambrano und David Abraham, zu
den wenigen stabil gebliebenen Leistungsträgern. An ihm können sich die anderen aufrichten, er ist so etwas wie der Fels in
der Brandung. Vor allem, und das ist fast schon ein Alleinstellungsmerkmal: Er ist der einzige aus der kompletten
Defensivabteilung, der Torgefahr verbreitet. Drei Tore stehen bislang zu Buche, so viele hat auch Stürmer Haris Seferovic
geschafft. Es sind wichtige, Punkte bringende Tore, wie jenes zum Ausgleich gegen Ingolstadt (1:1) oder zuletzt gegen Mainz
05.
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SV Darmstadt 98 - Eintracht Frankfurt: Eintracht-Verbot "wohl abgewogen" |
Darmstadt - Frankfurter Rundschau
27. April 2016
Innenminister Peter Beuth (CDU). Foto: Andreas Arnold
Innenminister Peter Beuth (CDU) hält das 36-stündige Aufenthaltsverbot für Eintracht-Fans vor dem Hessen-Derby in
Darmstadt für "wohl abgewogen". Die Linke im Landtag hält das Verbot dagegen für "vollkommen unverhältnismäßig".
Das von der Stadt Darmstadt verfügte 36-stündige Aufenthaltsverbot für Fans von Eintracht Frankfurt vor dem BundesligaDerby am Samstag ist nach Meinung von Innenminister Peter Beuth "mit Sicherheit wohl abgewogen". Als "vollkommen
unverhältnismäßig" hat dagegen die
Linke-Fraktion im Landtag das Aufenthaltsverbot bezeichnet.
Innenminister Peter Beuth wollte die Entscheidung des Darmstädter Ordnungsdezernenten aber am Mittwoch in Neu-Isenburg
nicht weiter kommentieren, da er die Einzelheiten der Verfügung nicht kenne. Wichtig sei, dass es am Samstag zu einem
"friedlichen Fußballfest" komme.
Als "vollkommen unverhältnismäßig" hat die Linke-Fraktion im Landtag das von der Stadt Darmstadt verfügte 36-stündige
Aufenthaltsverbot für Fans von Eintracht Frankfurt bezeichnet. "Tausenden friedlichen Eintracht-Fans wird aufgrund
Verfehlungen einzelner beim Hinspiel im vergangenen Jahr das Betreten einer Stadt verboten", kritisierte FraktionsGeschäftsführer Hermann Schaus.
Eine solche "Kollektivstrafe" wirke nicht deeskalierend und sei bei einer Klage kaum aufrechtzuerhalten. Eine Überwachung
vor Ort sei ohnehin kaum praktikabel. Darmstadt hat vor dem Hessen-Derby neben dem Stadion am Böllenfalltor auch die
Innenstadt für die Gäste-Fans zur Sperrzone für 36 Stunden erklärt.
Am Dienstag hatte die Stadt Darmstadt gemeinsam mit der Polizei neben dem Stadion am Böllenfalltor auch die Innenstadt für
die Gäste-Fans zur Sperrzone erklärt. Für die Frankfurter Anhänger gilt 36 Stunden lang ein Aufenthaltsverbot für das
erweiterte Darmstädter Zentrum. Die außergewöhnliche Maßnahme stützt sich auf das hessische Gesetz über die öffentliche
Sicherheit und Ordnung.
Mehr dazu
Nach den Ausschreitungen im Hinspiel hatte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes einen Fan-Ausschluss für die
Partie an diesem Samstag verfügt. Dennoch rechnet die Polizei mit bis zu 3000 Eintracht-Fans. (dpa)
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Eintracht Frankfurt: Kein Matsch im Kopf | Eintracht - Frankfurter Rundschau
27. April 2016
Endlich wieder Spaß: Verlierer des Trainingsspiels beim „Spießrutenlauf“. Foto: Jan Huebner
Eintracht-Trainer Niko Kovac liebäugelt für das Spiel gegen den SV Darmstadt 98 mit dem Einsatz von Russ, Abraham und
Zambrano.
Der zweite Tag nach dem Wettkampf, das wissen Fußballer aller Generationen nur zu gut, „ist der schlimmste“, erzählt Niko
Kovac, der Ex-Profi, der 241 Spiele in erster und 136 Spiele in zweiter Liga auf dem Buckel hat. Am zweiten Tag nach dem
Spiel „ist Matsch in Kopf.“
Matsch im Kopf ist nicht gut für eine Mannschaft, „die Geschichte schreiben kann“, wie der Trainer der plötzlich neue
Hoffnung schöpfenden Frankfurter Eintracht am Montagabend im HR-Studio sagte. Das große Ziel, die Relegation, ist wieder
in Sichtweite gerückt, und das strafft die Brust und steigert den Glauben in die eigenen Fähigkeiten. Wenn da nicht dieser
zweite Tag wäre. Gestern war das, keine 48 Stunden nach dem heroisch errungenen Sieg gegen Mainz 05, als die Recken zum
ersten Training in dieser Woche in den Stadtwald kamen.
Und lachen durften.
Kovac hatte nämlich für diesen Tag ein sehr dosiertes Training vorgesehen, in dem „der Spaß im Vordergrund stand“, wie der
ebenfalls aufsteigende Form zeigende Linksverteidiger Bastian Oczipka hinterher sagte. Jonglageübungen über den halben
Platz und ein fröhliches Kopfballspiel mit Feldspielern im Tor lockerten die Atmosphäre ungemein auf. „Du brauchst auch
Freude bei der Arbeit“, sagt Kovac. Wer es nicht besser wüsste, könnte meinen, da trainiere ein Team aus dem gesicherten
Mittelfeld und lasse die Saison betulich auslaufen.
Natürlich ist das nicht der Fall. Niko Kovac will, gerade vor dem zweiten Endspiel gegen den Rivalen Darmstadt 98, nicht
überziehen, will „den Kessel nicht überkochen lassen“ und die richtige Balance zwischen Lockerheit und Anspannung finden.
Das ist nicht einfach, denn wahrscheinlich hält nur ein erneuter Sieg die Frankfurter weiter im Rennen. Aber der Fokus ist, na
klar, schon komplett auf diese außergewöhnliche Partie ohne Unterstützung der eigenen Fans gerichtet.
Lesen Sie bitte weiter auf der nächsten Seite.
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Frankfurt-Darmstadt-Derby: "In Sippenhaft genommen" | Rhein-Main Frankfurter Rundschau
27. April 2016
Großes Polizei-Aufgebot bei dem Eintracht-Spiel gegen die Lilien im Dezember 2015. (Archivbild) Foto: dpa
Politiker halten das Aufenthaltsverbot der Stadt Darmstadt für unverhältnismäßig und auch rechtlich fragwürdig. Unterdessen
haben sich 70 bis 90 Eintracht-Fans bereits am Dienstagabend mit Lilien-Fans geprügelt.
In der Politik wird das für Eintracht-Frankfurt-Fans am Wochenende vorgesehene Aufenthaltsverbot für Darmstadt teilweise
sehr kritisch gesehen. Nach Einschätzung mancher Abgeordneter könnte damit genau das Gegenteil der erhofften Befriedung
erreicht werden. Politiker verschiedener Parteien riefen die Fans jedoch auf, friedlich und mit Sportgeist zu reagieren.
Die SPD-Innenpolitikerin Nancy Faeser stellte die Frage, „ob eine solche Maßnahme dazu beitragen kann, die Brisanz aus
diesem Spiel zu nehmen oder ob sie die Stimmung eher anfacht“. Ihre Fraktion halte ein pauschales Verbot für alle Anhänger
von Eintracht Frankfurt für „schwierig“, fügte Faeser hinzu.
Der Linken-Landtagsabgeordnete Hermann Schaus urteilte, Tausende friedliche Fußballfans würden „in Sippenhaft
genommen“. Er sprach von einer „völlig überzogenen, beinahe hysterischen Reaktion“ der Stadt Darmstadt.Dieses Vorgehen
werde „eher zur Eskalation beitragen“, vermutete er. Das habe bereits die „Besetzung“ einer Darmstädter Fankneipe mit
anschließender Schlägerei gezeigt.
Ein Aufkleber sorgte bereits vor dem Anpfiff für Aufregung. Darauf zu sehen ein Mann mit Eintracht-Adler , der eine Frau mit
Darmstadt-Logo würgt.
Foto: dpa
Der FDP-Innenpolitiker Wolfgang Greilich äußerte „erhebliche Zweifel“ an der Rechtmäßigkeit des Aufenthaltsverbots. So
müssten Eintracht-Fans, die in Darmstadt leben, einen 36-stündigen „Hausarrest“ absitzen, wenn man die Verfügung beim Wort
nehmen würde.
"Am Ende zählt die Sicherheit"
Anlässlich des brisanten Bundesliga-Spiels zwischen Darmstadt 98 und Eintracht Frankfurt am Samstag hatte die Stadt ein
Aufenthaltsverbot gegen alle Frankfurter Fußballanhänger verhängt, das von Freitagabend bis Sonntagfrüh gilt. „Wir fragen uns,
ob diese Maßnahme tatsächlich mit dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz des Sicherheits- und Ordnungsgesetzes vereinbar ist“,
sagte SPD-Politikerin Faeser. Der Linke Schaus kann sich „nicht vorstellen, dass eine solche unverhältnismäßige Maßnahme
bei einer entsprechenden Klage aufrechtzuerhalten sein wird“.
Zurückhaltender reagierten die Parteifreunde der grün-schwarzen Darmstädter Stadtregierung. Innenminister Peter Beuth
(CDU) äußerte den Wunsch, dass das Spiel zwischen den beiden hessischen Vereinen zu einem „friedlichen Fußballfest“
werde. Die Entscheidung der Stadt sei „mit Sicherheit wohl abgewogen“.
Mehr dazu
Ähnlich äußerte sich der CDU-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Michael Boddenerg. „Es ist sehr bedauerlich, dass das Derby
nicht unter anderen Voraussetzungen stattfinden kann, aber am Ende zählt die Sicherheit der Menschen“, kommentierte er. Auch
Boddenberg geht davon aus, dass die Darmstädter Ordnungsbehörden „sicherlich entsprechend abgewogen“ hätten.
Der Grünen-Politiker Jürgen Frömmrich verwies ebenfalls auf die lokalen Behörden, welche die Gefahrenlage einschätzen
müssten. „Uns ist wichtig festzuhalten, dass die weit überwiegende Mehrheit der Fußballfans keine Randalierer sind, sondern
sich friedlich ein Fußballspiel anschauen wollen“, fügte der Grüne hinzu. „Es ist sehr bedauerlich, dass es immer wieder eine
kleine Zahl Gewaltbereiter gibt, die dieses Vergnügen gefährden.
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Kommentar: Panische Reaktion | Eintracht - Frankfurter Rundschau
27. April 2016
Bernd Denninger, leitender Polizeidirektor, stellt in Darmstadt das Einsatzkonzept der Polizei für das bevorstehende Derby der
Lilien gegen die Eintracht vor. Foto: dpa
Die Stadt Darmstadt befürchtet massive Randale von Eintracht-Anhängern. Nicht trotz des vom DFB verhängten
Stadionverbots, sondern deswegen. Also erlässt sie ein Aufenthaltsverbot für alle Eintracht-Fans. Das ist absurd. Ein
Kommentar.
Wenn es noch einen Beweis dafür gebraucht hätte, dass das Stadionverbot für Eintracht-Fans in Darmstadt nicht nur hochgradig
ungerecht, sondern auch vollkommen sinnlos ist, dann wurde er am Dienstag erbracht. Was wollte der DFB mit dem Urteil
erreichen? Er wollte die Fans der Eintracht maßregeln, auf dass sie weniger Krawall machen und es im Stadion und
drumherum sicherer wird.
Was hat er erreicht? Die Stadt Darmstadt befürchtet massive Randale. Nicht trotz des Stadionverbots, sondern deswegen. In
allergrößter Panik erlässt sie ein Aufenthaltsverbot für alle Eintracht-Fans. Selbst Rentner und Kinder dürfen 36 Stunden lang
die Darmstädter Innenstadt nicht betreten, wenn sie irgendetwas am Leib tragen, das sie als Anhänger von Eintracht Frankfurt
outet. Deutlicher kann man nicht machen, dass das DFB-Urteil absurde Folgen hat.
Mehr dazu
Natürlich kann man daran zweifeln, ob das Stadtverbot überhaupt rechtmäßig ist. Doch jenseits dieser juristischen Aspekte
muss sich die Stadt Darmstadt auch fragen lassen, ob die Maßnahme zielführend ist. Ein Grundsatz von Sozialarbeitern in
Fanprojekten lautet: Fans, die keine Probleme haben, machen auch keine. Viele Eintracht-Anhänger wollten am Samstag nach
Darmstadt reisen. Manche, um zu randalieren (etwas anderes anzunehmen, wäre weltfremd), die meisten, weil sie sich
zumindest das Gemeinschaftserlebnis Auswärtsfahrt vom DFB nicht nehmen lassen wollten. Ihnen hat die Stadt Darmstadt
zusätzliche Probleme bereitet. Ob das klug war, wird sich zeigen.
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SV Darmstadt 98 - Eintracht Frankfurt: Großaufgebot gegen Eintracht-Fans |
Darmstadt - Frankfurter Rundschau
26. April 2016
Es brennt im Frankfurter Fan-Block: Szene aus dem Hinspiel. Foto: dpa
Vor dem Hessen-Derby am Samstag in Darmstadt hat die Polizei ein Innenstadt-Verbot für Eintracht-Fans verhängt. Wie genau
es umgesetzt werden soll, wird nicht verraten. Fan-Vertreter üben Kritik.
Darmstadt –
Eintracht-Fans unerwünscht: Anlässlich des brisanten Bundesliga-Derbys am Samstag hat die Stadt Darmstadt ein
Aufenthaltsverbot gegen alle Frankfurter Fußballanhänger verhängt. Wer durch Fan-Utensilien oder „sein Verhalten“, so die
Polizei, als Unterstützer der Mannschaft von Trainer Niko Kovac erkennbar ist, darf die Darmstädter Innenstadt von
Freitagabend bis Sonntagmorgen nicht betreten. Durch einen der größten Einsätze seiner Geschichte will das Polizeipräsidium
Südhessen das Verbot durchsetzen. Die Eintracht-Fans kritisierten die Maßnahme scharf. Sie sei „mit rechtsstaatlichen
Prinzipien nicht vereinbar“.
DFB-Strafe
Grund für das vom DFB verhängte Stadionverbot für Eintracht-Fans in Darmstadt waren Krawalle im Hinspiel. Nach der 0:1Niederlage ihrer Mannschaft hatten Eintracht-Anhänger Darmstädter Fahnen verbrannt. Einzelne Fans waren aufs Feld
gelaufen.
Vor dem Derby hatten Aufkleber und Plakate mit der Aufschrift „Lilienschweine jagen“ für Aufregung gesorgt. Eintracht-Fans
hatten sie in ganz Frankfurt angebracht. Ein mutmaßlicher Urheber wurde von der Polizei festgenommen. geo
Nach den Krawallen im Hinspiel hatte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) entschieden, dass zum
Rückspiel zwischen Darmstadt 98 und Eintracht Frankfurt keine Frankfurter Fans ins Stadion am Böllenfalltor dürfen. Stadt
und Polizei rechnen aber damit, dass dennoch bis zu 3000 Frankfurter versuchen werden, zumindest in die Innenstadt oder in
die Nähe des Stadions zu gelangen. Das soll mit dem Aufenthaltsverbot verhindert werden. Denn, so Bürgermeister Rafael
Reißer (CDU): Die Bürger in Darmstadt müssten geschützt werden. „Es darf keine Angsträume in der Innenstadt geben“, sagte
Reißer. Der Bürgermeister appellierte an die Eintracht-Fans, daheimzubleiben und das Spiel im Fernsehen zu schauen. Weder
die Stadt Darmstadt noch ihre Bürger seien für das vom DFB verhängte Stadionverbot verantwortlich, mahnte er.
Wie das Verbot konkret durchgesetzt werden soll, wollte der Einsatzleiter der Polizei, Bernd Denninger, bei einer
Pressekonferenz am Dienstag nicht sagen. Anzunehmen ist, dass die Polizei mit einem massiven Aufgebot die Bahnhöfe und die
Einfallstraßen kontrollieren wird. Denninger sagte aber auch: „Wir werden bestimmt nicht jedes Auto mit Frankfurter
Kennzeichen anhalten.“ Klar ist: Wer ein Eintracht-Trikot oder andere Devotionalien der Adlerträger trägt oder aber FanGesänge anstimmt, bekommt einen Platzverweis oder wird sogar in Gewahrsam genommen. Auch Eintracht-Anhänger, die in
Darmstadt wohnen, sollten am Samstag darauf verzichten, mit Fan-Artikeln das Haus zu verlassen. Das Aufenthaltsverbot gelte
für die „erweiterte Innenstadt“, so Denninger, also für das Gebiet zwischen dem Hauptbahnhof und dem Böllenfalltor.
Ein Aufkleber sorgte bereits vor dem Anpfiff für Aufregung. Darauf zu sehen ein Mann mit Eintracht-Adler , der eine Frau mit
Darmstadt-Logo würgt.
Foto: dpa
Denninger kritisierte den Eintracht-Spieler Änis Ben-Hatira scharf. Nach dem 2:1 seiner Mannschaft gegen Mainz am
vergangenen Sonntag hatte er über das Auswärtsspiel in Darmstadt von „Krieg“ gesprochen. Mittlerweile hat er sich auf seiner
Facebook-Seite dafür entschuldigt.
Ben-Hatiras Tor zum 2:1 gegen Mainz kam der Polizei hingegen nicht ungelegen. Es sei zumindest gut, dass die Eintracht am
Samstag bei einer Niederlage in Darmstadt nicht absteigen werde. Eine solche Konstellation hätte zusätzliche Brisanz bedeutet.
Denninger sprach dennoch von einer „dramatischen Tabellensituation“, die die Arbeit der Polizei erschwere. Den Ausschluss
der Eintracht-Fans aus dem Stadion wollte der Einsatzleiter nicht bewerten. Die Lage sei für die Polizei dadurch nicht
einfacher geworden, sagte er nur.
Klage vor Gericht möglich
Der Nordwestkurve-Rat, Sprachrohr der Eintracht-Fans, nannte das Stadtverbot „unverhältnismäßig“. Eintracht-Fans würden
unter Generalverdacht gestellt, von „Sippenhaft“ war die Rede. „Tausende Eintracht-Fans, selbst wenn sie in Darmstadt
wohnen, laufen Gefahr, Opfer willkürlicher Maßnahmen zu werden“, teilte der Nordwestkurve-Rat mit und sprach von
„absurder Hysterie“.
Auch in den sozialen Medien äußerten viele Anhänger totales Unverständnis. Von einer völlig überzogenen Maßnahme war die
Rede. Immer wieder wurde thematisiert, ob das Verbot rechtmäßig sei. Davon geht die Stadt Darmstadt aus. Eine Klage vor
dem Verwaltungsgericht ist aber noch möglich.
Mehr dazu
Frankfurter und Darmstädter Fans gelten als verfeindete Gruppierungen. Das wurde im Hinspiel deutlich, als Aufkleber für
Aufsehen gesorgt hatten, die Frankfurter Fans in Umlauf gebracht hatten. Darauf zu sehen war eine abgeänderte Szene aus dem
Horrorfilm „Staunton Hill“: Ein Mann, mit einer Axt in der linken Hand und dem Eintracht-Wappen auf dem Rücken, würgte
mit der rechten Hand eine Frau mit dem SV Darmstadt-Logo auf ihrer Kleidung. Im Text wurde zur Jagd auf die
„Lilienschweine“ aufgefordert. Der Urheber der Plakate ist mittlerweile von der Polizei gefasst.
Beide Mannschaften kämpfen am 32. Spieltag um den Klassenerhalt. Die bessere Ausgangslage haben klar die Lilien. Dank 35
Punkten sind sie komfortable vier Zähler vom Relegationsplatz entfernt. Dramatischer gestaltet sich die Situation bei der
Eintracht, die derzeit auf einem direkten Abstiegsplatz steht, mit nur einem Punkt Rückstand auf den Relegationsplatz und drei
auf das rettende Ufer. Während die Darmstädter vergangenen Spieltag eine 1:4-Niederlage beim 1. FC Köln hinnehmen
mussten, erkämpfte sich die Eintracht im Spiel gegen den FSV Mainz 05 einen 2:1-Sieg. Direkt nach dem Spiel gegen die
Rheinhessen skandierten Teile der Frankfurter Fankurve bereits „Lilienschweine“.
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Eintracht Frankfurt: Kovac will das neue "Wunder von Frankfurt" | Eintracht Frankfurter Rundschau
26. April 2016
Niko Kovac mit Clublegende Charly Körbel. Foto: dpa
Eintracht Frankfurt klammert sich an die Chance, die Klasse doch noch zu halten. Als Motivationshilfe bemüht Trainer Niko
Kovac jetzt auch die Vergangenheit.
Im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga motiviert Eintracht Frankfurts Trainer Niko Kovac seine Spieler mit der Erinnerung
an das dramatische Saisonfinale von 1999. «Keiner hat damals an die Eintracht geglaubt. Im Moment glaubt auch keiner an uns.
Aber wir können Geschichte schreiben, wir können etwas hinterlassen», sagte Kovac am Montagabend in der HR-Sendung
«Heimspiel». «Noch heute sprechen die Leute von der 99er-Generation. Dabei war das kein Meistertitel, das war ein
Klassenerhalt. Das habe ich meinen Spielern auch gesagt: Glaubt daran! Ihr könnt Geschichte schreiben. Ihr könnt ein Teil
dieses Wunders von Frankfurt werden.»
1999 schaffte die Eintracht mit vier Siegen in den letzten vier Saisonspielen eine nicht mehr für möglich gehaltene sportliche
Rettung. Höhepunkt war damals ein 5:1-Sieg am letzten Spieltag gegen den Champions-League-Anwärter 1. FC Kaiserslautern.
Die Frankfurter sind nach dem 2:1-Sieg gegen Mainz 05 immer noch Vorletzter der Bundesliga-Tabelle, haben aber nur noch
einen Punkt Rückstand auf den Relegationsplatz. «Wir sind wieder voll in der Verlosung», sagte Kovac vor dem Hessen-Derby
bei Aufsteiger Darmstadt 98. Dort fahre man am Samstag «mit breiter Brust» hin. «Darmstadt hat inzwischen auch etwas zu
verlieren. Sie sind auch noch nicht sicher.» (dpa)
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Eintracht Frankfurt: Trio mit Herz | Eintracht - Frankfurter Rundschau
26. April 2016
Behauptungswillen: David Abraham (re.) gegen den Mainzer Jhon Cordoba. Foto: Jan Huebner
Die Eintracht-Abwehr steht gut – doch einer aus dem Trio Abraham, Russ und Zambrano muss im Spiel gegen Darmstadt
weichen.
Der tapfere David Abraham zeigte irgendwann auf seine Schienbeine. „Lauter blaue Flecken“, sagte der Verteidiger der
Frankfurter Eintracht lächelnd. „Hartes Spiel, schweres Spiel.“ In der Schlussphase der Partie gegen den FSV Mainz 05 konnte
der Argentinier nicht mehr so, wie er wollte. Krämpfe schüttelten ihn, er war fix und fertig, doch er wollte seine Mannschaft
nicht hängenlassen. „Einmal hat er angezeigt, es geht nicht mehr weiter, dann konnte er plötzlich doch noch. Das war auch nicht
leicht für uns da draußen“, sagte Eintracht-Trainer Niko Kovac nach dem 2:1-Sieg gegen Mainz 05. Schließlich nahm er den
29-Jährigen doch vom Feld. Und brachte Carlos Zambrano.
Der ist eigentlich Abwehrchef und eine Bank in der Deckung. Zambrano zeigte gleich, weshalb er für diese Mannschaft so
eminent wichtig ist. Der Peruaner holte erst einmal Karim Onisiwo von den Beinen und sah seine obligatorische Gelbe Karte.
Die 50. im 135. Bundesligaspiel. Das ist rekordverdächtig. Doch dann rettete er gegen den Mainzer Leon Balogun und ließ sich
gleich noch das Knie in den Unterleib rammen, was vielleicht sogar eine Rote Karte wert gewesen wäre. Dann klärte er noch
in hoher Not gegen den früheren Eintracht-Spieler Stefan Bell. Der eisenharte Carlos Zambrano hat in etwa fünf Minuten
Spielzeit seine enorme Bedeutung gezeigt. Genauso wie zuvor David Abraham.
Abraham kocht ab
Der Südamerikaner bot gegen die Rivalen aus Rheinhessen eine formidable Leistung. Abraham, ein freundlicher,
sympathischer Zeitgenosse, trieb seinen kolumbianischen Widerpart Jhon Cordoba schier zur Verzweiflung. Mit seiner
ungeheuren Schnelligkeit klaute er dem Mainzer Mittelstürmer ein ums andere Mal die Bälle, seine Zweikämpfe waren hart, er
teilte aus, steckte ein. Es waren rassige, teilweise atemberaubende Duelle um den Ball. „Mit seinem Tempo und seiner
Robustheit kann er fast alle Stürmer abkochen“, lobte Niko Kovac. „Und das ist nicht leicht gegen so einen Zwei-Tonner.“ Des
Trainers prägnante Belobigung beschränkte sich auf zwei Worte: „Alle Achtung.“
Abraham entnervte den jungen Cordoba, der sich sogar in der zweiten Hälfte zu einem Nachtreten hinreißen ließ, ohne den
Frankfurter Defensivspieler aber getroffen zu haben. Dennoch: Da hätte der FSV-Angreifer des Feldes verwiesen gehört.
Lesen Sie bitte weiter auf der nächsten Seite.
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Eintracht Frankfurt: Frischer Wind in den Segeln | Eintracht - Frankfurter
Rundschau
26. April 2016
Was für eine Erleichterung. Der Kniefall des Marco Russ nach dem Sieg gegen Mainz 05. Foto: Jan Huebner
Die wachgeküsste Frankfurter Eintracht geht mit neuem Elan und positiver Stimmung in den Endspurt. Das Comeback von
Torjäger Alex Meier rückt immer näher.
Manchmal sagen Bilder mehr als 1000 Worte oder, wie hier, 200 Zeilen. Wer den Frankfurter Kapitän Marco Russ am
Sonntagabend, kurz vor halb acht Uhr, beobachtet hat, wie der Ur-Frankfurter auf den Boden sank, auf die Knie ging, die Hände
weit vom Körper gestreckt, die Hände zu Fäusten geballt, wie er den Kopf in den Nacken legte, die Augen schloss und seine
ganze Erleichterung hinaus in den bewölkten Frankfurter Abendhimmel brüllte, der kann vielleicht ungefähr ermessen, welche
Bedeutung dieser so aufopferungsvoll erkämpfte 2:1-Erfolg der Eintracht gegen den FSV Mainz 05 hatte, welch Befreiung und
Erlösung.
Eintracht gewinnt gegen Mainz
Eintracht Frankfurt schöpft Hoffnung im Abstiegskampf: Im Derby gegen den FSV Mainz 05 erkämpfen sich die Frankfurter
einen wichtigen 2:1-Sieg. Damit wahrt sich die Mannschaft von Niko Kovac die Chance auf den Klassenerhalt. Die Bilder
vom Spiel...
Foto: E. Krieger
Marco Russ, der gereifte Mann aus Hanau, ist in diesen Tagen so etwas wie das Sinnbild der Eintracht geworden: Ein
wackerer Vorkämpfer, identitätsstiftend, einer, der mit seinem Willen und seiner Einstellung den Glauben an das Wunder am
Leben hält. Vielleicht war Marco Russ noch nie so wichtig wie jetzt, wie in diesem Frühjahr 2016.
Der dritte Rückrundensieg im 14. Spiel hat den Bundesligisten vom Main wachgeküsst. Vielfach sind Spieler, Trainer und
Funktionäre am Sonntag gefragt worden, ob dieser leidenschaftlich errungene Dreier eine Art Lebenszeichen für die
Mannschaft, den Verein und die ganze Stadt war, das Zeichen, auf das alle irgendwie gewartet haben. Und natürlich wollte das
niemand verneinen. Der Glaube ist zurück.
Druck auf Konkurrenz erhöht
Ganz Frankfurt, das kann man festhalten, hat den Abstiegskampf angenommen, die Wut und der Frust über die verkorkste Saison
und die Suche nach Gründen sind endgültig dem großen Ziel gewichen, die Rettung zu schaffen, egal wie, und auch im
kommenden Jahr Bundesligafußball in Frankfurt anzubieten. Diese Aufbruchstimmung kann die Mannschaft tragen, ihr Flügel
verleihen oder zumindest aber einen Schub versetzen. Eine solche positive, kämpferische Atmosphäre kann im Ringen um den
Klassenverbleib ungeheuer wichtig sein. Die Psyche und auch das Unterbewusste spielen im Spitzensport ja eine nicht zu
unterschätzende Rolle. Und da sind gute Gefühle sicher besser als Versagensängste.
Denn man muss ebenso konstatieren: Eintracht Frankfurt hat durch das 2:1 gegen einen schlappen FSV Mainz 05 in einem
intensiven Duell nur die Mindestvoraussetzung geschaffen, auch weiterhin im großen Spiel zu sein, die Hessen sind im Rennen
geblieben. Mehr nicht.
Nach wie vor ziert Eintracht Frankfurt einen Platz, der den Gang in die zweite Liga bedeuten würde. Immer noch ist der die
Saisonverlängerung bedeutende Platz 16 einen Punkt entfernt. Immerhin hat die Eintracht den letzten verbliebenen Strohhalm
gepackt. Ob er kräftig genug ist, den ganzen Verein aus dem Morast zu ziehen, wird sich in den nächsten drei Spielen zeigen.
Lesen Sie bitte weiter auf der nächsten Seite.
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Klassenbuch Eintracht - Mainz: Die Spieler in der Einzelkritik | Eintracht Frankfurter Rundschau
Die Adler fliegen noch: Durch den Sieg gegen Mainz 05 bleibt Eintracht Frankfurt im Rennen um den Klassenerhalt. Besonders
die Defensive wusste gegen die Rheinhessen zu überzeugen. Die Noten der Spieler.
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Frankfurter Neue Presse
FNP Artikel
Strafe für die Eintracht: Ein verhängnisvoller Fehler
[Do, 28 Apr 03:30]
Alle Eintracht-Fans für 36 Stunden aus Darmstadt zu verbannen, das ist Sippenhaft, ist mit einer demokratischen Denke nicht vereinbar.
Eintracht: Russ will so oder so bleiben - Der Vertrag des Innenverteidigers hat sich automatisch
bis 2017 verlängert
[Do, 28 Apr 03:30]
Eintracht Frankfurts Trainer Niko Kovac konzentriert sich nur auf die sportliche Seite des Derbys.
Stadtverbot für Eintracht-Fans: Wie schlimm wird es? - Verwaltungsgericht entscheidet wohl
über Darmstädter Betretungsverbot für Eintracht-Fans
[Do, 28 Apr 03:30]
In Darmstadt bereitet sich nicht nur die Polizei auf das brisante Hessenderby vor. Und bei der Eintracht ist man sauer.
Eintracht-Fanclubverband will vor Gericht ziehen
[Mi, 27 Apr 17:21]
Vier Tage vor dem brisanten Bundesliga-Derby zwischen Darmstadt und Frankfurt gab es bereits die erste Randale - ausgerechnet dort, wo am Wochenende eine
Sperrzone für Eintracht-Fans geplant ist. Die Maßnahmen stoßen auf viel Unverständnis.
Kommentar: Stadtverbot für Eintracht-Fans ist skandalös
[Mi, 27 Apr 03:30]
Man kann den Eintracht-Fans nur den Rat geben, gerichtlich gegen diesen Unsinn vorzugehen. Ein Kommentar von Sportchef Klaus Veit.
Erste Schlägerei: Bundesliga-Derby in Darmstadt wirft Schatten voraus
[Mi, 27 Apr 13:00]
Das Sperrverbot für Eintracht-Fans in Darmstadt ist heftig umstritten. Einige Randalierer haben sich schon jetzt in die Innenstadt des BundesligaKonkurrenten vorgewagt.
Verbot für Eintracht-Fans: Innenminister findet Maßnahme "abgewogen"
[Mi, 27 Apr 11:58]
Innenminister Peter Beuth hat sich zum Darmstädter Stadtverbot für die Eintracht-Fans geäußert: Er war offensichtlich nicht an der
Entscheidung beteiligt, hält die Maßnahme aber "mit Sicherheit wohl abgewogen".
Eintracht-Fans empören sich über Stadtverbot
[Mi, 27 Apr 09:35]
Als Reaktion auf die Ausschreitungen im Bundesliga-Hinspiel zwischen Eintracht-Frankfurt und Darmstadt 98 greifen DFB und die Darmstädter Polizei zu
drakonischen Maßnahmen. Das am Dienstag verkündete Stadtverbot für Eintracht-Anhänger sorgt nicht nur unter SGE-Fans für
Empörung.
Prügelei zwischen Frankfurter und Darmstädter Fans
[Mi, 27 Apr 08:18]
Vor dem brisanten Bundesliga-Duell hat es eine Auseinandersetzung zwischen Fans beider Mannschaften in der Darmstädter Innenstadt gegeben. War es
eine Reaktion auf das Innenstadt-Verbot der Eintracht-Fans?
Stadt Darmstadt sperrt Eintracht-Fans aus - Drakonisches Verbot soll Randale bei BundesligaDerby verhindern
[Mi, 27 Apr 03:30]
Fans von Eintracht Frankfurt dürfen nach einem Urteil des DFB-Sportgerichts keine Karten für das Spiel gegen Darmstadt 98 am Samstag kaufen. Die
Stadt Darmstadt verbietet Fans jetzt, in die Innenstadt zu kommen. Rechtsanwälte glauben, dass dies nicht haltbar ist.
Bei Meier ist Land in Sicht
Lilien-Fans verzichten beim Derby auf Fahnen und Choreographie
[Mi, 27 Apr 03:30]
[Mi, 27 Apr 03:30]
Das Darmstadt-Verbot für Eintracht-Anhänger sorgt für ein Zusammenrücken der konkurrierenden Fangruppen.
Nia Künzer: "Wenn die Eintracht so kämpft, kann es klappen"
[Mi, 27 Apr 03:30]
Nia Künzer köpfte Deutschlands Frauen 2003 ins WM-Glück, mit dem 1. FFC Frankfurt gewann sie etliche Titel. Für die Eintracht sieht sie
im Abstiegskampf wieder viel mehr Chancen - ebenso wie Bernd Reisig. Der langjährige FSV-Macher mahnt aber auch eine schonungslose Analyse an.
Packt’s die Eintracht noch? - Weilbacher Fanclub hofft auf Bundesliga-Erhalt der SGE
[Mi, 27 Apr
03:30]
Bald ist die Fußball-Bundesliga-Saison 2015/16 beendet. Ob die Eintracht-Fußballer weiterhin erstklassig bleiben, ist derzeit unklar. Für die Fans
bedeutet die Ungewissheit reinen Nervenkitzel bis zum Schluss. Nicht alle freut so viel Anspannung in der Schlussphase.
Die Eintracht hat das Spiel im Griff
[Mi, 27 Apr 03:30]
Beim Tischfußball-Kick während des Sponsorenfestes nach dem Heim-Sieg gegen Mainz wurden einige Eintracht-Stars wieder zu Kindern.
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Kommentar: Strafe für die Eintracht: Ein verhängnisvoller Fehler | Frankfurter
Neue Presse
Ja, einige Fußball-Fans der Frankfurter Eintracht hatten sich im vergangenen Dezember während des Heimspiels gegen
Darmstadt 98 richtig daneben benommen. Da brannten Fahnen der Südhessen, da wurde Pyro gezündet. Das wurde vom
Deutschen Fußball-Bund bestraft und war auch richtig so. Nur: Mit der Art der Strafe fing das Dilemma an, das hoffentlich am
Samstag nicht im Chaos endet.
Es war unverantwortlich und kurzsichtig vom DFB-Sportgericht, für das Rückspiel ein Stadionverbot für Eintracht-Fans zu
verhängen. Von Frankfurt nach Darmstadt, das ist ein Katzensprung. Wer sich etwas in der vielschichtigen Fanszene auskennt,
der hätte wissen müssen, dass ein solches Verbot wie ein Aufruf zum Massentourismus nach Südhessen ist. Vor ein paar Jahren
waren Hunderte trotz Verbot und ohne Eintrittskarten zur Partie bei Union Berlin gefahren. Dort hatten die Veranstalter weise
reagiert. Polizisten wiesen dem breites Hessisch sprechenden Fremden freundlich den Weg ins Stadion, dort begrüßte der
Stadionsprecher „auch die Gäste, die eigentlich nicht hier sein dürften“. Und nach ein paar Spielminuten wurden sogar die
Tore geöffnet, damit sich die Eintrachtler in „ihrem“ Block versammeln durften. Das Ergebnis war ein fröhlich-friedlicher
Fußball-Abend.
Bilderstrecke Gewaltbereite Eintracht-Fans verbrennen Lilien-Fahnen
Klar, zwischen Frankfurtern und Darmstädtern besteht eine größere Rivalität. Trotzdem dürfen nicht alle Anhänger eines
Vereins, egal, wie dieser heißt, unter den Generalverdacht gestellt werden, rund um ein Spiel Gewalt ausüben zu wollen. Und
so toppte die Stadt Darmstadt mit ihrer Sperr-Verordnung den Fehler des DFB-Sportgerichts noch einmal entscheidend. Alle
Eintracht-Fans für 36 Stunden aus der südhessischen Nachbarstadt zu verbannen, das ist Sippenhaft, ist mit einer
demokratischen Denke nicht vereinbar. Kein Wunder, dass nun selbst Rechtsanwälte von einer „hochgradig rechtswidrigen
Maßnahme“ sprechen. Und wie die Anordnung von den Hundertschaften der Polizei praktisch umgesetzt werden soll, kann auch
niemand präzise beantworten. Der Versuch einer notwendigen Deeskalation ist nicht einmal im Ansatz zu erkennen.
Verantwortliche der Stadt Darmstadt und der Polizei haben einen riesigen Fehler gemacht. Sie haben entschieden, ohne sich
wenigstens die Meinung der Fachleute anzuhören, die täglich mit dem problematischen Teil der Eintracht-Fans
zusammenarbeiten. Sie beschlossen das Verbot bereits am 21. April, sie luden zur Pressekonferenz aber erst am 26. April, am
Tag, bevor die übliche Sicherheitsbesprechung stattfand. Nach eigener Aussage wusste nicht einmal der Hessische
Innenminister von dem Vorhaben. Und jetzt? Es bleibt die Hoffnung, dass vom Verwaltungsgericht entschieden wird, dass
dieses Betretungsverbot aufgehoben wird. So könnte wenigstens etwas Dampf aus dem Kessel genommen werden. Aber
Darmstadt hat im Gegensatz zu seinem Verein bewiesen, dass man nicht reif für die Bundesliga ist.
[email protected]
Verwaltungsgericht entscheidet Stadtverbot für Eintracht-Fans: Wie schlimm wird es?
In Darmstadt bereitet sich nicht nur die Polizei auf das brisante Hessenderby vor. Und bei der Eintracht ist man sauer.
clearing
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Eintracht Frankfurt: Eintracht: Russ will so oder so bleiben | Frankfurter Neue
Presse
Frankfurt.
Das ist mal ein starkes Zeichen mitten im Abstiegskampf: Der Vertrag von Marco Russ hat sich nach 25 Spielen in dieser
Saison automatisch um ein Jahr verlängert. Der stellvertretende Kapitän wäre zudem bereit, sich vorzeitig für zwei weitere
Jahre zu binden, unabhängig von der Ligenzugehörigkeit, also auch für die Zweite Liga. „Es wäre schön, wenn wir eine Lösung
finden“, sagte der 30 Jahre alte Abwehrspieler am Mittwoch und machte deutlich, dass er kein großes Interesse mehr habe, bei
einem anderen Club zu spielen. Entscheidend sei, wie die Eintracht und der Trainer für die Zukunft planen würden. „Ich würde
gerne bleiben“, sagte Russ deutlich, „wenn die Eintracht das auch will, unterschreibe ich sofort“. Dringend sei das Thema
durch den sowieso bis zum 30. Juni 2017 verlängerten Vertrag allerdings nicht, „jetzt konzentriere ich mich ausschließlich auf
die nächsten Spiele.“
Russ, der nach dem letzten Abstieg 2011 nur ein Spiel für die Eintracht in der Zweiten Liga absolviert hatte und dann zum VfL
Wolfsburg gewechselt war, genießt seit seiner Rückkehr 2013 bei seinem Ausbildungsverein längst wieder ein hohes Ansehen.
Trainer Niko Kovac zählt ihn wie sein Vorgänger Armin Veh zu den absoluten Führungsspielern. Während Veh Russ immer mal
wieder auch im Mittelfeld eingesetzt hat, spielt er bei Kovac nur noch Innenverteidiger, „weil er kein Sechser ist“. Dies
freilich kann sich für das Derby am Samstag bei Darmstadt 98 nun wieder ändern. Denn Kovac liebäugelt mit dem Gedanken,
neben Russ und David Abraham auch Carlos Zambrano wieder in die Mannschaft zu bringen. Was nachvollziehbar wäre, denn
alle drei Innenverteidiger gehören zu den überdurchschnittlich begabten Profis im Kader der Eintracht. Und alle drei verfügen
über unterschiedliche Qualitäten.
Darmstadt geht von Schusters Bleiben aus
Während Chefcoach Ralph Hasenhüttl beim FC Ingolstadt seinen Abschied angekündigt hat, plant Mit-Aufsteiger SV Darmstadt
98 weiter mit Dirk Schuster.
clearing
Beim Training am Mittwoch ließ sich Kovac nicht in die Karten schauen. Bei Eiseskälte wurde viel gespielt, mit Zambrano in
der B-Elf, dafür mit Marco Fabián, der zuletzt nicht einmal auf der Bank gesessen hatte, in der vermeintlichen A-Elf.
Wahrscheinlich hat der Trainer geblufft, weil er unter den Kiebitzen Darmstädter „Spione“ vermutete. „Lasst euch
überraschen“; sagte Kovac später. Zudem gibt es auch gesundheitliche Fragen, die in den nächsten Tagen zu beantworten sein
werden. So fehlte diesmal wieder Stefan Aigner, der sich nach seiner gegen Mainz erlittenen Gehirnerschütterung noch etwas
„schummrig“ gefühlt habe, wie der Trainer erklärte. Keinesfalls, so Kovac, werde man ein Risiko eingehen, „jeder der spielt,
muss einhundert Prozent geben können.“
Die Frankfurter wissen, was auf sie zukommt in Darmstadt und versuchen, sich darauf einzustellen. Marco Russ erwartet einen
„giftigen“ Gegner mit all jenen Vorzügen, die die „Lilien“ in dieser Saison so weit gebracht haben. „Sie werden provozieren,
sich fallen lassen, Zeit schinden und so weiter“, glaubt Russ nach den Erfahrungen des Hinspiels, „darauf müssen wir gefasst
sein und vielleicht genauso spielen.“
Der Trainer hält sich mit Prophezeiungen zurück. Kovac weiß, wie schwierig die Partie wird, will auf keinen Fall Öl ins Feuer
gießen. Die gesamte Fan-Problematik, die seit Tagen die Wellen der Empörung hoch schlagen lassen, will er komplett
ausblenden.
Verwaltungsgericht entscheidet Stadtverbot für Eintracht-Fans: Wie schlimm wird es?
In Darmstadt bereitet sich nicht nur die Polizei auf das brisante Hessenderby vor. Und bei der Eintracht ist man sauer.
clearing
Es mache keinen Sinn, das Spiel zusätzlich anzuheizen. „Das lasse ich nicht an mich heran“, sagt er, „ich brauche alle Energie
für die Vorbereitung auf das Spiel.“ Auch dem Hinspiel mit der 0:1-Niederlage und all seinen für die Eintracht so
unerfreulichen Begleiterscheinungen, will er keine Bedeutung beimessen. „Das ist Vergangenheit“, sagt er, „wir fahren nach
Darmstadt, um es besser zu machen“. Die Eintracht bezieht kein Hotel in der Nachbarstadt, sondern bleibt im gewohnten
Mannschaftsquartier in Neu-Isenburg. In der Hoffnung, dass der Mannschaftsbus trotz der Sperre für Fahrzeuge mit eindeutigem
Eintracht-Bezug ungehindert zum Stadion fahren darf.
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Verwaltungsgericht entscheidet: Stadtverbot für Eintracht-Fans: Wie schlimm wird
es? | Frankfurter Neue Presse
Frankfurt.
„Kracht“ es jetzt erst recht rund um das Bundesliga-Derby zwischen Darmstadt 98 und Eintracht Frankfurt oder wird das von
der südhessischen Stadt am Dienstag bekanntgegebene Betretungsverbot für alle Eintracht-Anhänger für Ruhe sorgen?
Es gibt viele Stimmen, die meinen, dass hier unnötig Öl ins Feuer gegossen wurde, dass sich gerade die zur Gewalt bereiten
Fans der Adlerträger von dieser Verordnung provoziert fühlen werden. Ein erster Beweis: Am Dienstagabend prügelten sich
Eintracht- und „Lilien“-Fans in der Darmstädter Innenstadt. Es gab Schmierereien an Hauswänden, aber wohl keine Verletzten.
Sieben Personen wurden bis zum nächsten Morgen festgesetzt.
Wütende Fans: „Verhältnisse wie bei Erdogan“
Im Internet lassen die Frankfurter Fans ihrem Frust und manche auch ihrer Wut freien Lauf. Stadion- plus Stadtverbot: Das ist
ein bisschen arg viel für die geplagte Eintracht-Seele.
clearing
Am gestrigen Nachmittag fand dann in Darmstadt die Sicherheitsbesprechung vor der brisanten Partie statt. Eigentlich Routine,
bei der sich unter anderem Polizei, Feuerwehr und Fanbetreuung treffen, um über einen möglichst reibungslosen Ablauf am
Spieltag zu diskutieren. Diesmal nahmen aber auch Eintracht-Vorstand Axel Hellmann und Prokurist Philipp Reschke, beide
Juristen, an dem Treffen teil. Hellmanns vernichtendes Urteil: „Diese Runde war abenteuerlich.“
Innenminister: „Wohl abgewogen“
Während Innenminister Beuth das pauschale Aussperren aller Frankfurter Fans zum Derby am Samstag in einer ersten Reaktion
für „wohl abgewogen“ hält, fragen sich einige Landtagsabgeordnete, ob die Maßnahme nicht eher zu weiterer Eskalation führt.
clearing
Besonders, als Darmstadts Polizeipräsident Bernd Denninger erklärte, dass der Behörde keine konkreten Hinweise auf eine
Gefährdungslage vorliegen, wäre Hellmann fast der Kragen geplatzt. Warum, ja, warum nur, fährt man dann ein so großes
Geschütz auf, verbietet allen Eintracht-Fans, von Freitag, 19 Uhr, bis Sonntag, 7 Uhr, die Darmstädter Innenstadt zu betreten?
„Die müssten mit Pauken und Trompeten vor Gericht untergehen“, schimpfte Hellmann.
Das könnte passieren, denn die Vorsitzende des Dachverbandes der Fanclubs von Eintracht Frankfurt wird vor das Darmstädter
Verwaltungsgericht ziehen, wie ihre Anwältin Waltraut Verleih erklärte.
Juristisch gesehen geht es um einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Grundrechte wie Bewegungs- und Reisefreiheit.
Außerdem könnten „nicht Tausende unter Generalverdacht gestellt werden“, so die Anwältin. Am Donnerstagnachmittag wird
die Klage wohl eingereicht, gerade noch rechtzeitig, damit das Gericht noch vor dem Verbot entscheiden kann.
Mehr Zeit hatten sich übrigens die Darmstädter Verantwortlichen gelassen. Die Verfügung wurde bereits am 21. April
beschlossen, dann wurde sie fünf Tage unter Verschluss gehalten, ehe die Öffentlichkeit am Dienstag darüber informiert wurde.
Im Wortlaut: Die Verfügung der Stadt Darmstadt
Wir drucken die „Allgemeinverfügung“, welche der Magistrat der Stadt Darmstadt erlassen hat, in Auszügen:
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Axel Hellmann ärgerte sich auch darüber, dass wohl niemand auf die Idee gekommen war, sich vor einer so weitreichenden
Entscheidung mit der Eintracht in Verbindung zu setzen: „Es kann nicht sein, dass wir gerne für unsere Fans verantwortlich
gemacht, aber von solchen Entscheidungen dann völlig überrascht werden.“ Die in Deutschland anerkannten
Sicherheitskonzepte sehen in der Tat eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten vor und keine Alleingänge.
Unklar ist weiter, wie die Verordnung, wenn sie nicht doch noch vom Verwaltungsgericht einkassiert wird, bei einem der
größten Polizeieinsätze in der Geschichte Darmstadts vernünftig in die Tat umgesetzt wird. Andrea Löb, Sprecherin beim
Polizeipräsidium Darmstadt versicherte zwar: „Wir werden am Samstag mit sehr viel Feingefühl vorgehen.“ Die Frage, was
mit einem in Darmstadt wohnenden Eintracht-Fan geschehe, wenn dieser in einer Kneipe vor seiner Haustüre die Partie im
Fernsehen verfolge und bei einem Frankfurter Tor jubele, konnte oder wollte sie nicht konkret beantworten. Es gehe darum, so
Löb weiter, gewaltbereite Fans auszusortieren.
Jurist: „Das Verbot ist rechtswidrig“
Über das umstrittene „Innenstadt-Verbot“ für Eintracht-Fans beim Hessen-Derby in Darmstadt sprach Dieter Hintermeier mit
Professor Georg Hermes, Professor für öffentliches Recht an der Goethe-Universität in Frankfurt.
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Auf diese bereitet man sich in Darmstadt nicht nur bei der Polizei vor. Petra Klein, Inhaberin des am Darmstädter Marktplatzes
gelegenen Ratskellers, sagte etwa: „Wir schauen mit Sorge auf das Wochenende.“ Sie hat einen Wachdienst organisiert, will
lediglich Pappteller sowie Bestecke und Becher aus Plastik ausgeben. Petra Klein hält die Entscheidung der Stadt für wenig
hilfreich: „Ich glaube nicht, dass dies die Lage entspannt.“
Ähnlich sieht dies Käthe Banse, die in einem Kiosk arbeitet, der direkt neben dem Stadion am Böllenfalltor liegt: „Ich weiß
nicht, was das soll von der Polizei.“ Aber auch auf den DFB ist sie sauer: „Mit dem Stadionverbot wird er die Fans schon ein
bisschen gereizt haben.“ Dies alles habe nichts mehr mit Fußball zu tun. Und so bleibt der Kiosk am Samstag geschlossen.
Was Frankfurter Prominente sagen
Wir haben uns umgehört, was bekannte Frankfurter zu dem Fan-Verbot in Darmstadt sagen.
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Bernd Denninger übrigens hatte vor gut fünf Jahren, als es in Offenbach bei Ausschreitungen zwei Schwerverletzte gegeben
hatte, anschließend alle Beteiligten aufgefordert, „mit größter Besonnenheit die nächsten Schritte zu gehen“. Jetzt hat er diese
Besonnenheit selbst vermissen lassen. Statt zu deeskalieren, muss man nun befürchten, dass am Samstag Fußball-Fans von mit
der Eintracht-Szene befreundeten Vereinen ebenfalls nach Südhessen reisen. Nicht ein paar Dutzend, sondern ein paar Hundert.
Kommentar Strafe für die Eintracht: Ein verhängnisvoller Fehler
Alle Eintracht-Fans für 36 Stunden aus Darmstadt zu verbannen, das ist Sippenhaft, ist mit einer demokratischen Denke nicht
vereinbar.
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Eintracht Frankfurt: Eintracht-Fanclubverband will vor Gericht ziehen |
Frankfurter Neue Presse
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Eintracht Frankfurt: Stadtverbot für Eintracht-Fans ist skandalös | Frankfurter
Neue Presse
Dass der Nordwestkurven-Rat das Betretungsverbot der Stadt Darmstadt für unverhältnismäßig und mit rechtsstaatlichen
Prinzipien nicht vereinbar hält, verwundert nicht. Schließlich ist er ein Sprachrohr der Fans, die bei Bundesligaspielen der
Frankfurter Eintracht für Stimmung sorgen. Dass unter diesen nicht nur brave Lämmer sind, ist bekannt und wird nicht
bestritten.
Daraus aber einen Allgemeinverdacht abzuleiten, wie dies nun die Stadt Darmstadt exerziert, das ist ein Skandal. Wir sind in
Südhessen und nicht in der Türkei, wo man immer häufiger den Eindruck gewinnt, dass demokratische Grundrechte mit Füßen
getreten werden. Wenn ein Flüchtling kriminell wird, dürfen nicht alle Flüchtlinge wie potenzielle Straftäter angesehen oder
gar behandelt werden.
Hilflos präsentieren sich die Stadtpolitiker, die so der Polizei ein Schwert in die Hand gegeben haben, um jeden
vermeintlichen Eintracht-Anhänger aus ihrer Stadt zu jagen. Sind wir doch ehrlich: Mit einem Verbot hält man höchstens
diejenigen ab, die sowieso nichts Böses im Schilde geführt hätten. Andererseits ermuntert man mit dieser Verfügung geradezu
junge Leute, sich über ein solch’ unsinniges Verbot der grundrechtlich zugesicherten Bewegungs- und Reisefreiheit
hinwegzusetzen. Auch taktisch war diese Entscheidung ein Schuss ins eigene Knie.
Man kann den Eintracht-Fans nur den Rat geben, gerichtlich gegen diesen Unsinn vorzugehen. Doch auch wenn ihr gewonnen
habt, lasst Darmstadt am Samstag einfach links liegen oder lasst euch wenigstens auf keinen Fall provozieren. Hunderte von
Polizisten werden sich dann gelangweilt die Beine in den Bauch stehen, die Darmstädter Entscheidungsträger wären total
bloßgestellt.
Das hätten sie sich wirklich verdient. Nicht aber den Triumph, dass sie selbst nach der kleinsten Auseinandersetzung sagen
können: „Seht her, wir wussten es doch!“
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Eintracht Frankfurt: Erste Schlägerei: Bundesliga-Derby in Darmstadt wirft
Schatten voraus | Frankfurter Neue Presse
Bereits vier Tage vor dem brisanten Bundesliga-Derby zwischen dem SV Darmstadt 98 und Eintracht Frankfurt sind Fans aus
beiden Lagern aufeinander losgegangen. In der Darmstädter Innenstadt gab es nach Mitteilung der Polizei am Dienstagabend
Auseinandersetzungen. Pyrotechnik kam zum Einsatz, von Verletzten ist nichts bekannt. Derweil sorgt das Aufenthaltsverbot
von Eintracht-Anhängern am Wochenende in Darmstadt auch in der Politik für Diskussionen. Innenminister Peter Beuth (CDU)
hält die ungewöhnliche Maßnahme jedoch für «mit Sicherheit wohl abgewogen».
70 bis 90 Eintracht-Fans hatten sich in einer Darmstädter Kneipe getroffen. Als die teils vermummte Schar weiter Richtung
Innenstadt wollte, trafen sie auf Anhänger der «Lilien». Die Polizei schritt ein und kontrollierte die Fangruppen. Sieben
einschlägig bekannte Anhänger der Eintracht wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen.
Bilderstrecke Eintracht-Training: Vorbereitung auf Darmstadt 98
Aus Angst vor Randale beim Aufeinandertreffen der beiden abstiegsbedrohten Erstligisten am Samstag (15.30 Uhr/Sky) war
neben dem Stadion am Böllenfalltor auch die Darmstädter Innenstadt für die Gäste-Fans zur Sperrzone erklärt worden. Für die
Frankfurter Anhänger gelte am Wochenende 36 Stunden lang «ein Aufenthaltsverbot für die erweiterte Darmstädter Innenstadt»,
hatte Polizei-Einsatzleiter Bernd Denninger mitgeteilt. Die Fanorganisation «Nordwestkurve Frankfurt» hatte das Verbot
umgehend scharf kritisiert.
Beuth wollte die Entscheidung des Darmstädter Ordnungsdezernenten am Mittwoch in Neu-Isenburg nicht weiter
kommentieren, da er die Einzelheiten der Verfügung nicht kenne. Wichtig sei, dass es am Samstag zu einem «friedlichen
Fußballfest» komme.
Sein Parteikollege Frederic Schneider, Kreisvorsitzender der Jungen Union Main-Taunus, verglich die Maßnahmen sogar mit
dem türkischen Regime um Präsident Recep Erdogan. «Menschen aus einer Stadt auszusperren, nur weil sie Fans einer
Mannschaft sind – Türkei? Nein, Darmstadt», twitterte er. Die außergewöhnliche Maßnahme stützt sich auf das hessische
Gesetz über die öffentliche Sicherheit und Ordnung.
Hermann Schaus, Parlamentarischer Geschäftsführer und sportpolitischer Sprecher der Linke-Fraktion, sprach am Mittwoch im
Landtag von «Sippenhaft» und kritisierte: «Die völlig überzogene, beinahe hysterische Reaktion der Stadt Darmstadt, allen
Anhängern von Eintracht Frankfurt ein allgemeines, fast 36 Stunden andauerndes Aufenthaltsverbot in Darmstadt zu verhängen,
ist weder deeskalierend noch verhältnismäßig.»
Er könne sich nicht vorstellen, dass eine solche unverhältnismäßige Maßnahme bei einer entsprechenden Klage
aufrechtzuerhalten sein werde. Allerdings ist bis zum Mittwochmittag beim Verwaltungsgericht Darmstadt noch kein Antrag auf
eine Einstweilige Verfügung eingegangen.
Für viele stellt sich auch die Frage, wie die Sicherheitsbehörden diese Maßnahme durchsetzen wollen. «Nicht jeder trage
seine Leidenschaft für einen Fußballverein auf der Stirn geschrieben oder mache sie durch das Tragen von Fan-Utensilien nach
außen erkennbar», erklärte Schaus.
Nach den Ausschreitungen im Hinspiel hatte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) einen Ausschluss der
Eintracht-Fans für die Partie verfügt. Dennoch rechnet die Polizei mit bis zu 3000 Eintracht-Fans in Darmstadt.
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Frankfurt.
Das von der Stadt Darmstadt verfügte 36-stündige Aufenthaltsverbot für Fans von Eintracht Frankfurt vor dem BundesligaDerby am Samstag ist nach Meinung von Innenminister Peter Beuth «mit Sicherheit wohl abgewogen». Der CDU-Politiker
wollte die Entscheidung des Darmstädter Ordnungsdezernenten aber am Mittwoch in Neu-Isenburg nicht weiter kommentieren,
da er die Einzelheiten der Verfügung nicht kenne. Wichtig sei, dass es am Samstag zu einem «friedlichen Fußballfest» komme.
Eintracht Frankfurt Stadtverbot für Eintracht-Fans ist skandalös
Man kann den Eintracht-Fans nur den Rat geben, gerichtlich gegen diesen Unsinn vorzugehen.
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Am Dienstag hatte die Stadt Darmstadt gemeinsam mit der Polizei
neben dem Stadion am Böllenfalltor auch die Innenstadt für die Gäste-Fans zur Sperrzone erklärt. Für die Frankfurter Anhänger
gilt 36 Stunden lang ein Aufenthaltsverbot für das erweiterte Darmstädter Zentrum. Die außergewöhnliche Maßnahme stützt
sich auf das hessische Gesetz über die öffentliche Sicherheit und Ordnung.
Nach den Ausschreitungen im Hinspiel hatte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes einen Fan-Ausschluss für die
Partie an diesem Samstag verfügt. Dennoch rechnet die Polizei mit bis zu 3000 Eintracht-Fans.
Mehr zum Thema
Eintracht Frankfurt Eintracht-Fans empören sich über Stadtverbot
Als Reaktion auf die Ausschreitungen im Bundesliga-Hinspiel zwischen Eintracht-Frankfurt und Darmstadt 98 greifen DFB und
die Darmstädter Polizei zu drakonischen Maßnahmen. Das am Dienstag verkündete Stadtverbot für Eintracht-Anhänger sorgt
nicht nur unter SGE-Fans für Empörung.
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Eintracht Frankfurt Prügelei zwischen Frankfurter und Darmstädter Fans
Vor dem brisanten Bundesliga-Duell hat es eine Auseinandersetzung zwischen Fans beider Mannschaften in der Darmstädter
Innenstadt gegeben. War es eine Reaktion auf das Innenstadt-Verbot der Eintracht-Fans?
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Eintracht Frankfurt Stadt Darmstadt sperrt Eintracht-Fans aus
Fans von Eintracht Frankfurt dürfen nach einem Urteil des DFB-Sportgerichts keine Karten für das Spiel gegen Darmstadt 98
am Samstag kaufen. Die Stadt Darmstadt verbietet Fans jetzt, in die Innenstadt zu kommen. Rechtsanwälte glauben, dass dies
nicht haltbar ist.
clearing
Eintracht Frankfurt Lilien-Fans verzichten beim Derby auf Fahnen und ...
Das Darmstadt-Verbot für Eintracht-Anhänger sorgt für ein Zusammenrücken der konkurrierenden Fangruppen.
clearing
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Eintracht Frankfurt: Eintracht-Fans empören sich über Stadtverbot | Frankfurter
Neue Presse
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Eintracht Frankfurt: Prügelei zwischen Frankfurter und Darmstädter Fans |
Frankfurter Neue Presse
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Eintracht Frankfurt: Stadt Darmstadt sperrt Eintracht-Fans aus | Frankfurter
Neue Presse
Frankfurt.
Anhänger der Frankfurter Eintracht dürfen von Freitag, 19 Uhr, bis Sonntag, 7 Uhr, die erweiterte Darmstädter Innenstadt nicht
betreten. Dies hat die Darmstädter Stadtregierung gestern verfügt und gibt dadurch der Polizei die Möglichkeit, alle infrage
kommenden Personen aus dem Sperrgebiet zu verweisen. Im Stadion am Böllenfalltor findet am Samstag, 15.30 Uhr, das
Hessenderby der Fußball-Bundesliga zwischen Darmstadt 98 und Eintracht Frankfurt statt. Beim Hinspiel hatten Eintracht-Fans
im Frankfurter Stadion Fahnen der „Lilien“ verbrannt und durften deswegen nach einem Urteil des DFB-Sportgerichts auch
keine Tickets fürs Rückspiel kaufen.
Eintracht Frankfurt Stadtverbot für Eintracht-Fans ist skandalös
Man kann den Eintracht-Fans nur den Rat geben, gerichtlich gegen diesen Unsinn vorzugehen.
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Kaum war das jüngste Verbot bei einer Pressekonferenz in Darmstadt verkündet worden, liefen Eintracht-Fans Sturm gegen
diese Entscheidung, die Darmstadts Ordnungsdezernent Reißer damit begründete, „dass den Bürgern der Innenstadt das
größtmögliche Maß an Sicherheit zu Teil wird“. Man hatte damit gerechnet, dass bis zu 3000 Eintracht-Fans auch ohne
Eintrittskarten die rund 30 Kilometer Richtung Süden fahren wollten.
Nicht nur die Fans, auch die Verantwortlichen der Eintracht reagierten zumindest „verwundert“, wie Pressesprecher Jestaedt
erklärte, auf dieses Verbot: „Wir wurden zuvor von dieser Maßnahme nicht in Kenntnis gesetzt, haben es durch eine
Pressemitteilung erfahren.“ Und das einen Tag vor der üblichen Sicherheitsbesprechung mit Vertretern aus beiden Städten
heute. Jestaedt: „Da werden wir schon fragen, warum dieser Weg gewählt wurde.“
Bilderstrecke Eintracht-Training: Vorbereitung auf Darmstadt 98
Stefan Minden, Rechtsanwalt und Vizepräsident des Vereins Eintracht Frankfurt, wurde deutlicher: „Ich halte diese
Allgemeinverfügung für rechtlich nicht haltbar.“ Damit würde man ja jedem Eintracht-Anhänger unterstellen, dass von ihm eine
Gefahr ausginge. Hier werde „mit Kanonen auf Spatzen geschossen“. Außerdem fragt sich Minden, warum das Verbot erst so
kurz vor dem Spiel ausgesprochen wurde. Schließlich sei spätestens seit dem Hinspiel im Dezember bekannt gewesen, dass es
sich um ein Hochrisikospiel handelt. Nun liege der Verdacht nahe, dass die Stadt Darmstadt hofft, dass eventuelle Anträge auf
eine einstweilige Verfügung vom Verwaltungsgericht Darmstadt nicht mehr vor dem Anpfiff entschieden werden.
Stefan Otto, ebenfalls ein Frankfurter Rechtsanwalt, sprach von einem „absolut unangemessenen Verwaltungsakt“, der unter
anderem gegen das Grundrecht der Reisefreiheit verstoße. Außerdem stellte er die Frage, wie die Polizei Eintracht-Anhänger
zweifelsfrei erkennen kann: „Was passiert mit Eintracht-Fans, die in Darmstadt wohnen? Werden die von Freitag bis Sonntag
aus der Stadt gejagt?“ Schon ein „Adler“-Aufkleber auf dem Fahrzeug könnte für die Beamten reichen, um einzugreifen. Bernd
Denninger, Einsatzleiter der Darmstädter Polizei, ist sich dagegen sicher, die Anhänger durch Fanutensilien „oder durch ihr
Verhalten“ zu erkennen. Denninger wird einen der größten Polizeieinsätze in der Geschichte Darmstadts leiten.
Im November 2012 hatte die Stadt Fürth vor dem Frankenderby gegen den 1. FC Nürnberg übrigens mit einer ähnlichen
Verfügung versucht, Club-Fans aus der Stadt zu halten. Doch das Verwaltungsgericht Ansbach hatte dieses Verbot aufgehoben.
Die Anordnung sei unverhältnismäßig, urteilten die Juristen. Sport Seite 7
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Eintracht Frankfurt: Bei Meier ist Land in Sicht | Frankfurter Neue Presse
Frankfurt.
Die Hoffnung ist bei der Frankfurter Eintracht im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga nach dem 2:1 gegen Mainz 05 zurück
– und ein bisschen Spaß muss auch sein. Am Dienstag jedenfalls hat Niko Kovac beim Training ganz auf diesen Faktor gesetzt.
Ball hochhalten quer über den Platz in kleinen Teams, später ein Wettkampf mit Kopfballtoren haben für ausgelassene
Stimmung unter den Profis gesorgt.
„Der zweite Tag nach einem Spiel ist immer der Schlimmste, da sind alle träge“, erklärte Trainer Kovac. „Mit diesen
Spielchen haben wir versucht, dem Matsch im Kopf entgegenzuwirken“. Einen Verletzten gab es freilich auch. Szabolcs Huszti
ging früher in die Kabine, weil er einen Fuß ans Kinn bekommen hatte. Gefahr für einen Einsatz am Samstag im Hessen-Derby
bei Darmstadt 98 besteht aber wie bei Änis Ben Hatira, der wegen einer Knöchelprellung nur Krafttraining absolvierte, nicht.
Die Personallage entspannt sich. Mit Ausnahme der Kopfballübungen konnte Stefan Aigner, gegen Mainz mit einer leichten
Gehirnerschütterung ausgeschieden, wieder alles mitmachen. Marc Stendera sei wieder „voll belastbar“, sagte Kovac. Auch
Timothy Chandler scheint seine Muskelverletzung schneller zu überstehen als erwartet. Und bei Alex Meier ist Land in Sicht.
Bilderstrecke Eintracht-Training: Vorbereitung auf Darmstadt 98
. Schafft es die Eintracht in die Relegation, kann sie auch mit ihrem Torjäger rechnen. pes
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Eintracht Frankfurt: Lilien-Fans verzichten beim Derby auf Fahnen und
Choreographie | Frankfurter Neue Presse
Frankfurt.
Für beide Vereine geht es um verdammt viel. Wenn der SV Darmstadt 98 am Samstag (15.30 Uhr) die Frankfurter Eintracht
empfängt, dann treffen am Böllenfalltor zwei Teams aufeinander, die um den Verbleib in der Fußball-Bundesliga zittern. Die
Gäste besonders stark. Teams aus zwei Städten, die nur rund 30 Kilometer auseinander liegen, Fanlager, die sich nicht grün
sind, brennende Darmstadt-Fahnen während des Hinspiels im Eintracht-Block: Hochrisikospiel nennt man das.
Eintracht Frankfurt Stadtverbot für Eintracht-Fans ist skandalös
Man kann den Eintracht-Fans nur den Rat geben, gerichtlich gegen diesen Unsinn vorzugehen.
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Getoppt wurde diese brisante Situation zunächst durch das vom DFB erlassene, extrem fragwürdige Verbot für Eintracht-Fans,
sich Tickets für diese Partie zu kaufen. Der Block der Auswärtsfans wird am Samstag leer bleiben. Noch mehr Öl ins Feuer
goss am gestrigen Dienstag die Stadt Darmstadt, als sie – ohne Eintracht Frankfurt wenigstens vorher darüber zu informieren –
per Allgemeinverfügung allen Eintracht-Anhängern untersagte, von Freitagabend bis Sonntagmorgen einen Großteil des
Darmstädter Stadtgebiets zu betreten. Auch das Stadion am Böllenfalltor ist für Eintracht-Anhänger in dieser Zeit tabu.
„Wir wollen dafür sorgen, dass es keine Angstträume gibt“, begründete Darmstadts Bürgermeister und Ordnungsdezernent
Rafael Reißer die außergewöhnliche Maßnahme.
Das war dann sogar den „Lilien“-Fans zu viel. Die Gruppierung „Block 1898“ kündigte an, beim Derby auf Choreographien
und Fahnen zu verzichten. „Wir lehnen jede Art von Kollektivstrafe vehement ab und rufen die Vereine auf, sich endlich gegen
diesen Bullshit, den greise Sportrichter da verzapfen, zu wehren!“, begründeten sie ihre Aktion und bedauerten, dass auch
ihnen das DFB-Sportgericht „das erste Derby am Böllenfalltor seit 33 Jahren gründlich versaut“ habe. Statt gegen die
Sinnlosigkeit des DFB-Urteils vorzugehen, weite die Stadt Darmstadt „dessen Tragweite einfach vom Gästeblock auf das
komplette Stadtgebiet aus.“
Trotzdem würden sie natürlich ihr eigenes Team in einer so entscheidenden Begegnung lautstark anfeuern.
Bilderstrecke Eintracht-Training: Vorbereitung auf Darmstadt 98
Auch der Frankfurter „Nordwestkurvenrat“ kritisierte die Darmstädter Allgemeinverfügung scharf. Sie stelle alle Eintrachtfans
unter Generalverdacht und nehme sie in Sippenhaft: „Insbesondere die Äußerungen des Einsatzleiters Bernd Denninger, man
erkenne Eintrachtfans am Äußeren und am Verhalten, zeigen eine krude Weltsicht, welche sich in einem demokratischen
Rechtsstaat verbietet.“ Die Maßnahme, Eintracht-Fans aus der Stadt zu verbannen, zeuge „von einer absurden Hysterie“, mit
der von eigenen Fehlern abgelenkt werden solle. Man sei unfähig, ein angemessenes und verhältnismäßiges Sicherheitskonzept
zu entwickeln.
Was passiert aber eigentlich mit Eintracht-Anhängern, die trotzdem am Samstag nach Darmstadt ins Sperrgebiet reisen und dort
von der Polizei abgefangen werden? „Sie könnten von der Polizei Platzverweise erhalten oder könnten vorübergehend
festgenommen und an die Stadtgrenze transportiert werden“, erklärt der Frankfurter Rechtsanwalt Stefan Otto. Sollten sich die
Beamten dabei provoziert oder gar angegangen fühlen, dann droht auch ein Verfahren wegen Widerstands gegen die
Staatsgewalt.
Ähnliches könnte sogar Eintracht-Fans blühen, die in Darmstadt wohnen. Angenommen, sie schauen sich das Spiel in einer
Kneipe an und bejubeln einen Eintracht-Treffer, sollte es ihn geben, sie könnten für eine Nacht obdachlos werden, weil sie der
Stadt verwiesen werden.
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Eintracht Frankfurt: Nia Künzer: "Wenn die Eintracht so kämpft, kann es
klappen" | Frankfurter Neue Presse
NIA KÜNZER: „Ich muss gestehen, ich hatte die Eintracht schon abgeschrieben. Das Thema Eintracht ist bei mir immer eine
recht emotionale Geschichte. Ich hatte nicht mit einem Sieg über Mainz gerechnet. Jetzt aber sieht die Eintracht wieder Land,
auch wenn weiter ein kleines Wunder geschehen muss, wenn es zum Klassenerhalt reichen soll. Aber eben nur noch ein
kleines. Ich bin einfach wieder optimistischer, auch wenn es am Samstag schon wieder sehr schwer wird. Darmstadt wird eine
heiße Geschichte, nicht nur wegen den Fans, die nicht ins Stadion dürfen. Ich erwarte, dass es auch auf dem Platz richtig heiß
zur Sache gehen wird. Der Klassenerhalt ist nun nicht mehr unrealistisch, auch weil Bremen sowie Stuttgart keinen guten Lauf
haben und sich beide am nächsten Spieltag gegenseitig die Punkte wegnehmen. Und weil die Einstellung stimmte gegen Mainz.
So muss die Eintracht in jedem der ausstehenden Spiele kämpfen, dann kann es klappen.“
BERND REISIG: „Ich glaube, dass die Eintracht nach dem 2:1-Sieg gegen Mainz wieder eine realistische Chance besitzt, um
den Klassenerhalt über die Relegation zu sichern. Nach dem Trainerwechsel ist das Team auch spielerisch besser geworden,
auch wenn sich das zunächst nicht auf dem Punktekonto gezeigt hat. Schon in Leverkusen hatte es 70 Minuten gut gespielt. Der
Sieg gegen Mainz war zwar glücklich, aber auch verdient, weil läuferisch fast eine andere Mannschaft als früher auf dem Platz
steht. Laufleistung und Sprints sind im modernen Bundesliga-Fußball wesentliche Komponenten, im Abstiegskampf allemal.
Auch mentale Momente sind im Abstiegskampf ganz wichtig. Da hat die Eintracht die Niederlage gegen Hoffenheim gut
weggesteckt. Das hätte auch ein Genickbruch sein können. Wichtig ist so oder so, dass nach der Saison die Situation
schonungslos analysiert wird. Da darf die Eintracht weder im Glücksgefühl des Klassenerhalts versinken noch dürfen die
Freudentränen den realistischen Blick verwischen.“
(kv)
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Weilbach.
Fakt ist: Es gibt keinen Fußball-Gott. Aber es gibt einen Stürmerstar, der so genannt wird, weil er effizient seine Arbeit
erledigt. Der Mann heißt Alex Meier und spielt in der Bundesliga-Mannschaft von Eintracht Frankfurt. Nun ist er seit Wochen
verletzt, und die Eintracht verlor reihenweise Spiele unter anderem deshalb, weil Alex Meier eben nicht regelmäßig seiner
Arbeit nachgehen konnte. Dazu kam, dass mit Armin Veh ein Trainer zurückgeholt wurde, der bei den Spielern und bei den
Funktionären umstritten war – von den Fans ganz zu schweigen. Und falls es stimmt, dass Schwarmverhalten beziehungsweise meinung oft absolut richtig ist, dann wurde das im Falle der Posse um Trainer Armin Veh mit dessen Entlassung Anfang März
bestätigt. Die Fans hatten dies schon längst gefordert. Nein, als Eintracht-Fan hat man es seit vielen Jahren nicht leicht. Die
launische Diva vom Main, wie der Fußballclub oft bezeichnet wird, verhält sich meist auch so. Hui und pfui an den
Bundesliga-Spieltagen liegen immer dicht beieinander – egal, ob daheim oder auswärts. Wird noch zu Saisonbeginn von der
Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb gesprochen, so ist dieses Thema meist schon zur ersten Saisonhälfte erledigt.
Dann geht es um einen sicheren Mittelfeldplatz oder um einen Nichtabstiegsplatz, so wie eben in diesem Jahr. Der Fanclub
„Fuchselöcher“ hält dennoch fest zur Eintracht – wie auch Attila, das gefiederte Maskottchen der SGE. Das alles ist Herzensund Ehrensache. „Emotional“ heißt das auf Neudeutsch. Doch wie ist derzeit die Stimmung bei den treuen Anhängern, wie zum
Beispiel bei den Mitgliedern der „Fuchselöcher“ in Weilbach? Denn Entenrennen auf dem Weilbach hin oder her: Wichtig ist,
dass die Eintracht nicht absteigen muss. Zur Situation drei Spieltage vor dem Ende der Bundesliga-Saison 2015/2016 fragten
wir den Fanclub-Chef Frank Spengler sowie „Füchselöcher“-Gründungsmitglied Marcus Reif aus Weilbach. Das Kreisblatt
befragte außerdem Mario Jung. Der 36-Jährige spielte einst bei den Eintracht-Amateuren und war als Trainer bei der Germania
Weilbach beschäftigt.
Kampfgeist
Nachdem die Eintracht gegen Mainz „verdient gewonnen hat“, wie der Vorsitzende des Weilbacher Fanclubs, Frank Spengler,
erklärt, ist bei den treuen Anhängern die Stimmung deutlich besser als noch vor diesem Spiel. Zwar gebe es mit den folgenden
Gegnern Darmstadt, Dortmund und Bremen noch genügend schwere Kontrahenten. Doch die Chance für ein letztlich gutes
Saisonende sei trotz aller Probleme vorhanden. Die Mannschaft zeige Kampfgeist und habe nun Selbstvertrauen getankt.
Spielerisch sei die Eintracht in dieser Saison keine Offenbarung, meint Frank Spengler. Selbst bei einem Relegationsspiel
gegen Nürnberg oder Leipzig wäre die Eintracht äußerst gefordert, meint der Fanclub-Vorsitzende. Da sei es wohl doch besser,
es käme zu einem „Endspiel“ in Bremen – mit siegreichem Ende für die Eintracht. Frank Spengler und die „Fuchselöcher“
werden gegen Dortmund dabei sein. Einen Trip nach Bremen plant der Fanclub aber nicht – und nach Darmstadt schon gar
nicht. Die Stadt ist für Eintracht-Fans gesperrt.
Info: EFC-Stammtisch
Der Weilbacher Eintracht-Fanclub (EFC) „Fuchselöcher“ bietet seinen Mitgliedern, die nicht im Besitz einer Dauerkarte sind,
Karten aus einem speziellen Kontingent an und somit die
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Info: Entenrennen auf dem Weilbach
Der Eintracht Fanclub „Fuchselöcher“ (EFC) organisiert zum siebten Mal am Haus am Weilbach das Entenrennen. Der Start
des lustigen Schwimmwettbewerbes auf dem Weilbach erfolgt an Christi Himmelfahrt (Vatertag), 5.
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Marcus Reif, Mitbegründer der „Fuchselöcher“, sah am Sonntag gegen Mainz das „kampfbetonte Spiel einer leidenschaftlichen
Eintracht“, aber auch „viele Fehlpässe und einen unsicheren Spielaufbau“. Dafür hätte die SGE aber „alles reingeworfen“,
was sie als Mannschaft leisten könne. „Die drei Punkte kommen genau richtig. Auf geht’s. Wir halten die Liga“, ist Marcus Reif
felsenfest überzeugt.
„Jetzt erst recht“
Auch Mario Jung fiebert dieser Tage mit der Eintracht. Immerhin handelt es sich um seinen ehemaligen Verein. Zwischen 1998
und 2000 spielte er für die Zweite Mannschaft der Eintracht. Nach vielen Jahren als Aktiver schlug Jung die Trainerlaufbahn
ein, war in der Saison 2011/12 als Coach für Germania Weilbach in der Gruppenliga verantwortlich. Der 36-Jährige hofft,
dass der Derbysieg gegen Mainz die Initialzündung für den Klassenverbleib war. „Davor hatte ich ehrlich gesagt nicht mehr
daran geglaubt. Am Wochenende ging aber ein Ruck durch die Mannschaft. Wenn sie so weitermachen, können sie es noch
schaffen“, beschreibt Jung seine Einschätzung der Situation vor und nach dem Nachbarschaftsduell. Im Abstiegskampf gehe es
nur um den Willen und die Einstellung – das hätte die Eintracht gerade gegen Mainz eindrucksvoll gezeigt. Das sei aber in allen
Ligen so, von der Bundesliga bis in die Kreisliga: „Gerade an den letzten Spieltagen fangen die Teams im Keller immer an zu
punkten.“
Lange hätte die Mannschaft im Abstiegskampf den richtigen Hebel nicht gefunden, am vergangenen Sonntag beim 2:1 gegen
Mainz sei es aber so weit gewesen. Da passt es genau ins Bild, dass in Darmstadt nun gleich das nächste Derby auf die
Eintracht wartet. Auch Mario Jung bedauert, dass die SGE im Auswärtsspiel nach den Vorkommnissen im Heimspiel gegen die
Lilien ohne ihre Fans auskommen muss. Jung hofft auf eine „Jetzt-erst-recht-Reaktion“ der Mannschaft, „für die Fans, die nicht
mitdürfen“. Nach dem jüngsten Heimsieg gegen Mainz ist nicht nur bei Mario Jung die Hoffnung auf den Verbleib der Eintracht
in der Ersten Bundesliga gestiegen. Wenn die Einstellung weiter so stimme wie zuletzt gegen Mainz, dann sei alles möglich.
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Feiern nach dem Sieg gegen Mainz: Die Eintracht hat das Spiel im Griff |
Frankfurter Neue Presse
Frankfurt.
Nach den drei Punkten, die sie im Heim-Derby gegen Mainz holten, feierten einige Eintracht-Spieler. Und das dort, wo sonst
Schweißgeruch dominiert: In der Mixed-Zone und in der Kabine. Auf die Beine gestellt hatte das Fest der – noch –
Hauptsponsor Alfa Romeo.
Der Bereich, in dem sich sonst die Teams darauf vorbereiten, den Rasen zu betreten, verwandelte sich in ein Restaurant. Und in
der Kabine stand ein Tischfußball, an dem sich Marco Russ, Luká​ Hrádecký, Timothy Chandler , Makato Hasebe versuchten,
während Carlos Zambrano zuschaute.
Das Endergebnis dieses Nachspiels ist nicht überliefert. Zwei für den Abstiegskampf nicht unwesentliche Aspekte offenbarten
sich allerdings buchstäblich: Die Eintracht-Stars hielten sich die Stange und hatten das Spiel voll im Griff.
(es)
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Russ will verlängern - auch in der 2. Liga
[Mi, 27 Apr 17:25]
Am Mittwoch fehlte Stefan Aigner im Eintracht-Training. Bei dem Flügelstürmer stellten sich nun doch Folgen einer Gehirnerschütterung ein, die er am Sonntag
beim 2:1 gegen Mainz 05 erlitt. Vize-Kapitän Marco Russ gab unterdessen bekannt, dass er sich eine Ausweitung seines Arbeitspapiers wünscht - auch im
Abstiegsfall.
Jurist: Innenstadtverbot für Frankfurt-Fans "rechtswidrig"
[Mi, 27 Apr 16:51]
Der Fanjurist Tobias Westkamp hat das 36-stündige Innenstadtverbot für Fans von Eintracht Frankfurt am Wochenende in Darmstadt als "rechtswidrig" eingestuft.
"Es trifft einen Großteil von Fans, die in der Vergangenheit nicht sicherheitsbeeinträchtigend in Erscheinung getreten sind", sagt der Kölner Jurist, der in der
Vergangenheit als Strafverteidiger regelmäßig Fußball-Anhänger vertreten hat, dem kicker: "Den Fans wird eine Grundrechtausübung verweigert."
Kovac: Ein bisschen Spaß muss sein
[Di, 26 Apr 16:06]
Die Zeit der Depressionen ist in Frankfurt vorbei. Zumindest vorerst. Am Dienstag wurde im Eintracht-Training viel gelacht, was aber nicht nur am 2:1 zwei Tage
zuvor über Mainz 05 lag. Trainer Niko Kovac setzte auf Spaß-Übungen, die dazu dienen sollten, die Muskulatur am ersten Trainingstag in der neuen Woche etwas
zu lockern. Mit dabei waren Stefan Aigner und Marc Stendera, dafür fehlte Änis Ben-Hatira.
Darmstadt erlässt Innenstadtverbot für Eintracht-Fans
[Di, 26 Apr 14:30]
Die Partie SV Darmstadt 98 gegen Eintracht Frankfurt wäre auch ohne die derzeitigen Begleitumstände ein Risikospiel, zu groß ist die Rivalität zwischen den
Fanlagern der beiden hessischen Vereine. Wegen der Tabellensituation im Abstiegskampf sowie den unschönen Ereignissen im Hinspiel sah sich die Stadt Darmstadt
nun zu einer ungewohnten Maßnahme gezwungen: Für die Eintracht-Fans wurde ein Innenstadtverbot erlassen.
Kniestoß: Balogun droht Sperre
[Mo, 25 Apr 16:15]
Das Nachbarschaftsduell bei Eintracht Frankfurt (1:2) könnte für Leon Balogun noch ein unangenehmes Nachspiel haben. Wie der DFB am Montag mitteilte, hat
der Kontrollausschuss Ermittlungen gegen den Verteidiger des 1. FSV Mainz 05 aufgenommen. Balogun soll sich demnach ein "krass sportwidriges Verhalten in
Form einer Tätlichkeit" geleistet haben.
Ben-Hatira: "Das wird kein Spaßspiel"
[Mo, 25 Apr 10:23]
Um 19.12 Uhr am Sonntagabend lässt Änis Ben-Hatira die Hoffnung neu aufflammen, im Stadion, in Frankfurt, in der ganzen Region. Seine vom Mainzer Stefan
Bell abgefälschte Hereingabe senkt sich zum entscheidenden 2:1 ins Tor - die Fans sind völlig aus dem Häuschen. Plötzlich ist der Relegationsplatz wieder in
Greifweite, nur einen Zähler entfernt. Beim Derby in Darmstadt könnte Frankfurt einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.
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Frankfurt: Kovac bangt um Aigner
Russ will verlängern - auch in der 2. Liga
Am Mittwoch fehlte Stefan Aigner im Eintracht-Training. Bei dem Flügelstürmer stellten sich nun doch Folgen einer
Gehirnerschütterung ein, die er am Sonntag beim 2:1 gegen Mainz 05 erlitt. Vize-Kapitän Marco Russ gab unterdessen bekannt,
dass er sich eine Ausweitung seines Arbeitspapiers wünscht - auch im Abstiegsfall.
Würde gerne länger als bis Vertragsende 2017 in Frankfurt bleiben: Marco Russ.
© Getty Images
"Mein Vertrag hat sich kürzlich bis 2017 verlängert", sagt Russ "ob bei 24 oder 25 Einsätzen, weiß ich selbst nicht genau".
Es gibt jedoch bereits erste Gespräche über eine längere Zusammenarbeit. "Ich werde dieses Jahr 31, ich will jetzt nicht mehr
nur von Jahr zu Jahr schauen, sondern hätte gerne Planungssicherheit. Mein Berater und ich haben mit Sportdirektor Bruno
Hübner zusammengesessen und wir wollen eine Lösung finden, dass ich für zwei, drei Jahre plus Option verlängere", so Russ.
Sein Wunsch sei unabhängig von der Ligazugehörigkeit. Allerdings wollen alle Seiten zunächst abwarten, wie die Saison
endet. Danach wird sich auch entscheiden, wie der Trainer 2016/17 heißt. Der Vertrag von Niko Kovac gilt bisher nur für die
Bundesliga.
Reicht die Zeit für Aigner?
Keine Spur war im Mittwoch-Training von Stefan Aigner. Der 28-Jährige hatte am Sonntag gegen Mainz 05 eine
Gehirnerschütterung erlitten, war ins Krankenhaus eingeliefert worden, konnte die Klinik jedoch bereits in der Nacht wieder
verlassen. Nach dem trainingsfreien Montag stand er in der ersten Trainingseinheit in dieser Woche auch auf dem Platz, hatte
noch Kopfballverbot. Am Mittwoch meldete er sich dann ab, weil ihm schwummrig sei.
Michael Ebert
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Hessenderby: Eintracht-Verantwortliche verwundert
Jurist: Innenstadtverbot für Frankfurt-Fans
"rechtswidrig"
Der Fanjurist Tobias Westkamp hat das 36-stündige Innenstadtverbot für Fans von Eintracht Frankfurt am Wochenende in
Darmstadt als "rechtswidrig" eingestuft. "Es trifft einen Großteil von Fans, die in der Vergangenheit nicht
sicherheitsbeeinträchtigend in Erscheinung getreten sind", sagt der Kölner Jurist, der in der Vergangenheit als Strafverteidiger
regelmäßig Fußball-Anhänger vertreten hat, dem kicker: "Den Fans wird eine Grundrechtausübung verweigert."
Dürfen sich nicht in Darmstadts Innenstadt begeben: Frankfurts Fans.
© picture alliance
Fraglich und schwierig sei auch, eine genaue Definition des Begriffs "Eintracht-Anhänger" zu finden. Und selbst dann gebe es
Ausnahmen: "Was ist mit Fans, die berufliche oder private Termine in Darmstadt haben oder da wohnen?"
Ein Sprecher der Stadt Darmstadt widersprach der Einschätzung: "Es ist eine Allgemeinverfügung auf Grundlage des
hessischen Gesetzes, da eine Gefahr für Sicherheit und Ordnung besteht." Ein juristischer Einspruch gegen diese Verfügung ist
möglich, so wurde 2012 ein Betretungsverbot Nürnberger Fans für die Innenstadt von Fürth noch vor dem Spieltag
nächstinstanzlich gekippt. Stand Mittwochnachmittag gab es in Darmstadt aber nur informelle Bürgeranfragen zu diesem
Thema. Wie die Verfügung am Wochenende von der Polizei durchgesetzt werde, sei situativ zu beurteilen. Die Stadt Darmstadt
rät aber, keine Fankleidung zu tragen.
Klubs nicht in den Entscheidungsprozess einbezogen
Die Verantwortlichen bei Eintracht Frankfurt zeigten sich unterdessen verwundert, dass sie von dem Innenstadtverbot zwischen
dem 29. April, 19 Uhr, und dem 1. Mai, 7 Uhr, aus der Pressemitteilung der Polizei Südhessen erfahren haben und nicht in den
Entscheidungsprozess einbezogen waren. Vorstand Axel Hellmann und Justiziar Philipp Reschke werden außer der Reihe auf
der obligatorischen Sicherheitsbesprechung am Mittwochnachmittag anwesend sein und ihren Unmut dort auch persönlich
vortragen. "Gerade Politik und Sicherheitsträger fordern regelmäßig von den Vereinen und Verbänden die Notwendigkeit des
konstruktiven und steten Dialogs ein und nehmen Vereine und Verbände bezüglich der Sicherheitskonzepte in die
Verantwortung. Eine derartige Maßnahme zu treffen, durch die Eintracht Frankfurt schon allein durch die Außenwirkung
unmittelbar betroffen ist, ohne uns im Vorfeld miteinzubinden oder auch nur ein Meinungsbild abzufragen, ist mit diesen
Forderungen unvereinbar", sagte Hellmann.
Vonseiten der Stadt Darmstadt hieß es, dass eine Information im Vorfeld geplant gewesen war, es nun aber unklar sei, an
welcher Stelle die Kommunikation gescheitert ist. Auch die Überlegung, die Vereine mit einzubeziehen, habe es gegeben.
Schlussendlich haben sich Stadt und Polizei allerdings dagegen entschieden. Auch die grundsätzliche Entscheidung wurde von
Jurist Hellmann angezweifelt: "Diese Maßnahme ist im Kern nicht geeignet, eine Unterscheidung zwischen gewaltbereiten und
allen anderen Fans von Eintracht Frankfurt zu treffen. Sie richtet sich damit in unverhältnismäßiger Art und Weise gegen die
bloße Gesinnung, mit Eintracht Frankfurt zu sympathisieren, und dies kann nach unserer Auffassung nicht Gegenstand
staatlichen Handelns sein." Klar sei aber auch: "Wir wollen ein friedliches Derby und distanzieren uns von Gewalt jeder Art.
Wer Gewalt sucht oder ausübt, ist mit allen zur Verfügung stehenden, rechtsstaatlichen Mitteln daran zu hindern."
Dass der Ausschluss der Eintracht-Fans aus der Stadt die brisante Lage im Vorfeld wohl nicht beruhigen wird, bewies ein
erster Zwischenfall am Dienstagabend, als es in Darmstadt laut Polizeibericht "in einem Szenelokal" zu einer
Auseinandersetzung zwischen Frankfurtern und Lilien-Anhängern kam. Sieben Personen wurden kontrolliert und durch ihre
Vergangenheit als Gewalttäter bei Fußballspielen als Eintracht-Ultras identifiziert. Zur "Verhinderung weiterer
Auseinandersetzungen" wurden die Personen bis in die frühen Morgenstunden in Gewahrsam genommen.
Deutlich erhöhtes Polizeiaufkommen
Verschärft: Hohe Polizeipräsenz in Darmstadt.
© imago
Rund um das Spiel am Samstag wird es ein deutlich erhöhtes Polizeiaufkommen geben, sowohl durch die Landespolizei in der
Innenstadt Darmstadts und am Stadion, als auch durch die Bundespolizei in den Bahnhöfen. "Es ist der bisher größte
Polizeieinsatz in Darmstadt im Rahmen eines Bundesliga-Spiels", sagte eine Sprecherin der Polizei Südhessen dem kicker.
Genaue Zahlen werden aus einsatztaktischen Gründen nicht veröffentlicht, es werden aber einige Hundertschaften aus dem
gesamten Landesgebiet im Einsatz sein. 27 Gewaltbereite aus Frankfurt haben bereits ein zusätzliches polizeiliches
Betretungsverbot erhalten.
Die Sicherheitsmaßnahmen rund ums Stadion waren bereits vor Bekanntgabe der Entscheidung der Polizei Südhessen
verschärft worden. Im Umkreis des Böllenfalltors wird es eine weitere Ticketkontrolle geben, um auszuschließen, dass Fans
ohne Ticket in die direkte Nähe des Stadions kommen. Zudem wird der Ordnungsdienst verstärkt, in den Abend- und
Nachtstunden der Tage vor dem Spiel gibt es eine zusätzliche Stadionwache.
Ausschreitungen und Straftaten beim Hinspiel
Beim Hinspiel im Dezember war es rund um die Partie zu Ausschreitungen und Straftaten gekommen. Frankfurter raubten FanUtensilien der Gäste und verbrannten diese im Block, zündeten Pyrotechnik und gelangten nach Abpfiff vereinzelt in den
Innenraum. Auch aufgrund ähnlicher Vorfälle in der Vergangenheit reagierte das Sportgericht des DFB mit zwei
Zuschauerteilausschlüssen und einer Geldstrafe von 75.000 Euro. Am 20. Spieltag blieb die Fankurve beim Spiel gegen den
VfB Stuttgart leer, am Samstag muss die Eintracht am Böllenfalltor auf ihre Fans verzichten und zudem den Einnahmeausfall
der Gastgeber kompensieren.
Patrick Kleinmann
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Eintracht startet ohne Ben-Hatira locker in die neue Woche
Kovac: Ein bisschen Spaß muss sein
Die Zeit der Depressionen ist in Frankfurt vorbei. Zumindest vorerst. Am Dienstag wurde im Eintracht-Training viel gelacht,
was aber nicht nur am 2:1 zwei Tage zuvor über Mainz 05 lag. Trainer Niko Kovac setzte auf Spaß-Übungen, die dazu dienen
sollten, die Muskulatur am ersten Trainingstag in der neuen Woche etwas zu lockern. Mit dabei waren Stefan Aigner und Marc
Stendera, dafür fehlte Änis Ben-Hatira.
Mit Spaß in die Woche: Eintracht-Trainer Niko Kovac.
© imago
"Änis hat einen Schlag auf den Mittelfuß bekommen, das Laufen fällt ihm schwer. Bis zum Samstag sollte es aber kein Problem
sein", betont Kovac. Zurückhaltend ging Aigner zu Werke, der am Sonntag eine Gehirnerschütterung erlitten hatte, "er hat
Kopfballverbot, kann aber alle läuferischen Übungen mitmachen", so der Trainer. Wieder dabei war auch Stendera, der das
Spiel gegen Mainz wegen muskulärer Beschwerden verpasst hatte.
Außerdem stehen die Chancen nicht schlecht, dass Timothy Chandler bis zum Hessenderby am Samstag in Darmstadt zum
Kader stößt. Zehn Tage nachdem er einen Muskelfaserriss im Oberschenkel erlitten hatte, nahm er das Lauftraining auf. Kovac:
"Ich bin selbst überrascht wie schnell manche Spieler zurückkehren: Es hört sich immer sehr dramatisch an, dann sind sie nach
einer Woche wieder da. Ich kann es nicht erklären, aber ich bin auch kein Arzt, ich nehme es so, wie es kommt. Wenn sie fit
sind und richtig hart trainieren können unter der Woche, sind sie dabei."
Oczipka: Wir müssen unsere Tugenden beibehalten
"Durch das 2:1 gegen Mainz ist bei allen eine Last abgefallen, bei Spielern, Trainern, dem ganzen Staff und natürlich auch den
Zuschauern", rekapitulierte Bastian Oczipka das Wochenende und ergänzte: "Das hat uns gutgetan, aber es bringt nichts, wenn
wir in Darmstadt nichts holen." Die Mannschaft müsse die zuletzt gezeigten Tugenden beibehalten, dazu zählt der
Linksverteidiger "die Arbeit gegen den Ball, wie wir gekämpft haben und wie viel wir gelaufen sind". Dass die Eintracht
aufgrund eines Sportgerichtsurteils in Darmstadt ohne Fans auskommen muss, ist für Oczipka ein Nachteil: "Das ist sehr
schade, die Fans haben uns gegen Mainz riesigen Auftrieb gegeben, aber wir können es nicht ändern."
Michael Ebert
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Hessenderby ohne Gästefans
Darmstadt erlässt Innenstadtverbot für Eintracht-Fans
Die Partie SV Darmstadt 98 gegen Eintracht Frankfurt wäre auch ohne die derzeitigen Begleitumstände ein Risikospiel, zu groß
ist die Rivalität zwischen den Fanlagern der beiden hessischen Vereine. Wegen der Tabellensituation im Abstiegskampf sowie
den unschönen Ereignissen im Hinspiel sah sich die Stadt Darmstadt nun zu einer ungewohnten Maßnahme gezwungen: Für die
Eintracht-Fans wurde ein Innenstadtverbot erlassen.
Bereits im Hinspiel kam es zu unschönen Szenen: Unter anderem wurden Fan-Utensilien Darmstadts verbrannt.
© picture alliance
Rückblende: Am 15. Spieltag der Hinrunde kam es vor, während und nach der Partie der Lilien in Frankfurt zu Ausschreitungen
von Teilen der Eintracht-Anhänger. Zunächst wurden Fan-Utensilien der Lilien verbrannt, anschließend Pyrotechnik gezündet
und Knallkörper auf das Spielfeld geworfen, weswegen die Partie kurzzeitig unterbrochen werden musste. Nach Abpfiff ließen
einige Eintracht-Anhänger ihrem Ärger über die 0:1-Niederlage freien Lauf und stürmten auf das Spielfeld. Die Polizei konnte
einen Platzsturm aber verhindern, allerdings wurden einige Eintracht-Akteure von den eigenen Ultras zur Rede gestellt.
Da einige Gruppen unter den Frankfurter Fans bereits zuvor mehrfach negativ aufgefallen waren, fiel die Reaktion des DFB
hart aus. Die Eintracht wurde zu zwei Zuschauerteilausschlüssen verurteilt und musste zudem 75.000 Euro Strafe zahlen. Am
20. Spieltag blieb die eigene Fankurve beim 2:4 gegen den VfB Stuttgart leer, auch am kommenden Samstag muss die
Eintracht im Stadion am Böllenfalltor auf ihre Fans verzichten. Zudem muss sie den dadurch entstandenen Einnahmeausfall des
SV98 kompensieren.
Dennoch rechnen die Stadt Darmstadt und die Sicherheitsbehörden damit, dass etliche Eintracht-Fans rund um den Spieltag den
Weg nach Darmstadt antreten werden. Um die Sicherheit zu gewährleisten und ein Aufeinandertreffen der beiden Fanlager zu
verhindern, belegte die Stadt Darmstadt deshalb die Eintracht-Fans mit einem insgesamt 36-stündigen Innenstadtverbot.
"Da nicht auszuschließen ist, dass Eintracht-Anhänger ihren Aufmarsch aufgrund des Sportgerichtsurteils in Zeiten vor oder
nach dem Spieltag verlegen könnten, haben wir aufgrund einer entsprechenden Gefahrenprognose mittels Allgemeinverfügung
ein allgemeines Aufenthaltsverbot für Eintracht-Anhänger im Zeitraum vom 29. April, 19 Uhr bis zum 1. Mai, 7 Uhr erlassen",
begründete Bürgermeister Rafael Reißer die radikale Maßnahme.
Um das Aufenthaltsverbot durchzusetzen, werden während der genannten Zeit vorsorglich vermehrt Polizeibeamte im Einsatz
sein, kündigte Einsatzleiter Bernd Denninger an. "Wir werden entschieden gegen Personen vorgehen, die Darmstadt zum Ziel
von Krawalltourismus machen wollen", sagte Denninger. Allerdings ist noch nicht klar, wie die Sicherheitsbehörden das
Aufenthaltsverbot durchsetzen werden und mit welchen strafrechtlichen Folgen Eintracht-Fans zu rechnen haben, die dagegen
verstoßen. Gegen der Polizei bekannte Anführer unter den Eintracht-Fans, die in der Vergangenheit durch Gewalttaten
aufgefallen sind, wurden bereits persönliche Betretungsverbote erlassen.
jer
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Mainz-Verteidiger zur Stellungnahme aufgefordert
Kniestoß: Balogun droht Sperre
Das Nachbarschaftsduell bei Eintracht Frankfurt (1:2) könnte für Leon Balogun noch ein unangenehmes Nachspiel haben. Wie
der DFB am Montag mitteilte, hat der Kontrollausschuss Ermittlungen gegen den Verteidiger des 1. FSV Mainz 05
aufgenommen. Balogun soll sich demnach ein "krass sportwidriges Verhalten in Form einer Tätlichkeit" geleistet haben.
Im Infight: Der Mainzer Leon Balogun gegen Frankfurts Carlos Zambrano.
© imago
Es liefen bereits die letzten Sekunden in der Frankfurter WM-Arena, als der eben erst eingewechselte Frankfurter Carlos
Zambrano an der rechten Grundlinie seinen ebenfalls eingewechselten Gegenspieler Karim Onisiwo rüde von den Beinen
holte. Schiedsrichter Felix Zwayer entschied auf Freistoß und hielt dem peruanischen Nationalspieler zudem den Gelben
Karton unter die Nase.
Beim folgenden Freistoß traf dann Zambrano im Strafraum auf Balogun. Zwar segelte der Ball über beide hinweg, doch wie
die TV-Bilder belegen, leistete sich Balogun einen Kniestoß Richtung Unterleib Zambranos. Gegenüber dem Kontrollausschuss
bestätigte Zwayer, dass er die Situation nicht gesehen habe. Dieser nahm deshalb die Ermittlungen auf.
Balogun wurde vom Kontrollausschuss zu einer zeitnahen Stellungnahme aufgefordert. Nach Eingang dieser wird das Gremium
über den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden.
Balogun kam vor dieser Saison zu den Mainzern. Bei den Rheinhessen kam er seitdem auf 21 Bundesligaspiele, vorige Woche
gelang ihm beim 2:3 gegen den 1. FC Köln sein erstes Tor. Im Profibereich spielte der nigerianische Nationalspieler in
Deutschland zudem noch für Hannover 96, Werder Bremen, Fortuna Düsseldorf und Darmstadt 98.
jer
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Frankfurt: Neue Hoffnung im Abstiegskrimi vor Derby in Darmstadt
Ben-Hatira: "Das wird kein Spaßspiel"
Um 19.12 Uhr am Sonntagabend lässt Änis Ben-Hatira die Hoffnung neu aufflammen, im Stadion, in Frankfurt, in der ganzen
Region. Seine vom Mainzer Stefan Bell abgefälschte Hereingabe senkt sich zum entscheidenden 2:1 ins Tor - die Fans sind
völlig aus dem Häuschen. Plötzlich ist der Relegationsplatz wieder in Greifweite, nur einen Zähler entfernt. Beim Derby in
Darmstadt könnte Frankfurt einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.
"Dieses Gefühl kann man nicht beschreiben": Frankfurts Änis Ben-Hatira nach dem Siegtreffer gegen Mainz.
© imago
Keine Frage, bisher ist Ben-Hatira der Mann für die wichtigen Tore. Schon am 27. Spieltag hatte er gegen Hannover aus fast
unmöglichem Winkel das 1:0-Siegtor geschossen. Gegen Mainz sorgte er für den nächsten kuriosen Treffer, auch wenn das 2:1
als Eigentor des Mainzers Bell gewertet wird. "Dieses Siegtor war noch ein Tick wichtiger. Es ist schwierig, das alles in
Worte zu fassen, dieses Gefühl kann man nicht beschreiben. Wir haben uns für den ganzen Aufwand belohnt, den wir in den
vergangenen Wochen betrieben haben", resümiert Ben-Hatira. Das Glück, das beim Siegtor dabei war, gehöre dazu, "das haben
wir uns nach den letzten Spielen verdient".
Schon nach dem Rückstand durch Daniel Brosinskis sehenswerten Freistoßtreffer war es der 27-Jährige, der die Wende
einläutete. Im Nachhinein betrachtet war es wohl eine glückliche Fügung, dass er nach einem Huszti-Freistoß in der 28. Minute
ausrutschte und auf den Hosenboden fiel, von wo aus er den Ball im Sitzen zum ebenfalls auf dem Boden liegenden Marco
Russ schob, der reaktionsschnell vollendete. Es sind jene kuriosen, unvorhersehbaren Tore, die man als Totgeglaubter im
Abstiegskampf braucht, um wieder Licht am Ende vom Tunnel zu sehen.
"Wir sind nicht zusammengebrochen, das ist ganz, ganz wichtig. Natürlich war das Freistoßtor aus dem Nichts ein kleiner
Genickbruch, aber wir haben das gut aufgefangen. Wir wussten, dass wir zurückkommen können, weil noch lange zu spielen
war", erzählt Ben-Hatira. Das Erfolgsrezept? "Wir haben von der ersten Minute an gezeigt, dass wir über den Kampf das Spiel
gewinnen wollen."
Ben-Hatira wird martialisch
Am Samstag beim Derby in Darmstadt will die Eintracht nun den nächsten Schritt aus dem Morast heraus machen. "Ich muss
keinem erzählen, wie wichtig dieser Sieg war. Gekrönt wird er aber nur, wenn wir in Darmstadt nachlegen. Es gibt nichts
anderes als einen Sieg. Wir müssen auf Sieg spielen und wollen gewinnen", betont Ben-Hatira. Mit martialischen Worten legt
er nach: "Das wird kein Spaßspiel, das wird ein Krieg, und darauf freuen wir uns." Dass nach den Vorkommnissen im Hinspiel
keine Eintracht-Fans im Stadion sein werden, dürfe keine Rolle spielen. "Wir müssen auch ohne Fans motiviert genug sein. Ich
glaube, dass unsere Fans vor dem Stadion stehen werden und wir sie aus dem Stadion heraus hören werden", meint der
Offensivspieler. Allerdings ist es kaum vorstellbar, dass es die Ordnungshüter so weit kommen lassen werden.
Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 25.04., 09:20 Uhr
Zurück im Rennen - Frankfurt siegt und hofft
Am Sonntag holte Eintracht Frankfurt eminent wichtige drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Umso erleichterter war
Trainer Niko Kovac nach seinem zweiten Sieg als Eintracht-Coach. "Die Mannschaft lebt", sagt Kovac, warnt aber zugleich:
"Wir haben noch nichts erreicht." Die Chancen auf ein weiteres Jahr erste Liga sind aber da. Durch den Dreier beträgt der
Rückstand auf den Relegationsplatz drei Spieltage vor dem Ende nur noch einen, auf den rettenden 15. Platz drei Punkte.
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Für Ben-Hatira wird die Partie in Darmstadt zugleich ein Wiedersehen mit seinem Kumpel Sandro Wagner, mit dem er 2009 U21-Europameister geworden ist und den er aus gemeinsamen Zeiten in Duisburg und bei Hertha BSC kennt. "Ich glaube nicht,
dass Sandro gegen uns treffen wird. Und falls doch, lade ich ihn zum Essen ein."
Kovac mahnt Ben-Hatira
SGE-Coach Niko Kovac freut sich freilich auch über den Auftritt Ben-Hatiras, hebt aber zugleich auch mahnend den
Zeigefinger: "Änis ist schon wichtig, nur eines darf er jetzt nicht machen: denken, er sei ein Großer. Er muss ganz normal
wieder bei null anfangen und hart arbeiten, denn nur wenn er sich in den Dienst der Mannschaft stellt, ist er auch brauchbar."
Julian Franzke
1. Bundesliga, 2015/16, 31. Spieltag
Eintracht Frankfurt - 1. FSV Mainz 05 2:1
"Aufgeben ist im meiner DNA nicht vorgesehen"
Trotz zuletzt drei Niederlagen gibt sich Eintracht-Coach Niko Kovac im Abstiegskampf angriffslustig.
© getty images
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Sport1
Eintracht Frankfurt
Fussball / Bundesliga
[Mi, 27 Apr 18:53]
Mit Unverständnis und Bestürzung haben die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt auf das kategorische...
Fußball / Bundesliga
[Mo, 25 Apr 12:53]
Hallo Fußball-Freunde,wer behauptet eigentlich seit Wochen und Monaten, die Bundesliga sei langweilig?...
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Mit Unverständnis und Bestürzung haben die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt auf das kategorische Aufenthaltsverbot
für Eintracht-Fans in Darmstadt rund um das Derby beim Aufsteiger Darmstadt 98 in der Bundesliga am Samstag (15.30 Uhr
LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER). reagiert.
"Die angekündigte Allgemeinverfügung der Stadt Darmstadt sehen wir äußerst kritisch. Wir verwahren uns dagegen, dass damit
alle Eintracht-Fans (...) ganz offiziell zum Sicherheitsrisiko erklärt werden", teilten die Frankfurter am Mittwoch schriftlich
mit.
Weiter heißt es: "Dass schon das bloße Tragen eines Fanschals in einer Großstadt der Polizei einen ausreichenden Anlass für
schwerwiegende Eingriffe in die persönlichen Freiheitsrechte (Stadtverbot und/oder Ingewahrsamnahme) bieten soll, ist eines
demokratischen Rechtsstaats unwürdig."
Aufenthalts-Verbot für Eintracht-Fans
Die Stadt Darmstadt hatte am Dienstabend "aufgrund einer entsprechenden Gefahrenprognose mittels Allgemeinverfügung ein
allgemeines Aufenthaltsverbot für Eintracht-Anhänger im Zeitraum vom 29. April, 19.00 Uhr bis zum 1. Mai, 7.00 Uhr"
erlassen.
Zuvor hatte es aber keinerlei Rücksprache mit den Vereinen gegeben. Insbesondere diesen Alleingang kritisierten die
Verantwortlichen.
//twitter.com/eintracht_info/status/725345851489439745
"Gerade Politik und Sicherheitsträger fordern regelmäßig von den Vereinen und Verbänden die Notwendigkeit des
konstruktiven und steten Dialogs ein und nehmen Vereine und Verbände bezüglich der Sicherheitskonzepte in die
Verantwortung", sagte Eintracht Vorstandsmitglied Axel Hellmann.
Er fügte an: "Eine derartige Maßnahme zu treffen, durch die Eintracht Frankfurt schon allein durch die Außenwirkung
unmittelbar betroffen ist, ohne uns im Vorfeld miteinzubinden oder auch nur ein Meinungsbild abzufragen, ist mit diesen
Forderungen unvereinbar."
Massive Ausschreitungen beim Hinspiel
Unter anderem wegen massiver Ausschreitungen während des Hinspiels im Dezember hatte das DFB-Sportgericht die
Frankfurter mit zwei Zuschauerausschlüssen bestraft, von denen einer das Derby betrifft. Der Gäste-Fanblock wird damit am
Samstag leer bleiben.
Bereits am Dienstagabend kam es laut Polizei in der Darmstädter Innenstadt zu "Ausschreitungen" zwischen den beiden
Fanlagern.
Gegen 22.00 sei es demnach zu einer Schlägerei gekommen, über verletzte Personen sei den Ordnungshütern aber nichts
bekannt.
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SPORT1-Kolumne von Fredi Bobic zum 31. Spieltag der Bundesliga
Hallo Fußball-Freunde,
wer behauptet eigentlich seit Wochen und Monaten, die Bundesliga sei langweilig? Abgesehen von den mit MehrjahresMietverträgen ausgestatteten Plätzen eins und zwei tobt überall der Kampf um minimale Vorteile oder gegen dramatische
Rückschläge.
Jede Woche wechseln die Vorhersagen. War Eintracht Frankfurt gefühlt nicht längst abgestiegen? War VfB Stuttgart nicht längst
gerettet?
Seit dem vergangenen Wochenende scheint nun auch entschieden, welche sieben Mannschaften den deutschen Fußball in der
kommenden Saison international vertreten. Nur die genaue Rangfolge muss ausgespielt werden und damit die wirtschaftlich
sehr bedeutsame Frage: Champions League oder Euro League?
Der Abstiegskampf bleibt aber unvorhersehbar: Rein theoretisch ist selbst der Tabellenzehnte VfL Wolfsburg noch nicht final
gerettet.
Aber bleiben wir realistisch, soweit dies in dieser verrückten Bundesliga möglich ist. Neben Wolfsburg sollten auch Hamburg
und Augsburg nach ihren jüngsten Siegen für die kommende Saison planen können.
Während Hannover 96 abgestiegen ist und nun mit den Aufräumarbeiten beginnen kann, ist bei fünf Vereinen heftigstes
Nervenflattern angesagt. Schauen wir auf die drei beteiligten Traditionsvereine.
Eintracht Frankfurt hat am Sonntag wieder ein Licht im dunklen Tabellenkeller angemacht. Dass ausgerechnet Änis Ben Hatira
der Matchwinner war, zeigt, dass die von der Öffentlichkeit bereits völlig in den Eimer getretenen fünf Winterneuzugänge doch
nicht alle so völlig verkehrt waren.
Man muss nur die vorhandenen Puzzlesteine richtig zusammenfügen. Trainer Niko Kovac scheint das in Frankfurt zu gelingen.
Das sage ich nun nicht nur mit Blick auf den Dreier. Seit Wochen hat er der Mannschaft ein gutes taktisches Gerüst verpasst und
sie nun auch mit seiner ureigenen Power zum Glück getrieben.
Dieses hatte Werder Bremen am Freitag in Hamburg nicht. Ausgerechnet der Motor von Claudio Pizzaro stotterte. Und nun
kommt im von den Fans verteufelten Montagsspiel der Bundesliga der VfB Stuttgart. Im Vorfeld agieren die WerderVerantwortlichen richtig. Sie appellieren an die Fans, die Einheit zu halten und sich gemeinsam gegen den Abstieg zu stemmen.
Diese taktische Form vermisse ich in Stuttgart vollends. Der VfB scheint die Reise-Unlust seiner Fans als gegeben
hinzunehmen, anstatt Fan-Busse zu chartern. Der Fakt, dass in dem Kellerduell ein Unentschieden für Stuttgart ein Gewinn
wäre, scheint der einzige Vorteil der Schwaben.
Ansonsten trifft auf sie zu, was vor Monaten für Frankfurt galt: Wenn man sich zu sicher fühlt und so schleichend in der Tabelle
durchgereicht wird, kann das fatale Folgen haben.
Fredi Bobic gewann 1996 den EM-Titel mit der Nationalmannschaft, nachdem er in der Saison 1995/96 BundesligaTorschützenkönig geworden war. 1997 holte er mit dem VfB Stuttgart als Teil des "Magischen Dreiecks" den DFB-Pokal.
2006 wurde er zum Abschluss seiner Spielerkarriere mit NK Rijeka kroatischer Pokalsieger. Internationale Erfahrung
sammelte er auch als Spieler in England bei den Bolton Wanderers und als Geschäftsführer Sport und Marketing beim
bulgarischen Klub Tschernomoretz Burgas. Von 2010 bis 2014 war der 43-Jährige beim VfB Stuttgart zunächst als
Sportdirektor und ab 2013 als Vorstand Sport tätig. Darüber hinaus war Fredi Bobic bereits als Experte für SPORT1 bzw.
das damalige DSF und den früheren Bundesliga-Sender LIGA total! aktiv.
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Spiegel online
Nachrichten über Fußball, Formel 1, US-Sport und mehr. Aktuelle Sport-Reportagen, Analysen, Interviews - und Achilles.
Hessenderby: Darmstädter Polizei errichtet Sperrzone für Eintracht-Fans
[Di, 26 Apr 16:26]
Im Hinspiel zwischen Frankfurt und Darmstadt hatten Eintracht-Fans für einen Eklat gesorgt. Vor dem erneuten Aufeinandertreffen am Samstag ist die Polizei in
Sorge - und reagiert drastisch.
Bundesliga-Noten: Das ist die beste Elf des 31. Spieltags
[Mo, 25 Apr 13:36]
Er grätschte, verteilte Bälle und traf: Bayerns Arturo Vidal war erneut der beste Sechser des Spieltags. Auch Mönchengladbachs Mahmoud Dahoud glänzte. Im
Angriff gibt es zwei Härtefälle.
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Eintracht Frankfurt gegen SV Darmstadt: Sperrzone für Eintracht-Fans SPIEGEL ONLINE
Aus Angst vor Randale beim Bundesliga-Derby zwischen Darmstadt 98 und Eintracht Frankfurt wird neben dem Stadion auch
die Innenstadt für die Gäste-Fans zur Sperrzone. Für die Frankfurter Anhänger gelte 36 Stunden lang "ein Aufenthaltsverbot für
die erweiterte Darmstädter Innenstadt", sagte der zuständige Polizei-Einsatzleiter.
"Wir wollen dafür sorgen, dass es keine Angsträume gibt", begründete Darmstadts Bürgermeister und Ordnungsdezernent
Rafael Reißer die außergewöhnliche Maßnahme. Auch das Stadion am Böllenfalltor ist für die Eintracht-Anhänger tabu, denn
nach den Ausschreitungen im Hinspiel hatte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) einen Fan-Ausschluss für
die Partie an diesem Samstag (15.30 Uhr, High-Liveticker SPIEGEL ONLINE) verfügt.
Damals hatten Eintracht-Zuschauer Schals und Fahnen des Aufsteigers verbrannt. Zudem wurden Knallkörper auf das Feld
geworfen, nach dem Spiel, das Darmstadt 1:0 gewann, drängten vermummte Anhänger in den Innenraum.
Trotz des Ausschlusses rechnet die Polizei mit bis zu 3000 Eintracht-Fans. Die dürfen von Freitagabend (19 Uhr) bis
Sonntagfrüh (7 Uhr) nicht in die Innenstadt. "Alle Zugangsmöglichkeiten werden überwacht. Unsere szene-kundigen Beamten
kennen die Störer", sagte der Polizei-Einsatzleiter: "Dass unbekannte Leute durchsickern, lässt sich allerdings nicht
verhindern."
Die Frankfurter Fanorganisation Nordwestkurve e.V. kritisierte die Maßnahme der Behörden scharf. Eintracht-Fans stünden
"unter Generalverdacht" und würden "in ihrer Gesamtheit in Sippenhaft genommen werden", hieß es in einer Stellungnahme.
An welchen Stellen die Polizei wie kontrolliert, wollte sie aus taktischen Gründen nicht mitteilen - auch nicht, wie viele
Beamte dafür eingeplant seien. Es sei aber einer der größten Polizeieinsätze in der Darmstädter Bundesliga-Geschichte, der
seit vier Wochen vorbereitet werde.
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Bundesliga-Noten: Das ist die beste Elf des 31. Spieltags - SPIEGEL ONLINE
Als seine Vorderleute in der zweiten Halbzeit der Partie gegen Bremen ( 2:1 ) vollkommen verunsichert wirkten, war er der
Ruhepol: Jaroslav Drobny entschleunigte das Spiel, kommunizierte mit seinen Kollegen - und wehrte nebenbei einen Ball
nach dem anderen ab. Dem Torwart hatte es der HSV zu verdanken, dass die Führung hielt, gleich neun Bälle parierte der
Vertreter des gesperrten René Adler, einige davon fielen in die Kategorie "Unhaltbar". Für den gehaltenen Elfmeter von
Claudio Pizarro erhält der Keeper zudem Extrapunkte. In der Summe setzt er sich knapp vor dem ebenfalls starken Bernd Leno
von Bayer Leverkusen durch.
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Die Krise von Eintracht Frankfurt ist auch eine Krise der Stürmer. Vor dem
2:1-Erfolg über Mainz
hatte die SGE in 13 Rückrundenspielen nur acht Tore erzielt, unter Trainer Niko Kovac war es sogar nur ein Treffer in fünf
Partien. Dann kam
Marco Russ
. Der Verteidiger schoss Frankfurt gegen die 05er zum Ausgleich, und das im Sitzen. In den Defensivkategorien ragt Russ
nirgendwo heraus, ist aber überall solide. Punkte erhält er zudem dafür, dass die Frankfurter Verteidigung nur drei Abschlüsse
aus dem Strafraum zuließ. Außerdem in der SPON11: Hannovers
Waldemar Anton
. Der 19-Jährige begann beim
2:2 in Ingolstadt
im defensiven Mittelfeld und konnte dort nicht überzeugen. Später wechselte er in die Innenverteidigung, wo die 96-Abwehr
anschließend nur einen einzigen gefährlichen Abschluss zuließ.
Ausgerechnet an dem Spieltag, an dem Hannovers Abstieg besiegelt wurde, spielte 96 eine seiner besten Halbzeiten in dieser
Saison. In Ingolstadt drehte der Tabellenletzte nach der Pause auf und kam, auch dank seiner Überzahl, zu Chancen und Toren.
Dabei griff das Team regelmäßig über die Flügel an, wo Miiko Albornoz und Hiroki Sakai überzeugten. Albornoz war an
sieben Torschüssen direkt beteiligt, ihm gelangen zudem drei direkte Balleroberungen. Sakai glänzte unter anderem mit vier
abgefangenen Bällen und einem Treffer. Zudem profitierten beide Außenverteidiger davon, dass Hannover kaum Torchancen
zuließ.
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Bereits zum sechsten Mal ist Bayerns Arturo Vidal der beste Sechser des Spieltags. Das liegt an der Mixtur aus der
Spielweise der Münchner und der des Chilenen: im Mittelfeldzentrum erhält man beim FC Bayern viele Ballkontakte und
erreicht traumhafte Passquoten. Zudem kommt Vidal durch seine aggressive Spielweise in viele Zweikämpfe und zu
Abschlüssen. So auch beim 2:0-Sieg in Berlin , als er das wichtige 1:0 erzielte, spieltagweit die meisten Ballkontakte aller
defensiven Mittelfeldakteure sammelte und die meisten erfolgreichen Tacklings aller Sechser schaffte.
Der 1. FC Köln unter Peter Stöger steht für Ordnung, für Defensive. Für Angriffsfußball steht er nicht. Umso überraschender
war, wie offensivstark der FC gegen Darmstadt aufspielte. Im Mittelpunkt dabei: Marcel Risse . Der 26-Jährige war auf der
rechten Seite der Kölner kaum zu stoppen. Er erzielte zwei Tore, war an vier weiteren Abschlüssen beteiligt und überzeugte
zudem mit zwölf gelungenen Defensivaktionen. Es folgt Dortmunds Henrich Mchitarjan . Der Armenier ist seit Monaten in
überragender Form, auch beim 3:0 in Stuttgart brillierte er mit einem Tor, einer Vorlage und acht gewonnenen Dribblings.
Um in die SPON11 zu gelangen, sollte ein offensiver Mittelfeldspieler Chancen kreieren. Niemand war darin am 31. Spieltag
besser als Mahmoud Dahoud, der mit Mönchengladbach 3:1 gegen Hoffenheim siegte . Im Vergleich belegt er in den
Kategorien "Erfolgreiche Pässe im Tordrittel" und "Erfolgreiche Pässe ins Tordrittel" Platz eins. Zudem traf er einmal selbst
und bereitete ein Tor vor. Wer sich wundert, weshalb Dahoud anders als Granit Xhaka als offensiver Mittelfeldspieler erfasst
wurde: Bei zentralen Mittelfeldspielern ermittelt der SPIX die Position anhand des tatsächlichen Wirkungsbereichs auf dem
Feld - und hier war Dahoud deutlich offensiver ausgerichtet als der Schweizer.
Werder Bremen ist durch das
1:2 im Nordderby gegen den HSV
einer der Verlierer des Spieltags. Und doch war kein Angreifer besser als
Anthony Ujah
. Wie kann das sein? Der Grund für die auf den ersten Blick überraschende Nominierung ist einfach: Während Bremens
schwacher erster Hälfte, in der der HSV beide Tore schoss, saß Ujah auf der Bank. Als er nach 59 Minuten eingewechselt
wurde, drehte Werder auf - und kam zu elf Abschlüssen. Hochgerechnet auf 90 Minuten war keine Offensivabteilung so aktiv,
wie die der Bremer mit Ujah im Zentrum. Er selbst gab fünf Schüsse ab, bereitete einen Abschluss vor und erzielte Werders
einziges Tor.
Auch in der SPON11: Gladbachs André Hahn , der neben einem Tor und einer Vorlage auch im Pressing überzeugte. Davon
zeugen unter anderem vier direkte Balleroberungen. Bemerkenswert sind die Fälle Pierre-Michel Lasogga und Anthony
Modeste. Beide zählen trotz je zwei Treffern nicht zu den besten Stürmern. Modeste vergab unter anderem drei weitere
Chancen fahrlässig; Lasogga leistete sich zahlreiche Ballverluste.
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Und das ist die Elf des 31. Spieltags in der taktischen Aufstellung.
Sie wollen wissen, wie wir gerechnet haben? Wie die neuen SPON-Bundesliganoten entstehen? Und warum wir bewusst
keine Schulnoten vergeben? Hier finden Sie alle Infos zum SPIX .
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Bild online
Bild - Frankfurt
Eintracht - 2:1 - Frankfurt ist wieder da
[Mo, 25 Apr 12:29]
Endlich hat unsere SGE wieder gewonnen!Foto: dpa
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Unsere Noten: 2:1 - Frankfurt ist wieder da - Frankfurt - Bild.de
Nach drei Zu-Null-Pleiten hat Eintracht endlich, endlich wieder gewonnen, 2:1 im Derby gegen Mainz. Jetzt sind die
Frankfurter wieder auf Tuchfühlung mit Bremen und dem Relegationsplatz.
Die Spieler in der Einzelkritik
★ Lukas Hradecky: Stark im Eins gegen Eins bei der Chance von Córdoba, beim Gegentor machtlos. Ansonsten souverän.
Note 3
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Lukas Hradecky ballt die Siegerfaust
Foto: dpa
★ Yanni Regäsel: Nach vier Spielen Pause erstmals wieder in der Startelf, hielt De Blasis nicht immer in Schach. Nach
vorne zu ungenau. Note 4
★ Marco Russ: Hielt mit dem wichtigen 1:1 Eintracht am Leben - und ansonsten die Abwehr hinten zusammen. Starke Leistung
des Kapitäns. Note 2
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Marcu Russ im Jubeltaumel
Foto: AP/PA
★ David Abraham: Lieferte sich mit Mainz-Stürmer Córdoba knochenharte Duelle, meist Sieger. Bester Frankfurter,
am Ende mit Krämpfen raus. Note 2
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David Abraham legte ein starkes Spiel hin
Foto: von Erichsen, Fredrik
★ Bastian Oczipka: Fast wieder das Alte. Bremste den schnellen Samperio oft aus, auch nach vorne mit guten Aktionen,
bereitete so das 2:1 vor. Note 3
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Bastian Oczipka kickte sich an alte Hochform ran
Foto: dpa
★ Makoto Hasebe: Scheint die Kurve zu bekommen, wird immer mehr zu dem Stabilisator, der er in der vergangenen Saison
meist war. Note 3
★ Szabolcs Huszti: Mit Licht und Schatten. Unnötigen Ballverluste folgten starke Ballgewinne. Zweikampfstärker als zuletzt,
zudem mit guten Freistößen. Note 4
★ Stefan Aigner: Musste bald mit Brummschädel raus, haute sich bis dahin gnadenlos in die Zweikämpfe. Note 4
★ Mijat Gacinovic: Durfte erstmals in der Rückrunde von Beginn an ran, traute sich viel, auch wenn längst nicht alles gelang.
Sollte aber weitere Chancen bekommen. Note 4
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Mijat Gacinovic durfte erstmals in der Rückrunde von Beginn an ran
Foto: AP/PA
★ Änis Ben-Hatira: Zwischen Genie und Wahnsinn. Versucht immer die schwierige Lösung, auch wenn die einfache
besser wäre. Bereitete den Ausgleich vor, hatte beim Siegtor das nötige Glück. Note 2
★ Haris Seferovic: Das Tor will und will nicht fallen. Pech, dass sein toller Kopfball von Mainz-Torwart Karius sensationell
gehalten wurde. Aber unermüdlich unterwegs, so muss es sein. Note 3
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Haris Seferovic und Sonny Kittel beim Luft-Ballett
Foto: dpa
★ Sonny Kittel: Kam nach 24 Minuten für Aigner, viel gelang ihm nicht. Gab trotzdem nie auf, das verdient Lob. Note 4
Zu spät gekommen: Luc Castaignos (ab 76.) und Carlos Zambrano (ab 87.).
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Blog-G
Bayern schonen sich fürs Meisterstück
[Do, 28 Apr 06:31]
Durch eine taktisch kluge Leistung der Bayern im Halbfinale der Championsleague, in dem die sympathischen Münchner nur knapp dem spanischen Vertreter von
Atletico Madrid mit 0:1 unterliegen, hält sich der […]
Problem gelöst
[Mi, 27 Apr 06:26]
Was geht einem diese Folklore auf die Nüsse. Langweilig, weil absehbar wie die Reaktionen sämtlicher Parteien. Fahnenklau. Scheint eine große Geschichte zu
sein. Ist aber für 95 Prozent der Anhänger […]
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Jubel, Trubel, Heiterkeit Bayern schonen sich fürs Meisterstück
Von Stefan Krieger | Donnerstag, 28.04.16 um 06:31 Uhr | 6 Kommentare
Vorfreude auf die Meisterschaft. Foto: dpa.
Durch eine taktisch kluge Leistung der Bayern im Halbfinale der Championsleague, in dem die sympathischen
Münchner nur knapp dem spanischen Vertreter von Atletico Madrid mit 0:1 unterliegen, hält sich der Dauermeister für
das Wochenende alle Optionen auf einen erneuten Titelgewinn offen.
Mit einem Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach wird Bayern München am 32. Spieltag der Fußball-Bundesliga zum
vierten Mal in Folge deutscher Meister. Herzlichen Glückwunsch gen Süden.
Nicht ganz so weit in diese Himmelsrichtung muss man schauen, wenn es in den Niederungen der Tabelle um den Abstieg geht.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt spielt gegen die Eintracht aus Frankfurt. Und wir dürfen da nicht hin. Aber der SID, der uns
hier die Fakten zum Spiel liefert.
Den höchsten Sieg in den bisherigen fünf Hessen-Derbys feierten die Frankfurter auf dem Platz des Rivalen mit einem 4:1 am
7. November 1982. Die Eintracht ist aber seit dem 24. Oktober auswärts sieglos, punktete in den folgenden neun LigaGastspielen nur mit zwei torlosen Remis und schoss in den letzten zehn Pflicht-Auswärtspartien nur drei Tore.
Die Darmstädter blieben in den letzten drei Heimspielen ungeschlagen. Dabei erzielten sie jeweils das 1:0 und genau zwei
Treffer. Mit zwölf Punkten ist der Aufsteiger das zweiterfolgloseste Heimteam, Frankfurt mit neun Zählern AuswärtsSchlusslicht. Die Lilien trafen in den letzten sechs Runden immer ins Netz, gewannen vor ihrem 100. Bundesligaspiel aber nur
zwei der letzten elf Aufgaben.
Darmstadt (14) und Frankfurt (16) erzielten in der zweiten Halbzeit die wenigsten Tore und kassierten mit 84 (Frankfurt) und
80 die meisten Gelben Karten aller Klubs. Nach zehn Partien mit nur drei Toren traf die Eintracht beim 2:1 gegen Mainz
erstmals doppelt. Damit brachte sie es in sechs Spielen mit Trainer Niko Kovac auf drei Tore, an denen Winter-Zugang Änis
Ben-Hatira mit einem Treffer und zwei Assists beteiligt war.
In der Rückrunde trugen sich erst vier Frankfurter in die Torschützenliste ein.
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Problem gelöst - Blog-G - Notizen zu Eintracht Frankfurt
Dunkle Wolken über Darmstadt. Foto: dpa.
Was geht einem diese Folklore auf die Nüsse. Langweilig, weil absehbar wie die Reaktionen sämtlicher Parteien.
Fahnenklau. Scheint eine große Geschichte zu sein. Ist aber für 95 Prozent der Anhänger eines Vereins so egal wie ein
Joghurtbecher.
Dann, natürlich, die Reaktion des Verbandes. Kollektivstrafe, so sinnlos wie das Meckern übers Wetter. Natürlich werden am
Samstag Eintracht-Fans im Stadion zu Darmstadt sein, die ersten Belege mit den Bildern der Eintrittskarten schwirren schon
durch die Weiten des Internets. Und natürlich weiß das jeder, der auch nur ansatzweise eins plus eins zu zwei addiert.
Und nun, wie um dem König Absurdistans die Krone aufzusetzen, ein Verbot für Bewohner dieses Landes, so sie Eintrachtfans
sind, am Spieltag die Innenstadt Darmstadts zu betreten. Dazu Bürgermeister und Ordnungsdezernent Rafael Reißer der
Wissenschaftsstadt Darmstadt:
„Da nicht auszuschließen ist, dass Eintracht-Anhänger ihren Aufmarsch aufgrund des Sportgerichtsurteils in Zeiten vor
oder nach dem Spieltag verlegen könnten, haben wir aufgrund einer entsprechenden Gefahrenprognose mittels
Allgemeinverfügung ein allgemeines Aufenthaltsverbot für Eintracht-Anhänger im Zeitraum vom 29. April, 19 Uhr bis
zum 1. Mai, 7 Uhr erlassen. Durch diese Allgemeinverfügung soll sichergestellt werden, dass den Bürgerinnen und
Bürgern in der Innenstadt das größtmögliche Maß an Sicherheit zu Teil wird. Auch ich appelliere daher vor allem an die
Fans der Frankfurter Eintracht, diese Verfügung zu respektieren und den Anweisungen der Polizei Folge zu leisten.“
Was ist das eigentlich, ein „Eintracht-Anhänger“? Gerade jetzt, da es sportlich nicht so läuft, und sich viele Sympathisanten des
Vereins vom Main sowieso die Sinnfrage stellen? Ist dieser durch einen Vermerk im Personalausweis als solcher
gekennzeichnet? Wenn nicht, sollte man nicht schnellstmöglich so etwas einführen? Im Kollektiv natürlich? Damit sich in
Zukunft die Bürgerinnen und Bürger der Innenstädte (Ausnahme: Dort lebende Eintracht-Anhänger und Vorstädte) sicher fühlen
können? Entzug des Führerscheins für solche Kreaturen, denn sie könnten Anhänger anderer Vereine über den eigenen Haufen
fahren?
Das alles ist einfach nicht konsequent zu Ende gedacht. Man sollte Fußball an sich einfach verbieten. Alle vier Jahre eine
schöne Fanmeile anlässlich der WM, perfekt vermarktet. Das sollte reichen. Das Spiel als solches kann doch auch an der
Konsole entschieden werden. Mit Atmo von der Soundkarte und Anhängern in Sperrzonen.
Und das hättet ihr euch (alle, immer), so der Stammtisch, selbst zuzuschreiben. Auch wenn ihr noch nie in eurem Leben zu
einem Bürgerkrieg aufgerufen, oder, schlimmer noch, eine Fahne geklaut habt. Selbst schuld. Ätschibätschi.
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Eintracht-Inside - Blog
Gedanken zu Eintracht Frankfurt
Wettstreit der Irren
[Mi, 27 Apr 00:17]
Eine Allgemeinverfügung als rechtliches Synonym für einen Grundrechtarschtritt. Nazis können mit Fackeln durch die Gassen ziehen, Autonome können
Nachbarschaften verwüsten – aber wenn ein Fußballspiel von Eintracht Frankfurt gegen den SV Darmstadt ansteht, holt der Rechtsstaat die dicke Bertha raus. …
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Laufend zum Lauf
[Mo, 25 Apr 23:44]
Natürlich ist der Heimsieg gegen den FSV Mainz 05 wichtig gewesen. Natürlich ist der Sieg erfreulich. Natürlich ist der Erfolg verdient gewesen. Natürlich legen
die Spieler Laufbereitschaft und Leidenschaft an den Tag. Und ebenso gilt: Natürlich wäre dieses Spiel bestenfalls … Weiterlesen →
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Wettstreit der Irren
Eine Allgemeinverfügung als rechtliches Synonym für einen Grundrechtarschtritt. Nazis können mit Fackeln durch die Gassen
ziehen, Autonome können Nachbarschaften verwüsten – aber wenn ein Fußballspiel von Eintracht Frankfurt gegen den SV
Darmstadt ansteht, holt der Rechtsstaat die dicke Bertha raus. Und dem nicht genug: Die Sicherheitsbehörden geben vor, Fans
der SGE “an Aussehen und Verhalten” zu erkennen.
Diese Aussage folgt einer beinahe rassistischen Logik. Implizit wird der 47-jährige Familienvater, der mit seinem 16-jährigen
Sohn zum Eintrachtschauen in die Kneipe geht gleichgesetzt mit der Gruppe von mehreren Hundert Extremisten und Gefährdern,
die eben auch Eintracht-Klamotten tragen (und wer sich auch nur ein bisschen mit der Thematik beschäftigt oder sogar
schonmal das Missvergnüngen hatte, eine Konftrontation dieses Radikalen-Blocks mit anderen Hirnamputierten zu erleben,
weiß, dass die Schläger sich zumeist nicht via Klub-Uniform zu erkennen geben).
Keinerlei Sympathie hege ich für die paar Hundertschaften an Vereins-Vergewaltigern, die Eintracht Frankfurt seit zig Jahren
imagemäßig wie finanziell schaden. Menschen, die vor lauter Wohlstandsgesellschaft und vollem Zeitkonto keinen
Lebensinhalt haben. Aber wenn ich lese und höre, was die Behörden als Sicherheitskonzept verkaufen, was das auf einer MetaEbene, was das gesellschaftlich bedeutet, wird mit speiübel und ich spüre eine trotzige Zuneigung zu vielen, die wohl weitaus
weniger reflektiert und distanziert an das Thema Fußball herangehen. Wenn ein Eintracht-Fan zwischen Freitagabend und
Sonntagmorgen noch Bart trägt und dunklen Teint hat, wird er vermutlich schnurstracks nach Guantanamo gebracht. Und wer in
Damrstadt lebt? Einkasernieren? Einsperren? Ausgehverbot? Eine Stadt als Sperrzone für eine bestimmte Bevölkerungsgruppe
– bei Leuten, die Geschichtsunterricht in der Schule hatten, müsste da was klingeln. Die Behörden haben das Derby
bilderbuchmäßig aufgeheizt, den Worst-Case regelrecht provoziert.
Aber die Gewaltbereiten hätten ihren Namen nicht verdient, wenn sie nicht – verblendet und hohl wie sie sind – sofort reagiert
und alle Ahnungen bestätigt und diese völlig überzogene Allgemeinverfügung nicht im Nu legitimiert hätten: Schon am
Dienstagabend ging es in Darmstadt wohl rund, wurde eine Kneipe von Eintracht-Anhängern überfallen und mit
“Lilienschweine”-Stickern beklebt. Es ist sogar die Rede von Verletzten, was aber noch unbestätigt ist.
Was willst du da noch sagen, was oder wen willst du dann noch verteidigen? Sie, die heuchlerisch “Fußballfans sind keine
Verbrecher” singen, sorgen für das, gegen das sie sich wehren. Provokation als Selbstzweck – worunter die Masse, die
Mehrheit leidet. Und was im Geschäft dafür sorgt, dass der Stadionzuschauer noch schneller noch egaler, die Anstoßzeiten
noch schneller noch verteilter, die Fernsehgelder noch schneller noch wichtiger werden.
Bravo, ihr Irren auf allen Seiten, saubere Arbeit, die Kollektivstrafe salonfähig zu machen. Dass der ganze Murks nur Fußball
ist, geht das eigentlich noch in irgendeine Birne rein?!
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Laufend zum Lauf
Natürlich ist der Heimsieg gegen den FSV Mainz 05 wichtig gewesen. Natürlich ist der Sieg erfreulich. Natürlich ist der
Erfolg verdient gewesen. Natürlich legen die Spieler Laufbereitschaft und Leidenschaft an den Tag. Und ebenso gilt: Natürlich
wäre dieses Spiel bestenfalls unentschieden – und damit als Quasi-Abstieg von Eintracht Frankfurt – ausgegangen, wenn nicht
krummste Dinger ins Mainzer Netz gefallen wären. Zu unser aller Glück ein Konjunktiv.
Weil das mit den Slapsticktoren aber so ist, wie es ist, tue ich mich mit dem kollektiv les- und hörbaren Euphorieschwung
schwer. In meiner Wahrnehmung, die ich ja seit Monaten gebetsmühlenartig wiederhole, mangelte es dieser Mannschaft, diesen
Spielern nie, maximal selten an der Einstellung. Es mangelt am Können, speziell am Tempo und auch Ideen/Struktur/Plan im
Spiel nach vorne. Das war auch gegen Mainz so. Der Unterschied ist der einzig nicht beeinflußbare im Leben gewesen: Glück.
Jetzt kann man hergehen und die Floskel vom Glück, das man sich verdienen müsse, erzählen. Was quatsch ist. Glück hat man,
oder man hat es nicht. Sein Mangel fällt einem nur auf, wenn man glaubt, es nicht zu haben und es zu brauchen.
Natürlich kann man nicht erwarten, dass nach mehr als 20 Pflichtspielen mit mageren fußballerischen Leistungen genau in der
Situation die spielerischen Elemente gepflegt werden, zum Vorschein kommen, die es für das Erreichen der Minimalziele
eigentlich bräuchte. Die Drucksituation, in die man sich allerdings selbst hinein manövrierte, war gegen Hannover,
Hoppenheim und Mainz immens. Do-or-die – dass da die Leichtigkeit fehlt und Vertrauen in etwas, das die ganze Saison über
nicht funktionierte, mit einem Mal Kombinationen und strukturiert vorgetragene Spielzüge zu sehen sind – illusorisch. Zumal
angesichts der Tatsache, dass Eintracht Frankfurt ohne Stürmer spielt (Haris Seferovic ist eine Katastrophe).
Meine Skepsis, dass dieses Team den Klassenerhalt auf irgendeinem Weg schafft, gründet aber trotzdem auf diesen
anhaltenden, personalunabhängigen spielerischen Defiziten. Auf dem Glauben daran, dass irgendein SGE-Spieler in der Lage
ist, Darmstadt, Dortmund und Bremen (mindestens) ein Tor reinzutun. Gerade, weil die Zahl der Torabschlüsse, zumal der
zwingenderen seit Monaten verschwindet gering ist. Würden sie ja wenigstens 3,4 Hochkaräter pro Partie liegenlassen …
einer rutscht dann irgendwann schonmal durch. Aber wenn man genötigt ist aus der einen Halbchance pro Spiel DAS Tor für
den Punkterfolg zu machen – das ist mehr als kitzelig.
Man wird dieser Mannschaft schlußendlich weder den Willen noch den Charakter absprechen können. Es sind Eigenschaften,
die unter Armin Veh wie unter Niko Kovac vorhanden waren und gezeigt worden sind. Allerdings hat sich unter Kovac erst die
grundlegenste aller Tugenden Bahn gebrochen: die Laufbereitschaft, auf der alles weitere fußt. Das Team ist nicht schneller
geworden, natürlich nicht, aber es ist aktiver, in den offensiven Ansätzchen auch quirliger geworden (allen voran durch Änis
Ben-Hatira und Sonny Kittel, selbst Mijat Gacinovic, dem zwar wenig gelang, der aber immerhin Explosivität, Dynamik, etwas
Ungleichförmiges ins Spiel bringt). In den Partien gegen Gegner auf Augenhöhe, die man unter Veh reihenweise in den Sand
setzte, war die Kovac-SGE die bessere Mannschaft. Hätte ein früherer Trainerwechsel also den wahrscheinlich Realität
werdenden Abstieg verhindert? Die Erkenntnis reift, dass das so hätte sein können.
Gewinnt Eintracht Frankfurt in Darmstadt und endet Stuttgart vs. Bremen unentschieden, wird auch bei mir die Kerze wieder
angezündet. Versprochen.
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