Nr. 1 / April 2016 Amtliche Mitteilung · Zugestellt durch Post.at · Verlagspostamt Gmünd · Zulassungsnummer: 8572K92U Kulturinitiative Gmünd Künstlerstadt Gmünd Goya INHALT STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN 03 Aus der Gemeinde 20 Aktuelles und Vereinsgeschehen 55 Kulturelles 62 Sport und Sportvereine 68 Gmünds vergangene Tage Abschied Monik a Schwaiger Fasching 2016 IMPRESSUM Medieninhaber und Herausgeber: Stadtgemeinde Gmünd in Kärnten, Hauptplatz 20, A-9853 Gmünd, Telefon 0 47 32 / 22 15, vertreten durch Bürgermeister Josef Jury. Redaktion: Hedwig Egger, Rathaus, Hauptplatz 20, A-9853 Gmünd. Ve r l a g s - u n d H e r s t e l l u n g s o r t : KREINER DRUCK · 9800 Spittal/Drau, Ebnergasse 2 Tel. 04762 2245 · Fax DW 33 · E-Mail: [email protected] 1601012 DRUCKL A N D KAeRNTEN 2 P E R F E CT PRI NT se tein auf lle Oliver S Zimmerge ft cha r Wanders traditionelle Gmünd•Nr.1/April2016 Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 1. Juli 2016! STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN JHV FF Gmünd Liebe Gmündnerinnen, liebe Gmündner! Im vergangenen Jahr fassten wir im Gemeinderat den Entschluss, die beiden Hinteren Gassen, östlich und westlich des Hauptplatzes, in die Pankratius Gasse und die Lodron Gasse umzubenennen. Die Pankratius Gasse wurde von den Anrainern und Hausbesitzern wohlwollend angenommen. Bei der Lodron Gasse gab es jedoch Einwände der betroffenen Bevölkerung. er-Diederichs ackes an die Familie Pay Übergabe des Babyrucks Aus diesem Grund sollten wir die Entscheidung der Umbenennung in die Lodron Gasse zurücknehmen und es bei der Hinteren Gasse belassen. Eine sehr unerfreuliche Angelegenheit gibt es in der Evangelischen Pfarrgemeinde Dornbach. Der in der Bevölkerung sehr beliebte und geschätzte Pfarrer Detmar Hinrichs soll per Entscheid des Pfarrgemeinderates mit September dieses Jahres „vor die Tür gesetzt werden“, das heißt, sein 5 Jahresvertrag wird nicht verlängert. Diese Vorgangsweise ist einer kirchlichen Institution im höchsten Maße unwürdig und es stellt sich die Frage, ob man für eine andere Person Platz schaffen muss. 6 Sitzung Hegeringschau 201 Einen hervorragenden Prediger und Freund der Ökumene abzuberufen, zeugt nicht gerade von christlicher Nächstenliebe. In der Hoffnung, dass in dieser Causa das letzte Wort noch nicht gesprochen ist, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen Euer Bgm. Josef Jury , 90 Jahre fine Steinacher Jose Gmünd•Nr.1/April2016 3 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Aus dem Gemeinderat In der Sitzung des Gemeinderates der Stadtgemeinde Gmünd in Kärnten am 18. Dezember 2015 wurden folgende Punkte beraten und Beschlüsse gefasst: 2. Nachtragsvoranschlag 2015 Für das Jahr 2015 wurde der 2. Nachtragsvoranschlag mit folgender Verordnung beschlossen: vom 18. Dezember 2015, Zahl: 400-902/2015 über die Feststellung des Voranschlages für das Haushaltsjahr 2016. Der Voranschlag für das Haushaltsjahr 2016 wird gemäß des § 86 der Kärntner Allgemeinen Gemeindeordnung, KAGO, LGBl.-Nr. 66/1998 in der Fassung LGBl.-Nr. 3/2015 wie folgt festgestellt: VERORDNUNG §1 Voranschlagsbeträge des Gemeinderates der Stadtgemeinde Gmünd vom 18. Dezember 2015, Zahl: eO-902/2015 über die Feststellung des 2. Nachtragsvoranschlages 2015: Die Voranschlagsbeträge werden nach dem Postenverzeichnis für den ordentlichen und außerordentlichen Haushalt mit folgenden Gesamtsummen festgestellt: Gemäß § 88 der K-AGO 1998, LGBl.-Nr. 66/1998 in der Fassung LGBl.-Nr. 3/2015 wird die Verordnung des Gemeinderates der Stadtgemeinde Gmünd vom 19. Dezember 2014, Zahl: 329-902/2014 in der Fassung vom 21. Oktober 2015, Zahl: eO-902/2015 im Sinne der Anlagen geändert: Der § 1 (Gesamtübersicht der veranschlagten Einnahmen bzw. Ausgaben) der Voranschlagsverordnung enthält folgende Fassung: VORANSCHLAG 2016 Ordentlicher Voranschlag Summe der Ausgaben € 4.675.500,– Summe der Einnahmen € 4.675.500,– Abgang € 0,– Außerordentlicher Voranschlag Summe der Ausgaben € 196.000,– Summe der Einnahmen € 196.000,– Abgang € 0,– Bisherige erweitert / Gesamtsummen veringert um Gesamtsummen Gesamtausgaben € 4.871.500,– Summe der Ausgaben € 5.037.900,– – € 164.800,– € 4.873.100,– Gesamteinnahmen € 4.871.500,– Summe der Einnahmen € 5.037.900,– – € 164.800,– € 4.873.100,– Abgang Ordentlicher Voranschlag Abgang € 0,– € 0,– € 0,– Außerordentlicher Voranschlag Summe der Ausgaben € 2.708.400,– € 0,– € 2.508.800,– Summe der Einnahmen € 2.508.800,– € 0,– € 2.508.800,– Abgang € 0,– € 0,– € 0,– Gesamtausgaben € 6.899.600,– € 25.000,– € 6.924.600,– Gesamteinnahmen € 6.899.600,– € 25.000,– € 6.924.600,– Abgang € 0,– € 0,– € 0,– Die Verordnung tritt mit dem Ablauf des Tages Ihrer Kundmachung in Kraft. Voranschlag 2016 Der Gemeinderat hat die folgende Verordnung über den Voranschlag für das Haushaltsjahr 2016 beschlossen: VERORDNUNG des Gemeinderates der Stadtgemeinde Gmünd in Kärnten 4 € 0,– §2 Deckungsfähigkeit Die Deckungsfähigkeit wird gemäß den Bestimmungen des § 10 der Kärntner Gemeindehaushaltsordnung – K-GHO, LGBl.-Nr. 2/1999 in der Fassung LGBl.-Nr. 3/2015 wie folgt festgelegt: 1. Folgende Ausgabenposten sind innerhalb eines Teilabschnittes deckungsfähig: a) alle Leistungen der Postenklasse 5 „Leistungen für Personal“ b) Maschinen und maschinelle Anlagen, Werkzeuge, Amtsausstattungen, geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, Schreib-, Zeichen- und sonstige Büromittel, Druckwerke c) Instandhaltung von Fahrzeugen, Maschinen und maschinelle Anlagen d) Instandhaltung von Gebäuden e) Strom, Stromheizung Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN f) Darlehenstilgung, Darlehenszinsen g) Versicherung, öffentliche Abgaben Unechte Deckungsfähigkeit wird festgelegt für: a) Teilabschnitt 8500 – Wasserversorgung Teilabschnitt 8510 – Abwasserbeseitigung Teilabschnitt 8520 – Abfallbeseitigung Teilabschnitt 8530 – Wohngebäude b) Die Ausgaben zur Förderung des Fremdenverkehrs (Abschnitt 77), dürfen in dem Ausmaß überschritten werden, in dem Mehreinnahmen bei Fremdenverkehrsabgabe und der Ortstaxe sowie beim Abschnitt 77 verrechneten Einnahmen feststehen. §3 Wirksamkeitsbeginn sind folgende Gebühren zu leisten §2 Inkrafttreten (2) Diese Verordnung tritt am 1. Jänner 2016 in Kraft. Für ablieferungspflichtige Gegenstände der je Kilogramm Kategorie 1 (SRM, tote Tiere gem. Kat 1) € 0,50 Kategorie 2 (Schlachtmüll mit Weichteilen und toten Tieren gem. Kat 2) € 0,45 Kategorie 3 (Knochen, Rind, Schwein, Därme Schwein gewaschen) € 0,40 Die Verordnung tritt mit 1. Jänner 2016 in Kraft. Tierkörpergebührenverordnung Zur Abdeckung der Kosten für die Entsorgung von Schlachtabfällen wurde vom Gemeinderat die folgende Verordnung über die Ausschreibung von Tierkörpergebühren beschlossen: Pankratium Gmünd Für die im Jahr 2015 gewährten Förderungen für den Verein „Pankratium Gmünd“ aus Landes- und Gemeinde-BZMitteln in Höhe von insgesamt € 25.000,– wurde vom Gemeinderat die Erweiterung des bestehenden Fördervertrages zwischen der Gemeinde und dem Verein beschlossen. VERORDNUNG des Gemeinderates der Stadtgemeinde Gmünd in Kärnten, vom 18. Dezember 2015, Zahl: 403-825/2015 über die Vorschreibung von Gebühren für die Einsammlung, Ablieferung, Beseitigung und unschädliche Entsorgung von Materialien und Nebenprodukten für Falltiere, Kleinmengen und Schlachtprodukten aus Schlacht- und Zerlegebetrieben im kommunalen Sammelsystem (Tierkörpergebührenverordnung 2015) Gemäß § 13 Abs. 1 der Kärntner Allgemeinen Gemeindeordnung – K-AGO, LGBl. Nr. 66/1998, in der Fassung des Gesetzes LGBl. Nr. 3/2015, in Verbindung mit § 15 Abs 3 Z 4 Finanzausgleichsgesetz 2008 – FAG 2008, BGBl-INr. 103/2007, zuletzt in der Fassung des Gesetzes BGBl-I-Nr. 17/2015, sowie § 3 Abs. 3 der Verordnung des Landeshauptmannes vom 18. September 2008, Zl. 11ALL-26/12-2008, über die Organisation der Meldung, Ablieferung und Weiterleitung sowie der Übernahme von Materialien und Nebenprodukten, Falltieren, Kleinmengen und Schlachtprodukten aus Schlacht- und Zerlegebetrieben in kommunalen Sammelsystemen (Tierkörperverwertungsverordnung 2008), LGBl.-Nr. 69, wird verordnet: §1 Gebühren (1) Für die Einsammlung, Ablieferung, Beseitigung und unschädliche Entsorgung der abzuliefernden Gegenstände Gmünd•Nr.1/April2016 Baulandmodell Grünleiten Zwischenfinanzierung Aufschließung Für die Zwischenfinanzierung der Aufschließungsmaßnahmen der nächsten Baustufen des Baulandmodells Grünleiten wurde befristet bis 30. September 2016 die Aufnahme eines Kassenkredites in Höhe von € 200.000,– beschlossen. Aufschließungsarbeiten Auf Basis der durchgeführten öffentlichen Ausschreibung sowie der bestehenden Finanzierungspläne wurden die Aufschließungsarbeiten für die Baustufen 4 und 5 des Baulandmodells Grünleiten an die Firma STRABAG AG als Bestbieter mit einer Summe von € 488.908,63 exkl. Mwst. vergeben. Die Arbeiten umfassen neben der Herstellung der Aufschließungsstraßen, die Verlegung der Schmutz- und Regenwasserkanalisation, die Umlegung der 20kV-Leitung der Kelag, die Verlegung der Wasserversorgungsleitungen, die Verlegung der Straßenbeleuchtungsverkabelung sowie die Ortsnetzverlegung für Telekom- und Stromanschlüssen. 5 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Verkauf von Baugrundstücken Folgende Verkäufe von Baugrundstücken in den Baustufen 4 und 5 wurden vom Gemeinderat beschlossen: Michael Stoxreiter und Melane Ramsbacher, 9863 Rennweg, Adenberg 1 – Grundstück-Nr. 268/1 Andrea Feistritzer, 9853 Gmünd, Dornbach 25 und Stephan Eigner, 9854 Malta, Maltaberg 9 – Grundstück-Nr. 262/9 Harald Bondi di Antoni und Angelika Bondi di Antoni, 9853 Gmünd, Dornbach 25 - Grundstück-Nr. 262/10 Marcus Oberwandling und Daniela Grutschnig, 9853 Gmünd, Riesertratte 31 – Grundstück Nr. 268/44 Wilhelm Glanzer, 9861 Eisentratten, Sonnberg 33 und Hildegard Feistritzer, 9853 Gmünd, Fischertratten 39 – Grundstüc-Nr. 262/8 Sara und Martin John, 9800 Spittal, Ulrich von Cilli Straße 14//4 – Grundstück-Nr. 268/41 Renaturierung Karnerau Auf Empfehlung der Abteilung 8 des Amtes der Kärntner Landesregierung sowie auf Wunsch der Firma WWM Hoch & Tiefbau GmbH wurde die Änderung der Auftragsvergabe an die Firma Tauerngranit Gigler, Gmünd beschlossen. Gemeindewasserversorgungsanlage Gmünd Wasserbezugsgebühr Zur Absicherung des zukünftigen Finanzbedarfs der Gemeindewasserversorgungsanlage Gmünd wurde vom Gemeinderat einstimmig die folgende Verordnung über die Anhebung der Wasserbezugsgebühr beschlossen: VERORDNUNG des Gemeinderates der Stadtgemeinde Gmünd in Kärnten vom 18. Dezember 2015, Zahl: 404-810/2015 0, mit der Wasserbezugsgebühren ausgeschrieben werden Gemäß der §§ 23 und 24 des Gemeindewasserversorgungsgesetzes 1997 – K-GWVG, LGBl.-Nr. 107/1997, in der Fassung des Gesetzes LGBl.-Nr. 85/2013, wird verordnet: §1 Ausschreibung Für die Bereitstellung und Inanspruchnahme der Gemeindewasserversorgungsanlage Gmünd wird eine Wasserbezugsgebühr ausgeschrieben. Die Wasserbezugsgebühr wird als Benützungsgebühr ausgeschrieben. 6 §2 Gegenstand der Abgabe Für die tatsächliche Inanspruchnahme der Gemeindewasserversorgungsanlage ist eine Benützungsgebühr zu entrichten. §3 Benützungsgebühr (1) Die Benützungsgebühr für die tatsächliche Inanspruchnahme ist aufgrund des tatsächlichen Wasserverbrauches mittels eines Wasserzählers zu ermitteln. (2) Die Höhe der Benützungsgebühr ergibt sich aus der Vervielfachung der bezogenen Wassermenge in Kubikmeter mit dem Gebührensatz. (3) Der Gebührensatz beträgt ab 1. Okt. 2016 € 0,95, ab 1. Okt. 2017 € 1,00, und ab 1. Okt. 2018 € 1,05. §4 Abgabenschuldner (1) Zur Entrichtung der Bereitstellungsgebühr ist der Eigentümer des an die Gemeindewasserversorgungsanlage angeschlossenen Grundstückes verpflichtet. (2) Bei Vermietung oder Verpachtung des gesamten an die Gemeindewasserversorgungsanlage angeschlossenen Grundstückes an einen Bestandnehmer ist dieser zur Entrichtung der Benützungsgebühr verpflichtet. §5 Festsetzung der Abgabe Die Wasserbezugsgebühr ist jeweils halbjährlich am 15. März und 15. November festzusetzen. §6 Wirksamkeit (1) Diese Verordnung tritt am 1. Oktober 2016 in Kraft. (2) Mit dem Wirksamkeitsbeginn dieser Verordnung tritt die Verordnung des Gemeinderates der Stadtgemeinde Gmünd in Kärnten vom 29. September 2010, Zahl: 193-810/2010, außer Kraft. Zählermiete Die bereits seit geraumer Zeit unveränderte Zählermiete für die Wasserzähler außerhalb des Versorgungsbereiches der Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Gemeindewasserversorgungsanlage Gmünd wurde mit Wirkung zum 1. Jänner 2016 von € 5,50 auf € 6,00 jährlich erhöht. Darlehensaufnahmen Auf Grundlage der beschlossenen und genehmigten Finanzierungspläne wurden Darlehen für die Finanzierung von Projekten im Bereich der Gemeindewasserversorgungsanlage ausgeschrieben. Die Darlehen über € 100.800,– für das Projekt „Erweiterung GWVA Gmünd Baulandmodell Grünleiten und über € 89.600,– für das Projekt Erweiterungen GWVA Gmünd“ werden bei der Raiffeisenbank Liesertal als Bestbieter mit einer Laufzeit von 15 Jahren aufgenommen. Stubeck Sonnalm Im Rahmen der Erschließung der Ortschaft Stubeck Sonnalm werden von der KNG Kärnten Netz GmbH und der Stadtgemeinde Gmünd Anschlüsse vorfinanziert, um die finanzielle Basis für dieses Projekt sicherzustellen. Der Gemeinderat hat die Vorfinanzierung von 10 Anschlüssen mit einem Gesamtpreis vo € 40.008,– beschlossen. Stadt- und Wanderkarte Aufgrund einiger Änderungen bei den Wanderwegen sowie im Stadtbereich wurde die Erneuerung und Überarbeitung der Stadt- und Wanderkarte mit einem Aufwand von € 3.300,– exkl. Mwst. beschlossen. Mit der Überarbeitung wurde die Firma Map-Explorer beauftragt. Ortskanalisation Gmünd Für die Finanzierung von Erweiterungsprojekten im Bereich der Ortskanalisation Gmünd wurden Darlehen ausgeschrieben und einstimmig die Aufnahme eines Darlehens über € 324.000,– für das Projekt „Erweiterung ABA Gmünd Baulandmodell Grünleiten“ und € 239.500,– für das Projekt „Erweiterungen ABA Gmünd“ bei der Raiffeisenbank Liesertal als Bestbieter beschlossen. Radweg Gmünd-Trebesing Für das Projekt „Radweg Gmünd-Trebesing“ wurde vom Gemeinderat die anteilige Vergabe von Planungsleistungen in Höhe von € 11.000,– beschlossen. Weitere Beteiligte an diesem Projekt sind die Gemeinde Trebesing sowie die Abteilungen 9 – Straßen und Brücken- und 10 – Agrartechnik – des Landes Kärnten. Die anteiligen Planungskosten werden über Einnahmen aus den Grundverkäufen im Bereich des Baulandmodells Grünleiten finanziert. Güterweg Großhattenberg Für die im Jahr 2016 vorgesehene nächste Baustufe der Sanierung des Güterweges Großhattenberg wurde vom Gemeinderat ein Beitrag der Stadtgemeinde Gmünd in Höhe von € 4.000,– beschlossen. Die Umsetzung des Sanierungsschrittes erfolgt in Zusammenarbeit mit der Weggenossenschaft, der Gemeinde Trebesing sowie der Abteilung Agrartechnik des Landes Kärnten. Landwirtschaftliche Angelegenheiten Die Deckumlage beträgt für das Jahr 2016 wie bisher € 10,–. Ebenso wurde die Förderung der künstlichen Besamung mit € 5,50 für Eigenbesamungen ohne Beiziehung eines Tierarztes bzw. € 11,00 für Besamungen durch den Tierarzt im bisherigen Ausmaß für 2016 beschlossen. Für die laufende Gemeinderatsperiode wurde wieder eine Kalkaktion für die Landwirtschaft beschlossen. Die Kalkungen werden mit € 0,015/kg für losen Düngekalk und mit € 0,022/kg für fest abgepackten Düngekalk gefördert. Subventionen Als Unterstützung für die sehr aktiven Senioren- und Pensionistenverbände in Gmünd wurde für die laufende Gemeinderatsperiode vom Gemeinderat die Gewährung einer jährlichen Subvention in Höhe von € 1.650,– für den Pensionistenverband Gmünd, € 990,– für den Seniorenbund Gmünd und € 660,– für den Freiheitlichen Seniorenring Gmünd beschlossen. Die Stadtkapelle Gmünd sowie der FC ASKÖ Gmünd erhalten für das Jahr 2015 jeweils eine Unterstützung der Gemeinde in Höhe von € 5.000,–. Freibad Gmünd Für das Freibad Gmünd wurden vom Gemeinderat die folgenden Tarife für das Jahr 2016 beschlossen: E-Tankstelle „Prunner-Parkplatz“ TARIFORDNUNG Für die neue E-Tankstelle am „Prunner-Parkplatz“ wurde vom Gemeinderat ein Halte- und Parkverbot ausgenommen Elektroautos während der Ladezeit verordnet. Gmünd•Nr.1/April2016 des Gemeinderates der Stadtgemeinde Gmünd in Kärnten vom 18. Dezember 2015, Zahl 402-831/2015, mit der die 7 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Tarife für das Erlebnisfreibad Gmünd Gmünd ausgeschrieben werden. Saisonkarte Kinder € 25,– Saisonkarte Kästchen € 10,– §1 Tarife Eintritt Erwachsene §2 Inkrafttreten € 4,– Eintritt Familien Diese Verordnung tritt am 1. Februar 2016 in Kraft. € 10,– Eintritt Kinder € 2,– Eintritt Behinderte € 2,– Kästchen € 1,– Liegestuhl € 3,– Sonnenschirm € 2,– Tischtennis € 2,– Saisonkarte Erwachsene € 45,– Saisonkarte Familie € 75,– Gemeindebetriebe Aufgrund der Personaländerungen im Stadtamt wurde vom Gemeinderat eine Umbesetzung der Betriebsleitungen in den Bereich Abfallbeseitigung und Hausbesitz beschlossen. Neuer Betriebsleiter für den Bereich Hausbesitz ist Herr Christoph Pirker, die Betriebsleitung für den Bereich Abfallbeseitigung hat Herr Alfred Stranner über. Sprechtage und Amtstage in Gmünd Bgm. Josef JURY – FPÖ Pensionsversicherungsanstalt Jeden Montag um 13.00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung im Rathaus Gmünd, 1. Stock, Gemeindeamt Landesstelle Kärnten Sprechtage in Spittal/Drau Gebietskrankenkasse, Ortenburgerstraße 4 Jeden Montag von 7.30 bis 13.00 Uhr Bei Feiertagen ist kein Ersatztermin vorgesehen! Zur Vorsprache ist ein Lichtbildausweis als Identitätsnachweis mitzubringen! Vzbgm. Claus FALLER – FPÖ Tourismus, Kultur, Sport und Jugend Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat Von 16.00 bis 17.00 Uhr Oder jederzeit nach Vereinbarung Tel. 0664 / 220 26 32 E-Mail: [email protected] Vzbgm. Heidemarie Penker Wohnungssprechtag Jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat von 15.00 bis 16.00 Uhr im Rathaus Gmünd, 1. Stock, Gemeindeamt Sozialversicherungsanstalt der Bauern von 9.00 bis 12.00 Uhr im Rathaus Gmünd 1. Stock, Sitzungssaal Mittwoch, 11. 5. 2016 | Mittwoch, 8. 6. 2016 Mittwoch, 6. 7. 2016 | Mittwoch, 3. 8. 2016 8 Wohnbauförderung BH Spittal/Drau, Tiroler Straße 16, 9800 Spittal/Drau jeden 2. Mittwoch im Monat jeweils von 8.00 bis 12.00 Uhr (nach Vereinbarung – von 13.00 bis 15.00 Uhr) Sachbearbeiter: Bartholomäus Lampichler Tel. Nr. 05 0536 12481 Dorfservice Tel. 0650 / 99 22 270 (Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 12.00 Uhr) Sprechtag in Gmünd jeden Mittwoch von 9.00 bis 11.00 Uhr im Rathaus Gmünd, Parterre Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Anmeldung zur HÄCKSELAKTION 2016 (Baum- und Strauchschnitt) Melden Sie Ihren Bedarf bis spätestens 22. April 2016 im Gemeindeamt. Seitens der Stadtgemeinde Gmünd wird eine halbe Stunde der anfallenden Kosten (je Std. € 48,00) übernommen! Tel. 0 47 32 / 22 15 oder per E-Mail: [email protected] In eigener Sache! Liebe LeserInnen der Gmünder Stadtnachrichten! Dieser Ausgabe liegt ein Zahlschein bei. Wir freuen uns über die Einzahlung eines freiwilligen Druckkostenbeitrages und wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer Stadtnachrichten! Sie können auch gerne im Stadtgemeindeamt Gmünd persönlich vorbeikommen! DANKE Zeckenschutzimpfung Wann: Uhrzeit: Ort: Montag, 11. April 2016 11.30 Uhr Rathaus Gmünd, 1. Stock, Sitzungssaal Kosten für Versicherte bei der Kärntner Gebietskrankenkasse: Erwachsene: € 23,30 Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre: € 19,30 für alle anderen Personen: Erwachsene: Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre: € 27,00 € 23,00 Diese Personen bekommen auf Antrag (wird bei der Impfung ausgestellt) € 3,70 von ihrer Sozialversicherungsanstalt zurück. WICHTIG!!! Vor der Impfung unbedingt die Einverständniserklärung und die Information über die Zeckenschutzimpfung im Gemeindeamt Gmünd abholen! Die ausgefüllte Einverständniserklärung und die ecard sind zur Impfung mitzubringen. Kostenlose Energieberatung Energiesparen beginnt immer im Kopf! Deshalb nutzen Sie den kostenlosen Energiesprechtag der Kelag am Donnerstag, 21. April 2016 in der Zeit von 9.00 bis 12.00 Uhr im Rathaus Gmünd! Gmünd•Nr.1/April2016 Herr Aschbacher von der Kelag informiert Sie über: • HausbauundSanierung • OptimierenderFörderungen • Energieausweis • EffizienteEnergieanwendung • dierichtigeAuswahlderHeizung • AufklärungderEnergieabrechnung Viel erfahren, Kosten sparen 9 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Abwasserentsorgung Gmünd Gedankenlose Entsorgung Viele Stoffe, die achtlos über WC, Abwaschoder Spülbecken entsorgt werden, verursachen große Schwierigkeiten bei der Abwasserreinigung. Sie verunreinigen nicht nur das Abwasser über das Normalmaß hinaus, sie stören auch das biologische Gleichgewicht der Kläranlage. Darüber hinaus führen Ablagerungen und Verstopfungen der Kanäle und Pumpanlagen zu einem erhöhten Instandhaltungsund Sanierungsaufwand. Aktueller Anlass ist leider eine völlige Verstopfung der Pumpanlage Landfraß vor kurzer Zeit – verursacht durch unsachgemäße Entsorgung von BINDEN. So sieht eine Pumpanlage aus – die mit enormem Aufwand in einer Nachtaktion gereinigt werden musste!!! DIE KOSTEN DAFÜR TRAGEN WIR ALLE MIT UNSEREN GEBÜHREN!! Jährlich werden in der Kläranlage Spittal an der Drau rd. 200 Tonnen nicht klärbarer Feststoffe aus dem Abwasser abgeschieden. 200 Tonnen Abfall, die nicht mehr fachgerecht entsorgt werden können. Folgend eine überblicksmäßige Aufzählung jener Stoffe, deren Entsorgung über das WC vermieden werden sollte. Kosmetikartikel Nagellack, Haartönungsmittel, Nagellackentferner, Dauerwellenprodukte, Reste von Haarfärbeprdukten Hausapotheke Medikamente sind ein Problemfall und gehören keinesfalls in den Abfluss oder das WC!!! Reinigungsmittel Werden Reinigungsmittel überdosiert, gelangten Reste i den Kanal, führen zu extremer Schaumbildung und stören darüber hinaus das empfindliche biologische Gleichgewicht der Kläranlage. Kochen Küchenabfälle, Speiseöle und Fette verfestigten sich bei Abkühlung und verstopfen Kanal und Pumpwerke. Entsorgen Sie Öle daher beim Altstoffsammelzentrum der Gemeinde! Zum Sammeln und Abgeben des Altöles gibt es den KOSTENLOSEN ÖLI!!! Chemikalien Pflanzenschutzmittel, Insektenvertilgungsmittel, Lösungsmittel und Säuren, Unkrautvernichtungsmittel und Schädlingsbekämpfungsmittel Heimwerken Farbstoffe, Beizen, Lacke, Lackverdünner, Holz-, Rost- und Frostschutzmittel, Kühl- und Schmiermittel Kraftfahrzeuge Altöle, Reinigungsmittel, Frostschutzmittel, Bremsflüssigkeit, Benzin, Diesel, Petroleum Hygieneartikel Wattestäbchen, Damenbinden, Kondome, Tampons ALLE DIESE STOFFE GEHÖREN AUCH NICHT IN DEN REGENWASSERKANAL!!! Leider muss immer wieder festgestellt werden, dass die Einlaufgitter der Regenwasserkanalisation für die Entsorgung von Putzkübelinhalten, Wischwasser, Resten von Farben usw. verwendet werden. Dies ist VERBOTEN! Denke Sie daran, dass diese Schmutzwässer DIREKT in unsere Flüsse gelangen!!! Reinigungen, Reparaturen und auch die Kosten für die Kläranlage in Spittal an der Drau müssen wir ALLE tragen. Wer gedankenlos entsorgt verursacht für sich selbst und für alle anderen Bewohner von Gmünd Kosten!!! Das muss nicht sein! 10 Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Ausschreibung Baugrundstück Holztratte Die Stadtgemeinde Gmünd schreibt ein Baugrundstück im Bereich der Ortschaft Holztratte zum Verkauf aus. Das Grundstück weist eine Fläche von 1001 m2 auf und ist als Bauland-Wohngebiet gewidmet. Informationen erhalten Sie bei: Stadtgemeinde Gmünd in Kärnten Stadtamtsleiter Mag. (FH) Christian Rudiferia; MA 9853 Gmünd in Kärnten Hauptplatz 20 Tel.: 0 47 32 / 22 15-17 Mail: [email protected] BAULANDMODELL GRÜNLEITEN – Erweiterung Informieren – Reservieren – Kaufen – Bauen Das Muster-Baulandmodell Grünleiten geht in seine nächste Ausbaustufe. Der Kaufpreis beträgt € 35,– pro m2. Für Detailinformationen und Beratungen steht Ihnen die Stadtgemeinde Gmünd gerne zur Verfügung. Sie können auch einen Informationsfolder (mit allen Details – Kosten, Parzellenplänen, Bebauungsplan etc.) über diese Baugrundstücke bei der Stadtgemeinde Gmünd anfordern. Stadtgemeinde Gmünd in Kärnten 9853 Gmünd i.K., Hauptplatz 20 Tel. 0 47 32 / 22 15-17 Fax 0 47 32 / 22 15-35 e-mail: [email protected] Gmünd•Nr.1/April2016 11 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Gemeindewasser-Versorgungsanlage Gmünd in Kärnten Aktuelle Informationen zu Ihrem Trinkwasser Unser Wasser wird in regelmäßigen Abständen nach den Kriterien der Trinkwasserverordnung auf zahlreiche Parameter untersucht. Die für Konsumenten bedeutsamen sind hier zusammengefasst und erläutert. Mit dieser Information erfüllt der Wasserversorger die vorgeschriebene Informationspflicht der Trinkwasserverordnung. Zusätzlich werden Parameterwerte angeführt, die von Konsumenten häufig angefragt werden. Für weiterführende Anfragen bezüglich der Wasserinhaltsstoffe steht Ihnen Ihr Wasserversorger – die Stadtgemeinde Gmünd in Kärnten – gerne zur Verfügung. Was sind Parameterwerte? Parameterwerte sind zulässige Höchstkonzentrationen, die nicht überschritten werden dürfen. Werden diese Werte überschritten, entspricht das Wasser nicht mehr den Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Es ist dann nicht mehr als Trinkwasser oder zur Zubereitung von Speisen geeignet. Die Parameterwerte orientieren sich an aktuellen wissenschaftlichen und toxikologischen Kenntnissen. Sie haben die Bedeutung von Vorsorgewerten und sind besonders niedrig angesetzt, damit auch bei lebenslangem täglichem Genuss des Wassers keine schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen auftreten. Dadurch ist auch gewährleistet, dass bei kurzfristigen Überschreitungen der Parameterwerte keine akuten gesundheitlichen Auswirkungen zu erwarten sind. Was sind Indikatorparameterwerte? Indikatorparameterwerte sind Richtwerte, die Gehalte an Inhaltsstoffen angeben bei deren Überschreitung zu prüfen ist, ob bzw. welche Maßnahmen zur Aufrechterhaltung einer einwandfreien Wasserbeschaffenheit erforderlich sind. Tabelle der wichtigsten Wasserinhaltsstoffe (Hochbehälter Landfraß/Hattenberg) gemäß Befunde der Lebensmitteluntersuchungsanstalt Kärnten für das Jahr 2015 Bezeichnung Einheit pH-Wert Parameterwert Messergebnisse gemäß Trinkwas1) serverordnung 6,58 / 7,15 Gesamthärte °dH 6,30 / 4,00 Karbonathärte °dH 6,10 / 3,90 12 Indikatorparameterwert 6,5 – 9,5 Härtestufe I, II, III I/I Kalzium mg/l 12,0 / 20,0 Magnesium mg/l 5,2 / 3,2 Chlorid mg/l <2 / <2 Nitrat mg/l 3/3 Sulfat mg/l 9/8 200 50 250 1) Hochbehälter Landfraß/Hochbehälter Hattenberg Ergänzende Bemerkungen: Selbstverständlich ist das Trinkwasser in bakteriologischer Hinsicht einwandfrei. Was steckt hinter den Parameterbezeichnungen? •pH-Wert: Der pH-Wert ist das Maß für den Säuregrad von Wasser. Meist bewegt er sich bei Trinkwasser im neutralen bis schwach alkalischen Bereich (pH 7,0 bis 8,5). •Gesamthärte: Die Gesamthärte wird vom Gehalt an Kalzium- und Magnesiumionen bestimmt. Die Härte wird in „deutschen Härtegraden“ (°dH) angegeben. Bei niedrigen Werten wird der Geschmack des Wassers als „fad“ empfunden. Höhere Wasserhärten haben einen gesundheitlichen Vorteil, führen aber zu höherem Seifen- bzw. Waschmittelverbrauch und stärkeren Kalkablagerungen (Wasserkocher). •Härtestufen: Nach Waschmittelgesetz BGBl. 300/1984 gibt es 3 Härtestufen: I – 0-10 °dH II – 10 °dH –16 °dH III – über 16 °dH Danach richtet sich die Dosierung von Waschmittel und Kalkschutzmittel (Enthärter). Anstelle einer höheren Waschmitteldosierung sollte bei Härtestufe II und III ein separates Kalkschutzmittel verwendet werden. Der Geschirrspüler ist der jeweiligen Härtestufe entsprechend einzustellen (siehe Bedienungsanleitung). •Kalzium und Magnesium: Kalzium- und Magnesiumionen sind die bedeutendsten Kationen im Trinkwasser. Sie sind die Ursache für die Wasserhärte. Diese Mineralstoffe sind wichtig für den Aufbau von Knochen und Zähnen. •Eisen und Mangan: Eisen und Mangan sollen im Trinkwasser nur in geringsten Spuren enthalten sein, da sonst Färbung, Trübung oder unangenehmer Geschmack auftreten. Da erhöhte Eisen- und Mangankonzentrationen keine gesundheitsschädigende Wirkung haben, wurde für diese Stoffe in der Trinkwasserverordnung nur Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Indikatorparameter festgelegt. Eisen ist ein für den Stoffwechsel wichtiges Element. Es wird durch viele Lebensmittel dem Körper zugeführt. Die im Wasser möglichen Konzentrationen tragen, auch wenn sie weit über dem Richtwert liegen, nur unwesentlich zur Gesamtaufnahme bei. •Chlorid: Gilt bei Auftreten höherer Werte als Zeichen einer Verunreinigung durch Abwässer oder durch Straßenstreusalze – es sei denn, der in Frage kommende Grundwasserstrom weist geologisch bedingt erhöhte Werte auf. Stark erhöhte Werte (ab 60 mg/l) können die Korrosion in metallischen Wasserleitungen fördern. •Nitrat: Erhöhte Nitratgehalte treten bei landwirtschaftlicher Intensivnutzung (Überdüngung) sowie bei Abwasserversickerungen auf. Trinkwasser mit einem Nitratgehalt bis zu 50 mg/l ist auch für die Ernährung von Säuglingen geeignet. Abkochen des Wassers hilft nicht gegen Nitrat! •Sulfat: Verunreinigte Wässer haben meist auch einen er höhten Sulfatgehalt, der durch Harn, Jauche und Depo- nieabflüsse bedingt ist. Höhere Sulfatgehalte können aber auch geologisch (zB natürliche Gipslagerstätten) bedingt sein. Stark erhöhte Werte können korrosionsfördernd sein. •Fluorid: In den meisten natürlichen Wässern ist Fluorid nur in geringen Konzentrationen enthalten. •Pestizide: Natürliche Wässer sind frei von Pestiziden (Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel). In intensiv landwirtschaftlich genutzten Gebieten können einige Pestizide ins Grundwasser gelangen. Für Pestizide gelten sehr niedrige Summen- und Einzelparameterwerte, die als Vorsorgewerte einen hohen Sicherheitsfaktor enthalten. •Blei: In natürlichen Quell- und Grundwässern kommt Blei nicht vor. Bei Vorhandensein von Bleirohren in der Hausinstallation kann Blei in Lösung gehen. In diesem Fall sollte das Trinkwasser für den Genuss vor der Entnahme länger rinnen. Derzeit gilt für Blei ein Parameterwert von 25 µg/l, ab 1. 12. 2013 gilt der Parameterwert von 10 µg/l. KOSTENLOSE Sperrmüllsammlung Sehr geehrte Bürger und Bürgerinnen der Stadtgemeinde Gmünd! Wann: Dienstag 17. | Mittwoch 18. | Donnerstag 19. und Freitag 20. Mai 2016 Zeit: 8.00 – 17.00 Uhr Annahmeplatz: Parkplatz gegenüber dem Friedhof Die Altstoffe können an dem für Ihren Ortsteil festgelegten Tag zum Annahmeplatz gebracht werden. Eine Abholung durch die Stadtgemeinde ist leider nicht möglich! Dienstag, 17. 5.: Mittwoch, 18. 5.: Donnerstag, 19. 5.: Freitag, 20. 5.: Stadtgebiet – Gries an der Lieser – Waschanger – Burgwiese – Riesertratte Untere Vorstadt – Holztratte – Treffenboden – Kreuschlach – Stubeck Sonnalm Moostratte – Landfraß – Moos – Unterbuch – Oberbuch – Perau – Platz Schloßbichl – Karnerau – Grünleiten Sperrmüll ist: Jener Abfall (Restmüll), der aufgrund seiner Größe keinen Platz in der bereitgestellten Restmülltonne findet.Möbel (Schränke, Betten, Sofas, Stühle, Matratzen usw.) Teppiche, Teppichböden, PVCBeläge (Linoleum), Kinderwagen, Fahrräder, Campingliegen, Bügelbretter, Koffer, Waschkörbe, Lampen (ohne Leuchtstoffröhren oder Sparlampen) Kein Sperrmüll ist: Normaler Restmüll – Bauschutt - Wertstoffe – Biomüll – Problemstoffe – Haus- u. Wohnungsräumungen – Sperrmüll von Betrieben – Müll in Säcken – E-Schrott und Kühlgeräte – Altreifen! Gmünd•Nr.1/April2016 13 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Die beiden Gmündner Sabine Gurker und Peter Wutte als Bergwächter angelobt ihnen mein größter Dank“, gratuliert der Gmündner Vizebürgermeister Claus Faller. „Die Güter der Heimat zu schützen, dem Nächsten zu helfen in Not. Das ist der Bergwacht oberstes Gebot.“ Diesen Schwur legten Sabine Gurker und Peter Wutte aus Gmünd mit elf weiteren Kamerad(inn)en Anfang Februar in der Bezirkshauptmannschaft Spittal ab. Die neuen Bergwächter durchliefen zuvor eine mindestens einjährige Anwärterschaft mit zahlreichen Schulungseinheiten und legten im Winter dieses Jahres die Dienstprüfung bei der Bezirkshauptmannschaft mit Erfolg ab. Bezirkshauptmann Klaus Brandner gelobte im Beisein des Lieser- Maltataler Einsatzleiters Siegfried Bacher die dreizehn neuen Bergwächter feierlich an und überreichten ihnen den Dienstausweis sowie das Dienstabzeichen. „Die Bergwächter widmen viele Stunden ihrer Freizeit dem Allgemeinwohl und üben diese wertvolle Aufgabe ehrenamtlich aus. Darüber hinaus kümmert sich Hr. Wutte auch um die Betreung der Gmündner Wanderwege. Dafür gebührt Siegfried Bacher bedankte sich im Rahmen der Feierlichkeit bei den beiden neuen Mitgliedern für ihren Eifer im Zuge der Ausbildung zum Bergwächter und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit. Weitere Mitglieder für die Einsatzstelle Gmünd/ Malta wären sehr willkommen. Interessenten können sich unter der Tel.-Nr. 0664 / 420 83 37 jederzeit beim Einsatzleiter melden. Die Angelobten Sabine Gurker und Peter Wutte (2. u. 3. v. r.) mit Bezirksleitung und Ehrengästen | Foto: Kleine Zeitung/Kleinsasser 14 Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Tourismusinfo Gmünd-Besucher erwartet in der heurigen Sommersaison wieder eine Vielzahl an großen und kleinen Veranstaltungen, Konzerten, Kabaretts, Theateraufführungen, Ausstellungen und Kunstseminaren. Wir sind stolz, dass wir in der Künstlerstadt Gmünd und in der Region für Einheimische und Gäste wieder ein umfangreiches Programm bieten können. Für Kultur- und Kunstinteressierte, OutdoorAktivsportler und Familien gibt es das passende Angebot. Einige Highlights in diesem Sommer: Auf unserer Homepage www.stadtgmuend.at / Veranstaltungen können Sie sich laufend über alle stattfindenden Veranstaltungen informieren.Auch ein gut ausgebautes Rad- und Wanderwegenetz bietet sich für sportliche Aktivitäten an. Die Nächtigungszahlen in unserer Stadt gingen im Jahr 2015 im Vergleich zu 2014 leider etwas zurück. Nächtigungen Jänner – Dezember MI, 4. Mai | 19.00 Uhr | Stadtturmgalerie Gmünd | Ausstellungseröffnung „Goya in Gmünd“ Francisco de Goyas berühmte Radierzyklen – zu sehen bis 2. Oktober MI, 1. Juni | 20.00 Uhr | Hauptplatz | Premiere des Theaterwagens des Ensemble Porcia – Europäische Komödie unterwegs! „Gefährliches Doppelspiel“ von William Congreve, eine englische Intrigen-Komödie SO, 5. Juni | ab 10.00 Uhr | Genussradeln Familienregion Lieser-Maltatal SO, 17. Juli | gzt. | Hauptplatz | 2. Kärntner Kinderstadtfest in der Künstlerstadt Gmünd – Kidsmania DO, 4. August | 18.00 Uhr | Stadtsäle-Schloss Lodron | Eröffnung „Gmündner Hobbyausstellung“, zu sehen bis 28. August SA, 6. u. SO, 7. August | gzt. | Hauptplatz | Großer Gmündner Kunsthandwerksmarkt 2014 48.193 2015 45.021 2014 15.040 2015 15.004 –3.172 Nächtigungen / –6,59 % Ankünfte Jänner – Dezember –36 Ankünfte / –0,24 % Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer unserer Gäste im Jahr 2015 betrug ca. 3 Tage. Der Trend der Kurzaufenthalte nimmt zu. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Ankünfte ungefähr gleich geblieben, jedoch die Aufenthaltsdauer kürzer und dies wirkt sich natürlich auf die Nächtigungszahlen aus. 77,53 % der Gäste kommen aus dem Ausland und 22,47 % aus Österreich. Kärnten Card 2016 – vom 10. April bis 26. Oktober Für Einheimische ist nur die Aufladung einer bereits vorhandenen Karte bzw. die Ausstellung eines Gutscheines in der Gästeinformation möglich. Neue Karten werden im Tourismusbüro Spittal/Drau bzw. bei der Kleinen Zeitung ausgestellt. Saisonpaket/Gutschein Sommerpaket (gültig 20. 6. – 26. 10. 2016) Gerne stellen wir in der Gästeinformation die Kärnten Card für Ihre Gäste aus. Erwachsene (JG 2000 und davor) 1 Woche € 37,– 2 Wochen € 48,– 5 Wochen € 64,– Kinder (JG 2001-2009) € 17,– € 24,– € 32,– Für Kinder ab Jg. 2010 und ab dem 3. Kind (2001-2009) ist die Kärnten Card gratis! Weitere Ausgabestellen in der Region: Familienhotel Platzer SA & SO 9.00 -11.00 Uhr (zusätzlich auf Anfrage), Camping Pirker in Malta, Dorfrezeption Trebesing während der Bürozeiten lt. Aushang. € 62,– für Erwachsene € 31,– für Kinder (Jg. 2001 bis 2009) € 53,– für Senioren (Jg. 1955 und davor) Gmünd•Nr.1/April2016 € 52,– für Erwachsene € 26,– für Kinder (Jg. 2001 bis 2009) Folgende Ausflugsziele können in Gmünd mit der KärntenCard kostenlos besucht werden: Stadtturmgalerie Gmünd | Erlebnisfreibad Gmünd | Porsche Automuseum. Wir wünschen allen Vermietern eine gut gebuchte Sommersaison! Ihr FVK-Obmann, Vzbgm. Claus Faller 15 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Wir begrüßen sehr herzlich unsere kleinen Erdenbürger ... E in Baby ist ein Engel, dessen Flügel schrumpfen, während die Beine wachsen. (Französisches Sprichwort ) 16 Lorenz Mario Hanschitz, geb. am 3. 11. 2015, Eltern Marion Zlanabitnig und Mario Hanschitz Fabian Berger, geb. am 16. 12. 2015, Eltern Janine Krabath und Andreas Berger Joleen Egger, geb. am 10. 1. 2016, Eltern Melanie Egger und Christian Genser Nico Josef Damrow geb. am 6. 2. 2016, Eltern Katja Damrow und Josef Maier Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Noel Maximilian Payer, geb. am 12. 2. 2016, Eltern Janine Payer und Patrik Diederichs Luisa Erlacher, geb. 12. 2. 2016, Eltern Cornela Erlacher und Christian Unterzaucher Servicekraft Mentebauer Für unsere familiär geführte Familienpension mit angeschlossener Landwirtschaft (Kinderbauernhof) in Gmünd suchen wir ein/e Frühstücksservierer/in und ein/e Servierer/in für den Abenddienst. Beschäftigung ab Anfang Mai 2016 bis Mitte Oktober 2016 – es wird eine „Sommersaison-Dauerstelle“ angeboten. Geteilter Dienst von ca. 7.00 Uhr bis 11.00 Uhr und von ca. 16.30 Uhr bis 19.30 Uhr Erreichbarkeit: Der Arbeitsort ist nur mit einem Privat-PKW erreichbar Ausbeitsausmaß: Sechs-Tage-Woche – ein fixer freier Tag nach Vereinbarung Wir bieten: •eineleistungsgerechteEntlohnungüberdemKollektivvertrag •Verpflegung •familiäresBetriebsklima Bei Interesse melden Sie sich bei Frau Mößler unter 0650/4985458 oder [email protected] Maltatal erleben Seit Jahren besuchen Schulklassen aus ganz Österreich das Maltatal, um Wissenswertes über den Nationalpark Hohe Tauern zu erfahren. Mit Lupe und Mikroskop sind sie auf Erkundungstour in Wald, Wiese und Fluss unterwegs, interessiert wird Brot gebacken oder eine Wanderung zu unseren unzähligen Wasserfällen steht auf dem Programm. Aufgrund der hohen Nachfrage sind wir auf der Suche nach Mitarbeiter/ innen, um unser Team zu verstärken. Bist auch du ein Naturfreund, interessierst du dich für Fauna und Flora und arbeitest du gerne mit Kindern, dann ruf uns einfach an. Für nähere Informationen unter 0664 – 39 58 844 (Frau Sandra Karger-Faller) stehen wir gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf deinen Anruf! (P.S.: Unsere Mitarbeiter/innen werden selbstverständlich auf die Arbeit mit Kindern vorbereitet.) Gmünd•Nr.1/April2016 Verein „Maltatal erleben“ Gries 6, 9854 Maltatal/Kärnten Tel.: +43 664 / 51 00 214 [email protected] 17 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Hohe Geburtstage Wir gratulieren sehr herzlich! 18 Irmgard Gröber 90 Jahre Anna Pichler 90 Jahre Erna Kesselbacher 85 Jahre Wilfried Platzer 85 Jahre Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Josef Preiml 85 Jahre Josefine Stefan 80 Jahre Abschied von Frau Monika Schwaiger Mit Ende des Jahres 2015 ist Frau Monika Schwaiger – nach 28 Dienstjahren – aus dem Gemeindedienst der Stadtgemeinde Gmünd ausgeschieden und in den wohlverdienten Ruhestand übergetreten. Monika war die „Perle“ vom Stadtsaal und der Reitschule, und ist so manchem Verein mit Rat und Tat zur Seite gestanden, wenn es wieder einmal galt ein Problem zu lösen. Sie hat die Räumlichkeiten mit viel Sorgfalt und Umsicht gepflegt und Instand gehalten. Liebe Monika, wir danken dir für deine aufopferungsvolle Arbeit und wünschen dir im Ruhestand dass du viel Zeit mit deinen Enkel verbringen kannst, sowie viele sportliche Aktivitäten gemeinsam mit deinem Kurt Sie haben keine Ahnung vom Immobilienverkauf? Wir schon, deshalb machen wir das berulich! Gmünd•Nr.1/April2016 ab H Impuls in Seeboden | Thomas Morgenstern Platz 1 kostenloser Beratungstermin unter 04762- 81 799 en S al ie 14 le g Ta ne ew g ue us au e fr n I st, f üh m d zu rem er mo ass e b a i si nd ax. xkl ilie b 2 nd e at u n 01 si ? n 6 v Rufen Sie an und vereinbaren Sie noch heute einen kostenlosen Beratungstermin! 19 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Kindermaskenball der SPÖ Frauen Meerjungfrauen, Piraten, Prinzessinnen, Clowns und Cowboys gaben sich in der Lodronschen Reitschule ein Stelldichein. Klein und Groß kamen um gemeinsam zu tanzen und zu feiern. Musikalisch unterhielt DJ Hansjörg Penker die vielen Gäste. Eric, Julia und Melanie spielten, tanzten, modellierten Luftballons und animierten die Kinder, auch die Erwachsenen wurden kräftig miteingebunden, zur Freude 20 der Kids. Auch heuer gab es Krapfen für alle maskierten Kinder. Ein bunter Glückshafen, der gestürmt wurde, betreuten Astrid Lax und Rosemarie Ladstätter. Den Hauptpreis, ein Fahrrad, das Anton Klampferer spendete, gewann die kleine Xenia Hanke-Stoxreiter. Ein großer Dank gilt den fleißigen Marienkäfer, die für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt haben, sowie allen Sponsoren. Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN SPÖ-Kärntnerstock-Turnier Am 16. Jänner konnte bei besten Eisverhältnissen, für die Eismeister Christian Seiler mit seinem Team verantwortlich ist, das traditionelle Eisstockturnier der SPÖ Gmünd veranstaltet werden. 13 Moarschaften kämpfen mit viel Fairness und Spaß um den begehrten Sieg. Nach vielen spannenden Kehren konnte sich die Moarschaft „Hotel Platzer“ den Sieg vor dem Team „Cafe Nussbaumer“ und dem „ER Krems“ sichern. 4. Stranig Lieserhofen 5. SPÖ Ladyteam 6. Isabella’s Pub 1. 3. 7. Reblaus 8. Kegelbahn Lindner 9. Waiguny & Co 10. Camping Zechner 11. ER Kramer 12. Gigler & Co 13. Fire & Ice Der Reinerlös des Turniers wird dem Eisschützenverein für die Nachwuchsarbeit zur Verfügung gestellt. Vzbgm. Heidi Penker bedankte sich bei der Siegerehrung mit GR Josef Lax bei allen Moarschaften, den vielen Sponsoren der Sachpreise und dem Obmann Heinz Genser und seinem Team für die Unterstützung und Durchführung der Veranstaltung. 2. 5. 13. Gmünd•Nr.1/April2016 21 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Gesunde Gemeinde Jung sein – immer gesund bleiben – im Einklang mit der Natur und galvanischem Feinstrom! Alois Stotter beschäftigt sich seit mittlerweile 26 Jahren mit Ernährung und Gesundheit. Als er seiner Frau nach zahlreichen Migräneattacken nur durch die Umstellung 22 der Ernährung helfen konnte, ist sein Ziel und seine Motivation so vielen Menschen wie möglich, alles rund um das Thema Gesundheit weiterzugeben. Galvanischer Strom ist bei uns hauptsächlich in der Kosmetik bekannt. Luici Galvani hat bereits 1791 den galvanischen Strom für kosmetische und gesundheitsfördernde Zwecke und Behandlungen entdeckt. Stotter gibt in seinen Vorträgen diese unterstützende Methode weiter um zu besseren Wohlbefinden zu gelangen und Missempfinden zu lindern. Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Kiwanis-Club Gmünd Benefizkonzert mit dem Chor LUNGAU vokal und den Preisträgerinnen und Preisträgern der Musikschule Lieser-Maltatal In diesem Jahr verlieh der Kiwanis-Club Gmünd (Präsident DI Christian Kari) bereits zum elften Mal einen Förderungspreis für die musikalische Jugend des Lieser- und Maltatales. KiwanisClubGmünd-Förderungspreis-T-Shirt, in diesem Jahr in gelber Ausführung. Der gemischte Chor LUNGAU vokal, das Männerensemble Phäno:men und das Vokalensemble Vierklang Lungau, alle unter der Leitung von Reinhard Obermayer, hatten sich dankenswerter Weise bereit erklärt, gemeinsam mit den Preisträgerinnen und Preisträger der Musikschule das heurige Benefizkonzert am Samstag, dem 12. März 2016 um 20.00 Uhr in der Lodronschen Reitschule in Gmünd zu gestalten und zu Gunsten der jungen Künstlerinnen und Künstler gänzlich auf eine Gage zu verzichten. Der Kiwanis Club Gmünd unterstützt aus dem Reinerlös dieses Konzertes den Musikunterricht der Preisträgerinnen und Preisträger im nächsten Schuljahr mit einem Betrag von je € 300,–. Moderator Sepp Gracher bedankte sich bei den Sängerinnen und Sängern aus dem Lungau und bei den jungen Musikerinnen und Musiker für die großartigen Darbietungen, bei ihren Lehrerinnen und Lehrer für die viele zusätzliche Übungsarbeit mit ihren Schützlingen, bei den Kiwanisfreunden für die Hilfe bei der organisatorischen Arbeit und vor allem bei den vielen Zuhörerinnen und Zuhörern, die durch ihr zahlreiches Erscheinen diese Begabtenförderung des KIWANIS-CLUB GMÜND alljährlich möglich machen. Die Solisten Judith Moser (Klavier), Valentina Müller (Violine), Philipp Pöllinger (Gitarre), Selina Stranner (Klarinette) und Magdalena Weber (Violoncello), die von den Lehrerinnen und Lehrer der Musikschule Lieser- Maltatal (Leitung: Petra Glanzer) als Preisträger ausgewählt worden waren, hatten im Rahmen dieses Konzertes die Möglichkeit, ihre hervorragenden Leistungen unter Beweis zu stellen. Neben einer von Wolfgang Daborer (Die ARGEntur) gestalteten Urkunde überreichte ihnen Präsident Christian Kari zur Erinnerung ein speziell angefertigtes Gmünd•Nr.1/April2016 23 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Weitere soziale Projekte, welche der Kiwanis-Club Gmünd seit der Präsidentschaft von Christian Kari (Oktober 2015) finanziell unterstützte bzw. umgesetzt hat. „Mein Körper gehört mir“, Theater gegen Missbrauch – VS Gmünd, VS Malta „Mein Körper gehört mir“ – Ein Theaterstück hilft Kindern, sich vor sexuellen Übergriffen zu schützen und ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Das Theater wird für Volksschüler der dritten und vierten Klassen vom Österreichischen Zentrum für Kriminalprävention in Graz angeboten und von Psychologen begleitet. Der Kiwanis Club Gmünd unterstützt dieses Projekt mit € 1.600,–. Präventionstheater bzw. Workshop gegen Cybermobbing – Neue Musikmittelschule Gmünd NMMS In Zusammenarbeit mit Herrn Günther Ebenschweiger, Leiter der Kriminalpräventionsstelle in Graz, wird die NMMS Gmünd einen Elternabend sowie einen Tagesworkshop für die Schülerinnen und Schüler der siebten und achten Schulstufe veranstalten. Der KC Gmünd übernimmt dafür die Kosten von € 900,–. „Einkleide-Aktion“ Dezember 2015 Im Dezember 2015 wurden in Abstimmung mit den Sozialarbeiterinnen der BH Spittal sieben unterstützungswürdige Kinder des Lieser- Maltatales ausgewählt und mit Einkaufsgutscheinen für Kleidung zwischen € 100,– und € 200,–, im Gesamtwert von € 1.200,– überrascht. Unterstützung der „Wien Woche“ – NMMS Gmünd Um möglichst vielen Kindern der achten Schulstufe an der NMMS Gmünd die Teilnahme an der „Wien Woche“ im Februar 2016 zu ermöglichen, unterstützte der KC Gmünd in Abstimmung mit den verantwortlichen Lehrern der NMMS 14 Schülerinnen und Schüler mit je € 75,–, gesamt somit mit € 1.050,–. Nachmittagsbetreuung – VS Gmünd Für die Kinder, welche die Nachmittagsbetreuung in der VS Gmünd besuchen, wurde vom KC Gmünd ein Tischtennistisch, ein Brettspiel sowie Legosteine im Gesamtwert von € 1.000,– angeschafft. Um für solche soziale Projekte die finanziellen Mitteln aufzubringen, werden vom KC Gmünd Veranstaltungen organisiert. Wir bedanken uns bei allen, die durch ihren Besuch dieser Veranstaltungen die Umsetzung der Projekte mitermöglichen. Hallo liebe Gmündner(innen), wir haben unser Burgrestaurant wieder geöffnet und würden uns freuen, Sie als unsere Gäste begrüssen zu dürfen – vielleicht bei einer Familienfeier, Hochzeitsfeier, Geburtstagsfeier oder einfach so – auf ein gutes Essen, ein gutes Glaserl Wein oder einen köstlichen Apfelstrudel mit Kaffee auf unserer Aussichtsterrasse. Falls jemand Interesse hat – wir suchen immer Aushilfskräfte für Service und Küche für die Wochenenden,- sowie eine Jungköchin und Ferialkräfte für die kommende Sommersaison. Bitte telefonisch anmelden unter: 04732 / 3639 (Strasser Josef und Ula) 24 Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN NEUE MUSIKMITTELSCHULE GMÜND Aus der Schule geplaudert! – In der NMMS Gmünd ist immer etwas los! Seminarbäuerinnen „gesunde Ernährung“ für die 1. Klassen Jedes Jahr kommen für die 1.Klassen unsere Seminarbäuerinnen an die Schule. Die Ernährungspyramide wird anschaulich erklärt, die Kinder erfahren wieviel Zucker in unseren alltäglichen Lebensmitteln enthalten ist und dürfen natürlich auch selbst Hand anlegen. Verkostung inklusive. Berufsorientierung der 4. Klassen Ein Highlight in der 4. Klasse ist unsere Schulstufenprojektwoche. Eine Woche, in der der Stundenplan außer Kraft gesetzt ist und unsere Schülerinnen und Schüler von Experten über das Leben außerhalb des geschützten Raumes Schule informiert werden! Kompetenzen für beinahe alle Lebenslagen Gutes Benehmen / Info über das Bauwesen / Schuldenfalle / Jugendschutz / Aidsaufklärung – Gynäkologische Aufklärung / Fit for Job – Bewerbungstrainings / Fahrt ins Test und Ausbildungszentrum Klagenfurt / Erste Hilfe / Tag der Begegnung – Praxistag werden in dieser Woche erworben und mit tatkräftiger Unterstützung unserer Banken (Raiba Gmünd / Dolomitenbank Gmünd / Kärntner Sparkasse), sowie der Firma Metalltechnik Pichorner, dem Sozialhilfeverband Spittal / Haus Gmünd und dem Krankenhaus Samonigg, konnten die Kosten auf einen überschaubaren Betrag gehalten werden. Tag der Volksschulen Ein bereits fixer Bestandteil unseres Schulalltages ist der Tag der Volksschulen. Hier wird den angehenden „Neuen Mittelschülern“ unsere Schule gezeigt, gebastelt, getanzt, gesungen, geturnt und selbstverständlich auch für das leibliche Wohl gesorgt! Vielen Volksschülern wird die „Angst“ vor der großen Schule genommen und sie freuen sich schon auf den nächsten Abschnitt ihres Schülerlebens. Seitens der NMMS Gmünd nochmals vielen, vielen Dank für die tolle Unterstützung! Gmünd•Nr.1/April2016 25 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Adventkonzert „GOOD NEWS“ Über 2 gelungene Abende konnten sich Eltern, Verwandte und Freunde der Schülerinnen und Schüler unserer Schule freuen. Der wunderschön dekorierte Turnsaal wurde mit adventlichen Klängen gefüllt. Die Lieder und die besinnlichen Texte, sowie das Weihnachtsspiel fanden großen Anklang. Die Inszenierung des Weihnachtsspiels mit traditionellem Text, sowie mit modernen, witzigen Ideen aus dem Leben der Schüler, ließ das Weihnachtsgeschehen und dessen Bedeutung in neuem Licht erscheinen. Aus dem voll besetzten Turnsaal drang an diesen Abenden eine adventlich weihnachtliche Klangwolke, auf der man noch einige Zeit schweben konnte. Hip Hop mit Alamonde Belfor Ein unglaublicher Entertainer und Tänzer begeisterte unsere Schülerinnen und Schüler 4 Stunden lang. Durch seine Begeisterung und Ausdrucksstärke wurden selbst „Couchpotatoes“ zur Freude am Sport und zu Bewegung animiert. 26 Schisicherheitstag auf der Gerlitzen Ein optimaler Vorbereitungstag für die Wintersportwoche der 2. Klassen sowohl für Schifahrer, als auch Schneeschuhwanderer. Unsere Schülerinnen und Schüler konnten bei verschiedensten Stationen (Lawinenhunde, Piepser, Schiunfall, Hindernisparcour, …) ihr Wissen erweitern und konnten ihr Können bei einem WISBI-Rennen unter Beweis stellen. Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Wintersportwoche in Heiligenblut Trotz nicht idealer Pisten- und Loipenbedingungen verbrachten unsere 2.Klassen eine wunderschöne Zeit in Heiligenblut. Ziel unserer Wintersportwoche ist es, allen Schülerinnen und Schülern Spaß und Freude an der Bewegung in der frischen Luft zu vermitteln und das Gemeinschaftserlebnis in den Vordergrund zu stellen! Vorträge, Schneeschuhwanderungen, Bobrennen, Vielseitigkeitsbewerb, Hallenbad, gemeinsame Aktivitäten, gutes Essen, … was will man mehr! Die Kinder hatten Spaß und Freude an der Bewegung und denken sicher gerne an diese Woche zurück! Wienwoche der 4. Klassen Mit tollen Eindrücken von unserer Bundeshauptstadt kamen unsere „4.-Klässler“ wieder retour. Für alle Schülerinnen und Schüler war es eine Woche mit neuen Erfahrungen, Erlebnissen und Eindrücken, welche noch lange nachwirken werden. Ein besonderes Highlight stellte der Besuch des Musicals „Mozart“ im Raimundtheater dar. Da so eine Wienwoche natürlich eine finanzielle Mehrbelastung für viele Familien bedeutet, hat sich heuer der KIWANIS CLUB GMÜND in den Dienst der guten Sache gestellt und unterstützt „Mehrkindfamilien“ mit einem großzügigen finanziellen Beitrag. Im Namen der Eltern möchte ich mich nochmals recht herzlich für die Unterstützung seitens der „KIWANIER“ bedanken! Projekt: „Miteinander – Füreinander – Voneinander“ Das erfolgreiche Projekt mit dem „Haus Gmünd“ findet auch in diesem Jahr seine Fortsetzung. Tag der Neuen Mitteschulen in Spittal Mit einer abwechslungsreichen, vierstündigen Veranstaltung präsentierten sich alle elf Neuen Mittelschulen des Bezirks im Stadtparkcenter Spittal. Die Besucher konnten die Talente und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler bewundern und konnten sich auch persönlich über die Schulen informieren. Schülerinnen und Schüler der 1b Klasse mit Klassenvorstand Frau Genshofer Judith, Integrationslehrerin Frau Egger Judith und Religionslehrerin Frau Graf Karner Christiane basteln und spielen mit den Bewohnern vom „Haus Gmünd“ und stellen wertvolle soziale Kontakte her. Vorurteile und soziale Ängste werden abgebaut und, wie man an den Bildern unschwer erkennen kann, sind unsere Schülerinnen und Schüler mit großer Freude und Engagement dabei! Frau Holzer und die 4m Klasse , sowie Herr Eggeler und die 2m Klasse als Vertreter unserer Schule, begeisterten die Zuhörer mit Rhythmusinstrumenten und wurden mit tosendem Applaus belohnt. Sogar die anwesenden Ehrengäste ließen es sich nicht nehmen, mit unseren Schülerinnen und Schülern ein Erinnerungsfoto zu machen. Was war sonst noch los? Die Theatergruppe der 2b trat bei der Adventfeier der Pensionisten auf. Beim Aktionstag der HTL konnten Dullnig Michaela (4b), Koch Benjamin (4b) und Krabath Christopher (4c) den 2. Platz in der Kategorie kreativer Turmbau erreichen! Die 3a baute mit viel Einsatz und Kreativität unsere Weihnachtskrippe. Instrumentenkunde mit Hubert Dohr. Teilnahme an den alpinen Bezirksmeisterschaften und an der Schülerliga Hallenmeisterschaft. Teilnahme am Aktionstag „Social Boys“ und „Technical Girls“ mit den Klassen 3a und 3b. PS.: Langeweile sieht anders aus!!! Gmünd•Nr.1/April2016 27 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Musikschule Lieser-Maltatal Drehscheibe und Impulsgeber für die Bereicherung der regionalen Kulturlandschaft Vorspielstunden in der Lodronschen Reitschule in Gmünd. Mit ihren öffentlichen Auftritten haben die SchülerInnen der Musikschule ihr umfangreiches Können vor zahlreichen Zuhörern präsentiert. Ob als SolistInnen, im Ensemble oder im Orchester – die JungkünstlerInnen eroberten die Herzen des Publikums! „EINMAL ANDERS“ präsentierten sich die Oberkärntner Bambini- und Teeniestreicher am 3. Dez. 2015 in der Lodronschen Reitschule und begeisterten gemeinsam mit der Akkordeonklasse von Angelika Gruber sowie den TänzerInnen von Anna Knott, das Publikum. Was für ein faszinierender Abend – Kinder, Musik und Tanz – von einem Höhepunkt zum anderen – äußerst berührend und bewegend! Herzlichen Dank an alle, die mit solchen „Musik mit HerzProjekten“ die ganze Welt und besonders das Leben von Menschen mit besonderen Bedürfnissen, auf vielen Ebenen, bereichern. Kultur als Medium auf der Suche nach dem Frieden. Nach dem Motto „Musik verbindet“ lud die Musikschule Lieser-Maltatal am 10. Jänner 2016 zu einem Benefiz-Klavierkonzert in die Künstlerstadt Gmünd ein. Begleitet von wahrhaft sphärischen Klängen des regionalen Musikschulpädagogen Attila Salbrechter, ist es der Moderatorin Elisabeth Faller in zutiefst berührender Weise gelungen, von den bewegenden Erfahrungen der vier anwesenden „Herbergssuchenden“ aus Syrien und dem Irak, zu berichten. Die Veranstalter bedanken sich herzlichst bei Elisabeth Faller für die Idee, sowie bei allen SpenderInnen und FörderInnen und freuen sich mit der Unterstützung eines regionalen Flüchtlingsintegrationsprojektes, ein gemeinsames Zeichen des Friedens setzen, zu dürfen. BlechReiz – Das BrassQuintett „Warum eigentlich nit?“ Unter diesem Motto sorgten am 27. Feb. 2016 im Bildungszentrum Rennweg die Jungkünstler mit perfekt inszenierten Darbietungen und innovativen Eigenkompositionen für ein einzigartiges musikalisches Feuerwerk. Das junge Blechbläserensemble setzte sich wie immer gekonnt ins Rampenlicht und begeisterte das Publikum mit lustigen Showund Gesangseinlagen. Danke für diesen reizenden und unterhaltsamen Abend! Wir gratulieren – Großartige Erfolge auf höchstem Niveau durch glänzende Leistungen der MusikschülerInnen bei Wettbewerben. Hinter diesen großartigen Erfolgen stecken neben einem enormen Einsatz und großem Engagement der PädagogInnen, auch die Freude und Begeisterung mit welchem SchülerInnen zu solchen Leistungen motiviert werden. “Viva la musica” – Musik gemeinsam leben und erleben stand vom 25. bis 29. Jan. 2016 im Mittelpunkt der 28 Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN 11. Kärntner Volksmusikwettbewerb 13. bis 15. Nov. 2015 Schloß Krastowitz Liesertaler Saitenklång | IsSaCaMa-Musi | M&Ms Im November 2015 nutzten drei Ensembles der Musikschule die Chance beim 11. Kärntner Volksmusikwettbewerb im Schloß Krastowitz ihre Talente und ihr musikalisches Können, zu präsentieren. Die ausgezeichneten jungen MusikerInnen des Liesertaler Saitenklångs, der IsSaCaMa-Musi und die M&Ms, hinterließen mit ihren Darbietungen einen unvergesslichen Eindruck und genossen gemeinsam mit den PädagogInnen Barbara Weber und Barbara Brugger das musikalische Erlebnis. Jugendmusikwettbewerb mitzuwirken. Ganz besonders freuen sich Magdalena Weber (Hackbrett) und Carina Moser (Gitarre) über die Berechtigung der Teilnahme am Bundeswettbewerb, welcher im Mai 2016 in Linz stattfinden wird. Wir gratulieren Carmen Aschbacher, Ramona Gfrerer, Johanna Müller, Magdalena Weber, Lilli Pöllinger und Carina Moser sowie den PädagogInnen Barbara Koller, Barbara Weber und Robert Rasch zu ihren herausragenden Leistungen und wünschen weiterhin viel Freude und Erfolg beim Musizieren. Mit viel Freude und Elan geht’s weiter … Die Vorbereitungen für die nächsten Festveranstaltungen laufen bereits auf Hochtouren: 18. – 22. April 2016 Viva la Musica II jeweils um 17.00 Uhr Stadtsaal Gmünd Mo 30. Mai 2016 Solistenkonzert 18.00 Uhr Lodronsche Reitschule Fr 17. Juni 2016 Eine Stadt voll Musik 19.00 Uhr Hintere Gasse/Lodr. Reitsch. Mo 4. Juli 2016 Schulschlussfest 16.00 Uhr Musikschule Gmünd Prima la musica Landeswettbewerb vom 29. Feb. bis 4. März 2016 in Ossiach Im heurigen Jahr stellten sich wieder einige talentierte Schülerinnen der Herausforderung beim größten österreichischen Gmünd•Nr.1/April2016 Wir freuen uns schon heute auf Euren Besuch! www.lieser-maltatal.musikschule.at Anlage: Fotos © Musikschule Lieser-Maltatal Bericht: Andrea Lackner, Sekretariat Musikschule LieserMaltatal 29 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN 8 Volksschule Gmünd Aktuelles aus der Volksschule Hurra! Vizemeister beim Fußballcup! Unsere Knabenmannschaft war leider durch Krankheit sehr dezimiert. So gingen wir ohne große Erwartungen in das Turnier. Aber mit großem Kämpferherz schafften es die Buben ohne Niederlage bis ins große Finale! An den 2 Turniertagen gab es nur 3 Gegentreffer! Leider reichte es im großen Finale gerade nicht zum Sieg! r Der Unterricht in Bewegung und Sport stärkt die Kinder in ihrem Selbstvertrauen. Es gilt mit gezielter Hilfe ungewohnte Bewegungen zu überwinden. Behutsam werden die Kinder auch an ihre Grenzen herangeführt, um sie überwinden zu lernen. Auch unser Mädchenteam zeigte enorme Kämpferqualitäten. Die Ergebnisse fielen zwar nicht sonderlich gut aus. Wir sehen das so: Wenn nun die Generalprobe in der Halle etwas daneben gegangen ist, sollte dafür der Bezirkscup im Freien umso besser verlaufen! Die KIWANIS Gmünd unter der Leitung von Präsident Kari unterstützen uns gezielt in unseren Bemühungen, den Kindern eine gute Basis für ihr Leben zu geben. Erstens finanzieren sie das Projekt: „Mein Körper gehört mir!“ Dieses Präventionsprogramm für die 3. und 4. Klassen richtet sich gegen Gewalt aller Art und stärkt die Kinder im Selbstwert. Zweitens bekamen wir für die Nachmittagsbetreuung und die aktive Pause einen tollen Tischtennistisch spendiert. Vielen, vielen Dank! Um Naturwissenschaftliches Denken und den Forscherdrang zu fördern, bekamen wir von der Wirtschaftskammer Baukästen zum Thema Elektrizität zur Verfügung gestellt. Die Schüler der 4. Klasse haben sich im Sachunterricht intensiv mit dem elektrischen Strom befasst. Alle hatten an den Versuchsreihen großes Interesse und erlebten mit Freude viele AHA-Erlebnisse. 30 Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Bei uns in der Nachmittagsbetreuung war im ersten Semester eine Menge los. Für die Einladung ins Kulturkino in der Vorweihnachtszeit, von Frau Vizebürgermeister Penker Heidi und der Kulturinitiative, von der wir mit Getränken und Popcorn verwöhnt wurden, möchten wir uns auch recht herzlich bedanken! Wir haben uns sehr über die Einladung zu einer ganz besonderen Vorstellung im „Haus Gmünd“ gefreut. Eine Matinee der Roten-Nasen-Clowns, gemeinsam mit den Bewohnern, hat uns begeistert und zum Lachen gebracht! DANKE, es war ein sehr schöner Nachmittag! Ein Highlight war auch der Nikolausbesuch und die anschließende Jause mit „Brezenkrampussen“ gespendet von der Bäckerei Pietschnigg! Familie Dirk Flöck Die Familie Dirk Flöck gehört schon zum Inventar beim Hofer. Schon die Urgroßeltern von Dirk waren bereits Gast bei der Hofermutter. Danach Familie Karl Flöck, der Großvater von Dirk waren über 50 Jahre beim Hofer zu Gast, meistens zwei mal im Jahr, mit dessen Sohn Detlef und Enkel Dirk! Dirk Flöck kommt heute mit seiner Frau Isabella und Ihren Kinder Lennox und Tiolina Schon in fünfter Generation zum Hofer in Oberbuch und wir freuen uns schon heute auf kommenden Sommer, auf zwei nette Wochen mit ihnen! Gmünd•Nr.1/April2016 31 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Kinderbetreuungszenztrum Fischertratten Neues aus dem KIZE Schikurs Gerne blicken wir auf unsere Schikurswochen zurück. Bei ausgezeichnetem Wetter haben alle Kinder Schifahren gelernt, davon konnten sich die Eltern bei den Abschlussrennen überzeugen. Wir möchten uns bei allen bedanken, die dazu beigetragen haben, das diese Wochen so super und vor allen Dingen unfallfrei verlaufen sind. Dankeschön an: • DieSchi-undSportschule Gottfried Krabath und sein Team • DenSportvereinMalta • DieVolksbankGmünd Siegerehrung Erstmalig fand die Siegerehrung im Festsaal Malta statt. Alle Schifahrer/innen waren natürlich Sieger. Die Stimmung war super und von der Siegerehrung ging es nahtlos in den Kinderfasching über. Die „kleinen und großen“ Faschingsnarren hatten viel Spaß. Die Faschingszeit im Kindergarten wird ausgiebig gefeiert. Von der Faschingspaty im KIZE über die Umzüge in Malta und Gmünd und nicht zuletzt den Kinderfasching in Gmünd können manche „kleinen Narren“ gar nicht genug bekommen. Bei den Umzügen waren wir alle Indianer und in Malta konnten wir mit unseren Kostümen sogar den zweiten Platz erreichen. Ganz herzlichen Dank für die leckeren Krapfen von Herrn Bgm. Jury!!! 32 Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Öamtc-Verkehrserziehung: Zum ersten Mal durften wir in unserem Kindergarten die Verkehrserzieherin des Öamtc’s begrüßen. Auf spielerischer Art und Weise erklärte sie den Kindern die Regeln und Gefahren im Straßenverkehr. Über eine jährliche Wiederholung würden wir uns sehr freuen. Teamtag Das gesamte Team möchte sich nochmals bei den Gemeinden Gmünd und Malta für die finanzielle Ermöglichung unseres Teamtages bedanken. Auf Grund der großen Anzahl der Mitarbeiterinnen war der Teamtag für uns sehr wertvoll, um weiterhin gut zusammenzuarbeiten und die Anforderungen bei unserer täglichen Arbeit zu schaffen. Von einem harmonischen Team im Kindergarten profitieren am meisten die Kinder! Anmeldung Wir bitten bereits jetzt die Kinder für das Kindergartenjahr 2016/17 anzumelden, da nur noch eine geringe Zahl an Plätzen frei ist!!! Danke! Gmünd•Nr.1/April2016 33 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Freiwillige Feuerwehr Gmünd in Kärnten Jahreshauptversammlung Feuerwehrball Eine erfolgreiche Jahresbilanz konnte unser Kommandant, Manfred Platzer, bei der 147. Jahreshauptversammlung ziehen. Die Freiwillige Feuerwehr Gmünd lud auch heuer wieder zum traditionellen Feuerwehrball in die Stadtsäle zu Gmünd. Übergabe des Mannschaftsbildes durch Bürgermeister Jury Von den 49 Einsätzen und 41 Übungen angefangen, über unsere erfolgreichen Veranstaltungen bis zum Kassenbericht reichten die Berichte der Funktionäre. Begrüßen durften wir neben den Vertretern der Stadtgemeinde auch unseren Abschnittsfeuerwehrkommandanten und Bezirkskommandant-Stellvertreter Peter Podesser, der uns einige Neuigkeiten aus dem Bezirk berichtete und uns für unsere Tätigkeiten, Einsatz– und Übungsstunden dankte. Kommandant Manfred Platzer bei der Balleröffnung Die Balleröffnung wurde von unserem Kommandanten vorgenommen, wobei er zahlreiche Festgäste begrüßen durfte, unter anderem auch einige Nachbarfeuerwehren. Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden. Unsere Band sorgte für beste Tanzstimmung und alle Junggebliebenen konnten in der „Floriani Disco“ abrocken. Ehrenhauptbrandmeister Johann Egger wurde für seine 50jährige Tätigkeit bei der Feuerwehr Gmünd geehrt und auch heuer durften wir wieder einen Übungsbesten küren, nämlich Felix Rudiferia, der insgesamt 30 Übungen besuchte. Die Jahreshauptversammlung endete mit einem kräftigen „Gut Heil“. Blick in den Ballsaal Einsätze Hier ein Auszug vom bisherigen Jahr: HBI Manfred Platzer, EHBM Johann Egger, BR Peter Podesser, Bgm Josef Jury Verkehrsunfall, A10, FaRi Villach Verkehrsunfall, B99, Rennweg Kaminbrand, Stubeck Verkehrsunfall, A10, FaRi Salzburg Entstehungsbrand, Maltaberg Wenn auch sie in eine Notlage schlittern, mit der sie alleine nicht zurecht kommen—scheuen sie sich nicht ohne Umwege die Notrufnummer 122 34 HBI Manfred Platzer, Bgm Josef Jury mit unseren neu Angelobten zu wählen. Der Mitarbeiter der LAWZ löst dann je nach Anlassfall eine stille Alarmierung (mittels SMS) oder Sirenenalarmierung aus und wir können rasche Hilfe Gmünd•Nr.1/April2016 leisten! KM & HR STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Dorfservice in Gmünd in Kärnten Dorfservice aktuell Positive Bilanz Im Jahr 2015 wurde die Arbeit in dreizehn Gemeinden in bewährter Form weitergeführt. Dorfservice ist in den Gemeinden ein unverzichtbarer Dienstleister geworden und bietet den Bürgerinnen und Bürgern ein vielfältiges Angebot zur Entlastung im Alltag. Der Sparkurs im Land Kärnten trifft den sozialen Bereich natürlich sehr. Wir sind dankbar, dass die Förderungen es dennoch ermöglichen, dass Dorfservice die Dienstleistungen im gewohnten Umfang anbieten kann. Hier möchten wir Sie über die geleisteten Einsätze in Gmünd informieren: Hilfe im Alltag durch freiwillige MitarbeiterInnen in Ihrer Gemeinde 570 Einsätze, 9.207 km, 996 Stunden geschenkte Zeit 260 Fahrten- und Einkaufsservice 286 Besuchsdienste 42 Begleitungen zu Kirche/Friedhof Weitere 89 Stunden wurden von den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen für Veranstaltungen, Sitzungen, Weiterbildungen und gemeinsame Aktivitäten eingebracht. Wir freuen uns über Ihr Vertrauen und die gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in der Stadtgemeinde Gmünd und hoffen auf ein gutes Miteinander auch in diesem Jahr! Dankes- und Anerkennungsfeier 2015 Die heurige Anerkennungsund Dankesfeier für unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stand unter dem Motto „Einstimmung in den Advent“. Nach dem gemeinsamen Feiern einer Dankesmesse in der Pfarrkirche Mühldorf, ging es zum gemütlichen Teil in den Gasthof Hotel Winkler. Gut versorgt mit Speis und Trank lauschten die mehr als 90 Anwesenden dem bekannten Märchenerzähler Christian Stefaner und seinen Gmünd•Nr.1/April2016 weihnachtlichen Geschichten. Zur gemütlichen, vorweihnachtlichen Stimmung trug auch die gesangliche Umrahmung durch Natalie Ramsbacher aus Rennweg bei. Dieses jährlich stattfindende gesellige Miteinander mit unseren ehrenamtlichen MitarbeiterInnen ist wichtiger Bestandteil unserer Anerkennungs- und Dankeskultur und trägt stark zur Zufriedenheit und dem Zusammenhalt unserer Gruppen bei. Neues Modell der Geschäftsführung bei Dorfservice Seit Jahresbeginn konnte im Dorfservice ein neues Modell auf der Geschäftsführungsebene installiert werden. Ohne finanziellen Mehraufwand ist es gelungen, die fachlichen Kompetenzen zu erweitern und die seit vielen Jahren bestehende Kooperation zwischen Dorfservice und vitamin-R, dem Zentrum für Familie, Soziales und Gesundheit in Radenthein, zu intensivieren. Die fachliche Leitung übernimmt Maga Elisabeth TropperKranz, Pädagogin, Erwachsenenbildnerin und Geschäftsführerin von vitamin-R in Radenthein. Die Arbeitsbereiche Finanzen und Öffentlichkeitsarbeit übernimmt Maga Ulrike Kofler, Juristin und Beraterin in familien- und sozialrechtlichen Belangen bei der BH Spittal und Trainerin am bfi-Spittal. Dorfservice – Die Kraft aus dem Miteinander Natürlich kann auch eine so erfolgreiche und mehrfach mit verschiedenen Preisen ausgezeichnete Sozialinitiative wie das Dorfservice nicht ohne Spendeneinnahmen überleben. Ein Tipp für jeden, der das Dorfservice unterstützen möchte – Spenden ans Dorfservice stärken nicht nur unmittelbar die Region, sondern sind auch steuerlich absetzbar. So erreichen Sie Ihre Dorfservice-Mitarbeiterin Anita Dullnig: Telefonisch: Montag – Freitag von 8.00 – 12.00 Uhr 0650/ 99 22 270 Persönlich: Mittwoch von 9.00 – 11.00 Uhr im Rathaus der Stadtgemeinde Gmünd in Kärnten 35 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Altersheim HE-DU mit kulinarischem Beigeschmack Seit vielen Jahren nimmt das Team des SHV Spittal/Drau am traditionellen Gmündner Faschingsumzug teil. Jeden Faschingsdienstag, pünktlich um 14.00 Uhr ziehen die „Narren“ über den Hauptplatz zu Gmünd. Frau Sylvia Stranner, eine Mitarbeiterin aus dem Haus Gmünd, organisiert mit viel Aufwand und Sorgfalt alle Arbeiten im Vorfeld. Bevor die „Haus Gmünd Narren“ am Faschingsdienstag von der Riesertratte Richtung Hauptplatz ziehen, werden sie mit einem deftigen Gulasch aus der hauseigenen Küche versorgt, um allen Herausforderungen Stand zuhalten. Dem heurigen Motto „Die Stadt am Kanale Grande“ wurde mit Tomaten – und Pizzakostümen versucht, dem Umzug einen kulinarischen Beigeschmack zu verleihen. Herzens Projekt – Schiebehilfe für Rollstuhl Petra Rauter, eine ehrenamtliche Besucherin, geht schon seit Jahren regelmäßig mit Heimbewohnerinnen und Heimbewohner spazieren. Meist benötigt Sie dazu einen Rollstuhl, da die alten Menschen nicht mehr so weite Strecken zu Fuß bewältigen können. Damit das Schieben des Rollstuhles nicht so beschwerlich ist, entschloss sich Petra Rauter durch die Aktion „Wishkey“ (Wunschschlüssel) die Kosten für eine Schiebehilfe in der Höhe von € 1.300,–, zu finanzieren. Den Rollstuhl, an dem die Schiebehilfe montiert wurde, stellte das Haus Gmünd zur Verfügung. Ab sofort steht der Rollstuhl mit Schiebehilfe im Haus Gmünd allen zur Verfügung. Herzlichen DANK an Petra Rauter für die Umsetzung der herausragenden Aktion. Der Fasching ist ausgezogen … Wie jedes Jahr, wurde auch heuer die „Närrische Zeit“ im Haus Gmünd sehr ausgelassen gefeiert. Schon am Vormittag erhielten alle die es wollten ein Kostüm, eine Maske oder auch nur ein Herz auf die Wange gemalt. Bei Tanzmusik und Schlagern aus vergangenen Tagen, wurde am Nachmittag bei Spiel und Spaß, viel getanzt und gelacht. Für das leibliche Wohl wurde mit Krapfen und Heringsschmaus bestens gesorgt. Ein unvergesslicher Nachmittag für viele, … Offenes Bücherhaus Haus Gmünd Im Frühjahr ist es soweit. Das „Offene Bücherhaus“ beim Haus Gmünd wird seiner Bestimmung übergeben. Das Bücherhaus ist eine Einladung Platz zu nehmen, sich zu bedienen, an Ort und Stelle gleich zu lesen oder das Buch mit zu nehmen und zu Haus zu lesen. Durch das Bücherhaus sind die Bücher auch bei nassem Wetter geschützt und die Nutzung ist das ganze Jahr über möglich. Auf diese Art ist eine einfache, kostenlose und anonyme Nutzung der vorhandenen Bücher möglich. Die Idee zu diesem Projekt hatte Olga Hoch, eine Nachbarin und ehrenamtliche Besucherin des Hauses. Gemeinsam mit ihr wird das Projekt von der Heim- und Pflegedienstleitung Gerhard Spreitzer umgesetzt. Zur Finanzierung des Bücherhauses wurde eine „Baustein“ Spendenaktion ins Leben gerufen. Zahlreiche Gmündnerinnen und Gmündner bzw. Liesertalerinnen und Liesertaler unterstützten die Aktion durch den Kauf von Bausteinen. Herzlichen DANK dafür! Die Eröffnung des Bücherhauses wird im Rahmen eines Festes stattfinden – Ankündigung folgt. 36 Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Seniorenbund Gmünd Ehrung Schon zur Tradition geworden ist unsere Feierstunde im Advent. Der Großteil unserer Mitglieder ist unserer Einladung gefolgt und es wurde wieder ein gelungener Nachmittag. Mit Kaffee und Kuchen, gebacken von unseren fleißigen Frauen, haben wir die Feierstunde begonnen. Durch das Programm haben uns diesmal wieder eine Spielgruppe der Musikschule (Barbara Weber) und das Ensemble G’suacht und G’fundn (Maria Egarter) begleitet. Stadtpfarrer Ante Duvnjak und Pfarrer Dettmar Hinrichs fanden passende Worte zur Einstimmung in den Advent. Als Ehrengäste konnten wir unsren Bez. Obmann Sepp Koch sowie den Obmann des Pensionistenverbandes Hans Werginz und Vzbgm. Heidi Penker, welche mit einer netten Geschichte ihre Aufwartung machte, begrüßen. überreicht. Ebenso haben Elvira und Guntram Rudiferia die goldene Ehrennadel erhalten. Beide leiten schon mehr als 10 Jahre mehr oder weniger die Geschicke der Ortsgruppe. Zum Abschluss gab es noch einen kleinen Imbiss und mit einem gemütlichen Beisammensein fand die Feier schließlich ein Ende. Nicht zu vergessen unsere Sprecherin Frau Elfriede Rindler die ebenfalls mit Geschichte und Erinnerungen an unsere Jugendzeit durch das Programm führte. Im Rahmen des Nachmittags wurde unserem langjährigen Obmann Franz Pirker die Ernennung zum Ehrenobmann und die goldene Ehrennadel des Seniorenbundes Nudelessen 2016 Es war wieder ein Erfolg. Mehr als 80 Mitglieder sind unserer Einladung zum traditionellen Nudelessen gefolgt. Nach einem Glas Prosecco zur Begrüßung, hat unser Chefkoch Max Prunner mit seiner Tante Lissy wieder wunderbare Nudelvariationen auf den Tisch gezaubert. Im Anschluss fand unsere Jahreshauptversammlung statt. Nach einem stillen Gedenken an unsere verstorbenen Mitglieder (Franz Esterbauer, Elvine Öhler, Eleonore Petschar, Stefan Lafleur, Peintner Johann, Helga Kohlmayr, Elisabeth Illiasch) hat Obfrau Elvira Rudiferia unsere Aktivitäten, die Feier im Advent, das Nudelessen und unsere Ausflüge Gmünd•Nr.1/April2016 wieder in Erinnerung gebracht. Im Anschluss Bedankte sie sich bei all den fleißigen Mitarbeitern, die unserer Arbeit zum Erfolg verhelfen. Hubert Rudiferia als Kassier, konnte auch diesmal wieder einen positiven Bericht vorweisen. Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurde ihm durch die anwesenden Mitglieder die Entlastung erteilt und er wurde gebeten wieder so weiter zu machen. Als Gast konnten wir unseren Bezirksobmann, Josef Koch begrüßen. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit der Bezirksleitung. Da er sein Amt im Juni in jüngere Hände übergeben möchte bzw. wird wünschen wir ihm noch viele gesunde Jahre. Nach seinem Grußwort fand unser Nachmittag bei Kaffee und Kuchen ein gemütliches Ende. 37 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Pensionisten-Ortsgruppe Gmünd Jahreshauptversammlung 2016 der Ortsgruppe Gmünd Am 9. 3. fand im Stadtsaal die JHV der Pensionisten statt. Viele Mitglieder wohnten der Veranstaltung bei und ließen sich vom Ortsvorsitzenden Hans Werginz, von den Mitgliedern des Vorstandes, Maria Brunner und A. Reichmann, und von den Ehrengästen, Bezirksvorsitzender Hans Truskaller und Vzbgm. Heidi Penker über alle wichtigen Fakten und Daten aus der Ortsgruppe, aus dem Bezirk und dem Land informieren. Erfreulicherweise konnten in der Ortsgruppe 18 neue Mitglieder begrüßt werden. Für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden: Egger Johanna, Seebacher Erika, Oberegger Erika, Steiner Aloisia, Koch Johann, Egarter Harald, Oberegger Hans, Pirker Karl, Moser Georg, Niedermüller Wilfried, Gritzner Karl, Hofer Adolf und Prunner Kurt für 15 Jahre; Ragogna Lotte, Dobernig Roswitha, Koch Maria, Egger Franz und Pucher Franz, für 20 Jahre; Resch Theresia und Plazotta Karl für 25 Jahre; sowie Plazotta Trautlinde, Egger Alfred, Oberwinkler Hubert, Hofer Josef und Pichler Ferdinand für 30-jährige Treue zum PVÖ. Neben Urkunden und Anstecknadeln erhielten die Jubilare Präsente der Ortsgruppe. Zum Abschluss gab es Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat und ein gemütliches Zusammensitzen in geselliger Runde 38 Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Volles Haus beim Heringsschmaus: Mahlzeit! Der Heringsschmaus, den Maria Werginz und ihre Helferinnen so köstlich zubereitet haben, hat offensichtlich allen geschmeckt. Flotte Musik und das eine oder andere Tänzchen trugen ebenfalls zu einem netten, geselligen Nachmittag für die Pensionisten bei. Auch das Nudelessen im GH Prunner hat lange Tradition. Der ausgezeichnete Besuch bestätigt, dass dieses Angebot jedes Jahr wieder gerne angenommen wird. Lässt sich doch die lange Fastenzeit so wohl besser ertragen. Goldene Hochzeit Alfred und Waltraud Riegler feierten das Fest der Goldenen Hochzeit. Vorsitzender Hans Werginz und Stellvertreter Josef Lax gratulierten dem Jubelpaar im Namen des PVÖ herzlichst. Beide sind seit vielen Jahren für die Pensionisten im Einsatz. Waltraud bei den wöchentlichen Clubnachmittagen und Alfred als Stellvertreter des Vorsitzenden und Mitgliederbetreuer. Bienenvölker melden – Mitwirkung von Gemeinden Das Kärntner Bienenwirtschaftsgesetz 2007 sieht für Bienenhalter einige Meldeverpflichtungen. Lückenlose Meldungen von Bienenvölkern sind vor allem deshalb wichtig, um im Falle von Bienenseuchen flächendeckend notwendige Maßnahmen treffen zu können. Imker, die mit ihren Bienenvölkern außerhalb des Gemeindegebietes vom Heimbienenstand wandern, müssen den Wanderbienenstand bekannt geben. Gmünd•Nr.1/April2016 Meldeverpflichtung für Heimbienenstände: Jeder Bienenhalter ist verpflichtet, bis längstens 15. April 2016 alle Heimbienenstände unter Angabe folgender Daten dem Bürgermeister zu melden: • StandortdesBienenstandes(Grundstücksnummer, Katastralgemeinde) • AnzahlderBienenvölker • Bienenrasse,sofernnichtBienenderRasse„Carnica“ gehalten werden 39 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Nachruf Nachruf für Rosi Perauer Der plötzliche Tod von unserer Rosi hat uns alle sehr getroffen. Rosi Perauer war ab 1981 für beinahe 25 Jahre Obfrau der Singgemeinschaft Gmünd, zeitgleich mit unserem unvergessenen Chorleiter Franz Defregger. Die einstige Singgemeinschaft Gmünd, Lieser,- und Maltatal unter dem Gründungschorleiter Heinz Tragatschnig führte sogar das Gmündner Hirtenspiel auf, wo die junge Rosi mit ihrer Altstimme im Terzett mitgesungen hat. Rosi war jedes Mal stolz darauf, ihre Singgemeinschaft im In-und Ausland präsentieren zu können und vernachlässigte den Chor niemals, obwohl sie als engagierte und geschätzte Buchhändlerin von Gmünd, Mutter und Ehefrau genug ausgefüllt gewesen wäre. So verstand sie es auch, Beruf und Ehrenamt miteinander zu verbinden und organisierte viele österreichische Buchwochen in Gmünd, die von der Singgemeinschaft musikalisch umrahmt wurden. Unter ihrer Führung gab es viele schöne Chorreisen. Rosi 40 war immer beim harten Kern dabei, wenn wir die Nächte mit viel Erzählen, Lachen und Singen verbrachten. Ein Highlight der Singgemeinschaft war der erste Auftritt in Italien im großen „Palazzo dello Sport“. Eine besondere Chorfreundschaft verbindet uns nach wie vor mit dem italienischen Chor „Coro Livenza“ in Sacile, die auch sehr betroffen sind über das plötzliche Ableben unserer Rosi. So schrieb der Präsident des Chores, Gianantonio: „… die Erinnerung an Rosi wird für immer bestehen; in ihrem Blick war immer eine tiefe Zuneigung und Freundschaft zu spüren …“ Weitere schöne unvergessliche Chorreisen gab es auch nach Wien Hietzing ins dortige Rathaus zum Adventsingen und in fast alle Bundesländer, sowie nach Deutschland. Rosi war stets eine sehr umsichtige Obfrau, sie war uns Chormutter und Freundin. Nicht umsonst bezeichnete sie die Singgemeinschaft als ihre „Zweite Familie“. Rosi trug mit ihrer stets versöhnlichen Art wesentlich zur Chorgemeinschaft bei. Nach dem Ableben unseres Chorleiters Franz Defregger war es ihr als Ehrenobfrau ein wichtiges Anliegen, dass die SG weiterbesteht und mit einer neuen engagierten Chorleiterin neue Wege geht. Unermüdlich bis zur letzten Stunde hat sie Chorleiterin Ingrid Seifter gerade noch miterleben dürfen bis das Schicksal anders entschieden hat. Rosi war eine hilfsbereite, humorvolle, freundliche und gebildete Frau, die wir sehr vermissen werden und die wir stets in lieber Erinnerung behalten werden. Danke Rosi für die vielen schönen Stunden, die wir mit dir verbringen durften. Obfrau: Adelheid Moser Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Polizei Gmünd Eine Information der PolizeiinspektionGmünd in Kärnten – Telefon: 059133 / 22 23 Sehr geehrte Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger Leider ereignen sich auch in unserem Bereich im wieder Einbruchsdiebstähle in Wohnhäusern. Oft sind sich Bewohner bzw. Besitzer von Wohnhäusern nicht sicher, ob Ihr Gebäude optimal gegen Einbruchsdiebstähle gesichert ist. Im Zuge einer kostenlosen kriminalpolizeilichen Beratung durch speziell geschulte Beamte des Bezirkes Spittal/Drau können Schwachstellen bei Häusern leicht entdeckt und in weiterer Folge beseitigt werden. Falls Interesse für eine solche Beratung besteht, nehmen Sie bitte Kontakt mit der Polizeiinspektion Gmünd in Kärnten, Telefon: 059133 / 22 23 auf. Positiv möchte ich erwähnen, dass durch die besondere Aufmerksamkeit mehrerer Bewohner des Stadtteiles Gries an der Lieser, es Beamten der Polizeiinspektion Gmünd in Kärnten gelungen ist, eine verdächtige Person anzuhalten und zu überprüfen. In weiterer Folge konnten dieser Person sowie dessen Begleiter mehrere Einbruchsdiebstähle in Bereich Kärnten und Tirol nachgewiesen werden. Gegen die beiden Verdächtigen wurde die Untersuchungshaft verhängt. Falls Sie eine verdächtige Person wahrnehmen, verständigen Sie bitte unverzüglich die Polizeiinspektion Gmünd in Kärnten 059133 / 22 23. Falls die Inspektion nicht besetzt ist, werden Sie automatisch zur Bezirksleitzentrale weitergeleitet. Schildern Sie den Beamten dort Ihr Wahrnehmungen. Der Beamte der Leitstelle nimmt unverzüglich Kontakt mit dem Außendienst der Polizeiinspektion Gmünd in Kärnten auf bzw verbindet Sie auf das Handy. Beobachten Sie aus sicherer Entfernung die Person und holen Sie sich Unterstützung von weiteren Passanten. Setzen Sie sich keiner unnötigen Gefahr aus und halten Sie die Person nicht persönlich an. Falls Sie bemerken, dass diese Person einen Gegenstand wegwirft, merken Sie sich diesen Bereich und fassen Sie den Gegenstand, möge er noch so unwichtig erscheinen, nicht an. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Kriminalprävention des Bundeskriminalamtes unter http:// www.bundeskriminalamt.at oder auf den Facebook-Seiten www.facebook.com/bundeskriminalamt und natürlich auf der Polizeiinspektion Gmünd in Kärnten 059133-2223. Der Inspektionskommandant: Kontrollinspektor Martin KORB Obfrauwechsel bei Singgemeinschaft Gmünd Viele Veränderungen hat es im letzten Jahr in der Singgemeinschaft Gmünd gegeben und so wurde bei der Jahreshauptversammlung des Chores der Vorstand – den Vereinsstatuten entsprechend – neu gewählt. Adelheid Moser ist die neue, junge, engagierte Obfrau, die Margerethe Angermann ersetzt. Ihr zur Seite stehen Otto Drießler als ihr Stellvertreter, Karoline Pucher als Schriftführerin und Dietmar Glantschnig als Kassier. Alle Vorstandsmitglieder wurden einstimmig gewählt. Ingrid Seifter, eine hochqualifizierte Chorleiterin, probt seit Gmünd•Nr.1/April2016 Jänner mit den Singgemeinschafts-Sängerinnen und Sängern, und erntet dabei von allen Chormitgliedern viel Begeisterung und Freude. Einige neue Sängerinnen haben sich bereits gefunden und konnten die Singgemeinschaft schon stärken, doch der Bedarf an Herren – sprich: Sängern – ist weiterhin gegeben. Bitte: Welcher Sänger traut es sich zu die Singgemeinschaft stimmlich zu unterstützen? Geboten wird: Kameradschaft und das Glück des Singens! Die Singgemeinschaft probt jeden Freitag um 20.00 Uhr im Musiksaal der NMS im ersten Stock des Schloß Lodron in Gmünd. Einfach schnuppern kommen oder die Obfrau Adelheid Moser kontaktieren: 0650 / 401 53 50 . Alle Sängerinnen und Sänger freuen sich über jede neue Stimme! 41 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Hegeschau 2016 in Gmünd Hohe Abschusserfüllung bei Rotwild in der Talschaft Gmünd sowie die BGM der Gemeinden Trebesing – DI. Christian Genshofer, Gmünd – Josef Jury und Rennweg – Dir. Franz Eder begrüßen. Von den Behörden konnte Herr BH Dr. Klaus Brandner und Kontrollinspektor Johann Ramsbacher vom Polizeiposten Rennweg begrüßt werden. In den Ansprachen der Ehrengäste wurde auf die gute Zusammenarbeit mit den Jägern hingewiesen aber auch festgestellt, das anderer Naturnutzer den Lebensraum des Wildes immer mehr beanspruchen. Auch Änderungen des Jagdgesetzes bezüglich Ausübung der Jagd werden erforderlich werden. Die Hegeschau in Gmünd fand am 23. 1. 2016 unter der Leitung vom BJM Stv. Talschaftsreferent Ing. Gerhard Müller in Zusammenarbeit mit dem Hegering Nr. 86 Rennweg – Hegeringleiter ÖR. Johann Ramsbacher statt und wurde wie in den vergangenen Jahren von zahlreichen Jägern besucht. Der Talschaftsreferent bedanke sich bei den Jägern besonders für die hohe Abschusserfüllung bei Rot- und Gamswild in der Klasse I und weiblichem Rotwild. Vom Berufsjäger Christoph Burgstaller wurde ein hervorragender Vortrag zum Thema „Rund um das Gamswild“ gehalten. Unter den zahlreichen Ehrengästen konnte der Talschaftsreferent die Herrn Landesrat Mag. Christian Ragger, NR. BGM. Erwin Angerer, LAg. BGM Ferdinand Hueter, 42 Ein weiterer Höhepunkt der Hegeschau war die Vorstellung des Hegerings Rennweg im Zuge einer Diashow, welche von den Jägern aus Rennweg zusammengestellt wurde. Ein besonderer Dank wurde dem Hegering Rennweg auch für die gute Zusammenarbeit ausgesprochen. Musikalisch wurde die Hegeschau von den Jagdhornbläsergruppen Katsch- und Maltatal unter der Leitung von Franz Reiner und dem Katschtaler Kirchenchor unter der Leitung von Prof. Hans Pleschberger umrahmt. Mit besten Grüße Ing. Gerhard Müller Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Bürger-Fragebogen AUDIT familienfreundlichegemeinde UNICEF-Zusatzzertifikat „Kinderfreundliche Gemeinde“ Liebe Gemeindebürgerin, lieber Gemeindebürger! Mit unserem Projekt familienfreundlichegemeinde wollen wir die Attraktivität der Stadtgemeinde Gmünd in Kärnten als F R A G E Wohn- und Lebensgemeinde erhöhen und ein Bewusstsein für die vielen schon vorhandenen familienfreundlichen Angebote schaffen. Unter Einbindung aller Generationen entwickelt eine Projektgruppe bedürfnisorientiert allenfalls weitere Maßnahmen zur Erhöhung unserer Familienfreundlichkeit Ihre Meinung ist uns wichtig! Helfen Sie uns bitte bei unseren Überlegungen und füllen auch Sie unten stehenden Fragebogen aus. Wenn Sie in der Projektgruppe gerne mitmachen wollen, melden Sie sich bitte im Stadtgemeindeamt Gmünd. Vielen Dank! B O G E N Anonyme Umfrage zu meiner Heimatgemeinde Gmünd in Kärnten für das Projekt „Familienfreundliche Gemeinde“ – Vielen Dank fürs ausfüllen! 1. Was finde ich gut in unserer Gemeinde? 2. Was könnte man verbessern? 3. Was wünsche ich mir? 4. Was stört mich und wie könnte man es ändern? 5. Was ich immer schon sagen wollte: DANKE für Ihre Mitarbeit! Sie können diesen Fragebogen bis 15. Rathauses einwerfen Gmünd•Nr.1/April2016 Mai 2016 in der Box „WO DRÜCKT DER SCHUH“ im Foyer des 43 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN MGV 1834 Gmünd Lieser-/Maltataler Advent „Losn tua ma ... ein stimmiger Abend! Am letzten Adventsonntag vor Weihnachten veranstaltete der MGV 1834 Gmünd ein zu Herzen gehendes Adventkonzert. Der Frauenchor „Die Liesner“, die Singgemeinschaft Gmünd, die Familienmusik Truskaller und natürlich der Männergesangsverein Gmünd 1834 zauberten vorweihnachtliche Stimmung in die übervolle Stadtpfarrkirche Gmünd und begeisterten so das sehr zahlreich erschienene Publikum. Die Liedauswahl, der Kerzenschein der vielen Laternen, die jungen SängerInnen und die heiteren und besinnlichen Text von Bernadette Brandstätter ließen auch harte Herzen ganz weich werden. Es war ein gelungener Abend und bei Glühwein und Kastanien stand man noch lange um die Feuerstellen vor der Kirche. Anton Schaubach Für den MGV 1834 Gmünd Der MGV 1834 Gmünd unter der Chorleiterin Caroline Gritzner und die Familienmusik Truskaller stimmten auf die Weihnachtszeit ein. (Bild: privat) Genussradeln GENUSSRADELN in der FAMILIENREGION LIESER-MALTATAL Sonntag, 5. Juni 2016 10.00 Uhr Hauptplatz Gmünd Für Radsportler und Genussradler Auf Kärntens schönstem Radweg R9 von Gmünd bis zur Mautstelle der Malta Hochalmstraße Genussstationen 44 entlang der Strecke und am Hauptplatz. Radfahrer freier Eintritt im Eselpark Maltatal Rahmenprogram und Frühschoppen am Hauptplatz Das Radsportleistungsmodell Gmünd und die Künstlerstadt Gmünd freuen sich auf eine zahlreiche Teilnahme. Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Aus unserer Klima- und Energiemodellregion Von Ing. Hermann Florian Zum kommenden Frühling und den vielleicht geplanten Projekten zum Energiesparen, sind ein paar Gedanken und Informationen rund um die Sonnenenergie bestimmt nützlich: Sind PV Anlagen bei den niedrigen Einspeisetarifen überhaupt noch sinnvoll? Eine eingeschlagene Wende hin zu erneuerbaren Energien ist ohne Photovoltaikanlagen eigentlich nicht realisierbar. Photovoltaikanlagen zählen zu sinnvollen Alternativen, wenn es um nachhaltige und umweltfreundliche Energiegewinnung geht. Aus ökologischer Sicht ist die Antwort daher sehr einfach ein „JA“. Speichern von Sonnenenergie – nicht nur in Batterien wird immer wirtschaftlicher. Man kann mit Überschuss-Strom z. B. Wasser erwärmen, wofür man normalerweise Öl, Holz, Pellets etc. brauchen würde, was in jedem Fall Geld kostet. Hier gibt es bereits effiziente Komplettangebote, – auch in Verbindung mit Wärmepumpen. Des Weiteren werden Batteriesysteme viel besser und billiger. Es gibt inzwischen eine große Zahl von Anbietern und Vergleichsmöglichkeiten. Ein sehr starker Preisverfall ist hier zu beobachten. Eine sehr interessante Reihe von Vorträgen zu diesem Thema wurde im Januar in Graz abgehalten. Die Präsentationen kann man hier sehen: https://stmk. lko.at/?+Downloads+&id=2500%2C%2C%2C2980 Nur – wer von uns kann sich schon eine ökologisch sinnvolle Lösung leisten, ohne auf den wirtschaftlichen Faktor schauen zu müssen? Und hier sollte man etwas näher hinsehen: Ihr regionaler Installationsbetrieb wird sie gerne beraten. Es existieren in unserer Region viele interessante und sehr innovative Anlagen, die mit der Kompetenz der regionalen Firmen errichtet worden sind. In den vergangenen Jahren war die Sache recht einfach. Man hat den Solarstrom verkauft und damit per Einspeisevergütung gutes Geld verdient. Die Investition der Anlage hat sich bald und kalkulierbar rentiert. Die Einspeisetarife sind inzwischen aber leider bei Weitem nicht mehr so lukrativ. Förderungen sind durchaus nennenswert Das Land Kärnten bietet Eigentümern von Gebäuden, die öffentlich, gewerblich (auch Privatzimmervermietung), oder durch gemeinnützige Vereine genutzt werden, eine Förderung für Stromspeicher. Dieser Fördertopf besteht aus € 150.000,–. Damit sollen im Jahr 2016 fünfzig Anlagen gefördert werden. Pro Standort werden maximal 10 kWh Nennkapazität mit € 350/kWh (nicht rückzahlbar) gefördert. Die Förderung ist mit 40 % der Kosten (excl. MWSt.) begrenzt. Für Details und Beratung stehen Ihnen die lokalen Gewerbebetriebe und ich gerne zur Verfügung. Umdenken ist notwendig – Kosten einsparen statt Geld verdienen Nun gilt es umzudenken und zu überlegen, wie man den erzeugten Strom selbst verbrauchen kann, um möglichst wenig zukaufen zu müssen. Die Investitionskosten von PV-Anlagen sind in letzter Zeit stark gesunken. Hat vor ca. 10 Jahren ein kWp fertig installiert noch um die € 5.000,– gekostet, so bezahlt man heute nicht viel mehr als € 1.000,–. Die niedrigen Bankzinsen sind eventuell auch ein Argument zu überlegen, ob man nicht vielleicht sein Geld besser in eine Photovoltaikanlage investieren sollte. Die Verfügbarkeit des Sonnenstroms ist aber leider nicht zu den Zeiten am besten, zu denen wir ihn üblicherweise am nötigsten brauchen. Also wäre es sinnvoll, unsere Verbraucher dann zu betreiben, wenn die Sonne scheint. Dies ist nur begrenzt, aber mit etwas Mühe schon möglich – Zum Beispiel: Betrieb des Geschirrspülers zu Mittag, oder am frühen Nachmittag. – Oder, wir speichern die Energie. Dazu gibt es sehr verschiedene, aber abhängig von der Situation, durchaus praktikable Lösungen. Gmünd•Nr.1/April2016 Bundesförderungen vom Klima- und Energiefonds sind im separaten Artikel in dieser Ausgabe erklärt. Innovative Referenzanlagen in unserer Nähe Von zahlreichen sehr interessanten PV-Anlagen in der Region, möchte ich hier drei vorstellen: 1) Die Bekleidungsreinigung, Stefan Florian, betreibt eine 5kWp Anlage für den Eigenverbrauch der Maschinen, die am Tag genutzt werden. Der Überschussstrom, der am Wochenende produziert wird (wenn die Verbraucher nicht in Betrieb sind), wird nicht ins Netz eingespeist, sondern zum Erwärmen von Brauchwasser verwendet, das dann am Wochenbeginn zum Waschen zur Verfügung steht. Mit diesem kombinierten System erspart sich die Firma Florian ca. 1/3 ihrer Energiekosten. 45 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Dieses Konzept könnte für viele Gewerbebetriebe anwendbar sein. Balkongeländer trotz ungünstiger Neigung immer noch eine sehr gute Leistung bringen. Diese Anlagen wurden von der Firma Elektro Pirker realisiert. Die Fa. Pirker, sowie alle regionalen Betriebe sind gerne bereit, Sie ganz individuell zu beraten und Ihnen beste Vorschläge für Ihre Projekte zu machen. 2) Bei Herrn Hubert Gfrerer in Karnerau 26 läuft eine 5kWp Anlage, die von einem 5kWh Batteriesystem unterstützt wird. Laut Herrn Gfrerer wird sogar bei einigermaßen schönen Sonnentagen im Winter ca. 50 % des Strombedarfes seines Einfamilienhauses durch die PVBatterieanlage gedeckt. Die Batterieanlage ist modular konzipiert und kann noch weitere Batterien aufnehmen, ohne mehr Raum in Anspruch zu nehmen. Üblicherweise reicht der Platz einer Gefriertruhe aus. Auch optisch sind diese Anlagen durchaus akzeptabel und einfach zu installieren. Die Sonne schickt auch für Warmwasser keine Rechnung Das Thema Solarthermie (Wassererwärmung mit Sonnenenergie) kommt in diesem Artikel aus Platzmangel leider etwas zu kurz, ist deshalb aber nicht weniger wichtig. Auch hier sendet die Sonne keine Rechnung. Hocheffiziente Kollektorsysteme in Form von Flachkollektoren oder Vakuumglasröhren unterstützen ihre Heizung und sorgen dafür, dass ein Heizkessel in den Übergangszeiten und im Sommer komplett ausgeschaltet werden kann. Sie erwirken so eine nennenswerte Senkung ihrer Heizkosten und reduzieren den Ausstoß von Feinstaub und Treibhausgasen. Auch für thermische Solaranlagen gibt es Förderungen Für die Errichtung von Solaranlagen werden Förderungen angeboten. Ihr Installationsbetrieb berät Sie gerne und klärt Sie über alle Details und Bedingungen auf. Auf www.solarwaerme.at, bzw. www.umweltfoerderung.at finden Sie auch eine Menge nützlicher Informationen. Eine grobe Übersicht der Förderungen: Landesförderung: (Impulsprogramm Umweltfreundliche Energie): € 120,–/m² Bruttokollektorfläche + € 25,–/m² für Anlagen in einer KEM oder e5-Gemeinde Max. 50% der Kosten. Details bei [email protected] Tel: 050 536 18213 Bundesförderung: Im separaten Artikel dieser Ausgabe sind alle Förderungen zum Thema erklärt. Weiters kann ein Sanierungscheck von € 2.000,00 – bzw. maximal 30% der Kosten beantragt werden. Der nachträgliche Einbau einer Solaranlage kann als Sonderausgabe von der Einkommensteuer abgesetzt werden. Details auch unter www.solarwärme.at oder bei Ihrem Installationsbetrieb. 3) Auch zum Thema Ästhetik können kreative Ideen dazu beitragen, dass „schön“ und „nützlich“ kombiniert wird. Bei entsprechender Südlage können PV-Module z. B. als 46 Für die angeführten und weiteren Themen rund um den Klimaschutz stehe ich gerne zur Verfügung und stelle Informationen und Empfehlungen bereit. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein allgemein Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN fröhliches Frühlingserwachen mit viel erneuerter Energie für all Ihre Projekte. Ihr Hermann Florian Ing. Hermann Florian Klima- und Energiemodellregionsmanager Energieautarke Region Lieser- und Maltatal Tel.: +43 699 / 19 29 29 39 [email protected] www.rm-kaernten.at www.klimaundenergiemodellregionen.at Klima und Energiefonds In Summe stehen ab heute 23 Millionen Euro zur Verfügung. Die Förderaktionen Klima- und Energiefonds startet 23 Mio. Förderaktion für Erneuerbare Energien Photovoltaikanlagen für Private und Betriebe Seit dem Jahr 2008 werden Photovoltaikanlagen mit maximal 5kWp vom Klima- und Energiefonds gefördert – in Summe wurden rund 42.000 Anlagen in Österreich damit errichtet. 2016 stehen insgesamt 8,5 Millionen Euro Förderbudget zur Verfügung. Neben Privatpersonen können erneut auch Betriebe, Vereine oder auch Institutionen ihre neu errichtete Anlage zur Förderung einreichen. Gefördert werden freistehende PV-Anlagen oder Aufdachanlagen mit € 275,–/kWp, gebäudeintegrierte Anlagen mit € 375,–/kWp. Vier Förderaktionen zum Ausbau Erneuerbarer Energien in Österreich startet heute der Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW): Einreichung: www.pv.klimafonds.gv.at Aktionszeitraum: 23. 2. bis 14. 12. 2016. Auskunft: Serviceteam PV, Tel.: 01/316 31-730 E-Mail: [email protected] • PhotovoltaikanlagenfürPrivateundGewerbe, • für Photovoltaikanlagen in der Land-und Forstwirtschaft, • denTauschvonfossilenHeizungsanlagengegen klimaneutrale Heizsysteme (Hackgut/Pellets) und • fürkleineSolarthermieanlagenfürPrivate. Photovoltaik in der Land- und Forstwirtschaft Land- und Forstwirtschaftliche Betriebe haben große Dachflächen und einen hohen Stromverbrauch – ideale Voraussetzungen für den Einsatz von Photovoltaik. Der Klima- und Energiefonds vergibt daher heuer erneut Förderungen für Photovoltaikanlagen in der Land- und Gmünd•Nr.1/April2016 47 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Forstwirtschaft. Gefördert werden neu installierte, im Netzparallelbetrieb geführte Photovoltaik-Anlagen größer 5 kWpeak und bis inklusive 30 kWpeak. Einreichen können alle österreichischen land- und forstwirtschaftlichen Betriebe. Die Förderung wird in Form eines einmaligen Investitionskostenzuschusses ausbezahlt. Die Förderpauschale für freistehende Anlagen/Aufdachanlagen beträgt € 275,–/kWpeak bzw. für gebäudeintegrierte Anlagen € 375,–/kWpeak, jedoch maximal 40 % der förderungswürdigen Kosten. Einreichung: www.pv-lw.klimafonds.gv.at. Aktionszeitraum: 23. 2.-15. 11. 2016 Auskunft: Serviceteam PV, Tel: 01/316 31-713, E-Mail: [email protected] Holzheizungen für Private Privatpersonen sind auch heuer aufgerufen, sich von ihren alten, fossilen Heizungen zu trennen und zukünftig auf klimaneutrale Heizungsanlagen zu setzen. Gefördert werden Pellet- und Hackgutzentralheizungsgeräte bis hin zu vollautomatischen Pelletkaminöfen. Ausgenommen von der Förderung sind beispielsweise Kamin- oder Kachelöfen, bei denen das klassische Scheitholz zum Einsatz kommt. Den Ersatz von Zentralheizungsanlagen, die mit fossilen Brennstoffen befeuert werden, bzw. den Ersatz von elektrischen Nachtoder Direktspeicheröfen durch Kessel, die mit Hackgut oder Pellets befeuert werden, unterstützt der Klimaund Energiefonds 2016 pauschal mit € 2.000,– pro Heizanlage. Der Tausch alter Holzheizungsanlagen wird mit € 800,– unterstützt und Pelletkaminöfen werden pauschal mit € 500,– gefördert. Einreichung : www.holzheizungen.klimafonds.gv.at Aktionszeitraum: 23. 2.-30. 11. 2016. Auskunft: Serviceteam Holzheizungen, Telefon: 01/316 31-740 E-Mail: [email protected] Solaranlagen für Private Die Hälfte des Energiebedarfs in Österreich wird für Wärme und Kühlung benötigt, hier sind große Potenziale für Einsparungen und den Umstieg auf erneuerbare Energiequellen vorhanden. Die größte Energiequelle, die dabei zur Verfügung steht, ist die Sonne. Eine einfache Möglichkeit, diese im eigenen Haushalt zu nutzen, ist der Einsatz von solarthermischen Anlagen. Die Förderaktion richtet sich an Private, die eine Solaranlagen zur Beheizung von Gebäuden und/oder zur Warmwasserbereitung in Gebäuden neu errichten möchten. Das Gebäude muss älter als 15 Jahre sein 48 (Baubewilligung vor 2002). Erweiterungen von bestehenden Solaranlagen und die Wiederverwendung gebrauchter Kollektoren können nicht gefördert werden. Neu errichtete Solaranlagen zur Beheizung von Gebäuden werden mit € 1.500,– gefördert, zur Warmwasserbereitung in Gebäuden mit € 75,–. Einreichung :www.solaranlagen.klimafonds.gv.at. Aktionszeitraum: 23. 2.-30. 11. 2016 Auskunft: Serviceteam Solaranlagen, Telefon: 01/316 31-737 E-Mail: [email protected] Registrierung und Antragstellung Eine Registrierung und Antragstellung ist ab sofort bis zum jeweiligen Registrierungsende des jeweiligen Programms möglich. Die Einreichung für PV-Anlagen für Private und Betriebe, Solaranlagen und Holzheizungen verläuft online in einem zweistufigen Verfahren. Sollte kein Förderbudget mehr vorhanden sein, werden die Einreichplattformen geschlossen. Diese können jedoch bei Rückflüssen durch Stornierungen wieder geöffnet werden. Einreichung für die Förderung von PV-Anlagen in der Land- und Forstwirtschaft ist aufgrund der Co-Förderung der EU etwas anders gestaltet. Nähere Informationen unter www.pv-lw.klimafonds.gv.at Registrierung (Schritt 1) Um einen Antrag auf Förderung stellen zu können, ist eine Registrierung für das geplante Projekt erforderlich. Die Registrierung erfolgt ausschließlich online. Nach erfolgter Registrierung sind die Förderungsmittel für Ihr Projekt automatisch 12 Wochen lang reserviert und Sie erhalten ein Bestätigungs-E-Mail mit einem persönlichen Link zur Online-Plattform. Dieser verliert 12 Wochen nach Registrierung seine Gültigkeit – d. h. die Antragstellung muss innerhalb dieser 12 Wochen erfolgen, die Anlage muss fertiggestellt und abgerechnet sein. Eine erneute Registrierung im Rahmen der Aktion ist nicht mehr möglich. Antragstellung (Schritt 2) Nach Errichtung der Anlage und spätestens 12 Wochen nach dem Zeitpunkt der Registrierung kann der Antrag mit allen notwendigen Unterlagen über die Online-Plattform gestellt werden. Der Zugangslink zur Online-Plattform wird im Bestätigungs-E-Mail der Registrierung übermittelt. Ist die Anlage bereits errichtet und sind alle erforderlichen Unterlagen vorhanden, können Re- Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN gistrierung und Antragstellung auch unmittelbar nacheinander durchgeführt werden. Auszahlung Nach positiver Prüfung und Genehmigung des Projektes erfolgen die Mittelanforderung beim Klima- und Energiefonds und anschließend die Überweisung auf Ihr Konto. Kontakt Klima- und Energiefonds Mag. Katja Hoyer [email protected] Tel.: 01/585 03 90-23 B IBL IO T H E K Gmünd in Kärnten LiteraturAUFTAKT 2016 – Bibliothek Gmünd Donnerstag, 11. Februar 2016, 20.00 Uhr Die Bibliothek Gmünd startete ihren Literaturauftakt 2016 mit einer Lesung des aufstrebenden, aber schon sehr bekannten Kärntner Autors Wilhelm Kuehs. Dieser las aus seinem aktuellen Krimiroman „Wer zuletzt lacht”, eine Fortsetzung des 2015 erschienen Krimibandes „Der letzte Rock hat keine Taschen“ rund um den Journalisten Ernesto Valenti. Die Lesung war an Aktualität nicht mehr zu überbieten, da sein neuester Krimi von der Ermordung des Villacher Bürgermeisters während einer Sitzung des Villacher Faschings handelt und der Autor deswegen gerade in der Faschingszeit in den Medien sehr präsent war. Das Publikum war von der sprachlichen Brillanz seiner Texte, gewürzt mit viel Ironie und Humor begeistert. Musikalisch wunderbar umrahmt wurde der Abend von Sabina Obersteiner am Saxophon, Schülerin der 4. Musikklasse der NMMS Gmünd. Ein Danke an die engagierte Musikerin! Ein Dankeschön auch an das gesamte Bibliotheksteam für die Mithilfe und vor allem an Bruni Gritzner für ihre gelungene Begrüßungsrede. Unser besonderer Dank gilt unserem Hauptsponsor für diese Lesung, der Kärntner Sparkasse Gmünd. Gmünd•Nr.1/April2016 49 Österreichischer Innovationspreis Kultur-Tourismus 2014 - Österreich, 1. Platz Österreichischer Innovationspreis Kultur-Tourismus 2014 - Bundesland Kärnten, 1. Platz STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Jakob-Preis, Alpe-Adria, 2013, 1. Platz Österreichischer und Kärntner MAEZENAS-Preis Begegnungszentrum von Kunst und Wissenschaft Eröffnungsperformance am Samstag, 7. Mai 2016, 20 Uhr Eintauchen in Traumwelten: Mit einer spannenden Performance öffnet das Haus des Staunens in Gmünd wieder seine Tore. Bekannte KünstlerInnen, MusikerInnen beleben mit Musik, Tanz und Theater die alten Gemäuer des Pankratiums und den erweiterten KlangKunstGarten. …und am Sonntag, 8. Mai 2016, 14 Uhr ist die Reise durch das Haus des Staunens speziell auf Familien mit Kindern abgestimmt. © Fotos: W. Kury 50 Gmünd•Nr.1/April2016 Dass das Haus des Staunens bei Menschen aller Altersstufen und bei Einheimischen wie bei Gästen so regen Anklang findet, liegt daran, weil es durch und STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN durch authentisch ist. Es ist nämlich als Projekt selbst ebenso ganzheitlich angelegt, wie seine Exponate: inhaltlich verbindet das Konzept ein hoher künstlerischer, wissenschaftlicher und pädagogischer Anspruch. Dieser Anspruch des Pankratiums findet auch in zahlreichen, hochkarätigen Bildungsveranstaltungen seine Fortsetzung. Workshops und Führungen für Schulklassen, Fortbildungsveranstaltungen für KindergärtnerInnen und LehrerInnen stehen ebenso auf dem Programm, wie Tagungen, Seminare und Symposien. „The Wave“ Klangboot Frogs – Installation von Linsey Pollack Studierende des Mozarteums Salzburg - Orff-Institut Dem Haus des Staunens ist es in den letzten Jahren gelungen, sich zu einem der wichtigsten Ausstellungszentren Österreichs und auch weit über die Grenzen hinaus zu entwickeln. Ständig steigende Besucherzahlen und die Treue der Sponsoren gewährleisten auch in Zukunft die Marktfähigkeit des Projektes. Die Umwegrentabilität spricht für sich und das Projekt: Nicht nur viele, sondern auch staunende Menschen – das kann eine Stadt und eine Region nur bereichern. Und zwar nachhaltig! Viele Auszeichnungen haben dem Pankratium und der Stadt, der Region und damit dem ganzen Bundesland – österreichweit und international – hohe mediale Aufmerksamkeit eingebracht. Viele Zeitungsberichte und Fernsehsendungen wurden dem Haus des Staunens bereits gewidmet; die Berichte entsprechen dem Haus mit seinen Inhalten: sie sind durchwegs von begeistertem Staunen geprägt! Das Haus des Staunens erneuert und erweitert sich seit Beginn laufend. Was so im Kleinen entstand, entwickelt sich zu einem subtilen Erfahrungsfeld des Staunens, einem sich kontinuierlich weiterentwickelnden Begegnungszentrum. Jährliche Ausstellungsschwerpunkte werden gesetzt, neue Erlebnisstationen angeschafft und Platz für neue künstlerische Partnerschaften geschaffen. In Gmünd, bzw. in der Region ansässigen KünstlerInnen, wie zB. Birgit Bachmann und Fritz Russ werden bei der Gestaltung der Ausstellungsräume mit einbezogen. Die Schlichtheit der alten Gemäuer mit ihren Erlebnisstationen und die eindringliche Schönheit des naturbelassenen KlangKunstGartens sind Bühne für hochwertige, sinnliche Eindrücke. Sonoskop „Kaaba“ von Birgit Bachmann …wo sich Kunst, Kultur & Tourismus erstaunt die Hände reichen. Text: www.bild-sprache.at Grafik: mag. w. kury Hintere Gasse 60 Öffnungszeiten: Mai, Juni, September und Oktober täglich 10–17 Uhr A-9853 Gmünd/Ktn. Juli und August täglich 10–18 Uhr Tel. 04732 31144 Für Schulen und angemeldete Gruppen sind individuelle Vereinbarungen möglich! [email protected] www.pankratium.at Künstlerische Leitung: Manfred Tischitz, Gries 91, 9853 Gmünd Gmünd•Nr.1/April2016 Tel. 0650 616 57 67, E-Mail: [email protected] 51 25 Jahre Kulturinitiative Gmünd EINE GUTE IDEE UND IHRE ERFOLGREICHE UMSETZUNG Gute Ideen werden oftmals geboren, an der Umsetzung scheitert es jedoch zumeist. Nicht so in Gmünd. Vor 25 Jahren hat ein tatkräftiges Team rund um Heinz Miklautz den Kulturverein Kulturinitiative Gmünd gegründet und damit den Startschuss für eine erfolgreiche Entwicklung der Stadt zur Künstlerstadt gegeben. Genau zum Zeitpunkt der Zurücklegung der Obmannschaft von Heinz Miklautz fünf Jahre später, trat 1996, also vor genau 20 Jahren, Erika Schuster ihr Amt als Geschäftsführerin des Vereines an und war damit erste Angestellte des Vereins mit Büro in der ehemaligen Bibliothek des Rathauses. Als engagierte, ehrenamtliche Obleute des Vereins fungierten danach zehn Jahre lang Doris Rudiferia, die seit Anbeginn bis heute eine Vorstandsfunktion im Verein ausübt, wofür ihr größter Dank gebührt. Ihr folgten während der Zeit der Landesausstellung WasserKraft Waltraud Bleyer von 2006 bis 2008, danach Elisabeth Faller von 2008 bis 2010. Ab diesem Jahr übernahm Heidemarie Penker die Obmannschaft. Für ihre engagierte Mitarbeit und ihren Einsatz für den Verein und die Stadt sei allen Vorstandsmitgliedern in diesen 25 Jahren herzlichst gedankt. Das Kulturbüro der Kulturinitiative Gmünd entwickelte sich nach und nach zum Zentrum der kulturellen Entwicklung Gmünds zur Künstlerstadt. Tatkräftige Vereinsmitglieder und die engagierten MitarbeiterInnen des Vereins haben unter der Leitung von Erika Schuster Gmünd zu dem gemacht, was es heute ist: Eine der lebendigsten und vielfältigsten Kleinstädte Österreichs mit dem umfangreichsten Jahreskulturprogramm Oberkärntens! Gmünd gilt heute österreichweit als Musterbeispiel für Stadtentwicklung durch kulturelles Engagement. Dabei war das Konzept der Kulturinitiative von Anfang an nicht nur auf die Durchführung von Kulturveranstaltungen gerichtet, sondern vor allem auf die Stadtentwicklung: Leerstehendes zu füllen mit Kunst und Kultur! Rund 20 Gebäude in der Altstadt konnten so in diesen 25 Jahren in Gmünd mit Kunst- und Kulturprogrammen belebt und dem interessierten Publikum geöffnet werden. Mit dem Schwerpunkt bildende Kunst ist es gelungen, die Stadt während der Sommermonate ganztägig, an jedem Wochentag, zu beleben und Gäste nach Gmünd zu locken. Begeisterung und Zuspruch wachsen. Die Künstlerstadt Gmünd ist zum beliebtesten Ausflugsziel auch für Einheimische in Oberkärnten geworden. Der Erfolg der Arbeit der Kulturinitiative hat sich nur langsam, aber stetig entwickelt und war ab 1999 beständig von nationalen und internationalen Auszeichnungen und Anerkennung begleitet. Besonders stolz ist man im Verein auf die erfolgreichen Einreichungen zum Kärnten Tourismus Award 2010 zum Thema Kultur und Tourismus und zum EDEN Award 2011, der unter dem Motto „Touristische Neuinszenierung historischer Strukturen“ stand und den die Kulturinitiative Gmünd unter 40 österreichischen Mitbewerbern für sich entscheiden konnte. Höhepunkte im Vorjahr waren etwa die Einladung, im Rahmen der Veranstaltung „Zukunftsorte: Impulse von kreativen Köpfen und g´scheiten Gemeinden“ des Forums Alpbach, über Gmünd als best practice Beispiel zu sprechen oder der ausführliche, so positiv aufgenommene Beitrag über die Künstlerstadt Gmünd im Ö1 Reisemagazin Ambiente zum Thema „Besondere Orte mit Kon- 52 zept“. Dieses Konzept, eine ganze Stadt mit Hilfe von Kunst und Kultur zu beleben, ist also aufgegangen, der ganze Ort profitiert von den ständig steigenden Besucherzahlen und der damit verbundenen Wertschöpfung für die Stadt. Was alles die Kulturinitiative Gmünd als eigenständiger Verein mit ihren tüchtigen Beschäftigten jedes Jahr aufs Neue bietet, soll an dieser Stelle nochmals bewusst gemacht werden: • Rund 20 neue Ausstellungen an rund 10 Spielstätten im Ort unter Teilnahme internationaler zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, die sich mit Malerei, Druckgrafik, Fotografie, Bildhauerei, Film- und Medienkunst auseinandersetzen • Eine Großausstellung in der Stadtturmgalerie, die mittlerweile zu den bedeutendsten Ausstellungsorten in Südösterreich zählt • Einladung und Betreuung von bis zu 20 internationalen Gast-künstlerInnen und KunsthandwerkerInnen, die für mehrere Monate in Gmünd als Artists in Residence leben, arbeiten, ausstellen, die Stadt international und weltoffen machen • Ein einzigartiges Programmkino in der Region • Einen der schönsten Kunsthandwerksmärkte Österreichs • Ein qualitativ hochwertiges Kunstvermittlungsangebot • Rund 20 Kunstseminare im Rahmen der Sommerakademie Gmünd • Die Entwicklung und Durchführung des Stadtführungsangebotes der Künstlerstadt • Ein großes und gutes Kooperationsnetzwerk mit Kultur-, Me-dien-, Wirtschafts- und Tourismusinstitutionen • Eine erfolgreiche Bewerbung der Künstlerstadt (Kulturkalender, Kulturprogramme, Gmünd-Flyer, Plakate, Planen, Medien- und Pressearbeit, usw.) ohne großes Budget An dieser Stelle sei nochmals allen aktiven und fördernden Mitgliedern sowie allen MitarbeiterInnen des Vereines herzlich für ihr außergewöhnliches Engagement gedankt! Der Stadtgemeinde für die lange, gute Kooperation und all jenen heimischen Wirtschaftsbetrieben, die die Kulturinitiative Gmünd, oft seit Jahrzehnten schon, durch Einschaltungen im Kulturkalender unterstützen oder Sachleistungen einbringen, sei hier ganz herzlich gedankt. Nur zusammen sind wir stark! Aber was wäre all das ohne Ihr Interesse, ohne Ihre Begeisterung, ohne Ihre Teilnahme an unseren zahlreichen Kulturveranstaltungen! 25 Jahre Aufbauarbeit sind schon eine recht lange Zeit. Als Trägerverein hauptverantwortlich für die Entwicklung Gmünds zur Künstlerstadt, hat die Kulturinitiative Gmünd der Stadt ein neues Gesicht, ein prägendes und einzigartiges Profil gegeben. Das ist eine beachtenswerte Leistung! Und weiterhin gibt es viel zu tun. Mit einem großen und interessanten Kulturprogramm startet die Kulturinitiative Gmünd in das heurige Jahr. Der neue Kulturkalender gibt Ihnen bereits einen kleinen Vorgeschmack darauf. Und wieder erwartet Sie mit dem zeitlos eindrucksvollen Radierwerk des großen spanischen Meisters Francisco de Goya Kunst von Weltrang in Gmünd. | 25 Jahre Künstlerstadt Gmünd 25-JAHR-JUBILÄUMSFEIER & SUPERAUSSTELLUNGSTAG AM 13. MAI Gleich eine Woche nach der Eröffnung der Ausstellung GOYA IN GMÜND, erwartet Sie am Freitag, den 13. Mai, ein wahrer Ausstellungsreigen anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums des Vereins: Um 18.00 Uhr präsentieren sechs KünstlerInnen aus Italien, Slowenien, Kroatien und Kärnten unter der Leitung von Franz Berger, einem Ideenspender der ersten Stunde, in der Reitschule die Ergebnisse eines sechstägigen Revival-Symposiums in Erinnerung an jenes erste internationale Künstler-Symposium, mit dem der Kulturverein vor 25 Jahren seine Arbeit aufgenommen hat. Im Anschluss, um 19.00 Uhr, startet die Galerie Miklautz mit der Ausstellung „Schmusetier“ unter Beteiligung von dreizehn KünstlerInnen aus dem In- und Ausland in die neue Saison, bevor dann, um 20.00 Uhr, die junge russische Strabag Artaward Preisträgerin Anna Khodorkovskaya in der Galerie Gmünd ihre neuen Arbeiten vorstellt. Wie könnte ein Kulturverein sein 25-Jahr-Jubiläum auch besser begehen, als mit einem wahren Künstlerfest, das Sie an diesem Freitag in Gmünd erwartet. Kommen Sie und feiern Sie mit! Anna Khodorkovskaya | Malerei und Objektkunst Ausstellungseröffnung: 13. Mai, 20.00 Uhr, Galerie Gmünd Zu sehen ab 26. April in der Fotogalerie Gmünd: die Fotoserie „Metamorphosen“ von Patrick Nicholas (I/GB), täglich geöffnet von 10.00 bis 18.00 Uhr, bis 28. Juni 2016 Internationales Workshop-Symposium Gmünd 2016 Franz J. Berger (A), Mario Palli (I), Larissa Tomassetti (A), Bojan Šumonja (HR), Armin Guerino (A) Simon Kajtna (SLO) Präsentation: 13. Mai, 18.00 Uhr, Lodronsche Reitschule Zu sehen ab 20. Mai auf der Alten Burg: Winfried Opgenoorth, der bekannte Kinderbuchillustrator stellt seine Zeichnungen vor. Ausstellung bis 2. Oktober, zu sehen während der Restaurantöffnungszeiten. Gruppenausstellung „Schmusetier“ mit 13 teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern Ausstellungseröffnung: 13. Mai, 19.00 Uhr, Galerie Miklautz Fotoserie „Gesichter des Tales“ von Jens August (D/A), zu sehen ab 27. Mai in der neuen Galerie August bis 15. Oktober 53 GROSSARTIG GROTESK GOYAS GRAFISCHES MEISTERWERK IN DER STADTTURMGALERIE GMÜND Die Kulturinitiative Gmünd präsentiert im Sommerhalbjahr 2016 ausgewählte Arbeiten aus allen vier Radierzyklen des großen spanischen Künstlers Francisco de Goya! Nach dem großen Erfolg von DÜRER IN GMÜND im Vorjahr, steht 2016 wieder ein weltberühmter Meister der Druckgrafik mit seinen großartig-grotesken Originalradierungen im Mittelpunkt der großen Schau im Turm. In vier großen Grafikserien setzt sich Francisco de Goya (17461828) mit dem Spanien seiner Zeit auseinander, einem Land, das taumelt zwischen Tradition und Moderne, Absolutismus, Inquisition und Aufklärung. Goya zeigt Bilder aus dem Alltagsleben der Bewohner der einstigen Weltmacht, die noch immer ein riesiges Kolonialreich beherrscht, aber in Europa zum Spielball stärkerer Imperien geworden ist. Goya wirft in seiner künstlerischen Arbeit einen realistischen und kritischen Blick auf die damaligen gesellschaftlichen Zustände und politischen Ereignisse in Spanien: Krieg, Armut, Gewalt, soziale Ungerechtigkeit, Niedergang der Sitten, vom Künstler teils ironisiert, teils bizarr anmutend, aber stets schonungslos anklagend dargestellt. Goyas groteske, fantastisch-surreale Bildergeschichten erzählen von Traum und Wahnsinn und weisen mit Eindringlichkeit daraufhin, dass die Wirklichkeit schockierend und das Abbild der Kunst mehrdeutig ist. Mehr als 200 Jahre nach Entstehung der Serien sind seine Radierungen noch immer hochbrisant und gelten als Meisterwerke eines wahren Genies. Besonders hervorzuheben ist Goyas wichtigste und berühmteste Serie, Los Caprichos, die in Kärnten mit allen 80 Radierungen erstmals in ihrer Vollständigkeit zu sehen sein wird! Ausgewählte Arbeiten aus den nicht minder berühmten Radierzyklen Desastres de la Guerra, Los Disparates (Los Proverbios) und Tauromaquia bieten einen umfassenden Einblick in das grafische Werk Goyas und demonstrieren eindrücklich Goyas geniale 54 künstlerische Gestaltungskraft, seine Experimentierfreude und außergewöhnliche Beobachtungsgabe. Man kann als begeisterter Museumsbesucher noch so viel gesehen haben: Die Unmittelbarkeit, Heftigkeit und Bildgewalt, die von Goyas grafischem Werk ausgehen, faszinieren und fesseln bis heute unvermindert! Kärnten erlebt damit auch 2016 wieder eine Ausstellung der Extraklasse in Gmünd! Die Ausstellung GOYA IN GMÜND | Francisco de Goyas berühmte Radierzyklen, zu sehen von 5. Mai bis 2. Oktober 2016, täglich von 10.00 bis 13.00 und 14.00 bis 18.00 Uhr, entsteht in enger Zusammenarbeit mit Walz Kunsthandel in Überlingen am Bodensee und dem Zentrum für verfolgte Künste im Kunstmuseum Solingen. Die Schau wird, wie schon DÜRER IN GMÜND 2015, von MMag. Julia Schuster, STRABAG Kunstforum, und Dr. Erika Schuster, Kulturinitiative Gmünd, kuratiert. Goya Matinéen | Goya Filme | Kunstvermittlung Begleitend zur Ausstellung werden wieder Fachvorträge internationaler Goya-Spezialisten im Rahmen von GOYA-Matinéen organisiert, Kinovorführungen mit Filmbiographien über den Künstler, etwa von Milos Forman oder Carlos Saura, im Kulturkino gezeigt sowie ein umfangreiches Kunstvermittlungsprogramm für Schulklassen und ein abwechslungsreiches Führungsprogramm durch die Ausstellung angeboten. INFORMATIONEN: Kulturinitiative Gmünd A-9853 Gmünd in Kärnten | Hauptplatz 20 | +43 (0) 47 32 / 22 15 24 [email protected] | www.stadtgmuend.at STADTTURM GMÜND 5. Mai bis 2. Okt. 2016 Täglich 10-13 und 14-18 Uhr in GMÜND Francisco de Goyas vier berühmte Radierzyklen aus verschiedenen internationalen Kunstsammlungen PetzDruck Spittal/Drau 347.16 55 Goya Matinéen und Goya Spielfilme FACHVORTRÄGE – GOYA MATINÉEN GOYA FILME IM KULTURKINO Wie schon im Vorjahr erfolgreich durchgeführt, werden auch heuer zur großen Stadtturmausstellung GOYA IN GMÜND | Francisco de Goyas berühmte Radierzyklen vertiefende Fachvorträge von Goya-Experten angeboten. Diese finden jeweils um 11.00 Uhr vormittags an Samstagen oder Feiertagen im nostalgischen Kulturkino Gmünd im Pfarrhof statt und gewähren Einblick in je ein ganz spezifisches Themenfeld in Francisco de Goyas Arbeiten. Eintritt frei! Jeden dritten Dienstag, während der Ausstellungsdauer von GOYA IN GMÜND von 5. Mai bis 2. Oktober 2016, präsentieren wir Ihnen ausgewählte Spielfilme zum Leben und Werk Goyas im kleinen Kulturkino Gmünd. Beginn ist jeweils um 20.00 Uhr. Eintritt: € 8,– Fixiert werden konnten bisher folgende Goya Matinéen: DO, 5. Mai 2016 „Los Caprichos | Der Traum der Vernunft gebiert Ungeheuer“ Michael F. Walz Goya Experte, Galerist und Kunsthändler aus Überlingen am Bodensee, Hauptleihgeber der GOYA IN GMÜND Ausstellung. Die bittere Erkenntnis, der sich Francisco de Goya hier unterziehen muss, begleitet den spanischen Ausnahmekünstler der Wende zum 19. Jahrhundert für den Rest seines Lebens und seines Werkes. Prächtige Inszenierung von 1971 nach dem Roman von Lion Feuchtwanger. Exzellente Schauspieler in einer farbenprächtigen und aufwendigen Verfilmung eines Künstlerschicksals als Gleichnis auf die Gegenwart. Der Film erhielt 1971 den Spezialpreis der Jury bei den Moskauer Filmfestspielen. Ein cineastischer Leckerbissen! Zu sehen DI, 14. Juni und DI, 16. August SA, 25. Juni 2016 „Goya: Vom Hofkünstler zum Maler der Pinturas negras“ Dr. Edgar Lein Universitätsprofessor an der Fakultät für Kunstgeschichte an der Karl Franzens Universität Graz SA, 20. August 2016 „Los grandes maestros españoles - El Greco | Velázquez | Goya“ MMag. Julia Schuster Kunsthistorikerin und Ausstellungskuratorin, STRABAG Kunstforum Wien SA, 1. Oktober 2016 „Die Unsterblichkeit der Sterne | Über die zeitlose Wertschätzung eines außergewöhnlichen Künstlers“ Jürgen Kaumkötter Kunsthistoriker und Ausstellungskurator, Zentrum für verfolgte Künste, Solingen, gemeinsam mit Studierenden der Universität Osnabrück GOYA ODER DER ARGE WEG DER ERKENNTNIS Regie: Konrad Wolf; Romanverfilmung von 1971 nach dem gleichnamigen Buch von Lion Feuchtwanger, FSK 6, 126 Min. GOYA IN BORDEAUX Regie: Carlos Saura, Italien/Spanien, FSK 12, 100 Minuten Ein alter Greis irrt hilflos durch die nächtlichen Straßen von Bordeaux. Nur mit einem Nachthemd bekleidet ruft er nach einer längst verstorbenen Frau ... Kein Irrer, sondern der 82-jährige Francisco de Goya (Francisco Rabal), einer der bedeutendsten Maler Spaniens. Er verlebt hier im Exil seine letzten Jahre. In einer Zeit der Kriegswirren und Revolutionen durchlebt er noch einmal seinen Aufstieg, die große Liebe seines Lebens, seine schwere Krankheit und seine beginnende Taubheit. Das cineastische Meisterwerk von Goya-Verehrer Carlos Saura wurde mit dem Europäischen Filmpreis und 4 Goyas ausgezeichnet. Zu sehen DI, 24. Mai, DI, 26. Juli, und DI, 27. September GOYAS GEISTER Regie: Milos Forman, USA/F, 2007, FSK 12, 109 Minuten Ein Blick auf einen der größten Maler der Kunstgeschichte und vor allem ein eindrückliches Sittengemälde Spaniens zur Zeit der Inquisition Ende des 18. Jahrhunderts. Mit Xavier Bardem und Natalie Portman. »Die faszinierenden, albtraumhaften Bilder Goyas werden hier zum Anlass für eine bildgewaltige, komplexe historische Parabel« Zu sehen DI, 5. Juli, und DI, 6. September 56 Kunstvermittlungsprogramm 2016 Kunstvermittlungsprogramm 2016 A Kunstvermittlung 2016 für Kindergartengruppen und Volksschulklassen WINFRIED OPGENOORTH Eine Begegnung mit Kinderbuchillustration 2016 präsentiert die Kulturinitiative Gmünd auf der Alten Burg den renommierten, in Wien lebenden Künstler WINFRIED OPGENOORTH. Opgenoorth ist vor allem für seine Illustrationen bekannt, die er für Kinderbücher, etwa von Mira Lobe, angefertigt hat, die eine ganze Kindergeneration begleitet haben. Wer kennt nicht Valerie mit der Gute-Nacht-Schaukel oder Das kleine Hokuspokus. Der berühmte Kinderbuchillustrator, der für seine künstlerische Arbeit mit dem österreichischen Staatspreis 2012 ausgezeichnet worden ist, zeigt auf der Alten Burg sowohl Kinderbuchillustrationen als auch eigenständige Blätter. In Begleitung gut ausgebildeter Kunstvermittler besuchen die Kinder zunächst die Alte Burg Gmünd und lernen dort in der Ausstellung von Winfried Opgenoorth die fantastische Bilderwelt eines der bedeutendsten Kinderbuchillustratoren im deutschsprachigen Raum kennen. Auf Wunsch gibt es für die Kleinen auch eine kurze Lesung aus Opgenoorths bekanntesten Büchern direkt am Ausstellungsort. Danach geht es wieder hinunter in die Stadt, wo die Kinder in der Malwerkstätte Gmünd, an eigenen Staffeleien und mit bunten Farben, selbst kreativ tätig werden und ihre eigenen „Buchillustrationen“ und Kunstwerke gestalten dürfen. B Kunstvermittlung 2016 für Schulklassen ab der fünften Schulstufe zur Ausstellung GOYA IN GMÜND Francisco de Goyas berühmte Radierzyklen Francisco José de Goya y Lucientes gilt als Wegbereiter der Moderne. Insbesondere Goyas Einfluss auf die grafische Kunst ist beachtlich. Längst gilt sein Radierwerk als visionär. In seinen vier berühmten Radierzyklen, »Los Caprichos« (Launige Einfälle), »Desastres de la Guerra« (Schrecken des Krieges), »Tauromaquia« (Stierkampf) und »Disparates« (Torheiten), die alle in Gmünd zu sehen sein werden, beschäftigt sich Goya mit sozialkritischen Themen wie Korruption, Eitelkeit, Ausgrenzung, soziale Ungerechtigkeit, Herrschsucht und Gewalt. Auch mehr als 200 Jahre nach Entstehung der Serien sind seine Radierungen noch immer hochbrisant und gelten als Meisterwerke eines wahren Genies. Capricho Nr. 4: El de la Rollona Package A Package B AUSSTELLUNGSBESUCH UND MALWERKSTÄTTE AUSSTELLUNGSBESUCH Capricho Nr. 39: Hasta su abuelo Für Schulklassen ab der fünften Schulstufe Für Kindergartengruppen und Volksschulklassen - Führung durch die Ausstellung von WINFRIED OPGENOORTH auf der Alten Burg in Gmünd. - Begegnung mit einem der bedeutendsten Kinderbuchillustratoren im deutschsprachigen Raum und Kennenlernen seiner Bilderwelt und seiner bekanntesten Buchillustrationen. - Danach selbständiges Kreativwerden in der Malwerkstätte Gmünd, betreut durch unsere Kunstvermittler. Mit bunten Farben entstehen an Staffeleien eigene kreative Buchillustrationen! Dauer: ca. 2 Stunden Kostenbeitrag pro Kind inkl. Materialien: EUR 5,00 - Führung durch die Ausstellung GOYA IN GMÜND | Francisco de Goyas berühmte Radierzyklen in der Stadtturmgalerie Gmünd durch speziell ausgebildete Kunstvermittler. - Altersgerechte Einführung in das Werk Goyas und die Zeit um 1800, dem Ende des Absolutismus, der Aufklärung und der nachfolgenden Restitution, die Goyas Leben und Kunst so stark beeinflusst und geprägt haben und - Begegnung mit der kunstvoll schaurigen Bilderwelt des großen spanischen Meisters. Dauer ca. 1 Stunde Kostenbeitrag pro Schüler inkl. Eintritt: EUR 5,00 57 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN PROGRAMM APRIL BIS MAI MI, 06. April, 20.00 Uhr | DO, 07. April, 18.30 Uhr „DIE SÜSSE GIER“ Regie: Paolo Virzì, Italien/F 2013, Spielfilm, 110 Min. Der Immobilienmakler Dino will die Beziehung seiner Tochter Serena mit dem Sohn des reichen Bankers Giovanni dazu nützen, die soziale Leiter emporzuklimmen. Er riskiert sein ganzes Vermögen, um sich in einen Investmentfonds von Giovanni einzukaufen, denn nun könnten all seine finanziellen Sorgen auf einen Schlag verschwinden. Doch als der Fonds an Wert verliert, lässt Giovanni den naiven Dino hängen … Die spannungsgeladene Mischung aus Finanzthriller, Krimi und Liebesgeschichte zeigt ein wirtschaftlich und moralisch angeschlagenes Italien und fesselt bis zur letzten Minute. Auszeichnungen: David di Donatello Awards 2014, Golden Globes Italien 2014, Tribeca Film Festival 2014 Nominierungen: Europäischer Filmpreis 2014, Golden Globes Italien 2014, Tribeca Film Festival 2014, BAFTA Awards 2015, Polish Film Awards 2014 MI, 13. April, 20.00 Uhr | DO, 14. April, 18.30 Uhr „WIR SIND DIE NEUEN“ Buch&Regie: Ralf Westhoff, D 2014, Spielfilm, 90 Min. Anne, Eddi und Johannes haben schon als Studenten gemeinsam in einer Wohngemeinschaft gelebt. Inzwischen 60 Jahre alt und finanziell immer noch nicht stabil genug, gründen sie ihre alte WG einfach wieder neu. Alles soll so sein wie früher: Bis spät nachts um den Küchentisch herumsitzen und Wein trinken, über Gott und die Welt philosophieren und dabei die ehemaligen Hits hören. Doch die neue Wohngemeinschaft hat die Rechnung nicht mit der Hausgemeinschaft gemacht. Denn über den drei Studenten von damals wohnen drei Studenten von heute. Und die verstehen überhaupt keinen Spaß. Sie büffeln für ihr Examen und können alles gebrauchen – bloß keine lustigen und lauten 60jährige, die sich nicht an die Regeln halten. So dauert es nicht lange, bis sich die beiden Generationen in die Haare kriegen. Aber was genau läuft hier falsch? Haben die Alten die Zeichen der Zeit nicht kapiert? Oder sehen die Jungen einfach nur alt aus? Eine hinreißende Generationskomödie, die ebenso turbulent wie feinsinnig den Zwist zwischen zwei unterschiedlichen Altersgruppen beschreibt. Auszeichnung: Filmfest München 2014 Nominierung: Jupiter Award 2014 60 60 MI, 20. April, 20.00 Uhr | DO, 21. April, 18.30 Uhr „HÖHERE GEWALT“ Buch&Regie: Ruben Östlund, Schweden/F/N/DK 2014, Spielfilm, 118 Min. Das Ehepaar Ebba und Tomas macht mit seinen zwei Kindern Skiurlaub in den französischen Alpen. Die Sonne scheint, das Berg-Idyll ist perfekt. Beim Mittagessen auf einer Aussichtsterrasse sehen sie eine Lawine abgehen. Es ist eine kontrollierte Lawine, heißt es, es kann nichts passieren. Die Handys werden hochgehalten, das Spektakel gefilmt. Doch als die Lawine bedrohlich nahe rückt, geraten alle in Panik. Während Ebba sich schützend vor ihre Kinder stellt, läuft Tomas davon … Das große Unglück ist zwar ausgeblieben, doch zurück bleibt der Schock über Tomas’ Handeln. Die Kinder streiken, die Ehe kriselt und Tomas hat schwer mit seiner mangelnden Courage und seiner angeschlagenen Männlichkeit zu kämpfen. Auszeichnungen: Cannes Film Festival 2014, Chicago Film Critics Association Awards 2014, Guldbagge Awards Schweden 2015 Nominierungen: Europäischer Filmpreis 2014, Chicago International Film Festival 2014, Bester Film Golden Globes 2015 MI, 27. April, 20.00 Uhr | DO, 28. April, 18.30 Uhr „GLÜCKSKIND“ Regie: Michael Verhoeven, Deutschland 2014, Spielfilm, 90 Min. Der arbeitslose Buchhalter Hans hat sich aufgegeben. Er lebt allein in seiner verdreckten Wohnung und auch sein Erscheinungsbild lässt zu wünschen übrig. Als er eines Tages ein Baby in der Mülltonne entdeckt, beschließt er, es mit nach Hause zu nehmen und großzuziehen. Er kümmert sich liebevoll um das kleine Mädchen und das Gefühl, nach langer Zeit wieder gebraucht zu werden und Verantwortung für jemanden zu tragen, lässt wieder neue Lebenskraft in ihm aufkommen. Doch bald wird in den Nachrichten verkündet, dass die Mutter des Babys wegen des vermeintlichen Mordes an ihrem Kind angeklagt wird. Hans will die Frau treffen und sie fragen, warum sie so verzweifelt war, als sie ihr Kind in die Mülltonne legte. Ein reizender Film über verpasste Chancen und zweite Chancen. Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN MI, 04. Mai, 20.00 Uhr | DO, 05. Mai, 18.30 Uhr MI, 18. Mai, 20.00 Uhr | DO, 19. Mai, 18.30 Uhr „GOTT VERHÜTE“ „DAS EWIGE LEBEN“ Regie: Vinko Brešan, Kroatien/Serbien/Montenegro 2013, Spielfilm, 93 Min. Der junge Geistliche Fabian tritt auf einer kleinen dalmatinischen Insel die Nachfolge des alten, beliebten Dorfpfarrers an. Schon bald fällt ihm die geringe Geburtenrate der Insel auf, wodurch Fabian seine Aufgabe findet: Gläubigervermehrung statt Beerdigungsalltag. Der Grund für das Übel ist schnell gefunden, denn der reumütige Kioskbesitzer Petar berichtet vom reißenden Kondomabsatz auf der Insel. Fabian hat eine Idee: So ein Kondom lässt sich ziemlich gut mit einer Nadel durchstechen und so der göttliche Wille durch ein Hintertürchen wieder einlassen. In Kollaboration mit dem skurrilen Dorfapotheker, der statt der Pille nur noch Vitamine verkauft, folgt schnell der gewünschte Effekt. Der plötzliche Kindersegen ruft aber neben geistlichen Würdenträgern auch nachwuchswillige Pärchen aus aller Welt auf den Plan ... Gott verhüte! Auszeichnungen: Pula Film Festival Kroatien 2013, Thessaloniki Film Festival 2013, Award Festróia International Film Festival Portugal 2014 Nominierungen: Chicago International Film Festival 2013, Europäischer Filmpreis 2013, Karlovy Vary International Film Festival 2013 Regie: Wolfgang Murnberger, Österreich 2015, Spielfilm, 123 Min. Gestern stand er am Rande des Abgrunds, heute ist er einen Schritt weiter: Brenner kehrt nach Graz zurück, in die Stadt seiner Jugend. Im Zuge der Konfrontation mit seinen Jugendfreunden, seiner Jugendliebe und einer großen Jugendsünde, kommt es zu Morden und einem verhängnisvollen Kopfschuss. Als Brenner aus dem Koma erwacht, macht er sich auf die Suche nach seinem „Mörder“ – obwohl alle behaupten, er sei es selbst gewesen ... Am Anfang war Brenner am Ende, aber am Ende könnte er vor einem neuen Anfang stehen. In Wolfgang Murnbergers spannender und melancholischer vierter Verfilmung eines Haas-Krimis geht es um ein dunkles Geheimnis aus Brenners Vergangenheit, dessen Konsequenzen offensichtlich immer noch nicht ausgestanden sind … Auszeichnung: Diagonale 2015 DI, 24. Mai, 20.00 Uhr „GOYA IN BORDEAUX“ MI, 11. Mai, 20.00 Uhr | DO, 12. Mai, 18.30 Uhr „GRUBER GEHT“ Regie: Marie Kreutzer, Österreich 2015, Spielfilm, 92 Min. Gruber, Mitte 30, ist ein egozentrischer, gut aussehender Gewinnertyp mit Wiener Schmäh. Seine Familie hält er auf Distanz, seine Freunde sind oberflächliche Bekanntschaften und auf Beziehungen zu Frauen lässt er sich schon gar nicht ein. Doch eine plötzliche Krebsdiagnose wirft ihn aus der Bahn, genauso aber deren unfreiwillige Überbringerin, Sarah, die so gar nicht sein Typ ist. Für Gefühle hat Gruber keine Verwendung, aber ungefragt sind plötzlich so viele da. Er beginnt mit der Therapie und will sein Leben so weiter führen, wie bisher; die Ärztin bezirzen und mit seinen Bekannten weiterhin trinken gehen. Doch das ist nicht so einfach, wie er sich das vorgestellt hat und obwohl er noch immer seine Familie von sich wegstoßen möchte, merkt er, dass er Hilfe braucht und sein Leben ändern muss ... Regie: Carlos Saura, Italien/Spanien, FSK 12, 100 Minuten Ein alter Greis irrt hilflos durch die nächtlichen Straßen von Bordeaux. Nur mit einem Nachthemd bekleidet ruft er nach einer längst verstorbenen Frau ... Kein Irrer, sondern der 82jährige Francisco de Goya (Francisco Rabal) - einer der bedeutendsten Maler Spaniens. Er verlebt hier im Exil seine letzten Jahre. Ein letztes Mal blickt er zurück auf die Hauptstationen seines Schaffens. Liebe, Leiden und Dämonen beherrschen seine Erinnerungen – seine Träume und Visionen verschmelzen mit seinen Bildern. In einer Zeit der Kriegswirren und Revolutionen durchlebt er noch einmal seinen Aufstieg, die große Liebe seines Lebens, seine schwere Krankheit und seine beginnende Taubheit. Das cineastische Meisterwerk von Goya-Verehrer Carlos Saura wurde mit dem Europäischen Filmpreis und 4 Goyas ausgezeichnet. Auszeichnung: Romy 2015 nd Gmü Gmünd•Nr.1/April2016 nd Gmü 61 61 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN N IO G E R IE D R Ü F – N AUS DER REGIO Auch in den Wintermonaten hat sich beim ASKÖ GMÜND wieder viel getan. Nicht nur während der Spielsaison, sondern auch in den vermeintlich ruhigen Monaten hat der Askö Gmünd in den Turnhallen der VS-Gmünd und der NMS-Gmünd (vielen Dank an beide Schulen für ihre Unterstützung) mit allen Mannschaften ihre Trainingseinheiten weiter absolviert. Alle Nachwuchsmannschaften haben bei Hallenturnieren teilgenommen, wobei die U14 unter Trainer Bernhard Huber im KFV Futsalhallencup den 5. Platz erringen konnte und somit die beste Oberkärntner Mannschaft geworden ist. Der ASKÖ Gmünd - am Torwartsektor endlich exquisit aufgestellt Die jahrelange Aufbauarbeit von Tormanntrainer Michael Podesser hat sich bezahlt gemacht. Michael Podesser musste seine aktive Laufbahn bereits früh (1982) verletzungsbedingt beenden. Mehr als 10 Jahre später konnte er vom Team Maier/Wuggenig für die Arbeit als Co-Trainer unter Hubert Stollwitzer wiedergewonnen werden. Er absolvierte die Tormanntrainerausbildung beim KFV und arbeitet seit vielen Jahren, mit kurzem Intermezzo in Rennweg, unermüdlich als Co-Trainer und Tormanntrainer für den ASKÖ Gmünd. Die beiden Kampfmannschaften haben auch wie die vergangenen Jahre ihr Trainingslager in Medulin absolviert und haben mit einigen Testspielen die Wintervorbereitung abgeschlossen. Fast unverändert wird in der neuen Saison gespielt nur aus der 2. KM haben wir Stefan Podesser und Gerhard Pirker an den FC Rennweg verliehen. 62 Wie sich viele Fußball Interessierte erinnern können, mussten nach der Jahrtausendwende immer wieder ausgebildete auswärtige Torleute verpflichtet werden, was natürlich auch mit enormen Kosten verbunden war (Eder Thomas, Hassler Christian, Rieger Adi, Ertl Alexander, Unterköfler Fritz usw.). Jetzt stehen uns für unsere beiden Kampfmannschaften vier einheimische, junge Torleute zur Verfügung, die wir Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN näher vorstellen möchten. Aufgrund des Einsatzes von Michael Podesser hat auch unser Uli die Tormanntrainer Ausbildung absolviert und unterstützt seitdem die Torleute unserer Nachwuchsmannschaften. Außerhalb des Spielbetriebes wurden in den vergangenen Monaten folgende Aktivitäten durch den Verein mit Erfolg veranstaltet: Weihnachtsfeier 13. 12. 2015 Bei der letztjährigen Weihnachtsfeier ließen einige Eltern, Nachwuchsfußballer, Spieler der KM und Trainer das erfolgreiche Jahr 2015 gemütlich bei einigen Nostalgie- sowie aktuellen Fußballvideos ausklingen. An dieser Stelle sei noch einmal allen fleißigen Helfern und guten Seelen des Vereins für ihre Unterstützung und Zusammenarbeit gedankt. Pirker Christoph (Jg. 1991): Bediensteter der Stadtgemeinde Gmünd Didyk Ulrich (Jg. 1994): Versicherungsangestellter bei der Kärntner Landesversicherung Trainiert bereits die Nachwuchstorleute der U8, U10 und U12 Oberbucher Fritz (Jg. 1999): Schüler des BRG Spittal/Drau Podesser Stefan (Jg. 1998): Sportfachverkäufer in Villach Derzeit zur Kampfmannschaft des FC Rennweg verliehen Lieber Michael, herzlichen Dank für deine unermüdliche, geduldige und wertvolle Arbeit mit unseren Torleuten. Preiswatten am 16. 1. 2016 Obfrau Tamara Krammer konnte mit ihrem Schiedsrichterteam Christoph und Fritz Jun. Oberbucher am 16. Jänner 2016 im Stadtsaal 43 Paare zum traditionellen ASKÖ Preiswatten begrüßen. Die Stimmung war großartig und in einem spannenden Finale konnte sich unser ehemaliger Nachwuchstrainer Franz Egger mit seinem Sohn Rene Egger den 1. Platz vor Franz Pöllinger sen mit seinem Enkelsohn Mattias Karner durchsetzen. Gschnas 2016 Unter dem Motto: Venezianisches Gmünd – Die Stadt am Canale Grande konnten sich etwa 2500 Zuschauer wieder vom großartigen Faschingstreiben in unserer Stadt überzeugen. Wieder gab es beim Umzug eine unglaublich große Anzahl an mitwirkenden Gruppen die wirklich wunderbare Ideen und Kostüme hatten. Auch in den Stadtsälen beim Kinderfasching ging es hoch her. Schon zum 2.Mal gab es unter Elena Penker und Philipp Pöllinger eine „kindgerechte“ Animation, welche bei den Eltern und den Kleinsten wieder super ankam. Ein herzlicher Dank ergeht an die Familie Gigler, die uns ihre Anlage zur Verfügung gestellt hat. Besonderer Dank gilt allen freiwilligen Helfern, den ohne sie wäre so eine Veranstaltung nicht durchführbar. Gmünd•Nr.1/April2016 63 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Allen voran ist aber unser Gschnas nicht nur ein gelungener Faschingsabschluß, sondern auch ein Fixpunkt im Eventkalender der Künstlerstadt Gmünd. Die Organisation und der fast immer reibungslose Ablauf funktioniert bereits seit einigen Jahren hervorragend. Einen großen Anteil an diesem Gelingen haben wohl der Vorstand, die Trainer, Spieler und Familienmitglieder des FC Askö Gmünd. Bitte besuchen Sie zahlreich unsere Heimspiele und überzeugen sich vom qualitativ hohem spielerischen Niveau, welches derzeit in Gmünd geboten wird. Kommen Sie auf den Sportplatz Karnerau und unterstützen unsere Mannschaften mit größten Teils heimischen Spielern. Anbei die Termine unserer Heimspiele im Frühjahr: Gmünd 1 SO 10. 4. 11.00 SA 23. 4. 16.00 SA 7. 5. 17.00 SA 21. 5. 17.30 SO 29. 5. 11.00 FR 10. 6. 18.30 Kärntner Liga Gmünd – Wolfsberg Gmünd – Maria Saal Gmünd – Köttmannsdorf Gmünd – Lendorf Gmünd – Globasnitz Gmünd – Treibach Gmünd 2 SA 16. 4. 16.00 SA 30. 4. 16.30 SA 14. 5. 13.00 DO 26. 5. 10.30 SO 5. 6. 11.00 SO 18. 6. 14.00 1. Klasse A Gmünd – Thal-Assling Gmünd – Greifenburg Gmünd – Hermargor Gmünd – Rothenthurn Gmünd – Tristach Gmünd – Sillian Zum Abschluss möchten wir auf diesem Wege unserem Cheftrainer Rudolf Schönherr nochmals nachträglich zu seinem 40sten Geburtstag, den wir natürlich mit ihm am 5. 1. 2016 gefeiert haben, gratulieren. Vor allem wollen wir uns für die letzten Jahre, ob als Spieler oder Trainer oder einfach nur als der Mensch der er ist, sehr herzlich bedanken. Vorschau auf die Frühjahrsmeisterschaft Der Askö Gmünd nimmt im Frühjahr 2016 mit 6 Nachwuchsmannschaften an der Meisterschaft teil wobei die U 14 ins Mittleren Play Off aufgestiegen ist. Außerdem konnten wir eine 2. U8 Mannschaft aufgrund der hervorragenden Arbeit von Heike Pirker dazumelden. (U8 A, U8 B, U10, U12, U14, U16) Der ASKÖ Gmünd rangiert derzeit in Kärntens höchster Liga auf dem 11. Tabellenplatz mit 20. Punkten und die 2 KM hat im ersten Jahr in der 1. Klasse A den 15. Tabellenplatz mit 13. Punkten inne. Obwohl wir mit unseren Jungen doch einiges an Lehrgeld in der 1. Klasse zahlen mussten, stehen wir voll und ganz hinter unseren Mannschaften, denn es gibt nur sehr wenige Amateurvereine in Österreich, die so erfolgreich sind. 64 Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN WSV Gmünd Gmündner Stadt- und WSV – Vereinsmeisterschaften 2016 in der Innerkrems Viele Siegergesichter, großzügige Sponsoren und eine glückliche Familienschipass-Gewinnerin waren das sportliche Ergebnis der Gmündner Stadt- und WSV VereinsMeisterschaften. zu. Wir möchten uns bei allen Mitgliedern und Helfern für die heurige Skisaison bedanken. Gerne begrüßen wir weitere Skisportbegeisterte in unserem Verein. Informationen auf unserer Homepage www.wsvgmuend.at Euer Obmann Nußbaumer Rudi, WSV Gmünd Bei besten Pistenverhältnissen und leichtem Schneefall wurde ein Riesentorlauf gestartet und in diesem Jahr erstmalig auch eine Teamwertung durchgeführt. Die tollen Preise wurden im Anschluß im Cafe Nußbaumer bei einer gemütlichen Siegerehrung überreicht. Als Hauptpreis lockte auch heuer wieder ein Kärntner Familien Schipass im Wert von 1.000 Euro gespendet durch die Stadtgemeinde Gmünd. Das Losglück fiel auf die 13-jährige Oberwinkler Alina. Stadt- und Vereinsmeister wurden Nußbaumer Stefanie und Sandrisser Christian. Die Teamwertung ging an die „BOGIS“ (Bognar Bernhard, Vanessa, Patricia und Kratzwald Christian). Eine erfolgreiche Ski- und Rennsaison neigt sich dem Ende Gmünd•Nr.1/April2016 65 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN ER ASKÖ Gmünd Rückblick 2015/2016 Die Eisschützenrunde Gmünd konnte auf ein sehr erfolgreiches sportliches Jahr zurückblicken. Im Sommer stieg die Mannschaft beim Stockschießen in die ASKÖ Landesliga B auf und im Winter in die Oberliga A. Der Eislaufplatz konnte aufgrund der Witterungsverhältnisse heuer auch erfolgreich offen gehalten werden und wurde sehr gut besucht. Es wurden auch 2 Kärntnerstockturniere durchgeführt, das Lieser-Maltataler und das SPÖ-Turnier. Vorschau: Aufgrund zahlreicher Anfragen wird heuer die 1. Maifeier vom ER ASKÖ Gmünd in Gmünd auf der Eisschützenanlage durchgeführt. Beginn: 1. Mai mit Frühschoppen um 10.00 Uhr. Schwerpunkt des heurigen Jahres ist die bevorstehende 50-Jahr-Feier, welche sich in 2 Teile gliedert. Am 6. Mai findet in der Lodronschen Reitschule ein Festakt statt bzw. am 7. Mai findet ein Stockturnier auf der Anlage Gmünd statt. Einladung zur 1. Maifeier Beginn: 10.00 Uhr Ort: Eisschützenanlage Gmünd Für Speis und Trank ist bestens gesorgt! Tombola mit wertvollen Preisen Österreichischer Alpenverein Sektion Gmünd E-Mail: [email protected] Lieser-Maltataler Tourenlauf am Stubeck Nachdem er im Vorjahr wegen Schneemangels ausgefallen war, konnte der Tourenlauf am Stubeck am 27. Feber stattfinden. Die Veranstalter-Alpenverein, Bergrettung und Wintersportverein- haben mit viel Aufwand eine gelungene Veranstaltung durchgeführt. Trotz des teilweise nebeligen Wetters konnten etwa 90 Teilnehmer begrüßt werden. In der Elite Klasse konnte einmal mehr Stefan Linseder vor Andi Wilscher und Herbert Pirker aus Spittal den Sieg davontragen. In der Mannschaftswertung konnte das Team Kogler der Mittelzeit am Nächsten kommen. Bei der Preisverleihung auf der Frido-Kordon-Hütte kamen auch viele wertvolle Sachpreise, gesponsert von der heimischen Wirtschaft, zur Verlosung. Den Hauptpreis, eine LVS-Set, spendete die Dolomitenbank, Hauptgeschäftsstelle Gmünd. Den schon traditionellen Ausklang feierte man bei der Frido-Kordon-Hütte. Warten auf die Siegerehrung Feiern nach dem Lauf Start der Elite-Klasse 66 Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Österreichischer Alpenverein Sektion Gmünd E-Mail: [email protected] Skitour der Alpingruppe am 5. März auf den Strichkogel 2034m in Salzburg Bei schönem, allerdings sehr starkem Föhnwind, führte uns Tourenführer Konrad Aschbacher in die Heimat von Marcel Hirscher – nach Annaberg. Diese Tour bietet grandiose Rast in der Gipfelscharte Ausblicke in das Tennengebirge und den Gosaukamm. Die Schneeverhältnisse während der Abfahrt boten im oberen Teil besten Pulverschnee. Konrad ist begeistert Blick zum Hochkönig Zufriedene Alpingruppe Aufstieg zur Stuhlalm Gmünd•Nr.1/April2016 67 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN A us Gm ünds ve r gange ne n Tage n Erdbeben in Gmünd die Burgen Rauchenkatsch und – im Unteren Drautal – Weißenstein zerstört wurden. Unter www.zamg.ac.at/.../erdbeben/katschberg findet sich dazu ein zeitgenössischer Bericht darüber: „Es war so stark, dass es einige Kirchen und gemauerte Häuser zu Fall brachte, in welchem es weithin viele Todesopfer gab. Unter anderem erschlug in der Burg Weißenstein ein einstürzender Turm den Hausherrn Hartrod, einen Minsterialen des Herzogs der Steiermark mit sieben Männern. Auch die erzbischöfliche Burg Katsch wurde zerstört und brachte fast alle ihre Bewohner zu Tode.” Ein weiteres Starkbeben ereignete sich am 25. Jänner 1348. Neben den recht gut dokumentierten Schäden an Gebäuden ist es vor allem der Abbruch der Dobratsch-Südwand, der von diesem Beben in Erinnerung geblieben ist. Aber jetzt zum Erdbeben von 1690, das die Bevölkerung unserer beiden Täler schwer getroffen hat. Im nur als Konzept vorliegenden 3. Teil seines Werkes „Aus Gmünds vergangenen Tagen“, Beiträge zur Lokalgeschichte (ab 1600), schreibt Dechant Georg Broll: Erdbeben sind in unserer Zeit sehr gut dokumentiert. Jedes Beben wird registriert, in Karten eingetragen und der Grund des Bebens wird erforscht. Das ist freilich erst mit der Entwicklung empfindlicher Aufzeichnungsgeräte möglich geworden. Auch über den Grund der Beben gibt es heute genaue Untersuchungen. Früher war oft einfach eine Strafe der Götter oder Gottes, die man hinnahm im Bewusstsein, die Götter/Gott irgendwie erzürnt zu haben. „Der Allerheiligsten Dreifaltigkeit zu ewigem Dank und Abwehr fernerer Straf“ ließ noch die Gmünder Stadtregierung nach dem Erdbeben 1690 in Stein meißeln und an der Gedächtnissäule am Hauptplatz anbringen. Das erste in unserem Tal dokumentierte Beben ist jenes vom 4. Mai 1201, bei dem in unserem Gebiet 68 „Am 4. Dezember 3/4 4 nachmittags ist in Gmünd und Umgegend „ein erschröckliches Erdbiden gewest“, so daß man meinte, es falle Berg und Tal zusammen… (Archid. Protokoll 1690.) Fast alle Häuser in Gmünd waren stark beschädigt. In der hochgräfl. Burg mit den 2 Schneckenstiegen wurde der mittlere Teil auf den Garten zu umgeworfen. Unten im Schloß hat es das „Rundel“ umgerissen und unbewohnbar gemacht. Die Wiederherstellung des alten Pfarrhauses verschlang 2000 Gulden. In Kreuschlach fiel der Kirchturm ein. In der Nöring die Vorderwand des Gotteshauses. Dort war auch ein Menschenleben zu beklagen: Eine 66 jährige Frau wurde durch das einfallende Haus erschlagen. Vom 4. bis 16. Dezember waren täglich Erdstöße bemerkbar. Der heftigste war 8 Uhr morgens am 16. Dezember. Die Leute waren voller Schrecken. Vermehrt wurde die Bestürzung durch ein Großfeuer in Kremsbrücken. Dort sind am 11. Dezember 1690 zwischen 8–9 Uhr abends das Mauthaus samt Kirche und Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Benefiziatenhaus, die Aufseherwohnung, zwei Wirtshäuser nebst Stallungen und 9 Keuschen total abgebrannt. In der Christnacht nach vollendeten Metten, um 1/4 1 Uhr nachts, während Cooperator Baltassar Troyer das Amt sang, der Erzpriester am Seitenaltar an der Krippe die hl. Messe las, entstand ein ebenso starkes Erdbeben wie am 4. 12. Man fürchtete, die Kirche stürze ein. In wilder Angst flüchtete alles aus dem Gotteshaus. Nur der Erzpriester und Cooperator beendeten die hl. Messen. Glücklicher Weise war kein Menschenleben zu beklagen. Am Johannistage wiederholten sich die Erdstöße in ziemlicher Stärke, ebenso am 29. und 30. Dezember. Das neue Jahr war ein Erdbebenjahr. 23 Erdstöße zählte man. Auch 1692 waren Erdstöße wahrnehmbar. Durch das Erdbeben war das Gotteshaus so hergenommen, daß die notwendigsten Herstellungen 412 Gulden erforderten. Der Erzpriester stiftete 200 Gulden für die Kanzel. Die Kirche war nicht imstande, die Schäden aus eignem Vermögen zu beseitigen. Die Bürger hatten an ihrem Hause genug herzurichten. Trotz allgemeiner Not hat eine Sammlung 303 Gulden eingebracht. Graf Niklas Lodron spendete das nötige Eisen im Werte von 137 Gulden 38 Kreuzern. Die Sammelliste ist noch erhalten und hat insofern Wert, als uns die Namen der Bürger erhalten sind. Die Wirkung des Erdbebens war eine tief ernste. „Von der Geißel des Erdbebens erlöse uns o Herr!“ Diese Anrufung aus der Allerheiligen-Litanei bildete den Grundton eines Stadtratbeschlusses von 1692. Einstimmig beschlossen Bürgermeister, Richter und Rat ein Gesuch an den Erzbischof von Salzburg als Landesherrn, er möge zu einem gottgegebenen Versprechen der Gemeinde seine Zustimmung geben: „wegen des Erdbidens auf dem Plaz der Stadt eine Statuam zu Ehren der heiligsten Dreifaltigkeit aufzurichten." Die Zustimmung wurde gerne gegeben und der Erzpriester mit der Weihe dieser Gedenksäule beauftragt. Die Gemeinde bat außerdem, den St. Barbaratag für Gmünd als gebotenen Feiertag feiern zu dürfen. Der Erzbischof stellte es der Gemeinde frei, solches zu tun, doch könnten nachfolgende Geschlechter dazu nicht verpflichtet werden. Die Gemeinde hielt Wort. Ein feierlicher Gottesdienst mit 2 Vespern, Amt, Predigt wurde für immer schriftlich festgelegt und vom Erzpriester, Bürgermeister Niclas Hofer und Stadtrichter Joachim Waldner gesiegelt …(In dem Schreiben an den Erzbischof Johann Ernst wird auch erwähnt, daß das Erdbeben ganz Kärnten heimgesucht „in specie maistens Villach und Gmünd“.) Dieses „Verstantnus“ wurde im Stadt- und Archidiakonatsarchiv niedergelegt. Die späteren Geschlechter vergaßen alles. Erst in neuerer Zeit Gmünd•Nr.1/April2016 bestellt die Stadtgemeinde wieder den feierlichen Gottesdienst am St. Barbaratage. Von der Geistlichkeit aber wurde die feierliche Prozession am 4. Dez. immer gehalten, an der auch seit neuerer Zeit die Stadtvertretung teilnimmt. Die Einweihung der Säule ist Sonntag den 31. Dezember 1694 gehalten worden nachmittags 2 Uhr. Der Stadtrat in schwarzen, die Gottleichnamsbruderschaft in roten, die Rosenkranzbruderschaft in blauen Talaren mit Musik und Sängern und eine große Menge Volkes wohnte dieser Feier bei. Die Erdbebensäule ist auch künstlerisch von Wert. Leider ist uns der Name des Meisters nicht überliefert. Eine schöngeformte Marmorplatte trägt die Inschrift: „Der aller H. Dreyfaltigkeit zu Ewigen Dank und Abwendung Fernerer Straff hat zur Zeit dess erschröcklichen Erdbidens als den 4. Xbris 1690 E.E. Magistrat der Statt Gmünd dise Statuam verlobt und aufrichten lassen." Die Marmorplatte trägt das Gmünder Stadtwappen. Auf 3 Stufen steht ein 1 1/2 m hoher Granitsteinsockel. Aus ihm wächst eine mehrere Meter hohe korinthische Säule, auf ihr in Sandstein gehauen die Allerheiligste Dreifaltigkeit. An der Vorderseite vor der Säule steht die Gottesmutter mit dem Jesusknaben, der die Weltkugel in dem Händchen hält. Zu Füßen der Gottesmutter das gräflich Lodronsche Wappen. Über der Statue der Gottesmutter die Reste einer Devotionslampe.“ Soweit der Bericht des Dechants Georg Broll, für den er die Unterlagen aus dem Archidiakonalarchiv verwendete: Heute ist dieser Bestand aus Gmünd im Diözesanarchiv in Klagenfurt. Einige weitere Notizen zur Prozession: Barbaraprozession 9. 12. 1945: „Auf Antrag des Pfarradministrators bei der Stadtverwaltung wurde 69 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN nach 7-jähriger Unterbrechung das Barbarafest in althergebrachter Form wieder gehalten. Am Barbaratag selbst ein feierliches Amt, das schlecht besucht war. Am Sonntag darauf die Prozession, woran sich eine Schar Frauen und nur 4 Männer beteiligten. 1956: Die ex voto des Gmünder Gemeinderates vor Zeiten gelobte St. Barbara Prozession zur sogenannten Pestsäule [!] am Hauptplatz wird vom Nachmittag auf den Vormittag, im Anschluss auf den Pfarrgottesdienst um 10 Uhr verlegt. Und es war gut so! So soll es bleiben. Die Prozession wird stets am Sonntag nach St. Barbara, 4. Dez. abgehalten. Die Stadtgemeinde erlegt dafür das Stipendium für das hl. Amt (auch wenn der Gottesdienst als Betsingmesse oder Kindergottesdienst gefeiert wird) und die anderen Regien wie das große Geläute. Vor der Dreifaltigkeitssäule wird das Gebet zur Heiligen Barbara und einige Vaterunser gegen Pest, Hunger und Krieg gebetet. (Dieser Irrtum des Pfarrers wird vermutlich schuld daran sein, dass die Erdbebensäule auch heute noch gelegentlich als Pestsäule bezeichnet wird.) 1964: An der Barbaraprozession am Sonntag nach dem 4. 12. nehmen erstmalig die Gmünder 70 Bergarbeiter der Radentheiner Magnesit AG mit Banner und Uniform teil. Sie bekommen dafür vom Gefertigten anschließend im Gasthof Kohlmayr eine hinreichende Stärkung. Nach der Barbaraprozession am 5. Dez. 1965. (Siehe Bild) 1968: Der Barbarafestsonntag – ein altes Verlöbnis der Stadtgemeinde Gmünd – wurde erstmals mit der Stadtkapelle begangen. Sie stellte die Messmusik beim Gottesdienst und begleitete die traditionelle Prozession zur Dreifaltigkeitssäule. Die Liesertaler Bergarbeiterkameradschaft von Radenthein in Tracht ist bereits ein gewohntes Bild des Tages. Ihr Banner ist sehenswert. Die Teilnahme war gut. Seither wird diese Prozession mit wechselnder Beteiligung der Gmünder Bevölkerung jährlich durchgeführt, auch Mitglieder der Stadtregierung sind regelmäßig anzutreffen. Wenn auch für uns „aufgeklärte“ Menschen ein Erdbeben nicht mehr als Strafe Gottes aufgefasst wird, so fällt uns sicher keine „Zacke aus der Krone“, wenn auch wir beten: „Von der Geißel des Erdbebens erlöse uns o Herr!“ Gmünd•Nr.1/April2016 STADTNACHRICHTEN STADTNACHRICHTEN Gmünd•Nr.1/April2016 71 Der Lieser- und Maltataler Raiffeisen Ski-Cup 2016 ist entschieden. Am Samstag, den 6. März 2016 fand das Finale in Innerkrems statt. Es war das vierte Rennen im Rahmen des Lieser- und Maltataler Raiffeisen Ski-Cups 2016. Über 100 Kinder und Jugendliche nahmen auch diesen Winter an der traditionellen Rennserie teil. Seit 27 Jahren schon besteht dieser Ski-Cup im Lieser- und Maltatal. Insgesamt kommen 4 Rennen (2 Riesentorläufe, 1 Slalom und 1 Parallelslalom) zur Austragung. Gefahren werden die Bewerbe auf dem Katschberg, in Innerkrems und Hintereggen bei Trebesing. Getragen wird der Raiffeisen Ski-Cup von den Ski-Clubs Altersberg, Trebesing, Gmünd, Malta, Innerkrems/Eisentratten und Rennweg/Katschberg. Die Erfolgsfaktoren für die Skirennen sind die Kinder mit ihren Eltern, Trainern und Funktionären der jeweiligen Ski-Clubs, sowie die Raiffeisenbanken des Lieser- und Maltatales als Sponsoren. Die Abschlusssiegerehrung wurde diesmal vom SV Malta organisiert. „Jimmy“ und Andy Gatternig durften viele begeisterte Skifahrerinnen und Skifahrer, sowie VDir. Peter Steiner (Raiffeisenbank Liesertal) und die Direktoren Peter Gigler und Hansjürg Aschbacher (Raiffeisenbank Maltatal) im Festsaal in Malta begrüßen. Für die erfolgreichen Siegerinnen und Sieger gab es Pokalpreise und abschließend für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Lieser- und Maltataler Raiffeisen Ski-Cup tolle Sachpreise. Die Sieger nach 4 Bewerben: Judith Krall, Marian Pließnig, Leonie Glanznig, Simon Schrettlinger, Niklas Graf, Denise Egger, Matteo Hohensasser, Elena Seiler, Matteo Maier, Anna-Lena Oberwinkler, Fabian Wirnsberger, Viktoria Glanznig, Dominik Oberwinkler, Daniela Lagger, Julian Zweibrot, Elisa Wölscher, Michaela Podesser, Johannes Pucher. Die Vereinswertung konnte der SC Altersberg vor dem SC Trebesing für sich entscheiden. KOMPETENZ. VERTRAUEN. SICHERHEIT. RAIFFEISEN. 100 % LIESERTAL. Jetzt rasch und einfach zu uns wechseln. www.raiffeisen.at/ktn/liesertal
© Copyright 2024 ExpyDoc