Press Information: The Elbphilharmonie Organ (German only)

PRESSEINFORMATION
DIE ORGEL DER ELBPHILHARMONIE
Sie trägt sogar eine Opuszahl: 1861/2016. Schon daran kann man erkennen, dass die Orgel,
die die Bonner Firma Johannes Klais Orgelbau für den Großen Saal der Elbphilharmonie
geplant und gebaut hat, ein Kunstwerk ist. Das vom Hamburger Privatmann Peter Möhrle
der Elbphilharmonie zum Geschenk gemachte Instrument hat 69 Register und 4385 Pfeifen,
davon 380 aus Holz. Die längste Pfeife ist 10 Meter lang, die kleinste misst 11 Millimeter.
Johannes Klais ist dem Auftrag, die Elbphilharmonie müsse ein »Haus für alle« sein, auch in
der Konzeption seiner Orgel mit einer faszinierenden Lösung nachgekommen. Einige Pfeifen
des 15 mal 15 Meter großen Instruments stehen so im Raum, dass Konzertgäste sie
berühren können. Die Pfeifen sind speziell beschichtet, so dass der Händedruck auch vieler
Menschen ihnen nichts anhaben kann. Wo gibt es das sonst – eine Orgel zum Anfassen?
Und die Orgel hat eine Titularorganistin: Iveta Apkalna aus Lettland. Apkalna lebt in Berlin
und Riga und hat mit den bedeutendsten Dirigenten und Orchestern der Welt konzertiert.
Auch in Hamburg hat ihre außergewöhnliche Künstlerpersönlichkeit bei Konzertauftritten
stärksten Eindruck gemacht. Apkalna wird das neue Instrument gewissermaßen als
»Orgelmutter« betreuen und zudem als Solistin sowie im orchestralen Zusammenhang zu
erleben sein.
Gegen Ende der Eröffnungssaison, in der »Langen Nacht der Orgel«, nimmt dann auch die
Hamburger Organistenschaft das neue Instrument in ihre Familie auf.
Orgel-Termine (Auswahl)
11./12. Januar: Iveta Apkalna spielt im Rahmen der Eröffnungskonzerte
27. Januar: Iveta Apkalna spielt Werke von Bach, Liszt, Gubaidulina, Jongen, Schnittke und
Schostakowitsch
19./20. Februar: Christian Schmitt spielt Bach und Messiaen (im Rahmen eines Konzerts des
Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg unter Kent Nagano beim Festival »Lux
aeterna«)
21. Februar: Olivier Latry (Paris) spielt Werke von Messiaen, Levinson und Florentz (»Lux
aeterna«)
8./9./10. März: Martin Haselböck spielt zu John Malkovichs »Call Me God« (UA)
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17. Juni: Die Hamburger Organisten Martin Böcker, Thomas Dahl, Jan Ernst, Andreas
Fischer, Anne-Katrin Gera, Manuel Gera, Matthias Hoffmann-Borggrefe, Rudolf Kelber,
Eberhard Lauer, Gerhard Löffler, Christoph Schoener, Kerstin Wolf und Wolfgang Zerer
gestalten gemeinsam »Die Lange Nacht der Orgel«
Pressekontakt:
Tom R. Schulz, Elena Wätjen und Julia Mahns
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +49 40 357 666 258 / -249 / -245
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