points of a compass

Saison 2015/2016
POINTS
OF
A COMPASS
VEREHRTES PUBLIKUM!
In alle Himmelsrichtungen geht die neue Saison des
verbal narrative Inhalte will die Künstlerin mit ihrer komposi-
Ensemble TaG.
torischen Suche nach Intensitäten und starken Spannungen
Das erste Konzert HEIMAT-WO? thematisiert die gegenseitige
anderen Bewusstseinsebenen erfahrbar machen.
Episoden aus Alexander Solscheniyzins ARCHIPEL GULAG auf
Anziehungskraft von zwei Kulturen – Japan und Europa -,
aber auch die Fremdheit und die Sehnsucht nach Heimat.
Die Ensembles unserer KOMPLIZEN Konzerte schliesslich
kommen aus La Chaux-des-Fonds und aus Basel. Das Nouvel
Im zweiten Konzert KEINE STIMME führt uns der Italiener
Ensemble Contemporain NEC bringt ein Konzert im Zeichen
Lorenzo Troiani, Composer-In-Residence der Villa Sträuli, mit
des Spasses, das EUNOIA Quintett einen multimedialen Abend.
seinem Zyklus „in utero“ in die Heimatlosigkeit Paul Celans.
„Hier wohnen wir nicht“ ist das Dichterwort, welches das
Und in dieser Saison zeigt auch für das Ensemble TaG die
Streichquartett „Grauzone“ prägt.
Kompassnadel nicht nur nach Winterthur, sondern auch nach
Spanien, Basel, Neuchâtel und Zürich.
POINTS OF A COMPASS weckt mit einem Streifzug durch das
British Empire sowohl Heimweh als auch Fernweh, und
Wenn Sie erleben möchten, wie das Ensemble mit Freunden
MARIS TENEBRIS begibt sich in Form einer fiktiven Expedition
nicht nur zeitgenössische Musik spielt, dann feiern Sie mit uns
musikalisch und szenisch auf die Suche nach den Geheim­
Silvester! Wir freuen uns.
nissen des Meeres.
Für das Ensemble TaG
Marina Khorkovas Kammeroper weist nach Russland ins
umfassende Unterdrückungssystem Stalins. Ohne
Anna-Katharina Graf
Das Ensemble TaG und seine Mitglieder
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Samstag, 12. September 2015
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Sonntag, 13. September 2015
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Sonntag, 20. Oktober 2015
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Sonntag, 1. November 2015
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Donnerstag, 31. Dezember 2015
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Sonntag, 6. März 2016
KLEINKUNSTRALLYE HEIMAT-WO? MEET THE ARTIST KEINE STIMME SILVESTERANLASS 6
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Sonntag, 3. April 2016
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Sonntag, 29. Mai 2016
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KOMPLIZEN: NOUVEL ENSEMBLE CONTEMPORAIN
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Sonntag, 17. April 2016
POINTS OF A COMPASS 24
EXPEDITION MARIS TENEBRIS26
Sonntag, 26. Juni 2016, Uraufführung
Dienstag, 28. Juni 2016, Wiederholung
Mittwoch, 29. Juni 2016, Wiederholung
ARCHIPEL GULAG 28
ENSEMBLE TAG AUSWÄRTS
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DANK36
KOMPLIZEN: EUNOIA QUINTETT 20
UNTERSTÜTZUNGSMÖGLICHKEITEN
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VORVERKAUF/PREISE
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IMPRESSUM
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ENSEMBLE TaG WINTERTHUR
Das Ensemble TaG wurde 1992 gegründet und ist aus dem Kulturleben der Stadt
Winterthur nicht mehr wegzudenken. Seit einem Jahr pflegt das Ensemble im
Rahmen der Reihe KOMPLIZEN den Austausch mit befreundeten Ensembles. In dieser
Anna-Katharina Graf (Flöte) ist in Zürich
Saison sind es das Nouvel Ensemble Contemporain NEC aus La Chaux-de-Fonds und
Martin Flüge (Schlagzeug) ist in
das EUNOIA Quintett aus Basel, die im Theater am Gleis ein Konzert darbieten und
Kammermusikformationen, als Mitglied
geboren und hat vierzig Jahre lang eine
dem Ensemble TaG im Gegenzug in ihrer Stadt Gastrecht gewähren.
verschiedener Bands, als Orchestermu-
Eiko Furusawa (Violine) trat als Solistin
hochschule betreut. Als Flötistin tritt sie
Konzertklasse an der Luzerner Musik-
siker, als Solist und als Schlagzeuglehrer
und in Kammermusik-Formationen in
mit diversen Kammermusik-Gruppie-
Auch dieses Jahr haben Mitglieder des Ensembles in ihrer Projektgestaltung auf ganz
in den unterschiedlichsten musikali-
Asien und Europa auf, war Konzertmeis-
rungen auf. Ihr Interesse gilt immer
verschiedene Arten versucht, die ausgewählten Werke in einen Bezug zu stellen und
schen Bereichen tätig und versucht,
terin beim Zürcher Kammerorchester
wieder dem Entdecken von noch
eine Auseinandersetzung anzuregen.
Verbindungen zwischen diesen herzu-
und dem Tonhalle-Orchester Zürich. Seit
unbekannten Werken. Zeitgenössische
Musik ist ihr ein echtes Anliegen.
stellen. In Schottland lernte er nicht
2004 unterrichtet sie am Konservatori-
Das Anliegen, auch noch ganz unbekannten Werken und jungen Komponierenden
nur Garry Walker kennen, sondern -
um Winterthur. Sie geniesst die Begeg-
Gehör zu verschaffen, erfüllt sich mit den Uraufführungen des italienischen Compo-
durch ihn - auch die nähere Umgebung
nung mit lebenden Komponisten, setzt
ser-In-Residence der Villa Sträuli, Lorenzo Troiani. Und die Partnerschaft mit der
von Edinburgh und die kulinarischen
sich für das zeitgenössische Musikschaf-
Stiftung Nestlé pour l’Art ermöglicht es, die Kammeroper Archipel Gulag der russi-
Spezialitäten Schottlands.
fen ein und findet dort für sich und ihr
schen Komponistin Marina Khorkova zur Uraufführung zu bringen.
Leben als Musikerin Motivation und
frischen Wind.
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Alex Jellici (Cello) studierte am Konserva-
Donna Molinari (Klarinette) schloss ihre
torium seiner Heimatstadt Bozen, in
Studien am Peabody Conservatory of
David Schnee (Viola) studierte Violine in
Florenz, Wien und Zürich. Als gefragter
Simone Keller (Klavier) tritt solistisch
Music der Johns Hopkins Universität in
Kammer- und Orchestermusiker konzer-
und kammermusikalisch in verschiede-
Baltimore ab. 1979 kam sie nach Europa
Rafael Rütti (Klavier), geboren in Zug,
Bern sowie Viola in Zürich und nahm
darüber hinaus Jazz-Unterricht in Berlin.
Mateusz Szczepkowski (Violine/Viola)
tiert er im In- und Ausland im Rahmen von
nen Formationen und Stilrichtungen
und lebte während 25 Jahren in Wien,
tritt als Solist und Kammermusiker auf
Diese Vielseitigkeit erlaubt ihm eine
ist Konzertmeister des Liechtenstein
Festivals und Konzertreihen wie Maggio
auf, ist auch als Theatermusikerin tätig
wo sie als Mitglied des Solisten-Ensembles
und interessiert sich neben dem
äusserst rege und abwechslungsreiche
Symphony Orchestra, des Santé String
Musicale Fiorentino, Ravenna Festival,
und engagiert sich für Vermittlungs­
Klangforum Wien in zahlreichen Urauf-
klassisch-romantischen Repertoire
Tätigkeit, die sich von Kammermusik,
Quartet und Mitglied verschiedener
Serate Musicali di Milano und Suntory Hall
projekte. Zeitgenössische Musik als
führungen, Konzerten und Aufnahmen
insbesondere für die zeitgenössische
Filmmusik, Neuer Musik und Improvisa-
weiterer Ensembles. Er unterrichtet an
Chamber Music Garden und widmet sich in
Musik der Zeit, in der wir leben, ist für
mitwirkte. Die renommierte Interpretin,
Musik. Er ist Mitglied verschiedener
tion bis hin zu Popmusik erstreckt.
der Zürcher Hochschule der Künste
eigenen transdisziplinären Projekten als
sie eine Selbstverständlichkeit, wobei
Improvisatorin und Komponistin engagiert
Ensembles und unterrichtet an der
Zeitgenössische Musik zu spielen heisst
als Assistent von Prof. Rudolf Koelman.
Cellist, Barockcellist und Gambist der Alten
es ihr ein grosses Anliegen ist, die
sich für Vermittlungs- und Musik­
Musikschule Konservatorium Zürich. Ihn
für ihn teilhaben können an der
Er schätzt die Auseinandersetzung
sowie der Neuen Musik. Rege Konzerttätig-
vermeintlich unzugänglichen Welten
theaterprojekte. Nach ihrer klassischen
interessiert das Lebendige, Menschliche
Gegenwart, dem Entstehen von Neuem
mit neuen Werken, auch mit schwer
keit im Bereich der zeitgenössischen Musik
Neuer Musik aufmerksam zu erkunden
Ausbildung erlernte sie sämtliche
an Musik. Eine Musik, die den Hörer
beiwohnen zu dürfen. Den Herausforde-
zugänglicher Musik, die Suche nach
in Zusammenarbeit mit dem Ensemble
und in engagierter Interpretation dem
Nebeninstrumente der Klarinettenfamilie
bewegt und etwas in ihm auslöst, findet
rungen, die diese Kunst mit sich bringt,
verborgenen Schätzen, das Graben nach
Conductus Meran, als Cellist des conver-
Publikum hör- und fühlbar zu machen.
und erweiterte ihr Repertoire. Offenheit
sich quer durch die Jahrhunderte. Dies
gerecht zu werden und die den Werken
Gold, wobei für ihn die gemeinsame
genTrio und im Duo Cello-Live Elektronik
und Neugierde gegenüber allen Kunst-
auch im Moment erlebbar zu machen,
innewohnende Gestalt und Aussage zu
Erarbeitung, das Denken mit anderen
zusammen mit dem Komponisten David
sparten prägen das Schaffen und Wirken
sieht er als Aufgabe und Herausforde-
finden, ist für ihn eine der wichtigsten
Menschen von grosser Bedeutung ist.
Jegerlehner im 2014 lancierten Projekt
von Donna Wagner Molinari. Seit 2005 lebt
rung, die sich mit jedem Werk und mit
Aufgaben als Musiker überhaupt.
m0de Motivation und frischen Wind.
die amerikanische Klarinettistin in Bern.
jeder Aufführung wieder aufs Neue stellt.
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Samstag, 12. September 2015, 17.45 Uhr
Theater am Gleis, Winterthur
KLEINKUNSTRALLYE
Zum achten Mal veranstaltet der «Runde Tisch Theater+» Winterthur eine
Der Eintritt ist frei!
KleinKunstRallye quer durch die Altstadt Winterthurs, von Bühne zu Büh-
Programm nach Ansage
ne, von Spielort zu Spielort. Start ist am Graben, von hier aus kann sich das
Mitglieder des Ensemble TaG
Publikum zwischen 10.00 und 18.00 Uhr über die Herbstprogramme der
Kulturhäuser informieren. In dieser Zeit werden auch die verschiedenen
Kurzauftritte zu bestaunen sein. Das Ensemble TaG gibt im Theater am Gleis
einen Einblick in seine Proben- und Ensemblearbeit.
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Samstag, 13. September 2015, 17.00 Uhr
Theater am Gleis, Winterthur
«In den Stücken spiegelt sich die Sehnsucht nach der Heimat wider, Zweifel, Bestürzung,
Sinnestäuschung, überraschende Unterschiede zwischen zwei Kulturen, Freude am Leben, völlig
neue Sichtweisen. Es war eine kleine Reise zu den eigenen Wurzeln. »
Eiko Furusawa
HEIMAT-WO?
Anna-Katharina Graf, F
Als Japanerin ist Eiko Furusawa in einer anderen Kultur aufgewachsen, mit einer anderen
Toru Takemitsu (1930-1996)
Air für Flöte solo
Walter Feldmann, Flöte
Sprache, Religion, Natur, mit einer anderen Art zu denken. Die ungeheure Faszination der
Ned Rorem (*1923)
Capriccio aus «End of Summer» für Klarinette, Klavier und Violine
Donna Molinari, Klarinette
westlichen Musik und die Neugierde an der anderen Welt bewog sie jedoch dazu, in Europa
Masanori Kato (*1972)
Gen-ei-Onbyo für 4 Violinen
Rafael Rütti, Klavier
zu bleiben.
Masanori Kato
Agra Catabra für Klavier, Violine, Viola und Violoncello
Martin Flüge, Marimbaphon
Masanori Kato
Barhythm ll für Marimba und Klavier
Eiko Furusawa, Violine
Mit dem Programm Heimat-Wo? greift sie ihre japanischen Wurzeln auf, vermittelt so einen
Zhou Long (*1953)
Song of the Ch'in für Streichquartett
Mateusz Szczepkowski, Violine
Einblick in das Schaffen japanischer Komponisten und schlägt die Brücke zwischen diesen
Regis Campo (*1968)
Anima für Flöte, Klarinette, Klavier, Violine und Violoncello
Mio Yamamoto, Violine
beiden Welten.
Alin Velian, Violine/Viola
Alex Jellici, Violoncello
Burkhard Kinzler, Dirigent
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Dienstag, 20. Oktober 2015, 20.00 Uhr
Villa Sträuli, Winterthur
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MEET THE ARTIST
Lorenzo Troiani
Lorenzo Troiani gibt einen Einblick in sein kompositorisches Schaffen und
das Ensemble TaG spielt Teile aus seinem Zyklus „in utero“.
Elke nnPetri, Sprec
Urs Walker, Violine
Mateusz Szczepkowski, Violine
David Schnee, Viola
Alex Jellici, Violoncello
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Sonntag, 1. November 2015, 17.00 Uhr
Theater am Gleis, Winterthur
«Keine Stimme – ein Spätgeräusch…
tief geritzt, es harzt, will nicht vernarben »
Paul Celan
KEINE STIMME
Musik zu Paul Celan
Der junge italienische Komponist Lorenzo Troiani, im Sommer 2015 Composer-
Lorenzo Troiani (*1989)
Grauzone. Per la voce
Ensemble TaG
In-Residence der Villa Sträuli, beschäftigt sich in seinem Zyklus „in utero“
für Streichquartett (2013)
Elke Petri, Sp
für unterschiedliche Streicherbesetzungen intensiv mit Paul Celan. Ganz
René Leibowitz (1913-1972)
Vier Lieder op. 86 auf Texte von Paul Celan Urs Walker, Violine
anders als René Leibowitz, Friedhelm Döhl und Aribert Reimann, welche in
für Bass und Klavier
Mateusz Szczepkowski, Violine
ihren Klavierliedern Celans Worte direkt vertonen, versucht Troiani, Celans
Lorenzo Troiani Dalla voce. Instabile
David Schnee, Viola
Welt in Klangräumen zu gestalten, akustische Räume zu schaffen, auf der
für Violoncello solo (2012 - 2013)
Alex Jellici, Violoncello
Grenze von hörbar und unhörbar, Innen- und Aussenräume, die sich in
Friedhelm Döhl (*1936)
Fünf Celan Lieder
Rafael Rütti, Klavier
ständiger Umwandlung befinden, die das Ohr heranführen und es möglich
für Bariton und Klavier (1996/2006)
Niklaus Kost, Bariton
machen, das Auftauchen von Klang zu hören, seine Umwandlung und seine
Lorenzo Troiani
Toccare. L’abisso che dunque sono UA
neue Identität.
für Violine, Viola und Violoncello (2015)
Anna-Katharina Graf
Lorenzo Troiani
Erosi. A canone UA für 2 Violinen (2015)
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Aribert Reimann (*1936)
5 Gedichte von Paul Celan
für Bariton und Klavier (1959/1960)
Lorenzo Troiani
Sanguinante. In nomine
für Streichquartett (2014)
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Donnerstag, 31. Dezember 2015, 21.30 Uhr
Theater am Gleis, Winterthur
SILVESTERANLASS
Weisst Du noch? – und was kommt dann?
Elke Petri, Spherin
Das Ensemble TaG lädt herzlich ein, das Jahr gebührend aus-
N.N., Conférencier
klingen zu lassen. Dies mit einem reichhaltigen Programm,
Rea Claudia Kost, Mezzosopran
welches das Alte mit dem Neuen vereint und Unterhaltung im
Niklaus Kost, Bariton
besten Sinne garantiert. Um das Jahr 2015 angemessen zu ver-
Anna-Katharina Graf, Flöte
abschieden werden sowohl kulinarische als auch musikalische
Mateusz Szczepkowski, Violine
Leckerbissen serviert.
David Schnee, Viola
Rafael Rütti, Klavier
Programm nach Ansage.
Simone Keller, Klavier
Marvin Guitar Duo
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Sonntag, 6. März 2015, 17.00 Uhr
Theater am Gleis, Winterthur
KOMPLIZEN
Eunoia Quintett
Fünf Performer präsentieren ein theatralisch dichtes, aber wortloses Drama. Eine bil-
Carola Bauckholt (*1959) «Wasser ... Condensing»
dende Künstlerin und zwei Komponisten entwerfen gemeinsam ein klingendes Büh-
Dmitri Kourliandski (*1976) Multimedialer Musiktheaterabend in zwei Akten (2015)
nenbild aus Glas und Wasser.
In diesem interaktiven Klangraum wird die Szenerie zur Partitur, die Bewegungen zu
Eunoia Quintett
einem Teil des Komponierens und die Bilder zum Resultat des Klangs. (Eunoia Quintett)
Elke Petri, Sprecher
in
Johanna Greulich, Sopran
Im Rahmen der neuen KOMPLIZEN-Reihe ist das junge Eunoia Quintett in Winterthur zu
Stephen Menotti, Posaune
Gast, das sich mit einer Gegeneinladung nach Basel in den Ackermannshof revanchie-
Louisa Marxen, Schlagzeug
ren wird.
Clemens Hund-Göschel, Klavier
Ellen Fallowfield, Violoncello
Elena Nemkova, Bühnenbild/Projektion/Kostüm
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Sonntag, 3. April 2016, 17.00 Uhr
Theater am Gleis, Winterthur
«Mein Ziel ist es, eine intensive Erfahrung zu
schaffen, visuell und lustig. »
Steen Andersen
KOMPLIZEN
Nouvel Ensemble Contemporain NEC
Elke Petri, Sprecherim
m
Ein Konzert im Zeichen des Spasses! Zeitgenössische Komponis-
Regnum Animale, ein Stück des Komponisten Mauro Lanza und
Steen Andersen (*1976) On and off and to and fro für 3 Megaphone, Saxophon,
Nouvel Ensemble Contemporain
ten, die dem Humor in ihren Kreationen einen zentralen Platz
des Klanginstallateurs Andrea Valle. Auf der Bühne: ein Streich-
Vibraphon und Kontrabass
Andrea Valle, Elektronik
einräumen, sind in der Welt der „ernsten“ Musik eine Seltenheit!
trio und imaginäre Tiere, dargestellt durch Alltagsgegenstände
Mauro Lanza/Andrea Valle Regnum Animale für Streichtrio „Gadgets“
Pierre-Alain Monod, Leitung
wie Saftpressen, Lampenschirme, Messer, Glocken…. Im Laufe
Mauro Lanza/Andrea Valle und Performance électro-acoustique
Für den dänischen Simon Steen-Andersen ist Spass ein wichti-
des Stückes gibt das Trio die Leitung mehr und mehr an die
StudentInnen der CEGM
ger Teil seines Spiels «on+off+to+ fro“. Das lässt schon die Be-
Übermacht der computergesteuerten Tiere ab.
setzung erahnen: 3 Megaphone, Saxophon, Vibraphon und ein
Kontrabass. Dazu ein Video und ganz wichtig: ein Joystick.
Im Rahmen der neuen KOMPLIZEN-Reihe ist das Ensemble in
Winterthur zu Gast, das sich mit einer Gegeneinladung in
Neuchâtel im Centre Dürrenmatt revanchieren wird.
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Sonntag, 17. April 2016, 17.00 Uhr
Theater am Gleis, Winterthur
«I think weʼve got quite a nice programme emerging…
lots of different styles, and Scotland at its core. »
Garry Walker, Dirigent
POINTS OF A COMPASS
Elke Pemmmmtri, Sprecheri
Garry Walker, ein schottischer Dirigent, den eine persönliche
Als leidenschaftlicher Bergsteiger hat er alle nennenswerten Er-
John Maxwell Geddes (*1941) Callanish 4 für Cello solo (1978)
Anna-Katharina Graf, Flöte
Freundschaft mit dem Ensemble TaG verbindet, zeigt mit dem
hebungen in Schottland erklommen und unternimmt mit uns
Brett Dean (*1961) Sextet (Old Kings in Exile) für Flöte, Klarinette,
Donna Molinari, Klarinette
Taktstock in verschiedene Himmelsrichtungen und weckt mit
nun einen Streifzug durch das „British Empire“, auf dem wir uns
Percussion, Klavier, Violine und Violoncello (2010)
Martin Flüge, Percussion
dem von ihm vorgeschlagenen Programm Fernweh und Heim-
in verschiedene Gemütsstimmungen versetzen lassen dürfen.
Peter Maxwell Davies (*1934) Dances from the two fiddlers für Flöte, Klarinette,
Rafael Rütti, Klavier
Percussion, Klavier, Violine und Violoncello (1978)
Mateusz Szczepkowski, Violine
James MacMillan (*1959) After the Tryst für Klavier und Violine (1988)
Alex Jellici, Violoncello
Eddie McGuire (*1948) Euphoria – A Sense of Well-Being für Flöte, Klarinette,
Garry Walker, Leitung
weh zugleich.
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Percussion, Klavier, Violine und Violoncello (1980)
Philip Grange (*1956) Des Fins Sont Des Commencements für Flöte, Klarinette,
Percussion, Klavier, Violine und Violoncello (1994)
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Sonntag, 29. Mai 2016, 17.00 Uhr
Theater am Gleis, Winterthur
«Eine fremdartige Welt im Zwielicht eröffnete sich mir. Ich kam mir vor
wie ein Mensch, der auf einen anderen Planeten kommt. Ich war ein
Eindringling in dieser verschwiegenen Landschaft der Tiefe. »
Jules Verne aus 20.000 Meilen unter dem Meer
EXPEDITION MARIS TENEBRIS
oder wie man sich im Meer verliert
Elke nnPetri, S
Der Abend Maris Tenebris begibt sich musikalisch und szenisch
che des Menschen nach dem Neuen und nach seinen eigenen
George Crumb (*1961) Vox Balaenae (Voice of the Whale)
auf die Suche nach den dunklen Geheimnissen des Meeres, und
Grenzen, die ihm das Element Wasser bietet, welches ihm so
für elektronische Flöte, verstärktes Klavier
Anna-Katharina Graf, Flöte
nimmt den Zuhörer mit in unbekannte Welten mit mystischen
nahe und doch so lebensfremd ist. Die Einsamkeit, das Schei-
und elektronisches Violoncello (1971)
Simone Keller, Klavier
Lebewesen und Tiefsee-Ungeheuern. Erzählt wird, in Form ei-
tern, aber auch das Entdecken neuer Welten und Wesen sind
Salvatore Sciarrino (*1947)
Ai limiti della notte für Viola solo (1979)
Mateusz Szczepkowski, Violine
ner nacherzählten fiktiven Expedition, auch die beständige Su-
dabei Thema dieses Abends.
Giacinto Scelsi (1905-1988)
Le Fleuve Magique für Violoncello solo (1974)
David Schnee, Viola
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N.N., Sprecher
Toru Takemitsu (1930-1996) Between Tides für Klavier, Violine und
Alex Jellici, Violoncello
Violoncello (1993)
Lia Schmieder/David Schnee, Regie/Dramaturgie
Luciano Berio Wasserklavier für Klavier solo (1965)
Texte von Jules Verne, Stanislaw Lem,
Scott/Amundsen/Nansen, Herman Melville,
Homer und weiteren.
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Sonntag, 26. Juni 2015, 17.00 Uhr | Dienstag, 28. Juni 2015 und Mittwoch 29. Juni 2015, 20.15 Uhr (Wiederholungen)
Theater am Gleis, Winterthur (Uraufführung)
«Meine Kammeroper basiert auf Alexander Solschenizyns ARCHIPEL GULAG.
Aus diesem ganzen Werk möchte ich mehrere Episoden auswählen,
die exemplarisch die Aspekte der sowjetischen Zeitepoche widerspiegeln. »
Marina Khorkova
ARCHIPEL GULAG
Kammeroper von Marina Khorkova
Elke nnPetri, Sprec heri
In dieser Kammeroper wird es keine verbal narrativen Inhalte
Als Bühnenbild stelle ich mir eine Installation vor, von einer
Petra Hofmann, Sopran
geben. Es geht vielmehr um eine kompositorische Suche nach
Künstlerin, einem Künstler eigens für dieses Werk gestaltet.
N.N., Stimme (Tenor/Bass)
Intensitäten und starken Spannungen, die eine konkrete Hand-
Simon Wehrli, Tanz/Performance
lung ersetzen und auf anderen Bewusstseinsebenen erfahren
Im täglichen Leben sind häufig Klangüberschneidungen zu ent-
Anna-Katharina Graf, Flöte
werden.
decken, sei es in der technischen oder in der natürlichen Umge-
Donna Molinari, Klarinette
bung. In solch einmaligen, vergänglichen „klingenden Situati-
André Meier, Trompete
Neben dem Sängerpaar wird ein Tänzer auf der Bühne präsent
onen“ suche ich und begegnen mir verschiedene Klänge, die
Rafael Rütti, Präpariertes Klavier/Synthesizer
sein und Verbindungen schaffen: optisch als Teil der Installati-
sich eine gewisse Zeit lang berühren und sich dann wieder ver-
Martin Flüge, Schlagzeug
on, als «Klangkörper» wie ein Musikinstrument, als «Erzähler»
selbständigen. Dabei beobachte ich die klangliche Bewegung:
Alex Jellici, Violoncello
mit dem Körper sprechend.
Impulse eines so entstehenden beliebigen Klanges kommen aus
N.N., Kontrabass
unterschiedlichen Quellen und haben widersprüchliche Ziele.
Ekaterina Vasileva, Libretto/Regie/Bühne (Video/Installation)
Karel Valter, Musikalische Leitung
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Ensemble TaG auswärts
KEINE STIMME
RAUHE PINSELSPITZE
Musik zu Paul Celan
Musik in Bezug auf bildende Kunst
Freitag, 30. Oktober 2015, 20 Uhr, Centre Dürrenmatt, Neuchâtel
Donnerstag, 26. November 2015, 20.30 Uhr, BERNAOLA FESTIVAL, in Vitoria-Gasteiz, Spanien
Elke nnPetri, Sprec
Elke nnPetri, Spr
ec
Urs Walker, Violine
Das Ensemble TaG spielt in diesem Programm Musik von Schweizer Komponisten, die
Rea Claudia Kost, Mezzosopran
Mateusz Szczepkowski, Violine
in mehr oder weniger direktem Zusammenhang zum Bildnerischen steht. Werke von
Anna-Katharina Graf, Flöte
David Schnee, Viola
Klaus Huber, Hans Ulrich Lehmann, Roland Moser, Nadir Vassena und Mischa Kaeser.
Donna Molinari, Klarinette
Alex Jellici, Violoncello
Mateusz Szczepkowski, Violine
Rafael Rütti, Klavier
David Schnee, Viola
Niklaus Kost, Bariton
Emanuel Rütsche, Violoncello
Rafael Rütti, Klavier
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Ensemble TaG auswärts
WORT – «SCHATZ!»
EXPEDITION MARIS TENEBRIS
Sonntag, 20 März 2016, 19.00 Uhr, eine Produktion des Musikpodium Zürich, Theater Rigiblick, Zürich
oder wie man sich im Meer verliert
Donnerstag, 28. Mai 2016, 20.00 Uhr, Ackermannhof Basel
Elke nnPetri, S
Aribert Reimann (*1936) ec
Elke nnPetri, S
März für Sprechstimme und Bassflöte auf einen
Rea Claudia Kost, Stimme
George Crumb Vox Balaenae (Voice of the Whale) für
N.N., Sprecher
Text von Günter Grass (1966)
Anna-Katharina Graf, Flöte
elektronische Flöte, verstärktes Klavier und
Anna-Katharina Graf, Flöte
Andreas Grün (*1960) «…in die Nacht des Unbekannten» für
Donna Molinari, Klarinetten
elektronisches Violoncello (1971)
Simone Keller, Klavier
Bassklarinette (1990)
Mateusz Szczepkowski, Viola
Salvatore Sciarrino Ai limiti della notte für für Viola solo
Mateusz Szczepkowski, Violine
Hans Zender (*1936) Hölderlin lesen II für Sprechstimme, Viola und
Rafael Rütti, Klavier
Giacinto Scelsi Le Fleuve Magique für Violoncello solo
David Schnee, Viola
Live-Elektronik (1987)
Gary Berger, Elektronik
Toru Takemitsu
Between Tides für Klavier, Violine und Violoncello
Alex Jellici, Violoncello
Klaus Huber (*1924) Askese für Sprechstimme, Flöte und
Walter Feldmann, Elektronik
Luciano Berio Wasserklavier für Klavier solo
Lia Schmieder/David Schnee, Regie/Dramaturgie
Tonband auf einen Text von Günter Grass (1966)
Walter Feldmann (*1965) wort – «Schatz!» für Sprechstimme,
Texte von Jules Verne, Stanislaw Lem,
Bassflöte, Bassklarinette in B, Viola, Klavier und
Scott/Amundsen/Nansen, Herman Melville,
Elektronik mit Wörtern von
Homer und weiteren.
Friedrich Hölderlin und Günter Grass (2014/2015)
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Eine für alle
Kulturelle Perlen
in der Villa Sträuli
Samstagsmatinée_Kurze musikalische Köstlichkeiten jeden Samstag von 11 - 11.30 Uhr
Kultursalon_Ausgesuchte Abendveranstaltungen
im Salon
Meet the Artists_Die Welt in Winterthur zu Gast
mit den aktuellen Artists in Residence
Kulinarische Reisen
ins Sommerbistro
Innenausbau
Möbelhandwerk
Küchenbau
Anfang Mai bis Ende September, Di – Fr
11.30 – 14 Uhr
Technikumstrasse 67
8400 Winterthur
Telefon 052 212 68 22
info @ schreinereihugener.ch
Kultursuppe_Die kulinarisch-musikalische
Mittagspause in der Winterzeit
www.villastraeuli.ch
www.facebook.com/villastraeuli
Jetzt abonnieren! 0800 80 84 80 • [email protected] • www.landbote.ch
Kultursalon, Bistro und Artists-in-Residence
Villa Sträuli CH 8400 Winterthur Museumstr. 60
Telefon +41 (0)52 260 06 10 Bistro +41 (0)52 260 06 15
WIR DANKEN
UNTERSTÜTZUNGSMÖGLICHKEITEN
FreundIn
Mit einem Betrag von 20 Franken übernehmen Sie Ihren Anteil an unseren
Versandkosten.
Mitglied
Mit einem Mitgliederbeitrag von 100 Franken erhalten Sie an unseren
Konzerten im Theater am Gleis Eintritt zu ermässigtem Preis.
GönnerIn
Mit einem Betrag ab 150 Franken gelten Sie als GönnerIn des Ensemble TaG.
Sie erhalten freien Eintritt zu allen unseren Konzerten im Theater am Gleis.
PC: 84-53242-7
Theater am Gleis, Ensemble TaG Neue Musik Winterthur
Host
Sie stellen Ihr Gästezimmer für die Unterbringung eines/r Musi­kerIn zur
Verfügung, der/die bei uns in Winterthur zu Gast ist. Alle Personen
in Ihrem Haushalt erhalten freien Eintritt zu dem Konzertprojekt, das Sie
mit Ihrer offenen Tür unterstützen. Wir freuen uns, wenn Sie uns
Ihre Bereitschaft mitteilen.
Kontakt: Simone Reutlinger, 052 222 58 90, [email protected]
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TICKETS
ORGANISATION
Vorverkauf
Künstlerische Koordination
Notenpunkt AG
Anna-Katharina Graf
Obere Kirchgasse 10
Eigenstrasse 14
8400 Winterthur
8008 Zürich
052 214 14 56
043 499 92 04
[email protected]
[email protected]
Abendkasse
Geschäftsstelle
Eine Stunde vor Konzertbeginn
Simone Reutlinger
Aeckerwiesenstrasse 24
8400 Winterthur
Kartenpreise
052 222 58 90
Fr. 28.– Normaltarif
[email protected]
Fr. 22.– TaG-Mitglieder, BesucherInnen mit AHV-Ausweis
Fr. 13.– Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre, für
www.ensembletag.ch
SchülerInnen, Auszubildende und Studierende bis
30 Jahre mit Legi-Ausweis, Kulturlegi
Silvesteranlass
Fr. 58.– Normaltarif *
Fr. 49.- ermässigt *
38
* inklusive Prosecco und einem kleinen Mitternachtsbuffet
Impressum
Gestaltung
Fotos Druck
Redaktionsschluss massaux design, Zürich
massaux design (Cover), Monica Zürcher (S. 7–9 und S. 28), privat (S. 7, S. 8 und S. 9)
Dietrich + Wolf AG, Winterthur
10. August 2015 | Änderungen vorbehalten
Theater am Gleis
Untere Vogelsangstrasse 3
8401 Winterthur
052 212 79 55
Reservation:
Notenpunkt
Obere Kirchgasse 10
8400 Winterthur
an
gst
r.
052 214 14 56
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[email protected]
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