ZrwrAbschied gibt es ein Sttindchen WEll{l{ElM. Marcus Hammer, Mitglied der Lehrerband, haue sich bei der Verabschiedung der Lehrer des Wemer- Heisenberg-Gynnasiums (WHG) ge§tem Vormittag einiges vorgenommen: Auf die Melodie von Herbert Grönemeyers 80er-Jahre Klassikers ,,Männer" dichtete er al- Auch Elke Schönwetter-Stoll wurde von den versammelten Kollegen verabschiedet. Bevor es so weit sei, bleibe sie der Schule aber nach den Sommerferien noch fürweitere rund sechs Monate für das Fach Gpmeinschaft skunde ärhalten. In ihren 23Iahren amWHG habe sie der Schule im Bereich Studienund Berufsorientierung ein Gesicht gegeben, so Kiefer. Unvergessen sei in diesem Zusammenhang der Gewinn beim bundesweiten Focus- Lffi len abgehenden Lehrkräften mindestens eine eigene Strophe zu. Fiir den scheidenden Konrektor Hans Schröder, der ebenso wie seine KolIegen Bemhärd Merkert, Ioachim Gund und Elke Schönwetter-Stoll (2016) in den Ruhestand geht, durften es auch mehrer Strophen und Wettbewerb ,,Schule macht Zukunft". Als Preis ftir das von Schön- wetter-Stoll betreute projekt,,Wohnen 2020 in der Heidelberger Bahnstadt" reisten die Schüler nach Sin- ein doppelter.Refrain sein. Zweimal stimmte Hammer an: ,,Schröder, du musst gehn, nimm's Ieicht/ mit der tubeit hat's jetzt ge- 8apur. Auf eine lange Karriere amWHG konnte der Mathe- und physiklehrer reicht/ wirst uns fehl'n, weil du leider weichst/ Schröder, du warst unser Mann." I Konrektor geht von Bord \iVHG-Schulleiter Gerald Kiefer I Dr. Henrik Zimmermann nicht zurückblicken. Seiner Verabschiedung lag eine persönliche Veränderung zugrunde: Er heiratete vor Kurzem und bat um die Verlegung an eine lllr li, dankte dem langjährigen Stellvcr- Mannheimer Schule. treter:,,Nie hast du lässig gewirkt, du warst nicht einmal nachlässig, aber du besitzt eine gewisse Gelassenheit und Gottvertrauen." Hans Schröder, von den SchtiLlem ,,Papa Schröder" genannt, habe, ohne Aufsehen um die eigene Person, den Schulalltag für andere erträglich gemacht. Seit 1989 sei er in der Organisation des Stundenplans tätig gewesen. Schröder habe seine Lehrtätigkeit nach der Devise Albert Einsteins ausgeübt, dass es die hohe Bestim- mung des Menschen sei, mehr zu dienen,'als zu herrschen." Dies habe sich auch gezeigt, als Schröder 1995 eine zunächst zweijährige Beurlaubung für den Auslandsschuldienst in Lagos / Nigeria beantragte. ,Äuch in Lagos wurdest du für deinen unermüdlichen und sach- Am Anfang der tehrerlaufbahn WHG-§chulleiter Gerald Kiefer (rechts) verabschiedete gestem gleich mehrere Lehrer (von tinks): Hannah lang, Bernhard Merkert, Elke Schönwetter'§toll, Joachim Gund, Annika Wiescher, Koirehor Hans §chröder und Dr. Henrik B.LD: GUT'.HATK Zimmermann. kundigen Einsatz im Verwaltungsbereich gelobt", sagte Schulleiter Kiefer. Bei den a,vei Iahren sei es indes nicht geblieben. Erst 2002 kam Schröder zurück ans WHG. Nigeria bleibt er weiter verbunden: als Vorsitzender der Gemeinde Deutscher Sprache. Ansprechpartner für alle Fragen Auch mit dem Abschied von Ioachim Gund in den Ruhestand verlasse das WHG ein Lehrer, der an der Schule unglaublich viel angestoßen habe. Kiefer zählte aut Betreuung der Schiilerzeitung, Theaterbesu- che, Kletter-Ac, Skilaufen in Saalbach und Kooperation mit der Montessori-Schule. Insbesondere seine große Begeisterungsfähigkeit fi.ir die Literatur, für Spiel, Sport und Bewegung habe Gund verstanden, auf die Schüler zu übertragen. Und: ,,Er ist ftir viele ehemalige Schüler ein Ansprechpartner über die Schulzeit hinaus geblieben." Verabschiedet wurde mit Bem- hard Merkert gestem auch ein Lehrer, der bereits am Wemer-Heisenberg-Gyrnnasium war, als dieses noch gar nicht so hieß, sondem schlicht Gyrnnasium Weinheim, Alexander Müller vom Personalrat würdigte Merkerts Pionierarbeit für die Intemetpräsenz des WHG und Kiefer betonte dessen hohe Affinität zum Computer. Zu großem Dank sei er Merkert für seine Verdienste auf dem Gebiet der Informatik und beim Aufbau der schulischen Netzwerke verbunden. Auch Hannah Lang und Annika Wiescher verlassen das WHG lang war als Lateinlehrerinfür eine Kolle- gin im Mutterschu& eingesprungen. Ebenso wie im Fall von-Wiescher war ihre Anstellung von Vorneherein befristet. Gemeinsaür mit ihnen wurden außerdem die Referendare Franziska Beutel, Svenja Mbnke, Frederik Radler, Lukas Knödlet und Michael Maurer verabschiedit. Sie sind noch am Anfang ihrer lrtrerlaufbahn. Denjenigen, die in den Ruhestand gehen, sagte Gerald Kiefer zum Abschied: ,,Iöh zolle allen, d.ie ein ben ftir die Schule und ftir ihre k- SchtiLler gelebt haben, rneinen pekt." . Res- nil |
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