Newsletter SVPL Regionalgruppe Bern Dezember 2015

Newsletter SVPL Regionalgruppe Bern Dezember 2015
Zusammenarbeit mit dem SBK
Mit der neuen Präsidentin des SBK Bern Frau Cornelia Klüver die unsere Sitzung besuchte, erhofft
sich der Vorstand eine gute Zusammenarbeit v.a. bei themenbezogener Verbandsarbeit. Frau Klüver
wird einmal jährlich an einer Vorstandssitzung des SVPL teilnehmen. Damit kann die gegenseitige Zusammenarbeit gefördert und gepflegt werden.
Beirat BZ Pflege (neue offizielle Bezeichnung)
Der Beirat BZ Pflege in Kooperation mit der OdA Gesundheit Bern wird als beratendes Gremium für
den Verwaltungsrat des BZ Pflege und den Vorstand der OdA Gesundheit Bern im 2016 starten. Er
besteht aus 12 Mitgliedern (inkl. Vorsitz und Vertretung OdA Vorstand) und wird vier Mal pro Jahr zusammentreten und aktuelle Themen in der Pflege und in der Gesundheit selber einbringen oder im
Auftrag der beiden strategischen Führungsgremien beraten.
Unter den von der OdA Bern Gesundheit für den Einsitz in den Beirat BZ Pflege nominierten Kandidatinnen befindet sich:
Flavia Lüthi Leiterin Pflege Spitäler fmi AG ,
vertritt die OdA Gesundheit Bern in der Funktion als Vorstandsmitglied SVPL Bern
HF Pflege Lehrortsprinzip
Alle Betriebe haben den Brief von BZP und OdA mit folgendem Inhalt erhalten:
 Start der Ausbildung im Frühling für alle von Vorteil (Praxis: ausgeglichenere Anzahl Studierende)
 Grundsätzlich jedoch auch Herbstbeginn für die Lehrgänge möglich (auch im Lehrortsprinzip)
 Sensibilisieren der aktuell sieben Betriebe, die nach Lehrort ausbilden, auf die Vorteile des Frühjahresbeginns, aber die Wahlfreiheit der Betriebe bewahren
 Entscheid, dass Studierende mit Lehrortsanstellung im Gesamtkontingent Schulortsprinzip des BZ
Pflege angerechnet werden
F. Lüthi ist mit diversen Langzeitinstitutionen im Gespräch und ist optimistisch, dass im 2017/2018 die
eine oder andere Langzeitinstitution ebenfalls Studierende im Lehrortsprinzip rekrutieren werden. Die
grösseren Institutionen (so auch die Spitäler fmi AG), welche bereits erste Erfahrungen im Umgang mit
HF Studierenden im Lehrortsprinzip machen durften, sind gebeten, ihre Nachbarinstitutionen (z. B. Spitex, Langzeit, Reha) bei Bedarf zu unterstützen (z. B. Musterverträge oder Leitfaden Bewerbungsprozedere zur Verfügung stellen usw.).
Marketing Gesundheitsberufe
Die Steuergruppe der Berner Dachkommunikation (OdA, GEF, BZP, BHF, medi) haben als Marketingstrategie den Einsatz von Filmportraits der 14 nicht universitären Berufe im Gesundheitswesen vorgeschlagen (Kurzfilme von 3 Minuten, wo jede Berufsgruppe vorgestellt wird). Am Forum BZ Pflege
wird der erste Film vorgestellt. Diese erweiterte Kommunikations-Massnahme entspricht der Strategie
der OdA Gesundheit Bern und wurde vom Vorstand genehmigt.
Newsletter - Dezember 2015
Stellenplan Langzeitbereich - Sitzung GEF/Verbände 30. Oktober 2015
Leider konnte bez. Stellenplananrechnung Berufsprüfung kein Entscheid gefällt werden. Die Meinungen des vbb und der Verbände SBK/SVPL waren sehr gegensätzlich. Der vbb ist der Meinung, die Berufsprüfung auf Funktionsstufe 3 anzurechnen und diese bei 20% zu belassen, d.h. ca. 10% BP und
nur noch 10% dipl. PP. Die Verbände SBK/SVPL sind der Meinung, dass die 20% dipl. PP unbedingt
belassen werden muss, d.h. die BP nicht anrechnen oder wenn anrechnen, dann mit 30% Funktionsstufe 3.
Die GEF zeigte auf, dass ein Heim mit 20 Bewohnenden und einem Pflege-Stufenschnitt von 5,5 mit
20% dipl. PP lediglich eine Schicht pro 24 h mit einer dipl. PP abdecken kann. Wird dieser Anteil auf
10% reduziert, braucht ein Heim 50 Betten, um eine Schicht pro 24 h mit einer dipl. PP abzudecken,
resp. ein Heim mit 20 Betten kann nur noch 4 Std. pro Tag eine dipl. PP im Einsatz haben.
Eine Entscheidung soll spätestens für 2017 gefällt werden. Das ALBA wird prüfen, eine Studie zum
Grade- und Skill-Mix — unter Einschluss der Erfahrungswerte mit der Umsetzung des Kompetenzprofils Berufsprüfung Langzeitpflege und —betreuung (eidg. FA) — in Auftrag zu geben. Zielsetzung soll
aus Sicht des ALBA sein, diese Weiterbildung im Stellenplan Pflege für den stationären Altersbereich
angemessen zu berücksichtigen.
Gerne verweisen wir dazu auch auf die Stellungnahme des SBK mit folgendem Link:
http://www.sbk-be.ch/spezialseiten/langzeitpflege-ueberpruefung-stellenplan-im-kt-bern.html
Der nächste Newsletter erscheint im Februar 2016
Bern, Dezember 2015/JZ
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