Wir engagieren uns für ältere Menschen und ihre Angehörigen.

Jahresbericht 2014
Wir engagieren uns für ältere
Menschen und ihre Angehörigen.
2
Pro Senectute
Graubünden –
gut, dass es
sie gibt
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Mit unserer Sozialberatung
schaffen wir Perspektiven.
Wir bieten Beratungen
und Informationen zu
Altersfragen, insbesondere
zu den Themen Finanzen,
Gesundheit, Wohnen, Recht
und Lebensgestaltung.
Mit unserem Engagement
in der Gemeinwesenarbeit
unterstützen wir Gemeinden bei Fragen rund ums
Alter und Seniorinnen und
Senioren sowie Selbsthilfe
gruppen in ihren Aktivitäten.
Mit unseren Entlastungsangeboten sind wir besorgt
für ein langes und gesundes Leben zu Hause.
Mit Generationenprojekten
verbinden wir Alt und Jung.
Mit Kursen und Veranstaltungen vermitteln wir
Wissen und schaffen
soziale Kontakte.
Mit unseren Sport- und
Wandergruppen sind
Seniorinnen und Senioren
im ganzen Kanton aktiv.
Titelblatt: Alles hat seine Zeit – Iglüminaziun der
Kirche San Peider in Samedan am 31. Oktober 2014
durch den Lichtkünstler Gerry Hofstetter
Foto: Rolf Canal, Samedan
Wir sind für Sie da!
Pro Senectute Graubünden
Geschäftsstelle
Alexanderstrasse 2
7000 Chur
Telefon 081 252 75 83
Fax
081 253 76 52
[email protected]
survista
Impressum
Herausgeberin
Pro Senectute Graubünden
Alexanderstrasse 2
7000 Chur
Telefon 081 252 75 83
Fax 081 253 76 52
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www.gr.pro-senectute.ch
Redaktion
Pro Senectute Graubünden,
Claudio Senn Meili und
Renata Pitsch
Ausgabe
Mai 2015
Auflage
1800 Exemplare
Produktion
Atelier Peppi Davatz
7250 Klosters
Fotos
Rolf Canal, Samedan
(Umschlag und Seite 3)
Othmar Lässer
Peter Niggli
Renata Pitsch
Peter Wittker
Bildagentur Fotolia
Druck
Druckerei Menghini,
Poschiavo
Papier: Plano Superior
hochweiss, FSC Mix 80 gm²
[email protected]
www.gr.pro-senectute.ch
Unser Postkonto: 70-850-8
IBAN CH59 0900 0000 7000 0850 8
Fachstelle Bildung und Kultur
Fachstelle Sport und Bewegung
Telefon 081 252 06 02
Regionale Beratungsstellen
Beratungsstelle Chur/Nordbünden
Alexanderstrasse 2
7000 Chur
Telefon 081 252 44 24
Fax
081 253 76 52
Beratungsstelle Surselva
Spitalstrasse 4
7130 Ilanz
Telefon 081 925 43 26
Fax
081 925 43 26
Beratungsstellen Mittelbünden
Neudorfstrasse 69
7430 Thusis
Telefon 081 651 43 17
Fax
081 651 21 58
Promenade 43, Postfach 537
7270 Davos Platz 1
Telefon 081 413 20 25
Fax
081 413 20 26
Beratungsstellen Südbünden
Via Retica 26
7503 Samedan
Telefon 081 852 34 62
Suot Plaz 7
7542 Susch
Telefon 081 864 03 02
Inhalt
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Adressen und Impressum
3
Inhalt
4
Editorial
5
Vielfalt im Alter
8
Menschen für Menschen im Einsatz
9
Im Focus: Die Gemeinwesenarbeit
12
«unterwegs – sin viadi – in viaggio» 2014
14
Jahresrechnung 2014 und Revisorenbericht
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Beiträge von Gemeinden und
Herbstsammlung 2014
18
Unsere Ortsvertretungen
20
Danke – Grazia – Grazie!
21
ARTeVITA – Kunst und Handwerk von
Seniorinnen und Senioren
22
Leitbild
23
Wir über uns
Dieser QR-Code leitet Ihr Mobile direkt auf
www.gr.pro-senectute.ch.
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4
Editorial
Bericht des Präsidiums und der
Geschäftsleitung
Die Leistungen der pflegenden und betreuenden
Angehörigen sind wortwörtlich unbezahlbar, täglich
und das ganze Jahr hindurch. Pflege kann aber
nur gut gehen, wenn es den Pflegenden selbst gut
geht und sie zu ihrem eigenen Wohlbefinden Sorge
tragen (können). Es ist denn auch richtig und
wichtig, dass die pflegenden und betreuenden
Angehörigen im vergangenen Jahr in vielerlei Hinsicht immer wieder in den Fokus der öffentlichen
Aufmerksamkeit rückten:
• Die Bündner Regierung hat über einen Leistungsauftrag eine kantonale Informations- und Beratungsstelle für pflegende Angehörige einrichten lassen.
• Im Grossen Rat des Kantons Graubünden waren
die pflegenden und betreuenden Angehörigen
immer wieder Anlass zu Vorstössen.
• Im vergangenen Oktober hat die Bündner Regierung die Vernehmlassung zur geplanten Teilrevision
des Krankenpflegegesetzes eröffnet. Darin möchte
sie Rahmenbedingungen für Angebote des betreuten
Wohnens schaffen, damit betagte Personen, die trotz
geringer Pflegebedürftigkeit nicht mehr zu Hause
leben können, nicht als einzige Alternative in
ein Pflegeheim eintreten müssen. Leider – aus Sicht
von Pro Senectute Graubünden – hat es die Regierung unterlassen, die pflegenden und betreuenden
Angehörigen in ihre Überlegungen und in den
Gesetzesvorschlag einzubeziehen. Pro Senectute
Graubünden hat in ihrer Vernehmlassungsantwort
entsprechende Vorschläge gemacht.
• Am 5. Dezember 2014 stellte Pro Senectute Graubünden ihr völlig überarbeitetes Handbuch für betreuende und pflegende Angehörige der Öffentlichkeit vor. Das Handbuch informiert in praktischer
Frage-Antwort-Form zu wesentlichen Belangen der
häuslichen Pflege und Betreuung.
Auch der vorliegende Jahresbericht stellt betreuende
und pflegende Angehörige ins Zentrum. Peter Niggli
erzählt als arbeitstätiger pflegender Angehöriger
aus seinem Alltag. Wir laden Sie ein, seine berührenden und ehrlichen Schilderungen ab der folgenden
Seite nachzulesen.
Pro Senectute Graubünden funktioniert nur dank des
grossen täglichen Engagements aller Mitarbeitenden
und aller Freiwilligen im Kanton. Wir danken allen
ganz herzlich dafür.
Wir danken unseren Partnerorganisationen für die
angenehme Zusammenarbeit und allen Spenderinnen und Spendern für ihr Vertrauen in die Arbeit von
Pro Senectute Graubünden.
Sep Cathomas
Präsident
Claudio Senn Meili
Geschäftsleiter
Vielfalt im Alter
Seite an Seite
Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben mit der Betreuung
und Pflege von Angehörigen
Text von Renata Pitsch, Fachstelle Kommunikation und Fundraising
Pro Senectute Graubünden
Fotos von Peter Niggli
«Aufgrund der demografischen Entwicklung wird die
Pflege und Betreuung kranker Familienmitglieder
durch Angehörige künftig noch wichtiger.
Der Bundesrat will betreuende und pflegende Angehörige besser unterstützen. Dies insbesondere vor
dem Hintergrund, dass das Gesundheitssystem für
deren vollumfängliche professionelle Pflege weder
über die personellen noch über die finanziellen
Ressourcen verfügt. Der Bundesrat lanciert deshalb
verschiedene Massnahmen, um Angehörige zu unterstützen und prüft, wie die Vereinbarkeit von
Angehörigenpflege und Erwerbstätigkeit zusätzlich
gefördert werden kann. Die Umsetzung dieser
Massnahmen soll gemeinsam mit den Kantonen,
Gemeinden und privaten Organisationen angegangen werden.»
Quelle: Medienmitteilung des Bundesrats vom 5. Dezember 2014
Peter Niggli ist einer von 330 000 Menschen in der
Schweiz, die Angehörige betreuen und pflegen, d.h.,
die informelle Hilfe leisten. Informelle Hilfe ist die Übernahme von Tätigkeiten, die der Pflegebedürftige allein
nicht mehr ausüben kann und die durch direkte Bezugspersonen ohne pflegerische Ausbildung, z.B. Angehörige, Nachbarn oder Freunde, geleistet werden. Neben
seinem 80 %-Job betreut und pflegt Peter Niggli seit
2012 seine an Alzheimer erkrankte Frau.
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Er ist der zentrale Akteur im Versorgungsnetz der häuslichen Pflege im Hause Niggli. Renata Pitsch hat ihn in
Lenzburg zu einem Gespräch getroffen.
Herr Niggli, Sie übernehmen die Betreuung
und Pflege ihrer Frau, ist das für Sie selbstverständlich?
Ich liebe meine Frau und wir sind seit 38 Jahren
glücklich verheiratet. Auf dieser Basis war es für mich
und unsere Kinder eine Selbstverständlichkeit, nach
Lösungen zu suchen, welche ihr erlauben, möglichst
lange im Kreise der Familie zu sein. Nach der Besichtigung einer Pflegestation für Menschen mit Demenz
war für uns klar: Das ist nicht die Welt meiner Frau
und unserer Mutter, wir möchten sie so lange wie möglich zu Hause betreuen und pflegen. Es war uns bewusst, dass wir auch kritische Phasen, die mit Emotionen wie Angst, Ungewissheit aber auch Hoffnung
verbunden sind, gemeinsam werden durchstehen
müssen.
Wie vereinbaren Sie Ihre Erwerbstätigkeit und
die Betreuung und Pflege Ihrer Frau?
Der Zustand meiner Frau verschlechterte sich nach der
Diagnose innert zwei Monaten zu einem 24-StundenBetreuungsfall. Ich bin als Verkaufsingenieur bei ABB
tätig. Diese Arbeit verlangt intensiven Einsatz.
Es war mir klar, dass ich meinen Job nicht unverändert
mit der Betreuung vereinbaren konnte. Da mich der
Arbeitgeber nicht verlieren wollte, sind wir in gegenseitigem Interesse zu folgender Lösung gekommen:
• Nur noch 80 % arbeiten (einen Tag pro Woche frei)
• zwei halbe Tage Home Office pro Woche
• Flexible Handhabung für Notfälle
• Meine Tätigkeit wird dem Krankheitsfortschritt
entsprechend auf Beratung und Schulung verlagert.
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Vielfalt im Alter
Unsere Tochter hat ihr Arbeitspensum reduziert und
betreut ihre Mutter zwei Tage pro Woche. Wir haben
einen Arbeitsvertrag gemacht, und sie bekommt einen
bescheidenen Lohn, zahlt AHV usw. Gleichzeitig haben
wir eine Invalidenrente und Hilflosenentschädigung
beantragt. Diesen Anträgen wurde entsprochen.
Anfänglich war eine 24-Stunden-Betreuung erforderlich. Meine Frau konnte zwar nichts mehr selber
machen, aber die Betreuung war relativ unproblematisch. Nach zwei Jahren kamen motorische Probleme,
auffälliges Verhalten, Angstzustände und sporadische
Aggressivität dazu. Die Betreuung wurde anspruchsvoll
und Home Office war praktisch nicht mehr möglich.
Es war mir klar, dass meine Tochter und ich an unsere
Grenzen stossen. Durch einen glücklichen Zufall konnten wir eine Betreuerin anstellen, welche zwei Tage in
der Woche kommt. Für die Finanzierung der Betreuerin haben wir einen Assistenzbeitrag der Sozialversicherungsanstalt (SVA) beantragt, welcher auch zugestanden wurde. Neun Monate später habe ich gemerkt, dass ich mit der Doppelbelastung Beruf und
Betreuung wieder an meine Grenzen stosse.
Nun haben wir uns so organisiert, dass die Betreuerin
drei Tage in der Woche kommt, so habe ich einen
«freien» Tag. Und wenn alle Stricke reissen, ist da auch
noch unser Sohn, der bei Notfällen einspringt.
Wie halten Sie sich im Gleichgewicht?
Der «freie» Tag in der Woche bringt mir sehr viel. Wir
«Krankheit ist nicht Strafe, sie ist Aufruf, sich immer
wieder aufs Neue, auf die Natur zu besinnen».
Peter Niggli
haben bis vor kurzem intensiven Kontakt mit Freunden
gepflegt, aber nun wird dieser zu viel für meine Frau.
Unsere Tochter wohnt auch in Lenzburg, und der Kontakt innerhalb der Familie mit Grosskindern ist gut.
Meine Frau ist sich zwar nicht mehr bewusst, wer sie
genau sind, weiss aber, dass sie zum innersten Kreis
gehören. Im Sommer gehe ich an meinem freien Tag
auch wieder mal mit unserem kleinen Boot segeln.
Bis vor kurzem waren gemeinsame Waldspaziergänge
der Höhepunkt eines Tages. Im Wald haben wir beide
uns sehr wohl gefühlt. Ich konnte meine Gedanken
ordnen und habe gemerkt, dass Arbeit nicht das A
und O ist für ein erfülltes Leben. Nun ist dies leider
nicht mehr möglich. Auch Ferien weg von zu Hause
können wir nicht mehr machen. Ich denke gerne auch
an die vielen Kinobesuche zurück, die wir zusammen
gemacht haben. Für meine Frau gab es nichts
Schöneres.
Gemäss der Medienmitteilung des Bundesrates
vom 5. Dezember 2014 will der Bund pflegende und betreuende Angehörige besser unterstützen. Welche Wünsche haben Sie an ihn?
Pflegende Angehörige arbeiten in der Regel Teilzeit.
Wenn beispielsweise eine Tochter oder ein Sohn für die
Betreuung der Eltern regulär von der Familie angestellt
wird, sind die einzelnen Teillöhne oft zu tief für die
Pflicht der berufliche Vorsorge (BVG). Ein betreuendes
Familienmitglied hat in der Regel keine Pensionskasse
mehr. Auch wenn beispielsweise zwei Teilstellen BVGpflichtig sind, kommt der Koordinationsabzug zweimal
zum Abzug.
Der Assistenzbeitrag ist als neue Leistung im Rahmen
der IVG-Revision 6a auf den 1.1.2012 eingeführt worden. Er wird aber nicht für Familienmitglieder bezahlt,
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sondern nur für externe Personen. Es wäre schon viel
getan, wenn dieser auch pflegenden Familienmitgliedern gewährt würde. Der finanzielle Aspekt bei der
Betreuung durch Familienangehörige ist ein zentraler
Punkt. Ich bin der Ansicht, dass allein die organisatorischen Zugeständnisse, welche ein Arbeitgeber an
einen betreuenden Mitarbeitenden machen muss, ein
grosses Entgegenkommen ist. Sollte der Arbeitgeber
dadurch zusätzlich noch finanziell belastet werden,
hängt die Bereitschaft für die Weiterbeschäftigung des
betreffenden Mitarbeitenden an einem dünnen Faden.
Darum meine ich, dass der finanzielle Aspekt eine Aufgabe des Staats und der Sozialversicherungen sein
sollte. Schliesslich vermeidet die Betreuung durch Angehörige hohe Kostenbeiträge der öffentlichen Hand
an die Pflegeheime.
Peter Nigglis Alltag ist ein Spagat zwischen Beruf,
Betreuung, Pflege und Freizeit. Dank seiner grossen
psychischen Widerstandsfähigkeit, seiner Lebenserfahrung und seiner Liebenswürdigkeit meistert er ihn
mit Bravour.
Beim Abschied meint er mit einem Schmunzeln: «Im beruflichen Alltag arbeite ich mit Maschinen und Computern. Wenn da etwas nicht funktioniert, beobachte
ich genau, bevor ich handle. Und genau so mache ich
es auch bei mir zu Hause: Beobachten, mich auf neue
Situationen einlassen und mit viel Phantasie und Einfühlungsvermögen Wege finden, damit wir alle uns wohl
fühlen und uns nicht isolieren.»
Vielen Dank, Peter Niggli, für das offene Gespräch!
Den Worten des Bundesrats müssen nun zum Wohle der
betreuenden und pflegenden Angehörigen Taten folgen.
– affaire à suvire!
In der Schweiz
• übernehmen 330 000 Personen im Erwerbsalter
regelmässig Pflege- und Betreuungsaufgaben.
• sind 700 000 Personen aller Altersstufen
auf informelle Hilfe angewiesen.
• haben in der Altersgruppe der über 65-Jährigen
zwischen 220 000 und 260 000 Personen mit oder
ohne Spitex-Dienste informelle Hilfe beansprucht.
• nimmt die Anzahl pflegebedürftiger älterer
Menschen aufgrund der demografischen Entwicklung bis 2030 um schätzungsweise 46% zu.
Quelle: Unterstützung für betreuende und pflegende Angehörige;
Situationsanalyse und Handlungsbedarf in der Schweiz; Bericht
des Bundesrats.
Pro Senectute Graubünden hat das Handbuch «Ältere
Angehörige betreuen und pflegen» neu aufgelegt.
Praxisnah und klar gegliedert führt es in die wesentlichen Belange der häuslichen Pflege und Betreuung ein.
Die Buchausgabe erhalten Sie kostenlos unter
081 252 75 83 oder [email protected],
die Online-Version finden Sie unter
www.gr.pro-senectute.ch.
Malerei von Raseida Niggli
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Menschen für Menschen im Einsatz
Zusammen älter werden
Das Engagement der über 500 Freiwilligen bei Pro
Senectute Graubünden ist enorm. Würde man Pro
Senectute Graubünden mit einem Haus vergleichen
und all die vielen Dienstleistungen mit den einzelnen
Zimmern, wäre die Freiwilligenarbeit der Eingangsbereich, die Empfangshalle. Hier entsteht der erste Eindruck, hier wird man begrüsst und willkommen
geheissen.
Vielfach sind denn auch die Freiwilligen die erste
Kontaktstelle mit Pro Senectute Graubünden, sei das
die Ortsvertreterin im Dorf oder unser Mitarbeiter
im Steuererklärungsdienst. Mit grossem Einfühlungsvermögen, aber auch mit viel Fachwissen begleiten sie
Seniorinnen und Senioren beim Älterwerden.
Dafür bedanken wir uns bei unseren Freiwilligen
ganz herzlich!
Von unseren Ortsvertretungen und Freiwilligen
organisierte Anlässe
Mittagstische
Spiel- und Altersnachmittage
Besuche
Weitere Veranstaltungen
Transporte
233
210
1565
284
147
Unsere Dienstleistungen
Dank des grossen täglichen Engagements unserer
24 festangestellten Mitarbeitenden gilt Pro Senectute
Graubünden als die Anlaufstelle für Altersfragen im
Kanton. Alle Mitarbeitenden setzen sich kompetent und
einfühlsam für das Wohl, das Recht und die Würde der
Seniorinnen und Senioren ein und sie sind die ersten
AnsprechpartnerInnen für deren Angehörigen.
Ihnen gebührt ein grosses Dankeschön!
Sozialberatung
Kurzberatungen
Beratungen
Begleitungen
Beratungen intensiv
Begleitungen intensiv
Gesprächsgruppen-Treffen
Vermietete Hilfsmittel
Einsätze Entlastungsdienst
Einsätze Administrativer Dienst
Einsätze Steuererklärungsdienst
Finanzielle Unterstützung an ältere Menschen
823
245
16
92
14
43
60
1695
293
458
CHF 351 861.–
Fachstelle Bildung und Kultur
Fachstelle Sport und Bewegung
Kurslektionen Bildung und Kultur
Kurslektionen Sport und Bewegung
2473
3336
Im Focus
Senioren gestalten IHR Tal
Text und Fotos von Othmar Lässer
Projekte und Gemeinwesenarbeit, Beratungsstellen Südbünden von
Pro Senectue Graubünden
Ältere Menschen wollen sich sicher auf den Strassen bewegen, auch im Winter? Eine Region braucht ein Alterskonzept für die nächsten 20 Jahre? Einer Gemeinde
fehlt ein Treffpunkt, weil das letzte Restaurant eingegangen ist? In solchen Situationen ist die Gemeinwesenarbeit (GWA) von Pro Senectute Graubünden gefordert.
Das Projekt «gnir vegl in Val Müstair» (alt werden im Val
Müstair) zeigt exemplarisch die Stärken und Besonderheiten von Gemeinwesenarbeit.
Vom Frauenverein über den Dorfpfarrer und das Gesundheitszentrum bis hin zum Gemeindevorstand und
natürlich ein gutes Dutzend ältere Menschen aus allen
Fraktionen – in Sta. Maria sammelten sie alle im Februar 2014 die Angebote, Bedürfnisse und Mankos, die
das Alt-Werden im Val Müstair prägen. Denn GWA geht
davon aus, dass viele Herausforderungen des Alters
nicht individuelle Ursachen haben, sondern die ganze
ältere Gesellschaft betrifft. Entsprechend beginnt jedes
GWA-Projekt damit, dass die Betroffenen selber ihre Bedürfnisse formulieren.
Die Versammlung in Sta. Maria bestimmte eine Fokusgruppe, die das Thema «Gnir vegl in Val Müstair» weiterbearbeiten sollte. Einzelne Mankos waren offensichtlich: Dass es im Winter an Spaziermöglichkeiten
fehlt und im Sommer an Sitzgelegenheiten auf den
wichtigsten Routen um die Dörfer, das war schnell klar.
Auch war sich die Fokusgruppe einig, dass eigentlich
viele Angebote für Senioren existieren, dass diese aber
wenig bekannt sind. So schuf die Fokusgruppe eine Alters-Agenda in der Dorfzeitung «Maschalch» und berei-
9
tete die Werkgruppe darauf vor, Sitzbänke für altersgerechte Spazierrouten vorzubereiten.
GWA löst die WIRKLICHEN Probleme
Gleichzeitig stellte die Fokusgruppe aber fest, dass weitere Bedürfnisse noch zu wenig fassbar waren. Deshalb
erhob sie mit einem Fragebogen die Zufriedenheit der
älteren Münstertalerinnen und Münstertaler mit den bestehenden Angeboten und die Verbesserungswünsche.
80 ausgefüllte (von 390 verschickten) Fragebogen genügten, um aufzuzeigen, dass die älteren Menschen im
Val Müstair grösstenteils zufrieden sind mit ihrer Situation. In den Zentren würde das Dienstleistungsangebot
kaum genügen. Aber das Val Müstair lebt mit anderen
Erwartungen. Das Angebot vom Dorfladen in einzelnen
Fraktionen oder drei Coiffeursalons für das ganze Tal
bis zum stündlichen Postauto genügt den Münstertalern.
GWA hört gut hin, um die wirklichen Probleme zu erfahren. Die Betroffenen wissen am besten, was sie
brauchen. Eigentlich wurde erwartet, dass den Senioren
in den Fraktionen verschiedene Dienstleistungen fehlen
würden. Im Val Müstair sind aber die Ansprüche anders
als in Landquart, Ilanz oder Thusis, das zeigte die Umfrage. Diese differenzierte Analyse ist eine Stärke der
Gemeinwesenarbeit, damit nicht Energie in Probleme
gesteckt wird, die gar keine sind.
Die Betroffenen zu Beteiligten machen
Als nächstes lud die Fokusgruppe die gesamte Bevölkerung 65+ zur «Maisa Radonda Val Müstair» (Runder
Tisch) ein. Knapp 50 Seniorinnen und Senioren trafen
sich im August zu einer grossen Gesprächsrunde. Nach
der Präsentation der Umfrageergebnisse waren sie eingeladen, in kleinen Diskussionsrunden die Ergebnisse
zu kommentieren, Ideen zu entwickeln und Lösungen zu
10
Im Focus
suchen. Obwohl es eine ungewohnte Diskussionsform
war für das Bergtal, beteiligten sich die Münstertalerinnen und Münstertaler intensiv an der Diskussion.
Das Thema betraf sie und so brachten sie ihre Sicht und
Anliegen engagiert ein. Solche Veranstaltungen – die
GWA nennt sie Grossgruppenmoderation – sind Höhepunkte der Gemeinwesenarbeit. Viele Projekte kommen
ohne diese Grossanlässe aus. Aber dort, wo sie stattfinden, sind sie der «Goldstandard» der Gemeinwesenarbeit. Einerseits ergeben sich aus den Diskussionen
wiederum neue Erkenntnisse («Uns fehlt ein gemütliches
Kaffehaus, so eine Art Senioren-Clublokal»). Vor allem
aber mobilisieren Grossgruppenmoderationen die betroffene Bevölkerung. Darin liegt die Einmaligkeit und
Stärke der Gemeinwesenarbeit. Sie sensibilisiert das
Gemeinwesen, beteiligt die Betroffenen an der Lösungssuche und eröffnet so Möglichkeiten, welche die Fachleute und die Politik nicht realisieren könnten.
GWA eröffnet neue Lösungswege
Im Val Müstair geht die Arbeit im 2015 weiter. An der
«Maisa Radonda» wurde klar, dass es im Tal an niederschwelligen Wohn- und Betreuungsangeboten mangelt.
Kurz darauf boten zwei Immobilienbesitzer ihre Mitarbeit für den Aufbau von Betreuten Wohnplätzen an.
Andere Senioren offerierten ihre Fahrdienste, weil der
öffentliche Verkehr doch nicht alle Bedürfnisse befriedigen kann.
Die «Maisa Radonda» stiess einen Prozess an, der nun
weitergeht. Es ist nicht mehr eine kleine Gruppe von
Fachleuten, die im stillen Kämmerchen Lösungen FÜR
die älteren Menschen im Val Müstair sucht. «Gnir vegl
in Val Müstair» ist zu einem Thema geworden, das die
betroffene Bevölkerung selber bewegt, sie zum Mitdenken anregt und so ungeahnte Lösungsansätze ermöglicht.
Seniors structureschan LUR Val
Text e fotografias dad Othmar Lässer
Projects e lavur per la cumünanza, post da cussegliaziun Grischun
dal Süd da la Pro Senectue Grischun
Lavur per la cumünanza (LC) es dumandada, ingio cha
bsögns da vegldüna nu sun be ün motiv individual,
dimpersai van pro a tuot la società.
Pro‘l proget «gnir vegl in Val Müstair» as muossan pussibiltats e particularitats da la lavur publica.
Mincha proget da la LC cumainza culs bsögns chi
vegnan formulats dals pertoccats svess. In favrer dal
2014 ha üna dunzaina da persunas attempadas discus
tals bsögns cun las organisaziuns chi s’ingaschan per
glieud plü veglia. Üna gruppa plü stretta vess da realisar
spassegiadas adattadas obain ün’agenda cun occurrenzas adattadas a l’età ed üna glista da dumondas dess
dar üna survista dals giavüschs.
Analisas differenzchadas güdan a la LC da schoglier
schi dà propi problems –- in Val Müstair nu douvra quai
ulteriuras sportas. Ils pertoccats san il plü bain che
ch’els douvran.
Sviluppar ils pertoccats a partecipants
Davo s’han inscuntrats var 50 Jauers pro la maisa
radonda per discutter las dumondas e per chattar
soluziuns. Tals inscunters promouvan nouvas inclettas e
mobiliseschan la populaziun pertoccada.
Quai es la forza ed actività da la LC. Il resultat da la
discussiun ha muossà chi manca ün «abitar custodi» .
Sün quai s’han duos possessuors d’immobilias as
declerats pronts da tscherchar soluziuns.
La populaziun 65+ vain motivada da’s partecipar per
chattar soluziuns creativas. Il proget e la maisa radonda
han cumanzà ün’actività chi cuntinuescha l’on 2015.
11
Gli anziani danno forma alla LORO valle
Testo e fotografie da Othmar Lässer
Progetti e lavoro per la collettività, centro di consulenza Grigioni sud
dalla Pro Senectue Grigioni
L’operato di lavoro sociale comunitario (LSC) è richiesto
quando le sfide della vecchiaia non sono un problema
del singolo ma interessano l’intera comunità degli anziani. Il progetto «gnir vegl in Val Müstair» mette in luce i
punti di forza e le peculiarità di LSC.
Ogni progetto LSC inizia con la formulazione delle esigenze dei diretti interessati. In questo senso nel febbraio
2014 una buona dozzina di anziani ha discusso delle
sfide che essi devono affrontare in Val Müstair con le organizzazioni che si occupano delle persone più anziane.
I risultati dovevano essere attuati da un gruppo mirato:
sono stati predisposti itinerari di passeggiate adeguate
all'età oppure un’agenda con eventi per anziani e un formulario doveva chiarire le richieste di miglioramento.
Analisi differenziate aiutano LSC a risolvere i veri problemi. In Val Müstair ad esempio non c'è bisogno di ulteriori offerte. Gli interessati sanno molto bene di cosa
hanno bisogno.
Trasformare gli interessati in utenti
Successivamente poco meno di 50 residenti della Val
Müstair si sono ritrovati alla «Maisa Radonda» per discutere del sondaggio e trovare delle soluzioni. Forum di
questo tipo fanno nascere nuove idee e mobilitano la popolazione interessata. Questo è il punto di forza del LSC.
Dalla discussione è risultata ad esempio la mancanza di
una formula di «abitazione assistita» e subito due proprietari di immobili si sono offerti per individuare nuove
soluzioni.
La popolazione di piu di 65 viene stimolata direttamente
a collaborare, il che consente di realizzare idee creative.
Il progetto e la «Maisa Radonda» hanno avviato un processo che prosegue nel 2015.
Unsere Fachleute sind für Sie da!
Jede Gemeinde, jedes Alters- oder Pflegeheim,
jedes Seniorenanliegen ist einzigartig. Angepasste
Lösungen für diese Anliegen sind die Stärke von
Pro Senectute Graubünden, weil wir die Betroffenen
in die Lösungsfindung ebenso einbeziehen wie das
lokale Umfeld, die Ressourcen und die neuesten
Erkenntnissse aus der Forschung. Unsere Gemeinwesenarbeit-Fachleute mit einem breiten Wissen in
Altersarbeit und grosser Methodenkompetenz
garantieren einen optimalen Nutzen zu vernünftigen
Kosten.
Unser Angebot
Sie definieren Ihren Handlungsbedarf und wir
analysieren, begleiten oder leiten die erforderlichen
Projekte, auf Wunsch bis hin zur Realisierung von
neuen Angeboten durch
• einfache fachliche Recherchen und Fachberatungen
• Bedarfsabklärungen und Analysen von bestehenden/fehlenden Angeboten
• Planung, Begleitung und Abwicklung von neuen
Projekten oder Anlässen
• Erarbeitung von Altersleitbildern bis hin zu
regionalen Alterkonzepten.
So gehen wir vor
Aufgrund eines unverbindlichen Informationsgesprächs offerieren wir Ihnen ein massgeschneidertes
Projekt nach den Grundsätzen der Gemeinwesenarbeit. Das heisst, wir beziehen Sie und Ihre Ressourcen ein und finden angepasste, kreative, nachhaltige
und realistische Lösungen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Die Adressen unserer Beratungsstellen finden Sie auf Seite 2.
12
«unterwegs – sin viadi – in viaggio»
1. Oktober 2014:
Internationaler Tag des Alters
Monika Baumgartner
Leiterin der Beratungsstellen Chur/Nordbünden und Mittelbünden
von Pro Senectute Graubünden
Am vergangenen 1. Oktober organisierte Pro Senectute Graubünden bereits zum zweiten Mal eine besondere Tournee mit dem Seniorenchor CANZIANO! und
der Pro Senectute-Tanzgruppe aus Schiers. Unter dem
Motto «Wir schenken Ihnen Zeit.» besuchte Pro Senectute Graubünden fünf Alters- und Pflegeheime in der
Region Mittelbünden. Der Stiftungspräsident von Pro
Senectute Graubünden, die Heimleitenden sowie Vertreter der jeweiligen Gemeinde richteten launige
Begrüssungsworte an die Anwesenden und warteten
mit interessanten Informationen über die Institutionen
und Gemeinden auf. Unter die Bewohnerschaft
mischten sich auch Gäste aus der Region und genossen die Darbietungen des Chors und der Tanzgruppe.
Nach dem Auftakt im Alterszentrum Guggerbach in
Davos ging’s weiter ins «envia» nach Alvaneu, wo die
ganze Truppe als besondere Überraschung zu einem
Apéro eingeladen wurde. Anschliessend fuhren die
drei Cars nach Thusis, wo im Evangelischen Pflege-
und Altersheim nach einem schmackhaften Mittagessen die Auftritte – leider im Regen – fortgesetzt wurden. Im Anschluss eroberten die Sängerinnen und
Sänger, aber auch die Tänzerinnen, die Herzen der
Bewohner und Bewohnerinnen des Pflegezentrums
«Glienda» in Andeer. Im Alters- und Pflegeheim Domleschg in Fürstenaubruck sorgten die Sängerinnen und
Sänger zum Abschluss noch einmal für leuchtende
Augen und einige unbeschwerte Momente und verabschiedeten nebenbei den langjährigen Heimleiter
Paul Lehmann.
Vorschau
«unterwegs – sin viadi – in viaggio» wird am 1. Oktober 2015 mit
Überraschungsgästen nach Schiers, Landquart, Malans und Chur
reisen. Das Detailprogramm ist ab Mitte August 2015 erhältlich.
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Jahresrechnung
BILANZ 2014
Aktiven
Flüssige Mittel
Wertschriften
Forderungen
Aktive Rechnungsabgrenzung
Total Umlaufvermögen
Mobile Sachanlagen
Immobile Sachanlagen
Total Anlagevermögen
Total Aktiven
Passiven
Verbindlichkeiten
Sonstige Verbindlichkeiten
Passive Rechnungsabgrenzung
Kurzfristiges Fremdkapital
Zweckgebundene Fonds
Fondskapital
Stiftungskapital
Freie Fonds
Erarbeitetes freies Kapital
Jahresergebnis
Organisationskapital
Total Passiven
31.12.2014
31.12.2013
1'399'811
21'036
138'245
88'348
1'647'439
122'400
1
122'401
1'769'840
1'427'469
18'828
52'457
349'059
1'847'813
123'500
1
123'501
1'971'314
31.12.2014
63'547
722
50'169
114'438
272'362
272'362
54'557
1'321'003
4'000
3'480
1'383'040
1'769'840
31.12.2013
67'682
11'303
36'037
115'022
271'007
271'007
49'822
1'526'728
4'000
4'735
1'585'285
1'971'314
2014
680'469
2013
731'735
1'131'065
350'234
329'654
101'472
550'595
5'826
3'149'315
1'002'252
340'518
302'806
96'604
631'609
25'640
3'131'164
-356'948
-950'144
-209'434
-67'832
-146'393
-495'600
-234'980
-2'691
-71'818
-3'420
-304'634
-507'123
-3'351'017
-345'018
-848'964
-166'027
-56'151
-170'737
-489'991
-228'289
-1'784
-85'191
-246'890
-535'857
-3'174'899
Betriebsergebnis
-201'702
-43'735
Finanzertrag
Finanzaufwand
Periodenfremder Erfolg
Jahresergebnis vor Fondsergebnis
6'340
-5'527
-200'890
5'046
-6'606
-38'336
-83'631
Zuweisungen an zweckgebundene Fonds (Zinsen)
Entnahmen aus zweckgebundenen Fonds
Jahresergebnis vor Veränderung Organisationskapital
Zuweisungen an freie Fonds
Entnahmen aus freien Fonds
Jahresergebnis
-1'355
-202'245
-117'221
322'946
3'480
-1'643
59'225
-26'049
-287'988
318'771
4'735
BETRIEBSRECHNUNG 2014
Dienstleistungsertrag
Beiträge der öffentlichen Hand:
. Beiträge der AHV gem. Art. 101bis AHVG (Förderung der Altershilfe)
. Beiträge der AHV gem. Art. 17 und 18 ELG (Individuelle Finanzhilfe)
. Beiträge des Kantons Graubünden
Andere Beiträge der öffentlichen Hand
Spenden, Legate, Fundraising
Sonstiger Betriebsertrag
Total Betriebsertrag
Unterstützungen gem. Art. 17 und 18 ELG (Individuelle Finanzhilfe)
Beratung und Information
Services
Gesundheitsförderung und Prävention
Sport und Bewegung
Bildung und Kultur
Gemeinwesenarbeit
Wissensaufbau und Wissenssicherung
Information und Öffentlichkeitsarbeit
Generationenbeziehungen
PR / Werbung / Fundraising
Administrativer Aufwand
Total Betriebsaufwand
15
BERICHT DER REVISIONSSTELLE ZUR EINGESCHRÄNKTEN REVISION 2014
Als Revisionsstelle haben wir die Jahresrechnung (Bilanz, Betriebsrechnung,
Geldflussrechnung, Rechnung über die
Veränderung des Kapitals und Anhang)
der Pro Senectute Kanton Graubünden –
Für das Alter, Chur, für das am
31. Dezember 2014 abgeschlossene
Geschäftsjahr geprüft. Für die Aufstellung der Jahresrechnung in Übereinstimmung mit Swiss GAAP FER 21, den
gesetzlichen Vorschriften und den
Statuten ist der Stiftungsrat verantwortlich, während unsere Aufgabe darin besteht, die Jahresrechnung zu prüfen.
Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen
Anforderungen hinsichtlich Zulassung
und Unabhängigkeit erfüllen.
Unsere Revision erfolgte nach dem
Schweizer Standard zur Eingeschränkten
Revision. Danach ist diese Revision
so zu planen und durchzuführen, dass
wesentliche Fehlaussagen in der
Jahresrechnung erkannt werden. Eine
Eingeschränkte Revision umfasst hauptsächlich Befragungen und analytische
Prüfungshandlungen sowie den Umständen angemessene Detailprüfungen der
bei der geprüften Einheit vorhandenen
Unterlagen. Dagegen sind Prüfungen der
betrieblichen Abläufe und des internen
Kontrollsystems sowie Befragungen und
weitere Prüfungshandlungen zur Aufdeckung deliktischer Handlungen oder anderer Gesetzesverstösse nicht Bestandteil
dieser Revision.
Bei unserer Revision sind wir nicht auf
Sachverhalte gestossen, aus denen
wir schliessen müssten, dass die Jahresrechnung kein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in
Übereinstimmung mit Swiss GAAP FER
21 vermittelt und nicht Gesetz und
Statuten entspricht.
Ferner bestätigen wir, dass die gemäss
Ausführungsbestimmungen zu Art. 12
des Reglements über das ZEWO-Gütesiegel zu prüfenden Bestimmungen der
Stiftung ZEWO eingehalten sind.
Chur, 2. März 2015
W&P AG
Treuhand Steuern Wirtschaftsprüfung
Markus Riedi
dipl. Wirtschaftsprüfer
zugelassener Revisionsexperte
leitender Revisor
Andreas Riedi
dipl. Wirtschaftsprüfer
zugelassener Revisionsexperte
Die vollständige und revidierte Jahresrechnung 2014 mit Anhang und DetailInformationen kann bei Pro Senectute
Graubünden bestellt oder auf der
Website eingesehen werden.
Pro Senectute Graubünden
Alexanderstrasse 2
7000 Chur
Tel. 081 252 75 83
[email protected]
www.gr.pro-senectute.ch
16
Beiträge von Gemeinden und
Herbstsammlung 2014
n
Chur/Nordbünden
Gemeindebeiträge
CHF
Chur
10‘000
Churwalden/
Parpan
Conters i.P.
Domat/Ems
200
Fanas
Felsberg
260
Fideris
Furna
300
Grüsch
Jenins
100
Klosters-Serneus 1‘000
Küblis
250
Luzein
50
Maienfeld
200
Maladers
50
Malans
300
Malix
Passugg-Araschgen
Rhäzüns
300
Seewis i.P.
200
Trimmis
200
TschiertschenPraden
20
Total
13‘430
n
Herbstalternative
sammlung Sammlung
CHF
CHF
509
790
1‘700
1‘201
1‘664
2‘568
480
190
1‘900
10‘332
100
770
Mittelbünden
Gemeindebeiträge
CHF
Alvaneu-Bad
Alvaschein
100
Andeer
450
Avers
100
Bivio
100
Clugin
Cunter
100
Davos
1'000
Donat
150
Ferrera
50
Hinterrhein
35
Lantsch/Lenz
150
Masein
200
Mon
50
Nufenen
50
Pignia
Riom/Parsonz
Rongellen
Salouf
100
Savognin
100
Scharans
414
Splügen
195
Stierva
Sufers
100
Thusis
500
Tinizong
Tschappina
200
Urmein
70
Vaz/Obervaz
200
Wergenstein/
Lohn/Mathon
45
Zillis/Reischen
Total
4'459
Herbstalternative
sammlung Sammlung
CHF
CHF
150
2'920
700
240
410
290
220
260
440
175
910
300
860
422
4'027
710
Wir brauchen Ihre
Unterstützung
Pro Senectute Graubünden leistet
sinnvolle Altersarbeit, die sich an den
Bedürfnissen der älteren Menschen
und ihrer Angehörigen orientiert.
Deshalb entwickeln wir unsere Angebote ständig weiter und initiieren neue
Dienstleistungen. Dies kostet Zeit und
Geld. Darum sind wir auf Ihre Spenden
angewiesen.
Mit Ihrer Spende unterstützen Sie
unsere Projekte zugunsten älterer
Menschen.
Empfehlen Sie unsere Dienstleistungen
Ihren Verwandten, Freundinnen, Freunden und Bekannten weiter.
Unser PC-Konto 70-850-8
IBAN CH59 0900 0000 7000 0850 8
Danke – Grazia – Grazie!
360
1'100
Mit einem Legat trägt Ihr
Vermögen Früchte – über Ihre
Lebenszeit hinaus
2'595
Pro Senectute Graubünden kümmert
sich um ältere Menschen. Unsere
Dienstleistungen können Sie in Ihrem
Testament mit einer Erbschaft oder
einem Legat unterstützen. Verlangen
Sie kostenlos unseren Leitfaden «Wissenswertes zum Testament».
570
750
10'355
Für weitere Informationen wenden Sie
sich an
Pro Senectute Graubünden
Claudio Senn Meili
Geschäftsleitung
Alexanderstrasse 2
7000 Chur
081 252 75 83
[email protected]
www.gr.pro-senectute.ch
17
n
Surselva
n
Gemeinde- Herbstalternative
beiträge
sammlung Sammlung
CHF
CHF
CHF
Brigels/Dardin/
Danis/Tavanasa
Disentis/Mustér 100
Falera
200
Flims
100
Ilanz/Schnaus
Laax
200
Mundaun
200
Obersaxen
200
Riom-Parsonz 150
Safiental
Sagogn
100
Siat
Sumvitg/Rabius/
Surrein/S.Benedetg/
Cumpadials
100
Tenn
Trin
300
Trun/Zignau/
Schlans
300
Tujetsch
200
Uors/Surcasti/
Tersnaus
Vals
500
Vella
Vrin
Waltensburg
Total
2'650
1'232
1'275
940
1'440
500
620
435
1'225
1'090
1'545
283
1'338
183
1'410
445
275
11'560
Südbünden
Ardez
Bever
Bregaglia
Celerina
Ftan
La Punt
Lavin
Madulain
Pontresina
Poschiavo
Samedan
Samnaun
S-chanf
Scuol
Sent
Sils i.E.
Silvaplana
St. Moritz
Susch
Val Müstair
Zernez
Zuoz
Total
Gemeindebeiträge
CHF
50
200
300
100
370
115
Herbstalternative
sammlung Sammlung
CHF
CHF
1'046
720
1'275
1'062
50
200
350
200
100
100
1'600
110
200
5'107
760
6'654
9'735
130
310
961
1'325
2'310
100
20
1'605
1'970
305
2'945
630
680
70
14'081
Nus duvrain Voss sustegn
Nus vulain prestar lavur adequata per
ils attempads che s'orientescha als basegns dals umans pli vegls e da lur
confamigliars. Per far quai stuain nus
adattar cuntinuadamain nossa purschida ed iniziar novs servetschs. Quai
dovra temp e daners. Perquai essan
nus dependents da Vossas donaziuns.
Cun Vossa donaziun sustegnais Vus
noss projects a favur dals umans pli
vegls.
Recumandai noss servetschs a Voss
parents, ad amis ed amias ed enconuschents.
Noss conto CP 70-850-8
IBAN CH59 0900 0000 7000 0850 8
Cordial engraziament per Vossa
donaziun.
Abiamo bisogno del Vostro
sostegno
Ci dedichiamo al servizio in favore
degli anziani e dei loro parenti. Perciò
aggiorniamo costantemente la nostra
offerta e proponiamo nuovi servizi.
Ciò richiede tempo e denaro.
Per questo il nostro lavoro dipende
dalle Vostre offerte.
Con le Vostre offerte sostenete i
nostri progetti in favore delle persone
anziane.
Raccomandate i nostri servizi ai Vostri
parenti, amiche, amici e conoscenti!
Il nostro conto corrente postale (CCP) è:
70-850-8
IBAN CH59 0900 0000 7000 0850 8
Grazie di cuore per il Vostro sostegno.
18
Unsere Ortsvertretungen
Fideris
Pina Gujan-Collenberg
Grüsch
Margrit Toggwiler-Züst
(bis 13.11.2014)
Dori Gansner
(ab 1.1.2015)
Unsere Ortsvertretungen
n
n
n
n
n
n
Chur/Nordbünden
Surselva
Mittelbünden
Südbünden
Das Misox und das Calancatal
werden von Pro Senectute Tessin
bedient.
Chur/Nordbünden
Bonaduz
Silvia Caluori-Bieler
Chur
Esther Gregori-Straub,
Pasugg- Araschgen
Churwalden
Mina Camenisch
Ruth Bundi, Malix
Domat/Ems
Ruth Tuena
Felsberg
Mathias Thöny-Wäger
Annagreth Wettstein, Fanas
(ab 1.1.2014)
Haldenstein
Vreni Felix-Suter
Jenins
Christine Ruof-Baier
Landquart
Anni Egli-Bardill, Mastrils
Pragg-Jenaz
Anna und Christian Bebi
(bis 30.6.2014)
Rhäzüns
Georgina Caminada
Saas i. P.
Ans Schmid
Seewis
Silvia Walser-Lietha
Tschiertschen-Praden
Käthi Jenny, Praden
n
Surselva
Breil/Brigels
Rita Albin-Cavegn
Siat
Irmgard Cavigelli-Schmid, Siat
Obersaxen
Annemarie Henny-Schwarz
Safiental
Romana Schmid-Gilly, Valendas
Anni Messmer-Joos, Tenna
Trin
Helga Schneider (ab 1.1.2014)
Trun
Natalia Cagienard-Caduff
Val Lumnezia
Brigitta Caminada, Vrin
Vals
Pia Berni-Riz
19
n
Mittelbünden
Almens
Erika Speck-Bölsterli
Alvaneu Bad
Ursula Buschor
Alvaschein
Irene Cadosch-Ugazio
Andeer
Myrtha Mani-Zwicker, (bis 1.10.2014)
Béatrice Cantieni, Pignia
(ab 1.10.2014)
Renata Wick-Pezzoni
Rösli Liver, Clugin
Bivio
Anita Giovanoli
Ursula Giovanoli
Brienz
Assunta Liesch
Casti-Wergenstein
Gilga Frigg,
Wergenstein, Lohn, Mathon
Cunter
Ursula Kimmelmann =
(verstorben 13.9.2014)
Donat
Herta Wipfli, Donat, Casti
Hinterrhein
Margrit Furger-Gerster
Masein
Ruth Buchli
Mon
Margrith Albertin
Nufenen
Babeth Meuli-Bernhard
Paspels
Anna Monika Brülisauer
Riom-Parsonz
Rosmarie Stgier, Parsonz
Rongellen
Marie-Louise Dolf
Salouf
Margaritha Demarmels
Savognin
Jacobina Camen-Spinas
Splügen
Hilly Roth, Medels
Stierva
Claire Farrér
Sufers
Gloor-Wieland Elsbeth (ab 1.4.2014)
Nina Lechner (bis 1.4.2014)
Surava
Bernadette Heinz
Thusis
Elsi Attenhofer-Janett
Ruth Branchina
Edith Caduff
Johanna Capaul
Serafina Esslinger
Christine Flütsch
Olga Kasubke
Tinizong-Rona
Bernadette Dosch-Bossi, Tinizong
(bis 31.10.2014)
Annemarie Poltera-Luzio, Tinizong
(bis 31.10.2014)
Mariann Poltera, Rona
Tumegl/Tomils
Anita Holderegger Caviezel,
Tumegl/Tomils
Babeta Michael-Tscharner, Scheid
Vaz/Obervaz
Josy Wegmüller-Blattmann,
Lenzerheide
Zillis
Emmi Grischott-Frommelt
Wir suchen Sie!
Der Einsatz von freiwillig tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern prägt die
Arbeit von Pro Senectute Graubünden.
Nach Vereinbarung suchen wir Freiwillige als Ortsvertretungen und Sammlerinnen, für den administrativen Dienst
und den Entlastungsdienst für betreuende und pflegende Angehörige sowie
für den Steuererklärungsdienst.
Auskunft erteilen Ihnen unsere
regionalen Beratungsstellen.
Die Adressen finden Sie auf
Seite 2 oder auf unserer Website
www.gr.pro-senectute.ch.
n
Südbünden
Ardez
Beta Fedi-Quadroni
Bregaglia
Gabriela Giacometti
Celerina-Schlarignia
Susy Appl (ab 1.12.2014)
Ftan
Ursla Pedotti-Rudin
La Punt Chamues-ch / Madulain
Zuoz / S-chanf
Corina Asam
Pontresina
Gaby Longa-Kistler
Samedan
Elsi Flütsch
Samnaun-Compatsch
Ruth Heis
Sent
Chatrina Ritzmann (ab 1.1.2014)
Anneliese Suesstrunk (ab 1.1.2014)
Sils / Segl i. E.
Elisabeth Laichinger
Silvaplana
Ottilia Christoffel-Koch
St. Moritz
Béatrice Trappmaier
Ramosch
Mengiafila Luzzi (ab 1.5.2015)
Susch und Lavin
Clärli Weingart-Tscharner
(ab 1.3.2014)
Val Müstair
Reingard Neunhoeffer (ab 1.1.2014)
Val Poschiavo
Maria Elena Pünchera
Mariangela Crameri
Zernez
Domenica Rest (ab 1.1.2014)
Linard Neuhäusler (ab 1.1.2014)
20
Danke – Grazia – Grazie!
Spenderinnen und Spender
Im vergangenen Jahr durfte Pro Senectute Graubünden
Spenden in der Höhe von CHF 343‘238.– entgegen
nehmen. Diese sind bei uns in guten Händen, denn wir
sorgen dafür, dass sie richtig, rasch und unbürokratisch
eingesetzt werden und jenen Seniorinnen und Senioren
im Kanton Graubünden zugutekommen, die nicht
auf der Sonnenseite des Lebens stehen.
Hatt-Bucher-Stiftung
Armut ist unsichtbar. Aber dank den Beiträgen der in
Zürich ansässigen Hatt-Bucher-Stiftung konnte in
vielen Fällen substantielle Unterstützung zur Linderung
von Notsituationen geleistet werden.
Sponsoren
Herbstsammlung
Unser Hauptsponsor, die Graubündner Kantonalbank,
hat uns auch im vergangenen Jahr mit einem namhaften Betrag unterstützt. Wir bedanken uns für die angenehme Zusammenarbeit.
Legate
ARTeVITA – Kunst und Handwerk von Seniorinnen und Senioren
Folgende Sponsoren unterstützen in grosszügier Art und
Weise ARTeVITA – Kunst und Handwerk von Seniorinnen
und Senioren:
• Kulturförderung Kanton Graubünden / SWISSLOS
• Anna Maria und Karl Kramer-Stiftung
• Walter und Berta Gerber-Stiftung
• Ria und Arthur Dietschweiler-Stiftung
• Boner Stiftung für Kunst und Kultur
• Teamco Foundation Schweiz
Die Haussammlung ist das Verdienst unserer treuen
Ortsvertretungen und all der vielen fleissigen
Sammlerinnen und Sammler. Im vergangenen Jahr
sammelten sie in 106 Ortschaften die stattliche Summe
von CHF 67‘461.–, das sind CHF 10‘000.– mehr als
im Jahr zuvor! Allen Sammlerinnen und Sammlern gebührt ein ganz grosses Lob, danke – grazia – grazie!
Im vergangenen Jahr durfte Pro Senectute Graubünden
ein Legat in der Höhe von CHF 100‘000.– entgegennehmen.
Gemeinden, Kanton, Bund
Der Kanton Graubünden und das Bundesamt für Sozialversicherungen unterstützen unsere Arbeit im Rahmen
von Leistungsverträgen, und rund 70 Gemeinden entrichten eine Spende an Pro Senectute Graubünden auf
freiwilliger Basis (siehe Seiten 16 und 17). Ohne diese
Beiträge wäre es uns nicht möglich, unser breites Angebot an Dienstleistungen und Veranstaltungen zugunsten
von Seniorinnen und Senioren in Graubünden aufrecht
zu halten.
Teamco Foundation Schweiz
Die Teamco Fundation unterstützte Pro Senectute
Graubünden auch im vergangenen Jahr in grosszügier
Art und Weise.
Zu wissen, dass Pro Senectute Graubünden mit Spenden, Beiträgen und persönlichem Engagement unterstützt wird, motiviert uns in unserer täglichen Arbeit mit
älteren Menschen. Allen, die im vergangenen Jahr zum
guten Gelingen beigetragen haben, ein herzliches
Danke – Grazia – Grazie!!
Claudio Senn Meili
lic.phil. I, Geschäftsleitung
ARTeVITA
21
Kunst und Handwerk
von Seniorinnen und Senioren
Ausstellung im Kulturhaus Rosengarten Grüsch
und im Gemeindesaal im Primarschulhaus Grüsch
www.kulturhaus-rosengarten.ch - www.gruesch.ch
Öffnungszeiten
Samstag, 11. Juli – Freitag, 7. August 2015
Dienstag – Sonntag, 14.00 – 17.00 Uhr
Montags geschlossen
Eintritt frei.
An der Ausstellung ARTeVITA – Kunst und Handwerk von Seniorinnen und
Senioren zeigen 96 Hobbykünstlerinnen und -künstler aus der ganzen
Schweiz, was sie zu zeigen haben: Kunstwerke aus den Sparten Malerei,
Skulpturen und Objekte aus Ton, die zum grossen Teil noch nie öffentlich
gezeigt wurden.
Pro Senectute Graubünden, die Ausstellungskommission und die Seniorinnen und Senioren freuen sich auf Ihren Besuch.
ARTeVITA ist ein Projekt von Pro Senectute Graubünden.
Anna Maria und Karl Kramer-Stiftung - Boner Stiftung für Kunst und Kultur - Walter und Bertha Gerber-Stiftung - Teamco Foundation
22
Leitbild von Pro Senectute Graubünden
Wer wir sind
Pro Senectute Graubünden ist die
führende Hilfs-, Dienstleistungs- und
Fachorganisation für ältere Menschen
im Kanton Graubünden.
Als Kompetenzzentrum für Altersfragen
sind wir für ältere Menschen und ihre
Angehörigen, für den Kanton Graubünden, für die Gemeinwesen und für
Institutionen die erste Anlaufstelle.
Wir stellen uns den Herausforderungen,
die die demografische Entwicklung mit
sich bringt und beteiligen uns an der
Gestaltung des Umfelds älterer Menschen in Graubünden.
Woran wir uns orientieren
Pro Senectute Graubünden setzt sich ein
für die Rechte, das Wohl, die Würde und
die Lebensqualität der älteren Menschen
im Kanton Graubünden, unabhängig
von ihrer Herkunft und Religion und von
ihren Überzeugungen.
• Wir vertreten die Anliegen der älteren
Menschen in der Öffentlichkeit und
tragen zur Verbesserung ihrer Stellung in der Gesellschaft bei.
• Wir fördern die Selbsthilfe, die Selbständigkeit und das Selbstbewusstsein im Alter sowie das Verständnis
zwischen den Generationen.
• Wir setzen uns für das physische,
psychische und soziale Wohlbefinden
sowie für die materielle Existenzsicherung der älteren Menschen im
Kanton Graubünden ein.
• Wir sorgen dafür, dass unsere Mitarbeitenden über eine hohe Fachkompetenz und Dienstleistungsbereitschaft verfügen und sich mit der
Organisation und ihren Zielen identifizieren.
• Wir pflegen im Umgang mit unseren
Mitarbeitenden eine auf Wertschätzung ausgerichtete Führungs- und
Zusammenarbeitskultur und streben
gute Anstellungs- und Arbeitsbedingungen an.
• Wir suchen und nutzen sinnvolle
Partnerschaften und arbeiten vernetzt
mit der öffentlichen Hand und mit
anderen Institutionen.
• Wir gehen verantwortungsvoll mit den
uns anvertrauten Geldern um und
setzen unsere Ressourcen sorgfältig
und gezielt ein.
Unsere Mission
Wir erhalten und fördern das Wohl der
älteren Menschen im Kanton Graubünden, indem wir...
• insbesondere psychosozial benachteiligte ältere Menschen sowie deren
Angehörige beraten, unterstützen und
entlasten;
• mit Angeboten aus Bildung, Kultur
und Sport zur geistigen und körperlichen Vitalität und zur Gesundheit
älterer Menschen beitragen;
• Gemeinwesen und Institutionen in
Altersfragen mit Fachkompetenz
beraten, begleiten und unterstützen;
• den Dialog zwischen den Generationen fördern.
Wir können das, weil wir. . .
• über ausgewiesenes Fachpersonal
und über die nötige Infrastruktur
verfügen;
• neben der Geschäftsstelle Beratungsstellen in den Regionen des Kantons
Graubünden unterhalten;
• mit einem Netz von Ortsvertretungen
und Freiwilligen nahe bei den
Menschen und deren Bedürfnissen
sind;
• gesellschaftliche Themen aufnehmen
und eine altersgerechte Gesellschaft
mitgestalten;
• mit Pro Senectute Schweiz über einen
leistungsfähigen Dachverband und
Wissensträger verfügen.
Wir über uns
Mitglieder der
Stiftungsversammlung
Cathomas Sep *
Präsident
Sur Crusch
7165 Breil/Brigels
Felix Sandra *
Quästorin/Vizepräsidentin
Under Bongert 1
7023 Haldenstein
Arquint Romedi *
Chapella
7526 Cinuos-chel
Menn Andrea *
Alterssiedlung Bodmer
Bodmerstr. 32
7000 Chur
23
Nachruf für
Christina Hasler
Mitglied der Stiftungsversammlung
von Pro Senectute Graubünden
Hasler Christina =
Ausserdorf 2c
7425 Masein
Kohler-Caluori Antonella
Sur Rieven 8
7013 Domat/Ems
Märchy-Michel Claudia
Zinggliweg 8
7208 Malans
Semadeni Silva
Bühlweg 36
7000 Chur
Steger-Schatz Dionys
Via Davos Mustér 1
7180 Disentis/Mustér
Zanolari-Bondolfi Roberta
Via da la Pesa 235
7742 Poschiavo
* Mitglied des Stiftungsrats
Rechnungsrevision
W&P AG
Treuhand Steuern Wirtschaftsprüfung
Obere Plessurstrasse 39, Postfach 760
7002 Chur
Niggli Selina
Administration
Beratungsstelle
Südbünden
ab 1.5.2014
Am 10. Februar 2015 verstarb
Christina Hasler aus Masein im
61. Altersjahr nach längerer Krankheit.
Christina wurde im Herbst 2010 als
Mitglied der Stiftungsversammlung von
Pro Senectute Graubünden gewählt.
Pro Senectute Graubünden wird
Christina als engagiertes Mitglied der
Stiftung und als lieben Menschen
immer in Erinnerung bewahren.
Barandun Madleina
Projektleiterin
Gesundheitsförderung
und Prävention im Alter
Geschäftsstelle
ab 1.10.2014
Wir heissen Selina Niggli und
Madleina Barandun im Team von
Pro Senectute Graubünden ganz
herzlich willkommen.
Meyer-Grass Maria *
Guaweg 12
7252 Klosters Dorf
Christ Vroni
Horlaubenstr. 2C
7260 Davos Dorf
Neu bei Pro Senectute
Graubünden
Verabschiedung
Clement Aurelia
Buchhaltung, bis 31.3.2014
Pro Senectute Graubünden dankt
Aurelia Clement ganz herzlich für ihr
Engagement und wünscht ihr alles
Gute für die Zukunft
Jubiläen
10 Jahre
Dobler-Affolter Margrit
Sozialberatung
Beratungsstelle
Chur/Nordbünden
Wir bedanken uns bei Margrit DoblerAffolter für die geleistete Arbeit und die
Treue zu Pro Senectute Graubünden.