frühjahr 2016 Lehrgangs- und Seminarprogramm FRÜHJAHR 2016 SOZ I A L E A R B E I T In Zu s a mme na r b e it mit Fa c hhoc hs c hu le Vora r lb e rg Ka th i - L a m pe r t- Sc h u le f ü r S ozia lb e tre u u ngs b e r u f e Götzis Sc h u l e f ü r So zia lb e tre u u ngs b e r u f e B re ge n z D a s Te a m Fachbereich Soziale Arbeit Dr. Elmar Fleisch Leiter Programmbereich Gesundheit und Soziales DSA Martin Bentele M.S.M. Dipl.Soz. päd. Monika Seif Leiter Fachbereich Soziale Päd. Mitarbeiterin Arbeit Ingrid Jäger Sekretariat Brigitte Gugganig Sekretariat Mag.a Barbara Hämmerle Päd. Mitarbeiterin Daniela Gmeiner Sekretariat Organisatorische Hinweise Damit Sie sich rasch einen Überblick über das Angebot verschaffen können, sind die Veranstaltungen im Inhaltsverzeichnis nach Programmsparten aufgelistet. andere einschlägige Seminare als Nachweis einreichen können; allerdings ist die Anerkennung bei diesen nicht schon im Vorfeld erfolgt. Die Veranstaltungstermine finden Sie im Inhaltsverzeichnis. Der Tabelle "Berufsgruppenspezifische Angebote" können Sie entnehmen, welche Veranstaltungen für die verpflichtende berufliche Fortbildung bestimmter Berufsgruppen anerkannt sind. Es ist uns wichtig darauf hinzuweisen, dass jedoch die allermeisten unserer Veranstaltungen a) auch anderen Personen bzw. Berufsgruppen zugänglich sind und b) die spezifischen Berufsgruppen auch Die Ausschreibungstexte der Veranstaltungen sind in diesem Programmheft aus Kostengründen teilweise gekürzt. Detailinformationen zu allen Lehrgängen und teilweise auch zu Seminaren können Sie im Sekretariat anfordern oder von der Webseite www.schlosshofen.at im Bereich „Soziale Arbeit“ herunterladen, wobei die Lehrgänge einzeln angeführt sind und die Seminare in Sparten zusammengefasst sind. Bildungsförderungen siehe Seite 57 Vorwor t Vo r w o r t Sehr geehrte Damen und Herren! Als zuständiges Regierungsmitglied der Vorarlberger Landesregierung mit den Ressorts für Wissenschaft und Weiterbildung freue ich mich, Ihnen hiermit das Fort- und Weiterbildungsprogramm des Fachbereichs Soziale Arbeit von Schloss Hofen ankündigen zu dürfen. Im vorliegenden Seminar- und Lehrgangsprogramm des Fachbereiches „Soziale Arbeit“ von Schloss Hofen für das Frühjahr 2016 bietet sich Ihnen eine breite Angebotspalette von praxisnahen Weiterbildungsangeboten, akademischen Lehrgängen und ausgewählten Tagesseminaren. Das vorliegende Angebot trägt mit einer nochmals erweiterten Seminarreihe vor allem dem aktuellen Eintreffen vieler Flüchtlinge mit unterschiedlichsten kulturellen, sozialen und religiösen Hintergründen auch in Vorarlberg Rechnung. Viele Fachkräfte im sozialen Bereich und der Verwaltung stehen hier vor Herausforderungen. Deshalb werden neben thematisch und methodisch orientierten Seminaren entsprechende Veranstaltungen für die Helfenden organisiert, z.B. Resilienzberatung, Resilienzförderung oder die Förderung professioneller Leichtigkeit. Auf ein stark steigendes Interesse stößt das Thema „Neue Autorität“ nach Heim Omer, dem Schloss Hofen in Zusammenarbeit mit Caritas und Stiftung Jupident mit einem neuen modularen Aufbaulehrgang entspricht. Auch das bewährte Propädeutikum für die Psychotherapieausbildung beginnt im Frühjahr 2016. Das Programm wurde wieder im Netzwerk von Sozialorganisationen, Studien- und Ausbildungsstätten, dem Land Vorarlberg und Schloss Hofen gemeinsam entwickelt. Ich möchte meinen herzlichen Dank dafür aussprechen. Aufgrund der Generalsanierung von Schloss Hofen, die noch bis Ende August 2016 dauern wird, bitte ich Sie, den Ort der einzelnen Veranstaltung bei der Wahl Ihrer Fortbildung genau zu beachten. Die Verwaltung von Schloss Hofen ist inzwischen in ein Ausweichquartier nach Dornbirn (Adresse und Telefonnummer bleiben dieselbe) übersiedelt. Die angebotenen Veranstaltungen finden in den Räumlichkeiten der FH Vorarlberg, der Volkshochschule Götzis und anderen Bildungseinrichtungen statt. Als Vorschau in den Herbst 2016 darf ich den Beginn der Lehrgänge Sozialmanagement, Mediation und Sexualpädagogik ankündigen. Ich freue mich, wenn Sie für sich etwas Passendes finden und wünsche Ihnen viel Erfolg auf Ihrem ganz persönlichen Karriereweg. Dr. Bernadette Mennel Landesrätin für Wissenschaft und Weiterbildung FRÜHJAHR 2016 . 1 TITEL Vorwort TERMIN SEITE 01 Inhalt Beratung Psychologische und therapeutische Arbeit mit Kindern aus suchtbelasteten Familien............................................................................ 12. - 13.1.16 Psychotherapeutisches Propädeutikum .....................................................3.3.16 u.w.T. Grundlehrgang „Systemisches Arbeiten im Sozialund Gesundheitsbereich“ • Überblick und Übersicht für 2016............................................................. • Systemisches Denken und Arbeiten im Sozial- und • Gesundheitsbereich – Grundkurs, Teil I ...................................................7.- 8.3.16 u.w.T. • Systemisch Arbeiten im Kontext von Arbeitsfeld und • Organisation, Teil II . ................................................................................4.- 5.10.16 • Systemische Supervision-Reflexion,Teil III ..............................................12. - 13.12.16 • Systemische Supervision-Reflexion,Teil III .............................................. 16. - 17.1.17 S 04 L 05 06 S 08 S S S 10 11 11 Gewaltprävention und Bedrohungsmanagement ......................................10. - 11.5.16 u.w.T. S 12 Resilienz-Beratung nach dem Bambus-Prinzip® Interventionen für die systemische Beratungspraxis ................................27. - 29.6.16 S 13 Psychosoziale Beratung (MSc / MAS) • Masterabschluss der Lehrgänge Krisenintervention, Beratungs-Training, Mediation • Mediation – Vermittlung bei beziehungs- und • arbeitsbezogenen Konflikten ...................................................................15.9.16 u.w.T. • Beratungs-Training ...............................................................................Herbst 2016 • Krisenintervention ..................................................................................2.11.16 u.w.T. Lehrgang für Suchtberatung und Suchttherapie ......................................auf Anfrage 14 L L 15 16 17 L 18 L Sozialarbeit / Sozialpädagogik Migrations- und kultursensibles Fallverstehen im Kinderschutz und rechtliche Aspekte . .............................................................................22. - 23.6.16 S 34 Neue Autorität - nach Haim Omer - Zertifikationslehrgang • Überblick und zeitliche Verteilung ........................................................... • Modul I: Grundkurs „Neue Autorität durch Beziehung statt Gewalt“ .....10. - 12.10.16 u.w.T. S • Modul II: Aufbaukurs „Neue Autorität“ ...................................................29. - 30.6.16 u.w.T. S 19 21 22 Resilienz-Beratung nach dem Bambus-Prinzip® Sich im Sturm wiegen, anstatt zu brechen. ................................................30.6. - 1.7.16 S 27 S S 28 28 S 30 31 Handlungsfeld Interkulturelle Arbeit Seminarreihe Interkulturelle Arbeit und Diversität • Diversitätskompetenz: Vom Umgang mit kultureller, sozialer • und religiöser Differenz und Diversität • Termin 1: ................................................................................................. 1.2.16 • Termin 2: ................................................................................................. 2.2.16 • Geschichte, Kulturen und Religionen in der Türkei und ihre • Familiensysteme im Integrationsprozess..................................................22.4.16 • Geschichte, Kultur und Familiensystem der Tschetschenen .....................10.6.16 • Syrien – Zur Geschichte, Gesellschaft, Kultur, Religion und • den aktuellen Konflikten..........................................................................8.4.16 • Rechtsseminare zum Schwerpunkt, siehe unten...................................... Migrations- und kultursensibles Fallverstehen im Kinderschutz und rechtliche Aspekte . ........................................................................... 22. - 23.6.16 S S 33 46ff S 34 L 36 Handlungsfeld Menschen mit Behinderung Unterstützung bei der Basisversorgung: UBV-Ausbildungsmodul .............. 23.2.16 2 . SOZIALE ARBEIT u.w.T. TERMIN SEITE Psychosen und schwere Verhaltensauffälligkeiten bei Menschen mit Intellektueller Beeinträchtigung – Therapeutische Ansätze und pädagogischer Umgang aus ganzheitlicher Sicht .................................... 11. - 12.5.16 S 37 S 38 L 40 S 41 Förderung professioneller Leichtigkeit – Empátheia und Gefühlsspiralen .................................................................18. - 19.2.16 u.w.T. S 42 Was heißt hier Kommunikation?“ Beziehungsangebote für und mit Menschen mit komplexen Behinderungen gestalten. Verhaltensweisen verstehen, Zugänge finden, in Kontakt kommen.............23. - 24.6.16 dazugeHÖREN – erfolgreiche Zusammenarbeit mit hörbeeinträchtigen Menschen ...................................................................auf Anfrage Handlungsfeld: Kinder und Jugendliche Profi_L - Rollen und Funktionen in der Mobilen Jugendarbeit – Aufbauseminar .................................................................. 1. - 2.2.16 Handlungsfeld Familie Mit psychischen Erkrankungen von Eltern in der Familienhilfe umgehen....28.4.16 S 44 Sozialmanagement / Führung Lehrgang Sozialmanagement - Lehrgang zur Weiterbildung FH Vorarlberg.. 3. – 5.10.16 u.w.T. L 45 Recht Fremdenrecht und Ausländerbeschäftigungsrecht - Grundlagenseminar und Update • Teil 1: Grundlagen .................................................................................21. - 22.6.16 • Teil 2: Update und Fallbearbeitungsseminar ...........................................24.6.16 S S 46 46 Rechtliche Aspekte des Kinderschutzes bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund ........................................................................23.6.16 S 47 Asylrecht – Einführung .............................................................................. 23.6.16 S 48 S 49 Schlüsselqualifikationen „visual TOOLS 2go!“ Visualisierungstechniken zum Mitnehmen! ..............7.4.16 Berufsgruppenspezifische Angebote Anerkannte Veranstaltungen für die verpflichtende berufliche Fortbildung – Übersicht ............................................................................. 50 Veranstaltungen von Kooperationspartnern • Bildungshaus Batschuns Interkulturelle Kompetenz - Lehrgang .............7. - 9.3.16 • connexia – Gesellschaft für Gesundheit und Pflege -Seminarauswahl ..... • FH Vorarlberg, berufsbegleitender Master-Studiengang Soziale Arbeit ... L 52 53 58 Hinweise Veranstaltungsorte • Fachhochschule Vorarlberg in Dornbirn ...................................................................................... 54 • Kathi-Lampert-Schule für Sozialbetreuungsberufe Götzis .......................................................... 55 • VHS - Volkshochschule Götzis ....................................................................................................56 Bildungsförderung ........................................................................................................................ 57 Allgemeine Geschäftsbedingungen, Fachbereich Soziale Arbeit.................................................... 57 Anmeldekarte . .............................................................................................................................. 59 Impressum .......................................................................................................................Umschlag vorne T Tagung, = V Vortrag, = L Lehrgang, = S Seminar, = W Workshop Legende: = u.w.T = und weitere Termine. Mehrteiliges Seminar, angeführter Termin ist Starttermin. FRÜHJAHR 2016 . 3 Inhalt TITEL Beratung Psychologische und therapeutische Arbeit mit K i n d e r n a u s s u c h t b e l a s t e t e n Fa m i l i e n In dem Seminar werden die Grundlagen hilfreicher präventiver und psychotherapeutischer Interventionen mit Kindern aus suchtbelasteten Familien dargelegt und exemplarisch vertieft. Der Fokus richtet sich dabei auf Kinder und Jugendliche, deren Eltern eine Alkohol- oder Drogenabhängigkeit aufweisen. Zunächst wird ein Überblick zu den Risiken und Transmissionswegen in suchtbelasteten Familien gegeben. Besondere familienund entwicklungspsychologische Konstellationen können das Risiko erhöhen oder erniedrigen, was insbesondere für Prävention und Frühintervention wichtig ist. Frühe Anzeichen im Verhalten der betroffenen Kinder sollen erkannt und psychologisch plausibel interpretiert werden können. Insofern werden basale diagnostische Kompetenzen geliefert und eingeübt. Ein besonderer Schwerpunkt des Kurses ist die Vorstellung und Vertiefung des modularisierten, evidenzbasierten Präventionskonzepts TRAMPOLIN, das bereits eine weite Verbreitung in der Praxis in Deutschland gefunden hat. Abschließend werden gesundheits- und familienpolitische Implikationen vorgestellt und erörtert. Zielgruppe: Personen mit einer Grundausbildung in den Bereichen Medizin, Psychologie, Psychotherapie, Pädagogik, Sozialarbeit, Sozialassistenz oder Pflege 4 . SOZIALE ARBEIT Referent: Prof. Dr. Michael Klein, Klinischer Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut. Langjährig als Leitender Psychologe und Therapeut in verschiedenen Suchtfachkliniken (Alkohol- und Drogenabhängigkeit) tätig. Seit 1994 Professor für Klinische Psychologie und Angewandte Suchtforschung an der Katholischen Hochschule NordrheinWestfalen, Köln, tätig. Gründer und Leiter des Deutschen Instituts für Sucht- und Präventionsforschung (DISuP) und des MasterStudiengangs Suchttherapie (MSc) in Köln, München und Berlin. Nebenberuflich als Supervisor und Coach tätig. Weitere Infos unter: www.addiction.de Termin: 12. – 13. Januar 2016, 9:00 - 17:30 Uhr (16 Einheiten) Seminarort: Volkshochschule Götzis, Am Garnmarkt 12, 6840 Götzis Betrag: € 280,00, inkl. 10% MwSt. Anmeldung an: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26 6911 Lochau T +43 5574 4930 427 [email protected] www.schlosshofen.at Ziel: Die Ausbildung zur Psychotherapeutin / zum Psychotherapeuten gliedert sich nach dem österreichischen Psychotherapiegesetz in zwei Abschnitte: Das psychotherapeutische Propädeutikum ist Voraussetzung für die Aufnahme in eine der schulspezifischen Psychotherapieausbildungen (Fachspezifikum). Ziel ist es, in die Theorie und Praxis therapeutischer Arbeit einzuführen und Orientierung über psychotherapeutische Schulen und Grundkonzepte zu geben. Inhalte: Einführung in die Problemgeschichte und Entwicklung der psychotherapeutischen Schulen, Persönlichkeitstheorien, Psychologie, Rehabilitation und Sonder- und Heilpädagogik, Psychologische Diagnostik und Begutachtung, Psychosoziale Interventionsformen, Medizinische Terminologie, Psychiatrie, Psychopathologie, Psychosomatik, Pharmakologie, Erste Hilfe in der psychotherapeutischen Praxis, Forschungs- und Wissenschaftsmethodik, Ethik, rechtliche Rahmenbedingungen, Einzel- oder Gruppenselbsterfahrung, Praktikum, Supervision. Zielgruppe: Personen mit erfolgreich abgelegter Reifeprüfung, Studienberechtigungsprüfung oder einer abgeschlossenen Ausbildung im Krankenpflegefachdienst oder im medizinisch–technischen Dienst oder eine durch Bescheid des Bundesministeriums für Gesundheit auf Grund persönlicher Eignung festgelegte Zulassung zur Absolvierung des Propädeutikums. Wissenschaftliche Leitung: Anna Buchheim, Univ. Prof. Dr., Psychologin, Psychoanalytikerin, Lehrstuhl für Klinische Psychologie, Universität Innsbruck Ort: Volkshochschule Götzis, Am Garnmarkt 12, 6840 Götzis ab Herbst 2016: Schloss Hofen - Wissenschaft und Weiterbildung, 6911 Lochau Dauer: 5 Semester berufsbegleitend Beginn: 3. März 2016 Kosten: Die Absolvierung des gesamten Lehrgangs im Ausmaß von 56 Semesterwochenstunden (inklusiv Gruppenselbsterfahrung und Supervision) beläuft sich auf Euro 6.5000,-. Daraus ergibt sich ein Semesterbeitrag in der Höhe von Euro 1.300,-. Je nach Anrechnung bereits absolvierter Ausbildungsteile verringert sich dieser Betrag. Anmeldung bis 31. Januar 2016 an: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26 6911 Lochau T +43 5574 4930 [email protected] www.schlosshofen.at FRÜHJAHR 2016 . 5 Beratung Psychotherapeutisches Propädeutikum Grundlehrgang „Systemisches Arbeiten im Sozial- und Gesundheitsbereich“ Beratung Überblick Der Anspruch systemisch zu arbeiten ist heute vielfach selbstverständlich geworden. Um diesen einzulösen, muss die konkrete Anwendung systemischen Denkens und Handelns als auch wertschätzende, lösungs- und ressourcenorientierte Haltung erlernt und trainiert werden. Die Kathi-Lampert-Schule für Sozialbetreuungsberufe in Götzis (KLS) und Schloss Hofen bieten Ihnen mit einer 10-tägigen Seminarreihe im Baukastensystem die Möglichkeit, Erkenntnisse systemischen Denkens mit Ihrem vorhandenen Können zu verbinden und in den Arbeitsalltag umzusetzen. Der Grundlehrgang schließt mit einem Zertifikat von Schloss Hofen ab, das gleichzeitig die Zulassung zum weiterführenden 35-tägigen Zertifikatslehrgang, dem Aufbaulehrgang „Systemische Beratung“ ist. Die einzelnen Bausteine: • Teil I: Systemisches Denken und Arbeiten im Sozial- und Gesundheitsbereich - Grundkurs (6 Tage) Voraussetzung: Grundkenntnisse in Gesprächsführung oder eine längere Beratungs- / Betreuungspraxis. •Teil II: Systemisch Arbeiten im Kontext von Arbeitsfeld und Organisation (2 Tage) Voraussetzung: In der Regel mindestens Grundkurs oder Nachweis gleichwertiger Vorleistungen. • Teil III: Systemische Supervision Reflexion (2 Tage) Voraussetzung: Grundkurs beendet und Teil II oder Nachweis spezifischer Vorkenntnisse. Wenn Sie den Grundlehrgang mit dem 6 . SOZIALE ARBEIT Zertifikat abschließen möchten, müssen Sie dieses Seminar besuchen und eine positive Rückmeldung der Leiterin / des Leiters beibringen. Details sind in der Einzelausschreibung geregelt. Termine, Orte, ReferentInnen: Der Grundlehrgang beginnt jährlich. Die Termine entnehmen Sie bitte aus der nachfolgenden Übersichtstabelle und weitere Details aus den Einzelausschreibungen. Anerkennung: Diese Veranstaltung ist als Fortbildung für MediatorInnen und für Sozialbetreuungsberufe anerkannt. Bitte entnehmen Sie die anrechenbaren Einheiten aus der jeweiligen Einzelausschreibung. Zertifikat: Um ein Zertifikat über den Abschluss des 10-tägigen Grundlehrganges zu bekommen ist der Nachweis von 8 Seminartagen und 2 Supervisionstagen erforderlich: • Teil I: Systemisches Denken und Arbeiten im Sozial- und Gesundheitsbereich Grundkurs • Teil II: Systemisch Arbeiten im Kontext von Arbeitsfeld und Organisation • Teil III: Positive Bewertung „Systemische Supervision-Reflexion“ Die Antragsformulare zur Ausstellung des Zertifikates erhalten Sie bei Schloss Hofen, T +43 5574 4930 463 oder [email protected]. Grundlehrgang „Systemisches Arbeiten im Sozialund Gesundheitsbereich“ Modul Dauer Voraussetzungen Nächster Termin / Beginn/ Ort + Teil I Teil II Teil III + + = Systemisches Systemisch Denken und Arbeiten im Systemische Arbeiten im SoziKontext von Supervision al- und GesundArbeitsfeld Reflexion heitsbereich und - Grundkurs Organisation 6 Tage + 2 Tage + 2 Tage = Zertifikat Grundlehrgang Aufbaulehrgang Aufbaulehrgang „Systemische Beratung“ International anerkanntes Zertifikat 10 Tage 35 zusätzliche Tage Antragsformulare für Zertifikat bei Schloss Hofen Abgeschlossener Grundlehrgang bzw. mindestens 8 einschlägige Seminartage + 2 Supervisionstage. Fehlendes kann tw. nachgeholt werden. Längere Beratungs- / Betreuungspraxis oder Grundkenntnisse in Gesprächsführung Grundkurs oder Nachweis gleichwertiger Vorkenntnisse Grundkurs oder gleichwertige Vorkenntnisse und Teil II 3 Seminare 1 Seminar 1 Seminar Beginn 7. - 8. März 2016 4. - 5. Oktober 2016 12. - 13. Dezember 2016 Oktober 2017 21. - 22. April 2016 in Lochau oder in Lochau 30. - 31. Mai 2016 alle Termine in Götzis 16. - 17. Januar 2017 alle Termine in Lochau Die Teile I bis III des Grundlehrgangs „Systemisches Arbeiten im Sozial- und Gesundheitsbereich“ können auch über mehrere Jahre verteilt besucht werden, da er jedes Jahr neu startet. Der Aufbaulehrgang „Systemische Beratung“ wird jeweils nach Bedarf alle 2 bis 3 Jahre angeboten. FRÜHJAHR 2016 . 7 Beratung Übersicht 2016 Sys te m is che s D e n k e n u n d A r be i t e n i m S o z i al- u n d Ge s undheits b e re ic h - Gr u n d k urs Beratung Teil I des Grundlehrgangs „Systemisches Arbeiten im Sozial- und Gesundheitsbereich“ MitarbeiterInnen im Sozial- und Gesundheitsbereich sind oft mit festgefahrenen Haltungen und Vorstellungen (Wirklichkeitskonstruktionen) von KlientInnen / PatientInnen und deren sozialem Umfeld konfrontiert: persönliche, familiäre und institutionelle (manchmal auch unerfüllbare) Einstellungen und Erwartungen, Konflikte, Verstrickungen, Verhaltensauffälligkeiten und Symptome fordern uns im Berufsalltag. Der eigene professionelle Handlungsspielraum wird dadurch eingeschränkt. Die systemische Herangehensweise bietet Ansätze, diese „harten“ Wirklichkeiten zu verflüssigen. Gleichzeitig eröffnet die systemische Sicht eine Vielfalt an Beziehungen und enorme Ressourcen, die hilfreich sein können, wenn sie bewusst wahrgenommen werden. Damit entstehen neue Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten, Einblicke in komplexe Strukturen und neue Vernetzungen wie auch Änderungen in Verhalten und Beziehungen werden (leichter) möglich. Ziel: Der Grundkurs „Systemisches Arbeiten im Sozial- und Gesundheitsbereich“ vermittelt Grundlagen der systemischen Haltung, Denk- und Arbeitsweise für den beruflichen Kontext in Begleitung, Beratung, Betreuung, Pflege und Therapie. Anhand von theoretischen Inputs und praktischen Übungen werden systemische Konzepte und Interventionstechniken wie ganzheitliches Denken, Zirkularität, ressourcen-, lösungs- und zielorientiertes Handeln vorgestellt. Die Fallbeispiele und Übungen nehmen Bezug auf den Arbeitskontext der TeilnehmerInnen. Inhalte: Seminar 1 •System, Systemtheorie, Grundprinzipien von Systemen •Selbstwert •Ganzheitliches Denken •Wertschätzung: Grundprinzipien der Wertschätzung •Kontext •Genogramm •Reframing 8 . SOZIALE ARBEIT Seminar 2 •Lösungsorientiertes Arbeiten: Ressourcen- und Zielarbeit •Muster erkennen, Hypothesen bilden •Systemische Fragen •Zirkularität •Lineares Denken – systemisches Denken Seminar 3 •Dynamik in Systemen •Wie passiert Verstrickung •Wege aus der Verstrickung •Verstrickung vermeiden •Ordnung schaffen Zielgruppe: Fach- und Führungskräfte im Sozial- und Gesundheitsbereich: SozialpädagogInnen, SozialarbeiterInnen, BehindertenpädagogInnen, MitarbeiterInnen in der Altenpflege und Familienhilfe, Krankenpflege, PsychologInnen, PädagogInnen, Physio- und ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, Lebens- und SozialberaterInnen, Team- und fachliche LeiterInnen. Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Gesprächsführung oder längere Betreuungs- und / oder Beratungspraxis. Vertiefende Angebote: 1. Grundlehrgang „Systemisches Arbeiten im Sozial- und Gesundheitsbereich“ Nach Absolvierung des oben genannten 6-tägigen Grundkurses, kann der Grundlehrgang mit dem 2-tägigen Seminar „Systemisch Arbeiten im Kontext von Arbeitsfeld und Organisation“ fortgesetzt und mit den 2 Tagen zur „Systemischen Supervision / Reflexion“ abgeschlossen werden. Dies ermöglicht den Erwerb des Zertifikats für den 10-tägigen Grundlehrgang „Systemisches Arbeiten im Sozial- und Gesundheitsbereich“. Das Zertifikat des 10-tägigen Grundlehrgangs ist Voraussetzung für den Aufbaulehrgang "Systemische Beratung". 2. Aufbaulehrgang „Systemische Beratung“ Voraussetzung für den Einstieg in den Auf- Beratung baulehrgang zum / r Systemischen BeraterIn ist der Besuch von 8 Seminartagen und 2 Supervisions- / Reflexionstage des oben genannten Grundlehrgangs oder die Anerkennung gleichwertiger Vorleistungen. Termine: 07. – 08. März 2016 21. – 22. April 2016 30. – 31. Mai 2016 Arbeitszeiten 9:00 - 17:30 Uhr Der 3,5-semestrige Aufbaulehrgang wird von Schloss Hofen mit der istob-Management-Akademie München voraussichtlich im Herbst 2017 angeboten, der mit einer international anerkannten Zertifizierung als „Systemische / r BeraterIn“ abschließt. Beitrag: € 760,- inkl. 10% MwSt., Seminarunterlagen SeminarleiterInnen: Dr. Monika Seeberger, Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin, Supervisorin und Coach (ÖAS), langjährige Seminar- und Lehrtätigkeit; Frastanz Johannes Staudinger, Sozialpädagoge mit heilpädagogischer Zusatzausbildung, Psychotherapeut, Systemischer Familientherapeut (ÖAGG), Sexualtherapeut, Supervisor, langjährige Seminar- und Lehrtätigkeit; Praxisgemeinschaft in Feldkirch Ort: Volkshochschule Götzis, Haus Bildung am Garnmarkt, Am Garnmarkt 12, 6840 Götzis Veranst. Nr. 2164001 Kooperationspartner: Eine Kooperation mit der Kathi-LampertSchule für Sozialbetreuungsberufe in Götzis. Diese Veranstaltung ist als Fortbildung im Sinne des Sozialberufegesetzes anerkannt. Anerkennung: Diese Veranstaltung ist als Fortbildung für MediatorInnen anerkannt und mit 48 Einheiten anrechenbar. Anmeldungen bis 29. Januar 2016 an: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26, 6911 Lochau T +43 5574 4930 460 [email protected] www.schlosshofen.at FRÜHJAHR 2016 . 9 S y s t e m i s c h A r b e i t e n i m Ko n t e x t v o n A r b e i t s f e l d und Organisation Beratung Teil II des Grundlehrgangs „Systemisches Arbeiten im Sozial- und Gesundheitsbereich“ Ziel: Systemisches Denken und Handeln hat in den letzten Jahren Einzug in viele Felder der sozialen Arbeit gehalten. Systemische Konzepte und Methoden haben sich mittlerweile in der Praxis bewährt, haben ihre Wirksamkeit gezeigt und sind auch wissenschaftlich beforscht und belegt. Sie bieten eine besondere und ganz spezifische Form der Beschreibung von Interaktionsmustern und nützlichen, lösungsorientierten Interventionen. Sie sind aber nicht immer von Vornherein passend zu den verschiedenen Konzepten, Modellen, Methoden und institutionellen Anforderungen. Daher ist es erforderlich das konzeptionelle und methodische Repertoire auf die verschiedenen Einsatzfelder und deren Organisationen anzupassen. Der Workshop nimmt sich zum Ziel, die grundlegenden methodischen Elemente systemischen Arbeitens zu vertiefen und zu erarbeiten, wie deren Transfer auf verschiedene Kontexte, z.B. Jugendhilfe, Gesundheit, Psychiatrie, Seniorenarbeit wirksam und bereichernd gelingen kann. Dabei werden auch die Anforderungen der Kooperation in Teams mit berücksichtigt. Inhalte: •Grundlegende Ideen und Modelle systemischen Denken und Handelns •Kontextbetrachtungen der verschiedenen Helferlandschaften •Person und Rolle im institutionellen Kontext •Zielarbeit und Auftragsklärung im Kontext zwischen KlientIn und HelferIn •Kooperation im Helferkontext Das Seminar dient als Baustein des „Grundlehrgangs Systemisches Arbeiten im Sozialund Gesundheitswesen“, dessen Abschluss den Zugang zum Zertifikats- und Aufbaulehrgang „Systemische Beratung“ ermöglicht. Zielgruppe: Fachkräfte in Sozial- und Gesundheitsorganisationen Referenten: Michael Fischer, München (D), Diplom- Sozialpädagoge (FH), Supervisor (DGSv) 10 . SOZIALE ARBEIT und Organisationsberater, Lehrtherapeut und lehrender Supervisor (SG), Lehrtrainer der istob-Management-Akademie, freiberuflicher Coach, Trainer und Organisationsentwickler für Führungskräftetrainings, Team-, Konzept- und Projektentwicklung, Qualitätsmanagement, Beratertraining, Kommunikationstraining, Train-the-TrainerSeminare Johannes Staudinger, Feldkirch, Sozialpädagoge mit heilpädagogischer Zusatzausbildung, Psychotherapeut, Systemischer Familientherapeut (ÖAGG), Gerontopsychotherapeut, Sexualtherapeut in eigener Praxis, Supervisor; Weiterbildung in prozess- orientierter Aufstellungsarbeit, langjährige Beratung und Therapie von Menschen mit Behinderung und Menschen mit neurologischen Erkrankungen sowie deren sozialen Umfeld, langjährige Seminar- und Lehrtätigkeit Ort: Schloss Hofen, Hoferstrasse 26, 6911 Lochau Termin: 4. – 5. Oktober 2016, 9:00 - 17:30 Uhr Beitrag: € 310,- inkl. 10% MwSt., Seminarunterlagen Veranst. Nr. 2164002 Kooperationspartner: Eine Kooperation mit der Kathi-LampertSchule für Sozialbetreuungsberufe in Götzis. Diese Veranstaltung ist als Fortbildung im Sinne des Sozialberufegesetzes anerkannt. Anerkennung: Diese Veranstaltung ist als Fortbildung für MediatorInnen anerkannt und mit 16 Einheiten anrechenbar. Anmeldung bis 2. September 2016 an: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26 6911 Lochau T +43 5574 4930 460 [email protected] www.schlosshofen.at S y s t e m i s c h e S u p e r v i s i o n - Re f l e x i o n Sie möchten Ihre Kenntnisse des systemischen Arbeitens praxisbezogen und in einem Team von ExpertInnen erproben und vertiefen? Die Methode des „reflektierenden Teams“ bietet eine professionelle Plattform zur Reflexion und Supervision der eigenen Fallbearbeitung. Das Expertenteam besteht aus der Seminarleitung und allen Teilnehmenden, die im Wechsel ihren Fall darstellen. Durch Rückmeldungen zu Ihrer Dokumentation und Präsentation können Sie Ihre Technik systemischen Arbeitens verfeinern, weiter entwickeln und bekommen weitere Fertigkeiten in der Analyse von Fällen. Wenn Sie dieses Seminar für den Abschluss des Grundlehrganges „Systemisches Arbeiten im Sozial- und Gesundheitsbereich“ benötigen, müssen Sie darin Ihre Fähigkeiten nachweisen, systemisch zu denken und einschlägige Techniken in der Praxis anzuwenden. Die Seminarleitung gibt Ihnen dazu eine qualifizierende Rückmeldung. Inhalt: Im Verlauf der beiden Seminartage bearbeitet jedeR TeilnehmerIn supervisorisch einen eigenen Praxisfall, in welchem er / sie systemische Grundsätze und Arbeitsformen angewandt hat. Grundlage der Supervision ist entweder eine schriftliche Falldarstellung, eine mitgebrachte Video- oder Tonbandaufzeichnung bzw. eine Life-Sitzung während des Seminars. JedeR der ca. 8 TeilnehmerInnen hat ausreichend Zeit, seinen / ihren Fall darzustellen und zu reflektieren. Die TeilnehmerInnen wirken unter Anleitung der Seminarleitung als „reflektierendes Team" mit. Voraussetzungen: Fachkräfte im Sozial-, Erziehungs- und Gesundheitsbereich, die Praxismöglichkeiten haben und die Kenntnisse mindestens des Grundkurses „Systemisches Arbeiten im Sozial- und Gesundheitsbereich“ nachweisen können. Wenn Sie dieses Seminar für den Abschluss des Grundlehrganges „Systemisches Arbeiten“ anrechnen lassen wollen, müssen Sie vorab die anderen Seminare des Grundlehrgangs besucht haben oder gleichwertige Vorleistungen angerechnet bekommen haben. Seminarleiterin: Dr. Monika Seeberger, Klinische Psycholo gin, Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin, Supervisorin und Coach (ÖAS), langjährige Seminar- und Lehrtätigkeit; Frastanz Vorausaufgabe: Der / die TeilnehmerIn arbeiten systemisch im Rahmen ihres beruflichen Kontextes und dokumentieren diese Arbeit. Für die Supervision muss die Vorstellung eines Falls und Fragen dazu vorbereitet werden. Wenn technische Hilfsmittel nötig sind oder eine LiveSupervision stattfinden soll, muss bis allerspätestens 14 Tage vor dem Seminarbeginn die Form der Präsentation bekannt gegeben werden. Abschluss: Nach der Supervision muss jede / jeder TeilnehmerIn innerhalb 3 Monate eine schriftliche Reflexion ihrer / seiner Fallarbeit abgeben. Mit der Anmeldebestätigung erhalten Sie die nötigen Anweisungen für die Vorbereitung und die schriftliche Reflexion. Termine zur Wahl: •12. – 13. Dezember 2016, 9:00 bis 17:30 Uhr Veranst. Nr. 2164003 Anmeldung bis 31. Oktober 2016 •16. - 17. Januar 2017, 9:00 bis 17:30 Uhr Veranst. Nr. 2174003 Anmeldung bis 28. November 2016 Ort: Schloss Hofen, Hoferstrasse 26, 6911 Lochau Beitrag: € 450,- inkl. 10% MwSt. Mitveranstalter: Eine Kooperation mit der Kathi-LampertSchule für Sozialbetreuungsberufe in Götzis. Diese Veranstaltung ist als Fortbildung im Sinne des Sozialbetreuungsberufegesetzes anerkannt. Anerkennung: Diese Veranstaltung ist als Fortbildung für MediatorInnen anerkannt und mit 16 Einheiten anrechenbar. Anmeldung an: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung FRÜHJAHR 2016 . 11 Beratung Teil III des Grundlehrgangs „Systemisches Arbeiten im Sozial- und Gesundheitsbereich“ Gewaltprävention und Bedrohungsmanagement Beratung Seminar für Fachkräfte aus dem psychosozialen, therapeutischen oder pädagogischen Bereich Das Phänomen der Amokläufe und anderer Formen schwerer Gewalt hat seit Jahren auch im deutschsprachigen Raum eine tragische Aktualität gewonnen. Das Spektrum der zielgerichteten Gewalt ist groß. Es fordert zu präventiven Maßnahmen auf. Allein schon das Bedrohen von Menschen und Institutionen löst bei den Betroffenen Ängste aus. Um die aufkommenden Äng- ste und Eskalationen einordnen zu können, muss das Risikopotential möglichst früh erkannt, eingeschätzt und entschärft werden. Hierbei geht es nicht allein darum, ob eine Bedrohung ausgesprochen wurde, sondern es gilt Klarheit darüber herzustellen, ob von einem Akteur eine reale Ausführungsgefahr zu erwarten ist und wie sie verhindert werden kann. Gerade ein kriteriengeleitetes und systematisches Bedrohungsmanagement hilft, die Vorzeichen zielgerichteter Gewalt zu identifizieren und möglichst wirksame Maßnahmen zu treffen. Mit der Sensibilisierung im Bereich des Bedrohungsmanagements werden die Teilnehmenden befähigt, einen präventiven Beitrag zur Verhinderung zielgerichteter Gewalt zu leisten. Denn jede Fachkraft, die in einer psychosozialen, therapeutischen oder pädagogischen Einrichtung arbeitet, kann verantwortlich am Aufbau oder Erhalt ihrer gewaltfreien (Arbeits-)Umgebung mitwirken. Das zweiteilige Seminar führt in zentrale problemorientierte Thematiken ein, insbesondere in •die Phänomenologie von Formen schwerer Gewalt (zielgerichtete Gewalt an Schulen, Erwachsenenamok, workplace-violence, Extremismus) •Risikoanalyse (u.a. Risikofaktoren vs. Schutzfaktoren; Warnverhaltenstypologie, Leaking als Präventionschance, Identifi- kation von Hochrisikotätern) •Aufbau von Netzwerkstrukturen und Programmen im Bedrohungsmanage- ment. 12 . SOZIALE ARBEIT Zielgruppe: Fachkräfte aus dem psychosozialen, therapeutischen oder pädagogischen Bereich Referenten: Daniele Lenzo, Dipl. Medienwissenschaftler Karl Weilbach, Dr. phil., Dipl. Kriminologe Der Abschluss des Seminars setzt die Teilnahme an beiden Seminarteilen voraus. Termine: Teil I: 10. – 11. Mai 2016, 9:15 – 16:40 Uhr Veranstaltungsort: FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Rosenbergstrasse 59, CH-9001 St. Gallen Teil II: 23. – 24. November 2016, 9:00 – 17:00 Uhr Veranstaltungsort: Schloss Hofen Wissenschaft und Weiterbildung, Hoferstraße 26, 6911 Lochau Beitrag: auf Anfrage Das detaillierte Seminarprogramm finden Sie auf der Webseite www.fhsg.ch Anmeldung an: FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Weiterbildungszentrum Rosenbergstrasse 59, Postfach CH-9001 St. Gallen T +41 71 226 1250 [email protected] www.fhsg.ch/weiterbildung Re s i l i e n z - B e r a t u n g n a c h d e m B a m b u s - P r i n z i p ® Jeder Mensch durchlebt gute und schlechte Zeiten. Doch warum gehen manche Menschen gestärkt aus einer Krise hervor und warum zerbrechen andere an Schicksalsschlägen? Die Resilienzforschung hat hierzu eine Reihe von inneren und äußeren Schutzfaktoren herausgearbeitet, welche die Widerstandsfähigkeit eines Menschen erhöhen können: Optimismus, Akzeptanz, Lösungsorientierung, Selbstregulation, Selbstverantwortung, Beziehungs- und Zukunftsgestaltung sowie das Improvisationsvermögen. Bei der Resilienzförderung gehen wir von einer konsequent positiven und lösungsorientierten Fragestellung aus: Was hält Menschen gesund? Was macht den Menschen stark? Welche Ressourcen aktiveren seine persönliche Widerstandskraft im Umgang mit Problemen und Krisen? Das Seminar gibt systemisch Arbeitenden eine fundierte Einführung in das ResilienzKonzept und in die acht Prinzipien der ganzheitlichen Resilienz-Förderung nach dem Bambus-Prinzip®. Der Bambus steht seit jeher für eine gelungene Strategie im Umgang mit stürmischen Zeiten: Sich biegen und im Wind wiegen, anstatt zu brechen, d.h. Flexibilität und Beweglichkeit zeigen, zugleich tief verwurzelt, stabil und standhaft sein. Inhalt: Tag 1: Resilienzförderung nach dem Bambus-Prinzip® •Das Resilienz-Konzept in der systemi schen Beratung •Die Acht Ansätze der Resilienzförderung nach dem Bambus-Prinzip® •Wie steht es um meine persönliche Resilienz als BeraterIn? •Interaktive und praktische Übungen zur Selbstreflektion. Aufstellungsarbeit •Interventionen, praktische Übungen und Anwendungsbeispiele. Die TeilnehmerInnen erleben drei abwechslungsreiche Trainingstage mit Impulsvorträgen und praktischen Übungen zur Selbstreflektion. Sie erweitern Ihren eigenen Methodenkoffer mit interaktiven Übungen, u.a. aus dem NLP, dem Systemischen Coaching und dem Improvisationstraining. Zielgruppe: BeraterInnen, SupervisorInnen, Sozialma- nagerInnen, SozialarbeiterInnen, PädagogInnen, Fachkräfte im Sozialwesen. Referentin: Ella Gabriele Amann, Berlin (D), Systemischer Coach, Systemische Familientherapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPG), NLP-Trainerin und ImprovisationsLehrtrainerin; langjährig tätig im Bereich der allgemeinen und betrieblichen Gesundheitsförderung mit den Schwerpunkten Stress- und Burn-out-Prophylaxe, WorkLive-Balance, Kommunikation und Führung; Mitinitiatorin des ResilienzForum Berlin, Entwicklerin des Resilienz-Zirkel-Trainings nach dem Bambus-Prinzip®, Leiterin der ResilienzKompakt-Weiterbildung für TrainerInnen, TherapeutInnen und BeraterInnen. Ort: Bildungshaus St. Arbogast, Montfortstraße 88, 6840 Götzis Termin: 27. – 29. Juni 2016, 9:00 – 17:00 Uhr Beitrag: € 585,- inkl. 10% MwSt., Seminarunterlagen Veranst. Nr. 2164006 Tag 2: Interventionen für die systemische Beratungspraxis Teil 1 •Einführung in die systemische Beratung mit dem Resilienz-Zirkel •Schwerpunkte Gesprächsführung und Fragetechniken •Interventionen, praktische Übungen und Anwendungsbeispiele. Tag 3: Interventionen für die systemische Beratungspraxis Teil 2 •Einführung in das dynamische Status Konzept nach G. Amann •Schwerpunkte Embodiment und Anerkennung: Diese Veranstaltung ist als Fortbildung für MediatorInnen und Sozialbetreuungsberufe anerkannt und mit 24 Einheiten anrechenbar. Anmeldung bis 17. Mai 2016 an: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26, 6911 Lochau T +43 5574 4930 460 [email protected] www.schlosshofen.at FRÜHJAHR 2016 . 13 Beratung Inter ventionen für die systemische Beratungspraxis Ps ychos ozi a l e B e ra tu n g (M Sc / M A S ) Kr is eninte r ve n tio n , B e ra tu n g s- Trai n i n g , M e d i at i o n Beratung Lehrgang zur Weiterbildung / Masterprogramm Zielsetzung: Beratung ist eine zentrale Handlungs- und Interventionsform in den meisten Tätigkeitsfeldern sozialwissenschaftlicher und medizinischer Professionen; sie gehört zum beruflichen Alltag vieler Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Für diese Fachkräfte möchte das Studienprogramm "Psychosoziale Beratung“ die Lücke zwischen den üblichen therapeutisch orientierten Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen auf der einen Seite und den Qualifizierungen im Bereich des Sozialmanagements auf der anderen Seite schließen. Ziel des Curriculums ist die Vermittlung von vertieften und anwendungsorientierten Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Gesprächsführung und der Begleitung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Zudem soll die eigene Beratungspraxis reflektiert und die aktuelle Forschungstätigkeit in den verschiedenen Beratungsgebieten vorgestellt werden. Im Zentrum steht die praktische Anwendung und Einübung der Tools. Diese sollen die Professionalität und Qualität der eigenen Beratungsleistung erhöhen. Das Masterstudienprogramm „Psychosoziale Beratung“ dauert 6 Semester und besteht aus drei Modulen, die einzeln belegt werden können: •Krisenintervention (2 Semester) •Beratungs-Training (2 Semester) •Mediation – Vermittlung bei beziehungs und arbeitsbezogenen Konflikten (2 Semester) •Masterarbeit Ausführlichere Lehrgangsbeschreibungen können Sie den folgenden Seiten entnehmen. Inhalte: •Curriculum des Lehrgangs Beratungs Training •Curriculum des Lehrgangs Mediation •Curriculum des Lehrgangs Kriseninterven tion. 14 . SOZIALE ARBEIT Zugangsbedingungen: Voraussetzung ist ein Studienabschluss an einer Universität, Fachhochschule oder sonstigen tertiären Bildungseinrichtung sowie eine zweijährige Berufserfahrung und eine aktuelle Tätigkeit in einem Arbeitsfeld, das Transfermöglichkeiten für den Praxisbezug zulässt. Dauer: Sechs Semester berufsbegleitend Abschluss: Master of Science, MSc nach österreichischem Recht oder Master of Advanced Studies, MAS nach Schweizer Recht Beginn: Laufend – jeweils zu den Start-Terminen der einzelnen Lehrgänge. Anmeldeschluss: Laufend – jeweils zu den Start-Terminen der einzelnen Lehrgänge. Kooperationspartner: FH Vorarlberg in Kooperation mit der FHS St.Gallen - Hochschule für Angewandte Wissenschaften Veranstaltungsorte: •Schloss Hofen - Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstraße 26, 6911 Lochau •FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Rosenbergstrasse 59, CH-9001 St. Gallen Anmeldung an: FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Rosenbergstrasse 59 CH-9001 St. Gallen T +41 71 226 1250 [email protected] Me d ia tio n – Ve r m ittl u n g b e i b e z i e hu n g s- u n d a r b e it sb e zo g e n e n Ko n f li k t e n Zielsetzung: Mediation ist eine besondere Form des Konfliktmanagements. Sie ist eine Alternative zum juristischen Verfahrensmodell und will den Beteiligten die Möglichkeit geben, Konflikte mit Hilfe eines Vermittlers / einer Vermittlerin außergerichtlich zu klären, statt Entscheidungen von Autoritäten aufgezwungen zu erhalten. Der Mediator / die Mediatorin ist ein / e neutraler VermittlerIn im Konfliktprozess, der / die beide Seiten unterstützt und ein ergebnisorientiertes Beratungsangebot macht. Die Lösung der Konflikte soll von dem bisher vorherrschenden Prinzip von Sieg und Niederlage wegführen und abgelöst werden durch ein Streben nach der Ausgewogenheit der Interessen. Ziel des Lehrgangs ist eine umfassende und interdisziplinäre Ausbildung zum Mediator / zur Mediatorin. Diese bezieht sich auf die Vermittlung bei Konflikten, Krisen und Problemen in persönlichen Beziehungsfeldern, insbesondere in Scheidungs-, Trennungsund damit in Zusammenhang stehenden erziehungsrechtlichen Angelegenheiten. Zielgruppe: Personen mit einer abgeschlossenen juristischen Ausbildung (RechtsanwältInnen, NotarInnen, RichterInnen, StaatsanwältInnen und JuristInnen der Finanzprokuratur) sowie psychosoziale Berufsgruppen (PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, SozialarbeiterInnen sowie Lebens- und SozialberaterInnen). Daneben können auch Personen aufgenommen werden, die über keine juristische oder psychosoziale Ausbildung verfügen – hier erfolgt eine separate Aufnahme. Wissenschaftliche Leitung: Roland Proksch, Prof. Dr. jur, BAFM anerkannter Vermittler, Geschäftsführer ISKA (Institut für Soziale und Kulturelle Arbeit, Nürnberg) Abschluss: Die erfolgreiche Teilnahme wird durch ein Zertifikat der FH Vorarlberg bestätigt. Dadurch erwerben die AbsolventInnen die Voraussetzung, sich auf Antrag beim Bundesministerium für Justiz bzw. in die Listen der entsprechenden nationalen Berufsverbände eintragen zu lassen. Beginn: 15. September 2016 Anmeldeschluss: 15. Juli 2016 Kooperationspartner: FH Vorarlberg in Kooperation mit der FHS St.Gallen – Hochschule für Angewandte Wissenschaften Veranstaltungsort: Schloss Hofen - Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstraße 26 6911 Lochau Anmeldung an: Schloss Hofen - Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstraße 26 6911 Lochau T +43 5574 4930 400 [email protected] Dauer: Zwei Semester berufsbegleitend FRÜHJAHR 2016 . 15 Beratung Lehrgang zur Weiterbildung Beratung B e r a t u n g s - Tr a i n i n g Lehrgang zur Weiterbildung Zielsetzung: Die Welt zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist in vielerlei Hinsicht ein kompliziertes Gebilde. Die Strukturen, in denen jeder wusste, wo sein Platz und was seine Aufgabe war, sind Vergangenheit. Das Wissen der Menschheit hat sich explosionsartig vervielfacht. Die Schule und andere Bildungseinrichtungen bereiten auf lebenslange Lernprozesse vor. Niemand kann mehr alles wissen. Der Bedarf an Information und Orientierung ist steil nach oben gegangen. Das Zeitalter der Beratung ist ausgerufen, denn große Dynamik, Konkurrenz und Komplexität in der Gesellschaft bewirken mit Sicherheit strukturelle Verunsicherung und individuelle Überforderung. Um sozial integriert zu bleiben und beruflich erfolgreich zu sein, wird die sachgerechte Verwendung von Informationen immer wichtiger. Allerdings ist eine klare Orientierung für viele Menschen erschwert. Der zweisemestrige Lehrgang möchte zur Professionalisierung in der Beratung beitragen. Neben der Präsentation von verschiedenen Beratungskonzepten sollen auch Aspekte der Beratungstheorie und Beratungsforschung thematisiert werden. Zielgruppe: Personen aus unterschiedlichen psychosozialen Arbeitsfeldern, die über Basiskompetenzen im Bereich der Beratung verfügen und sich gezielt weiterentwickeln möchten. 16 . SOZIALE ARBEIT Dauer: Zwei Semester berufsbegleitend Wissenschaftliche Leitung: Reto Eugster, Prof. Dr. phil., FHS St.Gallen (CH), Studium der Erziehungswissenschaft, Studium der Sozialarbeit FH, Leiter des Weiterbildungszentrums FHS St.Gallen Abschluss: Die erfolgreiche Teilnahme wird durch ein Zertifikat der FHS St.Gallen bestätigt. Beginn: Herbst 2016 Kooperationspartner: FH Vorarlberg in Kooperation mit der FHS St.Gallen – Hochschule für Angewandte Wissenschaften Veranstaltungsort: FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Rosenbergstrasse 59 CH-9001 St. Gallen Anmeldung an: FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Weiterbildungszentrum Rosenbergstrasse 59, Postfach CH-9001 St. Gallen T +41 71 226 12 50 [email protected] www.fhsg.ch/weiterbildung Kriseninter vention Zielsetzung: Krisenintervention ist eine kurzfristige wirksame professionelle Hilfe für Menschen, die sich in einer akuten psychischen Notlage befinden. Im Gegensatz zur langfristig angelegten Psychotherapie fokussiert sie das belastende „Hier und Jetzt“ und versucht durch geeignete Interventionen Stabilisierung und Entlastung zu bewirken. Krisenintervention umfasst alle Aktionen, die dem Betroffenen bei der Bewältigung seiner aktuellen Schwierigkeiten helfen. Damit können negative soziale, psychische und medizinische Folgen, die als Fehlanpassungen oder psychischer Zusammenbruch jeder Krise immanent sind, verhütet werden. Zielgruppe: Personen, die bereits eine psychosoziale, medizinische oder pädagogische Grundausbildung abgeschlossen haben und sich nach einigen Jahren Berufspraxis in der Krisenintervention spezialisieren wollen. Dauer: Zwei Semester berufsbegleitend Abschluss: Die erfolgreiche Teilnahme wird durch ein Zertifikat der FH Vorarlberg bestätigt. Beginn: 2. November 2016 Anmeldeschluss: 3. Oktober 2016 Kooperationspartner: FH Vorarlberg in Kooperation mit der FHS St.Gallen – Hochschule für Angewandte Wissenschaften Veranstaltungsort: Volkshochschule Götzis, Am Garnmarkt 12, 6840 Götzis Anmeldung an: Schloss Hofen Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstraße 26 6911 Lochau T +43 5574 4930 400 [email protected] Wissenschaftliche Leitung: Peter Bünder, Dr., Dipl.Päd., Dipl.-Sozialarbeiter, Familientherapeut (DGSF); Kinderund Jugendtherapeut; Supervisor BILD FRÜHJAHR 2016 . 17 Beratung Lehrgang zur Weiterbildung Le hrgang f ü r Su c h tb e ra tu n g u n d S u cht t he rap i e Beratung Lehrgang zur Weiterbildung Zielsetzung: Krankhaftes Suchtverhalten und seine unterschiedlichen Vorstufen finden sich in allen Gesellschaftsschichten. Neben Alkohol, Tabak, Drogen und Medikamenten treten neue Formen des Suchtverhaltens auf, es gibt Abhängigkeiten von Spielen, Internet, Konsum, Essen, Arbeit, Sexualität u.v.m. Sie schleichen sich ein und führen die Betroffenen schließlich in schwere gesundheitliche, seelische und / oder soziale Probleme, aus denen sie ohne professionelle Hilfe nicht mehr herausfinden. Der Lehrgang beschäftigt sich mit individuell unterschiedlichen Umständen, Formen und Folgen von Abhängigkeit und Sucht, sowie mit modernen Beratungs- und Therapieansätzen. Er will neue Akzente setzen und praxisorientiert wissenschaftliche Kenntnisse über das Bedingungsgefüge von Drogen-, Alkohol und Medikamentensucht und die Erscheinungsformen von Missbrauch und Abhängigkeit vermitteln. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen befähigt werden, suchtgefährdeten und behandlungsbedürftigen Personen im beruflichen, schulischen oder familiären Umfeld zu begleiten und Strategien vermitteln, fehlgeleitete Entwicklungen und Verhaltensweisen zu korrigieren. Zudem sollen sie dazu beitragen können, das soziale Umfeld der Klientinnen und Klienten zu stützen und zu stabilisieren. Zielgruppe: Die Weiterbildung versteht sich als Zusatzqualifikation für Personen mit einer Grundausbildung in den Bereichen Medizin, Psychologie, Psychotherapie, Pädagogik, Sozialarbeit / Sozialassistenz oder Pflege. 18 . SOZIALE ARBEIT Dauer: Drei Semester berufsbegleitend Wissenschaftliche Leitung: Univ.-Prof. Dr. Reinhard Haller, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Psycho-therapeut, Leiter des Suchtkrankenhauses Maria Ebene, Frastanz Dr. Helmut Zingerle, Klinischer Psychologe und Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut, Leiter des Therapiezentrums Bad Bachgart, Brixen/Italien Abschluss: Die erfolgreiche Teilnahme wird durch ein Zeugnis der FH Vorarlberg bestätigt. Veranstaltungsorte: Die Seminare finden in Bad Bachgart (Südtirol), Schloss Hofen (Lochau bei Bregenz) und in St. Gallen (Schweiz) statt. Beginn: auf Anfrage Kooperationspartner: FH Vorarlberg in Kooperation mit Stiftung Marie Ebne (Frastanz) und mit dem Therapiezentrum Bad Bachgart (Südtirol) Der Lehrgang ist als gesetzliche Fortbildung für PsychologInnen, PsychtherapeutInnen und Sozialbetreuungsberufe anerkannt. Lehrgangsorganisation: Schloss Hofen - Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstraße 26, 6911 Lochau T +43 5574 4930 424 [email protected] Nach dem Konzept von Haim Omer In den letzten Jahrzehnten hat sich die Gesellschaft, in der wir leben, rasant verändert. Einerseits wurden viele Barrieren und Hierarchien abgebaut und die Gewaltfreiheit in der Erziehung gesetzlich verankert, was andererseits aber auch dazu führt, dass die gesellschaftliche Ordnung ins Wanken gerät und sich neu definieren muss. Dies hat naturgemäß auch Auswirkungen auf die Erziehung und Pädagogik, denn Autorität hat sich über eine gesellschaftliche Hierarchie definiert, die immer mehr aufbricht. Was für viele im Umgang mit ihren Kindern und / oder SchülerInnen zu Unsicherheiten führt, ist für andere eine neue Chance, Autorität neu zu denken und mit neuen Mitteln zu festigen: Mit dem Fokus auf einer Beziehung ohne Hierarchie und ohne Gewalt, aber mit ganz viel Klarheit und Widerstand gegen problematische Verhalten sowie Vernetzung von Eltern, LehrerInnen und PädagogInnen. Anstatt der Kontrolle des Gegenübers geht es nun um Selbstkontrolle, wodurch die Autorität nicht vom Gegenüber abhängig ist. Die Neue Autorität wurde vor über 20 Jahren von Prof. Haim Omer in Tel Aviv begründet. Seither wird sie weltweit in unterschiedlichsten Bereichen und Facetten weiter entwickelt. Überblick Schloss Hofen bietet seit Jahren die Grundlagen „Neue Autorität durch Beziehung statt Gewalt“ nach dem Konzept von Prof. Haim Omer an. Auf vielfachen Wunsch und in Kooperation mit PINA – Pädagogisches Institut für Neue Autorität entwickelte Schloss Hofen den Zertifikatslehrgang Neue Autorität, der jetzt erstmalig angeboten wird. Das sechstägige Grundlagenseminar wird erweitert mit vier Aufbauseminaren. Diese werden unter Berücksichtigung der örtlichen Bedarfe und Bedingungen mit entsprechenden FachreferentInnen angeboten. Unterstützend wird ein Co-Referent / eine Co-Referentin von PINA mit dabei sein, um ein praxisnahes Begleiten zu ermöglichen und die örtlichen Aspekte miteinzubeziehen. Ziel: Ziel ist das gegenseitige, praxisorientierte und praxisreflektierende Lernen bei den Seminaren. Die Erweiterung der Handlungs möglichkeiten durch das Kennen des sozialen Netzwerkes, den direkten Austausch und die Reflexion u.a. in den Peergruppen. Aufbau: Modul I: Grundkurs „Neue Autorität durch Beziehung statt Gewalt Coaching von Eltern, LehrerInnen und PädagogInnen nach Haim Omer“ Voraussetzung: Pädagogische Fachkräfte aus Einrichtungen der Jugendhilfe, Beratung und Betreuung, bei Ämtern und Behörden, Schulen und berufsbildenden Einrichtungen, SozialarbeiterInnen, PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, Diplom–SozialbetreuerInnen Familienarbeit, FamilienhelferInnen, Fachkräfte in Familien Dauer: 2 x 3 Tage Modul II: Aufbaukurs Es werden vier themenspezifische Aufbauseminare angeboten mit zwei dazwischenliegenden Peergruppentreffen. Die Themen der Aufbauseminare sind: •Neue Autorität und Jugendhilfe •Neue Autorität interkulturell •Gewaltfreier Widerstand und Neue Autorität in der Arbeit mit Trauma •Supervision zur Neuen Autorität •Fixe Peergruppe mit eigener Themenstellung Die Aufbauseminare von Modul II sind nur gesamt buchbar. Voraussetzung: AbsolventInnen des Grundkurses von Schloss Hofen, AbsolventInnen bei Jupident bzw. Caritas oder anderen Trägern; sonstig Interessierte, die die Kenntnisse des Grundkurses nachweisen können. Dauer: 4 x 2 Tage und 2 x ca. 2 Stunden Termine, Orte und ReferentInnen: Das Modul I, der Grundkurs wird jährlich angeboten und das Modul II mit den Aufbauseminaren nach Bedarf. Die Termine entnehmen Sie aus der nachfolgenden Übersichtstabelle und weitere Details aus den Einzelausschreibungen. Zertifikat: Sie erhalten das Zertifikat durch Nachweis der Teilnahme am Modul I: Grundkurs bzw. durch Nachweis der gleichwertigen Vorleistung und der Teilnahme am Modul II: Aufbaukurs nach erfolgreicher Rückmeldung FRÜHJAHR 2016 . 19 Sozialarbeit / Sozialpädagogik Neue Autorität - Zertifikatslehrgang: Überblick Sozialarbeit / Sozialpädagogik der ReferentInnen beim letzten Seminar der Supervision. Anrechnung: Diese Veranstaltung ist als Fortbildung für MediatorInnen und für Sozialbetreuungsberufe anerkannt. Bitte entnehmen Sie die anrechenbaren Einheiten aus der Einzelausschreibung von Modul I und II. Information und Anmeldung: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26 6911 Lochau T +43 5574 4930 460 [email protected] www.schlosshofen.at Übersicht 2016 - 2017 Zertifikatslehrgang Neue Autorität nach dem Konzept von Haim Omer Zeitliche und inhaltliche Verteilung: Dauer/ Tage Modul I: Grundkurs 2016 - 2017 ReferentInnen Termin und Ort 3,0 Block 1: Grundkurs 24 UE* Angela Eberding und Ruth Tillner, Syst. Akademie Bramsche Herbst 2016: 10. – 12. 10. 2016 Schloss Hofen Lochau 3,0 Block 2: Grundkurs 24 UE* Angela Eberding und Ruth Tillner, Syst. Akademie Bramsche 1. Quartal 2017: 27. – 29. 3. 2017 Schloss Hofen Lochau Hans Steinkellner und Co-Referent von PINA Martin Fellacher 2. Quartal 2016: 29. – 30. 6. 2016 VHS Götzis Modul II: Aufbauseminare 2016 2017 2,0 Aufbauseminar: Neue Autorität und Jugendhilfe 16 UE* 0,3 1. Fixe Peergruppe mit Martin Fellacher 2,0 Aufbauseminar: Neue Autorität interkulturell 16 UE* 0,3 2. Fixe Peergruppe mit Martin Fellacher 2,0 Aufbauseminar: Gewaltfreier Widerstand und Neue Autorität in der Arbeit mit Trauma 16 UE* Peter Jakob und Co-Referentin von PINA Claudia Schedler 1. Quartal 2017: 16. – 17. 1. 2017 Schloss Hofen Lochau 2,0 Supervision zur Neuen Autorität 16 UE* Angela Eberding und Ruth Tillner, Syst. Akademie Bramsche mit CoReferentInnen von PINA Martin Fellacher und Claudia Schedler. 2. Quartal 2017: Gruppe 1 und 2 30. – 31. 3. 2017 Schloss Hofen Lochau Angela Eberding und Co-Referent von PINA Martin Fellacher 14,6 gesamt 118 UE* * UE = Unterrichtseinheit à 50 Minuten 20 . SOZIALE ARBEIT Herbst 2016: 13. – 14. 10. 2016 Schloss Hofen Lochau Nach dem Konzept von Haim Omer Modul I: Grundkurs Neue Autorität durch Beziehung statt Gewalt Eltern und professionelle PädagogInnen sind immer wieder mit ungewöhnlichen, destruktiven und gewalttätigen Verhaltensweisen von Kindern konfrontiert. Sie fühlen sich dann oft hilf- und ratlos. Sie ziehen sich zurück, lassen gewähren oder geraten in eskalierende Machtkämpfe. Professor Haim Omer (Tel Aviv) befasst sich seit Jahren mit der Frage, wie sich das Denken und Handeln des Gewaltlosen Widerstandes (Mahatma Gandhi, Martin Luther King) in erzieherisches Handeln und in die Beratungsarbeit integrieren lässt. Er prägte in diesem Zusammenhang den Begriff „Neue Autorität“, um ein verändertes Selbstverständnis von Autorität zu skizzieren, das sich nicht auf Macht und Durchsetzung gründet, sondern auf Beziehung, Verbundenheit und Kooperation. beiterInnen, PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, Diplom SozialbetreuerInnen Familienarbeit, FamilienhelferInnen, Fachkräfte in Familien. ReferentInnen: Dr. phil. Angela Eberding, Osnabrück (D), Diplompädagogin, Systemische Familientherapeutin, Supervisorin (SG), Systemischer Elterncoach (IFW), Systemische Traumapädagogin, in freier Praxis tätig, Arbeitsschwerpunkte: Neue Autorität, Systemisches Elterncoaching, Chronische Erkrankungen im Kindesalter, Interkulturelle Kommunikation, Traumapädagogik Ruth Tillner, Dipl.Soz.päd./-arb., Systemische Therapeutin, Systemischer Elterncoach (Neue Autorität), Supervisorin, Mediatorin und Energetische Psychologie; seit 1996 freiberuflich tätig mit den Arbeitsschwerpunkten Neue Autorität und Mediation; 2004 Mitgründerin der Systemischen Akademie Bramsche, ein Aus- und Weiterbildungsinstitut Mit der Haltung und den Interventionen der Neuen Autorität können Eltern und andere PädagogInnen die Erfahrung machen, dass sie die eigenen Kompetenzen erweitern, Entscheidungssicherheit zurückgewinnen, und dass sie von anderen Menschen darin unterstützt werden. Gleichzeitig werden destruktive Eskalationen vermieden und z. B. durch Beziehungs- und Wiedergutmachungsgesten die Verbundenheit zwischen allen Beteiligten stärkt. Ort: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung, Hoferstrasse 26, 6911 Lochau In dem zweiteiligen Seminar werden die Begrifflichkeiten „Neue Autorität“ und „Präsenz“ erläutert, die Methoden (Handlungsaspekte) und Grundhaltungen erfahrbar gemacht, das Coaching von Eltern sowie PädagogInnen beschrieben und in den jeweiligen Arbeitsbereichen umgesetzt. Das zentrale Seminarziel ist, die TeilnehmerInnen in die Lage zu versetzen, die Handlungsaspekte und die Haltung der Neuen Autorität in ihren jeweiligen Arbeitsbereich umsetzen und anwenden zu können. Veranst. Nr. 2164101 Termine: 10. – 12. Oktober 2016 und 27. – 29. März 2017, 9:00 – 17:30 Uhr Beitrag: € 860,- inkl. 10% MwSt., Seminarunterlagen Mitveranstalter: Institut für Sozialdienste (IfS) Anrechnung: Diese Veranstaltung ist als Fortbildung für MediatorInnen und Sozialbetreuungsberufe anerkannt und mit 48 Einheiten anrechenbar. Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Einrichtungen der Jugendhilfe, Beratung und Betreuung, bei Ämtern und Behörden, Schulen und berufsbildenden Einrichtungen, Sozialar FRÜHJAHR 2016 . 21 Sozialarbeit / Sozialpädagogik Neue Autorität - Zertifikatslehrgang: Sozialarbeit / Sozialpädagogik Vertiefendes Angebot: Dieser 6-tägige Grundkurs, Modul I ist die Voraussetzung zur Teilnahme am Zertifikatslehrgang Neue Autorität nach dem Konzept von Haim Omer, Modul II. Der Zertifikatslehrgang besteht gesamt aus 4 Aufbauseminaren, davon sind es 3 themenspezifische Vertiefungen und 1 Supervisionsseminar. Begleitet werden die Aufbauseminare von 2 Peergruppentreffen zwischen den Seminaren (s. hierzu extra Ausschreibung). Anmeldung bis 29. August 2016 an: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26 6911 Lochau T +43 5574 4930 460 [email protected] www.schlosshofen.at finden. Die Termine und der Ort werden individuell beim ersten Aufbauseminar vereinbart. Die Peergruppen werden mit ca. 6 Personen und das 4. Aufbauseminar mit ca. 12 Personen durchgeführt, hierdurch ist intensives arbeiten gewährleistet. Zielgruppe: AbsolventInnen des Grundkurses von Schloss Hofen, AbsolventInnen bei Jupident bzw. Caritas oder anderen Trägern; sonstig Interessierte, die die Kenntnisse des Grundkurses nachweisen können. Bitte weisen Sie mit der Anmeldung Ihre Vorkenntnisse nach (Kopie der Teilnahmebestätigung oder digital im Anhang). Beitrag: € 1.540.-, jeweils inkl. 10% MwSt., Seminarunterlagen Modul II: Veranst. Nr. 2164102 Aufbaukurs Neue Autorität durch Beziehung statt Gewalt Kooperationspartner: PINA – Pädagogisches Institut für Neue Autorität Die Aufbauseminare des Zertifikatslehrgangs Neue Autorität sind von Schloss Hofen in Kooperation mit PINA – Pädagogisches Institut für Neue Autorität entwickelt worden und werden erstmalig angeboten. Es ist eine spezifische und praxisorientierte Vertiefung in der Arbeit mit Gewaltfreiem Widerstand und Neuer Autorität. Das Modul II, die Aufbauseminare, können nur als gesamtes Paket gebucht werden. Zwischen den Seminaren werden 2 Peergruppen unter Beteiligung von PINA statt- 22 . SOZIALE ARBEIT Anrechnung: Diese Veranstaltung ist als Fortbildung für MediatorInnen und Sozialbetreuungsberufe anerkannt und mit 69 Einheiten anrechenbar. Anmeldung bis 20. Mai 2016 an: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26 6911 Lochau T +43 5574 4930 460 [email protected] www.schlosshofen.at Nach dem Konzept von Haim Omer Aufbauseminar 1: Neue Autorität und Jugendhilfe In diesem Seminar werden wir uns mit der Frage beschäftigen, wie wir Erwachsene in den unterschiedlichen Rollen der Kinderund Jugendhilfe eine neue Form der Präsenzverkörpern können, die im Wesentlichen auf der Selbstverankerung in unserer Erziehungsverantwortung, der Selbstkontrolle, im Netzwerk und der Zeit beruht. Ausserdem werden wir uns mit dem professionellen Umgang mit Konflikten und Gewalt in der sozialpädagogischen Praxis auseinander setzen. Dabei werden wir das Augenmerk darauf lenken, wie wir Erwachsene in schwierigen Situationen deeskalieren und Beziehungen gestalten können. Wir werden erarbeiten, wie SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, usw. eine neue Form von Autorität leben können, die ohne Gewalt auskommt, nicht in Gefahr ist, sich in Machtkämpfe zu verwickeln, Unterstützungssysteme nutzt und bemüht ist, einen guten Kontakt und eine gute Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen herzustellen. Der Umgang mit der Arbeit im „Zwangskontext“ muss dabei beachtet werden. In der Fortbildung werden den Praxiserfahrungen der TeilnehmerInnen viel Raum gegeben und anhand konkreter Beispiele Lösungsschritte erarbeitet und erprobt. berater und Gewaltpädagoge, Supervisor und Coach; langjähriger Mitarbeiter in der Männerberatung des Landes OÖ; Geschäftsführer Institut für Neue Autorität (INA); Trainer, Vortragender und Seminarleiter Co-Referent: DSA Martin A. Fellacher, MA, Schlins, Leiter des PINA – Pädagogisches Institut für Neue Autorität; langjährige Erfahrung als Sozialarbeiter und Führungskraft im Kontext von Interkulturalität, Sucht, Gesundheit, Männerarbeit, Familie und Jugend Ort: Volkshochschule Götzis, Am Garnmarkt 12, 6840 Götzis Termin: 29. – 30. Juni 2016, 9:00 – 17:00 Uhr Aufbauseminar 2: Neue Autorität interkulturell Kinder, die ein stark oppositionelles, destruktives oder gewalttätiges Verhalten zeigen, machen Eltern, Lehrer und professionelle Erziehungspersonen oft hilflos und überfordert, insbesondere wenn die traditionellen autoritären Erziehungspraktiken nicht mehr gewollt sind, gesellschaftlich abgelehnt oder gar bestraft werden. Hier setzt die „Neue Autorität“ an mit Werten und Haltungen wie z. B. Präsenz, Beziehung, Gewaltlosigkeit, Vernetzung, Autorisierung und Transparenz. Die TeilnehmerInnen werden durch Vermitteln der Haltungen der „Neuen Autorität“, von „Präsenz“, „Wachsamer Sorge“ und „Gewaltlosem Widerstand“ im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe gestärkt. Die Betreuung von Kindern und Jugendlichen in sozialpädagogischen / -therapeutischen Wohngruppen wird ebenso in den Blick genommen, wie die ambulante Familienhilfe. Sie erwerben Kenntnisse zur Vermittlung von Handlungskompetenz für Fachleute in der Kinder- und Jugendhilfe z.B. auch der Betreuungspersonen in sozialpädagogischen Einrichtungen im Umgang mit respektlosem, gefährdendem und gewalttätigem Verhalten von Kindern und Jugendlichen und in der Zusammenarbeit mit Eltern, Schulen und anderen Unterstützungssystemen. In Familien mit Migrationshintergrund berufen sich hilflose Eltern (und insbesondere Väter) oft stärker auf Erziehungspraktiken und Werte der traditionellen Autorität als die Systeme, in denen sich die Kinder in der Aufnahmegesellschaft bewegen. Im Seminar wird eine Einführung in die Interkulturelle Kommunikation gegeben, um anschließend gemeinsam mit den TeilnehmerInnen zu erarbeiten, wie sie kultursensibel die Werte und Haltungen der Neuen Autorität an Eltern mit Migrationshintergrund vermitteln und diese darin coachen können. Referent: DSA Hans Steinkellner, Scheibbs, Gewalt- Referentin: Dr. phil. Angela Eberding, Osnabrück (D), FRÜHJAHR 2016 . 23 Sozialarbeit / Sozialpädagogik Neue Autorität - Zertifikatslehrgang: Aufbaukurs Sozialarbeit / Sozialpädagogik Diplompädagogin, Systemische Familientherapeutin, Supervisorin (SG), Systemischer Elterncoach (IFW), Systemische Traumapädagogin, in freier Praxis tätig, Arbeitsschwerpunkte: Neue Autorität, Systemisches Elterncoaching, Chronische Erkrankungen im Kindesalter, Interkulturelle Kommunikation, Traumapädagogik Co-Referent: DSA Martin A. Fellacher, MA, Schlins, Leiter des PINA – Pädagogisches Institut für Neue Autorität; langjährige Erfahrung als Sozialarbeiter und Führungskraft im Kontext von Interkulturalität, Sucht, Gesundheit, Männerarbeit, Familie und Jugend Ort: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung, Hoferstrasse 26, 6911 Lochau Termin: 13. – 14. Oktober 2016, 9:00 – 17:00 Uhr Aufbauseminar 3: Gewaltfreier Widerstand und Neue Autorität in der Arbeit mit Trauma Ziel: Die Teilnehmerinnen sollen befähigt werden, Methoden des Gewaltfreien Widerstandes (GWF) zur Bewältigung von Traumaerfahrung bei Eltern, Erziehenden, Kindern und Jugendlichen einzusetzen. Inhalte: Das Seminar befasst sich mit drei Themenschwerpunkten: •die Arbeit mit dem größeren System um die Familie herum, um ein sicheres Um- feld für die Traumabewältigung in der Familie herzustellen; •traumabezogene Verwendung von Metho- den des GFW zur Unterstützung trauma- tisierter Eltern und Erziehender und •kindfokussierte Arbeit mit Versöhnungs- und Beziehungsgeten, um die unbefrie- digten psychologischen Bedürfnisse ent- wicklungstraumatisierter Kinder und Ju- gendlicher anzusprechen. Viele Kinder und Jugendliche mit gewalttätigem Verhalten haben niemals traumatisierende Erfahrungen in der frühkindlichen Entwicklung gemacht. In mehrfachbelasteten Familien, bei Pflegekindern und in der stationären Jugendhilfe ist dies jedoch häufig der Fall, und da erweist sich aggressives Kindesverhalten jedoch oft als besonders hartnäckig. In Familien, in denen Eltern oft ein Leben lang Gewalt- und Missbrauchserfahrung gemacht haben, steht oft nicht nur die Aggression des Kindes der Heilung aller Betroffenen im Wege, sondern auch kontraproduktive Haltungen anderer Erwachsener, die auf die Familie einwirken. Ein soziales Umfeld, in dem Fachkräfte, Verwandte und Gemeindeangehörige oft Eltern und Kind kritisch gegenüberstehen und kontrollierend einzugreifen versuchen, steht der Entwicklung eines elementaren Sicherheitsgefühls in der Familie im Wege und blockiert ihre Selbstheilungskräfte. Dieses Seminar soll die Teilnehmenden dazu befähigen, traumatische Reaktionen 24 . SOZIALE ARBEIT Referent: Dr. Peter Jakob, Bishopstone Seaford (GB), Consultant Clinical Psychologist, (vormals Chefpsychologe im Staatlichen Gesundheitswesen Grossbritanniens), Systemischer Familientherapeut und Systemischer Supervisor, Direktor und Klinischer Leiter von „PartnershipProjects“. Co-Referentin: Mag.a Claudia Schedler, Klinische Psychologin & Gesundheitspsychologin, langjährige Erfahrung in den Bereichen Interkulturalität, Gender & Stationäre Kinder- und Jugendhilfe; Mitinitiatorin des Netzwerkes GFW-Vorarlberg. Derzeit tätig im Psychologischen Fachdienst der Stiftung Jupident. Ort: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung, Hoferstrasse 26, 6911 Lochau Termin: 16. – 17. Januar 2017, 9:00 – 17:00 Uhr Aufbauseminar 4: Supervision zur Neuen Autorität Supervision im Rahmen einer Ausbildung hat das Ziel, das Erlernte anhand von Fallbeispielen zu reflektieren. Bei dem Ansatz der Neuen Autorität geht es um eine Haltung von den Erziehungsverantwortlichen, die sich aus einem humanistischen und systemischen Weltbild begründet. Durch die Vorstellung des eigenen Arbeitens können die Teilnehmenden die Erfahrungen aus der Weiterbildung einbringen und erhalten ein Feedback vonseiten der SupervisorInnen. Die Supervision dient zum einen dazu, eigene Problematiken und Widersprüche anzusprechen, um Klarheit über das Handeln zu erhalten und dann die notwendigen Entscheidungen zu treffen, im Sinne der Neuen Autorität zu agieren. Zum anderen dient sie dazu, eine wertschätzende Rückmeldung über die fachliche Entwicklung im Rahmen der Fortbildung zu erhalten. Die in der Supervision eingebrachten Fälle sind die Grundlage für das Kolloquium, bei dem diese Fallarbeit als Abschlussarbeit einfließt. Referentinnen: Dr. phil. Angela Eberding, Osnabrück (D), Diplompädagogin, Systemische Familientherapeutin, Supervisorin (SG), Systemischer Elterncoach (IFW), Systemische Traumapädagogin, in freier Praxis tätig, Arbeitsschwerpunkte: Neue Autorität, Systemisches Elterncoaching, Chronische Erkrankungen im Kindesalter, Interkulturelle Kommunikation, Traumapädagogik Ruth Tillner, Dipl.Soz.päd./-arb., Systemische Therapeutin, Systemischer Elterncoach (Neue Autorität), Supervisorin, Mediatorin und Energetische Psychologie; seit 1996 freiberuflich tätig mit den Arbeitsschwerpunkten Neue Autorität und Mediation; 2004 Mitgründerin der Systemischen Akademie Bramsche, ein Aus- und Weiterbildungsinstitut FRÜHJAHR 2016 . 25 Sozialarbeit / Sozialpädagogik in Eltern, Kindern und Jugendlichen bei vorherrschender Kindesgewalt zu erkennen und kontraproduktive Interaktionen im umfassenden System um die Familie zu identifizieren. Auf der Grundlage von Systemtheorie, Traumatheorie und Bindungstheorie wird ein theoretisches Verständnis der traumabelasteten Interaktionsprozesse ums Kind entwickelt. Die Seminarteilnehmenden lernen, wie sie Methoden des GFW verwenden können, um der Familie und dem größeren System zu helfen, konstruktive Bündnisse zu entwickeln, die zur Eigenkompetenzerfahrung der Eltern und einem Sicherheitsgefühl in der Familie beitragen, um so die zur Traumabewältigung notwendigen inneren und zwischenmenschlichen Ressourcen zu aktivieren. Es wird darüberhinaus aufgezeigt, wie gewaltfreie Methoden zur Traumabewältigung der Eltern beitragen können. Die Seminarteilnehmenden werden sich in der Entwicklung von kindfokussierten Beziehungsgesten üben, die den Sorgedialog zwischen Eltern oder Erziehenden und Kind wieder aktivieren können, wo es vorher zu Entfremdung und Beziehungsbruch gekommen ist. Sozialarbeit / Sozialpädagogik Co-ReferentInnen: Mag.a Claudia Schedler, Klinische Psychologin & Gesundheitspsychologin, langjährige Erfahrung in den Bereichen Interkulturalität, Gender & Stationäre Kinder- und Jugendhilfe; Mitinitiatorin des Netzwerkes GFW-Vorarlberg. Derzeit tätig im Psychologischen Fachdienst der Stiftung Jupident. DSA Martin A. Fellacher, MA, Schlins, Leiter des PINA – Pädagogisches Institut für Neue Autorität; langjährige Erfahrung als Sozialarbeiter und Führungskraft im Kontext von Interkulturalität, Sucht, Gesundheit, Männerarbeit, Familie und Jugend 26 . SOZIALE ARBEIT Ort: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung, Hoferstrasse 26, 6911 Lochau Termin: 30. – 31. März 2017, 9:00 – 17:00 Uhr Sich im Sturm wiegen, anstatt zu brechen Wir durchleben viele Krisen in unserem Leben. Manche kommen von außen auf uns zu (wie eine Krankheit, ein Umzug, soziale Ausgrenzungen, eine Trennung), manche entstehen im Rahmen von Wachstum und Entwicklung (wie die Übergänge vom Kindergarten in die Schule, vom Kind sein zur Pubertät oder von der Schule in die Ausbildung). Doch warum gehen manche Menschen gestärkt aus einer Krise hervor und warum zerbrechen andere an ihren Schicksalsschlägen? Spannende Antworten hierzu bietet die Resilienzforschung. Sie untersucht, wieso es einigen Menschen gelingt, mit extremen Belastungen in angemessener Weise umzugehen und dabei psychisch wie auch physisch gesund zu bleiben. Das Seminar gibt eine fundierte Einführung in das Resilienz-Konzept und gibt einen praxisnahen Einblick in das Resilienz-ZirkelTraining nach dem Bambus-Prinzip®. Der Bambus steht seit jeher für eine gelungene Strategie im Umgang mit stürmischen Zeiten: Sich biegen und im Wind wiegen, anstatt zu brechen, d.h. Flexibilität und Beweglichkeit zeigen, zugleich tief verwurzelt, stabil und standhaft sein. Mit dem BambusPrinzip beschreiben wir daher zentrale Eigenschaften, die auch dem Menschen im Umgang mit Krisen, Problemen und Belastungen helfen können. Denn ist der Mensch flexibel und anpassungsfähig kann er im Umgang mit Stress und Belastungen auf eine Vielzahl von Reaktionsweisen zurückgreifen und mit einer Krise selbstwirksamer umgehen. Inhalt: Tag 1: Resilienz - Einführung und Grundlagen •Ergebnisse der Resilienzforschung im Überblick •Das Resilienz-Konzept im Beratungs- und Betreuungskontext •Resilienz-Zirkel-Training nach dem Bambus-Prinzip •Praktische Übungen zur Selbstreflektion Tag 2: Resilienz-Zirkel-Training - Transfer auf den persönlichen Arbeitsalltag •Wie stärke ich meine eigene Resilienz? •Wie fördere ich die Resilienz meiner KlientInnen? •Wie schaffe ich eine resiliente Arbeitsumgebung? •Bearbeitung von Fallbeispielen und Entwicklung individueller Handlungs ansätze. Die TeilnehmerInnen erleben zwei abwechslungsreiche Trainingstage mit Impulsvorträgen und praktischen Übungen zur Selbstreflektion. Sie erweitern Ihren eigenen Methodenkoffer mit interaktiven Übungen, u.a. aus dem NLP, dem Systemischen Coaching und dem Improvisationstraining. Zielgruppe: PädagogInnen, BeraterInnen, SozialarbeiterInnen, Fachkräfte im Sozialwesen. Referentin: Ella Gabriele Amann, Berlin (D), Systemischer Coach, Systemische Familientherapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPG), NLP-Trainerin und ImprovisationsLehrtrainerin; langjährig tätig im Bereich der allgemeinen und betrieblichen Gesundheitsförderung mit den Schwerpunkten Stress- und Burn-out-Prophylaxe, WorkLive-Balance, Kommunikation und Führung; Entwicklerin des Resilienz-Zirkel-Trainings nach dem Bambus-Prinzip®, Leiterin der ResilienzKompakt-Weiterbildung für TrainerInnen, TherapeutInnen und BeraterInnen. Ort: Bildungshaus St. Arbogast, Montfortstraße 88, 6840 Götzis Termin: 30. Juni – 1. Juli 2016, 9:00 - 17:30 Uhr Beitrag: € 390,- inkl. 10% MwSt., Seminarunterlagen. Veranst. Nr. 2164103 Anrechnung: Diese Veranstaltung ist als Fortbildung für MediatorInnen und Sozialbetreuungsberufe anerkannt und mit 16 Einheiten anrechenbar. Anmeldung bis 17. Mai 2016 an: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26, 6911 Lochau T +43 5574 4930 460 [email protected] www.schlosshofen.at FRÜHJAHR 2016 . 27 Sozialarbeit / Sozialpädagogik Re s i l i e n z - F ö r d e r u n g n a c h d e m B a m b u s - P r i n z i p ® Handlungsfeld Interkulturelle Arbeit Diver s itätsk o m pe te n z : Vo m Um g an g m i t k u lt u re lle r, s ozialer un d re l ig iö s e r D if f e re n z u n d D i ve rsi t ät Seminar der Reihe "Interkulturelle Arbeit und Diversität" Das Seminar bietet die wesentlichen Grundlagen für eine gelingende und professionelle Gestaltung von Interaktionen bei kultureller, sozialer und religiöser Diversität. Diese Grundlagen sind besonders wichtig für die Arbeit in privaten und öffentlichen Einrichtungen, in der Beratung, der pädagogischen Arbeit, in Gesundheitseinrichtungen u.a.m. MediatorInnen werden mit diesen Kompetenzen bei gegebenem Migrationshintergrund der Parteien sowohl in der Familien- als auch in der Zivilrechtsmediation erfolgreicher sein. Inhalte: •Überblick über die wesentlichen Diver sitätsdimensionen und deren jeweilige Be- sonderheiten im Umgang mit unterschied- lichen Zielgruppen •Methoden zur Komplexitätsreduktion: Wie stelle ich bei Missverständnissen fest, welchen Rolle dabei kulturelle, soziale, oder religiöse Hintergründe spielen? Und welchen Einfluss haben dabei andere Di- versitätsdimensionen wie Geschlecht, Alter und Bildungshintergrund? •Transkulturelle Kompetenz: Verhaltens- kodes und kulturelle Normen in Vorarl- berg/Österreich und den Immigrationslän- dern: Einstieg und interaktive Erarbeitung. (Länderspezifisches Hintergrundwissen betreffend der wichtigsten Zuwander- ungs- / Flüchtlingsgruppen wie Türkei, Syrien, Irak und Afghanistan sowie für die Tschetschenien werden in vertiefenden Seminaren vermittelt.) •Die Funktion von Religionen in der Immi- gration und konkrete Tipps für den beruf- lichen Alltag mit speziellem Fokus Islam •Angewandte Vorurteilssensibilisierung statt "vorurteilsfrei" werden. Individualpsychologischer Kontext und angewandte Methoden anhand von Bil- dern und Filmen. •Mediation von Diversitätskonflikten und Good Practice Beispiele •Bearbeitung und Analyse von Fallbei spielen aus der Praxis der Teilnehmenden Der Referent bietet die Möglichkeit, dass Teilnehmende ihre Fragen schon im Voraus einbringen können. Bitte bis zum 20. Jänner 2016 an [email protected]. 28 . SOZIALE ARBEIT Ziel: •Grundlagenwissen: Diversität und Trans- kulturalität im Berufsalltag •Sensibilisierung im Umgang mit kulturel- ler und religiöser Vielfalt •Erkennen von Diversitätspotentialen und Ausschlussmechismen •Anwendung und Übung konkreter Hand- lungstrategien Zielgruppe: Fachkräfte die in Sozial- und Gesundheitseinrichtungen, Ämtern und Behörden beratend, pädagogisch oder auf andere Weise in direktem Kontakt oder planend mit Menschen mit Migrationshintergrund tätig sind. MediatorInnen. Engagierte Freiwillige sind ebenso angesprochen, sie können bei Schloss Hofen eine Kostenbefreiung beantragen. Referent: Mag. Roland Engel, Bildungswissenschafter, zertifizierter Trainer und Organisationsberater für Diversität und transkulturelle Kompetenz (NTL, ÖAGG, ÖGGO). Lehrbeauftragter an der Donau-Universität Krems und den FH Wien und Innsbruck. Langjährige Erfahrung mit Diversity Einführungsworkshops, Teamentwicklungen und Konfliktmediationen in der öffentlichen Verwaltung und in Sozial- und Gesundheitseinrichtungen. Gründungsmitglied der ASD- Austrian Society for Diversity www.socientyfordiversity.at) und dem Institut für Diversity. Ort: Volkshochschule Götzis, Am Garnmarkt 12, 6840 Götzis Termine: Wegen beschränkter Zahl der Teilnehmenden wird der Kurs an zwei Terminen angeboten. Bitte geben Sie bei der Anmeldung bekannt, ob Sie ggf. an beiden Terminen teilnehmen könnten. •Termin: 1. Februar 2016, 9:00 – 17:30 Uhr •Termin: 2. Februar 2016, 9:00 – 17:30 Uhr Veranst. Nr. •Termin 1: 2164201 •Termin 2: 2164202 Empfehlung und Hinweis: Diese Veranstaltung ist das grundlegende Seminar zur Seminarreihe „Interkulturelle Arbeit und Diversität“, die weitere Seminare zu länderspezifischen Schwerpunkten wie Türkei, Syrien und Tschetschenien sowie Rechtsveranstaltungen enthält. Anerkennung: Diese Veranstaltung ist als Fortbildung für MediatorInnen im Sinne des Mediationsgesetzes und gemäß Psychologengesetz § 33 Abs. 1 und für SozialbetreuerInnen als Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen entsprechend mit 8 Einheiten anrechenbar. Kooperationspartner: Amt der Vorarlberger Landesregierung und okay. zusammen leben, Projektstelle für Zuwanderung Mitveranstalter: Institut für Sozialdienste (IfS) Anmeldung bis 12. Jänner 2016 an: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26 6911 Lochau T +43 5574 4930 460 [email protected] www.schlosshofen.at FRÜHJAHR 2016 . 29 Handlungsfeld Interkulturelle Arbeit Beitrag: € 132,-, inkl. 10% MwSt., Seminarunterlagen Ermäßigung: Bei Buchung weiterer Veranstaltungen der Seminarreihe „Interkulturelle Arbeit und Diversität“ oder eines der einschlägigen Rechtsseminare wird – sofern eine Sammelbuchung übermittelt wird - je Veranstaltung ein Preisnachlass in Höhe von 10% auf den Nettobetrag gewährt. Kostenfreiheit: Dank der Zusage einer finanziellen Förderung durch das Amt der Vorarlberger Landesregierung können engagierte Freiwillige bei der Anmeldung mit Begründung eine Kostenbefreiung beantragen. Handlungsfeld Interkulturelle Arbeit G e s c h i c h t e , K u l t u r e n u n d Re l i g i o n e n i n d e r T ü r k e i u n d i h r e Fa m i l i e n s y s t e m e i m I n t e g r a t i o n s p r o z e s s Seminar der Reihe „Interkulturelle Arbeit und Diversität“ Das Seminar wird sich mit der Geschichte, den Kulturen und Religionen der Türkei und mit den Inhalten islamischer Kultur, Tradition und ihren Einflüssen auf die Erziehung befassen. Anhand der Landkarte der Türkei wird in diesem Seminar auf die wichtigsten Volksgruppen und Minderheiten eingegangen. Sie werden in Ihren historischen Zusammenhängen, in ihrer Gemeinsamkeit und ihren Differenzen vorgestellt. Sollte es zeitlich möglich sein, wird auch auf die sog. „radikalisierten Identitäten“ vor allem des Islamismus eingegangen und diese aus den historischen, psychologischen, soziologischen und politischen Zusammenhängen heraus erläutert. Anschließend werden Themen wie die Erziehungsvorstellungen, die Rolle der Frau, des Mannes und des Kindes in der islamischen Kultur behandelt, Norm- und Wertevorstellungen differenziert betrachtet und Unterschiede in der Erziehung dargestellt. Außerdem werden kulturbedingte Verständigungsschwierigkeiten aufgezeigt. Beleuchtet werden ferner Aspekte der Bindungstheorie und es soll der Fokus auf die Bindungsmuster mit Söhnen und Töchtern gerichtet werden. Anhand von Fallbeispielen wird auch die Art und Weise der Integration in die Aufnahmegesellschaft diskutiert und ob Blockaden im Integrationsprozess vorliegen. Ziel: Ein besseres Verstehen der Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen soll den Zugang zu ihnen erleichtern und eine differenzierte Wahrnehmung der Zielgruppe ermöglichen. Zielgruppe: Fachkräfte in der Beratung bzw. Betreuung von MigrantInnen im Sozial-, Gesundheitsund Bildungswesen, bei Ämtern und Behörden; TeilnehmerInnen der letzten modularen Seminarreihen. Referent: Dr. Ilhami Atabay, München (D), Dipl.- Psychologe, Pädagoge M.A., Psychologischer Psychotherapeut, Verhaltenstherapeut und 30 . SOZIALE ARBEIT Supervisor, interkultureller Trainer und Autor. Ort: Volkshochschule Götzis, Haus Bildung am Garnmarkt, Am Garnmarkt 12, 6840 Götzis Termin: 22. April 2016, 9:00 - 18:00 Uhr Beitrag: € 127,- inkl. 10% MwSt., Seminarunterlagen Ermäßigung: Bei Buchung weiterer Veranstaltungen der Seminarreihe „Interkulturelle Arbeit und Diversität“ oder eines der einschlägigen Rechtsseminare wird – sofern eine Sammelbuchung übermittelt wird - je Veranstaltung ein Preisnachlass in Höhe von 10% auf den Nettobetrag gewährt. Veranst. Nr. 2164204 Empfehlung und Hinweis: Diese Veranstaltung ist Teil der Seminarreihe „Interkulturelle Arbeit und Diversität“ mit weiteren länderspezifischen Schwerpunkten wie Syrien und Tschetschenien. Die Veranstalter empfehlen auch das grundlegende Seminar „Diversitätskompetenz …“ zu besuchen, sofern solche Kompetenzen nicht bereits erworben sind. Kooperationspartner: Eine Kooperation mit okay. zusammen leben, Projektstelle für Zuwanderung und dem Institut für Sozialdienste (IfS) Anerkennung: Diese Veranstaltung ist als Fortbildung für MediatorInnen im Sinne des Mediationsgesetzes anerkannt und gemäß Psychologengesetz § 33 Abs. 1 und Psychotherapiegesetz § 14 Abs. 1, sowie für SozialbetreuerInnen als Fort- und Weiterbildungsveranstaltung mit 8 Einheiten anrechenbar. Anmeldung bis 17. März 2016 an: Schloss Hofen - Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26 6911 Lochau T +43 5574 4930 460 [email protected] www.schlosshofen.at Seminar der Reihe "Interkulturelle Arbeit und Diversität" Tschetschenien hat sich in den letzten Jahren rein äußerlich prächtig entwickelt. Die Steinwüste Grosny hat sich in eine moderne Stadt mit Luxusgebäuden und Einkaufszentren gewandelt. Dennoch, auch im Tschetschenien des Jahres 2015 herrschen bisweilen weiterhin Willkür und Gesetzlosigkeit. In dem Land greif auch eine alles verschlingende Angst um sich. Die Menschen fürchten sich offen zu sprechen und sind in nicht wenigen Fällen in größter Sorge um ihr Leben. „Freiwillige Rückkehrer“ sind wohl nicht immer so sicher, wie dies von manchen europäischen Regierungen verlautbart wird. Die Nachkriegssituation und offene Rechnungen zwischen rivalisierenden Clans lassen Tschetschenien nicht zur Ruhe kommen. Mancherorts wird immer mal wieder von einem drohenden Bürgerkrieg gesprochen. Werte und Normvorstellungen die sich über Jahrhunderte gehalten haben werden aufgebrochen - das Egalitätsprinzip scheint nicht mehr zu gelten. Exiltschetschenen fühlen sich von den „Reiseaktivitäten“ vermeintlicher und tatsächlicher Spione verunsichert. Vor allem auch in Österreich ist die Volksgruppe der Tschetschenen einmal mehr in den Blickpunkt des medialen Interesses gerückt. Tschetschenen die in Österreich als Flüchtlinge anerkannt sind beteiligen sich an den Konflikten in der Ukraine und Syrien. Einige schließen sich auch den Terrorbanden des Islamischen Staates an. In diesem Seminar werden die Geschichte Tschetscheniens und zahlreiche Begriffe der tschetschenischen Kultur erläutert. Die TschetschInnen werden von vielen Menschen als „schwierig“ charakterisiert. Indem ihre Normen und Wertevorstellungen dargestellt werden, wird den TeilnehmerInnen eine andere Perspektive der Herangehensweise an die NordkaukasierInnen geboten. Inhalte sind: •Überblick über die Geschichte Tschetsche- niens, politische Veränderungen, Krieg und Völkermord. •Die Rolle der "Teips" und die Familien- strukturen. •Die Frauen im Nordkaukasus. •Adat (tschetschenisches "Sittengesetz") und die Formen des Islam in Tschetscheni- en. •Werte und Normen der tschetschenischen Gesellschaft. •Aktuelle Lage in Tschetschenien. •Flucht und Traumatisierung. •Vorstellung des Projektes „Integrationsin- itiative Familie 2015“ – ein Präventivpro- jekt mit Familien aus dem Nordkaukasus Zielgruppe: Fachkräfte in der Beratung bzw. Betreuung von MigrantInnen im Sozial-, Gesundheitsund Bildungswesen, bei Ämtern und Behörden; TeilnehmerInnen der letzten modularen Seminarreihen. Referenten: Siegfried Stupnig, freiberuflicher Psychologe, Klagenfurt; Leitung des Integrationsprojektes „Integrationsinitiative Familie 2015“,Leitung des Informationsprojektes „TschetschenInnen- Menschen wie wir“, Leitung zahlreicher Integrationsprojekte mit TschetschenInnen (u.a. das Sportprojekt „FC Tschetschenien“), Mitarbeit beim Verein ASPIS: Co-Leitung des Therapieprojektes für traumatisierte Kriegsflüchtlinge www.aspis.at; langjährige Seminartätigkeit und zahlreiche Veröffentlichungen zu Tschetschenien. Arbi Baidarow, Kärnten; ehemaliger Journalist in Tschetschenien, ehrenamtliche Mitarbeit beim Verein ASPIS („TschetschenInnen - Menschen wie wir“), langjährige Seminartätigkeit. Ort: Volkshochschule Götzis, Haus Bildung am Garnmarkt, Am Garnmarkt 12, 6840 Götzis Termin: 10. Juni 2016, 9:00 – 17:30 Uhr Beitrag: € 127,- inkl. 10% MwSt., Seminarunterlagen Ermäßigung: Bei Buchung weiterer Veranstaltungen der Seminarreihe „Interkulturelle Arbeit und Diversität“ oder eines der einschlägigen Rechtsseminare wird – sofern eine Sammelbuchung übermittelt wird - je Veranstaltung ein Preisnachlass in Höhe von 10% auf den Nettobetrag gewährt. FRÜHJAHR 2016 . 31 Handlungsfeld Interkulturelle Arbeit G e s c h i c h t e , Ku l t u r u n d Fa m i l i e n s y s t e m d e r Ts c h e t s c h e n e n Handlungsfeld Interkulturelle Arbeit Kostenfreiheit: Dank der Zusage einer finanziellen Förderung durch das Amt der Vorarlberger Landesregierung können engagierte Freiwillige bei der Anmeldung mit Begründung eine Kostenbefreiung beantragen. Veranst. Nr. 2164205 Empfehlung und Hinweis: Diese Veranstaltung ist Teil der Seminarreihe „Interkulturelle Arbeit und Diversität“ mit einem grundlegenden Seminar „Diversitätskompetenz …“, Seminaren zu länderspezifischen Schwerpunkten wie Türkei und Syrien sowie Rechtsveranstaltungen. Die Veranstalter empfehlen die Veranstaltung „Diversitätskompetenz“ zu besuchen, falls nicht schon ausreichend Wissen betreffend Interkultureller Kommunikation vorliegt. 32 . SOZIALE ARBEIT Kooperationspartner: Eine Kooperation mit: •okay. zusammen leben, Projektstelle für Zuwanderung •Institut für Sozialdienste (IfS) Anerkennung: Diese Veranstaltung ist als Fortbildung für MediatorInnen, Gesundheits- und Klinische PsychologInnen sowie Sozialbetreuungsberufe im Sinne des Mediationsgesetzes anerkannt und mit 8 Einheiten anrechenbar. Anmeldung bis 8. Mai 2016 an: Schloss Hofen - Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26 6911 Lochau T +43 5574 4930 460 [email protected] www.schlosshofen.at Seminar der Reihe „Interkulturelle Arbeit und Diversität“ Inhalte: Flüchtlinge aus Syrien sind die antragsstärkste Gruppe auf Asyl im letzten Jahr, das Ausmaß der Zerstörung im Heimatland der Flüchtlinge ist unfassbar. Syrien ist mehr als IS versus Regierungstruppen. Dieses Seminar soll dazu beitragen, zwischen den tagesaktuellen Meldungen zur politischen Lage einen Überblick über die Hintergründe des Bürgerkriegs, über die Bevölkerungsgruppen Syriens und die verschiedenen konfligierenden Interessen sowie die derzeitige Lage zu gewinnen. Details: •Religionen und Konfessionen, Geschichte •Vom Konflikt zum Bürgerkrieg •Beteiligte Gruppen und Konfliktlinien •Aktuelle Situation •Gihadisten und ihre Rolle im Bürgerkrieg •KurdInnen in Syrien •Flucht in der Region und nach Europa •Familienstrukturen, die zu beachten sind Ziel: Sie gewinnen einen Überblick über die aktuelle Lage und ihre Hintergründe in Syrien und erhalten einen tieferen Einblick in das Herkunftsland der KlientInnen. Methoden: Vortrag, Diskussion Zielgruppe: BetreuerInnen und BeraterInnen von syrischen Flüchtlingen, MitarbeiterInnen in Behörden, Gemeinden sowie freiwillige MitarbeiterInnen Referent: Thomas Schmidinger, Politologe, Uni Wien, Forschungsaufenthalte u.a. in Irak, Iran, der Türkei und Syrien Ort: Fachhochschule Vorarlberg, Hochschul-strasse 1, 6850 Dornbirn staltungen der Seminarreihe „Interkulturelle Arbeit und Diversität“ oder eines der einschlägigen Rechtsseminare wird – sofern eine Sammelbuchung übermittelt wird - je Veranstaltung ein Preisnachlass in Höhe von 10% auf den Nettobetrag gewährt. Kostenfreiheit: Dank der Zusage einer finanziellen Förderung durch das Amt der Vorarlberger Landesregierung können engagierte Freiwillige bei der Anmeldung mit Begründung eine Kostenbefreiung beantragen. Veranst. Nr. 2164206 Anerkennung: Diese Veranstaltung ist als Fortbildung für MediatorInnen, Gesundheits- und Klinische PsychologInnen sowie Sozialbetreuungsberufe anerkannt und mit 8 Einheiten anrechenbar. Empfehlung und Hinweis: Diese Veranstaltung ist Teil der Seminarreihe „Interkulturelle Arbeit und Diversität“ mit einem grundlegenden Seminar „Diversitätskompetenz …“, Seminaren zu länderspezifischen Schwerpunkten wie Türkei und Tschetschenien sowie Rechtsveranstaltungen. Die Veranstalter empfehlen die Veranstaltung „Diversitätskompetenz“ zu besuchen, falls nicht schon ausreichend Wissen betreffend Interkulturelle Kommunikation vorliegt. Kooperationspartner: Eine Kooperation mit okay. zusammen leben, Projektstelle für Zuwanderung und dem Institut für Sozialdienste (IfS) Anmeldung bis 1. März 2016 an: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26 6911 Lochau T +43 5574 4930 460 [email protected] www.schlosshofen.at Termin: 8. April 2016, 9:00 – 18:00 Uhr Beitrag: € 110,-, inkl. 10% MwSt., Seminarunterlagen Ermäßigung: Bei Buchung weiterer Veran- FRÜHJAHR 2016 . 33 Handlungsfeld Interkulturelle Arbeit S y r i e n – Z u r G e s c h i c h t e , G e s e l l s c h a f t , K u l t u r, Re l i g i o n u n d d e n a k t u e l l e n Ko n f l i k t e n Handlungsfeld Interkulturelle Arbeit M i g r a t i o n s - u n d k u l t u r s e n s i b l e s Fa l l v e r s t e h e n im Kinderschutz Zielgruppe: MitarbeiterInnen der öffentlichen und der privaten Kinder- und Jugendhilfe, BeraterInnen, TherapeutInnen migrations- und kultursensiblen Brille beraten und für den Einfluss von Vorannahmen der Fachkräfte auf das Fallverstehen sensibilisiert. Teil I: Familien mit Migrationshintergrund sind so zeigen Ergebnisse eines von unserem Institut durchgeführten Modellprojekts - nicht häufiger und nicht seltener von einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung betroffen als Familien ohne Migrationshintergrund. Sie sind aber aufgrund des hohen Anteils von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund an der altersgleichen Bevölkerung zu einer quantitativ bedeutsamen Zielgruppe im Kinderschutz geworden. Zudem stellen sich für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe mitunter spezifische Herausforderungen in der Umsetzung des Kinderschutzauftrags in und mit Familien mit Migrationshintergrund. Infolgedessen fällt – auch das zeigen die Projektergebnisse - eine Gefährdungseinschätzung bei dieser Zielgruppe uneindeutiger aus und die Zusammenarbeit gestaltet sich vor dem Hintergrund dieser Uneindeutigkeit und Unsicherheiten ungleich schwieriger. Referentinnen: Dr. Birgit Jagusch, Dipl. Sozialwissenschaftlerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH, zahlreiche Fortbildungen und Trainings zu diversitätsbewusster Jugendhilfe / Jugendarbeit Ein Gelingensfaktor im Zuge der Umsetzung eines (migrationsspezifischen) Kinderschutzes ist das sozialpädagogische Fallverstehen. Dieses ist notwendige Grundlage, um eine Gefährdungseinschätzung vorzunehmen, Kinder schützen und Familien bedarfsgerechte Hilfen anbieten zu können. Mit Blick auf Familien mit Migrationshintergrund gilt es hierbei, migrationsspezifische Aspekte mit in den Blick zu nehmen, um Fallverstehen umsetzen zu können. Hierzu zählen bspw. durch Migration bedingte Risikofaktoren und Ressourcen. Mit Blick auf alle Familien bedarf es außerdem der Berücksichtigung kulturspezifischer Aspekte, um eine Basis der Zusammenarbeit finden zu können. Schließlich wird das Fallverstehen immer auch von Vorurteilen der Fachkräfte mit beeinflusst, die es entsprechend zu reflektieren gilt, um einen bewussten Umgang damit zu pflegen. Im Seminar werden Aspekte eines migrations- und kultursensiblen Fallverstehens in den Blick genommen, Fälle unter dieser 34 . SOZIALE ARBEIT Ursula Teupe, Dipl.Päd., wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH, Zusatzausbildungen in systemischer Beratung, (hypno)systemischer Organisationsberatung und Supervision Termin: 22. Juni 2016, 9:00 – 17:00 Uhr Ort: Seminarraum 1.OG, Am Garnmarkt 3, 6840 Götzis, schräg gegenüber der VHS Teil II: Rechtliche Aspekte des Kinderschutzes bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund Als Teilnehmende des Teil I sind sicherlich so manche rechtlichen Unsicherheiten und Fragen aufgetaucht. Um diese fachkompetent beantwortet zu bekommen dient dieser Vormittag. Im Anschluss daran kennen Sie wesentliche rechtliche Besonderheiten beim Schutz für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund. Inhalte: •Ausgewählte Bestimmungen des Frem- den- und Asylrechts betreffend Minder- jährige und Familien •Kinderrechtskonvention •Obsorgerechtsfragen von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen im Asylverfahren •Grundrechtseingriffe und Kindeswohl •Besprechung einzelner Fallbeispiele. Wir bitten um Bekanntgabe der Fragen bis 9. Juni 2016. Termin: 23. Juni 2016, 9:00 – 12:30 Uhr Ort: Volkshochschule Götzis, Am Garnmarkt 12, 6840 Götzis Hinweis: Der Teil II kann auch ohne Teil I gebucht werden, s. extra Ausschreibung S. 47 Anmeldung bis 11. Mai 2016 an: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26 6911 Lochau T +43 5574 4930 460 [email protected] www.schlosshofen.at Beitrag: € 210,- inkl. 10% MwSt., Seminarunterlagen (für das gesamte Seminar) Veranst. Nr. 2164207 FRÜHJAHR 2016 . 35 Handlungsfeld Interkulturelle Arbeit Referent: Dr. Thomas Neugschwendtner, Rechtsanwalt in Wien Handlungsfeld Menschen mit Behinderung Unterstützung bei der Basisversorgung U BV- A u s b i l d u n g s m o d u l Im Zuge einer Ausbildungsreform wurden die pflegerischen Maßnahmen in der Behindertenarbeit gesetzlich geregelt (s. hierzu Gesundheits- und KrankenpflegeBasisversorgungs-Ausbildungsverordnung – GuK-BAV). Ein wichtiges Element davon ist das Pflegeprofil „Unterstützung bei der Basisversorgung“ (UBV). Dies berechtigt zur Grundpflege in vielen Arbeitsbereichen der Behindertenarbeit und zur Medikamentenvergabe unter Aufsicht. Diese wichtigen grundpflegerischen Tätigkeiten fallen in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung regelmäßig an. Ziel: Das UBV-Ausbildungsmodul qualifiziert Personen, die innerhalb eines Dienstverhältnisses in einer Einrichtung von Menschen mit einer Behinderung ganzheitlich betreuen. Durch die Qualifizierung können Tätigkeiten im Rahmen der Basisversorgung unter Anleitung und Aufsicht von Fachpersonen der Gesundheitsberufe ausgeübt werden. Es werden die erforderlichen Kenntnisse für die Berufspraxis vermittelt, geübt und an die aktuellen Erfordernisse angepasst. Inhalte: Unterricht (gesamt 100 Unterrichtseinheiten / UE) •Sich pflegen (20 UE) •Essen und Trinken (15 UE) •Ausscheiden (20 UE) •Sich kleiden (5 UE) •Sich bewegen (20 UE) •Einführung in die Arzneimittellehre (20 UE) Praktische Ausbildung (gesamt 40 UE) Alle im Unterricht erlernten Techniken müssen einmal unter der Aufsicht einer diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegekraft selbständig in der Praxis durchgeführt werden. Dies kann in einem Pflegeheim oder in der Hauskrankenpflege in Österreich geschehen. Die praktische Ausbildung kann nicht im Ausland gemacht werden. Das UBV-Ausbildungsmodul ergibt eine Gesamtstundenanzahl von 140 UE. Abschlussprüfung: In beiden Fächern gibt es eine Abschlussprüfung, die mit „bestanden“ oder „nicht 36 . SOZIALE ARBEIT bestanden“ beurteilt wird. Die Prüfung darf zweimal wiederholt werden. Zielgruppe: •Dipl. BehindertenpädagogInnen, die an einer Österreichischen Lehranstalt für Heilpädagogische Berufe abgeschlossen haben; speziell die AbsolventInnen der LHB Götzis der Jahrgänge 1993 - 2006. •Personen, die im institutionellen Kontext behinderte Menschen begleiten und betreuen. Referentinnen: DGKS Margrit Wally, Leitung Dr.in Susanne Winder Ort: Kathi-Lampert-Schule für Sozialbetreuungsberufe, Am Garnmarkt 12, 6840 Götzis Termin: 1.Block: 23. Februar 2016 von 17.30 - 21.45 Uhr, 25. Februar 2016 von 17.30 - 21.45 Uhr und 27. Februar 2016 von 8.00 - 18.00 Uhr und weitere 4 Blöcke bis 18. Juni 2016 Beitrag: € 920,-* inkl. Seminarunterlagen *Eine Förderung kann bei Vorliegen der entsprechenden Bedingungen im Rahmen des Bildungszuschusses des Landes Vorarlberg erhalten werden. Informationen hierzu bei der Arbeiterkammer Vorarlberg (www.bildungszuschuss.at oder Hotline 050/3584200). Eine individuelle Förderung gibt es gegebenenfalls beim AMS, es sollte vor Start der UBV dort persönlich nachgefragt werden. Die Ausgaben können auch von der Steuer abgesetzt werden. Veranst. Nr. 2163500 Mitveranstalter und Information: Kathi-Lampert-Schule für Sozialbetreuungsberufe in Götzis Anmeldung bis 7. Jänner 2016 an: Schloss Hofen - Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26 6911 Lochau T +43 5574 4930 460 [email protected] www.schlosshofen.at Therapeutische Ansätze und pädagogischer Umgang aus ganzheitlicher Sicht Menschen mit einer intellektuellen Beeinträchtigung können jede Art von psychischer Störung entwickeln. In diesem zweitägigen Seminar wird darauf eingegangen, wie Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis entstehen und welche Besonderheiten in Bezug auf Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung zu beachten sind. Die Seminarinhalte betreffen im Einzelnen: •Verlauf der Ich-Entstehung und Bedeu- tung der Entwicklung eines starken Ich •Ursachen, die zur Desintegration der Per- sönlichkeit führen können •Symptome einer desintegrierten Persön- lichkeit (Schizophrenie) •Verlauf einer schizophrenen Psychose •Diagnosestellung insb. bei Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung •Abgrenzung zu Verhaltensauffälligkeiten •Ganzheitliche therapeutische Ansätze •Pädagogische Möglichkeiten der Bezie- hungsgestaltung •Marte Meo: eine konkrete Möglichkeiten der ICH-Stärkung Das Besondere an diesem Seminar sind einerseits die fachübergreifende Betrachtungsweise der Entstehung schizophrener Störung wie auch das Ineinandergreifen von medizinisch-therapeutischen und pädagogischen ziel- und ressourcenorientierten Interventionen sowie andererseits der ganzheitliche Ansatz über den schulpsychiatrischen Blickpunkt hinaus. Die Teilnehmenden des Seminars können während des Workshops Fallbeispiele von Klientinnen und Klienten aus ihrer Praxis einbringen und werden von den Kursleiterinnen bei der Erarbeitung von Lösungsansätzen unterstützt. Zielgruppe: Fachpersonen, die Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung in Werkstätten, Wohnhäusern oder anderen Einrichtungen betreuen und begleiten. Referentinnen: Dr. Katrin Paulenova ist Fachärztin für Psychiatrie und hat eine Psychotherapieausbildung (Individualpsychologie Alfred Adler) absolviert. Langjährige ärztliche Tätigkeit in der Erwachsenen- und Kinderpsychiatrie, Unterrichtstätigkeit an der Kathi-Lam pert-Schule für Sozialberufe (ehem. Lehranstalt für Heilpädagogische Berufe) u.a. Einrichtungen in Vorarlberg. Langjährige therapeutische Arbeit mit Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. In eigener Praxis für Ganzheitliche energetische Heilarbeit, Schmerztherapie und Begleitung für Menschen mit Behinderung in Halle/Saale. www.heilen-halle.de; www.energetischesheilen-ausbildung.de; www.ganzheitlichebegleitung-halle.de Mag. Susanne Gstettner, Pädagogin, Coach, Marte Meo-Therapeutin und Colleague Triererin; Lehrtätigkeit an der an der Kathi-Lampert-Schule für Sozialberufe in Götzis. Langjährige Erfahrung in der Beratung und Unterstützung von Angehörigen und Teams von Menschen mit Intellektueller Behinderung Beide Referentinnen sind seit mehreren Jahren in der fächerübergreifenden Ausund Weiterbildung von Fachpersonal an Institutionen wie auch in der gemeinsamen Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigung und deren Teams tätig. Termin: 11. – 12. Mai 2016, jeweils 9:00 – 12.30 Uhr und 14:00 – 17:30 Uhr Beitrag: € 286,-, inkl. 10% MwSt., Seminarunterlagen Veranst. Nr. 2164401 Hinweis: Anerkennung für die berufliche Fortbildung auf S. 51 Kooperation: Eine Kooperation mit Kathi-Lampert-Schule für Sozialbetreuungsberufe Götzis. Diese Veranstaltung ist als Fortbildung im Sinne des Sozialbetreuungsberufegesetzes anerkannt. Anmeldung bis 4. April 2016 an: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26 6911 Lochau T +43 5574 4930 460 [email protected] www.schlosshofen.at FRÜHJAHR 2016 . 37 Handlungsfeld Menschen mit Behinderung Ps ychos e n u n d s c h we re Ve r halt e n sau f f älli g k e i t e n b ei Mens che n m it I n te l l e k tu e l le r B e e i n t rächt i g u n g – a lipt äBdeahgiongdiekr u n g H a n d l u Sn og zs if ae ll adr bMeei nt s/c hS eonz i m „Was heißt hier Kommunikation?“ Beziehungsangebote für und mit Menschen mit komplexen Behinderungen gestalten. Ve r h a l t e n s w e i s e n ve r s t e h e n , Z u g ä n g e f i n d e n , i n Ko n t a k t k o m m e n Der Kurs befasst sich mit der Entwicklung von Kommunikation in den „unteren Stockwerken“ unseres „Persönlichkeitshauses“, in denen wir mit der Umwelt und uns selbst mit unseren Sinnen und in Bewegung („sensomotorisch“) umgehen. Menschen mit komplexen Behinderungen bleiben ihr Leben lang diesen Lebensweisen weitgehend bis ausschließlich verhaftet, was ihre Weise zu kommunizieren prägt. Aber auch im Leben jedes Menschen haben diese Themen weiter eine tragende Bedeutung. Das Seminar soll helfen, die individuellen Lebensweisen dieser Menschen genauer zu erkennen und die Themen ihres Lebens, individuelle Wünsche, Träume und Bedürfnisse wahrzunehmen. Die Möglichkeiten der Kommunikation sollen erkannt und präziser verstanden werden. Das alles ist eine Voraussetzung für gelingende Kommunikation, für wirklich förderliche Angebote und für einen angemessenen Umgangsstil! Ziel: •Die sensomotorischen Grundlagen menschlicher Entwicklung nachvollzieh- bar, anschaulich und praktisch kennen ler- nen •Beobachten und erkennen lernen, welche Lebensthemen bei konkreten Menschen mit „geistiger Behinderung“ oder „schwerster Behinderung“ im Vorder- grund stehen •Den Zusammenhang zwischen diesen Le- bensthemen und ihrer Weise zu kommuni- zieren erkennen lernen •Ansätze Unterstützter Kommunikation den sensomotorischen Lebensweisen zu- ordnen können •Möglichkeiten basaler Kommunikations- gestaltung kennen lernen Inhalte: •Sensomotorische Lebensweisen: Die grundlegenden Themen menschlicher Entwicklung, mit besonderem Fokus auf Kommunikation •Störungen in der sensomotorischen Ent- wicklung: Folgerungen für Begleitung und Kommunikation 38 . SOZIALE ARBEIT •Konkretisierung durch fortlaufende Fall- besprechung •Wege basaler Kommunikationsgestal- tung Zielgruppe: Personen, die beruflich oder privat mit Menschen mit geistiger Behinderung zusammenleben und -arbeiten und die Kommunikation mit ihnen angemessen gestalten und unterstützen wollen. Es ist keine spezifische Berufsausbildung erforderlich, doch möglichst viel praktische Erfahrungen mit dem Personenkreis. Arbeitsweise: •Vermittlung der Inhalte über Referat, Präsentation, kleine Videobeispiele, klei- ne Selbsterfahrungsübungen, Gespräch im Plenum und in Kleingruppen, Teilneh- merskript •Übertragung der Inhalte auf das eigene Arbeitsfeld in fortlaufender Fallbespre- chung in Kleingruppen / im Plenum •Annäherung an basale Kommunikations- weisen in Selbsterfahrung und Praxisbei- spielen Vorbereitung: Die TeilnehmerInnen bereiten sich nach Möglichkeit darauf vor, eine Person aus ihrer Praxis in der Kleingruppe / evtl. auch im Plenum vorstellen zu können. Literaturempfehlung (freiwillig): Winfried Mall: Sensomotorische Lebensweisen – Wie erleben Menschen mit geistiger Behinderung sich und ihre Umwelt? Heidelberg (Universitätsverlag Winter – Edition Schindele) 2003. Vorankündigung: Für 17. – 18. November 2016 ist ein weiterführendes, zweitägiges Seminar „Basale Kommunikation nach Winfried Mall“ geplant. Referent: Winfried Mall, Diplom-Heilpädagoge (FH), Ausbildung in Integrativer Körpertherapie mit Behinderten u.a.m.; langjährig in Einrichtungen der Heilpädagogik tw. auch Ort: Volkshochschule Götzis, Am Garnmarkt 12, 6840 Götzis Termin: 23. – 24. Juni 2016, 9:00 – 17:30 Uhr Beitrag: € 210,-, inkl. 10% MwSt., Seminarunterlagen Veranst. Nr. 2164402 Mitveranstalter: Institut für Sozialdienste (IfS) Kooperation: Eine Kooperation mit Kathi-Lampert-Schule für Sozialbetreuungsberufe Götzis. Diese Veranstaltung ist als Fortbildung im Sinne des Sozialbetreuungsberufegesetzes anerkannt. Anmeldung bis 2. Mai 2016 an: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26 6911 Lochau T +43 5574 4930 460 [email protected] www.schlosshofen.at FRÜHJAHR 2016 . 39 feM l de Innstcehrek nu lm t ui tr eBl leeh iAnrdbeeri ut n g H a nHdalnudnlgusnfgesl d in leitender Funktion tätig, über 30 Jahre Praxis in Beratung, Fortbildung und Supervision in Deutschland, Österreich und der Schweiz; diverse Veröffentlichungen in Büchern und Zeitschriften Handlungsfeld Menschen mit Behinderung dazugeHÖREN – erfolgreiche Zusammenarbeit mit hörbeeinträchtigen Menschen Lehrgang zur Weiterbildung Zielsetzung: Guter Unterricht bzw. erfolgreiche Zusammenarbeit mit Menschen mit Hörbeeinträchtigungen bei Beratungen, am Arbeitsplatz, in der Weiterbildung u.ä. stellt hohe Ansprüche an die Kommunikation. Soll sie gelingen, braucht es Erfahrung, Wissen, Verständnis und die richtigen Strategien im Umgang mit Erschwerungen durch eingeschränktes Hör- und Verstehvermögen. Der vorliegende Lehrgang beschäftigt sich mit den grundlegenden Aspekten von Hör- und Kommunikationsbeeinträchtigungen und möglichen Auswirkungen auf Selbstorganisation Betroffener, die Umwelt und die Gesellschaft. Die Teilnehmenden werden befähigt, ihr Wissen in der Kommunikation/ Interaktion mit hörbeeinträchtigten Menschen im Unterricht, in der Beratung und in der Sozialen Arbeit einzusetzen. Dauer: Drei Semester berufsbegleitend Zielgruppe: Der Lehrgang versteht sich als Zusatzqualifikation für Personen mit einer Grundausbildung in den Bereichen Medizin, Psychologie, Psychotherapie, Pädagogik, Soziale Arbeit / Sozialassistenz, Therapie, Hörgeräteakustik oder Pflege. Wissenschaftliche Leitung: Markus Wyss, lic. phil., Bereichsleiter und 40 . SOZIALE ARBEIT Dozent an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik in Zürich, Schwerpunkt: Pädagogik für Schwerhörige und Gehörlose im Masterstudiengang Sonderpädagogik Abschluss: Die erfolgreiche Teilnahme wird durch ein Zeugnis der FH Vorarlberg bestätigt. Beginn: auf Anfrage Kooperationspartner: FH Vorarlberg in Kooperation mit dem Landeszentrum für Hörgeschädigte, Dornbirn Anerkennung: Der Lehrgang ist als berufliche Fortbildung im Sinne des Sozialbetreuungsberufegesetzes anerkannt. Veranstaltungsort: Landeszentrum für Hörgeschädigte, Feldgasse 24, 6850 Dornbirn Anmeldung an: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstraße 26, 6911 Lochau T +43 5574 4930 424 [email protected] www.schlosshofen.at - Aufbauseminar Mobile Jugendarbeit stellt an die MitarbeiterInnen vielfältige Anforderungen. Das professionelle Beziehungsangebot erfordert es, jugendgerechte Wege zu finden, um die Zielgruppe zu erreichen und mit ihr zu arbeiten. Der / die Mobile JugendarbeiterIn wird zum Freund / zur Freundin. Die Profession erfordert es, sich abzugrenzen und Prinzipien und Standards einzuhalten. Der / die Mobile JugendarbeiterIn wird zur BeraterIn, Fachstelle. Zwischen diesen Ansprüchen und Herausforderungen steht der / die Mobile JugendarbeiteIn und muss ad hoc in der jeweiligen Situation entscheiden, was nun angesagt und zielführend ist, um eine authentische Begegnung zu ermöglichen und den Arbeitsauftrag zu erfüllen. Verstärkt wird die Situation in der Sozialraumarbeit, bei der noch mehr Player ins Spiel kommen, sowie durch die Interessen und Erwartungen der Förder- und AuftraggeberInnen. Deutlich wird, dass Mobile JugendarbeiterInnen über ein breites Rollenspektrum verfügen müssen, um in den jeweiligen Settings adäquat zu agieren. Reflexion des eigenen Handelns zeigt sich dabei als „goldener Weg“. Anhand von aktuellen Alltagsfragen, Beratungsinhalten und Fällen werden wir uns im Einzel-, Zweier- und Gruppensetting verschiedenen Formen der Reflexion und Intervision widmen, mit dem Ziel, die Erfahrungen und Erlebnisse in unsere Arbeit rückfließen zu lassen. Haltungen und Arbeitsaufträge werden diskutiert, um klare Rollenverständnisse und Funktionen zu erarbeiten. Interventionsformen und Handlungsansätze werden vorgestellt und auf ihre Anwendbarkeit auf das eigene Handlungsfeld hin überprüft. 1. Tag: Sozialraumwerkstatt - Eine praxisorientiere Lernwerkstatt zu Alltagspraktiken, Interventionsformen, Beratung, Gruppenarbeit, sozialräumliche Arbeit; 2. Tag: Rollenfindung im Sozialraum - Differenzierung der Aufgaben im Gemeinwesen, Rolle / Funktion der Offenen Jugendarbeit Ziel: Eine praxisorientiere Lernwerkstatt zu Alltagspraktiken, Interventionsformen, Beratung, Gruppenarbeit, sozialräumliche Arbeit; Rollenfindung im Sozialraum - Differenzierung der Aufgaben im Gemeinwesen, Rolle / Funktion der Offenen Jugendarbeit Zielgruppe: TeilnehmerInnen der Weiterbildung „Mobile Jugendarbeit, Streetwork und Eventbegleitung“, PraktikerInnen in diesem Arbeitsfeld Referentin: Mag.a Martina Steiner, Leiterin Mobile Jugendarbeit Innsbruck Land Ost, im Vorstand der POJAT, Trainerin und Referentin Termin: 1. – 2. Februar 2016, 9:00 - 17:30 Uhr Ort: Volkshochschule Götzis, Am Garnmarkt 12, 6840 Götzis Beitrag: € 220,- inkl. 10% MwSt., Seminarunterlagen Veranst. Nr. 2164502 Anmeldung bis 16. Dezember 2015 an: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26 6911 Lochau T +43 5574 4930 460 [email protected] FRÜHJAHR 2016 . 41 Handlungsfeld Kinder und Jugendliche P r o f i _ L - Ro l l e n u n d Fu n k t i o n e n i n d e r Mobilen Jugendarbeit Handlungsfeld Kinder und Jugendliche Förderung professioneller Leichtigkeit – Empátheia und Gefühlsspiralen Wiederholung des zweiteiligen Praxisworkshops Fachkräfte, die Kinder und Jugendliche in www.schlosshofen.at Familien oder familienähnlichen Settings betreuen, stehen alltäglich vor der Herausforderung, wie sie authentisch Beziehung zu den ihnen anvertrauten jungen Menschen gestalten können, um auf dieser Basis die gesunde Entwicklung der „KlientInnen“ zu begleiten und zu fördern. Gelingt es den BetreuerInnen, dann werden daran auch die sozialen Kompetenzen der Kinderund Jugendlichen wachsen. Der zweiteilige Praxisworkshop gibt Raum zum fachlichen wie persönlichen Austausch über die eigenen Erfahrungen zwischen Empathie und Gefühlsspiralen. Er stellt Verbindungen zwischen einigen zentralen Theoriemodellen her und bietet Praxisideen und methodische Ansätze für den Alltag – Fundamentbausteine, um mehr Leichtigkeit in dieser intensiven Arbeit (wieder) zu gewinnen, sie zu erhalten oder wiederzufinden. Teil I – Empátheia (2 Tage) Ziel: Empathiefähigkeit bei sich selbst und den Kindern und Jugendlichen weiterentwickeln, sie nützen und mit ihr die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gestalten Inhalte: •Wo komme ich her, wo gehe ich hin? Geschichten, Lebenswirklichkeiten und Handlungsmuster von Kindern in Fremdunterbringung und Tagesbetreuung •Ich sehe dich, wie du dich fühlst - Wie Empathie entsteht, wodurch sie wächst und wie man sie methodisch fördert •Mit der Sicht der Kinder – Systemisches Verständnis, Bindungsphänomene und Rollenambivalenz in familienähnlichen Betreuungsformen •Sich einfühlen – Bedürfnisse verstehen, Handlungsräume (er)öffnen •Miteinander unterwegs - Gruppendyna- mische Prozesse und deren Bedeutung für KlientInnen und BetreuerInnen •Arbeiten in Beziehung – echte Gefühle in einem professionellen Setting •Und was Kinder und Jugendlichen dabei lernen 42 . SOZIALE ARBEIT Teil II – Gefühlsspiralen (2 Tage) Ziel: Professionelle Menschlichkeit und menschliche Professionalität in der intensiven familienähnlichen Begleitungsarbeit in gesunden Ausgleich bringen Inhalte: •Job oder Berufung – persönliche Werte und Ziele in der Betreuungsarbeit •Meine Jungs und Mädels – authentische Nähe und notwendige Distanz •Zit Lo’ - vom Umgang mit (noch) unerfüll- ten Potentialen der Kinder und Jugendli- chen •Immer locker bleiben – Leichtigkeit und wie sie im Alltag wächst •Gesund und munter – die richtige Balance finden •Teamspiel – gemeinsame Räume des Rückhalts und Dialogs bewusst gestalten •Zuerst komm ich – Praktisches aus dem Selbstmanagement für jeden Tag Zielgruppe: MitarbeiterInnen in stationären und ambulanten Einrichtungen mit pädagogischen bzw. erzieherischen Aufgaben, Tagesmütter/-eltern, FamilienhelferInnen u.a.m. Referent: Robert Pakleppa, Jahrgang 1970, Lindau am Bodensee (D). Abschluss seines Studiums in Sozialpädagogik (FH), Weiterbildung in kreativer Therapie (FPI) und Psychodrama (IFPT); Engagement als Sozialunternehmer und Schulgründer; seit 1997 Lehrtrainer in der Aus- und Weiterbildung von SozialarbeiterInnen, ErzieherInnen, Lehrkräften und Fachkräften in der Kinder-, Jugend und Familienhilfe in Deutschland und Österreich, bei Schloss Hofen in den Lehrgängen für Jugendarbeit und Soziale Arbeit mit Gruppen; selbständiger Einzel-, Familien- und Gruppencoach, Dynamik Facilitator und Moderator (www.robertpakleppa.de). Ort: Volkshochschule Götzis, Am Garnmarkt 12, 6840 Götzis Beitrag: € 418,- inkl. 10% MwSt., Seminarunterlagen Anerkennung: Diese Veranstaltung ist als Fortbildung im Sinne des Sozialbetreuungsberufegesetzes anerkannt. Anmeldung bis 10. Januar 2016 an: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26 6911 Lochau T +43 5574 4930 460 [email protected] www.schlosshofen.at Veranst. Nr. 2164501 Kooperationspartner: In Kooperation mit dem Vorarlberger Kinderdorf FRÜHJAHR 2016 . 43 Handlungsfeld Kinder und Jugendliche Termin: •Teil 1: 18. Februar 2016, 9:00 – 12:30 Uhr und 13:30 – 18:30 Uhr, 19. Februar 2016, 9:00 – 12:30 Uhr und 13:30 – 16:15 Uhr •Teil 2: 10. – 11. März 2016, jeweils 9:00 – 12:30 Uhr und 14:00 Uhr – 18:00 Uhr Handlungsfeld Familie Mit psychischen Erkrankungen von Eltern in der Fa m i l i e n h i l f e u m g e h e n Wenn ein Elternteil psychisch erkrankt ist, hat dies auf die Familie unterschiedlich gravierende Auswirkungen. Die FamilienhelferIn ist als ganze Person angefragt und gefordert. Mein Verständnis als FamilienhelferIn für mein Gegenüber, aber auch für meine Person ist maßgeblich für eine gute Begleitung. des Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin in Feldkirch und Dornbirn, Stationsleitung in einem Pflegeheim in Dornbirn, Psychotherapeutin in eigener Praxis Auf welche Probleme stoße ich dabei immer wieder, wo wird es schwer für mich, was braucht es von mir und für mich, dass ich gut in der Familie arbeiten kann? Termin: 28. April 2016, 9:00 – 17:30 Uhr Anhand von Fallbeispielen aus der persönlichen Berufspraxis der Teilnehmenden versuchen wir Antworten zu finden. Ziel: Ziel ist, Verhaltensweisen psychisch erkrankter Eltern und ihres Umfeldes zu verstehen und damit umgehen zu können. Zielgruppe: FamilienhelferInnen Referentin: Birgit Hinteregger, Diplom-Krankenschwester (DPKS) und Psychotherapeutin; als DPKS auf verschiedenen psychiatrischen Abteilungen im LKH Rankweil tätig, langjährige Arbeit in der ambulanten Sozialpsychiatrie 44 . SOZIALE ARBEIT Ort: Volkshochschule Götzis, Am Garnmarkt 12, 6840 Götzis Beitrag: € 121,-, inkl. 10% MwSt., Seminarunterlagen Veranst. Nr. 2164601 Kooperation: Eine Kooperation mit der Schule für Sozialbetreuungsberufe Bregenz. Diese Veranstaltung ist als Fortbildung im Sinne des Sozialbetreuungsberufegesetzes anerkannt. Anmeldung bis 17. März 2016 an: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26 6911 Lochau T +43 5574 4930 460 [email protected] www.schlosshofen.at Lehrgang zur Weiterbildung F H Vorarlberg Die unternehmerische Komponente im Sozial- und Gesundheitswesen gewinnt immer mehr an Bedeutung, da die wirtschaftlichen Anforderungen zunehmend steigen. Verschärft wird diese Situation noch dadurch, die erhöhten Anforderungen mit gleichen oder teilweise rückläufigen Ressourcen bewältigen zu müssen. Innen ergeben sich 2- bis 3-tägige Blöcke, mit durchgehender Anwesenheit der Teilnehmenden ausgehend. Die Lehrgangsbegleitung fördert die Entwicklung der TeilnehmerInnen, unterstützt den Gruppenprozess und gewährleistet die Kontinuität bei den wechselnden ReferentInnen. Der Lehrgang hat zum Ziel, dass die Teilnehmenden grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten zur Gestaltung, Lenkung und Entwicklung privater und öffentlicher Sozial-, Gesundheits- und Bildungseinrichtungen erwerben. Abschluss: Für die Erlangung des Abschlusszertifikates arbeiten die TeilnehmerInnen an einem selbst gewählten Projekt innerhalb der eigenen Institution, das sie am Lehrgangsende präsentieren. Der Prozess der Projektarbeitserstellung wird supervidiert. Nach der positiven Bewertung der Projektarbeit und des Abschlussgespräches erhalten die TeilnehmerInnen ein Zertifikat der FH Vorarlberg. Inhalte: •Führen in sozialen Organisationen I und II •Organisationsentwicklung / Manage- mentkonzepte für Soziale Organi sationen •Gesamtzusammenhang Wirtschaft – Soziales •Mitteleinsatz in sozialen Organisationen •Grundlagen im österreichischen Arbeitsrecht •Marketing für Non-Profit- und Soziale Organisationen / Öffentlichkeitsarbeit •Neue Formen der Mittelbeschaffung / Fundraising •Projektmanagement / EU-Sozial- und Gesundheitspolitik •Methoden des Verhandelns •Sozialmanagement im Netzwerk •Informatikanwendung im Sozialwesen / Social Media •Studienfahrt Zielgruppe: Der Lehrgang wendet sich an Mitarbeiter- Innen der mittleren und oberen Führungsebene: GeschäftsführerInnen, Stellen-, Bereichs-, GruppenleiterInnen, sowie Führungskräfte in Dienstleistungs- und Verwaltungsorganisationen des Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsbereiches; zukünftige Führungskräfte zur Vorbereitung auf neue Tätigkeiten. Die Teilnahme von ehrenamtlichen Führungskräften wird im Einzelfall abgeklärt. Auf Antrag kann dieser Lehrgang als Zertifikatslehrgang (CAS) beim Weiterbildungszentrum der FHS St.Gallen (CH) angerechnet werden und bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen eine Fortsetzung der Weiterbildung bis zum „Master of Advanced Studies in Management of Social Services“ (Management sozialer Dienstleistungen) erfolgen. Weiters wird der Lehrgang beim Masterstudiengang „Management im Sozial- und Gesundheitswesen“ der Hochschule Ravensburg-Weingarten (D) auf Antrag angerechnet, wenn die Voraussetzung zum Studium erfüllt ist. Orte: Seminar 1: Bildungshaus Batschuns, Kapf 1, A-6835 Zwischenwasser Fachhochschule Vorarlberg, Hochschulstrasse 1, 6850 Dornbirn Termin: Seminar 1: 3. – 5. Oktober 2016 Beitrag: € 3.900,- Studienfahrt, Lehrgangsunterlagen und Betreuung Projektarbeit. Nicht inkludiert sind Aufwendungen für Verpflegung und evt. Nächtigung, ÖH-Beitrag (derzeitig € 18,70 / Semester). Veranst. Nr. 2163200 Struktur: Der Lehrgang ist berufsbegleitend mit 25 Seminartagen über 2 Semester verteilt. Je nach Themenzusammenhang und Referent- Anmeldung bis 4. Juli 2016 an: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung FRÜHJAHR 2016 . 45 Sozialmanagement / Führung Lehrgang Sozialmanagement Fr e m d e n r e c h t u n d A u s l ä n d e r b e s c h ä f t i g u n g s r e c h t R e c h t Grundlagenseminar und Update Seminar der Reihe „Interkulturelle Arbeit und Diversität“ Ziel: Die TeilnehmerInnen erhalten einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen für MigrantInnen mit einem Schwerpunkt auf Aufenthaltsrecht, Zugang zum Arbeitsmarkt sowie Aufenthaltsbeendigung und lernen die wesentlichen Zusammenhänge verstehen. Auch die spezifischen Änderungen durch die Verwaltungsreform sind Gegenstand des Seminars. Inhalte: Teil 1: Grundlagen des Migrationsrechts (2 Tage) •Zuwanderungs- und Aufenthaltsrecht •Zugang zum Arbeitsmarkt •Aufenthaltsbeendigung Teil 2: Update und Fallbearbeitungsseminar (0,5 Tage) Der Schwerpunkt soll auf den Neuerungen im Fremdenrecht der letzten beiden Jahre liegen. Dadurch soll dieser halbe Tag insbesondere für Personen interessant sein, die bereits gute Grundkenntnisse im Migrationsrecht besitzen. Des Weiteren soll auch Platz zur Behandlung von konkreten Fragen der TeilnehmerInnen sein. Die Seminare können gesondert gebucht werden, Personen ohne gute Vorkenntnis wird das Gesamtprogramm empfohlen. Wir laden Sie ein, die Ihnen wichtigen Schwerpunkte bzw. Fragen bis 9. Juni 2016 an [email protected] zu schicken. Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an im Integrationsbereich tätige Menschen: MitarbeiterInnen von Vereinen und Beratungseinrichtungen, SozialarbeiterInnen, JuristInnen, Studierende, BehördenvertreterInnen, LehrerInnen, etc. Referent: Dr. Thomas Neugschwendtner, Rechtsanwalt in Wien 46 . SOZIALE ARBEIT Ort: Volkshochschule Götzis, Am Garnmarkt 12, 6840 Götzis Termine: •Teil 1: Grundlagen: 21. – 22. Juni 2016, 9:00 - 18:00 Uhr •Teil 2: Update und Fallbearbeitungssemi nar: 24. Juni 2016, 9:00 – 12:30 Uhr Veranst. Nr. •Teil 1: Grundlagen, 2164801 •Teil 2: Update und Fallbearbeitungs seminar, 2164802 Beitrag: € 264,- für beide Veranstaltungen, € 77,- für das Update und Fallbearbeitungsseminar, jeweils inkl. 10% MwSt., Seminarunterlagen Ermäßigung: Bei Buchung weiterer Veranstaltungen der Seminarreihe „Interkulturelle Arbeit und Diversität“ oder eines der einschlägigen Rechtsseminare wird – sofern eine Sammelbuchung übermittelt wird - je Veranstaltung ein Preisnachlass in Höhe von 10% auf den Nettobetrag gewährt. Kooperationspartner: Eine Kooperation mit: •okay. zusammen leben, Projektstelle für Zuwanderung •Institut für Sozialdienste (IfS) Anerkennung: Diese Veranstaltung ist als Fortbildung für MediatorInnen im Sinne des Mediationsgesetzes anerkannt. Anmeldung bis 16. Mai 2016 an: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26 6911 Lochau T +43 5574 4930 460 [email protected] www.schlosshofen.at Re c h t l i c h e A s p e k t e d e s K i n d e r s c h u t z e s b e i K i n dern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund Ziel: Als TeilnehmendeR des Seminars kennen Sie wesentliche rechtliche Besonderheiten beim Schutz für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund. Zielgruppe: Teilnehmende des Seminars „Migrationsund kultursensibles Fallverstehen im Kinderschutz“ von Schloss Hofen, Fachkräfte aus Organisationen, die im Rahmen der öffentlichen oder privaten Kinder- und Jugendhilfe tätig sind. Inhalte: •Ausgewählte Bestimmungen des Frem- den- und Asylrechts betreffend Minder- jährige und Familien •Kinderrechtskonvention •Obsorgerechtsfragen von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen im Asylverfahren •Grundrechtseingriffe und Kindeswohl •Besprechung einzelner Fallbeispiele. Wir bitten um Bekanntgabe der Fragen bis 9. Juni 2016. Referent: Dr. Thomas Neugschwendtner, Rechtsanwalt in Wien Ort: Volkshochschule Götzis, Am Garnmarkt 12, 6840 Götzis Termin: 23. Juni 2016, 9:00 – 12:30 Uhr Beitrag: € 85,- inkl. 10% MwSt., Seminarunterlagen Ermäßigung: Bei Buchung weiterer Veranstaltungen der Seminarreihe „Interkulturelle Arbeit und Diversität“ oder eines der einschlägigen Rechtsseminare wird – sofern eine Sammelbuchung übermittelt wird - je Veranstaltung ein Preisnachlass in Höhe von 10% auf den Nettobetrag gewährt. Kooperationspartner: Eine Kooperation mit okay. zusammen leben, Projektstelle für Zuwanderung und dem Institut für Sozialdienste (IfS) Veranst. Nr. 2164804 Die Bestimmungen des Kinder- und Jugendhilferechts betreffend die Kindeswohlgefährdung und Anspruchsberechtigung von staatlichen Hilfen werden bei der angesprochenen Zielgruppe als bekannt vorausgesetzt. Im Rahmen der Besprechung von Fällen wird jedoch einE einsprechend qualifizierteR MitarbeiterIn aus der Landesverwaltung zur Klärung von Fragen zur Verfügung stehen. Anmeldung bis 16. Mai 2016 an: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26 6911 Lochau T +43 5574 4930 460 [email protected] www.schlosshofen.at FRÜHJAHR 2016 . 47 R e c h t Seminar der Reihe „Interkulturelle Arbeit und Diversität“ Asylrecht – Einführung R e c h t Seminar der Reihe „Interkulturelle Arbeit und Diversität“ Ziel: Ziel des Seminars ist es, den TeilnehmerInnen eine Einführung zu dem internationalen Flüchtlingsschutz, dem Ablauf eines Asylverfahrens und den Rechten von Flüchtlingen zu geben und Grundkenntnisse zu vermitteln. Beratungseinrichtungen, SozialarbeiterInnen, JuristInnen, BehördenvertreterInnen, LehrerInnen, etc. Inhalte: Internationaler Flüchtlingsschutz: •Wer ist Flüchtling? – Die Genfer Flücht- lingskonvention (GFK). Dargestellt wird der Flüchtlingsbegriff unter besonderer Berücksichtigung von frauen- und kinder- spezifischen Fluchtgründen. •Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK). Abschiebeverbot von Flüchtlin- gen •Flüchtlingsrecht der Europäischen Union. Vereinheitlichung des Asylwesens auf EU- Ebene Referent: Dr. Thomas Neugschwendtner, Rechtsanwalt in Wien Asylverfahren: •Ablauf des Asylverfahrens •Asylantragstellung •Zulassungsverfahren in Erstaufnahme- stellen •Drittstaatssicherheit •Dublin Verordnung •Inhaltliches Asylverfahren •Beschwerdeverfahren •Familienverfahren Rechte von AsylwerberInnen: •Grundversorgung (Bundesbetreuung) •Aufenthaltsrecht •Schutz vor Abschiebung •Arbeitsmarktzugang Zielgruppe: Die Schulung richtet sich an im Asyl- und Integrationsbereich und in der Grundversorgung tätige Menschen, haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen von Vereinen und 48 . SOZIALE ARBEIT Schulungsunterlagen: Gesetzessammlung Fremdenrecht, Skriptum Ort: Volkshochschule Götzis, Am Garnmarkt 12, 6840 Götzis Termin: 23. Juni 2016, 14:00 – 18:00 Uhr Beitrag: € 85,- inkl. 10% MwSt., Seminarunterlagen Ermäßigung: Bei Buchung weiterer Veranstaltungen der Seminarreihe „Interkulturelle Arbeit und Diversität“ oder eines der einschlägigen Rechtsseminare wird – sofern eine Sammelbuchung übermittelt wird - je Veranstaltung ein Preisnachlass in Höhe von 10% auf den Nettobetrag gewährt. Veranst. Nr. 2164803 Kooperationspartner: Eine Kooperation mit okay. zusammen leben, Projektstelle für Zuwanderung und dem Institut für Sozialdienste (IfS) Anmeldung bis 16. Mai 2016 an: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26 6911 Lochau T +43 5574 4930 460 [email protected] www.schlosshofen.at Inhalte: Auf praktische Art und Weise – so zu sagen in 5 Strichen – bekommen Sie Tipps und Tricks für die Gestaltung Ihrer Präsentationen und Flipchartgestaltungen. Geniale Flipcharts beeindrucken! Visualisierungstechniken zum Mitnehmen, damit auch Ihre Flips ein Blickfang sind! Bildsprache ermöglicht es, Gegebenheiten schnell und kreativ auf den Punkt bzw. aufs Papier zu bringen, Prozesse darzustellen, Sachverhalte zusammenzufassen, Ergebnisse zu sichern, Ziele zu visualisieren und damit nachhaltig in Erinnerung zu bleiben. Gestaltpädagogin, Trainerin mit den Schwerpunkten: Visualisierungstechniken, Sitzungsmanagement, Führung und Leitung, Spielpädagogik, Kreativitätstechniken; langjährige Erfahrung im Seminarbereich, Moderation, Prozessbegleitung und Coaching Ziel: In kürzester Zeit aussagekräftige und professionelle Plakate gestalten. Inhalte eindrucksvoll in Szene setzen und damit den einen oder anderen „Wow!“-Effekt erzeugen. Beitrag: € 155,- inkl. 10% MwSt., Seminarunterlagen Zielgruppe: Alle Personen, die mit Flipcharts visualisieren; Besprechungsleitungen, Vortragende, Führungskräfte, Teamleitungen, BeraterInnen, ModeratorInnen, SupervisorInnen, OrganisationsberaterInnen, SozialmanagerInnen usw. Referentin: Anna Egger, MA, Rankweil, Akademische Bildungs– und Sozialmanagerin, Coach, Termin: 7. April 2016, 9:00 - 17:30 Uhr Ort: Volkshochschule Götzis, Am Garnmarkt 12, 6840 Götzis Veranst. Nr. 2164901 Anerkennung: Diese Veranstaltung ist im Sinne des Sozialbetreungsberufegesetztes anerkannt Anmeldung bis 3. März 2016 an: Schloss Hofen – Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26 6911 Lochau T +43 5574 4930 460 [email protected] www.schlosshofen.at FRÜHJAHR 2016 . 49 Schlüsselqualifikationen „ v i s u a l TO O L S 2 g o ! “ Visualisierungstechniken zum Mitnehmen! Gesundheits-/ Klinische PsychologInnen PsychotherapeutInnen MediatorInnen Thema Sozialbetreuungsberufe Behindertenarbeit Sozialbetreuungsberufe Familienarbeit Die nachfolgenden Veranstaltungen dienen in besonderem Maße der jeweiligen Berufsgruppe als Nachweis ihrer gesetzlich vorgeschriebenen Fortbildungsverpflichtung. Sie sind von Schloss Hofen mit den zuständigen Stellen abgestimmt und enthalten einen entsprechenden Vermerk in der Teilnahmebestätigung. SozialarbeiterInnen B e r u f s g r u p p e n s p e z i f i s c h e A n g e b o t e A n e r k a n n t e Ve r a n s t a l t u n g e n f ü r d i e v e r p f l i c h t e n d e b e r u f l i c h e Fo r t b i l d u n g - Ü b e r s i c h t Seite • • 04 Psychologische und therapeutische Arbeit mit Kindern aus suchtbelasteten Familien • Psychotherapeutisches Propädeutikum • Grundlehrgang „Systemisches Arbeiten im Sozialund Gesundheitsbereich“ - Überblick • • • • 06 Systemisches Denken und Arbeiten im Sozialund Gesundheitsbereich – Grundkurs, Teil I • • • • 08 Systemisch Arbeiten im Kontext von Arbeitsfeld und Organisation, Teil II • • • • 10 Systemische Supervision-Reflexion, Teil III • • • • 11 Gewaltprävention und Bedrohungsmanagement • • • Resilienz-Beratung nach dem Bambus-Prinzip® Interventionen für die systemische Beratungspraxis • • • Psychosoziale Beratung (MSc / MAS), Masterabschluss der Lehrgänge Krisenintervention, Beratungs-Training, Mediation • 14 Mediation – Vermittlung bei beziehungs- und arbeitsbezogenen Konflikten • 15 Beratungs-Training • 16 Krisenintervention • 17 Lehrgang für Suchtberatung und Suchttherapie – Lehrgang zur Weiterbildung • • • Zertifikatslehrgang Neue Autorität nach dem Konzept von Haim Omer - Überblick • • • • 19 Neue Autorität – Zertifikatslehrgang, Modul II: Aufbaukurs • • • • 22 Modul I: Grundkurs „Neue Autorität durch Beziehung statt Gewalt“ • • • • 21 Resilienz-Förderung nach dem Bambus-Prinzip® Sich im Sturm wiegen, anstatt zu brechen. • • • • 27 Diversitätskompetenz: Vom Umgang mit kultureller, sozialer und religiöser Differenz und Diversität • • • • • Geschichte, Kulturen und Religionen in der Türkei und ihre Familiensysteme im Integrationsprozess • • • • • 50 . SOZIALE ARBEIT 05 12 • 13 • • 18 28 • 30 B e r u f s g r u p p e n s p e z i f i s c h e A n g e b o t e Gesundheits-/ Klinische PsychologInnen PsychotherapeutInnen MediatorInnen Sozialbetreuungsberufe Behindertenarbeit Sozialbetreuungsberufe Familienarbeit SozialarbeiterInnen Thema Seite Geschichte, Kultur und Familiensystem der Tschetschenen • • • • • 31 Syrien – Zur Geschichte, Gesellschaft, Kultur, Religion und den aktuellen Konflikten • • • • • 33 Migrations- und kultursensibles Fallverstehen im Kinderschutz und rechtliche Aspekte • • • • 34 Unterstützung bei der Basisversorgung: UBV- Ausbildungsmodul • • • 36 Psychosen und schwere Verhaltensauffälligkeiten bei Menschen mit Intellektueller Beeinträchtigung – Therapeutische Ansätze und pädagogischer Umgang • • • 37 Was heißt hier Kommunikation?“ Beziehungsangebote für und mit Menschen mit komplexen Behinderungen gestalten. • • • 38 dazugeHÖREN – erfolgreiche Zusammenarbeit mit hörbeeinträchtigen Menschen • • • 40 Profi_L - Rollen und Funktionen in der Mobilen Jugendarbeit – Aufbauseminar • Förderung professioneller Leichtigkeit – Empátheia und Gefühlsspiralen • Mit psychischen Erkrankungen von Eltern in der Familienhilfe umgehen • Sozialmanagement - Lehrgang zur Weiterbildung FH Vorarlberg • Fremdenrecht und Ausländerbeschäftigungsrecht Grundlagenseminar und Update • Rechtliche Aspekte des Kinderschutzes bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund • 47 Asylrecht – Einführung • 48 „visual TOOLS 2go!“ Visualisierungstechniken zum Mitnehmen! • 41 • • 43 • 44 45 • • • 46 49 FRÜHJAHR 2016 . 51 Ve ra n s t a l t u n g e n vo n Ko o p e ra t i o n s p a r t n e r n Bildungshaus Batschuns: I n t e r k u l t u r e l l e Ko m p e t e n z - L e h r g a n g Leben und Arbeiten in interkulturellen Zusammenhängen Zielgruppe: Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Menschen aus anderen Kulturen zu tun haben – im Sozialbereich, in der Jugendarbeit, in der Verwaltung in Gemeinde, Bezirk und Land, Krankenhaus, Personalverwaltung in Betrieben, Vereinen, Initiativen, … lichen, das eigene Wissen und ihre Handlungskompetenz im interkulturellen Kontext zu erweitern. Dazu werden sowohl kreative, erfahrungsorientierte und reflektierende Methoden, sowie Impulsreferate und Vorträge angeboten. Die Gruppe selbst wird zum Ort des Lernens und Experimentierens. Ziele dieser Weiterbildung: •Kompetenzentwicklung für interkulturel- les Zusammenleben und Arbeiten in inter- kulturellen Kontexten •Dialogfähigkeit und Konfliktlösungskom- petenz •Theoretische und praktische Auseinan- dersetzung mit den Themen: Migrations- gesellschaft und deren Konsequenzen, Flüchtlingsarbeit – Aufbruch der Zivilge- sellschaft, Rassismus und Antidiskriminie- rung, Integrationsverständnis und Integ- rationspolitik •Vernetzung von AkteurInnen TrainerInnen der Module: Dr. Safah Algader, Dipl. Sozialmanager, Studium an der Universität für Bodenkultur in Mosul / Irak und Wien, seit 16 Jahren in verschiedenen Funktionen im Sozialbereich tätig, speziell in der Jugend- und Gemeinwesenarbeit, erfahrener Seminarleiter in interkulturellen Kontexten. Inhalte und Termine: •Modul I Begegnung und Dialog in einer multikulturellen Gesellschaft Mo. 7. – Mi. 9. März 2016, Mo. 9:30 – 18:00 Uhr, Di. 9:00 – 18:00 Uhr, Mi 9:00 – 16:30 Uhr •Modul II Konfliktmoderation im interkulturellen Kontext Mo. 30. – Di. 31. Mai. 2016, Mo. 9:30 – 18.00 Uhr, Di. 9:00 – 16:30 Uhr Mag.a FH Lisa Kolb-Mzalouet, Dipl. Sozialarbeiterin, freiberufliche Trainerin und Theaterpädagogin, Ausbildungsleiterin im AGB (Ausbildungsinstitut für Gruppenpädagogik und kreative Bildungsarbeit), langjährige Erfahrung als Trainerin zu interkulturellen Themen, Wien Verschiedene weitere FachreferentInnen werden zu den jeweiligen Themen eingeladen, wie Dr.in Eva Grabherr, Dr. Simon Burtscher-Mathis, Mag.a Elisabeth AllgäuerHackl, Mag. August Gächter, uam. Beitrag: € 860,- gesamt, zahlbar in 2 Raten Ermäßigung auf Anfrage möglich. Anmeldeschluss: 18. Jänner 2016 •Modul III Interkulturelles Lernen und Integration Mo. 14. – Mi. 16. November 2016, Mo. 9:30 – 18:00 Uhr, Di. 9:00 - 18:00 Uhr, Mi 9:00 - 16:30 Uhr Zwischen den Modulen finden 5 Abendeinheiten zu ausgewählten Themen statt, jeweils Mittwoch von 18:00 – 20:30 Uhr. Methoden: Eine Methodenvielfalt soll es den TeilnehmerInnen im Laufe des Lehrgangs ermög- 52 . SOZIALE ARBEIT Kooperationspartner: okay.zusammen leben, Projektstelle für Zuwanderung und Integration, Dornbirn Ort, Info und Anmeldung: Bildungshaus Batschuns Kapf 1 6832 Zwischenwasser T +43 05522 44290 0; F +43 05522 44290 5; [email protected] connexia – Gesellschaft für Gesundheit und Pflege Seminarauswahl Frühjahr 2016 Geriatrische Krankheitsbilder Gewalt in der Pflege Referent: Dr. Bernhard Schwärzler Zielgruppe: Pflegepersonen Termin: 25.02., 03.03., 10.03. und 17.03.2016, 13:00 – 18:15 Uhr Ort: Kolpinghaus Götzis Referent: Christian Müller-Hergl Zielgruppe: Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte Termin: 28.04.2016, 8:30 bis 16:30 Uhr Ort: Krankenpflegeverein Bregenz Wenn die Nacht zum Tage wird … Schlafstörungen und Tag-NachtUmkehr bei Menschen mit Demenz Angst und Depression im Alter Referent: Charlotte Boes Zielgruppe: Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte Termin: 10.03.2016, 8:30 – 16.30 Uhr Ort: Kolpinghaus Dornbirn Strömen – Entspannung und Energie im Alltag Referenten: Monika Berchtold Zielgruppe: Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte Termin: 14.04.2016, 8:30 – 16:30 Uhr Ort: Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast, Götzis Professionelles Projektmanagement – Grundlagen Referent: Sigun Schmidt Traub Zielgruppe: Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte Termin: 29.04.2016, von 8:30 – 16:30 Uhr Ort: Kolpinghaus Dornbirn Unser aktuelles Bildungsprogramm und detaillierte Informationen zu unseren Veranstaltungen finden Sie unter: www.connexia. at/bildung Anmeldung für alle Seminare: connexia – gemeinützige Bildungs-GmbH Broßwaldengasse 8, 6900 Bregenz T +43 5574 48787-0, F +43 5574 48787-6, [email protected] oder direkt über www.connexia.at/bildung Referent: Michael Grossinger Zielgruppe: Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte Termin: 18.04. und 19.04.2016, 8:30 – 16:30 Ort: Kolpinghaus Dornbirn FRÜHJAHR 2016 . 53 Ve ra n s t a l t u n g e n vo n Ko o p e ra t i o n s p a r t n e r n connexia Ve r a n s t a l t u n g s o r t e Fa c h h o c h s c h u l e Vo r a r l b e r g i n D o r n b i r n Das Ambiente an der FH Vorarlberg ist von der modernen Architektur geprägt: Helle, kommunikative Begegnungswege, überschaubare Dimensionen und State-of-theArt Technologie tragen zu einer idealen Lern-Atmosphäre bei. Die Seminare von Schloss Hofen finden in der Regel im 2. Stock des Hauptgebäude U statt, direkt über dem Haupteingang und sind bequem per Lift erreichbar. Dort befindet sich im 1. Stock eine Mensa (Öffnungszeiten Mo. bis Fr. von 7:45 – 14:00 Uhr, Sa. von 10:00 – 14:00 Uhr) und im Erdgeschoss das Cafe „Schräg“ (Öffnungszeiten Mo. bis Do. von 14:00 – 19:00 Uhr, Fr. von 14:00 – 22:00 Uhr, Sa. geschlossen). Gerne möchten wir einen Besuch der gut ausgestatteten öffentlichen Bibliothek im Gebäude D empfehlen. Campus-Plan, Anreise, Nächtigungsmöglichkeiten: Auf der Homepagesite www.fhv.at/campusfhv finden Sie einen Überblick zum Campus 54 . SOZIALE ARBEIT mit der Anordnung der Gebäude und alle Informationen zu Anreise- und Parkmöglichkeiten. Ebenso sind dort die umliegenden Hotels mit den nötigen Kontaktdaten zu finden. Im Hotel Sonne und Hotel Krone erhalten Teilnehmende von Schloss Hofen-Veranstaltungen gegen Vorlage der Anmeldebestätigung eine Reduzierung der Nächtigungskosten. Kontakt in dringlichen oder Notfällen: FH Vorarlberg Hochschulstraße 1 6850 Dornbirn / Austria T +43 5572 792 0 F +43 5572 792 9500 [email protected] Fort- und Weiterbildung an der Kathi-Lampert-Schule A 6840 Götzis, Am Garnmarkt 12 Bestätigung: Nach Teilnahme erhalten Sie von uns eine Seminarbestätigung. Leitung: Mag. Christoph Schindegger T +43 05523 53 128-13 Versicherung: Die TeilnehmerInnen haben sich selbst zu versichern. Der Veranstalter übernimmt keinerlei Haftung. Fortbildungssekretariat: Bettina Deuring T +43 5523 53 128-0 F +43 5523 53128-9 [email protected] www. kathi-lampert-schule.at FRÜHJAHR 2016 . 55 Ve r a n s t a l t u n g s o r t e Kathi-Lampert-Schule für Sozialbetreuungsberufe Götzis Ve r a n s t a l t u n g s o r t e Vo l k s h o c h s c h u l e G ö t z i s Die Volkshochschule Götzis ist in demselben Gebäude wie die Kath-LampertSchule für Sozialbetreuungsberufe Götzis untergebracht und verfügt über architektonisch ansprechende, neue Räume in einem belebten Quartier. Modernste Technik und angenehmes Ambiente fördern das Lernen. Schloss Hofen führt während der Dauer der Umbaumassnahmen im Schloss in Lochau viele Seminare an diesem Ort durch. Anreise: Die VHS-Götzis ist mit Bahn, Bus und Auto sehr gut erreichbar. Vom Bahnhof sind es 7 Minuten zu Fuß, es gibt auch Busverbindungen. Siehe dazu www.vmobil.at 56 . SOZIALE ARBEIT Es sind ausreichend Parkmöglichkeiten in der Tiefgarage. Einen Lageplan finden Sie auf der Homepage der VHS – Götzis unter www.vhs-goetzis.at/kontakt/ Kontakt in dringlichen oder Notfällen: Volkshochschule Götzis Bildung am Garnmark Am Garnmarkt 12 A 6840 Götzis T +43 05523 55150-0 F +43 05523 55150-9 [email protected]; www.vhs-goetzis.at Nützen Sie die öffentlichen Bildungsförderungen! • Informationen über den Bildungszu- schuss des Landes Vorarlberg und der Sozialpartner erhalten Sie unter www.bil dungszuschuss.at oder bei der Hotline der Arbeiterkammer Vorarlberg unter 050-258-4200. Diese Stelle ist auch Ansprechpartner für Unternehmen und selbständig Erwerbstätige! • Für Individualförderungen von arbeitslo- sen Personen ist das Arbeitsmarktservice zuständig. Wir empfehlen eine persön- liche Anfrage vor Beginn der Bildungs- maßnahme. • Das Arbeitsmarktservice (AMS) unter- stützt Unternehmen im Rahmen des Euro- päischen Sozialfonds mit Weiterbil- dungsmaßnahmen für spezifische Grup- pen von Beschäftigten. Information fin- den Sie unter www.ams.at/vbg/ im Kapitel "Service für Unternehmen". • Weitere Informationen finden Sie in der Datenbank www.kursfoerderung.at. Allgemeine Geschäftsbedingungen Fachbereich "Soziale Arbeit" Sofern in der Einzelausschreibung nichts anderes vermerkt ist, gelten für den Fachbereich Soziale Arbeit diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Schweizerische Post, Poststelle Diepoldsau, CH-9444 Diepoldsau, IBAN CH9209000000912986740 SWIFT CODE (BIC) POFICHBE Anmeldungen: Bitte geben Sie uns bei der Anmeldung die konkrete Rechnungsanschrift bekannt. Die Anmeldungen werden nach der Reihenfolge des Einlangens berücksichtigt. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung, die Rechnung etwa 10 Tage vor Beginn. Wir bitten um Verständnis, dass wir uns grundsätzlich eine Absage der Veranstaltung oder sonstige Änderungen vorbehalten müssen. Vermerken Sie bitte den Titel und Nummer der Veranstaltung sowie den Namen des/r KursteilnehmerIn auf dem Zahlschein. Der überwiesene Betrag wird zurückbezahlt, falls der Kurs nicht zustande kommt bzw. der / die TeilnehmerIn eine Absage erhält. Bezahlung: Ihre schriftliche Anmeldung ist verbindlich. Der Teilnahmebeitrag muss vor Veranstaltungsbeginn auf dem Konto von Schloss Hofen eingetroffen sein, es sei denn die Einzelausschreibung sieht eine andere Regelung vor oder es wurde eine solche vereinbart. Bitte bezahlen Sie Ihren Beitrag spesen- und abzugsfrei durch Überweisung auf folgendes Konto: Schloss Hofen Raiffeisenbank-Leiblachtal, IBAN AT623743900003190717 SWIFT CODE (BIC) RVVGAT2B439. Aus der Schweiz bitten wir Sie ebenfalls spesen- und abzugsfrei auf unser dortiges Konto einzuzahlen: Schloss Hofen Rücktritt: Bei Stornierung in den letzten 14 Tagen vor Beginn sind 40% des vollen Kursbeitrages als Stornogebühr zu bezahlen. Danach ist der volle Betrag zu bezahlen. Falls wir einen frei gewordenen Platz aus der Warteliste nachbesetzen können erfolgt jedenfalls eine 100%ige Rückerstattung. Grundsätzlich gilt eine Ersatzpflicht für alle von Schloss Hofen bereits erbrachten oder vermittelten Leistungen (z.B. Zimmerreservierungen). Umbuchungsgebühr bei Seminaren: Bei Umbuchungen innerhalb der letzten 14 Tage vor Beginn des Seminars ist eine Verwaltungsgebühr von € 20,- zu bezahlen. Erfüllungsort: Der Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Bregenz. Stand: 1.11.2015 FRÜHJAHR 2016 . 57 Hinweise Bildungsförderung Master-Studiengang Soziale Arbeit – (berufsbegleitend) an der FH Vorarlberg Das Master-Studium Soziale Arbeit bietet Zugangsvoraussetzungen sind ein abge- zwei Ausrichtungen an, die nach den Anfor- schlossenes Bachelor- oder Diplomstudium derungen und aktuellen Entwicklungen des in der Sozialen Arbeit bzw. gleichwertige regionalen Bedarfs modelliert wurden: postsekundäre Bildungsabschlüsse mit psychosozialer Qualifikation und DiplomsoKlinische Soziale Arbeit und zialarbeiterInnen (DSA) Interkulturelle Soziale Arbeit. Beratung und Information: Beide Vertiefungsrichtungen zielen nicht Barbara Kaiser auf spezifische Handlungsfelder oder eine Studiengangsadministration Zielgruppe ab, sondern ermöglichen eine T +43 05572 792 5300 breite Ausrichtung in den persönlichen Ar- [email protected] beitsfeldern entsprechend der beruflichen www.fhv.at/sam Zukunft. Deshalb werden Praxiserfahrungen und Praxisprojekte der Studierenden Infos zum Studium intensiv in das Studium eingebunden. Dies Dauer: geschieht in Form von Projekten, Selbst- 4 Semester (120 ECTS), durchschnittlich ca. lernarbeiten (auch mittels eLearning), For- 16 Wochenstunden Semesterwochenstun- schungs- und Entwicklungsaufgaben sowie den pro Semester in der Master-Thesis. Studienbeginn: Ende September Darüber hinaus kommen unsere DozentInnen aus der Wissenschaft und aus der Studiengebühren: Keine Praxis und bieten wissenschaftliche Kompetenz und fundiertes Fachwissen. Kleine Akademischer Grad: Master für sozialwis- Studiengruppen und individuelle Betreuung senschaftliche Berufe (MA) Master of Arts in durch die DozentInnen gestalten das Studi- Social Sciences um sehr persönlich und intensiv. 58 . SOZIALE ARBEIT A nmeldekarte Veranst. Nr. Titel der Veranstaltung ................................................................................................................................................................................. ................................................................................................................................................................................. ................................................................................................................................................................................. Ak.Titel / Vor- und Zuname ............................................................................................................................................. Privat: Firma: Beruf........................................................................ Funktion................................................................................. PLZ/Ort..................................................................... Straße..................................................................................... Telefon .................................................................... E-Mail /Fax............................................................................. Firma-Institution ................................................................................................................................................................. PLZ/Ort..................................................................... Straße..................................................................................... Datum...................................................................... Unterschrift.......................................................................... Benachrichtigungen für TeilnehmerIn schicken an: o Privatadresse o Firmen-/Institutionsadresse Rechnung schicken an: A o Privatadresse o Firmen-/Institutionsadresse nmeldekarte Veranst. Nr. Titel der Veranstaltung ................................................................................................................................................................................. ................................................................................................................................................................................. ................................................................................................................................................................................. Ak.Titel / Vor- und Zuname ............................................................................................................................................. Privat: Firma: Beruf........................................................................ Funktion................................................................................. PLZ/Ort..................................................................... Straße..................................................................................... Telefon .................................................................... E-Mail /Fax............................................................................. Firma-Institution ................................................................................................................................................................. PLZ/Ort..................................................................... Straße..................................................................................... Datum...................................................................... Unterschrift.......................................................................... Benachrichtigungen für TeilnehmerIn schicken an: o Privatadresse o Firmen-/Institutionsadresse Rechnung schicken an: A o Privatadresse o Firmen-/Institutionsadresse nmeldekarte Veranst. Nr. Titel der Veranstaltung ................................................................................................................................................................................. ................................................................................................................................................................................. ................................................................................................................................................................................. Ak.Titel / Vor- und Zuname ............................................................................................................................................. Privat: Firma: Beruf........................................................................ Funktion................................................................................. PLZ/Ort..................................................................... Straße..................................................................................... Telefon .................................................................... E-Mail /Fax............................................................................. Firma-Institution ................................................................................................................................................................. PLZ/Ort..................................................................... Straße..................................................................................... Datum...................................................................... Unterschrift.......................................................................... Benachrichtigungen für TeilnehmerIn schicken an: o Privatadresse o Firmen-/Institutionsadresse Rechnung schicken an: o Privatadresse o Firmen-/Institutionsadresse A nmeldekarte Bitte frankieren Anmerkungen: ❍ Bitte senden Sie mir in Zukunft das Fortbildungsprogramm nicht mehr zu. SCHLOSS HOFEN Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26 6911 Lochau Österreich Bitte frankieren Anmerkungen: ❍ Bitte senden Sie mir in Zukunft SCHLOSS HOFEN Wissenschaft und Weiterbildung das Fortbildungsprogramm nicht mehr zu. Hoferstrasse 26 6911 Lochau Österreich Bitte frankieren Anmerkungen: ❍ Bitte senden Sie mir in Zukunft das Fortbildungsprogramm nicht mehr zu. SCHLOSS HOFEN Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26 6911 Lochau 60 . SOZIALE ARBEIT Österreich Impressum Herausgeber: SCHLOSS HOFEN Wissenschafts- und Weiterbildungs-GesmbH A 6911 Lochau (2015) Martin Bentele, Monika Seif Gestaltung: Stecher id Gestalterische Ausführung: Ruescher Design Titelbild: Dietmar Wanko Fotos im Innenteil: Christine Kees, Gerhard Klocker, Kathi-Lampert-Schule für Sozialbetreuungsberufe Götzis, Schloss Hofen - die Aufnahmen zeigen Szenen aus den Seminaren in Schloss Hofen Druck: VVA Im Internet Lehrgangs- und Seminarprogramm w w w. s c h l o s s h o f e n . a t Gesundheits- und Sozialinformation Vorarlberg w w w. s o z i a l i n f o . o r. a t S c h loss Ho f e n S oziale A rbeit Schloss Hofen - Wissenschaft und Weiterbildung Hoferstrasse 26 6911 Lochau T +43 5574 4930 460 E [email protected] www.schlosshofen.at In Zusammenarbeit mit Fachhochschule Vorarlberg Kathi-Lampert-Schule für Sozialbetreuungsberufe Götzis Schule für Sozialbetreuungsberufe Bregenz
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