PDF

Projekt „sCHILDkröte“
Michele Bärthel
B.A. Sozialpädagogin (BA)
Diakonisches Kompetenzzentrum für Suchtfragen (DKZS) gGmbH
Projektleiterin des Projekts „sCHILDkröte“
03.07.2015
1
Gliederung
1. Allgemeines zum Projekt
„sCHILDkröte“
2. Die „sCHILDkröte“ in Bewegung
3. Statistik
4. Zukunft
03.07.2015
2
1. Allgemeines zum Projekt „sCHILDkröte“
-
Durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und
Verbraucherschutz (SMS) in Westsachsen gefördert
-
Kooperation zwischen:
-
03.07.2015
Diakonischen Kompetenzzentrum für Suchtfragen (DKZS) gGmbH
Markuskeller der evangelischen Markusgemeinde Plauen
Erziehungsberatungsstelle der Diakonie Plauen
3
Plauen
Stadtteil
Haselbrunn
03.07.2015
4
- Stadtteil: Haselbrunn in Plauen = sozialer Brennpunkt
- Projekt: alltagsergänzendes, niedrigschwelliges Angebot für
Kinder und Jugendliche aus suchtgefährdeten und
–belasteten Familien
- „sCHILDkröte“ bis Dez. 2014: an offenen Kinder- und
Jugendtreff „Markuskeller“ der Markuskirchgemeinde
angebunden
 seit Januar 2015: Stelle des offenen Treffs unbesetzt
 noch größerer Druck auf dem Projekt, da wir jetzt der
einzige Ansprechpartner vor Ort sind
03.07.2015
5
- Altersgruppe: 7 – 18 Jahren
- Jan. – März: Altersgruppentrennung auf Wunsch der Kinder
- seit April wieder gemischte Gruppe, da es zu einer neuen
Kooperation mit dem Kinderland Plauen e.V. und der
Mobilen Jugendarbeit Plauen e.V. kam
 individuelle Gruppen und Einzelgespräche aufgrund „mehr“
Personal trotzdem möglich
- Ziele:
03.07.2015
Die Kinder und Jugendlichen zu befähigen ganzheitlich und kritisch am
Leben teilzunehmen
Eigene Fähigkeiten ausbilden
Neue Fertigkeiten aneignen
In einem geschützten Rahmen: Geborgenheit, Anerkennung und
Wertschätzung erfahren
6
- Unsere Konsumgesellschaft bringt zunehmend neue
Herausforderungen sowie schwierige Problemlagen, mit
denen die Kinder und Jugendlichen konfrontiert werden
 dringender Handlungsbedarf zum Erwerb:
-
sozialer Kompetenzen
für eine positive Lebenseinstellung
für Träume & Lebensziele
Präventive Maßnahmen zur Gesundheitsförderung
 Erfolgreicher Umgang mit Umständen wie Arbeitslosigkeit, wenig
Perspektiven, vielen Anforderungen und Überforderung möglich
 Erwerb eines „Schutzpanzers“: vor psychosozialen Belastungen des
Alltages und vorprogrammierten Lebensweg durch die
Herkunftsfamilie
Durch Projekt: Grundbedürfnisse der Kinder in Blick
nehmen: gesundes, regelmäßiges Essen
03.07.2015
7
2. Die „sCHILDkröte“ in Bewegung
- Projekt findet Dienstag – Donnerstag 13:30 – 17:30 Uhr
statt
- 1. Phase: Phase der Kinder, Kennenlernen und
Beziehungsaufbau: August 2013 – Mitte Februar 2014
 verzögerter Ablauf des Projekts durch sehr späten
Bewilligungsbescheid sowie durch anschließende
Renovierungsarbeiten und Kücheneinbau
03.07.2015
8
03.07.2015
9
- 2.Phase: Grundbedürfnisse der Kinder sichern:
gemeinsames Kochen und Backen  Selbstständigkeit
fördern, Genusstraining, Vor- und Nachbereitung wichtig
- Kosten pro Mahlzeit: max. 50 ct
-  „sCHILDkröten-Punktesystem“
- neu: Themenkochen (landestypische Gerichte)
03.07.2015
10
- Durch lange Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen:
- offener und zugänglicher
-  Probleme in den Familien werden sichtbarer
-  Probleme komplexer
- „Schildi“-Handy“
- Hausaufgabenhilfe
- Viel bessere Netzwerkarbeit und Kooperation
- Erster Elternabend mit EZB
- Durch Spielmobil und Mobile Jugendarbeit: neue Kontakte
auf offenem Raum
- Sommerfest 12.06.2015
03.07.2015
11
03.07.2015
12
Schwierigkeiten
- Elternarbeit sehr schwierig  Sommerfest, Elternabend,
Themenabende mit der EZB ab September, MUT - Kurs ab
September in der SBB
- Rechtsextremismus bei den Jugendlichen  Kontakt mit
Vivere e.V. (MOVE), Straßenfest 30.08.15 (Demokratie
leben)
- Fallbeispiel Max
03.07.2015
13
3. Zahlen
- 18.02. – 18.12.2014:
- 478 Portionen
- 261 x aktive Mitarbeit der Kinder und Jugendlichen
- 06.01. – 30.06.2015:
- 427 Kinder und Jugendliche
03.07.2015
14
Helfer
03.07.2015
15
4. Zukunft
- Aktueller Förderzeitraum: bis 31.12.2015
 unsere Erwartung:
Weiterfinanzierung bis Dezember 2016
- Weiterentwicklung & Nachhaltigkeit sehr wichtig für
Kinder
Idee: geschlossene „sCHILDkröten- Gruppe“
 Elternarbeit
 siehe Beispiel Max
03.07.2015
16
Vielen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit!
Kontaktdaten:
Michele Bärthel
Diakonisches Kompetenzzentrum für Suchtfragen (DKZS) gGmbH:
Beratungsstelle Plauen, Marktstraße 15, 08523 Plauen
Telefon: 03741/ 223489
E-Mail: [email protected]
Internet: www.suchtberatung-vogtland.de
03.07.2015
17