Küsnachter Kinder stürmen Horn-Spielplatz

GZA/PP 8048 Zürich
31. Jahrgang
Donnerstag, 23. Juli 2015
Nr. 30/31
Erscheint 1-mal wöchentlich, am Donnerstag Herausgeber: Lokalinfo AG, Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich Verlag Tel. 044 913 53 33, Fax 044 910 87 72 www.lokalinfo.ch
Küsnachter Kinder stürmen Horn-Spielplatz
«Ufmache, ufmache!», einige Buben konnten die Einweihung des neuen Spielplatzes im Horn, bei dessen
Eröffnung Anfang Juli,
kaum abwarten und rüttelten laut protestierend an
den Absperrgittern. Als der
Küsnachter «Krake» schliesslich «entfesselt» war, kannte auch die Begeisterung der
restlichen Besucher keine
Grenzen mehr.
Philippa Schmidt
«Ich hoffe, dass ihr den Plausch habt,
den Spielplatz einzuweihen», begrüsst
Tiefbauvorsteher Walter Matti die
zahlreich anwesenden Kinder mit Mamis, Papis, Gottis, Grosseltern und
sonstigen Begleitpersonen. Dies liessen sich die Kids nicht zweimal sagen:
Nachdem Matti gemeinsam mit Martin Fierz und dessen 14-monatigem
Sohn Simon die Gitter beiseitegeschoben hat, ist der neue Spielplatz fest in
Kinderhand. In zweimonatiger Bauzeit, errichtet von den Spielplatzbauern der Motorsänger GmbH, stellt dieser einen achtarmigen Tintenfisch mit
zahlreichen unterschiedlichen Bereichen dar. Sehr gut kommen beim
Nachwuchs das Wasserspiel und ein
Förderband an.
«Ich ‹röllele› den Sand ab, dann
gibt es einen Haufen», verrät Liarina,
die am Förderband zugange ist. Ob die
6-Jährige dereinst wohl selbst im Baugewerbe tätig sein wird? «Wir haben
schon 130 Spielplätze gebaut, und bei
diesem hier ist wirklich alles dabei»,
kommentiert Fabio Guidi, Geschäftsführer der Motorsänger GmbH, die unzähligen Balancierstämme, Schaukeln,
Seile und Kletterelemente. «Es ist genial, dass natürliche Materialien verwendet wurden. Gerade bei diesem unebenen Boden werden viele verschiedene
Muskeln genutzt», urteilt Franziska
Sailer. Die Mutter muss es wissen, ist
sie doch Kinderärztin. Für Primarschüler Leyon, der mit seinen Freunden hier weilt, ist derweil klar: «Das ist
der beste Spielplatz der Welt!»
Als Tiefbauvorsteher Walter Matti die Gitter zur Seite schiebt, gibt es
kein Halten mehr.
Fotos: Philippa Schmidt
Wer will, kann aus dem Krakenkopf rutschen.
Laufen, hangeln, klettern, balancieren: Der achtarmige Tintenfisch bietet
viele Möglichkeiten und hat die Kinder mit vier Augen immer im Blick.
Mithilfe des Wasserspiels wird ein
richtiges Stausystem kreiert.
Beim Schaukeln sind natürlich auch die Mamis und Papis gefragt.
Viele Kinder sind begeistert vom Förderband.
«Der Spielplatz ist cool», so die 1.-Klässler Damian, Caleb und Gion-Duri.
2
Stadt Zürich
Nr. 30/31
23. Juli 2015
AKTUELL
Heisse Nächte vor den Toren der Stadt
Exklusive Headliners wie
Paul Kalkbrenner, The Libertines oder Seeed gehören
zu den Highlights am
5. Zürich Openair.
Aufgrund der europäischen FestivalKonkurrenz am letzten August-Wochenende und der gleichzeitig stattfindenden Street Parade startet das Zürich Openair dieses Jahr bereits am
Mittwoch, 26. August, und dauert bis
Samstag, 29. August. Für diese vier
Tage haben die Organisatoren ein bemerkenswertes Programm mit insgesamt 43 Acts auf die Beine gestellt.
Den Auftakt macht am Mittwoch
die Londoner Rockband The Libertines, die über zehn Jahre nach ihrer
Trennung zurück auf den Festivalbühnen sind. Sie spielen einen exklusiven
Gig mit einem neuen Album im Gepäck. Auf der Bühne stehen zudem
unter anderen die sehr erfolgreiche
Indieband Alt-J, die Britpop-Band The
Kooks mit ihrem vierten Album, die
Shootingstars Years & Years, das DJDuo Gorgon City oder der isländische
Folktronica-Star Àsgeir.
Bastille und Seeed
Am Donnerstag steht Bastille, die erfolgreichste UK-Newcomerband des
Jahres 2013, auf der Bühne. Dazu
kommt die Indie-Rockband TV On The
Radio aus Brooklyn, die DJ-Sets Rudimental und Bloody Beeroots oder die
britischen Dancefloor-Stars Sigma.
Die Berliner Band Seeed, bekannt
für fetten Sound und geballte Energie,
bringt am Freitag einen exklusiven
Gig mit einem «Augenbling». Ein multimediales Spektakel verspricht der
Auftritt von Fatboy Slim, führender
Vier Stunden mit Pippo Pollina
und seinen Special Guests
Bevor sich der italienische
Liedermacher Pippo Pollina
in die Konzertpause verabschiedet, feiert er im
Hallenstadion das grosse
Finale seiner Welt-Tournee.
Einmal mehr brodelnde Stimmung angesagt: Zurich Openair.
Wettbewerb
Lokalinfo verlost 6 Festivalpässe
(4 Tage) für das Zürich Openair
vom 26. bis 29. August in Glattbrugg/Rümlang. Wer dabei sein
will, schickt bis 6. August eine EMail mit Betreffzeile «Openair»
und vollständigem Absender an:
[email protected]
Keine Korrespondenz über den Wettbewerb. Rechtsweg ausgeschlossen.
Allround-Producer der englischen
Clubszene. Weitere Höhepunkte: die
Wahl-New-Yorker Interpol, das Kasseler Folktronica-Duo Milky Chance, die
Berliner SiriusModeselector mit elektronischer Musik und Visuals vom
Feinsten oder der Hamburger Solomun, mit seinen ekstatischen Partys
ein internationaler Superstar. Auch
Dabu Fantastic treten am Freitag auf
die Bühne. Die beiden Zürcher Unterländer haben es mit ihren mitreissenden Dance-Tunes und tiefgründigen
Mundarttexten in die oberste Liga des
Foto: zvg.
Schweizer Pop geschafft. Zu den TopActs am Samstag gehört Paul Kalkbrenner. Der deutsche Techno-Musiker und Liveact tritt am Zurich Openair exklusiv mit einer komplett neuen
Show auf und hat sein brandneues Album «7» im Gepäck. Weiter auf dem
Programm (total 14 Acts) steht der
amerikanische DJ-Superstar Skrillex,
der schon am Zurich Openair 2013
mit seiner Monster-Licht-und-RauchShow das Publikum zum Kochen
brachte. Dazu kommen Tame Impala
aus Perth mit einem neuen Album,
Kasabian aus Leicester mit ihrem einzigen Schweizer Gig, und auch die erfolgreiche Londoner Band Hot Chip
wird es am Zurich Openair exklusiv
krachen lassen.
Mit dabei am letzten Festivaltag:
die vielversprechende Bündner Nachwuchsband From Kid mit ihrem wunderschönen melancholischen Singer/
Songwriter-Pop. (pd./ mai.)
Mittwoch, 26., bis Samstag, 29. August, Linien 10 + 12 Glattalbahn, Station Bäuler,
Rümlang. Camping bis Sonntagnachmittag
geöffnet. www.zurichopenair.ch.
Mit lyrischen Balladen, poetischen
Protestliedern bis hin zum fetzigen
Ohrwurm verzaubert der charmante
Cantautore aus Sizilien sein Publikum. Auf der Bühne des Hallenstadions wird er das Publikum zusammen
mit dem Palermo Acoustic Quintet,
zwölf musikalischen Gästen und dem
Kammerorchester Ensemble Musica
Viva Schweiz begeistern. Die geballte
Ladung an illustren Musikern sorgt
für zusätzlichen Groove. Zu den Special Guests zählen Musikgrössen aus
der Schweiz, Italien und Deutschland: Büne Huber, Linard Bardill, Gigi Moto, Etta Scollo, Eugen Finardi,
Faber, Franco Battiato, Giorgio Conte, Madlaina Pollina, Martin Kälberer,
Stefan Stoppok und Werner Schmidbauer.
Nach den Geburtstagskonzerten
«50 Jahre Pippo Pollina» im ausverkauften Volkshaus in Zürich und dem
«Grande Finale» in der vollbesetzten
Arena di Verona im vergangenen
Jahr kehrt der sizilianische Liedermacher und charismatische Poet Pippo Pollina zurück auf die Schweizer
Bühne. Er gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen italienischen
Liedermacher. Er veröffentlichte insgesamt 19 Alben und spielte über
4000 Konzerte. Das grosse Finale
seiner Tour «L’appartenenza» (der
Name seines letzten Albums) im Hal-
Pippo Pollina.
Foto: zvg.
Wettbewerb
Lokalinfo verlost 3x 2 Tickets für
das Konzert mit Pippo Pollina
und Special Guests am 22. August
im Hallenstadion. Wer dabei sein
möchte, schickt bis 6. August eine
E-Mail mit Betreffzeile «Pippo»
und vollständigem Absender an:
[email protected]
oder eine Postkarte an:
Lokalinfo AG
Wettbewerb «Pippo»
Buckhauserstr. 11, 8048 Zürich
Keine Korrespondenz über den Wettbewerb. Rechtsweg ausgeschlossen.
lenstadion ist das einzige Schweizer
Konzert. Danach wird sich Pippo Pollina in die wohlverdiente Konzertpause bis ins Jahr 2017 verabschieden. (pd./ mai.)
Samstag, 22. August, 20 Uhr, Hallenstadion Zürich (Türöffnung: 19 Uhr).
Zürichs Drogengeschichte: Von der Riviera zum Bahnhof Letten
Die Suchtprävention
der Stadt Zürich organisiert
zu ihrem 30-jährigen
Bestehen Stadtführungen
zu Zürichs Drogengeschichte. Sie führen von der
«Riviera», wo alles begann,
zu den «Höhepunkten» am
Platzspitz und am Letten.
Pia Meier
Als an der «Riviera», der Uferanlage
an der Limmat, einige Menschen kifften, dachte noch niemand, dass dies
der Anfang von Zürichs Drogengeschichte war. Zuerst entdeckten die
Existenzialisten die «Riviera» für
sich, und in den 1960er Jahren auch
die Hippies. Eine wichtige Rolle spielte damals das Café Select. Man
rauchte Hasch, den die öffentliche
Hand als «Rauschgift» begriff. Die
Behörden reagierten mit Repression.
Ein zweiter Ort war der Hirschenplatz, traditionell ein Versammlungsort im Niederdorf. Ab 1975 wurde er
zum Treffpunkt der von der «Riviera»
vertriebenen Szene – und damit auch
zum Drogenumschlagsplatz.
Anfang der 1980er Jahre wurde
der Fixerraum im autonomen Jugendzentrum AJZ geöffnet. Damit
wollte man sich den Drogenabhängigen öffnen. Das Experiment endete
im Chaos: «Züri brännt». 1982 wurde das AJZ abgebrochen. Ein weiterer wichtiger Ort von Zürichs Drogengeschichte war der Park hinter
dem Landesmuseum. Ab 1986 bis
1992 setzt sich hier die Drogenszene
fest. Der Platzspitz wurde zum
«Needle Park», der Zürich in die
Schlagzeilen brachte. Und als die
Der Spritzenbus stand Anfang der 1990er Jahre beim Landesmuseum.
Drogensüchtigen von dort vertrieben
wurden, bildete sich 1992 beim stillgelegten Bahnhof Letten eine neue
offene, viel grössere und brutalere
Drogenszene. Über 1000 Personen
waren zeitweise dort. 1995 wurde
diese geräumt.
Eine zentrale Rolle in der Drogengeschichte spielte das Heroin. Dieses
wurde 1893 erfunden. Damals dachte man, dass es nicht süchtig macht.
Es galt als Schmerz- und Heilmittel.
Wahrscheinlich kam es von Deutschland in die Schweiz, so Nicola Behrens, unter dessen Leitung diese
Stadtführungen stattfinden. Die Firma Bayer verkaufte es. 1951 wurde
es in der Schweiz verboten. 1972
wurde Heroin in der Zürcher Drogenszene erstmals festgestellt. 1974 war
auch Kokain erhältlich. Mit der Revision des Betäubungsmittelgesetzes
von 1975 wurde der Konsum von
Drogen unter Strafe gestellt.
Suchtprävention
Zu Zeiten des Platzspitzes gingen viele Drogenkonsumenten recht gut mit
der Situation um. Gemäss einer Studie gingen viele einer geregelten Ar-
zvg.
beit nach. Einige dachten aber an
Selbstmord, und 40 Prozent der
Frauen gingen auf den Drogenstrich.
Es gab politische Diskussionen, so
zum Beispiel über die Abgabe von
Spritzen.
Die Behörden hingegen gingen
lange Zeit hilflos mit der Drogenproblematik um. Viele Jahre kannten sie
nur eine Taktik: Repression. Doch es
gab auch andere Wege. So führte die
Drogenproblematik unter anderem
zur Gründung der Suchtpräventionsstelle. Am 1. April 1985 nahm sie ihren Betrieb auf. Ihre Botschaft:
«Sucht geht alle an, nicht alle anderen.» Der Sitz der Suchtpräventionsstelle ist an der Röntgenstrasse 44.
Geändert haben sich seit der Gründung die Ansätze. Heute fokussiert
die Suchtpräventionsstelle auf den eigenverantwortlichen Umgang mit
Substanzen.
Der Gassentreffpunkt «SpeakOut» an der Häringstrasse war eine
Pionierinstitution der Drogenberatung. Er wurde 1971 gegründet. Deren Gründer machten, was heute
selbstverständlich erscheint: Sie gingen dahin, wo die Abhängigen wa-
ren: auf die Gasse. Sie wurden so zu
Wegbereitern für die städtische Jugendberatung Streetwork, einem
wichtigen Partner der Suchtpräventionsstelle. Am Seilergraben 55 ist
die Poliklinik «Lifeline» für Drogenkonsumierende. Sie ist Ausdruck davon, dass Sucht heute als Krankheit
angesehen wird, die man behandelt.
Eine Therapieform ist die Substitutionsbehandlung mit Methadon.
Heroin spielt bei der Suchtprävention eine wichtige Rolle. Eine Voraussetzung für die Schliessung des
Letten-Areals war, dass Heroin kontrolliert abgegeben werden konnte.
Dies ist Teil der Vier-Säulen-Strategie
«Prävention, Therapie, Schadensminderung, Repression». Die Suchtprävention fokussiert darin zunehmend
auf Lebensumstände und deren
strukturelle Bedingungen. Ihre Botschaft lautet «Sucht beginnt im Alltag. Prävention auch». Die kontrollierte Heroinabgabe wurde zu einem
Erfolgsrezept für Zürich,
Die Drogenszene ist heute in Zürich sozial- und stadtverträglich. Es
gibt sie noch in kleinerem Rahmen,
so unter anderen bei der Militär-/
Langstrasse. Zudem gibt es nach wie
vor Apparate an öffentlichen Orten,
wenn auch weniger als früher, wo
Spritzen bezogen werden können.
Alkohol – die andere Sucht
Bei der Stadtführung «Von der Riviera zum Bahnhof Letten» wird auch
auf eine andere Sucht eingegangen,
die Alkoholsucht. In der Vergangenheit forderte diese viel mehr Tote als
Drogen. Das Zentrum Karl der Grosse war während Jahrzehnten Zürichs
bekanntestes alkoholfreies Restaurant. 1898 hatte es der Frauenverein
für Mässigung und Volkswohl gegründet, in seinem Kampf gegen den
«Elendsalkoholismus».
Abstinenz
wurde auch innerhalb der Arbeiterbewegung propagiert, denn: «Der
denkende Arbeiter trinkt nicht und
der trinkende Arbeiter denkt nicht.»
Am Zwingliplatz befindet sich der
Kantonalverband des Blauen Kreuzes.
Diese Institution wurde 1877 von
Louis-Lucien Rochat gegründet. Die
Mitglieder verpflichteten sich zur Enthaltsamkeit von Alkohol.
Führungen: Do, 13. August, 18 bis 20 Uhr;
Sa, 26. September, 10 bis 12 Uhr. Treffpunkt: Helmhaus, beim Zwingli-Denkmal.
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Küsnachter
AKTUELL
Wilder Westen in der Schmalzgrueb
Endlich war es wieder so
weit: In der Schmalzgrueb
auf der Forch fand die
Country-Night statt. Und
gut 700 Besucher genossen
das Western-Feeling, das
die Flösser von der Forch
ihrem Publikum alle zwei
Jahre bieten.
Willy Neubauer
Die Wildwest-Stimmung war schon
ausgeprägter an früheren CountryNights. Vollkostümierte sah man wenig, die tiefhängenden Colts fehlten.
Breitkrempiger Stetson, Cowboystiefel
und Western-Hemden mussten dieses
Jahr genügen. Und auch die sonst für
Stimmung sorgenden Line- Dance
Gruppen, deren Choreografie einem
Ungeübten Knoten in die Beine bescheren, fehlten bei der diesjährigen
Country-Night weitgehend. Obwohl
sowohl der Begrüssungs-Shot, der jedem Besucher im Reagenz-Gläschen
angeboten wurde, als auch der Spezial-Kaffee in der Coyote-Bar sehr Western-like waren und sogar John Wayne
glatt aus den Stiefeln gehauen hätten.
Heather Hoy und die «Unifours» führen das Publikum in den tiefesten
Westen der Country-Night.
Fotos: Willy Neubauer
River» brachte die Halle zum Beben.
Zeit für eine Pause. Draussen bei der
Bar und dem brennenden Flügel, auf
dem feine Grilladen brutzelten, zelebrierte eine riesige Elvis-Puppe den
Hüftschwung. Der Elvis hatte die Flösser bei ihrem letzten Rennen auf der
Sitter und der Thur begleitet, genauso
wie der riesige Wurlitzer mit lauter Elvis-Titeln, der ausgiebig bestaunt wurde. Und mit Elvis ging es dann weiter.
Die zweite Gruppe, die «Rubbernecks», boten nämlich eine riesige
Rock-Show.
Herausragend
dabei
Frontman René Rimml, der den
Schmelz in der Stimme wie der King
intus hat. Eine perfekte Show lieferte
auch «Mügg» Zweifel, der mit seinem
riesigen Bass auf der Bühne und den
Tischen herumturnte, aber nie aus
dem Rhythmus kam. Rimml zog es
schon bald auf die Tische zum Publikum, wo er mit seinen Elvis-Songs die
Herzen der Cowgirls eroberte.
Und dann enterte noch ein alter
Bekannter die Bühne. Peps Dändliker
von «Tuff Enuff» bearbeitete als Gast
gekonnt wie immer sein Waschbrett
und heimste dafür stürmischen Applaus ein. Mit «Take me home Country
Road» wird das rockende Publikum irgendwann darauf hingewiesen, dass
es Zeit ist, den Heimweg anzutreten.
Elvis betört die Cowgirls
Service gut, alles gut
Vielleicht lag es an den Bands, die das
Publikum unterhielten. Obwohl die
erste Gruppe, die «Unifours», waschechten Country zelebrierten. Und das
sehr original, denn Leadsängerin Heather Hoy stammt aus Ohio. Die zierliche Blondine mit der riesigen Stimme
lebt seit zwölf Jahren in der Schweiz.
«Unifours», 2011 gegründet, unterhielten mit bekannten und unbekannteren Country-Standards, die das
fachkundige Publikum begeisterten.
Endgültig aus dem Häuschen geriet
Wie immer ist es den Flössern gelungen, eine heisse Nacht hinzuzaubern,
die das Publikum im beinahe vollen
Festzelt begeistert hat. Und das zum
Ferienbeginn!
Und wie immer klappte auch der
Service perfekt. Den unzähligen Helferinnen und Helfern, die unermüdlich
Nachschub anschleppten, sei gedankt.
Auch wenn heuer weniger Country geboten wurde als auch schon, ist die
Country Night ihren Namen vollauf
gerecht geworden. Bis in zwei Jahren!
René «Elvis» Rimml und «Mügg» Zweifel in Aktion auf der Bühne.
das Publikum, als Hoy «Island in the
Stream» und weitere Dolly-PartonSongs intonierte. Zum Abschluss bot
die aufstrebende Country-Formation,
die auch im «R&B» zu Hause ist, dem
Publikum einen alten «Creedence Clearwater Revival»-Hit, den Tina Turner
zum Welthit machte: «Rolling on the
Schützenverein Küsnacht am Eidgenössischen Schützenfest
Der SVK hat in einer stimmungsvollen 3-Tages-Tour mit
einer grösseren Anhängerschar bzw. mit den Partnerinnen bei besten Wetterbedingungen am Schützenanlass
im Wallis teilgenommen.
Die Aktivschützen waren in Raron sehr
unterschiedlich erfolgreich, galt es
doch, die durch den starken Westwind
beeinträchtigten Bedingungen bestmöglichst zu meistern. Während die
Schützen sich auf die Scheiben bzw.
Schussabgaben konzentrierten, konnten die Partnerinnen im Städtchen Brig
Der SVK beim Eidgenössischen Schützenfest 2015.
bummeln und die Ladengeschäfte unsicher machen. Die besten Schiessresultate erzielten:
• Paul Herger und Markus Ehrat mit je
Foto: zvg.
5, Bruno Bregy mit 4 Kranzresultaten
• Werner Ade erreichte nebst den 3
Kränzen im 2-Stellungs-Match mit
493 Pkt. die grosse Meisterschaft.
ANZEIGEN
1. August: Vom Finanzexperten zum Philosophen
Nicht nur Feuerwerk, auch
spannende Redner erwarten
die Besucher der Bundesfeiern der Region.
Flurin Helmrich
Küsnacht wird den 1. August in zwei
Teilen feiern: Um 7 Uhr morgens eröffnet die Kanone «Chrott» der Wulponiten den Festtag mit 23 Salutschüssen;
zwei Stunden später beginnt der ökumenische Gottesdienst, der von Diakon
Zeljko Calusic und Pfarrerin Judith
Wyss geleitet wird. Anschliessend offeriert die Gemeinde ein Frühstück, das
vom Frauenturnverein organisiert
wird. Das Highlight des Abendprogramms ab 19 Uhr beim Wehrmännerdenkmal auf der Forch ist die Rede
Nach dem gemeinsamen Mittagessen
auf dem Festgelände stand der Besuch des «Lac Souterrain in St-Léonard» im Unterwallis mit anschliessendem ausgiebigen Apéro auf dem
Programm. Die kulinarischen Höhepunkte bzw. die Nachtessen in den
sympathischen und sehr gastfreundlichen Hotel-Restaurants in Brig haben
alle Teilnehmer begeistert. Ein Imbisshalt in Gruyère sowie ein Walliser-Plättli auf dem Grimselpass rundeten unsere, durch die abwechslungsreiche ländliche Gegend geführte Carfahrt ab. Allen Teilnehmern hat
der Carausflug ins Wallis zu gefallen
gewusst und wird allen in bester Erinnerung bleiben.
cb./ SVK
des emeritierten Finanzprofessors
Martin Janssen. Ferner gibt es Musikeinlagen der Harmonie Eintracht und
der Chorgemeinschaft Männerchor
Berg/Sängerbund Küsnacht. Hin- und
Rückfahrt ist mit Extrabussen aus anderen Dorfteilen möglich (genaue Zeiten auf www.kuesnacht.ch).
Natalie Rickli und Roger Köppel
Auch in Herrliberg können sich die
Festbesucher zwischen 18 und 20 Uhr
abholen lassen (Hansruedi Huber, Tel.
079 409 73 10). Die Herrliberger 1.August-Feier auf dem traditionsreichen Festplatz an der Aussichtstrasse
sticht durch ihre Rednerin, SVP-Nationalrätin Natalie Rickli, mit ihrer Rede
«Ja zur Schweiz» heraus. Spannend
wird es sicher auch auf der Zolliker
Allmend: An der offiziellen Zolliker
Feier referiert Philosoph und Publizist
Dr. Ludwig Hasler. In Zumikon wird
Doris Graf am Ibruch beim Wasserreservoir eine Rede halten. Nach ihrer
Rede wird Cervelat zum «Brötle» bereitgestellt. In Erlenbach startet die
Bundesfeier mit der Festwirtschaft an
der Schifflände im Festzelt bereits um
16 Uhr.
Am vom Jodlerklub «Deheim» Erlenbach organisierten Fest referiert ein
prestigeträchtiger Redner: SVP-Nationalratskandidat, Chefredaktor und
Verleger der «Weltwoche» und Küsnachter Roger Köppel; seine Ansprache ist ab 21 Uhr zu hören.
Dazu gibt es verschiedene Musikvorträge: die Stimmungssängerin Diana, die Schlager- und Partyband The
Honeymoons und das Alphornduo
Pfannenstiel.
Nr. 30/31
23. Juli 2015
APROPOS . . .
Philippa Schmidt
Da vermeidet man es, in den
Schulferien wegzufahren, und umgeht so den Stau am Gotthard sowie lange Warteschlangen am
Flughafen und dann das! Teilsperrung der Seestrasse, Sperrung des
Baustellen-Blues?
Bellevues, und in Itschnach wird
auch gebaut ...
Die ganze Region scheint im
Baustellen-Blues zu stecken. Was
auf den ersten Blick vor allem
nervt, bringt auf den zweiten Blick
fast schon Ferien-Feeling mit sich.
Zumindest was die Seestrasse anbelangt. Oft ist dort so viel Platz,
dass ich an die Erzählungen meiner Grossmutter denken muss, die
als Küsnachter Kind in den
1910er-Jahren jeweils an die Seestrasse gerannt ist, weil dort ein
Auto vorbeifuhr: Dies war jedes
Mal eine kleine Sensation. Doch so
weit wird es nicht mehr kommen:
Das Ende der Bauarbeiten ist abzusehen, sollen diese doch nach
den Ferien erledigt sein. Ein Umstand, der viele Automobilisten
aufatmen lässt. Anders am Bellevue: Diese Baustelle wird uns wohl
noch bis Ende November in Atem
halten. Zu Fuss mutiert man hier
schnell zum Hindernisläufer. Wenn
ich allerdings die Arbeiter bei ihrer
schweisstreibenden Tätigkeit bei
über 30 Grad beobachte, kommt
mir mein Baustellen-Blues doch etwas übertrieben vor ...
«Küsnachter»
alle 14 Tage
Liebe Leserinnen und Leser
Unsere Zeitung wechselt wie
jeden Sommer während der Ferienzeit in den Zweiwochenrhythmus. Die nächste Ausgabe erscheint am Donnerstag, 6. August. Ab Woche 34 nehmen wir
wieder unsere wöchentliche Erscheinungsweise auf.
Veranstalter werden gebeten
ihre Events für die Seite «Veranstaltungen und Freizeit» möglichst frühzeitig zu melden. Allerletzter Einsendeschluss für die
Ausgabe 32/33 vom 6. August ist
Freitag, 31. Juli, 10 Uhr. Wir
wünschen allen eine erholsame
Sommerzeit.
Redaktion und Verlag
3
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Nr. 30/31
23. Juli 2015
AMTLICHE ANZEIGEN / INFORMATION
Anregender Ausflug der Kulturellen Vereinigung Küsnacht
Auch ein extremer Hitzesamstag
konnte 25 Kulturinteressierte nicht
von ihrem traditionellen Jahresausflug abhalten. Pünktlich um 8 Uhr
ging es per Bus zur ersten Station des
Tages, dem ehemaligen Kloster im
thurgauischen Diessenhofen, heute
Klinik St. Katharinental. In einmaliger Lage am Rhein genoss man Café
und Gipfeli, bevor Peter Bretscher,
Kurator der volkskundlichen Sammlung, die Gruppe durch das Schaudepot führte.
Üblicherweise werden in Museen
schöne und wertvolle Gegenstände
ausgestellt, aber nicht so in St. Katharinental. Hier dreht sich alles um
Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs. Mit seinen Geschichten und
Anekdoten verstand es Herr Bretscher, die Lebens- und Arbeitsweise
in der vor- und frühindustriellen Zeit
näherzubringen. Gerne hätte man
ihm noch länger zugehört, doch im
historischen Gasthof zum Hirschen in
Oberstammheim wartete bereits das
Mittagessen. Die Küsnachter und
Küsnachterinnen genossen unter al-
Infos
Die KVK leistet einen wichtigen
Beitrag zum kulturellen Leben in
Küsnacht. Sie veranstaltet Vorträge und Exkursionen mit kulturgeschichtlichem Hintergrund, betreut die Galerie im Höchhus und
gewährleistet den Betrieb des
Ortsmuseums, zusammen mit der
Gemeinde. Kontakt: Hortensia
Ernst, [email protected].
ten Bäumen eine Küche, die für ihre
Kreativität bekannt ist. In guter Stimmung ging dann die Reise weiter zur
Kartause Ittingen. Zur Wahl stand
hier die Führung durch die Geschichte des Kartäuserordens oder durch
das Kunstmuseum.
Besonders anregend war die Ausstellung des Aussenseiterkünstlers
André Robillard, eines Vertreters der
Art brut. Seit über 50 Jahren verwandelt er alte Metallteile, weggeworfene
Kinderspielsachen
und
Glühbirnen in exotische Tiere, Waffen
und diverse Raumfahrtobjekte. Beschwingt durch die interessanten
Eindrücke wurde die Rückreise angetreten, und die Hitze war kein Thema
mehr. (e)
www.kulturelle-vereinigung-kuesnacht.ch
Gemütliches Beisammensein im Café St. Katharinental am Rhein.
Foto: zvg.
Amtliche Publikationen
Bundesfeier 2015
Bauprojekte
Programm
Bauherrschaft:
07.00 Uhr
09.00 Uhr
10.00 Uhr
23 Salutschüsse «Chrott»
Hornanlage Küsnacht
Ökumenischer Gottesdienst
Kath. Kirche Küsnacht
Gemeinsames Frühstück, mit Auftritt der
Trachtengruppe Zürichsee rechtes Ufer
Kath. Pfarreizentrum
Wehrmännerdenkmal Forch:
20.45 Uhr
21.00 Uhr
21.15 Uhr
21.45 Uhr
22.00 Uhr
Musikvortrag, Harmonie Eintracht
Liedervortrag der Chorgemeinschaft Männerchor
Berg / Sängerbund Küsnacht
Festansprache, Prof. Dr. Martin Janssen,
Küsnacht
Musikvortrag Harmonie Eintracht
Feuerwerk, Höhenfeuer
Die vom Turnverein Forch geführte Festwirtschaft mit musikalischer Unterhaltung ist ab 19.00 Uhr geöffnet (während der Feier
jedoch geschlossen).
Wir bitten die Anwesenden, während der Feier kein Feuerwerk
abzubrennen.
Unentgeltlicher Transport von Küsnacht auf die Forch und
zurück:
Küsnacht Dorfplatz
Bushaltestelle Gartenstrasse
Bushaltestelle Allmend
Limberg-Dorf
Forch
ab 20.00 Uhr
ab 20.05 Uhr
ab 20.10 Uhr
ab 20.15 Uhr
an 20.25 Uhr
Kirchgemeindehaus Goldbach
Bushaltestelle Boglerenstrasse
Bushaltestelle Schiedhaldensteig
Bushaltestelle Tägermoos
Bushaltestelle Itschnach-Fallacher
Forch
ab 20.00 Uhr
ab 20.05 Uhr
ab 20.10 Uhr
ab 20.15 Uhr
ab 20.20 Uhr
an 20.30 Uhr
Rücktransport 23.00 Uhr ab Forch
23. Juli 2015
Der Gemeinderat
Bestattungen
Mathys geb. Herrmann, Anna Magdalena, von Eriswil BE, wohnhaft gewesen in 8127 Forch, Alte Forchstrasse 74, geboren am
29. Januar 1920, gestorben am 11. Juli 2015
Urs Leimann, Boglerenstrasse 67,
8700 Küsnacht
Objekt/Beschrieb: Anbau Geräteraum mit Balkon am Gebäude
Vers.-Nr. 3452, auf dem Grundstück Kat.-Nr.
4431
Zone:
Wohnzone W2/1.20
Strasse/Nr.
Boglerenstrasse 67, 8700 Küsnacht
Bauherrschaft:
Politische Gemeinde Küsnacht, Abteilung
Liegenschaften, Obere Dorfstrasse 32,
8700 Küsnacht
Projektverfasser: Oliver Spiess Architektur und Bauleitung,
Kirchgasse 21, 8706 Meilen
Objekt/Beschrieb: Anbau eines Gerätehauses und einer Wärmepumpe, Gebäude Vers.-Nr. 1190, auf dem
Grundstück Kat.-Nr. 5985
Zone:
Freihaltezone
Strasse/Nr.
Hesligenstrasse 115, 8700 Küsnacht
Bauherrschaft:
Thomas Weilenmann, Alte Landstrasse 128a,
8700 Küsnacht
Projektverfasser: Architekturbüro Peter Gut, Seidenparkweg 5,
8712 Stäfa
Objekt/Beschrieb: Projektänderung zur bewilligten Aufstockung
sowie Erstellen eines Autounterstandes und
Parkplatzes; Lageverschiebung des Autounterstandes beim Gebäude Vers.-Nr. 436, auf
dem Grundstück Kat.-Nr. 8831
Zone:
Wohnzone W2/1.50
Strasse/Nr.
Alte Landstrasse 128a, 8700 Küsnacht
vertreten durch Urs Esposito, Feldstrasse 7,
8700 Küsnacht
Projektverfasser: Urs Esposito, Feldstrasse 7, 8700 Küsnacht
Objekt/Beschrieb: Aufstockung der Wohnung, Gebäude Vers.Nr. 1593, auf dem Grundstück Kat.-Nr. 12 340
Zone:
Wohnzone mit Gewerbeanteil WG3/2.75
Strasse/Nr.
Untere Heslibachstrasse 39, 8700 Küsnacht
Bauherrschaft:
Tennisclub Itschnach, Zumikerstrasse 80,
8700 Küsnacht
Objekt/Beschrieb: Erstellen von zwei Beleuchtungsmasten und
Ergänzungen an bestehenden Masten, beim
Gebäude Vers.-Nr. 3387, auf dem Grundstück
Kat.-Nr. 11 266
Zone:
Zone für öffentliche Bauten OeB
Wald Wa; Erholungszone E
Strasse/Nr.
Zumikerstrasse 80, 8700 Küsnacht
Bauherrschaft:
vertreten durch SimmenStyle AG, Chaltenbodenstrasse 16, 8834 Schindellegi
Projektänderung: SimmenStyle AG, Chaltenbodenstrasse 16,
8834 Schindellegi
Objekt/Beschrieb: Neubau Mehrfamilienhaus, auf dem Grundstück Kat.-Nr. 6760
Zone:
Wohnzone W2/1.40
Strasse/Nr.
Im Kalender 4, 8700 Küsnacht
Die Baugesuche liegen während 20 Tagen, vom Datum der Ausschreibung an, beim Bausekretariat der Gemeindeverwaltung
Küsnacht auf.
Begehren um Zustellung baurechtlicher Entscheide können innert der gleichen Frist schriftlich bei der örtlichen Baubehörde
gestellt werden. E-Mail-Zuschriften erfüllen die Anforderungen
an die Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht
innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).
23. Juli 2015
Die Baukommission
Bauherrschaft:
Bauherrschaft:
vertreten durch Jakob Steib Architekten AG,
Wettingerwies 2a, 8001 Zürich
Projektverfasser: Jakob Steib Architekten AG, Wettingerwies
2a, 8001 Zürich
Objekt/Beschrieb: Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern auf
dem Grundstück Kat.-Nr. 3767
Zone:
Wohnzone W2/1.00; Freihaltezone F
Strasse/Nr.
Seestrasse 272 + 274, 8700 Küsnacht
Bauherrschaft:
Calida AG, Industrie Münigen, Postfach, 6210
Sursee
Projektverfasser: TK Architekten AG, Frohburgstrasse 60, 8006
Zürich
Objekt/Beschrieb: Ersatz Reklameleuchtband durch Reklameleuchtkasten, am Gebäude Vers.-Nr. 367, auf
dem Grundstück Kat.-Nr. 2317
Zone:
Kernzone K3
Strasse/Nr.
Dorfstrasse 26, 8700 Küsnacht
Gemeindehaus Obere Dorfstrasse 32 8700 Küsnacht T 044 913 11 11 www.kuesnacht.ch
Nutzungsplanungen
1. Teilrevision kommunale Nutzungsplanung Küsnacht /
Umzonung Hortbaräggli / Inkrafttreten
Die Baudirektion des Kantons Zürich hat mit Verfügung Nr. 334/15
die Teilrevision der kommunalen Nutzungsplanung, Umzonung
Hortbaräggli, die die Gemeindeversammlung Küsnacht mit Beschluss vom 8. Dezember 2014 festgesetzt hat, genehmigt. Es
wurden keine Rechtsmittel eingelegt. Die Umzonung Hortbaräggli
tritt mit dieser öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.
2. Teilrevision kommunale Nutzungsplanung Küsnacht /
Gestaltungsplanpflicht Bahnhofsgebiet / Inkrafttreten
Die Baudirektion des Kantons Zürich hat mit Verfügung
Nr. 335/15 die Teilrevision der kommunalen Nutzungsplanung,
Gestaltungsplanpflicht Bahnhofsgebiet, die die Gemeindeversammlung Küsnacht mit Beschluss vom 8. Dezember 2014 festgesetzt hat, genehmigt. Es wurden keine Rechtsmittel eingelegt. Die Gestaltungsplanpflicht Bahnhofsgebiet tritt mit dieser
öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.
23. Juli 2015
Abteilung Planung
Küsnachter
VE R E I N E
Nr. 30/31
23. Juli 2015
5
Zu Besuch im Küsnachter Haus von C. G. Jung
«Jedes Jahr haben wir hier
Hunderte von Besuchern aus
aller Welt. So wollten wir
auch einmal die Küsnachter
ins Haus ihres Ehrenbürgers
einladen.» Andreas Jung,
Enkel von C. G. Jung, und
seine Frau Vreni Jung-Gerber
öffneten ihr Haus am See
den Mitgliedern des Vereins
für Ortsgeschichte. Das Interesse war riesengross.
Annemarie Schmidt-Pfister
Das Grüppchen von Küsnachterinnen
und Küsnachtern, das sich – angeführt von Andreas Jung und Vereinspräsident Alfred Egli – an einem warmen Julitag von der Seestrasse her in
Richtung Haus bewegt, ist schon jetzt
beeindruckt. Schnurgerade führt die
Chaussee, gesäumt von akkurat geschnittenen Buchsbaumkegeln, direkt
zum prächtigen Portal, über dem eine Steintafel auf Lateinisch daran erinnert, dass Carl Gustav Jung und
seine Frau Emma Jung-Rauschenbach dieses Landhaus 1908 in Auftrag gegeben haben: «an einem heiteren Ort».
1909 sind sie eingezogen. C. G.
Jung, vorher Oberarzt am Burghölzli,
eröffnete im Haus seine Privatpraxis
und wohnte mit seiner Frau und den
fünf Kindern bis zu seinem Tod 1961
hier. Empfangen werden die Besucher überdies von dem Orakelspruch
von Delphi über der Haustüre: «Vocatus atque non vocatus deus aderit» –
gerufen oder nicht, Gott wird dabei
sein. Der Satz hat C.G. Jung ein Leben lang begleitet und ist auch auf
seinem Grabstein eingemeisselt.
Eigenwillige Vorstellung
Auf dem Rundgang durch den weiträumigen Garten, zwischen Seestrasse und See und durchs Haus, wird
deutlich, dass der Geist des grossen
Psychiaters und Begründers der analytischen Psychologie bis heute hier
weht. Zwar fügt sich das Haus – erbaut vom Architekten Ernst Fiechter,
einem Vetter von Jung – in mancherlei Hinsicht in das Gros der typischen
Zürichseehäuser mit ihrem schlichten Baukörper und dem grossflächigen Satteldach.
Doch hatte Jung – angefangen
beim Treppenhausturm, der dem Gebäude ein bisschen Landschlösschencharakter verleiht und im Übrigen
schon in der Traumwelt des Gymna-
siasten Carl Gustav eine Rolle spielte
– durchaus eigenwillige Vorstellungen
seiner persönlichen Wohnwünsche.
Zum Ausdruck kamen sie etwa beim
«Senkgarten» im englischen Stil (er
diente laut Andreas Jung nicht zuletzt auch als Lagerstätte für den
Aushub: «Mein Grossvater hatte
durchaus eine praktische Ader …»),
oder bei der Uferpromenade mit dem
natürlichen Schilfgürtel zwischen
dem «Buen retiro», dem Gartenhäuschen mit dem «Fernsehfenster» der
Enkel zum benachbarten Strandbad,
und dem idyllischen Hafen mit Bootshaus. C. G. Jung war nicht nur ein
passionierter Segler, sondern auch
ein stetig Suchender, der in der Natur
Balance und Harmonie zwischen Seele und Umwelt fand.
Fast wie ein Museum
Im Haus ohnehin ist der Geist des Erbauers und Bewohners bis heute
spürbar: im noch heute original möblierten «Speisezimmer», in dem als
private «Zugaben» ein Familienhund
aus Holz und viele Fotos von Enkeln
und Urenkeln stehen, und vor allem
in der Bibliothek und im Arbeitszimmer von C. G. Jung. Hier war gleichzeitig Empfang der Patienten und Privatissimum des Hausherrn. Dieser
Teil wurde beim Renovationsumbau
des Hauses 2004 bis 2008 im ursprünglichen Zustand belassen, und
der Besucher ist versucht, ganz
selbstverständlich da und dort nach
einem Buch zu greifen.
Wie lebt es sich in einem Haus,
das trotz teilweise musealem Charakter noch immer auch privates «Zuhause» für zwei Familien geblieben
ist? 2002 wurde die Liegenschaft mit
Wohnhaus, Nebenbauten und dem
gesamten Gartenumschwung in die
«Stiftung C.G. Jung Küsnacht» überführt, um sie im Gedenken an einen
grossen Geist und Küsnachter Ehrenbürger der Nachwelt zu erhalten. Andreas Jung, von Haus aus Architekt
wie sein Vater und lange Jahre für
die Denkmalpflege tätig, hat weiterhin Wohnrecht im grosselterlichen
und elterlichen Haus – sehr zum
Wohl von Haus und Menschen, die
darin leben.
Als die Besuchergruppe, beeindruckt vom Gesehenen und in angeregte Gespräche vertieft, zur Seestrasse geht, wartet dort bereits die
nächste Gruppe. C. G. Jung ist unvergessen.
Schnurgerade führt die Zufahrt zum Haus Seestrasse 228, das ab 1909 C. G. Jungs Arbeitsplatz und Heim war.
Bildband «Haus C.G. Jung». 2009 erschien, herausgegeben von der Stiftung
C.G. Jung, Küsnacht, ISBN 978-3681-40-6.
«… ich wohne an der Seestrasse 228 …»
«Die Inhalte des Unbewussten
konnten mich bisweilen ausser
Rand und Band bringen. Aber die
Familie und das Wissen: Ich habe
ein Ärztediplom, ich muss meinen
Patienten helfen, ich habe eine
Frau und fünf Kinder, und ich wohne an der Seestrasse 228 in Küsnacht – das waren Tatsächlichkeiten, die mich anforderten. Sie be-
wiesen mir Tag für Tag, dass ich
wirklich existierte und nicht nur ein
vom Geistwind umgetriebenes Blatt
war.»
«Damals setzte sich die Idee bei
mir fest, ich müsse an einem See
leben. Ohne Wasser, so dachte ich,
könne
man
überhaupt
nicht
sein.»
Zitate C. G. Jung
Andreas Jung erklärt den Besuchern den «Senkgarten».
Fotos: Annemarie Schmidt-Pfister
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Küsnachterberg: Theaterspieler gesucht
Anfang Februar 2016 wird im Limbergsaal im Küsnachterberg das Theaterprojekt «LIMBERG-2016» aufgeführt als Bestandteil vom bekannten
Männerchor-Chränzli.
Mit dem Projekt «LIMBERG2016» bietet sich die Chance speziell
für Männer im Alter zwischen 18 und
60 Jahren, in einer Komödie, einem
Lustspiel oder einem Krimi mitzuspielen (2 oder 3 Alter). Die Theater-
gruppe besteht aus Laienschauspielern aus der Region. Freude und Leidenschaft am Theaterspielen sind dabei die wichtigsten Voraussetzungen.
Der Applaus des Publikums im prall
gefüllten Limbergsaal ist der Lohn.
Eine Titelauswahl aus vergangenen Aufführungen: «Crazy Days im
Altersheim», «Aber Herr Richter»,
«Familie Zuwachs», «Überraschig us
em Oschte», «Manne an Herd» usw.
Lust auf mehr? …. Dann können sich
Interessierte bei Maria Janssen (siehe
Fussnote) melden. (e)
Datum der Aufführungen: Donnerstag, 4.,
und Samstag, 6. Februar 2016, jeweils 19
Uhr. Probebeginn ab Ende Oktober, in der
Regel Montag und Mittwoch 19.30 bis 22
Uhr. Ort: Limbergsaal, Wangen 3, 8127
Forch. Auskunft und Anmeldung: Maria
Janssen, Tägernstrasse 17 , 8127 Forch,
Tel. 044 980 08 39, E-Mail janssen@
vtxmail.ch.
Blick auf den natürlichen Schilfgürtel und das Bootshaus mit C. G. Jungs Segelschiff.
6
Küsnachter
Nr. 30/31
23. Juli 2015
AKTUELL
Küsnachter
AKTUELL
Nr. 30/31
23. Juli 2015
7
Naturnetz sucht schönsten «Naturgarten»
Fluglärm: Protest gegen
«Konsenslösung»
«Naturnaher Garten» lautet
das Motto eines Wettbewerbs, den das Naturnetz
Pfannenstil für die zwölf
Gemeinden der Region lanciert. Ziel ist es, die Bevölkerung für das Thema Biodiversität zu sensibilisieren.
Ein Positionspapier von 137 Gemeinden aus dem Osten, Westen und Norden des Flughafens für Südstarts
straight führte im Süden zu geharnischten Reaktionen. Die vorgeschlagene Lösung sieht vor, dass täglich von
10 bis 14 Uhr alle Flüge, rund 25, in
Richtung Süden starten würden. Besonders betroffen wären unter anderem auch die Forch, Zumikon und
Zollikerberg.
Die Gemeinden im Süden, etwa
Zollikon, wehren sich gegen diesen
«Südstart straight». In einem Statement vom 8. Juli äusserte sich der
Zolliker Gemeinderat Sascha Ullmann
klar: «Von einer Konsenslösung kann
nicht gesprochen werden, denn die
Gemeinden im Süden insbesondere die
Behördenorganisation Fluglärmforum
Süd, wurden in diese Meinungsfindung
nicht mit einbezogen. Aus verständlichen Gründen, denn es wird eine Lösung präsentiert, die die Bevölkerung
im Süden massiv mehr belasten würde.» Unterstützung erhält Ullmann von
der Zürcher Stadtpräsidentin Corine
Mauch: Ihrer Meinung nach drohten
«verheerende» Konsequenzen.
«Das Bundesgericht hat entschieden, dass der Süden unzulässig belärmt wird und rasch entlastet werden
muss. Drei Volksentscheide zur Fluglärmverteilung werden systematisch
missachtet», äussert sich die Stiftung
gegen Fluglärm. Sie fordert eine neue
Paketlösung mit Deutschland. (fh)
Stein, Kies oder Holz, zurückgegriffen
wird. Aber auch die Verhinderung des
Einsatzes von Chemie ist ein zentraler
Punkt. «Die Natur regelt vieles selbst.
Der Mensch muss nicht immer eingreifen», stellt Claudia Hollenstein
(GLP), Gemeinderätin von Stäfa und
Jurymitglied klar.
Zwei Wettbewerbskategorien
Nathalie Klingler
«Wenn man sieht, wie in den letzten
50 Jahren Landwirtschaftsland zugunsten von Siedlungsgebiet verloren
gegangen ist, muss man ganz klar sagen, dass die Siedlung mehr an Verantwortung trägt, gerade auch dann,
wenn wir von Biodiversität, also der
Erhaltung von Arten- und Lebensraumvielfalt, sprechen», so Christian
Wiskemann, Koordinator des Wettbewerbs «Naturnaher Garten».
Bis 2011 lag der Fokus des 1998
gegründeten Naturnetzes primär auf
der Landwirtschaft und auf Waldgebieten, seit 2012 hat die Zürcher Planungsgruppe Pfannenstil als Trägerorganisation dem Naturnetz den zusätzlichen Auftrag erteilt, das Thema Siedlungsökologie mit einzubeziehen.
Siedlungsökologie ist jedoch gerade im Vergleich zur Ökologie im landwirtschaftlich genutzten Raum um einiges komplexer – man bedenke nur
schon die Heterogenität, die bei der
Zusammensetzung einer Siedlung entsteht. Eine breite Palette von Meinungen macht ökologisches Vorgehen in
Siedlungsräumen zu einer enormen
Herausforderung. «Im Siedlungsraum
hat man verschiedene Gemeinden, die
unterschiedlich funktionieren, und innerhalb dieser herrschen nochmals
sehr unterschiedliche Interessen», erklärt Christian Wiskemann. Wenn es
um Privatpersonen gehe, sei die Heterogenität zudem nochmals extremer.
Während im landwirtschaftlichen Bereich durch Anreizsysteme von Bund,
Kantonen und Kommunen die Förderung der Biodiversität gefördert wird,
bleibt dies bis heute in der Siedlungsökologie oftmals noch aus. Man müsse
durch vermehrte Öffentlichkeitsarbeit
auf die Thematik Biodiversitätsförderung aufmerksam machen, urteilt
Wiskemann und ergänzt: «Dies ist
auch der Grund, weshalb wir diesen
Wettbewerb lancieren. Ziel ist es, auf
möglichst verschiedenen Schienen auf
das Thema aufmerksam zu machen.»
«Bis jetzt hat das Naturnetz Pfannenstil bereits verschiedene Exkursionen zur Biodiversität veranstaltet und
es werden immer wieder Standaktionen in verschiedenen Gemeinden
durchgeführt. Aber wir bieten auch
Beratungsaktionen bei Privatpersonen
an, um eine sogenannte Initialbera-
Stäfas Gemeinderätin Claudia Hollenstein (Glp), Walter Niklaus und
Christian Wiskemann sitzen im Garten der Familie Niklaus, der ein gutes
Beispiel eines naturnahen Gartens darstellt.
Fotos: Nathalie Klingler
tung für den Garten durchzuführen»,
erläutert der Naturnetz-Spezialist für
Landwirtschaft, Naturschutz und Siedlungsökologie. «Das Thema Wettbewerb ist für uns ein weiterer Versuch
an die Bevölkerung zu gelangen, diese
zum Thema Biodiversität zu sensibilisieren.»
Durch den Wettbewerb soll aber
nicht nur sensibilisiert werden, es soll
auch die Möglichkeit geboten werden,
ein Netzwerk aufzubauen. «Das Naturnetz Pfannenstil will, dass sich die
Gartenbegeisterten kennenlernen, sich
austauschen können und einander
wertvolle Tipps auf den Weg geben
können. Dies ist enorm wichtig und
zumindest in der Region leider bis
jetzt noch zu wenig ausgebaut», sagt
Christian Wiskemann dazu.
Artenvielfalt als zentrales Thema
Ein weiterer wichtiger Punkt für die
Zürcher Planungsgruppe Pfannenstil
ist der Aufbau einer Beispielsammlung, um den Leuten veranschaulichen zu können, wie ein naturnaher
Garten überhaupt aussieht. «Einfach
formuliert, ist es ein Garten, der sich
aus zwei Teilen zusammensetzt: Der
eine Teil widmet sich ganz der Natur,
im anderen findet auch der Mensch
seinen Platz», führt Wiskemann aus.
Mit solch einem Gartenkonzept steige
die Aufenthaltsqualität meist enorm,
verweist er auf entsprechende Umfragen und Studien. Ein gutes Beispiel
für einen naturnahen Garten ist der
Garten der Familie Niklaus in Erlenbach (siehe Bilder). In diesem Garten
strömt die Biodiversität aus jeder Pore, ja aus jeder Blattader. Trotzdem
hat der Mensch ganz klar seinen Platz
darin, kann sich draussen im Garten
entspannen. Auffallend ist zudem,
dass sich Naturgärten vermehrt mit
dem Thema Struktur auseinandersetzten: Ständige und fliessende Übergänge von Lebensräumen und Nutzungen sind immer präsenter. «Viele
Leute finden einen solchen Garten
schöner als einen konventionellen»,
klärt Wiskemann auf. Ein häufiger
Hinderungsgrund, weshalb viele Leute
trotzdem darauf verzichten, ist, dass
Bilder von naturnahen Gärten zu wenig präsent sind in den Köpfen von
Gartenbesitzern und Gärtnern. «Es
geht in erster Linie darum, sich in den
Gärten wohlzufühlen, und nicht darum, möglichst viele Arten heranzuzüchten», zeigt Wiskemann einen
Ausweg aus diesem scheinbaren Dilemma auf. Praktiziere man dies so,
werde der Stress automatisch minimiert und der Garten werde zur Leidenschaft.
«Eine strikte Definition, was ein
Naturgarten ist, gibt es nicht», betont
Wiskemann. «Die wichtigsten Kriterien sind jedoch ganz klar, dass man eine grosse Auswahl an einheimischen
Pflanzen hat, die für den Erhalt der
heimischen Fauna notwendig sind.»
Weitere wichtige Kriterien seien, dass
auf natürliche Materialen, sprich
Ein Teil eines naturnahen Gartens sollte sich ganz der Natur widmen und ...
Im Allgemeinen könne man sagen,
dass mit einem Naturgarten vor allem
eine Lebensraum- und damit auch eine Artenvielfalt angestrebt wird. Die
Entstehungsgeschichte solcher Gärten
kann grob in zwei Raster unterteilt
werden: Dieser kann entweder bewusst geplant werden, beispielsweise
beim Bau eines Hauses, oder aber
man lässt den Garten über Jahrzehnte
entstehen, indem eine Wiese nur noch
zwei bis dreimal im Jahr gemäht wird.
Folgerichtig werden die teilnehmenden
Gärten beim Wettbewerb in zwei Kategorien eingeteilt: Die erste Kategorie
widmet sich den bereits bestehenden
naturnahen Gärten, während in der
zweiten die beste Aufwertung zugunsten der Biodiversität im Zeitraum des
kommenden Jahres bewertet wird. Dazu muss die Förderung der Artenvielfalt dokumentiert werden.
Beurteilt werden die naturnahen
Gärten neben Claudia Hollenstein
noch von Ueli Zollinger und Felix Rusterholz. Bei der ersten Kategorie, den
bestehenden Naturgärten, ist es von
Bedeutung, wie hoch der Anteil und
die Artenvielfalt einheimischer Arten,
aber auch wie hoch die Lebensqualität
für den Menschen ist. Auch in der
zweiten Kategorie interessieren diese
Punkte. Hinzu kommen aber noch,
wie gross die neu naturnah gestaltete
Fläche und wie hoch die Anzahl respektive die Qualität neu geschaffener
Lebensräume ist. «Dass wir ein Projekt wie das Naturnetz Pfannenstil
umsetzen können, das so lange funktioniert und zusätzlich zwölf Gemeinden verbindet, ist etwas Einzigartiges», sagt Christian Wiskemann
stolz.
Formular zur Wettbewerbsteilnahme unter www.naturnetz-pfannenstiel.ch, Einsendeschluss: 30. Juli 2016.
... einheimischen Arten Platz lassen.
Busfahrer verurteilt
Im März 2012 ereignete sich in Zollikon ein Busunfall, bei dem 14 Personen und der Chauffeur verletzt wurden
– viele von ihnen schwer. Laut Anklage
habe der Chauffeur das Gas- mit dem
Bremspedal verwechselt und von 40
auf 55 Kilometer pro Stunde beschleunigt. Die Verteidigung verwies auf eine
defekte Bremse. Der Bus der Linie 910
geriet auf die Gegenspur und kollidierte mit einem korrekt fahrenden Lastwagen.
Wie die «Zürichsee-Zeitung» (ZSZ)
berichtet, hat das Bezirksgericht Meilen nun sein Urteil im Sinne der Anklage gegen den Buschauffeur gefällt, kam
aber zum Schluss, dass eine Geldstrafe
von 90 Tagessätzen zu 70 Franken für
den wegen fahrlässiger Körperverletzung und wegen fahrlässiger grober
Verletzung der Verkehrsregeln Angeklagten angemessen sei. Dies steht im
Vergleich zur Forderung der Staatsanwaltschaft nach einer bedingten, 14monatigen Freiheitsstrafe. Die ZSZ
sieht den Grund für den milden Richterspruch in den starken psychischen
und physischen Folgen des Zusammenstosses für den Chauffeur, der
noch immer arbeitsunfähig ist. (fh)
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sind nur für private Anbieter. Aufträge, die bis Freitag, 10.00 Uhr,
bei uns eintreffen, erscheinen in der nächsten Ausgabe. Den Text
bitte in Blockschrift ausfüllen (pro Feld 1 Buchstabe, Satzzeichen oder
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❏ Fahrzeuge
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Strasse:
PLZ/Ort:
Telefon:
❏ Wohnungen
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8
Stadt Zürich
Nr. 30/31
23. Juli 2015
AU TO M O B I L
Audi bringt mit dem TT-Cabrio Fahrspass
Der Audi TT ist in seiner
neuesten Auflage besser
denn je. So gut, dass selbst
hartnäckigen Kritikern
die Argumente ausgehen.
Wir fuhren den Roadster.
dennoch etwas fröstelt, lässt sich
wohltemperierte Luft ins Genick pusten und die feudalen Ledersitze anwärmen.
Und wer keine Lust auf Windgeräusche und Vogelzwitschern oder
den satten, sonoren Motorenklang
hat, dreht einfach die hervorragend
klingende Soundanlage von Bang &
Olufsen hoch.
Dave Schneider
Kommen wir gleich zum Kern der
Sache: Der neue Audi TT ist ein
grossartiger Sportwagen. Das war
aber auch schon anders. Über den
harzigen Einstieg dieser Baureihe
lassen wir einen zu Wort kommen,
der die damalige Problematik wie
nur wenige zu beurteilen vermochte.
Rallye-Legende Walter Röhrl sagte
nach einer Testfahrt im ersten TT gegenüber dem WDR lapidar: «Nicht
schlecht, aber für den normalen
Menschen zu gefährlich. Wenn der
bei 200 das Gas wegnimmt, fährt der
rückwärts.» Und so kam es leider.
Die Folge war eine tragische und für
Audi höchst unangenehme Unfallserie sowie ein Ad-hoc-Nachrüsten der
ausgelieferten Fahrzeuge.
In Asien hätten die Manager öffentlich die Häupter verneigen müssen, in Deutschland reichte eine PRKampagne. Weitere Mängel technischer Natur führten zu weiteren
Rückrufen, dann ebbten die Negativschlagzeilen ab. Doch diese so aufregende neue Baureihe trug von Anfang an eine schwere Last mit sich.
Umso erstaunlicher, dass der TT
diesen traumatischen Start ins Leben
längst locker abgeschüttelt hat. Schon
der zweite, ab 2006 gebaute und völlig neu konstruierte TT war ein rundherum gutes Sportcoupé. Freilich,
manchen war er zu schwer, vielen zu
teuer und einigen schlicht zu vorbelastet.
Vorbehalte lösen sich auf
Doch hinter dem Volant wurden diese Vorbehalte schnell in reine Fahrfreude aufgelöst. Und nun dieser
Knaller. Generation drei des TT sollte
auch die ewiggestrigen Kritiker zum
Moderater Verbrauch
Der 2-Liter-Turbobenziner mit 230
PS und 370 Newtonmetern pusht
munter vorwärts, ist jederzeit spritzig
und für den Einsatz abseits der
Rennstrecke absolut ausreichend.
Null auf hundert absolviert der 2.0
TFSI quattro mit Doppelkupplung in
5,6 Sekunden, der Vorwärtsdrang
wird elektronisch bei 250 Stundenkilometern eingebremst. Der Verbrauch bleibt auch in einer dem
Fahrzeug angemessenen, also sportlichen Fahrweise vergleichsweise
moderat; wir notierten nach zwei
Wochen einen Schnitt von 6,8 Litern.
Ein Highlight sind die virtuellen Armaturen.
Neu: Das grosse, zentrale Display
Scharf wie eine Chili: Der Audi TT Roadster liegt satt auf der Strasse. Passfahrten machen richtig Spass. Fotos: zvg.
Verstummen bringen. Zumindest
wird er sie auf einer Ausfahrt insgeheim überzeugen. Wir fuhren den
Roadster, der mit 1320 Kilogramm
Leergewicht nun wirklich nicht als
schwer bezeichnet werden kann. Die
von uns gefahrene Version mit 2-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner,
6Gang-Doppelkupplungsgetriebe und
Allradantrieb (ab 59 700 Franken)
wiegt rund 1,5 Tonnen, doch angesichts der luxuriösen Ausstattung
und der enorm verwindungssteifen
Karosserie ist das akzeptabel. Das in
wenigen Sekunden automatisch öffnende Stoffdach, eine Konstruktion
aus Magnesium, Aluminium, Stahl
und Kunststoff, wiegt in seiner Ge-
samtheit nur 39 Kilogramm – das
hilft, den Schwerpunkt niedrig zu
halten. Vom Fahrzeuggewicht spürt
man ohnehin kaum etwas.
Er liegt satt auf der Strasse
Der TT Roadster liegt satt auf der
Strasse, bleibt auch in schneller Kurvenfahrt erstaunlich waagrecht und
springt so leichtfüssig von Scheitelpunkt zu Scheitelpunkt, dass es eine
reine Freude ist. Der für diese Motorisierung optionale Allradantrieb bietet gegenüber dem Frontantrieb freilich eine ganze Palette an Vorteilen;
die gut 100 Kilogramm Mehrgewicht
nimmt man da gerne in Kauf. Der
Roadster wurde im Vergleich zum
Vorgänger zwei Zentimeter kürzer,
der Radstand wuchs hingegen um 37
Millimeter – das verbessert die Stabilität und schadete in keiner Weise der
Agilität. In Kombination mit der präzisen, gefühlvollen Lenkung und dem
blitzschnellen
Doppelkupplungsgetriebe sind ausgedehnte Passfahrten
im TT Roadster eine pure Freude.
Von Purismus zu reden, wäre
dennoch vermessen – dazu ist derTT
dann doch zu nobel. Wenn beispielsweise zu viel Wind die teure Frisur
zu zerzausen droht, drückt der TTFahrer auf eine Taste, und das
Windschott fährt automatisch hoch –
lästiges Hantieren mit wackeligem
Gestänge entfällt. Wen es danach
Der TT verfügt über ein grosses Display hinter dem Volant, auf dem
sämtliche Anzeigen – vom Tacho und
Drehzahlmesser über die Audio-Benutzeroberfläche bis hin zur grossflächigen Karte des Navigationssystems
– dargestellt werden können. Diese
Lösung ist so attraktiv wie sinnvoll:
Der Blick muss nie zur Mittelkonsolen wechseln, die Bedienung via
Drehrad mit Touchpad oder über
Tasten am Lenkrad erfolgt nach kurzer Eingewöhnungszeit «blind». Audi
hat sowohl die Bedienung als auch
die grafische Oberfläche souverän gelöst, sodass man dieses System getrost als Messlatte bezeichnen darf;
das ist die Zukunft.
Wir wissen nicht, ob der ehemalige Audi-Rallye-Pilot Walter Röhrl den
neuen TT getestet hat. Sicher ist
aber: Er käme auf ein ganz anderes
Resümee als nach seiner Ausfahrt
mit der ersten Generation.
Stadt Zürich
Nr. 30/31
23. Juli 2015
9
ZÜRICH INSIDE
Ursula Litmanowitsch
E-Mail: [email protected]
Genossen das reichhaltige kulinarische Angebot: Der ehemalige Spitzen-Fussballer Hakan Yakin mit seiner Frau
Tanja Yakin-Micic.
Manuela Leonhard, Assistentin der Stadtpräsidentin, Show&Music-Director Albi Matter und Stefan Vogel, Simota-Bikes (r.).
VIPs genossen Salt-CinemaPremiere am Zürichhorn
Bei hochsommerlichem Temperaturen
hat vergangene Woche das Kino am
See zum 27. Mal seine Riesenleinwand erhoben. Als Vorpremiere wurde die US-Filmkomödie «While We’re
Young» gezeigt. Im Streifen geht es
um ein Paar in der Midlife-Krise. Keine Spur von Krise war bei Tele-Blocher-Talker Matthias Ackeret (auch
bekannt als «Alain Delon für Arme»)
und seiner attraktiven Freundin Susanne Heer auszumachen. Der ehemalige Fifa-Sprecher Walter De Gregorio in Shorts wirkte ebenfalls total
entspannt und weit entfernt von einer
Midlife-Krise. Vor der Premiere wurden die Promis mit einem reichhaltigen kulinarischen Angebot verwöhnt.
Im Zelt von «Glanz & Gloria» versammelten sich die üblichen Verdächtigen:
Der ehemalige Fussballstar-Star Hakan Yakin und seine schöne Gattin
Tanja (unter den Top 100 von «Maxim»), Schauspielerin Isabelle Florido, Vegi-Gastronom Rolf Hiltl, der mit
Genuss einen Fleisch-Hamburger ver-
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keine Reservationen!)
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Stoller Gastronomieunternehmen
Badenerstrasse 357
8040 Zürich
zehrte, Kunstturner und Sänger Lucas
Fischer, der gerne mal in einem Musical-Film eine Hauptrolle spielen
möchte, oder die braungebrannte
Neo-Singlefrau Annina Frey im heissen Spitzen-Top. Unter der neuen Ägide von Salt hat sich im Kino am See
nichts verändert. Die Besucher waren
bei der Premiere schon mal beruhigt –
Salt Cinema bietet den gleichen Komfort und die hohe kulinarische Klasse
wie bisher. Die erfrischende Komödie
aus dem hippen Brooklyn mit einer
veritablen Starbesetzung sorgte für
super Stimmung. Das eingespielte Leben eines Ehepaars (Naomi Watts,
Ben Stiller) wird durch die neue
Freundschaft mit einem jungen Pärchen (Amanda Seyfried, Adam Driver) komplett auf den Kopf gestellt.
Gelungener kann man sich eine Premiere nicht vorstellen. Bis zum 16.
August gibt es insgesamt 31 Filme unter freiem Himmel und vor der traumhaften Kulisse des nächtlichen Zürichsees zu sehen..
Kunstturner und Sänger Lucas Fischer ist ein Kinofan.
Peter Hürlimann (Cinerent), Gastronom Rolf Hiltl (r.).
Zeigt viel braungebrannte Haut: Moderatorin, Model
und DJ Annina Frey.
Schauspielerin Isabelle Florido mit
Beatrice Kälin (l.).
Traumpaar vor Traumkulisse: Matthias Ackeret mit
Freundin Susanne Heer.
10
Küsnachter
Nr. 30/31
23. Juli 2015
Veranstaltungen & Freizeit
Was, wann, wo – Tipps für Anlässe in der Region
BUCHTIPP
Die Pestalozzi-Bibliothek Zürich
(www.pbz.ch) empfiehlt:
Fünf Viertelstunden
bis zum Meer
Ezio, ein alter
Mann, erhält einen Brief aus
dem
italienischen San Cataldo. Er kommt
von Giovanna,
seiner grossen
Jugendliebe.
1945 hatten sie sich kennengelernt, am Meer: Ezio verliebte sich
leidenschaftlich und machte ihr im
Laufe des Sommers zwei Heiratsanträge. Sie aber will sich noch
nicht entscheiden. Das kränkt ihn,
und aus Schmach flieht er in den
Norden. «Alles hatte er getan, um
die schöne Giovanna für sich zu
gewinnen. Aber es war nicht genug gewesen. Liebe lässt sich
nicht aufdrängen.» In der Fremde
wird er Apfelpflücker und führt
ein einsames Leben. Nie vergisst
er Giovanna, über sechs Jahrzehnte sehnt er sich nach seiner ersten
und einzigen Liebe. Giovanna
führt im Gegensatz zu ihm ein ruheloses Leben. Als alte Frau
schreibt sie Ezio, dass sie ihn wiedersehen will.
Eine wunderschöne Liebesgeschichte, sinnlich, melancholisch
und dennoch leicht erzählt von Ernest van der Kwast. Der 1981 geborene Autor ist halb indischer,
halb niederländischer Herkunft
und lebt im Südtirol.
Ernest van der Kwast, Fünf Viertelstunden
bis zum Meer, Verlag Mare, 2015.
Das verlorene
Wochenende
Manhattan
1936. Seit dem
letzten Absturz
kaum
wieder
auf den Beinen,
hätte der Alkoholiker Don Birnam das Wochenende
mit
seinem Bruder auf dem Lande
verbringen sollen. Doch er entzieht sich geschickt der Fürsorge,
bleibt lieber fünf Tage alleine in
der Wohnung zurück und ergibt
sich hemmungslos dem Trinken.
Dafür muss er Geld leihen, verliert
es, beschafft sich neues, versucht,
eine Handtasche zu stehlen, scheitert kläglich dabei, stürzt auf der
Treppe, findet sich auf einer Entzugsstation wieder, wird entlassen
und trinkt weiter, erlebt den kompletten Absturz, mit beschämenden Momenten, Gedächtnisverlust
und Halluzinationen.
In diesem 1944 erschienenen
Roman des Amerikaners Charles
Jackson (1903–1968) erfährt man
in allen Details, wie es einem Trinker ergeht. Täuschung und Selbsttäuschung, Ausflüchte und Lügen,
das beherrscht Don bis zur Perfektion. Man merkt, dass der Autor
auf eigene Erfahrungen zurückgreifen konnte. Ausgerechnet diesen Roman aber habe er in nüchternem Zustand geschrieben, versicherte er.
Charles Jackson, Das verlorene Wochenende,
Verlag Dörlemann, 2014.
Donnerstag, 23. Juli
11.30–13.45 Mittagsgrill: Mit Musik von «The
Jazzburgers» ab 11 Uhr. Reservation erforderlich,
044 396 12 42. Tertianum Residenz Zollikerberg
(Restaurant Rondo), Sennhofweg 23, Zollikerberg.
18.00–22.00 Besenbeiz: Mit Grilladen, Salaten,
selbstgemachten Kuchen und Wein aus dem Erlenbacher Turmgut. Immer von Mo bis Fr bis
zum 14. August. Am Freitag bis 23 Uhr. Turmgut
Erlenbach.
Samstag, 25. Juli
10.00–14.00 Oldtimer-Ausstellung: Musikalische
Unterhaltung, Wurstspezialitäten vom Grill. Anmeldung von Oldtimer-Ausstellern: [email protected]. Dorfplatz, Zumikon.
Donnerstag, 30. Juli
20.00–21.30 Schweizer Ton: «Helvetic Fiddlers»:
Andreas Gabriel (Geige), Fabian Müller (Cello),
Albert Düsel (Hackbrett) Ernst Süss (Sprecher).
Armin Brunner: Konzept und Gestaltung. Im Programm wird auch dem Schweizer Wort gebührend Platz eingeräumt. Schweizer Sagen, Prosa
und Poesie bereichern den Abend, in dem Witz,
Ironie und helvetischer Tiefsinn mit der Musik eine aparte Verbindung eingehen. Kulturschiene,
General-Wille-Strasse, Herrliberg, beim Bahnhof
Herrliberg-Feldmeilen.
Samstag, 1. August
7.00 1. August z’Küsnacht: 23 Salutschüsse aus der
Kanone Chrott in der Hornanlage. Um 9 Uhr ökumenischer Gottesdienst in der katholischen Kirche. Um 10 Uhr gemeinsames Frühstück mit der
Trachtengruppe Zürichsee rechtes Ufer im katholischen Pfarreizentrum.
19.00 1. August z’Küsnacht: Ab 19 Uhr Festwirtschaft, geführt vom Turnverein Forch am Wehrmännerdenkmal auf der Forch. 20.45 Uhr Liedvortrag der Chorgemeinschaft Männerchor Berg/
Sängerbund Küsnacht. 21.15 Uhr Festansprache
von Professor Martin Janssen. 21.45 Uhr Musikvortrag der Harmonie Eintracht Küsnacht. 22
Uhr Feuerwerk und Höhenfeuer.
16.00 Erlenbacher Bundesfeier: Roger Köppel, Chefredaktor und Verleger der «Weltwoche» sowie
SVP-Nationalratskandidat, wird die Festansprache in Erlenbach halten (21 Uhr). Musikalisch
umrahmt wird er von Musikern wie der Stimmungssängerin Diana, der Schlager- und Partyband The Honeymoons und dem Alphornduo
Pfannenstiel. Organisiert wird die Feier vom Erlenbacher Jodlerklub «Deheim». Los geht es um
16 Uhr mit der Festwirtschaft im Festzelt an der
Erlenbacher Schifflände.
18.00 Bundesfeier in Zollikon: Bani’s Partyservice
sorgt für das leibliche und die Kapelle Andi Brunner für das musikalische Wohl. Weitere musikalische Höhepunkte sind die Alphornbläsergruppe
der Stadtzürcher Alphornbläservereinigung und
die Harmonie Zollikon. Der Lampionumzug für
die Kinder startet um 20.40 Uhr. Um 20.45 Uhr
eröffnet die Gemeindepräsidentin Katharina
Kull-Benz die offizielle Feier. Als Festredner
konnte der bekannte Publizist Dr. Ludwig Hasler
gewonnen werden. Zum Abschluss wird das Höhenfeuer entfacht und die Kapelle Andi Brunner
lädt zum Tanz. Die Veranstaltung findet bei jeder
Witterung statt. Zolliker Allmend.
18.00 1. August in Herrliberg: Festwirtschaft mit
Bani’s Partyservice und dem Trio Vontobel Mock.
20.45 Musikvortrag des Musikvereins Herrliberg.
21 Uhr Begrüssung der Festgemeinde durch Gemeindepräsident Walter Wittmer. 21.05 Uhr Festansprache von Natalie Rickli, «Ja zur Schweiz».
Danach gemeinsames Singen der Nationalhymne
und Entfachen des Höhenfeuers.
20.00 1.-August-Feier in Zumikon: Musikalischer
Auftakt mit der Harmonie Zumikon. Die Ansprache hält Doris Graf aus Zumikon. Nach der Ansprache wird den Anwesenden der traditionelle
Cervelat zum Bräteln offeriert. Musikalischer Auftakt mit der Harmonie Zumikon. Organisiert vom
Verschönerungsverein Zumikon. Ibruch, beim
Wasserreservoir, Zumikon
Mittwoch, 5. August
8.30–11.30 Wochenmarkt: Wochenmarkt mit frischen Produkten aus der Region. Dorfplatz, Zumikon.
12.00–14.00 Gmüetlizmittag: Pro Senectute und
Reformierte Kirchgemeinde Zumikon. Reformierter Kirchgemeindesaal Zumikon.
13.30–14.30 «Hereinspaziert»: Öffentliche Residenzbesichtigung mit anschliessendem Kaffee
und Kuchen. Tertianum Residenz Zollikerberg,
Sennhofweg 23, Zollikerberg.
Freitag, 7. August
17.30–21.00 Spanischer Abend: Mit Paella und
Live-Musik. Reservation erforderlich: 044 396 12
42. Tertianum Residenz Zollikerberg (Restaurant
Rondo), Sennhofweg 23, Zollikerberg.
KIRCHEN
Katholisches Pfarramt
Küsnacht-Erlenbach
Küsnacht, St. Georg
17. Sonntag im Jahreskreis
Samstag, 25. Juli
17.00 Eucharistiefeier
Sonntag, 26. Juli
10.30 Eucharistiefeier
18. Sonntag im Jahreskreis
Samstag, 1. August – Nationalfeiertag
9.00 Ökumenischer Gottesdienst
anschliessend Frühstück
im Pfarreizentrum
Sonntag, 2. August
10.30 Wortgottesdienst
mit Kommunionfeier
Itschnach
Friedhofkapelle Hinterriet
Sonntag, 26. Juli
9.00 Eucharistiefeier
Sonntag, 2. August
9.00 Wortgottesdienst
mit Kommunionfeier
Erlenbach
Kirchenzentrum St. Agnes
Samstag, 25. Juli
18.30 Eucharistiefeier
Reformierte Kirchgemeinde
Küsnacht
Sonntag, 26. Juli
10.00 Kirche: Gottesdienst
Pfr. Brigitte Crummenerl,
anschliessend Kirchenkaffee
10.15 Pflegeresidenz Bethesda
Gottesdienst
Pfrn. Katharina Zellweger
Samstag, 1. August
9.00 kath. Kirche: Ökum. Gottesdienst zum 1. August
Pfr. Judith Wyss und
Diakon Zeljko Calusic
Musik: Andreas Gut,
anschliessend Frühstück im kath.
Pfarreizentrum
Sonntag, 2. August
10.00 Kirche: Gottesdienst
Pfr. Brigitte Crummenerl,
anschliessend Kirchenkaffee
10.15 Pflegeresidenz Bethesda
Gottesdienst
Pfr. Ruth Stenger
Dienstag, 4. August
10.15 Alterszentrum Tägerhalde
Heimgottesdienst
Pfr. Brigitte Crummenerl
18.15 Seniorenheim Wangensbach
Heimgottesdienst
Pfr. Brigitte Crummenerl
Mittwoch, 5. August
19.07 bis 19.27 Kirche:
7nach7-Kurzgottesdienst
Pfr. Brigitte Crummenerl
Erscheint 1-mal wöchentlich, am Donnerstag
Auflage: 12’327 (Wemf beglaubigt)
Jahresabonnement: Fr. 90.–
Inserate: Fr. 1.07/mm-Spalte
Anzeigenschluss:
Freitagmorgen, 10 Uhr
Geschäftsleitung/Verlag:
Liliane Müggenburg
Redaktion: Philippa Schmidt (phs.),
Annina Just (aj.),
E-Mail: [email protected]
Redaktionelle Sonderthemen:
Pia Meier (pm.), Lisa Maire (mai.)
Ständige Mitarbeiter:
Willy Neubauer (wn.), Nicole Isele (is.),
Annemarie Schmidt-Pfister (asp.)
Sport: Hanspeter Rathgeb (hr.)
Anzeigenverwaltung: Andrea Kehl,
Mayjoy Föhn, Tel. 044 913 53 33
Anzeigenverkauf:
Heidi Haltiner, Tel. 044 910 88 26,
[email protected]
Produktion: AZ Verlagsservice AG, 5001 Aarau
Abonnementsdienst: Tel. 044 913 53 33,
[email protected]
Redaktion/Verlag, Vertrieb: Lokalinfo AG,
Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich, Tel. 044
913 53 33, Fax 044 910 87 72
E-Mail: [email protected],
www.lokalinfo.ch
Druck: NZZ Print, Schlieren
Küsnachter
Veranstaltungen & Freizeit
Mezzosopranistin Sonja Leutwyler (links) und ihre Schwester, die Violinistin Astrid Leutwyler.
Fotos: zvg.
Küsnachterinnen treten
im Park der Villa Schönberg auf
Mit den Schwestern Sonja
und Astrid Leutwyler treten
zwei Küsnachterinnen am
29. Juli bei den Serenaden
im Park der Villa Schönberg
auf: Klassikfans können
sich auf einen Ohrenschmaus freuen.
Dank den traditionsreichen Serenaden im Park der Villa Schönberg
müssen Musikliebhaber nicht darben, wenn sich Tonhalle und Opernhaus in ihren wohlverdienten Urlaub
verabschieden. Am 29. Juli kommt
mit der Küsnachter Kulturpreisträgerin Sonja Leutwyler (Mezzosopran)
endlich einmal der Gesang zur Geltung. Liedzyklen von Gustav Mahler,
Ottorino Respighi und Richard Wagner erklingen, begleitet von ihrem
Mann Dominique Bertschinger am
Flügel sowie einem Streichquartett,
angeführt von ihrer Schwester Astrid, die ebenfalls mit dem Küsnachter
Kulturpreis ausgezeichnet wurde,
Weitere Serenaden folgen jeweils
mittwochs bis zum 12. August. Bei
schlechtem Wetter werden die Konzerte in die Kirche Enge verlegt (Auskunft Facebook: Serenaden im Park
oder www.chambermusic.ch). (e)
Wettbewerb
Der Küsnachter verlost 4x 2 Tickets für die Serenade im Park
am 29. Juli. Wer Tickets gewinnen möchte, schreibt bis zum 25.
Juli eine E-Mail mit Betreffzeile
«Serenade», vollständiger Adresse
und
Telefonnummer
an
[email protected] oder eine
Postkarte an:
Lokalinfo AG
Wettbewerb Serenade
Buckhauserstr. 11
8048 Zürich
Telefon 044 913 53 96
29. Juli, 19.30, Türöffnung 18.30 Uhr.
Park der Villa Schönberg, Gablerstr. 14,
8002 Zürich. Tickets: www.ticketino.com.
Keine Korrespondenz über den Wettbewerb. Rechtsweg ausgeschlossen.
Aktion zur Bekämpfung von Neophyten
Neophyten, also invasive
gebietsfremde Pflanzen,
sind auch in der Küsnachter
Natur vielerorts ein Problem.
Am Vormittag des 15. Augusts können Bürgerinnen
und Bürger mithelfen bei
der Neophytenbekämpgung.
Nachdem vor einem Jahr ein erster
Versuch gestartet wurde, den Neophyten (Goldruten, Sommerflieder, Knöterich) im Ried ob der Dano-Anlage im
Holetsmoos zu Leibe zu rücken, ist es
das Ziel des Grünkonzepts der Gemeinde Küsnacht, hier einen dauerhafteren Erfolg zu erreichen. Für die Umsetzung wurde Naturnetz Pfannenstil
angefragt, das wiederum auf Mithilfe
von Freiwilligen angewiesen ist. Der
Verschönerungsverein Küsnacht und
der Natur- und Vogelschutzverein Küsnacht haben sich bereit erklärt, ihre
Leute und die Küsnachter Bevölkerung
für das Vorhaben zu motivieren. Es
braucht somit genügend Freiwillige,
die bereit sind, einen Samstagvormittag für unsere Umwelt einzusetzen.
Küsnachter Naturschutzgebiete
Zwei Programmpunkte sind vorgesehen:
1. Am Waldrand der Riedwiese im
Holetsmoos sollen so viele Goldruten
wie möglich ausgegraben und der
Kompostierung in der Dano-Anlage
zugeführt werden. Dies muss vor dem
Versamen geschehen.
2. Das Naturschutzschutzgebiet
Rotenstein ist mit einem Drahtzaun
umgeben, der das Wild am freien Zugang hindert. Dieser Drahtzaun soll
abgebaut werden. Und wo sich Gold-
Naturschutzgebiet Holetsmoos: Goldruten entfernen.
ruten- oder Sommerfliederpflanzen
eingenistet haben, müssen diese entfernt werden. Für diese zwei Projekte
werden freiwillige Mithelfer und Mithelferinnen gesucht, die bereit sind,
sich am letzten Samstag der Sommerferien, am 15. August, für zwei unserer schönen Küsnachter Naturschutzgebiete einzusetzen.
Treffpunkt ist um 8.30 auf dem
Parkplatz des Schützenhauses Holetsmoos. Das Ende der Aktion ist auf
spätestens 13 Uhr vorgesehen. Zur
tatkräftigen Mithilfe laden ein: Naturnetz Pfannenstil, NVVK und Verschönerungsverein Küsnacht. (e)
Um genügend Arbeitsgeräte und Znüni bereitstellen zu können, bitten die Veranstalter um Anmeldung bis zum 9. August
schriftlich an den Verschönerungsverein,
8700 Küsnacht, oder per Mail an
[email protected]. Der genaue Zeitplan der Aktion findet sich auf der Homepage
www.verschoenerungsverein-kuesnacht.ch.
Naturschutzgebiet Rotenstein: Auszäunen.
Fotos: zvg.
Nr. 30/31
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MARKTPLATZ / AKTUELL
Zwölf neue Gesichter für die Berufswelt
Es war ihr grosser Tag:
Zwölf junge Erwachsene
durften ihr Diplom für die
bestandene Berufsausbildung
an der Küsnachter Institution Barbara Keller entgegennehmen. Ziel ist es nun,
für jeden eine passende Anschlusslösung zu finden.
Foto: zvg.
Kathrin Laxhuber holt Bronze
Kathrin Laxhuber aus Küsnacht (2. v. r.) hat gemeinsam mit Teamkollegin
Phyllis Barth Bronze beim «International Young Physicist’ Tournament»
in Thailand gewonnen. Die Gymnasiastin hatte bereits beim Swiss Young
Physicists’ Tournament im März den ersten Platz belegt. (phs.)
VERSICHERUNGSTIPP
Unternehmerische
Beratung auf Augenhöhe
Firmenchefs fordern unternehmerische Lösungen für
den Schutz ihres Betriebs.
Die Generalagenten von
Zurich Schweiz sind selbst
Unternehmer – und verstehen es, das Gewerbe auf
Augenhöhe zu beraten.
Unternehmer sind die treibende Kraft
und das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft – sie bringen unseren Wirtschaftsmotor erst richtig zum Brummen. Um erfolgreich zu wirtschaften,
benötigen sie optimale Rahmenbedingungen. Dazu gehört auch ein massgeschneiderter Versicherungsschutz,
der sich laufend der Entwicklung und
den sich verändernden Bedürfnissen
der Firma anpasst.
An ihren Versicherungspartner
stellen Firmenchefs zu Recht hohe Ansprüche. Sie wünschen das Gespräch
mit Experten, die sich mit Unternehmergeist um die Risiken der Kunden
kümmern. Denn ihre Bedürfnisse drehen sich nicht mehr nur um Haftpflicht, Transport oder die Fahrzeugflotte. Angewiesen sind sie auf umfassende Lösungen, die zur langfristigen
Generalagent Adrian Koch.
Annina Just
«Es ist auch für mich ein sehr emotionaler Moment», eröffnete Michael Horvath, Geschäftsbereichsleiter Berufsbildung, die feierliche Veranstaltung zur
Diplomübergabe in der Institution Barbara Keller. Hier können junge Frauen
und Männer mit einer Lern- oder
leichten geistigen Behinderung und
oder einer leichten psychischen Beeinträchtigung eine Berufsbildung absolvieren. Die ehemaligen Lernenden
nach dieser intensiven Zeit nun gehen
zu lassen, sei für ihn ein prägender
Schritt, betonte Horvath, der erst vor
Kurzem die Nachfolge von Sibylle Meier antrat. Diplomiert wurden nach
zweijähriger Ausbildung fünf junge
Frauen als Praktikerin PrA Hauswirtschaft, eine als Hauswirtschaftpraktikerin EBA, ein junger Mann als Praktiker Betriebsunterhalt, drei Frauen und
ein Mann als Begleitete Kleinkinderbetreuer sowie eine Lernende nach einjähriger Ausbildung zur Hauswirtschaftsmitarbeiterin.
Zu Beginn der Veranstaltung waren
einige der Absolventen gleich selbst für
das künstlerische Begleitprogramm besorgt: Tabitha gab mit einem berüh-
Gruppenbild mit Diplom: Zwölf junge Frauen und Männer feierten vergangen Woche ihren Berufsabschluss in der Institution Barbara Keller.
renden Auftritt den thematisch gut
passenden Song «Hey girl (you got a
new life)» von Rebecca Lavelle zum
Besten, Yosef begeisterte das Publikum
mit seinem beeindruckenden Tanztalent, und eine Gruppe von jungen
Frauen brachte die Zuschauer mit einem Theaterstück zum Lachen, das
sich auf äusserst kreative Weise über
Handyempfangsprobleme mokierte.
Eine Bereicherung für die Welt
Die Institution Barbara Keller verfolgt
das Moto «Keine Ausbildung ohne Anschlusslösung» und bemüht sich deshalb intensiv, für alle Lernenden eine
Arbeitsstelle zu finden. Drei der diesjährigen Absolventen haben eine Stelle
im ersten Arbeitsmarkt gefunden, drei
im geschützten Rahmen, und für die
Restlichen zeigte sich Michael Horvath
zuversichtlich, dass man auch bald eine Anschlusslösung haben werde.
«Es ist immer wieder faszinierend
zu sehen, was diese Menschen leisten.
Sie zeigen enorm viel Feingefühl und
können so jeder Firma ganz viel geben», ist der Geschäftsbereichsleiter
Berufsbildung überzeugt. Dieses Feingefühl ist zum Beispiel in der Arbeit als
Begleiteter Kleinkinderbetreuer von
grossem Nutzen, oder auch als Absolvent der eigens von der Institution Barbaba Keller neu geschaffenen Ausbildung «BegleiteteR SeniorenbetreuerIn». «Diese Ausbildung ist bisher einzigartig in der Schweiz», erzählt Horvath und schwärmt von den vielen positiven Erfahrungen mit den Lernenden, die in Altersheimen in der Region
engagiert sind. Die SeniorenbetreuerInnen werden nächstes Jahr abschliessen; am hochsommerlichen
Mittwochnachmittag vergangene Woche standen die diesjährigen Absolventen im Mittelpunkt und durften sich
von Familie und Freunden für ihre bemerkenswerte Leistung feiern lassen –
und sich mit ihnen gemeinsam auf den
neuen Lebensabschnitt freuen.
Weitere Infos: www.barbara-keller.ch.
Sicherung des Geschäftserfolgs beitragen. Für diese anspruchsvolle Aufgabe
sind die Generalagenten von Zurich
Schweiz die richtige Adresse: Denn sie
selbst sind als Einzelunternehmer tätig. Als Arbeitgeber sind sie für fachkundige Teams verantwortlich – als
Unternehmer sind sie bereit, Prioritäten zu setzen, Chancen zu nutzen und
Risiken zu tragen, wenn es darum
geht, ihre Generalagentur erfolgreich
weiterzuentwickeln. Ihr Erfolg steht
und fällt mit dem Erfolg der Kunden.
Interessierte können unverbindlich mit
der ZURICH Generalagentur Adrian Koch
in Kontakt treten. Adresse: Geissacher 6,
8126 Zumikon, Telefon 044 913 65 65,
www.zurich.ch/koch.
Michael Horvath übergab jedes Diplom mit persönlichen Worten: Hier Belinda, Praktikerin Hauswirtschaft.
Seine Moves à la Michael Jackson sorgten für Begeisterung beim Publikum: Yosef, der Tänzer. Fotos: Timon Peyer
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STELLEN
Für unser Gehege mit 8 Geissen und
2 Hasen suchen wir eine/n pensionierte/n Tierpfleger/in bzw. eine/n
passionierte/n Tierhalter/in, die/der
uns bei der Haltung und Pflege der
Tiere berät und unterstützt.
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Zürich-Leimbach
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18, Erlenbach
044 910 87 42
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Rudolf Günthardt AG, Seestrasse 89
Küsnacht
044 914 70 80
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Frau H. Haltiner
berät Sie gerne.
Telefon 044 910 88 26