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Rundwanderung 22:
Von Rumbach zur Wegelnburg
Hoch über dem Südpfalz-Airport
Route (13 km): Rumbach - 1 Brauntalweiher - 2 Schutzhütte - 3 Wegspinne am
Langenfelsen - 4 Wegelnburg - 5 Wegspinne am Langenfelsen - 6 Rund um den
Kuhnenkopf - 7 Schutzhütte - 8 Wanderparkplatz - 9 Flugplatz Am Söller - Rumbach
Karten 1:25.000: "Westlicher Wasgau mit Dahn", LVermGeo (ISBN 978-3-89637-403-5)
oder "Dahner Felsenland", Pietruska-Verlag (ISBN 978-3-934895-60-7)
Die Wegelnburg im pfälzisch-elsässischen
Grenzkamm ist mit 572 m ü.d.M. die höchstgelegene
Burganlage der Pfalz. Im pfälzischen Wasgau ist nur
der Rehberg höher. Wer von Norden in den südlichen
Pfälzerwald schaut, schätzt die gut erhaltene
Burgruine als unverzichtbaren Fixpunkt bei der
manchmal schwierigen Gipfelanalyse. Die klassischen
und viel begangenen Anstiege beginnen in
Nothweiler oder Schönau. Wir dagegen starten in
Rumbach und erleben so „nuffzus“ (pfälz. für hinauf)
das Naturschutzgebiet Brauntal und
„nunnerzus“ (pfälz. für hinab) den wunderschön
gelegenen und herrlich grotesken kleinen Flugplatz
am Söller.
Wir wandern zunächst südwärts auf dem sehr lohnenden
Fahrradweg ins Naturschutzgebiet Brauntal [Blaues Logo
der Salztripplertour, bis Schutzhütte], wo nach etwa
einer halben Stunde eine Infotafel auf die erste Skurrilität
unserer Tour hinweist: Von 1921-1930 verkehrte hier eine
Kleinbahn, die zunächst laut Versailler Vertrag von den
Franzosen militärisch genutzt wurde, dann jedoch auch
dem öffentlichen Personen- und Güterverkehr offen stand.
Die damalige Vorschrift „Blumenpflücken während der
Fahrt verboten“ lässt das Tempo des Bähnchens erahnen.
Vom stillen, in den letzten
Jahren zunehmend
verlandenden
Brauntalweiher wandern
wir in den Talschluss, wo
sich der Weg unverhofft
nach links rückwärts
wendet. Wir müssen ihm
folgen, da es zu unserem
nächsten Anlaufpunkt, der
Schutzhütte auf dem Pass zwischen Schwobberg und
Kuhnenkopf, keinen direkten Aufstieg gibt. Unsere Zweifel
Ort: Rumbach (234 m)
Parken: Ortsmitte
Länge: 12,5 km
Anstieg: 360 Höhenmeter
Schweiß: Happig
Aussicht: Einmalig
Abgeschiedenheit: Mittel
Orientierung: Meist einfach
Einkehr am Wege:
Gaststätte am Flugplatz Söller
Felsbesteigungen: Keine
Burgen am Wege: Wegelnburg
In der näheren Umgebung:
Badeweiher Saarbacher Hammer bei
Fischbach, Schöntalweiher bei
Ludwigswinkel, Etang de Fleckenstein
bei Hirschthal und Seehof bei
Erlenbach,
Felslandbad Dahn,
Biosphärenhaus Fischbach,
Erzbergwerk Nothweiler,
Burgruine Altdahn,
Burg Berwartstein,
Burgruine Fleckenstein,
Weißenburg im Elsass (sehr
romantisches Städtchen),
Deutsches Weintor
Regionale Tourist-Infos:
Dahner Felsenland
Südwestpfalz
ob der eingeschlagenen Richtung werden bald durch einen
nach rechts entschlossen ansteigenden Pfad zerstreut, der
hübsch, aber schweißtreibend zur Schutzhütte führt.
Von der geht es nun auf einem breitem
Weg [Beschilderung "Wegelnburg", bis zur Burg] genau
südwärts fast eben zur Wegspinne am Langenfelsen. An
dieser werden wir beim Abstieg noch einmal vorbei
kommen. Auf einem Bergpfad verläuft dann der
Schlussanstieg hinauf zur Burg.
Die Wegelnburg (572 m)
ist nicht nur die
höchstgelegene Burg der
Pfalz, sondern auch die
dritthöchste Erhebung des
Wasgaus. An klaren Tagen
reicht denn der Blick auch
vom Eschkopf im
zentralen Pfälzerwald über
den Schwarzwald bis zum
höchsten Wasgaugipfel, dem elsässischen Grand
Wintersberg; tief unten im Tal liegen der Litschhof und das
Fachwerkdörfchen Nothweiler.
Tourismusgemeinden:
Rumbach
Nothweiler
Bundenthal
Bruchweiler
Schönau
Fischbach
Ludwigswinkel
Niederschlettenbach
Bobenthal
Bilder zum Vergrößern anklicken!
Au dem Weg zum Flugplatz Söller: Blick
zum Jüngstberg
Für den Abstieg gehen wir auf dem Herweg bergab bis zur
Wegspinne am Langenfelsen. Dort finden wir halbrechts
einen unscheinbaren nach Norden führenden Pfad [Blaues
Logo der Salztripplertour, bis Schutzhütte], der sich
zunächst am treffend benannten Langenfelsen entlang
zieht und dann um den Kuhnenkopf herum die vom
Aufstieg bekannte Schutzhütte ansteuert.
Hier nehmen wir einen breiten Weg nach rechts [ohne
Markierung] und laufen gemächlich um den Beißen-Berg
herum zu einem Wanderparkplatz an der von Nothweiler
nach Rumbach führenden Straße. Hier sollte man
unbedingt die Straße überqueren: Von einer Wiese aus
kann man eine sehr schöne Aussicht ins Dahner Felsenland
genießen. Dass hier in finsteren deutschen Zeiten ein
Wahnsinniger im Braunhemd den Herrscherblick über
seinen Gau schweifen ließ, muss uns heute nicht weiter
stören.
Für einige hundert Meter folgen wir nun der Straße nach
links [Roter Balken, bis kurz vor dem Flugplatz] und
laufen dann auf einem Fahrweg zum Flugplatz Am Söller
(287). Dieses Unikum von Flugplatz (man beachte Hangar
und Tower!) liegt auf einem aussichtsreichen Plateau über
dem Rumbachtal und dem Wieslautertal. Verwegene
nutzen die Gelegenheit zu einem durchaus erschwinglichen
Südpfalz-Rundflug; weniger Mutige genießen von der
hübsch gelegenen Gaststätte aus einen Einblick in Fliegen
wie zu Großvaters Zeiten.
Jetzt gehen wir zunächst nordwärts an der Start- und
Landebahn entlang und steigen dann in einem weiten
Linksbogen hinunter ins Tal nach Rumbach mit seiner
sehenswerten Dorfstraße.
Variante:
Erweiterung um Hohenburg und Burgruine Löwenstein. Ab
Wegelnburg beschildert. Auf gleichem Weg zurück zur
Wegelnburg oder (lohnender) über Gimbelhof und Litschhof
nach Nothweiler und von dort zum Flugplatz Am Söller.
Benachbarte Wanderungen:
Prädikatsweg Deutsch-Französischer Burgenweg (Anschluss
Der Fotobeweis: Es gibt einen Flugplatz
auf dem Söller bei Bundenthal
an der Schutzhütte nach dem Brauntal)
Rundwanderung 26 Die Sieben-Burgen-Tour (Anschluss an
der Wegelnburg)
Naturspaziergang 14 Naturschutzgebiet Brauntal
(Anschluss im Brauntal)
Stippvisite Felsen 24 Schützenfels (Start in Ortsmitte)
Stippvisite Burg 37 Hohenburg (Anschluss an der
Wegelnburg)
Stippvisite Burg 38 Wegelnburg (Anschluss an der Burg)
Stippvisite Andere Ziele 4 Besucherbergwerk Nothweiler
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Überarbeitet November 2015