Gemeindebrief - Evangelische Kirchengemeinde Leutenbach

Gemeindebrief
Foto: Ingo G. Walter
Ausgabe 1, März 2016
Aus den evangelischen Gemeinden
Leutenbach, Nellmersbach und Weiler zum Stein
Liebe Leserinnen und Leser,
wer von Ihnen lässt sich nicht gern loben?
Nicht wahr, da schließt sich so schnell
niemand aus. Gut, zugegeben – wenn
das Lob zu dick aufgetragen wird, wirkt
es peinlich. Aber insgesamt haben es alle
doch recht gern, wenn ihnen ein Wort des
Lobes gesagt wird. Denn es wird ja viel
mehr getadelt: „Ich habe dir doch gesagt
…“ Es folgt eine Zurechtweisung. „Hast
du das denn schon wieder vergessen?“
Der andere Mensch wird mit der Nase
schmerzhaft auf seinen Fehler gestoßen.
Dabei haben nicht bloß bei Kindern und
Jugendlichen die meisten Menschen
schon gemerkt, dass ein Lob viel weiter
führt. Ein Lob spornt an. Ein Lob gibt neue
Zuversicht. Das gilt für die Erwachsenen
in gleicher Weise.
Zu Ostern geht es auch um das Lob.
Für die Christenmenschen seit der Zeit
des Neuen Testaments lautet der zentrale
Satz zu Ostern: „Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden!“ Nun
denken Sie vielleicht: Wieso ist das ein
Lob? Das ist eine Feststellung, eine Aussage. Und manche machen ihrem Zweifel
Luft. „Das ist es ja, was mir den Glauben
so schwer macht! Das kann ich nicht glauben – der Herr ist auferstanden!“
Ich möchte Sie einladen, diesen Satz
einmal nicht zuerst als Aussage zu betrachten, sondern als ein Lob. Vielleicht
kann Ihnen das helfen, etwas mit Ostern
anzufangen; gerade Ihnen, die Sie Ihre
Zweifel haben.
Wenn damals in der antiken Welt jemand in besonderer Weise gelobt werden
sollte, dann wurde nach seinem Tod gesagt, dieser Mensch sei nicht wie all die
anderen Menschen tot und vergangen.
Sondern solch ein Mensch wurde geehrt,
indem sein Leben gleichsam verlängert
wurde: „Er lebt, er ist auferstanden!“ Das
war das höchste Lob, das ausgedrückt
werden konnte. Ein derartiges Bekenntnis gab den Freunden und Anhängern dieses Menschen neue Kraft und neuen Mut
zum Weitermachen. Es richtete sie aus
ihrer Trauer wieder auf. Dieses Lob betraf
damit nicht nur den Gelobten. Es erfüllte
gleichzeitig die Lobenden mit Hoffnung,
die Lebenden mit Zuversicht.
„Der Herr ist auferstanden. Er ist
wahrhaftig auferstanden!“ Dieses Lob
galt dem Menschen Jesus, der so anders
gelebt hatte als all die gelehrten, erfinderischen, weitblickenden Menschen vor
und neben ihm. Und Jesus war ja auch
anders gestorben. Nicht durch etwas
oder an etwas war er gestorben. Nein,
Jesus war für etwas gestorben: Dass sich
Menschen verständigen, statt aufeinander einzuschlagen mit Worten oder mit
Waffen; dass ein Mensch den anderen so
achtet wie sich selbst; dass von Gott nicht
nur mit frommen Worten geredet würde,
sondern er zur Tat und Wirklichkeit der
Liebe unter den Menschen würde.
„Der Herr ist auferstanden!“ Dieses
Lob ermutigte die Frauen und Männer
um Jesus, in seinem Namen weiterzumachen, neu zu beginnen mit dem, was
sie durch Jesus erfahren hatten. Das gilt
durch die Zeiten hindurch.
1941 waren unter den vielen Häftlingen des Konzentrationslagers Sachsenhausen auch zwei Pfarrer, deren Namen
über die Kirchenmauern hinaus bekannt
geworden sind: Martin Niemöller und
Heinrich Grüber. Niemöller gehörte zu
den schärfsten Gegnern des NS-Regimes.
Er lehnte als einer der führenden Köpfe
der Bekennenden Kirche den totalen
Machtanspruch Hitlers ab. Dafür trafen
ihn Hass und Inhaftierung im Konzentra-
2
tionslager. Heinrich Grüber hatte eine geheime kirchliche Organisation aufgebaut,
um verfolgten jüdischen Menschen zu
helfen. In der Osterwoche 1941 musste Heinrich Grüber die Lagerstraße harken, als Niemöller zu einem der Verhöre
geführt wurde. Mit großen Buchstaben
harkte Grüber das lateinische Wort VIVIT auf den Weg – „Er lebt!“ Dieses Lob
inmitten von Folter und Unmenschlichkeit gab beiden neue Kraft, gerade jetzt
durchzuhalten und nicht aufzugeben. Sie
haben entscheidend dazu beitragen können, dass die evangelische Kirche nach
1945 einen neuen Anfang machte.
Vivit! Er lebt! Der Herr ist auferstanden. Dieses Lob hilft zum Leben. Es entsteht aus dem Bekenntnis zu Jesus, dessen
Leben, dessen Worte und Taten am Tode
nicht zerbrochen sind. Daraus wächst
neue Kraft zum Leben und Loben. Lassen
Sie sich anstecken zu solchem Osterlob!
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen
eine gesegnete Osterzeit!
Ihr
Pfr. Ingo G. Walter
Nellmersbach
Aus allen Gemeinden
Seite 3+4
Aus Leutenbach
Seite 5, 6, 7
Aus Nellmersbach
Seite 8, 9, 10
Aus Weiler zum Stein
Seite 11, 12, 13
Kids and Teens...
Seite 14
Aus unseren Familien
Seite 15
Gottesdienste
Seite 16
Aus unseren Gemeinden
Leutenbach
Nellmersbach
Weiler zum Stein
Fröhlich soll mein Herze springen
Musikalisches Miteinander
beim Distriktsgottesdienst
in Nellmersbach
„Fröhlich soll mein Herze springen“ - unter diesem Motto stand der diesjährige
Distriktgottesdienst in Nellmersbach.
Zur Eröffnung spielte ein Hörnerquartett (Hermann Braun, Bernd Pfau, Werner
Schoor und Heide Stecher), dem sich die
Kirchenchöre aus Nellmersbach, Leutenbach und Weiler zum Stein mit dem
Kanon „Gaudeamus hodie“ anschlossen.
Im Mittelpunkt dieses liturgisch-musikalischen Gottesdienstes stand das genannte
Lied von Paul Gerhardt (EG 36) mit allen
seinen Strophen – ein Lied, das so fröhlich
klingt und doch in großer Not geschrieben wurde, wie Gabi Haf und Bernd Pfau
den Gottesdienstbesuchern erklärten. Die
verschiedenen Teile des Liedes wurden
gemeinsam mit der Gemeinde gesungen
oder von den Kirchenchören vorgetragen,
zum Teil begleitet von Hanna Gruber mit
der Querflöte.
Natürlich gehörte zum Gottesdienst
die Schriftlesung über die Erscheinung der
Weisen aus dem Morgenland. Susanne
Pfau überraschte mit einer Geschichte von
drei merkwürdigen Gästen, die das Neugeborene nach den Weisen besucht und ihm
ihre Gaben gebracht haben: Lebensfreude,
Zeit und Liebe.
„Ein Stern strahlt in der dunklen Nacht“
sangen die Kirchenchöre , begleitet von
der Querflöte und die Gemeinde sang sich
„Geh unter der Gnade“ als Segenslied zu.
Beim anschließenden Kirchenkaffee
konnte der Gottesdienst mit Gesprächen
und Genuss von süßem und salzigem Gebäck ausklingen.
Christel Beutelspacher
Projektchor für das Pop-Oratoium Luther
Geburtstagsständchen XXL
Reformationsjubiläum 2017
Mit einem Projektchor beteiligen sich die
evangelischen Kirchengemeinden Leutenbach und Birkmannsweiler, Höfen, Baach
an dem monumentalen Pop-Oratorium Luther in der Porsche-Arena, Stuttgart. Die
Aufführung findet zwar erst am 21.01.17
statt, die Anmeldungen müssen allerdings
schon jetzt erfolgen. Für das Oratorium
werden insgesamt 2.500 Sängerinnen und
Sänger gesucht, die zusammen mit Musicalstars, Band und großem Orchester auf
der Bühne stehen.
Komponiert wurde das Werk von Dieter Falk, der u.a. als Erfolgsproduzent von
PUR und Pe Werner bekannt ist. Die Texte
schrieb Deutschlands erfolgreichster Bühnenautor Michael Kunze, der schon „Elisabeth“ und „ Tanz der Vampire“ getextet
hat.
Im Mittelpunkt der musikalisch-szenischen Handlung steht Martin Luther,
der 1521 vor dem Reichstag von Worms
aufgefordert ist, seine kirchenkritischen
Aussagen zu widerrufen. Mit Rückblicken
und Ausblicken rund um das dortige Geschehen erzählt das Pop-Oratorium auf
moderne Art und Weise eine spannende
Geschichte über Politik und Religion
3
ebenso wie über die Person Luthers.
In der Musik finden sich viele Kernaussagen Luthers wieder und die von ihm
geschriebenen Choralkompositionen
zeigen sich in modernem, rockigem
Gewand – ein musikalisches Feuerwerk
zwischen Rock, Pop, Jazz und Gospel.
Andres Spahn, nebenberuflicher Kirchenmusiker und Organist in beiden
Gemeinden, wird den Projektchor leiten. Ziel ist es, mit mindestens 15 Sängerinnen und Sängern nach Stuttgart
zu fahren, dann gibt es die Gruppenermäßigung. Je mehr mitmachen, umso
schöner wird es natürlich. Die Proben
fangen im Juni an und werden an wechselnden Wochentagen in Leutenbach
oder Winnenden-Höfen stattfinden. Es
müssen 20 Stücke eingeübt werden, die
aber auch von Laien gut zu singen sind.
Mitmachen darf jeder, der auf einer gewaltigen Bühne stehen will.
Interessenten finden weitere offizielle Infos beim Veranstalter creative
Kirche unter www.luther-oratorium.
de. Wer Lust auf´s Mitsingen hat, kann
sich per mail bei Andreas Spahn unter
[email protected] melden.
Alle weiteren Infos wie die Registrierungsnummer etc. werden dann per
mail zugesendet.
Aus unseren Gemeinden
Dienstags im Posaunenchor
Was begeistert Dich?
Foto: HFM
Im Posaunenchor machen Männlein und
Weiblein, Jung und Alt einträchtig Musik zu
Lob und Ehre Gottes. Aber warum treffen
sich hier so unterschiedliche Menschen?
Rene, 13, aus Leutenbach:
Ich komme regelmäßig dienstags zur Probe und spiele auch gerne bei den Auftritten
mit. Vor 5 Jahren habe ich in einer Jungbläsergruppe angefangen und es gefällt mir immer
noch, Musik zu machen.
Julian, 22, aus Schwaikheim:
Mit Freunden und Nachbarn kam ich vor
vielen Jahren zur Jungbläsergruppe dazu und
dann in den Chor. Ich mag die Abwechslung
der Gottesdienste, das Spielen beim Weihnachtsmarkt oder auf der Leutenbacher Hocketse. Und ich finde es schön, selbst Musik
„von Hand“ zu machen.
Christine, 47, aus Nellmersbach:
Ich habe damals meinen Sohn David zur
Jungbläser-Übungsstunde begleitet und fand
dann selbst Gefallen daran und bin so hineingerutscht. Mein Sohn spielt leider nicht mehr.
Dafür bin ich mit viel Freude und Elan dabei
und vor kurzem bin ich von der Trompete
zum Tenorhorn gewechselt. Die Gemeinschaft im Chor ist gut und immer am letzten
Dienstag im Monat sitzen wir nach der Probe
noch zusammen. Auch die Ausflüge und
Freizeiten machen Spaß, da wir dort mit
der ganzen Familie unterwegs sind.
Eberhard, 76, aus Weiler zum Stein:
Ich spiele seit meinem zehnten Lebensjahr im Posaunenchor und freue
mich, dass die Liebe zur Bläserarbeit
sich auch auf meine Söhne und Enkelkinder übertragen hat. Dadurch
haben wir ein gemeinsames Hobby
und musizieren gelegentlich als Familienchor.
Eva Hammer
Kirchenlexikon
Im Jahr 2017 begehen evangelische
Christen das Jubiläum „500 Jahre Reformation“. Mit seinem Thesenanschlag
1517 hat Martin Luther nicht nur die
Welt der Kirche grundlegend verändert.
Auch die Gesellschaften in Deutschland,
Europa und weltweit wurden von seinen
Ideen fundamental beeinflusst und sind
von ihnen bis heute geprägt.
Doch wer waren die Reformatoren, wer
war Luther?
Martin Luther, geboren am 10. November 1483 in Eisleben (Sachsen-Anhalt),
verstorben am 18. Februar 1546 ebenda, war der theologische Urheber der
Reformation. Als zu den AugustinerEremiten gehörender Theologieprofessor entdeckte er Gottes Gnadenzusage
im Neuen Testament wieder und orientierte sich fortan ausschließlich an Jesus
Christus als dem „fleischgewordenen
Wort Gottes“. Nach diesem Maßstab
wollte er Fehlentwicklungen der Christentumsgeschichte und in der Kirche
seiner Zeit überwinden. Seine Betonung
des gnädigen Gottes, seine Predigten und
Schriften und seine Bibelübersetzung,
die Lutherbibel, veränderten die von der
römisch-katholischen Kirche dominierte
Pfingsten unter freiem Himmel
Gottesdienst am Pfingstmontag im Brandwald
Am Pfingstmontag laden wir herzlich
zu einem gemeinsamen Gottesdienst
der Ev. Kirchengemeinden Leutenbach,
Nellmersbach und Weiler zum Stein ein.
Bei gutem Wetter findet der Gottesdienst am Pfingstmontag, 16.05.2016
um 11.00 Uhr im „Brandwald“ statt,
bei Regen in der Peterskirche in Weiler
zum Stein. Bei jedem Wetter spielt der
Posaunenchor und die Kirchengemeinde
Weiler zum Stein bewirtet Sie nach dem
Gottesdienst mit gegrillten Würsten und
Getränken.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Pfarrerin Rosemarie Gimbel-Rueß
4
Gesellschaft in der frühen Neuzeit nachhaltig. Entgegen Luthers Absicht kam es
zu einer Kirchenspaltung, zur Bildung
evangelisch-lutherischer Kirchen und weiterer Konfessionen des Protestantismus.
Der Ideenwettbewerb der Landeskirche
für das Jubiläum „500 Jahre Reformation“. startete am 21. März 2015. Neun
reformatorische Grundthemen, die im
21. Jahrhundert aktueller sind denn je,
bilden eine Stafette bis ins Jubiläumsjahr
2017. Alle Wettbewerbsbeiträge werden
auf der Webseite „kirche-macht-was.de“
veröffentlicht. Sie stehen dort jeweils für
einen begrenzten Zeitraum zum Public
Voting bereit. Jeder kann so online alle
Ideen und Projekte ansehen und an der
Vorauswahl der besten Einreichung teilnehmen.
Ein besonderes Highlight wird das PopOratorium „LUTHER – DAS PROJEKT
DER TAUSEND STIMMEN“. Es wird
anlässlich des 500. Reformationsjubiläums im kommenden Jahr in der Stuttgarter Porsche Arena aufgeführt. (Siehe
Aufruf auf Seite 3).
Weitere Artikel zum Thema „500 Jahre
Reformation“ werden hier folgen.
HFM
Quellen: Wikipedia; Ev. Landeskirche Württemberg
Seit 2009 stellen wir Ihnen Begriffe aus dem Kirchenumfeld vor.
Bitte richten Sie auch weiterhin Ihre Fragen an die Redaktion.
Bezaubernde Stücke für einen Abschied
Foto: HFM
Ulrich Mangold,
Freizeitorchester Stuttgart
Die packenden Melodienbögen Charles
Gounods bildeten den würdigen Rahmen
für den Abschied des Dirigenten Ulrich
Mangold beim Freizeitorchester Stuttgart. Haben doch der Klangkörper und
der Dirigent eine lange spannende Zeit
hinter sich. Als Leiter des ehemaligen
Werkorchesters der EnBW war Ulrich
Mangold der stabile Haltepunkt, der Ruhe
und Zuverlässigkeit verbreitete und eine
hohe Musikalität mit dem Orchester erarbeitete. Er formte die lose Hobbygruppe
zu einem Orchester und blieb dem Orchester auch bei der Selbständigkeit treu, als
die EnBW das Freizeitangebot ihrer Mitarbeiter nicht mehr weiter erhalten konnte. Er ist hauptberuflich Kirchenmusiker
in der Paul-Gerhardt-Gemeinde Stuttgart
und ehrenamtlich Gründer und Organisator der Seniorenakademie Stuttgart und
muss daher aus zeitlichen Gründen die
Orchesterleitung aufgeben.
Am Sonntag, dem 31.01.16, spielte das
Orchester nun mit 35 Musikern zum dritten
Mal in der evangelischen Johanneskirche
Leutenbach und begeisterte die Zuhörer.
Einen fulminanten Auftakt bildete das
Gratulationsmenuett von Ludwig van
5
Musiker zum Meet and Greet in Form
eines Ständerlings mit Kulturbrötchen,
Sekt und mehr ein. Herzlichen Dank für
alle Geld- und Sachspenden und die Arbeit der Mitglieder rund um das Konzert.
Andreas Spahn
Alle Jahre wieder;
Konfirnation
Der große Tag rückt näher: Am 17.04 und
24.04.16 werden die diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden feierlich
konfirmiert (Gottesdienstbeginn jeweils
um 9:30 Uhr!).
14.04.16: Sabrina Binder, Leah Brenner,
Jennifer Buterus, Santina Daniele, Sven
Dayss, Marie Therese Huschka, Jason
Jeske, Laura Leber, Ilka Siegle.
24.04.16: Luca Bahler, Laura Better,
Tobias Binder, Lukas Hanle, Tim Heßler,
Michelle Jägle, Carolin Killinger, Florian
Kost, Jonathan Müller, Moritz Müller,
Chantal Rommel, Jette-Marie Spahn.
Die Konfi-Gruppe ist inzwischen toll
zusammengewachsen. Die Jugendlichen
lernen wichtige Dinge über Gott und den
Glauben und haben viel Freude miteinander und an der Gemeinschaft. Zwei besondere Höhepunkte seien hier kurz genannt:
1. Am 27.01.16 waren wir zu Gast
im Alten- und Pflegeheim „Haus Elim“.
Bei freundlicher Bewirtung durften wir
unsere Fragen zum Leben im Alten- und
Pflegeheim loswerden, wovon die Konfis
regen Gebrauch machten. Bewegend waren für viele die Einblicke in das Erleben
dementer Menschen, das uns anhand
Bilder einiger Konfirmanden
Foto: HFM
Aus Leutenbach
Beethoven, ein sinfonischer Tanz. Im anschließenden Doppelkonzert von Franz
Anton Hoffmeister traten die Solisten
Klaus Milchewski an der Klarinette und
Werner Gockenbach am Fagott auf. Dabei
bildete der sonore Fagottklang den Kontrast zum klaren Klarinettensound. Beide
Musiker umspielten sich gekonnt in allen
Tiefen und Höhen.
Das Hauptwerk des
Konzertes war die erste
Sinfonie von Charles
Gounod. Er ist ein Erfinder großartiger Melodien und frischer, lebendiger Musik. Den ersten
Satz komponierte er im
Stile Joseph Haydens,
im zweiten Satz schrieb
Gounod einen französischen Tanz, in dem die
langen Melodien von
Instrument zu Instrument wie bei einer Fuge
weitergegeben wurden.
Auch der dritte und der vierte Satz haben Leichtigkeit und Spielfreude, was die
Musiker mit Freude genossen und das Publikum überzeugte.
Ulrich Mangold hatte seine Musiker
fest im Griff und brachte sie im französischen romantischen Stil dazu, die volle
Bandbreite von ganz leise zu ganz laut,
von filigran zu massiv auszuschöpfen. Mit
diesem Konzert hat sich das Freizeitorchester Stuttgart einen tollen Höhepunkt
zum Abschied des Dirigenten geleistet.
Noch steht nicht fest, wie es mit dem
Freizeitorchester weitergeht. Der Zusammenhalt der Musiker ist einmalig in
der Landschaft der Orchester rund um
Stuttgart, was sicherlich dem Dirigenten
Ulrich Mangold und vor allem dem unerschütterlichen Organisator und Paukisten
Wolfgang Menke zu verdanken ist. Er ist
es auch, der darum kämpft, die Musiker
zusammenzuhalten. Der Förderverein
würde sich freuen, wenn sich doch ein
Klangkörper aus dem Orchester bildet,
der mal wieder in Leutenbach auftreten
könnte.
Der Förderverein für Kultur und Kirche
Leutenbach lud am Ende alle Zuhörer und
Aus Leutenbach
Foto: Hammer
zweier Kurzfilme plastisch vor Augen
geführt wurde. Zum Schluss gab es einen
kurzweiligen Rundgang durch Haus und
Garten, bei dem uns viele fröhliche Gesichter entgegenblickten. Danke an Frau
Pflanz-Meile und an das ganze Team!
2. Am 17.02.16 war die Künstlerin
Marion Käfer aus Winnenden („blessingpainty“) bei uns im Unterricht. Ein
wunderbarer, inspirierender Nachmittag
für uns alle! Da direkt neben dem Gemeindesaal ein Pressluftbohrer dröhnte
(es hatte einen Wasserschaden gegeben),
zogen wir 10 min. vor Beginn kurzerhand
in den Kirchenraum um.
In zwei Gruppen von ca. 10 Konfis hatten dann alle etwa 90 Minuten Zeit, um
ihren selbst ausgewählten Konfi-Spruch
bzw. die damit verbundenen Hoffnungen
und Sehnsüchte auf Leinwand zu bannen.
Eine kurze Stille zu Beginn stimmte uns
auf das kreative Arbeiten mit „unserem“
Bibelvers ein – und dann ging es los: Fröhlich und sehr kreativ wurde gezeichnet,
abgeklebt, diskutiert und gemalt. Das
Ergebnis: 22 schöne, farbenfrohe und
berührende Bilder.
Die Glitterspuren auf dem Kirchenboden waren am Sonntag schon wieder
weggewischt – aber die Kirche ist vorübergehend deutlich bunter geworden:
Die Konfi-Bilder hängen bis nach den
Konfirmationen in der Kirche aus. Schauen Sie doch mal vorbei: Es lohnt sich!
derzeitige, anhaltende Situation der Vakatur durch Bewerbung und Wahl zur Nachfolge von Pfr. Feucht auf der Pfarrstelle in
Leutenbach bald zum Besseren wendet –
aber bis dahin werden in kollegialer weise
auch weiterhin die Dienste im Auftrag der
Kirchengemeinde ehrenamtlich bzw. aus
fremder Hand versehen werden müssen.
Allen daran Beteiligten nochmals ein
großes Dankeschön!
Pfr. Ingo G. Walter
Cafe am Kirchturm
Kinderchor
macht Gäste froh
Dieser Besuch brachte Stimmung ins Gemeindehaus. Vergangenen Donnerstag
überraschte der Kinderchor Leutenbach
die Gäste des Cafe am Kirchturm mit
einigen flotten Liedern. Die Freude war
allenthalben spürbar; es wurde mitgesungen und die gymnastischen Bewegungen
der Kinder nachgemacht. Ein langanhaltender Applaus nach den Sangesdarbietungen und leckerer Kuchen waren der
Lohn für die Nachwuchssänger.
Wer Lust hat mitzusingen und mindestens 5 Jahre alt ist, darf gerne mittwochs
um 15.00 Uhr im ev. Gemeindehaus
vorbeschauen. Chorleiterin Annedore
Greiner und die Kinder freuen sich auf
Verstärkung!
M. Schmidt
Kein Ende in Sicht?
Vakatur in Leutenbach
Seit April letzten Jahres ist die Pfarrstelle
in Leutenbach vakant und bislang noch
nicht wieder besetzt. Das stellt die Kirchengemeinde Leutenbach mit all ihren
Mitarbeitenden sowie die umliegenden
Pfarrerinnen und Pfarrer vor zusätzliche
Herausforderungen. Bislang konnten alle
wesentlichen Dienste versehen werden,
nicht zuletzt aufgrund breiter Beteiligung
auch von Ruheständlern und Prädikanten
von außerhalb und allen Aktiven in Leutenbach selbst. Dafür sei an dieser Stelle
einmal herzlich Dank gesagt.
Wir alle hoffen natürlich, dass sich die
6
Neues aus dem Kirchengemeinderat:
Veränderungen
Im Kirchengemeinderat in Leutenbach
hat es bzw. wird es Veränderungen geben.
Von seinem Amt ist bereits im letzten
Monat Herr Blessing zurückgetreten. Bei
dieser Sitzung war Herr Dekan Hertneck
anwesend. Er hat die Gelegenheit genutzt
sich auch im Namen der Kirchengemeinderatsmitglieder bei Herrn Blessing für
seine Zeit als Mitglied im Kirchengemeinderat zu bedanken und ihm für die
Zukunft alles Gute zu wünschen.
Zum 01.04.2016 wird Herr Adel sein
Amt als erster Vorsitzender des Kirchengemeinderats und auch als Kirchengemeinderat abgeben. Herr Adel hat diesen
Schritt mit einer beruflichen Veränderung
begründet, die es ihm nicht mehr ermög-
Termine
Datum
24.03.16
27.03.16
10.04.16
17.04.16
24.04.16
28.04.16
12.05.16
16.05.16
29.05.16
05.06.16
Beginn
19:30
10:00
12:00
09:30
09:30
14:30
13:00
11:15
17:00
10:00
12.06.16
30.06.16
12:00
14:30
Ort
Johanneskirche
Johanneskirche
Johanneskirche
Johanneskirche
Johanneskirche
Johanneskirche
„Bonbon-Museum“
Brandwald
Gemeindezentrum
Johannes- u. Jakobuskirche
Kirche mit Kindern und der ganzen Familie Im Mühlefeld
Kaffee am Kirchturm
Johanneskirche
03.07.16
11.07.16
21.07.16
19:30
19:30
14:30
Erntebitt-Gottesdienst
Ökumenischer KGR
Kaffee am Kirchturm
Veranstaltung
Taizégottesdienst
Familiengottesdienst am Ostersonntag
Kirche mit Kindern und der ganzen Familie
Konfirmationsgottesdienst
Konfirmationsgottesdienst
Kaffee am Kirchturm
Frühjahrsausflug der ev. Kirchengemeinde
Gottesdienst im Grünen (Weiler)
(FVKKL) Rudersberger Singkreis
Ökumenisches Kirchturmfest
Aussiedlerhof Pfleiderer
Johanneskirche
Johanneskirche
Aus Leutenbach
licht sich mit der notwendigen Kraft und
Zeit diesem Amt zu widmen. Er bedauert,
dass dieser Schritt in die Zeit der Vakatur
fällt. Es war aber nicht abzusehen, dass
sich die Vakatur über eine so langen Zeitraum erstrecken wird.
Im Gottesdienst am 20.03. soll Herr
Adel verabschiedet werden.
Der Kirchengemeinderat wird sich in
der nächsten Sitzung am 22.03.2016 mit
dem Thema ausführlich befassen. Dabei
sollen zuerst interessierte Gemeindemitglieder dem Gremium zugewählt werden. Danach soll ein oder eine 1. Vorsitzende gewählt werden.
Wenn Sie diese Zeilen lesen und sich für
das Amt eines Kirchengemeinderats interessieren, sprechen Sie uns doch bitte an.
Im nächsten Brief werden wir Ihnen
den oder die Neue vorstellen.
M. Adel
Stellenausschreibung
Pfarramtssekretärin gesucht
Zum 30.04.16 wird Frau Glatzel die Stelle als Pfarramtssekretärin in Leutenbach
aufgeben. Frau Glatzel konnte nur befristet ihren Dienstauftrag in Stuttgart reduzieren und uns in Leutenbach unterstützen. Diese Zeit ist jetzt leider abgelaufen.
Frau Glatzel hat uns in der Zeit vor und
jetzt vor allem während der Vakatur weit
über alles erwartbare Maß hinaus unterstützt. Sie hat die gesamte Organisation
der Gottesdienstvertretungen übernommen und uns an ihrem weiten Netzwerk
profitieren lassen. Bei allen Diensten und
Festen war sie selbstverständlich anwesend und hat uns
geholfen. Wir können uns an dieser
Stelle nur sehr bei
Frau Glatzel bedanken und ihr für
die Zukunft alles
Gute und Gottes
Segen wünschen.
Für
Leutenbach bedeutet es
gleichzeitig, dass
wir dringend eine
Pfarramtssekretä-
rin mit einem Stellenumfang von 6 Wochenstunden benötigen. Zusammen mit
Frau Jerger-Geigle sind Sie eine wichtige
steuernde und unterstützende Kraft.
Organisationstalent und Kenntnisse in
kirchlichen oder öffentlichen Verwaltungsabläufen wären von Vorteil. Kenntnisse und sichere Nutzung der gängigen
Office-Programme setzen wir voraus.
Sollten Sie interessiert sein oder weitere Informationen benötigen, wenden
Sie sich doch bitte an unseren Kirchenpfleger, Herr Hilmar Matthes.
M. Adel
Evangelische
Johanneskirche
Leutenbach
ch mit?
du au
t
s
h
c
a
M
Wir singen Lieder im Gottesdienst:
z. B. beim Kinderabendmahl
Wir singen bei Auftritten
von Daniel Kallauch am 14.4. in Winnenden mit
Wir proben für Mozart „Zauberflöte für Kinder“
Auftritt am 30.9. und 1.10. mit der Kantorei Fellbach
in Fellbach
Probentermin:
Mittwochs 15:00 bis 15:45 Uhr
Premiere
Gitarrenchor
im Gottesdienst
Gemeindezentrum, Theodor-Heuss-Str. 32
Am 21.Februar bereicherte der Gitarrenchor Kaisersbach den Gottesdienst in der
Johanneskirche mit seinem wunderschönen Konzertprogramm. Viele Gitarren
samt den dazugehörigen Stimmen, eine
Band und Solosänger luden mit bekannten
und weniger bekannten Liedern zum Mitsingen, Klatschen und Träumen ein.
Ein lustiges Anspiel über unser Zeitmanagement zeigte Wege auf, wie wir von
unserer Entschuldigung „Ich habe keine
Zeit“ zu mehr Zeit Miteinander und füreinander finden können.
Diese Zeit nahmen sich anschließend
noch etliche Gottesdienstbesucher und
Chormitglieder: nämlich bei einem gemütlichen Weißwurst-Essen im Gemeindesaal.
Hartmut Hammer
Leitung: Annedore Greiner
Neue Straße 11 70734 Fellbach
Tel.: 0711-575813 eMail: [email protected]
Pfarramtliches
Evang. Pfarramt Leutenbach, Pfr.
Ingo G. Walter, Rotenbühlstr. 28,
Tel.: 07195/3827, Fax: 07195/
910325;
E-Mail: [email protected]
Das Pfarrbüro ist dienstags und freitags von 9:00-12:00 Uhr sowie am
Diens­tagnachmittag von 16:0017:30 Uhr besetzt (Sekretärinnen
Ulrike Glatzel, Dagmar Jerger-Geigle).
Kirchengemeinderat: 1. Vorsitzender Martin Adel, Eichengrund 28,
Tel. 60207, 2. Vorsitzender Pfarrer
Ingo G. Walter, Rotenbühlstr. 28, Tel.:
07195/3827.
Kirchenpfleger: Hilmar Matthes,
Th.-Heuss-Str. 46, Tel. 67757
Konto:
IBAN DE84 6025 0010 0007 0177 59
Wenn Sie Ihr Kind taufen lassen wollen, kirchlich heiraten oder ein Ehejubiläum kirchlich feiern möchten
oder einen Hausbesuch Ihres Pfarrers
wünschen, teilen Sie uns dies bitte
rechtzeitig (ca. 4 Wochen vorher) mit.
Taufen bitte frühzeitig beim Evang.
Pfarramt anmelden.
Mehr Info: www.kirche-leutenbach.de
Gitarrenchor Kaisersbach in Leutenbach
Foto: hfm
7
werke entstanden sind, dies lässt sich bis
zur Konfirmation in der Kirche in einer
kleinen Ausstellung nachprüfen und bewundern!
Bernd Pfau
Mit Fackeln durch den Welzheimer Wald
Konfirmandenfreizeit
im Haus Lutzenberg
Ist es richtig, dass alle Konfirmanden im
Rahmen der Nachtwanderung eine mutige Wegstrecke jeweils allein durch den
Wald gegangen sind? Und nachts in der
Kesselgrotte ein „Herr bleibe bei uns“
gesungen haben?
Dass auf der Sternwarte Welzheim
durch das riesige Fernrohr ein tiefer Blick
in den Weltraum möglich war, trotz ursprünglich trüben Wetters? Und dass die
Gespräche über die Schöpfung durch
Gott und den Urknall sich bis in einen
wunderschönen selbstgestalteten Gottesdienst am Sonntag fortgesetzt haben?
Ist es weiterhin richtig, dass alle sehr
viel über die verschiedenen Bücher der
Bibel erfahren haben obschon am Schluss
keiner den Merkvers ganz auswendig
konnte? Aber dass beim Bibelwettbewerb alle die gesuchten Textstellen beeindruckend schnell gefunden haben?
Ist es richtig, dass es beim leckeren
Essen im schönen Haus Lutzenberg
mehrmals täglich einen Wettstreit um
das Tischlied gegeben hat?
Ist es weiterhin richtig, dass es beim
Spieleabend eine klare Siegergruppe gab,
obwohl keiner geschummelt hat und alle
engagiert und hart aber fair gespielt haben?
Dass mit Laubsäge, Bohrmaschine
und Holzbeize kreative Sternenkunst-
Entscheidung gefragt
Konfirmation 2016
Am 17.04.16 tritt eine überschaubare
Gruppe von Konfirmanden zu ihrem
großen Tag an: Konfirmation, die Entscheidung zum Glauben und zur Kirche
feiern miteinander: Lenny Grün, Tim
Karcher, Luca Widmaier, Manuel Wied,
Franziska Hoschek, Lara Gög­gerle, Paulina Herrmann, Natalie Lutz, Katharina
Stiller.
Mit dabei – außer dem Pfarrer – wird
auch wieder ein Konfirmandenelternchor
sein, sowie Konfipaten und Kirchengemeinderäte. Allen Beteiligten wünschen
wir Gottes Segen und seine Begleitung auf
dem weiteren Lebensweg und bei allen
Entscheidungen, die dabei noch zu treffen sein werden.
Pfr. Ingo G. Walter
Gottesdienste für Herz, Geist und Seele
„Kirche mit den Kleinsten“
verabschiedet Magdalene
Kellermann
Magdalene Kellermann wurde nach zehn
Jahren Leitungsverantwortung von „Kirche mit den Kleinsten“ verabschiedet. Sie
blickt zurück auf zahlreiche Gottesdienste
für Herz, Geist und Seele mit Kurzgedanken auch für die Begleitpersonen der 0
bis 7-jährigen Gottesdienstbesucher. Hier
wurden biblische Geschichten kindernah
und methodisch vielfältig erzählt: ein
echtes Schiff ließ im Gemeindehaus die
Geschichte von der Sturmstillung zum
8
Fotos: Bernd Pfau
Greifen nahe erscheinen, ein Apfel erzählte vom Gedeihen und Wachsen nach
Gottes Idee und viele biblische Figuren
wie Zachäus und Bartimäus wurden mit
Leben gefüllt. Dabei liefen die Kleinkindgottesdienste, die 4-mal jährlich stattfinden, immer nach einem festen Ritual ab:
Nach einem musikalischen Vorspiel wird
die selbst gestaltete Kerze mit anschließendem Begrüßungslied entzündet,
gefolgt vom gemeinsamen Gebet. Der
Kurzimpuls wird von einem Anspiel und
passenden Liedern eingerahmt. Das Vaterunser wird abschließend gemeinsam
Hand in Hand gesprochen bevor zur gemeinsamen Bastelaktion sowie Keksen
und Apfelsaft übergeleitet wird. „Kirche
mit den Kleinsten“ unterstützt seit Jahren
das Kinderwerk Lima und das ortseigene
Projekt zur Finanzierung einer Jugendreferentenstelle. Gemeinsam mit engagierten ehrenamtlichen Müttern wurde jeder
Gottesdienst im Team geplant und durchgeführt. Wer Lust hat dieses „Kirche mit
den Kleinsten“-Team zu leiten oder zu
verstärken meldet sich bitte bei Melanie
Gloss, Tel. 5886257.
Unser herzlicher Dank und Segenswünsche für all ihre neuen Projekte begleiten Magdalene Kellermann.
Melanie Gloss
Neues aus der Jugendarbeit
Engagiert für Kids und Teens
Jeden Freitag finden zwei Bubenjungscharen statt, die von Trainees sowie
FSJlerin Lara Lepke geleitet werden. In
den beiden Mädchenjungscharen ist Lara
aus Zeitgründen nicht dabei. Es fanden
hier aber Vorbereitungstreffen sowie ein
Gruppenbesuch einer Jugendreferentin
des Bezirks statt. Auch eigene Ideen für
abwechslungsreiche Jungscharstunden
haben die Mitarbeitenden viele: Quiz,
Foto: Matthias Kellermann
Aus Nellmersbach
Aus Nellmersbach
Andachtsreihe rund um Mose, dazu
passende Spiele, Kerzen gestalten sowie
Basteln fürs Adventsfenster. In den Faschingsferien nahmen die jungen Mitarbeitenden im Rahmen der Traineeausbildung an einer 5-tägigen Fortbildung des
EJW teil. Themen wie Aufsichtspflicht in
der Jugendarbeit, Spielpädagogik uvm.
sollen sie für ihre Mitarbeit in der Jugendarbeit gut ausrüsten.
Etwa alle 3 Wochen trifft sich der
neugegründete Jugend(mitarbeiter)kreis
unter der Leitung von Bezirksjugendreferent Stefan Alger sowie FSJlerin Linda
Schurr zu Filmen, Bibelgespräch und
viel Zeit zum persönlichen Austausch.
Herzliche Einladung zu allen Gruppen!
Der Jurefausschuss freut sich, dass
Lara und Linda die Jugendarbeit noch
bis Sommer unterstützen. Dann läuft ihr
FSJ-Jahr aus. Schön ist es, dass der KGR
der prozentualen Anstellung einer FSJKraft auch für das kommende Schuljahr
zugestimmt hat.
Simone Weber
Fit-Fit-Fit
Foto: Eva Wagner
Bewegungsangebote für
Menschen ab 55
Für Männer und Frauen ab 55 Jahren
findet jeden Donnerstag von 09:30 bis
10:30 Uhr in der Mehrzweckhalle Seniorengymnastik statt, immer freitags zur
gleichen Uhrzeit Gelenk-Fit-Gymnastik.
Durch gezieltes Bewegungstraining
kann die Beweglichkeit bis ins hohe Alter
gestärkt und damit u.a. Stürze verhindert
werden. In geselliger Runde stärken und
erhalten wir unsere Muskulatur in der Regel mit Sitzgymnastik zu schwungvoller
Musik. Dabei kommen verschiedene
Kleingeräte wie Thera-Bänder, Hanteln
und Bälle aber auch das Mini-Trampolin
Termine
Datum
13.03.16
15.03.16
24.03.16
25.03.16
27.03.16
Zeit
10:00
14:30
19:00
10:00
08:30
27.03.16 10:00
28.03.16 10:00
05.04.16 14:30
17.04.16 10:00
19.04.16 14:30
08.05.16 10:00
10.05.16 14:30
31.05.16 14:30
04.06.16 09:00
12.06.16 10:00
14.06.16 14:30
18.06.16 15:00
19.06.16 10:00
28.06.16 14:30
03.07.16 10:00
12.07.16 14:30
Veranstaltung
Gottesdienst mit Goldener Konfirmation
Café Jedermann
Gottesdienst am Gründonnerstag mit Abendmahl
Gottesdienst am Karfreitag mit Abendmahl
Ostermorgen, Auferstehungsfeier auf dem Friedhof
m. Posaunenchor
Ostersonntag, Familiengottesdienst
Ostermontag, Gottesdienst
Café Jedermann
Konfirmation Festlicher Gottesdienst
Café Jedermann
Akzente-Gottesdienst
Café Jedermann
Café Jedermann
Frauenfrühstück
Erntebitt-Gottesdienst
Café Jedermann
Kindermusical „Ruth“
Akzente-Gottesdienst
Café Jedermann
Tauferinnerungs-Gottesdienst
Café Jedermann
oder das Schwungtuch zum Einsatz. Regelmäßige Fußgymnastik gehört ebenso
zum Programm wie Dehnübungen um
die Beweglichkeit zu verbessern. Mit
Hilfe des wöchentlichen Trainings sorgen
wir für Fitness, Gesundheit und Wohlbefinden der Teilnehmer. Durch die regelmäßigen Übungsstunden erhalten wir auf
angenehme Art bis ins hohe Alter unsere
Selbstständigkeit. Abwechslungsreiche,
immer neue Bewegungsmuster halten
uns geistig fit und beweglich. Zum Abschluss jeder Stunde singen wir gemeinsam zu den Mundharmonika-Klängen
von Herrn Schöch. Während der Ferien
oder bei unserer Weihnachtsfeier kommt
auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Wir
treffen uns dann zur Kaffeerunde mit
selbstgebackenen Kuchen im Gemeindehaus.
Das Angebot der Gelenk-Fit Gruppe
richtet sich hauptsächlich an Personen
mit Knie- und Hüftproblemen nach Operationen und dient dem Erhalt oder dem
Wiedererlangen der Beweglichkeit und
Gleichgewichtsfähigkeit, die danach oft
noch längere Zeit eingeschränkt sind.
Auch der Erfahrungsaustausch untereinander kommt dabei nicht zu kurz.
Die Gymnastik wird meist im Sitzen,
Liegen oder mit dem Pezzi-Ball ausge-
9
Ev. Kirche
Gemeindehaus
Ev. Kirche
Ev. Kirche
Friedhof
Ev. Kirche
Ev. Kirche
Gemeindehaus
Ev. Kirche
Gemeindehaus
Ev. Kirche
Gemeindehaus
Gemeindehaus
Gemeindehaus
Ev. Kirche
Gemeindehaus
Ev. Kirche
Ev. Kirche
Gemeindehaus
Ev. Kirche
Gemeindehaus
führt. Bei den Balance-Übungen kommen unterschiedliche Kleingeräte zum
Einsatz. Sanfte Entlastungs- und Mobilisierunsgymnastik gehört ebenso wie
die Kräftigung der Bauch-, Rücken- und
Beinmuskulatur zu unserem Programm.
Übungsleiterin ist für beide Gruppen Frau
Eva Wagner. Sie ist Orthopädische Knieschulleiterin (Knieschul Institut Tübingen) und Seniorentrainerin.
Eva Wagner
Neues Chorprojekt mit Matthias Hanßmann
„Himmel auf“ startet im Juni
Nach den drei mitreißenden Konzerten
lädt die Kirchengemeinde zu einem weiteren Projekt mit Pfarrer und Chorleiter
Matthias Hanßmann ein.
Dieses Mal wird sich die TSV-Halle
nach den 10 Probenterminen am Samstag, 19.11.16 um 18.00 Uhr für das
Abschlusskonzert in einen Himmel auf
Erden verwandeln. So werden sich auch
die Songs und weitere Ideen passend zum
Thema „Himmel auf“ drehen.
Ein erster Schnuppertermin ist für Donnerstag, 23.06.16 um 20.00 Uhr angedacht. Herzliche Einladung dazu!
Kontakt M. Kellermann Tel. 957900!
Magdalene Kellermann
Aus Nellmersbach
Schon mal dran gedacht?
Foto gis
Tauferinnerungsgottesdienst 2016
Abschluss Bauprojekt Gemeindehaus
AuSSenanlagen werden
neu gestaltet
Dachgeschossausbau und Behindertentoilette sind abgeschlossen und das
Baubudget dafür konnte sehr präzise
eingehalten werden. Nun steht als letzter Schritt mit den verbliebenen Mitteln
noch die Überarbeitung der Außenanlagen
an. Beauftragt ist eine Vergrößerung des
Gemeindehofs, der als Aufstellfläche für
die Feuerwehr im Brandfall dient. Der Hof
stellt ja auch das Herz unseres Gemeindezentrums zwischen Kirche und Gemeindehaus dar, die entstehende Fläche ist für
Außenaktivitäten sehr vielseitig nutzbar.
Eine Sitzstufenanlage gestaltet den
Höhenunterschied zur Kirche, im Vorbereich der Kirche und des Turmes wird
ein stufenloser Zugang samt Fläche für
Stehtische für den Kirchenkaffee und
Veranstaltungen im Zusammenhang mit
unseren Gottesdiensten geschaffen. Die
Rodungsarbeiten wurden dabei zur Kosteneinsparung in Eigenleistung ausgeführt. Wir freuen uns auf diesen letzten
Schritt und wollen bis Ostern fertig sein
und dann auch eine kleine Einweihungsfeier machen!
Bernd Pfau
Zwei neue Kirchengemeinderätinnen
Wechsel im
Kirchengemeinderat
Im vergangenen Herbst ist Kirchengemeinderätin Kim Gogel, bisher zuständig
für den Bereich Jugendarbeit, zum Theologiestudium weggezogen. Als Nachfolgerin wurde Frau Silke Gruber einstimmig nachgewählt. Zusätzlich wurde
Der Nellmersbacher Kirchengemeinderat
(von links): Jürgen Kranz, Bernd Pfau (1. Vorsitzender), Pfarrer Ingo Walter, Alfred Schöch
(Kirchenpfleger), Susanne Frank, Lothar Class,
Magdalene Kellermann, Melanie Gloss, Uwe
Böhm, Silke Gruber
Foto: Dekan Timmo Hertneck
im Rahmen der Zuwahlregelung gemäß
Kirchengemeindeordnung Frau Melanie
Gloss für den Bereich junge Familien
einstimmig zugewählt. Beide werden in
Kürze von Pfarrer Walter in ihr Amt eingesetzt. Wir freuen uns sehr, dass damit
unser Gremium wieder vollständig ist
und wünschen Silke Gruber und Melanie
Gloss alles Gute im neuen Amt!
Ein sehr herzlicher Dank geht an Kim
Gogel, die bis zum letzten Tag vor ihrem
Umzug im Gremium z.B. bei der Vorbereitung der Kinderbibelwoche aktiv war.
Eine offizielle Verabschiedung im Gottesdienst ist vorgesehen.
Bernd Pfau
It’s Musical-Time!
Kinder-Musical “Ruth” in
Nellmersbach
Chor, Solo-Gesang, Theater, Tanz und
ganz viel Spaß: Kinder ab der Vorschule bis zur 8. Klasse sind eingeladen, gemeinsam das Musical „Ruth“ von adonia
einzustudieren. Ein Schnuppertermin ist
am Samstag, 19. März 2016 von 10.3012.00 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Nellmersbach. Die weiteren Proben
werden an Samstagen und nachmittags
in den Osterferien stattfinden. Die Aufführungen werden am 18. Juni 2016 um
15.00 Uhr in der Ev. Kirche Nellmersbach
und am 19. Juni 2016 im Großen Zelt in
Unterweissach sein.
Information und verbindliche Anmel-
10
Erinnern Sie sich an Ihre eigene Taufe?
Lange her und wahrscheinlich nicht so
ganz in Bewußtsein getreten damals,
wenn man als Kleinkind getauft wurde.
Zur Erinnerung und Bestärkung dieser Mitgliedschaft in der großen Familie Gottes feiern wir in Nellmersbach
am 03.07.16 einen Tauferinnerungsgottesdienst. Besonders eingeladen
sind unsere Täuflinge des zurückliegenden Jahres, die mit Bild und Namen
am Taufbaum in der Evangelischen
Kirche Nellmersbach zu sehen sind.
Aber auch für alle anderen Getauften
mag dieser Gottesdienst ein wertvolles
Stück Erinnerung und Festigung in der
Zugehörigkeit zur christlichen Glaubensgemeinschaft darstellen.
Herzliche Einladung!
Pfr. Ingo G. Walter
dung bei Magdalene Kellermann, Tel.
07195/957900.
Magdalene Kellermann
Vortragsabend mit Polizeipfarrerin
Was sucht die Kirche in der
Polizei?
Am Mittwoch, 27.04.16, 20:00 Uhr, gibt
es im Evang. Gemeindehaus Nellmersbach einen interessanten Abend zum
Thema „Was sucht die Kirche in der Polizei? - Impressionen aus der Kirchlichen
Arbeit in der Polizei“. Referentin ist
Landespolizeipfarrerin Eva-Maria Agster.
Wir laden dazu alle Interessierten sehr
herzlich ein.
Magdalene Kellermann
Pfarramtliches
Evang. Pfarramt Nellmersbach,
Pfr. Ingo G. Walter, Nelkenstr. 8;
Tel.: 07195-174349;
Fax.: 07195-178475;
Mail: [email protected]
www.kirche-nellmersbach.de
Das Pfarrbüro ist sicher besetzt:
Montag 9.00 - 12.00 Uhr und
Donnerstag von 15.00 - 18.00 Uhr.
Bankverbindung:
IBAN DE43600901000502078006
Fröhliche Mütter und Kinder beim
Fototermin: Die Krabbelgruppe im
Evang. Gemeindehaus.
Foto: Tanja Benz
Weiler zum Stein
Montags von 9.30 bis 11 Uhr
Die Krabbelgruppe
im Evang. Gemeindehaus
Seit nunmehr schon 4 Jahren treffen sich
immer montags von 9.30 Uhr bis 11 Uhr
(außer in den Schulferien) Mamas und/
oder Papas mit ihren Kindern von 0–3
Jahren im Gemeindehaus, um zu singen,
zu reimen und zu spielen. Die Kinder lernen spielerisch das Miteinander, knüpfen
erste Freundschaften und auch die Mamas können sich bei einem Kaffee miteinander austauschen und sich in netter
Atmosphäre einfach nur unterhalten. Dabei sind schon gute Freundschaften auch
unter den Eltern entstanden, die über
die Krabbelgruppe hinausgehen. Es wird
natürlich auch (meist saisonal) gebastelt.
Zur Osterzeit basteln wir mit den Kindern
wieder Osternester, die dann natürlich
auch der Osterhase füllt. Zweimal jährlich feiern wir die Geburtstage der Kinder,
was auch immer ein tolles Highlight ist.
Bei schönem Wetter gehen wir aber auch
mal auf den Spielplatz. Auch unsere „Aktionstage“ gibt es in diesem Jahr wieder.
So wollen wir z. B. „Zink und Zauber“
in Schorndorf besuchen. Hier können die
Kinder mit ihren Fingerabdrücken Keramik (Teller, Tassen etc.) gestalten. Das
macht riesig Spaß und ist eine tolle und
vor allem bleibende Erinnerung! Ebenso
geplant ist auch wieder ein Besuch auf
dem Bauernhof und noch vieles mehr...
Auch unsere „Großen“, die aus der
Krabbelgruppe „rausgewachsenen“ jetzt
Kindergarten-Kinder, geraten nicht in
Vergessenheit. So treffen wir uns 3-4 Mal
jährlich nachmittags und basteln gemeinsam. Die „Großen“ sind natürlich auch
immer sehr gerne bei unserem jährlichen
Laternenlauf mit dabei.
Wir laden euch, liebe Kinder, herzlich
ein, mit euren Mamas, Papas, Omas,
Opas… bei uns mal reinzuschnuppern.
Ansprechpartner bei Fragen sind Susanne
Bunz (Tel. 9796925) und Tanja Benz (Tel.
979353, [email protected])
Tanja Benz
Der neue Freizeitcharakter
Konfirmanden- und
Jugendfreizeit 2016
Dass dieses Jahr vieles anders wird, bemerkten wir schon bei der Abfahrt auf
dem Kirchhof, als plötzlich dreimal so
viele Jugendliche vor uns standen, als
wir eigentlich Konfirmanden erwartet
hatten. Doch dass das neue Konzept noch
besser wird als das alte, hätten wir nie gedacht. Anders als in den Jahren zuvor, ging
es am Freitag, den 22. Januar, nicht auf
eine reine Konfirmanden-Freizeit, sondern es kamen zusätzlich zu uns älteren
Mitarbeitern auch noch rund 10 jugendliche Nachwuchsmitarbeiter
im Alter zwischen 14 und 16
Jahren mit nach Mettelberg in
das Haus des Kreisjugendrings
Rems-Murr. Dort angekommen, erkundeten wir zunächst
einmal das für uns neue, große
Haus und richteten uns häuslich ein. Nach dem Abendessen
gestalteten wir dann gemeinsam einen fröhlichen Abend
mit Denk- und Actionspielen,
bei denen wir nicht nur außer
Puste kamen, sondern vor allem in der
Gruppe zusammenwuchsen. Nach dem
Frühstück am nächsten Morgen erarbeiteten wir in Kleingruppen das Thema
der diesjährigen Freizeit: Der Umgang
mit Leistungsdruck und Gerechtigkeit
im Alltag. Dazu schauten wir den Kurzfilm „Holk2“ an und stellten passende
Szenen aus der Bibel nach. Am Nach-
11
mittag kam es dann zu unserem
traditionellen Fußballturnier im
Schnee, bei dem weniger das
professionelle Fußballspiel im
Vordergrund stand, als vielmehr
das Draufbolzen und Rutschen
im kalten Schneematsch. Auch das Geländespiel bei Nacht, auf dem für uns alle
unbekannten Gelände, war wie immer
ein voller Erfolg und gewann durch den
Schnee sogar noch an Spannung. Sonntags hieß es nach einem gemeinsamen
Workshop-Gottesdienst mit Anspielen,
Musik und eigenen Andachten und
natürlich dem Mittagessen erst einmal
aufräumen und zusammenpacken, ehe
es am Nachmittag wieder nach Hause
ging. Mit nahmen wir eine große Portion Müdigkeit und das erfüllende Gefühl,
ein Wochenende verbracht zu haben,
wie es besser kaum sein kann. Die neue,
große Gruppe an Konfirmanden und Mitarbeitern hat uns noch viel mehr zusammengeschweißt und niemanden außen
vor gelassen, was die Freizeit zu etwas
Besonderem machte und uns alle auf das
nächste Jahr hin fiebern lässt.
Jens Häußermann
Das Jugend-Mitarbeiter-Team ließ die
Konfirmandengruppe „hochleben“.
Foto: Lothar Rueß
KONFIRMATION 2016
Am 13. März 2016 werden in der
Peterskirche konfirmiert:
Max Helfrich, Lia Hennig, Nicole
Kilgus, Jan Ludwig, Kim Schwarz.
Aus Weiler zum Stein
Unterwegs mit der Kirchengemeinde
Kirchengemeinderat
Vom 1. bis 5. Oktober Ins
Erzgebirge und nach Prag
Die zwei Neuen
Ariane Jaeger
Stefanie Sperling
Ich wohne mit meiner Familie nun
schon fast 7 Jahre in Weiler zum Stein
und möchte mich Ihnen heute als eine
der zwei Neuen im Kirchengemeinderat vorstellen. Mein Name ist Ariane
Jaeger und obwohl mein Mann, Georg Blumenberg, anders heißt, sind
wir doch seit etlichen Jahren verheiratet. Zusammen haben wir 4 Kinder.
Obwohl diese ganze Bande meinen
Lebensmittelpunkt bildet, habe ich immer auch in meinem Beruf als Schuhmacherin gearbeitet und tue das noch.
Außerdem engagiere ich mich in
diversen Ehrenämtern, weil ich davon
überzeugt bin, dass gemeinnützige
Arbeit diese Welt ein bisschen besser
macht. Schon in meiner Jugend war ich
als Jugendleiterin für die Kirche tätig.
Ich hoffe, durch meine offene Art
und meine eher unkonventionelle
Denkweise unsere Gemeinde bereichern zu können. Wenn Sie Fragen
oder ein Anliegen haben, sprechen Sie
mich doch einfach an.
Ariane Jaeger
Mein Name ist Stefanie Sperling, ich
bin 29 Jahre alt. Seitdem ich zwölf
Jahre alt bin, arbeite ich aktiv in der
Kirchengemeinde. Meine Anfänge
liegen in der Kirchengemeinde Kornwestheim. Dort hat alles mit der Arbeit in der Kinderkirche begonnen.
Schnell kamen Kinderbibelwoche,
Freizeiten, Konfirmandenarbeit und
viele weitere Angebote für Kinder
und Jugendliche dazu. Seit meinem
21. Lebensjahr bin ich Mitglied im
Kirchengemeinderat. Die Arbeit dort
und in den verschiedenen Gremien
macht mir großen Spaß. Ich merke,
dass man mitreden und viele Dinge
bewirken kann. Seit letztem Herbst
wohne ich nun in Weiler zum Stein.
Ich freue mich, hier wieder Anschluss
an die Kirchengemeinde gefunden zu
haben, und auch auf die Aufgaben im
Kirchengemeinderat. Einige Gemeindemitglieder durfte ich schon kennen
lernen. Nun bin ich auf viele weitere
Gesichter und Gespräche gespannt.
Stefanie Sperling
Wir danken Frau Angela Muhl und Frau Ulla Schröder für ihr treues Engagement im Kirchengemeinderat. Aus persönlichen Gründen sind sie zum
31. Januar 2016 aus dem Kirchengemeinderat ausgeschieden. Wir wünschen
Frau Muhl und Frau Schröder für ihren weiteren Lebensweg alles Gute und
Gottes Segen.
12
„Glück Auf!“ Mit diesem erzgebirgischen
Gruß laden wir Sie herzlich ein, die landschaftliche Schönheit und die Schätze des
Erzgebirges sowie die „Goldene Stadt“
Prag mit uns zu entdecken.
Das Spielzeugdorf Seiffen ist wegen seiner
Holzkunstherstellung und seiner achteckigen Rundkirche weltbekannt. Bei
einer Führung im Spielzeugmuseum
Seiffen sehen wir Ausstellungsstücke, die
die Volkskunst und Tradition in ihrer Vielfalt und gleichzeitig in ihrer Einmaligkeit
zeigen. Im Freilichtmuseum werden wir
eine Vorführung des Reifendrehens in der
Reifendreherei aus dem Jahre 1760
im originalen Wasserkraft-Drehwerk erleben.
In der Berg- und Adam-Ries-Stadt Annaberg, die im 16. Jahrhundert dank des
reichen Silberfundes zu den wohlhabendsten Städten Sachsens zählte, besichtigen wir die St. Annenkirche mit
dem berühmten Annaberger Bergaltar,
der das Leben der Bergleute widerspiegelt. Bei einer Führung in der Bergkirche
in Annaberg sehen wir den „Annaberger
Krippenweg“, eine bergmännisch Weihnachtskrippe, die aus mehreren holzgeschnitzten Großfiguren besteht.
Den Bergbau im Erzgebirge erleben wir
bei der Besichtigung des Markus-Röhling-Stolln. Mit der Grubenbahn fahren
wir in den Schacht ein und werden unter
bergmännischer Führung den Bergbau in
der Altzeit und Neuzeit kennen lernen.
Bergbaubegeisterte Reiseteilnehmer mit
guter Kondition haben zusätzlich die
Möglichkeit, das Silberbergwerk „Im
Gößner“ in Annaberg zu erkunden.
Eine weitere Besonderheit ist die Fahrt
nach Prag, der Goldenen Stadt an der
Moldau. Bei einer Stadtrundfahrt und
bei einer Führung durch die Prager
Burg und durch die Altstadt von Prag
entdecken wir zahlreiche Sehenswürdigkeiten.
Beim Abschlussabend im Hotel erwartet uns nach einem erzgebirgischen Spezialitätenbufett ein traditioneller „Hutzn-
Aus Weiler zum Stein
abend“ mit einer Folkloregruppe.
Kosten: 425 Euro pro Person im Doppelzimmer. Einzelzimmer-Zuschlag: 45
Euro pro Person.
Im Preis sind enthalten: Busfahrt mit
der Firma Schlienz, 4 Übernachtungen
mit Halbpension im Hotel „Weißes Roß“
in Marienberg, Mittagessen in Prag, Stadtrundfahrt in Prag, Eintritte, Führungen,
ganztägige touristische Reisebegleitung
und Reiserücktrittsversicherung.
Einladungsprospekte mit detaillierten
Reiseinfos und einem Anmeldeabschnitt
sind im Pfarrhaus, in der Peterskirche
und bei den Banken in Weiler zum Stein
erhältlich.
Pfarrerin Rosemarie Gimbel-Rueß
Termine
Datum
13.03.16
15.03.16
24.03.16
Zeit
09:30
14:30
19:00
25.03.16
10:00
27.03.16
28.03.16
05.04.16
08.04.16
24.04.16
27.04.16
05.05.16
15.05.16
16.05.16
10:00
10:00
14:30
19:30
16:00
20:00
10.00
10:00
11:00
22.05.16
10:00
26.05.16
Ausflug der Kirchengemeinde nach
Bad Wildbad
10:00 Erntebitt-Gottesdienst
14:30 Café Köhnlein
21:00 Filmabend Open-Air
29.05.16
21.06.16
16.07.16
Veranstaltung
Konfirmation
Café Köhnlein
Gottesdienst mit Abendmahl am
Gründonnerstag
Gottesdienst mit Abendmahl am
Karfreitag
Gottesdienst am Ostersonntag
Gottesdienst am Ostermontag
Café Köhnlein
Schwäbischer Liederabend
Kirche für kleine Leute
Filmabend
Gottesdienst an Himmelfahrt
Gottesdienst am Pfingstsonntag
Distrikts-Gottesdienst am Pfingstmontag
im Brandwald
Gottesdienst beim Blütenfest des OGV
Ort
Peterskirche
Gemeindehaus
Peterskirche
Peterskirche
Peterskirche
Peterskirche
Gemeindehaus
Gemeindehaus
Peterskirche
Gemeindehaus
Peterskirche
Peterskirche
Festzelt bei der OGVScheuer
Weingut Wagner
Gemeindehaus
Kirchplatz, bei Regen im
Gemeindehaus
Herzlichen Dank für Ihre Spenden
Freiwilliger Jahresbeitrag
Pfarramtliches
Ganz herzlich möchten wir uns bei Ihnen, liebe Gemeindemitglieder, für Ihre
Spenden im Rahmen des Freiwilligen Jahresbeitrags 2015 bedanken. Wir erhielten
den Gesamtbetrag von 7.959 Euro.
Dieser Betrag verteilt sich folgendermaßen auf die einzelnen Projekte:
Brandschutzmaßnahmen im Gemeindehaus: 1.790 Euro.
Projekt Kinder- und Jugendarbeit: 1.675
Euro.
Wo am Nötigsten: 4.494 Euro.
Herzlichen Dank auch für die Spenden
für Brot für die Welt. Sie betrugen 1.837
Euro.
Pfarrerin Rosemarie Gimbel-Rueß
Evang. Pfarramt Weiler zum Stein,
Pfarrerin Rosemarie Gimbel-Rueß
Friedrich-Köhnlein-Str. 18, 71397
Leutenbach-Weiler zum Stein;
Tel: 07195/3733;
Fax: 07195/957493; E-Mail:
[email protected]
Unsere Homepage:
www.kirche-weilerzumstein.de
Unsere Pfarramtssekretärin, Frau Michaela Berroth, erreichen Sie im Pfarramtssekretariat dienstags von 15.00
Uhr bis 17.30 Uhr und mittwochs von
9.00 bis 11.30 Uhr. Bankverbindung:
Ev. Kirchenpflege Weiler zum Stein
IBAN DE 53602500100000043823
BIC SOLADES1WBN KSK Waiblingen
Fotos: Renate Pauli und Lothar Rueß
13
Foto: gis
Fotos: Patrick Uhl
Fridolin Kirchenmaus on Tour
Grafik: Badel
Ein Osterspaziergang mit Frühstück
Osterrätsel
Tragt die Antworten folgender Fragen waagerecht in das
Hasenbild ein. In der senkrechten Spalte ergibt sich dann
das dritte Lösungswort. Manche Fragen sind gar nicht so
einfach. Vielleicht hilft euch ein Erwachsener und sucht mit
euch in der Bibel im Markusevangelium, Kapitel 15 und 16
nach den Antworten.
1. „Tisch“ in der Kirche
2. Der römische Stadthalter, der Jesus zum Tode verurteilte
3. Wie viele Jünger gehörten zu Jesus?
4. Ein Ostersymbol
5. Welches Zeichen der Christen erinnert an den Tod Jesu?
6. Name eines jüdischen Festes, zu dem Jesus mit den
Jüngern
nach Jerusalem kam.
7. Berg, auf dem Jesus hingerichtet wurde.
8. Name der Mutter Jesu
9. Das Gegenteil von Tod
10. Wenn Christen in der Kirche Brot und Wein teilen,
dann heißt das...
11. Heutige Hauptstadt Israels
12. Ein Mann mit diesem Namen taufte Jesus und rief das
Volk Israel zur Umkehr auf
Auflösung auf der letzten Seite
Ihr braucht einen Spiegel, um die Auflösung zu lesen
14
Fridolin, die neugierige Kirchenmaus war wieder unterwegs und hat
Euch einen tollen Tipp für die Osterzeit mitgebracht
Dass Ostern ein ganz besonderer Tag ist, wisst Ihr bestimmt: Jesus ist
auferstanden und das feiern wir mit einem fröhlichen Fest mit bunten
Ostereiern, Osterhasen, mit Blumen und hoffentlich schon ein bisschen
Frühling. In vielen Orten findet ein Familiengottesdienst statt. Wann
und wo das in unseren Gemeinden der Fall ist, findet Ihr auf der letzten
Seite in diesem Gemeindebrief.
Für die Kinderkirche in Weiler zum Stein beginnt das Osterfest schon
eine Woche vor Ostern, also an Palmsonntag. Im letzten Jahr haben die
Kinder zusammen mit den Kinderkirch-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern einen Osterspaziergang gemacht – und sind dabei tatsächlich
schon dem Osterhasen begegnet! Auf einer Streuobstwiese entdeckten
sie lauter schöne Osternester, für jedes Kind ein eigenes.
Dieses Jahr wird der Osterspaziergang sogar noch erweitert: Nach
dem Eiersuchen wartet ein leckeres Osterfrühstück auf alle, die dabei
sind. Und bestimmt bleibt noch ein bisschen Zeit zum Spielen, bevor
die Eltern ihre Kinder wieder auf der Osterwiese abholen.
Wollt Ihr dabei sein? Dann geht doch gleich am kommenden Sonntag
in die Kinderkirche, hört spannende Geschichten und erfahrt, wann
und wo es am Sonntag, 20. März 2016 losgeht.
Das Kinderkirch-Team freut sich auf Euch!
Übrigens: Die Kinderkirche Weiler zum Stein hat sogar eine eigene
Homepage mit vielen Infos und Bildern: kinderkircheweiler.jimdo.com
gis
AUS UNSEREN FAMILIEN
LEUTENBACH
Kirchlich getraut wurden:
10.10.15 Marc Philippe Munz und Antje, geb. Hummel
(Johannes 16,22b) in Lauffen am Neckar
Kirchlich bestattet wurden:
05.11.15 Arthur Blümke, 79 Jahre, (Psalm 31,6)
11.11.15 Emma Hildegard Queißner, geb. Betz, 88 Jahre,
(1. Korinther 15,54)
04.12.15 Maria Martha Binder, geb. Stegmaier, 88 Jahre,
(Offenbarung 3,11)
14.12.15 Christof Andreas Türk, 55 Jahre, (Matthäus 28,20)
23.12.15 Elsa Klara Schaal, geb. Weller, 91 Jahre,
(Psalm 56,12)
29.12.15 Eugen Diener, 68 Jahre, (Offenbarung 21,1-5)
15.01.16 Berta Anna Tochtermann, geb. Lang, 81 Jahre,
(2. Timotheus 2,8)
NELLMERSBACH
Getauft wurden:
06.12.15 Finn Luca Bernhard Poschmann (1. Mose 24,40)
06.12.15 Noah Villing (Psalm 91,11)
06.12.15 Emil Johannes Christian Zwerger (2. Mose 23,20)
Kirchlich bestattet wurden:
03.11.15
30.11.15
12.02.16
Reginald Bürger, 66 Jahre (Jesaja 40,31)
Ingeborg Luise Hägele, geb. Olma, 78 Jahre
(Psalm 103,15ff)
Berta Weiß, geb. Seeger, 86 Jahre (Psalm 23,114)
WEILER ZUM STEIN
Getauft wurden:
06.12. 15Noah Villing (Psalm 91,11)
Kirchlich bestattet wurden:
13.11.15 Lore Jäger, 88 J. (Psalm 121,7+8)
09.12.15 Karin Decker-Schmid, 75 J. (1. Johannes 4,9)
08.01.16 Hans-Günther Koch, 79 J. (Röm 5,1, Kol 2,3)
03.02.16 Elfriede Pfahler, 90 J. (1. Johannes 4,19)
04.03.16 Lotte Gerlach, 83 J. (Galater 6,2)
15
Gottesdienste in der Osterzeit
Leutenbach
20.03.16 11:15 Uhr
24.03.16 19:00 Uhr
25.03.16 11:15 Uhr
27.03.16 11:15 Uhr
28.03.16 11:15 Uhr
03.04.16 11:15 Uhr
10.04.16 11:15 Uhr
Weiler zum Stein
Palmsonntag
Gottesdienst (Pfrin. Dr. Janzarik)
Gründonnerstag
Gottesdienst mit Feier des
Hl. Abendmahls (Dekanin i.R. Wähling)
Karfreitag
Gottesdienst mit Feier des
Hl. Abendmahls (Pfrin. Dr. Janzarik)
Ostersonntag
Familien-Gottesdienst (Dekanin i.R. Wähling)
Ostermontag
Gottesdienst (Pfr. Walter)
Quasimodogeniti
Gottesdienst (Prädikantin Nuding-
Rieger)
Kirche mit den Kleinsten
(Pfr.i.R. Heß und Team)
20.03.16 10:00 Uhr 24.03.16 19:00 Uhr
25.03.16 10:00 Uhr
27.03.16 10:00 Uhr 28.03.16 10:00 Uhr 03.04.16 10:00 Uhr Palmsonntag
Gottesdienst (Pfr. i.R. H. Buddensiek)
Gründonnerstag
Gottesdienst mit Abendmahl
(Pfarrerin R. Gimbel-Rueß)
Karfreitag
Gottesdienst mit Abendmahl
(Pfarrerin R. Gimbel-Rueß)
Ostersonntag
Gottesdienst (Pfarrerin R. Gimbel-Rueß)
Ostermontag
Gottesdienst (Prädikantin M. Kölz)
Quasimodogeniti
Gottesdienst (Pfarrerin R. Gimbel-Rueß)
Nellmersbach
20.03.16 10:00 Uhr
24.03.16 19:00 Uhr
25.03.16 10:00 Uhr
27.03.16 08:30 Uhr
10:00 Uhr
28.03.16 10:00 Uhr
03.04.16 10:00 Uhr
Palmsonntag
Gottesdienst (Dekanin i.R. Wähling)
Gründonnerstag
Gottesdienst mit Feier des
Hl. Abendmahls (Pfr. Walter)
Karfreitag
Gottesdienst mit Feier des
Hl. Abendmahls (Pfr. Walter)
Ostersonntag
Ostermorgen, Auferstehungsfeier auf dem Friedhof, mit Posaunenchor
(Pfr. Walter)
Familien-Gottesdienst (Pfr. Walter und Musik-Team)
Ostermontag
Gottesdienst (Pfr. Walter)
Quasimodogeniti
Gottesdienst
(Prädikantin Nuding-Rieger)
Auflösung Osterrätsel von Seite 14
ratlA .1
sutaliP .2
flöwz .3
iE .4
zuerK .5
hassaP .6
ahtagloG .7
airaM .8
nebeL .9
lhamdnebA .01
melasureJ .11
sennahoJ .21
: trowsgnusöL
gnuhetsrefuA
Impressum:
Gemeindebrief. Aus den evangelischen Gemeinden
Leutenbach, Nellmersbach und Weiler zum Stein.
Herausgegeben von den Evangelischen Kirchengemeinden Leutenbach,
Nellmersbach (Pfr. Ingo Walter, Nelkenstr. 8, 71397 Leutenbach), Weiler
zum Stein (Pfr.in Rosemarie Gimbel-Rueß, Friedrich-Köhnlein-Str. 18, 71397
Leutenbach). Redaktion: Hilmar Matthes (HFM), (verantw.); Cornelie BühlerKrimmer (cok); Gisela Schweiker (gis); J. Pfleiderer.
Anschrift der Redaktion: Evangelisches Pfarramt Nellmersbach,
Nelkenstr. 8, 71397 Leutenbach, Tel. 07195/174349, Fax: 178475;
E-Mail: [email protected]; Satz, Layout und Konzeption: Carl
und Claus Lämmle, Talstraße 21, Leutenbach; Druck: WMD.
erscheint dreimal jährlich und wird an alle Haushalte mit evangelischen
Gemeindegliedern kostenlos verteilt.
© 2016 Ev. Gemeinden Leutenbach, Nellmersbach und Weiler zum Stein