Jahresbericht Bezirksreferent für Schultennis, Konrad Späth

Württembergischer Tennis-Bund e.V.
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Referent für Schultennis
Bezirk F – Oberschwaben/Alb-Donau
Konrad Späth
Panoramastraße 17, 88348 Bad Saulgau
Telefon:
E-Mail:
07581-6975
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Jahresbericht zur Bezirksversammlung am 07. März 2016
Referent für Schultennis – Konrad Späth
Liebe Tennisfreunde,
als Angelique Kerber die Australian Open gewonnen hatte, meinte sie, dass ihr Erfolg dem deutschen
Tennis einen Aufschwung beschert und wieder mehr Kinder und Jugendliche Tennis spielen wollen. Ich bin
allerdings der Ansicht, dass die Kinder und Jugendlichen nicht von alleine kommen, sondern dass wir sie
„abholen“ müssen. Dies geschieht meines Erachtens am besten in der Schule. Aus diesem Grund bietet der
WLSB seit 1982 das Kooperationsprogramm Schule – Verein an. Anträge dazu können nur online über das
Internetportal „mein WLSB“ gestellt werden. Das Portal ist ab 15. März freigeschaltet. Den Vereinen
empfehle ich, die Anträge für das kommende Schuljahr rechtzeitig einzureichen, da der Antrag von beiden
Kooperationspartnern (Vereinsvorsitzender und Schulleiter) unterschrieben und bis 01. Mai beim WLSB
eingegangen sein muss.
Erfreulicherweise ist die Anzahl der Kooperationen zwischen Tennisvereinen und Schulen, die im Schuljahr
2015/2016 in unserem Bezirk mit dem WLSB eingegangen worden sind, konstant geblieben. Von 387
Kooperationen im gesamten WTB waren es 70 Maßnahmen im Bezirk F.
Auch der WTB bietet seit 16 Jahren das Förderprogramm Schule/Tennisverein an. Eine solche Kooperation
mit dem WTB ist in unserem Bezirk leider nur ein Tennisclub eingegangen. Dies finde ich bedauerlich, weil
die Kooperation mit dem WTB mit einem Sachwert von ebenfalls 360 € (z. B. Tennisbälle,
Unterrichtsmaterialien u. ä.) bedacht wird. Um die Kooperationen zu fördern und die Bemühungen der
Vereine zur Mitgliedergewinnung vor allem im Kinder- und Jugendbereich zu unterstützen, hat der WTB im
letzten Jahr jedem Bezirk kostenlos zehn Schul-Tennissets zur Verfügung gestellt. Diese Schultennis-SetAktion wird im kommenden Jahr fortgeführt. Vereine/Schulen, die in den Genuss eines solchen Sets
kommen wollen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Anträge hierfür sind bei der
Bezirksversammlung als Tischvorlage vorhanden oder können am Schluss der Veranstaltung bei mir
abgeholt werden.
In unserem Bezirk bekamen folgende Schulen/Vereine ein Set: Gemeinschaftsschule Horgenzell/TA SV
Horgenzell, Michael-von Jung-Schule Kirchdorf/TA SV Kirchdorf, Klosterwiesenschule Baindt/TC Baindt,
Berta-Hummel-Schule Bad Saulgau/TC Bad Saulgau, Döchtbühlschule Bad Waldsee/TC Bad Waldsee,
Realschule Ravensburg/TC Ravensburg, Manzenbergschule Tettnang/TC Tettnang, Reinhold-FrankSchulzentrum
Ostrach/TC
Ostrach,
Geschwister-Scholl-Schule
Sigmaringen/TC
Sigmaringen,
Längenfeldschule Ehingen/TA TG 83 Ehingen.
Die Anzahl an Ganztagsschulen nimmt weiterhin zu. Vereine sollten diese Entwicklung nicht als Hindernis
für die Jugendarbeit, sondern als Chance zur Mitgliedergewinnung ansehen. Dazu ist es notwendig, dass die
Vereine versuchen, mit Trainern, Tennisassistenten, Jugendbegleitern, Lehrbeauftragten, Jugendlichen im
FSJ, Übungsleitern oder Schülermentoren am Ganztagsbetrieb der Schulen teilzunehmen. Mehr dazu
erfährt man in der Tischvorlage „Das WTB-Ressort Schultennis informiert!“ Das Land Baden-Württemberg
unterstützt solche Maßnahmen und hat deshalb 2014/2015 eine Rahmenvereinbarung mit den Sportbünden
beschlossen. In dieser Vereinbarung ist z. B. festgelegt, wer eine Betreuung übernehmen darf und dass die
Maßnahmen von der Haft- und Unfallversicherung abgedeckt sind. Schulen und Vereine können aber auch
unabhängig von offiziellen Fördersystemen eigene Kooperationsmaßnahmen gestalten. Es empfiehlt sich
dann, einen entsprechenden Vertrag abzuschließen. Ein Muster für die Kooperationsverträge zwischen
Sportvereinen und Ganztagsschulen vom Kultusministerium findet man unter folgendem Link:
http://www.ganztagsschule-bw.de/,Lde/Startseite/Service/Antraege+und+Formulare
Schon oft wurde ich darauf angesprochen, dass es nicht möglich ist, eine Kooperation mit einer Schule
einzugehen, weil die Entfernung der Schule zum Tennisplatz zu groß sei. Die räumliche Entfernung spielt
überhaupt keine Rolle. Mit Anfängern im Kindesalter kann man auch ohne Tennisplatz Tennis spielen. Mit
einem Baustellenband auf dem Schulhof oder in der Turnhalle macht es ebenso Spaß. Anleitungen hierzu
finden sich zu Genüge in der Broschüre „Kleinfeldtennis: Mit Schwung in den Schwung“, die beim WTB
bestellt werden kann. Demnächst erscheint auch das Praxishandbuch für Trainerinnen und Trainer,
Erzieherinnen und Erzieher sowie Aktive in der Vereinsarbeit mit dem Titel „Tennis im Kindergarten“. In dem
Buch werden Praxistipps für die Förderung der Bewegung von Kindern, eine aktive Jugendarbeit und die
Kooperation mit Kindergärten und Kindertagesstätten vorgestellt.
Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Ich bin erreichbar unter:
Konrad Späth
Referent für Schultennis Bezirk F
Panoramastr. 17, 88348 Bad Saulgau
Telefon: 07581-6975
E-Mail: [email protected]