„Der Kreis ist bei Hospiz-und Palliativversorgung gut aufgestellt“

Pressemitteilung
PRESSEMITTEILUNG
„Der Kreis ist bei Hospiz-und Palliativversorgung gut aufgestellt“
Pflegeeinrichtungen stärken gemeinsam ihr kommunales Netzwerk
„Die Bewohner eines Altenheimes sind beim Einzug älter und kränker als früher“, stellt
Tobias Schleutker fest. Dadurch veränderten sich der Alltag und auch die Anforderungen an
die Mitarbeiter, so der Leiter des St.-Elisabeth-Stiftes in Nottuln.
In diesem Zusammenhang hat das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und
Alter des Landes NRW das Thema „Begleitung und Versorgung von Sterbenden“ in den
Fokus genommen. Ziel: Flächendeckend die Einrichtungen zu vernetzen, die damit betraut
sind, und sie mit regionalen Maßnahmen unterstützen, kurz, ein kommunales Netzwerk
aufbauen.
Ende Mai fand nun ein erstes Treffen im Kreis Coesfeld statt, zu dem neben Vertretern des
Kreises Coesfeld und des „Palliativnetz Kreis Coesfeld“ Vertreter aller stationärer
Pflegeeinrichtungen des Kreises eingeladen waren.
Gastgeber war das St.-Elisabeth-Stift in Nottuln, Moderatorin war Dr. Julia Bloech,
Mitarbeiterin der Anlaufstelle im Land NRW zur Palliativversorgung, Hospizarbeit und
Angehörigenbegleitung, kurz ALPHA , die diese Treffen im Auftrag des Ministeriums
koordiniert.
Dr. Bloech präsentierte zunächst die gesetzliche und politische Ausgangslage sowie
Hintergründe des Treffens. Mehrere Teilnehmer merken an, dass
hauptsächlich die gesetzlichen Rahmenbedingungen in der stationären Pflege zu
Überlastung und Defiziten in der palliativen Versorgung führen würden. Sie betonten, dass
die weitere Qualifizierung der Altenheim-Mitarbeiter nötig sei, und diese müsse von
politischer Seite finanziert werden. Dennoch fanden es die Teilnehmer sinnvoll, zum Wohl
der Bewohner und der Mitarbeiter gemeinsame Treffen zu veranstalten, bei denen man sich
über hospizliche und palliative Themen austauscht, Mitarbeiter zu bestimmten Themen
schult, und die neue Erkenntnisse im Alltag umsetzt und weiterentwickelt.
Abschließend attestierte Dr. Bloech dem Kreis Coesfeld, im Bereich Hospiz- und
Palliativversorgung gut aufgestellt zu sein. Durch die angedachten Treffen könne das schon
bestehende Netzwerk jedoch noch gestärkt werden.
Bei weiteren Fragen:
Claudia Koller
Stabsstelle Medien
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