Herr Schönewolf - LERNWELT ELEKTROMOBILITÄT Berlin

Produktionstechnisches Zentrum (PTZ)
- Wir optimieren die Produktion -
Batteriesysteme für
Nutzfahrzeuge
Fachtagung Lernwelt
Elektromobilität,
HTW Berlin, 13. 11. 2015
Dipl.-Ing. W. Schönewolf
Fraunhofer IPK
Gefördert durch:
• Struktur:
- welche Lösungsansätze kommen aus den ‚Schaufenstern‘;
- das Batteriekonzept für elektrisch angetriebene Nutzfahrzeuge;
Gefördert durch:
Versuchsfeld und Maschinenhalle
Gefördert durch:
Startpunkt der e-NFZ in Berlin-Brandenburg
Commercial Transport
Iveco: OEM-gefertigt als
kleine Versuchsreihe,
inzwischen kaufbar
MAN: Einzelanfertigung
durch AGV, keine
Spec‘s, keine Standards,
kein Support nach
Firmenwandlung des
Herstellers
Betrieblich keine
Einschränkungen
gegenüber
Dieselfahrzeugen
Gefördert durch:
Ausgangslage
Batterieblock fest, 120kWh
Gefördert durch:
Seite 5
„E“-City-Logistik: Fahrzeugdaten
Hersteller
•Basis: MAN - Fahrgestell Baureihe TGL8.180
•Umbau: AGV – Technik Antriebsstrang (Motor, Getriebe, Kühlung)
Batterien
•Kapazität 120 kW (380 Volt 32 Ampere Kraftstrom)
•Normalladezyklus: 12 Stunden Ladezeit
Heizung
•Separate Zusatzheizung (Biodiesel/Gas)
Ladebordwand
•Betrieb mit 230 V Normalstrom an externer Steckdose der Entladestelle
Sonstige technische Daten
•Maximale Höchstgeschwindigkeit: 68 km/h
•700 kg Mehrgewicht gegenüber dem ursprünglichen Fahrzeug
Gefördert durch:
Seite 6
Schaufensterprojekt NaNu!
Ziele
„Mehrschichtbetrieb und Nachtbelieferung mit elektrischen
Nutzfahrzeugen“
• zeitliche Verlagerung der Belieferungs- und
Transportprozesse in die Nachtstunden (leise
LKW)
• Mehrschichtbetrieb durch
dispositionsgerechte 24h Verfügbarkeit der
LKW (Nutzengenerierung mit eNFZ)
• Nutzung fluktuierender Quellen für die
Bereitstellung der Wechselbatterien
(Flottenladen mit Netzausgleich)
Gefördert durch:
NaNu!
Dispositionsgesteuertes Laden
• Gesteuertes DC-Laden
- dispositionsgerecht
- Ladestrategie bidirektional,
abhängig von Netzauslastung
(Laden bei Überkapazität,
Entladen bei Unterkapazität
(Pufferung der Netzes)
- Durch Wechselsystem werden
nicht Fahrzeuge ‚entladen‘ beim
Netzausgleich
- Wirksamkeit prop. Flottengröße
Gefördert durch:
Schaufenster Elektromobilität Berlin-Brandenburg
Batteriewechselstation
Batteriewechselstation:
frei aufstellbar durch Containerkonzept
Gefördert durch:
Neuentwicklung eines Batteriemoduls
...als Grundlage für ein Batteriewechselsystem für Nfz
•
LiFePo cell technology, erpobt,
zuverlässig, mittleres Preissegment
•
Zellen-Format entspricht DIN/VDASpezifikation – diese Zellen sind die
ersten Zellen überhaupt, die der BEVIISpec entsprechen und wurden exklusiv
für dieses Projekt gefertigt
•
Passiver Brandschutz eingebaut
•
Passives Kühlsystem eingebaut, aktives
Kühlsystem bei Bedarf nachrüstbar,
strikte Trennung von Kühlflüssigkeiten
und Leistungselektronik
•
Active BMS mit CAN-Kommunikation
•
Feuchtigkeitssensorik
Gefördert durch:
DIN/VDA SPEC 91252
HEV
PHEV1
PHEV2
BEV1
BEV2
h (mm)
85
85
91
115
115
T (mm)
120
173
148
173
173
W (mm)
12,5
21
26,5
32
45
>20
>20
>40
>60
Ladungs- >5
klasse
(Ah)
Gefördert durch:
Inside the Package:
12 „DIN“-Zellen in Reihe
12-kanaliges BMS aktiv
Gefördert durch:
Vergleich gängiger Zelltechnologien:
Batterietyp
Kurzbez.
Blei-Säure
Energiedich
te (Wh/kg)
Zyklenerwar Betriebstem
tung
peratur
Selbstentla
dung
20...45
500
-20...60
5
NickelCadmium
NiCd
50...70
1350
-40...60
20
NickelMetallhydrid
NiMH
50...70
1350
-20...60
30
LithiumIonen
Li-Ion
100...150
1500
-20...60
5...10
NatriumNickelchlorid
(Zebra)
Na-NiCl
90...120
1000
270...300
100
Qelle: Innung des Kraftfahrzeuggewerbes
Gefördert durch:
A Modulare Battery System
Electrical Data
•
Capacity 50Ah / 115V
•
Balancing compensation up to 6A
•
3C max load (short term)
•
Communication
•
SOC, SOH
•
Resolution down to cell level
•
Safety switch off with IGBT
•
Dimensions 723 x 626 x 162 (mm)
•
Weight approx. 60kg
Gefördert durch:
NaNu!
Batteriewechselsystem
•
•
•
•
•
7,45m Wechselkoffer
Batteriebestückung max 8x20kWh
3-Schichtbetrieb durch Batteriewechsel
Fahrzeugaufbau: Hüffermann
Batterieentwicklung: Fraunhofer
Gefördert durch:
Schaufenster: Sperrmüllfahrzeug der BSR
Hohe Akzeptanz bei
der Belegschaft
Aufbaubatterie hält
mehrere Tage durch
Das
Hybridfahrgestell
könnte länger
elektrisch fahren
Nach
Anfangsproblemen
hohe Verfügbarkeit
erreicht
Gefördert durch:
Schaufenster: Seitenlader AWU
Batterievergrößerung
erforderlich für
2-Schicht-Betrieb
Umbaumaßnahmen
offenbaren
Inkompatibilitäten der
Systemkomponenten,
keine definierten
Schnittstellen.
Zugleich ist es dieser
Sonderfahrzeugbau, für
den die Fahrzeugbauer
jetzt Kompetenzen
aufbauen können und
müssen.
Gefördert durch:
Schaufenster: Hecklader
der STEP
Aufbaubatterie für 1Schichtbetrieb
hinreichend
Schalldruckvergleichsmessung Diesel vs. EAntrieb: im Mittel -16db
Einbindung in lokales
Energiemanagementkonzept geplant
Gefördert durch:
Schaufenster: Hermes
Aufbau eines eSprinter für die
Sendungsverteilung
Probleme bei Nutzlast
durch Verordnung
aufgehoben
Kosten-NutzenVerhältnis trotzdem
kritisch
Elektrifizierung durch
German e-Cars
Aufbau durch CTM in
spezieller
Leichtbauweise
Gefördert durch:
Lösungsansatz:
Dual-Use – verkürzter ROI der Batterieinvestition
Als Wechselbatterie
für den LKW-Antrieb
Als Regelleistung
zur
Netzstabilisierung
Gefördert durch:
RouteCharge
Batteriewechsel entlang der Pendelroute
• Übergang von der
reinen
Innenstadtanwendung in die
Fläche (r=300km)
• Verknüpfung der
Logistik-Standorte
mit e-NFZ
• Verknüpfung
regionaler
Relationen mit
innerstädtischen
Verteilsystem
Westhafen
Peine
Potsdam
Cottbus
Magdeburg
Halle/Leipzig
Dresden
Gefördert durch:
Trends 1/2
Dieselkosten:
Quelle: Gemeinschaft der Großverbraucher e.V.
Gefördert durch:
22
Kombinierte Einflußanalyse
(Dieselkosten und
Batteriekosten)
Einflußanalyse
a) Dieselkosten 100%
Batteriekosten 100%
30.000,00 €
25.000,00 €
b) Dieselkosten 120%
Batteriekosten 70%
Diesel
bis 3,5 to
20.000,00 €
Diesel
bis 12 to
15.000,00 €
Elektro
bis 3,5 to
10.000,00 €
c) Dieselkosten 150%
Batteriekosten 50%
Elektro
bis 12 to
5.000,00 €
-
€
a
b
c
d
d) Dieselkosten 200%
Batteriekosten 40%
Gefördert durch:
23
Lösungsansatz:
Mehrfachnutzung des Batteriesystems
Für die persönliche Mobilität
Als Energiespeicher für die
Hausversorgung
Als Wechselbatterie für Nfz
Als Smart Grid Anwendung
für den Netzausgleich
Gefördert durch:
Gefördert durch:
Seite 25
© Bild: Fraunhofer IPK/Konstantin Heß
Dipl.-Ing. W. Schönewolf
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Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Gefördert durch: