Publikation

Kärntner
P.b.b., GZ14Z040041 W-DVR 0043133, Wirtschaskammer Kärnten, Europaplatz 1, 9021 Klagenfurt. Nicht retournieren
Die Zeitung der Wirtschaskammer Kärnten · 70. Jahrgang
Nr. 19 · 8. 5. 2015
Schulden dürfen Wirtscha
nicht die Perspektive rauben
Die Finanzmisere des Landes Kärnten rückt – zu Unrecht – auch die Wirtscha in ein schiefes
Licht. Rasches Gegensteuern ist nun gefragt.
Seiten 6/7
Fotos: Fotolia, Kärnten Werbung/Hanuska
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beschließen
Resolution pro
Bauwirtscha.
Seite 18
Nr. 19 · 8. 5. 2015
2 · Kärntner Wirtscha
Magazin
 Inhalt
Thema
f
4/5
 Auf ein Wort
Wirtschasstandort Kärnten darf nicht
unter der Finanzmisere des Landes leiden
von WK-Präsident Jürgen Mandl
Ein Blümchen und ein Gedicht – viele
Mütter werden zum Muttertag mit kleinen Präsenten, aber auch mit gemeinsamer Zeit beschenkt.
f 4/5
Kärnten
f
6–12
Die Landesschulden dürfen sich nicht
negativ auf den Wirtschasstandort
auswirken. WK-Präsident Mandl fordert
daher rasche Reformen.
f 6/7
Österreich
f
13
Der Handwerkerbonus wird unter die
Lupe genommen – nach genauer Evaluierung seiner Wirkung wird über eine
Fortführung entschieden.
f 13
Kärnten steckt in einer tiefen finanziellen Misere, aus der unser Bundesland so
rasch wie möglich rauskommen muss.
Doch das geht nur, wenn auch von der
Politik alle Anstrengungen unternommen werden, um dazu etwas beizutragen.
Immerhin sind es die Versäumnisse der
vergangenen 20 Jahre, die uns dahin gebracht haben, wo wir heute stehen.
Wenn die Situation Kärntens aber mit
jener Griechenlands verglichen wird, so
ist das nicht nur falsch, sondern auch
kontraproduktiv, denn damit wird Kärntens Wirtscha, die ebenso wettbewerbswie leistungsfähig ist, in ein falsches
Licht gerückt.
Wir müssen klarmachen: Kärnten ist
nicht pleite, höchstens die Verwaltung.
Und die muss jetzt alles dafür tun, Reformen umzusetzen, um aus der Krise
herauszukommen. Der Wirtschasstandort Kärnten darf nicht unter der Misere
leiden, denn dieses Land lebt von den
starken Unternehmern und ihren tollen
Mitarbeitern, deren Bedeutung jetzt erst
so richtig zum Tragen kommt.
 Guten Tag, Frau ...
Service
f
14–17
Wird ein Dienstnehmer vom Dienstgeber während der Kündigungsfrist
freigestellt, sollte dies unbedingt schrilich vereinbart werden.
f 14
Branchen
f
18–20
f 18/19
Gewerbe
Information & Consulting/Verkehr f 20
WIFI-Tipps
Wirtscha im Bild
f
f
22
Erfolg bedeutet für mich …
... in meinem Tun bestätigt zu werden.
Als Kind wollte ich …
... Schristellerin werden.
Mein persönliches Vorbild ist …
... Hélène Salvetat (94), älteste aktive
Tennisspielerin der Welt.
Ich wurde Unternehmerin, weil …
... ich endlich das machen kann, was mich
wirklich erfüllt.
30/31
Der größte Erfolg in meinem Leben
war …
... die Gründung meiner Schülerhilfe in
Feldkirchen mit dem Schwerpunkt auf
Lernen, Motivation und Sprachen.
Krank macht mich ...
... ein Tag ohne Lachen.
Was mich immer wieder fasziniert ...
... ist jeder einzelne Schüler in der Schülerhilfe.
wko.at/ticker
Foto: KK/Schusser
... Barbara Bodlaj
Barbara Bodlaj (46) gründete
nach dem Studium der Kommunikationswissenscha und
der Ausbildung zur Wirtschastrainerin sowie Coach
die Schülerhilfe in Feldkirchen.
Ihre Freizeit verbringt die Unternehmerin gerne mit ihrer
Familie im Freien.
Auf meinem Nachttisch liegt …
… das Buch „Wort sei Dank“ von Shelle
Rose Charvet.
Mein Motto lautet …
... fang nie an aufzuhören, hör nie auf anzufangen.
Anita Arneitz
Nr. 19 · 8. 5. 2015
Kärntner Wirtscha
· Magazin · 3
„Handwerker
müssen zeigen,
was sie können“
Die Arbeit nicht im stillen Kämmerlein erledigen, sondern wie
ein Koch in der Schauküche: Thomas Huber, Leiter des Zukunsinstituts, rät Handwerkern, Arbeit
für Kunden erlebbar zu machen.
Angelika Dobernig
„Kärntner Wirtscha“: Sie
sagen, Handwerker sollten
sich von Köchen etwas abschauen. Was genau?
Thomas Huber: Zu zeigen, was er
kann, wird für den Handwerker der
Zukun enorm wichtig sein. In der
Gastronomie gibt es das längst. Da
wird in Schauküchen vor großen
Glasscheiben gekocht und die
Gäste können live miterleben, wie
ihr Schnitzel gebraten wird.
Wie sollen Handwerker das
bei ihrer Arbeit umsetzen?
Es geht darum, die Arbeit erlebbar
zu machen. Ein Beispiel: Es ist ein
Unterschied, ob man einem Kunden sagt, dass die Bremsscheiben
getauscht werden müssen – oder
ihm per Handy ein Foto von seinen verrosteten Bremsscheiben
schickt. Das Motto lautet: Anders
sein als die anderen! Und keine
Angst vor der Digitalisierung und
den neuen Medien!
Warum keine Angst?
Weil die Vorteile überwiegen und
Handwerker mit den neuen Medien eine neue Kundenschicht er-
 Zur Person
f
f
f
Thomas Huber, geboren
1966, studierte an der Universität Wuppertal und der
FH München.
Seit 1994 ist er als Trendforscher tätig; seine erste
Station war das Trendbüro
in Hamburg.
Ab 1998 war er Chefredakteur der Zeitungen „Net In-
f
f
reichen können. Junge Menschen
haben eine große Offenheit gegenüber Technologie. Eine aktuelle
Umfrage hat zum Beispiel gezeigt,
dass 35 Prozent der jungen Deutschen Wert legen auf innovative
Technologien. Das wird in Österreich nicht anders sein.
Soll das heißen, Handwerker
sollen künig in den Sozialen Medien vertreten sein?
Das ist eine Möglichkeit, muss
aber nicht sein. Der Punkt ist:
ollen InDie Jungen wollen
novationen nurr
dann, wenn sie
„Handwerker
ihnen nützen.
werden die
Überlegen Sie
Ersatzteile
schon bald
also, wie Sie
Neue technische Möglichkeiten an die Bedürfnisse
die neuen
direkt vor Ort mit
der Kunden anzupassen, sieht Thomas Huber als
Technoloihrem 3D-Drucker
künige Herausforderung für Handwerker.
Foto: WKO
gien für Ihre
fertigen.“
Arbeit nutzen
d
können – und
Trendforscher
nHan
Handwerker die Er- Arbeit anpassen müssen. Und das
was Ihren KunThomas Huber
rteil
satzt
satzteile direkt vor gilt übrigens nicht nur für das
den einen Vorteil
logie
Ort mit ihrem 3D-Dru- Handwerk, sondern auch für die
bringt. Technologie
cker fertigen. Die Zeiten, in Gestaltung unserer Lebensräume.
wird immer mehr zu einem bedeutenden Teil des Lebens. denen man als Kunde tagelang auf
Inwiefern?
Ersatzteile und deren Montage
Inwiefern wird das
Die Menschen zieht es immer
warten musste, sind dann vorbei.
Handwerker betreffen?
mehr in die Städte: Bis ins Jahr
Denken Sie nur an den 3D-DruWelche Herausforderungen
2050 werden 70 Prozent der Mencker, was mit ihm heute schon alsehen Sie noch auf das
schen in der Stadt leben. Jetzt geht
les möglich ist. Man kann MedikaHandwerk zukommen?
es darum, die Stadt der Zukun
mente und ganze Räume aus- Der Trend schlechthin wird das lebenswert zu machen. Städte der
drucken. Dieser Trend wird auch Regionale werden. Dafür werden Zukun müssen auf die Bedürfan den Betrieben nicht spurlos wir auch kleinräumiger denken nisse der Menschen reagieren.
vorbeigehen: In Zukun werden und unsere Geschäsmodelle an
Haben Sie ein Beispiel?
die regionalen Besonderheiten
anpassen müssen. Das wird ge- Die Frage, was ist Natur und was
rade für die Gewerbe- und Hand- ist Stadt, das wird in Zukun kaum
werksbetriebe eine Herausforde- noch eine Rolle spielen. Es geht
vestor“, „Euromagazin“ und
rung. Sie müssen neue technische um die ideale Verknüpfung der
„Anlegermagazin“.
Möglichkeiten an die Bedürfnisse beiden Dinge und hier sind span2001 gründete er die
nende Kombinationen möglich.
ihrer Kunden anpassen.
Agentur „Von Quadt &
In Kopenhagen gibt es am StadtCompany“ in München und
Wie meinen Sie das?
rand eine Müllverbrennungsbetreute internationale
Technisch wird bald immer mehr anlage mit Schipiste am Dach. Die
Kunden wie BMW, Cisco
möglich sein. Die Frage ist aber: Energie für die Schneeerzeugung
oder die Volksbank.
Wollen wir alles, was technisch kommt von der Prozesswärme der
Heute leitet er das
möglich ist? Und brauchen wir es Anlage. Man muss darüber nachZukunsinstitut in Berlin.
auch? Handwerker werden die denken, was möglich ist und wie
neuen Entwicklungen für ihre es umgesetzt werden kann.
Nr. 19 · 8. 5. 2015
4 · Kärntner Wirtscha
 Zahl der Woche
Thema 20
Millionen Blumen werden am Muttertag in
ganz Österreich verschenkt. Mehr als die
Häle davon stammt aus heimischer
Produktion.
Schoko, Blumen und viel
Zeit zum Muttertag
Blumen, Schmuck, Schokolade oder doch Parfum?
Worüber sich Unternehmerinnen am Muttertag,
Sonntag, 10. Mai, freuen.
Der Muttertag hat eine lange Geschichte. 1644 wurde in England
zum ersten Mal der „Mothering
Day“ ausgerufen. An diesem Tag
trafen einander Enkel und Kinder
und feierten mit den Eltern. Ab
1900 wurde er in Amerika eingeführt. In Europa setzte er sich
erst nach dem Zweiten Weltkrieg
durch. Heute freuen sich Mütter,
der Handel, die Gastronomie und
Veranstaltungsziele.
Der Phantasie sind am Ehrentag
T hema der Woche

Lydia Kulterer, Marianne
Moser, [email protected]
der Mütter kaum Grenzen gesetzt.
Am liebsten werden nach wie vor
Blumen verschenkt. Der Trend
geht immer öer in Richtung
Topfpflanzen, sagt Birgit Nekowitsch von der Blumenwerkstatt
in Radenthein: „Viele Frauen mit
Garten bekommen Gemüsepflanzen, Kräuter oder Pflanzen, die
man ins Freie setzen kann. So haben sie länger etwas davon.“
Auch Schmuck, Schokolade
oder Kuchen werden gerne verschenkt. Parfums oder Massagegutscheine werden ebenfalls viele
Mütter erhalten.
Dabei ist der Wunsch vieler
Kärntner Unternehmerinnen ganz
einfach: Sie freuen sich über die
Zeit, die sie mit der Familie verbringen können. Denn das kommt
im Alltag meist zu kurz. Zuhause
oder in Cafés wird zusammen
Kaffee getrunken, Kuchen gegessen oder gegrillt. O wird der Tag
auch für gemeinsame Ausflüge
genützt.
Immer mehr Unternehmen in Frauenhand
Zwei Drittel der Unternehmerinnen sind Mütter.
Für sie hat sich in den vergangenen Jahren vieles
verbessert.
Österreichs Wirtscha wird immer weiblicher. Im vergangenen
Jahr wurden bereits 58,4 Prozent
aller Unternehmen von Frauen
gegründet. Damit überholten sie
die Männer zum ersten Mal.
Rund um den Muttertag lohnt
ein Blick auf die Details: Knapp
zwei Drittel der österreichischen
Unternehmerinnen sind Mütter.
Die meisten beginnen nach dem
ersten Kind mit der Selbstständigkeit. Besonders wichtig ist ihnen
daher, dass sie Karriere und Privatleben unter einen Hut bringen.
Rund um das Thema Absicherung hat sich für selbstständige
Mütter in den vergangenen Jahren
viel zum Besseren gewendet. So
wurde vor zwei Jahren das Wochengeld verdoppelt. Es beträgt
nun 52,07 Euro täglich. Davon
profitieren pro Jahr schon 2500
selbstständige Mütter. Seit 2013
können sich Unternehmerinnen,
während sie Wochengeld beziehen, von Sozialversicherungsbei-
trägen befreien lassen. Voraussetzung ist, dass sie ihr Unternehmen
während dieser Zeit ruhend melden.
Fakten

89
58,4
f
Prozent der Gründer waren
2014 weiblich. Zum ersten Mal
wurden die Männer überholt.
f
Prozent der Frauen gaben an,
durch Selbstständigkeit mehr
Freude an der Arbeit zu haben.
Nr. 19 · 8. 5. 2015
Kärntner Wirtscha
·5
So feiern Unternehmerinnen
„Am Muttertag haben wir bis 13
Uhr geöffnet. Dieser Tag ist für uns
besonders arbeitsintensiv. Danach
treffen sich meine Schwestern,
meine Eltern, ich und auch die erwachsenen Kinder in der Gärtnerei.
Wir genießen die gemeinsame Zeit.“
Birgit Nekowitsch,
Blumenwerkstatt, Radenthein
„Muttertag ist bei uns Generationentag.
Meine Oma, meine Mutter, die Kinder
und ich grillen gemeinam und genießen
die Zeit. Das schlimmste, was man mir
zum Muttertag schenken könnte, sind
Gartenzwerge, die gefallen mir nämlich
überhaupt nicht.“
Carmen Bauer,
Goldschmiedin, Eberndorf
„Ich verbringe den Muttertag heuer mit
meinen Kindern in der Therme. Wenn ich
einen Fotoaurag habe, dann frühstücken
wir zumindest gemeinsam und erst danach wird gearbeitet. Die Kinder sind sehr
ideenreich, aber Erlebnisse sind wichtiger
als Geschenke. Es geht eher darum, dass
man sich Gedanken macht.“
Elisabeta Mirion, Fotografin,
St. Margarethen im Lavanttal
„Wir nehmen uns die Freiheit und schließen am
Muttertag früher, um etwas zu unternehmen. Morgens frühstücken wir gemeinsam mit den Kindern
und der Oma. Zur Mittagszeit haben wir Hochbetrieb, um 16.30 Uhr ist Schluss und wir gönnen
uns einen freien Nachmittag. Dann beginnt für uns
die Hochsaison. Was Geschenke betrifft: Die Kinder
lassen sich immer etwas Tolles einfallen, da können
sie nie danebenliegen.“
Justine Wakounig und Ilse Jury,
Brückenwirt, Spittal
Nr. 19 · 8. 5. 2015
6 · Kärntner Wirtscha
Kärnten
Schulden dürfen nicht Perspektive
Die aktuellen Finanznöte des Landes Kärnten rücken
auch die Wirtscha in ein schiefes Licht – zu Unrecht,
wie WK-Präsident Jürgen Mandl betont: „Kärnten ist
nicht pleite, höchstens die Verwaltung.“
Mit dem Tag der Arbeitgeber, der
am 30. April zum dritten Mal von
der Wirtschaskammer Kärnten
und österreichweit zum zweiten
Mal begangen wurde, weist die
WK auf die Bedeutung der heimischen Unternehmer hin. Für WKPräsident Jürgen Mandl sei das
dringend nötig – gerade auch im
Hinblick auf die aktuellen finanziellen Schwierigkeiten des Landes
und das schiefe Licht, in das das
südlichste Bundesland Kärnten
dadurch gerückt werde. „Es sind
die 31.000 Kärntner Unternehmen
mit ihren über 180.000 Mitarbeitern, die das gesunde Kernstück
des Landes darstellen“, betont
Mandl. Dass Kärnten finanziell so
schlecht dastehe, sei den Versäumnissen der Politik der vergangenen 20 Jahre zuzuschreiben
und nicht den Unternehmern.
„Was jetzt keinesfalls passieren
darf, ist, dass man den Flächenbrand bei den öffentlichen Finan-
zen auf die gesunden und an dieser
Situation unschuldigen Unternehmer übergreifen lässt. Stattdessen brauchen sie Perspektive
und Freiraum, damit das Unternehmersein Freude macht.“
Zahlungsstopp
gefährdet Betriebe
Zu den Perspektiven zähle unter
anderem, Gleichheit innerhalb
Österreichs herzustellen. Denn im
Vergleich zwischen den Bundesländern klafft die Entwicklung
immer stärker auseinander. Während Salzburg im Jänner ein
100-Millionen-Euro-Konjunkturprogramm zur Investitionsbele-
bung angekündigt hat und Oberösterreich sogar mit 1,2 Milliarden den Bausektor beleben will,
ist die Situation in Kärnten trist:
„Hier gefährden die Liquiditätsprobleme samt einem Zahlungsstopp des Landes 5000 Betriebe
der Baubranche und 37.000 Mitarbeiter. Diese Ungleichheit ist politisch und volkswirtschalich
höchst bedenklich“, sagt Mandl.
Auch was die Anzahl der öffentlich Bediensteten angehe, sei
Handlungsbedarf gegeben. Auf
100 Erwerbstätige in der Privatwirtscha kommen in Kärnten
mehr als 18 im öffentlichen
Dienst. In Tirol sind es knapp 16,
in der Steiermark unter zwölf, in
Fotos: KK/Fritzpress
Rote Nelken vor dem Landtag
Dass Unternehmer ursächlich sind
für Arbeit, Einkommen und Wohlstand, drückt die Wirtschaskammer mit der Gleichung U=A=E=W
aus. Damit machten WK-Präsident Jürgen Mandl und Vizepräsidentin Sylvia Gstättner am Tag
der Arbeitgeber auf die Bedeutung der heimischen Unternehmer
aufmerksam. Vor der Landtagssitzung überreichten sie rote Nelken
und Schokolade an die Regierungsmitglieder und Landtagsab-
geordneten. „Wir wollen damit auf
die Rolle der Unternehmer hinweisen – gerade auch vor dem Hintergrund der Finanzierungsprobleme der öffentlichen Verwaltung. Denn nur Unternehmer
schaffen Arbeitsplätze, Einkommen und Wohlstand im Land“, betonte Mandl. Er appellierte unter
anderem an Landesrat Christian
Benger und Landeshauptmann
Peter Kaiser, alles zu tun, um Betriebe nicht unnötig zu behindern.
Nr. 19 · 8. 5. 2015
Kärntner Wirtscha
· Kärnten · 7
 Arbeitsplatzticker
Wie wichtig die heimischen Unternehmen sind, zeigt der Arbeitsplatzticker
der Wirtschaskammer: Aktuell schaffen 31.832 Kärntner Unternehmen
177.003 Arbeitsplätze. Auf wko.at/ktn/ticker lassen sich auch einzelne
Branchen oder Bezirke auswerten, die Zahlen werden regelmäßig mit den
Daten der WK und der Gebietskrankenkasse abgeglichen und aktualisiert.
rauben
Pro-Kopf-Schulden der Bundesländer
5684
Keine Parallelen zu
Griechenland
So hat es die Kärntner Politik in
Summe auf offizielle 3,24 Milliarden Euro Landesschulden gebracht – das bedeutet pro Kopf
Verschuldung pro Einwohner in Euro,
Budget- und ausgelagerte Schulden
5035
4172
3345
Burgenland
Salzburg
Steiermark
Niederösterreich
3658
Wien
4225
Kärnten
Vorarlberg 6,7. In Kärnten würden
sie zudem mit 32.203 Euro das
höchste Medianeinkommen erzielen, während sie in Oberösterreich
mit rund 5000 Euro pro Jahr weniger auskommen müssten. Auch zu
den Beamten ist Kärnten großzügig: Nur die Vorarlberger hätten
laut Rechnungshof ein höheres
mittleres Bruttoeinkommen als
die Kärntner (50.613 Euro).
Ö-Durchschnitt: 3150
1257
1100
OÖ
Vlbg
538
Tirol
Quelle: Statistik Austria
rund elf Mal so viel wie in Tirol.
Dass aber aus der hohen Landesverschuldung von 5684 Euro pro
Kopf, der höchsten in Österreich,
Parallelen zur Situation in Griechenland gezogen werden, weist
Mandl scharf zurück: „Kärntens
Wirtscha ist ebenso wettbewerbs- wie leistungsfähig und
befindet sich auf Augenhöhe mit
der Europaliga.“ In Griechenland
würde das BIP pro Kopf 16.500
Euro betragen, in Kärnten 31.800
Euro, also beinahe das Doppelte.
Kärnten liege damit über dem
Durchschnitt der EU-29 und sogar
über dem Durchschnitt der Eurozone.
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sind inkl. MwSt. und NoVA und werden vom unverb. empf. Listenpreis abgezogen. Nähere Infos bei teilnehmenden VW Betrieben. Symbolfoto.
Verbrauch: 4,0 – 8,6 l/100 km, CO2-Emission: 106 – 226 g/km.
Nr. 19 · 8. 5. 2015
8 · Kärnten · Kärntner Wirtscha
Süße Kunstwerke aus
Hermagor mit Tradition
Seit über 60 Jahren ist der Gasserplatz in Hermagor
eine gute Adresse für Süßes. Heute ist die Konditorei
Semmelrock weit über die Region hinaus bekannt – vor
allem für die Tortenkreationen von Erich Semmelrock.
Angelika Dobernig
Erich Semmelrock sieht in Richtung Vitrine. Eine junge Frau
blickt gerade suchend zwischen
den kunstvoll arrangierten Tortenstücken umher. „Oje, Schokoladenmousse ist aus“, sagt er leise
zu sich selbst. Einen Moment später fragt die junge Frau die Mitar-
Fakten

f
f
f
f
f
f
1953 gründete der
Großvater der heutigen
Besitzerin, Hans Kandolf, die Café-Konditorei in Hermagor.
1985 übernahm sein
Sohn Manfred Kandolf
gemeinsam mit seiner
Frau Christine den Betrieb.
Im Jahr 1986 wurde die
Konditorei umgebaut
und renoviert.
Carmen und ihr Mann
Erich Semmelrock, die
heutigen Besitzer, übernahmen vor elf Jahren.
Erich Semmelrock absolvierte seine Lehre in
der Hermagorer Konditorei.
1991 legte er die Meisterprüfung ab und holte
etliche Medaillen bei
internationalen Wettbewerben, wie 1996
Gold bei der Berufsolympiade in Berlin.
Erich und Carmen Semmelrock haben zwei
Töchter. Die Ältere,
Viktoria, studiert Ernährungswissenschaen.
Laura besucht die
Höhere Lehranstalt für
Tourismus in Villach.
beiterin hinter der Vitrine: „Schokoladenmousse-Torte gibt es
heute keine mehr?“ Kurz darauf
hat sie unter den mehr als 30 verschiedenen Torten, Pyramiden
und Törtchen in der Vitrine ihre
Wahl getroffen. „Wir kennen unsere Kunden eben“, lacht Carmen
Semmelrock.
Kurzer Wellness-Urlaub
in der Konditorei
Bei vielen Kunden wissen Carmen und Erich Semmelrock bereits bei deren Eintreten, was sie
essen oder trinken möchten. Und
sie kennen alle persönlich: die
junge Familie mit dem kleinen
Hund, den Bürgermeister, die Se-
nioren, die Schüler. Jeder wird
begrüßt, für jeden gibt es ein Lächeln und ein freundliches Gespräch. „Wir sind jeden Tag selbst
im Betrieb und mögen den persönlichen Kontakt. Kaffee trinken
kann man überall, aber wir wollen
unseren Kunden einen kurzen
Wellness-Urlaub bieten. Sie sollen sich hier bei uns wohlfühlen
und gerne wiederkommen“, erklärt Carmen Semmelrock.
Und das tun sie. An diesem
Montagvormittag herrscht ein
reges Kommen und Gehen. Immer
wieder wir Erich Semmelrock
einen prüfenden Blick zur Vitrine.
Er überlegt bereits, was in den
nächsten Stunden noch gefertigt
werden sollte. Denn auch das ist
eine Besonderheit der Konditorei
Semmelrock: Läu das Geschä
gut, werden noch mittags und
nachmittags weitere Torten produziert. „Das ist der Vorteil, wenn
man rund um die Uhr im Geschä
&3'0-("64,­3/5&/
Mit der Serie „Erfolg aus
Kärnten“ beleuchten wir die
vielfältigen Facetten des
Unternehmertums im Land.
Marktführer oder Exporteur,
bemerkenswerter Umsteiger
oder eine Größe in der Region
– wir stellen Ihnen die Helden
des Abenteuers Wirtscha vor.
TEIL 96
ist: Wir können auf die Wünsche
der Kunden schnell reagieren“,
sagt er. O ist es schwer abzusehen, was sich am jeweiligen Tag
gut verkaufen lassen wird. Ist es
ein sonniger Tag, füllt sich die
Terrasse mit Eisliebhabern. Ist es
warm, aber nicht sonnig, werden
Erich und Carmen Semmelrock mit Senior-Chefin Christine Kandolf in ihrer Café-Konditorei, die sich mitten
Fotos: Jost (5)/Privat (1)
in Hermagor, am Gasserplatz, befindet.
Nr. 19 · 8. 5. 2015
Kärntner Wirtscha
· Kärnten · 9
Blick in die Backstube: Silva Trinker (links)
und Franziskus Thurner (rechts) geben den
Tortenkreationen den letzten Schliff. Oben:
Erich Semmelrock mit seinen Lebkuchen, die
er in 20 verschiedenen Sorten produziert.
fruchtige Torten gegessen. Und an
kalten Tagen sind SchokoladeKreationen gefragt. „Man kann es
ungefähr abschätzen, aber ganz
genau weiß man es nie“, sagt er.
Mit Lebensmitteln aus
der Region gemacht
Aktuell laufen die Vorbereitungen für den Muttertag auf Hoch-
touren. Gefragt sind da vor allem
die selbst gemachten Pralinen
und Schokoladen der Semmelrocks. Sie werden in herzförmigen
Schachteln und mit großen Schleifen zu Arrangements gebunden.
Christine Kandolf, die Mutter von
Carmen Semmelrock, hil fleißig
mit. In den nächsten Tagen wird
sie noch etliche süße Geschenke
verpacken. „Längere Vorlaufzei-
ten haben wir nicht. Wir können
die Pralinen nicht früher produzieren, weil wir ohne Konservierungsstoffe arbeiten. Alles ist
frisch und wird kurz vorher fertig
gemacht“, erklärt Carmen.
Der hohe Qualitätsanspruch
zieht sich wie ein roter Faden
durch das Unternehmen: Es wird
beinahe ausschließlich mit regionalen Produkten gearbeitet und
sowohl beim Service als auch
beim Präsentieren der Torten auf
jedes Detail geachtet.
„Unser Motto lautet: Wenn es
vom Wirtschalichen her geht,
haben wir lieber einen Mitarbeiter
mehr im Betrieb als einen weniger. So hat man dann wieder mehr
Zeit für ein kurzes Gespräch mit
den Gästen und kann in Ruhe arbeiten“, sagt Carmen Semmelrock.
 Interview mit ...
... den Konditorei-Besitzern aus Hermagor, Carmen und Erich Semmelrock:
„Wir legen unser ganzes Herzblut in den Standort hier in Hermagor“
Ist Ihr Standort in
immer wieder darüber nachgeHermagor ein Nachteil?
dacht. Aber es war nicht das RichCarmen Semmelrock:
tige für uns.
Wir haben natürlich
Klagenfurt und
nicht so ein großes EinVillach sind zu
zugsgebiet wie Kondiweit weg, wir
toreien in Villach oder
müssten lange
Klagenfurt. Aber ich
Strecken fahsage
immer:
Man
ren, um unsere
braucht nicht Tausende
Torten dorthin
Kunden. Wenn man ein Carmen Semmelrock führt zu bringen. Die
paar hat und seine Sa- das Familienunternehmen Qualität
der
che gut macht, kommen in dritter Generation.
Produkte wird
sie wieder und das Gedurch das lange
schä läu. Ein Standortwechsel Fahren nicht besser und man hat
war für uns nie ein Thema.
eigentlich nur mehr Stress.
Und ein zweiter Standort?
Erich Semmelrock: Wir haben
Carmen: Wir legen unser ganzes
Herzblut in unseren Standort hier
in Hermagor. Uns ist es wichtig,
unsere Gäste zu kennen und Zeit
für sie zu haben. Dazu gehört auch,
dass wir jeden Tag selbst im Betrieb stehen. Mit einem zweiten Standort würde uns das
nicht gelingen.
gerade erst wieder drei Medaillen
vom Landeslehrlingswettbewerb
mit nach Hause gebracht, unser
Franziskus Thurner ist Landessieger geworden. Das
macht uns stolz.
Welche Ziele
haben Sie?
Was ist die
Erich: Als nächstes
größte Herauswollen wir unsere
Erich Semmelrock geforderung bei
Lebkuchenprodukwann unter anderem Gold tion stärker forcieIhrer Arbeit?
Carmen: Ich glaube, bei der Berufsolympiade
ren. Wir produziedas ist die Mitarbei- 1996 in Berlin.
ren bis zu 20 vertermotivation. Aber
schiedene Sorten
damit hatten wir eigentlich noch – mit Feigen, Nüssen, Schokolade
nie Probleme, wir haben ein tolles oder Mandeln. Das wollen wir
Team. Unsere Lehrlinge haben künig noch stärker bewerben.
Nr. 19 · 8. 5. 2015
10 · Kärnten · Kärntner Wirtscha
Spidercam lässt die Kamera gleiten
Beim Eurovision Song Contest (ESC) zählt nicht nur die
Stimme, auch die Erscheinung ist wichtig – vor allem
auf den Bildschirmen. Für eine besondere Sicht sorgt
das Kärntner Unternehmen Spidercam.
Bis zu 180 Millionen Zuseher in
Europa und über die europäischen
Grenzen hinaus begeistert der
Song Contest als größter internationaler Musikwettbewerb jedes
Jahr. Für die Austragung in Wien
wird die Wiener Stadthalle mit
modernster Technik ausgestattet,
damit Sänger, Tänzer und Effekte
optimal auf die Bildschirme gebracht werden. Das Kärntner
Unternehmen Spidercam aus
Feistritz im Rosental stellt für die
Finalshows sein Seilkamera-System zur Verfügung. Dieses wird
direkt unterhalb der Decke der
Stadthalle installiert und lässt
eine Kamera über zwei Umlenkpunkte durch die Lu gleiten.
Jan Peters und
sein Unternehmen Spidercam
liefern mit seinem speziellen
Seil-System
(hier im
WörtherseeStadion) Bildmaterial aus
einer anderen
Perspektive.
Auch beim Eurovision Song
Contest lässt
Spidercam eine
Kamera durch
die Wiener
Stadthalle gleiten.
Brasilien, der Champions League
oder den Olympischen Spielen hat
Spidercam auch beim Song Contest in Aserbaidschan, bei Konzerten, Opern oder Musik-Shows die
Technik geliefert. Produktionskoordinatorin Sophia Hammer
erzählt: „Wir haben mit unserem
Know-how überzeugt. Die kurze
Distanz zu Wien ist außerdem ein
großer Vorteil – keine Sprachbarrieren, keine Zeitunterschiede und
kurze Transportwege. Auch das
Installieren der Technik in der
Stadthalle verlief problemlos.“
Kamera gleitet
mit bis zu 30 km/h
Foto: KK
Erfahrung hat das Unternehmen genug: Neben unzähligen
Sportveranstaltungen wie etwa
der Fußball-Weltmeisterscha in
Am wichtigsten ist es, das optimale Flugfeld zu wählen, ohne
dass dabei andere Kameras verdeckt werden. Fünf Mitarbeiter
werden bei der Übertragung vor
Ort sein und mithilfe eines speziellen 2D-Systems die Kamera mit
Seilwinden von oben nach unten
Rekordergebnis für
Alpen-Maykestag
Die Tasche aus dem Hause Hudelist
Das Unternehmen AlpenMaykestag hat im vergangenen Geschäsjahr mit einem
Umsatz von 42,5 Millionen
Euro, einer Steigerung von
acht Prozent, ein Rekordergebnis eingefahren. Ausschlaggebend für den Erfolg
seien laut Geschäsführer
Wolfgang Stangassinger die
Innovationskra des Unternehmens und die hohe Qualität der Produkte gewesen, die
eine immer wichtigere Rolle
im internationalen Wettbewerb spielen. Das Unternehmen erzeugt täglich 135.000
Stück an Werkzeugen und beschäigt rund 300 Mitarbeiter an den drei Standorten
Puch in Salzburg, St. Gallen
in der Steiermark sowie in
Ferlach in Kärnten. Über
80 Prozent wird exportiert –
europa- und weltweit.
Im Klagenfurter Orthopädiehaus Hudelist sind Innovation und Engagement
tägliche Begleiter. Ein
Höhepunkt in diesem Jahr
ist die Hudi-Bag – eine
sportliche Tasche.
Kärntner Know-how für
das beste Bild von oben
und von links nach rechts steuern
– bei einer Geschwindigkeit von
bis zu acht Metern pro Sekunde.
Derzeit wird die Technik geprü
und getestet, die Künstler selbst
proben erst ab der Woche vor dem
Auritt. Firmenchef Jan Peters:
Das Klagenfurter Unternehmen
Hudelist ist seit vielen Jahren ein
Begriff für Fachwissen rund um
Gesundheit – mit „Hudelist in
motion“ hat sich Sport zum Repertoire hinzugesellt. Hannes Hudelist, selbst begeisterter Sportler,
bietet neben individuellen Lösun-
Präsentierten
stolz die HudiBag im Villacher Atrio (von
links): Hannes
Hudelist, die
Sportler Lisa
Perterer, Herbert Hohenberger und Dominik Pacher sowie Anita Hudelist.
Foto: KK/Jannach
„Wir freuen uns, als Kärntner Unternehmen in Österreich einen so
guten Aurag erhalten zu haben,
da wir zu 99 Prozent im Export
arbeiten. Ich bin zuversichtlich,
dass einer großartigen Show
nichts im Wege steht.“
gen auch Fachvorträge und begleitet Trail-Touren durch die
Kärntner Berge.
Das jüngste Produkt im Hause
Hudelist ist die Hudi-Bag – eine
Tasche für Sportfreunde und
Trendliebhaber: Gefertigt aus
demselben Material, das Schiflieger tragen, und mit der persönlichen Handschri von bekannten
Sportlern, ist jede Hudi-Bag ein
Einzelstück, erklärt Anita Hudelist. So haben Sportler wie Martin
Koch, Thomas Morgenstern, Franz
Klammer oder Dominik Pacher
Utensilien wie Handschuhe gesponsert, die als Grundlage für die
Flappe der Tasche dienen.
Präsentiert wurden die HudiBags kürzlich allesamt im Atrio in
Villach, wo neben Fans auch
Sportler kamen und weitere Utensilien mitbrachten. Gleich vor Ort
zauberte
Hudelist-Schneiderin
Manuela Petzl weitere Hudi-Bags.
Fotos: Fotolia, KK (2)
Nr. 19 · 8. 5. 2015
Kärntner Wirtscha
· Kärnten · 11
Risiken sehen, Chancen nützen
Wie sich Mobilität und
Nahversorgung im ländlichen Raum in Zukun sichern lassen, wurde bei einer Tagung in St. Kanzian
diskutiert.
Mobilität und Nahversorgung im
ländlichen Raum zu erhalten und
in Zukun zu sichern, zählt zu den
größten Herausforderungen. Das
hat vor allem mit dem demographischen Wandel zu tun, zeigte
sich bei der Veranstaltung „Allianz in den Alpen“ zum demographischen Wandel im ländlichen
Alpenraum.
Dass die Anzahl der Menschen
im Alpenraum schon seit vielen
Jahren einem ständigen Wandel
unterliegt, besagt der Alpenzustandsbericht der Alpenkonvention. Während es in abgelegenen
Regionen zu einer Abnahme
kommt, siedeln sich immer mehr
in den Vorstädten der Ballungs-
„Für erfolgreiche Nahversorgung müssen alle an
einem Strang ziehen.“
Karl-Heinz Marent
räume an. Was insgesamt zu einer
Zunahme der Einwohner in den
acht Ländern führte, die der Allianz der Alpen angehören. Diese
demographische Entwicklung betrifft den gesamten Alpenraum
und hat Auswirkungen auf Mobilität und Nahversorgung in der
Zukun. Denn der ländliche Raum
könne nur zukunsfähig bleiben,
wenn Mobilität und Nahversorgung gegeben seien.
Dass Nahversorgung und der
ländliche Raum kein Widerspruch
sind, sagte Karl-Heinz Marent
vom Vorarlberger Verein „Dörfliche Lebensqualität und Nahversorgung“. Marent stellte das erfolgreiche Projekt „Dorfladen“ vor.
1970 wurden in Vorarlberg noch
578 Dorfläden gezählt, 2012 waren es 210. „Wir haben mit den
Fehlplanungen der Vergangenheit zu kämpfen“, sagt Marent.
Kleine Läden seien für viele
Menschen viel mehr als nur Lebensmittellieferanten: „Eine Studie zeigt, dass jene, die einen
Dorfladen im Ort haben, bis zu
fünf Jahre später ins Altersheim
müssen.“ Sie haben nämlich die
Möglichkeit, ohne Auto einkaufen
zu gehen. Der soziale Aspekt
spiele eine sehr große Rolle: „In
Dorfläden achtet man aufeinander.“
Um erfolgreich zu sein, brauche
Nahversorgung Vernetzung, sagt
Marent. „Einzelne Maßnahmen
bringen leider nichts. Viele müssen an einem Strang ziehen.“
Einmal im Jahr werden alle Einzelhändler des Vereins besucht.
Gemeinsam wird an Strategien
gearbeitet.
Die Kosten dafür können Gemeinden allerdings nicht alleine
stemmen. In Vorarlberg wird die
Aktion vom Land unterstützt: „Die
Förderung der Dorfläden ist ein
wichtiger Schritt Richtung Zukunsfähigkeit.“
„Um Zentren zu beleben,
muss man Fußgänger und
Radfahrer bevorzugen.“
Nachhaltige Mobilität
fördern
Nicht nur Nahversorgung am
Land ist ein Thema, mit dem man
sich schon heute für die Zukun
auseinandersetzen muss. Auch
Überlegungen zur Mobilität werden eine große Rolle spielen.
Verkehrsexperte Günter Emberger von der Technischen Universität Wien spricht sich dafür aus,
Muster aufzubrechen und Strukturen zu schaffen, die nachhaltige
Mobilität fördern. Dazu zählt für
ihn: Ortszentren beleben, Arbeitsplätze in den ländlichen Raum
zurückverlagern, Fußgänger und
Radfahrer bevorzugen und mehr
Bushaltestellen statt neue Parkplätze errichten. „Es muss erkannt
Günter Emberger
werden, wie wichtig regionale
Projekte und Arbeitgeber sind. Sie
müssen besser gefördert werden.“
Er warnt davor, weitere Flächen in
der Peripherie für Großhändler
umzuwidmen und die kleinen und
regionalen Unternehmen in den
Ruin zu treiben. „Ein Arbeitsplatz
bei einem Möbelgroßhändler zerstört vier Arbeitsplätze und auch
Lehrstellen bei einem Tischler.“
Fehlen Ausbildungsmöglichkeiten, ziehen Leute in die Stadt,
wodurch der ländliche Raum noch
mehr zu kämpfen habe.
 Info
f
Allianz in den Alpen: Ein Zusammenschluss von rund 300
Gemeinden im gesamten Alpenraum, von Slowenien bis
Frankreich. Im Netzwerk arbeiten Gemeinden an zukunsfähigen Ideen.
f
Alpenkonvention: Ein
internationales Abkommen
zwischen den Alpenstaaten
(Deutschland, Frankreich,
Italien, Liechtenstein, Monaco,
Österreich, Schweiz und
Slowenien) und der EU.
Nr. 19 · 8. 5. 2015
12 · Kärnten · Kärntner Wirtscha
Ortner baut in Möllbrücke aus
Das Oberkärntner Familienunternehmen Ortner
investierte 1,4 Millionen
Euro in Um- und Ausbau
des Betriebs.
Vor 30 Jahren begannen Brigitte
und Josef Ortner mit einem
kleinen Betrieb, der technische
Installationen für Lüungs- und
Klimaanlagen realisierte. Bereits
elf Jahre später wurde die
erste Niederlassung in Deutschland eröffnet. Heute nennt sich
der Betrieb Ortner-Reinraumtechnik, beschäigt 30 Mitarbeiter
am Produktionsstandort in Möllbrücke und hat mehrere Firmensitze in Österreich, der Schweiz
und Deutschland.
Ortner hat sich auf das Entwickeln und Produzieren von
Maschinen und Apparaten für
eine saubere Umgebung wie Krankenhäuser oder Forschungslabors
spezialisiert. Im vergangenen
N ewsticker

Dr. Oetker für seine
CSR ausgezeichnet
Der Fundraising Verband
Austria hat Dr. Oetker für
sein gesellschaliches Engagement mit dem SOS-Kinderdorf Kärnten den „Aktion
Wirtscha hil“-Award überreicht. Viele Projekte, darunter zwei Rezeptbücher, wurden realisiert und auch die
Mitarbeiter bewiesen bei
freiwilligen Einsätzen, dass
sie mit anpacken können.
Gesundheitstag
bei Flextronics
Beim Gesundheitstag von
Flextronics in Althofen verköstigte die landwirtschaliche Fachschule Althofen
die Mitarbeiter mit allerlei
Selbstgemachtem. Flextronics-Chef Erich Dörflinger
zeigte sich vom Engagement
der Schüler und von der Qualität der Produkte begeistert.
Jahr wurden rund 1,4 Millionen
Euro in den Standort in Möllbrücke investiert. Damit wurden
die Produktionsflächen in Oberkärnten auf 1400 Quadratmeter
erweitert und somit mehr als verdoppelt, die Infrastruktur gestärkt
und der Maschinenpark vergrößert.
Von Kärnten aus wird der Weltmarkt bearbeitet. Dafür wurde
Ortner bereits mehrfach mit Forschungs- und Innovationspreisen
ausgezeichnet. Die Kunden des
Familienbetriebs stammen aus
den USA, Deutschland, Russland,
der Schweiz und auch Katar. Für
sie produziert Ortner im Jahr rund
180 Anlagen. Zur Abnahme der
Maschinen reisen die Geschäsleute ins Haupthaus in Villach und
bleiben bis zu einer Woche in der
Region.
Zum Firmenjubiläum „30 Jahre
Ortner“ wurden die neuen Produktionsflächen und der Maschinenpark in Möllbrücke eingeweiht
Robert Gfrerer, Stefanie Rud-Ortner, Stefan Rud, Brigitte Ortner, Bürgermeister Gerald Preimel, Katharina und Josef Ortner eröffneten den
Zubau in Möllbrücke.
Foto: KK
und eröffnet. Gemeinsam mit Unternehmern, Mitarbeitern und
vielen weiteren Personen aus der
Region wurde gefeiert. Die Besu-
cher nützten die Chance, einen
Blick hinter die Kulissen des international tätigen Betriebs zu werfen.
Erfolgsbilanz für Wild
Schwerpunkte für
Förderungen fixiert
In vier Jahren hat das
Unternehmen Wild den
Umsatz im Geschäsbereich Technische Optik
mehr als verdoppelt.
Auf sieben Schwerpunkte
zur Förderung der Kärntner
Wirtscha haben sich 30
Unternehmer und Interessenvertreter aus verschiedenen Branchen und allen
Größenordnungen mit dem
Kärntner Wirtschasförderungsfonds (KWF) geeinigt.
Zum ersten Mal wurden auf
Einladung von Landesrat
Christian Benger die Förderschwerpunkte und die Richtlinien mit den direkt Betroffenen gemeinsam erarbeitet.
Zu den Schwerpunkten zählen Forschung und Entwicklung für Industrie und Bildung, Gewerbe und Handel,
Tourismus, Unternehmensgründung und Start-ups sowie Kreativwirtscha, Zentralraum, regionale Entwicklung und Finanzierung. In
sieben Arbeitsgruppen werden nun die Richtlinien ausgearbeitet. Ende Mai findet
die Ergebnispräsentation
statt, endgültige Beschlüsse
sollen im Juni fallen.
Über einen Gesamtumsatz von
91,5 Millionen Euro und ein Plus
von 3,6 Prozent kann sich das Unternehmen Wild freuen. Der Großteil davon wird an den Standorten
Völkermarkt und Wernberg erwirtschaet. Der international tätige Betrieb beschäigt 380 Mitarbeiter und hat auch Sitze in
Deutschland und der Slowakei.
Nach wie vor zählt die Medizintechnik zum stärksten Geschäsfeld. Das größte Wachstum erzielte im vergangenen Jahr aber
die Technische Optik, auf die bereits 41 Prozent des Umsatzes
entfallen. Das sei darauf zurückzuführen, dass Wild keine Eigenprodukte auf den Markt bringt, sondern ausschließlich nach Kundenwünschen entwickelt.
Heuer plant das Unternehmen
Investitionen in der Höhe von 3,2
Millionen Euro. Diese sollen vor
allem in die Reinigungstechnik
und den Ausbau der Reinraumflächen fließen.
Die Geschäsführer Josef
Hackl und
Michael
Wratschko verzeichnen Umsatzsteigerungen.
Foto: KK
Nr. 19 · 8. 5. 2015
Kärntner Wirtscha
· 13
Österreich
Foto: WKÖ
Bonus wird
nun evaluiert
Die Auswirkungen des Handwerkerbonus werden derzeit evaluiert. Danach entscheidet sich, ob dieses Fördermodell verlängert wird. Die WKÖ ist zuversichtlich.
Mit dem Handwerkerbonus erhalten Private eine staatliche Förderung von bis zu 600 Euro für die
Renovierung, Erhaltung oder Modernisierung ihres Hauses oder
ihrer Wohnung, wenn dabei Leistungen eines Handwerkers oder
befugten Unternehmens in Anspruch genommen wurden.
Der Handwerkerbonus schafft
gleich mehrere positive Effekte:
Schwarzarbeit und Pfusch werden
eingedämmt, gleichzeitig wird die
Konjunktur angekurbelt, weil Gewerbe- und Handwerksbetriebe zu
mehr Aurägen kommen. Damit
werden Jobs gesichert und der
Fiskus kann sich über Mehreinnahmen freuen.
Die WKÖ hatte sich schon lange
für das Fördermodell eingesetzt,
das schließlich 2014 mit großem
Erfolg angelaufen ist. Die für das
vergangene Jahr budgetierten
zehn Millionen Euro waren rasch
abgeholt. Für heuer hat die Regierung 20 Millionen Euro bereitgestellt und eine Evaluierung eingeleitet, die entscheiden wird, ob das
Modell in die Verlängerung geht.
Dass der Handwerkerbonus vor
dem Aus steht, weil er sich nicht
im beschlossenen Finanzrahmen
befindet, stimmt so nicht, stellt
Reinhard Kainz, Geschäsführer
der Bundessparte Gewerbe und
Handwerk, klar. „Die wissen-
Hilfe zum Thema Barrierefreiheit
WKÖ und ÖZIV lancieren
unkomplizierten OnlineSelbsttest für Unternehmen auf der Webseite
www.barriere-check.at
Für viele Betriebe ist es nicht
leicht, die vorgeschriebenen Anforderungen für Barrierefreiheit
zu überblicken – denn eine Vielzahl von Regelungen und Normen
macht die Situation unübersichtlich. Die WKÖ bietet jetzt gemeinsam mit dem Österreichischen
Zivilinvalidenverband
(ÖZIV)
konkrete Hilfestellung und Orientierung: Die Webseite www.
barriere-check.at liefert ab sofort
nicht nur umfassende Informationen rund ums Thema, sondern
auch einen übersichtlich aufgebauten und informativen SelbstCheck, der Unternehmern rasch
und unkompliziert ein erstes Bild
vom Status der Barrierefreiheit in
seinem Betrieb gibt.
Dafür werden die Unternehmer
durch einen kurzen Online-Fragebogen geführt. Das Tool macht es
möglich, den Check auf die individuelle Situation des Betriebes
Weitere Infos

Weitere Informationen zum
Thema Barrierefreiheit finden
Sie unter
www.barriere-check.at
wko.at/barrierefreiheit
zuzuschneidern – egal, ob es etwa
um WC-Anlagen in einem Bäckereigeschä oder um die Leergutrückgabe im Handel geht.
In kurzer Zeit bekommen Unternehmer damit eine zusammenfassende Darstellung des Status quo
zur Barrierefreiheit – samt Hinweisen auf mögliche Schwachstellen. Sollte der Check auf mögliche Schwachstellen hinweisen,
so kann das Aufgezeigte in Folge
eingehend mit Experten analysiert und behoben werden. Der
Online-Check kann eine endgültige Beurteilung nicht vorwegnehmen, weil diese von vielen
individuellen Faktoren abhängt.
Eine transparente Bestandsaufnahme ist aber für weitere Schritte
hilfreich.
schaliche Prüfung der Wirkung
des Handwerkerbonus läu gerade. Von dieser wird es abhängen,
ob die Politik eine Verlängerung
anstrebt. Wir gehen aber davon
aus, dass der Handwerkerbonus
auch 2016 aufgelegt wird.“ Ergebnisse der Evaluierung könnten
schon bis zum Sommer vorliegen.
Da die Verlängerung noch offen
ist, war es nicht nötig, den Handwerkerbonus im Finanzrahmen zu
fixieren. Wird der Bonus verlängert, so wird er erst im Budget
2016/17 zu finden sein.
Fit für den Vorstand
Das Führungskräeprogramm für Frauen, die auf
dem Weg in die erste Führungsebene, ins Top-Management, in den Vorstand
oder Aufsichtsrat sind, findet
in acht Modulen im Zeitraum von September 2015
bis Februar 2016 in der IV
sowie der WKÖ statt.
Anmeldung bis 1. Juni:
Schrilich mit Nominierungsschreiben durch die
Unternehmensleitung, Lebenslauf und Motivationsschreiben per E-Mail an
offi[email protected]
(Andrea Hagendorfer). Kosten: 3300 Euro pro Teilnehmerin zzgl. USt.
Infos: www.zukun-frauen.at
Nr. 19 · 8. 5. 2015
14 · Kärntner Wirtscha
Service
Praxistipps für Unternehmen
Abfertigung alt in Raten bezahlen?
Zu welchem Zeitpunkt ist
die Abfertigung alt fällig,
wenn der Arbeitnehmer
aus dem Betrieb ausscheidet? Kann ich die Abfertigung alt in Raten zahlen?
Arbeitnehmer, die vor dem 1. Jänner 2003 in das Unternehmen
eingetreten sind, haben bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses
Anspruch auf Bezahlung der Abfertigung alt. Voraussetzung dafür
ist, dass das Arbeitsverhältnis
nicht
abfertigungsschädigend
(Kündigung durch den Arbeitnehmer, unberechtigter vorzeitiger
Austritt oder Entlassung) beendet
wurde. Zu welchem Zeitpunkt die
Abfertigung fällig ist, hängt von
der Beendigungsart ab.
Weitere Infos
Wann eine Zahlung in
Raten möglich ist
Die Auszahlung der gesamten
Abfertigung bei Beendigung des
Arbeitsverhältnisses ist natürlich
jederzeit möglich. Das Gesetz
sieht außerdem aber noch zwei
zusätzliche
Fälligkeitsbestimmungen vor:
Die Abfertigung bei Arbeitgeberkündigung und einvernehmlicher Auflösung ist bis zum Ausmaß von drei Monatsentgelten bei
Beendigung des Arbeitsverhältnisses fällig. Jedes weitere Entgelt
kann vom vierten Monat an in
Renate Einberger
WK-Servicezentrum
Tel. 05 90 90 4 DW 7791
monatlichen, im Voraus zahlbaren Teilbeträgen ausgezahlt werden. Wird das Arbeitsverhältnis aufgrund von Pensionierung
durch Arbeitnehmerkündigung
beendet, besteht die Möglichkeit,
die gesamte Abfertigung in Raten
zu bezahlten. Die Ratenzahlung
beginnt mit dem Austrittsmonat.
Die Höhe einer Rate muss mindestens die Häle eines Entgelts betragen. Die Auszahlung einer Abfertigung von zwölf Monatsentgelten wäre daher in 24 Raten
möglich.
Achtung: Die Möglichkeit der
Ratenzahlung bei Pensionierung
besteht nicht, wenn das Arbeitsverhältnis durch den Arbeitgeber
gekündigt oder einvernehmlich
beendet wurde oder der Arbeitnehmer aufgrund einer Berufsunfähigkeits- oder Invaliditätspension seinen berechtigten vorzeitigen Austritt erklärt.
In der Kündigungsfrist vom Dienst freigestellt
Welchen Vorteil hat eine
Dienstfreistellung während der Kündigungsfrist?
In der Praxis kommt es häufig vor,
dass der Dienstgeber den Dienstnehmer während der Kündigungsfrist vom Dienst freistellt. Grund
dafür ist, dass der Dienstgeber
befürchtet, der Dienstnehmer
könne während der Kündigungsfrist „noch etwas anstellen“ oder
einen Schaden verursachen. Weiters kann es sein, dass der Dienstnehmer nicht gebraucht wird.
Laut Gesetz muss der Dienstnehmer in der Kündigungsfrist
nicht beschäigt werden, wenn
der Dienstgeber weiterhin das
Entgelt leistet.
Der Dienstgeber kann daher
eine Dienstfreistellung einseitig
anordnen. Es gibt die Möglichkeit,
in der Dienstfreistellung einen
Widerruf zu vereinbaren. Somit
hat man als Dienstgeber die Möglichkeit, den Dienstnehmer wie-
der in den Betrieb zurückzuholen,
falls man ihn noch für bestimmte
Arbeiten oder die Einschulung
von neuen Kollegen benötigt.
Es ist zu empfehlen, die Dienstfreistellung schrilich abzuschließen, vor allem dann, wenn noch
weitere Punkte vereinbart werden
sollen. Zusätzlich kann man in der
Dienstfreistellung den Verbrauch
des Resturlaubs oder die Bereitscha des Dienstnehmers, während der Dienstfreistellung für
Weitere Infos
Edith Wultsch
WK-Servicezentrum
Tel. 05 90 90 4 DW 7795
Ausküne und Informationen an
den Dienstgeber zur Verfügung zu
stehen, vereinbart werden.
Urlaubsverbrauch
sofort vereinbaren
Ein weiteres Thema in der Praxis: Der Dienstgeber möchte, dass
der Dienstnehmer in der Freistellung seinen offenen Urlaub und
Zeitausgleich verbraucht. Somit
wären mit dem Ende des Arbeitsverhältnisses keine Urlaubsersatzleistung und keine Überstunden mehr auszuzahlen. Der Urlaubsverbrauch muss jedoch auch
in der Freistellung vereinbart
werden. Fehlt diese Regelung, so
gilt der Urlaub nicht als verbraucht und ist somit als Ersatzleistung auszuzahlen.
Es ist daher empfehlenswert,
sofort mit dem Ausspruch der
Freistellung mit dem Dienstnehmer den Urlaubsverbrauch
zu vereinbaren. Der Dienstnehmer hat während der Dienst-
Eine Dienstfreistellung sollte
schrilich vereinbart werden.
WKO
freistellung Anspruch auf das
Entgelt laut Ausfallsprinzip. Somit sind all jene Leistungen
(Geld- und Sachbezüge) fortzuzahlen, die dem Arbeitnehmer für die
Zurverfügungstellung seiner Arbeitskra gebühren.
Nr. 19 · 8. 5. 2015
Kärntner Wirtscha
· Service · 15
Rat & Tat: Praxistipps für Unternehmen
Foto: WKO
Keine Werbeabgabe
für Online-Banner
Ein Unternehmen möchte
auf meiner Website eine
Bannerwerbung schalten.
Wäre dafür die Werbeabgabe fällig?
Der Werbeabgabe unterliegen
Werbeleistungen, die im Inland
gegen Entgelt erbracht werden.
Als Werbeleistung nach dem
Werbeabgabegesetz gilt:
– Die Veröffentlichung von Wer-
beeinschaltungen in Druckwerken im Sinne des Mediengesetzes (Inserate in Zeitungen).
– Werbeeinschaltungen in Hörfunk und Fernsehen.
– Die Duldung der Benützung
von Räumen zur Verbreitung
von Werbebotschaen.
Das heißt, wenn Sie jemanden
gegen Entgelt eine Tafel mit einer
Werbeeinschaltung auf Ihr Gebäude montieren oder eine Werbebotscha auf die Wand projizieren
lassen, unterliegt dies der Werbeabgabe. Das gilt aber nicht für das
Internet! Es muss keine Werbeabgabe bezahlt werden, wenn der
Betreiber einer Website gegen
Entgelt folgendes duldet:
– das Aufscheinen von werblichen Mitteilungen wie einer
Bannerwerbung;
– einen Link, der auf eine andere
Website verweist, sowie
– das Schalten von Wort- und
Bildanzeigen auf der Website.
Weitere Infos
Josef Eberhard
WK-Servicezentrum
Tel. 05 90 90 4 DW 722
Lohndumping: Wie Entgelt nun definiert wird
Was hat sich bei den Bestimmungen zum Lohnund Sozialdumping mit
Jahresbeginn geändert?
Seit Jahresbeginn gelten die
neuen Bestimmungen des Arbeits- und Sozialrechts-Änderungsgesetzes. Mit ihm wurde das
Unterzahlungsverbot verschär
und die Lohnkontrolle auf alle
Weitere Infos
Sabrina Winkler
WK-Servicezentrum
Tel. 05 90 90 4 DW 7794
Entgeltbestandteile ausgeweitet.
Bis 31. Dezember 2014 war jeder
Arbeitgeber zu bestrafen, der seinen Arbeitnehmern den zustehenden Grundlohn nicht leistete.
Das Gesetz sieht nun vor, dass
jede Unterschreitung des nach
Gesetz, Verordnung oder Kollektivvertrag zustehenden Entgelts
(Bruttoentgelt) unter Beachtung
der jeweiligen Einstufungskriterien eine Verwaltungsübertretung begründet.
Zulagen, Urlaubsgeld,
Zuschläge zählen dazu
Unter dem Begriff Entgelt sind
Geld- und Sachbezüge zu verstehen, die der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer für die Zurverfügungstellung seiner Arbeitskra leistet. Das Entgelt umfasst nun folgende Bestandteile: Einstufungsentgelte, Urlaubs- und Krankenentgelt, Erschwernis- und Gefahrenzulage, Sonderzahlungen und
entgelthae Zuschläge und Zulagen.
Sonderzahlungen haben bis
spätestens 31. Dezember des jeweiligen Kalenderjahres zu erfolgen. Überzahlungen sind im jeweiligen Lohnzahlungszeitraum,
üblicherweise
Kalendermonat,
anzurechnen.
Kilometergeld, Prämien,
Provisionen zählen nicht
Ausgenommen sind sozialversicherungsfreie Entgeltteile. Dies
sind beispielweise Mankogelder,
Schmutzzulagen, Beiträge zur
Mitarbeitervorsorge, Jubiläumsgelder, Abfertigungen und Aufwandsersätze, wie Kilometergeld,
Fahrtkostenvergütungen sowie
Tag- und Nächtigungsgelder.
Freiwillig gewährte oder einzelvertraglich vereinbarte Entgeltbestandteile aufgrund einer Betriebsvereinbarung oder eines
Arbeitsvertrags, wie Prämien oder
Provisionen, sind ebenfalls ausgenommen.
Wenn der Arbeitgeber vor Kontrolle der Behörde nachzahlt, führt
dies zu keiner Strafe. Jedoch ist es
nicht möglich, mittels Gewährung
von Aufwandsersätzen oder Sachbezügen eine Lücke zum kollektivvertraglichen Mindestentgelt
aufzufüllen.
Tipp
Um Strafen wegen
Unterentlohnung zu vermeiden, sollte regelmäßig überprü werden, ob
alle Entgeltbestandteile
mit den ausbezahlten Gehältern abgedeckt sind.
Jede Nichtleistung eines
Entgeltbestandteils kann
zu Verwaltungsstrafen
im Sinne des Lohn- und
Sozialdumpings führen.
Nr. 19 · 8. 5. 2015
16 · Service · Kärntner Wirtscha
Premiere für Kreativprämie
Eine Prämie für Kreativleistungen, die Gründer
und Jungunternehmer in
Anspruch nehmen, wird
heuer erstmals vom Land
ausbezahlt.
Ob Grafik, Design, Fotografie
oder Werbung
– Leistungen
der Kreativwirtscha werden mit der
Kreativprämie
gefördert.
1770 Kärntner Betriebe sind im
Bereich der Kreativwirtscha tätig und beschäigen 5000 Mitarbeiter. Um dieser dynamischen
Branche einen wirtschalichen
Impuls zu geben, hat das Land
Kärnten gemeinsam mit der Wirtschaskammer und der Kammer
der Ziviltechniker für Steiermark
und Kärnten eine Kreativprämie
ins Leben gerufen.
Beantragt werden kann die
Prämie von Gründern und Jungunternehmern, die Leistungen
aus dem Bereich der Kreativwirtscha in Anspruch nehmen.
Die Mindestprojektsumme muss
bei 1000 Euro (exkl. USt) liegen.
Die Förderung erfolgt in Form von
nicht rückzahlbaren Zuschüssen
in der Höhe von 50 Prozent der
förderbaren Kosten und ist mit
500 Euro begrenzt. Zu den Kernbereichen der Kreativwirtscha
zählen: Architektur, Fotografie,
Design, Multimedia, Mode, Musikwirtscha, Audiovision und
Film, Medien- und Verlagswesen,
Grafik und Werbewirtscha.
Bevor die Leistungen in Anspruch genommen werden, muss
ein Antrag an die Abteilung 7
Anträge stellen
leicht gemacht
Exporteure vor den Vorhang
Die Österreichische Forschungsförderungsgesellscha (FFG) unterstützt die
Entwicklung neuer Produkte
oder die Verbesserung von
Verfahren in Form von Einzelprojekten. Um die Chancen bei der Antragstellung
zu optimieren, veranstaltet
die Wirtschaskammer in
Kooperation mit der FFG das
Seminar „FFG-Basisprogramme: Antragstellung
leicht gemacht“.
Die Veranstaltung findet am
Mittwoch, 27. Mai, von 14
bis 17 Uhr in der Orangerie
der WK in Klagenfurt statt.
Die Teilnahme ist kostenlos,
eine Anmeldung aber erforderlich.
Erfolgreiches Engagement
auf Auslandsmärkten wird
mit dem Exportpreis belohnt – bewerben können
sich Unternehmen in vier
Kategorien bis 29. Mai.
Infos und Anmeldung:
WK-Außenwirtscha, Elisabeth Hauer, Tel. 05 90 90 4
DW 752, elisabeth.hauer@
wkk.or.at
Foto: Fotolia
N ähere Infos

Für die Kreativprämie stehen
105.000 Euro zur Verfügung,
Anträge können bis 30. November gestellt werden.
Nähere Infos: Amt der Kärntner
Landesregierung, Abteilung 7,
Tel. 050 536 DW 17 008.
Mittwoch, 1. Juli, bei der Exportpreis-Gala, die den Exporttag der
WK abschließt.
Buntes Programm
beim Exporttag
Foto: KK/Kropf
Sechs von zehn Euro werden im
Export verdient – damit hat sich
der Export als wichtigster Wirtschasfaktor für Kärnten etabliert. Um jene Unternehmen vor
den Vorhang zu holen, die maßgeblich zu dieser Erfolgsgeschichte beitragen, vergibt die
Wirtschaskammer Kärnten jährlich den Exportpreis. Damit soll
erfolgreiches Engagement auf
ausländischen Märkten gewürdigt werden.
Vergeben wird der Exportpreis
in vier Kategorien: Kleinbetriebe,
Mittelbetriebe, Großbetriebe sowie Dienstleistungsexporteure.
Die Jury, die die Einreichungen
bewertet, achtet dabei speziell
des Amtes der Kärntner Landesregierung übermittelt werden.
Zu finden ist dieser auf der Homepage www.ktn.gv.at im Bereich
Service unter Förderungen. Die
Auszahlung erfolgt im Nachhinein. Die ersten 210 angemeldeten, vollständig eingereichten und
geprüen Projekte werden gefördert.
Der Kärntner Exportpreis wird am
1. Juli beim Exporttag vergeben.
auf export- und regionalspezifische Gegebenheiten, etwa auf die
Wertschöpfung, die im Inland erzielt wird. Bewerbungen können
bis 29. Mai eingereicht werden,
vergeben wird der Preis dann am
Den Termin für den Exporttag
sollten sich Exportinteressierte
notieren: Am Mittwoch, 1. Juli,
beginnen um 11 Uhr individuelle
Gespräche mit Wirtschasdelegierten aus aller Welt und ab
14 Uhr Workshops zum Boom
in den BRICS-Ländern, Nordamerika, zu Finanzierung und Absicherung und für Neuexporteure. Bei der Exportpreis-Gala
referiert
Universitätsprofessor
Gerhard Mangott über die Russland-Ukraine-Krise.
Informationen zum Exportpreis:
Tel. 05 90 90 4 DW 758 oder
[email protected]
Näheres zum Programm des Exporttages: www.exporttag-ktn.at
Nr. 19 · 8. 5. 2015
Kärntner Wirtscha
· Service · 17
Augen auf!
Vor dubiosen Angeboten warnt die WK
und unterstützt im
Fall des Falles.
Foto: Fotolia
f
WK lädt zur Langen Nacht der Förderung
Zur „Langen Nacht der Förderung“
laden die Wirtschaskammer und
die Kärntner Sparkasse am Dienstag, 12. Mai. Ab 18 Uhr können Interessierte in den Räumlichkeiten
der Sparkasse am Neuen Platz in
Klagenfurt Gespräche mit Vertretern der wichtigsten Förderstellen
auf Landes- und Bundesebene
führen. Eingeladen dazu sind Unternehmen, die eine Investition
planen, exportieren oder Mitarbei-
ter einstellen wollen. Mit den
Vertretern können individuelle
Gespräche geführt werden.
Terminvereinbarung: Tel. 050 100
DW 30269, [email protected]
www.sparkasse-events.at/LNDF
JUGENDRÜCKHOLAKTION.
f
f
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9400 Wolfsberg
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Zuerst positive Neuigkeiten: In Deutschland
wird die Firma B2B
Technologies Chemnitz
GmbH, die mit täuschenden Internetseiten, wie
lagerware.de oder melango.de, über 70 Kärntner Betriebe in die Irre
geführt hat, aufgelöst.
Die Betroffenen konnten
sich durch die Unterstützung der WK etwa
35.000 Euro ersparen.
Eine Erfolgsmeldung
kommt aus Spanien: Die
Firma IRPT Onlineservice SL storniert gegenüber der Wirtschaskammer ihre unlauteren
Verträge.
Positives auch aus
Österreich: Das Handelsgericht Wien hat der
Firma HR – MLD e.U
durch eine einstweilige
Verfügung die Aussendung von irreführenden
Formularen verboten.
Vorsichtig sein heißt es
bei Fax-Aussendungen
für eine WDB-Wirtschasdatenbank Österreich, auf denen der Vertragspartner nicht ersichtlich ist, und den
Aussendungen einer
Kanton Verlag Ltd.
Seit dem Vorjahr warnt
die WK vor Aussendungen der spanischen
Firma OfficeDirect, die
aussehen wie Rechnungen, in Wirklichkeit aber
nur unverbindliche Angebote sind. Zwischenzeitig wurden diese Formulare unter dem Titel
Safecloudz und GlobalExpress versendet. Jetzt
erfolgen die Aussendungen wieder unter OfficeDirect. Es gibt keinen
Grund, diese Angebote
anzunehmen oder die
Rechnung zu bezahlen.
Tel. 05 90 90 4 DW 720
Nr. 19 · 8. 5. 2015
18 · Gewerbe · Kärntner Wirtscha
Branchen
Gemeinsam gegen Misere
Foto: Fotolia
Die Bauwirtscha steht
unter massivem Druck,
denn sie braucht dringend Auräge, um die
Beschäigten halten zu
können. Die Sozialpartner reagieren mit einer
gemeinsamen Resolution.
In der Baubranche drohen
massive Arbeitsplatzverluste.
Die heimische Bauwirtscha
ist mit 5000 Betrieben und
mehr als 37.000 Beschäigten der größte private Arbeitgeber Kärntens – und
das erste Opfer der Finanzmisere des Landes. Denn das Land
hat die Auragsvergaben in den Bereichen Straßen- und
Wohnbau in diesem
Frühjahr
massiv
eingeschränkt oder
gestoppt. Zusätzlich wird die Situation durch das Einfrieren der sogenannten Ermessensausgaben verschär.
Die Betriebe sind aber zu einem großen Teil von öffentlichen
 Tagung
Tagesordnung:
– Begrüßung, Feststellung der
Beschlussfähigkeit
– Vorstellung des neuen
Innungsausschusses
– Bericht des Landesinnungsmeisters
Resolution beschlossen
Was nun droht, erfordert rasches Gegensteuern: Da in Kürze
in der Bauwirtscha bis zu 800
Arbeitsplätze verloren gehen
könnten, haben die Kärntner Sozialpartner eine gemeinsame Resolution beschlossen. Darin fordern
sie die Landesregierung unter
anderem auf, Reformpläne zu erarbeiten und umzusetzen, um
künig wieder Spielraum für Investitionen zu erlangen oder alle
Maßnahmen zu ergreifen, um den
Zahlungsstopp zu beenden. Hinter
der Resolution stehen Wirtschaskammer, Arbeitgeber, Industriellenvereinigung, Kammer
der Ziviltechniker für Steiermark
und Kärnten, Gewerkscha BauHolz und der Österreichische Gewerkschasbund. Unternehmer
können die Resolution online unterstützen unter petitionen.wkk.
or.at/argebau
B auresolution

Die Sozialpartner in Kärnten
haben eine gemeinsame Resolution beschlossen. Sie fordern
von Landes- und Bundesregierung
– die Erarbeitung und Umsetzung von Reformplänen mit
dem Ziel, einen Spielraum für
Investitionen zu erlangen
– die sofortige Realisierung
eines beschäigungswirksamen Baubudgets
– alle Maßnahmen zu ergreifen, um den Zahlungsstopp
zu beenden
– die Beschleunigung von Behörden- und Genehmigungsverfahren, um realisierungsreife Projekte unverzüglich
starten zu können
– die Entwicklung und Einführung von attraktiven Rahmenbedingungen für Betriebsansiedelungen
Die Resolution in voller
Länge finden Sie online
unter: petitionen.wkk.or.at/
argebau
Geschickt gezimmert
Chemische Gewerbe, Gebäudereiniger
Die Landesinnung der Chemischen Gewerbe, Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger lädt am
Dienstag, 26. Mai, um 17 Uhr zur
Fachgruppentagung. Ort: Schloss
Krastowitz, Klagenfurt.
Auraggebern abhängig – durchschnittlich 30 Prozent der Aufträge im Hoch- sowie 70 Prozent
der Auräge im Tiefbau kommen
von öffentlichen Auraggebern.
– Finanzbericht, Rechnungsabschluss 2014
– Delegierungsbeschlüsse für
budgetäre Angelegenheiten
– Betriebs- und Berufshapflichtversicherung für Gebäudereiniger und Hausbetreuer: „Zivilrechtliche und strafrechtliche
Verantwortung“ – Jörg Ollinger;
„Versicherungslösung als Rahmenvertrag“ – Günther Grubelnik
– Mitgliederanfragen, Diskussion
– Allfälliges
Beim Landeslehrlingswettbewerb gaben die
Zimmerer Einblick in ihr
Können.
Begeistert und eifrig waren die
Zimmererlehrlinge bei der Arbeit,
als es darum ging, beim Landeslehrlingswettbewerb ein Teilmodell eines Walmdaches mit ungleicher Dachneigung zu fertigen.
Präzise gearbeitet hat Mathias
Walder von der Zimmerei Kofler
und Kavalar in Bodensdorf – er
ging als Sieger des Wettbewerbs
hervor. Den zweiten Platz er-
Mathias
Walder siegte
beim Landeslehrlingswettbewerb der
Zimmerer.
Foto: OKN/Schober
reichte Bernhard Treffner aus
Feldkirchen vom Lehrbetrieb
K & B Holzbau in St. Urban.
Drittbester Nachwuchszimmerer
wurde Bernd Steiner aus Eisentratten von den Kärntner Arbeitsstiungen in Spittal.
Nr. 19 · 8. 5. 2015
Kärntner Wirtscha
Jubelnde Siegerinnen: EvaMaria Giselbrecht, Julia
Schuch, Sophia
Ennemoser,
Nadine Volfing,
Sarah Baumgartner, Raffaela Maly (von
links).
Fotos: KK/Just
Erfolg von Rosen gekrönt
Beim Frisurenwettbewerb
um die „Rose vom
Wörthersee“ zeigten Lehrlinge, Gesellen und Meister, wie sie mit Kamm und
Schere umgehen.
Teilnehmer aus der Steiermark,
dem Burgenland, Vorarlberg, Niederösterreich und Wien kämpen
im Casino Velden in 13 Bewerben
um die „Rose vom Wörthersee“ in
Gold, Silber und Bronze.
Die Gewinner am Damenmodell:
1. Sophia Ennemoser, Akademie
Vorarlberg
2. Raffaela Maly, Akademie Wien
3. Eva-Maria Giselbrecht, Akademie Vorarlberg
Die Gewinner am Herrenmodell:
1. Nadine Volfing, Beauty Hair
Studio, Eisenstadt
2. Sarah Baumgartner, Barbershop Glaser, Klagenfurt
3. Julia Schuch, Barbershop
Glaser, Klagenfurt
Unter anderem mussten die Teilnehmer Brautfrisuren stecken.
· Gewerbe · 19
P latzierungen

Folgende Lehrlinge konnten
die „Rose vom Wörthersee“ in
Gold, Silber oder Bronze holen:
1. Lehrjahr:
1. Christina Schaar, Konrad
Zöttl, Villach
2. Corinna Kohler, Akademie
Vorarlberg
3. Selina Golobic, c.u.t. Hairdesign by Werner Moser,
Villach
2. Lehrjahr
1. Lisa Neuwirth, Akademie
Wien
2. Vanessa Rauter, Happy Hair,
Sandra Neuschitzer-Mandl,
Greifenburg
3. Delia Mechtl, c.u.t. Hairdesign by Werner Moser,
Villach
3. Lehrjahr
1. Melanie Lesacher, c.u.t.
Hairdesign by Werner Moser,
Villach
2. Vanessa Lagger, Dietmar
Koschitz, Spittal
3. Rebecca Micheu, Martina
Glaser, Klagenfurt
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Nr. 19 · 8. 5. 2015
20 · Information & Consulting · Verkehr · Kärntner Wirtscha
Miteinander an Ideen arbeiten
Welche Ziele haben Sie sich
als Obfrau der WK-Fachgruppe UBIT mit über 2700
Mitgliedern gesetzt?
Maria Th. Radinger: Mein Ziel ist
es, die Kärntner Berater noch
sichtbarer zu machen. Unternehmen sollten rechtzeitig auf die
Unterstützung von Beratern zurückgreifen, denn sie liefern nicht
nur Ideen, sondern begleiten sie
auch bei der Umsetzung von Prozessen. Viele unserer Mitglieder
sind Ein-Personen-Unternehmen
und Themen wie Zertifizierungen
und Förderungen stehen für sie
auf der Agenda. Die verschiedenen Experts-Groups arbeiten hervorragend und tragen schon jetzt
sehr zur Vernetzung bei. Im Juni
wird es eine zweitägige Strategie-
Ebenfalls das Thema Förderungen
für EPUs und KMUs muss geklärt
werden, denn hier geht es um
Weiterbildung von Mitarbeitern
und Unternehmern selbst.
Foto: KK/Helge Bauer
Unternehmensberater,
Buchhalter und IT: WKObfrau Maria Th. Radinger berichtet, mit welchen
Herausforderungen die
drei Berufsgruppen zu
kämpfen haben und was
die Fachgruppe für sie tut.
Maria Th. Radinger bleibt Obfrau
der WK-Fachgruppe UBIT.
klausur geben, in der wir mit den
Mitgliedern des Fachgruppenausschusses die Themen für die
nächsten Jahre erarbeiten.
Wie schätzen Sie die nahe
Zukun ein?
Wir sind grundsätzlich optimistisch, da in schwierigen Zeiten
Unternehmen doch auf Berater
zählen. Eine Herausforderung ist
jedoch die finanzielle Situation im
Land Kärnten. Der BreitbandAusbau ist dringend notwendig –
das Geld ist da, doch die Umsetzung sollte nun zügig erfolgen.
Mit welchen Herausforderungen haben die Unternehmer derzeit zu kämpfen?
In der Unternehmensberatung
sind die neuen Technologien eine
große Herausforderung. Hier wird
es wichtig sein, unser Wissen auf
dem neuesten Stand zu halten. Die
Veranstaltungsreihe „Fit for future“ des Soware Internet Cluster läu erfolgreich. Monatlich
werden aktuelle IT-Fachthemen
mit Branchenkollegen besprochen mit dem Ziel, die Kärntner
IT-Branche besser zu vernetzen.
Initiativen versuchen dem Fachkräemangel entgegenzuwirken.
Und bei den Buchhaltern
und Bilanzbuchhaltern?
Zwei der Ziele sind, die Rahmenbedingungen für den Berufsstand
zu verbessern und die Berufsberechtigung in den einzelnen Bereichen ständig zu erweitern. Für
qualitativ hochwertige Weiterbil-
dungsangebote sorgt der „Bilanzbuchhalter- und Controllerclub
Kärntens“.
Welche Veranstaltung sollte
man nicht verpassen?
Der „b_day“ für Unternehmensberater und die IT Carinthia mit
dem E-Day im Herbst.
Wie wird der Kontakt untereinander gefördert?
Wir sind aktuell an der Vernetzung mit dem WIFI Kärnten beschäigt, um Synergien zu nutzen. Ebenso gab es bereits Gespräche mit dem Gründer- und Servicezentrum, um auch hier die
Vernetzung im Sinne unserer Mitglieder zu verstärken. Wir planen
eine Befragung, um die Wünsche
und Anregungen der Mitglieder in
die Arbeit der Fachgruppe einarbeiten zu können.
Was ist Ihnen wichtig?
Der Kontakt zu den Mitgliedern ist
mir besonders wichtig, um zu erfahren, in welchen Bereichen Unterstützung nötig ist, und auch, um
auf die zahlreichen Angebote der
Fachgruppe hinweisen zu können.
Verkehrswirtscha gegen neue Belastungen
Neue flächendeckende
Lkw-Maut ist eine Gefahr
für das Wirtschaswachstum und trifft die Unternehmer hart.
Der Beschluss der Verkehrsreferenten der Bundesländer für die
Umsetzung einer flächendeckenden Lkw-Maut auf Landes- und
Gemeindestraßen bis 2016 stellt
für die heimische Wirtscha eine
neue Belastungswelle dar. „Anscheinend wollen die Länder damit mögliche Effekte der Steuerreform wieder in die eigenen Budgets lenken“, kritisiert Elisabeth
Rothmüller-Jannach, Obfrau der
WK-Sparte Transport und Verkehr.
Schon jetzt sei der Investitionsrückstau unübersehbar und die
Abgabenlast für die Betriebe drückend hoch. Die neue flächen-
deckende Lkw-Maut wäre ein
Irrweg, um mit neuen Steuern
Lücken füllen zu wollen. Unterstrichen wird das durch eine
Studie der Wirtschasuniversität
Wien, wonach der Steuerzahler
nicht nur die hohen SystemErrichtungskosten für ein solches
Maut-System deutlich zu spüren bekommen würde. Insgesamt
wäre eine solche Bemautung auch
ein Anschlag auf die Kaufkra,
denn durch die zusätzlichen Kosten würden die Preise hochgetrieben, was für jeden Endkonsumenten mit 63 bis 77 Euro pro Jahr zu
Buche schlagen würde.
Fehlende Mittel lässt die Verkehrswirtscha als Argument für
die Einführung nicht gelten: Denn
den Bundesländern stehen die
Mittel aus den MöSt-Einnahmen
nach wie vor zur Verfügung, auch
wenn sie jetzt nicht mehr zweckgebunden sind. „Wir fordern da-
her, dass die Zweckbindung der
MöSt wieder in Kra gesetzt wird.
So wird transparent, welche Mittel aus dem Verkehr wieder zurück
auf unsere Straßen fließen“, sagt
Rothmüller-Jannach. Die Verkehrswirtscha wolle einen fairen
Beitrag leisten, aber nicht ohne
Kostentransparenz oder als Melkkuh der Nation.
Eine flächendeckende Lkw-Maut auf Landes- und Gemeindestraßen sei
für die Betriebe untragbar.
Foto: Fotolia
Nr. 19 · 8. 5. 2015
Kärntner Wirtscha
App für Export-Fragen
Mit vielen neuen Funktionen und in neuem Design
glänzt die kostenlose
Export-Service-App der
Außenwirtscha Austria.
Jedem, der Unterstützung bei Auslandsaktivitäten benötigt und
erste Schritte in den Export machen möchte, hil die ExportService-App der Außenwirtscha
Austria. Außerdem findet man mit
der App Wirtschasinformationen über Länder oder den zuständigen Wirtschasdelegierten, der
Experte im Zielmarkt ist.
Die kostenlose Anwendung gibt
es im App Store von Apple sowie
im Google Play Store zum Download. Der Leiter der Außenwirtscha Austria, Walter Koren, rät
exportinteressierten Unternehmern zur App: „Mit der verbesserten Version können Sie überall auf
der Welt die richtigen Experten
kontaktieren, sind über News und
Veranstaltungen informiert und
finden den richtigen Weg zu Ländern und Branchen.“ Die App hil
eine Brücke in die Welt zu schlagen, egal ob Exportneuling oder
Exportprofi.
Die Anwendung für Android
und iOS hat viele neue Funktionen. Sie bietet eine verbesserte
Favoritenfunktion, mit der ganz
gezielt Informationen zu persönlich ausgewählten Ländern oder
Branchen abgerufen werden können. Durch Kurzinformationen zu
Wirtschaslagen in 200 Ländern
sind Unternehmer immer up to
date. Die App bietet auch Informationen zur Export-Förderoffensive
„go international“, Branchenpublikationen oder Verlinkungen
zum Social-Media-Angebot der
Außenwirtscha Austria.
 Exportsplitter
Schwerpunkte und
Veranstaltungen
... für Investoren und
Exporteure
Schweiz: Forum „Wirtschaspartner Schweiz –
Wege zum Erfolg – Strategien zur Marktbearbeitung“. Wien, 8. Juni
... für branchenspezifisch Interessierte
World Bank Conference: Das Forum widmet sich Themen wie
Skills und wirtschaliche
Entwicklung, Policy
Making for Skills und
Geschäschancen für
Bildungsanbieter. Wien,
15. und 16. Juni.
Vienna Energy Forum:
Nutzen Sie die Gelegenheit zur Vernetzung mit
Experten aus dem Energiebereich. Wien, 19. Juni.
Die App der Außenwirtscha Austria hil Unternehmern bei Fragen rund um den Export.
Foto: Fotolia
N euerungen der App

f
f
f
Daten werden automatisch
aktualisiert: Infos zu Exportländern und -branchen sind
immer up to date.
Kurzinformationen zur Wirtschaslage von 200 Ländern.
Verbesserte Favoritenfunktion mit gezielten Infos zu
persönlich ausgewählten
Ländern oder Branchen.
Alle Informationen:
www.exportservice-app.at
Schwerpunkt in Wien:
Energie.
Foto: Bilderbox
... für Fernmärkte
Chile, Kolumbien,
Mexiko, Peru: Forum zur
Sondierung von Geschäsmöglichkeiten in
Ländern der Pazifischen
Allianz. Wien, 16. Juni.
Exporttag 2015 in Wien
Unter dem Motto „Tomorrow is
today“ findet der Österreichische
Exporttag heuer bereits zum 13.
Mal am Dienstag, 30. Juni, statt.
Damit ist dieser Tag mit Themen
und Trendclustern besetzt, die
Unternehmer weit über Branchengrenzen hinaus in der Zu-
· AWO aktuell · 21
kun bewegen und auch bestimmen werden. Im Wirtschaskammer-Haupthaus in Wien werden
von 10 bis 17 Uhr Fragen beantwortet. Den erwarteten 3000 Besuchern stehen österreichische
Wirtschasdelegierte aus 70
Ländern der Welt sowie 35 Aus-
steller in Paneldiskussionen und
Einzelgesprächen für Fragen rund
um das Thema Export zur Verfügung.
Nähere Informationen:
www.exporttag.at oder auf
Twitter: #exporttag15
Außenwirtschastagung Nord- und
Lateinamerika: Treffen
Sie die Wirtschasdelegierten aus den USA, Kanada, Brasilien, Mexiko,
Chile, Argentinien, Kolumbien und Venezuela.
Wien, Mödling, Linz, Salzburg, Innsbruck, Feldkirch, Klagenfurt, Graz,
15. Juni bis 3. Juli.
Informationen:
wko.at/aussenwirtscha
Nr. 19 · 8. 5. 2015
22 · WIFI-Tipps · Kärntner Wirtscha
WIFI-Ausbildung zum Wedding Planner
Der Wedding Planner oder Hochzeitsplaner ist ein aufstrebendes
Gewerbe und am Markt nachgefragt. Dieser Beruf hat eine lange
Tradition und ist sehr facettenreich – es geht nicht nur um
Hochzeitsdekoration und das
Schreiben der Gästeliste. Hochzeitsplaner organisieren in vielen
Fällen große Events mit beträchtlicher finanzieller und persönlicher Verantwortung.
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Wedding Planner werden die
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und Bräuche, Hochzeitsbekleidung, Frisur und Make-up,
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Ehevertrag, Agape und Tafel, Blumen,
Drucksorten, Musik und Licht,
Fotografie und Videografie, Transportmittel sowie Konflikt- und
Pannenmanagement.
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„Fachwirt für Medieninformatik
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· Insolvenzen · Anzeigen · 23
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(Hoch- und Tiefbau), Kronnersdorf 44, 8345 Straden.
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Auflagenkontrolle
Herausgeber und Medieninhaber
(Verleger): Kammer der gewerblichen Wirtscha für Kärnten,
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Nr. 19 · 8. 5. 2015
26 · Nutzfahrzeuge · Kärntner Wirtscha
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Nr. 19 · 8. 5. 2015
Kärntner Wirtscha
· Nutzfahrzeuge · 27
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Das Automatikgetriebe Hi-Matic im neuen Daily garantiert Sicherheit und Fahrkomfort
Der neue Daily mit Hi-Matic,
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Schaltgetrieben runden das Vorteilspaket ab.
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Nr. 19 · 8. 5. 2015
28 · Nutzfahrzeuge · Kärntner Wirtscha
Die Opel-Wirtschaswunder
Als einer der führenden Komplettanbieter wird Opel unterschiedlichsten Ansprüchen gerecht
Um das beste Ergebnis zu erreichen, muss sich ein Unternehmen
voll seiner Hauptaufgabe widmen
und sich hundertprozentig auf
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Kombi ist einer der zuverlässigsten Pkw auf dem Markt und bietet
zahlreiche fortschrittliche Assistenzsysteme, damit auch auf dem
Arbeitsweg der sichere Fahrspaß
nicht zu kurz kommt.
Bis zu sieben Personen finden
im Zafira Tourer Platz, wobei
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mobilen Meetings auf nichts verzichten muss.
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Nr. 19 · 8. 5. 2015
30 · Wirtscha im Bild · Kärntner Wirtscha
Unternehmer schaffen Arbeit und Einkommen und sichern so Wohlstand: WK-Präsident Jürgen Mandl, Petutschnig Hons, Landesrat Christian Benger und JW-Vorsitzende Brigitte Truppe.
Unternehmensberater Manfred Krassnigg unterhielt sich mit
Fliesenexpertin Pauline Janschitz und Küchen-Großhändler Hermann Rom.
Ein Abend für Kärntens Unternehmer
Die Abendveranstaltung zum Tag der Arbeitgeber im Schloss Maria Loretto ließen
sich rund 400 Selbstständige nicht entgehen. In einer Rede hob WirtschaskammerPräsident Jürgen Mandl ihren Fleiß und ihre
Tatkra hervor: „Die moderne Zivilisation
steht und fällt mit Unternehmern, das muss
die Politik endlich verstehen.“ Für gute
Laune sorgte Petutschnig Hons, Gewinner
des österreichischen Kabarettpreises. Er
„Was wäre
der Tag der
Arbeit ohne
Arbeitgeber?“, fragten sich Bilanzbuchhalterin Sonja
Faltheiner
und Weinhändler
Werner
Mörtl.
Stießen auf den Abend an: Wohn- und Büromöbelexperte
Erwin Taurer, Trafikantin Silvia Mattersdorfer und Optiker
Helmut Gottwald.
Fotos: KK/Wajand (6)
Modehändler
Zoran Frink
und Handelsvertreter Karl
Schwarz machten sich über
die Schaumrollen her.
E-Mails an die Redaktion: [email protected]
nahm sich kein Blatt vor den Mund, als es
um Kreditvergabe und Politik ging. Am Tag
der Arbeitgeber hat auch der Landwirt die
Flagge für die Kärntner Unternehmer gehisst.
Tag der Arbeitgeber in der
„Kärntner Wirtscha“ – Buchhalterin Elisabeth TruppeSteiner und
Manfred
Puschl-Schliefnig vom Handyshop St. Veit
lasen nach.
Wirtscha im Bild – Redaktion: Lydia Kulterer
Nr. 19 · 8. 5. 2015
Kärntner Wirtscha
· Wirtscha im Bild · 31
 Was · Wann · Wo
Freitag, 8. Mai
WK-Präsident
Jürgen Mandl
gratulierte
Ernst Molden
und Christofer
Huber von
sportly.at zum
ersten Platz.
14.00 Villach, Kunsthandwerksmesse
Schmuck, Mosaik, Häkelarbeiten,
Taschen oder Kunstwerke aus Filz,
Ton, Holz, Metall und mehr gibt es bei
der Kunsthandwerksausstellung bis
Samstag, 9. Mai, im Romantik Hotel
Post in Villach. Über 50 Unternehmer
präsentieren ihre Handwerkskunst
und führen Schauarbeiten durch.
Infos: Tel. 05 90 90 4 DW 135 oder
http://wko.at/ktn/kunsthandwerke
In wenigen Sekunden zum Gewinn
Unerbittlich zählte der Timer die 90 Sekunden, die jeder der Kandidaten der JWVeranstaltung hatte, um seine Idee vorzustellen. Zehn stellten sich der Herausforderung im Großen Saal der BKS. Die Ideen
hätten nicht unterschiedlicher sein kön-
nen. Sie reichten von Baggerparks und
Hirtennavis bis hin zu Ärzte-Apps. Mit
dem passenden Businessplan und einem
tollen Konzept holten sich Ernst Molden
und Christofer Huber mit ihrer Sportplattform sportly.at den ersten Platz.
In Villach zeigen 50 Unternehmer ihre
Handwerkskunst.
Foto: KK
Samstag, 9. Mai
10.00 Irschen, Irschner Gartentag
Wilde Kräuter – essbare Natur lautet
das Motto des Irschner Gartentags.
Ab 10 Uhr gibt es frische Kräuterraritäten und Infos rund um Kräuter im
Pfarrstadl. Auch eine Buchpräsentation und ein Vortrag über Sträucher
mit Genuss sind geplant.
Infos: www.kraeuterdorf.at
Versicherungsagent Michael Gfrerer traf
auf Innovationsexperte Claudio Kratzmüller
vom Innolab.
Fotos: KK/Kropf
Foto: KK
Lauschten den Ideen: Hotelier Klaus Richler, Unternehmensberaterin Daniela Heiden und Werbearchitekt Stefan Riegelnik.
Dienstag, 12. Mai
18.00 Villach, Innovationsveranstaltung
Ob Gründer, Erfinder oder Unternehmer – bei der Veranstaltung des Innolabs im Otelo Villach ist jeder willkommen. Unter dem Motto „Eine gute
Ideen kann die Welt verändern“ wird
an praktischen Beispielen gearbeitet.
Infos: Tel. 05 90 90 4 DW 709.
19.00 Völkermarkt, Frühlingsempfang
Arbeitsmarktexperte Robert Klinglmair spricht beim Frühlingsempfang
der WK Völkermarkt und der Stadtgemeinde über Jugend, Bildung und
Arbeitsmarkt als gesellschaliche
Herausforderungen. Infos und Anmeldung: Tel. (0 42 32) 2571 oder per
E-Mail: [email protected]
Donnerstag, 14. Mai
Feine Spezialitäten aufgetischt
Eis mit Olivenöl, panierte Sardoni, Prosciutto mit Fenchelblüten und mehr wurden
im Gasthaus Ogris in Ludmannsdorf aufgetischt. Sie genossen den Abend: Gastronom
Johann Ogris, Wirtin Alexandra Sereinig,
die Geschäsführerin des Slowenischen
Wirtschasverbands Marina Einspieler,
Benjamin Zidarich, der Präsident der Wirtschasvereinigung Niko Tenze, Slowenischer-Wirtschasverbands-Präsident Benjamin Wakounig, Malermeister Hugo Rom
und Vesna Gustin Grilanc.
9.00 Klagenfurt, Fotoausstellung
Die Ausstellung „Territorien des
Selbst“ zeigt über 30 Menschen des
öffentlichen Lebens in Klagenfurt an
Orten ihrer Kindheit. Die Ausstellung
dauert bis Freitag, 29. Mai. Sie findet
jeweils Montag bis Freitag im Haus
der Architektur statt.
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