MitarbeiterInnen-Zeitschrift zoom

ZOOM
Magazin für Mitarbeitende der Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland
| Nr. 1 | Frühjahr | 2016
SCHWERPUNKTTHEMA: SPITALBAUTEN
INTERVIEW: BAUVERANTWORTLICHE
FRISCHER WIND IN DER
PHYSIOTHERAPIE
Magazin für Mitarbeitende Spitalregion | 2 | ZOOM
INHALT
EDITORIAL
DIE ZUKUNFT
Titelthema - Spitalbauprojekte
Seite 04
Editorial
Seite 03
News
Seite 06
Interview
Seite 08
Ressort Innere Medizin
Seite 11
Ressort Operative Fächer
Seite 12
Ressort Medizinische Querschnittsfunktionen
Seite 13
Ressort Pflege & MTT
Seite 14
Fachbereich Finanzen
Seite 15
Fachbereich Betrieb & Organisation
Seite 16
Geschäftsleitung
Seite 17
Personelles
Seite 18
Adresse
Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland
Alte Landstrasse 106, 9445 Rebstein
T +41 71 775 81 02
www.srrws.ch, [email protected]
Impressum
NR. 1 / 2016, Auflage 2300
erscheint dreimal jährlich
(nächste Ausgabe Juli 2016)
Herausgeberin: Spitalregion Rheintal Werdenberg
Sarganserland, 9445 Rebstein
Redaktion: Andrea Bachmann (Redaktions­leitung), Elvira
Bohl, Matthias Eppinger, Christof Köppel, Stephan Landolt,
Thorsten Meuthen, Philipp Niederstein, Mirco Schweitzer,
Arlette Zanga, Sandra Zieri
Fotos: Fotolia, Bodo Ruedi, Anna Tina Eberhard, Doris
Lippuner, SR RWS, Medplan Engeneering
Konzept: DACHCOM.CH AG, 9424 Rheineck
Realisation: SR RWS
Druck: galledia AG, 9442 Berneck
Das Thema Zukunft spielt in der SR RWS eine grosse Rolle: Vom Zukunftstag für den Nachwuchs über Nachbesetzungen von Leitungsfunktionen und den neuen Spitalbauten bis hin zu
den aktuellen Projekten.
Am 12. November 2015 wurde schweizweit
der «Nationale Zukunftstag – Seitenwechsel für Mädchen und Jungs» durchgeführt.
In der SR RWS geniesst dieser Tag eine
grosse Tradition. Im vergangenen Jahr
nahmen wiederum zahlreiche Jugendliche an allen drei Standorten am interessanten Programm teil.
Spannender Tag in der Küche
Mein Ältester, Nicolas, entschied sich für
einen Einsatz in der Spitalküche Altstätten, weil er überzeugt war, dass es dort
sicherlich viel spannender zu und her geht
als bei den vielen langweiligen Sitzungen
seines Papis. Nach einem tollen und
intensiven Tag war er müde, glücklich und
zufrieden und hat zudem einiges gelernt:
Unsere Familie wird seither fast wöchentlich mit einer wirklich unschlagbar guten,
von Nicolas selbst gemachten, Panna
cotta verwöhnt. In diesem Sinne ist es
mir ein grosses Anliegen, im Namen der
Geschäftsleitung all jenen zu danken, die
SR RWS-intern einen Beitrag zum Gelingen dieses für die Jugendlichen wichtigen
Tages geleistet haben.
Ziele 2016
Das Wort «Zukunft» schlägt nun auch
eine Brücke zum nächsten Thema: Mit
dem Jahreswechsel hat die SR RWS einen
weiteren Schritt Richtung Zukunft getan,
warten doch auch im Jahr 2016 zahlreiche
Herausforderungen auf unser Unternehmen. Die umfangreiche Zusammenstellung der Ziele 2016 der SR RWS finden
Sie im Intranet. Erlauben Sie mir an dieser
Stelle eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte.
Wegweisende Projekte
Wegen der Reduktion des stationären
Tarifs swissDRG, bei gleichzeitig konstanter Zunahme der Personalkosten
während der vergangenen Jahre, nimmt
der betriebswirtschaftliche Druck auf
die SR RWS vor allem auch im Hinblick
auf die Finanzierung der anstehenden
Bauprojekte stetig zu. Eine Arbeitsgruppe wird sich deshalb im Jahr 2016 vertieft
mit diesen Fragestellungen auseinandersetzen und Lösungsansätze erarbeiten.
Vor diesem Hintergrund kommt auch dem
Projekt «Optimierung Zuweisermanagement und Integrierte Versorgung», das im
letzten Herbst gestartet wurde und 2016
weitergeführt wird, eine grosse Bedeutung zu.
Spitalbauprojekte
Ein weiterer Schwerpunkt bilden natürlich
die beiden Spitalbauprojekte Altstätten
und Grabs, die gemäss kantonaler Meilensteinplanung weitergeführt werden.
Läuft alles planmässig, erfolgt für den
Spitalneubau in Grabs der Spatenstich im
zweiten Quartal 2016.
SGI-Zertifizierung als grosses Ziel
Mit der Verpflichtung von Dr. Günther
Sumann als Leitender Arzt Intensivmedizin per 1. April 2016 konnte noch vor dem
Jahreswechsel ein wichtiger Meilenstein
für die SGI-Zertifizierung der Intensivstation, an der 2016 kontinuierlich weitergearbeitet wird, sichergestellt werden.
Grosse Aufgaben
Sie sehen, geschätzte Leserinnen und
Leser, auch im neuen Jahr erwartet uns
die eine oder andere «Knacknuss». Ich bin
aber sicher, dass wir die grossen Aufgaben
gemeinsam werden meistern können. In
diesem Sinne freue ich mich sehr auf die
weitere Zusammenarbeit mit Ihnen und
wünsche Ihnen für das noch junge Jahr
alles Gute und viel Erfolg.
Ausbau Leistungsangebot
Selbstverständlich soll auch das Leistungsangebot stetig weiter entwickelt
werden, z.B. im Bereich Orthopädie unter
der Leitung des neuen Chefarztes Dr.
Johannes Erhardt, mit dem weiteren Aufbau des Spezialangebots «PalliativeCare»
oder dem Lean-Hospital-Projekt »Optimierung Endoskopie», bei dem die Abläufe
in der Endoskopie an allen drei Standorten
vereinheitlicht und konsequent aus Patientensicht optimiert werden.
Neue Leitung Radiologie
Und, last but not least, dürfen wir gespannt
sein, welche Varianten und Modelle für eine
Kooperation mit der Radiologie des KSSG
erarbeitet werden. Dies erfolgt unter der
neuen Leitung des Departements Radiologie, Dr. Björn Stinn, in Zusammenarbeit
mit unseren Radiologiemitarbeitenden ab
1. März 2016.
Stefan Lichtensteiger
CEO SR RWS
Magazin für Mitarbeitende Spitalregion | 3 | ZOOM
BEGINNT JETZT
Magazin für Mitarbeitende Spitalregion | 4 | ZOOM
TITELTHEMA
JETZT GEHT'S LOS:
AKTUELLER STAND DER
BAUPROJEKTE
Während in Altstätten von den Vorbereitungen noch wenig zu sehen ist, haben die
ersten Arbeiten in Grabs bereits im Herbst
2015 begonnen.
MRT-Provisorium in Betrieb
Dort wurde als Vorbereitungsmassnahme
das MRT-Provisorium errichtet und im
Februar 2016 in Betrieb genommen (siehe Seite 6). Dieses Provisorium ist notwendig, da der Abbruch des bestehenden
MRT Voraussetzung für anschliessende
Erstellung der Neubauteile Ost und Süd
ist. Diese Teile des neuen Spitalgebäudes
entstehen hinter dem bisherigen Spital
und werden zum Abschluss dieser Bauphase provisorisch mit dem bestehenden
Spital verbunden. So kann der ungestörte Spitalbetrieb während der Bauphase
sichergestellt werden.
Fast alles wird neu gebaut
In den weiteren Bauphasen werden sukzessive die bestehenden Bauten abgebrochen und die weiteren Neubauteile in
Betrieb genommen. Bis zum Bau-Ende
im Jahr 2022 wird vom bestehenden Spital nur noch das Personalhaus erhalten
bleiben. In Altstätten hingegen bleibt das
Bettenhaus bestehen, wird aber totalsaniert. Die restlichen Gebäudeteile werden
dort ebenfalls neu gebaut.
Spitalbetrieb ist sichergestellt
In Grabs beginnen im Frühjahr die Bauarbeiten, während in Altstätten das Jahr
2016 genutzt wird, um die Bauprojektplanung abzuschliessen und die Planungsverfahren durchzuführen. Die Einreichung
des Baugesuches ist in Altstätten für Februar 2017 vorgesehen. Läuft alles planmässig, kann dort voraussichtlich im Herbst
2017 mit den Vorbereitungsarbeiten für
den Neu- und Umbau begonnen werden.
Geplant sind in dieser Phase Werkleitungsarbeiten, die Verlegung der Trafosta-
tion sowie die Erweiterung der Parkplätze
mit einem zusätzlichen Parkdeck. Mit diesen Massnahmen kann auch in Altstätten
der reibungslose Spitalbetrieb während
der Bauphase sichergestellt werden.
Provisorien notwendig
Während in Grabs nur ein Provisorium für
das MRI gebaut werden muss (bestehende
Gebäude werden als Provisorien genutzt),
werden in Altstätten die Provisorien Nord
(Küche, Radiologie) und Süd (Cafeteria,
Ärztebüros) für den Spitalbetrieb während
der Bauzeit benötigt. Nach dem Bezug
der Provisorien und dem Abbruch des
alten Bestandes beginnen die Bauarbeiten zum Neubau Behandlungstrakt, der
zum Abschluss dieser Phase voraussichtlich Ende 2020 in Betrieb gehen kann.
Anschliessend beginnt die Sanierung des
Bettentrakts, die bis 2022 abgeschlossen
werden soll.
Generationenprojekt
Ein Bauprojekt dieser Grössenordnung
ist eine grosse Herausforderung für alle
Beteiligten. Im Mittelpunkt steht dabei
die Aufgabe, mit den vorhandenen Mitteln
zukunftsorientiert und innovativ zu bauen,
denn ein Spital ist ein Generationenprojekt. Mit der neuen Infrastruktur wird die
SR RWS den gestiegenen Ansprüchen der
PatientInnen an Zimmergrösse und -ausstattung sowie Komfort gerecht. Zudem
lassen sich die betrieblichen Abläufe und
die räumliche Organisation gegenüber
der heutigen Situation entscheidend verbessern.
Mehr zu den Neubauprojekten finden Sie
ab Seite 8 im Interview mit den Bauverantwortlichen.
René Berli
Leiter Technik Medizintechnik Bau SR RWS
SPITALBAUTEN IN ZAHLEN
Spital Grabs
• Kosten: 137 Mio. CHF
• Gebäudelänge: ca. 140 m
• Gebäudebreite: max. 50 m
(ohne Vordach)
•
•
•
•
•
•
•
•
Nettogeschossfläche: ca. 23'600 m2
(ohne Aussenbauteile)
Nutzfläche: ca. 11'800 m2
Verkehrsfläche: ca. 6'200 m2
Funktionsfläche: ca. 5'600 m2
Fensterfläche: ca. 4'550 m2
Gebäudevolumen: ca. 105'400 m3
(ohne Aussenbauteile)
Beton: 21'400 m3
Stahl: 3’022’00 kg
Spital Altstätten
• Kosten: 85 Mio. CHF
•
•
•
•
•
Nettogeschossfläche: ca. 15'862 m2
Nutzfläche: ca. 7'342 m2
Verkehrsfläche: ca. 4'346 m2
Funktionsfläche: ca. 1'705 m2
Gebäudevolumen: 63'329 m3
•
•
Grundstückfläche: 11'775 m2
Umgebungsfläche: 9'052 m2
Magazin für Mitarbeitende Spitalregion | 5 | ZOOM
Mit dem «Ja» zu den Spitalbauprojekten im November 2014 ging ein Aufatmen durch die
Spitalregion, denn nach 15 Jahren Baumoratorium fiel damit der offizielle Startschuss für die
Bauprojekte in Grabs und Altstätten. Nach weiteren 15 Monaten intensiver Planung und Vorbereitung geht es jetzt an die Umsetzung.
NEWS
Magazin für Mitarbeitende Spitalregion | 6 | ZOOM
GEBURTSHILFE-SCHÄTZ-WETTBEWERB
MIT ZWEI GEWINNERINNEN
Die Geburtshilfliche Abteilung
im Spital Grabs lud alle Mitarbeitenden dazu ein, die zu
erwartende Geburtenzahl für
2015 zu schätzen.
Mit 815 Babys, die im Spital Grabs zur
Welt kamen, konnte im Jahr 2015 erneut
ein Geburtenrekord verzeichnet werden.
Unter den zahlreichen Teilnehmenden
aus allen Abteilungen errieten Merima
Dautovic und Ursina Schmuckli die exakte
Geburtenzahl.
Seraina Schmid
Leitung Departement Gynäkologie &
Geburtshilfe SR RWS
ERFOLGREICHE LERNENDE KÖCHE
Vier NachwuchsköchInnen aus dem Spital Walenstadt stellten beim alle zwei Jahre stattfindenden Kochwettbewerb für lernende Köche unter dem Patronat der «gastroformation glarnerland» ihr Können unter Beweis - mit grossem Erfolg.
Beim Wettbewerb im November 2015
waren Robin del Pietro, Larissa Riget,
Marlen Kurath und Alessandro Bühler
(von links) mit grossem Elan und Ehrgeiz
dabei. Vier Monate lang hatten sie sich mit
ihren Coachs Andreas Steiner und Michel
Saurer und unter der Führung von Dario
Signorell akribisch vorbereitet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn der
Kochnachwuchs holte zweimal Silber und
zweimal Gold. Wir gratulieren herzlich!
Peter Wissmann
Leiter Küche Spital Walenstadt
Der Neubau des Spitals Grabs erfolgt in mehreren Etappen.
Als erste Massnahme wurde im Herbst 2015 ein Provisorium
für die Magnetresonanztomographie (MRT) erstellt.
Damit kann der Spitalbetrieb während der
Bauzeit sichergestellt werden. Auf einer
Fläche von rund 140 m2 entstand zwischen
dem Notfall und dem Helikopterlandeplatz
ein 4,5 Meter hohes Gebäude. Die Kosten
dafür sind Bestandteil der Investitionskosten für den Neubau.
Im Dezember 2015 wurden die Bauarbeiten für das MRT-Provisorium abgeschlossen sowie das neue MRT geliefert und in
Betrieb genommen. Bis zur Fertigstellung
der Radiologie im Jahr 2021 findet das
MRT Platz im Provisorium.
Das neue MRT ist technisch hoch entwickelt und hat eine Leistung von 3 Tesla
(bisher 1,5). Alle notwendigen Spulen sind
vorhanden. Bereits die ersten Bilder zeigten die hohe Qualität der Bildgebung.
Seit 19. Februar 2016 läuft der Routinebetrieb ausschliesslich im Provisorium. Das
alte Gerät wird im Zuge des Baugrubenaushubs für den Neubau entfernt.
Jochen Steinbrenner
Leiter Ressort Medizinische Querschnittsfunktionen
BEGEGNUNGSTAG IM SPITAL ALTSTÄTTEN
Das Spital Altstätten ist langjähriger Partner des Vereins RHYBOOT und hat auch in diesem
Jahr beim «Partnerschaftlichen Begegnungstag» mitgemacht, bei dem Menschen mit geistiger und körperlicher Beeinträchtigung den Arbeitsalltag in Firmen kennen lernen können.
Im Rahmen dieser Veranstaltung, die im
Dezember 2015 bereits zum zehnten Mal
stattfand, erhielten vier Menschen mit
geistiger und körperlicher Beeinträchtigung einen Eindruck von der Arbeit im
Spital Altstätten. Sie konnten in die Bereiche Küche, Reinigung und in der Pflege
(Station B) hineinschnuppern und hatten
viel Spass dabei.
Sara Reisenhofer-Weber
Personalbereichsleiterin Human Resource
Management SR RWS
Magazin für Mitarbeitende Spitalregion | 7 | ZOOM
MRT-PROVISORIUM IM SPITAL GRABS
SEIT FEBRUAR IN VOLLBETRIEB
Magazin für Mitarbeitende Spitalregion | 8 | ZOOM
INTERVIEW
Der Startschuss für die Spitalbauprojekte ist für die Verantwortlichen in der SR RWS längst
gefallen. Bevor die Bauarbeiten im Frühjahr beginnen, berichten René Berli, Reto Casutt und
Martin Kolb über die Vorarbeiten und die Herausforderungen, die ein Bauprojekt in dieser Grösse mit sich bringt.
Im November 2014 fand die Bauabstimmung statt. Was hat sich seither getan?
Berli: Inzwischen wurde bei beiden
Bauprojekten die Detailplanung durchgeführt. Zudem wurden Informationsveranstaltungen für Mitarbeitende und Anrainer
abgehalten oder sind in Planung.
Casutt: In Grabs liegt inzwischen die Baugenehmigung vor. Der Baubeginn sollte
im März oder April erfolgen.
Kolb: In Altstätten hat die letzte Nutzersitzung im Januar stattgefunden. 2016 wird
genutzt, um alle Abklärungen zu machen,
damit Anfang 2017 die Baueingabe erfolgen kann.
Wer ist für den Bau verantwortlich?
Berli: Der Spitalliegenschaften gehören
derzeit noch dem Kanton. Deshalb ist
das Hochbauamt der Bauherr für beide
Spitalbauprojekte. Die Zusammenarbeit
ist sehr gut und wir profitieren von einem
grossen Mitspracherecht.
Das heisst, die Bauprojekte werden komplett vom Hochbauamt abgewickelt, oder
gibt es auch Verantwortliche direkt in
der Spitalregion?
Berli: Das Hochbauamt hat in Zusammenarbeit mit dem Architekten die Projektleitung. Wir sind aber im Projektteam
vertreten. Zudem gibt es an jedem Standort einen internen Projektkoordinator: in
Grabs Reto Casutt und in Altstätten Martin
Kolb.
Kolb: In der Planungsphase bis zur Umsetzung ist die Koordinationsstelle in Altstätten mit Thomas Recktenwald besetzt.
Welche Aufgaben haben die internen
Projektkoordinatoren?
Berli: Sie sind die zentrale Koordinationsstelle für sämtliche Neubaubelange und
fungieren als Drehscheibe zwischen den
internen Bedürfnissen und den Anliegen
der externen Partner.
Das hört sich nach sehr viel Arbeit an.
Wurde die Abteilung dafür erweitert?
Berli: Wir haben bereits Anfang 2015
überlegt, wie die Struktur aussehen muss,
damit wir diese Aufgabe bewältigen können. Deshalb wurden die Technik-Teams
in Altstätten und Grabs aufgestockt, damit
der Leiter Technik mehr freie Ressourcen
für den Neubau erhält.
Casutt: In meinem Team ist ein neuer
stellvertretender Leiter Technik dazugekommen. Dadurch werde ich im Tagesgeschäft entlastet.
Kolb: In Altstätten läuft es ähnlich. Allerdings ist in meinem Team ein Fachspezialist mit Schwerpunkt Telefonie dazu
gekommen, weil ich bereits einen Stellvertreter hatte, dadurch werde im technischen Bereich entlastet.
DIe meisten können sich vorstellen, wie
ein Einfamilienhaus oder ein Wohnblock
gebaut wird. Was ist anders bei einem
Spitalbau?
Berli: Die grösste Schwierigkeit dabei ist,
dass der Betrieb während der gesamten
Bauzeit 365 Tage im Jahr und 24 Stunden
täglich aufrechterhalten werden muss.
Kolb: Ein Haus kann man bauen, ohne
dass bereits jemand darin wohnt. Im Spital
geht das nicht. Die Komplexität der Anlage
und dass die Prozesse auch während der
Bauzeit weiterhin funktionieren müssen,
ist eine grosse Herausforderung.
Casutt: Den grössten Unterschied machen
die Komplexität, die Grösse, die Prozesse
und die Bedürfnisse der NutzerInnen. Diese Bedürfnisse sind sehr unterschiedlich
und oft nur schwer zu vereinbaren. Beispielsweise reicht es im Spital nicht aus,
dass ein Bodenbelag schön aussieht, er
muss auch leicht zu reinigen sein und den
hygienischen Vorgaben entsprechen.
Was sind die grössten Herausforderungen?
Casutt: Ein Spital baut man nicht jeden
Tag, es ist ein Generationenprojekt, das
die Bedürfnisse der NutzerInnen für die
nächsten 30 oder 40 Jahre abdecken
muss, was auch bedeutet, dass nicht alle
Beteiligten schon Erfahrung mit Spitalbauten haben.
Kolb: Das Schwierigste ist, alle Bedürfnisse und Anforderungen mit den vorhandenen Mitteln umzusetzen.
Berli: Das Budget ist durch die Volksabstimmung vorgegeben. Jetzt muss das
Spital unter Einhaltung dieses Budgets
nutzergerecht gebaut werden. Speziell ist
ausserdem die hohe Zahl der verschiedenen Nutzer und der damit verbundene
Zeitaufwand. Es kommt vor, dass für einen
Raum von 20 m2 zehn verschiedene Nutzer
involviert sind. Für diese ist die Bauplanung eine Zusatzaufgabe, die neben dem
normalen Tagesgeschäft erledigt werden
muss.
Ein Spitalbau ist, wie erwähnt, ein Generationenprojekt. Wie plant man so etwas?
Berli: Das ist eine ganz besondere Aufga-
Magazin für Mitarbeitende Spitalregion | 9 | ZOOM
«GENERATIONENPROJEKT»
Magazin für Mitarbeitende Spitalregion | 10 | ZOOM
INTERVIEW
be, denn die Planung basiert auf Erfahrungswerten aus der Vergangenheit.
Gleichzeitig müssen wir Lösungen für die
nächsten 30 Jahre finden. Wir schaffen
eine Infrastruktur für Behandlungsmethoden, die es zum Teil noch gar nicht
gibt. Diesen Spagat gilt es es so gut wie
möglich zu üzu machen und unter Berücksichtigung zukünftiger Eventualitäten eine
funktionierende Infrastruktur zu schaffen.
Bauen während des laufenden Betriebs,
was bedeutet das konkret?
Casutt: Der Bestand wird in Etappen abgelöst. Der Betrieb muss während der
gesamten Bauzeit aufrechterhalten werden.
Kolb: Bei beiden Bauvorhaben sind Provisorien notwendig. Mehrere Zügelaktionen
lassen sich nicht verhindern. Für die Mitarbeitenden bedeutet das, dass Automatismen, die jahrelang funktioniert haben,
auf einmal nicht mehr gehen. Türen,
die bisher benutzt werden konnten, sind
gesperrt, Dinge befinden sich an anderen
Orten, etc.
Berli: Man muss extrem flexibel und agil
sein, denn wir wissen nicht genau, was auf
uns zukommt. Das Projekt dauert so lange, da kann viel passieren.
und dem Aushub ganz anders aussehen.
Das bedeutet unter anderem, dass der
Aussenbereich des Restaurants wegfällt.
Zudem müssen die MitarbeiterInnen und
PatientInnen mit mehr Lärm, Verkehr und
Staub rechnen. Auch der Zugang zum Spital kann situativ verändert sein, da nicht
mehr alle Ein- und Ausgänge wie gewohnt
genutzt werden können.
Ein so grosses Projekt vom Plan in die
Realität umzusetzen klingt schwierig.
Was wird gemacht, damit die Prozesse
optimal geplant werden können?
Berli: Im Bereich Patientenzimmer zum
Beispiel bauen wir ein komplettes Musterzimmer und richten es dem Neubau
entsprechend ein. Das ist wichtig, damit
die Planung der Prozesse auch der Praxis
gerecht wird. Hier geht es unter anderem
um Pflegeprozesse, Reinigung und Technik.
man nicht übersehen, dass es zwei Standorte mit unterschiedlichen Anforderungen
und auch unterschiedlichen Leistungsangeboten sind.
Casutt: Für viele Beteiligte bedeuten zwei
Bauprojekte viel zusätzlichen Zeitaufwand, weil sie bei der Planung an beiden
Standorten involviert sind, beispielsweise
die Ressortleiter.
Berli: Man muss auch die Synergien sehen.
So werden beispielsweise bei der Planung
der integrierten OP-Säle in Altstätten die
Erfahrungen aus Grabs genutzt.
In Grabs und Altstätten passiert baulich in den nächsten Jahren viel. Wird in
Walenstadt auch investiert?
Berli: Aufgrund der Neubauten in Altstätten und Grabs werden die Gelder für den
baulich-betrieblichen Unterhalt in den
nächsten Jahren vorwiegend in Walenstadt eingesetzt. Das sind im Jahr 2016
ca. 1.6 Millionen Franken für Renovierung,
Sanierung und Werterhaltung. Damit wird
in diesem Jahr in Walenstadt unter anderem die Palliative Care ausgebaut und die
Gebärabteilung renoviert. In der Langfristplanung ist auch hier eine Sanierung
vorgesehen.
In Grabs geht es bald los. Worauf müssen
sich die Mitarbeitenden einstellen?
Casutt: Das wird ein grosser Einschnitt.
Bereits zu Beginn der Bauarbeiten wird die
Umgebung wegen der Baustellenzufahrt
Die SR RWS ist die einzige Spitalregion im
Kanton St. Gallen, die zwei Bauprojekte
an zwei unterschiedlichen Standorten
gleichzeitig zu betreuen hat. Was bedeutet das in der Praxis?
Berli: Das ist eine enorme Belastung für
alle Beteiligten. Durch den zeitversetzten
Baubeginn in Altstätten können wir dort
aber auch von den Erkenntnissen aus
Grabs profitieren. Auch wenn es Synergien
gibt, die Baukoordination muss dennoch
an beiden Standorten vor Ort erfolgen.
Kolb: Trotz aller Gemeinsamkeiten darf
René Berli
Reto Casutt
Martin Kolb
Funktion: Leiter Technik, Medizintechnik
& Bauten SR RWS
In der SR RWS seit: August 2012
Funktion: Leiter Technik Spital Grabs und
Koordinator Neubau Spital Grabs
In der SR RWS seit: November 2009
Funktion: Leiter Technik Spital Altstätten
und Koordinator Neubau Spital Altstätten
In der SR RWS seit: März 1997
Das Interview führte Andrea Bachmann,
Leiterin Kommunikation & Marketing
SR RWS, Redaktionsleitung
RESSORT INNERE MEDIZIN
Die überdurchschnittlich positiven Bewertungen der FMH-Beurteilung 2015 zeigen, dass die
Fort- und Weiterbildung von AssistenzärztInnen im Departement Innere Medizin einen wichtigen Stellenwert und hohe Qualität hat.
Diese Beurteilung der FMH (Verbindung
Schweizerische Ärztinnen und Ärzte) ist
besonders aussagekräftig, da die Bewertungen von ÄrztInnen abgegeben werden,
die sich noch in Weiterbildung befinden
oder diese nicht länger als zwei Monate
vor dem Umfragetermin abgeschlossen
haben. Dabei werden acht Dimensionen
evaluiert (u.a. Fachkompetenz, Lernkultur, Führungskultur) und schweizweit verglichen. 2015 wurden 7'274 Fragebogen
für 324 Weiterbildungsstätten von der
ETH ausgewertet.
Hohe Globalbewertungen
Unsere drei Kliniken erhielten bei der Globalbeurteilung auf einer Skala von 0 bis 6
sehr gute Werte. Altstätten erreichte
einen Wert von 5.7, in Walenstadt lag die
Beurteilung mit 5,8 sogar noch höher.
Auffallend ist hier die Bewertung bei Entscheidungskultur (6.0) und Betriebskultur
(5,9). Grabs erreichte eine Globalbewertung von 5.8. Hier wurden vor allem die
Bereiche Entscheidungskultur und Führungskultur hoch bewertet.
Weiteres Potenzial vorhanden
Verbesserungsmöglichkeiten bestehen
für alle drei Kliniken beim Transfer der
Fort- und Weiterbildungen in die fallbezogene Arbeit im Spitalalltag. Ein weiterer
Beweis für das grosse Engagement der
verantwortlichen KaderärztInnen lieferte
die Verleihung des SWIF-Awards (Schweiz.
Institut für ärztliche Fort- und Weiterbildung) im November 2015. Thorsten Meuthen, Oberarzt mbF Innere Medizin Altstätten, wurde dort für sein Engagement
als Weiterbildungsverantwortlicher ausgezeichnet.
Christof Köppel
Ressortmanager Innere Medizin
MEMORY CLINIC NEU IN WALENSTADT
Am 1. März wurde die Memory Clinic Werdenberg-Sarganserland im Spital Walenstadt eröffnet,
die vom Departement Akutgeriatrie in Kooperation mit dem Psychiatriezentrum WerdenbergSarganserlad in Trübbach geführt wird.
Das Psychiatrie-Zentrum WerdenbergSarganserland in Trübbach hat bereits
ambulante Demenzabklärungen angeboten. Diese werden jetzt neu am Spital
Walenstadt durchgeführt.
Seit 2010 gibt es in der Spitalregion die
Memory Clinic Rheintal am Standort Altstätten, ebenfalls in Kooperation mit den
Psychiatrischen Diensten Süd, Standort
Heerbrugg. Die beiden Memory Kliniken
werden nun zu einer Institution zusammengeführt, der Memory Clinic Rheintal-Werdenberg-Sarganserland, mit den
Standorten Altstätten und Walenstadt.
Die Memory Clinic bietet ambulante
Demenzabklärungen an, die durch ein
interprofessionelles Team (GeriaterIn,
NeurologIn, PsychiaterIn, Neuropsycholo-
gIn, Psychiatriepflege, etc.) durchgeführt
werden. Die Memory Clinic WerdenbergSarganserland ist im Spital Walenstadt in
den Räumlichkeiten der Station B2 integriert. Die Abklärungen finden in einem
zweiwöchentlichen Rhythmus statt.
Birgit Schwenk
Chefärztin Akutgeriatrie SR RWS
Magazin für Mitarbeitende Spitalregion | 11 | ZOOM
INNERE MEDIZIN: ERSTKLASSIGE
FORT- UND WEITERBILDUNG
RESSORT OPERATIVE FÄCHER
Magazin für Mitarbeitende Spitalregion | 12 | ZOOM
OPTIMALE ARBEITSVORAUSSETZUNGEN
DURCH INTEGRIERTE OP-SÄLE
Für die operativen Fächer bedeuten die Neubauten nicht nur neue Räumlichkeiten, sondern
auch deutliche Verbesserungen der Technik. Die neuen OP-Säle sind mit integrierter OPTechnik ausgestattet und ermöglichen eine lückenlose Dokumentation und Kommunikation.
Wenn voraussichtlich 2018 in Grabs und
2020 in Altstätten die neuen OP-Säle in
Betrieb genommen werden, beginnt mit
den insgesamt sieben integrierten OPSälen (5 in Grabs, 2 in Altstätten) ein neues
Zeitalter für die Operativen Fächer.
Zentrale Steuerung
Dieses System bringt sowohl im Operationssaal grosse Vorteile als auch bei der
Vor- und Nachbereitung der Eingriffe. Im
OP-Saal können durch die zentrale Steuerung aller Geräte und Systeme über einen
Touchscreen die Abläufe effizienter gestaltet werden.
Modernste Technik
So erlauben beispielsweise hinterlegte
Benutzerprofile einen schnellen Wechsel
zwischen OperateurInnen und Fachrichtungen. Auch fachübergreifende Eingriffe sind dadurch leichter durchzuführen.
Durch integrierte Audio- und Videotechnik
ist ausserdem eine optimale Kommunikation innerhalb und ausserhalb des OPSaals möglich.
Neues Raumkonzept
Ein durchdachtes Raumkonzept unterstützt die Arbeit der OP-Teams zusätzlich,
denn Monitore an Deckenarmen erlauben
ein optimales und ergonomisches Arbeiten zugleich. Kabel, die über den Boden
geführt werden, sind ebenfalls Vergangenheit, durch die Deckenversorgungseinheiten werden Stolperfallen eliminiert.
Auch die Raumsteuerung erfolgt zentral
und umfasst unter anderem Aspekte wie
Beleuchtung, Lüftung und Kommunikation.
Integrierte OP-Säle bedeuten nicht nur ein
effizienteres Arbeiten für die OperateurInnen, sie unterstützen alle Prozesse, die
mit der OP zusammenhängen. So ist ein
durchgehendes Work-Flow-Management
(Arbeitsablaufsverwaltung) die Basis für
optimale Patientensicherheit. Dabei helfen elektronische Checklisten bei der Verifizierung von Patientendaten, Geräteeinstellungen und Eingriffsart.
High-Tech Dokumentation
Die zentrale Steuerung im OP-Saal ist
auch die Grundlage für die Dokumentation. Dazu gehören unter anderem intraoperative Bilder und Videos in HD-Qualität.
Diese ermöglichen auch die Verbindung
zwischen OP-Saal und Arztzimmer, denn
sie können unter anderem für Videokonferenzen und Streams eingesetzt werden,
beispielsweise für eine externe OP-Überwachung oder zum Einholen einer Zweitmeinung.
OP-Management
Auch das OP-Management profitiert von
der neuen Technik, denn Kameras im OPSaal ermöglichen ein effizientes Management. Durch die kontinuierliche Vernetzung von verschiedenen Räumen (u.a.
Aufwachraum, Patientenschleuse) können
beispielsweise Wechselzeiten ohne Qualitätsverlust optimiert werden.
Diego De Lorenzi
Leiter Ressort Operative Fächer SR RWS
RESSORT MEDIZINISCHE QUERSCHNITTSFUNKTIONEN
Ende Februar ging Dr. med. Johannes Heyder nach langjähriger Tätigkeit als Departementsleiter und Chefarzt Radiologie der Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland in den
verdienten Ruhestand. Er hat nicht nur die Radiologie sondern auch die Entwicklung in der
Spitalregion mitgeprägt.
Johannes Heyder hat 1995 mit einer
kleinen Abteilung mit 4 MTRAs und einer
halben Sekretariatsstelle begonnen, die
Radiologie aufzubauen. An Radiologiegeräten standen ein CT, ein Mammographiegerät, ein Ultraschall, die Durchleuchtung
und das Skelettröntgen zur Verfügung.
Leistungsangebot stetig ausgebaut
Unter seiner Leitung wurde das Leistungsangebot sowohl für die SpitalpatientInnen als auch für die PatientInnen der
ZuweiserInnen stetig auf- und ausgebaut.
2002 wurde die Anerkennung als radiologische Weiterbildungsstätte erreicht
und im gleichen Jahr auch das erste MRT
installiert. Im folgenden Jahr wurden stereotaktische Biopsien eingeführt und 2007
das CT erneuert. Zwei Jahre später wurde
nach einer umfangreichen Aufbauarbeit
das zwischenzeitlich zertifizierte Brustzentrum eröffnet sowie 2010 das Mammascreening eingeführt. Parallel wurde
bereits ab 2000 die digitale Bildgebung
(PACS) bis hin zu einem voll digitalisierten
Workflow im RIS eingeführt und 2010 auf
das aktuelle kantonale System umgestellt.
Zahlreiche Meilensteine
Weitere Projekte waren die Übernahme
der Praxis Dr. Raschle und deren Integration im Spital Walenstadt sowie die
Installation des neuen 64-Zeilen-CT 2015
und schlussendlich das neue 3T-MRT
zum Jahreswechsel 2015/16. Auch die
äusserst positive Entwicklung der Zahlen der Schnittbilduntersuchungen und
der personelle Ausbau der Abteilung zur
Abdeckung aller radiologischen Untersuchungsmethoden können als Meilensteine genannt werden. Neben seiner Tätigkeit als Chefarzt hat Johannes Heyder das
Spital Grabs mehr als vier Jahre lang als
Spitalleiter in der Geschäftsleitung vertre-
ten. Er kann auch hier auf viele Erfolge
zurückblicken.
Nachfolger Dr. Björn Stinn
Sein Nachfolger als Leiter Departement
Radiologie SR RWS, Dr. Björn Stinn, Leitender Arzt Radiologie am Kantonsspital
St. Gallen, hat Anfang März 2016 seine
Arbeit im Rahmen des Kooperationsprojektes aufgenommen.
Johannes Heyder übergibt eine bestens
ausgestattete und funktionierende Radiologie. Wir wünschen ihm für den nächsten
Lebensabschnitt alles Gute und bedanken uns herzlich für seine innovative und
erfolgreiche Tätigkeit in der SR RWS.
Jochen Steinbrenner
Leiter Ressort Medizinische Querschnittsfunktionen
Magazin für Mitarbeitende Spitalregion | 13 | ZOOM
PRÄGENDER EINFLUSS AUF DIE
ENTWICKLUNG IN DER RADIOLOGIE
RESSORT PFLEGE & MTT
Magazin für Mitarbeitende Spitalregion | 14 | ZOOM
FRISCHER WIND IN DEN THERAPIEDIENSTEN DURCH NEUES LEITUNGSTEAM
Im Leitungsteam der Therapie-Dienste gab es im vergangenen Jahr grosse Veränderungen
durch die Pensionierung von David Kennedy in Grabs und den Weggang von Marco Grünenfelder in Walenstadt. Neben Martin Boll in Altstätten leiten seit Herbst Nicole Senn in Grabs und
Christoph Rüedi in Walenstadt die Therapie-Dienste in der SR RWS.
Martin Boll übernahm bereits 2013 nach
Tätigkeiten in verschiedenen Physiotherapiepraxen die Abteilungsleitung der Therapie-Dienste im Spital Altstätten. Nicole
Senn hat nach zwei Jahren in einer Rehabilitationsklinik im Oktober 2011 ins Spital
Grabs gewechselt und im Herbst 2015 die
Leitung Therapie-Dienste übernommen.
Als dritter im Bunde ist Christoph Rüedi, ebenfalls seit Herbst 2015, Leiter der
Therapie-Dienste in Walenstadt. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der
Physiotherapie, sowohl im Spitalumfeld
als auch in der Physiotherapiepraxis. Die
Aufgabe dieses Teams ist vorwiegend die
Leitung der Therapie-Dienste am jeweiligen Standort. Gemeinsam werden zudem
standortübergreifende Themen bearbeitet. So gibt es beispielsweise einen regelmässigen Austausch beim CardioFit-Programm an den verschiedenen Standorten.
Neben Schmerzreduktion geht es oft um
Kräftigung, Gleichgewichtstraining, sensomotorische Verbesserung und kognitives Training. Dies wird vor allem durch
Anleitung zur Selbsthilfe sowie gemeinsames Training und Beratung erreicht.
bereichen, sowohl ambulant als auch stationär. Dies umfasst neben chirurgischen
und internistischen PatientInnen auch die
Behandlung von geriatrischen und palliativen PatientInnen sowie die Stroke Unit
und die Intensivstation in Grabs.
Ambulante und stationäre Tätigkeit
In der SR RWS arbeiten die PhysiotherapeutInnen in den verschiedensten Fach-
Andrea Bachmann
Leitung Kommunikation & Marketing,
Redaktionsleitung
Martin Boll, Spital Altstätten
Nicole Senn, Spital Grabs
Christoph Rüedi, Spital Walenstadt
Bachelor in Physiotherapie, Master in
Manueller Therapie
Weitere Ausbildungen: ESP Sportphysiotherapie, FDM Fasziendistorsionsmodell
Dipl. Physiotherapeutin FH
Weitere Ausbildungen: neurolog. Physiotherapie, Physiotherapie auf der Intensivstation, Beckenbodentherapie für Frauen
Bachelor in Physiotherapie, Master of
Advanced Studies in Sports Physiotherapy
Weitere Ausbildungen: Executive Master in
Business Administration (9/2016)
Verbesserung der Lebensqualität
Der Bereich Therapie-Dienste beinhaltet die Disziplinen Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie. Bei allen drei
Berufsgruppen steht eine Verbesserung
der Beschwerden und somit eine Steigerung der Lebensqualität im Mittelpunkt.
FACHBEREICH FINANZEN
In einem Spital ist eine riesige Menge sensibler Daten vorhanden: Patienten- und Personaldaten, Patientenberichte, Gutachten und vieles mehr. Ein umfassender Datenschutz ist hier
besonders wichtig. Aus diesem Grund hat sich die Geschäftsleitung der SR RWS entschieden,
als erstes Spital im Kanton St. Gallen am freiwilligen Datenschutzaudit des Kantons teilzunehmen. Dabei wurde der SR RWS ein durchweg gutes Zeugnis ausgestellt.
In einem Spitalunternehmen beschränkt
sich der Datenschutz nicht auf wenige Personen oder Funktionen, denn nahezu alle
sind mit sensiblen Daten konfrontiert: Das
Reinigungspersonal, das Ärztebüros reinigt und Krankenakten auf dem Schreibtisch sieht, oder die Mitarbeitenden in
der Küche, die mit den Diätvorschriften
Informationen über Erkrankungen von
PatientInnen erhalten. Die hohe Anzahl
sensibler Daten und die grosse Menge an
Mitarbeitenden, die im Alltag mit diesen
Daten zu tun haben, erfordert eine besondere Sorgfalt im Sinne des Patientenschutzes - es sollen nicht die Daten, sondern die
PatientInnen geschützt werden.
Besondere Sorgfalt notwendig
Durch die zunehmende Digitalisierung
werden sich die Anforderungen in diesem
Bereich in den nächsten Jahren weiter
erhöhen. Besonders kritisch sind neben
den klassischen Datenschutzthemen
jene Verletzungen des Datenschutzes, die
sozusagen «nebenbei» passieren. Dazu
gehört zum Beispiel eine Unterhaltung
über PatientInnen in der Cafeteria oder auf
dem Gang. In einem Regionalspital kommt
es zudem nicht selten vor, dass man unter
den PatientInnen Menschen trifft, die man
kennt. Gerade hier darf der Datenschutz
nicht vergessen werden.
Dabei wurden verschiedene Abteilungen vom Auditorenteam besucht. Durch
die Befragung von MitarbeiterInnen und
durch die Analyse der ausgefüllten Selbstdeklarationen entstand ein umfassendes
Bild vom Datenschutz in der SR RWS. Die
Auditoren konnten feststellen, dass bei
den Mitarbeitenden ein grosses Bewusstsein für den Datenschutz vorhanden ist,
und dass die erforderlichen Massnahmen
durchwegs angewendet werden.
Bewusstsein vorhanden
Dass der Datenschutz in den meisten
Fällen von den Mitarbeitenden eingehalten wird, zeigt das Datenschutzaudit, das
im September 2015 durchgeführt wurde.
Gelebten Datenschutz verbessern
Nachholbedarf gibt es beim «gelebten
Datenschutz». Das betrifft unter anderem
Büros und Schränke, die nicht immer versperrt werden, wenn das Büro verlassen
wird, oder das Abmelden vom Computer.
Dabei trägt schon diese einfache Massnahme zur Vermeidung von DatenschutzVerletzung bei. Verbesserungsmöglichkeiten gibt es darüber hinaus beim Umgang
mit Passwörtern sowie bei Unterhaltungen an öffentlichen Plätzen.
Datenschutz-Flyer
Die SR RWS hat für Mitarbeitende einen
Flyer mit Informationen zum Datenschutz
zusammengestellt, der im Intranet verfügbar ist und an allen Computerarbeitsplätzen aufliegt.
Andreas Irion
Datenschutzbeauftragter SR RWS
Magazin für Mitarbeitende Spitalregion | 15 | ZOOM
DATENSCHUTZAUDIT STELLT DER
SR RWS EIN GUTES ZEUGNIS AUS
FACHBEREICH BETRIEB & ORGANISATION
Magazin für Mitarbeitende Spitalregion | 16 | ZOOM
ZENTRALLAGER SORGT FÜR EFFIZIENTE
WARENVERTEILUNG IN DER SR RWS
Die steigende Anzahl der medizinischen Verbrauchsartikel hat in den letzten Jahren speziell
in Altstätten und Grabs zu Platzmangel und einer ineffizienten Nutzung von Lagerräumlichkeiten geführt. Deshalb wurde im Sommer 2012 erstmals intensiv über eine mögliche Lagerzentrierung in der SR RWS gesprochen. Inzwischen wurde dies erfolgreich umgesetzt.
Nach einer Machbarkeitsstudie und einer
Variantensammlung wurde eine detaillierte und aussagekräftige Nutzwertanalyse erstellt. Dabei wurde ermittelt,
welche Logistik- und Versorgungsvariante für die SR RWS die nachhaltigste
und betriebswirtschaftlich sinnvollste
Lösung ist, unter Berücksichtigung der
Bauprojekte in den Spitälern Altstätten
und Grabs. Die wichtigste Erkenntnis der
Nutzwertanalyse war, dass die Logistik
eine nicht unwesentliche Kompetenz darstellt, die eigenständig durch die SR RWS
abgewickelt werden muss.
Standort Walenstadt optimal
Im Rahmen der weiteren Planung erwies
sich der Standort Walenstadt für ein Zentrallager SR RWS am besten geeignet.
Dabei wurde auch berücksichtigt, dass im
März 2011 das Zentrallager in Walenstadt
die neuen Räumlichkeiten unter dem Notfall bezogen hatte und dadurch bereits auf
eine bestehende In-frastruktur zugreifen
konnte. Dennoch waren aufgrund des
veralteten Warenlifts und der fehlenden LKW-Rampe bauliche Massnahmen
unumgänglich.
Baustart im Sommer 2014
Das Projekt wurde nach einer einjährigen Planungsphase im Dezember 2013
vom Regierungsrat genehmigt. Allerdings
sorgte ein Wasserschaden nach dem
Baustart im Sommer 2014 für ungeplante Verzögerungen. Durch Improvisationsgeist und grossen Einsatz des Logistikpersonals im Spital Walenstadt konnte
dennoch die reibungslose Materialversorgung des Standortes während der Bauzeit
lückenlos gewährleistet werden.
Betriebskonzept für Zentralisierung
Paralell zu den Bauarbeiten wurde ein
detailliertes Betriebskonzept für die
anstehende Zentralisierung ausgearbeitet. Es galt, kritische Stimmen unter
den Materialverbrauchern aufzunehmen
und gleichzeitig zu überzeugen, dass die
Zentralisierung keine Versorgungslücken
bedeutet.
Für das Logistikpersonal standen jedoch
grössere Veränderungen an. Langjährige und liebgewonnene Arbeitsstandorte
mussten gewechselt und eingespielte
Arbeitsabläufe komplett geändert werden. Im August 2015 konnte das Lager
in Lager in Altstätten reibungslos nach
Walenstadt transferiert werden.Einen
Monat nach dieser erfolgreichen Umstellung folgte auch das Lager Grabs.
Tägliche Lieferungen aus Walenstadt
Seit diesem Zeitpunkt werden die Spitäler
Grabs und Altstätten täglich mit medizinischen Verbrauchsmaterialien vom Zentrallager SR RWS in Walenstadt versorgt.
Vor Ort sorgen LogistikmitarbeiterInnen
für die Feinverteilung der Materialien auf
den einzelnen Stationen und Abteilungen
mit dem bewährten KANBAN-System.
Jrene Schneider
Einkäuferin Spital Walenstadt
GESCHÄFTSLEITUNG
Im Januar 2016 hat die Vorberatende Kommission zum Thema «Übertragung der Spitalimmobilien» (an die St. Galler Spitäler) getagt und die Empfehlung an das Parlament abgegeben,
diesen Schritt umzusetzen. Damit steht eine Entscheidung bevor, die in den meisten anderen
Kantonen bereits vollzogen wurde, und die wichtige Veränderungen für die SR RWS bringt.
Vereinfacht erklärt, steht die Spitalregion
bezüglich Immobilien vor derselben Frage wie viele Privatpersonen: Mieten oder
Eigentum?
Immobilienabschreibung statt Miete
Derzeit gehören die Spitäler dem Kanton
St. Gallen, die Spitalbetreiber bezahlen
dafür eine sogenannte Nutzungsentschädigung (Miete). Mit der Immobilienübertragung wäre die SR RWS Eigentümerin
der Spitäler. Es würde zwar keine Miete
mehr anfallen, dafür müssten aber die
Immobilien abgeschrieben und die Darlehen für die Spitalfinanzierung verzinst
werden. Auch die Kosten für die Instandhaltung, die derzeit überwiegend vom
Kanton getragen werden, müsste dann die
SR RWS übernehmen.
Mehr unternehmerische Freiheit
Kostenmässig besteht für die SR RWS
kaum ein Unterschied zwischen Mietund Eigentumslösung, dennoch bringt die
Immobilienübertragung grosse Vorteile für
die Spitalregion. Der Hauptvorteil liegt für
die Spitalregion in der Stärkung der unternehmerischen Freiheit, weil Investitionestscheidungen von der Politik abgekoppelt und dadurch schneller gefällt werden
können. So kann rascher auf Marktentwicklungen reagiert werden. Damit würden für die SR RWS gleiche Bedingungen
geschaffen wie für Privatspitäler, was im
härter werdenden Konkurrenzkampf nicht
unterschätzt werden darf.
Know-how-Transfer notwendig
Gleichzeitig bedeutet die Immobilienübertragung eine steigende Komplexität und
Verantwortung im Bereich Bauten und
Technik. Know-how, das bisher im Baudepartement vorhanden war, wird nun in
der SR RWS benötigt. Deshalb ist geplant,
dass Mitarbeitende, die im Hochbauamt
für die Spitäler zuständig waren, im Fall
der Immobilienübertragung in die Spitalregionen wechseln. So kann sichergestellt werden, dass die Spitalregionen von
Beginn an über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügen.
Weiterer Fahrplan
Nach der Verabschiedung durch die Vorberatende Kommission wird die Immobilienübertragung nun im nächsten Schritt
im Parlament behandelt. Dabei wird auch
entschieden, ob eine Volksabstimmung
notwendig ist oder nicht. Von dieser Entscheidung hängt der mögliche Umset-
zungstermin der Immobilienübertragung
ab. Ohne Volksabstimmung ist der 1.
Januar 2017 vorgesehen. Mit Volksabstimmung würde die Immobilienübertragung
vermutlich ein Jahr später stattfinden.
Folgen bei negativer Entscheidung
Sollte sich das Parlament oder das Volk
gegen die Immobilienübertragung aussprechen, würde sich der bestehende
Wettbewerbsnachteil gegenüber Privatspitälern durch den steigenden Wettbewerbsdruck weiter verschärfen. Die Empfehlung der Vorberatenden Kommission
gibt jedoch Anlass zum Optimismus.
Stefan Lichtensteiger
CEO SR RWS
Magazin für Mitarbeitende Spitalregion | 17 | ZOOM
MIETEN ODER EIGENTUM? DISKUSSION
UM IMMOBILIENÜBERTRAGUNG
PERSONELLES
Magazin für Mitarbeitende Spitalregion | 18 | ZOOM
DIE SR RWS GRATULIERT HERZLICH
Auch in diesem Jahr haben viele unserer 1400 Mitarbeitenden Grund zu feiern. Jenen, die im
ersten Halbjahr 2016 ein Jubiläum begehen, gratulieren wir herzlich, ebenso allen, die Hochzeit
gefeiert oder Nachwuchs bekommen haben. Auch die MitarbeiterInnen, die erfolgreich Ausund Weiterbildungen abgeschlossen haben, wollen wir an dieser Stelle nicht vergessen.
JUBILARINNEN/JUBILARE
30 JAHRE
Beeler-Wildhaber Andrea, Walenstadt,
Ressort Pflege & MTT
Oktar-Gayretli Sevinc, Grabs, Fachbereich
Betrieb & Organisation
Rinaldi-Kobler Cornelia, Altstätten,
Ressort Pflege & MTT
Schmid-Gschwend Rita, Altstätten,
Ressort Pflege & MTT
Dr. med. Schmidt Dieter, Walenstadt,
Departement Innere Medizin
Yildiz-Agirman Zekiye, Walenstadt,
Fachbereich Betrieb & Organisation
25 JAHRE
Bärtsch Heinz, Grabs, Fachbereich Betrieb
& Organisation
Bergamin Stefan, Rebstein, Fachbereich
Finanzen
Buner Doris, Walenstadt, Ressort
Pflege & MTT
Gärtner-Landerer Regina, Grabs,
Ressort Pflege & MTT
Hummel-Calörtscher Amanda, Rebstein,
Fachbereich Finanzen
Keller-Schwendener Christina, Grabs,
Ressort Pflege & MTT
Kräutler Barbara Maria, Altstätten,
Ressort Pflege & MTT
Monsieurs Albert, Grabs, Ressort
Pflege & MTT
Mujic-Basagic Hasibe, Altstätten,
Fachbereich Betrieb & Organisation
Wittwer Stefanie, Altstätten, Fachbereich
Betrieb & Organisation
Wüst Brigitte, Grabs, Ressort Pflege & MTT
Wyss-Aggeler Susanne, Walenstadt,
Ressort Pflege & MTT
20 JAHRE
Bättig, Silvia, Grabs, Ressort Pflege & MTT
Britt-Senti Claudia, Walenstadt, Ressort
Pflege & MTT
Dufner-Zogg Kathrin, Grabs, Ressort
Pflege & MTT
Girsberger Helen, Rebstein, Fachbereich
Finanzen
Keller Peter, Grabs, Fachbereich
Betrieb & Organisation
Lopes Pequito Lina, Walenstadt,
Fachbereich Betrieb & Organisation
Rajic Stjepan, Grabs, Ressort Pflege & MTT
Dr. med. Rohner Philipp, Grabs,
Departement Innere Medizin
Straumann Rosmarie, Grabs, Ressort
Pflege & MTT
Veladzic-Dervisevic Suada, Altstätten,
Ressort Pflege & MTT
15 JAHRE
Büchel-Walser Evelyne, Rebstein,
Fachbereich Finanzen
Egeter-Schlegel Fabienne, Grabs, Ressort
Pflege & MTT
Gantenbein Henri, Grabs, Fachbereich
Betrieb & Organisation
Giger-Hagmann Franziska, Grabs, Ressort
Pflege & MTT
Gutgsöll Daniela, Grabs, Ressort
Pflege & MTT
Indermaur Iris, Grabs, Ressort
Pflege & MTT
Kistler Corinne, Walenstadt, Ressort
Pflege & MTT
Marti Astrid, Walenstadt, Ressort
Pflege & MTT
Müller Sabine, Walenstadt, Ressort
Pflege & MTT
Pereira Da Silva Ines, Walenstadt,
Fachbereich Betrieb & Organisation
Schrepfer Erika, Grabs, Ressort
Pflege & MTT
Sujanthan Santhirika, Altstätten, Ressort
Pflege & MTT
Zogg Monika, Grabs, Ressort Pflege & MTT
10 JAHRE
Bohl Elvira, Grabs, Ressort Medizinische
Querschnittsfunktionen
Dr. med. Eppinger Matthias, Walenstadt,
Departement Orthopädie
Frank Markus, Rebstein, Fachbereich
Finanzen
Gabathuler Tanja, Grabs, Ressort
Pflege & MTT
Gächter Patrizia, Grabs, Ressort
Pflege & MTT
Dr. med. Hollenstein Monika, Grabs,
Departement Innere Medizin
Jütz Kathrin, Grabs, Departement
Innere Medizin
Keller Andreas, Buchs, Rettung
Kurath Andrea, Walenstadt, Ressort
Pflege & MTT
Lechmann Martina, Walenstadt, Ressort
Pflege & MTT
Meier Betty, Altstätten, Ressort
Pflege & MTT
Meyer Sarina, Grabs, Ressort Pflege & MTT
Müntener Claudio, Grabs, Fachbereich
Betrieb & Organisation
Mziu Lulzim, Grabs, Fachbereich
Betrieb & Organisation
Santschi Pia, Grabs, Ressort Pflege & MTT
Savoie Carina, Altstätten, Ressort
Pflege & MTT
GEBURTEN
Balci Yasemin, Walenstadt, Labor: Elin Joy,
geb. 30.10.2015
Balic Isabella, Altstätten, Ressort Pflege &
MTT: Lejs, geb. 06.12.2015
Bösch Ramona, Grabs, Ressort Pflege &
MTT: Annika Gianna, geb. 13.10.2015
Dr. med. Brantschen Julia, Walenstadt,
Departement Gynäkologie & Geburtshilfe:
Lena, geb. 24.10.2015
Eggenberger Brigitte, Grabs, Ressort
Pflege & MTT: Nik, geb. 27.11.2015
Ettlin Daniela, Altstätten, Departement
Innere Medizin: Chiara, 13.07.2015
Dr. med. Fischer Andrea, Grabs, Departement Gynäkologie & Geburtshilfe: Anna
Flurina, geb. 30.12.2015
Hartmann Tanja, Altstätten, Ressort Pflege
& MTT: Diego Josua, geb. 08.09.2015
Hoch Sandra, Rebstein, Fachbereich
Finanzen: Tialda, geb. 02.10.2015
Huber Markus, Grabs, OP-Management:
Raphael Theodor, geb. 07.12.2015
Kalberer Bettina, Grabs, Ressort Pflege &
MTT: Yaric, geb. 07.10.2015
Dr. med. Köppel Stephan, Grabs, Departement Innere Medizin: Ina, geb. 19.11.2015
Lorscheid Anne-Kathrin, Altstätten,
Ressort Pflege & MTT: Lena Marie, geb.
16.12.2015
Mark Natalie, Sargans, Rettung: Mauro,
geb. 22.11.2015
Müller-Ackermann Doris Maria, Grabs,
Ressort Pflege & MTT: Marc Reinhard, geb.
29.12.2015
Ospelt-Antony Nedha, Grabs, Ressort Pflege & MTT: Michelle Teresa, geb. 22.10.2015
Regli Stefanie, Walenstadt, Ressort Pflege & MTT: Annalena Margareta, geb.
07.09.2015
Ritter Manuela, Grabs, Ressort Pflege & MTT: Raphael Josef Norbert, geb.
22.09.2015
Steinmann Petra, Grabs, Ressort Pflege &
MTT: Jonas, geb. 27.11.2015
Wetli Sarah, Grabs, Labor: Genaro, geb.
09.11.2015
Wonerow Stefanie und Martin, Grabs,
Ressort Operative Fächer: Emil Martin, geb.
30.10.2015
Zoppelletto Viviana, Grabs, Ressort Pflege
& MTT: Nevio Romeo, geb. 22.09.2015
HOCHZEITEN
Ferretto Anna Luiza, Altstätten, Ressort
Innere Medizin: 03.11.2015
Frauendorf Barbara, Altstätten, Ressort
Pflege & MTT: 25.09.2015
Jost Marina, Walenstadt, Ressort
Pflege & MTT: 02.10.2015
Kenel Ursina, Grabs, Ressort, Pflege &
MTT: 11.09.2015
Lüchinger Jasmin, Grabs, Ressort Pflege &
MTT: 11.12.2015
Mascello Veronika, Grabs, Departement
Radiologie: 25.09.2015
Müller-Ackermann Doris Maria, Grabs,
Ressort Pflege & MTT: 20.11.2015
Schmid Martina, Altstätten, Ressort
Pflege & MTT: 11.09.2015
Stavrakas Lambros, Altstätten,
Departement Radiologie: 07.11.2015
LEBENSLANGES LERNEN
Emmenegger Petra, Walenstadt, Ressort
Pflege & MTT: Abschluss IMC NDK
Freund, Jacqueline, Altstätten, Ressort
Pflege & MTT: Abschluss CAS Dementia
Care, FH St. Gallen
Frick, Ramona, Grabs, Ressort Pflege &
MTT: Abschluss Palliative Care Level B1 im
Rahmen des NDS Onkologiepflege
Prof. Dr. med. Goldmann Kai, Grabs,
Departement Anästhesie: Abschluss Executive Master in Business Administration
(MBA) in International Health Care Management an der Salzburger Management und
Business School (SMBS) der Universität
Salzburg
Jenni, Stefani, Grabs, Ressort Pflege &
MTT: Abschluss Nachdiplomkurs Endoskopie, Bildungszentrum Pflege Bern
Koc Asiye, Walenstadt, Ressort Pflege &
MTT: Abschluss IMC NDK
Slizevieciene Jurate, Walenstadt, Ressort
Pflege & MTT: Abschluss IMC NDK
Widmer Nicole, Grabs, Ressort Pflege &
MTT: Abschluss Sportphysiotherapie
ERNENNUNGEN / AUSZEICHNUNGEN
Dr. med. De Lorenzi Diego, Grabs, Ressort
Operative Fächer: Präsident der Vereinigung
SALTC (Schweizerische Arbeitsgemeinschaft
für Laparo- und Thorakoskopische Chirurgie)
PD Dr. med Schmid Seraina, Grabs, Departement Gynäkologie & Geburtshilfe: Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gynäkologischen Chefärztekonferenz
Dr. phil. Bachmann Andrea, Rebstein,
Stabsstelle Kommunikation & Marketing:
Auszeichnung mit dem newway award der
Fachhochschule Vorarlberg für ihre Masterthesis «Die Auswirkungen des Female Shift
auf das Personalmarketing von Regionalkankenhäusern am Beispiel der SR RWS».
Magazin für Mitarbeitende Spitalregion | 19 | ZOOM
Sieber Karin, Grabs, Ressort Pflege & MTT
Strassburger Yvonne, Walenstadt, Ressort
Pflege & MTT
Von Aarburg Sandra, Walenstadt, Ressort
Pflege & MTT
Wermuth Brigitte, Grabs, Ressort
Pflege & MTT
Wetli Sarah, Grabs, Labor
Widmer Yvonne, Grabs, Ressort
Pflege & MTT
Zwahlen Jürg, Rebstein, Fachbereich
Finanzen
WWW.SRRWS.CH