Unterwegstheater & theater Und Orchester heidelberg präsentieren

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31
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1.
20
16
UnterwegsTheater & Theater und Orchester Heidelberg
präsentieren
Inhalt
Programmübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 08
Gastspiele
Borderline . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
D'après une histoire vraie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Antes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
False Colored Eyes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Wunschkonzert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Kinder- und Jugendtanztag
GROSS und klein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Dazwischen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Workshop-Präsentationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
||:ein Bein hier und ein Bein dort:|| . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
If you want reality, take the bus! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Tanzgala Baden-Württemberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Symposium Tanz Süd / Play Dead . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Rahmenprogramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Tanzfilme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Eintrittspreise und Spielorte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Epilog und Ausblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Team, Förderer, Partner und Unterstützer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Credits . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
01
Liebe Besucherinnen und Besucher
der TANZBIENNALE HEIDELBERG,
D
ie 1. Tanzbiennale Heidelberg im Jahr 2014 hat mit 8.300 Besuchern und einer 98-prozentigen Auslastung einen überzeugenden
Auftakt erlebt. Besucher, Akteure, Freunde und Förderer des Festivals
waren sich einig: das Festival soll fortgeführt werden. Nun startet die
TANZallianz, bestehend aus dem Theater und Orchester Heidelberg und
dem UnterwegsTheater, die 2. Tanzbiennale und hat sich zur Aufgabe
gemacht, wieder ein Programm zusammenzustellen, das die Balance hält
zwischen lokaler Verankerung und internationaler Ausrichtung, etablierten Namen und aufstrebenden Talenten, bewegenden Bühnenspektakeln
und tanzenden Besuchern.
Die Programmpunkte finden auf den Bühnen des Theaters Heidelberg
sowie in der HebelHalle des UnterwegsTheaters ideale und professionelle Aufführungsbedingungen. Das Festival ist offen für die Partizipation
von Laien, es ist eine Plattform für baden-württembergische Choreografen – und für das internationale Ambiente sorgen Gastspiele aus europäischen Nachbarländern. Dem Tanz aus Baden-Württemberg gebührt ein
eigener programmatischer Schwerpunkt mit einer gemeinsamen Tanzgala Baden-Württemberg an zwei Spielorten – dem Marguerre-Saal des
Theaters Heidelberg und der HebelHalle. Erweitert werden die Angebote
für Kinder und Jugendliche. Der Zwinger des Theaters Heidelberg gehört
am Kinder- und Jugendtanztag den jungen und ganz jungen Heidelbergern.
Lokal, regional und international präsentiert sich für zehn Tage in Heidelberg die geballte Kraft des Tanzes. Zehn Tage zum Zuschauen und Mitmachen. Ein Fest für Heidelberg und seine Gäste. Ich wünsche Ihnen eine
erlebnisreiche und anregende TANZBIENNALE HEIDELBERG.
Liebes Publikum,
Z
um zweiten Mal bringt die Tanzbiennale internationalen Spitzentanz nach Heidelberg und bietet festen und freien Kompanien aus dem
Land mit der Tanzgala Baden-Württemberg eine Bühne.
Das Festival lockt mit nationalen und internationalen Stars, regionalen
Tanzschaffenden und partizipativen Projekten – ein programmatischer
Ansatz, der charakteristisch ist für die Tanzbiennale.
Spannend auch das Zusammenspiel zwischen einer städtischen Bühne,
dem Theater und Orchester Heidelberg, und einem Theater der freien
Szene, dem UnterwegsTheater. Diese gemeinsame Initiative von zwei
Bühnen aus vermeintlich unterschiedlichen künstlerischen Welten zeigt:
Die Begeisterung für den Tanz verbindet, und sie führt auf neue Wege.
Der Austausch zwischen regionalen Tanzschaffenden und international
gefragten Künstlerinnen und Künstlern während des Festivals schafft neue
Impulse und bereichert die Tanzlandschaft in Baden-Württemberg. Ich
freue mich daher, dass es uns gelungen ist, die Tanzbiennale erneut
mit 50.000 € zu fördern.
Ich wünsche allen Tanzschaffenden, den Veranstaltern sowie den Besucherinnen und Besuchern eine inspirierende Festivalzeit!
Theresia Bauer MdL
Ministerin für Wissenschaft, Forschung
und des Landes Baden-Württemberg
Ihr Dr. Eckart Würzner
Oberbürgermeister
02 | 03
Sehr geehrte Damen und Herren,
D
ie Förderung des Heidelberger Kulturlebens in seiner Vielfalt und
Lebendigkeit ist mir ein großes Anliegen. Daher engagiert sich meine
Stiftung auch in diesem Jahr wieder für die TANZBIENNALE Heidelberg.
Ich wünsche der 2.Tanzbiennale, dass sie an den Erfolg der ersten
Ausgabe dieses Tanzfestivals in und für Heidelberg anknüpfen kann und
wieder ein neugieriges und tanzbegeistertes Publikum in die Spielstätten des Theaters Heidelberg und des UnterwegsTheaters locken wird.
Auch diesmal wird bei einem Kinder- und Jugendtanztag die Energie, die
Lebensfreude und Ausdruckskraft des Tanzes an junge Menschen weitergegeben, in dem sie diesen Tag miteinander erleben und gestalten. In
den Workshops und den Tanzprojekten lernen Kinder und Jugendliche
gemeinsam etwas zu entwickeln – im Verantwortungsbewusstsein füreinander – und können voller Stolz die Ergebnisse ihrer Arbeiten einem
Publikum präsentieren.
Durch das Engagement aller Förderer, Künstler und Mitwirkenden wird
die Tanzbiennale Heidelberg an zehn Tagen im Januar, neben den
hochkarätigen internationalen Gastspielen, Raum für Begegnung, Austausch und Miteinander bieten.
Darauf freue ich mich!
Ihr Manfred Lautenschläger
Liebe Tanzliebhaber,
W
o getanzt wird, da lassʼ Dich nieder! Wie auch schon vor zwei Jahren
verwandelt sich Heidelberg im Januar 2016 in einen Ort, an dem
man dieser Einladung gerne folgen möchte. Denn die Tanzbiennale Heidelberg geht in die zweite Runde und lässt die Stadt als Tanzmetropole
erstrahlen. Zehn Tage lang vereinnahmen spektakuläre Produktionen der
internationalen Szene die Bühnen der Stadt, und das tänzerisch Beste
des Landes Baden-Württemberg lädt ein zu einer großen Gala. Projekte
und Workshops für Kinder und Jugendliche beweisen währenddessen,
dass es nie zu früh ist, um Tanzliebhaber zu werden.
Die Tanzbiennale Heidelberg ist Symbol wie auch konsequente Weiterführung einer Erfolgsgeschichte, wie man sie sich in dieser Stadt kaum
hätte vorstellen können. Aus dem Nichts heraus erschloss der Tanz in
den letzten drei Jahren ein tanzbegeistertes Publikum, das davor kaum
im Theater Heidelberg sichtbar war. Und der Erfolg der Dance Company
Nanine Linning / Theater Heidelberg, die fruchtbaren Residenzen im Choreographischen Centrum und die nun schon zum zweiten Mal zusammen
mit dem UnterwegsTheater stattfindende Tanzbiennale sind hoffentlich nur die Anfänge einer Entwicklung, die auch noch über die nächsten Jahre andauern wird.
Betrachtet man, mit welch beispielloser Euphorie das Heidelberger Publikum den Tanz in sein Herz geschlossen hat, dann liegt der Gedanke nahe,
dass sich – »In saltatio veritas« – gerade in dem Wunsch nach tänzerischer Verausgabung eine tiefere Wahrheit über die Menschen dieser Stadt
und ihre Bedürfnisse offenbart: Heidelberg ist eine Stadt in Bewegung.
Dem wollen wir mit der Tanzbiennale Rechnung tragen!
Nanine Linning und Holger Schultze
Künstlerische Leitung (Theater und Orchester Heidelberg)
04 | 05
Liebe Tanzgemeinde,
… Montpellier, Wien, Stuttgart, Tel-Aviv, München, Frankfurt …
W
as wie eine Bildungs-Reiseroute aus dem Katalog aussieht, sind ausgesuchte TANZStädte. Heidelberg gehört dazu. Wir sind TANZStadt.
Hier kreuzen sich die Routen; lokale Produktionen, internationale Gäste,
Plattform für junge Choreografie. TANZ made in Heidelberg ist schon
lange ein Begriff. TANZ – die nonverbale Ausdrucksform – ein Synonym
für »Schneller Denken«. Welchen Reichtum haben wir im TANZ, zuhause!
Großartig und mannigfaltig sind die Ausdrucksmöglichkeiten, und wie
fruchtbringend ist der Austausch »mituntereinander«. »Cheek
»Die Künste sprechen für sich to Cheek.« Kommen Sie und tanzen Sie. Itʼs a game. Ausdauer
allein, vorausgesetzt man gibt schafft TANZ; Christian Rizzo beehrt uns aus der Partnertanzstadt Montpellier. Autonomie kreiert TANZ; Chris Haring, ein
Ihnen eine Chance.«
preisgekrönter Wiener. Ist Stuttgart der Motor der TANZ-EntYehudi Menuhin
wicklung, so ist Heidelberg das Herz. Die Tanzgala Baden-Württemberg bietet TANZ konzentriert. Und junge, freie, TANZ-Positionen
verkörpern Lee Meir / Meital Raz (Tel Aviv / Berlin) neben Lihito Kamiya
(Essen / Tokyo) und Micha Purucker (München). Ein neuer Aspekt bei dieser zweiten TANZBiennale im TANZJahr 2016; das Symposium TANZ
SÜD im Choreographischen Centrum zum Austausch über Produktionsund Vernetzungswege, kuratiert von Alexandra Karabelas (Regensburg).
Flink ein Geheimtipp: About Clouds – »Re-Visite« zweier Granden der Forsythe Company, Jone San Martin und Amancio Gonzalez, des internationalen Kultstückes Clouds after Cranach von William Forsythe. Lassen Sie
sich wärmen vom TANZ im winterlichen Heidelberg.
Wir danken unseren TANZPartnern, TANZFörderern,
unserem TANZPublikum und TANZSponsoren.
Jai Gonzales und Bernhard Fauser
Künstlerische Leitung (UnterwegsTheater)
Liebes Publikum,
T
anz in und aus Baden-Württemberg ist vielfältig. Mit zwei Staatstheaterkompanien, drei Stadttheaterkompanien und vielen freien Tanzensembles, Choreografen und Bühnen für den Tanz wird Ihnen im Land
ein großes Spektrum an künstlerischen Handschriften und verschiedenen ästhetischen Stilen geboten. Ich freue mich, dass ich auch bei der
zweiten Ausgabe der Tanzbiennale die Tanzgala Baden-Württemberg für
Sie kuratieren durfte und hoffe sehr, dass die Auswahl an Choreografien
von festen und freien Ensembles wieder ein echtes Tanzhighlight wird.
Das Programm für Kinder und Jugendliche ist in diesem Jahr von besonderen Schwerpunkten geprägt. Für die ganz Kleinen wird die Stuttgarter Choreografin Nina Kurzeja das Tanzstück GROSS und klein erarbeiten
und uns eine Uraufführung schenken. Mit der Produktion ||:ein Bein hier
und ein Bein dort:|| kommt ein Familien-Tanzstück nach Heidelberg, das
sich mit Flucht und neuer Heimat auseinandersetzt – hervorragend in
Bewegung gesetzt von Choreografin Anna Konjetzky.
Mit Sonia Santiago, ehemalige Solistin des Stuttgarter Balletts, konnten
wir eine herausragende Tanzvermittlerin für einen Tanzworkshop mit Kindern gewinnen, und der Neu-Heidelberger Edan Gorlicki wird sowohl mit
Jugendlichen wie auch mit Ihnen allen tanzen. Machen Sie mit – genießen Sie in einem lockeren und dynamischen Rahmen zwei Stunden lang
ihren Körper in Bewegung. 2016 ist das Deutsche Tanzjahr und mit seinem
einfachen Motto – »Dance now« wird es in Heidelberg und Baden-Württemberg den Tanz noch stärker zum Publikum und zu allen Interessierten
bringen. Dazu werden wir einen Beitrag leisten und möchten vor allen
Dingen Sie, liebes Publikum, erneut begeistern.
Bea Kießlinger
Kuratorin Tanzgala Baden-Württemberg 2016 und Kinder- und Jugendtanztag
06 | 07
Programmübersicht
TANZBIENNALE HEIDELBERG 22. – 31.01.2016
FR 22.01.2016
If you want reality, take the bus!
Borderline
Compagnie Wang Ramirez
[Frankreich / Deutschland]
19.30 Uhr V Marguerre-Saal 10
Anschließend Eröffnungsparty Alter Saal
Tanz(t)räume
[Film]
17 Uhr V Alter Saal
Kinder- und Jugendtanztag
u. a. Präsentationen der Workshops und
des Clubs Tanz I des Jungen Theaters
11 – 17 Uhr V Zwinger1 und Zwinger3 20
GROSS und klein
21
||:ein Bein hier und ein Bein dort:||
Anna Konjetzky und Company [München]
16.30 Uhr V Zwinger1 23
Nina Kurzeja
[Stuttgart]
9.30 Uhr V Zwinger3
DO 28.01.2016
False Colored Eyes
Liquid Loft / Chris Haring
[Österreich]
19.30 Uhr V HebelHalle 16
Anschließend AT
21
||:ein Bein hier und ein Bein dort:||
Anna Konjetzky und Company [München]
11 Uhr V Zwinger1 23
Beate Höhn mit Jugendlichen
aus Heidelberg und Umgebung
19.30 V Marguerre-Saal 24
Anschließend Festival-Lounge Alter Saal
Anschließend Party HebelHalle / CC
19 Uhr V Marguerre-Saal 26
21 Uhr V HebelHalle
SO 31.01.2016
MI 27.01.2016
Antes
If you want reality, take the bus!
Tanzgala Baden-Württemberg
Compagnie Alias / Guilherme Botelho
[Schweiz]
19.30 Uhr V Marguerre-Saal 14
Anschließend AT und Festival-Lounge Alter Saal
MO 25.01.2016
GROSS und klein
SA 30.01.2016
[Film]
19.30 Uhr V Alter Saal 31
Anschließend Festival-Lounge
31
SO 24.01.2016
Nina Kurzeja
[Stuttgart]
11 Uhr V Zwinger3
D’après une histoire vraie
DI 26.01.2016
Life in Movement
Beate Höhn mit Jugendlichen
aus Heidelberg und Umgebung
18 Uhr V Marguerre-Saal 24
Anschließend Premierenfeier Alter Saal
CCN Montpellier / Christian Rizzo
[Frankreich]
19.30 Uhr V HebelHalle 12
Anschließend AT
SA 23.01.2016
FR 29.01.2016
Wunschkonzert
Cooperativa Maura Morales
[Kuba / Deutschland]
19.30 Uhr V Alter Saal 18
Anschließend AT im Foyer
Symposium Tanz Süd
10 – 14.45 Uhr VChoreographisches
Centrum 28
Play Dead
Lee Meir und Meital Raz
[Israel]
16 Uhr V HebelHalle 29
MO 01.02.2016
ZUGABE
About Clouds
Jone San Martin / Amancio Gonzalez
[Spanien]
19.30 Uhr V HebelHalle 34
AT – Artist Talk (ca. 30 Min.) | CC – Choreographisches Centrum
08 | 09
ERÖFFNUNGSGASTSPIEL
Freitag, 22.01.2016
19.30 Uhr V Alter Saal
S
ie überschreiten alle Grenzen, auch die der Wahrnehmung: Marionetten gleich verlieren die fünf Tänzer in Borderline von Sébastien Ramirez und Honji Wang den Boden unter den Füßen. Sie fliegen,
schweben, hängen an unsichtbaren Fäden, verharren in der Luft. Die
beiden preisgekrönten Shooting-Stars der Tanzszene übersetzen ihr HipHop-Vokabular in einen graziösen Bewegungsfluss. Das Rigging beruht
auf einer Bühnentechnik, die als Deus ex Machina
Schwerkraft? Nein danke.
seit der Antike bekannt ist. Sie erlaubt hier eine
Annäherung an den Zustand der Schwerelosigkeit
Eine Fülle bewegender
und schafft so Bilder von zeitloser Poesie.
Beweglichkeiten. Faszinierend,
spektakulär, manchmal an
der Grenze zur Akrobatik.
Aber es bleibt Tanz, weil das
Spektakel nie Selbstzweck ist,
sondern sich einbettet
in das von stimmungsvollen
Toncollagen begleitete
fließende Ganze. Und weil
das Stück das Thema nie
aus den Augen verliert. (…)
Das Publikum ist mitgerissen.
Und hingerissen.
Choreografie Wang Ramirez Performer Louis Becker, Johanna Faye, Kai Gaedtke, Mustapha Saïd Lehlouh,
Sébastien Ramirez, Honji Wang
Rigging-Koordination Jason Oettlé
Dramaturgische Beratung Catherine Umbdenstock
Originalmusik Jean-Philippe Barrios
unter Mitarbeit von Christophe Isselee und den Stimmen von Chung-Won Wang, Henri Ramirez
Lichtdesign Cyril Mulon Bühnenbild Paul Bauer Kostüm-Mitarbeit Anna Ramirez
Die Compagnie Wang Ramirez wurde 2007 von
Sébastien Ramirez und Honji Wang gegründet.
Zusammen gehören sie zu der vor allem in Frankreich ansässigen Riege der Choreografen, die durch
weltweit beachtete, im Hip-Hop verwurzelte Choreografien, die internationale Tanzszene inspiriert
und beeinflusst haben. In ihrer besonderen Arbeit
haben Ramirez und Wang den Hip-Hop-Tanzstil
weit hin zum modernen Tanz weiter entwickelt. Das
Repertoire der Compagnie lebt von der besonderen tänzerischen und interkulturellen Begegnung
der zwei Hauptprotagonisten. Sébastien RamiHannoversche Allgemeine Zeitung, 2015
rez ist Franzose mit katalanischen Wurzeln, Honji
Wang eine Deutsch-Koreanerin, die in Deutschland geboren wurde und
sich ihrer Mutterkultur sehr nah fühlt. Sébastien Ramirez begann 1996
seine Karriere als Bboy und wurde kurze Zeit später Choreograf. Honji
Wang startete ihren Werdegang sehr früh mit einer Ballettausbildung
an der Tanzakademie in Frankfurt am Main, bevor sie sich vor allem auf
HipHop und zeitgenössischen Tanz spezialisierte.
10 | 1112 | 13
Gastspiel
Sonntag, 24.01.2016
19.30 Uhr V HebelHalle
D
’après une histoire vraie ist Anmut und Ekstase. Konzentriert finden
acht Männer zusammen. Zu Beginn der zeitgenössischen Tanzsprache folgend, werden zunehmend Gesten, Schritte und Formationen mediterraner Gruppentänze sichtbar. Live-Drums von Didier Ambact und King
Q4, zwischen traditionellen Rhythmen und Rock-Rave oszillierend, treiben das 2013 uraufgeführte und mittlerweile zum Kultstück avancierte
Tanzstück voran. Dem Sog der überschwänglichen Bewegungen und den
lauten Beats hingegeben, lässt sich der Betrachter von
Eine Choreografie,
der Schönheit, Kraft und Zärtlichkeit dieses männlichen
Tanzes in die eigene Trance schlagen.
so raffiniert hergestellt
und ehrlich getanzt, so
echt und so menschlich
achtungsvoll und
zärtlich unter den
Männern, dass man sich
kaum satt sehen kann.
Konzept, Choreografie, Bühne und Kostüme Christian Rizzo
Christian Rizzo, 1965 in Cannes, Frankreich, geboren,
begann seine Künstlerkarriere in Toulouse, wo er eine
Rockband ins Leben rief und ein Modelabel kreierte. Er
studierte anschließend Bildende Kunst und wandte sich
in den 1990-Jahren dem Zeitgenössischen Tanz, der
Tanznetz, 18.05.2015
Performance sowie dem Theater zu. 1996 gründete er
die Compagnie l’association fragile. Parallel nahm er
Auftragsarbeiten als Modeschöpfer und Bildender Künstler an. In seinen
Projekten vermischt Rizzo visuelle Kunst, Tanz, Musik und (Mode-)Design
und arbeitet mit einer Vielzahl von Choreografen zusammen, darunter
Mathilde Monnier, Hervé Robbe, Mark Tompkins und Georges Appaix. Mittlerweile sind mehr als 30 Produktionen entstanden. 2003 gewann Christian Rizzo vom Syndicat de la critique den Preis für die choreografische
Entdeckung des Jahres. Für D’après une histoire vraie erhielt Rizzo den
SACD-Preis in der Kategorie Choreografie. Seit Januar 2015 ist er Leiter
des Centre Chorégraphique National (CCN) de Montpellier.
Tanz Fabien Almakiewicz, Yaïr Barelli, Massimo Fusco,
Miguel Garcia Llorens, Pep Garrigues, Kerem Gelebek, Filipe Lourenço, Roberto Martínez
Komposition und Livemusik Didier Ambact, King Q4
Lichtdesign Caty Olive
12 | 13
Gastspiel
Mittwoch, 27.01.2016
19.30 Uhr V Marguerre-Saal
DeutschlandPremiere
E
ine Gruppe nackter Körper, die vor Energie, Kraft und Leben strotzen.
Eine Anhäufung von Atomen, ein Bündel Sehnen und Bänder, Muskeln
und Haut. Ein menschlicher Wald, die Füße in der Erde verwurzelt, die
Arme gen Himmel gerichtet. Ihr organisches Wesen ist weit verbreitet,
aber sie sind isoliert und entwickeln sich in einem Lebensraum für sich.
Jeder behält seine Eigenart, obwohl Ängste, BedürfAntes zeigt eine frühere
nisse oder Wünsche identisch sind. Sie drehen sich,
wirbeln ihre Äste herum, aber berühren sich nicht.
Phase der Menschwerdung,
Und wenn sich ein unerwarteter Unfall ereignet, verhin zum aufrechten Gang.
ändert sich die Ordnung der Dinge.
Die Tanzenden bewegen
sich in synchronem Ritual,
alle für sich allein.
Erst am Schluss bilden sie
einen verschlungen-plastischen Knäuel mit kopfüber nach unten fallenden
Menschen. Höllensturz oder
Orgie? Jedenfalls sehr
eindrücklich.
Choreografie Guilherme Botelho Originalmusik Murcof
Lichtdesign Jean-Philippe Roy
Assistenz Fabio Bergamaschi Tanz Vittorio Bertolli, Alexandre Bibia, Victoria Hoyland, Erik Lobelius, Anaïs Pense, Angela Rabaglio, Linn Ragnarsson,
Amaury Reot, Adrian Rusmali, Luisa Schöfer, Christos Strinopoulos, Sarah Waelchili
Im Jahr 1994 gründete der aus Brasilien stammende
Tänzer und Choreograf Guilherme Botelho in Genf
die heute international bekannte Compagnie Alias.
Alias zeichnet sich nicht nur durch hohe tänzerische
Qualität, sondern auch durch einen einmalig vielschichtigen und hintergründigen Humor aus. Das
Narrative wird dabei zu einem Spielball zwischen
surrealistischen Elementen und genialen szenischen
Einfällen, die das Publikum immer wieder in ihren
Marlies Strech,
Bann ziehen. In der Schweiz – wie auch international
Tagesanzeiger Zürich, 2015
– ist Alias mit ihren spektakulären und faszinierenden Tanzproduktionen zu einem festen Begriff für den zeitgenössischen
Tanz geworden. Botelho war Tänzer beim Ballet du Grand-Théâtre von
Genf, bevor er im Jahre 1987 seine erste eigene Choreografie gestaltete.
Als Choreograf versteht er es meisterlich, mit seinen Tänzerinnen und
Tänzern ein Gesamtkunstwerk zu schaffen, das von fantasievollen und
überraschenden Lichteffekten geprägt ist, mit Musik unterhaltend und
fesselnd umgeht und Bühnenräume kreiert, die ästhetisch sind, aber
zugleich auch voller Überraschungen.
14 | 15
Gastspiel
Donnerstag, 28.01.2016
19.30 Uhr V HebelHalle
DeutschlandPremiere
E
r war der Begründer des Pop-Art – Andy Warhol. Viele Prominente
posierten für ihn vor der Kamera. So entstanden zwischen 1964 und
1966 die sogenannten »Screen Tests« – eine faszinierende Serie mehrminütiger Close-Ups: Nahaufnahmen unbeweglicher GesichSie sind Österreichs
ter. Chris Haring und Liquid Loft re-inszenieren in False
Colored Eyes diese Bilder und konfrontieren sie mit der
Aushängeschild des
heutigen Realität eines unablässigen Stroms digitaler
zeitgenössischen
Selbstbilder im Netz. Schamlos zeigen die Kameras KörTanzes:
Mit »False Colored
per und Gesichter der Performer en détail. Gemeinsam
Eyes. Imploding
setzen Tänzer und Technik ein Entblößungsspiel in Gang,
Portraits Inevitable«
das, kurzgeschlossen mit dem Geschichts-Avatar Warhols,
gelingt Chris Haring
aktuelle Fragen aufwirft.
und dem
Performerkollektiv
Liquid Loft einmal
mehr ein inhaltlich
brisantes und
ästhetisch
überzeugendes Stück.
Choreografie und Regie Chris Haring Komposition und Sound Andreas Berger
Lichtdesign und Szenografie Thomas Jelinek Kostüm Julia Cepp Lichtregie Sveta Schwin
Chris Haring studierte Musik, Darstellende Kunst und
Psychologie in Wien und bildete sich im Anschluss in
New York u. a. an der Cunningham School weiter. Danach
tanzte er unter anderem bei Nikolais / Luis Dance (USA),
man act (GB), DV8 Physical Theatre (GB), Willi Dorner (A)
oder Pilottanzt (A). Seine Choreografien entwickelte er
Kurier, 30.04.2015
in Zusammenarbeit mit Künstlern wie Erwin Wurm, Mara
Mattuschka, Michel Blazy, Aldo Giannotti, Jin Xing, Fritz Ostermayer
oder Peter Rehberg. 2005 gründete Haring mit anderen Künstlern die
Tanzkompanie Liquid Loft. Mit ihren Verfahren der Dekonstrution und
Rekonstruktion tänzerischen Bewegungsmaterials und der Perspektiven
körperlicher Wahrnehmung hat Liquid Loft neue choreografische Handlungsfelder erschlossen. Die eigenwillige Bild- und Formensprache, die
unverkennbaren akustischen Bühnensets und die originäre tänzerische
Umsetzung brachten Liquid Loft internationale Anerkennung.
Fotos, Technik und Video Michael Loizenbauer
Tanz und Choreografie Luke Baio, Stephanie Cumming, Katharina Meves,
Anna Maria Nowak, Arttu Palmio, Karin Pauer 16 | 17
Gastspiel
Freitag, 29.01.2016
19.30 Uhr V Alter Saal
E
in Einblick in die intime Lebenswelt eines Individuums, das zu Grunde
geht zwischen Sofa und Küchenzeile. Maura Moralesʼ Solo Wunschkonzert – inspiriert von Franz Xaver Kroetzʼ gleichnamigem Monodrama
– ist ein Stück in »Schwarzweiß« über Anonymität und seelische Leere.
Die Hoffnungslosigkeit des realen Lebens, voller beschnittener, ungelebter Träume und Zurückweisungen, steht neben einer
Maura Morales macht
Traumwelt, in der, wenn auch nur aus weiter Ferne, das
Aufbegehren und der Wunsch, sich selbst zu finden und
hier keine leichte
sogar Freude und Lebenslust, existieren. Beide Welten
Unterhaltung, keine
geraten in Bewegung, sie berühren sich und es entsteht
Schnulze in Moll.
ein neuer Raum, grau, tonlos, vollkommen isoliert und
Sondern die
ohne Türen. Dort, zum Greifen nah und doch unerreichEntfremdungskniffe,
das Künstliche von Raum bar, treffen soziale Realität und magischer Realismus
aufeinander und lauschen dem Wunschkonzert.
und Bewegung
auf der Suche nach etwas
wie Realität
(oder auf der Flucht
vor ihr), machen aus
ihrem »Wunschkonzert«
eine eigenartige, eine
gute Sendung.
Die Cooperativa Maura Morales ist eine in Düsseldorf
beheimatete zeitgenössische Tanzkompanie, geleitet
von der Tänzerin und Choreografin Maura Morales und
dem Gitarristen / Komponisten Michio. Seit seiner Gründung 2010 hat das Ensemble um Maura Morales eine
Vielzahl von Preisen gewonnen wie z. B. den renommierten Kurt-Jooss-Preis, den Jurypreis für die beste
Melanie Suchy,
Tanzperformance bei der internationalen Tanzmesse in
Tanz / Kultiversum, Okt. 2012
Huesca (Spanien) sowie den DURI-Preis beim internationalen Tanzfestival ACT in Bilbao (Spanien). 2014 wurde Maura Morales
der Förderpreis der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf im Bereich Darstellende Kunst verliehen.
Choreografie und Tanz Maura Morales
Dramaturgie Claudia Küppers
Kostüm Thi Nga Nguyen
Bühnenbild Claudio Capellini
Musik Michio
Lichtdesign Niko Moddenborg
18 | 19
Sonntag, 24.01.2016
ab 11 Uhr V Zwinger1+3
Montag, 25.01.2016
ab 9.30 Uhr V Zwinger3
S
ich selbst und andere bewegen – zu nichts weniger beabsichtigt
der Kinder- und Jugendtanztag der Tanzbiennale Heidelberg
2016 sein jung(geblieben)es Publikum zu motivieren. Einfach nur
zuschauen, mit der Bewegung liebäugeln, sich ihr spielerisch hingeben,
vorsichtig die tänzerischen Möglichkeiten des eigenen Körpers erkunden, mit anderen zusammen eine Choreografie lernen und vor Publikum präsentieren; oder doch einfach ungebremst aufgehen in dem
ekstatischen Gefühl, das Tanz ist?
All dies und viel mehr ist möglich
während des Kinder- und Jugendtanztages! Dieser besondere Programmschwerpunkt bietet Kindern
und Jugendlichen vielfältig Gelegenheit, Bewegung zu erfahren,
in Bewegung zu kommen und die
Freude an der Bewegung mit anderen zu teilen. Mit altersgerechten
Gastspielen und Eigenproduktionen, edukativen Tanzprojekten und
Mitmach-Workshops zeigt sich der
Tanz an diesem Tag sowohl als zeitgenössische Kunst- wie auch als individuelle Ausdrucksform, die das körperliche Empfinden in den Mittelpunkt rückt und einmal mehr deutlich zeigt, dass Talent zur Bewegung
und tänzerische Eleganz in jedem schlummert.
GROSS und klein
2+
Gastspiel
Nina Kurzeja
SO 24.01.2016
11 Uhr
V Zwinger3
MO 25.01.2016
09.30 Uhr
V Zwinger3
W
as ist »groß« und was »klein«? Wie groß muss man sein, um richtig groß zu sein? Gibt es auch etwas zwischen Groß und Klein?
Und wenn man groß ist: Wie kann man sich wieder ganz klein machen?
In dem Tanzstück für Kinder ab 2 Jahren werden alle Spielmöglichkeiten
dieser Gegensätze ausprobiert. Dabei wird das Publikum nicht nur zum
Zuschauen, sondern auch zum Mitmachen eingeladen.
Choreografie Nina Kurzeja
Mit Nina Kurzeja, Kira Senkpiel
Dazwischen
10+
Eigenproduktion
Club Tanz I des Jungen Theaters Heidelberg
SO 24.01.2016
12.30 Uhr
V Zwinger3
I
ch bin doch kein Kind mehr! Oder doch? Schon Jugendlicher – oder
doch irgendwas dazwischen? Diesen und anderen Fragen rund um
das Thema Erwachsenwerden nehmen sich die 10- bis 13-jährigen Tänzerinnen und Tänzer des Club Tanz I an in einer bunten TanztheaterVorstellung über jene spannende Zeit, in der man nicht mehr klein ist,
aber auch noch nicht richtig groß.
Leitung Katja Maul
Dramaturgie Sonja Winkel
20 | 21
Sonntag, 24.01.2016
16.30 Uhr V Zwinger1
Sonntag, 24.01.2016
ab 14.45 Uhr V Zwinger3
Montag, 25.01.2016
11 Uhr V Zwinger1
Workshop-Präsentation I
SO 24.01.2016
14.45 Uhr
V Zwinger3
Sonia Santiago (ehemalige Solistin des Stuttgarter Balletts und Tanzpädagogin) taucht mit ihren 8- bis 10-jährigen Teilnehmern in die Gefühlswelt junger Menschen ein und spürt ihren Träumen und Sehnsüchten nach.
||:ein Bein hier und ein Bein dort:||
SO 24.01.2016
16.30 Uhr
V Zwinger1
Was sich nicht alles bewegen kann! Choreograf Edan Gorlicki aus den Niederlanden widmet sich mit seinen jugendlichen Workshop-Teilnehmern
ganz den tänzerischen Ausdrucksmöglichkeiten des Körpers.
Nicke mit dem Beat und ...
SO 24.01.2016
15.30 Uhr
V Zwinger3
Kein Grund mehr, nicht zu tanzen! Ganz nach dem Motto »Zuschauer gibt’s
nicht mehr!« bringt Edan Gorlicki den Zwinger in Bewegung und entfacht
die Freude am Tanzen – bei jedem.
Gastspiel
Anna Konjetzky und Company [München]
Workshop-Präsentation II
SO 24.01.2016
14.45 Uhr
V Zwinger3
8+
MO 25.01.2016
11 Uhr
V Zwinger1
A
us der Perspektive eines Kindes wird eine Flucht geschildert. Sechs
Tänzer bringen reale Erlebnisse im Dickicht einer Stadt auf die Bühne,
aber auch Erinnerungen und Traumsequenzen. Die spärlich eingestreuten
Textbruchstücke kommentieren das Erschrecken des kindlichen Helden
angesichts der Zerstörung seiner vertrauten Welt sowie die verwirrende
Ankunft in der neuen Umgebung. Eine
perfekt in Körpersprache übersetzte
Suche nach Hoffnung.
||:ein Bein hier und ein Bein dort:|| ist
eine Reise in den Kopf eines Kindes,
zu all jenen Fantasiewesen, zu allen
Erinnerungen, zu den Träumen und
Gedanken, die dort ihren Platz haben.
Vor allem aber zu jenen Parallelwelten, die in den Köpfen leben – gespeist
aus Fantasie oder Erinnerung. Es sind die Orte, an denen die Monster
wohnen – die guten und die bösen –, Orte, an denen das Grauen herrscht,
und solche, die Heimat und Trost bedeuten.
Choreografie und Bühne Anna Konjetzky
Tanz Viviana Defazio, Sahra Huby,
Quindell Orton, Damiaan Veens, Tim Gerhards, Samuel Geller
Musik Eric Thielemans
Video Canan Yilmaz
Licht Barbara Westernach
22 | 23
Eigenproduktion
Jugendtanzprojekt
12+
Sonntag, 24.01.2016
18 Uhr V Marguerre-Saal
Montag, 25.01.2016
19.30 Uhr V Marguerre-Saal
D
en Blick fest auf den glimmenden Schirm des Smartphones gerichtet,
wird das echte Leben zur Herausforderung. Nein, der junge »Smombie« von heute hat es sicher nicht leicht. Jede Straße ein unübersichtlicher Slalomparcours; der sprichwörtliche Großstadtdschungel wie auch
das platte Land eine Savanne voll echter Gefahren, die
Nichts ist mysteriöser
sich leider dem gesenkten Blick entziehen. Das Leben
ein blindes Stolpern durch eine unwegsame Welt – und
als ein Fernseher,
das sogar am klar lichten Tag. Der Körper so gewöhnt
der in einem
an die gebeugte Haltung, in der die beflissentliche
leeren Zimmer läuft.
Detailarbeit der Finger alle mündliche Kommunikation
Viel merkwürdiger
ersetzt, kostet echter zwischenmenschlicher Kontakt
als ein Mann,
– ein interessierter Blick, ein paar nette Worte – den
der sich mit sich
jungen Smombie Überwindung. Der Selfie-Stick bringt
selbst unterhält oder
Abhilfe, aber auch nur für einen kurzen Moment. Ist das
eine Frau, die am
Foto gemacht, ist er wieder allein unter Artgenossen in
Herd wegträumt.
seiner eigenen, virtuellen Welt.
Man könnte meinen,
ein anderer Planet
spräche mit einem.
In If you want reality, take the bus! dreht sich alles um
das Lebensgefühl von Jugendlichen im Zeitalter von
Smartphones und Massenkommunikation – im positiven wie negativen Sinne. Drei Monate lang erarbeitete die Nürnberger
Choreografin Beate Höhn (co>labs tanz / theater / produktionen) zusammen mit tanzbegeisterten Jugendlichen aus Heidelberg und Umgebung
eine Collage von Bewegungsskizzen, die versucht, einer Generation
zwischen Unbekümmertheit und medialem Erwartungsdruck eine tänzerische Stimme zu geben. Herausgekommen ist dabei ein Tanztheatererlebnis, das auf genauso witzige wie konfrontierte Weise uns und der
Art und Weise, wie wir das Handy unser Leben bestimmen lassen, den
Spiegel vorhält. Umarme Deinen inneren Smombie!
Jean Baudrillard, Amérique
Choreografie Beate Höhn
Choreografische Assistenz Gaelle Morello
Dramaturgie Hubertus Martin Mayr
Video und Raum Peter Wendl
Kostüme Sarah Sauerborn
Tanz Sami Charfeeddine, Zita Lambert, Amelie Ferbert, Michelle Friedrich, Ella Knorz,
Stella Marcha, Annsophie Oettgen, Paula Rahn, Anita Rausch, Lukas Kirsch, Janne Jentzsch, Carla Ritter,
Laura Knorr, Anselm Finck, Matthias Wäschle
24 | 25
Samstag, 31.01.2016
19 Uhr V Marguerre-Saal /
21 Uhr V HebelHalle
Beteiligte Kompanien
und Ensembles:
backsteinhaus produktion / Nicki Liszta
Freie Szene, Stuttgart
Gauthier Dance
Freie Szene, Stuttgart
Nina Kurzeja
Freie Szene, Stuttgart
James Sutherland
Freie Szene, Pforzheim
Ballett Pforzheim
Stadttheater Pforzheim
La Trottier Dance Company
Freie Szene, Mannheim
Strado Compania Danza
Freie Szene, Ulm
Ballett Ulm
Stadttheater Ulm
Stuttgarter Ballett
Staatstheater Stuttgart
Dance Company
Nanine Linning Theater Heidelberg
UnterwegsTheater
A
uch bei der 2. TANZBIENNALE HEIDELBERG präsentieren sich die Tanzschaffenden aus Baden-Württemberg
innerhalb einer großangelegten Galaveranstaltung. Dem grenzen- und spartenüberschreitenden Ansatz des Festivals entsprechend, treten an einem einzigen Abend in der HebelHalle
des UnterwegsTheaters und im Marguerre-Saal des Theaters
und Orchesters Heidelberg Kompanien von Stadt- und Staatstheatern sowie der Freien Szene auf. Ein abwechslungsreicher
Abend, der dem Publikum einen Überblick über die tänzerische Vielfalt des Landes verschafft.
Der Abend beginnt im Marguerre-Saal. Zum zweiten Teil des
Abends geht es dank der Unterstützung durch die rnv und
die HSB mit Bussen direkt und kostenfrei von der Altstadt
(Uniplatz) zur HebelHalle. Wer mit dem eigenen Auto den
Ortswechsel vollziehen möchte, hat hierzu ausreichend Zeit.
Freie Szene, Heidelberg
Im Anschluss an den zweiten Teil klingt der Abend mit einer
gemeinsamen Party von Publikum und beteiligten Künstlern in der HebelHalle aus.
Die Tanzgala Baden-Württemberg wird kuratiert von Bea Kießlinger.
Gauthier Dance
Ballett Ulm
26 | 27
Sonntag, 31.01.2016
16 Uhr V HebelHalle
D
ie Tanzszenen im Süden Deutschlands haben sich zu vitalen Feldern zeitgenössischer Choreografie entwickelt. In Baden-WürttemSO 31.01.2016
berg und Bayern, Hessen und Sachsen haben sich nicht nur markante
künstlerische Handschriften herausgebildet, sondern auch klare För10 – 14.45 Uhr
derstrukturen, attraktive Produktionsorte und Spielstätten mit eigenen
V ChoreographiProfilen. Wie kann es gelingen, Künstler und Werke stärker in Austausch
sches Centrum
zu bringen und bundesweit sichtbar zu machen? Der Blick fällt in zwei
Gesprächsrunden auf existierende Ansätze der VerWann immer die Leute
netzung und Möglichkeiten und Potenziale für die
Zukunft.
komplexe körperliche
Erfahrungen machen, hat das
Eingeladen sind u. a. Simone Schulte-Aldag (Tanzbüro
einen positiven Reiz auf die
München), Dieter Buroch (Frankfurt / München: DANCE),
Rezeptionsfähigkeit für
Sebastian Eilers (Tanzzentrale Region Nürnberg e. V.),
Bewegung und wird das
Jörg Fischer (Pfalzbau LU), Walter Heun (Wien / MünEmpathievermögen erhöhen.
chen: Joint Adventures), Micha Purucker (Tanztendenz
Das wäre tatsächlich ein
München e. V.), Marcelo Santos (Solo-Tanz-Theater-Fesgesamtgesellschaftliches
tival Stuttgart) und Sven Till (Fabrik Potsdam). Es
Projekt
moderieren Nina Hümpel (Tanznetz; DANCE-Festival)
Micha Purucker, tanz
und Alexandra Karabelas (SCHLEUDERTRAUM-Festival;
Zeitschrift für Ballett, Tanz
und Performance, 2011.
2BC_Bayerische Biennale Choreografie).
Play Dead
Deutsche Erstaufführung
Lee Meir / Meital Raz
P
lay Dead, choreografiert und getanzt von den aus Israel stammenden Performerinnen und Choreografinnen Lee Meir und Meital Raz,
erzählt vom Leben Lernen. Wie Kinder begeLee Meir und Meital Raz haben ein
ben sie sich auf diese unfassbare Reise. Ihre
witzige und zugleich melancholische Choeinzigartiges Gespür für das richtige
reografie schließt alle Elemente des SozialiTiming (...), eine einnehmende
Bandbreite subtiler Ausdrucksweisen sationsprozesses ein: die Beobachtung, die
Nachahmung, die Revolte und den Erfindungsund generell eine strahlende
drang. Wo sind Grenzen und wie stürzen sie
Bühnenpräsenz
ein?
Offen, klar, brutal, empathisch und mit
DanceTalk, Tel Aviv, 12.09.2015
überraschend einfachen Lösungen wird hier
gehandelt – ein Stück zum Lachen und zum Nachdenken, das befreit von
der Angst vor den Machtspielen sogenannter Erwachsener. Humor ist
wenn man trotzdem lacht.
Play Dead entstand im Rahmen einer
Residenz am Choreographischen Centrum Heidelberg.
Das Symposium steht allen Interessierten offen.
Choreografie und Tanz Meital Raz
und Lee Meir (Berlin / Tel Aviv)
28 | 29
Rahmenprogramm
Samstag, 23.01.2016
17 Uhr V Alter Saal
der TANZBIENNALE HEIDELBERG
Dienstag, 26.01.2016
19.30 Uhr V Alter Saal
FR 22.01.2016
Eröffnungsparty
nach Gastspiel Borderline
Ab 22 Uhr V Alter Saal | Einlass ab 21.30
Livemusik: San Remo (Mannheim)
und DJs Max & Moebius | Cocktailbar
SA 23.01.2016
Tanz(t)räume [Film]
Festival-Lounge
Ab 21 Uhr V Alter Saal
mit DJane Schmidt's Cuts und
Well that's that then [Impro-Show]
MI 27.01.2016
Tanz(t)räume
Jugendliche tanzen Kontakthof von Pina Bausch
SA 23.01.2016
17 Uhr
V Alter Saal
Festival-Lounge
nach Gastspiel Antes
Ab 20.45 Uhr V Alter Saal
17 – 18.30 Uhr V Alter Saal
MO 25.01.2016
Festival-Lounge
nach Vorstellung If you want …
Ab 20.30 Uhr V Alter Saal
Ausklang mit Drinks
SA 30.01.2016
Party
nach Tanzgala Baden-Württemberg
Ab 23 Uhr V HebelHalle | Einlass ab 22.30
mit DJ MediaRockaz (VJ F-Rex und GinSoul)
D
as Stück Kontakthof trägt die unverwechselbare Handschrift von Pina
Bausch: Es geht um Formen menschlicher Annäherung, um die Begegnung der Geschlechter, um die Suche nach Liebe und Zärtlichkeit mit all
den dazugehörigen Ängsten, Sehnsüchten und Zweifeln – um Gefühle,
die gerade für junge Menschen eine große Herausforderung darstellen.
Fast ein Jahr lang begaben sich Jugendliche aus elf Wuppertaler Schulen
auf eine emotionale Abenteuerreise. Jeden Samstag hieß es für über 40
Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 18 Jahren: Tanzprobe unter
der Leitung der Bausch-Tänzerinnen Jo-Ann Endicott und Bénédicte Billiet und unter der intensiven Supervision von Pina Bausch.
Life in Movement
Berührende Hommage an Choreografin Tanja Liedtke
DI 26.01.2016
Life in Movement [Film]
19.30 – 21 Uhr V Alter Saal
Festivalcafé bei emma
Alle TANZBIENNALE HEIDELBERG-Besucher bekommen während des gesamten Festivalzeitraums 10%
Rabatt auf alles bei Vorlage einer TANZBIENNALEEintrittskarte.
emma pizza-café-bar V Hauptstr. 129
DI 26.01.2016
19.30 Uhr
V Alter Saal
T
anja Liedtke, in Deutschland geboren, wurde im Mai 2007 zur künstlerischen Leiterin der Sydney Dance Company bestellt, doch bevor
sie ihr Amt antreten konnte, kam sie bei einem Verkehrsunfall im August
2007 ums Leben. Tanjas Erfolge gründeten sich auf eine neue von ihr
entwickelte innovative Ausdrucksform in der Kunst des zeitgenössischen
Tanzes. Ihre Choreografien werden in Erinnerung bleiben als eine aussagestarke, überwältigende und mitreißende Sprache des modernen
Tanztheaters. Tanja Liedtke war »one of the shining lights of Australian
contemporary dance«.
30 | 31
Eintrittspreise und Spielorte
VORHANG AUF
FÜR WELLNESS, FITNESS UND GESUNDHEIT.
Eintrittspreise
Festivalpass . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95 € 47,50 € (erm.)
Tanzgala Baden-Württemberg . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 €
21 € (erm.)
Eröffnungsgastspiel (Marguerre-Saal) . . . . . . . 17 € – 38€ (erm. 50%)
Gastspiele (HebelHalle) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 € 16 € (erm.)
Gastspiele (Marguerre-Saal / Alter Saal) . . . . . . 16 € – 32 €
(erm. 50%)
Gastspiel Meir / Raz (HebelHalle) . . . . . . . . . . . . . . . 19 € 9,50 € (erm.)
Kindervorstellungen (Zwinger1+3) . . . . . . . . . . . . . . . 14 € 7 € (erm.)
Vorstellung Jugendtanzprojekt (Marguerre-Saal) . . 16 € 9,50 € (erm.)
Freier Eintritt zu Artist Talks, Filmen, Symposium, Festival-Lounge und Partys
Informationen und Karten unter www.tanzbiennale-heidelberg.de
oder an der Theaterkasse: [email protected],
✆ 06221 | 5820 000, Theaterstr. 10
Öffnungszeiten: Mo – Sa 11 – 18 Uhr
Service für Schul- und Kindergartengruppen
[email protected]
✆ 06221 | 5835 353 | ✆ 06221 | 5835 780
Veranstaltungsorte
Alter Saal und Marguerre-Saal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Theaterstr. 10
Zwinger1+3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Zwingerstr. 3 – 5
HebelHalle – Künstlerhaus UnterwegsTheater . . . . . . . . . . Hebelstr. 9
Choreographisches Centrum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hebelstr. 9
HEIDELBERG  WIESLOCH  2x MANNHEIM
SCHWETZINGEN  NEUSTADT  SPEYER  BENSHEIM
www.pfitzenmeier.de
O R U M A M S C H L O S S PA R K
Epilog und Ausblick
Bewegendes im direkten Anschluss an die TANZBIENNALE
About Clouds
(a revisit of Clouds after Cranach by William Forsythe)
Ione San Martin / Amancio Gonzalez [Spanien]
MO 01.02.2016
19.30 Uhr
V HebelHalle
Eine Veranstaltung des UnterwegsTheaters im Rahmen von
TANZInternational.
M
ein Sohn wurde verhaftet.« Zehn Jahre ist es her, dass Jone San Martin diesen Satz am Anfang von Clouds after Cranach von William Forsythe sagte. Wie auch Amancio Gonzalez prägte sie das Stück. Clouds after
Cranach überzeugte als eine kluge Reflexion auf die (Tanz-)Kunst im Angesicht von Gewalt. In About Clouds erinnern, verwerfen und rekonstruieren die beiden Tänzer im Dialog der Körpersprachen diese noch immer
erschreckend aktuelle Performance.
Konzept und Tanz Jone San Martin, Amancio Gonzalez
SILVER
TanzForum
DO 14. Januar 2016
SO 20. März 2016
Les Ballets de Monte-Carlo
Companhia Nacional de Bailado
Choreografien von Jean-C. Maillot
»Orfeu e Eurídice« von Olga Roriz
DI 16. | MI 17. Februar 2016
DI 12. April 2016
Balé da Cidade de São Paulo
Ballet National de Marseille
Choreografien von Mauro Bigonzetti,
Luis Arrieta und Itzik Galili
»Le corps du Ballet National de Marseille«
von Emio Greco und Pieter C. Scholten
MI 9. März 2016
MI 4. Mai 2016
Beijing Dance Theater
Shen Wei Dance Arts
»Wild Grass« von Wang Yuanyuan
»Map« und »Folding« von Shen Wei
Dance Company Nanine Linning / Theater Heidelberg
SA 27.02.2016
19.30 Uhr
V Marguerre-Saal
I
m Spannungsfeld zwischen maschineller Effizienz und ungezähmter
Körperlichkeit. Mit SILVER entwirft Choreografin Nanine Linning ein
dystopisches Zukunftsszenario, in dem die jetzt schon fühlbare Durchdringung von Mensch und Technologie ihre Vollendung erreicht hat. Mal
maschinenhaft abstrakt, dann wieder menschlich einfühlsam, rücken
Linnings Tänzer bewusst die Frage nach der Rolle des Menschen in einer
von Technologie dominierten Zukunft in den Mittelpunkt.
Konzept und Choreografie Nanine Linning
Bühne und Kostüme Bart Hess
Auftragskomposition Michiel Jansen
Lichtdesign Philipp Wiechert
Tanz Dance Company Nanine Linning / Theater Heidelberg
Karten (0711) 2 555 555
www.forum.ludwigsburg.de
36 | 37
Team, Förderer, Partner
und Unterstützer
Veranstaltet von der TANZallianz, Kooperation von UnterwegsTheater und Theater und Orchester Heidelberg
Künstlerische Leitung
Produktionsleitung
Jai Gonzales
Dirk Elwert
Künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin
UnterwegsTheater Heidelberg
Nanine Linning
Leiterin der Dance Company Nanine Linning /
Theater Heidelberg
Bernhard Fauser
Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer
UnterwegsTheater Heidelberg
Holger Schultze
Intendant Theater und Orchester Heidelberg
Kuratorin Programm
Tanzgala Baden-Württemberg
und Jugend- und Kindertanztag
Förderer
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sonja Zirkler
Leitung
Anna-Maria Losardo
Mitarbeit
Partner und Unterstützer
Mitarbeit
Hubertus M. Mayr
Dramaturg Dance Company Nanine Linning /
Theater Heidelberg
Alexandra Karabelas
Presse / PR / Management und Assistenz
der Direktion UnterwegsTheater
Bea Kießlinger
Vorstandsmitglied des Dachverbandes
Tanz Deutschland
Die TANZBIENNALE 2016 ist ein Beitrag der TANZallianz Heidelberg zum Tanzjahr
Deutschland 2016 DANCE NOW!
36 | 37
Credits
Borderline | Produktionsleitung Dirk Korell | Eine Produktion von Compagnie Wang Ramirez, Clash66 mit Théâtre de
l’Archipel, Scène nationale de Perpignan (im Rahmen einer
Kreationsresidenz), Théâtre de la Ville Paris, Parc de La Villette Paris, Mercat de les Flors (im Rahmen von Residenzen
im Graner, Barcelona), Initiatives d’Artistes en Danses Urbaines (Fondation de France – Parc de la Villette mit Unterstützung von Caisse des Dépôts und von Acsé), act’art Conseil
général de Seine-et-Marne, Centre Chorégraphique National
de Créteil et du Val-de-Marne, Compagnie Käfig, TANZtheater International Hannover | Förderung Conseil Régional
Languedoc-Roussillon, Préfecture de région du Languedoc-Roussillon Direction régionale des affaires culturelles,
Conseil départemental des Pyrénées Orientales, Regionalrat
Languedoc-Roussillon Kulturministerium und Département
Pyrénées Orientales, Fondation BNP Paribas
Dʼaprès une histoire vraie | Eine Produktion von l’association
fragile in Koproduktion mit dem Théâtre de la Ville, Festival d’Avignon, der Opéra de Lille, Le Centre de développement chorégraphique de Toulouse – Midi-Pyrénées, La
Ménagerie de Verre, La Filature Scène nationale de Mulhouse, L’Apostrophe, Scène nationale de Cergy-Pontoise
et du Val d’Oise, Centre Chorégraphique national de Rillieux-la-Pape Förderung Conseil régional Nord-Pas de Calais,
Convention institut français + ville de Lille, der l’association
Beaumarchais-SACD und dem Institut français im Rahmen
des Circles-Programms, Phénix scène nationale Valenciennes, Residenzen Opéra de Lille, Centre Chorégraphique national de Rillieux-la-Pape, Centre Chorégraphique national
Roubaix Nord-Pas de Calais
Antes | Eine Produktion von Compagnie Alias in Zusammenarbeit mit Théâtre Forum Meyrin (Genève) und Théâtre du Crochetan (Valais) | Förderung Ville de Genève, République et
canton de Genève, Pro Helvetia, Commune de Meyrin, Fondation meyrinoise du Casino
False Colored Eyes | Eine Koproduktion von ImPulsTanz Vienna
International Festival, Burgtheater Wien & Liquid Loft | Förderung MA7 Kulturabteilung der Stadt Wien und dem BKA
Bundeskanzleramt Kunst & Kultur
Wunschkonzert | Produktion der COOPERATIVA MAURA MORALES mit Kulturbüro der Stadt Krefeld, Forum Freies Theater – FFT / Düsseldorf, Ringlokschuppen / Ruhr, Pumpenhaus
Münster | Förderung Kunststiftung NRW, das Ministerium für
Familie, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen,
NRW Landesbüro Freie Kultur
Play Dead | Produktion von Meital Raz and Lee Meir, Clipa
Theater Tel Aviv, Diver Festival Tel Aviv | Förderung Israeli
Lottery Foundation | Residenz und Unterstützung: CC – Choreographisches Centrum Heidelberg
||:ein Bein hier und ein Bein dort:|| | Förderung Kulturreferat München, THINK BIG!, Muffatwerk GmbH, BLZT, Stadtsparkasse München, mit Unterstützung des Italienischen
Kulturinstitutes München
POGO
Tanzbiennale
Mit dem Stichwort
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Impressum
Herausgeber Theater und Orchester Heidelberg | Intendant Holger Schultze |
Verwaltungsleiterin Andrea Bopp | Redaktion Hubertus M. Mayr, Dirk Elwert,
Alexandra Karabelas | Titelfoto Annemone Taake | Bildkonzept Florian Merdes
| Fotonachweise S. 10/11 Agathe Pourpeney | S. 12/13 Marc Dormage | S. 14/15
Gregory Bartadon | S. 16/17 Michael Loizenbauer | S. 18 Simon Rauh | S. 19 Michio | S. 20/23 Franz Kimmel | S. 24/25 Peter Wendl | S. 26 Hermann Posch | S. 27
Regina Brocke | S. 29 André Lewski | Logo komplus | Anzeigen Renate Neutard |
Gestaltung Jens Mogler | Druck abcdruck GmbH
Die gute Laune
vom Vorabend
nehme ich
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