der turmhahn - Evangelische Kirchengemeinde Jugenheim in

DER TURMHAHN
Eine Information der Evangelischen Kirchengemeinde Jugenheim in Rheinhessen
…Freut euch!?
„Jauchzet, ihr Himmel; freue dich,
Erde! Lobet, ihr Berge, mit Jauchzen! Denn der HERR hat sein Volk
getröstet und erbarmt sich seiner
Elenden.“ So lautet der Monatsspruch für Dezember aus dem 49.
Kapitel des Jesaja Buches.
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
zu den Aufgaben der Vorsitzenden des Kirchenvorstandes gehört auch die redaktionelle Verantwortung für diesen TURMHAHN. Mit diesem Mitteilungsblatt wollen wir auch in Zukunft
regelmäßig alle Jugenheimer
Bürger über das kirchliche Leben
in unserem Dorf informieren.
Meine Vorgängerin im Amt, Ingrid Gerhold, hat in den letzten
Jahren aus einem einfachen
Rundschreiben eine bemerkenswerte Stimme unserer Kirchengemeinde geschaffen. Ich hoffe
ich kann dies fortsetzen und
genüge den von ihr geschaffenen hohen Ansprüchen. Schreiben Sie mir was Ihnen wichtig
ist, aber auch was wir anders
machen sollten. Ich freue mich,
wenn wir auf diesem Weg zu
einem Dialog kommen.
Freue dich! Dem Himmel, der Erde
und den Bergen wird geboten,
dass sie sich freuen sollen. Ich
wundere mich darüber. Ich kann
doch keinen Befehl zum freuen geben. Freude ist ein tiefes Gefühl,
das von Innen kommt. Wovon ich
ergriffen werde und wozu ich nicht
aufgefordert werden kann.
Letztens traf ich ein Ehepaar aus
der Gemeinde an der Kirchentür.
Sie begrüßten mich mit den Worten: „Heute sind wir da, weil wir
uns freuen!“. Und dann erzählten
sie mir, dass ein Kind geboren
worden ist. Ihr Enkelkind ist gesund zur Welt gekommen. Ein
Grund zur Freude. Ich habe mich
mit Ihnen gefreut. Dazu mussten
sie mich nicht auffordern. Das Mitfreuen erwuchs ganz einfach aus
der Beziehung, die wir zueinander
haben.
In dieser Ausgabe stellen wir
Ihnen den neuen Kirchenvorstand und seine Aufgabenverteilung vor, wir informieren Sie
über neue liturgische Formen in
unserer Jugenheimer Kirchengemeinde, wie die Oasen und die
künftige würdevolle Begehung
des Totensonntags und des
Volkstrauertags.
In der Weihnachtszeit erscheint es
manchmal so, dass die Zeit mit
dem Gebot des Freuens überschrieben ist. Menschen empfinden
einen gewissen Druck, dass Weihnachten fröhlich sein muss. „Oh du
fröhliche“ singen wir, doch nicht
alle können hier einstimmen.
Dies ist die letzte Ausgabe im
Jahr 2015. Aus diesem Grund
wünsche ich Ihnen schon jetzt
ein frohes Weihnachtsfest und
ein gesegnetes Neues Jahr.
Ihre Ute Beyer-Luff
Wenn ich dann auch noch aufgefordert werde, dass ich mich freuen soll, regt sich erst recht Widerstand.
Woher kommt dann die Weihnachtsfreude? Dieses Jauchzen und
Loben, zu dem Himmel und die Berge aufgefordert werden. Auch diese
Freude ist eine, die von innen
kommt. Wir hören jedes Jahr an
Weihnachten
diesen
bekannten
Satz: Ein Kind ist uns geboren, ein
Sohn ist uns geschenkt (Jesaja
9,6). Die Freude darüber kann mich
erfassen, wenn ich spüre, wer dieses Kind ist. Wenn Gott mir in diesem Sohn aufleuchtet. Ein Gott, der
sich entäußert, um uns nah zu sein.
Ein Gott, der sich in Jesus den Menschen auf eine neue und überraschende Weise zeigt. Nämlich als
ein verletzlicher Gott, der nur lieben kann. Der sich unser erbarmt
und uns tröstet.
Weihnachten lädt mich alle Jahre
wieder dazu ein, Gott als ein Kind
zu empfangen und willkommen zu
heißen. Wenn dieses Kind in meinem Leben ankommt, dort wächst
und groß wird, dann kann es passieren, dass wir selber zu Sprecherinnen und Sprechern dieser Worte
werde: „Heute sind wir da, weil wir
uns freuen!“. Dann kann es passieren, dass ich davon erzähle, wie
Gott mich getröstet hat und sich
über mein Elend erbarmt hat.
Ich wünsche uns, dass uns die frohe Botschaft, die Weihnachten erklingt, erreicht. Ich hoffe, dass Gott
Wohnung in uns findet und groß
werden kann.
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie eine gesegnete Advents- und
Weihnachtszeit.
Ihre Sarah Kirchhoff
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Im Sommer machten sich elf Jugendliche der evangelischen
Kirchengemeinde Jugenheim und der katholischen aus
Schwabenheim auf den Weg nach Taizé. Begleitet von Pfarrerin Kirchhoff und Pfarrer Winter. Dabei auch zwei irakische Jugendliche. Svenja Fingerhutberichtet:
Auf einer langen Fahrt lernten
wir uns kennen und erwarteten
ungeduldig und gespannt unsere Ankunft in Taizé. Mit freudigem Winken wurden wir Willkommen geheißen und fröhlich
brennen alle Kerzen und
erleuchteten die Kirche. In
den darauffolgenden Tagen trafen wir 15-16jährigen uns mit Bruder
Alcides zu einer Bibelein-
der weniger auf Englisch. In gemischten Kleingruppen befassten wir uns mit der Auslegung
biblischer Texte und wuchsen
dabei schnell zu einer richtigen
Gemeinschaft zusammen.
Nachmittags trafen wir uns bei
Tee und Süßem zum Spielen
unterm Glockenturm, dabei gab
es viel zu Lachen. Nach einem
Abendgebet traf man sich am
Oyak. Ein kleiner Platz, wo Gitarre gespielt, gesungen, gegessen und getrunken wurde.
in Empfang genommen. Als die
Zelte aufgestellt und die Baracken eingeräumt waren, wurde
auch schon zum Abendgebet
geläutet. Tausende von Menschen strömten in die große Kirche, Schweden, Spanier, Italiener, Engländer, Amerikaner,
Asiaten, Ukrainer, Portugiesen,
Niederländer, Franzosen. Mittendrin saßen die Brüder in ihren weißen Roben und stimmten
das erste Lied an. Der Gesang
schwoll an und erfüllte die ganze Kirche. Ein Gefühl der Verbundenheit und Ruhe ergriff
uns, wie wir da auf dem Teppichboden saßen und sangen.
Samstags gibt es einen Lichtergottesdienst. Dabei zündet einer der Brüder eine Kerze an
und gibt das Licht weiter. Bald
führung. Wir waren über 100
Jugendliche aus ganz Europa
und verständigten uns mehr o-
Dieses Gemeinschaftsgefühl und
die Ungezwungenheit, die Offenheit und Freude die jeder
Mensch, egal woher er kommt,
dort an den Tag legt, macht Taizé so einzigartig und zu einem
Ort, den man am liebsten nicht
so schnell wieder verlassen will.
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DER TURMHAHN
Stele erinnert an Verstorbene
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WIR GEDENKEN
Eingegangen in Gottes ewige Ruhe im vergangenen Kirchenjahr sind aus unserer
Evangelischen Kirchengemeinde und wurden kirchlich bestattet
Helmut Wolf
im Alter von 72 Jahren
Adolf Albert Stubbe
im Alter von 74 Jahren
Johann Ernst Jennerich
im Alter von 99 Jahren
Heimo Philipp Willi Brinkmann
im Alter von 66 Jahren
Dieter Paul Stenglein
im Alter von 75 Jahren
Friedrich Werner
im Alter von 84 Jahren
Gerlinde Dorothea Dick
im Alter von 67 Jahren
Waltraud Schäffer
im Alter von 75 Jahren
Die Jugenheimer Pfarrerin Sarah Kirchhoff und ihr katholischer
Kollege Pfarrer Thomas Winter haben in einem ökumenischen
Gottesdienst im Franz-Josef-Helferich-Haus eine Stele eingeweiht,
künftig ein Platz zum Gedenken an verstorbene BewohnerInnen.
Der HERR hat es gegeben, der HERR
hat es genommen, er segne die Trauernden und schenke den Verstorbenen
Frieden.
Totensonntag und Volkstrauertag in Jugenheim
Totensonntag und Volkstrauertag,
zwei Gedenktage mit unterschiedlichem Charakter. Der Volkstrauertag ist ein staatlicher Gedenktag
und gehört zu den sogenannten
stillen Tagen. Er wird seit 1952
zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer
der Gewaltherrschaft aller Nationen.
Der Totensonntag ist ein kirchliches Ereignis und dient der Seelsorge. An diesem Tag stehen die
Menschen im Mittelpunkt, die mit
einem unmittelbaren Verlust leben
müssen. Trauernde Menschen, denen durch den Tod eines geliebten
Angehörigen oft der Boden unter
den Füßen weggezogen worden ist,
haben mit dem Besuch des Gottesdienstes am Ewigkeitssonntag ei-
nen schweren Gang vor sich.
Diese beiden unterschiedlichen Gedenken wurden in
Jugenheim in den vergangenen Jahren am gleichen Tag
gefeiert. Im Gottesdienst am
Totensonntag gab es von
Gastrednern eine „politische“
Ansprache. Im Anschluss daran wurde ein Kranz für die
Kriegstoten niedergelegt.
Wir als Kirchengemeinde sehen unseren Auftrag darin
trauernde Menschen zu begleiten. Deshalb ist der Gottesdienst am Totensonntag
Seelsorge für die Trauernden.
Dazu gehört, dass wir diesen
Gottesdienst behutsam begehen möchten und an diesem
Tag keine anderen Themen in
den Kirchenraum kommen, die
von dem ablenken könnten, warum die meisten Menschen an
diesem Tag kommen.
Im kommenden Jahr wollen wir
deshalb die Unterscheidung der
Gedenktage wieder einführen,
um jedem der beiden Ereignisse
genügend Raum zu geben. Das
Gedenken der Kriegstoten und
Gewaltherrschaft soll am Volkstrauertag oder am Abend davor
stattfinden. An die Verstorbenen
des vergangenen Kirchenjahres
soll im Gottesdienst am letzten
Sonntag im Kirchenjahr, dem
Toten- oder Ewigkeitssonntag,
erinnert werden.
Dies haben wir mit der Ortsgemeinde so abgesprochen und
danken für das Verständnis.
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15 Jahre Café Turmhahn
Das Jugenheimer Café Turmhahn, ein wichtiger Teil einer lebendigen
Gemeinde,
feierte
15jährige Bestehen. Dass
im
Evangelischen Gemeindehaus von
Jugenheim etwas
besonderes stattfinden wird, darauf
deutet
schon die Tischordnung hin: die
so
genannte
Fischgrätenbestuhlung schafft
viele Sitzplätze.
Gelbe
Tischdecken und passende
Blumen
strahlen
sommerliche
Feierstimmung
aus.
Bald erfüllt den Raum fröhliches
Geplauder: „Schön, dass du auch
da bist“, hier eine freudige Begrüßung, dort ein herzliches Lachen. Man kennt sich. Gemeinsam haben viele der älteren Damen soeben den Gottesdienst
besucht, in dem das 15jährige
Bestehen des Café Turmhahns
liturgisch gefeiert wurde – natürlich mit viel Gesang.
Gesang ist ein wesentlicher Bestandteil des Treffs, der nach
dem Hahn, der den Kirchturm
Jugenheims ziert, benannt ist.
„Im Jahr 2000 wurde das Café
Turmhahn-Baby geboren“, berichtet eine der maßgeblichen
„Mütter“, Carmen Weinel. Sie und
fünf
weitere
„gute
Feen“ (Edeltraut Schäfer, Ulli
Reith-Schmiedel, Karoline Walldorf, Anneliese Richter und Helga
Eppelmann) entwickeln das Café
zu einem beliebten Ort der Gemeinschaft. Aus dem Frauengesprächskreis wollten sie „einen
Treffpunkt für alle Bürger schaffen.“ Er wird mittlerweile jeden
zweiten Dienstag von 20 bis 25
älteren Mitbürgerinnen und Mit-
bürgern in Anspruch genommen.
Neben früher gemeinsamen Ausflügen nach Wartburg, Straßburg, Spessart, die vom damaligen Pfarrer Paul Geiß fachkundig
die herzliche Gratulation des
Ortsbürgermeisters
Herbert
Petri und das üppige Buffet.
Auch das leibliche Wohl ist ein
wichtiger Bestandteil des Café
Turmhahns.
Dass mit dem leckeren Kuchen
noch mehr in Verbindung steht,
führt Pfarrerin Sarah Kirchhoff
aus: „Das Café Turmhahn hat
sich zu einem bedeutenden Bestandteil der Seniorenarbeit in
Jugenheim entwickelt. Es ist ein
ganz wichtiger Teil der lebendigen Gemeinde und des diakonisches Auftrags der Kirche.“ Das
soll auch so bleiben.
begleitet wurden und jahreszeitlichen Festen, wird zu jedem
Treffen ein kleines Programm
ausgearbeitet. „Geschichten aus
alten Zeiten und Bilder aus Jugenheim, zu denen jeder was
erzählen kann, finden großen
Anklang“, erzählt CarmenWeinel.
Die Pflege der Dorftraditionen –
es wird auch „juunemerisch gebabbelt“ – gehört genauso zum
Café, wie die vielen guten Taten
für die Gemeinde: dank reger
Spendenfreudigkeit wurden der
Gemeinderaum verschönert, ein
Buchsbaum für die Kirche angeschafft, eine Bank für die Ortsgemeinde gestiftet und die Jugendarbeit
unterstützt –
ganz
schön
viel für ein
„Kind“,
das
eigentlich
noch in der
Pubertät ist.
Zur
Besonderheit
des
Jubiläums gehören an diesem Tag auch
„Für die Zukunft wünsche ich
mir, dass das Café Turmhahn
noch lange bestehen bleibt,
neue Gäste kommen und das
Miteinander und die dörfliche
Gemeinschaft gepflegt wird“,
blickt Carmen Weinel hoffnungsvoll in die Zukunft.
Der Nachmittag klingt mit einem Ständchen von Annemarie
Zaun aus. Stimmungsvoll malt
sie alte Volksliedworte lebendig
in den Raum: „Ein schöner Tag,
ward uns beschert / wie es
nicht viele gibt, / von reiner
Freude ausgefüllt, / und Sorgen
ungetrübt“ – der Gute Geist des
Café Turmhahns steckt in diesen Worten. Christian Schlüter
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Rückblick auf die Oasen
Wie schön, dass Ihnen unsere
Oasen am Morgen gefallen haben. Natürlich waren wir unsicher, ob das neue Format unsere Gemeinde anspricht. Wir sehen: ja, das tut es. Puh, da bin
ich aber froh, denn mir liegt die
Oase sehr am Herzen.
Wir wollten gerne etwas machen, was anders ist. Etwas,
was auch Menschen anspricht,
die vielleicht sonst nicht in den
Gottesdienst gehen. Also Menschen, die andere Musik oder
Worte präferieren. Die Oase
kommt von Herzen. Ich greife
Themen auf, die mich und die
Menschen in meiner Umgebung
bewegen. Themen, die uns im
Alltag begleiten. Und das Ganze
wird untermalt von Andys Gitarrenspiel und meinem Gesang.
Natürlich haben wir Orgelmusik,
meistens von Moritz Holdenried
aus Partenheim. Die Mischung
gefällt uns so gut, dass wir
überlegen, mal etwas mit Gitarre und Orgel zusammen zu machen - mal sehen. Jedenfalls
haben wir nach den Oasen oft
gehört, dass gerade die Musik
gut ankommt. Ich denke das
liegt daran, dass uns Musik auf
einer anderen Ebene anspricht.
Wir können träumen, lassen uns
tief berühren und können unseren Gedanken nachgehen oder
einfach entspannen. In den Oasen ist jede und jeder frei, ob
sie oder er mitsingt oder einfach
nur lauscht. Ich bin sehr dankbar, dass die Idee der Oase,
meine Worte, mein Gesang, das
wundervolle Gitarrenspiel und
die aktionsreichen Rhythmen
der Orgelmusik so gut ankommen.
Ab 2016 gibt es die Oase dann
in jedem Quartal um 17 Uhr.
Und auch der Orgelgottesdienst
mit der wunderschönen Musik
von Hannelore Wingert wird es
öfter geben. Der normale Gottesdienst an diesen Tagen entfällt dann. Damit Sie und wir
besser planen können, haben
wir in einer Übersicht zusammengestellt, wann es welches
Angebot gibt. Hier enthalten
sind: Kinderkirche, Oase, Orgelgottesdienste, Konfirmation etc.
So können Sie immer schauen,
welches Angebot Sie anspricht
und was Sie nutzen möchten.
In der Rubrik „Termine“ auf der
letzten Seite des Turmhahns
und im Nachrichtenblatt finden
Sie die genauen Zeiten. Wir
freuen uns darauf, die neuen
Angebote mit Ihnen feiern zu
können!
Meike Gieß
Der Turmhahn kräht
Das Bäumchen oder eine Hau-Ruck Aktion
Ein Telefonanruf kurz vor den Feiertagen, so wie er sich jedes
Jahr wiederholt. Am anderen Ende der Leitung die Vorsitzende
des Kirchenvorstands. „Das Bäumchen wäre jetzt da“. Schnell
noch einen Dominostein und ein paar Spekulatius eingeworfen,
die große Stehleiter geschultert und ab zur Kirche. Dort
angekommen, natürlich auch in diesem Jahr bei klassischen
Vorweihnachtswetter,
neun
Grad,
grauer
Himmel
und
Nieselregen. Das Trumm von Baum liegt vor dem Gotteshaus und
nicht schon drinnen wie abgemacht. Wurde wieder mit dem
Trinkgeld für die Brüllochsen vom Forstamt gegeizt?
Und aus den bestellten 3,50 Metern sind plötzlich 5 Meter
geworden. Vielleicht ist das das Besondere an einem Christbaum,
dass er nach dem Fällen weiterwächst. Tomaten werden ja auch
noch rot nachdem sie geerntet worden sind.
Jetzt sind unverbrauchte Kräfte gefragt. Gut, dass die Frau des
Feuerwehrkommandanten auch zum Kirchenvorstand gehört.
Prompt heißt es statt „Retten, Löschen, Bergen“ „Hacken, Zerren,
Ziehen“ und in Windeseile haben die Floriansjünger so
zugehauen, dass er in den Ständer passt.
Nun folgt die Hau-Ruck Aktion um das „Kleinod“ in die Kirche zu
bringen. Und tatsächlich steht das „Bäumchen“ wenig später dort
wo es hingehört. Ein kurzes „Vergelts-Gott“ und schon sind die
starken Männer wieder weg. Jedes Jahr hab ich mir
vorgenommen eine Flasche Wein mitzubringen. Das wäre gut für
die Regeneration. Nächstes Mal denke ich dran. Bestimmt. Jetzt
muss der Baum noch geschmückt werden. Was dabei passieren
kann erzähle ich dann im nächsten Jahr.
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Evangelischer Kindergarten
Wir sagen HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH und DANKE an unsere
Jubilare
Karin Burchard und Sabine
Börner
feierten 20 jähriges
Dienstjubiläum in unserer Kita!
„Wenn jemand allemal tagtäglich
so freundlich ist und so verträglich und herzlich ohne sich zu zieren, dann wird man gerne gratulieren“.
Weiter so viel Herzblut und ehrliches Interesse an der gesunden
Entwicklung unserer Kinder.
Ein HERZLICHES DANKESCHÖN,
ALLES GUTE und GOTTES SEGEN
auf dem weiteren Lebensweg
wünschen wir unserer Erzieherin
Regina Weilbach die nach fast
30 Jahren!!! in unserem Kindergarten ihren wohlverdienten Ruhestand angetreten hat.
„Wenn wir Abschied nehmen,
wird unsere Neigung zu dem,
was wir schätzen, immer noch
etwas Wärmer.“
Erntedankfest
Unser diesjähriges Erntedankfest stand unter dem Motto
„Teilen macht uns froh „ und
fand in Zusammenarbeit mit
den Rathausstrolchen statt.
Der von der Evangelischen Kindertagesstätte Martin LutherKing vorbereitete Gottesdienst
und das im Anschluss statt gefundene Herbstfest mit Kürbissuppe und Bastelangeboten erbrachte für die ev. Kita Evangelischen Kindertagesstätte einen
Betrag von 227,60€. Dieser
kommt unseren Kindern zugute.
Wir danken allen Helferinnen
und Helfern für die Unterstützung und auch den Gästen.
Lebendiger Adventskalender
alle Abende 18:00 – 20:00 Uhr
1. Dezember
Eröffnung durch Landfrauen mit
Pfarrerin Sarah Kirchhoff am
Marktplatz
2. Gerhold / Strobel
Mainzer Straße 22
3. Meyer, Im Laukenstein 49
4. van Eijk, Lohweg 5
5. Steinfurth, Weedgasse 7
6. Link, Goßbach 4
7. Jugendtreff, Schulstraße 3
8. Schick, Mainzerstraße 30
9. Evangelischer Kindergarten, Ausserhalb 10
10. Schillhahn Hintergasse 12
11. Katzenski, Im Laukenst. 54
13. Kröck / Schuchardt,
St. Georgenweg 14
14. Knöll, Mainzer Straße 6
15. Café Turmhahn im Evangelischen Gemeindehaus,
Hintergasse 19
16. Priester, Hauptstraße 45
17. Ertl, Lohweg 9
18. Keller Anno 75
Schulstraße 3
19. Zahn, Hauptstraße 37
20. Hofmann, Raiffeisenstr. 4
21. Pizzeria Isola Verde
Wiesenweg 16
22. Döhler / Brehm
Rieslingstraße 11
23. Franz-Josef-HelferichHaus, Bahnhofstraße 45
Wichtig. Nicht vergessen:
Tasse mitbringen.
„Sankt Martin, Sankt Martin“,
……“ ich geh mit meiner Laterne“….“ Auch das haben wir in
diesem Jahr wieder gelebt
und mit einem vom ev. Kindergarten gestalteten Gottesdienst gefeiert. Der Martinsumzug durch den Ort, begleitet von „St. Martin“ auf seinem Pferd sowie den Jugenheimer Musikfreunden und abgesichert von der Freiwilligen
Feuerwehr Jugenheim, war
trotz warmen Temperaturen
wunderbar. Die Bubenschenkel
die von der Kirchengemeinde
verteilt wurden schmeckten
nicht
nur
den
Kleinsten.
Ein herzliches Dankeschön an
alle Mitwirkenden!!!
Danke
Zu meinem Abschied als
Vorsitzende des Kirchenvorstands der Evangelischen
Kirchengemeinde in
Jugenheim habe ich
zahlreiche sehr persönliche
Dankschreiben,
Glückwünsche und
Geschenke erhalten. Dafür
herzlichen Dank. Das gilt
sowohl für die
Anerkennungen aus der
Ortsgemeinde, wie die aus
dem kirchlichen Bereich.
Besonders gefreut habe ich
mich über die Sonderausgabe
des Turmhahns die Uli Röhm
zusammengestellt hat. Ihm
und den Autoren ein
besonderes Dankeschön.
Es ist schön, nach der langen
Zeit im Kirchenvorstand so
viel Zuspruch zu erfahren.
Viele Grüße aus der Reha.
Ingrid Gerhold
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Der neue Kirchenvorstand
Am 26. April 2015 wurde der
neue Kirchenvorstand gewählt.
Zwischen der Wahl und der Einführung des neuen Gremiums
liegen ein paar Monate. In dieser
Zeit findet die Übergabe statt.
Die neu Gewählten haben punktuell an Vorstandssitzungen teilgenommen und überlegt, welche
Aufgaben sie in der Gemeindeleitung übernehmen möchten.
Im Kerbegottesdienst war es
dann soweit, die neuen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher wurden in ihr Amt eingesegnet. In diesem Gottesdienst
hat uns eine biblische Geschichte
aus Markus 6 begleitet, die davon
erzählt, wie Jesus seine Jünger in
Teams aussendet. Die Arbeit im
Team ist für den Kirchenvorstand
ein Leitbild. Es ist das Besondere
an der evangelischen Kirche und
ihrer Leitung, dass Entscheidungen
gemeinsam
verantwortet
werden. Bei Allem, was uns in
den nächsten sechs Jahren bevorsteht wissen wir, dass wir die
Aufgaben gemeinsam lösen
werden. Wir sind als gesegnetes Team unterwegs. In diesem Team haben wir Ansprechpartner bestimmt, um
die Arbeit besser zu koordinieren.
Neue Kirchenvorstandesvorsitzende ist Ute Beyer-Luff. Ihre
Stellvertreterin ist Pfarrerin
Sarah Kirchhoff. Wir sind froh
und dankbar, dass Ute BeyerLuff das Amt angenommen
hat. Damit hat die Evangelische Kirchengemeinde Jugenheim wieder eine ehrenamtliche Vorsitzende.
Weitere Aufgaben und Ämter
wurden wie folgt besetzt und
vergeben: Karl-Heinz Freund
ist Ansprechperson für Bauangelegenheiten. Im Jugendausschuss sind Cindy Zahn, Julia
Katzenski und Sarah Kirchhoff.
Die Seniorenangebote werden
von Edeltraud Schäfer und
Carmen Weinel organisiert. Im
Öffentlichkeitsausschuss
sind
Julia Katzenski, Ulli Röhm und
Rolf Dieter Günther. Der Turmhahn wird zusammengestellt
von Gunter Freund, Carmen
Weinel, Julia Katzenski, Sarah
Kirchhoff und Ulli Röhm. Ansprechpersonen für die evangelische Kita sind Cindy Zahn und
Julia Katzenski. Und alle Fragen
rund um den Gottesdienst beschäftigt Meike Gieß, Sarah
Kirchhoff, Ute Beyer-Luff, Gunter Freund und Edeltraud Schäfer. Wir sind mit viel Elan und
Freude in unsere gemeinsame
Zeit gestartet.
Wir hoffen, dass das Jugenheimer Gemeindeleben für alle Altersgruppen Partizipationsmöglichkeiten bietet und viele Menschen Lust haben sich in unsere
Gemeinde einzubringen. Wir
wünschen uns ein lebendiges
Gemeindeleben.
Als Team haben wir einige
Ideen mitgebracht, was wir in
der evangelischen Kirchengemeinde
erneuern
und
beginnen
möchten. Jedoch sind
wir immer angewiesen
auf Menschen die uns
unterstützen und Rückmeldung geben. Also
falls Sie, die diese Zeilen lesen Ideen haben
oder Anregungen, dann
sprechen Sie uns an.
Lasst uns gemeinsam
Kirche leben.
Der neue Kirchenvorstand:
Rolf-Dieter Günther, Sarah
Kirchhoff, Meike Gieß, Carmen Weinel, Edeltraud Schäfer, Karl-Heinz Freund, Ute
Beyer-Luff, Cindy Zahn, Julia
Katzenski
(Gunter Freund und Uli Röhm
sind nicht auf dem Bild)
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GOTTESDIENSTE
Sonntag, 6. Dezember 2015 - 10:00 Uhr
Martinskirche Jugenheim
Gottesdienst zum zweiten Advent (mit
Abendmahl)
Pfarrerin Sarah Kirchhoff
Sonntag, 27. Dezember - 10:00 Uhr
Martinskirche Jugenheim
Weihnachtsliedergottesdienst mit dem
Kirchenchor
Pfarrerin Kirchhoff
Freitag 11. Dezember - 10 Uhr
Franz-Josef-Helferich-Haus
Ökumenische Adventsandacht
Mittwoch 31. Dezember - 17:00 Uhr
Martinskirche Jugenheim
Jahresschlussgottesdienst
Prädikantin Runkel
Sonntag, 13. Dezember - 10:00 Uhr
Martinskirche Jugenheim
Gottesdienst zum dritten Advent
Prädikantin Hiltrud Runkel
Sonntag, 20. Dezember - 10:15 Uhr
Ev. Kirche St. Peter in Partenheim
Gottesdienst mit dem Kirchenchor
Pfarrerin Winterberg
Ev. Kirche
Nieder-Olm – 10:00 Uhr
Pfarrerin Sarah Kirchhoff
Weihnachten 2015
Donnerstag 24. Dezember
Heiligabend in der Martinskirche
Familiengottesdienst mit Krippenspiel
Pfarrerin Sarah Kirchhoff mit dem Team
der Kinderkirche und Kinderchor - 16 Uhr
Christvesper — 17:30 Uhr
Pfarr. Sarah Kirchhoff mit Gesangverein
Christmette — 22 Uhr
Prädikantin Hiltrud Runkel
Freitag 25. Dezember - 10:15 Uhr
St. Peter in Partenheim
Gottesdienst mit Abendmahl
Freitag 25. Dezember - 10:30 Uhr
Kirche in Stadecken
Gottesdienst mit Abendmahl
Samstag 26. Dezember - 16:00 Uhr
Paulskirche Elsheim
ein „anderer“ Weihnachtsgottesdienst
Sonntag 3. Januar 2016 - 10:30 Uhr
Paulskirche Elsheim
Sonntag, 10. Januar 2016 - 17:00 Uhr
Martinskirche Jugenheim
WinterOase
Meike Gieß
Sonntag, 17. Januar 2016 - 10:00 Uhr
Martinskirche Jugenheim
Gottesdienst
Prädikant Dr. Michael Schäfer
Sonntag, 24. Januar 2016 - 10:00 Uhr
Martinskirche Jugenheim
Gottesdienst
Prädikant Franz Kraft
Sonntag, 31. Januar 2016 - 10:00 Uhr
Franz Josef Helfrich Haus
Gottesdienst mit Kirchenchor
Pfarrerin Sarah Kirchhoff
Sonntag, 7. Februar 2016 - 10:00 Uhr
Martinskirche Jugenheim
Gottesdienst
Prädikant Franz Kraft
Sonntag, 14. Februar 2016 - 10:00 Uhr
Martinskirche Jugenheim
Gottesdienst zum Thema "bei Trost bleiben“ mit Flüchtlingspfarrer Peter Oldenbruch und Pfarrerin Sarah Kirchhoff
Sonntag, 21. Februar 2016 -10:00 Uhr
Martinskirche Jugenheim
Gottesdienst
Prädikantin Hiltrud Runkel
Sonntag, 28. Februar 2016 - 10:00 Uhr
Mauritiuskirche Essenheim
Pfarrerin Sarah Kirchhoff und Kollegen
Freitag, 4. März 2016 - 18:00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus
Weltgebetstag
Sonntag, 13. März 2016 -10:00 Uhr
Martinskirche Jugenheim
Gottesdienst mit der Einführung der Konfirmandinnen und Konfirmanden 2017
Pfarrerin Sarah Kirchhoff
Evangelisches Gemeindehaus
Kinderkirche jeweils am ersten Sonntag
im Monat um 11:00 Uhr im Nächste Termine: 7. Februar und 6. März.
„Willkommen im Dorf“ jeweils am
zweiten Donnerstag im Monat um 19:30
Uhr im Evangelischen Gemeindehaus.
Nächste Termine: 14. Januar, 11. Februar und 10. März.
Wir freuen uns über jeden und jede die
neue dazukommt. Es gibt immer die
Möglichkeit einzusteigen. Jedes Treffen
beginnt mit einer kleinen Vorstellungsrunde.
Café Turmhahn alle zwei Wochen
immer um 15:00 Uhr
Weihnachtsfeier am 8. Dezember
Mitarbeiterweihnachtsfeier
am 17. Dezember um 19:30 Uhr
Unsere Pfarrerin hat Urlaub vom
29.12.2015 bis 19.1.2016 . Vertreten
wird sie in der ersten Woche von
Pfarrerin Anita Nowak-Neubert
(Stadecken-Elsheim)
06136 9267090.
In der zweiten und dritten Woche von
Pfarrer Hartmut Lotz (Engelstadt/
Bubenheim) 06130 945140.
Vorsitzende des Kirchenvorstands: Ute Beyer-Luff, Tel.: 06130 6218. Pfarrerin Sarah Kirchhoff, 55271 Stadecken-Elsheim,
Goethestr. 6a, Tel.: 06130-7090482. mobil: 0176-22734562, [email protected]. Pfarramtsbüro: Inge Fischer, Montag
und Mittwoch von 9–13 Uhr, Hintergasse 19, Tel.: 06130-215555, Fax: 06130-215554. [email protected] Küsterin: Rebecca Kleemann, Tel.: 015770426515, [email protected]. Evangelischer Kindergarten Martin-Luther-King,
Außerhalb 10, Tel.: 06130-201 Leiterin: Heidi Hertha, [email protected]. Kita-Ausschuss: Vorsitzende: Julia Rehe.
Evangelisch-Kommunales Jugendbüro, Gemeindepädagogin Alexandra Scheffel, 55218 Ingelheim, Binger Straße 218,
Tel.: 06132-7189-25 [email protected]. Café Turmhahn: Carmen Weinel, Tel.: 06130 6371.
Konto der Evangelischen Kirchengemeinde Jugenheim bei der Mainzer Volksbank DE09 5519 0000 0198 1300 15
Impressum: Der TURMHAHN erscheint in einer Auflage von 750 Exemplaren und wird an alle Jugenheimer Haushalte verteilt.
Redaktion: Ute Beyer-Luff (verantwortlich), Inge Fischer, Gunter Freund, Julia Katzenski, Sarah Kirchhoff, Uli Röhm, Carmen Weinel.
http://jugenheim.ev-kirche.org/