Studio Dan & Agnes Heginger spielen Chansons von Friedrich

| Studio Dan - Verein für Neue Musik | Jägerstrasse 45/10 | A-1200 Wien | www.studiodan.at
|+43-699-19253552 | [email protected]
| ARTISTIC TEAM + ORGANISATION
| Daniel Riegler | Maiken Beer | Margit Schoberleitner | Sophia Goidinger-Koch | Caitlin Smith
Studio Dan & Agnes Heginger spielen Chansons von Friedrich Cerha
„Eine Art Chansons“ und „Eine letzte Art Chansons“ nennt Friedrich Cerha seine beiden Chansons-Zyklen, in denen er u.a.
Texte der Wiener Gruppe (Jandl, Achleitner,...) vertont. Dazu schreibt er: „Insgesamt hat es mich gereizt, an Stelle der
gepflegten Aura des Lieds die Direktheit des Chansons anzupeilen, die sakrifizierten Bereiche der 'Großkunst' einmal hinter mir zu
lassen, mich auf dem gefährlichen Terrain der 'Kleinkunst' zu bewegen und bei Wahrung des musikalischen Qualitätsanspruchs –
teilweise spielerisch – Verhaltens- und Reaktionsweisen zu überspitzen, ins Absurde zu überdrehen oder auch das Schaurig-Banale an
der Realität unmittelbar zu zitieren.“
Seit ihrer Entstehung sind diese speziellen Lieder bereits oftmals aufgeführt worden und somit in das Repertoire klassischer
Ensembles in klassischen Sälen eingegangen. Studio Dan holt die Chansons nun auch in die Clubs und Varietés „zurück“ und
mit Agnes Heginger singt zum ersten Mal eine weibliche, besonders wandlungsfähige Stimme den gesamten Werkzyklus. Ihre
musikalische Herkunft - mehr aus dem Jazz kommend und intensiv mit Improvisation beschäftigt - erlaubt ihr nicht nur die
vom Komponisten geforderten rasanten Farbwechsel, die die Lieder zu einem Bravourstück machen, sondern auch eine
außergewöhnlich lebendige Gestaltung der vielen auftretenden Charaktere. Ihre Partner, allesamt vertraut mit der Musik
Friedrich Cerhas und mit zeitgenössischer Musik im Allgemeinen, bilden die dafür nötige immer akribisch folgende und
energiegeladene Kapelle.
Agnes Heginger wurde nach einer fulminanten Aufführung einiger Chansons vom Komponisten persönlich dazu ermutigt die
ganze Sammlung aufzunehmen und als CD zu veröffentlichen. Das Ensemble Studio Dan tritt dabei als Koproduzent auf. Die
CD wird im Dezember 2015 präsentiert.
Studio Dan & Agnes Heginger (Besetzung)
Agnes Heginger - Chansonnière
Mathilde Hoursiangou - Klavier
Andreas Moser – Perkussion
Michael Seifried – Kontrabass
Über das Ensemble
STUDIO DAN wurde 2005 von Daniel Riegler im Rahmen des ersten Festivals der JazzWerkstatt Wien gegründet. Das
Ensemble besteht aus 25 Mitgliedern, die, abhängig vom Projekt, in verschieden großen Formationen auftreten. Die Gruppe bewegt
sich musikalisch an den Grenzlinien unterschiedlichster Spielformen der zeitgenössischen Musik: zwischen Improvisation und neuer
Musik, Jazz und Rock, um nur einige Schlagworte zu nennen. Studio Dan arbeitete u.a. bereits mit Elliott Sharp und Vinko Globokar.
Die Debüt-CD „Creatures & other stuff“ mit dem prominenten „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet.
2015 feiert das Ensemble sein 10-jähriges Bestehen mit besonders vielen Programmen, siehe: www.studiodan.at
2014 stand im Zeichen des 80. Geburtstags von und der ersten Zusammenarbeit mit Vinko Globokar.
2013 wurde die CD „In The Pelagic Zone“ gemeinsam mit Elliott Sharp präsentiert.
2012 wurde gemeinsam mit Michel Doneda das abendfüllende Werk „Fanfare III“ uraufgeführt.
2011 erhielt das Ensemble zum ersten Mal eine Unterstützung von der Ernst-von-Siemens-Musikstiftung.
2010 präsentierte die Gruppe ihre Zusammenarbeit mit der Sängerin Nika Zach auf dem Jazzfest Berlin.
2009 wurde die CD „Creatures & other stuff“ mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet.
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AGNES HEGINGER (Gesang/ Chansonniere)
studierte am Konservatorium der Stadt Wien klassischen Sologesang um dann an der KUG Graz ein Jazzgesangsstudium abzuschließen.
Daraufhin betätigte sie sich in den Bereichen der Alten Musik, Worldmusic, sowie hauptsächlich im zeitgenössischen Jazz und in frei
improvisierter Musik. Sie arbeitete in unzähligen Projekten mit so unterschiedlichen Partnern wie Peter Herbert, Christoph Cech, Georg
Breinschmid, Franzobel, Roland Neuwirth, Franz Hautzinger, Karlheinz Essl, Elisabeth Harnik, Matthias Loibner, Bobby Previte, David
Friedman und dem Vienna Art Orchestra, dem Jazzwerkstatt Wien New Ensemble und dem Max Brand Ensemble. 2005 erhielt sie
den „Anerkennungs-Preis der NÖ Landesregierung“, 2009 wurde ihre, gemeinsam mit dem Ensemble Pago Libre
aufgenommene CD, „platzDADA!“ (Vertonungen dadaistischer Literatur des 20. Jh.) mit dem „Preis der deutschen
Schallplattenkritik“ ausgezeichnet. Zu ihren aktuellsten Projekten zählt das literarisch-musikalische Programm „Verrückung“
gemeinsam mit der Cellistin Maria Frodl, für welches sie zu Texten der österreichischen Dichterin Christine Lavant die Musik komponierte.
MATHILDE HOURSIANGOU (Klavier)
geboren in Paris, wurde am Conservatoire National Supérieur de Musique in ihrer Geburtsstadt ausgebildet. Neben ihrer
regelmäßigen Konzertaktivität mit dem Ensemble PHACE hat sie mit einer großen Zahl der heute bekanntesten Ensembles und
Musiker zusammengearbeitet (Klangforum Wien, RSO Wien, Ensemble Wiener Collage, Ensemble die reihe) und ist bei
vielen Festivals in ganz Europa aufgetreten. Ihr vielfältiges Repertoire konzentriert sich auf die Musik der Moderne und die zeitgenössische
Musik, für die sie sich seit ihrer Studienzeit intensiv engagiert. Gemeinsam mit dem Geiger Ernst Kovacic hat sie das gesamte Werk für
Violine und Klavier von Friedrich Cerha aufgenommen. Sie hat zahlreiche - zum Teil ihr gewidmete Stücke - ur- bzw. in Österreich
erstaufgeführt.
MICHAEL SEIFRIED (Kontrabass)
in Wolfsberg/Kärnten geboren. Studierte Kontrabass am Konservatorium in Wien und gleichzeitig an der Universität Wien
Musikwissenschaft und Kunstgeschichte. Schwerpunkte seiner künstlerischen Tätigkeit sind seither neue und neueste Kammermusik und
Sololiteratur. Seit 1993 ist er regelmäßig Gastmusiker des Klangforum Wien und seit 1996 Mitglied des Ensemble Wiener
Collage.
Seine
Orchesterkarriere
führte
ihn
vom
Orchester
der
Vereinigten
Bühnen
Wien
zum
ORF-
Symphonieorchester weiter zum Bühnenorchester der österreichischen Bundestheater. Seit 2008 ist er Solobassist des
Tonkünstler Orchester Niederösterreich. Zuletzt trat er mit diesem bei der ÖEA von Kurt Schwertsiks Konzert für Kontrabass
und Orchester (op. 56) als Solist in Erscheinung. Weitere Zusammenarbeit mit dem OENM Salzburg und regelmäßige Auftritte bei den
Kammermusik-Konzerten des Sommerfestivals Allegro Vivo und beim Festivals Grafenegg.
ANDREAS MOSER (Schlagwerk)
geb. 1977. lebt in Gröbming in der Obersteiermark.
Er studierte Schlaginstrumente an der Kunstuniversität Graz bei Gerald Fromme und diplomierte 2001 mit Auszeichnung. Bereits während
des Studiums beschäftigte er sich intensiv mit zeitgenössischer Musik. So entstand im Lauf der Zeit Zusammenarbeit mit renommierten
Ensembles wie z.B. Klangforum Wien, Austrian Art Ensemble, szene instrumental, Studio Percussion Graz.
Außerdem wirkte er bisher in zahlreichen Orchesterproduktionen, z.B. Recreation Graz oder der Grazer Oper mit und konzertiert
regelmäßig mit dem Wiener Operettenorchester - vornehmlich im asiatischen Raum. Bereits seit seiner Jugend gehört er auch
verschiedenen Jazz- und Rockgruppen an. Auf den Studio Dan CD-Produktionen 'Things' und 'Dekadenz' ist er als Solist zu hören. Er
unterrichtet Schlagzeug an den Musikschulen Gröbming und Liezen.
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