20151020_Medienmitteilung_Beschneiungsprojekt Biathlon Arena

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Medienmitteilung
Lenzerheide, 20. Oktober 2015
Früher Saisonstart dank Snowfactory
Ferienregion Lenzerheide
Die Ferienregion Lenzerheide eröffnet die Langlauf- und Biathlonsaison bereits Anfang November. Ein
Pilotprojekt der Biathlon Arena Lenzerheide ermöglicht die Beschneiung selbst bei wärmeren
Temperaturen. Damit soll künftig die Schneesicherheit für Events und Trainingszwecke gewährleistet
werden.
Bei der Biathlon Arena in Lantsch/Lenz wird bereits seit letztem Mittwoch, 14. Oktober 2015 technisch
beschneit. Im Einsatz stehen zwei Anlagen der Firma TechnoAlpin. Die sogenannte «Snowfactory»
ermöglicht, im Gegensatz zu klassischen Schneeerzeugern, eine Produktion selbst bei Plusgraden.
Während rund zwei Wochen stehen die Anlagen nun möglichst im Dauereinsatz. Präpariert werden die
Loipen allerdings erst Ende Oktober. «Die äusseren Bedingungen waren bisher ideal» betont Silvio
Baselgia, Betriebsleiter der Biathlon Arena. «Wie sich der Schnee bei wärmeren Temperaturen verhält,
werden wir vermutlich am Wochenende sehen.»
Schneesicherheit für Events und Trainings
Für die Verantwortlichen der Biathlon Arena ist es ein Pilotprojekt. Die Idee dazu entstand im letzten Jahr.
Aufgrund der warmen Temperaturen und des damit fehlenden Schnees musste der Biathlon Alpencup
vom 20./21. Dezember 2014 abgesagt werden. Michael Hartweg, VR-Präsident der Nordic & Biathlon
AG, will solche Situationen in Zukunft verhindern: «Die Schneesicherheit ist das zentrale Thema beim
weiteren Ausbau der Biathlon Arena. Gerade im Hinblick auf die Durchführung von internationalen
Wettkämpfen.» Denn mit dem Bau des Betriebsgebäudes (Nordic House) im nächsten Jahr will die
Biathlon Arena die A-Lizenz der Internationalen Biathlon Union (IBU) erreichen. Damit können in Zukunft
Weltcuprennen und Weltmeisterschaften auf der Anlage durchgeführt werden.
Gleichzeitig ermöglicht das neue Beschneiungskonzept auch eine Verlängerung der Saison. In Zukunft
sollen bereits im November Trainingslager von nationalen und internationalen Langlauf- und BiathlonTeams in der Arena in Lantsch/Lenz durchgeführt werden. «Dies bringt nicht nur Auslastung für die
Arena, sondern auch Wertschöpfung in die Region» ist Hartweg überzeugt. Bereits in diesem Jahr
absolviert die Schweizer Biathlon Mannschaft Anfang November ihre Trainingswoche in der Ferienregion.
Kleine trockene Eisblättchen
Das Prinzip der Snowfactory ist simpel: Mit einer fortschrittlichen Kühltechnik wird das Wasser in einem
Wärmeaustauscher bis zum Gefrierpunkt gekühlt. Das Wasser gefriert also durch die erzeugte Kälte, ohne
chemische Zusätze. Produziert wird damit kein Schnee im eigentlichen Sinn, sondern kleine trockene
Eisblättchen. Durch die anschliessende maschinelle Loipenpräparation wird die Qualität von Firnschnee
erreicht. Die Anlage eignet sich damit optimal für kleinere Abschnitte, nicht aber für die flächendeckende
Beschneiung ganzer Skigebiete. So wird auch in Lantsch/Lenz einzig eine 1.5 bis 2.0 km lange
Stadionrunde mit der innovativen Technik beschneit.
Finanziert wird das Pilotprojekt von der Gemeinde Vaz/Obervaz, der Langlaufregion Lenzerheide, der
Biathlon Arena Lenzerheide, Lantsch/Lenz Tourismus sowie dem Verein Tour de Ski. Wenn die Effizienz
der Beschneiung und die Qualität des Schnees stimmen, soll bei der Biathlon Arena auf nächsten Winter
eine Snowfactory fix installiert werden.
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Weitere Informationen:
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Silvio Baselgia, Betriebsleiter
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