Ausgabe Januar 2016

Das Magazin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein
Ausgabe
Januar 2016
Multikulturelle Vielfalt
Am UKSH arbeiten Menschen aus 89 Nationen
Stammzellspende
Wirbelsäulenzentrum
Wissen schafft Gesundheit
Baumasterplan
Editorial
Wir wissen,
was für unsere
Mitarbeiter
wirklich
zählt.
(v.l.) Prof. Dr. Jens Scholz: Vorstandsvorsitzender, Christa Meyer: Vorstand für Krankenpflege und Patientenservice, Peter Pansegrau: Kaufmännischer Vorstand
Liebe Leserinnen und Leser,
Iperdimed ist das spezialisierte Personaldienstleistungsunternehmen
im Norden, das mit Know-how und Erfahrung qualifiziertes Pflegepersonal
an renommierte Kliniken, Alten- und Pflegeheime überlässt.
Zur Erweiterung unseres Teams und zur stetigen Verbesserung unseres Angebots
stellen wir jederzeit in Vollzeit, Teilzeit und auf € 450,- Basis ein:
Gesundheits- und
Krankenpfleger/innen
Anästhesie- und Intensivpersonal
OP-Fachkräfte
das UKSH startet mit Auf bruchsstimmung in das Jahr 2016. In
den vergangenen Monaten sind
die Weichen für unsere Zukunft
gestellt worden. Ende September
konnten wir nach detaillierter Planung endlich den Grundstein für
das größte Bauvorhaben in der Geschichte der Universitätsmedizin
in Schleswig-Holstein legen. Mit
dem Slogan „Wir schaffen das“
stellen wir uns den Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte und ergreifen die historische
Chance, die medizinische Maximalversorgung unserer Patienten
sicherzustellen und die Innovationskraft von Forschung und Lehre
zu stärken. Viele Bauprojekte sind
bereits umgesetzt worden oder an
Pflegehelfer/innen
GPA - Gesundheitsund Pflegeassistenten/innen
Entdecken Sie die Vorteile der Zeitarbeit für Ihre persönliche Entwicklung und
Ihre Work-Life-Balance.
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Medizinische Lösungen bei denen der Mensch im Mittelpunkt steht.
und individuelle
Fortbildungsangebote
gestellt wurde der Interimsbau des
Instituts für Klinische Chemie,
der das neue Zentrallabor beherbergt. Trotz der Interimssituation
ermöglichen die neuen Räumlichkeiten hochgradig effiziente
Prozesse. In Kürze wird darüber
hinaus mit dem Interimsbau für
die Frauenklinik am Campus Kiel
begonnen.
ren Kliniken in Kiel und Lübeck
beschäftigt, Patienten kommen
aus dem Ausland zu uns, Gastärzte
lernen im UKSH von ihren Kollegen. Wir berichten im „forum“
gern über diese Internationalität an
unserem Klinikum.
eine Antwort auf die Frage vieler
Patienten „Was tun bei Rückenschmerzen?“ geben. Wir stellen
das campusübergreifende UKSHeigene Stammzellspenden-Register vor, besuchen die Hämatologische Spezialstation und werfen
einen Blick in die neue Tagesklinik
für Psychosomatik und Psychotherapie am Campus Lübeck.
Optimistisch blicken wir auch auf
unsere Unternehmenskultur. Vor
dem Hintergrund der aktuellen
Diskussionen um die Flüchtlinge
bezieht das UKSH klar Stellung
für Weltoffenheit und Toleranz:
Mit uns arbeiten Menschen aus 89
Ländern zusammen. Wir sehen
dies täglich als Bereicherung.
Ihr Vorstand
Altenpfleger/innen
Wir informieren Sie gerne persönlich in einer unserer Niederlassungen und am Telefon
oder besuchen Sie uns einfach auf www.iperdimed.de
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den Start gegangen. Am Campus
Lübeck konnte die hochmoderne
Schwerbrandverletzteneinheit ihren Betrieb aufnehmen. Das UKSH
ist damit das einzige Klinikum in
Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, das für die
Behandlung von Brandopfern ein
derart hochspezialisiertes Expertenwissen und hochmoderne
Medizintechnik anbietet. Anfang
Oktober fiel hier außerdem der
Startschuss für das neue MutterKind-Zentrum. Am Campus Kiel
bietet die neu errichtete Hämatologische Spezialstation der Klinik
für Innere Medizin II jetzt hervorragende Voraussetzungen für die
Behandlung von Menschen mit
lebensbedrohlichen Erkrankungen wie akuten Leukämien und
aggressiven Lymphomen. Fertig-
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
in der ersten Ausgabe des neuen
Jahres bildet die internationale
Vielfalt am UKSH unser Schwerpunktthema. Menschen vieler
verschiedener Nationen und
Weltanschauungen sind in unse-
Außerdem informieren wir Sie in
diesem Heft über das neu eingerichtete Wirbelsäulenzentrum am
Campus Kiel, in dem bundesweit
erstmalig Orthopäden, Unfallchirurgen, Neurochirurgen und
Neurologen gemeinsam mit Radiologen und Schmerztherapeuten
umfassend und fachübergreifend
Ich wünsche Ihnen viel Anregung
beim Lesen.
Ihr
Oliver Grieve
Pressesprecher
3
Inhalt
Stammzellspende
Wirbelsäulenzentrum
Baumasterplan
Seite 19
Seite 21
Seite 26
Editorial
3
Rekordspende für UKSH Kinderbetreuung
Titelthema: Multikulturelle Vielfalt
UKSH punktet mit Internationalität und Kompetenz
6
3.500 Kilometer bis zur erfolgreichen Therapie
8
Spanische OP-Fachkräfte büffeln für die
Deutsch-Prüfung 9
Texanerin mit diplomatischem Geschick
11
„Sawubona“ ist Siswati und heißt „Hallo“
12
Ehrenamtlich als Zahnarzt in Madagaskar
14
Medizin und Wissenschaft
Wir nehmen uns die Zeit, Ihre Immobilie
auf ein stabiles Fundament zu stellen.
Denn bei uns gibt es keine Empfehlungen,
ohne dass wir Sie wirklich verstehen.
Genau dafür haben wir apoPur entwickelt,
unseren ganzheitlichen Beratungsansatz.
Bei allem, was wir für Sie tun können, von
Finanzierungs- und Anlagelösungen über
Karrierewege bis hin zu Immobilien und
Vorsorge, gilt: Wir beraten Sie umfassend –
beruflich und privat. Schließlich sind wir
Ihre Bank, die Bank für Heilberufler.
Gutes tun
Institut für Rettungs- und Notfallmedizin am UKSH
gegründet
17
Eigenes Register für Stammzellspenden am UKSH
19
Neues Wirbelsäulenzentrum mit gebündelter
Kompetenz
21
Neue Spezialstation für Hämatologie und Onkologie
23
47
Sport- und Bewegungstherapie für onkologische
Patienten 48
Nachrichten
Zweitausendste Niere am Campus Lübeck erfolgreich
übertragen 18
Prof. Rupp übernimmt Klinik für Infektiologie und
Mikrobiologie
25
Uta Knöchel unter den Top Ten der „CIO des Jahres 2015“25
Leistungsstärkster Linearbeschleuniger des Landes
eingeweiht
28
Campus Kiel des UKSH erhält Organspendepreis 2015
31
UKSH etabliert digitale Cholangioskopie
(Gallenwegsspiegelung)
31
Studiengang vermittelt Management-Kompetenz
für Ärzte
38
Fördergelder für die Entwicklung einer neuen
Herzklappenprothese
41
„Industrie-in-Klinik-Plattform“ bietet Businessplanung 41
Blickpunkt
Neue Tagesklinik für Psychosomatik und Psychotherapie
eröffnet
42
Universitätsmedizin der Zukunft – Startschuss für
den Bau
26
Neues Angebot: Betriebliche Sozialberatung
29
Die besten OTA-Azubis kommen vom UKSH
32
Neue Beschwerdemanagerin am Campus Lübeck
34
Studienkoordination – Präzision ist oberstes Gebot
35
Personalien/Auszeichnungen
45
Schwerbehindertenvertreter fördern Eingliederung
37
Jubilare
45
Starke Tools für die Weiterbildung
39
Gesundheitsforum
49
Rätsel
50
Baubeginn für die neue Frauenklinik am Campus Lübeck 43
Frauenklinik und Katharineum präsentieren Kunstprojekt44
Kurse für pflegende Angehörige
45
Impressum:
Filiale Kiel | Hopfenstraße 47
Filiale Lübeck | Fackenburger Allee 11
Stephanie Hübbers-Kohlhaas,
Kundin der apoBank
Herausgeber: UKSH | Redaktionelle Gesamtleitung V.i.S.d.P.: Oliver Grieve
Ständige redaktionelle Mitarbeiter: Gunnar Seckels, Marlis Müller-Frommeyer, Maximilian Hermsen, Guido L. Weinberger
Grafik: Guido L. Weinberger
Anzeigenverwaltung: IPV GmbH (www.ipv-medien.de); Auflage 14.000
5
© niyazz - Fotolia.com
Titelthema
UKSH punktet
mit Internationalität und Kompetenz
Das UKSH als zweitgrößtes Universitätsklinikum Deutschlands und einziger Maximalversorger in
Schleswig-Holstein zeichnet sich durch Weltoffenheit, Toleranz und Interkulturalität aus. Menschen aus 89 verschiedenen Ländern und von allen Kontinenten arbeiten gemeinsam unter dem
Dach des UKSH und bieten den Patienten eine exzellente Versorgung.
Die internationale Ausrichtung des
UKSH spiegelt sich nicht nur in den
zahlreichen Nationalitäten seiner
Beschäftigten wider. Das Klinikum
mit seinen beiden Standorten in
Kiel und Lübeck ist eng vernetzt mit
anderen Kliniken und Forschungseinrichtungen in der ganzen Welt.
Die Ärzte und Wissenschaftler des
UKSH arbeiten in den verschiedensten internationalen Netzwerken mit
Kollegen aus dem Ausland zusammen und tauschen sich – z.B. auf
Kongressen – regelmäßig miteinander aus. Internationale Forschungsprojekte unter Federführung oder
Beteiligung von UKSH-Medizinern
bringen Medizin, Wissenschaft und
Technik weiter nach vorn. Vorteil für
die Patienten: Sie werden im UKSH
stets nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen behandelt und profitieren so unmittelbar
vom Fortschritt in der Medizin.
Weltoffenheit und Toleranz sind Werte, die das UKSH fest in seiner Unternehmenskultur verankert hat.
6
105 Ärzte, 101 Pflegekräfte, 152
Mitarbeiter des medizintechnischen
Dienstes und 107 Beschäftigte des
klinischen Hauspersonals im UKSH
haben ausländische Wurzeln. Die
meisten von ihnen kommen aus der
Türkei, aus Polen oder Russland.
Aber auch Menschen aus Neuseeland, aus Brunei Darussalam, von
den Kokosinseln, aus Madagaskar
sowie aus Wallis und Futuna und
anderen Ländern arbeiten im UKSH.
Das internationale Team bietet den
Patienten eine exzellente Versorgung
auf fachlich höchstem Niveau. Zahlreiche Gastärzte kommen aus der
ganzen Welt, um von ihren Kollegen
am UKSH zu lernen und ihre Erfahrungen dann in ihren Heimatländern
umzusetzen. Jugendliche und junge
Erwachsene aus der Türkei, aus
Polen, aus dem Irak, aus Russland,
Kenia, Australien, Togo, Portugal,
Rumänien und anderen Staaten
lassen sich in der UKSH Akademie in
der Gesundheits- und Krankenpflege
oder in medizintechnischen Berufen
ausbilden. Während ihrer Ausbildung haben sie die Möglichkeit,
Praktika im Ausland zu absolvieren.
Im vergangenen Jahr hospitierten
Auszubildende der UKSH Akademie
u.a. in Swasiland (siehe Bericht Seite
12), in Gambia, Vietnam, Nepal,
Australien, Spanien, Österreich und
in der Türkei.
Auch viele Patienten reisen aus dem
Ausland an und lassen sich von den
international anerkannten Experten
des UKSH behandeln. Häufig sind
es Patienten mit sehr komplexen
oder seltenen Erkrankungen oder
Menschen, für die es in ihrer Heimat keine Heilungschancen gibt.
Das UKSH hat mit Russland, China
und mehreren arabischen Ländern
Kooperationen für die medizinische
Behandlung abgeschlossen. Speziell
für ausländische Patienten ist vor
zehn Jahren die Abteilung „UKSH
International“ eingerichtet worden.
Das Team um Nicole Hanna Meyer
(siehe Porträt Seite 11) übernimmt
in Zusammenarbeit mit dem Erlösmanagement, dem Rechnungswesen und den Kassen des UKSH
die komplette Administration für
ausländische Patienten – inklusive
persönlicher Rundumversorgung.
Die Berücksichtigung kultureller
Gepflogenheiten und religiöser
Ausrichtungen gilt dabei im UKSH
als selbstverständlich. Zum Service
gehören u. a. der Transport von und
zum Flughafen, die Hotelreservierung sowie die Bereitstellung von
Dolmetschern, wenn die Patienten
nicht Englisch sprechen. Übersetzer
stehen für 25 verschiedene Sprachen
zur Verfügung. Ärzte und Pflegekräfte sind für die Versorgung von
ausländischen Patienten bestens
aufgestellt.
Marlis Müller-Frommeyer
7
Titelthema
Titelthema
3.500 Kilometer
Spanische OP-Fachkräfte
bis zur erfolgreichen Therapie
Seit drei Jahren kommt Alexandra Kardanova regelmäßig mit ihrer Tochter Laura zur Therapie in
die Klinik für Kinderchirurgie am Campus Lübeck. Laura leidet an einem Hämagiom, einem gutartigen Gefäßtumor im rechten Ober- und Unterarm. In ihrer Heimat Russland gibt es keinen Facharzt, der die Vierjährige mit modernen Methoden erfolgreich behandeln kann.
büffeln für die Deutsch-Prüfung
Deutsche Kliniken haben zunehmend Schwierigkeiten, qualifizierte Pflegekräfte zu finden. Es gibt
viel mehr offene Stellen als geeignete Bewerber. Seit einiger Zeit bietet das UKSH ausländischen
Pflegekräften Arbeitsmöglichkeiten an. Aus Spanien z.B. sind zwei OP-Schwestern gekommen,
die jetzt am Campus Lübeck arbeiten.
Rund 3.500 Kilometer liegen zwischen Naltschik, der Hauptstadt der
russischen Teilrepublik KabardinoBalkarien im Nordkaukasus, wo die
Familie Kardanova lebt, und Lübeck.
Bereits zum neunten Mal haben
Mutter und Tochter diese lange
Reise absolviert, als sie Ende 2015
wieder zur Therapie in die Klinik für
Kinderchirurgie kamen. Laura soll
erneut mit einer perkutanen Lasertherapie behandelt werden.
„Wir sind sehr froh, dass unserer
Tochter im UKSH geholfen werden
kann“, freut sich Alexandra Kardanova. Begonnen hatte die Krankheit,
als Laura drei Monate alt war, mit
einem kleinen roten Fleck am Arm.
Binnen weniger Wochen wurde der
Fleck immer größer und nahm eine
geschwulstartige Form an, bis der
Arm schließlich auf ein Vielfaches
seiner bisherigen Größe angeschwollen war. Hämangiome treten meistens nach der Geburt auf. Sie sind
durch eine Wachstums- und eine
Rückbildungsphase gekennzeichnet. 80 Prozent der Hämangiome
brauchen keine Behandlung. Schnell
wachsende Hämangiome müssen
hingegen schnell behandelt werden,
damit keine bleibenden Schäden der
Haut oder anderer Organe entste-
8
haben ihre Entscheidung nicht
bereut.
Laura und ihre Mutter Alexandra Kardanova
hen. Abhängig vom Befund wird in
der Klinik für Kinderchirurgie eine
Behandlung mit Propanolol, eine
Kryotherapie, eine Laserbehandlung
oder eine chirurgische Entfernung
durchgeführt. Lauras Hämangiom hat sich durch die Behandlung
inzwischen weitgehend zurückgebildet. Stolz zeigt sie ihren rechten
Arm, der bis auf einige rötlich hervortretende Hautveränderungen fast
genauso aussieht wie der linke. Wie
oft die beiden noch ins UKSH nach
Lübeck kommen werden, wissen sie
noch nicht. Aber eines ist klar: Sie
fühlen sich hier erstklassig versorgt
Hans-Heinrich Zumschilde, Eloisa Gil Cebrián, Cristina Del Caño Garcia und Anke Kuchel
und betreut, sowohl medizinisch als
auch menschlich.
Für die Mitarbeiter der Kinderklinik
sind die Kardanovas mittlerweile so
etwas wie alte Bekannte. Immer wieder treffen sie hier auch auf Mitpatienten, die sie bereits kennen – viele
ebenfalls aus Russland. Manche von
ihnen stehen im Kontakt miteinander, tauschen sich aus und geben
ihre positiven Erfahrungen mit dem
UKSH an Landsleute, die medizinische Hilfe suchen, weiter.
Marlis Müller-Frommeyer
Die beiden 30-jährigen Freundinnen Eloisa Gil Cebrián und Cristina
Del Caño Garcia aus Málaga haben
sich gemeinsam auf den Weg nach
Deutschland gemacht, um hier
beruflich neu Fuß zu fassen. Sie sind
hochqualifizierte OP-Fachkräfte
mit Bachelor-Abschluss und haben
trotzdem in ihrer Heimat kaum
berufliche Chancen. In Spanien
sind viele Pflegekräfte auf Jobsuche.
Immer wieder werden sie von einem
Zeitvertrag zum nächsten vertröstet – eine wirkliche Perspektive
kann ihnen im spanischen Gesundheitssystem derzeit nicht geboten
werden. Auch Eloisa und Cristina
waren mehr als unzufrieden mit
ihrer beruflichen Situation. „Wir
haben doch nicht so lange gelernt,
um immer nur Kurzzeitjobs zu
machen“, sagen die beiden jungen
Frauen. Dann erfuhren sie, dass in
Deutschland Pflegekräfte dringend gesucht werden. Die Idee,
Spanien zu verlassen, um beruflich
neu durchzustarten, nahm bald
konkrete Formen an. Seit Februar
2015 sind die Spanierinnen nun
im OP-Bereich der Klinik für Hals-,
Nasen- und Ohrenheilkunde am
Campus Lübeck beschäftigt und
„Die beiden sind hochmotiviert
und sehr wissbegierig“, lobt
Hans-Heinrich Zumschilde, Teamleitung im HNO-OP, die neuen
Kolleginnen. Die Integration in
das Team habe hervorragend geklappt, sowohl beruflich als auch
menschlich. Einziges Manko: Die
Sprachkenntnisse. Noch ist Eloisas
und Cristinas Deutsch nicht so gut,
dass die Verständigung reibungslos
funktioniert. „Manchmal kommt
es dann vor allem in stressigen Situationen zu kleinen Problemen“,
räumt Zumschilde ein, „doch das
wird sich sicher bald geben“.
Die Spanierinnen tun jedenfalls alles, um ihr Deutsch zu verbessern.
Gerade büffeln sie für die Prüfung
zur Anerkennung als examinierte
OP-Fachkraft in Deutschland.
Dazu gehört ein 24-seitiger
Deutsch-Test. Vor allem die Grammatik macht den beiden noch zu
schaffen: „Sie ist für uns schwer zu
lernen, aber wir geben nicht auf “,
sagen sie. Die Kollegen drücken
fest die Daumen, denn sie möchten
Eloisa und Cristina gerne dauerhaft im Team behalten.
9
Titelthema
„Wir freuen uns, dass wir die
spanischen Mitarbeiterinnen für
das UKSH gewinnen konnten“,
erklärt Rüdiger Jeschke, Pflegedienstleitung im Pflegebereich 4.
„Die Spezialisierung in der OPFachpflege ist mittlerweile so stark
fortgeschritten, dass wir auf ihre
besondere Qualifikation angewiesen sind. Das UKSH reagiert ja auch
selbst mit den Ausbildungsgängen
OTA (Operationstechnische/r
Assistent/in und ATA
(Anästhesietechnische/r Assistent/in an der UKSH Akademie auf
diese Entwicklung“ (siehe S. 33).
Dass es eine gute Entscheidung
war, in Spanien mit Hilfe eines
Personaldienstleisters auf die
Suche nach Pflegekräften zu gehen, davon ist auch Anke Kuchel
Titelthema
fest überzeugt. Sie ist Koordinatorin für Personalmanagement
im Zentralen Pflegecenter des
UKSH und für die Betreuung der
ausländischen Fachkräfte zuständig. „Die Bewerber sind fachlich
hervorragend ausgebildet und sehr
engagiert“, betont Kuchel. „Die
sprachlichen Defizite werden bald
behoben sein, so lernwillig wie
Cristina und Eloisa sind“.
Sprache hin oder her: Die Freundinnen möchten auf jeden Fall gerne in
Deutschland, wenn möglich sogar
in Lübeck, bleiben. Sie sind froh
darüber, wieder voll berufstätig sein
zu können: „Die Arbeit im UKSH
macht großen Spaß und wir haben
hier auch schon viele nette Menschen kennengelernt“, sagen sie
übereinstimmend. Lübeck gefällt
ihnen sehr, nur an das Wetter haben
sie sich noch nicht ganz gewöhnt.
Das UKSH wird in Zukunft Pflegekräfte aus Spanien, Italien und
anderen Ländern einstellen, um
auch auf diesem Weg Fachpflegekräfte zu gewinnen. Damit sich die
neuen Mitarbeiter von Anfang an
gut aufgehoben fühlen, sucht das
Zentrale Pflegecenter Gastfamilien, die sie zu Anfang aufnehmen
und bei ihren ersten Schritten
im neuen Umfeld unterstützen
können.
Marlis Müller-Frommeyer
Texanerin
mit diplomatischem Geschick
Nicole Hanna Meyer leitet seit 2011 das Team von UKSH International. Ihre eigene Biografie lässt
sie geradezu prädestiniert erscheinen für diesen Job. Sie ist Texanerin mit aramäischen Wurzeln,
lebt seit 20 Jahren in Deutschland, hat ihre Kindheit in fünf verschiedenen Ländern rund um den
Globus verbracht und spricht fünf Sprachen – unter anderem Arabisch.
Weitere Informationen:
Zentrales Pflegecenter
Anke Kuchel
Tel.: 0451 500-3501
Nicole Hanna Meyer
UKSH
International
„Ich fühle mich nirgends fremd“,
antwortet Nicole Hanna Meyer auf
die klassische Frage, wo denn ihre
Heimat sei. Bereits als Kind hat sie
gelernt, sich an immer neue Orte zu
gewöhnen und sich überall zurechtzufinden. Die Familie mit sieben
Kindern war aufgrund der Berufstätigkeit des Vaters viel unterwegs.
Umzüge, neue Menschen, neue
Schulen, neue Kulturen gehörten
viele Jahre wie selbstverständlich zu
ihrem Leben. Nicole Hanna Meyer
10
studierte Psychologie an der Universität Houston/Texas und arbeitete
im International Department des
Houston Methodist Hospital, als
sie ihren Mann, einen Deutschen,
kennenlernte. Mit ihm ging sie in
den 90er Jahren nach Deutschland –
ohne ein Wort Deutsch zu sprechen.
Kiel wurde ihr neues Zuhause, hier
kamen die heute 18-jährigen Zwillinge zur Welt und hier startete sie
2007 erneut ins Berufsleben.
Meyer persönlich kennen. Es ist ihr
wichtig, dass sie sich im UKSH gut
aufgehoben und bestens versorgt
fühlen. Ihren Job betreibt sie mit
Leidenschaft und vollem Einsatz.
„Dass Patienten aus der ganzen Welt
voller Vertrauen ins UKSH kommen, um sich oder ihre Kinder von
unseren Spezialisten behandeln zu
lassen, macht mich stolz“, sagt sie
und fügt hinzu: „Bei uns arbeiten
eben die Besten“.
Dort ist die quirlige Amerikanerin
voll in ihrem Element: Sie hat mit
Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern zu tun, die sich im
UKSH behandeln lassen möchten,
kann sich mit nahezu allen fließend unterhalten, kann vermitteln,
planen, organisieren und für „ihre“
Patienten das Unmögliche möglich machen. Nicht zuletzt verfügt
sie über das nötige Feingefühl, das
im Umgang mit Menschen vieles
erleichtert. Mit ihrer offenen und
herzlichen Art findet sie schnell
Zugang zu ihrem Gegenüber. Gibt es
Missverständnisse oder Probleme,
gelingt es ihr meistens, sie mit diplomatischen Geschick aus dem Weg
zu räumen. Alle Patienten, die aus
dem Ausland zur Behandlung ins
UKSH kommen, lernt Nicole Hanna
Und auch sie selbst will noch besser
werden. Zusätzlich zu Englisch,
Deutsch, Arabisch, Spanisch und
Französisch lernt Nicole Hanna
Meyer zurzeit in ihrer schmal bemessenen Freizeit Russisch. „Wir haben
viele Patienten aus Russland. Es stört
mich, dass ich mich mit ihnen nicht
in ihrer Muttersprache unterhalten
kann“. Bei aller Internationalität
braucht auch sie einen Fixpunkt in
ihrem Leben. „Das ist meine Familie
in Houston. Ein bisschen Sehnsucht
bleibt immer“, gibt sie zu. Regelmäßig fliegt sie mit ihren Kindern
nach Texas und freut sich jedes Mal
sehr auf die Treffen mit ihren sechs
Geschwistern, deren Partnern und
Kindern und ihren Eltern.
Marlis Müller-Frommeyer
11
Rubrik
Titelthema
Titelthema
„Sawubona“
ist Siswati und heißt „Hallo“
Theresa Krieft und Friederike Lohmann sind Gesundheits- und Kinderkrankenpflegeschülerinnen
an der UKSH Akademie. Die beiden 22-jährigen Freundinnen absolvierten im Rahmen ihrer Ausbildung ein zweimonatiges Praktikum im Good Sheperd Mission Hospital (GSMH) in Swasiland,
einem kleinen Binnenstaat im südlichen Afrika.
Das GSMH im westlichen Swasiland ist ein für dortige Verhältnisse
sehr großes und gut ausgestattetes
Krankenhaus. Es verfügt über eine
Kinderklinik, eine Frauenklinik
mit Neugeborenenstation, eine
Männerklinik, eine Augenklinik,
OP-Säle, eine Ambulanz für Kinder
und Erwachsene sowie über Labor,
Apotheke, Physiotherapie und
einen ambulanten Pflegedienst. Die
beiden Krankenpflegeschülerinnen
haben ihre Eindrücke in einem kleinen Bericht festgehalten:
Auf der Kinderstation gab es in den ersten vier Wochen des Aufenthaltes viel zu tun.
12
„Der erste Tag im Krankenhaus war
sehr aufregend. Alles war so fremd
und neu für uns – die Sprache, die
Uniform, die Aufgaben und die Einstellung der Schwestern. Die ersten
vier Wochen arbeiteten wir zusammen auf der Kinderstation. Danach
assistierten wir in der Kinderambulanz und auf der Entbindungsstation. Die Arbeit im Krankenhaus
war nicht immer einfach. Neben
unseren täglichen Aufgaben wie
Verbandswechsel, bei Visiten mitgehen, Medikamente verabreichen,
bei Untersuchungen assistieren und
bei Entbindungen helfen, haben wir
Krankheitsbilder gesehen, die wir
sonst nur aus Büchern kannten.
Ein sehr großes Thema in Swasi-
land ist HIV und Aids. Das Land
hat die höchste HIV-Rate weltweit
– und damit wurden wir während
unserer Zeit täglich konfrontiert.
Im GSMH kommt fast jedes dritte
Baby HIV-positiv zur Welt. In der
Kinderklinik ist das größte Problem,
dass die Mütter ihren Kindern die
HIV-Medikamente nicht geben,
weil sie glauben, dass die Behandlung nach den Starterpackungen für
die ersten sieben Tage abgeschlossen
ist. Für die Einheimischen bedeutet
HIV keine so erschreckende und
belastende Diagnose wie für uns.
Diese Einstellung und der Umgang
mit dieser Erkrankung, auch wenn
von der Regierung und einigen
Hilfsorganisationen sehr viel für die
Aufklärung und Bekämpfung getan
wird, hat uns oft an unsere Grenzen
geführt.
In einem Entwicklungsland mit
begrenzten Mitteln kommt man
immer an einen Punkt, an dem es
medizinisch nur sehr langsam und
schwer weitergeht. Aber wir fanden
eine Möglichkeit, die Kinder mit
Malen, Spielen und ganz viel Zeit
vom Krankenhausalltag abzulenken
und ihnen ein wenig Lebensfreude zu geben. Genauso wurden wir
aber auch mit freudigen und tollen
Momenten belohnt, die wir nie vergessen werden. So durfte ich dabei
helfen, viele gesunde Kinder auf die
Welt zu holen und dabei zusehen,
wie unter einfachsten Bedingungen viel Liebe und Wärme in einer
Familie bestehen kann. Immer
wieder war es für uns interessant,
den Vergleich zu Deutschland zu
ziehen, zu sehen, wie gut es uns hier
geht und welche Möglichkeiten wir
haben. Das wurde uns erst vor Ort
bewusst.
An den Wochenenden unternahmen und reisten wir viel und lernten so die Menschen, die Kultur und
das Land von einer ganz anderen
Seite kennen. Ein Wochenende verbrachten wir gemeinsam mit drei
australischen Studentinnen und
einem Arzt aus dem Krankenhaus
in einem abgelegenen alten Dorf.
Wir fuhren von Hütte zu Hütte
und untersuchten die Menschen
dort. Auch wenn wir mit unseren
begrenzten Medikamenten und
Untersuchungsmaterialen nicht
allen helfen konnten, waren die
Menschen glücklich und dankbar,
dass wir Zeit für sie hatten und sich
jemand ihrer Beschwerden annahm.“
13
Titelthema
Ehrenamtlich
als Zahnarzt in Madagaskar
Sechs Wochen lang hat Dr. David Christofzik in Madagaskar ehrenamtlich als Zahnarzt auf der
M/S Africa Mercy, dem größten privaten Hospitalschiff der Welt, gearbeitet. Gemeinsam mit anderen Zahnmedizinern und Helfern behandelte der junge Arzt aus der Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie am Campus Kiel täglich etwa 200 Patienten.
Mehr als 1.000 Zähne musste Dr.
Christofzik während seiner Zeit in
Madagaskar ziehen, in Deutschland wären es in diesem Zeitraum
vielleicht fünf oder sechs gewesen.
„Die Menschen dort kommen mit
ganz anderen Krankheitsbildern
zum Arzt. Die meisten von ihnen
sind in ihrem ganzen Leben noch
nie zahnärztlich behandelt worden.
Viele wissen nicht einmal, dass es so
etwas wie Zahnmedizin überhaupt
gibt“, berichtet er.
In einem internationalen Team arbeitete Dr. David Christofzik (hinten rechts) auf dem Hospitalschiff.
14
Kein Wunder, denn in Madagaskar, einem Land mit 22 Millionen
Einwohnern, das zu den zehn
ärmsten Ländern der Welt gehört,
gibt es insgesamt nur 20 Zahnärzte
und einen einzigen Mund-, Kieferund Gesichtschirurgen. „Manchen
Patienten haben wir gleich zehn oder
mehr Zähne auf einmal entfernt“,
sagt David Christofzik. „Für zahnerhaltende Eingriffe war es oft schon
zu spät“, bedauert der 30-Jährige
Zahnmediziner, der eine Zusatzausbildung für Endodontologie (Wurzelkanalbehandlung) absolviert hat.
Besondere Herausforderung für die
Zahnärzte: Jede Behandlung musste
mit einer, maximal zwei Sitzungen
abgeschlossen sein.
Die Africa Mercy ist eine ehemalige RoRo-Fähre der Stena Line, die
in ein schwimmendes Krankenhaus mit modernster Ausstattung
umgewandelt wurde und jetzt
im Hafen von Tamatave unweit
der Hauptstadt Antanarivo liegt.
Zahlreiche Behandlungsräume, fünf
Operationssäle, eine Intensivstation
und eine allgemeine Station mit 82
Betten stehen für die Versorgung der
Patienten zur Verfügung. Die Klinik
verfügt über moderne Medizintechnik nach westlichem Standard.
Rund 400 Mitarbeiter arbeiten auf
dem Schiff. Viele von ihnen leben
wie die wechselnden Ehrenamtlichen ständig an Bord. Dazu kommen
etwa 400 weitere Helfer aus der örtlichen Bevölkerung als sogenannte
Dayworker. Auch eine Schule für die
Kinder des festen Teams ist auf dem
Schiff untergebracht.
Die Zahnklinik, in der David Christofzik seine Patienten behandelte,
befand sich allerdings an Land. „Wir
konnten ein ehemaliges Krankenhaus nutzen, das wir zunächst selbst
renoviert haben“, sagt er. Der Andrang der Patienten war groß. „Viele
Menschen in Madagaskar leiden
Monate oder Jahre an starken Zahnschmerzen, verursacht durch Karies,
Zahnfleischprobleme oder Infektionen aufgrund mangelnder Mundhygiene“, weiß David Christofzik.
Extraktionen und Füllungen von
entzündeten oder geschädigten Zähnen waren deshalb die häufigsten
Behandlungen in der Zahnklinik.
„Alle haben gearbeitet bis an den
Rand ihrer Kräfte, damit möglichst
vielen Patienten geholfen werden
konnte“, erinnert er sich. Die Zeit
in Madagaskar hat David Christofzik als anstrengend, aber auch sehr
schön empfunden.
„Es hat mir Freude gemacht, den
Menschen helfen zu können. Wir
leben in Deutschland so privilegiert
und vergleichsweise sorgenfrei, dass
ich gerne denjenigen etwas geben
möchte, denen es weniger gut geht“,
sagt er. Und hat bereits beschlossen,
erneut bei Mercy Ships anzuheuern. Dass er sowohl seine Flüge als
auch den Unterhalt an Bord selbst
finanziert, steht dabei außer Frage.
Genauso wie die Tatsache, dass er für
den Einsatz seinen Urlaub „opfert“.
Freuen würde sich der junge Kieler
Zahnarzt, der zur Hälfte am UKSH
und in einer niedergelassenen Praxis
arbeitet, über Mitstreiter. „Mercy
Ships kann jede Unterstützung
15
Titelthema
Medizin und Wissenschaft
gebrauchen. Zahnarzthelferinnen
werden zurzeit besonders gesucht“,
appelliert Christofzik an alle, die
Interesse haben.
bringen. In mehr als 70 Ländern hat
Mercy Ships bereits humanitäre und
medizinische Hilfe erbracht. Jedes
Jahr engagieren sich mehr als 1.600
Freiwillige aus über 40 Nationen für
Mercy Ships wurde 1978 als christdie Organisation. Dazu gehören u.a.
liche Hilfsorganisation gegründet
Chirurgen, Zahnärzte, Krankenund hat es sich zur Aufgabe gemacht, schwestern, Lehrer, Köche, Seeleute
mit Hospitalschiffen kostenlose,
und Ingenieure. Die Africa Mercy
erstklassige Gesundheitsversorversorgt in der Regel die Länder
500042-3360_180x65_IBAG.pdf_Layout 1 25.11.15 09:29 Seite 1
gung zu den Ärmsten der Armen zu
Westafrikas mit medizinischer
Hilfe. Aufgrund der Ebola-Epidemie
wurde der Standort 2014 vorübergehend nach Madagaskar verlegt.
Weitere Informationen:
Klinik für Zahnerhaltungskunde und
Parodontologie, Campus Kiel
Dr. David Christofzik
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16
Institut für Rettungs- und Notfallmedizin
am UKSH gegründet
Um die notfallmedizinische Versorgung in Schleswig-Holstein zu optimieren, wurde am UKSH
das Institut für Rettungs- und Notfallmedizin (IRuN) eröffnet. Zu den Aufgaben des neuen Instituts gehört darüber hinaus die Stärkung der Kooperation mit den Partnern im Rettungsdienst
sowie die Vereinheitlichung der Aus-, Fort- und Weiterbildung im Bereich Notfallmedizin.
„Mit dem Wissen und der Erfahrung der Notfall- und Rettungsmedizin des UKSH möchten wir
neutraler Ansprechpartner für die
notfallmedizinische Versorgung
in unserem Land sein. Wir stehen
für unsere Partner, die Rettungsdienste, Verbände und alle Einrichtungen im Gesundheitswesen zur
Verfügung“, sagte Prof. Dr. Jens
Scholz, Vorstandsvorsitzender des
UKSH, anlässlich der Eröffnung
des Instituts. Leiter der neuen Einrichtung ist PD Dr. Jan-Thorsten
Gräsner, der seit mehr als elf Jahren
in der Klinik für Anästhesiologie
und Operative Intensivmedizin am
Campus Kiel für die Notfallmedizin verantwortlich ist.
Das IRuN wird die nationalen und
internationalen Aktivitäten im Bereich Qualitätsmanagement in der
innerklinischen und präklinischen
Notfallmedizin, insbesondere bei
der Reanimationsversorgung im
deutschen und internationalen Reanimationsregister weiter ausbauen. Kürzlich erschienen weltweit
die neuen internationalen Empfehlungen zur Reanimation, an deren
Entwicklung das IRuN maßgeblich
beteiligt war.
Am UKSH hat das Thema Patientensicherheit Priorität. Institutsdirektor PD Dr. Gräsner und sein
Team haben hier u.a. die Aufgabe,
tausende von Mitarbeitern mit Patientenkontakt auf hohem Niveau
in der Wiederbelebung zu schulen.
In den Kliniken des Universitätsklinikums soll eine einheitliche
Notfallversorgung erreicht werden.
Auf dem Gebiet der Fachweiterbildungen arbeitet das IRuN eng mit
der UKSH Akademie zusammen.
Bereits seit einigen Wochen stellt
das IRuN seine Einsatzfähigkeit
aktiv unter Beweis: Nachdem die
Landesregierung um Unterstützung in den Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge in Rendsburg und Albersdorf gebeten hatte,
waren die Mitarbeiter des UKSHInstituts umgehend zur Stelle. Sie
bauten Untersuchungsabläufe auf,
erstellten eine Materiallogistik
und koordinierten die Arbeit von
mehr als 100 freiwilligen Helfern,
Ärzten, Pflegekräften und Pflegeschülerinnen. Aktuell konzentriert
sich diese Arbeit auf die Erstaufnahmeeinrichtung in Neumünster.
Das Freiwilligenteam des UKSH,
bestehend aus mehr als 60 Ärzten,
Pflegekräften und Schülerinnen der
UKSH Akademie, Dolmetschern
sowie weiteren Berufsgruppen
untersuchte und betreute in den
vergangenen Wochen mehr als
6000 Flüchtlinge. Kurzfristig haben sich inzwischen auch mehr als
30 Medizinstudierende der Christian-Albrechts-Universität zur Hilfe
bereit erklärt.
„Die Aktion verlief bislang reibungslos und wir bleiben vor Ort,
solange wir gebraucht werden“,
sagt Dr. Jan-Thorsten Gräsner, „die
meisten Flüchtlinge befinden sich
glücklicherweise in guter körperlicher Verfassung.“ Eine gute
Erfahrung sei die Zusammenarbeit
mit den Ministerien, dem Landesamt für Ausländerangelegenheiten
sowie der Polizei, der DRK-Bereitschaft, der Imland-Klinik, den
Wachdiensten und den zahlreichen
ehrenamtlichen Helferinnen und
Helfern.
Maximilian Hermsen
Weitere Informationen:
Institut für Rettungs- und Notfallmedizin (IRuN)
PD Dr. Jan-Thorsten Gräsner
Tel.: 0431 500-3 15 51
17
Nachrichten
Medizin und Wissenschaft
Zweitausendste Niere am Campus Lübeck erfolgreich übertragen
Intermediate-Care-Einheiten mit
höherer Betreuungsqualität.
Dr. Martin Nitschke, Prof. Dr. Jürgen Steinhoff, Michael Schramm und Prof. Dr. Tobias Keck
Michael Schramm hat als zweitausendster Patient am Transplantationszentrum des UKSH, Campus
Lübeck, eine Niere verpflanzt
bekommen. Der 59-Jährige musste
seit Januar 2013 regelmäßig zur
Dialyse und wartete seit August
2014 auf ein Spenderorgan. „Die
Operation verlief routinemäßig
und vorbildlich. Dementsprechend gut ist auch der postoperative Verlauf “, freut sich Prof. Dr.
Tobias Keck, Direktor der Klinik
für Allgemeine Chirurgie. „Die
neue Niere funktioniert gut. Ich
bin sehr glücklich und vor allem
dankbar. Ich kann wieder verreisen und meinem Hobby, dem
Tauchen nachgehen“, sagt Michael
Schramm.
Das UKSH verantwortet in seinem
campusübergreifenden Transplantationszentrum eines von deutschlandweit vier Transplantationsprogrammen, nach dem alle soliden
Organe übertragen werden dürfen.
Am Campus Lübeck spezialisieren
sich die Experten auf Nieren- und
18
Pankreastransplantationen in einer gemeinsamen Einrichtung der
Medizinischen Klinik I (komm.
Direktor Prof. Jürgen Steinhoff )
und der Klinik für Allgemeine
Chirurgie. „Im Lübecker Transplantationszentrum konzentrieren
wir uns auf Patienten mit komplexen Erkrankungen, die beispielsweise bereits transplantiert
wurden oder das 65. Lebensjahr
erreicht haben“, sagt Dr. Martin
Nitschke, Oberarzt am Transplantationszentrum.
Patienten werden hier von einem Team aus Nephrologen und
Chirurgen gemeinsam betreut
und behandelt – vor, während und
nach der Transplantation. „Unser
Ansatz ist schon immer interdisziplinär gewesen und eine engmaschige Versorgung ist uns besonders wichtig“, sagt Dr. Nitschke.
„Dies ist ein Grund, warum gut
ein Drittel aller Transplantationspatienten überregional ans UKSH
kommen.“ Das Zentrum verfügt
über 14 Betten, vier davon sind
Im November 1980 hatte eine
60-jährige Empfängerin die erste
Spenderniere am Campus Lübeck
bekommen. Ein Meilenstein war
1985 die erste Lebendspende.
Seitdem wurden in Lübeck 313
Nieren als Lebendspenden transplantiert. 1999 wurde in Lübeck
dann die minimalinvasive laparoskopische Operationstechnik
(Schlüssellochtechnik) eingeführt – am UKSH heute Standard.
2008 führten die Ärzte am UKSH
erstmals eine Blutgruppeninkompatible Transplantation
durch. Bei dem Verfahren können
Organe über die Blutgruppengrenze hinweg verpflanzt werden.
Möglich ist dies, weil schädliche
Antikörper aus dem Blut des
Empfängers entfernt werden. Am
Campus Lübeck wurden seit 2008
insgesamt 34 solcher Transplantationen durchgeführt. Der mit 16
Jahren jüngste Patient der Lübecker Experten litt an einer schweren Erbkrankheit und erhielt eine
Niere seiner Mutter. Im vergangenen Jahr wurde einem 80-jährigen
Mann die Niere seiner Tochter
transplantiert. Er war der bisher
älteste Organempfänger und ist
heute wohlauf.
Die Anzahl der Patienten, die eine
Dialysetherapie benötigen, nimmt
von Jahr zu Jahr zu. Hingegen ist
seit 2010 die Anzahl der postmortalen Organspenden deutlich
zurückgegangen. Konstant ist die
Zahl der Lebendspenden am Campus Lübeck seit 2002 mit 15 bis
22 Spenden pro Jahr. Dr. Nitschke:
„Wir haben seit 35 Jahren 2.000
Menschen die lebenslange Dialyse
ersparen können. Weil die Bereitschaft zur Organspende in der Bevölkerung zurückgeht, appellieren
wir an die Mitmenschlichkeit.“
Eigenes Register
für Stammzellspenden am UKSH
Jeder, der im Institut für Transfusionsmedizin des UKSH in Kiel oder Lübeck Blut spendet,
kommt auch als potentieller Stammzellspender in Betracht. Wer sich vom UKSH registrieren lässt, kann mit seiner Spende möglicherweise einem Menschen das Leben retten. Die
Stammzellspende erfolgt anonym, die Zustimmung dazu kann widerrufen werden.
Prof. Dr. Siegfried Görg
„Jedes Jahr erkranken in Deutschland bis zu 12.000 Menschen an
bösartigen Krankheiten des Blutes
wie z.B. Leukämie. 500-600 davon sind Kinder unter 15 Jahren“,
erklärt Prof. Dr. Siegfried Görg,
Direktor des Instituts für Transfusionsmedizin. Akute und chronische Leukämien sind bösartige
Erkrankungen der weißen Blutzellen, die in vielen Fällen zum
Tod führen können. „Die Übertragung von gesunden Stammzellen
bedeutet für einen großen Teil der
Patienten eine Chance auf Heilung,
wenn eine Chemo- oder Strahlentherapie nicht erfolgreich war“,
sagt Prof. Görg.
Voraussetzung für das Gelingen
einer Stammzell- oder Knochenmarktransplantation ist die nahezu 100-prozentige Übereinstimmung der Gewebemerkmale, die
auch als HLA-Antigene bezeichnet
werden. Die Wahrscheinlichkeit
dafür liegt je nach Gewebemuster
bei 1:30.000 bis zu weit über 1:
mehreren Millionen. So ist es nur
bei einer sehr großen Anzahl von
Knochenmark- und Stammzellspendern möglich, einen geeigneten Spender zu finden. Durch
eine weltweite Zusammenarbeit
erhöhen sich die Chancen für die
Patienten.
Für ein Drittel der Erkrankten, die
eine Transplantation benötigen,
kann die Stammzellspende eines
Verwandten lebensrettend sein.
Für alle anderen Patienten beginnt
die Suche nach einem geeigneten
Fremdspender. Als Stammzellspender kommt jeder Gesunde
im Alter von 18-55 Jahren in
Betracht. Besonders gut ist es,
wenn der Spendewillige auch noch
Blutspender in einem der UKSH
Blutspendezentren ist. Im Alter
von 61 Jahren müssen Spender aus
dem Stammzellspenderregister gelöscht werden, dürfen aber weiterhin Blut spenden.
Das UKSH hat mittlerweile eine
eigene Spenderdatei mit mehr
als 16.500 Spendern aufgebaut.
Alle Daten sind im Zentralen
Knochenmarkspender-Register
Deutschland (ZKRD) gespeichert.
Insgesamt verfügt Deutschland
über mehr als vier Mio. Spender.
„Im vergangenen Jahr wurden 30
Stammzellspenden aus der Spenderdatei des UKSH für in- und
ausländische Patienten durchgeführt“, weiß Dr. Joanna Miller,
Bereichsleiterin Stammzellspenderegister im Institut für Transfusionsmedizin.
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten der Stammzellgewinnung. Die häufigste ist die periphere Stammzellspende. Dabei wird
dem Spender über vier bis fünf
Tage ein körpereigener hormonähnlicher Stoff (GCSF) verabreicht. Dieses Medikament bewirkt
eine vermehrte Stammzellausschüttung in das fließende Blut.
Die Stammzellen können dann
mithilfe von Zellseparatoren ohne
Narkose aus dem Blut gesammelt
werden. Bei der Knochenmarkentnahme (nicht Rückenmarkentnahme !) wird dem Spender unter
19
Medizin und Wissenschaft
Vollnarkose etwa ein Liter eines
Knochenmarkblutgemisches aus
dem Beckenkamm entnommen.
Auch wenn die Risiken bei beiden
Verfahren minimal sind, werden
die Spender rechtzeitig vor der
Spende nach dem aktuellen Stand
der Erkenntnisse aufgeklärt und
können nochmals entscheiden, ob
sie zum Spenden bereit sind. „Ein
gesunder Organismus gleicht den
Verlust der gespendeten Zellmenge bei beiden Methoden in kurzer
Zeit aus“, versichert Prof. Dr. Görg.
Stammzellspenden erfolgen
grundsätzlich anonym, d.h. zwischen Spender und Empfänger
gibt es keinerlei Kontakt. Nach
Ablauf einer Frist von zwei Jahren
kann – wenn beide einverstanden
Medizin und Wissenschaft
sind – koordiniert vom ZKRD ein
Kontakt hergestellt werden.
Das UKSH führt Stammzellentnahmen im Mildred-Scheel-Haus
am Campus Kiel durch. „Wir
versuchen, die Entnahme mit
möglichst wenig Aufwand für den
Spender zu organisieren“, betont
Dr. Miller. Eine Blutstammzellspende erfolgt ambulant, für eine
Knochenmarkspende wird der
Spender zwei Tage stationär aufgenommen.
Das UKSH hat eines der größten
Blutspendezentren an Universitätskliniken in Deutschland. Jedes
Jahr werden hier 50.000 Vollblutspenden entgegengenommen,
dazu rund 2.500 Thrombozytenspenden und etwa 2.000 Plasmaspenden.
Das Blutspendezentrum am Campus Kiel befindet sich im CITTIPark am Mühlendamm 1. Am
Campus Lübeck ist es direkt im
Institut für Transfusionsmedizin,
Haus 31, Ratzeburger Allee 160,
untergebracht. Im Laufe des Jahres
2016 wird ein zweiter Standort
im CITTI-Park Lübeck eröffnet.
Marlis Müller-Frommeyer
Weitere Informationen:
Institut für Transfusionsmedizin
Campus Kiel
Tel.: 0431 260-7788
Neues Wirbelsäulenzentrum
mit gebündelter Kompetenz
Die Experten des UKSH am Campus Kiel bündeln ihre Erfahrung in der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Wirbelsäule. Im „Universitären Wirbelsäulenzentrum (Comprehensive
Spine Center)“ vereinen fünf medizinische Fachrichtungen ihre Fähigkeiten und Kenntnisse, um
ihren Patienten ein individuelles und abgestimmtes Behandlungskonzept anbieten zu können.
Campus Lübeck
Tel.: 0451 500-2841
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Ist ein operativer Eingriff unvermeidlich, gilt es, die Wahl der schonendsten und nachhaltig wirksamsten
OP-Methode zu bestimmen.
„An wen soll ich mich mit Rückenschmerzen wenden?“ Diese Frage
vieler Patientinnen und Patienten
beantworten Orthopäden, Unfallchirurgen, Neurochirurgen und
Neurologen zusammen mit Radiologen und Schmerztherapeuten ab
sofort gemeinsam und fachübergreifend – und geben damit bundesweit
erstmalig eine umfassende und auf
jeden einzelnen Patienten abgestimmte Antwort.
Bundesweit leidet ein Großteil
der Bevölkerung an Rücken- oder
20
Nackenschmerzen. Die Ursachen
können sehr vielfältig sein und die
Behandlung ist außerordentlich
komplex. Daher machen viele Betroffene die Erfahrung, im Laufe der
Diagnostik und Therapie zahlreiche
Fachärzte aufsuchen zu müssen.
Um ein optimales Behandlungsergebnis zu erreichen, das auch die
unterschiedlichen Krankheits- und
Therapiephasen umfasst, ist die
Erfahrung eines präzise aufeinander
abgestimmten Teams aus Spezialisten unterschiedlicher medizinischer
Fachkompetenz von großem Vorteil.
Im Universitären Wirbelsäulenzentrum des UKSH profitieren
Patienten mit Erkrankungen der
Wirbelsäule von koordinierten
Untersuchungen und abgestimmten Therapieplänen. In interdisziplinären Fallkonferenzen prüfen
die Experten gemeinsam die beste
Behandlungsoption für jeden einzelnen Patienten. In diese Beratungen werden die niedergelassenen
Ärzte eng einbezogen. So kann den
Patienten nicht nur die bestmögliche Therapie angeboten werden,
sondern es können den Betroffenen
auch vermeidbare Wege erspart
werden. Durch die universitätsmedizinische Einheit von Krankenversorgung und Wissenschaft fließen
zudem neuste Erkenntnisse der
Forschung in die Therapie ein.
„Mit dieser innovativen Entwicklung gehen wir einen entscheidenden Schritt in die Zukunft der
Wirbelsäulenchirurgie“, sagt Prof.
Dr. Andreas Seekamp, Direktor der
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, „multikausale Erkrankungen erfordern hochkomplexe
Behandlungsverfahren, die nur ein
fachübergreifendes Team dauerhaft
bieten kann. Unseren Patienten
wie auch unseren niedergelassenen
21
Medizin und Wissenschaft
Kollegen möchten wir die Sicherheit der Expertise aller Fachrichtungen bieten.“ Dabei steht am Beginn des Behandlungsspektrums
die entscheidende Frage, wie ein
operativer Eingriff vermieden werden kann. Ist dieser unumgänglich,
gilt es, die Wahl des schonendsten und nachhaltig wirksamsten
Eingriffes exakt zu bestimmen.
„Die minimalinvasiven Techniken haben sich in jüngster Zeit
mit hervorragenden Ergebnissen
rasant entwickelt“, sagt Prof. Dr.
Michael Synowitz, Direktor der
Klinik für Neurochirurgie, „wir
möchten, dass unsere Patienten
im Universitären Wirbelsäulenzentrums unmittelbar von diesen
neuen Erkenntnissen profitieren.
Dies schließt auch den Einsatz von
Kathetern zur wirksameren Medikamentengabe sowie die Rücken-
Medizin und Wissenschaft
markstimulation zur Linderung
nach der Operation ein.“
Das Wirbelsäulenzentrum verfügt über modernste apparativtechnische Ausstattung mit
einem Hybrid-Operationsaal,
Rückenmarks-Neuronavigation,
intraoperative 3D-Bildgebung und
neuronavigierte Endoskopie sowie
einer Reihe von schmerztherapeutischen Ansätzen. Exakte Medizintechnik ist eine entscheidende
Voraussetzung für die erfolgreiche
Behandlung von sehr schwierigen
Wirbelsäulen- und Rückenmarks­
erkrankungen.
Einbindung in die Diagnostik und
Therapie sind die gemeinsame
Erstellung von Behandlungspfaden,
der Auf bau eines Zweitmeinungsportals sowie sektorenübergreifende Fortbildungen geplant.
Zur Terminvereinbarung ist das
Universitäre Wirbelsäulenzentrum
telefonisch unter den Nummern
0431 597-2445 oder -4816 erreichbar. Die Patienten werden bei
Anruf nach deren aktuellen Problem befragt und unmittelbar auf
den für sie in Betracht kommenden
„Behandlungspfad“ gesetzt.
Neue Spezialstation
für Hämatologie und Onkologie
Mit einem Tag der offenen Tür hat das UKSH am Campus Kiel die neu errichtete Hämatologische Spezialstation der Klinik für Innere Medizin II – Hämatologie und Onkologie eröffnet.
Die Einrichtung bietet hervorragende Voraussetzungen für die Behandlung von Menschen mit
lebensbedrohlichen Erkrankungen wie akuten Leukämien und aggressiven Lymphomen.
Maximilian Hermsen
Besonderen Wert legt das Team des
Universitären Wirbelsäulenzentrums auf den Ausbau der Zusammenarbeit mit den niedergelassenen
Ärzten. Neben der unmittelbaren
Weitere Informationen:
Universitäres Wirbelsäulenzentrum
Campus Kiel
Tel.: 0431 597-24 45, -48 16
Im Vorfeld des Tages der offenen Tür
war die Spezialstation in einer Feierstunde offiziell eingeweiht worden.
Wissenschafts-Staatssekretär Rolf
Fischer betonte anlässlich der Schlüsselübergabe: „Mit dem Start wird die
Behandlung von Leukämiepatienten
in Kiel und der Region weiter verbessert. Dies ist nicht nur ein wichtiger
Schritt für Patientinnen und Patienten, sondern zugleich eine exzellente
Basis für den weiteren Fortschritt
von Wissenschaft und Forschung auf
dem so wichtigen Gebiet.“
Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH, sagte: „Auf die
Frage, wo soll ich mich mit der Diagnose ‚Blutkrebs‘ behandeln lassen,
gibt es eine klare Antwort: Mit der
Einbettung der Hämatologischen
Spezialstation in die zertifizierte
fachübergreifende Onkologie des
UKSH sind hervorragende Voraussetzungen in Diagnostik und Therapie geschaffen für eine optimale
Behandlung an Krebs erkrankter
Menschen im Norden.“
Die neue Station, die nach wegweisenden hygienischen und organisatorischen Gesichtspunkten
entworfen wurde, verfügt über 18
Betten. Die Ein- und Zweibettzim-
22
Haben sich gemeinsam mit vielen weiteren Beteiligten für den Bau eingesetzt (v.l.): Dipl.-Ing. Christian
Schmieder, Geschäftsführer Schmieder.Dau.Architekten, Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender
UKSH, Hans-Adolf Bilzhause, Geschäftsführer GMSH, Prof. Dr. Dr. Michael Kneba, Direktor der Klinik für
Innere Medizin II - Hämatologie und Onkologie, Rolf Fischer, Staatssekretär Ministerium für Soziales,
Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung, und Prof. Dr. Ulrich Stephani, Dekan der Medizinischen
Fakultät.
mer wie auch die übrigen Räume
der Station werden mit hochgradig
gereinigter und klimatisierter Luft
versorgt. Unter diesen besonderen
Bedingungen werden Patienten
mit akuten Leukämien, fortgeschrittenen myelodysplastischen
Syndromen, schweren Formen des
Knochenmarkversagens (aplastische
Anämie), aggressiven Lymphomen
und Patienten mit Komplikationen
nach allogener Stammzelltransplantation versorgt. Der Neubau ist
als eingeschossiger Anbau an die
Notfallaufnahme errichtet worden
und verfügt über eine Hauptnutzflä-
che von rund 400 Quadratmetern.
Aufgrund der sehr beengten Platzverhältnisse auf dem Baugrundstück
wurde der Neubau als Modulbau
ausgeführt. Die Modulbautechnik
mit einem Vorfertigungsgrad von
ca. 90 Prozent im Werk machte eine
sehr kurze Bauzeit von rund einem
Jahr möglich. Die Gesamtbaukosten
liegen bei rund 5,2 Mio. Euro.
Die Rückverlagerung der II. Medizinischen Klinik vom bisherigen
Standort im Städtischen Krankenhaus Kiel auf den Campus Kiel des
UKSH wurde bereits in den ver-
23
Medizin und Wissenschaft
Nachrichten
Prof. Rupp übernimmt Klinik für Infektiologie und Mikrobiologie
gangenen Jahren durch den Auf bau
der hämatologisch-onkologischen
Ambulanz im Karl-LennertKrebscentrum Nord sowie durch
die Einrichtung einer onkologischhämatologischen Station in die Wege
geleitet. Mit dem Bezug der Hämatologischen Spezialstation und der
Verlagerung des Labors für Spezielle
Hämatologische Diagnostik wird der
Übergang der Klinik abgeschlossen.
Damit sind beste Voraussetzungen
für die Versorgung von Patienten mit
hämatologischen und onkologischen
Erkrankungen auf dem Campus
Kiel geschaffen. Die unmittelbare
Nähe zu allen an der komplexen
Diagnostik und Therapie beteiligten
Einrichtungen erleichtert wesentlich
die fachübergreifende Versorgung.
Durch die enge Verzahnung von
Krankenversorgung und klinischer
Forschung profitieren die Patienten.
Ihnen stehen innovative Therapieverfahren im Rahmen nationaler und
internationaler Studien zur Verfügung. Mit dem Übergang der Klinik
in das UKSH verließen Klinikdirektor Prof. Dr. Dr. Michael Kneba und
sein Stellvertreter Prof. Dr. HeinzAugust Horst mit Teilen ihres Teams
das Städtische Krankenhaus zum
31. Dezember des Jahres und konzentrieren ihre Tätigkeit vollständig
im UKSH. Prof. Dr. Horst hat die
Leitung der Station übernommen.
Die Klinik für Innere Medizin II ist
Teil des Onkologischen Zentrums
am Krebscentrum Nord des UKSH
am Campus Kiel. Anfang 2014 wurde der Campus Kiel durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) als
Onkologisches Zentrum ausgezeichnet und ist damit neben dem Campus
Lübeck die einzige Behandlungseinrichtung in Schleswig-Holstein, die
die hohen fachlichen Anforderungen
der DKG für ein zertifiziertes Onkologisches Zentrum erfüllt. Damit
Anz-Carepoint-UKE-News-210x147-A-C.qxd:carepoint 29.08.15 11:50 Seite 3
erhält jeder Patient die Garantie, dass
er von der Expertise aller krebsversorgenden Disziplinen profitiert. Das
Onkologische Zentrum ist zudem
an einer Vielzahl von klinischen
Studien beteiligt, in denen Patienten
– sofern sie zustimmen – entweder
die Standardtherapie oder eine abgesicherte, neue Behandlungsoption
erhalten. Diese Studien bringen die
Forschung voran und haben in den
vergangenen Jahren dazu geführt,
dass viele Krebsarten heute zu
beherrschen sind. Darüber hinaus
stehen den Patienten des Onkologischen Zentrums zusätzliche Dienste
wie Psychoonkologie, Sozialdienst
oder palliativmedizinische Versorgung zur Verfügung.
Maximilian Hermsen
Weitere Informationen:
Klinik für Innere Medizin II, Campus Kiel
Prof. Dr. Heinz-August Horst
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Damit es beim Sport einfach besser läuft.
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Prof. Dr. Jan Rupp hat am 1. Oktober
2015 die Leitung der neu gegründeten Klinik für Infektiologie und
Mikrobiologie am Campus Lübeck
(zuvor Institut für Medizinische
Mikrobiologie und Hygiene) übernommen. Prof. Rupp absolvierte
sein Studium an den Universitäten
Gießen und Lübeck und ist seit
1999 am Campus Lübeck tätig. In
verschiedenen Funktionen arbeitete der 43-jährige Mediziner in der
Medizinischen Klinik II, im Institut
für Medizinische Mikrobiologie und
Hygiene und in der Medizinischen
Klinik III. Seit 2009 leitete er die
Infektionsambulanz der Medizinischen Klinik III. 2014 übernahm
Prof. Rupp die Leitung der neu
eingerichteten Sektion für Molekulare und Klinische Infektiologie
am Campus Lübeck. Im selben Jahr
erhielt Prof. Rupp einen Ruf auf den
Lehrstuhl für Med. Mikrobiologie
verbunden mit dem Direktorium
Durch die Neugründung der Klinik
werden nun erstmalig an einem
Universitätsklinikum in Deutschland die Fachbereiche Mikrobiologie
und Infektiologie zusammen gefügt.
Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Anzahl von Patienten mit
komplexen Infektionskrankheiten
können somit zukünftig diagnostische Ansätze und therapeutische
Strategien aus einer Hand angeboten
werden. Die enge Vernetzung wird
sich auch in der curricularen Lehre
Prof. Dr. Jan Rupp
und Weiterbildung von Medizinern
und Naturwissenschaftlern widerspiegeln und den campusübergreifenden Wissenschaftsschwerpunkt
„Infektion und Entzündung“ in
bereits bestehenden (u.a. EXCCluster, GRK1743) und geplanten
Verbünden stärken.
Uta Knöchel unter den Top Ten der „CIO des Jahres 2015“
Auch beim Sport können spezielle orthopädische Hilfsmittel die optimale Leistung
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des Instituts für Infektionskrankheiten an der Universität Bern/
Schweiz. Prof. Rupp ist international anerkannter Wissenschaftler
auf den Gebieten „Chlamydienbiologie“ und „Immunregulatorische
Mechanismen von Hypoxie“ und
hat in den vergangenen Jahren im
Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) die Clinical Trial
Unit am Standort Lübeck aufgebaut.
Uta Knöchel, Leiterin der Stabsstelle
Informationstechnologie und Geschäftsführerin der IT-Tochterunternehmen des UKSH, GfIT (Gesellschaft für Informationstechnologie)
und ITSG (Gesellschaft für IT
Services mbH), ist mit ihrem Projekt
„Zentralisierung der IT-Applikation
und IT-Services“ unter die Top Ten
der „CIO (Chief Information Office)
des Jahres 2015“ in der Kategorie
Großunternehmen gewählt worden.
Die Jury aus hochkarätigen Wissenschaftlern, Unternehmern und
Journalisten hat damit die erfolgreiche Weichenstellung des UKSH in
die digitale Zukunft ausgezeichnet.
„Mit dem Bau des „TIER-3-Rechenzentrums“ haben wir den weltweit
zweithöchsten Standard für Datensicherheit erreicht. Ein großes
Dankeschön gilt dem Team der IT
des UKSH. Ohne die konstruktive
Zusammenarbeit aller Mitarbeiter
des UKSH wäre diese Auszeichnung
nicht möglich gewesen“, sagte Uta
Knöchel. Die Diplom-Mathematikerin hat es als einzige Frau unter
die Top Ten geschafft. Uta Knöchel
ist seit drei Jahren als Führungskraft
am UKSH tätig und verantwortete
in dieser Zeit den Bau eines TIER-
3-Rechenzentrums. Dabei sind
Netzanbindung, IT- und Storagesysteme doppelt vorhanden, was
das Gesamtsystem fehlertoleranter
macht und oft eine Wartung während des Betriebs ermöglicht. Im
Zentralisierungsprojekt kümmert
sich das Team um Uta Knöchel um
300 klinische Spezialsysteme aus
Krankenversorgung, Forschung und
Lehre, die alle erhoben, bewertet
und in die neue IT-Struktur übernommen werden mussten. „Die
neue Struktur ist jetzt deutlich
leistungsfähiger. Durch die Standardisierung konnten Mehrkosten
vermieden und Potentiale geschaffen werden“, sagt die IT-Leiterin.
Der „CIO des Jahres“ ist die höchste
Auszeichnung für IT-Anwender in
Deutschland und wird vom CIOMagazin und Computerwoche
verliehen.
25
Rubrik
Blickpunkt
Universitätsmedizin der Zukunft
Startschuss für den Bau
Exakt ein Jahr nach Vertragsunterschrift hat das UKSH am 30. September 2015 den Grundstein
für den Bau der Universitätsmedizin der Zukunft in Schleswig-Holstein gelegt. Gemeinsam mit
Landesgesundheitsministerin Kristin Alheit und den Vertretern des Baukonsortiums gab Prof. Dr.
Jens Scholz den Startschuss für eines der größten klinischen Bauvorhaben Europas.
Zur symbolischen Grundsteinlegung wurde eine mit Tageszeitung und Urkunde bestückte Zeitkapsel auf dem Baufeld in Lübeck versenkt.
26
„Mit dem Neubau wird SchleswigHolstein als Wissenschaftsstandort
in Nordeuropa weiter gestärkt.
Hier werden Krankenversorgung,
Forschung und Lehre auf modernste
Weise verknüpft“, sagte Kristin Alheit, „die Investitionen des UKSH
werden dafür Sorge tragen, dass die
Menschen im ganzen Land Zugang
zur Spitzen-Medizin erhalten."
Prof. Scholz sagte: „Wir legen heute
den Grundstein für das größte
Bauvorhaben in der Geschichte der
Universitätsmedizin in SchleswigHolstein. Mit dem Slogan „Wir
schaffen das.“ krempeln wir die
Ärmel auf und ergreifen die historische Chance, die medizinische
Maximalversorgung unserer Patienten für die kommenden Jahrzehnte
sicherzustellen und die Innovationskraft von Forschung und Lehre
nachhaltig zu stärken. Für unsere
12.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eröffnet sich die greif bar
nahe Perspektive hochattraktiver
Arbeitsplätze in Kiel und Lübeck.“
Das Projekt wird in Partnerschaft
mit dem Konsortium BAM/VAMED realisiert. Die Kosten für Planung, Neubau und Sanierung von
Immobilien des UKSH in Kiel und
Lübeck betragen rund 520 Millionen Euro. Das Gesamtprojekt weist
über eine Laufzeit von 30 Jahren
ein Vertragsvolumen von rund 1,7
Milliarden Euro aus und beinhaltet den Betrieb und die laufende
Instandhaltung der Immobilien.
Ziel des Baulichen Masterplanes ist
die nachhaltige Sicherstellung der
medizinischen Maximalversorgung
für die Menschen in SchleswigHolstein. Gleichzeitig werden die
baulichen Voraussetzungen für eine
zukunftweisende Forschung und
Lehre geschaffen.
Das Verfahren
2011 beschloss der Landtag die
Einleitung eines Markterkundungsverfahrens. Die Kennzeichen des
Verfahrens: Dem privaten Partner
wurden Planung, Bau und Betrieb
der Immobilie übertragen, Eigentümer bleibt das Land SchleswigHolstein. Vorteil ist, dass es einen
zentralen und verantwortlichen
Partner für Planung und sämtliche
Bauten gibt. Finanziert wird das
Projekt zu 75 Prozent vom UKSH,
der private Anteil des Bieters liegt
bei 25 Prozent. Das Land ist nicht
direkt, sondern nur mittelbar – über
eine so genannte Gewährträgerhaftung – von der Finanzierung
betroffen.
Das Bauprojekt
Die Bausubstanz des UKSH hat sich
seit rund 100 Jahren entwickelt. Es
gibt beispielsweise Kliniken wie
die Augenklinik und die Hals-,
Nasen- und Ohrenklinik in Lübeck,
die in Lazarettbaracken von 1936
untergebracht sind. In Kiel befindet
sich die Innere Medizin in einem
Marinelazarett, das vor dem Zweiten Weltkrieg erbaut wurde. Ein
Großteil der Gebäude kann damit
nicht mehr unter den heute optimalen klinischen und wirtschaftlichen Aspekten betrieben werden,
was die umfangreiche bauliche
Sanierung des UKSH notwendig
macht. Das neue medizinische und
baulich-funktionelle Strukturkonzept sieht eine Zentralisierung vor.
So sollen beispielsweise bestehende
Pavillonstrukturen in Zentralkomplexe überführt werden. Nach der
Grundsteinlegung am Campus Lübeck erfolgt eine Grundsteinlegung
auf dem Campus Kiel Anfang 2016.
Erweiterungsbau Zentralklinikum Campus Lübeck
Das neue UKSH, Campus Lübeck,
vervollständigt die bauliche Bestandsstruktur und organisiert die
Grundstruktur gleichzeitig neu.
Die Gebäudestruktur erhält einen
27
neuen Eingang hin zur Ratzeburger
Allee mit Cafeteria und Apotheke
sowie mit direkter Anbindung an
das derzeit im Bau befindliche neue
Parkhaus. Durch den Neubau wird
das bestehende Zentralklinikum
um ein neues Hauptgebäude mit einer Bruttogrundfläche von 65.000
Quadratmetern auf sechs Stockwerken erweitert. Die bisher in Provisorien untergebrachten Kliniken
werden in den Zentralkomplex
integriert, darunter unter anderem
die Interdisziplinäre Notaufnahme,
Allgemeine Chirurgie, Urologie,
© DragonImages - Fotolia.com
Nachrichten
Blickpunkt
Diagnostikeinheiten, ein OP-Bereich mit 20 Sälen (einschließlich
Hybrid-OP), Intensivstationen
(98 Betten), fünf Normalpflegestationen (198 Betten, vorwiegend Zweibettzimmer) sowie drei
Wahlleistungsstationen (87 Betten,
vorwiegend Einbettzimmer). Auf
dem Dach des Neubaus entsteht ein
Hubschrauberlandeplatz. Die Fertigstellung des Rohbaus am Campus
Lübeck ist für das Frühjahr 2017
geplant, eine Gesamtfertigstellung
des Lübecker Zentralklinikums
ist für Herbst 2018 vorgesehen.
Über die gesamte Bauzeit werden
auf der Baustelle über 200 Firmen,
Planer und Bauunternehmen sowie
Lieferanten tätig sein, viele davon stammen aus der Region. Die
Baugrube am Campus Lübeck hat
ein Volumen von 78.000 cbm, dies
entspricht ca. 1.000 Schiffscontainern. Für das Fundament werden
ca. 15.000 cbm Beton benötigt. Im
Rohbau werden ca. 6.600 Tonnen
Stahl verbaut, was nahezu dem Gewicht des Eiffelturms entspricht.
Neues Angebot:
Betriebliche Sozialberatung
Auf dem Weg zum UKSH der Zukunft werden in den nächsten Jahren große Herausforderungen auf die Beschäftigten des Klinikums zukommen. Vor diesem Hintergrund ist jetzt eine
Betriebliche Sozialberatung eingerichtet worden, die Beratung und Unterstützung bei Belastungen und Konflikten im privaten und beruflichen Umfeld anbietet.
Leistungsstärkster Linearbeschleuniger des Landes eingeweiht
An der Klinik für Strahlentherapie,
Campus Kiel, ist ein neuer Linearbeschleuniger eingeweiht worden. Das
Gerät zählt zu den leistungsstärksten
seiner Art weltweit. Von den mit
dem Linearbeschleuniger möglichen
Behandlungsverfahren profitieren
viele Patienten des Onkologischen
Zentrums am UKSH. Darüber hinaus bietet das Gerät die Chance, neue
Therapiemethoden gegen Krebs zu
entwickeln und in klinischen Studien zu prüfen.
Kristin Alheit, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft
und Gleichstellung des Landes
Schleswig-Holstein, sagte im Rahmen der Einweihung: „Der neue
Linearbeschleuniger bedeutet eine
weitere Stärkung des Karl-LennertKrebscentrums. Von ihr profitieren
die Patientinnen und Patienten, von
ihr profitieren die Entwicklung und
Überprüfung neuer oder verbesserter Behandlungsmethoden – und damit das UKSH als Ort medizi­nischer
Spitzenforschung insgesamt.“
„Tumorerkrankungen bestmöglich
zu behandeln – das erfordert unsere
Kompetenz und die präzisesten medizinischen Geräte gleichermaßen“,
sagt Prof. Dr. Jens Scholz, Vor-
28
standsvorsitzender des UKSH. „Die
Anschaffung des Linearbeschleunigers der neuesten Generation ist
eine notwendige und eine wichtige
Investition in die Zukunft.“
Der neue Linearbeschleuniger
ergänzt das Leistungsspektrum der
Klinik in der Maximalversorgung
und hilft, den wachsenden Bedarf
an spezialisierten Behandlungen zu
decken. Dazu zählen insbesondere:
▪ Intensitätsmodulierte Radiotherapie (IMRT), die angewendet wird,
wenn sich in der Nähe des Tumors
wichtige und strahlenempfindliche Organe befinden. So kann eine
exakte Anpassung der Dosisverteilung mit bestmöglicher Schonung
von Risikoorganen erfolgen.
▪ Bildgeführte Strahlentherapie mit
Cone-Beam-CT, die es gestattet, die
Lage der zu bestrahlenden Regionen dreidimensional zu kontrollieren und so das Bestrahlungsvolumen signifikant zu reduzieren.
▪ Schnelle Rotations-IMRT, bei der
sich das Bestrahlungsgerät während der Strahlentherapie um den
Patienten bewegt. Damit gelingt
es bei einigen Erkrankungen, die
tägliche Bestrahlungszeit deutlich
zu verkürzen und auch eine höhere
Genauigkeit der Behandlung zu
erzielen.
▪ Hochpräzisionsbestrahlungen
(„Strahlenchirurgie“), sie können
bei kleinen Tumoren eine Operation ersetzen.
Das Onkologische Zentrum am
Campus Kiel ist auf Präzisionsbestrahlungen von Tumoren und
Metastasen spezialisiert und gehört
zu den führenden Einrichtungen
für diese Spezialbehandlungen in
Norddeutschland. In Ergänzung der
beiden vorhandenen Linearbeschleuniger können die Patienten jetzt noch
präziser und schonender behandelt
werden. „Das neue Gerät ist schneller, leistungsfähiger und effizienter“,
sagte Prof. Dr. Jürgen Dunst, Direktor der Klinik für Strahlentherapie,
„unser Ziel ist, dass künftig alle
Patienten in drei bis vier Tagen mit
der Behandlung beginnen können,
egal wie kompliziert die Bestrahlung
ist.“ Ein Nebeneffekt der modernen
Bestrahlungstechniken ist für die
Patienten im praktischen Alltag
angenehm: Die Anzahl der Behandlungstermine sinkt bei einigen
Erkrankungen von bisher etwa 25 bis
30 mit dem neuen Gerät auf durchschnittlich etwa 10 bis 15 Termine.
Die Betriebliche Sozialberatung
ist ein neues, internes Angebot für
alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UKSH einschließlich
seiner Tochterunternehmen. „In
den kommenden Jahren stehen für
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UKSH eine ganze Reihe
von Veränderungen an. Damit
flexibel umzugehen, wird nicht
immer einfach sein“, sagt Julia
Wollmer, Gesundheitsmanagerin
in der Stabsstelle Arbeits- und
Gesundheitsschutz, und verantwortlich für Konzeption und
Umsetzung der Betrieblichen
Sozialberatung.
„Schon der normale Klinikalltag
hält hohe Herausforderungen
für die Beschäftigen bereit. Die
große Verantwortung, die starke
psychosoziale Komponente der
Tätigkeiten sowie die emotionale
Nähe zu den Patienten fordern den
ganzen Menschen und setzen großen persönlichen Einsatz voraus“,
so Wollmer. Dabei kann es unter
Umständen auch zu Situationen
kommen, die den Einzelnen über-
Hinrich Kluge, Dipl.-Sozialpädagoge
Anna-Maria Tolke, Dipl.-Psychologin
fordern und im schlimmsten Fall
krank machen – vor allem, wenn
private Probleme vorhanden sind
wie z.B. pflegebedürftige Angehörige, Eheprobleme oder finanzielle
Engpässe.
Arbeit und Soziales. Die Novellierung des Arbeitsschutzgesetzes
im Oktober 2013 macht es deutlich: Arbeitgeber müssen künftig
die Gefährdungen, welche sich
aufgrund von psychischen Belastungen bei der Arbeit ergeben, in
der gesetzlich vorgeschriebenen
Gefährdungsbeurteilung ermitteln und adäquate Maßnahmen
daraus ableiten. Ziel soll es sein,
dass der Schutz vor psychischen
Belastungen am Arbeitsplatz zu
einer Selbstverständlichkeit wird.
Die Zahl der psychischen Erkrankungen ist deutschlandweit in
den vergangenen Jahren stetig
gestiegen. Sie sind mittlerweile die
häufigste Ursache für krankheitsbedingte Frühberentungen. Auch
die Politik hat sich dieser Thematik
angenommen. Die „Psychische
Gesundheit am Arbeitsplatz“ ist
derzeit eines der Schwerpunktthemen im Bundesministerium für
Die Beschäftigten des UKSH
können sich bei Belastungen und
Konflikten im privaten und beruf-
29
Blickpunkt
Nachrichten
Campus Kiel des UKSH erhält Organspendepreis 2015
lichen Umfeld, die die Tätigkeit
am Arbeitsplatz beeinflussen, an
die neue Beratungsstelle wenden.
Dabei kann es sich um allgemeine
Fragestellungen, konkrete Sorgen
wie kritische Lebensereignisse,
soziale Belastungen oder psychische Beeinträchtigungen z. B.
durch Konflikte am Arbeitsplatz
handeln.
Die Mitarbeiter der Betrieblichen
Sozialberatung werden fachkompetent auf die psychosozialen
Fragestellungen eingehen, um
dann gemeinsam Lösungsansätze
zu entwickeln. Bei Bedarf informieren sie über spezifische externe
Hilfsangebote bzw. Beratungsstellen am Wohnort der Ratsuchenden. Ebenfalls weisen sie auf
interne Möglichkeiten der Unterstützung sowie entsprechende
Ansprechpartner am UKSH hin
bzw. vermitteln an diese.
Betriebliche Sozialberatung kann
ein präventives Element oder eine
erste Klärungsstelle sein, um ein
„Problem“ einzuschätzen oder zu
benennen, kann zur Einschätzung
einer Gefährdung dienen, zur
Klärung von Unter- oder Überforderung oder zur Konfliktberatung.
Die Beratung ist vertraulich und
weisungsunabhängig. Sie findet
in persönlichen Gesprächen an
beiden Standorten des UKSH statt.
Die Gespräche unterliegen selbstverständlich dem Datenschutz. Bei
dem Wunsch nach Einbeziehung
weiterer Personen in den Beratungsverlauf kann dies berücksichtigt werden.
Weitere Informationen:
Campus Lübeck
Hinrich Kluge, Dipl.-Sozialpädagoge
Büro: Haus 73, EG, Zimmer 30
Tel.: 0451 500-13 98 (AB)
E-Mail: betrieblichesozialberatung.
[email protected]
Campus Kiel
Anna-Maria Tolke, Dipl.-Psychologin
Walkerdamm 1, 1. OG, Zimmer 111
Tel.: 0431 597-12 29 (AB)
E-Mail: betrieblichesozialberatung.
[email protected]
Sprechzeiten und weitere
Informationen im Intranet unter A-Z
> „Betriebliche Sozialberatung“
„Transplantationsmedizin ist Teamarbeit. Daher freuen wir uns sehr
über diese Auszeichnung, welche
die tolle Arbeit der vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern würdigt,
die sich am Campus Kiel für dieses
500013/3359_180x131_Helios_Layout 1 26.11.15 10:06 Seite 1
Gesundheit ist im Anflug
Um dieser Entwicklung vorzubeugen, bietet die gesetzliche Rentenversicherung
seit kurzem eine Präventionsleistung an.
Das Reha-Zentrum Lübeck ermöglicht den
Mitarbeitern des UKSH in Kooperation mit
deren betrieblichen Gesundheitsmanagement „Gesund im Beruf“ ihrem individuellen Gesundheitsziel einen Schritt näher zu
kommen.
Was beinhaltet die Präventionsleistung?
Die Durchführung erfolgt im Reha-Zentrum
Lübeck. Es werden individuelle, nachhaltige
30
Gesundheitsziele entwickelt, die konkret
und erreichbar sind. Die Gegebenheiten
des Arbeitsplatzes werden mit einbezogen.
Die vier Phasen der Präventionsleistung:
Initialphase
(drei ganze Tage in ambulanter Form im
individuellen Gesundheitsziels, praktische und theoretische Schulungen
Trainingsphase
(zirka zwölf Wochen lang, berufsbegleitend 24x90 Min.): Praktische und theoretische Einheiten im Reha-Zentrum
Lübeck
Eigenaktivitätsphase
(zirka 6 Monate – eigenverantwortliche
Alltagsumsetzung entsprechend der
selbstgewählten Form)
Refresher
(ein ganzer Tag in ambulanter Form):
Auffrischungsmodul
wichtige Thema einsetzen. Es ist
uns ein Ansporn, weiterhin alles zu
tun, um die großen Herausforderungen der Organspende zum Wohle
unserer Patienten zu meistern“, sagte
Prof. Dr. Thomas Becker, Direktor
der Klinik für Allgemeine Chirurgie,
Viszeral-, Thorax-, Transplantationsund Kinderchirurgie des UKSH,
Campus Kiel. Der Organspendepreis
in der Region Nord der Deutschen
Stiftung Organtransplantation
(DSO) wird seit 2005 vergeben.
Er wird verliehen von den beteiligten Gesundheitsministerien und
Senatsverwaltungen, der DSO und
dem regionalen Fachbeirat der DSO.
Ziel der Krankenhausehrungen ist
es, das Engagement für die Organspende öffentlich zu würdigen: die
strukturellen Voraussetzungen,
die eine Klinik geschaffen hat, um
mögliche Spender zu erkennen und
Kontakt zur DSO aufzunehmen, die
Unterstützung der Transplantati-
onsbeauftragten durch die Klinikleitungen, die Fortbildung des Klinikpersonals sowie die Erarbeitung
von Richtlinien und hauseigenen
Verfahrensschritten für den Akutfall
einer Organspende. Auch die Anzahl
gemeldeter Fälle und realisierter Organspenden fließt in die Bewertung
ein, für die Ehrung ist sie jedoch
nachrangig.
Als eines der größten medizinischen
Zentren in Europa ist das UKSH seit
1987 für die Organtransplantation
in Schleswig-Holstein zuständig.
Die Spezialisten des fach-, berufsgruppen- und campusübergreifenden Transplantationszentrums, in
dem mehr als 20 Kliniken und Institute des UKSH in Kiel und Lübeck
eng zusammenarbeiten, verantworten damit eines von vier Transplantationsprogrammen in Deutschland,
an dem alle soliden Organe übertragen werden dürfen.
UKSH etabliert digitale Cholangioskopie (Gallenwegsspiegelung)
Mit der Präventionsleistung der
Deutschen Rentenversicherung
in vier Schritten zu mehr Gesundheit.
Die Anforderungen im Beruf steigen:
Einseitige Ernährung, zu wenig Bewegung, Rauchen, Alkohol und Stress sind
oft die ungesunden Begleiter vieler Menschen. Die Folge davon können Rückenschmerzen, Schlafstörungen oder auch
Kopfschmerzen sein und manchmal chronisch werden.
Der Campus Kiel hat den Organspendepreis der Deutschen Stiftung Or­
gantransplantation (DSO) in der Region Nord erhalten. Damit wird das
große Engagement der Ärztinnen und
Ärzte und Pflegekräfte für die Organspende gewürdigt. Kristin Alheit,
Ministerin für Soziales, Gesundheit,
Wissenschaft und Gleichstellung in
Schleswig-Holstein, überreichte die
Auszeichnungen im Rahmen einer
Festveranstaltung in Kiel. „Ich danke
den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der geehrten Kliniken für ihr Engagement“, sagte Kristin Alheit. „Sie
haben sich für Menschen eingesetzt,
denen eine Organtransplantation das
Leben retten kann.“
Wer darf teilnehmen?
Versicherte der Deutschen Rentenversicherungen
Versicherte mit beginnenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die
jedoch keinen Rehabilitationsbedarf
rechtfertigen
Und/oder: Versicherte mit einem
Arbeitsplatz mit erhöhter Gefährdungsbeurteilung
Wie kann ich teilnehmen?
Wenden Sie sich an:
Julia Wollmer, Gesundheitsmanagerin
UKSH, Telefon: (0451) 500-3668
oder Esther Vielitz,
Reha-Zentrum
Lübeck, Telefon:
(0451) 399 39-16
Die Kliniken für Innere Medizin und
für Chirurgie am UKSH, Campus
Kiel, etablieren als erste Institutionen in Norddeutschland die direkte,
digitale Cholangioskopie und Pankreatikoskopie. Bei der Cholangioskopie handelt es sich um eine direkte
Spiegelung der Gallenwege, bei der
Pankreatikoskopie um eine direkte
Einsicht in den Bauchspeicheldrüsengang. Dies war in der Vergangenheit nur sehr eingeschränkt bei
reduzierter Bildqualität möglich.
Bisher erfolgte die Untersuchung der
Gallenwege und des Bauchspeicheldrüsenganges über einen hochauflösenden endoskopischen Ultraschall
(Endosonographie). Bei komplexen
Krankheitsbildern ist für die weitere Beurteilung der Ursache einer
Engstelle der Gangsysteme aber eine
direkte Darstellung mit anschließender Probennahme erforderlich. Mit
der direkten und digitalen Cholan-
gioskopie steht erstmals ein System
zur Verfügung, das eine herausragende Bildqualität bei gleichzeitig
sehr guter Manövrierbarkeit besitzt.
Über den Arbeitskanal des StandardEndoskops der ERCP wird das neuartige Mini-Endoskop (Endoskop
im Endoskop) bis zur verdächtigen
Struktur in den Gallenwegen und im
Bauchspeicheldrüsengang vorgeschoben. Unter direkter Sicht (eine
Röntgendarstellung ist dann nicht
erforderlich) lassen sich die krankhaften Veränderungen beurteilen,
Proben entnehmen und eventuell
gezielt therapieren.
„Für das Pankreas- und Leberkrebszentrum innerhalb des Onkologischen Zentrums stellt die direkte
Cholangioskopie und Pankreatikographie eine hervorragende Erweiterung unseres diagnostischen und
therapeutischen Spektrums dar“,
so Dr. Mark Ellrichmann, Leiter
der Interdisziplinären Endoskopie.
Neben der Differenzierung von
unklaren Engstellen besteht die
Möglichkeit einer zielgerichteten
Therapie großer Gallensteine, die
mit der reinen ERCP aufgrund der
Größe nicht zu bergen sind. Unter
cholangioskopischer Sicht besteht
nun im Rahmen der ersten Untersuchung sofort die Möglichkeit,
auch sehr große Gallengangssteine
zu zertrümmern und rückstandlos
zu bergen. „Diesen Quantensprung
in der Endoskopietechnik begleiten
wir mit einer neuen, auf Pankreaserkrankungen spezialisierten Ambulanz, die die bisherigen Ambulanzen um chronische Leber- und
Gallenwegserkrankungen ergänzt.
Die Zuweisung sollte durch Fachärzte erfolgen“, sagt Prof. Dr. Stefan
Schreiber, Direktor der Klinik für
Innere Medizin I.
31
Blickpunkt
Die besten OTA-Azubis
kommen vom UKSH
Zwei Auszubildende des UKSH wurden vom Landesverband der Freien Berufe für ihre besonders
guten Ausbildungsleistungen ausgezeichnet. Janine Seidel und Jannik Christ absolvierten ihre
Ausbildungen zur/zum Operationstechnischen Angestellten (OTA) am Campus Lübeck des UKSH
und schlossen diese als Jahrgangsbeste in Schleswig-Holstein ab.
Mit der Ehrung will der Landesverband nicht nur die herausragenden
Leistungen der Azubis, sondern auch
die gute Arbeit der Ausbilder würdigen. In Anwesenheit von Reinhard
Meyer, Minister für Wirtschaft
und Arbeit, überreichte Hans-Peter
Küchenmeister, Präsident des Landesverbandes der Freien Berufe, den
Auszubildenden bei der Festveranstaltung im Kieler Schloss ihre Urkunden. Auch der Minister lobte das
große Engagement der Azubis und
dankte gleichzeitig den Ausbildungsbetrieben für die hohe Qualität der
Ausbildung. Gaby Wulf, Pflegedirektorin am Campus Lübeck, freute sich
neben den überragenden Leistungen
von Janine Seidel und Jannik Christ
insbesondere darüber, dass beide
ehemaligen OTA-Azubis sich für
eine weitere berufliche Lauf bahn im
UKSH entschieden haben.
Praxisanleiterin Bettina Kutz (l.) und Janine Seidel, ehemalige Auszubildende, überprüfen die OP-Instrumente auf Vollständigkeit.
32
Das UKSH bietet eine umfangreiche Ausbildung, die zu einer breit
gefächerten Qualifikation führt. So
verwundert es nicht, dass die Azubis
von Bettina Kutz, Übergeordnete
Praxisanleiterin am Campus Lübeck,
auch im vergangenen Jahr zu den
besten Azubis des Landes zählten.
Ein Grund dafür ist das praktische
Ausbildungskonzept, das an beiden
Standorten umgesetzt wird. Die
Azubis werden über die Dauer von
drei Jahren von Übergeordneten
Praxisanleitern als konstante Ansprechpartner sowie von Praxisanleitern in den Fachabteilungen begleitet
und durchlaufen unterschiedlichste
chirurgische Abteilungen.
Operationstechnische Angestellte
arbeiten vorwiegend im Operationssaal. Sie sind für die Betreuung
der Patienten und für das Bedienen
spezialisierter OP-Technologie zu­
ständig. „Das macht den Beruf so
abwechslungsreich“, meint Janina
Seidel. Besondere Bedeutung kommt
der Handhabung chirurgischer
Instrumente und der Assistenz bei
Operationen sowie der Einhaltung
von Hygienevorschriften zu. Dies
setzt ein hohes Maß an Fachwissen
voraus. Die Umsetzung der Doku­
mentations- und Beweispflicht
gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben.
„Die Azubis am UKSH lernen von
Anfang an, den Menschen bei jeder
Operation als Individuum zu sehen
und jedem respektvoll zu begegnen“,
schildert Bettina Kutz. Dies sei auch
ein Aspekt des Praxisprojektes im
ersten Ausbildungsjahr zum Thema
prä- und postoperative Versorgung.
Dabei begleiten sie einen Patienten
von der Station in den OP, bei der
Narkose, während des Eingriffs, in
den Aufwachraum bis zurück auf
die Station. „Am UKSH wird eine
interdisziplinäre Ausbildungskultur
gelebt, was gerade für derartige Projekte von hohem Wert ist“, sagt Kutz.
So könnten die Azubis von allen beteiligten Fachkräften und Ärzten der
OP-Teams, der Anästhesie und Kliniken profitieren. Für die Organisation
und Koordination der praktischen
Ausbildung ist die UKSH Akademie
zuständig. Sie ist mit rund 650 Ausbildungsplätzen und ca. 3.000 Fortund Weiterbildungsteilnehmern
pro Jahr der größte Anbieter dieser
Art im Land. Acht Ausbildungsberufe werden über die Akademie am
UKSH angeboten: Gesundheits- und
Krankenpflege, Gesundheits- und
Kinderkrankenpflege, Hebamme
bzw. Entbindungspfleger, Diätassistenz, Anästhesietechnische
Assistenz, Operationstechnische
Angestellte, Medizinisch-Technische
Assistenz Radiologie und Medizinische Fachangestellte.
Maximilian Hermsen
Weitere Informationen:
UKSH Akademie
www.uksh.de/akademie
33
am Campus Lübeck
Bereits seit mehr als 15 Jahren betreibt das UKSH ein professionelles Beschwerdemanagement.
Seit Mitte 2015 ist Claudia Schneider hauptamtliche Ansprechpartnerin am Campus Lübeck, um
Lob, Kritik und Anregungen von Patienten, Angehörigen und Besuchern entgegenzunehmen. Ihre
wichtigste Botschaft: „Wir nehmen die Beschwerden ernst und gehen jedem Anliegen nach.“
Claudia Schneider im Gespräch mit einem Patienten
Im UKSH kennt sich Claudia Schneider bereits bestens aus, denn seit 21
Jahren ist sie als Krankenschwester
am Campus Lübeck beschäftigt.
Zuletzt war die 44-Jährige als
stellvertretende pflegerische Teamleitung in der Notaufnahme tätig.
„Nachdem ich Lust verspürte, mich
weiterzubilden und etwas Neues
auszuprobieren, habe ich mich für
ein Bachelor-Studium Pflegemanagement eingeschrieben“, berichtet
sie. Nach erfolgreichem Abschluss
der Zusatzqualifikation entschied
sich Claudia Schneider schließlich
für die neue Herausforderung im
Beschwerdemanagement. Sie folgt
34
damit Renate Holm-Doroszenko,
die eine neue Aufgabe in der Stabsstelle Unternehmensentwicklung,
Vorstands- und Aufsichtsratsadministration übernommen hat. „Das
Beschwerdemanagement ist eine
sehr spannende und kommunikative
Tätigkeit“, beschreibt sie ihre neue
Aufgabe. Insbesondere der direkte
Kontakt zu den Beschwerdeführern
sei eine interessante Herausforderung. Denn anders als man vermuten
könnte, seien die Gespräche meist
sehr konstruktiv. Schließlich sei ein
Beschwerdegespräch immer auch
eine Chance, Probleme zu lösen,
Missverständnisse aufzuklären und
positive Veränderungen anzustoßen.
Dies konnte Claudia Schneider
bereits in den ersten Monaten ihrer
Tätigkeit feststellen. „Wenn die
Beschwerdeführer merken, dass sie
ernstgenommen werden und wir
uns um ihre Anliegen kümmern,
entsteht meist eine sehr konstruktive
Atmosphäre“, sagt die Beschwerdemanagerin. Dies betreffe auch die
Kliniken, Abteilungen und beteiligten Mitarbeiter am UKSH. Die Zusammenarbeit sei sehr angenehm, da
in den meisten Fällen die gemeinsamen Ziele der Patientenzufriedenheit
und eine Verbesserung der Abläufe
eine schnelle Lösung möglich mache.
Oft reicht ein Telefonat oder ein persönliches Gespräch, um den Sachverhalt zu klären. Anderenfalls werden
mit allen Beteiligten Lösungsvorschläge erarbeitet und so schnell wie
möglich in die Tat umgesetzt. „Wir
verstehen uns dabei als neutrale
Vermittler zwischen Klinikum und
Patienten“, erklärt Claudia Schneider.
Weitere Informationen:
Beschwerdemanagement Campus
Lübeck, Claudia Schneider
Tel.: 0451 500-4848
[email protected]
Beschwerdemanagement Campus Kiel
Helga Gerhart, Tel.: 0431 597-5858
[email protected]
Blickpunkt
Studienkoordination
© gunnar3000 - Fotolia.com
Neue Beschwerdemanagerin
© Andrii Salivon - Fotolia.com
Blickpunkt
Präzision ist oberstes Gebot
Klinische Studien dienen dazu, die Wirksamkeit und Verträglichkeit neuer medizinischer Therapien zu prüfen. Sie werden nach verbindlichen Protokollen durchgeführt und liefern gesicherte
wissenschaftliche Erkenntnisse. Vielfältige Aufgaben bei der Organisation von Studien übernehmen am UKSH Studienkoordinatorinnen, Study Nurses und Studienassistenten.
„Wir sammeln, dokumentieren
und sichern alle für die jeweilige Studie relevanten Daten“,
beschreibt Sabine Krieter, Studienkoordinatorin in der Klinik für
Radiologie und Neuroradiologie
am Campus Kiel, ihre und die Tätigkeit ihrer Kolleginnen. Präzision
ist dabei oberstes Gebot. Klinische
Studien nach internationalen
Standards unterliegen strengsten
gesetzlichen Vorgaben. Und es gilt
das Motto: „Alles was nicht dokumentiert ist, hat nicht stattgefunden“. Die Kommunikation mit den
beteiligten Sponsoren verläuft zum
größten Teil auf Englisch.
„Mit unserer Arbeit tragen wir
dazu bei, dass Studien am UKSH
reibungslos ablaufen können“,
stellt Stefanie D’Aria, Study Nurse
in der Klinik für Anästhesie und
Operative Intensivmedizin am
Campus Kiel, fest. „Wir sind
Ansprechpartner für Prüfärzte,
Studienteilnehmer, Angehörige
und alle weiteren an einer Studie
beteiligten Personen“. Zusätzlich
zu den administrativen Tätigkeiten
übernehmen Studienassistenten
auch Aufgaben direkt am Patienten. Sie sind u.a. zuständig für die
Erhebung einzelner Parameter
Arbeiten eng zusammen: v.l. Stefanie D'Aria, Sabine Krieter, Susanne Becke, Beate Kähler und Martina Green
(z.B. Vitalzeichen), für die Gewinnung, Verarbeitung, Überwachung
und den Versand von Materialien
und Proben sowie für den Umgang
mit medizinischen Geräten.
„In enger Zusammenarbeit mit den
Prüfärzten sind wir für die Umsetzung des Studienprotokolls in die
Praxis verantwortlich", sagt Studienassistentin Beate Kähler vom
Zentrum für Klinische Studien
(ZKS) Kiel. Als Studienassistenz
mit langjähriger praktischer Erfahrung ist sie für die Aus- und Weiterbildung von Studienassistenten
zuständig sowie als „Flying Study
Nurse" tätig. Dabei unterstützt sie
anfragende Kliniken professionell
sowohl bei laufenden Studien, der
Einarbeitung neuer Mitarbeiter
als auch beim Auf bau oder der
Optimierung von Strukturen zur
effektiven Studiendurchführung.
Ihre Erfahrung auch in komplexen Studien unterschiedlichster
35
Disziplinen, ihre regulatorischen
Kenntnisse sowie ihr Kommunikations- und Organisationstalent
sind für diese Arbeit unentbehrlich.
Übereinstimmend werben sowohl
Sabine Krieter als auch Stefanie
D’Aria und Beate Kähler wie alle
Kollegen aus Studienteams um
Verständnis für ihre Arbeit bei den
Kolleginnen und Kollegen auf Station und in den Ambulanzen, denn
gute Studienarbeit ist nur als Teamwork und mit Unterstützung aller
Kollegen erfolgreich. „Forschung
ist ja ein ganz wichtiger Bestandteil
der Arbeit in einem Universitätsklinikum. Wir wünschen uns alle
die beste Medizin für die Patienten, aber auch für uns und unsere
Angehörigen“, gibt Stefanie D’Aria
zu bedenken. Insofern profitiere
36
Blickpunkt
letztendlich jeder von den Studien, die am UKSH durchgeführt
werden. Um ihre Tätigkeit transparenter und bekannter zu machen,
haben die drei gemeinsam mit ihrer
Kieler Kollegin Wiebke West, Study Nurse in der Klinik für Innere
Medizin I, eine kleine Initiative ins
Leben gerufen. Auf Wunsch stellen
sie ihre Arbeit gern auf Station vor.
In regelmäßigen Abständen wird
ein Treffen für alle im Bereich Studienorganisation tätigen UKSHMitarbeiterinnen und Mitarbeiter
organisiert, um sich kennenzulernen und auszutauschen.
Die Tätigkeit von Studienkoordinatorinnen, Study Nurses und
Studienassistenten ist derzeit
noch nicht als Ausbildungsberuf
anerkannt. Die Qualifizierung
kann aber über entsprechende
Weiterbildungen zur Vermittlung
der regulatorischen und praktischen Grundlagen erlangt werden.
Voraussetzung hierfür ist in der
Regel eine Ausbildung in einem
medizinischen Assistenzberuf. Das
ZKS Kiel berät hierzu jederzeit und
bietet Infoveranstaltungen zu den
Berufsbildern an.
Marlis Müller-Frommeyer
Weitere Informationen:
Beate Kähler
Zentrum für Klinische Studien Kiel
Tel.: 0431 597-52 10
E-Mail: [email protected]
Schwerbehindertenvertreter
© Ilan Amith - Fotolia.com
Blickpunkt
fördern Eingliederung
An beiden Standorten des UKSH gibt es Schwerbehindertenvertretungen (SBV), für campusübergreifende Angelegenheiten ist die Gesamtschwerbehindertenvertretung zuständig. Die SBV
fördert die Eingliederung schwerbehinderter Menschen, vertritt ihre Interessen und steht ihnen
beratend und unterstützend zur Seite.
Zurzeit sind die Mitglieder der
SBV in Lübeck für fast 500, in Kiel
für mehr als 350 Kolleginnen und
Kollegen mit gesundheitlichen Einschränkungen zuständig. Generelle
Aufgabe der SBV ist es, darauf zu
achten, dass die für Menschen mit
Behinderung geltenden Gesetze,
Tarifverträge und Dienstvereinbarungen am UKSH eingehalten
werden. Die SBV vertritt dabei
die Interessen Einzelner genauso
wie die Interessen der Gruppe der
am UKSH Beschäftigen mit Behinderung. Die SBV unterstützt
u. a. in Angelegenheiten, die die
berufliche Entwicklung betreffen,
bei der Durchführung eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements und bei der Anpassung oder
Umgestaltung des Arbeitsplatzes,
wenn gesundheitliche Gründe dies
erforderlich machen. Die Vermittlung von begleitenden Hilfen im
Berufsleben, z.B. durch das Integrationsamt oder die Integrationsfachdienste, Hilfe bei der Beantragung
von Rehabilitationsmaßnahmen,
Vermittlung bei Konflikten, Begleitung bei Gesprächen mit dem
Arbeitgeber gehören ebenfalls zum
Angebot der SBV für die schwerbehinderten Beschäftigten des UKSH.
Nach dem Motto „Vorbeugen ist
Schwerbehindertenvertretung Campus Lübeck: Ida Friedel, Markus Burow, Jan Stoltenberg, Peter
Heesch und Sabine Lorenz
besser als heilen“ möchte die SBV
auch Kollegen mit gesundheitlichen
Einschränkungen, denen bislang
noch kein Grad der Behinderung
zuerkannt wurde, ermutigen,
rechtzeitig Kontakt aufzunehmen,
um über Lösungsmöglichkeiten bei
gesundheitlich bedingten Nachteilen zu sprechen.
Weitere Bereiche, zu denen die SBV
Tipps oder Hilfestellung anbieten
kann, sind Reha-Maßnahmen und
Rentenfragen. Zwar darf und kann
die SBV keine persönliche Ren-
tenberatung geben, doch häufig
hilft bereits eine Aufklärung über
Grundlegendes weiter. Die SBV
nimmt Anregungen und Beschwerden von Beschäftigten mit
Behinderung entgegen und wirkt,
falls es berechtigt erscheint, durch
Verhandlungen mit dem Arbeitgeber und in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit verschiedenen
inner- und außerbetrieblichen
Akteuren auf ihre Abhilfe oder
Umsetzung hin. Die Mitglieder
der SBV unterliegen der Schweigepflicht und sind ehrenamtlich
37
Nachrichten
Blickpunkt
und frei von Weisungen tätig.
Die UKSH-Tochtergesellschaften
Service Stern Nord GmbH und das
Zentrum für Integrative Psychiatrie
(ZIP) verfügen über eigene Schwerbehindertenvertretungen.
Starke Tools
für die Weiterbildung
SBV Campus Lübeck
Vertrauensfrau: Ida Friedel
1. Stellvertretung: Sabine Lorenz
2. Stellvertreter: Markus Burow
3. Stellvertreter: Jan Stoltenberg
4. Stellvertreter: Peter Heesch
Ab Februar 2016 sind Ida Friedel
und Sabine Lorenz in Vollzeit für
die Schwerbehindertenvertretung
zuständig, die anderen Kollegen
arbeiten ehrenamtlich.
Sprechstunden, Campus Lübeck:
Mo. - Fr. 8 bis 11 Uhr, Termine nach
Vereinbarung
Tel.: 0451 500-3172
Schwerbehindertenvertretung Campus Kiel: Helga Dittmer, Bianca Körtge und Siegfried Reddig
SBV Campus Kiel
Vertrauensfrau: Bianca Körtge
1. Stellvertretung: Helga Dittmer
2. Stellvertreter: Siegfried Reddig
Sprechstunden, Campus Kiel:
Terminabsprachen von 9 bis 15 Uhr
Tel.: 0431 597-4216
Außerhalb dieser Zeiten sind die Mitglieder der SBV am besten per E-Mail
zu erreichen, da sie sich sehr häufig
in Terminen wie Bewerbungsgesprächen oder anderen Sitzungen befinden. Die E-Mail-Anfragen werden
zeitnah beantwortet.
Studiengang vermittelt Management-Kompetenz für Ärzte
Der ökonomische Druck im Gesundheitswesen steigt. Kliniken
werden heute zunehmend wie Wirtschaftsunternehmen geführt. Das
verlangt von Ärztinnen und Ärzten
Managementfähigkeiten, die in
akademisch qualifizierten Einrichtungen vermittelt werden müssen.
Die Christian-Albrechts-Universität
zu Kiel (CAU) bietet in Kooperation
mit dem UKSH für Mediziner des
UKSH und auch für externe Interessenten einen entsprechenden
Weiterbildungsstudiengang „Hospital Management“ an. Er richtet sich
an Mediziner, die ihre betriebswirtschaftlichen Kompetenzen erweitern und sich auf Führungsaufgaben
vorbereiten wollen. „Neben dem
Faktenwissen, das in diesem Studium vermittelt wird, liegt der Fokus
vor allem darauf, Medizinern einen
Perspektivwechsel zu ermöglichen.
Ziel ist es, ein größeres Verständnis
38
für betriebswirtschaftliche Prozesse
zu entwickeln und die Intentionen
von Gesprächspartnern aus Wirtschaft und Industrie nachzuvollziehen“, sagt Prof. Dr. Ralf Junker,
Ärztlicher Direktor des Diagnostikzentrums am UKSH und fachlicher
Leiter des Studiengangs. „Wie führt
man medizinisches Wissen mit
kaufmännischem Denken zusammen? Die Beantwortung dieser
zentrale Frage zählt zu den wichtigsten Inhalten des Studiums“, erklärt
Dr. Christian Elsner, Geschäftsführender Direktor des Campuszentrums Lübeck und Dozent im Modul
„Projektmanagement“ und „Finanzierung und Investition“.
Das zweijährige Studium ist berufsbegleitend organisiert und umfasst
insgesamt 405 Stunden. Die Vorlesungen finden an 16 Wochenenden in Kiel statt, dazu kommt pro
Semester eine Präsenzwoche. Im
vierten Semester wird die Masterarbeit geschrieben. Im Vergleich zum
MBA zeichnet sich der Studiengang
„Hospital Management“, der seit
zehn Jahren an der CAU angeboten
wird, durch die universitäre Anbindung und die starke Spezialisierung
auf das Krankenhausmanagement
aus. Qualifizierte Dozenten, kleine
Gruppen, berufserfahrene Studierende sowie der ständige Bezug zur
eigenen Arbeit garantieren eine
hochwertige Weiterbildung, an
deren Ende der „Master of Hospital
Management“ steht. Das Studium beginnt jährlich zum Wintersemester.
Weitere Informationen:
Studiengangskoordination
Tonja Soós
Tel.: 0431 597-4574
E-Mail: [email protected]
www.zww.uni-kiel.de
Das UKSH sorgt gemeinsam mit den Universitäten in Kiel und Lübeck dafür, dass jedes Jahr
hochqualifizierte junge Ärztinnen und Ärzte ausgebildet werden. Und auch für die Weiterbildung der bereits praktizierenden Mediziner engagiert sich das Unternehmen. Mit den Softwaretools „eRef“ und „WDoku“ wird die Weiterbildung transparent und effizient gestaltet.
WDoku ist bereits seit einiger Zeit
an beiden Standorten des UKSH
installiert worden. Dabei handelt
es sich um eine elektronische Form
des von der Ärztekammer vorgesehenen Logbuchs zur Ärztlichen
Weiterbildung. Das System kann
alle weiterbildungsrelevanten Daten – sofern sie in den klinischen
Informationssystemen erfasst
werden – aus den Klinikeigenen
Informations-Systemen (z.B.
Orbis) übernehmen: Dies sind z.B.
Informationen wie Operationen,
Prozeduren und Untersuchungen.
WDoku ordnet diese im persönlichen Logbuch jedes Mitarbeiters
den Weiterbildungskatalogen der
Ärztekammer bzw. persönlichen
Katalogen zu. Diese können dann
bei der Ärztekammer bei der Meldung zur Facharztprüfung vorgelegt werden.
Damit bietet WDoku die optimale
und zeitgemäße Unterstützung
in der Ausbildung zum Facharzt,
indem es individuell den jeweiligen Weiterbildungsstand zeigt
– tagesaktuell, übersichtlich und
jederzeit verfügbar. Zudem können Ärzte ihre Weiterbildungsgespräche protokollieren und ihren
beruflichen Werdegang struktu-
Kayhan Bas sieht viele Vorteile bei den Softwaretools eRef und WDoku.
riert dokumentieren. Da WDoku
alle Facharzt-, Schwerpunkt- und
Zusatzbezeichnungen abdeckt,
ist es für alle Ärzte eine lohnende
Unterstützung – nicht nur in der
Weiterbildung: Auch Fach- bzw.
Oberärzte können WDoku für
sich nutzen, z.B. für einen per-
sönlichen OP-Katalog. Darüber
hinaus hat auch der Weiterbilder
mit WDoku einen großen Nutzen:
Er kann auf Knopfdruck sehen,
wo seine Ärzte in Weiterbildung
stehen und hat so einen quantitativen Überblick über ihren Weiterbildungsstand.
39
Blickpunkt
Nachrichten
Fördergelder für die Entwicklung einer neuen Herzklappenprothese
„Mir persönlich gefällt WDoku
gut“, sagt Kayhan Bas, Assistenzarzt in der Klinik für Allgemeine
Chirurgie am Campus Kiel, „denn
es ist einfach zu bedienen und man
hat viele Leistungen übersichtlich
zusammengefasst. WDoku unterstützt die Auflistung der Prozeduren für den Facharztkatalog und
die Verwaltung von beispielsweise
Operationen fällt leichter. Es kann
in den meisten Fachbereichen das
Logbuch nicht in Gänze ersetzen,
ist jedoch eine große Hilfe für den
Einzelnen.
Insbesondere die jungen Assistenzärztinnen und Assistenzärzte
haben die Möglichkeit, ihre Ausbildung mit WDoku von Beginn
an zu verwalten. Die Verantwortlichen für die Weiterbildung
und die Klinikdirektorin/ der
Klinikdirektor haben die Möglichkeit WDoku einzusehen und
AnzeigeUKSH_2013 Kopie 21.10.14 11:40 Seite 1
die Weiterbildung gemeinsam mit
der Weiterbildungsassistentin/
dem Weiterbildungsassistenten zu
koordinieren.“
Da Weiterbildung nicht mit der
erfolgreichen Facharztprüfung
aufhört und sich die Krankenversorgung am Universitätsklinikum
permanent am neuesten Stand der
Wissenschaft orientiert, hat das
UKSH ein neues, sehr umfangreiches Softwareprodukt installiert.
Mit eRef steht ärztlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller
Fachrichtungen ebenso wie Studierenden im Praktischen Jahr ein
hochentwickeltes medizinisches
Wissensportal zur Verfügung.
Sie haben damit permanent und
ortsunabhängig Zugriff auf sämtliche Inhalte der Thieme E-Books
und E-Journals sowie redaktionell auf bereitete Übersichten mit
hilfreichen Werkzeugen für den
medizinischen Alltag.
elektrotechnik · antriebstechnik
Elektromaschinenbau
Tür- u. Tortechnik
Lüftungs- und Klimatechnik
Elektrotechnik
Meß- und Regeltechnik
Gebäudetechnik
Industrieinstandsetzung
Krananlagen
Alte Lübecker Chaussee 36 · 24113 Kiel
Ansprechpartner:
C. Schlüter
Tel. 0431 / 6 49 22 23
G. Murawski
Tel. 0431 / 6 49 22 63
[email protected]
www.goschundschlueter.de
40
Zugeschnitten
auf die Anforderungen von
Ärzten aller
Disziplinen
stellt eRef ein
webbasiertes
medizinisches
Informationsangebot zur
Verfügung,
das neben Diagnosen, SOPs
und Differentialdiagnosen
auch zusätzliche Informationen wie
beispielsweise
Leitlinien, Laborparameter,
Arzneimitteldatenbanken
und Klassifikationen
enthält.
Wie Kayhan Bas hat auch Dr. Ulrich Lindner, Medizinische Klinik I
am Campus Lübeck, bereits Erfahrungen mit dem neuen Wissensportal gesammelt: „Häufig sind
fachbezogene Artikel und Fachbücher nicht direkt greif bar und der
Zugriff ist erschwert. Über den Direktzugriff auf die Datenbank von
Thieme über eRef kann ich online
schnell auf aktuelle Artikel, Fachinformationen und Fachbücher
zugreifen. Das spart uns Medizinern eine Menge Zeit, da wir über
diesen Zugang alle notwendigen
Informationen schnell einholen
und entsprechend im klinischen
Alltag umsetzen können.“ Kayhan
Bas ergänzt: „Meine Kolleginnen
und Kollegen sind sehr erfreut,
dass eRef für die Studierenden im
praktischen Jahr zugänglich ist,
denen ein Zugriff auf die Thieme
Datenbank von großen Nutzen
sein kann."
Nachdem die Klinik für Herz- und
thorakale Gefäßchirurgie am Campus Lübeck ein Projekt über 1,8 Mio.
Euro zur Biokompatibilitätsprüfung
einer neu entwickelten biologischen
Herzklappenprothese erfolgreich abgeschlossen hat, ist jetzt ein zweites
Innovativverbundprojekt positiv beschieden worden. Der Förderumfang
beträgt 1,6 Mio. Euro. In dem Projekt
wird eine neuartige dreiflügelige
mechanische Herzklappenprothese
mit lebenslanger Haltbarkeit entwickelt. Die Patienten könnten damit
auf die Einnahme von Marcumar
verzichten. Hörbare Klappengeräusche sollen vermieden werden. Die
bisher implantierten mechanischen
Herzklappen haben den Nachteil,
dass lebenslang eine Blutverdünnung
mit Medikamenten aufrechterhalten
werden muss, um die Bildung von
Um die Verwendung beider Systeme noch weiter zu vereinfachen,
wurden die Portale miteinander
verknüpft. So gelangen die Nutzer
von WDoku nur durch einen Klick
direkt in die jeweilige Cockpitumgebung der eRef und haben
somit die Möglichkeit, sich zu der
entsprechenden Leistung umfangreich und fachlich fundiert zu
informieren.
Im Gesundheitssystem spielen
ökonomische Fragen eine immer
größere Rolle. An der Lübecker
UniTransferKlinik gibt es ein Zentrum für wissenschaftliche Studien
und Businessplanung. Im Projekt
„Industrie-in-Klinik-Plattform Lübeck“ engagieren sich die Lübecker
Gesundheitsökonomen mit ihrer
speziellen Kompetenz für Marktanalysen und Technologiebewertung im
medizintechnischen Bereich.
„Wir freuen uns sehr, dieses Projekt
in Zusammenarbeit mit den Firmen
DOT aus Rostock und Hoffmann &
Hoffmann aus Hannover beginnen
zu können“, sagt Klinikdirektor Prof.
Dr. Hans-Hinrich Sievers. „Wenn die
seit Jahren durchgeführten Studien in diesem Bereich jetzt durch
dieses dreijährige Projekt endgültig positiv abgeschlossen werden
können, wird die Vermarktung von
entscheidender Bedeutung sein,
um Arbeitsplätze durch Universitätsforschung zu schaffen“. Die
Fördermaßnahme VIP („Validierung
des technologischen und gesellschaftlichen Innovations­potenzials
wissenschaftlicher Forschung) des
Bundesministeriums für Bildung
und Forschung (BMBF) lädt Wissenschaftler ein, aus der Forschung
heraus in Richtung wirtschaftlicher
Wertschöpfung oder gesellschaftlicher Anwendung zu gehen. Kleine
und mittlere Unternehmen (KMU)
sind in vielen Bereichen Vorreiter des
technologischen Fortschritts. Mit der
Fördermaßnahme „KMU-innovativ“
unterstützt das BMBF Forschungsund Entwicklungsvorhaben, um die
Innovationsfähigkeit zu stärken. In
der Herzklinik werden jährlich rund
600 Herzklappen eingesetzt.
„Industrie-in-Klinik-Plattform“ bietet Businessplanung
Maximilian Hermsen
Weitere Informationen:
Intranet > „WDoku“ und „eRef“.
Gerinnseln an der Klappe zu vermeiden. Auch treten unangenehme
Nebengeräusche auf, die die Patienten stark belasten können. Ziel ist es,
dies zu minimieren und einen neuen
Klappentyp zu generieren. Herzklappenprothesen werden eingesetzt,
wenn eine krankhaft veränderte
Herzklappe nicht operativ wiederhergestellt werden kann.
Medizinischer Fortschritt kostet
Geld. Aus Sicht der Hersteller von
medizintechnischen Geräten und
klinischen Versorgern ist gerade
im deutschen Gesundheitssystem
der Kostendruck besonders hoch.
„Innovative Medizintechnik muss
angemessen bezahlt werden, auch
in Deutschland, wo die erzielbaren
Preise erstaunlich niedrig sind“,
fordert Dr. Christian Elsner. Der Arzt
und Betriebswirt leitet das Zentrum
für gesundheitsökonomische Studi-
en an der UniTransferKlinik.
Seine Auftraggeber sind u. a. mittelständische Hersteller von Medizintechnikprodukten und Kliniken. Sie
wollen insbesondere wissen, welche
ökonomischen Effekte der Einsatz
eines neuen Produktes in der Patientenversorgung hat oder haben könnte. „Es geht heute überall um kostennutzen-bewusstes medizinisches
Businessplanning“, formuliert Elsner. „Wir bieten eine besondere Beratungs- und Begleitungskompetenz
in der ökonomischen Folgenbetrachtung von Technologie-Entwicklungen im Bereich Medizintechnik.“
So haben die Lübecker Experten für
einen Hersteller untersucht, welchen
ökonomischen Nutzen der Einsatz
des „Home Monitorings“ (telemedizinische Fernüberwachung per
Mobiltelefon oder PC) bei Patienten
mit implantiertem Defibrillator
bringt. Die daraus resultierende
Studie wurde in einem angesehenen
Fachblatt publiziert. In einer anderen
Studie, die gemeinsam mit einem
amerikanischen Unternehmen und
dem Lübecker Herzzentrum erstellt
und veröffentlicht wurde, ging es
darum, die tatsächlichen Gesamtkosten bei der Verwendung verschiedener Herzklappen-Technologien
vergleichend zu ermitteln.
„Entscheidend ist immer, das Gesamtsystem im Blick zu haben“, erklärt Christian Elsner seinen Ansatz,
der eine Vielzahl von Regeln und
Mechanismen berücksichtigt, um
zu wissenschaftlich und praktisch
haltbaren Ergebnissen zu gelangen.
Dabei helfen umfassende Geo- und
Markt-Daten, die sie in einer eigens
entwickelten Software sammeln und
auswerten. Dieser Lübecker „Health
Explorer“ bildet die Datengrundlage
für eine Marktstudie, die ermittelt,
wo „Medizinische Versorgungszentren“ ökonomisch sinnvoll betrieben
werden können.
41
Nachrichten
Nachrichten
Neue Tagesklinik für Psychosomatik und Psychotherapie eröffnet
Baubeginn für die neue Frauenklinik am Campus Lübeck
Eine neue Tagesklinik für Psychosomatik und Psychotherapie hat das
Zentrum für Integrative Psychiatrie
gGmbH (ZIP) am Campus Lübeck
eröffnet. Die Einrichtung bietet
Therapieplätze für 20 Patienten, die
an einer Borderline-Persönlichkeitsstörung und Essstörungen leiden.
„Die 1,1 Millionen Euro, die das
Land bereitgestellt hat, sind gut investiert: Für ein neues Versorgungskonzept, das die überkommene
zentralisierte Psychiatrie überwindet. Es ist eine zukunftsgerichtete
Investition für eine wohnortnahe
Versorgung, die sich an der Entwicklung der Bedarfe ausrichtet“, erklärte
Gesundheitsministerin Kristin Alheit anlässlich der Schlüsselübergabe
für die neue Klinik.
„Mit den beiden Tageskliniken im
Haus 33 und im Haus 35 verfügen
die Lübecker Kliniken jetzt über 40
tagesklinische Plätze. Die ZIP ist damit in der Lage, von der geschlossenen und der offenen stationären Unterbringung über die tagesklinische
Versorgung bis in den ambulanten
Bereich hinein neue Behandlungskonzepte und Behandlungspfade zu
entwickeln, wie dies auch nach dem
neuen Entgeltsystem vorgesehen
und geboten ist“, sagte Prof. Dr. Jens
Scholz, UKSH-Vorstandsvorsitzender und Vorsitzender der ZIPGeschäftsführung.
„Die neue Tagesklinik ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Verlagerung
unserer intensiven Behandlungsangebote aus dem stationären Bereich
hin zum Lebensumfeld der Patienten. Im Rahmen der tagesklinischen
Behandlung ist das Therapieangebot in der Intensität vergleichbar
mit einer stationären Behandlung.
Gleichzeitig müssen die Patienten
abends und am Wochenende mehr
Verantwortung für den Umgang mit
ihrer Erkrankung übernehmen und
42
können so feststellen, wie weit sie
die gelernten Fertigkeiten im Alltag
umsetzen können“, erklärte Prof.
Dr. Fritz Hohagen, Medizinischer
Geschäftsführer der ZIP gGmbH.
„Um hier für die Patienten und für
das medizinische Personal räumlich
die besten Voraussetzungen für eine
erfolgreiche Therapie zu schaffen,
haben wir das Gebäude komplett
entkernt, die Räume neu zugeschnitten und sämtliche sanitären
Anlagen, Elektro- und Heizungsinstallationen erneuert“, sagte HansAdolf Bilzhause, Geschäftsführer der
Gebäudemanagement SchleswigHolstein AöR (GMSH), die für die
Baumaßnahme zuständig war.
In den vergangenen Monaten wurde
das Haus unter der Leitung der
GMSH aufwändig renoviert. Die
ten helle, lichtdurchflutete Flure
und Aufenthaltsbereiche geschaffen
werden. Im Mittelpunkt der psychotherapeutischen Behandlung
in der neuen Tagesklinik steht ein
Konzept, das am UKSH, Campus
Lübeck, entwickelt wurde: Die
Behandlung der Essstörung durch
Emotionsregulation. Die Psychotherapie findet dabei sowohl in
Gesprächen mit Ärzten und Psychologen als auch in Kontakten mit
den Mitarbeitern des Pflegedienstes statt. Auch die Angebote der
Ergotherapie und Physiotherapie
orientieren sich an den Prinzipien
der Psychotherapie.
„Essverhalten und Emotionsregulation stehen in einem Wechselverhältnis. Auch Patienten mit
Die hochmodern ausgestattete Lehrküche der neuen Tagesklinik am Campus Lübeck
Gesamtbaukosten betrugen 1,76
Mio. Euro (ohne Baunebenkosten).
Auf einer Hauptnutzfläche von 605
Quadratmetern bietet das Haus 35
jetzt moderne Behandlungszimmer
sowohl für die Gruppentherapie als
auch für Einzelgespräche. Eine Lehrküche, in der die Patienten das Zubereiten von Speisen wieder lernen
können und ein Arbeitsraum für die
Ergotherapie gehören ebenfalls zur
Ausstattung. Besonders durch die
Änderung der Grundrissstruktur
im Ober- und Dachgeschoss konn-
einer Borderline-Persönlichkeitsstörung haben große Schwierigkeiten mit der Emotionsregulation. Im Rahmen der Behandlung
lernen die Patienten, mit intensiven Gefühlen umzugehen. Auf
diese Weise können problematische Strategien der Emotionsregulation reduziert werden, dazu zählen Hungern oder Essanfälle bei
Essstörungen, aber auch Selbstverletzungen im Rahmen der Borderline-Persönlichkeitsstörung“, sagt
Prof. Dr. Fritz Hohagen.
Der erste Spatenstich für die neue UKSH-Frauenklinik (v.l.): Prof. Dr. Egbert Herting, Direktor der Klinik für
Kinder- und Jugendmedizin, Prof. Dr. Achim Rody, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe,
Hans-Adolf Bilzhause, GMSH-Geschäftsführer, Kristin Alheit, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung, Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH, Prof. Dr. Thorsten Buzug,
Vizepräsident der Universität zu Lübeck.
Auf dem Campus Lübeck ist im Oktober der Startschuss für den Bau der
neuen Klinik für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe gefallen. Prof. Dr.
Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender
des UKSH, setzte gemeinsam mit
Kristin Alheit, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und
Gleichstellung, Prof. Dr. Thorsten
Buzug, Vizepräsident der Universität zu Lübeck, sowie Hans-Adolf
Bilzhause, Geschäftsführer der
Gebäudemanagement SchleswigHolstein AöR (GMSH), den ersten
Spatenstich für den Klinikneubau.
„Der Neubau bedeutet einen
Riesenschritt für die Krankenversorgung und die Patientinnen.
Kurze Wege für das Pflegepersonal, komfortablere Zimmer für die
Patientinnen und auch die Nähe zur
Kinderklinik werden die Versorgung erheblich verbessern. Die neue
Frauenklinik bringt Spitzenmedizin
mit kurzen Wegen“, erklärte die
schleswig-holsteinische Wissenschafts- und Gesundheitsministerin Kristin Alheit.
Prof. Dr. Scholz sagte: „Uns ist es
wichtig, Müttern und Kindern nicht
nur die höchstmögliche Sicherheit
für das wichtigste Erlebnis im Leben
zu geben, sondern auch den besten
emotionalen Start in die MutterKind-Beziehung zu ermöglichen.
Unsere Ärztinnen, Ärzte, Hebammen und Pflegekräfte wissen, wie
wichtig der Moment ist, wenn eine
Mutter nach der Geburt zum ersten
Mal ihr Kind im Arm hält. Dieses
stärkste aller Gefühle wollen wir in
unserem neuen Haus fördern.“
„Die neue Frauenklinik nun auch
räumlich so dicht an den Instituten
der Informatik und Technik der
Universität zu wissen, ist für uns
ein Glücksfall“, sagte Prof. Buzug,
Vizepräsident der Universität zu
Lübeck. „In der Forschung arbeiten
wir schon lange sehr erfolgreich
zusammen, so dass der neue Standort und die modernen Räume die
Ideen für weitere Projekte wie zum
Beispiel der Entwicklung neuer Methoden der Bildgebung zum Nutzen
vieler Patientinnen und Patienten
beflügeln werden.“ Die neue Frauenklinik wird als viergeschossiger
Bau in Modulbauweise in unmittelbarer Nähe zur Kinderklinik an
das Zentralklinikum angegliedert.
Auf einer Grundfläche von 6.756
qm, davon 3.342 qm Nutzfläche,
entstehen Räumlichkeiten, die
höchsten Anforderungen an eine
moderne gynäkologische Klinik
gerecht werden und beste Voraus-
setzungen für universitäre Spitzenmedizin verbunden mit individuell
ausgerichteter Krankenversorgung
und Pflege schaffen. „Neues Leben
schenken und Krankheit heilen, das
sind die Aufgaben einer Frauenklinik. Dabei sind Interdisziplinarität
und Sicherheit die Grundpfeiler
einer erfolgreichen Medizin. All
dies zukünftig unter einem Dach zu
haben, bringt Patientinnen, Müttern
und Kindern sowie Mitarbeitern ein
gutes Gefühl und schafft bei aller
hochtechnisierten Medizin Vertrauen“, sagt Prof. Dr. Achim Rody,
Direktor der Klinik.
Der Neubau der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe wird ein
Eltern-Kind-Zentrum der höchsten Versorgungstufe beheimaten.
Integriert sind eine Erstversorgungseinheit und eine neonatologische
Intensivstation mit bis zu zwölf
Plätzen für kranke Früh- und Neugeborene. Eltern werden zukünftig
noch näher bei ihren Kindern sein
und in Zukunft auch Eltern-Kind
Zimmer nutzen können. „Durch die
unmittelbare räumliche Nähe einer
wirklichen Wand-an-Wand-Lösung
zwischen Entbindung und Neugeborenenmedizin steht immer eine
Kinderärztin oder ein Kinderarzt
auch bei unvorhersehbaren Problemen unter der Geburt innerhalb von
Sekunden zur Verfügung.“ sagte
Prof. Dr. Egbert Herting, Direktor
der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Campus Lübeck.
Für die Geburtshilfe stehen zukünftig vier modern ausgestattete Kreißsäle mit Entspannungsbad und
Wehenzimmern sowie ein eigener
OP mit Erstversorgungsraum bereit.
Zehn Zwei-Bett-Zimmer mit Bad
bieten eine angenehme Umgebung
für Wöchnerinnen. Die allgemeine
Gynäkologie verfügt über 17 ZweiBett-Zimmer sowie vier zusätzliche
Ein-Bett-Zimmer.
43
Nachrichten
Personalien/Jubilare*
Frauenklinik und Katharineum präsentieren Kunstprojekt
Prof. Dr. Gabriele Gillessen-Kaes­
bach (62), Direktorin des Instituts
für Humangenetik am Campus
Lübeck, ist vom Bundesministerium
für Gesundheit für weitere drei Jahre
als Mitglied in die GendiagnostikKommission (GEKO) berufen worden. Die beim Robert-Koch-Institut
angesiedelte GEKO erstellt nach § 23
Gendiagnostikgesetz Richtlinien
zu genetischen Untersuchungen in
Bezug auf den allgemein anerkannten
Stand der Wissenschaft und Technik.
„Familie“, „Meer“ und „Landschaften“ – diesen Themenbereichen
widmen sich mehr als 48 farbenfrohe Bilder, die jetzt die Stationen
16 und 18 sowie deren Zugänge in
der Klinik für Frauenheilkunde und
Geburtshilfe am Campus Lübeck
schmücken. Gestaltet wurden die
Arbeiten unter der Leitung der
Kunstlehrerin Christine Asmussen
von Schülerinnen und Schülern des
Katharineums zu Lübeck (12. Jahrgang, Q2k) während einer mehrtägigen Malreise auf dem Darß.
Die Initiative zu dem Projekt war
von Klinikdirektor Prof. Dr. Achim
Rody ausgegangen: „Wir wollten unsere Räumlichkeiten gerne ansprechend und freundlich gestalten. Die
Bilder vermitteln eine hoffnungsfrohe Grundstimmung, lassen aber auch
Raum für Nachdenkliches“. Eine
Frauenklinik sei schließlich ein ganz
besonderer Ort, an dem Menschen
sowohl im ersten Augenblick ihres
Lebens als auch an dessen Ende betreut werden. „Die Beziehung einer
Frauenklinik zu der Stadt, in der sie
sich befindet, und den Menschen,
die dort leben, ist eine ganz spezielle“, sagte Prof. Rody. Ein Teil der
Schüler sei in der Frauenklinik zur
Welt gekommen und ein Teil ihrer
zukünftigen Kinder werde vielleicht
auch hier geboren.
Christine Asmussen bezeichnete das
Kunstprojekt als eine willkommene
Herausforderung für sie und ihre
Prof. Dr. Achim Rody mit Schülerinnen und Schülern des Katharineums zu Lübeck
Schülerinnen und Schüler. Alle seien
mit großem Eifer und Engagement
bei der Sache gewesen. Sie bedankte
sich für die finanzielle Unterstützung des Projektes durch die Frauenklinik und den Vorstand des UKSH.
Bisher gebe es von Patientinnen,
Angehörigen und Mitarbeiterinnen
durchweg positive Rückmeldungen zu den neuen Bildern, freute
sich Klinikchef Prof. Rody. Zum
Abschluss des Projekts bedankte
er sich bei den Gymnasiasten und
ihrer Lehrerin für die erfolgreiche
Zusammenarbeit und versprach,
die Bilder auch in den Neubau der
Frauenklinik, für den soeben der
erste Spatenstich gesetzt wurde,
mitzunehmen.
Weitere Informationen:
Klinik für Frauenheilkunde und
Geburtshilfe, Campus Lübeck
Christine Doumen
Tel.: 0451 500-21 34
PD Dr. Andreas Linkermann
(38), Klinik für Innere Medizin VI
– Nieren-und Hochdruckkrankheiten, Campus Kiel, sowie Mitglied im
Exzellenzcluster „Entzündungsforschung“, wurde von der Deutschen
Gesellschaft für Nephrologie (DGfN)
mit dem Franz-Volhard-Preis ausgezeichnet. Der mit 10.000 Euro
dotierte Preis wurde auf der diesjährigen Jahresversammlung der DGfN
in Berlin verliehen. Mit dem Preis
ehrt die Fachgesellschaft herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf
dem Gebiet der Nieren- und Hochdruckerkrankungen.
Campus Kiel
25 Jahre
Janett Tombul
01.08.15 | Reinigungskraft im Bereich Hauswirtschaft
Carmen Fock
31.08.15 | Med.-techn. Radiologieassistentin
in der Klinik für Nuklearmedizin
Maren Blaasch
17.09.15 | MTLA im Institut für Transfusionsmedizin
Kerstin Arndt
01.12.15 | Verwaltungsangestellte im Dezernat Erlösmanagement
Campus Lübeck
25 Jahre
Petra Lange
01.08.15 | Schreibkraft im Zentralen Schreibdienst
Stephanie Heckel
01.09.15 | Pflegedienstleitung des Pflegebereichs I
Cornelia Krakow
10.09.15 | Gesundheits- und Krankenpflegerin, Station 29 C in der Klinik für Augenheilkunde
Peer Haßelwander
01.10.15 | Verwaltungsangestellter im Institut
für Transfusionsmedizin
Dr. Andrea Ros
01.10.15 | Oberärztin in der Klinik für Anästhesie und Instensivmedizin
Kurse für pflegende Angehörige
Campus Lübeck
ie geht Pflege zu Hause – AnleiW
tung, Tipps und Tricks
8.2.-22.2. (3x Mo., 17-20 Uhr)
it Altersverwirrtheit umgehen
M
– Ein Pflegekurs für Angehörige
von Menschen mit Demenz
26.1.-1.3. (6x Di., 17-19 Uhr)
it Altersverwirrtheit umgehen
M
– Ein Pflegekurs für Angehörige
von Menschen mit Demenz
3.2.-16.3. (6x Mi., 17-19 Uhr)
Alle Kurse finden im Haus 27, Klinik
für HNO, 3.OG, Raum 330 statt.
Zusätzliche Termine und Angebote sind nach Anfrage und nach Vereinbarung möglich. Die Teilnahme ist kostenlos und unabhängig von der Krankenkassenzugehörigkeit.
44
Torsten Hamann
03.10.15 | Gesundheits- und Krankenpfleger,
Station 5 in der Klinik für Psychiatrie und
Psychotherapie/ZIP
Christiane Külsen
15.10.15 | Gesundheits- und Krankenpflegerin, Station 3, Klinik für Psychiatrie und
Psychotherapie/ZIP
Gerhard Krüger
01.11.15 | Gesundheits- und Krankenpfleger,
Station 5, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie/ZIP
Liane Neitzel
01.11.15 | Gesundheits- und Krankenpflegerin, Station 39SU in der Klinik für Neurologie
Christine Sorg
01.11.15 | MTLA im Institut für Transfusionsmedizin
Elena Zweier
01.01. | Hebamme, Kreißsaal der Klinik für
Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Johanna Baran
01.02. | Leitende Hebamme, Kreißsaal der
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
40 Jahre
Ellen Spies
01.10.15 | MTLA im Institut für Klinische
Chemie
* gem. Tarifvereinbarungen
1. Quartal 2016
Campus Kiel
ie geht Pflege zu Hause –
W
Anleitung, Tipps und Tricks
27.1.-10.2. (3x Mi., 17-20 Uhr)
Alle Kurse finden im Haus 73, EG,
Seminarraum 2 statt.
Mute-Elisabeth Siedhoff
01.10.15 | Lehrerin für Pflegeberufe an der
UKSH Akademie
Informationen und Anmeldung:
Patienteninformationszentrum PIZ
Campus Lübeck Tel.: 0451 500 - 59 74
Campus Kiel Tel.: 0431 597 - 59 76
www.uksh.de/piz
45
Gutes tun
Kontakt
Gutes tun!
Weitere Infos zur Benefiz-Veranstaltungsserie finden
Sie unter www.triathlon-gegen-krebs.de.
Werden Sie Mitglied
in der Krebsinitiative RadioImmunTherapie e.V.
Anmeldung und weitere Infos unter
www.radioimmun.de
Dirk Struck
UKSH, Stabsstelle Fundraising
Mitglied als Privatperson
Gutes tun!-Spendenaktionen
1. Zuhause gesund werden
2. Neuer Aufenthaltsraum
Die Gemeinnützige
Sparkassenstiftung zu
Lübeck unterstützt
das Nachsorgeangebot
für Familien stationär
behandelter Kinder.
Die „Neue Mitte“ ein Aufenthaltsraum
für Eltern und Kinder
finanziert der UKSH
Freunde und Förderverein mit.
Wir helfen - Sie unterstützen uns!
Stabsstelle Integrierte Kommunikation, G. Weinberger , Stand März 2015
Kreis Lübeck
3. Bettfahrrad für Patienten
IBAN DE33 300 60 601 000 668 1409
BIC DAAEDEDDXXX
Spenden und Mitglieds-
Karin Mintel
Mitglied als Privatperson
Dr. Julian Wienert
UKSH, Institut für Sozialmedizin und
Epidemiologie
Mitglied als Privatperson
25.000 Euro
zugunsten der Kinderonkologie
am Campus Lübeck
Cathrin Derkowski
UKSH, Stabsstelle Integrierte
Kommunikation
Mitglied als Privatperson
www.uksh.de
Termine 2016
3. Benefiz-Cup
„UKSH setzt Segel gegen Krebs“
Samstag, 24. September 2016 in Schilksee
Weitere Spendenaktionen finden Sie unter
www.uksh.de/gutestun
Thomas Diercks
Mitglied als Privatperson
Warum sind Sie Mitglied
in unserem Verein?
»Auf dem Weg zum
Klinikum der Zukunft ist
es wichtig, dass wir alle an
einem Strang ziehen. Der
Freunde- und Förderverein
bietet für mich ein gutes
Anne Riehl
Projektmanagerin
und sympathisches NetzStabsstelle UEVA, UKSH
werk.«
werden!
Gutes tun! ohne einen Cent mehr zu zahlen in mehr als 400 Online-Shops!
3
„Der Ausbau der eigenen Kita-Plätze
spielt in der Unternehmenskultur
des UKSH eine zentrale Rolle: An
beiden Campi ist die Platzanzahl auf
insgesamt 425 Plätze gewachsen. Mit
diesem Platzangebot und den Öffnungszeiten von 5.45 bis 21 Uhr sind
die UKSH-Kitas bundesweit ein echtes und positives Vorbild“, sagte Prof.
Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH. „Ein Engagement für
die Universitätsmedizin des UKSH
finde ich sehr wichtig. Dies mit einer
Teilnahme an einem so gelungenen
Golf-Charity-Turnier verbinden zu
können, ist besonders schön“, sagte
der Sieger Michael Schröder vom
Golfclub Aukrug.
Mitglied
Charity-Shopping: Mit jedem Online-Einkauf spenden!
2
Inzwischen eine erfolgreiche Tradition: Das 5. UKSH Golf-Charity-Turnier im Golf- & Country
Club Hohwachter Bucht bot den mehr als 150 Spielern, Gästen und Sponsoren gutes Golfwetter
und hielt einen Spendenrekord bereit: 25.000 Euro konnte der UKSH Freunde- und Förderverein
„UKSH Wissen schafft Gesundheit e.V.“ für die Kinderbetreuung am UKSH erzielen.
PD Dr. Jan-Thorsten Gräsner
UKSH, Direktor IRuN
Mitglied als Privatperson
7-Türme-Triathlon
beiträge ermöglichen
Staffeln am Start für
dem UKSH Freunde„UKSH Triathlon gegen Krebs“
und Förderverein den
Benefizveranstaltungsserie
Kauf Gesundheit
eines Bettfahrrades
Wissen schafft
Sonntag, 12. Juni 2016 in Lübeck
beim 7 Türme Triathlon Lübeck
www.uksh.de für Intensivpatienten.
6. UKSH Golf-Charity-Turnier
7.800 Euro
Freitag, 16. September 2016 in Hohwacht
zugunsten der Verbesserung der Pflege
am Campus Kiel
1
für UKSH Kinderbetreuung
Herzlich willkommen –
neue Mitglieder im Förderverein
Unterstützen Sie die Aktion ...
durch Ihre Teilnahme: Für jeden Starter spenden unsere
Sponsoren einen festen Betrag für die Arbeit der
Krebsinitiative RadioImmunTherapie e.V.
Krebsinitiative RadioImmunTherapie
25.000 Euro e.V
c /o PD Dr. med. Inga
Buchmann des Bunten
zugunsten
Sektion für Nuklearmedizin
am UKSH
Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Ratzeburger Allee 160, 23538 Lübeck
Rekordspende
UNIVERSITÄTSKLINIKUM
Schleswig-Holstein
Melden Sie ein Staffelteam und starten Sie in Ihrer
Lieblingsdisziplin
Die Staffelwertung des 7 Türme Triathlon steht unter
dem Motto „Triathlon gegen Krebs“.
Sie sind herzlich willkommen!
Mitgliedschaften sind für Privatpersonen und Firmen möglich.
4
Ihre Vorteile:
Entscheiden Sie sich auf
www.uksh.de/gutestun
unter „Charity-Shopping“
für ein Partnerportal:
Verein auswählen
Wählen Sie den UKSH
Freunde- und Förderverein als Ihre Charity aus.
Shoppen und
Gutes tun!
Finden Sie den OnlineShop Ihrer Wahl und
kaufen wie gewohnt
ein (u.a. Amazon, Otto,
Zalando).
Danke!
Dank Ihres kleinen
Umweges über die
Charity-Plattform
unterstützen Sie
das UKSH.
Herzlichen Dank!
Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des UKSH bedanken wir uns für das zahlreiche Engagement!
Mehr Informationen, Spendenprojekte und Spendenaktionen finden Sie unter www.uksh.de/gutestun
Spendenkonto
Förde Sparkasse IBAN: DE75 2105 0170 1400 1352 22 · zugunsten UKSH WsG e.V.
Bitte geben Sie im Verwendungszweck einen Spendenschlüssel an und für die Ausstellung der Spendenbescheinigung bitte auch Ihre Adresse. Alle UKSH Spendenschlüssel für Kliniken, Institute und Projekte in Kiel
und Lübeck haben wir für Sie unter www.uksh.de/gutestun in einer Übersicht zusammengestellt.
Spendenschlüssel für
zweckfreie Spenden
UKSH Wissen schafft Gesundheit e.V. · c/o Stabsstelle Fundraising des UKSH · Arnold-Heller-Str. 3 · Haus 803 · 24105 Kiel
[email protected] ·
0431 597-1004 oder
0451 500-5454 · www.uksh.de/gutestun
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JETZT
spenden!
100% kommen
FW12002
an.
Stand: November 2015
Online gehen
„Das Engagement, das hier für die
Universitätsmedizin realisiert wird,
finde ich großartig. So konnte in
Gemeinschaft das 10,8 Mio. Euro
Bauprojekt zur Erweiterung der Kitas
in Lübeck und Kiel Wirklichkeit werden“, bedankte sich Peter Todeskino,
Bürgermeister der Stadt Kiel bei allen
Beteiligten.
1. Kontakt zu einem interessanten
Netzwerk: www.uksh.de/gutestun/
mitglieder.html
2. mind. 1x pro Jahr eine gemeinsame
Mitgliederveranstaltung
3. mehrere Einladungen pro Jahr zu interessanten medizinische Veranstaltungen
(Einweihungen, Eröffnungen etc.)
4. regelmäßige Informationen zu unserem
UKSH (UKSH forum, Newsletter)
5. steuerliche Absetzbarkeit des Mitgliedsbeitrages
6. und Sie unterstützen die Medizin in
unserem Land Schleswig-Holstein.
„Mehr als 700 Einzelspenden und
160 aktive Mitglieder des UKSH
Freunde- und Fördervereins haben
die Verwirklichung dieses bundesweit wegweisenden Projektes mit
Pit Horst, Geschäftsführer des UKSH Freunde- und Fördervereins, Thomas Tolksdorf, Geschäftsführer
vom Golf- und Country Club Hohwachter Bucht, Jochen Schlüter von Gosch & Schlüter und Professor Dr.
Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH (v.l.)
ermöglicht. Mit einem professionellen Spendenmanagement sorgt
das UKSH dafür, dass die Spenden
zu 100 Prozent für den jeweiligen
Zweck eingesetzt werden“, sagte Pit
Horst, Geschäftsführer des UKSH
Freunde- und Fördervereins.
Besonderer Dank gilt den mehr als 36
Sponsoren, Partnern und Mitorganisatoren des Turniers, allen voran Joachim Schlüter von Gosch & Schlüter,
dem Golf & Country Club Hohwachter Bucht, CITTI, dem Autohaus
Süverkrüp und dem Kieler Stadthaus.
6. UKSH Golf-Charity-Turnier:
16. September 2016, Hohwacht.
Spendenkonto:
Förde Sparkasse, IBAN:
DE75 2105 0170 1400 1352 22
Spendenschlüssel: FW14003
Erweiterung KITA-Plätze am UKSH
Empfänger: UKSH WsG e.V.
Weitere Informationen:
[email protected]
www.uksh.de/gutestun
47
Gutes tun
UNIVERSITÄTSKLINIKUM
Schleswig-Holstein
Sport- und Bewegungstherapie
für onkologische Patienten
18 Teams setzten am 20. September 2015 zum zweiten Mal Segel gegen Krebs. Sonne, Wind und
eine gute Sache – der 2. Benefiz-Cup, zu dem der UKSH Freunde- und Förderverein gemeinsam
mit dem Krebszentrum Nord und in Kooperation mit dem Segelzentrum der CAU zu Kiel geladen
hat, war erneut ein großer Erfolg.
Besuchen Sie unser Gesundheitsforum in Kiel und Lübeck.
Informieren Sie sich über Neuigkeiten und Wissenswertes
rund um Ihre Gesundheit. Wir bieten Ihnen ein faszinierendes,
für Sie kostenfreies Vortragsprogramm und laden Sie ein,
mit unseren Experten ins Gespräch zu kommen.
Anmeldung Kiel 0431 597- 52 12
[email protected]
Lübeck
0451 500- 38 80
[email protected]
Gesundheitsforum
Vorschau Februar
7.020 Euro sind dank allen Teilnehmern, Ausstellern, zahlreichen
Besuchern und Spendern wie dem
Rehabilitations- und Behindertensportverband Schleswig-Holstein für
die Sport- und Bewegungstherapie
am Krebszentrum Nord zusammengekommen. Mehr als 30 Partner –
insbesondere die HELIOS Kliniken
Schönhagen und die Kieler Stadthaus
GmbH & Co. KG – unterstützten die
Benefizregatta. Dank des gesamten
Engagements fließen die Spenden zu
100 Prozent in das Spendenprojekt.
Die über Spenden finanzierte Sportund Bewegungstherapie ist ein auf
das individuelle Leistungsvermögen
und die Erkrankung angepasstes
sporttherapeutisches Trainingsprogramm, welches ergänzend zur
medizinischen Behandlung oder in
der Reha-Nachsorge am UKSH angeboten wird. Denn Untersuchungen
belegen, dass eine patientengerechte,
regelmäßige sportliche Betätigung
die Verträglichkeit der Krebsbehandlung verbessern und die Genesung
fördern kann.
„In der Stabsstelle Fundraising des
UKSH initiieren oder begleiten
wir solche Gutes-tun!-Aktionen
des Freunde- und Fördervereins
sowie der Förderstiftung des UKSH
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Campus Kiel
Vorschau Februar
Campus Lübeck
Datum Thema
Datum Thema
Mi.3. Prostatakrebs –
18 – 20 Uhr Welche Therapiemöglichkeiten habe ich?
Mo.1. Kribbeln und Gefühlsverlust im Finger –
18 – 20 Uhr Diagnostik und Therapie
Zeit
Referent
PD Dr. Carsten Maik Naumann, Klinik für Urologie und Kinderurologie
Do.4. Hormontherapie in den Wechseljahren –
18 – 20 Uhr Antiaging oder tödliche Gefahr?
Dr. Maret Bauer, Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Fr.5. Zwangsstörungen – Ursachen und Behandlung
Zeit
Referent
Dr. Klaus Brunswig, Klinik für Neurochirurgie
Mi.3. Das Blasenkarzinom – Ein unterschätztes Problem
18 – 20 Uhr Dr. Mario Kramer, Klinik für Urologie
Mo.8. Der PSA-Wert steigt – Und nun?
18 – 20 Uhr Prof. Dr. Fritz Hohagen, Zentrum für Integrative Psychiatrie ZIP gGmbH
18 – 20 Uhr Prof. Dr. Jürgen Dunst, Klinik für Strahlentherapie
Mo.8. Hautkrebs-Update 2016 – Neues und Altbewährtes
Mi.10. Fatigue bei Krebs –
18 – 20 Uhr Erkennen, Verstehen, Behandeln
18 – 20 Uhr Prof. Dr. Axel Hauschild, Klinik für Dermatologie, Venerologie und
Allergologie
Di.9. Gelenkschmerz –
18 – 20 Uhr OP oder nicht OP, das ist hier die Frage!
Prof. Dr. Ludger Gerdesmeyer, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie,
Sektion für Onkologische und Rheumatologische Orthopädie
Prof. Dr. Frank Gieseler, Medizinische Klinik I
Do.11. Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht + Co. –
18 – 20 Uhr Was ist zu bedenken?
Beke Jacobs, UKSH Patienteninformationszentrum
Do.11. Der PSA-Wert steigt – Und nun?
Mo.15. Depression – Erkennen und Bewältigen
18 – 20 Uhr Prof. Dr. Jürgen Dunst, Klinik für Strahlentherapie
18 – 20 Uhr Dr. Philipp Klein, Zentrum für Integrative Psychiatrie ZIP gGmbH
Maik Vahldieck, Leiter des CAU Segelzentrums, Prof. Dr. Christoph Röcken, Leiter des Krebszentrums
Nord am UKSH, Dr. Torsten Schmidt, Leiter der Sport- und Bewegungstherapie am UKSH, Pit Horst,
Geschäftsführer des UKSH Freunde- und Fördervereins und Ullrich Holstermann, Segelzentrum der CAU;
Foto: segel-bilder.de
Mo.15. Kieferauf bau – Neue Therapien mit Stammzellen
18 – 20 Uhr Prof. Dr. Helge Fischer-Brandies, Klinik für Kieferorthopädie
Christian Wunderlich, Physiotherapeutische Praxis Kiel, MT (OMT)
Do.18. Risiko Rauchen – Lifestyle oder Sucht?
sehr gern“, sagt Pit Horst. Weitere
Informationen zu den UKSHFundraising-Aktivitäten gibt es
unter www.uksh.de/gutestun.
Mitgliedschaften, Spenden und
Ideen für eigene Spendenaktionen
sind herzlich willkommen. Ein abwechslungsreiches Landprogramm
mit medizinischen Fachvorträgen,
Begleitfahrten, Spiel und Spaß für
Familien, Freunde und Kollegen
umrandete die Regatten. Carsten
und Miriam Köthe berichteten über
ihre persönlichen Erfahrungen mit
dem Krebs. Über den Gesamtsieg
freute ich das Team des Instituts für
Pathologie. Am Sonnabend,
Do.18. Die Psyche der Adipositas
18 – 20 Uhr Dr. Klaas Franzen, Medizinische Klinik III
18 – 20 Uhr Frauke Harders, Klinik für Innere Medizin I, Adipositas Ambulanz
Zentrum
Mo.22. Herzrhythmusstörungen –
18 – 20 Uhr Welche sind harmlos und welche gefährlich?
24. September 2016, wird das
„Patho-Team“ den Titel verteidigen,
wenn es zum 3. Benefiz-Cup erneut
heißt „UKSH setzt Segel gegen
Krebs“ für die gute Sache!
Spendenkonto:
Förde Sparkasse, IBAN:
DE75 2105 0170 1400 1352 22
Spendenschlüssel: FW20021,
Krebs-Sport-Therapie Kiel
Empfänger: UKSH WsG e.V.
Weitere Informationen:
[email protected]
www.uksh.de/gutestun
18 – 20 Uhr Prof. Dr. Dr. Jörg Wiltfang, Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Mi.17. Die Erkrankungen des Kiefergelenks
Fr.19. Kinderwunsch – Was tun, wenn der Storch
18 – 20 Uhr streikt?
PD Dr. Sören von Otte, Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Mo.22. Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht + Co. –
18 – 20 Uhr Was ist zu bedenken?
Mi.17. Der Dialyseshunt –
18 – 20 Uhr Die Lebensader bei Nierenversagen
PD Dr. Markus Kleemann, Klinik für Allgemeine Chirurgie
PD Dr. Charlotte Eitel, Medizinische Klinik II
Di.23. Schilddrüsenerkrankung –
18 – 20 Uhr Möglichkeiten der modernen Chirurgie
Dr. Dr. Franck Billmann, Klinik für Allgemeine Chirurgie
Jutta-Andrea Hollstein, UKSH Patienteninformationszentrum
Di.23. Warum die Hüfte schmerzt –
18 – 20 Uhr Ursachen und moderne Therapien
Prof. Dr. Ludger Gerdesmeyer, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie,
Sektion für Onkologische und Rheumatologische Orthopädie
Do.25. Gedächtnisstörungen und Demenz
18 – 20 Uhr Prof. Dr. Thorsten Bartsch, Klinik für Neurologie
UKSH Gesundheitsforum Kiel: Citti-Park Mühlendamm 1,
24113 Kiel im Erdgeschoss (vom CB Modemarkt kommend, direkt
gegenüber der Blutspende, oder über den Parkplatz durch den
Außen­eingang, 2. Tür links vom Haupteingang des Citti-Park).
Wissen schafft Gesundheit
UKSH Gesundheitsforum Lübeck: Altes Kesselhaus, Haus 34,
Ratzeburger Allee 160, 23562 Lübeck
Die Teilnahme ist für Sie kostenfrei. Spenden zugunsten unseres
gemeinnützigen Vereins UKSH Wissen schafft Gesundheit e.V. sind
herzlich willkommen. Aufgrund der begrenzten Anzahl von Plätzen
bitten wir Sie um Ihre rechtzeitige Anmeldung. Sie erreichen uns
Mo., Di. u. Do. 9 -15 Uhr und Mi. 9-12 Uhr unter den o.g. Telefonnummern oder per E-Mail.
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Rätsel
SUDOKU
Lösen Sie das japanische Zahlenrätsel: Füllen Sie
die Felder so aus, dass jede waagerechte Zeile, jede senkrechte Spalte und jedes Quadrat aus 3 mal 3
Kästchen die Zahlen 1 bis 9 nur je einmal enthält.
7
2
1
4
4
1 8
5
8
9 6
3 4 8
2
1
1 2 5
8 1
5
4
3
Einfriedung
für das
Vieh
schreckenerregend
6
ältester
geradenachweis- zu, fast,
barer
nahezu
Vorfahr
7 2
6
5
8
Stadt
im
Ruhrgebiet
Geschäftszimmer,
-stelle
enthaltsame
Lebensweise
großer
Beutel,
Behälter
aus Stoff
ein
Feuer
entfachen
Pflanze
mit fleischigen
Blättern
Zahlen
glatt
machen,
annähern
lustig
beisammen
sein
Salatpflanze
ein
Planet
eine
Blume;
ein
Gewürz
römische
Mädchen Göttin
(ugs.)
der Morgenröte
üblich,
gewöhnlich
verbinden, zusammenführen
Gesangspaar
Hochschule
(Kurzwort)
vor dem
Erkanntwerden
schützen
Nahrungsmittel
aus Sojabohnen
Erzählweise
unter
der
Woche
Staat in
Südostasien
Gerichtssache
Baumteil
italienische
Weinstadt
Traubenernte
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heftiger
Windstoß
geballte
Hand
Firmenzentrale
Im Gleisdreieck 34
23566 Lübeck
Tel. 0451 - 3 29 07 15 - 0
Fax 0451 - 3 29 07 15 - 55
Öffnungszeiten
Mo. - Fr.
9:00 - 17:00 Uhr
Karteikartenkennzeichen
Heldengedicht
Abk. für
Europameisterschaft
Weintraubenart
respektieren
dt.
Maler,
Grafiker
(Paul)
Abschiedsgruß
(franz.)
Südostasiat
(ugs.)
Teil des
Auges
Sprudel
für alkoholische
Getränke
aus
gebranntem Ton
gefertigt
in der
Nähe
von
Stutzer,
Modenarr
Gebirge
zwischen
Europa
u. Asien
im Flug
singender
Bodenbrüter
Handelnder;
Schauspieler
Tropengewächs,
Sinnpflanze
veraltet:
junges
Pferd
Das Sanitätshaus Ihres Vertrauens • www.ostsee-medizintechnik.de
Sil-ben-rät-sel
Aus den Silben a - ab - au - bus - cker - cott - da - dau - eks - en - ernd - ge - ha - ka - land - ma - mi - nie - no - nom - plik - re - re - ren rung - sis - ta - tisch - to - tor - tran - troi - turn - zi sind 12 Wörter nachstehender Bedeutungen zu bilden. Die ersten und dritten Buchstaben ergeben – jeweils von oben nach unten gelesen – einen Lösungsspruch.
1 Rückschlag (Tennisbegriff)
4 benennen, bestimmen
7 Landgut in Südamerika (span.)
10 Erwiderung; Nachbildung
2 Nutzboden
5 Gewichtsverlust
8 unaufhörlich
11 Halbleiterbauelement
3 russisches Dreigespann
6 Stadt an der Spree
9 rauschhaft, schwärmerisch
12 selbstständig, unabhängig
Moislinger Allee 6b
23558 Lübeck
Tel. 0451 - 49 82 54 3
Fax 0451 - 49 82 54 2
Mühlenkamp 5
(im Ärztehaus der Sanaklinik)
23758 Oldenburg
Tel. 04361 - 50 83 21
Fax 04361 - 50 83 48
Am Dreilingsberg 7
(an der Sanaklinik)
23570 Lübeck
Tel. 04502 - 88 09 707
Fax 04502 - 88 09 708
Kuhtorstraße 3a
23758 Oldenburg
Tel. 04361 - 62 00 50
Fax 04361 - 62 00 52
50
Aktiv Center
Am Dreilingsberg 2a
23570 Lübeck
Tel. 04502 - 88 05 12
Bahnhofstraße 13
23769 Fehmarn OT Burg
Tel. 04371 - 88 41 71
Fax 04371 - 88 41 77
Elisabethstraße 16-18
23701 Eutin
Tel. 04521 - 79 41 80 9
Fax 04521 - 79 41 81 0
Unser Leistungsspektrum
Rehatechnik
• Mobilität und Gehhilfen • Pflegebetten und Lifter • Bad/Toilettenhilfen • Rollstühle
• Hilfsmittel für Bad- und Toilette • Elektro Rollstühle/- Scooter/ -Mobile
• Hilfsmittel gegen Dekubitus
Service
Kostenlose Hausbesuche nach Terminabsprache • 24-Stunden Notdienst
Mietservice
Sie können Reha-Hilfsmittel, Therapiegeräte (CPM) und Medizinische Produkte
tage- oder wochenweise bei uns mieten.
Medizintechnik
• Mobile Sauerstoffsysteme • Sauerstoffkonzentratoren • Inhalationsgeräte
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• Orthopädische Einlagen nach individuellem Abdruck • Prothesen (zertifiziert für
C-Leg) • Rumpfprothesen (z.B. nach Cheneau) • Überbrückungsmieder • Mieder
nach Maß • Unterschenkelprothesen (in Carbonfasertechnik oder Leder-StahlTechnik) • Oberschenkelprothesen (Schienen-Schellen-Apparat oder Carbonfasertechnik) Schwangerschaftsmieder
Nordseestraße 3
25704 Meldorf
Tel. 04832 - 60 15 14
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