Gemeindebrief - Gemeindeatlas der Evangelisch

Gemeindebrief
Bezirk
Dezember 2015 – Januar 2016
Fürth/Erlangen
Auf ein Wort
Was für ein Wunder, diese Weihnachtsgeschichte aus Kapitel zwei
des Lukasevangeliums. Ein Wunder
an Worten, die nur möglich wurden
durch das Wunder, wie Gott sich
in seiner Welt ereignet. Äußerlich
geschieht ja nichts Ungewöhnliches.
Ich nehme an, solche Geburten unterwegs waren nicht so seIten. Noch
nicht einmal Geburten in einem Stall,
wenn kein Platz mehr war für Durchreisende und „Gästezimmer“ wohl
eher unbekannt waren. Es war nicht
ehrenrührig, in einem Stall zur Welt
zu kommen. Der gehörte gleichsam
zur Heimat.
Aber dann: die Hirten, die Engel,
später die Könige. Wunder reiht sich
an Wunder. Kein Wort wird gesprochen von Maria, von Josef. Was immer
Maria, Josef, die Hirten und Könige
machen, wird ihnen zum Gebet. Nicht
immer bewusst. Es liegen Wunder
in der Luft. Vom ersten Schrei des
Kindes bis zum Engel, der Josef zur
Flucht rät.
Das Wunder dieser Nacht hat keiner
ausgesprochen, aber jede und jeder
hat es gefühlt. Das erkennen wir an
den Gebeten und Lobgesängen der
Himmlischen und Irdischen. Alle
spürten, ahnten, merkten auf dem
Grund ihrer Seele: Mit dieser Nacht
wird die Welt eine andere. Sie dreht
sich wie bisher, im Stall riecht es
immer noch, das Geld wird nicht mehr
und die Krankheiten nicht weniger.
Und doch ist etwas wie noch nie und
bleibt nun für immer: Gott umarmt die
Welt. Seine Welt.
Seine Geschöpfe. Und schenkt so allem, was lebt, seine Würde. Die Würde
von Geliebten. Was für ein Wunder.
Ich wünsche Ihnen gesegnete Festtage.
Friedbert Gruhler
Neulich in der Kaffeeküche (LoGo)
Joh. 4,1-29 frei nacherzählt
von Claudia Schlosser
Da war so ein Typ in der Kaffeeküche,
mit Anzug und Krawatte und zwölf
Assistenten, die immer um ihn herum
wuselten. Der war bestimmt wichtig,
oberes Management oder so. Ich wartete, bis die Gruppe wieder abzog, es
war ja schon eins, da mussten sie sich
beeilen mit dem Mittagessen.
Ich wollte mir nur schnell einen Kaffee
holen, bevor meine Kollegen kamen,
die Lästermäuler, die den Raum in
Beschlag nahmen.
Als ich zum Automaten ging, stand der
Obermanager immer noch da.
„Kannst du mir bitte eine Tasse Kaffee
geben?“ fragte er mich.
Ich sah in zweifelnd an. „Das hier ist
die Kaffeeküche für Leiharbeiter.
Warum gehen Sie nicht in die Lounge
für Manager?“
„Äh, klingt gut, kann ich eine Tasse
voll haben? Würde mir viel Zeit sparen,
wenn ich nicht immer hierher kommen
müsste. Der Automat ist ja auch oft
kaputt.“
„Hol deine Freunde und dann kommt
alle hierher.“
„Ich bin neu hier, ich habe noch keine
engen Freunde.“
„So kann man es auch sagen. 15 Mal
hast du die Stelle und die Stadt gewechselt, und immer bist du an deinen
eigenen Anforderungen oder denen der
anderen gescheitert.“
„Du bist wohl ein Prophet? Ich war
schon öfters in verschiedenen Kirchen,
aber die sagen alle unterschiedliche
Dinge. Wie geht es denn nun richtig?“
„Wichtig ist doch, dass wir Gott unsere
Leben anvertrauen. Nur dann können
wir ihn anbeten, wenn wir seinen Geist
in uns wirken lassen. Wenn wir wahrhaftig wir selbst werden.“
„Wenn du wüsstest, was im Leben
wichtig ist, würdest du mich um Kaffee
bitten, und ich würde dir Kaffee geben,
der wirklich lebendig macht.“
„Ich habe gehört, dass Jesus einst wiederkommen wird. Dann wird alles klar.“
„Was soll das heißen? Sie haben doch
nicht einmal eine Karte für den Automaten. Der nimmt kein Bargeld, und
die Karte gibt es nur jeden Montag von
10.00-11.30 in der Filiale der Cateringfirma.“
Leider kamen in dem Moment seine
zwölf Assistenten wieder und unterbrachen das Gespräch. Ich ging zu
meinen Kollegen ins Großraumbüro
zurück.
„Wer diesen Kaffee trinkt, wird wieder
müde. Ich kann dir aber Kaffee geben,
der nicht nur wach, sondern lebendig
macht, genug für dein ganzes Leben
und die Menschen um dich herum.“
„Ich bin jetzt schon hier.“
„Da ist einer in der Kaffeeküche, der
kennt meinen Lebenslauf, auch das,
was ich gar nicht reingeschrieben habe.
Es ist, als ob er mir ins Herz schaut; als
wäre in ihm Gott persönlich anwesend.
Wollt ihr ihn nicht kennen lernen?“
Ein Traum von Freiheit ...
Bei so einem Treffen sind acht bis
zehn Gefangene dabei, die in entspannter Atmosphäre dazu angeregt
werden, eigene Texte zu schreiben.
Von den Begleitern der Schreibwerkstatt wird ein Thema vorgegeben,
z.B. „Was mich glücklich macht“ oder
„Flucht nach vorn“. Manchmal sind
es auch einfach nur Stichworte, die in
einen eigenen Text eingebaut werden
sollen. Nachdem in der Gruppe über
das Thema geredet wurde, haben die
Gefangenen 30 bis 40 Minuten Zeit,
ihren eigenen Text zu schreiben.
Zum Seniorentreff im Oktober hatte
Annemarie Amann einen besonderen
Gast eingeladen: Hanne Mausfeld.
Sie hat uns von einer sehr ungewöhnlichen Arbeit berichtet, bei der sie sich
bereits seit 10 Jahren engagiert.
Alle drei Wochen besucht sie die Justizvollzugsanstalt (JVA) in Ebrach. Die
JVA Ebrach ist eine Jugendstrafanstalt
für männliche Verurteilte, im Wesentlichen für vorbestrafte, hochbestrafte
oder ältere Jugendstrafgefangene.
In dieser JAV befinden sich ca. 300
Personen im Strafvollzug.
Gemeinsam mit dem bekannten
Germanisten Rolf-Bernhard Essig und
weiteren ehrenamtlichen Mitarbeitern
lädt sie Jugendliche zu einer Schreibwerkstatt ein.
Bei der Begegnung mit diesen Gefangenen spielt ihre Vergangenheit keine
Rolle. Die Betreuer der Schreibwerkstatt begegnen ihnen wie ganz normalen Menschen. Die Frage, warum
jemand einsitzt, wird nicht gestellt.
Zum Abschluss der Treffen sind die
von Hanne Mausfeld oft mitgebrachten
Kuchen noch eine besondere Abwechslung.
Hanne Mausfeld ist immer wieder
erstaunt, was beim Schreiben herauskommt und auch darüber, dass sich
die jungen Menschen bei dieser Arbeit
verändern.
Ein Teil dieser Texte, die im Laufe der
Jahre entstanden sind, wurde in Büchern veröffentlich. Zum ersten Mal
2006 „Stumme Schreie“ und dann 2011
„Gitterwelten“. Aus dem aktuellen
Buch „Ein Traum von Freiheit“ haben
Hanne Mausfeld und Annemarie
Amann einige eindrucksvolle Texte
gelesen, so z.B. unter dem Stichwort
„Flucht nach vorn“:
... Schreibwerkstatt in der JVA Ebrach
Der falsche Zug
Es war nur ein Zug am Joint,
ein Zug der mich absteigen ließ.
Der Zug fuhr zur Endstation.
Bitte Aussteigen.
Aber Aussteigen ist nicht möglich,
denn ich bin im Knast.
Im Knast, wo ich auf meinen Zug hoffe,
in Richtung Aufstieg.
Es sind viele Stationen, die mich näher
zu meinem Glück bringen.
Näher zu meiner Familie.
Viele Stationen, die mich weiter weg
bringen, von der Endstation,
weg von falschen Freunden.
Weg vom Joint,
der mich in den falschen Zug
steigen ließ.
(Fatih)
Die Schreibwerkstatt ist nur eins von
vielen ganz unterschiedlichen Projekten. Wichtig ist aber, dass die Jugendlichen freiwillig dabei sind. In der
Regel gibt es aber mehr Anmeldungen als in die Gruppe aufgenommen
werden.
Wir danken Hanne Mausfeld, die uns
den Blick in eine ganz andere Welt
geöffnet hat, einerseits ganz fern, aber
dann doch auch wieder ganz nah.
Vielleicht besucht sie uns im nächsten
Jahr wieder. Dann könnte es um die
spanischen Mystiker gehen wie Teresa
von Avila und Johannes vom Kreuz.
Zum Schluss noch – passend zur
Jahreszeit – ein weiterer Text aus dem
aktuellen Buch:
Krasses Weihnachtsgedicht
Oh Weihnacht!
Du Fest der Liebe.
Bringst auch hervor die größten Diebe.
Wenn die Leute vor Glühwein
nichts begreifen,
die Diebe geschwind
in die Taschen greifen.
Sie hetzen herum, die Leute,
wie auf Kohlen.
Dabei werden sogar Häuser gestohlen!
Nicht ein ganzes, nein!
Nur die Einrichtung darf es sein.
Vielleicht auch von des Sohnes Kraut,
die Diebe haben auch den
Weihnachtsmann geklaut.
Nicht den echten, den im Garten.
Denn sonst müssten wir
auf Weinachten warten.
Und da wären sie traurig,
die Weihnachtsdiebe.
Denn sie würde allen fehlen,
die Weihnachtsliebe.
(Samy)
Georg Möller
Facebook ...
Facebook ist ein soziales Netzwerk;
es ermöglicht allen angemeldendeten
Nutzern, sich weltweit mit angemeldeten Freunden und Familienangehörigen auszutauschen und wichtige
Ereignisse, Gedanken und auch Bilder
und Filme miteinander zu teilen.
Facebook wurde 2004 von Mark
Zuckerberg und anderen Studenten
in den USA gegründet und ist heute
mehr als 200 Milliarden Dollar wert. Ca. 1,5 Mrd Menschen nutzen es
monatlich und es ist somit eines der
größten Netzwerke der Welt im Internet.
Jeder, der Zugang zum Internet hat,
kann sich dort kostenlos registrieren
und eine Seite einrichten, die beruflich und/oder privat genutzt werden
kann. Auf dieser Seite kann man dann
Fotos oder Texte posten, also so eintragen, dass sie von anderen gesehen
bzw. gelesen werden können. Um mit
jemandem über Facebook zu kommunizieren muss man ihn als Freund
... was ist das eigentlich?
bzw. Freundin annehmen. Der- bzw.
diejenige bekommt dann eine Freundschaftsanfrage zugeschickt und muss
sie bestätigen. Danach erscheint
der Name in der Freundesliste und
beide können die Angaben des/der
jeweiligen anderen kommentieren,
entweder indem sie auf „gefällt mir“
klicken oder einen Text dazu schreiben. Wenn man einer anderen Seite
ein „gefällt mir“ gegeben hat, wird
man per e-mail benachrichtigt, sobald
dort etwas Neues eingestellt wird. Die
meisten Facebook-Nutzer haben eine
Freundesliste und sind so immer auf
dem Laufenden, was im Leben der
anderen passiert und können auch alle
Freunde gleichzeitig über die neuesten
Entwicklungen im Leben (Bilder von
Kindern oder Enkeln, Urlaubsorte, der
Führerschein und das erste eigene
Auto) informieren, ohne jeden persönlich anzuschreiben oder anzurufen.
Facebook kann aber auch von Institutionen genutzt werden. Wir als Kirche
können beispielsweise auf Facebook
einen Einblick darüber geben, was wir
glauben, und wer wir sind - und vielleicht auch neue Denkanstöße geben.
Seit Anfang November ist die Seite der
Erlanger EMK aktiv. Eingerichtet und
gepflegt wird sie von Laura Baxter
und den Jugendlichen der Erlanger
Gemeinde. Hier kann sich jeder erkundigen was es Neues bei uns gibt,
welche Veranstaltungen geplant sind
und was uns wichtig ist.
Die Seite ist noch im Aufbau. Vorschläge zum Inhalt oder zur Gestaltung werden gern entgegengenom-
men. Bitte melden Sie sich bei Laura
Baxter, entweder persönlich oder per
e-mail: [email protected]
Allerdings kommt immer wieder das
Thema Datenschutz in Bezug auf
Facebook auf. Probleme gibt es aber
hauptsächlich dann, wenn einzelne
Personen zu viele persönliche Informationen öffentlich einstellen. Dies
kann umgangen werden, wenn man
sich vorher gut informiert und überlegt, welche Berichte oder Bilder doch
lieber auf „privat“ gestellt werden.
Diese privaten Informationen können
nämlich nur von den Freunden gesehen werden. Man sollte immer bedenken: Was einmal im Internet ist, bleibt
immer im Internet. Doch wenn man
dies beachtet, kann Facebook sehr
hilfreich und interessant sein!
Unsere neue Facebook Seite:
https://www.facebook.com/EMKErlangen-752603621533795/
Wir freuen uns über alle Kommentare
und Freundschaftsanfragen.
F. S.
Vorschau
Sonntagstreff in Fürth
Über die Wintermonate bis März laden
wir zu lockeren Sonntagsnachmittagstreffen ins Gemeindezentrum ein. An
jedem 3. Sonntag im Monat besteht
ab 16:00 Uhr die Möglichkeit, sich
zum Kaffeetrinken zu treffen, zu Spiel
und Spaß oder auch, um mal miteinander einen Film anzuschauen.
Die Treffen werden nicht organisiert,
d. h., sie leben von der Spontaneität
Einzelner und deren Ideen. Wir laden
ganz herzlich ein, dieses Angebot
auszuprobieren.
Die Termine sind:
20.12. / 17.01. / 21.02./ 20.03.
Weihnachtsfeiern
mit den Kindergruppen
Im Gemeindehaus Erlangen führen
am 2. Advent die Kinder ein ungewöhnliches Weihnachtsspiel auf
mit dem geheimnisvollen Titel
„Extraterrestrische Weihnachten“.
Beginn ist um 11:00 Uhr. Anschließend
sind alle zum Potluck eingeladen.
Die Kollekte ist für die EmK Weihnachtsaktion „Hoffnung Pflanzen“
bestimmt.
In der Familienkirche in Fürth werden
am 3. Advent die Kinder vom Kindertreff das Weihnachtsspiel „Wir nennen
ihn Jesus“ aufführen. Beginn ist um
10.30 Uhr. Nach der Familienkirche
geht das Feiern weiter mit einem gemeinsamen Mittagessen.
Die Kollekte ist für die Arbeit des
Kinderwerkes der EmK bestimmt.
Gottesdienste über Weihnachten und zum Jahreswechsel
● Donnerstag, 24. Dezember, Heilig
Abend: 16:00 Uhr Christvesper in
Fürth und Erlangen
● Sonntag, 27. Dezember: 10:30 Uhr
Bezirksgottesdienst in Fürth und Kanzeltausch (Martin Jäger).
● Donnerstag, 31. Dezember, Silvester:
17:00 Uhr Bezirksgottesdienst in Erlangen zum Jahresschluss mit Abendmahlsfeier.
Gottesdienst für die Region
Wie schon in den letzten Jahren feiern
wir auch zu Beginn des Jahres 2016
wieder einen gemeinsamen Gottesdienst in der Region Nürnberg.
Für Sonntag, den 3. Januar laden wir
herzlich ein nach Nürnberg in die
Eben-Ezer Kirche von Martha-Maria.
Beginn ist um 10.00 Uhr. Wir werden
einen abwechslungsreichen Gottesdienst erleben, der unter dem Thema
der Jahreslosung steht: „Gott spricht:
Ich will euch trösten, wie einen seine
Mutter tröstet“ (Jesaja 66,13).
Wir hoffen auf eine rege Teilnahme
und auf mutmachende Begegnungen.
Im Anschluss wird zum Stehkaffee
eingeladen. In unseren Gemeinden
Fürth und Erlangen werden keine
Gottesdienste stattfinden. Wir bitten
darum, Fahrgemeinschaften zu organisieren.
Vorschau und Informationen
Allianz-Gebetswoche 2016
Informationsabend
Mit einer großen Beispielgeschichte
beschäftigt sich die internationale
Allianzgebetswoche. Man nennt sie
herkömmlich die Geschichte vom verlorenen Sohn. Viel zutreffender aber
ist es die Geschichte vom liebenden
Vater. Denn in ihm, der uns von Jesus
in Lukas 15 so treffend dargestellt
wird, erkennen wir Gott, der die Menschen liebt und sucht, den Schöpfer
des Himmels und der Erde und den
Vater von Jesus Christus. Er wird uns
hier als der Vater vorgestellt, der Gottes nicht endende Liebe personifiziert.
– Wieso gibt es die Evangelischmethodistische Kirche?
– Was sind ihre Besonderheiten, ihre
theologischen Positionen?
– Wodurch unterscheidet sie sich von
anderen Kirchen? Was verbindet sie
mit ihnen?
Die Gebetswoche findet vom
10. bis 17. Januar 2016 statt.
Sowohl in Fürth als auch in Erlangen
laden wir herzlich zu den Gebetsabenden ein. Ausliegende Handzettel
geben Auskunft über die jeweiligen
Veranstaltungsorte.
Erntedankopfer
Was wir haben, ist nicht unser Verdienst, sondern zuerst eine große
Gnade und eine Gabe Gottes. Das war
die Botschaft des Erntedankfestes
in unseren beiden Gemeinden Fürth
und Erlangen. Mit einem besonderen
Erntedankopfer brachten viele ihre
Dankbarkeit über die erfahrene Güte
Gottes zum Ausdruck: Insgesamt
kamen 3.340,00 Euro zusammen.
In unserer finanziell angespannten
Situation ist dieses Sonderopfer ein
wichtiger Beitrag zur Bewältigung unserer Verpflichtungen. Bei allen Spendern bedanken wir uns sehr herzlich.
Solchen und anderen Fragen werden
am Infoabend über die EmK nachgegangen.
Eingeladen sind Personen
– die schon lange zur EmK gehören
und ihr Wissen auffrischen möchten;
– die noch nicht so lange Kontakt zur
Gemeinde haben und sich grundlegend informieren wollen;
– die beabsichtigen, sich taufen zu
lassen;
– die sich für eine Kirchenmitgliedschaft interessieren.
Vortrag und Gespräche wechseln sich
ab, so dass es möglich ist, die eigenen
Fragen einzubringen.
Der Informationsabend findet
am Dienstag, den 12.01.2016 im
Gemeindezentrum Fürth statt und
beginnt um 19:30 Uhr. Wir laden dazu
sehr herzlich ein, und freuen uns,
wenn viele das Angebot annehmen.
Aus der Gemeindefamilie
Geburt
Einschulung
Bei Charlotte und Jannis Gruhler
hat sich Nachwuchs eingestellt.
Am 24. September kam Noah zur Welt.
Wir freuen uns mit den Eltern über
das Geschenk eines gesunden Kindes.
Mögen sie es mit viel Liebe und Mut
ins Leben begleiten. Gott segne Eltern
und Kind.
Marie-Luise Ebenhöh ist in diesem
Jahr das einzige Kind in Fürth, welches
eingeschult wurde. Im Rahmen des
Gottesdienstes am 13. September
segneten Georg Möller und Akbar
Sadeghnezhad Marie-Luise zu diesen
neuen Lebens-abschnitt. Im Anschluss
an den Gottesdienst feierte die Gemeinde mit ihr bei einem Brunch.
Was ist KiKi?
Es gibt keine Sonntagsschule in
Fürth mehr!? Nach langer Zeit der
„Sonntagsschule“, die ja zum Schluss
nur noch eine Kinderbetreuung war,
wagen wir ab November einen Neuanfang.
Nach reiflicher Überlegung der
einzelnen Teammitglieder hat sich nun
ein neuer Begriff für den Gottesdienst
der Kinder während des Gottesdienstes
der „Grossen“ ergeben:
KiKi = Kinder-Kirche.
Alle Kinder – ganz egal, ob sie immer
da sind, oder „nur“ zu Besuch – dürfen
nach dem Kinderbeitrag und den
Mitteilungen nun eine schöne Zeit
mit einer biblischen Geschichte und
wechselnden dazu passenden Angeboten erleben.
Unser neues Team:
Christine Günther, Martina Grzonka,
Helmut und Herta Gesell
Wir wünschen allen Kindern viel
Freude mit uns!
Im Namen von Marie-Luise und der
Familie bedanken wir uns für die Segnungen, Glückwünsche, Geschenke
und bei den fleißigen Helfern.
Heike und Gustav Ebenhöh
mit Marie-Luise
Informationen
Austritt
Buchempfehlung
Aus der Fürther Gemeinde erklärt
Helene Grießbach ihren Austritt.
In den letzten Jahren fand sie in der
Förstermühle Kontakt zur Evang.
Lutherischen Kirche, in der auch ihr
Schwiegersohn als Pfarrer angestellt
ist. Nun war es ihr ein Bedürfnis, sich
wieder jener Kirche anzuschließen,
aus der sie einst zur EmK kam.
Als Gemeinde danken wir ihr für all
die Jahre, in denen sie mitgearbeitet
und mitgestaltet hat. Möge Gottes
Güte sie in ihrem hohen Alter
begleiten.
„5 Dinge, die Sterbende am meisten
bereuen“
Freizeiten der Evangelischmethodistischen Kirche
Der Freizeitkatalog „Urlaub 2016” ist
da. Es gibt wieder viele interessante
Urlaubsangebote im Katalog. Er bietet
für jedes Alter etwas an und berücksichtigt auch die verschiedensten
Urlaubsformen. Der Freizeitkatalog
liegt in unseren Kirchen aus und kann
kostenlos mitgenommen werden.
Spendenbescheinigungen
Gerne bescheinigen wir auch für
2015 die eingegangenen Beiträge und
Spenden. Wegen des Jahresabschlusses
ist es hilfreich, wenn alle Spenden
bis spätestens 20.12. bei uns eingehen,
damit sie noch im Jahr 2015 verbucht
werden können. Herzlichen Dank!
Die Spendenbescheinigungen werden
in den ersten Wochen des neuen
Jahres 2016 zugestellt.
Bronnie Ware, die mehrere Jahre Sterbende betreut hat, erzählt in ihrem
Buch ergreifende Geschichten von
Menschen, die auf ihr Leben zurückblicken.
Ein Mann kann z. B. auf dem Sterbebett sagen: „Es war ein gutes Leben!“.
Manch einer denkt dann zunächst:
„Ja, manche haben dieses Glück!“
Aber wenn man dann erfährt, dass
dieser Mann seine Eltern mit 14
Jahren verloren hat, die Geschwister
nach und nach starben, seine geliebte
Ehefrau mit 40 Jahren starb und drei
seiner vier Kinder starben, fragt man
sich zurecht: „Wie kann er da noch
sagen, dass es ein gutes Leben war?“
Diese Aussage zeigt, dass Glück mehr
mit einer persönlichen Entscheidung
als mit den Umständen zu tun hat. Auf
dem Sterbebett gibt er seiner Pflegerin
einen Rat mit auf den Weg:
„Zerbrich dir nie den Kopf über irgendwelchen Kleinkram! Nichts davon ist
wichtig! Nur Liebe ist wichtig! Wenn du
das im Gedächtnis behältst, dann wirst
du ein gutes Leben haben!“
Die Autorin macht Mut, unser Leben
nach unseren eigenen Wünschen zu
gestalten, damit wir auf dem Sterbebett nichts zu bereuen haben!
Ein Buch, das zum Nachdenken
anregt!
Andrea Gruhler
Die aktuelle Situation der Flüchtlinge in Erlangen
Jürgen Seiermann, der Leiter des
Arbeiter Samariterbundes Erlangen
berichtete am 10. November über
den Ablauf bei der Aufnahme der
Flüchtlinge in Erlangen. Viele Erlanger waren der Einladung gefolgt und
der Gottesdienstraum war bis auf den
letzten Platz gefüllt. Herr Seiermann
begann seinen Vortrag mit einer kurzen Geschichte des Asyls und erklärte
die Entstehung und Umsetzung des
deutschen Asylrechtverfahrens von
der Einreise der Asylbewerber bis
zur Aufenthaltserlaubnis. Da es in
Deutschland ein personenbezogenes
Individualrecht gibt, wird jeder einzelne Antrag für sich behandelt. Das
ist auch der Grund, warum sich die
Wartezeiten bis zur Bearbeitung des
Antrags monatelang hinziehn.
In der Notunterkunft Erlangen (ehem.
Möbellager) treffen regelmäßig neue
Flüchtlinge ein, die hier warten, bis
sie in Zirndorf dann den Antrag auf
Asyl stellen können. Nach der Ankunft
in Erlangen werden sie vorläufig re-
gistriert und medizinisch untersucht.
Bis zu 500 Gäste, wie die Asylbewerber hier genannt werden, können in
Erlangen unterkommen. Im zweiten
Stock des Gebäudes wurden provisorische kleinere Schlafräume mit bis zu
10 Betten abgetrennt, in denen auch
Familien unter sich bleiben können.
Im Stockwerk darunter befindet sich
der Speisesaal. Hier gibt es auch genügend Freiflächen, die von allen genutzt
werden können, eine Spielecke für
Kinder, verschiedene Aufenthaltsräumen und einen Gebetsraum. Auch eine
Handy-Ladestation mit 50 Steckdosen
gibt es. Im Moment werden Gäste aus
20 Staaten von 25 MitarbeiterInnen und
vielen Ehrenamtlichen des ASB betreut. Jeder, der mithelfen möchte, sei es mit
Geldspenden oder im persönlichen
Kontakt, z.B. um mit den Gästen zu
musizieren oder Fußball zu spielen,
ist herzlich willkommen. Informationen gibt es unter der Telefonnummer
09193 50 33 190.
Sylvia Scheller
Ein neues Kreuz in Erlangen
Eine Gestaltung der Künstlerin Mina Rahimi Fard
Das Kreuz nimmt die liturgischen Farben des Kirchenjahres auf.
Grün = Gottes Schöpfungsmacht, Liebhaber des Lebens.
Kommt von oben herunter.
Wirkt ungebrochen.
Weiß = Was Christus für uns
tut: bereinigt unsere Schuld
und schenkt Raum für einen
Neuanfang.
Rot = Feuer und Kraft des
Heiligen Geistes. Diese göttliche Kraft will in uns wohnen.
Lila = Suche des Menschen
nach Gott, alles Leid und alles
Erlösungsbedürftige.
Schwarz = Gottesferne, die
Löcher, in die wir fallen. Bewusstes Abwenden von Gott.
Termine Fürth
Dezember
Januar
05.12.Samstag, 18:00 Uhr
Essen bei Laleh
03.01. Sonntag, 10:00 Uhr
Regionalgottesdienst
in Martha-Maria,
Eben-Ezer Kirche
06.12.Sonntag, 09:45 Uhr
Gottesdienst
Pastor Friedbert Gruhler
13.12.Sonntag, 10:30 Uhr
Familienkirche
mit Aufführung des
Weihnachtsspiels,
anschließend
Überraschungsbuffet
Kollekte für das
EmK Kinderwerk
20.12.Sonntag, 09:45 Uhr
Gottesdienst
Pastor Friedbert Gruhler
20.12.Sonntag, 16:00 Uhr
Sonntagstreff
24.12.Donnerstag, 16:00 Uhr
Christvesper
Pastor Friedbert Gruhler
27.12. Sonntag, 10:30 Uhr
Bezirksgottesdienst
Martin Jäger
31.12.Donnerstag, 17:00 Uhr
Bezirksjahresschluss
gottesdienst mit Abendmahl
in Erlangen
10.01. Sonntag, 09:45 Uhr
Gottesdienst
Pastor Friedbert Gruhler
12.01. Dienstag, 19:30 Uhr
Infoabend über die EmK
17.01. Sonntag, 09:45 Uhr
Gottesdienst
Pastor Friedbert Gruhler
17.01. Sonntag, 16:00 Uhr
Sonntagstreff
21.01. Donnerstag, 09:00 Uhr
Frauenverwöhnfrühstück
22.01. Freitag, 19:00 Uhr
Männerstammtisch
24.01. Sonntag, 09:45 Uhr
Gottesdienst
Pastor Friedbert Gruhler,
Kollekte für die
EmK Nächstenhilfe
25.01. Montag, 19:00 Uhr
Gemeindeforum
29.01. Freitag, 19:30 Uhr
LoGo, Lobpreisgottesdienst
31.01. Sonntag, 10:45 Uhr
Gottesdienst
Pastor Friedbert Gruhler
Termine Erlangen
Dezember
Januar
01.12.Dienstag, 15:00 Uhr
Seniorentreff
03.01.Sonntag, 10:00 Uhr
Regionalgottesdienst
in Martha-Maria,
Eben-Ezer Kirche
02.12.Mittwoch, 20:00 Uhr
(T)Dankstille
05.12.Samstag, 18:00 Uhr
Essen bei Laleh, Fürth
06.12.Sonntag, 11:00 Uhr
Familienkirche mit Aufführung
des Weihnachtsspiels.
Kollekte für die
Weihnachtsaktion
08.12.Dienstag, 19:30 Uhr
Bibelgespräch
13.12.Sonntag, 11:00 Uhr
Gottesdienst
Pastor i.R. Dieter Lampert
20.12.Sonntag, 11:00 Uhr
Gottesdienst
Pastor Friedbert Gruhler
24.12.Donnerstag, 16:00 Uhr
Christvesper
Susanne Bader
27.12. Sonntag, 10:30 Uhr
Bezirksgottesdienst in Fürth
Martin Jäger
06.01.Mittwoch, 20:00 Uhr
(T)Dankstille
10.01.Sonntag, 11:00 Uhr
Gottesdienst
Pastor Friedbert Gruhler
12.01.Dienstag, 19:30 Uhr
Infoabend über die EmK
Gemeindezentrum Fürth
17.01. Sonntag, 11:00 Uhr
Gottesdienst
Pastor Friedbert Gruhler
19.01. Dienstag, 19:30 Uhr
Bibelgespräch
24.01.Sonntag, 11:00 Uhr
Gottesdienst
Pastor Friedbert Gruhler
26.01.Dienstag, 19:30 Uhr
Mitarbeiterkreis
29.01. Freitag, 19:30 Uhr
LoGo, Lobpreisgottesdienst
in Fürth
31.12.Donnerstag, 17:00 Uhr
31.01.Sonntag, 11:00 Uhr
Bezirksjahresschlussgottes- Gottesdienst
dienst mit Abendmahl
Pastor Friedbert Gruhler
Herausgeber: Evangelisch-methodistische Kirche, Bezirk Fürth/Erlangen
Pastor Friedbert Gruhler
Fürth: Angerstraße 21/23, 90762 Fürth, Telefon 0911 3730-200, Fax 3730-199
Email: [email protected]; www.emk.de/fuerth
Erlangen: Henkestraße 34, 91054 Erlangen, www.emk.de/erlangen
Sparkasse Fürth, IBAN: DE81 7625 0000 0380 0214 02, BIC: BYLADEM1SFU
Redaktion und Layout: Sylvia und Jürgen Scheller
Email: [email protected], Telefon 09102 996080
Schlusskorrektur: Andrea Beyer
Redaktionelle und mit Namen versehene Artikel geben lediglich die Meinung des
Verfassers wieder.
Fotos: Jürgen Scheller; Gabi Vogel (Seite10)
Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 10. Januar 2016
Dezember 2015/
Januar 2016
EmK regional
___________________________________________________________
Wechsel in der Leitung
des Luisenheims
Neue Leiterin des Luisenheims – des
Feierabendheimes der Martha-Maria-Diakonissen in Nürnberg – ist
Sarah Horn (30). Vorgängerin Christine Vogel wurde nach zehnjähriger
Tätigkeit in dieser Funktion in den
Ruhestand verabschiedet.
„Von Anfang an haben Diakonissen
mein Leben geprägt", erklärte Christine Vogel und blickte dankbar auf
46 Dienstjahre in der Diakonie zurück. Die Gemeinschaft mit den
Diakonissen wird sie vermissen. Ihrer
Nachfolgerin wünschte sie „tiefe
Freude im Herz in allen Aufgaben,
die auf sie zukommen werden".
Sarah Horn, seit 2010 Wohnbereichs- und zuletzt stellvertretende
Pflegedienstleiterin im Luisenheim,
bedankte sich für die gemeinsamen
Arbeitsjahre mit Christine Vogel und
Dezember 2015/Januar 2016
Vorn Sarah Horn und Christine Vogel,
dahinter Einrichtungsleiterin Anita
Langenbach, von links die Diakonissen Barbara Vogel und Elsbeth Zacher, stellvertretende Pflegedienstleiterin Lilija Kronhardt, Pastor HansChristof Lubahn, Direktor Andreas
Cramer, Altenhilfe-Geschäftsführer
Michael Zimber, Diakonisse Christa
Hertfelder, Oberin Roswitha Müller.
die familiäre Atmosphäre im Mitarbeiterkreis und mit den Diakonissen
und freute sich „auf die gemeinsamen Jahre, die vor uns liegen“.
EmK regional I
Flüchtlingstreff im JesusCentrum
Im JesusCentrum Nürnberg gibt es
seit dem 22. Oktober 2015 einen
neuen Flüchtlingstreff.
Unter dem Namen „Flüchtlingstreff
Dagmarstraße“ wurde - in gemeinsamer Trägerschaft mit dem Gemeindeverein Rückenwind - ein wöchentlicher Treffpunkt geschaffen,
bei dem Flüchtlinge willkommen
geheißen werden, Erfahrungen
untereinander austauschen können
und praktische Hilfen erhalten oder
vermittelt bekommen. Bei Getränken
und selbst mitgebrachtem Kuchen
oder Gebäck gibt es zudem die
Möglichkeit, sich über Fragen des
christlichen Glaubens auszutauschen. Geöffnet ist der Flüchtlingstreff an jedem Donnerstag von
17.00 bis 19.00 Uhr (Ausnahmen
werden rechtzeitig bekanntgegeben)
in den Räumen des JesusCentrums,
Dagmarstraße 14. Kinderbetreuung
wird bei Bedarf angeboten. Kontakt
unter: [email protected] oder
Telefon: (0911) 98 03 08 90.
Ezer-Kirche, Stadenstraße 68 (beim
Krankenhaus Martha-Maria), über
das Thema „Dem Sterben Leben
geben“. Am 27. Januar 2016, folgt
ein Vortrag „Keine Angst vor der
Schilddrüsen-OP!“ ebenfalls von
17.00 bis 18.30 Uhr in der EbenEzer-Kirche, Referent ist Professor
Dr. Stephan Coerper, Chefarzt der
Klinik für Allgemein, Visceral- und
Gefäßchirurgie und Leiter des
Schilddrüsenzentrums Martha-Maria.
Konzert „Von Bach bis Brasilien“
Ein Konzert unter dem Titel „Von
Bach bis Brasilien“ gibt es am Samstag, 23. Januar 2016, um 19.30 Uhr
in der evengelisch-methodistischen
Zionskirche Nürnberg, Hohfederstraße 35. Der Eintritt ist frei. Die beiden
aus Brasilien stammenden Musiker
„Dem Sterben Leben geben“
Jutta Specht, Leiterin der Krankenhausseelsorge im Krankenhaus Martha-Maria Nürnberg, spricht am
Mittwoch, 2. Dezember 2015, von
17.00 bis 18.30 Uhr in der EbenII EmK regional
Mateus Dela Fonte (7-saitige Gitarre)
und Vítor Diniz (Flöte) begeistern ihr
Publikum mit einfühlsamen Interpretationen und großer VirtuDezember 2015/Januar 2016
osität. Ihr Programm umfasst sowohl
das klassische Repertoire als auch
die Musik Lateinamerikas und insbesondere Brasiliens. Das Duo trat
unter anderem bei den Internationalen Gitarrenfestspielen Nürtingen,
den Aschaffenburger Gitarrentagen
und dem Stuttgart International
Classical Guitar-Festival auf.
Martha-Maria-Diakonissen
sind umgezogen
„Wir sind umgezogen“: So steht es
jetzt an der bisherigen Bürotüre im
4. Stock des Diakonissen-Mutterhauses auf dem Nürnberger MarthaMaria-Gelände.
Mit dem Umzug des „MutterhausBüros“ in das Luisenheim ist der
Auszug der Diakonissen aus dem
Mutterhaus-Gebäude abgeschlossen.
Nach 56 Jahren wohnen nun keine
Diakonissen mehr in der Stadenstraße 64. Neue Nutzungen sind vorgesehen wie Zentrale Dienste und
Gästeetage.
Oberin
Schwester
Roswitha Müller: „Für uns Diakonissen ist dies ein bedeutsamer Ein-
schnitt. Denn mit Mutterhaus bezeichnen wir übertragenen Sinne
unsere Gemeinschaft. Und diese ist
nun nicht mehr im Gebäude Mutterhaus. Bei unserem Konvent am
10. Oktober 2015 haben wir diesen
Umzug mit einer kleinen symbolischen Prozession begangen. Dankbar
haben wir zurückgeschaut auf die
Güte Gottes, was er uns in und mit
unserem Mutterhaus geschenkt hat.
Mit persönlichen Symbolen haben
wir das, was uns wichtig war, gewissermaßen mitgenommen in das
neue Zuhause unserer Gemeinschaft,
ins Luisenheim. Es ist unsere Erfahrung und bleibt unsere Hoffnung:
Gott führt uns, ER geht mit uns, sein
Segen begleitet uns, wohin wir auch
ziehen."
__________________________________________________________
Herausgeber:
Redaktion:
Evangelisch-methodistische Kirche im Großraum Nürnberg und
Diakoniewerk Martha-Maria e. V.
Ingo Stauch, Stadenstraße 60, 90491 Nürnberg, Telefon (0911) 959-1027,
Telefax (0911) 959-1023, E-Mail: [email protected]
Dezember 2015/Januar 2016
EmK regional III